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Was vom Tage übrig bleibt (39): Whistleblower diesseits und jenseits des Teiches

Einige Lesebefehle. Zunächst Fachliteratur von und mit Volksvertretern des Deutschen Bundestages:

Korruption & more:

Julio Maglione und die Präsidenten der olympischen Weltverbände

Der 73-jährige Julio César Maglione (Uruguay) löst heute in Rom den 76-jährigen Moustapha Larfaoui (Algerien) als Präsident des Schwimm-Weltverbandes FINA ab. Das ist nicht wirklich eine Verjüngung und auch nicht wirklich eine Wachablösung. Denn Maglione diente schon in der ersten Amtszeit von Larfaoui, der 1988 Präsident wurde, als Vizepräsident. Seit 1992 ist Maglione Schatzmeister der FINA. Er sitzt seit einem Vierteljahrhundert im FINA-Bureau, er trug die desaströse Politik seines IOC-Kameraden Larfaoui mit, der FINA-Ehrenpräsident wird. Es heißt, Maglione werde dem Unsinn der Schwimmanzüge ein Ende bereiten. Mag sein, aber das soll heute nicht mein Thema sein. Stattdessen ein wenig Statistik, ich bitte um Nachsicht.

Da sich in den vergangenen Jahren an der Spitze der derzeit 33 olympischen Fachverbände doch einiges getan hat, hier mal eine aktuelle Übersicht der Präsidenten, schon inklusive Maglione:

World-Anti-Corruption-Agency?

Kleiner Nachtrag von der Konferenz Play the Game in Coventry:

The idea of an international anti-corruption body in sports has been considerably strengthened, and we see some hope that concrete action will be taken before we meet next time in 2011.

Jens Sejer Andersen, Director Play the Game

Zur Überlegung der Gründung einer Welt-Anti-Korruptions-Agentur und/oder zumindest zum Zusammenwirken verschiedener Institutionen, Journalisten, Sportfunktionäre, Wissenschaftler und NGO’s – mein Beitrag im Deutschlandfunk mit O-Tönen von Jens Sejer Andersen, Christer Ahl und Sylvia Schenk (Transparency International):

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Play the Game, zum sechsten Mal ausgetragen, hat schon immer Initiativen in der Korruptionsbekämpfung gestartet. Im Jahr 2000 versprach beispielsweise das norwegische IOC-Mitglied Gerhard Heiberg, den korrupten Machenschaften im Box-Weltverband AIBA ein Ende zu bereiten. Die Lage in der AIBA hat sich deutlich verbessert, der neue Präsident Ching-Kuo Wu – ein IOC-Mitglied aus Taiwan – sagte seine Teilnahme in Coventry allerdings kurzfristig ab. Eigentlich hatte er über den Reformprozess berichten wollen.

Play the Game 2009

Jens Sejer Andersen hat es wieder geschafft. Von Montag bis Freitag (8.-12. Juni) findet zum sechsten Mal die Konferenz Play the Game statt – nach vier Mal Kopenhagen und ein Mal Reykjavik nun also in Coventry. Ich werde von dort berichten – und in der Coventry Cathedral mit Richard Pound (IOC), Mario Goijman (Volleygate), Christer Ahl (Handball/IHF), Robert Lloyd (One World Trust) und Lars Haue-Pedersen (TSE Consulting) auch über die Lage im olympischen Weltsport, über Wirksamkeit und Glaubwürdigkeit der 1999 vom IOC verabschiedeten Reformen diskutieren:

Ten years after the IOC reforms – the state of governance in sport

Mein Vortragsthema in Coventry hat Übersichts-Charakter, ist Stammlesern hier gut bekannt, international aber unbedingt verbreitungspflichtig, weil das Thema weltweit nur von sehr wenigen Journalisten konsequent behandelt worden ist:

The ISL bribery system: 138 million CHF for high-ranking officials in the Olympic world

In der Programmkommission von Play the Game habe ich minimalen Anteil an der Vorbereitung der Konferenz. Mein Fokus war auf die Auswertung der vorgeschlagenen Vortragsthemen und auf die Verpflichtung des AIBA-Präsidenten Ching-Kuo Wu gerichtet. Eigentlich war mit Wu alles klar, doch kurzfristig wurde wieder nichts aus der Teilnahme des Box-Präsidenten. Wu ist eines von zahlreichen IOC-Mitgliedern, die in den vergangenen Jahren Play the Game fernblieben. Richard Pound macht wieder einmal eine Ausnahme. Er lässt sich die Teilnahme an Konferenzen, die er für wichtig hält, von niemandem verbieten. Aber vielleicht sollte ich besser vorsichtiger sein und fomulieren: Ich hoffe, bei Pound kommt nicht noch etwas Überraschendes dazwischen.

Zur Einstimmung auf die Konferenz stelle ich hier gern ein Kapitel zur Verfügung, das Jens Sejer Andersen für unser gemeinsames Buch „Korruption im Sport“ geschrieben hat. Ein Beitrag über Journalismus, die sagenhafte Sportfamilie und die Chancen eines weltweiten Netzwerkes:

Play the Game: Der ungleiche Kampf mit einer global operierenden Bewusstseins-Industrie 

Vier Worte auf einem kleinen gelben Zettel. So wenige Mittel reichen aus, wenn man jemanden davor warnen möchte, sich mit den Machthabern des Sports anzulegen.

Als wir an einem Sonntag Vormittag im November 2000 froh und gespannt in der Lobby des Kopenhagener Hotels „DGI byen“ standen und unsere Gäste zur Konferenz Play the Game willkommen hießen, entdeckten wir etwas Ungewöhnliches: Unter einem der Namensschilder, die auf dem Willkommenstresen lagen, klebte ganz diskret einer der wohlbekannten kleinen gelben Merkzettel. Das Namensschild wartete darauf, dass sich sein rechtmäßiger Eigentümer, ein Journalist und Mitverfasser eines besonders kritischen Buches über die FIFA, anmeldete. Wären wir ihm nicht zufälligerweise zuvorgekommen, hätte er zusätzlich zur Willkommensmappe folgenden Gruß erhalten, anonym und in blauen Blockbuchstaben geschrieben: „WE ARE WATCHING YOU“.

Es handelte sich hier kaum um einen anonymen Verehrer. Deshalb zogen wir den Gast aus Deutschland später zur Seite und machten ihn auf den Zettel aufmerksam. Es soll erwähnt werden, dass Jens Weinreich unbeschädigt von seinem Auftritt auf der Konferenz davon kam, aber für uns war die Episode nur noch eine Bestätigung dafür, dass die internationale Welt des Sports ein, milde gesagt, angespanntes Verhältnis zur Meinungsfreiheit und offenen Diskussion hat. Zwei Tage zuvor hatte einer der Hauptredner der Konferenz, der italienische Anti-Doping-Kämpfer Sandro Donati, eine niederschlagenden E-Mail mit der Überschrift „Conference bye bye“ geschickt. Nach drei Wochen langem Tauziehen mit dem italienischen olympischen Komitee CONI, bei dem Donati als Forschungsleiter angestellt war, hatte er immer noch keine Ausreiseerlaubnis erhalten. Da CONI zur gleichen Zeit mit den elf Gerichtsverfahren beschäftigt war, die es im Laufe der Jahre gegen Donati eingeleitetet hatte, um ihn zu entlassen, traute Donati sich nicht, ohne CONI’s Stempel in den Reiseunterlagen das Land zu verlassen. (Damals konnte er nicht wissen, dass er alle elf gewinnen würde!) Es brauchte einen Protest von den Teilnehmern der Konferenz und ein strenges Fax unserer Mitveranstalter im Internationalen Journalistenverband (IFJ), bevor CONI’s Generalsekretär Raffaele Pagnozzi widerstrebend erklärte: „At this stage and having seen what has happened, Mr. Donati can, as free citizen, take part freely to any conference.“

Die Erlaubnis kam so spät, dass wir Donati als allerletzten Punkt auf unsere Programmliste setzen mussten. Nach dem Drama um den führenden Dopingjäger dieser Welt wurde es ein unvergessliches Finale mit stehendem Applaus der Teilnehmer.

Wir hätten CONI eine Dankeskarte schicken sollen – für ihre Hauptrolle in der Planung einer so hervorragenden Dramaturgie. 

Totalitäre Züge – illegale Diskussionen

Die Beispiele des Jahres 2000 sind keine Einzelfälle. Nach nun vier Play-the-Game-Konferenzen für  Journalisten, Forscher und Sportfunktionäre, die alle Meinungsfreiheit und Demokratie im Weltsport fördern möchten, müssen wir feststellen, dass die Welt des Sports – die häufig von sich selbst und anderen als einer der Grundpfeiler der demokratischen Gesellschaft hervorgehoben wird – in Wirklichkeit eine Furcht vor dem freien Wort hat, die sonst totalitären Regierungsformen eigen ist. Bereits 1997 erlebten wir, wie der inzwischen verstorbene Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, Primo Nebiolo, norwegischen Athleten drohte, sie von der WM auszuschließen. Angeblich versuchte er dies auf Grund eines schon längst beigelegten Dopingprozesses. Laut internen Quellen im Verband aber war der wirkliche Grund, dass der frühere norwegische Athletikvorsitzende, Lars Martin Kaupang, während unserer allerersten Konferenz wenige Wochen vor der WM Nebiolos Führungsstil kritisiert hatte.

Auffällig war auch, als vier hervorragende Redner, die im Jahr 2002 definitiv zugesagt hatten, den Zustand in der FIFA zu diskutieren, einer nach dem anderen kurz zuvor, ja sogar während der Konferenz, absagten – mit dem Hinweis auf  „widersprüchliche Karriereinteressen“, „wichtige Geschäftstreffen“, „unvorhergesehene Vorkommnisse“ und „den Rat meines Arztes, zur Zeit nicht zu fliegen“.

An welche Art Regierungsform erinnert es, wenn der Volleyball-Weltverband FIVB als Antwort auf eine Einladung zur Konferenz im Jahr 2005 eine Diskussion über die Korruption im Verband als „illegal“ erklärt und jedem einzelnen mit Namen genannten Mitglied des Play the Game-Vorstandes und -Programmkomitees damit droht, alle zulässigen Mittel gegen sie zu verwenden? Wir mussten den FIVB freundlich darauf hinweisen, dass es in Dänemark gesetzlich erlaubt ist, auf Konferenzen Reden zu halten.

Wellnessprogramm für die Sportfamilie

Im Mandara Spa des Hotel Atlantis, Paradise Island, Nassau, Bahamas, lässt sich gewiss angenehm relaxen. Dort tagte gerade die Fifa-Familie und war schwer beschäftigt.

Screenshot Webseite Hotel Atlantis

Der Sportkamerad Blatter, Joseph, jedenfalls flötete nach dem Wellness-Aufenthalt:

Ich kann nach diesem Kongress sagen, dass ich ein sehr glücklicher Präsident bin. In der weltweiten Fussballfamilie herrscht Eintracht darüber, wie wir unsere Botschaft übermitteln wollen. Wir haben eine Erklärung darüber zusammengestellt, wie die Probleme angegangen und gelöst werden sollen – denn es gibt immer eine Lösung.

Ein Protokoll aus dem Reich des Pharao: Zahlungen des DHB

Ein kleines Leckerli, Lektüre fürs Wochenende: Das Protokoll der Councilsitzung des Handball-Weltverbandes IHF Ende Januar in Zagreb.

Es geht natürlich einmal mehr um die Reisekosten, die der schwer familiär veranlagte Pharao Hassan Moustafa („Wir sind ein sauberer Sport!“) einfach nicht mit Quittungen belegen mag. Es geht aber auch – in diesem Kreise abschließend – um die Zahlungen des Deutschen Handball-Bundes einst an den russischen Verband, die der DHB-Präsident Ulrich Strombach, ein Jurist, und die auch das UDIOCM Thomas Bach, ebenfalls Jurist, als völlig normal und sauber ansehen. Strombach ist jener Top-Funktionär, der kürzlich gemäß Andreas Lesch (BLZ: „Der Witz mit dem Geldkoffer“) auf die Frage, wie er die Korruptionsverstrickungen von Hassan Moustafa bewerte, dem fragenden Journalisten entgegnet hat:

Interview mit Thomas Bach

Ich habe den DOSB-Präsidenten und IOC-Vize um ein Interview zu aktuell drängenden Themen gebeten: „für meine Zeitungspartner, für den Deutschlandfunk und für mein Blog“. Erstaunlicherweise ist es diesmal zu dem Gespräch gekommen, gestern Mittag (Ortszeit) im Pan Pacific Hotel in Vancouver.

Es ist, wenn ich mich recht erinnere, das erste längere Aufeinandertreffen seit Ende 1996, aber diese lange Vorgeschichte kürze ich jetzt ab. Das Resultat kann man hier in 29 Minuten und acht Sekunden hören. Ein fairer Wortwechsel – und vor allem: uncensored.

Was vom Tage übrig bleibt (28): Pharao auf Dienstreise

Wer Hassan Moustafa noch einmal lauschen möchte, bitteschön, eine Bilanz der Tage von Denver, produziert für den Deutschlandfunk:

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In der Mile-High-City Denver tagten vergangene Woche das IOC-Exekutivkomitee und sämtliche Sport-Weltverbände. Es war ein Gipfeltreffen des Weltsports, das von Finanzthemen dominiert wurde. Zum Abschluss verkündete IOC-Präsident Jacques Rogge eine Einigung mit dem amerikanischen Olympiakomitee (USOC). Der Streit mit dem USOC hat sich über viele Jahre hochgeschaukelt. Es geht darum, dass den Amerikanern aus alten Verträgen, die zuletzt 1996 verlängert wurden, knapp 13 Prozent der TV-Einnahmen des IOC und 20 Prozent der Sponsoreneinnahmen zustehen. Damals war der Anteil amerikanischer Firmen an den IOC-Marketingverträgen deutlich höher. Dieser Anteil aber sinkt kontinuierlich, Ende 2008 sind gerade drei US-Konzerne aus dem IOC-Sponsorenprogramm ausgestiegen.

Die Vereinigung aller olympischer Sommersportverbände (ASOIF) verlangte Anfang der Woche vom IOC, die Verträge aufzulösen und vom USOC, in den nächsten Jahren insgesamt 152 Millionen Dollar abzugeben – für die Kosten Olympischer Spiele, für die Weltverbände und für die Nationalen Olympiakomitees. 

Doch das IOC-Exekutivkomitee entschied anders: Die Verträge bleiben bis 2020 so wie sie sind. Erst ab 2013 wird über die Neugestaltung der Verträge verhandelt. Und erst Ende dieses Jahres, nach der Entscheidung über den Austragungsort der Sommerspiele 2016, wird es Verhandlungen geben, in welcher Höhe sich das USOC künftig an Olympiakosten beteiligt.

IOC-Präsident Jacques Rogge bezeichnete das als einen Fortschritt. Die Olympiabewerbung von Chicago, das mit Tokio, Madrid und Rio de Janeiro um die Sommerspiele 2016 streitet, sei von der Auseinandersetzung mit dem USOC nie betroffen gewesen, behauptete Rogge. „The linkage has been created by yourself, by the media.“ Diese Verbindung ist doch von ihnen selbst hergestellt worden, von den Medien – behauptete Rogge. IOC-Mitglieder könnten beide Sachverhalte auseinanderhalten.

Aus deutscher Sicht war es in Denver hochinteressant, den umstrittenen Handball-Präsidenten Hassan Moustafa zu beobachten. Moustafa sah den katastrophalen Entwicklungen im Handball bislang quasi tatenlos zu. Er hatte überraschend angekündigt, um den Vorsitz in der ASOIF kandidieren zu wollen. Ausgerechnet er forderte mehr Transparenz und ein besseres Image in der ASOIF. Am Wahltag aber zog Moustafa ebenso überraschend zurück. Er forderte Wahlkabinen für seine Weltverbandspräsidenten. Stattdessen wurden die Wahlzettel am Tisch ausgefüllt und in Einkaufstüten von den Wahlmännern eingesammelt.

Geheim wäre es meiner Meinung nach, wenn Delegation nach Delegation zu einer Wahlkabine gerufen wird und dort abstimmt. Das ist meine Meinung. Aber so geht es nicht.

Moustafa stand allein mit seiner Meinung. Im Juni tagt der Kongress des Handballverbandes IHF in Kairo. Da kann er es besser machen und gewährleisten dass seine Herausforderer, der Luxemburger Jeannot Kaiser und der Isländer Gudmundur Ingvarsson, eine faire Chance haben. Moustafa sagt, er sehe der Wahl gelassen entgegen.

Nach meiner Meinung sind wir eine Handball-Familie. Wenn jemand ein Problem oder Schwierigkeiten hat, müssen wir das in der Familie zusammen diskutieren. Es freut mich, wenn jemand kandidiert als Präsident. Demokratie ist, wenn jemand glaubt, eine Chance zu haben, und dann kandidiert, warum nicht. Und dann entscheidet der Kongress, wer der beste Präsident ist. Meiner Meinung nach ist meine Visitenkarte, was ich bisher für den Handball gemacht habe. Ich habe viel getan für den Handball!

Und es sprach Hassan Moustafa (2): „Wir sind ein sauberer Sport“

Die jüngste Wasserstandsmeldung aus dem Hyatt Regency Hotel Denver, wo der kleine olympische Kongress tanzt: So ganz chancenlos soll Hassan Moustafa gar nicht sein, wenn heute Nachmittag (ab 14 Uhr Ortszeit) in der Association of Summer Olympic International Federations (ASOIF) der Präsident gewählt wird. Amtsinhaber und Multifunktionär Denis Oswald (Schweiz) hat zumindest eine unruhige Nacht, weil im Hintergrund offenbar wieder Scheich Ahmed Al-Sabah die Fäden zieht.

(Unter Vorbehalt: Ich habe nicht nachprüfen können, ob der Scheich tatsächlich in seiner Hotel-Suite sitzt und Delegierte empfängt, wie auf den Fluren geraunt wird.)

Wir werden sehen. Am Ende aber gilt ohnehin: Es bleibt alles in der Familie. Da, wo es hingehört.

Mein Zeitungsbeitrag zur Wahl, bearbeitet und verlinkt:

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Während im Handball eine Enthüllung die nächste jagt und sich ein Korruptions­sumpf offenbart, arbeitet der Handball-Präsident an seiner Karriere. Der skandalfeste Ägypter Hassan Moustafa, Chef des Weltverbandes IHF, will am Dienstag in Denver/Colorado Präsident der ASOIF werden, der Vereinigung olympischer Sommersportverbände. Beim Weltsportgipfel in Denver tagen in dieser Woche sämtliche Welt-Sportverbände und das IOC-Exekutivkomitee. Sollte Moustafa gegen den Amtsinhaber Denis Oswald (Schweiz) obsiegen, wäre dies ein wichtiger Schritt ins Internationale Olympische Komitee (IOC). Moustafa behauptet allerdings, er strebe keine IOC-Mitgliedschaft an und habe im Gegensatz zu anderen Verbandspräsidenten noch nicht bei IOC-Chef Jacques Rogge vorgesprochen.