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Crowdfunding für die Whistleblower-Familie Stepanow

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In dieser Minute, 14.00 MESZ, startet eine große Crowdfunding-Aktion für die Doping-Whistleblower Julia Stepanowa und Witali Stepanow, die Russland verlassen mussten und seit 2014 im Ausland leben.

Hier kann man für die Stepanows spenden, ich mache das gleich:

Außerdem:

Zur Unterstützung rufen u.a. die WADA-Athletensprecher Olympiasiegerin Beckie Scott, Olympiasiegerin Lauryn Williams, Ben Sandford sowie Olympiasieger Robert Harting auf.

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Wasserstandsmeldung #Ebook #IOC

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Die Stille im Blog im vergangenen Monat signalisierte auf andere Weise: Es wird gearbeitet. Und zwar am IOC-Buch. Aber leider ist das gute Stück noch nicht fertig, es wird sich zwei weitere Wochen hinziehen. Wie ich es sehe und hoffe, werde ich das Buch also während der Play the Game Konferenz veröffentlichen.

Alle, die ich mit dieser Verspätung enttäusche, bitte ich um Verzeihung.

Ein Vorgeschmack auf das Cover, so ähnlich könnte es aussehen:

Titel MMM Entwurf

Es wäre ja auch zu simpel, wenn man ein Büchlein einfach so aus dem Ärmel schütteln könnte. Nö. Ganz im Gegenteil.

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Im November: das Buch über den ersten deutschen IOC-Präsidenten, seinen Scheich, Machtfragen und andere vielfältige Lebenssachverhalte

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(c) IOC, Richard Juilliart, via Flickr

(c) IOC, Richard Juilliart, via Flickr

BUENOS AIRES. Ich mache mich bald auf den Heimweg. Und sage mal vorsichtig: Am 30. September wird es soweit sein. Das Büchlein wird umfangreicher als gedacht – aber mein Gott, ist ja in so einer Ebook-Variante ohnehin egal, kann man auch als dicken Ebook-Wälzer mühelos in jedem Smartphone verstauen. Weitere Versprechen werden besser nicht abgegeben. Ende September ist ambitioniert.

Es wird sich lohnen. Eine derartige Analyse des Olympiageschäfts und seiner Puppenspieler haben Sie noch nicht gelesen.

Der Bookshop wurde einer Revision unterzogen:

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IOC-countdown (19 days): all you need is … information about the IOC Session 2013 and its decisions #IOCpresidency #OG2020 #2020sports

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If you get the right information, you can probably make the right decisions in all three IOC polls.

There are three important decisions to be made by the 125th IOC Session in Buenos Aires, Argentina, early next month.

Over the next few weeks I am going to offer you some basic information, some PR stuff (see below :), some exclusive stuff (see below and check the blog), a lot of rumors, analysis and as much independent journalistic research as I am able to do.

I do think the legions of well paid spin doctors and olympic PR people can not really direct me since I am not cashing for their advertising campaigns on my blog – this is a huge difference to other olympic devoted online and offline media.

  • I will run a 24/7 blog covering IOC meetings in Rio de Janeiro and Buenos Aires including the 125th IOC Session.
  • I will use Twitter extensively – most of my tweets will be in English.
  • After all my IOC ebook will be published at the end of September – in German only.

My blog posts will be written in German as well, with some exceptions. If you don’t read German, try Google translation, it should be much better than my poor English.

If you are interested in really independent journalism and research, consider to support my crowdfunding project, buy my ebook and be a part of this new journalism project.

I recommend, of course, my special offer – check it out.

I invite you to take part in the discussion.

  • If you got information to be published and/or background information, don’t hesitate to contact me. (Give a shit on NSA and other agencies.)
  • Share this blog and its posts on social media.
  • Subscribe to my newsletter.

Some polls, basic information, PR and useful links – please, take your time! Have your vote, please.

1) 125th IOC SESSION BUENOS AIRES, ARGENTINA

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IOC-Countdown (26 Tage): IOC-Buchprojekt, update 3 oder: wie die Crowd Journalismus und (manchmal) exklusive Informationen finanzieren kann

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Kleiner Morgen-Rant auf Twitter, nachdem ich via Google-Alerts etliche ziemlich gleichlautende Agenturmeldungen las, die gerade die deutsche Medien-Landschaft überschwemmen. Zum Beispiel hier.

„Was alles an Theorien aufgebaut wird, das ist schon verwunderlich. Es gibt fünf Gegenkandidaten, die selber gewinnen wollen. Ich spreche auch mit meinen Konkurrenten, es gibt keine Verschwörung gegen mich“, sagte der 59-Jährige im Gespräch mit der Sport-Bild.

Bach will sich am 10. September in zum ersten deutschen Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees wählen lassen. Der Fecht-Olympiasieger von 1976 gilt als Favorit für das Amt des weltweit ranghöchsten Sport-Funktionärs. Laut Sport-Bild sollen jedoch mittlerweile in IOC-Kreisen die Kürzel „ABT“ und ABB“ die Runde machen. Sie stehen für „anyone but Thomas“ und „anyone but Bach“ („jeder außer Thomas“, „jeder außer Bach“).

Anderswo ist von „unspezifischen Mediengerüchten“ die Rede. Nun gut, wer keine Ahnung hat, nicht selbst vor Ort recherchiert, für den ist halt die ganze Welt „unspezifisch“.

Hier also, mein Rant:

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IOC-Countdown (29 days to go): Happy birthday, Sheikh Ahmad!

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MOSKAU. Ab heute läuft in diesem Theater der Countdown zur Wahl des IOC-Präsidenten. Am 10. September 2013 wird auf der Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees in Buenos Aires der neunte Präsident in 119 Jahren gewählt.

Es geht um die wichtigste Personalie der deutschen Sportgeschichte.

Und es müssen diese Fragen beantwortet werden:

  • Rettet sich der Favorit Thomas Bach (UDIOCM) als Sieger über die Ziellinie und beseitigt mit einem souveränen Erstrundensieg vielleicht gar alle Mutmaßungen, sein Vorsprung schmelze?
  • Oder können Ser Miang Ng (Singapur), Richard Carrión (Puerto Rico) oder Sergej Bubka (Ukraine) eine Überraschung schaffen?

All diesen Fragen werde ich mich ab heute täglich im Blog widmen. Ab Ende August beginnt dann das zweiwöchige Live-Blogging aus Südamerika, das mein/unser Buchprojekt ergänzt und erweitert. Vor der Wahl gibt es für alle Vorfinanzierer, Prämienbucher, Crowdfunder außerdem ein Dossier. Das Ebook erscheint in der zweiten Septemberhälfte.

Wenn Sie schon sonst kaum etwas Originäres finden zur IOC-Präsidentschaft in deutschen Medien, wenn schon kein anderer Journalist all diese wichtigen Termine wahrnimmt – hier bündelt sich vieles, live-Recherche, exklusive Informationen, erstklassige Gerüchte, Irrungen und Wirrungen eines Journalisten, der Irsinn der Branche und hoffentlich bald auch zu diesem Themenkomplex eine lebendige Diskussion.

Dazu morgen etwas mehr – zunächst im Newsletter (den Sie hier abonnieren können) für alle Crowdfunder, später im Blog.

Heute zunächst ein Hinweis auf meinen Liebling des Tages:

Herzlichen Glückwunsch zum 50. Geburtstag, lieber Scheich Ahmad Al-Fahad Al-Sabah!

Happy birthday, dear Sheikh Ahmad!

Der Scheich, selbst ernannter IOC-Königsmacher, feiert heute also seinen Fünfzigsten. Mein Lieblingsscheich. Einer, der einen Heidenspaß daran hat, im Konzert des Weltsports die erste Geige zu spielen. Was hat er sich vorgenommen für die zweite Lebenshälfte? Er will in Kuwait eine wichtigere Position einnehmen als zuletzt, als er mehrere Ministerposten bekleidete (und zwischenzeitlich als OPEC-Präsident amtierte). Und er will, wenn es in Kuwait nicht so klappen sollte, vielleicht in acht oder zwölf Jahren IOC-Präsident werden. Olympische Spiele am Persischen Golf wären auch ganz nett. Und überhaupt: Der Scheich will einfach nur spielen.

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From Russia with love (I): Panikattacken des Präsidentschaftsfavoriten?

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MOSKAU. Endlich wieder im Kreise meiner zweiten Familie. Ich habe sie sehr vermisst in den vergangenen vier Wochen, die Olympic Family. Habe für vier Tage Stellung bezogen im legendären Hotel Ukraina, das jetzt Radisson Royal heißt, und beobachte das Treiben der IOC-Präsidentschaftskandidaten, habe die Olympiabewerbung 2020 und Putins Sportbattalione im Blick, so gut es eben geht.

Das Ukraina hat es mir übrigens angetan, wie die anderen sechs stalinschen Wolkenkratzer, die Seven Sisters. Sie üben eine merkwürdige Faszination auf mich aus. Das muss der russische Teil meiner Seele sein, oder der stalinsche? Jedenfalls, ich habe jetzt alle mal kurz besichtigt. Aber das ist eine andere Geschichte. Blöderweise ist das Ukraina so hoch und breit, dass ich es aus der Nähe einfach nicht aufs Bild kriege, habe es mit drei Kameras versucht, aber gerade keine Zeit, auf die andere Seite der Moskwa zu wandern und von dort aus abzudrücken. Deshalb, Fremdquelle (und aus dem Winter, war gerade nichts anderes greifbar), ein eigenes Foto wird nachgetragen:

Hotel Ukraina/Radisson Royal (c) Wikimedia

Hotel Ukraina/Radisson Royal, ©Rudolf Simon (cc-by-sa)

Momentaufnahme drinnen: Aus dem Aufzug kam eben Jacques Rogge mit Anne – die Blaulichter draußen warten schon, es geht zum Dinner. An der Bar, fünf Meter hinter mir, sitzen Juan Antonio Samaranch Junior, Craig Reedie und Richard Carrión; Alex Gilady ist gerade gegangen. Daneben am Tischlein haben die Amerikaner um Jim Scherr und Doug Arnot (beide ehemals USOC) Platz genommen, die für Aserbaidschans Diktator Ilham Äliyev und EOC-Präsident Pat Hickey 2015 die ersten European Games organisieren. Sie haben auch gerade einige IAAF-Funktionäre bearbeitet, etwa den Schweizer Hansjörg Wirz, Präsident des europäischen Verbandes. Denn die Leichtathleten machen bisher nicht mit bei den Europaspielen, von denen niemand weiß, warum Europa die braucht. Außer natürlich Äliyev und Hickey, die wissen, dass sie sie brauchen.

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IOC-Buch, update 2: ein neuer Bookshop und ein neuer Newsletter

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Moin. Bin noch etwas durcheinander, die Einrichtung eines eigenen Bookshops und eines Newslettersystems hat den Techniker in mir in den vergangenen Tagen und Nächten doch fast überfordert. Es wird, gerade in Bezug auf den Newsletter, gewiss einige Kinderkrankheiten und Beschwerden geben, doch die lassen sich hoffentlich mit allen Beteiligten friedlich regeln.

Kurz und schmerzlos:

1) Mein eigener Bookshop

Nachdem die erste Phase der Finanzierung des IOC-Buchprojektes auf Krautreporter.de so wunderbar gelaufen ist, vermarkte ich das Projekt in der zweiten Phase selbst – in einem eigenen Shop unter der Adresse:

Das sieht dort so aus:

Und so, der Warenkorb:

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Bildergeschichte vom IOC (3): „Mamma mia, what an exhibition!“

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Heute Punkt Mitternacht endet also die Crowdfunding-Phase auf Krautreporter.de für ein besonderes Buch, das mich geradezu elektrisiert.

Und heute, welch ein Zufall aber auch, halte ich mein erstes Seminar bei einem Medium, dass die entsprechende Buch-Prämie gebucht hat, das allerdings nicht in der Liste der Unterstützer genannt werden will.

Fein. Geht in Ordnung. Diskretion ist inklusive, auch wenn’s schwer fällt.

Zur Feier des Tages, denn es ist wirklich gut gelaufen mit dem Crowdfunding, finde ich, nun also wie versprochen die dritte Bildergeschichte über die IOC-Familie, die manchen Stamm- und neuen Gästen hier schon richtig ans Herz gewachsen ist. Und dabei beginnen wir doch gerade, uns alle aneinander zu gewöhnen und einigermaßen kennenzulernen.

Bis zur IOC-Vollversammlung in Buenos Aires, bis Dossier und Ebook erscheinen und Thomas Bach zum IOC-Präsidenten gekürt wird, werden noch tausende Zeilen geschrieben, hunderte Fotos, Videos, Grafiken und Dokumente veröffentlicht, keine Sorge.

Die beiden Vorgeschichten haben enormen Anklang gefunden in der olympischen Szene. Noch nie wurde ich so oft auf meine Geschichten angesprochen, von IOC-Mitgliedern, Verbandspräsidenten, Lobbyisten, PR-Leuten u.a.m.:

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