peking-tagebuch

Peking, Tag 18

12.35: Chinas Hürdenstar Liu Xiang gibt wegen einer Achillessehnenverletzung auf. Volunteers im Schockzustand. Dramatische Pressekonferenz mit weinendem Trainer, der vor den Spielen gesagt hat, dass für die Sportherrscher hier nur eins zählt: Gold. Davon haben die Chinesen übrigens schon 35.

13.10: Zum Thema Sportjournalisten in China, um das es hier ja auch gehen soll (und wozu bereits so viele Anmerkungen gemacht wurden, dass ich die unmöglich alle verlinken kann), schreibt Wolfgang Hettfleisch, der Kollege H, der gestern leicht genervt und malariageplagt von der Ruderstrecke kam, in der Frankfurter Rundschau u. a.:

Ich will das alles nicht. Hatte ich das schon gesagt? Keine Journalisten mehr, die sich als Fans gerieren, oder Fans, die sich als Journalisten tarnen. Noch ist unklar, um welche der beiden Spezies es sich in den angeblich so streng kontrollierten Arbeitsbereichen für die Medien tatsächlich handelt. Keine Pressetribünen, auf denen die Landsleute der Sieger in Ekstase ausbrechen. Keinen spontanen Applaus in Pressekonferenzen. Keine Fragen wie diese an die ersten vier chinesischen Olympiasiegerinnen der Rudergeschichte: „Sie sind solche attraktiven jungen Frauen, interessieren Sie sich eigentlich für Mode?“ Oder die: „Ich möchte Ihnen recht herzlich zu Ihrem Erfolg gratulieren und würde gerne wissen, wie lange sie glauben, China auf ihrem weiteren Weg noch dienen zu können?“ (…) Alte Hasen hier sagen, solche Krisen seien wie Malaria. Sie gingen vorüber, könnten aber jederzeit wieder ausbrechen. 

16.15: Und schon wieder wird weiter unten das Hauptthema dieser Tage, dieser Jahre, dieses Metabolitensports, dieser Freakshow überhaupt diskutiert: Was können wir glauben? Können wir überhaupt etwas glauben? Was und wie soll man darüber berichten, ohne sich für das eigene Produkt schämen zu müssen? Darüber habe ich in den vergangenen Wochen schon viel geschrieben. Es wurde immer wieder diskutiert. Je offensichtlicher aber die Freakshow wird, desto härter prallen die Ansichten aufeinander. James Tobin argumentiert mit Journalisten-Lehrbüchern, die ich nicht kenne. Ich kenne dafür andere. Kürzliche habe ich für die Journalismus-Zeitschrift Message ein Werkstattheft zum Sportjournalismus veröffentlicht, u. a. mit Interviews und Beiträgen von und mit Thomas Kistner, Andrew Jennings, Jens Sejer Andersen, Erik Eggers, Freddie Röckenhaus, Jean-François Tanda und einigen anderen Kollegen. Dabei auch ein kleiner Text zur Dopingberichterstattung, ganz banal und bewusst einfach gehalten – inklusive einer minimalen Checkliste für aktuelle Berichterstattung. Dies stelle ich nachfolgend zur Diskussion. Viel mehr dazu, u. a. auch auf Sportjournalismus-Konferenz im Februar in Dortmund basierend, gibt es unter www.sportnetzwerk.eu.

Peking, Tag 17

10.48: She did it again. „Das Lustige bei den 50 Metern ist, du hast keine Schmerzen“, sagt Britta Steffen. Was jetzt noch kommen kann? „Nichts. Urlaub.“ Dann überlegen. Analysieren. „Ich weiß noch nicht, ob es das Ende ist.“ Wenn, dann war es ein sehr schönes Ende.

12.10: Immer noch Wasserwürfel, Laptop auf den Knien, Notizbuch vor dem Bauch, Kamera zu Füßen, Aufnahmegerät arbeitsbereit auf dem Rucksack postiert. Ein schöner Job. Konnte gerade eine Woche im Zeitraffer passieren lassen: Pressekonferenz mit Britta Steffen, Gespräch mit Norbert Warnatzsch, PK mit Dara Torres (es flossen Tränen) – und in fünf Minuten kommt The Big M, der es tatsächlich geschafft hat. Acht Mal Gold. Beifall von den Reportern. Da kommt The Big M, die Legende. Und tatsächlich: Er atmet schwer durch. Die Australierin Leisel Jones hat übrigens gesagt, ihr Höhepunkt sei es hier gewesen, Michael Phelps beobachten zu dürfen. The Big M sagt gerade, er sei sprachlos. Dann erzählt er trotzdem, wie es so war im Pool und überhaupt.

15.37: Ein aktueller Text zu den Befindlichkeiten von Britta Steffen und Norbert Warnatzsch.

18.10: Ein letzter (?) Beitrag aus Peking zu The Big MMichael Phelps.

Usain Bolt oder: das Jogging-Gate

22.40: Wo lebe ich denn? Was sucht dieser Außerirdische hier? Läuft nur 80 Meter, klopft sich auf die Brust, schaut nach hinten, läuft locker aus, beschleunigt erst wieder hinterm Zielstrich, rennt gleich 200 Meter weiter – und ist mit 9,69 Sekunden zwei ein Zehntel schneller als Ben Johnson vor 20 Jahren. Okay, alle zwei Jahre ein Hundertstel. Usain Bolt oder: das Jogging-Gate.

23.15: Pressekonferenz. Erste Reihe. Wenigstens hier. Aber Bolt hat gerade noch Interviews gegeben draußen, zuletzt bei den Radiostationen, die Rechte haben. Warten.

02.11: Mein heutiges Fazit zum Boliden Bolt ist auf Spon zu kritisieren.

02.52: Zurück im Poly Plaza, wo ich, um mal wieder an Reporters Tagesablauf erinnere, in fünfeinhalb Stunden wieder abfahre ins Schwimmstadion, will ich nicht mehr viele Worte verlieren. Ähnlich wie bei Tyson Gay entscheide ich mich für die allseits beliebte Bilderstrecke. Zumal ich Stolz wie Bolle bin, den Zieleinlauf so gut festgehalten zu haben. Ich bin den Chinesen echt dankbar für die guten Presseplätze.

Er hat dann ein bisschen gepost …

Tyson Gay

20.32: Unvorhergesehene Ereignisse rechtfertigen unvorhergesehene Einträge. Das 100-m-Finale wird in zwei Stunden etwas weniger spannend. Vielleicht ist ja diese Geschichte hier Schuld, dass Tyson Gay sich im Halbfinale verabschiedete. Ich habe gute Sicht in Aisle 211, Row 02, Seat 07.

Deshalb eine kleine Bildergeschichte.

[caption id="attachment_750" align="aligncenter" width="492"]Peking 2008, Halbfinale 100m mit Tyson Gay - vor dem Start Hier war die Welt noch in Ordnung für Tyson Gay (links neben Asafa Powell)[/caption]

Peking, Tag 16

15.25: Tach allerseits. Es grüßt ein Zombie. Gucke gerade, zum Schlummern, Volleyball und frage mich, warum die Kerle nicht endlich mal Basketball-Shirts anziehen, damit sie nicht immer so lächerlich an ihren Ärmeln rumzupfen und die Hemdchen hochschieben müssen.

18.20: Habe mir bei Herrn Niggemeier die Diskussion zum Kerner-Gespräch mit Michael Johnson reingezogen. Darüber ist hier vorgestern und gestern auch diskutiert worden.

Habe gar keine Lust, mich am Kerner-Bashing zu beteiligen. Wird mir ohnehin zu viel über TV-Sport diskutiert, habe immer gesagt, dass vieles dort kein Journalismus mehr ist, es sind bestensfalls artverwandte, oft auch artfremde Tätigkeiten. Und Johnson, nun ja, dem glaube ich weder ein Wort noch einen Schritt, sozusagen. Wir hatten auch in Peking eine kleine, harmlose Begegnung.

Was mich viel mehr schockiert ist der Umstand, dass wir seit einem Jahrzehnt (und teilweise länger) hilflos die selben Fragen diskutieren. Als Journalisten und als Zuschauer.

Peking, Tag 15

10.40: Wieder im Dienst. Gerade spielen sie noch die US-Hymne für Rebecca Soni (200 Brust), gleich wird die für Ryan Lochte gespielt (200 Rücken), und in wenigen Sekunden gewinnt The Big M die 200 IM. Drei mal Gold, drei Mal Weltrekord.

10.51: Dass The Big M seine sechste Goldmedaille (12 overall) gewinnt mit Weltrekord, hatte ich ja schon gesagt. Diskutiere mit David Walsh, dem Armstrong-Jäger, ob Phelps sauber ist. David meint tendenziell: ja. Vielleicht kriege ich ihn noch rum. Er kann übrigens gar nicht glauben, dass die Deutschen seit 1992 auf einen Schwimm-Olympiasieg warten. Und er hat vergessen, dass ich aus dem Osten komme. „Deshalb also weißt du so viel über Doping.“ Das war gehässig. Weiß ich gar nicht.

11.09: She did it. Was für ein Spurt. Jason-Lezak-mäßig. Gold für Britta Steffen, das erste Schwimmgold seit 1992 Dagmar Hase.

12.28: Sieht aus, als sei da jemand glücklich:

Peking, Tag 14

10.45: Bin noch da. Aber heute keine Posts und kein Live-Blog vom Schwimmen. Treibe mich in der Mixed Zone rum. Gerade bei Britta Steffen. Jetzt mal die beiden Chinesinnen angucken, die gerade über 200 Schmetterling gewonnen haben. Und natürlich 100 Kraul.

Mir fällt auf, als ich gerade Bernard sehe und vorhin bei der Siegerehrung einen anderen Franzosen, der Dritter über 200 Brust wurde, dass die alle dieselbe Kopfform haben: Sehr schmal und viel zu klein im Vergleich zum mächtigen Körper, abstehende Ohren und unregelmäßigen Zahnstand mit relativ großen Lücken. Sind die alle miteinander verwandt?

10.50: Tut mir leid, das so zu formulieren: Aber, Scheiße, ausgerechnet das Monster gewinnt. Bernard. Ich glaube dem kein Wort.

11.25: Mixed Zone: Großer Jubel unter den Franzosen, unter Journalisten. Sie lieben ihren Koloss von Antibes. Sie sind Fans. Sie klatschen sich sogar gegenseitig ab, untereinander und mit Bernard.

Peking, Tag 13

09.26: Im Wasserwürfel. Werde zur Feier des Tages, der 10. und 11. Goldmedaille von Big M, mal den Live Blog probieren. Aber wahrscheinlich schläft in Deutschland noch jeder. Ist ja auch nicht mehr ganz so spannend bei den Schwimmern: Jedes Rennen ein Weltrekord. Wo ist da das Überraschende?

09.32: Kleiner Rückblick auf die Busfahrt ins MPC. Erstaunlich, dass ich nicht ständig Unfälle sehe. Denn rote Ampeln sind in China kein Hindernis. Selbst an größten Kreuzungen, wo sich fünfspurige Autobahnen begegnen, fährt man erst mal in die Mitte vor, um bei Rot zu schauen, was noch geht. Manche drehen auch mitten auf der Kreuzung um und kommen einem entgegen – nicht nur Fahrradfahrer. Aber sie kommen offenbar damit klar, die Chinesen. Undenkbar in Deutschland.

09.43: Aktualisierung von gestern – eine Liste bloggender Olympiareporter:

The Big M

coveritlive.com

Nachtrag: Ich stelle jetzt alle Texte rein, die ich aus Peking über Phelps geschrieben habe. Vieles wiederholt sich, ist bei einer solchen Serienberichterstattung auch logisch, zumal es sich um Beiträge für verschiedene Kunden handelt. Korrigiert wurden nur die gröbsten sachlichen und sprachlichen Unstimmigkeiten. Habe keine Zeit, Links zu setzen.

Peking, Tag 12

10.07: Da isser wieder. Noch ein paar Minuten Zeit bis zum neunten Olympiasieg. Die Mädels lassen es heute langsam angehen. Noch kein Weltrekord.

10.09: Habe den Statistik-Blackout von gestern noch in den Knochen. Schwer geschockt heute gleich mal verschlafen. Gewaltmarsch vom MPC zum Water Cube, schon sind die Klamotten durchfeuchtet. Aber was soll’s, es war ein Protokoll dieser Spiele versprochen worden mit allen Irrungen und Wirrungen.

10.14: Phelps im Wasser …

10.14: … 50 Meter – 14 Hundertstel unter WR …

10.15: … 100 Meter – 71 Hundertstel unter WR …

10.15: … 150 Meter – 89 Hundertstel drunter, zwei Längen Vorsprung …

10.16: … dass er Erster ist, muss man nicht erwähnen, oder? Die Zeit: 1:42,96. Weltrekord. Neunter Olympiasieg. 23. Weltrekord, aber ich übernehme für Statistik kein Gewähr mehr. Zähle gleich nochmal durch. Phelps muss sich sputen, denn er hat ja gleich ein Halbfinale. Er wird doch nicht wohl …

Peking, Tag 11

03.15: Nachtruhe. In ein paar Stunden geht’s weiter in diesem Theater – und ich schätze, die Weltrekorde werden wieder munter purzeln im Water Cube. So lange wünsche ich viel Vergnügen mit diesem Spielzeug vom Olympiasender.

09.53: Wenn mich nicht alles täuscht, war das Laura Bush, die mir gerade an einer Absperrung vor der Schwimmhalle aus einer schwarzen GM-Limousine zugewunken hat. Sie hat mich aber nicht gefragt, ob ich ein Autogramm haben will. Die Entourage, 13 schwere Jeeps und Limos (alle GM oder Ford), machte einen präsidiablen Eindruck. Vielleicht war es aber auch eine optische Täuschung.

10.08: Gerade eingeschneit im Water Cube. Völlig überraschend fällt in diesem Moment ein Weltrekord, na so was. Diesmal Kirsty Coventry (Simbabwe) über 100 Meter Rücken (58,77). Aber der wird nicht lange halten, morgen ist Finale.

10.20: Achtung, Phelps im Wasser und – nanu?! – kein Weltrekord. Nur Dritter im Freistil-Halbfinale (200). Vor Paul Biedermann.

Peking, Tag 10

02.12: Die Nachrichtenagenturen melden, Georgien wolle sein Team zurückziehen. Bei Reuters habe ich zuvor gelesen:

The Georgian Olympic team urged the international community to help end the violence. „This deliberate strategy of aggression has grown into a full-scale military intervention involving all regions of Georgia,“ the athletes said in a statement. „Georgia calls upon the international community to make it clear (to Russia) that intrusion into and bombing of the territory of a sovereign state is unacceptable in the 21st century and that such acts cannot and will not be tolerated.“

Und bei Paul Kelso vom Guardian fand ich diese Passage, die vom russischen Olympic Spirit zeugt:

Russian Olympic Committee spokesman Gennady Shvets said that the team had been upset by reports of up to 1,500 deaths, and were following developments closely. He insisted that preparation would not be interrupted, but attacked the Georgian president. „Our athletes are doing what they’ve prepared for years. There’s no politics.“ Describing Georgian president Mikheil Saakashvili, who is backed by Washington, he said: „He’s stupid, a criminal, mentally ill, he should go to a clinic. Normally during the Olympics countries try to calm down any conflicts they have.“

03.30: Offenbar bleiben Sie doch, meldet dpa unter Berufung auf AP.

09.02: Im Water Cube. Noch 58 Minuten bis Michael Phelps seinen 23. Weltrekord schwimmen und seine siebente olympische Goldmedaille gewinnen wird (hoffentlich habe ich richtig mitgezählt). Man sieht nicht viel, die Presse sitzt unterm Himmel, dort unten bewegen sich kleine Menschen. Aber es gibt Bildschirme auf den Presseplätzen. Und das Internet funktioniert, aber mit Schrittgeschwindigkeit. Man kann nicht alles haben.

09.11: Noch nicht richtig geschwitzt heute. Morgens ist es kühl, nur so 28 Grad. Dafür begann ein gefühlter Monsunregen, als ich auf dem Weg zum Water Cube war. Doch wieder durchfeuchtet.

09.25: Mein belgischer Freund Hans amüsiert sich über meinen USB-Propeller, der mir etwas Luft zuführt. Er macht gleich mal ein Foto für sein Blog. So sieht das also aus: Reporter mit Propeller im Schwimmstadion – in der Mitte, drei rosa Rotorblätter, über dem Kaffeebecher, den ich entgegen der Anweisungen des BOCOGs auf die Tribüne verschleppt habe. Ein Volunteer hat mich mehrfach nachdrücklich auf das Vergehen aufmerksam gemacht. Ich habe ihn mit freundlichem Nachdruck darauf hingewiesen, dass ich gedenke, meinen Kaffee zu trinken, und zwar hier. Darauf hin meinte er: „Okay, sagen Sie mir Bescheid, wenn Sie fertig sind. Ich bringe den Becher weg.“ Ich denke, das war übertrieben, den Abfallbehälter werde ich schon finden.

09.37: Da wir gerade beim Thema Getränke und Speisen sind. Bei der Gelegenheit erzählt Hans, dass sich in der Nähe vom Poly Plaza, wo wir nächtigen, ein sensationeller Entenbrater befinden soll. Die beste Peking-Ente von Peking macht offenbar Meisterkoch Da Dong. Das hat er in einem belgischen Gourmet-Führer gelesen. Hans, ein passionierter Marathonläufer, gertenschlank, hat sich bei Da Dong deshalb gleich eine ganze Ente bestellt, die hier gerade zugeschnitten wird – und hat offenbar immer noch Bauchweh.

09.54: Noch sechs Minuten bis Phelps Weltrekord schwimmt. Um die Zeit sinnvoll zu nutzen, empfehle ich diese Lektüre: Iranian Swimmer Pulls Out of Heat That Includes Israeli.

09.58: Phelps betritt das nur halb gefüllte Schwimmstadion …

10.03: … liegt nach 100 Meter Schmetterling 46 Hundertstel unter WR …

10.04: … nach Rücken 83 Hundertstel drunter, aber Lochte bleibt dran …

10.05: … nach Brust 1,40 Sekunden drunter, halbe Länge vor Lochte, eine vor Cseh …

10.06: … nach 330 Metern ist es entschieden: 4:03,84 – Weltrekord. 7. Olympiasieg. Drei Goldene fehlen noch zum ewigen Rekord.

10.12: Don’t mix sport with politics:

Nach Angaben der Menschenrechtsgruppe Chinese Human Rights Defenders ist Zeng Jinyan, die Frau des Bürgerrechtlers Hu Jia, seit Donnerstag verschwunden. Die Behörden hätten offenbar verhindern wollen, dass sie während der Spiele mit Journalisten spreche. Es sei zu befürchten, dass Zeng in Polizeigewahrsam sei und misshandelt werde. Zengs Mann wurde im April wegen „Aufrufs zum Umsturz der Staatsmacht“ zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. (AP)

10.48: Dieses Bild wird man noch oft sehen im Water Cube. Vielleicht sogar sieben Mal, nur die Burschen rechts und links neben Phelps werden andere sein. Vielleicht klappt’s beim nächsten Mal auch mit der Hymne. Diesmal fiel der Ton vor den Schlusstakten aus.