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Notizen von den Jugendspielen (II)

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SINGAPUR. Was Sergej Bubka und Jelena Isinbajewa der Jugend so zu sagen haben: Ich komme doch weniger zu den Jugendspielen, als ich ohnehin befürchtet habe. Von Hotellobbys aus beobachtet sich das Treiben in den Stadien nicht ganz so gut. Aber Mann muss sich für bestimmte Themen entscheiden. Und wenn man so will, siegt bei mir […]

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Höher, schlauer, jünger?

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SINGAPUR. Kann man natürlich alles viel besser machen, viel kritischer, viel ausgewogener, viel böser, viel schönfärberischer und überhaupt. Aber so ist mein kleines Fragestück zu den Jugendspielen, an dem ich mit Spaß hektisch gebastelt habe, nun im Deutschlandfunk gesendet worden (knapp 27 Minuten):

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Zu Wort kommen: Britta Steffen, Kathrin Boron, Gudrun Doll-Tepper, Jacques Rogge, Thomas Bach, Joseph Blatter, Helmut Digel, Eike Emrich und Ulf Tippelt.

Ich habe noch jede Menge O-Töne, passendere, bessere, kürzere, längere, und habe ja auch mit einigen Sportlern gesprochen. So ist das nun mal. Im Tagesgeschäft Journalismus gibt es Andruck- und Sendezeiten und damit einen Redaktionsschluss. Manches, wie die Pound-Passage, habe ich schon vorher produziert, es passt dennoch gut rein. Die Youth Olympic Games dauern ja noch ein Weilchen, ich hole noch einiges nach, vielleicht bastle ich aus diesem Beitrag hier noch einen längeren, ergänzenden.

Wer nicht hören mag (oben den Player anklicken), der mag vielleicht lesen, einiges habe ich natürlich schon angefügt und ergänzt:

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Notizen von den Jugendspielen

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SINGAPUR. So stellen sie es sich vor, so wird es verkauft: Jung, nett, unbeschwert. „Every child has a wish, to glow like the stars above … raise your hand for our generation … time to fly way beyond the skies …“ Schaun mer mal. Einige Notizen, bevor es morgen hier richtig los geht und ich […]

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Frischzellenkur für das Olympia-Business

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SINGAPUR. Habe gerade einen Monsun getroffen. Nicht schlecht. Fotografieren lassen wollte sich dieser Monsunregen allerdings nicht. Vielleicht war ich auch nur zu feige, meine Kamera ins Wasser zu schmeißen. Nichts anderes wäre es gewesen. Ich brauche, fällt mir da ein, unbedingt eine Taucherausrüstung. Sie haben mir gestern, als ich die Akkreditierung für die Youth Olympic […]

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„Play the Game“ im Juni in Coventry

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Ich habe gelegentlich auf die einzigartige Konferenz Play the Game hingewiesen, die im Juni 2009 in Coventry stattfindet – nach bisherigen Stationen in Kopenhagen und Reykjavik. Hier noch einmal die unbedingt lesenswerten Rückblicke auf vergangene Konferenzen: The Pulse, Play the Game 2007 Magazin 2007 (pdf, 1,3 mb) Magazin 2005 (pdf, 2,4 mb) Magazin 2002 (pdf, […]

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Die Botschaft der Blockabstimmung

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Es war die siebte IOC-Vollversammlung, die Jacques Rogge als Präsident leitete, und es war für ihn persönlich die erfolgreichste. Er hat in der vergangenen Woche in Guatemala seine Idee der Olympischen Jugendspiele durchgepeitscht, er hat 27 IOC-Mitglieder problemlos im Amt bestätigt, vier neue Mitglieder ins Gremium lanciert, seinem Exekutivkomitee nie da gewesene Vollmachten für das Olympische Programm zugeschustert, und am letzten Tag durfte er sich auch noch über die Wahl seines Vertrauten Gerhard Heiberg (Norwegen) ins IOC-Exekutivkomitee freuen. Immerhin besiegte Heiberg mit 49:22 Stimmen sehr deutlich Juan Antonio Samaranch Junior, dessen Vater wenige Tage zuvor die Wahl von Sotschi gedeichselt hatte. Insofern könnte man den Belgier Rogge zum Sieger von Guatemala erklären.

Doch so einfach ist das gar nicht, denn gleichzeitig hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) weiter an Glaubwürdigkeit verloren. Doch der Reihe nach. Natürlich war die Vergabe der Winterspiele 2014 an Sotschi das dominierende Ereignis der 119. IOC-Session. Das IOC hat sich kaufen lassen von einer Allianz aus Wirtschaftsgiganten und hochrangigen Politikern. Rogge will das natürlich nicht zugeben, weshalb er, statt wie gewohnt klar und deutlich zu argumentieren, einen verbalen Eiertanz aufführte. So sprach er in seinem Resümee der Tagungswoche von Guatemala beispielsweise darüber, dass das IOC überprüfen wolle, ob die Anwesenheit von Staats- und Regierungschefs bei der Olympiavergabe in Zukunft erwünscht sei – zuletzt hatten Tony Blair (London 2012) und Wladimir Putin (Sotschi 2014) Olympiasiege errungen. „Das kann Vor- und Nachteile haben“, sagte Rogge.

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Kinder unter der Last der Ringe

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Am Tag danach präsentierte sich das IOC-Völkchen entspannt. Die wichtigste Arbeit auf der 119. Session des Internationalen Komitees war mit der Kür von Sotschi zur Winterolympiastadt 2014 erledigt. Und dies vor allem dank des tatkräftigen Einsatzes des IOC-Ehrenpräsidenten Juan Antonio Samaranch, worüber noch zu reden sein wird. Als die einen also noch die Wunden behandelten (Salzburg und Pyeongchang), die anderen den Kater nach der Siegerparty bekämpften, ging das IOC zur Tagesordnung über.

Zunächst wurde in einer Blockabstimmung eine mammutmäßig große Liste von Mitgliedern im Amt bestätigt. Gemäß den Regeländerungen auf der Krisensession im Dezember 1999 mussten sich nach acht Jahren 27 persönliche Mitglieder, darunter der Deutsche Walther Tröger, wiederwählen lassen. Tröger aber nur für zwei Jahre, weil er dann wegen der Altersbegrenzung mit Vollendung seines achten Lebensjahrzehnts ausscheiden muss. Auch Präsident Jacques Rogge stand auf der Liste, weshalb theoretisch die Möglichkeit bestanden hätte, ihn zwei Jahre vor Ende seiner achtjährigen Amtsperiode abzuwählen.

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