oliver fritsch

Dr. Theo Zwanziger …

… hat mir einen offenen Brief geschrieben. Ich denke, dass darf man so sagen, schließlich hat er Oliver Fritsch vom Direkten Freistoß ein Interview gegeben, in dem es – sorry, dass ich mich hier so in den Vordergrund dränge – vor allem um einen Rechtsstreit geht, den der DFB-Präsident gegen mich angestrengt hat. Die ersten beiden Instanzen hat er verloren Landgericht und Kammergericht Berlin haben sein Unterlassungsbegehren und den Antrag auf einstweilige Verfügung abgewiesen, der Fall ist hier dokumentiert.

Das komplette Interview gibt es natürlich nebenan beim Direkten Freistoß: „Ich bin kein Prozesshansel“, sagt Herr Zwanziger. Ich übrigens auch nicht. Ich finde es nur ziemlich putzig, dass Theo Zwanziger mit anderen Journalisten über mich bzw. über meine Kommentare spricht, mir aber nur komische Anwaltspost zustellen lässt. Zur Info ein Teil der mich betreffenden Passagen im Interview:

Dr. Theo Zwanziger ./. Weinreich

Zur Abwechslung mal ein Thema, das alle angehen könnte, die sich auf Blogs verewigen und also Kommentare schreiben. Ein bisschen geht es dabei wohl auch ums Presserecht, wenn ich es recht verstehe. Straight zur Sache: Ich habe den Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, unlängst in einem Kommentar nebenan beim Direkten Freistoß als „unglaublichen Demagogen“ bezeichnet. Dies geschah meiner Überzeugung nach sehr sachbezogen. Diese Überzeugung und meine Argumentation teilte im September zunächst das Landgericht Berlin – und im Oktober auch das Kammergericht.

Theo Zwanziger hatte mir eine Unterlassungsverpflichtungserklärung abverlangt. Er sah sich offenbar von mir in eine rechtsradikale Ecke gedrängt. Warum, weiß ich nicht. Ich habe diese Unterlassung natürlich nicht abgegeben. Also ging die Sache vor die Pressekammer des Landgerichts Berlin. Eine kurze Chronologie des Rechtsstreits: