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Da Dong

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Da Dong Roast Duck Restaurant 大董烤鸭店 1-2/F , Nanxincang Int’l Building, A22, Dongsi Shitiao, Dongsishitiao Southwest of Dongsi Shitiao Bridge 东四???甲22??新仓国际大厦1-2层 东四???桥西? Den kulinarischen Höhepunkt der Olympia-Dienstreise muss ich noch aufarbeiten. Schon um meinem zuständigen Finanzamt eine Freude zu bereiten, denn ich habe die Kollegen G und L bewirtet. Der Steuerzahler trägt also anteilig die […]

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The day after

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12.21: Nach 24 Tagen in der Parallelgesellschaft wird es ein wenig dauern, im wahren Leben anzukommen. Ich denke, dass ich mir morgen das MPC, den Water Cube und das Birds Nest noch mal in Ruhe betrachten werde. Wie ich die Chinesen kennengelernt habe, werden schon vergangene Nacht Zehntausendschaften die Aufräumarbeiten beendet haben. Es wird ja […]

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Peking, Tag 24

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10.34: Power off. Jemand hat mir den Stecker gezogen. Da helfen auch keine double-shot-Espresso vom IOC-Sponsor. 11.27: Jacques Rogges letzte Pressekonferenz, nachdem er gestern, wie ich den Kommentaren zum Tag 23 entnehme, seinen TV-Rundgang absolviert hat. Im chinesischen Staatsfernsehen war er, in der ARD (mit dem UDIOCM), bei der BBC und und und. Immer dasselbe. Siegesgewiss. […]

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Peking, Tag 23

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15.52: Moin. Bekomme gerade einen Anruf aus London. Was los sei, will jemand wissen, ich hätte noch keine RSS verschickt heute. Ich begreife dieses Internet-Dingsda ja auch nicht richtig, doch soweit ich glaube, es zu kapieren, verschicken sich diese RSS irgendwie selbst, werden abgerufen oder … exklusiv für die besorgte Anruferin, die befürchtete, ich sei erschöpft […]

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Peking, Tag 22

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10.52: Ein paar Stunden nur noch. Habe ich eigentlich schon gesagt, dass mir die Reporterfans unheimlich auf die Nerven fallen. Komme gerade in den Arbeitsraum des MPC, schon hockt eine Horde Briten begeistert vor dem Bildschirm. Die Briten zählen übrigens zu den Schlimmsten, bejubeln ihre Wunderradler, verbreiten nationalistische Vorfreude auf London 2012. Völlig abgedreht, dämlich, […]

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Peking, Tag 21

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11.38: Es regnet in Peking. Und wie. Sehr schön, das bringt Abkühlung nach all den heißen Vorführungen. Pekings Busfahrer aber haben kein Erbarmen. Sie drehen die Heizung auf wie im tiefsten mandschurischen Winter. Komme also gut durchgegart ins MPC. 12.17: Nimmt denn das kein Ende? Natürlich nicht. Diesmal schimpft die Potsdamer Geherin Melanie Seeger über […]

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Peking, Tag 20

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17.12: Ja, es ist spät geworden heute mit der ersten Notiz. Das Problem: Habe vergangene Nacht sechs Stunden geschlafen. Das waren eindeutig zwei bis drei Stunden zu viel. Habe meinen Körper damit überfordert. So ein olympischer Reporterkörper mag keine längeren Ruhepausen. Denn er versetzt sich dann in einen heimtückischen Stand-by-Modus und arbeitet nicht mehr so, […]

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Peking, Tag 19

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11.07: Eine kluge Freundin schrieb mir vergangene Nacht: „Mein Gott, ist der Blog heute theorielastig. Klingt ja wie Kommunikationswissenschaft 1. Semester. Sind wohl alle schwer ins Grübeln gekommen. Es traut sich ja kaum mehr einer, einen Witz zu machen.“ Recht hat sie. Heute also etwas besonnener. Und witziger. Auf geht’s. 14.15: Kleiner Rückblick. Einer meiner Höhepunkte […]

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Peking, Tag 18

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12.35: Chinas Hürdenstar Liu Xiang gibt wegen einer Achillessehnenverletzung auf. Volunteers im Schockzustand. Dramatische Pressekonferenz mit weinendem Trainer, der vor den Spielen gesagt hat, dass für die Sportherrscher hier nur eins zählt: Gold. Davon haben die Chinesen übrigens schon 35. 13.10: Zum Thema Sportjournalisten in China, um das es hier ja auch gehen soll (und […]

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Peking, Tag 17

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10.48: She did it again. „Das Lustige bei den 50 Metern ist, du hast keine Schmerzen“, sagt Britta Steffen. Was jetzt noch kommen kann? „Nichts. Urlaub.“ Dann überlegen. Analysieren. „Ich weiß noch nicht, ob es das Ende ist.“ Wenn, dann war es ein sehr schönes Ende. 12.10: Immer noch Wasserwürfel, Laptop auf den Knien, Notizbuch vor […]

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Peking, Tag 16

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15.25: Tach allerseits. Es grüßt ein Zombie. Gucke gerade, zum Schlummern, Volleyball und frage mich, warum die Kerle nicht endlich mal Basketball-Shirts anziehen, damit sie nicht immer so lächerlich an ihren Ärmeln rumzupfen und die Hemdchen hochschieben müssen.

18.20: Habe mir bei Herrn Niggemeier die Diskussion zum Kerner-Gespräch mit Michael Johnson reingezogen. Darüber ist hier vorgestern und gestern auch diskutiert worden.

Habe gar keine Lust, mich am Kerner-Bashing zu beteiligen. Wird mir ohnehin zu viel über TV-Sport diskutiert, habe immer gesagt, dass vieles dort kein Journalismus mehr ist, es sind bestensfalls artverwandte, oft auch artfremde Tätigkeiten. Und Johnson, nun ja, dem glaube ich weder ein Wort noch einen Schritt, sozusagen. Wir hatten auch in Peking eine kleine, harmlose Begegnung.

Was mich viel mehr schockiert ist der Umstand, dass wir seit einem Jahrzehnt (und teilweise länger) hilflos die selben Fragen diskutieren. Als Journalisten und als Zuschauer.

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Peking, Tag 15

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10.40: Wieder im Dienst. Gerade spielen sie noch die US-Hymne für Rebecca Soni (200 Brust), gleich wird die für Ryan Lochte gespielt (200 Rücken), und in wenigen Sekunden gewinnt The Big M die 200 IM. Drei mal Gold, drei Mal Weltrekord.

10.51: Dass The Big M seine sechste Goldmedaille (12 overall) gewinnt mit Weltrekord, hatte ich ja schon gesagt. Diskutiere mit David Walsh, dem Armstrong-Jäger, ob Phelps sauber ist. David meint tendenziell: ja. Vielleicht kriege ich ihn noch rum. Er kann übrigens gar nicht glauben, dass die Deutschen seit 1992 auf einen Schwimm-Olympiasieg warten. Und er hat vergessen, dass ich aus dem Osten komme. „Deshalb also weißt du so viel über Doping.“ Das war gehässig. Weiß ich gar nicht.

11.09: She did it. Was für ein Spurt. Jason-Lezak-mäßig. Gold für Britta Steffen, das erste Schwimmgold seit 1992 Dagmar Hase.

12.28: Sieht aus, als sei da jemand glücklich:

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