[ Schlagwort jesse fink]

FIFA, IOC, Katar 2022: Recherche vs Propaganda

 •  • 7 Comments

ZÜRICH/LAUSANNE. Da können die Herrschaften in der FIFA-Zentrale und im IOC-Hauptquartier unternehmen, was sie wollen. Sie haben die Lage einfach nicht mehr im Griff und werden von der Vergangenheit eingeholt, von den Ereignissen überrollt. Sie können nur notdürftig ausputzen, sie setzen auf viele dumme, willfährige Journalisten und korrupte Medien, die ihren Job nicht verstehen und dem Berufsstand des Journalismus Schande bereiten – und die dann eben inbrünstig und kolossal ahnungslos, oft auch ganz bewusst, die Propaganda der Sportkonzerne verbreiten. Ein Skandal im Skandal.

Es gibt Ausnahmen. Zum Beispiel diese jüngsten:

Der renommierte Korruptionsbekämpfer Mark Pieth soll Führung und Transparenz der Fifa verbessern. Laut Recherchen der «Handelszeitung» bezahlt sie dafür ein Taggeld von 5000 Franken – und überwies zusätzliches Geld für ein Gutachten.

Auf diesen Beitrag hat Mark Pieth bereits vorab reagiert und gestern Einladungen an einige Journalisten verschickt, die er im Januar gern interviewen würde. Er selbst will ja nicht retrospektiv tätig werden und ermitteln – das überlässt er anderen. In der Presseerklärung, die gestern ebenfalls verschickt wurde, heißt es:

Read the Full Story

Was vom Tage übrig bleibt (32): Fasels Eishockey-Connection

 •  • 4 Comments
Artikel-Scan SonntagsZeitung, Jean François Tanda: Die Eishockey-Connection - Hinweise auf ein Geheimgeschäft des Verbandspräsidenten René Fasel

Seite 5 der Zürcher SonntagsZeitung vom 10. Mai 2009, in der Hauptrolle: René Fasel

Jean François Tanda berichtet in der Zürcher SonntagsZeitung exklusiv über mutmaßliche Geheimgeschäfte des Eishockey-Weltpräsidenten und IOC-Exe­kutiv­mit­glieds René Fasel:

Eine interessante Frage. Aber wahrscheinlich handelt es sich nur um einen weiteren von vielfältigen Lebenssachverhalten von IOC-Mitgliedern. Die Geschichte spielt übrigens im idyllischen Zug, wo sonst – hier entlang zum Tag #ISL/ISMM.

Es geht, so weit man weiß, um eine Million Franken für „Geschäftskontakte“. Sehr hübsch diese Passage aus dem Text von Jean François Tanda:

Read the Full Story