zum Bookshop

Tag » journalismus2

“Dortmund macht das 3:2! Keine Ahnung, wer’s geschossen hat. Ist mir auch scheißegal …”

Bei Fußballreportagen im Radio wird zu oft gebrüllt. Das nervt.

Gestern Abend aber war das schon okay, das Gebrülle, fand ich und amüsierte mich prächtig über die Reportage von Andreas Mann auf 90elf, meinem Lieblings-Fußballradiosender.

Witzig, dass jetzt ausgerechnet einer aus der katarischen Herrscherfamilie der Al-Thani der UEFA Korruption unterstellt.

Und sogar Rassismus (hä?).

Seine Exzellenz Sheikh Abdullah Bin Nasir Bin Abdullah Al-Thani, Chairman der NAS Group (die Milliardäre betreiben ihre Webseite lustigerweise mit der Open-Source-Software Joomla).

Klar hat Borussia Dortmund beim 3:2 einen Abseits-Weltrekord (einmal vier, einmal ein Spieler) für gegebene Treffer erzielt. Und ich hasse Floskeln, wonach sich im Fußball alles ausgleiche (alle Fehler?), weil ja das 2:1 für Málaga ebenso irregulär war.

Dieselben Leute, die jetzt sagen, es gleiche sich alles aus, würden heute ähnlich wie der Al-Thani-Sprössling argumentieren, hätte Málaga und nicht Dortmund das entscheidende Tor so erzielt.

Für mich ist dieser Irrsinn erneut Beleg dafür, dass es im Fußball bei Spielen auf dieser Ebene nicht ohne mehr technische Hilfsmittel geht.

Wie absurd ist das denn alles.

Da stehen ja sogar Torwächter bei der Champions League und erkennen einfache Abseitsstellungen nicht. [s. u. Nachtrag via Twitter]

Aber die Diskussion über die greisen Regelhüter des Fußballs und die Manager (ob nun in den Klubs, Verbänden oder Nationalmannschaften), die sich weiter diesen unfassbaren Fehlern beugen, führt zu kaum etwas. Und der Entscheid der FIFA, demnächst die Torlinientechnik einzusetzen, ist viel zu wenig.

Das Regelwerk und das Schiedsrichterwesen müssen grundlegend überarbeitet und Technik auf breiter Front eingeführt werden. Wie das geht, zeigen die nordamerikanischen Profiligen seit Ewigkeiten.

Alle Argumente sind ausgetauscht. Alle drei strittigen Entscheidungen gestern (die drei wichtigsten Fehler) hätten in wenigen Sekunden am Bildschirm von Unparteiischen analysiert und gewiss richtig entschieden werden können:

  1. Rot für Schmelzer.
  2. Kein 2:1 für Málaga.
  3. Kein 3:2 für Dortmund.

Von mir aus kann die Abseitsregel abgeschafft werden, kein Problem. Wäre gewiss die einfachste und nachhaltigste Entscheidung. Kapiert eh kaum jemand in allen Verästelungen. Das würde zu weniger Katastrophenfehlern führen – aber gewiss mehr solcher Zuspitzungen ermöglichen wie zwischen Dortmund und Málaga.

Rundfunkreporter wie Andreas Mann sollte das freuen. Die Zuhörer ebenso.

Der nächste Skandal ist übrigens schon in der Pipeline, denn heute Abend wird die Partie von Juventus gegen den FC Bayern von einem spanischen Schiedsrichterteam geleitet.

Continue Reading

Andrew Jennings: What I told the FBI about the FIFA crooks

THE REVELATION that the FBI is investigating FIFA should bring an end to three decades of institutional corruption, personified in recent times by President Sepp Blatter. I have been talking with Special Agents from the Organised Crime and Racketeering Section of the Department of Justice in Washington and with an FBI Organised Crime squad from New York since they contacted me seeking evidence nearly three years ago.

CONCACAF Kongress, Miami, Mai 2011

CONCACAF Kongress, Miami, Mai 2011

Law enforcement sources in New York and Washington confirmed today that they are investigating “a major case” involving allegations of corruption at FIFA. The probe is into allegations of fraud and bribery. It began in the North, Central American and Caribbean regional football confederation but the money trail leads back to FIFA’s HQ in Zurich, Switzerland. Unofficial sources have confirmed that Daryan Warner, eldest son of disgraced former FIFA vice-president Jack Warner of Trinidad, has become a co-operating witness with the FBI probe. Warner jnr has been resident in Florida for the last two months and clearly is not free to leave America. It has yet to be divulged what evidence the FBI have on him but it is likely to be substantial and enough to make him break family confidences in return for serving less jail time.

Daryan Warner was always the ‘back office’ money-man organising the laundering and concealment of bribes and profits from every kind of illicit football activity by his father – siphoning off grants, dealing in World Cup tickets and pocketing substantial bribes from countries hoping to host the World Cup. Warner frequently worked in concert with fellow FIFA executive committee member Chuck Blazer from New York:

CONCACAF dealings between Jack'n Chuck

CONCACAF dealings between Jack’n Chuck

The FIFA career of Jack Warner began to unravel in May 2011 when he was caught with $1 million in bribes, in envelopes each containing $40,000 in cash, for distributing to Caribbean football associations. The aim was to persuade them to vote for Qatar’s Mohamed Bin Hammam who was contesting the FIFA presidency against incumbent Sepp Blatter. Blazer ‘ratted’ on Warner to FIFA but was himself soon engulfed in documented corruption allegations

Where will the FBI investigation go next? For a start, they are not alone. For 18 months there have been parallel investigations by America’s tax authorities, the Internal Revenue Service. The secret probes range from Port of Spain to Trump Tower to Cayman, Paradise Island to Miami, Zurich to Zug and much further to the Gulf. They have co-operated with police in London and Switzerland.

The industrial-scale thieving of Warner and Blazer is woven into the fabric of FIFA. Repeatedly, the gruesome duo were encouraged to plunder grants and World Cup tickets. In return they delivered votes to keep Blatter in power. Football lovers must dream that the G-Men will find reasons to extend their investigations into Issa Hayatou’s African empire and the rest of FIFA.

As the FBI spreads its net, FIFA officials in Zurich should be seeking advice from their personal lawyers about what to say if the Feds come knocking. If they have handled corrupt payments authorised by Blatter or General Secretary Jerome Valcke, they may find it wise to follow Daryan Warner’s example and become collaborating witnesses rather than risk extradition and jail.

Continue Reading

The Times: Exklusive Qatar-Dream-Football-League-Geschichte war exklusiv erfunden

(c) Les cahiers du football

(c) Les cahiers du football

The Times hat am Sonntagabend eingeräumt, dass die dreiseitige vermeintliche “Exklusivgeschichte” über die Dream Football League in Katar exklusiver Nonsens gewesen ist.

When we are wrong, we will hold our hands up. It’s the right thing to do. (…)

The Dream Football League (DFL) would turn into a journalistic nightmare.

Tony Evans, Fußballchef The Times

Wie es dazu kommen konnte?

So ziemlich alle Fragen bleiben in der Kolumne von Tony Evans unbeantwortet.

[Der Text war zunächst hinter der Paywall, sollte aber am Montag frei zur Verfügung stehen.]

Evans fabuliert stattdessen munter weiter über Katars Pläne, die vermeintliche Klasse seines Geschichtenerzählers Oliver Kay, benutzt die Vokabel “Entschuldigung” nur einmal auf Twitter, nicht aber in der Zeitung …

… und bezeichnet diejenigen, die in modernen Medien Aufklärung herbei geschrieben haben, später als Trolle:

Ein eher typischer Vorgang im real existierenden (Fußball)journalismus also.

Die Arroganz bleibt ungebrochen.

Vier Tage hat es gedauert. Es brauchte einen kleinen Shitstorm auf Twitter und wenige hartnäckige Blogger, um die vermeintliche Exklusivgeschichte der Londoner Times als das zu entlarven, was sie ist: Bullshit. Eklatantes Versagen von Journalismus.

Die Kurzfassung geht so (mit einigen wenigen Tweets und Links, viele weitere Links finden sich in meiner ersten Zusammenfassung):

Continue Reading

“Sheikhs shake world game”: Katar traut man auch eine Dream Football League zu – nur stimmt die Geschichte überhaupt?

Hat die Londoner Times einen Gag des französischen Magazins “Les cahiers du football” zu einer “Exklusivstory” aufgebauscht?

Das ist hier die Frage, die gewiss im Laufe des Tages beantwortet wird.

Denn die dreiseitige Geschichte von Times-Fußballschreiber Oliver Kay macht weltweit Schlagzeilen. (Ich kenne bisher nur diesen Anreißer, habe kein Times Abo. #paywall)

Demnach plant die Familie des katarischen Emirs Hamad ab 2015 im Sommer (!) alle zwei Jahre ein Großturnier der 24 besten Klubs der Welt. Preisgeld: 2 Milliarden Euro. In sechs Golfstaaten.

So stand es vor drei Tagen in “Les cahiers du football”:

(c) Les cahiers du football

(c) Les cahiers du football – doch lustigerweise erschien die kleine Grafik auch in der Times (exklusiv?)

So steht es heute in der Times (längst auch anderswo) und wurde gestern Nacht via Twitter angekündigt:

Da man den Kataris, dem Emir und den Seinen, die sich schon die WM 2022 und etliche andere Spielzeuge aus der Welt des großen Fußballs gekauft haben, alles zutraut, machte diese Times-Story geschwind die Runde.

Medien meldeten. Wissenschaftler kommentierten (manche verdienen schon jetzt gut an und in Katar). Die Branche hyperventilierte.

Desert storm. Dream football League. Konkurrenz zur Champions League. Sheikhs shake world game …

Undsoweiterundsofort.

Vor drei Stunden meldeten sich die Franzosen:

Seither gab es einige Wortwechsel zwischen ihnen und Oliver Kay …

… und die ersten – vorsichtig formuliert – Nachfragen, etwa auf Eurosport:

Qualitätsblättern wie dem Independent ist das relativ egal. Dort wird getitelt:

So kann man das natürlich auch sehen. Weil man, noch einmal, den Kataris halt alles zutraut.

Continue Reading

Winterspiele 2022: die Entscheidung in Graubünden. Münchens Chancen. Demokratie/Transparenz vs Heimlichtuerei. Olympiafinanzen. Journalismus vs Propaganda

[Hier entsteht ein sehr langer Beitrag, der ständig ergänzt wird - bitte immer mal an das Ende durchkämpfen und die Aktualisierungen beachten!]

Das Volk hat das Wort! In der Schweiz gehören plebiszitäre Elemente, wie auch eine erstaunliche Transparenz in der Verwaltung, gewissermaßen zur DNA der Demokratie. Anders als in Deutschland, diesem Entwicklungsland in Sachen Transparenz und Bürgerbeteiligung. Im Kanton Graubünden entscheidet sich in diesen Momenten die Zukunft der Olympiabewerbung 2022 – und ich werde den Nachmittag aus der Ferne etwas begleiten.

GRAUBÜNDEN 2022

Zur Orientierung:

Ich war auch in den vergangenen Wochen oft vor Ort, habe über die Bewerbung berichtet, habe einige Interviews gegeben (über eines wird gleich noch zu reden sein) und durfte in Chur einen Vortrag zu Olympiabewerbungen, deren Finanzierung und zum IOC halten. Ich habe wieder einiges gelernt über die Schweiz, und bei einigem Kopfschütteln (etwa über die Propaganda von Politikern und deren Helfershelfern) bleibt doch ein Erstaunen, wie selbstbewusst sie dort mit ihrem Grundrecht auf Mitbestimmung umgehen. Chapeau! Das wünschte ich mir in Deutschland, oft genug habe ich beschrieben und argumentiert, dass vor einem Mega-Projekt wie einer Olympiabewerbung doch diejenigen befragt werden sollten, die die Zeche in jedem Fall zahlen müssen: die Bürger.

Ungleich transparenter als im Heimlichtuerland Deutschland war schon die Vorbereitung dieser Bewerbung “Graubünden 2022″ im Schweizer Sport, über das Verteidigungsministerium, im Kanton etc pp – bei allen Problemen, die ich kurz noch anreiße – bzw die im Blog schon angerissen worden sind.

Doch zunächst zur Lage, die David Sieber, Chefredakteur der Südostschweiz gerade so beschreibt:

Das ist die Frage, die die Bürger Graubündens zumeist längst schriftlich beantwortet haben – derzeit werden die letzten Stimmen ausgezählt:

(Ich habe die Erläuterungen zu den anderen beiden Abstimmungen mal aus diesem pdf gelöscht. Es geht hier im Blog nur um die Olympiafrage.)

Und das ist der Stand, 12.45 Uhr:

  • Nach Auszählung von 149 von 158 Gemeinden gibt es 25.362 Ja-Stimmen und 27.987 Nein-Stimmen. Wobei die olympischen Kernorte St. Moritz und Davos noch offen sind. Es kann also alles passieren. Mir hat gerade ein führender Olympiapromotor gesagt, er rechne mit einer Niederlage – aber das muss nicht sein.

Zum Einlesen das Rohmanuskript meines Beitrags vom vergangenen Wochenende in der SonntagsZeitung, Zürich (auch dieser Text wird in den kommenden Stunden ergänzt und verlinkt):

Für Schweizer Verhältnisse wurde die Diskussion über das Olympiaprojekt Graubünden 2022 durchaus erbittert geführt. Im internationalen Vergleich jedoch blieb die nationale Debatte gesittet und harmlos. Es hat keine gewalttätigen Proteste gegen das Internationale Olympische Komitee (IOC) gegeben wie etwa vor Jahren in Amsterdam oder Berlin. Und selbst die wie üblich geschönten Hochrechnungen der Olympiapromotoren hielten sich im Rahmen. Anders als etwa beim im Nachhinein so gelobten London, Olympiagastgeber 2012: Als London im Juli 2005 vom IOC zur Olympiastadt gekürt wurde, hatte die britische Regierung ein Dossier unter Verschluss gehalten, wonach die tatsächlichen Olympiakosten ein Mehrfaches dessen betragen würden, als in den Bewerbungsdokumenten angegeben worden war.

Mit derlei kolossalen Lügen beginnen die meisten Bewerbungen. Dagegen ist, trotz aller Wahrheitsbeugungen und kühner Finanztricks der Promotoren, als etwa kürzlich 376 Millionen Franken aus dem Budget verschwanden, die Botschaft des Bundesrates vom November 2012 geradezu ein Dokument der Transparenz. Und nicht zu vergessen: In dieser Botschaft wird eigentlich unmissverständlich formuliert, was selbst nach einem Ja für Olympia bei der Volksabstimmung am 3. März in Graubünden noch passieren könnte: „Sollte sich im Rahmen der Ausarbeitung des Bewerbungsbuches zeigen, dass der Bundesbeitrag nicht ausreicht, sind die Kandidaturbemühungen abzubrechen.“

Der Bund hat über verschiedene Kanäle die Olympiaofferte bereits mit Millionensummen alimentiert und unterstützte auch tatkräftig die unvergleichliche Roadshow der vergangenen Wochen im Engadin, um am 3. März ein positives Votum zu organisieren. Sollten die Bürger sich dafür entscheiden, würde quasi ein erster Verpflichtungskredit von 30 Millionen Franken für die offizielle Bewerbungsphase ausgelöst, bis zur Entscheidung der IOC-Vollversammlung im Juli 2015 in Kuala Lumpur. Einen weit größeren Verpflichtungskredit von einer Milliarde Franken für den olympischen Organisationsetat hat der Bundesrat versprochen, wenngleich das Parlament das letzte Wort hat. Eine weitere Milliarde soll für Infrastrukturmaßnahmen freigesetzt werden.

Doch dabei wird es kaum bleiben. Denn die olympische Geschichte beweist, dass beide Etats zusammen – der Organisationsetat (OCOG-Budget) und der Infrastrukturetat (Non-OCOG-Budget) – immer überzogen werden. Niemand sollte sich davon täuschen lassen, dass OCOG-Etats zuletzt immer positiv abgeschlossen wurden. Die olympische Arithmetik ist trickreich und pure Propaganda: Wenn alles, was kostet, ausgelagert wird, lässt sich ein „Gewinn“, der meistens in eine Sportstiftung gesteckt wird, problemlos organisieren. Das bedeutet gar nichts.

Continue Reading

Doprah oder: The Yes Man

You had oxygen boosting drugs that were incredible beneficial for endurance sports. And that is all I needed. My cocktail was EPO, but not a lot, transfusions. And testosterone, which in a weird way I almost justified because of my history [suffering cancer and losing a testicle], running low. It was like saying we have […]

Continue Reading

Attack on freedom of press: Singapore court orders journalist to reveal sources #FIFAcorruption

A Singapore court has ordered veteran journalist and scholar James M. Dorsey to reveal his sources for his reporting on an audit of suspended world soccer body FIFA vice president and Asian Football Confederation (AFC) president Mohammed Bin Hammam’s management of AFC’s finances and agreement with a Singapore-based company on the group’s marketing rights. The […]

Continue Reading

#3 Sitzen Sie bequem, … Mark Pieth und James M. Dorsey?

Ob ich mal pünktlich kommen kann mit so einem Podcast und überhaupt? Keine Ahnung. [Die Technik, die Technik, unergründlich. Außerdem liefert die Telekom die bezahlte 16 MB DSL-Geschwindigkeit derzeit hier nur mit 1-2 MB aus.] Aber ich denke, das Warten auf Mark Pieth und James M. Dorsey sollte sich gelohnt haben. Heute also ein Doppelgespräch, […]

Continue Reading

Was vom Tage übrig bleibt (71): ZDF-Sportstudio im Google+ Hangout

| 17.09.2012 | 2 Comments

Im Vergleich der öffentlich-rechtlichen Fußball-Berichterstattung hat das ZDF zuletzt (EM, WM-Quali/Färöer) gegenüber der ARD (EM, WM-Quali Österreich) die weit schlechteren Kritiken kassiert. Zurecht, wie ich finde. Das ZDF hat ordentlich einstecken müssen. Ganz erstaunlich (erfreulich, wenn es zur Regel werden sollte) finde ich, was der Sender nun zwei Mal nach Mitternacht nach Sportstudios angeboten hat: Öffentliche […]

Continue Reading

Was vom Tage übrig bleibt (70): Medienradio, Besser Online

| 16.09.2012 | 7 Comments

Zwei teilweise selbstreferenzielle Hinweise: 1) Ich war am Freitag im tollen Studio von Philip Banse zu Gast in seinem Medienradio. Es geht um Sportjournalismus, Sportblogger, Sportpolitik, Sportförderung, Korruption, die ISL, den Bundestag, die Zielvereinbarungen, Doping im Fußball und im Radbusiness und etliches mehr. Es hat Spaß gemacht, wir sind richtig ins Reden gekommen und haben […]

Continue Reading

Was vom Tage übrig bleibt (69) und das Bloggen verändert …

Quelle Internet beenden! Wir fordern Einführung eines #Leistungschutzrechts für Tweets & Facebookbeiträge bit.ly/Rqo2MQ #lsr — DigitaleGesellschaft (@digiges) August 30, 2012 Das darf ich noch, wenn ich es recht verstanden habe: Den Elektrischen Reporter verlinken, der Anfängern erklärt, worum es beim so genannten Leistungsschutzrecht (LSR) geht, das heute Thema ist im Bundeskabinett: Verlinken, eine Grundidee und […]

Continue Reading

betr: “E13″ (kleine Störung des Redaktionsfriedens)

Pssst. Hhmmm. Sorry. Ähhh. Tschuldigung! Ich will jetzt wirklich nicht den Redaktionsfrieden stören. Ich möchte bloß flink an einige Fakten erinnern. Darf ich? Ich las gerade auf der Internetseite des DLF einen Beitrag über die FIFA und die Korruption, der ähnlich in der ARD-Sportschau lief und heute Abend noch in Sport Inside, und der auch […]

Continue Reading

#London2012: “How The Times made Olympic history”

| 17.08.2012 | 5 Comments

Noch ein London-Nachdreher, ein journalistischer. Ich habe kürzlich auf ein Cover der Times verwiesen. Selten so grandiose Titel bzw Einschlagseiten und Poster gesehen – in Deutschland kann ich mich an nichts annähernd Attraktives erinnern, auch nicht bei der Fußball-WM 2006. Unfassbar gut. Und die Macher plaudern darüber: So sind Zeitungen sehr sehr sexy.

Continue Reading

#London2012 (XXXIII): It’s show time, folks! live-Blog von der Schlussfeier

LONDON. So sieht’s aus – gern auch auf das Foto klicken (zweimal klicken, dann kommt es relativ cool). It’s showtime, folks. Es hat eben bei der Probe schon ziemlich gerockt, ich denke, das wird ähnlich unterhaltsam wie vor sechzehn Tagen. In knapp zwei Stunden beginnt das Vorprogramm, in etwas mehr als drei Stunden die Party. […]

Continue Reading

#London2012 (XXIX): #openFriedrich und andere Transparenzallergiker: warum das Deutschlandradio mir Berufsverbot erteilte

LONDON. Die Transparenz-Debatte um BMI/DOSB/Sportausschuss und die Sportförderung mit Steuermitteln möchte ich kurz mit einer persönlich-journalistischen Note erweitern. Dies ist in gewisser Weise auch eine Ergänzung zur Diskussion über das Deutschlandradio und die zwischenzeitliche Löschung eines Kommentares über den Wehrbeauftragten der Bundesregierung des Bundestages Hellmut Königshaus (FDP). Denn einigen Mitglieder des Sportausschusses im Bundestag, die sich […]

Continue Reading

#London2012 (XXVI): Die Mutter aller Zielvereinbarungen und die Hofschranzenkultur von DOSB und BMI

LONDON. Die Mutter aller Zielvereinbarungen ist diese hier, die zwischen dem Bundesinnenministerium (BMI) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB): Der DOSB wird eigentlich auf nichts festgelegt, wäre ja noch schöner. So blöd sind Generalsekretärdirektor Michael Vesper (Bündnis 90/Die Grünen) und Präsident Thomas Bach (FDP) natürlich nicht, dass sie sich auf irgendetwas festlegen ließen. Grit Hartmann […]

Continue Reading

#London2012 (XXII)

LONDON. Bin noch etwas außer Gefecht. Ist wieder sehr spät geworden gestern. Es wird immer spät nach Sprint-Finals und der Show des Witzboltes, über den ich nun dichten muss. Derweil sollte die volldemokratische Wahl des künftigen Schwimm-Bundestrainers Fahrt aufnehmen. Nur zu, jeder darf abstimmen – Jung und Alt, Nichtschwimmer und Meisterschwimmer, Trainer und Couch Potatoes. […]

Continue Reading

#London2012 (XVI): Niederlage für den sportpolitischen Komplex DOSB/BMI und Gold für Erfurter Blutbestrahlung

Witz des Tages: Ich glaube natürlich, unsere Entscheidungen sind transparent. Wir sind gegenüber dem Sportausschuss ja auch offen in unserer Informationspolitik.” Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) LONDON. Bin schon wieder fünf Stunden unterwegs in Zügen, Bussen und Pressekonferenzen, ohne eine Zeile produziert zu haben. [Über Twitter aber melde ich mich immer von unterwegs. Siehe Sidebar rechts.] […]

Continue Reading

#London2012 (XIII): Die Jagd nach der ersten Medaille

Notizen und Lesebefehle von den Olympischen Sommerspielen, 30. Juli 2012

Continue Reading

#London2012 (XI): Von “Pleiten” und “Blamagen”. Muss das so sein, Kollegen? @MichaelPhelps

Notizen von den Olympischen Sommerspielen, 28. Juli 2012.

Continue Reading