handball-wm 2009

Der Pharao knickt ein: Erik Eggers darf doch zur Handball-WM

Erik Eggers hat gerade ein Update der Auseinandersetzung mit dem Handball-Weltverband IHF erstellt. Sein Bericht:

Ich hatte gestern Abend angekündigt, im Falle einer Änderung des Status quo (keine Akkreditierung) sofort Mitteilung zu machen. Das ist jetzt der Fall: Nach 24 recht turbulenten Stunden hat der Weltverband IHF einen Rückzieher gemacht. Den Akkreditierungswünschen meiner Wenigkeit und des Kollegen Mike Glindmeier (Spiegel Online) ist nun doch entsprochen worden. Ich kann also ab Freitag (16.1.) aus Kroatien über die deutsche Gruppe und das Geschehen im Welthandball berichten.

Passiert war das: Ich hatte sowohl den Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS), den europäischen Sportjournalisten-Verband (UEPS) als auch den Handballmann beim Weltverband AIPS über den Fall informiert. Alle Verbandsvertreter sagten spontan Unterstützung zu. Auch der Pressesprecher des Deutschen Handballbundes (DHB) und der DHB-Delegationsleiter Horst Bredemeier (er zu mir: „Wir vertragen kritische Berichterstattung. Man kann Journalisten nicht ausschließen“) versprachen, einen entsprechenden Brandbrief in die IHF-Zentrale zu schicken. Außerdem bat ich IHF-Geschäftführer Ekke Hoffmann um Aufklärung; auch Hoffmann sagte mir sofort Hilfe zu. Zudem schickte der Chefredakteur des SPIEGEL einen recht rauen Brief an die IHF-Zentrale nach Basel, der offenbar seine Wirkung nicht verfehlte.