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Abstimmung: „Fifty Shames of FIFA“ und andere Buchtitel #FIFAcrime

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Ich habe kürzlich auf Twitter und Facebook um Titelvorschläge für das FIFA-Ebook gebeten, das einst mit dem Schwerpunkt Katar 2022 konzipiert war. Der Aspekt Katar bleibt uns erhalten, keine Sorge, das Thema gerät derzeit zu Unrecht etwas in den Hintergrund. Drängender ist momentan die Frage, ob dieses kriminelle Gebilde FIFA überhaupt eine Zukunft hat.

Sieht nicht danach aus.

All das wird im Büchlein besprochen, einige Überraschungen kann ich garantieren.

Hier nun sechs Optionen des neuen Covers und neuer Titel. Wer „2022“ schon bestellt hat, kann natürlich auch ein aktualisiertes 2022-Cover bekommen, kein Akt, ich werde demnächst mit favorisierten Titeln in mehreren Varianten ausliefern. Mein heutiger Favorit heißt: „FIFA Confidential“. Bis vorgestern war noch „CSI: Zürich“ mein Favorit.

Es darf abgestimmt werden, wenn ich richtig zähle, stelle ich unten 26 Titel zu Wahl. Nur zu.

Weitere Vorschläge werden gegen saftige Überweisung auf mein Schweizer Nummernkonto entgegen genommen und mit Bonusstimmen bedacht.

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Jérôme Champagne beendet seine FIFA-Kampagne mit Attacken gegen Platini und die UEFA

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„The institutions have mobilized to eliminate the only independent candidate“, sagt Jérôme Champagne.

Er hatte angedeutet, dass es nicht reichen könnte und er seine Kandidatur für die FIFA-Präsidentschaft zurückziehen müsse. Das hat er am Sonnabend mit seinem achten Rundschreiben an alle 209 Nationalverbände getan. Er ist raus.

Er hat nur die Unterstützung von drei Verbänden erhalten, brauchte aber nach den neuesten Wahlregeln, die ich immer als Lex Champagne bezeichnet habe, fünf Verbände hinter sich. Ich habe vor zwei Jahren die ersten drei großen Texte von Champagne zur Zukunft der FIFA und im vergangenen Jahr auch sein Manifesto veröffentlicht. Deshalb hier nun auch sein aktuelles Schreiben in Gänze, das er heute Vormittag Medienvertretern schickte und in dem er vor allem die UEFA und das undurchsichtige Treiben von UEFA-Präsident Michel Platini kritisiert, ohne Platini, vom dem er nicht viel hält, namentlich zu erwähnen.

Mit dem Stand im präsidialen Rennen in der FIFA habe ich mich vergangenen Freitag ausführlich in einem Text auf der Plattform Krautreporter befasst: „FIFA-Präsidentschaft: eine schrecklich nette Familie“. Als Kandidaten müssen von der Ad-hoc-Wahlkommission also bestätigt werden:

  • Prinz Ali Bin Al-Hussein (Jordanien)
  • Michael van Praag (Niederlande)
  • Luís Figo (Portugal)

Dass Joseph Blatter bestätigt wird, ist keine Frage. Ein Problem könnte allenfalls Luìs Figo bekommen, Werbepartner des asiatischen Wettanbieters Dafabet.

Ich bin hoffentlich nicht der Parteinahme von Joseph Blatter verdächtig. Aber ich sage: Was die UEFA mit dem Feigling Michel Platini an der Spitze hier abzieht, ist ähnlich unappetitlich wie das System Blatter.

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Supermacht mit Petrodollars: Katars Expansionsstrategie im Sport

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Der Jung-Emir Tamim Bin Hamad Al-Thani hat gut lachen. Läuft alles prächtig bei dieser Handball-WM, in die nicht nur mehr als 220 Millionen Dollar in drei nagelneue Tempel investiert wurden und für die eine komplette Nationalmannschaft eingebürgert wurde – was im IOC, dem Tamim angehört, eigentlich als verpönt gilt, aber das interessiert Tamim doch nicht.

Tamim hat 680 Journalisten die Reise zur WM und einen angenehmen Aufenthalt in Doha bezahlen lassen (dazu mein Beitrag im Magazin Krautreporter: „Katar, Petrodollars und die Journalisten“) und nach dem Sieg gestern gegen Deutschland freut er sich auf das Halbfinale seiner Söldner gegen Polen – und auf das Finale.

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Leseprobe „Macht, Moneten, Marionetten“: Liebesgrüße aus Moskau

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Stellen wir uns Wladimir Putin als einen ganz normalen Menschen vor.

Nicht als einen Werwolf. Nicht als einen Kriegstreiber. Nicht als einen besonders üblen Demagogen. Nicht als einen Paria. Nicht als einen Mörder. Nicht als einen Diktator. Oder als was er sonst noch bezeichnet wird in diesen Tagen.

Natürlich hat dieser Putin, der Mensch, so seine Gefühle. Manchmal zeigt er sie sogar. Aber selten so offen wie für einige Minuten am 9. August 2013. An jenem Tag wurde Anatoli Rachlin beigesetzt. Rachlin war für Putin ein zweiter Vater. Er war mehr als sein Trainer, der ihm Sambo und Judo beibrachte. Rachlin war ein Berater für alle Fragen des Lebens. Er saß manchmal sogar mit am Tisch, wenn Putin die Führung des russischen Judoverbandes versammelte und kund tat, was getan werden müsse, wenn er den europäischen Verband versammelte und verkündete, was getan werden müsse, wenn er Bosse des Weltverbandes versammelte und erzählte, was man tun könne und solle. Rachlin hat Putin und dessen Schulfreunden, den Rotenberg-Brüdern Arkady und Boris, Disziplin vermittelt beim Sambo- und beim Judotraining. So hat es Putin oft erzählt. Vor laufenden Kameras hat er zu Rachlins Beisetzung geweint, nicht nur in Russland, in aller Welt wurde darüber diskutiert, was das bedeute. Dann ließ er sich filmen, wie er, übermannt von seinen Gefühlen und seinen Gedanken nachhängend, allein eine leere, weil abgesperrte St. Petersburger Straße entlang schlenderte.

Er kann einfach nicht aus seiner Haut. Er muss inszenieren.

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Das Video zum Buch

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Die Kollegen von extra 3 waren so nett, ein ziemlich perfektes Video zum Ebook „Macht, Moneten, Marionetten“ zu produzieren.

Ich freue mich ohnehin immer wieder darüber, wie gern auf die Tätschelszene von Sepp und Mohamed Bin Hammam zurückgegriffen wird, die ich im Oktober 2003 in Doha gedreht habe. Auch in der heute show liefen jüngst zwei Blatter-Sequenzen, die Stammgästen dieses Blogs sehr vertraut sind. Zum Beispiel diese:

Wer es noch nicht getan hat, darf gern einen Kauf dieses Büchleins erwägen. Es lohnt sich:

Ein Dank an Johannes, der das extra3-Video entdeckt hat.

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„Macht, Moneten, Marionetten: ein Wegweiser durch die olympische Parallelgesellschaft“

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Was soll ich sagen. Es ist ein Buch. Anders als bisherige (Sport)bücher. Mit Datenanalyse Olympic Power Index zu 127 Weltsportorganisationen und 164 Nationen.

Ein Wegweiser durch den olympischen Dschungel.

  • Ein Arbeitsbuch.
  • Ein kleines Archiv mit etwa 2.000 Links, Abbildungen, Charts, Diagrammen, Tabellen und Dokumenten, ein wenig Video und Audio ist auch dabei.
  • Topaktuell mit einer ersten umfangreichen Besprechung der Agenda 2000 des IOC. Die jüngsten Entwicklungen rund um die FIFA und Katar, die Olympiabewerbungen 2022 und 2024 und v.a.m. sind bereits eingearbeitet.

Dieser Version werden weitere Ebooks folgen.

575 Seiten (variiert je nach bisheriger Version für Crowdfunder und Freiverkauf). Kostet 15 Euro, hier geht es zum Bookshop. Schlagen Sie zu.

Die Ansicht dieser bunten Seiten (Version 2.0) ist umsonst. Damit sollten Sie sich einen Eindruck machen können.

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Andrew Jennings: „FOUL!“ jetzt als eBook auf Deutsch

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Werbepause, für einen Freund und Kollegen. Andrew Jennings, den die Leser dieses Blogs zum Chef der Fifa-Ethikkommission gekürt haben und der kürzlich „private and confidential“ Post vom Anwalt erhielt, teilt soeben mit: „FOUL!“ endlich auf Deutsch – das Buch, das keiner zu veröffentlichen wagte! Andrew Jennings deckte in seinem legendären Buch „FOUL! The Secret World of FIFA: […]

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