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Bundesgericht lehnt Pechstein-Beschwerde ab

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VANCOUVER. Der Vollständigkeit halber und wenig überraschend: In der mittlerweile die 1–2–3–4–5–sechsten Entscheidung zum Fall Pechstein hat das Schweizer Bundesgericht heute auch den Hauptsacheantrag von Claudia Pechstein gegen die CAS-Entscheidung vom 25. November 2009 von abgelehnt. Im Gegensatz zu allen vorherigen Entscheidungen liegt diesmal aber bislang nur eine Pressemitteilung vor, der Beschluss noch nicht, der wird […]

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Olympic Oval: Plastiklöffel auf Papptellern

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VANCOUVER. 2.52 Uhr: Ich weiß nicht, ob das jetzt jemanden vom Hocker reißt, aber ich schaue nachher mal im Olympic Oval bei den Eisschnellläuferinnen vorbei. Bin gespannt. Leider sind die beiden interessantesten Figuren ja nicht dabei, die eine gar, die andere noch nicht. Deshalb setzt ich voll auf die DESG-Führungspersönlichkeit Gerd Heinze und seinen, nun […]

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Bundesgericht lehnt Antrag ab: Pechstein nicht in Vancouver

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Es war mittlerweile die erstezweitedritteviertefünfte Verfügung des Schweizer Bundesgerichts im Fall Pechstein, die soeben erging. Der Eilantrag, die Zweijahressperre wegen angeblichen Blutdopings aufzuheben, wurde wie erwartet abgelehnt.

Claudia Pechstein wird nicht an den Olympischen Winterspielen in Vancouver teilnehmen. Damit hat der DOSB, über dessen Hintertürchen-Taktik hier diskutiert wurde (ab Kommentar 179), seine Ruhe. Für den Moment.

Wenn ich das auf die Schnelle richtig lese, weist dieser Punkt auf das endgültige Urteil des Bundesgerichts hin, das ja noch aussteht:

dass beim Entscheid über die aufschiebende Wirkung die auf dem Spiel stehenden Interessen gegeneinander abzuwägen sind, wobei das Interesse der Beschwerdegegnerin oder des Beschwerdegegners überwiegt, wenn aufgrund einer vorläufigen Prüfung der erhobenen Rügen angenommen werden kann, dass die Beschwerde aus formellen oder materiellen Gründen erfolglos bleiben wird

… wenn angenommen werden kann, dass die Beschwerde (hier also: das Hauptsacheverfahren) erfolglos bleiben wird.

[Nachtrag, 12.22 Uhr: Ich weiß nicht so recht, warum sich der SID einen Gerichtsbeschluss von einem „PR-Manager“ bestätigen lassen muss, um seine Meldung zu machen. Da geht was durcheinander. Kann aber auch damit zu tun haben, dass man schon wieder so eine komische Umfrage lanciert, die erst über den (unabhängigen?) Agenturticker läuft und wenig später (wieder einmal) vom „PR-Mann“ verbreitet wird. Die entsprechende Pressemitteilung der Powerplay AG findet sich am Ende dieses Beitrags.]

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Wolfgang Jelkmann sagt zum Fall Pechstein …

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Ich glaube nicht, dass sich die Professoren Winfried Gassmann und Wolfgang Jelkmann oder der holländische Chemometriker Klaas Faber kollektiv zu Pechstein-PR hinreißen lassen. Womit ich auch Wolfgang Jelkmann (weltweit anerkannter Epo-Experte, Direktor des Instituts für Physiologie Lübeck, Leiter der AG Hypoxie und Erythropoietin) herzlich im Blog begrüße, neben anderen Fachleuten, die – ihr gutes Recht – […]

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Winfried Gassmanns aktualisiertes Papier zum Fall Pechstein

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Ich habe vor einigen Tagen ein Papier von Prof. Winfried Gassmann (Siegen) zum Fall Pechstein veröffentlicht. Dazu sind mittlerweile knapp 200 Kommentare aufgelaufen. Nun beteiligt sich auch Winfried Gassmann an der Diskussion. Es kann weiter debattiert werden – zumal, Gassmann hat seine Pechstein-Thesen aktualisiert. Aus 28 Seiten Anfang von Anfang Januar sind nun (Stand 19.01.10) […]

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Was vom Tage übrig bleibt (50): Kommentar von Prof. Winfried Gassmann zum Fall Pechstein

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In einer Email aus dem PR-Hause Powerplay AG bittet das Management von Claudia Pechstein um Beachtung eines neuen Schriftstückes. Professor Winfried Gassmann, Chefarzt an der Klinik für Onkologie des St. Marien-Krankenhauses Siegen, hat mit Datum vom 5. Januar 2010 einen 28 Seiten umfassenden Kommentar zum Fall Pechstein und zum CAS–Urteil verfasst. Pechsteins Management schreibt dazu: […]

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Bundesgericht lehnt vierten Pechstein-Antrag ab

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Zum Jahreswechsel: Die vierte Eilverfügung des Schweizer Bundesgerichts im Dopingfall Pechstein. Die fünfmalige Olympiasiegerin wollte an den kommenden Wettkämpfen teilnehmen, um sich bis zur letzten Nominierungsrunde des DOSB am 22. Januar ihre Olympiachance für Vancouver zu erhalten. Abgelehnt. Die Verfügung, wenige Minuten alt, wie gewohnt im Wortlaut. Schwierig zu konsumieren und doch eine gute Zusammenfassung […]

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Olympia ohne Pechstein

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Man soll nie nie sagen, aber das dürfte es gewesen sein. Claudia Pechstein wurde Dreizehnte Vierzehnte (s. Aktualisierung am Ende des Textes) beim Weltcup in Salt Lake City. Selbst wenn die anderen Deutschen absichtlich langsamer gelaufen wären, hätte es nicht gereicht. Das Rennen ist ausführlich live kommentiert worden. Hier das Resultat der A-Gruppe: Egal was […]

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Fall Pechstein: die dritte Eilverfügung des Bundesgerichts

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Und noch einmal hat es Claudia Pechstein versucht. Mit dieser Verfügung stimmen wir uns so langsam auf das 3000-Meter-Rennen heute Abend ein (21.45 Uhr MEZ). Wie immer das Original, vielleicht auch wieder vor allen Nachrichtenagenturen. Diese Schnelligkeit kann ich, derzeit in Zürich auf dem Flughafen, übrigens nur mit modernem Technikeinsatz bieten, was wir gerade an […]

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Fall Pechstein: und noch eine Eilverfügung des Bundesgerichts

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LAUSANNE. Hier die taufrische zweite Verfügung des Bundesgerichts im Fall Pechstein, an dieser Stelle wie immer exklusiv im Original – und noch vor allen Nachrichtenagenturen. Diesmal hat Claudia Pechstein gegen ISU und DESG (sic!) versucht, ihre Teilnahme an den 1500 Metern und am Teamwettbewerb und den dazugehörigen Trainingseinheiten beim Weltcup in Salt Lake City durchzusetzen […]

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Pechstein läuft wieder – die superprovisorische Verfügung des Schweizer Bundesgerichts

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Melde mich jetzt ab zu einer kurzfristigen Reise in die Schweiz zum IOC, u.a. wegen der Weiterungen im Fall Pechstein.

Die wichtigsten Informationen zu diesem Beitrag stelle ich nachträglich ganz nach vorn. Gerade habe ich die superprovisorische Verfügung des Schweizer Bundesgerichts erhalten. So weit ich sehe, gibt es diese Verfügung sonst noch nirgends zu lesen. Exklusiv, für wenige Minuten :) voilà:

Verfügung vom 7. Dezember 2009
I. zivilrechtliche Abteilung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin.

Claudia Pechstein, Beschwerdeführerin, vertreten durch Herrn Dr. Lucien W. Valloni und Dr. Thilo Pachmann, Froriep Renggli,

gegen

1. International Skating Union,
2. Deutsche Eisschnelllauf Gemeinschaft e.V.,

Beschwerdegegnerinnen.

Internationales Schiedsgericht; Ordre public, Beschwerde gegen den Schiedsentscheid des Tribunal Arbitral du Sport (TAS) vom 25. November 2009.

In Erwägung,

dass das Tribunal Arbitral du Sport (TAS) mit Entscheid vom 25. November 2009 die Beschwerdeführerin während zwei Jahren, beginnend ab 8. Februar 2009, für gesperrt erklärte (Dispositivziffer 3) und ihr die Resultate aberkannte, die sie am 7. Februar 2009 an der von der International Skating Union organisierten Weltmeisterschaft im Eisschnelllauf erzielt hatte;

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Der CAS im Fall Pechstein: „abuse of science, bordering to fraud“?

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Der holländische Chemometriker Klaas Faber erhebt nach dem Studium des CAS-Urteils im Blutdoping-Fall Claudia Pechstein heftige Vorwürfe. Er spricht von Missbrauch, Fälschung, Betrug – „abuse of science, bordering to fraud“ – und begründet das auch.

Klaas Faber, der für Pechsteins Verteidigung ein Gutachten erstellte, hat die Diskussion hier im Blog lange verfolgt und diesen Beitrag exklusiv für www.jensweinreich.de geschrieben. Es darf weiter diskutiert werden:

By Klaas Faber

The conclusion of ‘doping‘ is a result of extensive shopping in the data (‘torture the data until they confess‘), followed by a great deal of ‘hineininterpretieren‘, for lack of a suitable term in English.

Here follows a relatively short explanation as to why I am convinced that the conclusion of ‘doping‘ is an abuse of science, bordering to fraud.

Let me first introduce myself. I am a basic scientist (PhD) who has worked, for example, in a forensic institute for two years (1996-1998). Due to my various previous occupations, I was in an excellent position to prove, with a former colleague, that generally the conclusions drawn from the current biological passport are based on flawed logic [1]. This scientific work was the basis of the expert opinion [2] that I prepared for Mrs. Pechstein’s defence.

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