harm kuipers

Die Blutkontrollen von Claudia Pechstein (2)

So sieht ein Blutproben-Set übrigens aus, eines der Firma Berlinger, und das ist keine Werbung, sondern dient der Erklärung eines schwierigen Sachverhalts.

BEREG-Kit für Bluttests von Berlinger

Die Abteilung Attacke des Lagers von Claudia Pechstein hat sich kürzlich zwar bei der „Recherche“ im Krankenhaus von Hamar sehr dämlich angestellt, was möglicherweise juristische Konsequenzen für den Späher haben wird. Im unmittelbaren Vorfeld einer vom Fernsehsender n24 am Donnerstag (11 Uhr) live übertragenen Pressekonferenz aber beweist man durchaus Geschick.

Was vom Tage übrig bleibt (38): Möchtegern-Dopingjäger jagt „Claudias Boyfriend“

Während die wegen dringenden Blutdopingverdachts gesperrte deutsche Rekord-Winterolympionikin Claudia Pechstein auf ihrer Webseite weiter – Achtung, Kommentar – Unsinn verbreitet und über „Möchtegern-Dopingjäger“ unter den Journalisten schimpft, wird der Fall spannender.

Mit den Elaboraten der Dame, die wohl eher von ihren Beratern fabriziert werden (die gern auch bei den vielen Interviews dabei sind und korrigierend eingreifen), will ich mich gar nicht weiter befassen. Kann jeder nachlesen. Viel interessanter ist, was einer dieser „Möchtegern-Dopingjäger“ gestern in der Süddeutschen Zeitung schreibt.

Lesebefehl:

Der „Möchtegern-Dopingjäger“ Thomas Kistner, der mir nicht ganz unbekannt ist, erzählt eine spannende Geschichte, die sich am 17. Juli 2009 in Hamar zugetragen hat, dort wo Claudia Pechstein 1994 Olympiasiegerin geworden war und im Februar 2009 nach wiederholt extrem erhöhten Retikulozytenwerten ihren vorerst letzten Wettkampf absolvierte: