[ Schlagwort thomas bach8]

Olympic poem (IX): Olympiagold für ARD-Reporter im Schleimspursurfen #Sochi2014 #IOC

 •  • 4 Comments

41d4bd4a4d37c2ca9c36

Ein Herr der Ringe aus dem Volk!

Ein Bach in der Menge
dem mächtigsten Sportfunktionär
gaaaanz nah

Was hier nach einer ganz lockeren Runde
mit seinen Mitarbeitern aussieht
erfordert Disziplin!

Wir fahren mit Thomas Bach in die Berge
Der Mann hat niieemals Pause!

Die Wälder zeigen ihm ihre Wunden
Thomas Bach zieht weiter
Und er arbeitet!
Der Sport wirkt irgendwie nebensächlich

Read the Full Story

Putins-Juniorpartner Thomas Bach lässt auch ukrainischen Sportlern Trauerflor verbieten #Sochi2014 @OezcanMutlu

 •  • 45 Comments

joint-venture

Özcan Mutlu hat gerade via Twitter ein „Machtwort“ des IOC-Präsidenten Thomas Bach gefordert und dazu eine Agenturmeldung in der FAZ verlinkt, die so überschrieben ist: „IOC untersagt auch Ukraine Trauerflor“

Das #IOC lebt in einer undemokratischen Scheinwelt. Machtwort von Präsident Bach erforderlich. #Sotschi #Ukraine http://t.co/XFAECUGfR2

— Özcan Mutlu (@OezcanMutlu) February 19, 2014

Über die philosophische Tiefe und die politische Schärfe dieser knallharten Forderung nach einem „Machtwort“ ließe sich gewiss trefflich debattieren. Ich wollte es aber kurz machen und habe mir erlaubt, Mutlu via Twitter darauf hinzuweisen, dass der deutsche IOC-Präsident von der FDP doch längst sein „Machtwort“ gesprochen und den ukrainischen Sportlern (wie zuvor denen aus anderen Nationen) das Tragen von Trauerflor untersagt hat (was ein IOC-Sprecher mit 24 Stunden Verspätung bestreitet).

Read the Full Story

Olympic poem (V): Deutschland einig Rodelland #Sochi2014

 •  • 32 Comments
Screenshot ZDF Livestream

Screenshot ZDF Livestream

Rock’n Rodel

Der Kaiser ist da
Vor den Augen
Von IOC-Präsident Dr. Thomas Bach
Und Franz Beckenbauer
Jetzt der Kürlauf

Wir schauen
Voller Stolz
Auf dieses Tableau
Wir sind aber auch stolz!

Herzschlag beim Reporter und bei der Fahrerin

Mehr und mehr wurde der Traum immer wahrer

Es sind die schnellsten, kräftigsten Athleten
Harmonie, tiefe Freundschaft
Das macht sie stark
Harmonie das ist das Stichwort
Der Größere oben
Das hängt mit der Aerodynamik zusammen

So kann man zufrieden sein als Fan des deutschen Rennrodelns!

Wahnsinn!
Unglaublich!

Dr. Thomas Bach
Hat es sich nicht nehmen lassen
Herauszukommen
Um die Feierstunden der Deutschen
Noch einmal mitzuerleben

Read the Full Story

Sportler als unpolitische Wesen? #Menschenrechte als politische Propaganda? #Sochi2014 #Putin #IOC

 •  • 36 Comments

Montag, 10. Februar: Mit dieser irren Zuspitzung hätte ich nicht mal gerechnet:

Mein Beitrag vom 8. Februar:

Sind Olympiasportler nur Sportler, sondern auch Menschen und damit politische Wesen? Sollen/dürfen sich Sportler zu Themen der Zeit äußern, wozu auch Fragen der Menschenrechte gehören, oder sollen/dürfen sie sich darauf konzentrieren, wofür sie ausgebildet und bezahlt werden und wovon sie träumen: von erfolgreichen Auftritten in olympischen Arenen beispielsweise. Etwa in Sotschi.

Das sind natürlich keine jungfräulichen Themen und Fragen, sondern Dauerbrenner. Derlei Fragen werden diskutiert, seit es Olympische Spiele gibt.

Ich habe heute eine BBC-Radiodokumentation gehört, in der Nick Symmonds aus den USA unprätentiös schilderte, warum er bei der Leichtathletik-WM 2013 in Moskau, auf dem ersten Höhepunkt der weltweiten Diskussionen um Homophobie und das russische Anti-Homosexuellengesetz, seine Silbermedaille demonstrativ seinen schwulen und lesbischen Freunden gewidmet und klare Worte zur Rechtslage in Russland gefunden hat.

Read the Full Story

Das Nein für München 2022 und andere demokratische Regungen: die Parallelgesellschaft Sport kann die Signale nicht deuten

 •  • 128 Comments

Zum ersten Mal in der deutschen Geschichte wurden die Bürger vor einer Olympiabewerbung befragt: Soll sich München mit den Partnern Garmisch-Partenkirchen und den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land für die Winterspiele 2022 bewerben? Mehr als 53 Prozent der Bürger, die am Sonntag in den oberbayerischen Kommunen abstimmten, beantworteten die Frage mit: „Nein!“ Sie beerdigten damit die Olympiapläne. 4:0 gegen München 2022. Dieses Votum ist historisch.

Denn im Vergleich zu allen anderen olympischen Abenteuern, die in den vergangenen Jahrzehnten von der Allianz aus Sport und Politik ohne Bürgerbefragungen durchgedrückt wurden, war Münchens Offerte darstellbar, auch finanziell – selbst wenn man davon ausgehen darf, dass die Kosten erheblich gestiegen wären. Im Vergleich zu den vergangenen deutschen Bewerbungen Berchtesgaden 1992, Berlin 2000, Leipzig 2012 und München 2018 ist sogar, ganz vorsichtig, von einer gewissen Transparenz sprechen und von nachhaltigen Planungen. Dennoch hat der Souverän dieses Mammutprojekt gestoppt.

Das ist zunächst ein wunderbares Zeichen der Demokratie, denn plebiszitäre Elemente sind Deutschland noch immer fremd. Das Votum reiht sich ein in überwältigende Akte des Protestes gegen Mega-Events und Sportkonzerne in diesem Jahr: Im März entschieden sich die Bürger des Schweizer Kantons Graubünden gegen eine Olympiabewerbung für 2022. Dann gab es ein Nein in Wien gegen Olympiapläne für 2028. Im Juni demonstrierten Millionen Brasilianer auch gegen den Investitionswahnsinn Fußball-WM 2014 und Olympia 2016 in ihrem Land.

Sport als Opium für aufgeklärte Bürger? Die Droge wirkt nicht mehr flächendeckend. Es ist ein Unterschied, ob man Fernsehsport konsumiert, Weltcup-Wettbewerbe ausrichtet, wie es Schönau am Königssee (Bob und Rodeln), Inzell (Eisschnelllauf), Ruhpolding (Biathlon) und Garmisch-Partenkirchen (Ski Alpin) im kommenden Winter selbstverständlich wieder tun, oder ob man sich auf ein viele Milliarden Euro verschlingendes Abenteuer einlässt.

Und es ist keinesfalls ein Widerspruch zu dieser These, dass sich die Einwohner der norwegischen Hauptstadt Oslo kürzlich mehrheitlich für eine Olympiabewerbung 2022 ausgesprochen haben. Der Souverän wurde befragt – der Souverän hat entschieden. Oslo ist nun Favorit für die Winterspiele 2022, für die am Donnerstag, 14. November, Meldeschluss ist. Neben Oslo werden Lwiw (Ukraine), Peking mit Zhangjiakou, Almaty (Kasachstan) und eventuell Krakau (Polen) mit Poprad (Slowakei) ins Rennen gehen. Am Dienstag wird in Schwedens Hauptstadt Stockholm über eine Bewerbung befunden – ohne Bürgerentscheid.

Das Abstimmungsergebnis in Bayern ist auch deshalb bemerkenswert, weil die Olympiaskeptiker wegen der zuletzt flächendeckenden Propaganda der Befürworter aus Sport und Politik (mit Ausnahme der bayerischen Grünen) einen unfairen, ungleichen Wettbewerb beklagt hatten. Vor allem aber sollte dem Sport, dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC), zu denken geben, dass in den oberbayerischen Landkreisen und Gemeinden Fachleute Nein gesagt haben. Dieses Nein basiert keinesfalls auf „Vorurteilen und Falschbehauptungen“, wie DOSB-Generaldirektor Michael Vesper am Sonntagabend weinerlich behauptete. Vesper kann als langjähriger NRW-Minister in seinem fürstlich bezahlten Job als DOSB-General wohlfeil fabulieren. Diejenigen, die am Sonntag abstimmen durften, wissen allerdings besser als er über die Probleme und Segnungen von derlei Sport-Parties Bescheid. Tourismus, inklusive sportlicher Höhepunkte wie Weltcups oder Weltmeisterschaften, ist in Oberbayern ein Wirtschaftsfaktor. Den Bayern muss niemand etwas über Großereignisse erzählen. Sie wussten genau, was sie wollten.

Read the Full Story

Und es sprach der Adlatus von IOC-Scheich und Thomas-Bach-Unterstützer Al-Sabah: „Ich scheiße auf sie!“

 •  • 18 Comments

Ein kleiner Nachtrag zur IOC-Session wurde gerade auf Spiegel Online veröffentlicht. Ich bin immer noch erstaunt, wie schnell mir unser Lieblingsscheich meine Kamera entwendete:

Bevor hier die üblichen Kommentare aufschlagen: Nö, ich will mich mit der Geschichte nicht zum Opfer aufschwingen. Nö. ich setze nicht einmal einen Link zu meinem Bookshop. Ja, ich bin schon ein großer Junge und kann mich, so gut es geht, selbst verteidigen (zumindest verbal, körperlich war ich jedem einzelnen der fünf Bodyguards, oder was auch immer das für Typen waren, klar unterlegen). Ich will schlicht und einfach nur erzählen, was passiert ist, wenige Stunden nachdem der Scheich-Al-Sabah-Zögling Thomas Bach zum IOC-Präsidenten gekürt worden ist. Weil ich finde, dass das dazugehört. Und weil ich deshalb in Buenos Aires war.

Read the Full Story

Präsident Bach: der Tag danach

 •  • 3 Comments

BUENOS AIRES. Es ist wieder spät geworden gestern Nacht. Dem Gesprächsmarathon folgte die erste Pressekonferenz des neuen IOC-Präsidenten Thomas Bach, dann habe ich es erst zu seinem Empfang im Yacht Club geschafft, um anschließend zwei Kilometer zum Faena Hotel zu wandern, wo der Scheich im Gartenrestaurant Flamenco tanzen ließ und keine Kosten scheute. Was dort passierte, steht in Kürze auf Spiegel Online, wo ich gestern eine erste Reaktion dichtete und morgen einen analytischen Text folgen lassen werde. Jetzt aber zum Ausklang wieder ins Hilton, wo noch ein bisschen passiert, einige Sitzungen anstehen, etwa die des WADA-Boards. Bach verlässt wie die meisten aus dem olympischen Tross, heute Nachmittag (am späten Abend MESZ) Argentinien.

Nachzutragen wäre dies:

Election of the IOC President: Box given, Participants, Valid Ballots: 93 | Abstentions, Nul: 0 | Majority: 47 | Thomas Bach: 49 *elected* | Richard Carrión: 29 | Ser Miang Ng: 6 | Denis Oswald: 5 | Sergey Bubka: 4

Mr. Bach elected President

Read the Full Story

Der neunte IOC-Präsident heißt … Thomas Bach (FDP)

 •  • 41 Comments
illustration: Sebastian Domenech exclusively for Sport and Politics

illustration: Sebastian Domenech exclusively for Sport and Politics

BUENOS AIRES. Ich nehme in der Überschrift das Ergebnis schon mal vorweg und melde mich aus meinem Büro in der Lobby des Hilton Hotel, wo in wenigen Minuten die wichtigste Personalie der deutschen Sportgeschichte entschieden wird. (Sollte etwas anderes passieren, nehme ich die Prügel gern entgegen.)

Gerade hat jemand aus China zu meiner gestrigen Stimmen-Vorhersage kommentiert, Yang Yang werde ebenfalls für Bach stimmen. Gut zu wissen.

Nicht von ungefähr sagt unser aller Lieblingsscheich gerade, Bach werde in der ersten Runde mit 50 bis 56 Stimmen triumphieren.

„I want YOU“ — Der Scheich kurz vor Beginn der Session

Read the Full Story