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live aus PyeongChang (15): Fähnchen wedeln bei Alfons und Philipp

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BIRCH HILL GOLF CLUB/PYEONGCHANG. Moin, moin. Ist spät geworden heute und wird noch später. Musste tagsüber einige Dinge für das Magazin vorbereiten. Es soll ja gut werden. Sitze nun im Deutschen Haus, rechts vom Eingang, wo sich eben etwas zu früh das Jubelkommando formiert hatte. Olympiasieger Eric Frenzel lässt sich doch noch etwas Zeit, und später kommen auch noch die Latex-Doppel vorbei (Tobias Wendel, Tobias Arlt und Toni Eggert, Sascha Bennecken, die Rodler. Dann wird das hier noch besser aussehen …

… und Alfons Hörmann, der als DOSB-Präsident bisher eine suboptimale Performance hinlegte und der sich vorhin mächtig über die humorfreien Sprüche des DOSB-Fanreporters Philipp amüsierte, kann endlich mal ruhig schlafen. Mal schauen, ob ich das Fähnchen, was mir freundlicherweise zugeteilt wurde, durch den Abend retten kann.

Ich melde mich so oft es geht. Muss aber erstmal anderen Verpflichtungen nachkommen. Insofern könnte das hier nur ein Pflichtartikelchen werden. Mal schauen.

Beifall von so zehn bis fünfzehn Menschen gibt es gerade für die drei anderen deutschen Kombinierer, das Empfangskommando formiert sich nur für Medaillengewinner.

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live aus PyeongChang (8): Kommunikationsherrschaft und andere Feuchtträume

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ALPENSIA. Ein besonderer Tag, dieser 8. Februar 2018. Einer meiner Twitter-Götter ist gerade in Incheon gelandet und auf dem Weg nach PyeongChang. Freue mich drauf und werde höchstwahrscheinlich etliche seiner Tweets, sofern jugendfrei, in den kommenden Wochen hier einbauen.

„Matchday minus one“, las ich gerade irgendwo … auf Twitter. Ab morgen brennt hier die Flamme, heute Morgen hat es in Gangneung schon mal gebrannt, am Meer, in der Nähe des olympischen Dorfes und des Mediendorfes. Hitzig dürfte es in Kürze auch wieder in Sachen Russen-Doping werden, wenn die Ad hoc Division des Welt-Sportgerichtshofes CAS die ersten Beschlüsse zu den zahlreichen russischen Einsprüchen fällt. Mal schauen, was der Tag so bringt. Ich versuche, bis gegen Mitternacht möglichst live einige Eindrücke, Informationen und Hintergründe zu liefern.

Der gestrige Unsinn von IOC-Leuten, mir mit dem Entzug der Akkreditierung zu drohen, macht mich nicht nervös:

Habe Schlimmeres und Dümmeres erlebt in dieser olympischen Familie. Andere Drohungen und komische Situationen. Oder einen IOC-Kommunikationsdirektor, Mark Adams, der mir auf Twitter Fake News unterstellt. Dummes Zeug. Wären es Fake News, hätten sie mir mit all ihrem Geld und ihren Advokaten längst das Handwerk gelegt. Indes ging es gestern doch nicht spurlos an mir vorbei, ein paar Diskussionen und Gespräche forderten Tribut, am Ende gingen ein halber Arbeitstag und einige potenzielle Einnahmen flöten.

Darum geht es schließlich bei derlei schmutzigen Drohgebärden und dauerhaften Versuchen, Journalismus zu beeinflussen und zu verhindern. Und um Kommunikationsherrschaft. Sie begreifen einfach nicht, dass sie die längst verloren haben. Wir leben im dritten Jahrtausend.

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live aus PyeongChang (5): IOC-Session, Tag 2

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ALPENSIA. Auf geht’s. Der Olympic Flow hat uns wieder. IOC-Session, Tag zwei. Allerdings, taktisch unklug, das gleich zu verraten, wird es weniger spannend. Business as usual, die Berichte der Organisationskomitees PyeongChang 2018, Tokio 2020, Peking 2022, Paris 2024, Buenos Aires 2018 (YOG) und Lausanne 2020. Multifunktionäre wie Bachs Kumpel John Coates, der gestern mehrfach Bericht erstattete, oder Juan Antonio Samaranch gehen auch heute in die Bütt, diesmal als Chefs der Koordinierungskommission für Tokio 2020, wo sich das IOC die Kostenreduzierung auf die Fahnen schreibt, sowie für Peking 2022. Auch wieder dabei: der belgische Baron Pierre-Olivier Beckers Vieujant und Bachs argentinischer Paladin Gerardo Werthein.

Gestern hatten Samaranch, Coates & Co noch vermeintliche Reformen im Bewerbungs- und Organisationsprozedere vorgestellt. „The Game Changer“.

Hier mal die Infografik dazu, die das IOC abends verschickte.

Ausführlich werde ich darauf im neuen Monatsmagazin Sport & Politics eingehen.

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Gegen die Wand: Deutschland und seine Olympiabewerbungen #NRW2032

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Heute hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gemeinsam mit dem Eventmanager Michael Mronz (FDP-Mitglied wie der IOC-Präsident) ein Sportstättenkonzept für die Olympiabewerbung 2032 vorgestellt. Die Papiere finde ich online noch nicht, doch ein Kollege hat mir freundlicher Weise die Presse-Aussendung der Mronz-Agentur MMP Event GmbH geschickt.

Die MMP ist hundertprozentige Tochterfirma der 7Sports, die wiederum zur ProSiebenSat1 Group gehört. Damit sind, neben dem Mronz’schen FDP-Netzwerk, schon mal etliche Interessierte an diesem Bewerbungs-Bohei zu einem albernen Zeitpunkt genannt. Der Zeitpunkt ist deshalb schräg, weil das IOC nun gerade einen historischen Entscheid über die Sommerspiele 2024 und 2028 getroffen hat und das Bewerbungsprocedere für 2032 umkrempeln muss – und überhaupt.

In der Schalker Fußball-Arena soll, zum Beispiel, geschwommen werden.

Presse-Aussendung MMP Event GmbH

Kann man mal machen.

Bisher sehe ich nicht viel mehr als eine Aufstellung von Stadien und Hallen, denen mal eben eine Olympiasportart zugeordnet wird. Das ist Kinderkram, was es wirklich braucht, skizziere ich gleich und habe es tausend Mal in den vergangenen Jahrzehnten skizziert.

Wobei der Netzwerker Mronz allerlei interessante Firmen in der „Rhein Ruhr Olympic City-Initiative“ vereint.

Hier also die gesammelten Pamphlete:

Vor ein paar Tagen wurde in der WAZ ein „Pro und Contra“ zu den vor allem von Mronz, aber auch von verantwortlichen Politikern in NRW forcierten Olympiaplänen 2032 veröffentlicht (interessant sind die Kommentare). Mir wurde dabei die Rolle des „Contra“ zugedacht, der ehemalige Olympiaschwimmer und heutige ZDF-Experte Christian Keller übernahm das „Pro“. Ich mag derlei Titulierungen nicht. Wer meinen Text aufmerksam liest, wird unschwer erkennen, dass es nicht um ein „Contra“ geht, sondern dass ich schlicht Fakten benenne und zu beschreiben versuche, warum der erste und vielleicht auch zweite und dritte Schritt nötig ist – und nicht gleich der vierte oder fünfte. Was aus NRW regelmäßig vermeldet wird, ist größtenteils absurd, denn da versuchen Lokalgrößen und Landes-Parlamentarier gewissermaßen schon Sportstätten und olympische Trainingsstätten für 2032 zu verteilen.

Herrgottnochmal. Begreifen es diese Leute eigentlich nie?

Deutschland braucht dringend ein nationales Sportkonzept, das auf breiter Basis diskutiert worden wäre, nicht nur in den Hinterzimmern von DOSB und BMI. Deutschland braucht als Bestandteil dieses Konzepts eben auch ein Konzept für Großveranstaltungen. Andere Länder, die vergleichsweise demokratisch strukturiert sind, haben das seit Jahrzehnten. Kanada zum Beispiel. Derlei Fragen habe ich ausführlich schon vor Jahren im IOC-Ebook „Macht, Moneten, Marionetten“ diskutiert und mit zahlreichen Dokumenten und originären Statistiken wie dem Olympic Power Index belegt.

WAZ, 4. Juli 2017

In diesem Textlein habe ich mich kurz und knapp auf die Frage eines bundesweiten Konzepts und das typische deutsche olympische Gegendiewandfahren konzentriert. Minimal überarbeitet:

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Thomas Bachs vielfältige Lebenssachverhalte (XIV): sein Vertrag mit MAN Ferrostaal

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Lektüre, liebe Freunde, Lektüre.

Den gesamten Text gibt es drüben bei den Kollegen von Correctiv:

Hier der nächste sogenannte Beratervertrag des deutschen FDP-Mannes an der IOC-Spitze. Anschließend, am Freitagvormittag, einige nicht ganz unwichtige Ergänzungen zu unserem Stück, zur Propaganda des IOC und juristischen Merkwürdigkeiten.

(Vorsicht beim Kommentieren bitte, The Usual Suspects aus Lausanne und Charlottenburg gebärden sich gewohnt bissig.)

Ich habe dort oben hinter das geflügelte Wort vielfältige Lebenssachverhalte™ eine römische XIV in Klammern gesetzt, weil es, wenn ich richtig gezählt haben sollte, in der Tat schon der mindestens vierzehnte Text in diesem Theater ist, der sich in der Überschrift mit derlei Ausprägungen der olympischen Parallelgesellschaft beschäftigt.

Wer sich mal so richtig einlesen möchte, über die Suchfunktion rechts oben finden sich weitere Dutzend Texte zu den vielfältigen Lebenssachverhalten. Zum Beispiel:

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Was vom Tage übrig bleibt (102): Studie zur Akzeptanz des Spitzensports und zur rasant schwindenden Glaubwürdigkeit von Funktionären und Verbänden

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Im August 2016 waren während der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro vorab einige Details (Factsheet: ausgewählte Ergebnisse) jener Studie veröffentlicht worden, die nun in ganzer Pracht vorliegt:

  • Christoph Breuer, Kirstin Hallmann (Deutsche Sporthochschule Köln), Michael Ilgner (Deutsche Sporthilfe): „Akzeptanz des Spitzensports in Deutschland – Zum Wandel der Wahrnehmung durch Bevölkerung und Athleten“

Hallmann und Breuer hatten 2011 schon eine Studie zur gesellschaftlichen Relevanz des Spitzensports vorgelegt. Insofern lassen sich einige Befragungsergebnisse vergleichen. Das Interesse an Leistungssport ist noch vorhanden, nur schwindet das Vertrauen in Sportler (in Maßen) und Funktionäre (rasant).

Drei Fragestellungen, die bereits im Sommer Schlagzeilen gemacht haben:

1) Ich habe Vertrauen, dass deutsche/internationale Athleten moralisch integer handeln und die Einhaltung von Regeln sowie FairPlay und Unbestechlichkeit beachten.

  • Vertrauen in deutsche Sportler: 81,3 %
  • Vertrauen in internationale Sportler: 39,3 %

2) Ich habe Vertrauen, dass deutsche/internationale Sportfunktionäre moralisch integer handeln und die Einhaltung von Regeln sowie FairPlay und Unbestechlichkeit beachten.

  • Vertrauen in deutsche Funktionäre: 27,0 %
  • Vertrauen in internationale Funktionäre: 16,9 %

3) Ich habe Vertrauen, dass deutsche/internationale Sportverbände moralisch integer handeln und die Einhaltung von Regeln sowie FairPlay und Unbestechlichkeit beachten.

  • Vertrauen in deutsche Verbände: 62,7 %
  • Vertrauen in internationale Verbände: 33,4 %

Die Befragung wurde im Mai 2016 durchgeführt. Ich halte jede Wette, dass die Werte heute, ein halbes Jahr später, weiter in den Keller gegangen sind und die Studie in Teilen quasi überholt ist.

33,4 Prozent „Vertrauen“ in das IOC?

Niemals.

In der Pressemitteilung der Sporthilfe vom vergangenen Donnerstag wird Professor Breuer mit den Worten zitiert: „Wir konnten erstmals eine Kausalkette nachweisen, dass die Akzeptanz des Spitzensports in der deutschen Bevölkerung maßgeblich vom Vertrauen in die Integrität der Athleten, der Verbände und insbesondere der Funktionäre abhängt.“

Nun denn. Lesen bildet:

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Handball-WM im Sponsoren-Fernsehen: es bleibt alles in der Familie

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Ich bin seit jeher der Meinung, dass es sich am Original besser diskutiert. Handballdeutschland debattiert seit einigen Tagen vehement die Frage, warum die Weltmeisterschaft 2017, die kommenden Mittwoch beim Serien-Olympiasieger Frankreich beginnt, wie schon die Weltmeisterschaft 2015 nicht im sogenannten frei empfangbaren Fernsehen zu sehen ist. 2015, als Katar Gastgeber war, auf wundersame Weise ins Finale kam, der Emir (im weitesten Sinne, es ist alles Emir Tamim, denn Katar ist eine Erbmonarchie) die Reisen vieler Hundert Journalisten bezahlte und tausende Fans aushielt, 2015 also – war das (fast) genauso.

Für die WM 2015 sprangen ARD und ZDF einige Wochen zuvor ab. Kurz vor WM-Beginn schnappte Sky zu. Diesmal wollten ARD und ZDF wegen der Satelliten-Restriktionen des Rechtemaklers beIN Sports wieder nicht. Auch Sky mochte nicht. DAZN stieg ebenfalls aus. Und es kam zum bemerkenswerten Deal, eingefädelt von Jung von Matt/sports, dass die DKB Bank AG, Premium-Partner des DHB und Titelsponsor der Männer-Bundesliga, große Teile der WM auf ihrer Webseite überträgt. Das ist eine neue Qualität, zum ersten Mal übernehme ein Sponsor die Berichterstattung von einem derartigen Großereignis, heißt es nun nahezu flächendeckend. Der Journalismus sei in Gefahr, wird behauptet.

Ein Blick zurück lohnt sich immer. Deshalb habe ich mir mal die Minutes der Council-Sitzungen der vom dubiosen Pharao Hassan Moustafa mit eiserner Hand geführten IHF angesehen, um zu schauen, wie es eigentlich zum Vertrag mit beIN SPORTS kam, und darüber für Spiegel Online gestern ein Textlein gedichtet, das es hier wie meistens kolossal erweitert, verlinkt und mit Dokumenten versehen gibt – wir sind schon mittendrin.

Natürlich ist das Problem hausgemacht, es ist ein Problem der Handballfamilie, wie der Pharao gern sagt. Hören Sie, ein Klassiker:

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Epochal: der DOSB, die „Spitzensportreform“ und das erhoffte Millionen-Weihnachtsgeschenk vom BMI

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Wir werden erleben, dass alle Versuche, das Vakuum zu füllen, auf der DOSB-Vollversammlung nicht erfolgreich sein werden.“

Alfons Hörmann, noch DOSB-Präsident

MAGDEBURG. Moin, moin. Bin der erste im Saal, wo in wenigen Stunden die sogenannte Spitzensportreform verabschiedet wird. Mitgliederversammlung des DOSB im Maritim Hotel zu Magdeburg. In der alten Heimat, aber der Umstand, dass ich des Machdeburchischen mächtig bin, nützt hier und heute gar nichts.

Die Weihnachtsmänner stehen bereit. Und ich grüble weiter darüber, ob ein Freund (wieder mal) recht hatte, der schon vor Monaten, als die ersten Papierchen der Reform mit diesem irren PotAs öffentlich wurden, erklärt hat, dass das alles ein Etikettenschwindel sei, um an signifikant mehr Steuer-Millionen aus allen möglichen Töpfen zu kommen.


„Signifikant“. Dieses Wort spielte gestern eine wichtige Rolle auf zahlreichen Gremiensitzungen hier in Magdeburg.

Andreas Silbersack, Präsident des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, formulierte gestern Abend auf dem Empfang in der Festung Mark:

Wir entscheiden am Samstag über epochale Entwicklungen selbst.“

Epochal also.

Ich blogge diese 13. Mitgliederversammlung des DOSB unter der Führung des schwer tragbaren (aus Mangel an Alternativen machen sie weiter, immer weiter) Duos Alfons Hörmann und Michi Vesper mit.

Viel Vergnügen.

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Eckpunktepapier zur Neustrukturierung des Hochleistungssports und der Spitzensportförderung

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Nach knapp zwei Jahren im stillen Kämmerlein legt der sportpolitische Komplex von DOSB und BMI am Mittwoch im Sportausschuss des Bundestages ein Papierchen vor. Natürlich tagt auch der Sportausschuss hinter verschlossenen Türen.

Ich habe gerade eine erste Durchsicht des Eckpunktepapiers auf Spiegel Online veröffentlicht:

Einige Kernpunkte:

  • die Rolle des DOSB, die eigentlich weiter energisch hinterfragt werden müsste, soll in jeder Beziehung aufgewertet werden
  • Olympiastützpunkte werden von 19 auf 13 reduziert
  • derzeit 204 Bundesstützpunkte werden um 20 Prozent reduziert
  • „Potenzialorientiert“ lautet das neue Zauberwort der Sportförderung, dazu wurde ein „Potenzialanalysesystem“ (Potas) entwickelt, ein computerbasiertes Berechnungsmodell, das derzeit Daten aus 20 Bereichen verarbeitet und daraus eine „erfolgsorientierte Bewertung der Zukunftschancen“ in den nächsten zwei Olympiazyklen vornehmen soll
  • zwei neue Kommissionen (Potas-Kommission, Förderkommission) weitgehend unter Kontrolle des DOSB
  • Einteilung von Sportarten (derzeit werden 30 vom Bund gefördert) und Disziplingruppen (103 werden derzeit im Sommersport und 27 im Wintersport gefördert) in drei neue „Cluster“: Disziplinen mit Medaillenaussichten (Exzellenzcluster), Disziplinen mit Potenzial und Bereiche ohne Potenzial – letztere können „grundsätzlich nicht mit einer Spitzensportförderung rechnen“

Die Dokumente zur Diskussion:

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Was vom Tage übrig bleibt (98): IOC-Ticketdealer Hickey, Kuwait, IPC, CAS, NADA

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Audienz im Vatikan, 2013 (Foto: EOC)

Einige Lesebefehle: Dokumente und Beiträge, die man studiert haben sollte. Die Themenliste: IOC-Ticketdealer Pat Hickey, Bachs Mann für Autonomie; Hausdurchsuchungen in Kuwait; das CAS-Urteil zur Sperre des Russischen Paralympischen Komitees in voller Länge, das jüngste Positionspapier von 17 Nationalen Anti-Doping-Agenturen nach deren Treffen gestern in Kopenhagen.

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CAS bestätigt die Suspendierung Russlands für die Paralympics

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CAS Media Release: RPC ./. IPC

„CAS dismisses the appeal filed by the Russian Paralympic Committee“

Ab heute wird sich der Druck des IOC-Imperiums von Thomas Bach auf das Internationale Paralympische Komitee (IPC) und dessen Präsidenten Sir Phil Craven wieder verstärken. Denn der Weltsportgerichtshof CAS hat die Entscheidung des IPC bestätigt, das russische paralympische Komitee zu sperren und damit von den Paralympics im September in Rio auszuschließen.

Nun sollte man den CAS nicht überschätzen, im Grunde bleibe ich bei meiner Haltung, dass der CAS jederzeit Entscheidungen fällen kann, die von der IOC-Führung erwünscht sind. Hier aber wurde die Haltung des IPC gestärkt. Das ist, natürlich, eine Ohrfeige für die Whistleblower-Feinde und Putin-Freunde und Vasallen um IOC-Präsident Thomas Bach (FDP).

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