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Ooops: Transparenzoffensive aus dem Sportausschuss

von Grit Hartmann

Da der Hausherr im Moment außer Gefecht gesetzt ist, gebe ich hier kurz den Lückenbüßer für meinen Freund jw:

Denn das neueste Vorhaben des Sportausschusses muss selbstverständlich gewürdigt werden. Zumal es mit diesem Blog zu tun hat, wo zum Ärger einiger Volksvertreter seit einigen Jahren diverse als vertraulich deklarierte Dokumente veröffentlicht und auch noch debattiert werden. Manche sagen sogar, und ich zitiere einen O-Ton aus dem Bundestag:

Es ist ein Sieg für Jens Weinreich.

Die Fakten: Die Transparenzallergiker (jw) um Klaus Riegert (CDU, FC Bundestag) und Joachim Günther (FDP, bestfrisierter MdB), die im vergangenen Oktober Bürger und Medien aus ihren Sitzungen ausgeschlossen haben, planen gewissermaßen: eine Transparenzoffensive.

Peter Hargitay und Joseph Blatter, Doha 2003

Peter Hargitay und die FIFA: Fakten, Gerüchte, Freundschaften und Mandate

VANCOUVER. Im Beitrag über den bevorstehenden Kampf um die FIFA-Prä­sident­schaft habe ich etwas nicht zweifelsfrei korrekt dargestellt. Peter Hargitay (links im Bild), vormaliger Berater des FIFA-Präsidenten Joseph Macchiavelli Blatter und des FIFA-Exekutivmitglieds Mohamed Bin Hammam, weist mich darauf hin, dass er im FIFA-Wahlkampf nicht von Bin Hammam mandatiert ist.

Ich hatte geschrieben, er würde für Bin Hammam „werkeln“. Peter Hargitay verlangt nicht, dass ich etwas richtigstelle, doch mir ist das ein Vergnügen. Ich stelle gern Sachverhalte richtig, weil es doch auch mir hilft, die Dinge besser zu verstehen und Zusammenhänge zu begreifen. Bei der Gelegenheit habe ich ihn auch gleich gefragt, ob er für Jack Warner arbeitet und wie er für Australiens WM-Bewerbung vertraglich eingespannt ist.

[caption id="attachment_6962" align="aligncenter" width="530"]Peter Hargitay und Joseph Blatter, Doha 2003 Hat „keinerlei Mandat“ von seinem Freund bin Hammam: Peter Hargitay, hier zufällig anno 2003 in Doha links hinter seinem Freund Sepp Blatter abgelichtet.[/caption]