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Olympic poem (IV) Paarlaufen #Sochi2014

[caption id="attachment_18546" align="aligncenter" width="600"]Screenshot ZDF LIvestream Screenshot ZDF LIvestream[/caption]

Paarlaufen

In drei Stunden sind sie dran
Dann beginnt die Mission Gold
Das dürfen Sie nicht verpassen
Es wartet ein Magic Moment
Das ist nichts für schwache Nerven
Es wird spannend, liebe Zuschauer

Die Kür ist beeindruckend
Einbeinig
Einarmig
Großartig
Gut, aber nicht ganz perfekt

Das Türchen für Aljona und Robin ist wirklich offen
Sie zupft sich noch einmal am Schlittschuh
Dann geht’s ab die Post
Nussknackersuite
Auch das sicher ein kluger Schachzug

Dann lasse ich sie mit dieser Kür allein

Olympic poem (III) @Eric_Frenzel #Sochi2014

[caption id="attachment_18532" align="aligncenter" width="600"]Screenshot ARD Livestream Screenshot ARD Livestream[/caption]

@Eric_Frenzel

Und wir werden ganz ganz feste die Daumen drücken
So viel Patriot darf man sein bei Olympischen Spielen
Also die Spannung steigt weiter!
Das wollen wir natürlich hoffen

Er springt hier einen ganz unglaublichen Sprung!
Mann, hat der Nerven!
Perfekt der Absprung
Wie schön kommt er hier in dieses Flugsystem
Ein Traum
Ein absoluter Traum
Er muss in Führung gehen

Was sehen Sie, können Sie uns Hoffnungen machen?
Hier werden schon einige Schritte schwer
Seine Familie ist hier, Onkel und Tanten
Wahnsinn
Hälfte geschafft!!!

Für die ersten beiden ist da vorne der Käse schon gegessen
Das sieht gut aus, das sieht sehr gut aus!
Der Abstand größer als er wirklich ist!

Olympic poem (I) @Maria #Sochi2014

@Maria

Heute ein tolles Programm!
Spannend
Superspannend
Wahnsinn
Hoffentlich eine Medaille

Hochspannend
Tolles Programm
Hochinteressant

Die Gold-Maria
Greif zu!
Jetzt ist Olympia, jetzt musst Du ein Rennpferd sein!

Sehr schön von hinten
Hoffentlich eine Medaille
Superspannend
Highlights
Absolute Highlights!

Wir wünschen, dass es eine Medaille gibt
Tolle Highlights!
Richtig toll
Daumen drücken!

G O L D

#London2012 (XXII)

LONDON. Bin noch etwas außer Gefecht. Ist wieder sehr spät geworden gestern. Es wird immer spät nach Sprint-Finals und der Show des Witzboltes, über den ich nun dichten muss.

Derweil sollte die volldemokratische Wahl des künftigen Schwimm-Bundestrainers Fahrt aufnehmen. Nur zu, jeder darf abstimmen – Jung und Alt, Nichtschwimmer und Meisterschwimmer, Trainer und Couch Potatoes.

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Die Stellenausschreibung des DSV (ohne Arbeitsplatzbeschreibung) kopiere ich auch nochmal hinein:

Südafrika, Tag 9: Deutschland vs Australien – agony and ecstasy und ein „Reichsparteitag“

SANDTON. Ich fang schon mal an, auch wenn noch knapp drei Stunden Zeit sind bis zum Anpfiff in Durban. Im Stadion bin ich heute nicht, sondern werde mir Deutschland vs Australien hier in Sandton ansehen. Gerade schlägt Ghana die Serben, was mir sehr gut gefällt.

Im südafrikanischen Fernsehen analysiert Sammy Kuffour. Hat ungefähr meine Statur, der Gute. Zu seiner Analyse sage ich mal besser nichts. Kürzlich hat er vor dem Afrika Cup prophezeit, dass Ägypten keinesfalls gewinnen werde, weil: „Drei Mal hintereinander geht einfach nicht!“

So ist das mit dem Fußballsachverstand. Ich frage mich zum Beispiel, was ich hier unten mache. Völlig fehl am Platze. Mein gerade sechs gewordener Messi-Fan daheim ist heute in unserem Tippspiel nahezu uneinholbar in Führung gegangen. Zweimal 1:0. Zweimal hat der Kerl den Vater abgezockt.

19.02 Uhr: Gerade hat jemand einen Termin mit mir platzen lassen. Ich bleibe gleich hier im Intercontinental sitzen und schaue hier das Deutschland-Spiel. Es stört keine Vuvuzela, nur der Wasserfall im Foyer. Werde fragen, ob die den austrocknen lassen können. Falls jemand vorbei kommen möchte. Noch ist Platz. Sogar Fernsehen mit Ton:

DRIVING DIRECTIONS

From OR Tambo International Airport, take the R24 towards JHB. Take the offramp to N3 towards Pretoria; take the offramp at M1 south heading towards JHB; take the Grayston Drive offramp and at the traffic lights turn right over the bridge. Take the slip road to the left into Katherine Drive. Turn right into 5th Street. Cross over Rivonia Road and trun right into Maude Street. The Hotel is on the left hand side on the Corner of 5th and Maude Streets.

Oh, jetzt erst bekomme ich mit, dass Kuffour gemeinsam mit Thomas Berthold analysiert. Auf Supersport3. Den Vuvuzela-Contest gewinnt Kuffour.

Das Michelangelo Towers Hotel wirkt ziemlich leer. Kann man mal sehen, wie viele australische Lobbyisten (außer Fedor Radmann und Peter Hargitay) sonst noch hier rumsausen. Sind jetzt alle in Durban.

19.38 Uhr: Bin jetzt nicht mehr allein vor dem Fernseher. Noch bevor der Kollege eintrifft, der sich angekündigt hat, schaut eine neugierige Kakerlake vorbei. XXXL, würde ich sagen.

Mir gefällt das Stadion in Durban übrigens auch sehr. Habe es im vergangenen Jahr mal in der Bauphase gesehen. Und darüber, dass das ein Weißer Elefant ist, völlig überdimensioniert für Durban und viel zu teuer, darüber reden wir jetzt mal nicht, okay? Don’t mix politics with games!

19.45 Uhr: Die Details zum Spiel, (c) FIFA and Emirates Airlines

19.54 Uhr: Mein Tipp ist: Das Event am 6. Juli 2011 in Durban wird spannender. Und weil heute viele Leute vorbei schauen, lasse ich weiter abstimmen. Da geht noch was:

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20.10 Uhr: Noch 19 Grad in Durban, sensationell. Am Dienstag, zum Brasilien-Spiel gegen Nordkorea, denke ich, dass in Joburg der Gefrierpunkt touchiert wird.

20.37 Uhr: Klose mit dem Fuß? Kann ja nichts werden. Das sieht bei Podolskis linkem Fuß schon anders aus.  Einsnull. Nur hart geschossen, nicht mal platziert.

20.54 Uhr: Klose mit dem Fuß. Muss ich mehr sagen? Das wird noch zum running gag.

20.56 Uhr: Klose mit dem Kopf. Muss ich mehr sagen? Zweinull.

21.10 Uhr: Große Leistung von Özil, sich jetzt nicht wieder fallen zu lassen. Denn er riskierte Gelb-Rot.

@ Daniel: Du fragst nach den Vuvuzelas. Ich habe das Original mit der Aussage von Danny Jordaan in der BBC nicht gesehen. Es steht aber bestimmt online. Schätze sogar, dass mein Freund David Bond das Gespräch geführt hat. Mein Tipp, ins Blaue hinein: Jordaan hat das gesagt, aber der Zusammenhang, der da jetzt hergestellt wird, ist absurd. Natürlich wird nie jemand die Vuvuzelas verbieten. Auch nicht, wenn eine Vuvuzela aufs Spielfeld fliegen sollte.

Wie absurd diese Diskussion („wenn etwas passiert“) ist, siehst Du u. a. daran: Im Stadion werden von den Getränkeflaschen die Plastikdeckel abgeschraubt. Man darf nur offene Flaschen mit auf den Platz nehmen, worüber sich Journalisten besonders freuen, denn ich habe immer Angst, dass mir der Mist auf den Laptop kleckert. Warum werden die Deckelchen nicht ausgegeben? Weil man aus 150 Meter Entfernung eventuell ein Deckelchen aufs Spielfeld schmeißen könnte – wirklich! Dagegen sind zehntausende Vuvuzelas auf allen Plätzen erlaubt.

Leichtathletik-WM, Tag 2: Neun. Komma. Fünf. Acht.

10.02 Uhr: Freunde der Nacht, ich bin im Dienst. Schon eine Weile. Kann eigentlich die Einleitung von gestern wiederholen, ausnahmsweise:

Traumhafte Anfahrt von meinem Refugium durch die leeren Straßen von Berlin bis nah ans Stadion. Parkverbot. Hoffentlich liest die Polizei nicht mit.

Sehr lobenswert: Kein Sicherheitscheck am Presse-Eingang, kein Scanner. Mag sein, dass die Maschine erst geliefert werden muss. Kann auch sein, dass die Sicherheitsüberprüfungen der Straf­verfol­gungs­behörden erfolgreich waren. Ich bin kein Terrorist! Ich bin keine Gefahr!

Das Wetter ist auch wunderbar. Die kostenlose LAN-Verbindung (bravo, BOC) funktioniert problemlos auf beiden Laptops.

WLAN gibt es übrigens auch umsonst – nicht zu skandalösen Preisen wie bei der Fußball-WM. Nur mit Youtobe, Twitter und Facebook habe ich Probleme.

10.35 Uhr: Ich finde, TobiasL hat den ersten Tag sehr schön zusammengefasst. Zur Kritik an der ARD-Übertragung, die gestern ausführlich geäußert wurde, kann ich nichts sagen. Mal sehen, ob ich mein Laptop-DVB heute in den Griff bekomme, um mir ein Bild zu machen. Habe gerade mit BOC-Chef Frank Hensel über die Zuschauerzahlen gesprochen und biete meinen Kunden ein Interview dazu an. Muss hier also noch eine Weile dazu schweigen, hoffe auf Verständnis, kann nicht alles gleich ausgeplaudert werden :)

update Sportausschuss (6): Totengräber des Amateurfußballs

Die Fortsetzung meiner Notizen von der 68. Sitzung des Bundestags-Sportausschusses, heute mal an anderem Ort, nicht im Paul-Löbe-Haus, sondern im Jakob-Kaiser-Haus. Aber in Berlin, natürlich. Einen Vorgeschmack auf die Diskussion habe ich am Nachmittag noch aus dem Sitzungssaal 1.302 gegeben. Hier nun etwas mehr, in der üblichen Form, wie seit einem halben Jahr (fast) immer bei den Sitzungen – und später vielleicht (gua! sternburg! trebor!) noch mit einigen O-Tönen, die ich anschließend eingefangen habe.

Auch diesmal sage ich: Das war eine sehr muntere Diskussion im Sportausschuss. Inhaltlich vielleicht nicht immer hochklassig, aber doch unterhaltsam.

Ich konzentriere mich in meinen Notizen auf die zuletzt doch sehr heftig geführte Diskussion über Wohl und Wehe von Profi- und Amateurfußball, die sich an der TV-Vermarktung der Fußball-Bundesliga entzündete – und davon, nun ja, war hier auch aus sehr persönlichen Gründen viel die Rede. Denn dass zwischen den Wünschen des Präsidiums des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball-Liga (DFL) einerseits und der Basis im organisierten Fußball, auch beim Konsumenten, doch beträchtliche Lücken klaffen, wurde selten so deutlich wie in dieser Debatte, die ja nicht erst im Juli vergangenen Jahres begonnen hat.

„Vielfältige Lebenssachverhalte“ (III)

Nicht, dass sich noch eine Fortsetzungsgeschichte ergibt. Das käme dann doch etwas überraschend.

(Btw: Man stelle sich vor, ich hätte die Reihe der „vielfältigen Lebenssachverhalte“ schon Ende des vergangenen Jahrhunderts begonnen, als einige Fragen zu Daimler, Lufthansa, Holzmann, Expo etc. pp. zu klären waren, nachzulesen u.a. hier. — Doch egal, es zählt die Gegenwart.)

Nun denn: Christopher Keil ist in der Süddeutschen Zeitung auf einen weiteren „vielfältigen Lebenssachverhalt“ des UDIOCM aufmerksam geworden:

Gleichzeitig ist das UDIOCM ja in die IOC-Truppe eingebunden, die in Europa wenn’s geht eine Milliarde, aber doch wenigstens 800 Millionen, aus olympischen TV-Verträgen erlösen will.