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Südafrika, Tag 11: Brasilien vs Nordkorea #Wintersport

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ELLIS PARK. Ein Gruß von Paulo Soares, Reporter bei ESPN Brasilien: [youtube 7p7OfsHTi7s nolink] Die brasilianischen Freunde sind immer wieder bezaubernd. Doch das Wetter, soviel steht schon mal fest, ist eher nordkoreanisch. So stelle ich mir Pjöngjang im Winter vor. Ein kalter Wind fegt durch die Straßen und das Stadion. Erinnert mich, um bei WM-Beispielen […]

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Floyd Landis packt aus

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Da offenbar Gesprächsbedarf besteht, mache ich einen Beitrag zum Thema Floyd Landis auf. Denn zu Wenlock und Mandeville passen die Beiträge über das Doping-Geständnis des langjährigen Armstrong-Gehilfen und gewesenen Tour-de-France-Siegers doch nicht. Die Geschichte im Wall Street Journal ist durchaus spektakulär. Floyd Landis packt also in etlichen Emails an Offizielle und Sponsoren partiell aus – nach Ablauf seiner zweijährigen Sperre. Und er zieht andere Profis mit rein. Im WSJ fand ich diesen Kommentar dazu:

What’s worse, doping, lying, or becoming a rat after you can lie no further?

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Was vom Tage übrig bleibt (45): Play the Game, Simon-Dopingstudie, München 2018 & more

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Es ist (wie immer) einiges liegen geblieben in den vergangenen Wochen. Liegenbleiben als Dauerzustand, wer kommt schon damit nach, alles Lesenswerte zu verlinken. Also, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Gewähr, Lesebefehle:

Frontpage Play the Game magazine 2009

Das Magazin der Play the Game Konferenz 2009 in Coventry ist da – kostet als gedrucktes Werk 10 Euro und ist online frei erhältlich. (Ohne dass ich damit eine Kostenlos-Debatte anstoßen will.) Es sieht wirklich sehr schön aus, mit Ausnahme des Fotos auf Seite 4 (bitte nicht erschrecken), und der Inhalt ist ohnehin hochwertig.

Zum wiederholten Mal und der Vollständigkeit halber alle Magazine der Konferenzen von Play the Game:

Es ist übrigens immer wieder erstaunlich und bizarr, wie aufmerksam die Granden im IOC, in der FIFA, in der FIVB und etlichen anderen Weltverbänden die Machenschaften von Play the Game (und der dort auftretenden Funktionäre und Journalisten) verfolgen. Man könnte auch sagen: Bei der Zielgruppe kommt’s an – und das zählt.

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Was vom Tage übrig bleibt (41): „Dream Chasers“

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„Samaranch must resign“ fordert die Initiative Democracy and Dignity in Sport – wer mag, kann die Initiative mit seiner Stimme unterstützen.

The olympic movement cannot honour Falangists - Samaranch must resign

Juan Antonio in bester Gesellschaft beim halbseitigen ‚Armkrafttraining‘ — Screenshot ‚Democracy and Dignity in Sport‘

Reckt er nicht vorbildlich seinen rechten Arm zum Gruß, der Falangist Juan Antonio Samaranch? Der Senior ist inzwischen stolze 88 Jahre alt, war kürzlich bei der Leichtathletik-WM Stammgast im Berliner Olympiastadion und werkelt munter für die Olympiabewerbung Madrids, auch wenn sein Filius anderes erzählt.

Lasse sich nur niemand von gelegentlichen Äußerungen täuschen, das Foto sei „gerade aufgetaucht“. Andrew Jennings, der Anfang der 1990er Jahre gemeinsam mit katalanischen Gefährten in Barcelonas Archiven schon andere Fotos ausgegraben hat, veröffentlichte das Bild vor einem Jahr kurz vor den Olympischen Spielen in Peking – verbunden mit der rhetorischen Frage:

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Lopez Lomong: The Lost Boy of Sudan

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https://www.youtube.com/watch?v=GlYNlrcfpwY&hl=en&fs=1

Ich habe gehofft, dass die Trials der US-Leichtathleten so enden würden. Ich habe für Lopez Lomong gehofft, einen der verlorenen Kinder des Sudan, der am letzten Tag der Trials in Eugene/Oregon im Finale über 1500 Meter stand. Wenn Lomong sich für die Olympischen Spiele in Peking qualifizieren sollte, würde auch seine Geschichte um die Welt gehen. Diese Geschichte, die Lomong zu Beginn der Trials erzählte, lässt einem den Atem stocken.

Ich hatte eigentlich vor, eine mp3-Datei ins Netz zu stellen, aber ich war zu blöd, das Gespräch mit Lomong in erträglicher Qualität aufzuzeichnen. So bereite ich jetzt meinen Text, den ich gestern einigen Zeitungen geschickt habe, fürs Netz auf. Seine Geschichte wird bis Peking und während der Spiele und auch danach noch hundert Mal in vielen Sprachen erzählt. Das ist gut so, sie kann gar nicht oft genug erzählt werden.

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