Ich spiele schon eine Weile mein persönliches WM-Finale und und dabei wird es noch wenige Tage bleiben - bis das Ebook endlich fertig ist. Bis gleich.

Tag ioc4

Thomas Bach: Lebenssachverhalte im nationalen Interesse (III). UDIOCM sagt dem Sportausschuss ab

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Hoppala, und schon folgt der Nachtrag zu den vielfältigen Lebenssachverhalten.

Am Tag des Besuches beim Bundesinnenminister fand der deutsche IOC-Präsidentschaftskandidaten-noch-Favorit die Zeit, seinen Besuch am Montag bei der Sondersitzung (ausnahmsweise öffentlich, heißt es) des zahn- und meist auch willenlosen Sportausschusses des Bundestages abzusagen. Dort soll das Forschungsprojekt Doping besprochen werden.

Hier sein Schreiben an die DLV-Vizepräsidentin Dagmar Freitag (SPD):

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IOC-Countdown (13 Tage): Lebenssachverhalte im nationalen Interesse (II)

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Der deutsche IOC-Präsidentschaftskandidaten-noch-Favorit von der FDP war gestern zu Gast beim Hauptsponsor des deutschen Spitzensports – im Bundesinnenministerium.

Thomas Bach zu Besuch bei Sportminister Hans-Peter Friedrich

Zu Gast bei Freunden, Quelle: BMI

Ich weiß jetzt nicht wirklich, worüber die beiden Sportkameraden geredet haben. Offiziell wurde dies verkündet:

Bun­desin­nen­mi­nis­ter Dr. Hans-Pe­ter Fried­rich trifft DOSB-Prä­si­dent Dr. Tho­mas Bach

Bundesregierung unterstützt die Kandidatur von Herrn Dr. Bach als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees IOC

Am Dienstag, dem 27. August 2013, empfing Bundesinnenminister Dr. Friedrich den Präsidenten des DOSB, Dr. Thomas Bach, in Berlin. Bei dem Gespräch ging es vor allem um allgemeine sportpolitische Themen, insbesondere eine deutsche Olympiabewerbung sowie das Thema Anti-Doping-Politik.

Bundesminister Dr. Friedrich brachte nochmals die Unterstützung der Bundesregierung für die Kandidatur von Herrn Dr. Bach als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zum Ausdruck.

Wird es vor der Abreise des UDIOCM noch ein frisches Foto mit der Kanzlerin geben?

Eines meiner Lieblingsfotos von FDP-Sportchef Bach und CDU-Regierungschefin Merkel stammt von der Gründungsveranstaltung des DOSB im Mai 2006, und es gefällt mir vor allem, weil der scheidende IOC-Präsident Jacques Rogge da noch gesünder und kräftiger aussieht und die beiden so fein beobachtet.

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IOC-Countdown (14 Tage): die Ruhe vor dem Sturm

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Ooops. Ist jemandem aufgefallen, dass der Countdown mal eben fünf Tage unterbrochen war? Ging nicht anders. Multitasking hat seine Grenzen.

Kurz einige Hinweise, was sich gerade tut in der olympischen Welt:

  1. IOC-Präsidentschaftskandidat Thomas Bach ist ein paar Tage daheim in Deutschland. Wird gewiss kurz bei der Kanu-WM in Duisburg vorbei schauen.
  2. IOC-Präsidentschaftskandidat Denis Oswald weilt in Chungju/Südkorea bei (seiner) der Ruder-WM und dem FISA-Hauptsponsor Samsung. Die Samsung-Gottheit Kun Hee Lee fühlt sich nach langer Krankheit übrigens fit genug für eine Reise nach Buenos Aires. Das ist keine unwichtige Meldung.
  3. Die beiden asiatischen IOC-Präsidentschaftskandidaten Ching-Kuo Wu und Ser Miang Ng setzen sich bald Richtung Südamerika in Bewegung, wo sie vor der Final Destination Buenos Aires noch in Rio de Janeiro Station machen. Wu hat als Mitglied der IOC-Koordinierungskommission zu tun.
  4. Der Präsidentschaftskandidat Richard Carrión fliegt ebenfalls via Rio nach BA.
  5. Der Präsidentschaftskandidat Sergej Bubka, Führender in unserer Umfrage, hat in Kiew gerade die WM der Rhythmischen Sportgymnastik zu Gast, bevor er nach Rio de Janeiro fliegt, wo er als Mitglied der IOC-Koordinierungskommission für die Spiele 2016 von Samstag bis Montag eingespannt ist, bei der Judo-WM vorbei schaut und dann nach BA hetzt.

Die IOC-Mitglieder, die in Rio beim 5. Besuch der Koordinierungskommission im Windsor Atlantica Hotel an der Copacabana im Einsatz sind: Nawal El Moutawakel (Chefin), Ching-Kuo Wu, Willi Kaltschmitt Luján, Richard L. Carrión, Nat Indrapana, Alex Gilady, Patrick Joseph Hickey, Gunilla Lindberg, Julio César Maglione, Timothy Tsun Ting Fok, John Coates, Nicole Hoevertsz, Batrice Allen, Sergej Bubka, Alexander Popow.

Schon seit zehn Tagen ist Putin-Freund, SportAccord- und IJF-Präsident Marius Vizer im Sofitel Copacabana und in der Maracanazinho Arena bei der Judo-WM mächtig aktiv. Vizer hat seinen Kumpel, den Putin-Jugendfreund und Milliardär Arkady Rotenberg, Chef des St. Petersburger Judoklubs, zum Development Manager des Weltverbandes IJF gemacht. Entwicklungshilfe, klar. Vizer ließ sich für weitere sechs Jahre als IJF-Präsident im Amt bestätigen. Seinen Judo-Buddy Patrick Hickey, der einst dem Bach-Lager zuzurechnen war und der Geschäfte in Aserbaidschan macht (Europäische Spiele), in die Hall of Fame der IJF aufgenommen:

Pat Hicky, Marius Vizer (c) IJF

Pat Hicky, Marius Vizer (c) IJF

Hach, und am Wochenende war wieder Sepp-Blatter-Turnier auf dem Sepp-Blatter-Fußballplatz in Ulrichen, quasi Sepp-Blatter-Gemeinde. Sepp Blatter hat viele Sepp-Blatter-Freunde empfangen, den Sepp-Blatter-Franz und den Sepp-Blatter-Günni-Netzer, und diesmal schaute sogar die deutsche Nationalmannschaft der Skilangläufer vorbei. (Musste das sein, Sportfreunde?) Und am Sepp-Blatter-Tag beim Sepp-Blatter-Turnier auf dem Sepp-Blatter-Fussballplatz gab Sepp Blatter ein typisches Sepp-Blatter-Interview oder nur einige Sepp-Blatter-Wortfetzen und kündigte einmal mehr eine Sepp-Blatter-Rolle-Rückwärts an: die wegen Korruption nach Katar in die Sommerhitzehitze vergebene Fußball-WM 2022 wird wohl in den Winter verlegt. Hach, was bringt das weiter für schöne Schlagzeilen und künstlichen Medienhype, der Recherche überflüssig macht.

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IOC-countdown (19 days): all you need is … information about the IOC Session 2013 and its decisions #IOCpresidency #OG2020 #2020sports

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If you get the right information, you can probably make the right decisions in all three IOC polls.

There are three important decisions to be made by the 125th IOC Session in Buenos Aires, Argentina, early next month.

Over the next few weeks I am going to offer you some basic information, some PR stuff (see below :), some exclusive stuff (see below and check the blog), a lot of rumors, analysis and as much independent journalistic research as I am able to do.

I do think the legions of well paid spin doctors and olympic PR people can not really direct me since I am not cashing for their advertising campaigns on my blog – this is a huge difference to other olympic devoted online and offline media.

  • I will run a 24/7 blog covering IOC meetings in Rio de Janeiro and Buenos Aires including the 125th IOC Session.
  • I will use Twitter extensively – most of my tweets will be in English.
  • After all my IOC ebook will be published at the end of September – in German only.

My blog posts will be written in German as well, with some exceptions. If you don’t read German, try Google translation, it should be much better than my poor English.

If you are interested in really independent journalism and research, consider to support my crowdfunding project, buy my ebook and be a part of this new journalism project.

I recommend, of course, my special offer – check it out.

I invite you to take part in the discussion.

  • If you got information to be published and/or background information, don’t hesitate to contact me. (Give a shit on NSA and other agencies.)
  • Share this blog and its posts on social media.
  • Subscribe to my newsletter.

Some polls, basic information, PR and useful links – please, take your time! Have your vote, please.

1) 125th IOC SESSION BUENOS AIRES, ARGENTINA

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IOC-Countdown (20 Tage): BREAKING: die fünf schwulsten Sportarten in Russland

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Fantastisch, was manche Blogger drauf haben. Hier also, als Crosspost und weltexklusiv, die Enthüllung von Mutti, der Libero: die fünf schwulsten Sportarten in Russland. Demonstriert vom mächtigsten Mann des Weltsports.

* * *

Platz 1: Judo ist der ideale Gay-Sport für alle, die es verschwitzt und hart mögen. Das Outfit sieht dabei nicht nur zufällig aus wie im Saunaklub, auch körperlich kommt man(n) beim gemeinsamen Toben auf der riesigen Matte schnell zu Sache. Deswegen völlig zu recht auf Platz eins.

Platz 2: Solo-Synchronschwimmen ist bei vielen Gays ganz groß im, nun ja, Kommen. Anmutige Bewegungen im kühlen Nass zu flotter Bee-Gees-Musik – und nur Du allein mit Deinem Körper.

Foto: flickr.com / jedimentat / CC BY 3.0

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Von demokratischen Geistern verlassen: “Der DOSB” erklärt ein “Homosexuellen-Gesetz”

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Echte sportpolitische Propaganda, die hierzulande im Rahmen der Meinungsfreiheit natürlich gestattet ist – der denkende Mitbürger kann sich schließlich selber schützen. Auch der minderjährige denkende Mitbürger.

Der DOSB hat einen Katalog von Fragen und Antworten zu diesem Thema erstellt.

“Der DOSB” bietet also ein Frage-Antwort-Spielchen zu einem russischen “Homosexuellen-Gesetz”. Klar, mit “Anti” (die Silbe, die da möglicherweise fehlt) hat man es beim Bach-Verband ja eher nicht so. IOC-Vize Thomas Bach spannt den gesamten deutschen Sport ein, der sonst so gern zu Outings aufruft, und  bringt ihn auf eine Linie mit dem Internationalen Olympischen Komitee:

Ein Erklärungsversuch, den man kaum anders als Dummenfang bezeichnen kann. “Der DOSB” sagt zum Beispiel:

In der Olympischen Charta, die bei den Winterspielen in Sotschi gilt, heißt es in Regel 50, dass jegliche politische Demonstration innerhalb der Olympischen Stätten verboten sind: „No kind of demonstration or political, religious or racial propaganda is permitted in any Olympic sites, venues or other areas.“

Schränkt diese Regel nicht die Meinungsfreiheit ein?

Nein. Die freie Meinungsäußerung wird nicht eingeschränkt. Athleten dürfen sich jederzeit und an jedem Ort frei äußern, beispielsweise in jedem Interview. Verboten sind lediglich demonstrative Gesten wie z.B. das Tragen von Bannern oder Schriftzügen in den olympischen Stätten.

Unterschlagen wird, dass die Charta auch “fundamental principles” kennt. Das sechste lautet:

Any form of discrimination with regard to a country or a person on grounds of race, religion, politics, gender or otherwise is incompatible with belonging to the Olympic Movement.”

Für Russland, sein NOK und den Gastgeber Sotschi, durch Ausrichtervertrag Teil der Olympischen Bewegung, gilt das nicht. Die Duma hat ja, das kann man gar nicht oft genug sagen, die Entkriminalisierung von Homosexuellen, die 1993 beschlossen worden war, zurückgedreht. Unbeanstandet vom IOC.

Weiter: Was ist eine Demonstration? (Die Regel 50 spricht nicht von “demonstrativen Gesten”, wie der DOSB glauben machen will.) In Diktaturen eine “Zusammenrottung”, sie erforderte mindestens drei Menschen. Im IOC – und so nun auch im DOSB – gilt es schon als Demonstration, wenn ein einzelner Athlet Solidarität erkennen lässt mit einer diskriminierten Minderheit oder, auch das ist ja möglich, zeigt, dass er ihr angehört. Das ist noch unter dem Standard von Diktaturen und selbstverständlich ein klares Verbot nicht nur freier Meinungsäußerung, sondern, im Fall von Schwulen und Lesben, eine Aufforderung zu verbergen, wer sie sind.

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IOC-Countdown (21): Bin ich käuflich?

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Auf Top-Level-Ebene des IOC geht ein herrliches Gerücht herum, wie mir gerade zugetragen wird.

Man erzählt sich, das UDIOCM wolle mich kaufen.

Oh, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Mir hat es noch gar nichts gesagt.

Dabei bin ich natürlich käuflich, habe meinen Preis öffentlich gemacht und sogar als Sonderangebot kommuniziertDort kann man mich kaufen - und einiges mehr.

Greifen Sie zu!

Wer mich nicht kaufen und/oder sich nicht am Buchprojekt beteiligen will, der kann sich im Wahllokal austoben:

Who should become the 9th IOC president? - Wer soll am 10. September 2013 in Buenos Aires IOC-Präsident werden?

  • Der Stabhochspringer: Sergej Bubka (Ukraine)

    40.4%

  • Der Ruderer: Denis Oswald (Schweiz)

    18.7%

  • Der Lobbyist: Thomas Bach (FDP)

    18.6%

  • Der Segler: Ser Miang Ng (Singapur)

    8.6%

  • Der Banker: Richard Carrión (Puerto Rico)

    8.4%

  • Der Architekt: Ching-Kuo Wu (Taiwan)

    5.2%

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IOC-Countdown (22 Tage): und noch zwei Umfragen #OG2020 #coresports2020

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Sorry, war den ganzen Tag unterwegs. Deshalb im Countdown heute nur Kleinigkeiten.

Obwohl, für Spanien/Madrid, Japan/Tokio und die Türkei/Istanbul ist es natürlich keine Kleinigkeit, ob sie Olympiagastgeber 2020 werden oder nicht. Die Entscheidung fällt am 7. September auf der IOC-Session in Buenos Aires. Bis dahin sind die Wahllokale geöffnet:

Which city will become the host city of the Olympic Games 2020? - Wer wird Gastgeber der Olympischen Sommerspiele 2020?

  • Istanbul

    80.4%

  • Tokyo

    11.6%

  • Madrid

    8.1%

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Eine weitere Entscheidung trifft die IOC-Vollversammlung in Argentinien: Zu den 25 olympischen Kernsportarten für die Sommerspiele 2020 (plus Rugby Sevens und Golf) kommt eine Sportart hinzu, dann sind die maximal 28 Sportarten wieder erreicht. Nach dem Schock des Februars, als Ringen aus der Liste der Core Sports gestrichen wurde, und der Erleichterung Ende Mai, als Ringen unter acht Bewerbern doch wieder auf die Shortlist für Buenos Aires kam, deutet fast alles darauf hin, dass die Ringer unter dem neuen FILA-Präsidenten Nenad Lalovic (Serbien) und mit Unterstützung aus Russland, den USA und sogar Iran das Olympia-Aus abwenden.

Ab ins Wahllokal:

Which sports should be added to the Olympic program 2020? - Welche Sportart sollte in das Programm der Olympischen Sommerspiele 2020 aufgenommen werden?

  • Ringen/Wrestling

    64.6%

  • Softball and Baseball

    18.2%

  • Squash

    17.2%

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Die aus deutscher Sicht natürlich wichtigste, weil voraussichtlich historische IOC-Entscheidung mit dem UDIOCM, das in der Blog-Abstimmung schon von Sergej Bubka überholt wurde:

Who should become the 9th IOC president? - Wer soll am 10. September 2013 in Buenos Aires IOC-Präsident werden?

  • Der Stabhochspringer: Sergej Bubka (Ukraine)

    40.4%

  • Der Ruderer: Denis Oswald (Schweiz)

    18.7%

  • Der Lobbyist: Thomas Bach (FDP)

    18.6%

  • Der Segler: Ser Miang Ng (Singapur)

    8.6%

  • Der Banker: Richard Carrión (Puerto Rico)

    8.4%

  • Der Architekt: Ching-Kuo Wu (Taiwan)

    5.2%

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Abschließend die wirkliche Kleinigkeit: Es gab tatsächlich noch ePost auf meine Anfrage vom Freitag, denn Sergej Bubka hatte versprochen, heute detailliert darauf zu antworten, was sich mit der offiziellen IOC-Antwort aber erledigt hatte. Verstanden?

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IOC-Countdown (24 Tage): demaskierende IOC-Email nach Fragen an Präsidentschaftskandidaten #anti-gay-law #Sochi2014

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Eine Summary der gestrigen Email- und Wortwechsel.

Am Freitagmorgen habe ich angesichts der verschärften weltweiten Diskussionen um Putins Anti-Homosexuellen-Gesetz und der Äußerungen von Jelena Isinbajewa, Botschafterin des IOC für die Youth Olympic Games (YOG) und Bürgermeisterin des Olympischen Dorfes 2014 in Sotschi, den sechs IOC-Präsidentschaftskandidaten einige Fragen gestellt.

Bis zum Abend ließ Sergej Bubka ausrichten, er wolle die Fragen am Montag beantworten. Richard Carrión ließ mitteilen, einer seiner Mitarbeiter werde sich telefonisch melden.

Thomas Bach, Ser Miang Ng, Ching-Kuo Wu und Denis Oswald schwiegen.

Spätabends, 22.31 Uhr, schickte mir Emmanuelle Moreau aus dem IOC Press Office eine Message des IOC-Generaldirektors Christophe de Kepper und des IOC-Kommunikationsdirektors Mark Adams. Sie schreiben, die Kandidaten hätten sich miteinander verständigt (was ich aus diversen Quellen bereits wusste) und um diese offizielle Mitteilung gebeten.

Ich möchte diese Email nicht unbedingt als Antwort auf meine Fragen bezeichnen. Denn Fragen werden nicht wirklich beantwortet.

Das ist typisch für das IOC.

Es ist auch typisch für die meisten Präsidentschaftskandidaten.

Möchte gar nicht zu viel hineinheimsen und interpretieren, sondern will an diesem Beispiel einfach mal zeigen, wie Kommunikation in dieser Szene meist funktioniert bzw gar nicht erst zustande kommt.

An einem anderen Beispiel, der Recherche von Grit Hartmann (ihren Fragen an Thomas Bach und den Drohungen von Bachs Anwalt Christian Schertz), habe ich das kürzlich skizziert.

Ich werde darauf im Ebook ausführlich eingehen, weil derartige Vorgänge typisch sind für diese Branche.

Fragen kann man sich meist sparen. Fragen sind meist nur Folklore.

Mark Adams beispielsweise antwortet manchmal erst nach Wochen und dann auch nur mit wenigen Worten, meist ohne auf die Fragen und Details einzugehen. Das ist alles vorsintflutlich.

Gleichzeitig aber verbreiten manche wichtigen Leute, auch bestimmte Präsidentschaftskandidaten und deren Paladine, seit langem die Wahrheitsbeugungen, sie wären hier und da und überhaupt ja gar nicht gefragt worden.

Das ist ein wichtiger Teil ihrer Propaganda, die oft genug auch von Journalisten, die sich für Recherche nicht interessieren, übernommen werden.

Zur Dokumentation nun …

  • meine Fragen,
  • die Email des IOC …
  • … und mein Versuch, Fragen und Email irgendwie in einen Zusammenhang zu bringen.

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IOC-Countdown (25 Tage): what the six presidential candidates have to say about Russia’s anti-gay-law, Isinbayeva and Sochi 2014

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Wait and see.

While waiting:

I told the six gentlemen, candidates for IOC presidency, that I am going to publish their answers in length immediately upon receipt.

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