wladimir putin

Boris Jefimowitsch Nemzow (†)

Boris Nemtzow wurde vor etwa zwei Stunden in Moskau in der Nähe des Kreml erschossen. Der Sohn Sotschis hat u.a. die wahren Kosten für die Olympischen Winterspiele 2014 aufgeschlüsselt. Dazu zählen auch jene Milliarden, die enge Freunde Wladimir Putins (wie Wladimir Jakunin und Arkadi Rotenberg aus der Osero-Kooperative in St. Petersburg) abgezockt haben.

Erst vor wenigen Tagen hat Nemtzow erklärt, er fürchte, Putin werde seinen Mord befehlen.

RIP!

Ich halte es für wahrscheinlich, dass Personen, die in diesem Bericht genannt werden, hinter Nemtzows Tod stehen.

Leseprobe „Macht, Moneten, Marionetten“: Liebesgrüße aus Moskau

Stellen wir uns Wladimir Putin als einen ganz normalen Menschen vor.

Nicht als einen Werwolf. Nicht als einen Kriegstreiber. Nicht als einen besonders üblen Demagogen. Nicht als einen Paria. Nicht als einen Mörder. Nicht als einen Diktator. Oder als was er sonst noch bezeichnet wird in diesen Tagen.

Natürlich hat dieser Putin, der Mensch, so seine Gefühle. Manchmal zeigt er sie sogar. Aber selten so offen wie für einige Minuten am 9. August 2013. An jenem Tag wurde Anatoli Rachlin beigesetzt. Rachlin war für Putin ein zweiter Vater. Er war mehr als sein Trainer, der ihm Sambo und Judo beibrachte. Rachlin war ein Berater für alle Fragen des Lebens. Er saß manchmal sogar mit am Tisch, wenn Putin die Führung des russischen Judoverbandes versammelte und kund tat, was getan werden müsse, wenn er den europäischen Verband versammelte und verkündete, was getan werden müsse, wenn er Bosse des Weltverbandes versammelte und erzählte, was man tun könne und solle. Rachlin hat Putin und dessen Schulfreunden, den Rotenberg-Brüdern Arkady und Boris, Disziplin vermittelt beim Sambo- und beim Judotraining. So hat es Putin oft erzählt. Vor laufenden Kameras hat er zu Rachlins Beisetzung geweint, nicht nur in Russland, in aller Welt wurde darüber diskutiert, was das bedeute. Dann ließ er sich filmen, wie er, übermannt von seinen Gefühlen und seinen Gedanken nachhängend, allein eine leere, weil abgesperrte St. Petersburger Straße entlang schlenderte.

Er kann einfach nicht aus seiner Haut. Er muss inszenieren.

Denis Trubetskoy: Ein Brief von der Krim an die Bundeskanzlerin und ihr Kabinett

Denis Trubetskoy (20) ist ukrainischer Staatsbürger, ethnischer Russe und lebt in Sewastopol auf der Krim. Er studiert Journalistik an der Filiale der berühmten Moskauer Lomonossow-Universität (Московский государственный университет имени М. В. Ломоносова / МГУ) in Sewastopol. Er arbeitet bereits seit einigen Jahren als Journalist, hauptsächlich als Sport-, aber in den letzten zwei Jahren auch als Politikjournalist. Hauptsächlich ist Denis Trubetskoy für UA-Football und iSport.ua tätig. Er schreibt über Fußball, Radsport, Wintersport, aber auch über sportpolitische Themen.

Heute allerdings hat Denis Trubetskoy an Angela Merkel geschrieben und mir gestattet, seinen Brief zu veröffentlichen:

An Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
An Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Sehr geehrter Herr Bundesaußenminister,
Sehr geehrte Minister der Bundesregierung,
Sehr geehrte Mitarbeiter der Bundesregierung,

es ist mir bewusst, dass dies nicht der Brief ist, den Ihr ernst nehmt. Angesichts der Lage auf der Krim habe ich mich trotzdem entschieden, diesen Brief doch noch zu schreiben. Ich hoffe auf eine Antwort, auch wenn es mir bekannt ist, dass meine Erfolgsaussichten eher gering aussehen.

Ich heiße Denis Trubetskoy, arbeite als Sport- und Politikjournalist und wohne in Sewastopol. Obwohl ich ethnischer Russe bin, habe ich niemals gefühlt, dass meine Rechte in der Ukraine in Gefahr sind. Genau das Gegenteil: ich habe mich in die Ukraine verliebt und fühle mich fest als Ukrainer.

Russisch ist zwar meine Muttersprache, aber genau das ist mein größtes Problem. Der russische Präsident Wladimir Putin denkt, dass ich nicht mehr Russisch sprechen darf. Er hat sich entschieden, mich zu schützen. Seitdem habe ich keine Ruhe mehr. Ich weiß gar nicht, was mit uns morgen oder übermorgen passiert. Das ist für mich wie eine Katastrophe.

Als Vertreter der deutschsprachigen Bevölkerung der Krim (Deutsch kann ich schon ein bisschen besser als Ukrainisch) möchte ich die Bundesregierung offiziell um Schutz bitten. Ich will wieder meine Ruhe haben. Hoffentlich kann man mir helfen.

Mit freundlichen Grüßen,
Denis Trubetskoy

Putins-Juniorpartner Thomas Bach lässt auch ukrainischen Sportlern Trauerflor verbieten #Sochi2014 @OezcanMutlu

joint-venture

Özcan Mutlu hat gerade via Twitter ein „Machtwort“ des IOC-Präsidenten Thomas Bach gefordert und dazu eine Agenturmeldung in der FAZ verlinkt, die so überschrieben ist: „IOC untersagt auch Ukraine Trauerflor“

Das #IOC lebt in einer undemokratischen Scheinwelt. Machtwort von Präsident Bach erforderlich. #Sotschi #Ukraine http://t.co/XFAECUGfR2

— Özcan Mutlu (@OezcanMutlu) February 19, 2014

Über die philosophische Tiefe und die politische Schärfe dieser knallharten Forderung nach einem „Machtwort“ ließe sich gewiss trefflich debattieren. Ich wollte es aber kurz machen und habe mir erlaubt, Mutlu via Twitter darauf hinzuweisen, dass der deutsche IOC-Präsident von der FDP doch längst sein „Machtwort“ gesprochen und den ukrainischen Sportlern (wie zuvor denen aus anderen Nationen) das Tragen von Trauerflor untersagt hat (was ein IOC-Sprecher mit 24 Stunden Verspätung bestreitet).

Sportler als unpolitische Wesen? #Menschenrechte als politische Propaganda? #Sochi2014 #Putin #IOC

Montag, 10. Februar: Mit dieser irren Zuspitzung hätte ich nicht mal gerechnet:

Mein Beitrag vom 8. Februar:

Sind Olympiasportler nur Sportler, sondern auch Menschen und damit politische Wesen? Sollen/dürfen sich Sportler zu Themen der Zeit äußern, wozu auch Fragen der Menschenrechte gehören, oder sollen/dürfen sie sich darauf konzentrieren, wofür sie ausgebildet und bezahlt werden und wovon sie träumen: von erfolgreichen Auftritten in olympischen Arenen beispielsweise. Etwa in Sotschi.

Das sind natürlich keine jungfräulichen Themen und Fragen, sondern Dauerbrenner. Derlei Fragen werden diskutiert, seit es Olympische Spiele gibt.

Ich habe heute eine BBC-Radiodokumentation gehört, in der Nick Symmonds aus den USA unprätentiös schilderte, warum er bei der Leichtathletik-WM 2013 in Moskau, auf dem ersten Höhepunkt der weltweiten Diskussionen um Homophobie und das russische Anti-Homosexuellengesetz, seine Silbermedaille demonstrativ seinen schwulen und lesbischen Freunden gewidmet und klare Worte zur Rechtslage in Russland gefunden hat.

live-Blog zu Wladimir Wladimirowitschs Olympia-Eröffnungsfeier #Sochi2014

Live-Blogs zu Olympia-Eröffnungsfeiern sind in diesem Theater eine schöne Tradition. Leider muss der Kollege G. heute im Stadion ohne mich auskommen …

… aber wenn sich bis 17.14 Uhr MEZ über die üblichen Kanäle so ungefähr 2014 Befürworter finden – kühnes Ziel, es ist schließlich Olympia – dann können wir den Einmarsch der Nationen mit Russlands Wladimir und IOC-Thomas hier gemeinsam genießen.

2014 Leute bis 20.14 Uhr Sotschi-Zeit werden sich doch wohl finden.

Sonst – in Peking, Vancouver, London – waren viel mehr Eröffnungszeremonie-Fanatiker anwesend.

Also, her mit den Kommentaren, Likes und Tweets – dann wird das auch ein wunderbarer Fernseh-Abend.

Würde mich freuen.

Bis gleich.

IOC-Countdown (14 Tage): die Ruhe vor dem Sturm

Ooops. Ist jemandem aufgefallen, dass der Countdown mal eben fünf Tage unterbrochen war? Ging nicht anders. Multitasking hat seine Grenzen.

Kurz einige Hinweise, was sich gerade tut in der olympischen Welt:

  1. IOC-Präsidentschaftskandidat Thomas Bach ist ein paar Tage daheim in Deutschland. Wird gewiss kurz bei der Kanu-WM in Duisburg vorbei schauen.
  2. IOC-Präsidentschaftskandidat Denis Oswald weilt in Chungju/Südkorea bei (seiner) der Ruder-WM und dem FISA-Hauptsponsor Samsung. Die Samsung-Gottheit Kun Hee Lee fühlt sich nach langer Krankheit übrigens fit genug für eine Reise nach Buenos Aires. Das ist keine unwichtige Meldung.
  3. Die beiden asiatischen IOC-Präsidentschaftskandidaten Ching-Kuo Wu und Ser Miang Ng setzen sich bald Richtung Südamerika in Bewegung, wo sie vor der Final Destination Buenos Aires noch in Rio de Janeiro Station machen. Wu hat als Mitglied der IOC-Koordinierungskommission zu tun.
  4. Der Präsidentschaftskandidat Richard Carrión fliegt ebenfalls via Rio nach BA.
  5. Der Präsidentschaftskandidat Sergej Bubka, Führender in unserer Umfrage, hat in Kiew gerade die WM der Rhythmischen Sportgymnastik zu Gast, bevor er nach Rio de Janeiro fliegt, wo er als Mitglied der IOC-Koordinierungskommission für die Spiele 2016 von Samstag bis Montag eingespannt ist, bei der Judo-WM vorbei schaut und dann nach BA hetzt.

Die IOC-Mitglieder, die in Rio beim 5. Besuch der Koordinierungskommission im Windsor Atlantica Hotel an der Copacabana im Einsatz sind: Nawal El Moutawakel (Chefin), Ching-Kuo Wu, Willi Kaltschmitt Luján, Richard L. Carrión, Nat Indrapana, Alex Gilady, Patrick Joseph Hickey, Gunilla Lindberg, Julio César Maglione, Timothy Tsun Ting Fok, John Coates, Nicole Hoevertsz, Batrice Allen, Sergej Bubka, Alexander Popow.

Schon seit zehn Tagen ist Putin-Freund, SportAccord- und IJF-Präsident Marius Vizer im Sofitel Copacabana und in der Maracanazinho Arena bei der Judo-WM mächtig aktiv. Vizer hat seinen Kumpel, den Putin-Jugendfreund und Milliardär Arkady Rotenberg, Chef des St. Petersburger Judoklubs, zum Development Manager des Weltverbandes IJF gemacht. Entwicklungshilfe, klar. Vizer ließ sich für weitere sechs Jahre als IJF-Präsident im Amt bestätigen. Seinen Judo-Buddy Patrick Hickey, der einst dem Bach-Lager zuzurechnen war und der Geschäfte in Aserbaidschan macht (Europäische Spiele), in die Hall of Fame der IJF aufgenommen:

[caption id="attachment_17653" align="aligncenter" width="600"]Pat Hicky, Marius Vizer (c) IJF Pat Hicky, Marius Vizer (c) IJF[/caption]

Hach, und am Wochenende war wieder Sepp-Blatter-Turnier auf dem Sepp-Blatter-Fußballplatz in Ulrichen, quasi Sepp-Blatter-Gemeinde. Sepp Blatter hat viele Sepp-Blatter-Freunde empfangen, den Sepp-Blatter-Franz und den Sepp-Blatter-Günni-Netzer, und diesmal schaute sogar die deutsche Nationalmannschaft der Skilangläufer vorbei. (Musste das sein, Sportfreunde?) Und am Sepp-Blatter-Tag beim Sepp-Blatter-Turnier auf dem Sepp-Blatter-Fussballplatz gab Sepp Blatter ein typisches Sepp-Blatter-Interview oder nur einige Sepp-Blatter-Wortfetzen und kündigte einmal mehr eine Sepp-Blatter-Rolle-Rückwärts an: die wegen Korruption nach Katar in die Sommerhitzehitze vergebene Fußball-WM 2022 wird wohl in den Winter verlegt. Hach, was bringt das weiter für schöne Schlagzeilen und künstlichen Medienhype, der Recherche überflüssig macht.

IOC-Countdown (20 Tage): BREAKING: die fünf schwulsten Sportarten in Russland

Fantastisch, was manche Blogger drauf haben. Hier also, als Crosspost und weltexklusiv, die Enthüllung von Mutti, der Libero: die fünf schwulsten Sportarten in Russland. Demonstriert vom mächtigsten Mann des Weltsports.

* * *

Platz 1: Judo ist der ideale Gay-Sport für alle, die es verschwitzt und hart mögen. Das Outfit sieht dabei nicht nur zufällig aus wie im Saunaklub, auch körperlich kommt man(n) beim gemeinsamen Toben auf der riesigen Matte schnell zu Sache. Deswegen völlig zu recht auf Platz eins.

Platz 2: Solo-Synchronschwimmen ist bei vielen Gays ganz groß im, nun ja, Kommen. Anmutige Bewegungen im kühlen Nass zu flotter Bee-Gees-Musik – und nur Du allein mit Deinem Körper.

[caption id="attachment_17568" align="aligncenter" width="500"] Foto: flickr.com / jedimentat / CC BY 3.0[/caption]

Von demokratischen Geistern verlassen: „Der DOSB“ erklärt ein „Homosexuellen-Gesetz“

Echte sportpolitische Propaganda, die hierzulande im Rahmen der Meinungsfreiheit natürlich gestattet ist – der denkende Mitbürger kann sich schließlich selber schützen. Auch der minderjährige denkende Mitbürger.

Der DOSB hat einen Katalog von Fragen und Antworten zu diesem Thema erstellt.

„Der DOSB“ bietet also ein Frage-Antwort-Spielchen zu einem russischen „Homosexuellen-Gesetz“. Klar, mit „Anti“ (die Silbe, die da möglicherweise fehlt) hat man es beim Bach-Verband ja eher nicht so. IOC-Vize Thomas Bach spannt den gesamten deutschen Sport ein, der sonst so gern zu Outings aufruft, und  bringt ihn auf eine Linie mit dem Internationalen Olympischen Komitee:

Ein Erklärungsversuch, den man kaum anders als Dummenfang bezeichnen kann. „Der DOSB“ sagt zum Beispiel:

In der Olympischen Charta, die bei den Winterspielen in Sotschi gilt, heißt es in Regel 50, dass jegliche politische Demonstration innerhalb der Olympischen Stätten verboten sind: „No kind of demonstration or political, religious or racial propaganda is permitted in any Olympic sites, venues or other areas.“

Schränkt diese Regel nicht die Meinungsfreiheit ein?

Nein. Die freie Meinungsäußerung wird nicht eingeschränkt. Athleten dürfen sich jederzeit und an jedem Ort frei äußern, beispielsweise in jedem Interview. Verboten sind lediglich demonstrative Gesten wie z.B. das Tragen von Bannern oder Schriftzügen in den olympischen Stätten.

Unterschlagen wird, dass die Charta auch „fundamental principles“ kennt. Das sechste lautet:

Any form of discrimination with regard to a country or a person on grounds of race, religion, politics, gender or otherwise is incompatible with belonging to the Olympic Movement.“

Für Russland, sein NOK und den Gastgeber Sotschi, durch Ausrichtervertrag Teil der Olympischen Bewegung, gilt das nicht. Die Duma hat ja, das kann man gar nicht oft genug sagen, die Entkriminalisierung von Homosexuellen, die 1993 beschlossen worden war, zurückgedreht. Unbeanstandet vom IOC.

Weiter: Was ist eine Demonstration? (Die Regel 50 spricht nicht von „demonstrativen Gesten“, wie der DOSB glauben machen will.) In Diktaturen eine „Zusammenrottung“, sie erforderte mindestens drei Menschen. Im IOC – und so nun auch im DOSB – gilt es schon als Demonstration, wenn ein einzelner Athlet Solidarität erkennen lässt mit einer diskriminierten Minderheit oder, auch das ist ja möglich, zeigt, dass er ihr angehört. Das ist noch unter dem Standard von Diktaturen und selbstverständlich ein klares Verbot nicht nur freier Meinungsäußerung, sondern, im Fall von Schwulen und Lesben, eine Aufforderung zu verbergen, wer sie sind.

IOC-Countdown (23 Tage): Achtung, Interviewritis. Vorsicht, PR!

Der denkende aufgeklärte Teil der Menschheit muss jetzt sehr sehr tapfer sein. Eine Welle von großflächigen Interviews beginnt die Altmedien zu überschwemmen. Der scheidende IOC-Präsident Jacques Rogge erklärt seine herausragenden Leistungen der vergangenen zwölf Jahre (basically: Reformen weiter geführt, die sein Vorbild und ehemalige Gönner, der Oberreformer und vermutlich gewesene KGB-Mann Juan Antonio Samaranch eingeleitet hat), der kommende IOC-Präsident bzw Noch-Präsidentschaftsfavorit Thomas Bach erläutert, nur gelegentlich von eingestreuten Kritik-Sprengseln unterbrochen, wie er sich das so vorstellt als Chef des Olympiakonzerns.

Kurzum:

Wenig davon ist ernst zu nehmen.

Interviewritis.

Als Journalismus getarnte PR.

Nonsens statt Recherche.

Heute zum Beispiel macht in der altbackenen und noch immer dominierenden PR-Wortfetzenverwertungsmaschinerie absterbender Medien folgende Titelstory bzw das dazugehörige Interview mit dem IOC-Präsidenten aus der Berliner Zeitung Der Tagesspiegel die Runde:

[caption id="attachment_17468" align="aligncenter" width="600"]Tagesspiegel, S.1 18. August 2013 Tagesspiegel, S.1, 18. August 2013[/caption]

Huch. Da sind Wladimir Putin und seinesgleichen bestimmt ganz aufgeregt, wenn der „IOC-Chef“ etwas „fordert“.

(Wenigstens steht in der Zeitung, dass Rogges „Forderungen“ bei den chinesischen KP-Bonzen und KP-Milliardären vor fünf Jahren nicht ganz so erfolgreich waren.)

Dementsprechend hat Putins Sportminister und langjähriger Intimus Witali Mutko, FIFA-Exkomitglied, ein Mann aus Putins ersten Jahren als Politiker in St. Petersburg, nach der KGB-Karriere, heute auf der Abschlusspressekonferenz der Leichtathletik-WM klein bei gegeben und die Forderungen erhört.

#justkidding

Ich erspare mir Romane. Dem Thema Medien widme ich mich ausführlich im Buch „Macht, Moneten, Marionetten“.

Lesen wir kurz, was der homophobe Hardliner Mutko heute gesagt hat: