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Sportförderung des Bundes im Olympiajahr 2012 und die Demokratie-Profis im Bundestags-Sportausschuss

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Einige Anmerkungen und Dokumente zur insgesamt unterirdischen Arbeit des Bundestags-Sportausschusses am Beispiel der aktuellen Haushaltszahlen zur Sportförderung 2012 durch den Bund. Zunächst die Fakten: Im Etatansatz für 2012 finanzieren 9 Bundesressorts mit 239,4 Millionen Euro Maßnahmen auf dem Gebiet des Sports. Das sind knapp 2 Millionen weniger als im laufenden Jahr, aber 3,5 Millionen mehr […]

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Wenlock und Mandeville

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Oh my god! Olympia und seine Maskottchen. Der nächste Teil aus dem Horror-Kabinett. Die nächste Glanztat des Ethik-Urlaubers Lord Coe, bevor er sich Englands WM-Bewerbung vornimmt. Wenlock und Mandeville heißen die beiden Wesen. Wem’s gefällt. Aus dem Problembären Berlino soll ja angeblich ein Star geworden sein.

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Von A-Promis, Dichtern, First Ladies, olympischen Werten und Lieblingsrussen

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Promi-Alarm in Kopenhagen. Habe eben gerade vor einem Restaurant, in dem Tokios Gouverneur zum Sushi geladen hatte, Paulo Coelho getroffen. Wir wollen morgen mal länger plaudern, kein Witz. Coelho, dessen Blog ich regelmäßig besuche, war ja auch schon mal bei der FIFA aktiv, als Brasilien die Fußball-WM 2014 erhielt. Nun ist er Rios Vorzeige-Künstler und hilft dabei, die Olympischen Sommerspiele 2016 zu akquirieren. Aus Zeitmangel gibts jetzt mal nur eine wirre Bildgeschichte zur olympischen Städtekür 2016. Vorerst. Ich bin noch bis Ende der IOC-Session hier, bis zum 9. Oktober.

Michelle Obama entsteigt der Air Force Two

Michelle Obama ist schon da … (Foto: Chicago 2016)

Was soll ich sagen? Ich habe die First Lady gestern leider verpasst. Am Flughafen Kastrup sowieso. Und leider auch am Nachmittag im Marriott-Hotel Kopenhagen, in das Michelle Obama aus einem schwarzen, gepanzerten Chevi in den Seiteneingang schlüpfte. In der Lobby gab es einen kurzen Fototermin und einige Statements.

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Diack macht ernst: IAAF-Präsident bis ins neunte Lebensjahrzehnt

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Coe, Diack, Bubka

Es gibt Momente im Leben, die sollte man einfach beschreiben. Sportpolitik wird selten so lebendig und nachvollziehbar, wie am Freitagmittag im Hotel Interconti in Berlin. Vor allem spielt sich Sportpolitik selten so öffentlich ab.

In den Hauptrollen: Lamine Diack, Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF), Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), sowie zwei hochdekorierte Olym­pia­sieger und Multifunktionäre – Sebastian Newbold Coe und Sergej Nasarowitsch Bubka. Coe und Bubka bemühen sich seit Jahren um die Rolle des Kronprinzen in der IAAF, die noch einflussreichere Positionen verheißt – zum Beispiel im IOC.

Am Tag vor Weltmeisterschaften in der olympischen Kernsportart treffen sich traditionell die Vorstände von IAAF und IOC. Das ist in Berlin nicht anders.

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Olympias Programm-Kosmetik

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Bevor ich es mir morgen im Stadion gemütlich mache und hier während der WM regelmäßiger zur Sache gehe, noch schnell ein Nachtrag zur Sitzung des IOC-Exekutivkomitees gestern in Berlin und zu den Beschlüssen zum olympischen Programm. (Aus Zeitgründen kann ich nicht umfangreicher verlinken, sorry.) Die Sperren für die Olympia-Reiter von Peking wurden übrigens „ratifiziert“, wie […]

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Finanzierung Olympischer Spiele: “Wir sind ein privilegiertes Völkchen!”

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Zum Hören:

:

Und zum Lesen:

Ein Hintergrund Politik von mir im Deutschlandfunk zum Thema „Die Finanzierung von Mega-Events in Krisenzeiten“.

(Ich denke, dass ich den Beitrag später noch mit einigen Zahlen und Links aufhübsche.)

* * *

Olympische Spiele sind die größte Showveranstaltung auf Erden. Nur 17 Tage dauern die Sportfeste – und kosten doch jeweils viele Milliarden Dollar. Die Finanzierung von Olympischen Spielen ist, historisch betrachtet, immer ein Risiko.

Das kanadische Montreal beispielsweise, Ausrichter der Sommerspiele 1976, brauchte drei Jahrzehnte, um seine Schulden zu tilgen. Künftige Olympiastädte wie Vancouver, London und Sotschi ächzen derzeit unter der Last ihrer Verpflichtungen. Die Wirtschaftskrise gefährdet zahlreiche Projekte, notdürftig werden die Löcher gestopft. Großspurige Versprechen von Finanzinvestoren wurden zu Makulatur.

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Dick Ebersol: Olympias Milliardenmann

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Manche bezeichnen Dick Ebersol, Sportchef von NBC Universal, als den eigentlichen Boss im Geschäft mit den olympischen Ringen. Ebersol hat bislang diese olympischen TV-Rechte für die USA erworben und besorgte damit mehr als die Hälfte sämtlicher IOC-Einnahmen:

  • 1988, Seoul: 300 Mio $
  • 1992, Barcelona: 401 Mio $
  • 1996, Atlanta: 456 Mio $
  • 2000, Sydney: 705 Mio $
  • 2002, Salt Lake City: 545 Mio $
  • 2004, Athen: 793 Mio $
  • 2006, Turin: 613 Mio $
  • 2008, Peking: 894 Mio $
  • 2010, Vancouver: 820 Mio $
  • 2012, London: 1181 Mio $

Wenn ich diesmal richtig addiert habe, sind das bislang 6,7 Milliarden Dollar gewesen, zuzüglich jener 160 Millionen (mindestens), die NBC für 2009-2012 zusätzlich als Partner des IOC-Sponsorenprogramms zahlt.

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Ethik-Pause für Lord Coe

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Entwarnung für Jack the Ripper und alle anderen Klein– und Großganoven im Königreich Fifa: Sebastian Coe, Lord Coe natürlich, Multitaskfunktionär (Foto: mit Tony Blair 2005 in Singapur), u. a. IAAF Vice President, Wanna-be-IOC-Member, Chairman of the Fifa Ethics Commission, Chairman of The London Organising Committee for the Olympic Games (LOCOG), wird auch noch Non-executive Director […]

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Was vom Tage übrig bleibt (17): „Right to play“

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Einige Lesebefehle: Das IOC schließt Right to Play, die von Johann Olav Koss (der selbst mal vier Jahre IOC-Mitglied war) initiierte humanitäre Sportler-Organisation (Vorläufer: Olympic Aid) von den Olympischen Spielen aus. Carlos Hanimann berichtet in der Schweizer Wochenzeitung, dass der ISL-Prozess in die nächste Runde geht: „Bar und ohne Quittung“. Oh ja, The Credit Crunch, […]

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„Play the Game“ im Juni in Coventry

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Ich habe gelegentlich auf die einzigartige Konferenz Play the Game hingewiesen, die im Juni 2009 in Coventry stattfindet – nach bisherigen Stationen in Kopenhagen und Reykjavik. Hier noch einmal die unbedingt lesenswerten Rückblicke auf vergangene Konferenzen: The Pulse, Play the Game 2007 Magazin 2007 (pdf, 1,3 mb) Magazin 2005 (pdf, 2,4 mb) Magazin 2002 (pdf, […]

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Was vom Tage übrig bleibt (14)

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Es haben sich einige Lesebefehle angehäuft. Nun dann: Barbara Klimke in der Berliner Zeitung über die Kosten der Londoner Olympiabewerbung, die sich mittlerweile vervierfacht haben: „Gaudi ohne Goldstaub“ Jürgen Kalwa in der FAZ im Interview mit Lopez Lomong, einem Stammgast hier im Blog: „Amerika hat mir Licht gegeben“ Kai Pahl auf allesaussersport über den Vorschlag […]

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