journalismus

live aus PyeongChang (1): Upgrade in der Olympia-Sauna

[caption id="attachment_30574" align="aligncenter" width="1024"] Thomas Bach macht Sportler glücklich. Fotografiert vom Präsidenten-Fotografen Greg Martin/IOC.[/caption]

ALPENSIA. Moin, moin. Auf geht’s. In guter olympischer Tradition wird wieder täglich gebloggt vom Ringezirkus – so wie 2008 in Peking, 2010 in Vancouver, 2012 in London, 2016 in Rio de Janeiro oder 2014 rund um die Sotschi-Spiele, die bis heute nachklingen. Wir hatten einigen Spaß miteinander, haben vieles gelernt, uns oft gewundert und beobachten gerade, wie diese Parallelgesellschaft immer ärger ins Schlingern gerät.

Darum wird es gehen in den kommenden Wochen.

Im Grunde werde ich wohl eher eine Art Kriminalberichterstattung anbieten, aber gleichzeitig auf der Suche an Absurditäten, wir wollen ja auch ein wenig unterhalten werden.

Happy new year: Presentations from Play the Game 2017

Ich wünsche allen Besuchern von Herzen ein gesundes und angenehmes neues Jahr.

Die Pause hier hat ein Ende, lassen Sie sich überraschen. Noch müssen Versprechen eingelöst werden, und auf diesem Wege hat sich einiges getan. Bevor wir uns also gemeinsam alten und neuen Projekten widmen und weiter über weltumspannende olympische Kriminalität und über die spannungsreichen Mega-Events des Jahres 2018 debattieren, möchte ich kurz an die wunderbare Konferenz Play the Game vor einigen Wochen in Eindhoven erinnern.

[caption id="attachment_30380" align="aligncenter" width="1024"] Foto: Thomas Søndergaard/Play the Game[/caption]

Play the Game war wieder einmal ein Festival der Aufklärung und des Journalismus. Ein im weltweiten Olympiabusiness unvergleichliches Angebot, das ich in diesem Theater seit 2007 empfehle (u.a. hier geht es zu den Magazinen vergangener Konferenzen), und das nicht nur als langjähriges Mitglied der PTG-Programmkommission, sondern einfach auch als Dauergast seit der zweiten Konferenz im Jahr 2000, als jemand, der sich diesem Netzwerk verschrieben hat und dafür belohnt wurde mit großartigen Freundschaften, Ideen, Wissen und Mutmachern aller Art.

Inzwischen sind die meisten Präsentationen aufgearbeitet und stehen online zur Verfügung. Videos der größeren Sessions gibt es ebenfalls – lassen Sie sich informieren und inspirieren. Unbedingt!

Als erste kleine Serviceleistung im neuen Jahr: die Präsentationen aus Eindhoven:

IOC-Session: Goldmedaillen für #Paris2024 und #LosAngeles2028

Ein bescheidenes Live-Blog zur IOC-Session in Lima, die in wenigen Sekunden beginnt.

Hier geht es zum neuen Monatsmagazin Sport & Politics – kaufen, es lohnt sich!

Der IOC-Channel:

Sieg der Ewiggestrigen: FINA-Wahlkongress in Budapest

BUDAPEST. Das war etwas Besonderes heute im Hotel Intercontinental. Einerseits brauche ich solche Erlebnisse nicht mehr. Vor allem kann ich auf Drohgebärden, nonverbale und teils auch verbale, aus dem arabisch-kuwaitischen Raum gut verzichten.

Anyway, es gibt auch ein andererseits: Derlei fragwürdige Erlebnisse wecken den Ehrgeiz, den Job besser zu machen. Manchmal fehlen einem die Worte, aber vielleicht bin ich nach all den Jahren in diesem Business, nach mehr als 25 IOC-Sessionen und vielen Dutzend Weltkongressen von FIFA, IAAF, FINA und anderen … einfach nur dämlich, es nicht besser zu wissen und mitunter von positiven Entwicklungen zu halluzinieren. Das sollte man eher nicht in dieser olympischen Parallelgesellschaft.

Die Restauration hat gesiegt. Hätte nur noch gefehlt, der leibhaftige Samaranch wäre in den Saal marschiert.

Habe für Spiegel Online eine Summary gedichtet, auf dem Weg zum Flughafen, nachdem mich meine heutigen Quasi-Leibwächter (vielen Dank auch dafür) aus dem Hotel eskortiert hatten. Hier vorerst nur der FINA-Kongress in Tweets – ist auch mal ganz nett. Viel mehr Fotos und Videos konnte und durfte ich gar nicht machen, sonst wären mir Al-Musallams Knechte und andere Security-Leute ins Gesicht gesprungen und hätten mich abgeführt.

Stay tuned, es geht weiter in diesem FINA-Theater.

Textkritik zur IOC-Propaganda #ThomasBach #Ferrostaal

tb vertragAm Anfang steht die Offenlegung: Ich schreibe diese Zeilen ehrenamtlich. So richtig ehrenamtlich, gar nicht tricky, also ohne verborgene Beraterverträge, ohne Tagessätze und Aufwandsentschädigungen in meinem Ehrenamt als bloggender Journalist. Keine Redaktion bezahlt mich für diesen Aufwand. Es ist natürlich sehr dumm von mir, trotzdem zu schreiben, Nerven, Zeit und bestenfalls ein bisschen Wissen und Erfahrung zu investieren – und mich erneut lauernden Anwälten auszusetzen.

Aber es ist halt ein Ehrenamt, es geht ja um die Sache, nicht wahr?

Also, ans Werk:

Ich finde es echt niedlich, wie sich Christian Klaue, Chefpropagandist des IOC-Präsidenten Thomas Bach für die deutschsprachigen Länder und zuvor von Bach verpflichteter DOSB-Pressesprecher, auf Twitter immer wieder müht, Unerklärliches zu erklären.

Klar ist es löblich, sich einer Diskussion zu stellen. Dumm nur, wenn man keine Argumente hat und einem nichts übrig bleibt, als die Wahrheit zu beugen und Medienvertretern, die recherchieren und vom IOC in diesen Recherchen behindert werden, regelmäßig auch mit anwaltlichen Drohungen, „Lückenjournalismus“ vorzuwerfen.

Das ist nicht nur heute so, das ist Geschäftsprinzip der ständig wachsenden IOC-Propagandaabteilung, die gerade wieder einen prominenten Neueinkauf verpflichtet hat und oft genug, beinahe ununterbrochen, von gerissenen, sauteuren PR-Weißwäschern aus aller Welt unterstützt wird. Ich möchte nur kurz an Hill & Knowlton erinnern, heute wohl H + K.

Jedenfalls:

Vom Lückenjournalismus sind es nur zwei Buchstaben bis zum Lügenjournalismus. Fake News.

Wandelt Christian Klaue, wandeln Thomas Bach und seine Anwälte, da irgendwie auf den Spuren der AfD und von Donald Trump?

Dieses Spiel mit dem Feuer ist gewollt.

The place to be: Eindhoven, Play the Game 2017

[caption id="attachment_29492" align="aligncenter" width="1024"]Play the Game 2015 in Aarhus, Helsinore Theatre, FIFA Session (Foto: Thomas Søndergaard/Play the Game) Play the Game 2015 in Aarhus, Helsinore Theatre, FIFA Session (Foto: Thomas Søndergaard/Play the Game)[/caption]

Ich habe schon viel geschwärmt in diesem Theater von der Idee Play the Game und den Play-the-Game-Konferenzen (tag Play the Game), die mein Freund Jens Sejer Andersen begründet hat. Und ich werde immer weiter schwärmen und mich an Play the Game beteiligen, die ich für die ehrlichste, wichtigste und nachhaltigste Konferenz halte, die sich mit den drängenden Fragen des Sportbusiness beschäftigt. Im November ist es wieder soweit, diesmal in Eindhoven, erstmals in den Niederlanden und mal wieder außerhalb Dänemarks, was auch wichtig ist, um die Idee vital zu erhalten.

Einige Namen, die mir aus verschiedenen Gründen besonders wichtig sind im Zusammenhang mit Play the Game, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, die meisten sind Stammgäste: Mario Goijman (Argentinien), Ian Magic Hughes (Antigua), Ezequiel Fernández Moores, Pablo Vignone (beide Argentinien), Lasana Liburd (Trinidad & Tobago), Kelly White (USA), Richard W. Pound (Kanada), Bob Munro (Kanada/Kenia), Jérôme Champagne (Frankreich), Christer Ahl (Schweden/USA), Jörg Jaksche, Andrew Jennings (UK), David Walsh (UK/Irland), James Corbett (UK), Sandro Donati (Italien), Christopher Gaffney (USA/Brasilien/Schweiz), Juliana Barbassa (Brasilien), Declan Hill (Kanada), Lars Werge (Dänemark), James Dorsey (USA/Singapur/Arab World), Laura Robinson (Kanada), Jaimie Fuller (Australien), Lars Jørgensen, Niels Nygaard (beide Dänemark), Gerhard Treutlein, Dennis Pauschinger, Steve Menary (UK), Osasu Obayiuwana (Nigeria), Roger Pielke jr. (USA) Andreas Selliaas (Norwegen), Bonita Mersiades (Australien), Richard McLaren (Kanada) sowie natürlich Maria, Stine, Kirsten, Ditte, Rasmus, Søren, Jens, Henrik u. v. a. m.

Vom 26. bis 30. November findet im Van der Valk Hotel zu Eindhoven die mittlerweile neunte Play the Game Konferenz statt (plus ein Vorläufer 1997). Ich hatte das Glück, von 2000 bis 2015 acht Mal dabei gewesen zu sein – und ich kann jedem die Teilnahme nur heiß empfehlen. Es lohnt sich in jeder Beziehung: Wer sein Wissen teilt und sich engagiert, wird reich belohnt – mit viel mehr Wissen, unbezahlbaren Kontakten und großartigen Freundschaften.

Nicht zögern: Auf nach Eindhoven!

Eine spannende Summary von gut zwei Jahrzehnten sind die Magazine der bisherigen Konferenzen (es fehlt Aaarhus 2015):

Was vom Tage übrig bleibt (101): das Freund-Feind-Syndrom – IOC-Bach und der Journalismus

[caption id="attachment_26248" align="aligncenter" width="594"]Sportkameraden Lamine Diack (unter Hausarrest), Scheich Ahmad (verklagt im Emirat Kuwait), Thomas Bach Garantiert keine Freunde: die Sportkameraden Lamine Diack (unter Hausarrest), Scheich Ahmad (verklagt im Emirat Kuwait), Thomas Bach (Foto: ANOC)[/caption]

Interessante Auseinandersetzung da auf der Webseite des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS). Günter Deister, ehemaliger Tennispartner von Thomas Bach und langjähriger Sportchef der Deutschen Presse-Agentur (dpa), kritisiert den seiner Meinung nach unfairen Umgang mit dem IOC-Präsidenten in deutschen Medien.

Deister schießt sich in dem Beitrag, der auch im Januar-Heft „Der Sportjournalist“ erscheint, auf die Berichterstattung der „Süddeutschen Zeitung“ ein. Inhaltlich bleibt das dünn. Deister echauffiert sich, wenn ich das richtig verstehe, vor allem über Kommentierungen und Titulierungen („Putin-Freund Bach“). Der Text liest sich, sorry, in weiten Teilen so als hätte ihn die Propaganda-Abteilung des IOC verfasst, finisht allerdings mit diesen beiden Absätzen, die über die SZ-Kritik hinaus durchaus diskussionswürdige Anmerkungen enthalten:

Statt kontinuierlicher Berichterstattung Lücken- und Gelegenheitsjournalismus, oft ohne notwendiges Hintergrundwissen. Sessionen oder Sitzungen der IOC-Exekutive, früher noch regelmäßig besucht von einer größeren Gruppe deutscher Journalisten, werden nun fast ausschließlich aus der Entfernung wahrgenommen. Fernjournalismus als Zusammenklauben von Zweit- oder Drittquellen, dies zum Teil selektiv zur Verfestigung eines Vorurteils. Die meist gedruckten Beiträge zur Sportpolitik bestehen dann aus Meldungen wie dieser zu Thomas Bach: „Robert Harting: Ich verabscheue diesen Menschen mehr denn je.“

Lückenjournalismus statt kontinuierlicher Berichterstattung, Fernjournalismus. Das verstehe ich medienübergreifend. Das geht in Ordnung. Ärgert mich auch täglich.

Wobei ich mich unweigerlich an die Berichterstattungen von Deisters Agentur zu zahlreichen Sportskandalen und Kriminalfällen erinnere, die mit dem Begriff Lückenjournalismus ziemlich passend umschrieben wären.

Jedenfalls, Thomas Bach konnte sich selten beschweren. Jahrzehntelang erschien es mir als eine Art dpa-Naturgesetz, dass kein sportpolitischer Beitrag über den Ticker gehen durfte, der nicht im ersten Absatz mit einem Zitat des deutschen Ober-Olympiers versehen war. In der FAZ war das ähnlich.

Bach wusste das Entgegenkommen der Journalisten, in diesen und anderen Leitmedien, stets für seine Propaganda zu nutzen. Auch das zieht sich durch die Jahrzehnte, kürzlich habe ich an eine dieser Finten erinnert. Beispiele sind Legion und können jederzeit hervorgekramt und belegt werden.

Für die „Süddeutsche Zeitung“ hält nun Claudio Catuogno dagegen, der stellvertretende Sport-Ressortleiter. Seine Replik auf Deister steht zunächst online und wird erst im kommenden Monat gedruckt erscheinen.

Catuogno schreibt u.a.:

Es ist gerade sehr in Mode, Fakten zu ignorieren und stattdessen einfach zu behaupten, dass man auf der richtigen Seite steht. Nur „die Medien“ hätten es halt noch nicht kapiert. Dem als Sportredaktion erstens eine fundierte Recherche entgegenzusetzen, zweitens aber auch – auf der Basis dieser Recherche! – eine klare Wortwahl in der Kommentierung, ist keine „Grenzüberschreitung“, wie Günter Deister das unterstellt. Sondern Ausdruck von Unabhängigkeit und, ja, vielleicht, Haltung.

live aus Rio (28), Finale im Maracanã mit einem meiner Helden von Rio: Jamil Chade

https://www.youtube.com/embed/JBmL2t-oTM4

RIO DE JANEIRO. Ein Tag noch. Für mich endet das Abenteuer hier. Sitze wieder im Maracanã, wie schon bei der Eröffnungsfeier. Ich glaube, ich sehe zum vierten Mal Sport hier während der Spiele. Das Fußball-Finale, das gemäß meines Taxifahrers Bruno mindestens 8:0 für Brasilien ausgehen wird, eher 9:0, mit fünf Toren von Neymar. Revanche für Belo Horizonte und eine der größten Vorführungen der Fußballgeschichte.

Ich muss noch eine Geschichte schreiben, mit der ich mich wieder einmal schwer tue.

While waiting: Auf dem Weg vom Bus zur Sicherheitskontrolle und von der Kontrolle zum Aufzug und im Gang zu den Pressetribünen, habe ich ein kleines Interview mit meinem Freund und Kollegen Jamil Chade geführt, einem meiner Helden dieser Olympischen Spiele.

live aus Rio (25): Jung & Naiv, Pat-Hickey-Discount, Athleten“wahlen“ #Isinbajewa #Heidemann

[caption id="attachment_27812" align="aligncenter" width="800"]EOC President Patrick Hickey presents IOC President Thomas Bach with the EOC Order of Merit Award / Foto: EOC IOC-Präsident und Olympiasieger Thomas Bach bekommt den EOC-Verdienstorden — überreicht in Baku von EOC-Präsident Patrick Hickey / Foto: EOC[/caption]

BARRA DA TIJUCA. Der jungnaive Tilo Jung ist kurzentschlossen nach Rio geflogen, saß gestern schon im Olympiastadion auf (fast) den besten Plätzen und schleppt sein Equipment gerade in meine Richtung. Wir werden eine Sendung aufzeichnen, so gut es geht, und uns dafür ein bisschen durch Barra und Rio bewegen.

Deshalb bleibt es heute hier leider sehr ruhig. Morgen weiter in diesem Theater mit mehreren Beiträgen und vielleicht schon der Folge von Jung & Naiv. Wir drehen jetzt zwar, aber ich ergänze, denn seit wenigen Minuten wissen wir, welche Athleten ins IOC „gewählt“ wurden. U.a. Putins Favoritin Jelena Isinbajewa und Bachs Musterfechterin Britta Heidemann.

Zufälle gibt es!

live aus Rio (22): † João Havelange und der Wert von Recherchejournalismus

[caption id="attachment_27674" align="aligncenter" width="1024"]Foto: Nationaal Archief Fotocollectie Anefo, CC BY-SA 3.0 nl Foto: Nationaal Archief Fotocollectie / Anefo, CC BY-SA 3.0 nl[/caption]

RIO DE JANEIRO. Es klingt pietätlos, dennoch: Der Tod des letzten Dinosauriers ist exakt getimt. Die Spiele der XXXI. Olympiade hier in Rio sollten eigentlich ein Freudenfest zu seinem 100. Geburtstag werden. Nun wird es einen Trauer-Gottesdienst und vielleicht noch während der Spiele die Beerdigung geben für Jean-Marie Faustin Goedefroid de Havelange, kurz João, der gestern Nacht im Hospital Samaritano gestorben. Havelange war einer der prägendsten Figuren in der Geschichte des Weltsports. Er war der Chef eines Kartells, der Boss einer global operierenden mafiosen Vereinigung.

Havelange hat Zeit seines Lebens viele Gesetze ausgehebelt. Den Gesetzen der Natur aber konnte er nicht ewig trotzen.

live aus Rio (20), ARD und ZDF und die Quadratur des Kreises

[caption id="attachment_27398" align="aligncenter" width="1024"]Hauptregie Hauptregie des Olympiateams von ARD und ZDF[/caption]

BARRA DA TIJUCA. „Sie genießen hier ein Privileg“, sagt Gerd Gottlob. Zugang zu den heiligen Hallen des deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehens wird nicht jedem gewährt. Ein Mann von Sport-Bild war wohl vorher schon da, in der zweiten Etage des International Broadcasting Centers (IBC) am Rande des Olympic Park in Barra. Nun ich. Gerd Gottlob, Sportchef des Norddeutschen Rundfunks (NDR) und Teamchef der ARD in der letztlich gemeinsamen, rund 480 Personen starken und Dutzende Millionen Euro teuren Olympia-Expedition, macht keinen Hehl daraus, dass ihm der Besuch ein gewisses Unwohlsein bereitet. Ging mir nicht viel anders. Zu viele Blicke bei der Führung durch die wichtigsten Arbeitsräume – und dort arbeiten verdammt viele Menschen. Unter Beobachtung.