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live aus Buenos Aires (III): IOC-Session, waka waka!

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BUENOS AIRES. Moin, moin. Willkommen zur 133. IOC-Session. Gerade wurden die Olympischen Orden verliehen, auch an zwei bereits verstorbene IOC-Mitglieder. Da fällt mir nochmal etwas ein.

Auf geht’s, zwei Tage lang einige Notizen vom Gipfeltreffen hier, wie von fast allen Sessionen, seit es dieses Blog gibt.

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live aus PyeongChang (5): IOC-Session, Tag 2

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ALPENSIA. Auf geht’s. Der Olympic Flow hat uns wieder. IOC-Session, Tag zwei. Allerdings, taktisch unklug, das gleich zu verraten, wird es weniger spannend. Business as usual, die Berichte der Organisationskomitees PyeongChang 2018, Tokio 2020, Peking 2022, Paris 2024, Buenos Aires 2018 (YOG) und Lausanne 2020. Multifunktionäre wie Bachs Kumpel John Coates, der gestern mehrfach Bericht erstattete, oder Juan Antonio Samaranch gehen auch heute in die Bütt, diesmal als Chefs der Koordinierungskommission für Tokio 2020, wo sich das IOC die Kostenreduzierung auf die Fahnen schreibt, sowie für Peking 2022. Auch wieder dabei: der belgische Baron Pierre-Olivier Beckers Vieujant und Bachs argentinischer Paladin Gerardo Werthein.

Gestern hatten Samaranch, Coates & Co noch vermeintliche Reformen im Bewerbungs- und Organisationsprozedere vorgestellt. „The Game Changer“.

Hier mal die Infografik dazu, die das IOC abends verschickte.

Ausführlich werde ich darauf im neuen Monatsmagazin Sport & Politics eingehen.

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Russland nimmt Kurs auf die Winterspiele 2018 in PyeongChang: nächste Ausfahrt CAS

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Soschi 2014, das Finale: Ein russisches Trio empfängt die Medaillen nach dem Marathon über 50 km. Alexander Legkow (M.) zieht jetzt vor den CAS. Kollege Wylegschanin ist ebenfalls suspendiert - und läuft trotzdem. (Foto: President of Russia)

Soschi 2014, das Finale: Ein russisches Trio empfängt die Medaillen nach dem Marathon über 50 km. Alexander Legkow (M.) zieht jetzt vor den CAS. Kollege Wylegschanin ist ebenfalls suspendiert – und läuft trotzdem. (Foto: President of Russia)

Kein Tag ohne Dopingmeldungen aus Russland. Der Welt-Sportgerichtshof CAS in Lausanne teilt heute mit, dass die suspendierten russischen Skilangläufer Alexander Legkow und Jewgeni Below Einspruch gegen ihre vom Ski-Weltverband FIS ausgesprochenen Sperren eingelegt haben. Dies hatte ihr deutscher Anwalt Christof Wieschemann am Mittwoch via Twitter, auf seiner Webseite und schließlich über Nachrichtenagenturen verkündet.

Der Einspruch mit Beantragung eines beschleunigten Verfahrens (die Nordische WM beginnt in zweieinhalb Wochen in Lahti) erfolgte am Montag, am Donnerstag lieferte Wieschemann dem CAS die Begründung nach.

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Pressemitteilung CAS vom 3. Februar 2017

Legkow, der am Schlusstag der Winterspiele 2014 in Sotschi den Marathon über 50 Kilometer gewonnen hatte, ist einer von sechs russischen Langläufern, die im Dezember 2016 nach Veröffentlichung des zweiten Untersuchungsberichts von Richard McLaren vom Ski-Weltverband FIS suspendiert wurden. Die Doping-Kommission der FIS hatte Einsprüche der Russen in der vergangenen Woche abgelehnt. Trotz der Suspendierung soll Maxim Wylegschanin, dreimaliger Silbermedaillengewinner von Sotschi, bei zwei nationalen Wettbewerben gelaufen sein, weshalb ihm die Ausweitung der vorläufigen Sperre droht.

Die wichtigsten Festlegungen der FIS seit Veröffentlichung von McLaren II:

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live-Blog zu 1.000 Einzelfällen: der McLaren-Report (II) zum russischen Staatsdoping #Sotschi2014

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Der Boss der Bosse, Mutko, Kozak, IOC-Mitglied Schukow mit Russlands Medaillengewinnern der Sotschi-Spiele. (Foto: President of Russia)

Der Boss der Bosse, Mutko, Kozak, IOC-Mitglied Schukow mit Russlands Medaillengewinnern der Sotschi-Spiele. (Foto: President of Russia)

Moin, moin. So gut es geht werde ich die Vorstellung des zweiten McLaren-Berichts (hier das live-Blog zum ersten Bericht) zum russischen Staatsdoping (Schwerpunkt: Sotschi 2014) in wenigen Minuten in London und später einige Inhalte, Analysen und Reaktionen bis abends live bloggen. Heute erscheinen aktuelle Notizen mal ausnahmsweise oben.

Und hier ist die Webseite zum Schmökern mit 1.166 Dokumenten. Viel Vergnügen!

  • The IP Evidence Disclosure Package
  • Meine Vorab-Analyse auf Spiegel Online:

    Wenn der kanadische Sonderermittler Richard McLaren am Freitag in London seinen zweiten Untersuchungsbericht vorstellt, muss Sportgeschichte umgeschrieben werden. Der Rechts-Professor McLaren ermittelt im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA. Er gehörte bereits der ersten WADA-Kommission an, die vor einem Jahr einen spektakulären Bericht über das staatlich orchestrierte Doping in Russland veröffentlichte. Er recherchierte weiter, unterstützt von Kriminalisten, und legte im Juli 2016 den ersten sogenannten McLaren-Bericht vor, auf dessen Grundlage etwas mehr als ein Drittel des avisierten russischen Olympiateams für die Sommerspiele in Rio de Janeiro gesperrt wurde.

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live aus Rio (5): Der die Fahne trägt, IOC-Wahlen & more

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BARRA DA TIJUCA. Die volle Dröhnung Olympia-Folklore heute. Verkündung des deutschen Fahnenträgers für die Eröffnungsfeier am Freitag. Stets ein staatstragender Akt. Diesmal mit einem ausgeklügelten Wahlmodus verbunden.

Danach wieder IOC, Termin mit Thomas Bach, eventuell WADA. All that jazz.

Robert Harting wird es nicht sein. Der ist noch in Deutschland. Und stand nicht zur Wahl.

Eine nette Info habe ich gestern Abend noch bekommen: Habe ein Ticket mit Arbeitsplatz für die Eröffnung im Maracana – neben meinem Lieblingseröffnungsfeierpartner @Gertz68, der hier seit vielen Jahren als Herr G firmiert. Das wird ein Spaß – live-Blog aus der Arena ist also garantiert.

9.04 Uhr: Alfons Hörmann ist gerade eingeflogen.

Er kommt aus der stark deutschen Wahrnehmung der medialen Darstellung, sagt er. Will uns ein paar grundsätzliche Gedanken darstellen. Er will den deutschen Weg hinter dem Fahnenträger skizzieren.

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live aus Rio (3): Doping, Russland, Rudern, IOC-Session #Tokio2020

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BARRA DA TIJUCA. Ich schlafe noch ein paar Minuten den Schlaf der gerechten Erkälteten, während dieser Beitrag per Autopilot online geht. Ich denke, dass ich diesen Beitrag bis Mittwochabend fortschreibe, mich dabei allerdings auf die Dopingmeldungen und auf die IOC-Session (Tag 1) konzentriere. Den Arbeitstag beginne ich mit der Auftaktpressekonferenz des DOSB im Deutschen Haus (9.00 Uhr Ortszeit, 14.00 MESZ), dazu blogge ich ebenfalls so live mit, wie es geht, wenn es die Internetverbindung erlaubt, was hier außerhalb der offiziellen Zonen problematisch ist.

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Buenos Dias, Argentina #IOC-countdown9

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BUENOS AIRES. Ich bin krank. Kann mir jemand helfen, bitte, es ist dringend!

Seit ich eben im Flieger die Lichter des erwachenden Buenos Aires sah und kurz darauf die Casa Rosada, summe ich fast ununterbrochen einen, nun ja, Song …

Wird diese fiebrige Krankheit vergehen, irgendwann?

(Nun aber richtig, reiß dich zusammen, Weinreich, back to work.)

Es startet: der 24/7 Blog bis zum 11. September.

* * *

Hola, liebe Freunde, Feinde, sportpolitisch Interessierte, Mitstreiter, Buchkäufer, IOC-Mitglieder, Lobbyisten, DOSB-Mitarbeiter, copy-paste-Experten etc pp.

Um 6.59 Uhr Ortszeit (alle Zeitangaben ab jetzt in Ortszeit) ist der IOC-Präsidentschaftskandidatenfavorit mit der LH 510 am Aeropuerto de Ezeiza angedockt. Danach ging es mit Blaulicht in die Innenstadt, Richtung Puerto Madero, ins Hilton Hotel, das schon jetzt eine kleine Festung ist. Die Sicherheitsmaßnahmen sind bereits vor dem großen Ansturm beträchtlich.

#Symbolbilder: Die Lobby des Hilton, am Morgen noch etwas verwaist.

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Bildergeschichte vom IOC (3): „Mamma mia, what an exhibition!“

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Heute Punkt Mitternacht endet also die Crowdfunding-Phase auf Krautreporter.de für ein besonderes Buch, das mich geradezu elektrisiert.

Und heute, welch ein Zufall aber auch, halte ich mein erstes Seminar bei einem Medium, dass die entsprechende Buch-Prämie gebucht hat, das allerdings nicht in der Liste der Unterstützer genannt werden will.

Fein. Geht in Ordnung. Diskretion ist inklusive, auch wenn’s schwer fällt.

Zur Feier des Tages, denn es ist wirklich gut gelaufen mit dem Crowdfunding, finde ich, nun also wie versprochen die dritte Bildergeschichte über die IOC-Familie, die manchen Stamm- und neuen Gästen hier schon richtig ans Herz gewachsen ist. Und dabei beginnen wir doch gerade, uns alle aneinander zu gewöhnen und einigermaßen kennenzulernen.

Bis zur IOC-Vollversammlung in Buenos Aires, bis Dossier und Ebook erscheinen und Thomas Bach zum IOC-Präsidenten gekürt wird, werden noch tausende Zeilen geschrieben, hunderte Fotos, Videos, Grafiken und Dokumente veröffentlicht, keine Sorge.

Die beiden Vorgeschichten haben enormen Anklang gefunden in der olympischen Szene. Noch nie wurde ich so oft auf meine Geschichten angesprochen, von IOC-Mitgliedern, Verbandspräsidenten, Lobbyisten, PR-Leuten u.a.m.:

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Julio Maglione und die Präsidenten der olympischen Weltverbände

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Der 73-jährige Julio César Maglione (Uruguay) löst heute in Rom den 76-jährigen Moustapha Larfaoui (Algerien) als Präsident des Schwimm-Weltverbandes FINA ab. Das ist nicht wirklich eine Verjüngung und auch nicht wirklich eine Wachablösung. Denn Maglione diente schon in der ersten Amtszeit von Larfaoui, der 1988 Präsident wurde, als Vizepräsident. Seit 1992 ist Maglione Schatzmeister der FINA. Er sitzt seit einem Vierteljahrhundert im FINA-Bureau, er trug die desaströse Politik seines IOC-Kameraden Larfaoui mit, der FINA-Ehrenpräsident wird. Es heißt, Maglione werde dem Unsinn der Schwimmanzüge ein Ende bereiten. Mag sein, aber das soll heute nicht mein Thema sein. Stattdessen ein wenig Statistik, ich bitte um Nachsicht.

Da sich in den vergangenen Jahren an der Spitze der derzeit 33 olympischen Fachverbände doch einiges getan hat, hier mal eine aktuelle Übersicht der Präsidenten, schon inklusive Maglione:

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