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„Sport bez Korupcji“

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Der Titel ist ein Traum: „Sport bez korupcji“, heißt ein Handbuch, das im Rahmen eines EU-Twinningprojektes (Improvement of the anticorruption activities in Poland) herausgegeben wurde.

Sport ohne Korruption? Das ist nicht nur in Polen und seinem kolossal verseuchten Fußballbusiness eine Wunschvorstellung.

In dem Büchlein findet sich auch ein Kapitel von mir: „Globalna demokracja specjalna“ (Globale Spezialdemokratie), eine Kurzfassung aus „Korruption im Sport“ (2006). Das polnische Korruptionsbekämpfungshandbuch hat eine Auflage von 1200 Exemplaren. Es wird über das Sportministerium in Warschau kostenlos an die wichtigsten Funktionäre und Mitarbeiter in polnischen Sportverbänden verteilt.

Ansonsten, eine Leseprobe, mal wieder eine dieser ultralangen:

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Golden League im Dutzend oder: die IAAF-Marketingkampagne

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Die Meldung geht seit zwei Tagen um die Welt (verursacht von AP), hat aber deutsche Medien, soweit ich sehe, noch nicht wirklich erreicht. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF will seine chronisch kriselnde Serie Golden League, die mal mit vier Meetings begonnen hat, ab kommenden Jahr auf 12 Stationen ausweiten. Neben Berlin (wer es noch nicht wissen sollte: Berlin ist im […]

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Was vom Tage übrig bleibt (14)

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Es haben sich einige Lesebefehle angehäuft. Nun dann: Barbara Klimke in der Berliner Zeitung über die Kosten der Londoner Olympiabewerbung, die sich mittlerweile vervierfacht haben: „Gaudi ohne Goldstaub“ Jürgen Kalwa in der FAZ im Interview mit Lopez Lomong, einem Stammgast hier im Blog: „Amerika hat mir Licht gegeben“ Kai Pahl auf allesaussersport über den Vorschlag […]

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Das intransparenteste Unternehmen der Welt

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Zugegeben, die Überschrift ist ein wenig übertrieben. Denn das Internationale Olympische Komitee (IOC) ist nach einer Studie des One World Trust ja nur Schlusslicht von 30 untersuchten Organisationen und Unternehmen.

Aber ein passendes Schlusswort für dieses Jahr, das dem IOC („some elements of answer“) den Journalistenpreis „verschlossene Auster“ bescherte, ist es allemal. Die dem britischen Parlament nahestehende Stiftung One World Trust setzt das IOC im „Global Accountability Report 2008“ auf den letzten Rang.

Von den 30 geprüften Organisationen kommen NATO, IOC und IAEA ihrer Verantwortung am wenigsten nach

Viele der weltweit einflussreichsten Organisationen, sei es im Privatsektor (TNC), seien es Zwischenstaatliche (IGO) oder Nichtstaatliche (NGO), werden ihrer Verantwortung gegenüber den Menschen, die sie direkt beeinflussen, nicht gerecht. Dies geht aus der heute veröffentlichten Studie des One World Trusts, einer weltweit bekannten Denkfabrik, hervor, die sich mit angemessenem Umgang der globalen Verantwortlichkeit (The Global Accountability Report) befasst.

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Olympische Jugendspiele

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Eine Entscheidung fiel auch noch in Lausanne: Innsbruck richtet 2012 die ersten Winter Youth Olympic Games aus. Die ersten Sommer-Jugendspiele finden 2010 in Singapur statt. Innsbruck setzte sich in einer Briefabstimmung des IOC mit 84:15 gegen Kuopio (Finnland) durch. Harbin (China) und Lillehammer (Norwegen) waren zuvor aussortiert worden. Jacques Rogge hat sein Projekt durchgebracht. Später […]

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Präsident Rogge sagt …

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… einiges zur Finanzkrise und den Olympischen Spielen. Und ich kann das jetzt nicht alles aufschreiben. Deshalb ein Mitschnitt der Passagen aus der Pressekonferenz am Donnerstagabend in Lausanne, in denen sich Rogge zu den olympischen Finanzen äußert. Wer mag, knapp neun Minuten: : Und hier mein Arbeitsprotokoll von gestern:

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Ten years after: Marc Hodler

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Es war der 11. Dezember 1998, als der Schweizer Marc Hodler, damals Präsident des Ski-Weltverbandes und einst auch IOC-Vizepräsident, diese Treppe herunter und anschließend ins Plaudern kam. Mit seinen Erzählungen im Glaspalast von Lausanne löste er ein sportpolitisches Erdbeben aus: Den so genannten IOC-Bestechungsskandal, die größte Krise in der Geschichte des IOC.

IOC-Treppenhaus

Die ‚Marc-Hodler-Treppe‘ zu Lausanne

Die offizielle IOC-Geschichtsschreibung sieht das so (pdf). Zum Jubiläum biete ich eine ultralange Lektüre (wer’s nicht in einem Ritt schafft: nochmal versuchen am Wochenende), die ersten Seiten des Buches „Der olympische Sumpf“, dass ich vor den Olympischen Spielen in Sydney gemeinsam mit Thomas Kistner geschrieben habe. Verlinkt und optisch aufgehübscht wird später, wenn ich wieder meinen Arbeitsplatz im IOC-Glaspalast eingenommen habe.

Nur soviel vorab: Wer hier im Blog die Geschichten über Jean-Marie Weber, den ich gestern in der IOC-Zentrale traf, und die 138 (+18) ISL-Bestechungsmillionen verfolgt, weiß, dass damals, im aufregenden Winter 1998/99, wirklich nur Sünderlein geopfert wurden. Voilà:

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Exklusiv!

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So ein Mist aber auch, ich habe gerade den gemütlichen Kollegen einer großen Tageszeitung verärgert. Nach unserem Versuch, ein Statement des UDIOCM zur Entscheidung von Jacques Rogge einzuholen, sagte der geschätzte Autor der Konkurrenz: Jetzt hast Du’s versaut. Du bist der Leibhaftige für ihn. Wenn Du auftauchst, flüchtet der gleich. Es war nämlich so: Dr. […]

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Jacques Rogge macht weiter

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Ganz kurz, schlechte Nachrichten für das UDIOCM: Jacques Rogge, seit 2001 IOC-Präsident, hat sich entschieden, im kommenden Jahr um vier Jahre zu verlängern. Zwar toben derzeit im Hintergrund ziemliche Kämpfe, auch gegen Rogge, doch ist derzeit nicht davon auszugehen, dass 2009 in Kopenhagen jemand gegen den amtierenden Präsidenten antritt. Ein paar Argumente für die Amtsverlängerung, aber […]

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Korruption im Welt-Handball oder: der Pharao der IHF

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Achtung, dies wird ein hundsgemein langer Blogeintrag, der hätte schon längst geschrieben werden müssen. Das Thema rechtfertigt die Länge: Der freie Journalist Erik Eggers ärgert seit einem Jahr die Funktionäre des Handball-Weltverbandes IHF gewaltig, allen voran Hassan Moustafa, den ägyptischen Präsidenten. Natürlich auch den kuwaitischen Scheich Ahmed Al-Fahad Al-Ahmed Al-Sabah, den „Freund und Kollegen“ des DOSB-Präsidenten […]

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