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Arrivederci, Gianni! Uff wiederluege, Herr Infantino!

Und es geht weiter. Ticktack, ticktack, ticktack … die Zeit des Gianni Infantino als FIFA-Präsident, der sich eben noch superstolz mit Papst Franziskus und Vlad Putin getroffen hat, dürfte bald abgelaufen sein.

Im Schnitt waren acht FIFA-Präsidenten seit 1904 je vierzehn Jahre im Amt. Kann sein, dass Infantino nicht mal vier Monate schafft.

Wollte heute Abend entspannt meine harmlosen Zusammenfassungen der vergangenen Tage bloggen und einige Links empfehlen, da beginnt die Uhr für den lieben Gianni, der offensichtlich nicht der Smarteste ist, ganz heftig zu ticken.

Zusammengefasst:

  1. Erst schmiedet er erfolgreich einen Komplott, um Domenico Scala aus den Ämtern zu drängen.
  2. Dann beauftragt er offenbar den Rechtsdirektor (und nunmehrigen stellvertretenden Generalsekretär) Marco Villiger damit, die Audio-Datei des Council-Meetings in Mexiko löschen zu lassen.
  3. Gleichzeitig ergeht Auftrag, dass die sonstigen Protokollschreiber nichts machen sollen, sondern ein treuer Diener aus dem Präsidentenbüro offenbar gefälschte Minutes erstellt, die mit der Wirklichkeit nicht mehr viel zu tun haben.
  4. Zwei Millionen Gehalt sind ihm übrigens zu wenig – ein solches Angebot (von Scala festgesetzt und eigentlich nicht verhandelbar) bezeichnete er im Exko/neu: Council als „Beleidigung“.
  5. Das alles garniert mit ungezählten Wahrheitsbeugungen und perfider Propaganda aus dem Home of FIFA, wo die Propaganda-Abteilung seit dem 27. Mai 2015 fast verstummt war (und das war auch gut so), jetzt aber zu neuem Leben erwachte – in unsäglicher Tradition.
  6. (Dazu noch viele Altlasten aus der UEFA, dubiose Netzwerke und Personen, die Panama Papers, die Behinderung und Verhinderung früherer FIFA-Reformen, die Beleidigungen in Richtung Theo Zwanziger und und und und …)

Das alles mag strafrechtlich nicht relevant sein. Nach der kriminellen Vorgeschichte der FIFA und ihrer Funktionäre/Kontinentalverbände dürfte das aber für einen gepflegten Rücktritt oder gar Rausschmiss reichen.

Gemäß Meldungen von Tim Röhn in der Welt und Mario Stäuble im Tages-Anzeiger steht eine Suspendierung des FIFA-Präsidenten durch die Ethikkommission unmittelbar bevor. Selbst wenn es dazu (noch) nicht kommen sollte. Der Email-Verkehr lässt kaum Fragen offen. Allenfalls die nach dem Geisteszustand von Infantino. Obwohl: als sonderlich smart ist er nie beschrieben worden.

Gegenüber der Welt gab die FIFA-Propagandaabteilung bis zur Erstveröffentlichung keine Stellungnahme ab. Gegenüber dem Tages-Anzeiger erklärte man, es habe sich lediglich um eine Kopie der Audio-Datei gehandelt.

Nun ja.

live-Blog aus Zürich: und der neue FIFA-Präsident heißt Gianni Infantino

ZÜRICH. Ehrlich gesagt kann ich nicht versprechen, dass ich noch weiß, wie dieses Bloggen geht. Aber ich versuche es einfach mal, einverstanden? Und deshalb mache ich diesen Thread auf, fülle vielleicht noch heute Nacht einiges auf – so richtig dann ab Freitagmorgen, wenn in Zürich ab 9.30 Uhr der außerordentliche FIFA-Kongress tagt, um zumindest eine Überlebensfrage zu entscheiden, die der Reformen/Statutenänderungen (geht souverän durch), um mit einer anderen wichtigen Abstimmung, der Wahl des neuen und neunten FIFA-Präsidenten (wenn man den Interims-Schmiergeldempfänger Issa Hayatou nicht zählt), gleich wieder gegenzulenken – sollte nämlich Scheich Salman aus Bahrain gewählt werden.

Die Lage habe ich gegen Mittag mal für SpOn sondiert („Der Scheich und seine Königsmacher“), keine Ahnung was diese letzte Nacht bringt. Warum sollten ausgerechnet jetzt noch einige Funktionäre und Strippenzieher von Moral-Attacken geplagt werden, die dazu führen könnten, doch nicht für Scheich Salman das Kreuzchen zu machen?

Keine Frage, ich fände es fantastisch und nur konsequent, wenn der Menschenschinder aus dem bahrainischen Königshaus den Weltkonzern FIFA übernähme. Da halte ich es mit James Dorsey, der seit Monaten sagt: mit Salman würde der Karren gegen die Wand rasen. Das wäre das Ende der FIFA.

Wäre bestimmt lustig zu beobachten.

Schaun mer mal.

Was man wissen soll zum heutigen Tag, stellt die FIFA so dar:

Black Monday (I): Präsidiumssitzung des DFB #WM2006, Rücktritt von Wolfgang Niersbach

Das hier wird ein live-Blog. Derzeit tagt in Frankfurt am Main das DFB-Präsidium.

Natürlich geht es um die SPIEGELEnthüllungen.

[caption id="attachment_24922" align="aligncenter" width="850"](C) DER SPIEGEL 46/2015 (C) DER SPIEGEL 46/2015[/caption]

Zunächst eine nette kleine Geschichte zu Niersbachs Kumpel Michel Platini hat die NZZ veröffentlicht. Der suspendierte FIFA-Vize und UEFA-Boss (den Niersbach bis vor ein paar Wochen noch hätte antreten sollen) wollte die Einsicht in seine Konten verhindern.

Dazu der Beschluss der Beschwerdekammer des Schweizer Bundesstrafgerichts:

Eine Schriftprobe vom DFB-Präsidenten #WM2006

Ach, seht/sehen Sie doch selbst:

[caption id="attachment_24922" align="aligncenter" width="850"](C) DER SPIEGEL 46/2015 (C) DER SPIEGEL 46/2015[/caption]

Im neuen SPIEGEL haben wir das ausführlich erklärt. Jürgen Dahlkamp hat das auch zusätzlich auf SpOn getan:

(Oder stammt die Schrift am Ende von AD? Stay tuned.)

Mag nochmal jemand die Ungereimtheiten/Unwahrheiten in Niersbachs Äußerungen vom 22. Oktober 2015 zählen?

Schwarze Kassen bei der WM 2006 #FIFAcrime #DFB

Ein spannender Tag für den deutschen Fußball, dessen Führungsriege seit etlichen Stunden in heller Aufruhr ist. Stellt schon mal Popcorn-Vorräte bereit, liebe Leute. #FIFAcrime hat endgültig Deutschland erreicht.

Alles weitere in unserer Titelgeschichte im gedruckten SPIEGEL (Samstag), ab 18 Uhr im digitalen SPIEGEL und bei den Kollegen von SPIEGEL ONLINE.

Das zerstörte Sommermärchen -- SPIEGEL 43/2015

Die Vorabmeldung:

Schwarze Kasse für deutsche WM 2006 / 10,3 Millionen ­Franken von Adidas-Chef Louis-Dreyfus / Beckenbauer und Niersbach offenbar eingeweiht

Der deutsche Fußball stürzt in seine größte Krise seit dem Bundesliga-Bestechungsskandal der Siebzigerjahre: Die Vergabe der Fußballweltmeisterschaft 2006 nach Deutschland war mutmaßlich gekauft. Das Bewerbungskomitee hatte eine schwarze Kasse eingerichtet, die der damalige Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus heimlich mit 10,3 Millionen Schweizer Franken gefüllt hatte – damals 13 Millionen Mark. Eingeweiht waren allem Anschein nach der Chef des Bewerbungskomitees, Franz Beckenbauer, spätestens seit 2005 der heutige Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, und weitere hochrangige Fußballfunktionäre.

Das Geld hatte Louis-Dreyfus, damals Vorstandschef von Adidas, dem deutschen Bewerbungsteam vor der WM-Entscheidung am 6. Juli 2000 als Privatmann heimlich geliehen; es tauchte weder im Haushalt des Bewerbungskomitees noch später, nach dem Zuschlag für Deutschland, im Haushalt des Organisationskomitees (OK) auf.

Nur noch 89 Tage: zu den Suspendierungen von Blatter und Platini #FIFAcrime

Das Beben geht weiter. Einige Fakten, Einschätzungen und Hintergründe zu den Entscheiden der sogenannten FIFA-Ethikkommission, ergänzt durch Antworten auf meine Fragen, die mir Andreas Bantel, „Sprecher der unabhängigen Audit & Compliance Kommission und der Untersuchungskammer der Ethikkommission der FIFA“, abends noch zukommen ließ.

seppmichel

So merkwürdig es klingt, aber ein Sieger dieses Tages (Donnerstag, 8. Oktober 2015) heißt Joseph Blatter, obwohl er selbst für 90 Tage suspendiert wurde. Denn durch den Beschluss der hausinternen Ethikkommission sind zwei Kandidaten für die FIFA-Präsidentschaft verhindert worden, genau so wie es Blatter wollte: Michel Platini und Chung Mong-Joon.

Beide beschweren sich vehement.

Hyundai’s Chung Mong-Joon: „What is FIFA?“ Organized crime.

Ich finde, die Rede von Hyundai-Milliardär Chung Mong-Joon heute auf einem Branchentreff in London sollte man mal im Manuskript nachlesen. Chung nannte Blatter einen Lügner, das sollte inzwischen ohnehin die Welt begriffen haben (nur viele Journalisten noch nicht), Chung kündigte Klagen gegen Blatter an usw. usf – die Fußballfamilie zerfleischt sich. Und das ist auch gut so.

Mit der Veröffentlichung dieses Manuskripts ergreife ich für niemanden Partei, schlage mich auf keine Seite. Was aus dem Milliardär wird, der die FIFA führen will, ist mir schnurzegal. Doch seine Ausführungen kommen in wichtigen Punkten der Wahrheit zweifellos näher als die erneut verlogen-dämlich-weltfremden Äußerungen Blatters in einem Burda-Magazin – da haben seine Propaganda-Knechte wie der komische Herr Stöhlker, dessen geistiger Dünnpfiff durch viele Medien wabert, wieder ganze Arbeit geleistet.

Anyway.

[caption id="attachment_9294" align="aligncenter" width="540"]Fab Four, von links: Zainudin Nordin (Singapur), Mohamed Bin Hammam (AFC, FIFA), Joseph Blatter (Gott), Mong-Joon Chung (Hyundai, FIFA, Milliardär) When they were brothers! Singapur 2010: Mohamed Bin Hammam (AFC, FIFA), Joseph Blatter (Gott), Mong-Joon Chung (Hyundai, FIFA, Milliardär)[/caption]

Chung erwähnt viel interessante Punkte. Das zu lesen und zu durchdenken, macht gewiss nicht dümmer. Macht übrigens gerade weltweit Schlagzeilen – zurecht.

Sportschurkenstaat Katar vs Theo Zwanziger (II): die Klageerwiderung

Seit Juni 2015 geht der Sportschurkenstaat Katar, hier in Gestalt der Qatar Football Association (QFA), vertreten durch die Münchner Kanzlei Bub Gauweiler & Partner, juristisch gegen den ehemaligen DFB-Präsidenten und Blog-Stammgast Theo Zwanziger vor. Die QFA verlangt eine Unterlassungserklärung von Zwanziger, der die Expansionsportpolitik Katars mehrfach mit einem Krebsgeschwür verglichen hat.

Zwanziger lehnt diese Erklärung ab.

Am 2. Februar trifft man sich vor dem Landgericht Düsseldorf zur mündlichen Verhandlung, zu der Zwanziger eine Reihe von Prominenten als Zeugen einvernehmen lassen möchte: den FIFA-Präsidenten Joseph Blatter, den UEFA-Präsidenten und FIFA-Vize Michel Platini und seinen besonderen Freund, den DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach, Nachfolger von Zwanziger in den Exekutivkomitees von FIFA und UEFA.

Ich steige kurz wieder auf aus dem Arbeitskeller, in dem noch immer FIFA-Bücher geschrieben werden, habe für Spiegel Online („Zwanziger kontert Klage aus Katar“) eine Summary der Klageerwiderung von Zwanzigers Anwalt Hans-Jörg Metz verfasst und stelle die hier gern zur Diskussion.

Das Papier, in dem auch zwei Päpste auftauchen, Benedikt XVI. und Franziskus, einer der beiden (Franziskus) hat auch mal etwas mit einem Krebsgeschwür verglichen – den Konsumismus:

Einige Kernaussagen:

  • Klage sei als unbegründet abzuweisen
  • QFA sei für das Verfahren nicht aktivlegitimiert, könne also gar keine Klage einreichen
  • der Begriff Krebsgeschwür sei stets als Umschreibung eines Systems benutzt worden, „zu keinem Zeitpunkt“ seien „einzelne Personen oder Institutionen angesprochen“ worden
  • Grenzen der Meinungsfreiheit wurden nie überschritten
  • keine Schmähkritik, sondern vielmehr Machtkritik, die einem besonderen Schutzbedürfnis unterliege
  • das Verhalten von Michel Platini in der Causa Katar, sein Votum vom 2. Dezember 2010 sei „verwerflich“, weder „sauber“ noch „neutral“
  • Michel d’Hooghe müsste eigentlich zurücktreten
  • usw usf

Wenn dieses Geschwür sich weiter ausbreiten wird, dann sollte man den Begriff Sport und Ethik aus den Satzungen streichen.“

Michel Platini als FIFA-Präsident? Ein Nachfolger aus dem eigenen Stall #UEFADFBFIFA

KUALA LUMPUR. Ich beginne doch nochmal einen extra Artikel. Wie erwartet hat Michel Platini gerade seine Kandidatur für die FIFA-Präsidentschaft bekanntgegeben. Die mit vielen Millionen aufgepeppte Propaganda-Abteilung der UEFA (unter anderem arbeiten Pedro Pinto und der Spindoktor Mike Lee für Platini) dröhnt die Welt großflächig mit Jubelmeldungen und Heldengeschichten über Platini zu.

Dabei ist oder wäre Michel Platini, der von Joseph Blatter sportpolitisch ausgebildet wurde, zunächst nur eins: Ein Nachfolger aus dem eigenen Stall.

Was vom Tage übrig bleibt (92): Warum die European Games in Baku stattfinden

Nochmal eine Summary, warum diese überflüssigen European Games nach Baku gekommen sind. Über Geldflüsse wird man wohl noch eine Weile reden müssen und vielleicht Dank des Organized Crime and Corruption Reporting Projects (OCCRP) auch einiges erfahren. Khadija Ismailowa ist ja leider gerade im Knast verhindert und kann ihre großartigen Recherchen nicht fortsetzen.

Ausrecherchiert scheint mir vorerst nur die Frage, ob Mehriban Alijewa und ihre zauberhaften Töchter Arzu und Leyla denselben plastischen Chirurgen beauftragen. Ich finde, Lippen, Nasen und einige andere Körperteile und Rundungen ähneln sich doch sehr. Das wird Aserbaidschans Botschafter gewiss anders sehen. Wer’s nicht glaubt, sollte selbst mal nach Fotos googeln.

[caption id="attachment_20462" align="aligncenter" width="800"]"Ehrenloge" 1st European Games: arzu-leyla-mehriban Die königliche Familie feiert irgendeinen Ringer. Foto: President of Azerbaijan, Press Office.[/caption]

Aber nun wirklich zum Wichtigen. Einige der OCCRP-Kollegen von Khadija Ismailowa haben in den vergangenen Tagen diese Recherchen vorgelegt:

Jérôme Champagne beendet seine FIFA-Kampagne mit Attacken gegen Platini und die UEFA

„The institutions have mobilized to eliminate the only independent candidate“, sagt Jérôme Champagne.

Er hatte angedeutet, dass es nicht reichen könnte und er seine Kandidatur für die FIFA-Präsidentschaft zurückziehen müsse. Das hat er am Sonnabend mit seinem achten Rundschreiben an alle 209 Nationalverbände getan. Er ist raus.

Er hat nur die Unterstützung von drei Verbänden erhalten, brauchte aber nach den neuesten Wahlregeln, die ich immer als Lex Champagne bezeichnet habe, fünf Verbände hinter sich. Ich habe vor zwei Jahren die ersten drei großen Texte von Champagne zur Zukunft der FIFA und im vergangenen Jahr auch sein Manifesto veröffentlicht. Deshalb hier nun auch sein aktuelles Schreiben in Gänze, das er heute Vormittag Medienvertretern schickte und in dem er vor allem die UEFA und das undurchsichtige Treiben von UEFA-Präsident Michel Platini kritisiert, ohne Platini, vom dem er nicht viel hält, namentlich zu erwähnen.

Mit dem Stand im präsidialen Rennen in der FIFA habe ich mich vergangenen Freitag ausführlich in einem Text auf der Plattform Krautreporter befasst: „FIFA-Präsidentschaft: eine schrecklich nette Familie“. Als Kandidaten müssen von der Ad-hoc-Wahlkommission also bestätigt werden:

  • Prinz Ali Bin Al-Hussein (Jordanien)
  • Michael van Praag (Niederlande)
  • Luís Figo (Portugal)

Dass Joseph Blatter bestätigt wird, ist keine Frage. Ein Problem könnte allenfalls Luìs Figo bekommen, Werbepartner des asiatischen Wettanbieters Dafabet.

Ich bin hoffentlich nicht der Parteinahme von Joseph Blatter verdächtig. Aber ich sage: Was die UEFA mit dem Feigling Michel Platini an der Spitze hier abzieht, ist ähnlich unappetitlich wie das System Blatter.

BamS klaut und kämpft für Franz gegen die FIFA-Russenmafia

Deutschlands Fußball-Ikone Franz Beckenbauer wurde am Freitag von der so genannten Ethikkommission des Weltverbandes FIFA aus guten Gründen für 90 Tage suspendiert. Also mussten seine Geschäftspartner von Axel Springer, von Bild und Bild am Sonntag, handeln und ihrem Franz assistieren. So wie sie ihn seit Jahrzehnten stützen, gerade erst wieder nach den Berichten in der Sunday Times und im SPIEGEL über Beckenbauers Kontakte nach Katar.

Bild kämpft für Franz.

Heraus kam eine spannende Geschichte. Eine Titelgeschichte.

„Der FIFA-Boss und die Russen-Mafia“.

Das Werk von fünf Autoren. Und ein sechster Autor kommentierte.

bamscover

In der Online-Ausgabe erhielt die Enthüllungsgeschichte das Label Bild+ der zahlungspflichtigen Inhalte.

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