corona games

live aus Tokio: Florian Wellbrock

TOKYO AQUATIC CENTER. Caeleb Dressel gerade mit seinem sechsundneunzigsten Olympiasieg hier. Oder doch erst vier? Ich warte aber, ganz ehrlich, auf die 1.500m Freistil mit Florian Wellbrock, die in acht Minuten beginnen.

Platz vier über 800m war ja zum Kopfschütteln:

Florian Wellbrock. (Foto: IMAGO/Laci Perenyi)

Wobei das Foto nach dem 1.500m-Vorlauf entstand, passt aber als Symbolbild.

Sein Coach und Bundestrainer Bernd Berkhahn schaut übrigens gelegentlich hier vorbei, wie so viele Funktionäre, die es meist nicht zugeben.

Emma McKeon aus Australien gewinnt die 50m. Jetzt aber. Der erste deutsche Schwimm-Olympiasieg seit 1992? Seit Dagmar Hase, ebenfalls aus Magdeburg? Quatsch: Natürlich seit Britta Steffen 2008 in Peking. Einmal Hase 1992, zweimal Steffen 2008 – beide trainiert von zwei Freunden, mit typischer DDR-Trainervergangenheit: Bernd Henneberg und Norbert Warnatzsch.

Schaut’s Euch selbst an:

Programmhinweis: Gespräch mit Birgit Fischer und Gunter Gebauer

URAYASU. Moin, moin. Lange keinen Programmhinweis mehr veröffentlicht. Nun aber, ich hatte vorgestern im Newsletter 9 darauf hingewiesen: Im SWR2-Forum durfte ich unter Moderation von Thomas Ihm mit Birgit Fischer und Gunter Gebauer diskutieren.

When we were young: Birgit Fischer 2004 im Jahr ihrer letzten Olympiateilnahme mit drei anderen deutschen „Sportlern des Jahrhunderts“ auf einer ZDF-Gala – mit Boris Becker, Katarina Witt und Franz Beckenbauer. (Foto: IMAGO/Eventpress)

Tokio, was vom Tage übrig bleibt (27. Juli)

URAYASU. Olympia werde jünger, hieß es in den vergangenen Tagen bei den Auftritten der Skateboard-Teenies und der zwölfjährigen Tischtennisspielerin Hend Zaza aus Syrien. Die New York Times bemühte den Taschenrechner: 42 Jahre alt waren die drei Medaillengewinnerinnen beim Skateboard demnach.

Nun, die Beobachter dürfen sich wieder beruhigen: Die Olympischen Spiele sind und werden keine Veranstaltung für Kinder, so wie eine Mitgliedschaft im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) längst nicht mehr an das Rentenalter und/oder blaublütige Abstammung gebunden ist – die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

So gewann ja schon am ersten Tag der Iraner Javad Foroughi, Mitglied der mörderischen Iranischen Revolutionsgarde (IRGC) die Goldmedaille mit der Luftpistole. Foroughi feiert bald seinen 42. Geburtstag, dann ist er so alt wie die drei besten Skateboarderinnen zusammen. Und am Dienstag hat nun eine deutsche Reitersfrau bewiesen, dass man auch im sechsten Lebensjahrzehnt olympische Hochleistungen vollbringen kann. Okay, es war nur Dressurreiten, und es gibt tausend gute Gründe, darüber zu diskutieren, warum diese Art Sport nicht längst aus dem Olympiaprogramm verbannt wurde. Doch es ist, wie es ist, was wären die Deutschen ohne ihre Reiterinnen und Reiter und ohne deren Rekorde:

Isabell Werth, geboren am 21. Juli 1969, gewann mit dem Team heute Gold. Es ist bereits der siebente Olympiasieg für die Frau, die behauptet, nicht auf die Statistik zu schauen. Vier Silbermedaillen hat sie ebenfalls, und am Mittwochmorgen (Ortszeit) könnte sie in der Einzelkonkurrenz ihre achte Goldmedaille holen. Sie würde mit der Kanutin Birgit Fischer gleichziehen als erfolgreichste deutsche Olympiateilnehmerin aller Zeiten.

Reitersfrauen reiten naturgemäß nicht alleine, deshalb sollte man auch ihre Gäule zeigen. Hier also: Dorothee Schneider, Showtime, Isabell Werth, Bella Rose, Jessica Bredow-Werndl und Dalera. (Foto: IMAGO/Stefan Lafrentz)

Birgit Fischer wird am Mittwoch aufgeregt und womöglich auch etwas traurig sein, sollte sie ihren deutschen Rekord teilen müssen. Ich werde es live erfahren, denn unmittelbar vor der Einzelkonkurrenz im Dressurreiten diskutiere ich mit ihr und Gunter Gebauer und Thomas Ihm eine Stunde im Radiosender SWR2. Vielleicht möchten Sie mal reinhören, Mittwoch ab 17.05 Uhr MESZ.

Tokio, was vom Tage übrig bleibt (26. Juli 21): Albträume von Ewig-Präsidenten

TDLR: Kann es sein, dass Thomas Bach als IOC-Präsident eine dritte Amtszeit dranhängt und für ihn die Olympische Charta geändert wird, weil seine Anhänger sich das ganz dolle wünschen? Ist es möglich, dass DOSB-Präsident Alfons Hörmann doch nicht abtritt in diesem Herbst und es also nicht zu Neuwahlen kommt, weil Hörmann & Co ja erst noch Deutschland retten müssen nach der Umwetterkatastrophe? Und sollten die selbstbewussten deutschen Athleten nicht konsequenter Weise Kandidaten für das Präsidentenamt stellen, um wirklich Veränderungen zu forcieren? Fragen über Fragen.

URAYASU/TOKYO. Der Taifun Nr. 8, Nepartak genannt, nähert sich der Olympiaregion. Der Regen trommelte heute Nacht gegen mein Fenster hier im Hotel direkt an der Tokyo Bay. Es wird ein bisschen ungemütlich. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dieser Mitteilung der Japan Meteorological Agency (JMA), damit sollten Ihre Fragen vollumfänglich beantwortet sein.

Japan Meteorological Agency

live-Blog von der Friedensnobelpreisgala der Corona Games

TOKYO. Moin, moin. Ich bin dann mal los. In guter alter Olympia-Tradition soll es auch heute ein live-Blog von der Eröffnungsfeier geben, die um 13.00 Uhr MESZ beginnt (20.00 Ortszeit) und wohl rund vier Stunden dauert. Seit 2008 gibt es zu Eröffnungsfeiern immer ein live-Blog in diesem Theater, wenn ich mich nicht täusche: Peking, Vancouver, London, Sotschi, Rio de Janeiro, PyeongChang – und nun Tokio. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich nicht alleine bleibe und wir diese Tradition angemessen fortsetzen, als virtuelle Eröffnungsfeiergemeinde.

Tatsächlich, habe mich nicht getäuscht:

  1. Peking, die Eröffnungsfeier
  2. Vancouver, die Eröffnungsfeier
  3. #London2012 (IX): live-Blog Eröffnungsfeier, „Isles of Wonder“ (der Hit schlechthin)
  4. live-Blog zu Wladimir Wladimirowitschs Olympia-Eröffnungsfeier #Sochi2014
  5. live aus Rio (7): Eröffnungsfeier im Mario-Götze-Mausoleum
  6. live aus PyeongChang (10): Thomas Bachs IOC-Friedensnobelpreiswunschgala™

Also, hereinspaziert in dieses Theater. Wir müssen gemeinsam sehr sehr tapfer sein, wenn die olympische Fackel der Welt heute das Ende des dunklen Corona-Tunnels erleuchtet (oder so ähnlich, ist jetzt egal, ich werde das heute noch hundertmal durchdeklinieren in allen Varianten) und dabei dem Weltfrieden unschätzbare Dienste leistet.

Danke, Thomas, Du Friedensengel und The Greatest IOC Leader of All Time (TGIOCLOAT).

Vor dem Olympiamuseum gleich gegenüber des Nationalstadions steht übrigens auch eine Coubertin-Plastik. Das wird der Thomas vor der Eröffnungsfeier wohl nochmal mit dem Pierre ein Plausch halten, so wie er es im olympischen Garten am Olympic House in Vidy gern macht und davon erzählt.

Viel Vergnügen!

live von der 138. IOC-Session (Tag 2): Pandemiebewältigungs-Onanie

TOKYO/URAYASU. Da sammer wieder. Viel Vergnügen!

It is a very very special day, sagt der TGIOCLOAT. Sehe ich auch so. Jeder Tag, an dem man durcharbeiten kann, ist etwas Besonderes. Aber ich bin nur ein einzelnes Menschenkind. Die Herrschaften auf der IOC-Session bekämpfen die weltweite Pandemie und sichern den Weltfrieden. Gerade sprach der UN-Generalsekretär schon wieder eine Video-Grußwort, Thomas Bach (FDP) und Jochen Färber, sein Zeremonienmeister, haben die Videoschnipsel fein aufgeteilt, das reicht für ein paar Tage. Hach, und überhaupt, wie der Größte IOC-Präsident aller Zeiten gerade ausführt, auch die Beziehungen des IOC zur Weltgesundheitsorganisation WHO wachsen und wachsen und wachsen und werden besser und besser und besser. Nun die Keynote von Tedros Adhanom Ghebreyesus.

„Thank you so much, my friend Thomas“, sagt der Äthiopier.

Ich höre die Glöckchen der Friedensnobelpreisengelchen klingeln.

Nun aber kümmere ich mich um mein Frühstücks-Süppchen.

live von der 138. IOC-Session (Tag 1)

TOKYO. Ich bleibe in meiner Herberge an der Tokyo Bay in Urayasu, obwohl ich erstmals ins MPC könnte. Denn die IOC-Herrschaften tagen in Tokio im Okura Hotel. Dort darf kein Journalist rein, nicht einmal in die Nähe, verbotene Zone. Das heißt, vielleicht lassen sie einige rein, die ihnen genehm sind, who knows. Mit bedeutungsschwerer Stimme hat Jochen Färber als Zeremonienmeister die Session eingeleitet. Japans Premier Yoshihide Suga und TGIOCLOAT Thomas Bach (FDP) kamen selbstverständlich gemeinsam – und das gesamte IOC erhob sich.

So mag es der Thomas.

Leaders of the World in einem Leading Hotel of the World. (Screenshot IOC/Youtube)

Wer es noch nicht mitbekommen haben sollte:

  • TGIOCLOAT steht für The Greatest IOC Leader Of All Time.

Es kann nur einen geben.

Auf geht’s, viel Spaß heute in diesem Theater!

Und noch das: Es ist die 138. IOC-Session. Davon habe ich 31 vor Ort erlebt – und zehn weitere vom Schreibtisch aus betreut. 41 von 138. Ich bin ein Fossil.

Tokio, was vom Tage übrig bleibt (19. Juli 21) – weitere Einschränkungen für Pressevertreter

URAYASU. Einige Anmerkungen zur Nachtruhe. Doch zunächst: einen täglichen Olympia-Newsletter gibt es jetzt auch: Hier zu buchen.

Da ich noch mit anderen Themen beschäftigt bin, bin ich noch nicht im Nachrichtenflow. Aber dafür gibt es ja Twitter – und weltumspannende Agenturen. Bei Olympia ist es unmöglich, alles zu überblicken. Kein Genie schafft das. Jeder, der sich auf dem Raumschiff Olympia herumtreibt, muss aufpassen, dass er nicht nur mitgetrieben wird, sondern etwas mehr als nur das mitbekommt, was ihm im Mikrokosmos zwischen Hotel, Medienzentrum, Venue widerfährt. Mag sein, dass in der Corona-Blase von Tokio die Ablenkung viel geringer ist als sonst, wenn man sich halbwegs frei bewegen kann. Dafür geht viel Zeit mit anderen Dingen drauf.

Dass einige Arbeitswochen für die Vorbereitung verloren gingen, habe ich mehrfach skizziert. Bei gewöhnlichen Olympischen Spielen akkreditiert man sich mit einem Einzeiler beim DOSB, als Firma (ob großes Medienunternehmen oder Freelancer), irgendwann kommt die Bestätigung oder die Ablehnung, danach sind im Grunde nur noch zwei oder drei Termine wichtig: Unterkunft buchen, meist geht das nur über die Organisationskomitees, dann die namentliche Meldung der Akkreditierten – manchmal gibt es Nachfragen. Das war’s dann schon. Normalerweise kostet das vielleicht 1-2 Arbeitstage über einen Zeitraum von 1,5 Jahren gestreckt. Diesmal waren es viele Tage bis mehrere Wochen in der heißen Phase seit Ende Mai. Verlorene Zeit. Aber an diesem Punkt war ich bereits.

Es zeichnet sich ab, auch das hatte ich bereits angedeutet, dass so wenige Pressevertreter in Tokio sein werden, wie seit Jahrzehnten nicht. Das Gros derjenigen, die unter dem Label „Medien“ akkreditiert sind, gehört ja zum Fernsehen, inklusive der IOC-Firmen unter dem Dach OBS.

Die Quote, also die Obergrenze, für die E-Akkreditierungen (Press) liegt bei 6.000 für Tokio. Die Zahl der TV-Akkreditierungen (größtenteils Techniker, Produktion) beträgt ein Mehrfaches. Die Fotografen will ich nicht unterschlagen, kommen auch dazu. Bin gern bereit das zu korrigieren und mir an dieser Stelle wirklich nicht sicher, ich glaube aber, insgesamt lag die Zahl der „Medien“-Akkreditierungen schon mal bei mehr als 30.000. Ich hole diese Angaben nach.

Ich hatte vergangene Woche bereits geschrieben, dass über den DOSB 260 Presse-Akkreditierungen verteilt wurden – bis Ende Juni gab es fast ein Viertel Rückläufer, so viel wie nie. Inzwischen sollte sich die Zahl der Absagen weiter erhöht haben. Auch das wird aktualisiert.

Nun mal der internationale Aspekt, und hier wird es richtig spannend:

IOC und TOCOG rechneten noch mit 5.000 Pressevertretern in Tokio (von ursprünglich 6.000).

Am Montagmorgen waren lediglich 1.700-1.800 Pressevertreter eingereist.

Ich hatte es beschrieben: Die Abschreckungstaktik wirkt.

Live aus Tokio: „Vakzine gegen virale IOC-Narrative“

URAYASU. Eingeweihte werden bei dieser Ortsmarke aufhorchen. Von wegen Tokyo, was erzählt der Typ? Urayasu, ist das nicht fast Chiba?

Korrekt. Aber das ist mir im Moment so was von egal.

Adrenalin ist alles nach 32 Stunden Reise.

Und für mich ist der Großraum Tokio mit seinen mehr als 37 Millionen Einwohnern, vielleicht gar schon 40 Millionen, who knows, ohnehin meist: Tokio. Obwohl ich die Unterschiede zwischen Yokohama, Kawasaki, Saitama, Tokyo, Shinjuku oder eben Chiba schon ein bisschen kenne, von vielen Besuchen gerade in den letzten Jahren. Das erste Mal war ich 1998 in Japan, bei den Winterspielen in Nagano. Damals sind wir mit dem Bus von Narita nach Nagano kutschiert wurden, wie eine Reisegruppe, mit Pinkel-Aufenthalten auf Raststätten. Weißt Du noch, Barbara? Sechs Stunden müssten das gewesen sein. Nagano liegt ein paar Hundert Kilometer entfernt in den Bergen.

Eben habe ich vom Touchdown von QR806 in Narita bis zum Einchecken im Hotel knapp acht Stunden gebraucht. So ist das mit den COVID-19-Countermeasures.

Vom Wert des Journalismus bei den Propagandaspielen in Tokio

Ich bin dann mal weg. Der nächste große Text, ähnlich lang wie dieser Riemen hier, kommt am Freitag aus Tokio. Und darauf freue ich mich sehr – auf den nächsten Text, weniger auf das Abenteuer in Nippon. Ich bin zwar gern in Tokio, doch diesmal ist alles anders, aber es muss dennoch sein, das versuche ich, Ihnen an dieser Stelle in 23.000 Zeichen und etwa 17 Minuten Lesezeit zu begründen. Hoffe, dass Sie so lange durchhalten.

Olympische Spiele in der Pandemie sind ein unkalkulierbares Risiko. Dennoch ziehen das Internationale Olympische Komitee (IOC), Japans Regierung und das Tokyo Organising Committee of the Olympic and Paralympic Games (TOCOG) das Projekt Corona Games durch – gegen den Willen der Mehrheit der japanischen Bevölkerung (dazu frische Zahlen). Doch in bestimmten Medien und von gewissen Journalisten wird der Supreme Leader des IOC, der den Personenkult pflegt, schon wieder in eine Art Heldenstatus versetzt. Er tut und macht nun wirklich alles für die Athleten, der Thomas Bach (FDP), der unermüdliche Diener am Weltfrieden. Am Freitag, zum Beispiel, macht er in Hiroshima alles für die Sportler, und ja, ein klitzekleines bisschen für den Friedensnobelpreis.

Und am Tag vor Hiroshima dies:

Kurzum: Sie tragen weiter dick auf. Sie kennen keine Grenzen. Sie sind schamlos. Sie briefen Reporter in ungezählten sogenannten Hintergrundgesprächen. Alles folgt einem großen Skript.

Licht am Ende des Tunnels. Sichere Spiele. Weltfrieden.

So Sachen.

Mir graut schon vor der Eröffnungsfeier. Es wird immer schlimmer. Das lässt sich eigentlich nur an der Seite von Holger Gertz ertragen, wie so oft bei Eröffnungsfeiern. Weiß gar nicht, ob er sich das antut. Würde mir aber gefallen.

Und dabei sind die Corona Games nur die Overtüre für die nächsten Propagandaspiele in einem halben Jahr in China, die Winterspiele 2022 bei Bachs Sportkameraden in Peking. Deren Büttel, als Reporter getarnte Geheimdienstler, dürfen seit Jahren sogar ungestraft in Lausanne im Palace Hotel des IOC Journalisten angreifen:

Lausanne 2015: Chinesischer Stasimann mit Medien-Akkreditierung schlägt Tibet-Protest nieder – und schlägt mir auf die Kamera.

Wider die IOC-Propaganda

Ich habe vor ein paar Tagen einen Thread auf Twitter eröffnet, den ich bis nach den Corona Games pflegen will. Halte es für wichtig, auch auf diese Weise flink und unkompliziert auf die täglichen Jubelmeldungen des IOC und seiner Partner und auf Propaganda aller Art zu reagieren.

Muss mal schauen, wie ich das in diesem Theater noch etwas angenehmer einbinden kann. Es kommt ja täglich Neues hinzu. Vieles werde ich in den nächsten Tagen und Wochen natürlich nicht nur auf Twitter, sondern gründlicher in Texten und in den täglichen live-Blogs verarbeiten. Wie bei vorherigen Olympischen Spielen.

Sie werden hier gut informiert, keine Sorge.

Systemversagen des deutschen Verbandssports

Der deutsche Sport steht vor gewaltigen Herausforderungen. Wer glaubt, die Wogen würden sich glätten, nur weil Alfons Hörmann (CSU) vor einigen Wochen unter Druck angekündigt hat, bei den anvisierten Neuwahlen im Dezember 2021 nicht wieder als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zu kandidieren, der irrt gewaltig und hat die Dimension des Problems nicht begriffen.