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Leichtathletik-WM, Tag 5: Respekt, Robert Harting

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11.21 Uhr: Habe mich entschieden, Angela Merkel Angel Merkel sein zu lassen und für diesen Tag einen neuen Beitrag zu beginnen. Denn es wird ein aufregender Tag, das ist mal klar. Robert Harting hat ja angekündigt, heute auf der Pressekonferenz nach seinem Medaillengewinn erst richtig loszuledern.

Und die schwedische Zeitung Aftonbladet berichtet über ein angebliches Problem von Daniel Bailey:

"Bolts träningskompis fast för dopning"

Screenshot aftonbladet.se, 19. August 2009

Mal sehen, wie es weiter geht. Der Tag hat erst begonnen.

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Peking, Tag 12

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10.07: Da isser wieder. Noch ein paar Minuten Zeit bis zum neunten Olympiasieg. Die Mädels lassen es heute langsam angehen. Noch kein Weltrekord.

10.09: Habe den Statistik-Blackout von gestern noch in den Knochen. Schwer geschockt heute gleich mal verschlafen. Gewaltmarsch vom MPC zum Water Cube, schon sind die Klamotten durchfeuchtet. Aber was soll’s, es war ein Protokoll dieser Spiele versprochen worden mit allen Irrungen und Wirrungen.

10.14: Phelps im Wasser …

10.14: … 50 Meter – 14 Hundertstel unter WR …

10.15: … 100 Meter – 71 Hundertstel unter WR …

10.15: … 150 Meter – 89 Hundertstel drunter, zwei Längen Vorsprung …

10.16: … dass er Erster ist, muss man nicht erwähnen, oder? Die Zeit: 1:42,96. Weltrekord. Neunter Olympiasieg. 23. Weltrekord, aber ich übernehme für Statistik kein Gewähr mehr. Zähle gleich nochmal durch. Phelps muss sich sputen, denn er hat ja gleich ein Halbfinale. Er wird doch nicht wohl …

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Lopez Lomong (III) oder: der Fahnenträger

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Tja, um kurz vor Mitternacht kommt die Meldung, die für mich die Nachricht des Tages ist. Ich finde, es ist eine Sensation, was das amerikanische Olympiakomitee USOC mitteilt: Lopez Lomong Selected as Flag Bearer for 2008 U.S. Olympic Team Das könnte ein heißes politisches Thema werden, denn Lopez Lomong, einer der Lost Boys of Sudan, … Read more

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Peking, Tag 6

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09.15: Das RSS-Problem: Die Feeds funktionieren nicht mehr. Ich bin überfragt und habe auch keine Zeit, das zu lösen. Habe gestern schon am Feedburner geschraubt. Vergeblich. Tut mir leid. Wer lesen will, muss also direkt aufs Blog gehen.

Schwank, Nowitzki, Vesper

PK mit dem Fahnenträger in spe

11.13: Die Herren links und rechts heißen Bernhard Schwank und Michael Vesper. Schwank war mal NOK-Generalsekretär und ist heute DOSB-Leis­tungs­sport­direktor. Vesper war mal Politiker, ist es eigentlich immer noch, hat nur offenbar ein paar Grundsätzen abgeschworen, und fungiert jetzt als Ausputzer für das jüngste deutsche IOC-Mitglied als DOSB-Generaldirektor.

Habe ich jemanden vergessen? Den Herrn in der Mitte, klar: Dirk Nowitzki, Multimillionär und deutscher Fahnenträger am Freitag bei der Eröffnungsfeier. Ganz überraschend kam das nicht. Macht auch nichts, dass Vesper den Fahnenträger als „Gerd Nowitzki, äh Dirk Nowitzki“ vorstellte. Kann passieren in der Aufregung.

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Lopez Lomong (II) oder: was das IOC nicht hören will

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Lopez Lomong, im Juli 2008 bei den US-Trials in Eugene, Oregon

Die London Times hat sich nun auch der Geschichte des Lopez Lomong, den Lost Boys of Sudan, Darfur und all den politischen Implikationen bei den Sommerspielen in Peking angenommen:

Genau das ist es. Diesen Aspekt habe ich in meiner Geschichte noch etwas unterbelichtet, ich wollte die Aufmerksamkeit auf das Schicksal der sudanesischen Kinder lenken, wie es auch Lopez Lomong wichtig ist, und nicht schon wieder auf die Verlogenheit des IOC und die Verbrechen der chinesischen Regierung. Owen Slot schreibt in der Times:

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Lopez Lomong: The Lost Boy of Sudan

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https://www.youtube.com/watch?v=GlYNlrcfpwY&hl=en&fs=1

Ich habe gehofft, dass die Trials der US-Leichtathleten so enden würden. Ich habe für Lopez Lomong gehofft, einen der verlorenen Kinder des Sudan, der am letzten Tag der Trials in Eugene/Oregon im Finale über 1500 Meter stand. Wenn Lomong sich für die Olympischen Spiele in Peking qualifizieren sollte, würde auch seine Geschichte um die Welt gehen. Diese Geschichte, die Lomong zu Beginn der Trials erzählte, lässt einem den Atem stocken.

Ich hatte eigentlich vor, eine mp3-Datei ins Netz zu stellen, aber ich war zu blöd, das Gespräch mit Lomong in erträglicher Qualität aufzuzeichnen. So bereite ich jetzt meinen Text, den ich gestern einigen Zeitungen geschickt habe, fürs Netz auf. Seine Geschichte wird bis Peking und während der Spiele und auch danach noch hundert Mal in vielen Sprachen erzählt. Das ist gut so, sie kann gar nicht oft genug erzählt werden.

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