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	<title>jens weinreich &#187; wissenschaft</title>
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	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
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		<title>Blickpunkt Doping: eine Studie zu Meinungen und Einstellungen von Sportjournalisten &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 15:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[doping]]></category>
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		<description><![CDATA[Es liegt mal wieder eine interessante Diplomarbeit vor. Fabian Kautz hatÂ im Diplomstudiengang Sportwissenschaft der Technischen UniversitÃ¤t MÃ¼nchen dieses Thema bearbeitet: Blickpunkt Doping â€“ eine explorative Studie zu Meinungen und Einstellungen von Sportjournalisten im Bezug auf Doping, die Berichterstattung darÃ¼ber und mÃ¶gliche LÃ¶sungen des Dopingproblems. Fabian Kautz hat dazu eine stattliche Zahl von Journalisten befragt: Armin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es liegt mal wieder eine interessante Diplomarbeit vor. <strong>Fabian Kautz</strong> hatÂ im Diplomstudiengang Sportwissenschaft der Technischen UniversitÃ¤t MÃ¼nchen dieses Thema bearbeitet:</p>
<blockquote><p>Blickpunkt Doping â€“ eine explorative Studie zu Meinungen und Einstellungen von Sportjournalisten im Bezug auf Doping, die Berichterstattung darÃ¼ber und mÃ¶gliche LÃ¶sungen des Dopingproblems.</p></blockquote>
<p>Fabian Kautz hat dazu eine stattliche Zahl von Journalisten befragt:</p>
<ul>
<li>Armin Gibis, MÃ¼nchner Merkur</li>
<li>Evi Simeoni, Frankfurter Allgemeine Zeitung</li>
<li>Florian Kinast, Abendzeitung</li>
<li>Gerhard Pfeil, Der Spiegel</li>
<li>Hans-Joachim Seppelt, ARD</li>
<li>Hartmut Scherzer, Freier Journalist</li>
<li>Herbert Fischer-Solms, Deutschlandfunk</li>
<li>Holger KÃ¼hner, ARD</li>
<li>Joachim Logisch, BILD</li>
<li>JÃ¶rg Winterfeldt, DIE WELT (jetzt Berliner Zeitung)</li>
<li>Michael Antwerpes, ARD</li>
<li>Ralf Meutgens, Freier Journalist</li>
<li>Thomas Hahn, SÃ¼ddeutsche Zeitung</li>
<li>Thomas Kistner, SÃ¼ddeutsche Zeitung</li>
<li>Wolf-Dieter Poschmann, ZDF</li>
</ul>
<p>Ich gehÃ¶re auch zu den Interviewten.</p>
<p>Vor <a title="Doping und die Medien" href="http://www.jensweinreich.de/2009/07/10/doping-und-die-medien/" target="_self">einiger Zeit</a> hatte ich bereits die Arbeiten von Angelika Mikus und Lukas Eberle vorgestellt.</p>
<ul>
<li>Angelika Mikus:Â <a title="Diplomarbeit Angelika Mikus, TU Dortmund, 2009" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/diplomarbeit-angelika-mikus-2009.pdf" target="_blank">â€œChancen, Schergen, Scharlatane â€“ Der Sportjournalismus und die Tour de Franceâ€?</a>.Â Diplomarbeit, vorgelegt im Januar 2009, Institut fÃ¼r Journalistik, TU Dortmund</li>
<li>Lukas Eberle:Â <a title="Bachelorarbeit Lukas Eberle, Uni TÃ¼bingen, 2008" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/lukas-eberle-bachelorarbeit-2008.pdf" target="_blank">â€žDie Tour de France 2007 â€“ Doping und der differente Umgang damit in den Tageszeitungenâ€œ</a>. Abschlussarbeit im Bachelor-Studiengang â€žSportpublizistikâ€œ, UniversitÃ¤t TÃ¼bingen, Januar 2008</li>
</ul>
<p><strike>Die Diplomarbeit von Fabian Kautz gibt es hier als Download (950 kb, alles in allem 223 Seiten).</strike></p>
<p><strong>Nachtrag, 19. Februar, 5.11 Uhr:</strong> Fabian Kautz hat mich gebeten, die Arbeit wieder aus dem Netz zu nehmen. Warum? Das wollte er eigentlich in einem Kommentar erklÃ¤ren. Schade.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was vom Tage Ã¼brig bleibt (59): Nachweisverfahren fÃ¼r Gendoping</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2010/09/02/was-vom-tage-ubrig-bleibt-59-nachweisverfahren-fur-gendopings/</link>
		<comments>http://www.jensweinreich.de/2010/09/02/was-vom-tage-ubrig-bleibt-59-nachweisverfahren-fur-gendopings/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 13:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[doping]]></category>
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		<description><![CDATA[Ralf hat hier (Gendoping &#8211; die Mutanten greifen an) bereits einige Links notiert. Die UniversitÃ¤ten TÃ¼bingen und Mainz teilen heute mit: Gendoping mit einfachem Bluttest nachweisbar Wissenschaftler aus TÃ¼bingen und Mainz haben einen Bluttest entwickelt, der Gendoping zuverlÃ¤ssig auch nach lÃ¤ngerer Zeit nachweisen kann. Wissenschaftler der UniversitÃ¤ten in TÃ¼bingen und Mainz haben einen Test entwickelt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ralf</em> hat hier (<a title="Gendoping - die Mutanten greifen an" href="http://www.jensweinreich.de/2010/08/05/gendoping-die-mutanten-greifen-an" target="_self">Gendoping &#8211; die Mutanten greifen an</a>) bereits einige Links notiert. Die UniversitÃ¤ten TÃ¼bingen und Mainz <a title="PM Uni TÃ¼bingen" href="http://www.medizin.uni-tuebingen.de/Presse_Aktuell/Pressemeldungen/2010_09_02-p-28284.html" target="_blank">teilen heute mit</a>:</p>
<blockquote><p><strong>Gendoping mit einfachem Bluttest nachweisbar</strong></p>
<p><em>Wissenschaftler aus TÃ¼bingen und Mainz haben einen Bluttest entwickelt, der Gendoping zuverlÃ¤ssig auch nach lÃ¤ngerer Zeit nachweisen kann.</em></p>
<p>Wissenschaftler der UniversitÃ¤ten in TÃ¼bingen und Mainz haben einen Test entwickelt, mit dem sich Gendoping zweifelsfrei nachweisen lÃ¤sst. &#8220;Damit steht uns erstmals ein Direktnachweisverfahren zur VerfÃ¼gung, um Doping durch Gentransfer in normalen Blutproben noch lange nach dem eigentlichen Dopingvorgang festzustellen&#8221;, teilte Prof. Dr. Dr. <a title="Sportmed Mainz" href="http://www.spomed.sport.uni-mainz.de/77.php" target="_blank">Perikles</a> <a title="Perikles Simon" href="http://www.psimon.net/" target="_blank">Simon</a> von der Johannes Gutenberg-UniversitÃ¤t Mainz am Donnerstag mit. &#8220;Damit lÃ¤sst sich nicht nur Gendoping mit EPO, sondern auch Doping mit den wichtigsten anderen Genen relativ kostengÃ¼nstig nachweisen&#8221;, sagte Simon bei der Vorstellung des Verfahrens. Sportler, die Gendoping anwenden, konnten bislang nicht ermittelt werden. &#8220;Das Verfahren, einzelne Gene in bestimmte KÃ¶rperzellen einzubringen, kommt von der Idee, schwerwiegende Krankheiten durch diese neue Technologie zu heilen. Man ging bislang davon aus, dass sich Gendoping mittels Gentransfer in erster Linie wohl nur mit sehr aufwendigen indirekten Testverfahren aus der Molekularen Medizin eines Tages nachweisen lassen wÃ¼rde&#8221;, erklÃ¤rte der Gentherapeut Prof. Dr. Michael Bitzer vom UniversitÃ¤tsklinikum TÃ¼bingen.</p>
<p>Das international renommierte Wissenschaftsjournal &#8220;Gene Therapy&#8221; hat die Gendoping-Studie der TÃ¼binger und Mainzer Wissenschaftler am Donnerstag online publiziert. Wie es darin heiÃŸt, liefert der Test eindeutige &#8220;Ja-oder-Nein-Antworten&#8221;, je nachdem ob sogenannte transgene DNA in Blutproben vorhanden ist oder nicht. Transgene DNA oder tDNA stammt nicht von dem Untersuchten selbst, sondern wurde &#8211; hÃ¤ufig Ã¼ber Viren &#8211; in dessen KÃ¶rper eingeschleust, um an Ort und Stelle die leistungssteigernden Stoffe wie beispielsweise Erythropoetin (EPO) zur Bildung von roten BlutkÃ¶rperchen herzustellen. &#8220;Vom KÃ¶rper eines gengedopten Menschen selber werden dann die leistungssteigernden Hormone hergestellt, ohne dass irgendwelche Fremdsubstanzen dem KÃ¶rper zugefÃ¼hrt werden mÃ¼ssten. Der KÃ¶rper wird auf Dauer zu seinem eigenen Dopinglieferanten&#8221;, erklÃ¤rt Simon. Er hatte 2006 als damaliger Mitarbeiter der Medizinischen UniversitÃ¤tsklinik TÃ¼bingen ein Verfahren entwickelt, mit dem sich geringste Spuren transgener DNA im Blut nachweisen lassen. Die EffektivitÃ¤t dieses Verfahrens konnte jetzt erstmals, zunÃ¤chst im Mausmodell, belegt werden. Zur Anwendung kam insbesondere ein ausgeklÃ¼geltes Verfahren, das in der Lage ist, die von auÃŸen eingebrachte Erbsubstanz sehr spezifisch und um eine kleine Einstichstelle herum an die Muskulatur zu vermitteln. Dort wurde dann im Ãœberschuss ein Hormon produziert, das die BlutgefÃ¤ÃŸneubildung anregt. Sogar noch 2 Monate nach der Genspritze in die Muskulatur konnten die Forscher anhand von sehr kleinen Blutproben sicher unterscheiden, bei welchen Tieren Gendoping stattgefunden hat und bei welchen nicht. &#8220;Durch die Entwicklung eines zuverlÃ¤ssigen Nachweisverfahrens fÃ¼r den Missbrauch von Gentransfer soll gewÃ¤hrleistet werden, dass diese neue Technologie mit bisher nur zum Teil bekannten Nebenwirkungen nur bei schwerwiegenden Erkrankungen eingesetzt wird&#8221;, betont Bitzer. Das UniversitÃ¤tsklinikum TÃ¼bingen plant in den nÃ¤chsten Monaten z. B. eine entsprechende Therapiestudie bei fortgeschrittenen Tumorpatienten.</p>
<p>Die sichere und fehlerfreie Anwendung des Nachweisverfahrens der Mainzer und TÃ¼binger Wissenschaftler wurde dann noch im Rahmen einer sogenannten SpezifitÃ¤tsprÃ¼fung an 327 Blutproben von Leistungs- und Freizeitsportlern nachgewiesen. Die Forscher gehen jetzt davon aus, dass sich fÃ¼r Athleten der Missbrauch der Gentherapie zu Dopingzwecken nicht mehr lohnt. &#8220;SpÃ¤testens das Wissen um das Risiko, auch Monate nach einem durchgefÃ¼hrten Gentransfer bei einer Wettkampfkontrolle entdeckt zu werden, dÃ¼rfte auch die waghalsigsten Doper abschrecken&#8221;, glaubt Simon. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat die Arbeiten an dem Gendoping-Test wÃ¤hrend der letzten 4 Jahre mit 980.000 US-Dollar gefÃ¶rdert.</p></blockquote>
<p>Interview mit Perikles Simon auf DRadio Wissen vom 2. September 2010:<br />
<a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/09/02/drw_201009021402_gen-doping_-_gespraech_mit_perikl_b386c101.mp3" target="_self"> :</a></p>
<p>Meine kleine Linksammlung zum Thema des Tages, PflichtlektÃ¼re:</p>
<ul>
<li>Gene Therapy, 2. September 2010, Beiter et al.:Â <a title="Nature" rel="nofollow" href="http://dx.doi.org/10.1038/gt.2010.122" target="_blank">Direct and long-term detection of gene doping in conventional blood samples</a></li>
<li>Informationen zum <a title="Uni TÃ¼bingen" href="http://www.medizin.uni-tuebingen.de/sportmedizin/forschung/p_gendoping.htm" target="_blank">Forschungsprojekt Direktnachweis fÃ¼r Gendoping</a> (deutsch)</li>
<li>Projektbeschreibung bei der <a title="Projektbeschreibung, WADA" href="http://www.wada-ama.org/rtecontent/document/Simon_2006_2.pdf" target="_blank">WADA</a> (englisch)</li>
<li>WIPO: <a title="WIPO" href="http://www.wipo.int/pctdb/en/wo.jsp?WO=2007124861&amp;IA=EP2007003385&amp;DISPLAY=DESC  " target="_blank">Detection of Transgenic DNA (TDNA)</a>, Simon 2007</li>
<li>Interview mit Perikles Simon (gefÃ¼hrt von Monika Mischke) und Gendoping-Schwerpunkt mit etlichen weiterfÃ¼hrenden Links auf <a title="Cycling4fans.de" href="http://www.cycling4fans.de/index.php?id=4808" target="_blank">Cycling4fans.de</a></li>
<li>Gene Therapy, 13. Mai 2010, Baoutina et al.: <a title="Nature" href="http://www.nature.com/gt/journal/v17/n8/full/gt201049a.html" target="_blank">Gene doping detection: evaluation of approach for direct detection of gene transfer using erythropoietin as a model system</a></li>
<li>Michael Reinsch in der FAZ: <a title="FAZ" href="http://bit.ly/c389ru" target="_blank">Gendoping &#8211; das Unnachweisbare nachweisen</a></li>
<li><a title="DSHS, Institut fÃ¼r Biochemie" href="http://www.dshs-koeln.de/biochemie/rubriken/00_home/00_gen.html" target="_blank">Ãœbersicht</a> zum <a title="DSHS" href="http://www.dshs-koeln.de/biochemie/rubriken/00_home/gendoping.pdf" target="_blank">Gendoping</a>, DSHS, Institut fÃ¼r Biochemie</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Greg LeMond sagt und sagt und sagt &#8230;</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2010/07/19/greg-lemond-sagt-und-sagt-und-sagt/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 16:15:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich weiÃŸ jetzt nicht, was alles neu ist an und in den vielen Interviews, die Greg LeMond derzeit gibt &#8211; und die von Ralf u.a. hier im Beitrag &#8220;Floyd Landis packt aus&#8221; verlinkt worden sind. Von diesem kriminellen Rad-Milieu habe ich mich vor Jahren entfernt, in dem ich beispielsweise die Tour-de-France-Berichterstattung der Berliner Zeitung etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiÃŸ jetzt nicht, was alles neu ist an und in den vielen Interviews, die Greg LeMond derzeit gibt &#8211; und die von <em>Ralf</em> u.a. hier im Beitrag <a title="Floyd Landis packt aus" href="http://www.jensweinreich.de/2010/05/20/floyd-landis-packt-aus/" target="_self">&#8220;Floyd Landis packt aus&#8221;</a> verlinkt worden sind. Von diesem kriminellen Rad-Milieu habe ich mich <a title="Eine Frage des Prinzips" href="http://www.jensweinreich.de/2007/07/07/eine-frage-des-prinzips/" target="_self">vor Jahren entfernt</a>, in dem ich beispielsweise die <a title="tag: Tour de France" href="http://www.jensweinreich.de/category/tour-de-france/" target="_self">Tour-de-France</a>-Berichterstattung der Berliner Zeitung etwas anders gestaltete als sonst Ã¼blich,Â und kÃ¼mmere mich lieber um andere Milieus, wo noch Hoffnung besteht. Vielleicht mag ja jemand den Vortrag von LeMond nachhÃ¶ren, den er im vergangenen Jahr auf der Konferenz <a title="Play the Game" href="http://www.playthegame.org" target="_blank">Play the Game</a> in Coventry gehalten hat. Just in case &#8230;</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2010/07/19/greg-lemond-sagt-und-sagt-und-sagt/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Und gern auch <a title="Doping und die Medien" href="http://www.jensweinreich.de/2009/07/10/doping-und-die-medien/" target="_self">nochmal diese Links</a>:</p>
<ul>
<li>Angelika Mikus:Â <a title="Diplomarbeit Angelika Mikus, TU Dortmund, 2009" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/diplomarbeit-angelika-mikus-2009.pdf" target="_blank">â€œChancen, Schergen, Scharlatane â€“ Der Sportjournalismus und die Tour de Franceâ€?</a>.Â Diplomarbeit, vorgelegt im Januar 2009, Institut fÃ¼r Journalistik, TU Dortmund</li>
<li>Lukas Eberle:Â <a title="Bachelorarbeit Lukas Eberle, Uni TÃ¼bingen, 2008" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/lukas-eberle-bachelorarbeit-2008.pdf" target="_blank">â€žDie Tour de France 2007 â€“ Doping und der differente Umgang damit in den Tageszeitungenâ€œ</a>. Abschlussarbeit im Bachelor-Studiengang â€žSportpublizistikâ€œ, UniversitÃ¤t TÃ¼bingen, Januar 2008</li>
</ul>
<p>Mensch, Kinder, die Jahre gehen ins Land. Und es Ã¤ndert sich nichts. Wenn nicht stÃ¤ndig diese Dopingmeldungen kÃ¤men, wÃ¼sste ich gar nicht, dass Tour de France ist. Ich schaue und lese nichts.</p>
<p><em>Nachtrag</em>, kam soeben rein:</p>
<ul>
<li>Der aktuelle <a title="WADA annual report" href="http://annualreport.wada-ama.org/" target="_blank">Jahresbericht der World-Anti-Doping-Agency</a> (WADA)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WADA: Ten years â€“ ten challenges</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/09/wada-ten-years-%e2%80%93-ten-challenges/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 10:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[dag vidar hanstad]]></category>
		<category><![CDATA[dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[doping]]></category>
		<category><![CDATA[english text]]></category>
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		<description><![CDATA[By Dag Vidar Hanstad OSLO. In the first week of December a meeting attended by many celebrities marked the 10th anniversary of the World Anti-Doping Agency (WADA) in Stockholm, Sweden. Not surprisingly the representatives agreed that WADA has been a great success. This was underlined by the president of the IOC, Jacques Rogge, who reminded [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>By Dag Vidar Hanstad</strong></p>
<p>OSLO. In the first week of December a meeting attended by many celebrities marked the <a title="Ten years after: Die GrÃ¼ndung der WADA" href="http://jensweinreich.de/?p=5785" target="_self">10th anniversary of the World Anti-Doping Agency</a> (WADA) in Stockholm, Sweden. Not surprisingly the representatives agreed that WADA has been a great success. This was underlined by the president of the IOC, Jacques Rogge, who reminded the assembly about the status of anti-doping before WADA:</p>
<p>&#8220;Anti-doping was ineffective, we had no standards for testing and no harmonization regarding sanctions. WADA has helped change attitudes towards doping and doping is now widely recognized for what it is: a corrosive evil that threatens the integrity of sports&#8221;, he said to the members of WADA Foundation Board in Stockholm City Hall.</p>
<p>The IOC is one of the organizations that carries out anti-doping work with more credibility than it could previously. Nevertheless, perhaps, the most significant development in the past ten years has been the increasing involvement of public authorities. Governments have, in addition to their involvement in WADA, transformed a common policy into the UNESCO Convention which provides a legal framework in which all governments can address the use of drugs. Operations by governmental units, such as the police and customs, have unmasked drug use, for example BALCO in the USA and OperaciÃ³n Puerto in Spain. This seems to have taken anti-doping work in a new direction.</p>
<p>But despite these claims of progress anti-doping activity and WADA are still likely to face numerous challenges in the decade ahead. I have picked ten areas where I feel there is still work to be done.</p>
<p><strong>1. The anti-doping approach</strong></p>
<p>Since WADA was created in 1999 the number of doping controls has increased from 118,000 in 1999 to 274,000 in 2009. This indicates that sports organizations all over the world prioritize the punitive approach based on detection and deterrence. WADA is also looking at preventative measures and is currently preparing an education program targeted to young people both inside and outside sport. It seems promising but will require the support of sports movements and governments to succeed.</p>
<p><strong>2. Role of governments</strong></p>
<p>Even though it is helpful for the anti-doping work to have the governments onboard, two elements are of concern: (i) The fact that 128 nations have signed the International Convention against Doping in Sport (the UNESCO Convention) seems to be a success but in reality it tells us almost nothing. It remains to be seen how many of these nations really will implement and follow-up on their commitment. And will UNESCO have the necessary capacity to enforce the Convention and follow-up the signatories? Probably not. This job will then, in all likelihood, become another costly responsibility for WADA even though it is strictly speaking outside its remit. (ii) During the Stockholm meeting it was noted that six members of the Board have been there since the start. All of these came from the sports movement. Politicians and other Governmental agents are members for just a short period. This may influence the power balance because only the sports leaders have in depth experience and knowledge of the field, and it was felt that this could be a potential problem.</p>
<p><strong>3. Code compliance</strong></p>
<p>In Stockholm it was reported that 649 organizations have accepted the World Anti-Doping Code, &#8220;the core document that provides the framework for harmonized anti-doping policies, rules and regulations within sport organizations and among public authorities:&#8221; When it comes to adoption of the rules the situation is not nearly as positive. Finally, just a small number of organizations enforce all the elements of the Code. This gives lack of harmonization &#8211; with consequences for the athletes.</p>
<p><strong>4. The Russian situation</strong></p>
<p>It is of importance for the credibility of the anti-doping work that nations with athletes who win medals have an efficient and effective system. It was reported in Stockholm that WADA now intervenes in Russia, India, Brazil, Nigeria, Jamaica and Turkey. Of particular importance is the situation in Russia, a superpower in sport. There are some positive signs: an independent anti-doping organization (RUSADA) is now established, Russia has now allowed WADA to send doping control officers (with multiple business visa) to carry out unannounced tests, they can now bring the necessary equipment, and it was reported that the parties are close to a solution regarding bringing biological samples out of Russia.</p>
<p><strong>5. The expenses</strong></p>
<p>As mentioned, 274.000 tests were carried out last year. The cost, including sample collection, transport, analysis, payment to doping control officers and administration is on average 1000 USD for each test. This gives a total cost of close to 300 million USD just for the controls. In addition there is the expense of supporting hundreds of organizations, meetings, seminars etc. Anti-doping has become an industry. It will be a challenge to ensure the money is spent efficiently.</p>
<p><span id="more-6096"></span><strong>6. Legal costs</strong></p>
<p>WADA and some international federations are involved in court cases which go on for months and years. In addition to cases brought to the Court of Arbitration for sport (CAS), more athletes are taking their cases to civil law courts with a consequent increase in costs for WADA and sport federations.</p>
<p><strong>7. New drugs will appear</strong></p>
<p>WADA has spent a huge amount of money on developing tests for new drugs. But we are still waiting for methods to test for gene doping. New methods and drugs will appear in the years to come. One way to overcome this challenge, however, would be for WADA and the enforcing bodies to co-operate with medical companies.</p>
<p><strong>8. Whereabouts information</strong></p>
<p>WADA has met resistance among some athletes&#8217; groups after the revised Code (and the international standard for testing) came into force earlier this year. For the years to come this will present WADA with a difficult balancing act. The wish for effective anti-doping work has to be married with how people within and outside sport understand these methods. For many, whereabouts is seen as part of an expanding anti-doping regime that is moving from a justifiable approach to an indefensible surveillance regime.</p>
<p><strong>9. ADAMS</strong></p>
<p>The Anti-Doping Administration &amp; Management System (ADAMS) is, after many years and many millions of dollars of expenditure, still a matter of concern. The IOC will implement ADAMS for the winter games in Vancouver and any system failure will represent a setback for anti-doping work. For many athletes it is difficult to handle ADAMS &#8211; which again gives rise to resistance to anti-doping work.</p>
<p><strong>10. Corruption</strong></p>
<p>Elite sport is about big money. It has been indicated that doping control officers and employees at accredited WADA laboratories have been involved &#8211; or that some sought to involve them &#8211; in corruption. If some athletes or federations can go &#8220;clean&#8221; by paying people in important positions there is no hope for the anti-doping work.</p>
<p><em>Thanks to Dag Vidar Hanstad for allowing me to publish this editorial.</em></p>
<p><a title="Curriculum Vitae" href="http://www.nih.no/Documents/Seksjon%20for%20kultur%20og%20samfunn/CV/CV%20Hanstad%2024-08-2009.pdf" target="_blank"><strong>Dag Vidar Hanstad</strong></a> is an Associate Professor at the <a title="Norwegian School of Sports Science" href="http://nih.no/default____567.aspx" target="_blank">Norwegian School of Sport Sciences</a> and a member of the <a title="International Network of Humanistic Doping Research" href="http://www.doping.au.dk/" target="_blank">International Network of Humanistic Doping Research</a>. He has worked has a sport journalist before.</p>
<ul>
<li><a title="Anti Doping Norway" href="http://www.antidoping.no/internett/english/" target="_blank">Anti Doping Norway</a></li>
</ul>
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		<title>Doping und die Medien</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 09:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[DieÂ Debatte Ã¼ber Sportjournalismus / Dopingberichterstattung / Verdachtsberichterstattung, dieÂ hier am Fall Pechstein wieder aufflammt (vor allem in den Kommentaren zum Beitrag &#8220;Ria Visser sagt &#8230;&#8220;, aber auch schon frÃ¼her, das ist ein durchaus selbstreferenzielles Dauerthema), will ich gern mitÂ zwei universitÃ¤ren Abschlussarbeiten bereichern. Die Fragen sind nicht neu, wurden auf der ersten groÃŸen bundesweiten Sportjournalismus-Konferenz (&#8220;Unter Druck: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DieÂ Debatte Ã¼ber Sportjournalismus / Dopingberichterstattung / Verdachtsberichterstattung, dieÂ hier am Fall Pechstein wieder aufflammt (vor allem in den Kommentaren zum Beitrag &#8220;<a title="Ria Visser sagt ..." href="http://jensweinreich.de/?p=4194" target="_self">Ria Visser sagt &#8230;</a>&#8220;, aber auch schon <a title="Helmut Digel: &quot;Die Vergangenheit ist nicht abgeschlossen&quot;" href="http://jensweinreich.de/?p=2568" target="_self">frÃ¼her</a>, <a title="Das Urteil: Deutscher Skiverband ./. Hajo Seppelt" href="http://jensweinreich.de/?p=1680" target="_self">das</a> <a title="Wiener Blut" href="http://jensweinreich.de/?p=97" target="_self">ist</a> <a title="Sebastian Beyer oder: &quot;have a good time&quot;" href="http://jensweinreich.de/?p=3259" target="_self">ein</a> <a title="Usain Bolt oder: das Jogging-Gate" href="http://jensweinreich.de/?p=765" target="_self">durchaus</a> <a title="&quot;Der Appetit kam beim Essen&quot;" href="http://jensweinreich.de/?p=2534" target="_self">selbstreferenzielles</a> <a title="Peking, Tag 18" href="http://jensweinreich.de/?p=806" target="_self">Dauerthema</a>), will ich gern mitÂ zwei universitÃ¤ren Abschlussarbeiten bereichern. Die Fragen sind nicht neu, wurden auf der ersten groÃŸen bundesweiten Sportjournalismus-Konferenz (&#8220;<a title="sportnetzwerk.eu: Programm der Sportjournalismus-Konferenz" href="http://sportnetzwerk.eu/?page_id=74" target="_blank">Unter Druck: QualitÃ¤tssicherung im Sportjournalismus</a>&#8220;) im vergangenen Jahr umfassend diskutiert, und werdenÂ zurecht immer wieder neu gestellt. Wer versucht, sich der Wahrheit zu nÃ¤hern, muss auch einstecken kÃ¶nnen, keine Frage. Ich finde Ã¼brigens, esÂ gibt kaum einen Berufsstand, der leichter zu kontrollieren ist &#8211; denn es gibt ja Archive.</p>
<p>Also, zwei Lesebefehle, und die Autoren freuen sichÂ Ã¼berÂ Kritik: Ãœber die Schwierigkeiten der Dopingberichterstattung am Beispiel der Tour de France (ist ja auch aktuell) haben <strong>Angelika Mikus</strong> (TU Dortmund, Institut fÃ¼r Journalistik) und <strong>Lukas Eberle</strong> (UniversitÃ¤t TÃ¼bingen) unlÃ¤ngst ihre Abschlussarbeiten geschrieben. Auch wenn es nicht explizit ums Eisschnelllaufen geht, so doch um Blutdoping, und vieles andere lÃ¤sst sich sicher vergleichenÂ und erlaubt RÃ¼ckschlÃ¼sse &#8211; zumal: fÃ¼r die journalistische Arbeit als Ãœberbringer chronisch schlechter Botschaften.</p>
<ul>
<li>Angelika Mikus: <strong><a title="Diplomarbeit Angelika Mikus, TU Dortmund, 2009" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/diplomarbeit-angelika-mikus-2009.pdf" target="_blank">&#8220;Chancen, Schergen, Scharlatane &#8211; Der Sportjournalismus und die Tour de France&#8221;</a></strong>.Â Diplomarbeit, vorgelegt im Januar 2009, Institut fÃ¼r Journalistik, TU Dortmund</li>
<li>Lukas Eberle: <strong><a title="Bachelorarbeit Lukas Eberle, Uni TÃ¼bingen, 2008" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/lukas-eberle-bachelorarbeit-2008.pdf" target="_blank">â€žDie Tour de France 2007 â€“ Doping und der differente Umgang damit in den Tageszeitungenâ€œ</a></strong>. Abschlussarbeit im Bachelor-Studiengang â€žSportpublizistikâ€œ, UniversitÃ¤t TÃ¼bingen, Januar 2008</li>
</ul>
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		<title>Epo macht MÃ¤use klÃ¼ger &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 12:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; sagt Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut fÃ¼r Experimentelle Medizin. Das ist doch mal eine aufmunternde Meldung, die natÃ¼rlich einen ernsten Hintergrund hat. Mehr zur Epo-Schlaganfall-Studie gibt es hier. Professorin Ehrenreich sagt auch, das Klugmachen von MÃ¤usen sei kein Grund, gesunde Menschen mit Epo zu dopen behandeln. Der dpa-Text lÃ¤uft heute ganz gut, wie man bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; sagt Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut fÃ¼r Experimentelle Medizin. Das ist doch mal eine aufmunternde Meldung, die natÃ¼rlich einen ernsten Hintergrund hat. Mehr zur Epo-Schlaganfall-Studie <a title="Webseite Epo-Schlaganfall-Studie" href="http://www.epo-study.de/kriterien.html" target="_blank">gibt es hier</a>. Professorin Ehrenreich sagt auch, das Klugmachen von MÃ¤usen sei kein Grund, gesunde Menschen mit Epo zu <span style="text-decoration: line-through;">dopen</span> behandeln.</p>
<p>Der dpa-Text lÃ¤uft heute ganz gut, wie man bei <a title="Suche: Epo, Ehrenreich, GÃ¶ttingen" href="http://news.google.de/news?hl=de&amp;num=100&amp;newwindow=1&amp;q=epo%20ehrenreich%20g%C3%B6ttingen&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;sa=N&amp;tab=wn" target="_blank">Google News</a> nachlesen kann. Allerdings ist die Studie nicht gerade taufrisch. In der Zeit gab es schon vor einem VierteljahrÂ einen ausfÃ¼hrlichen Beitrag u.a. dazu.Â Lesebefehl: <span id="more-4236"></span></p>
<ul>
<li>&#8220;<a title="zeit online, MÃ¤rz 2009: Die gute Seite des BÃ¶sen" href="http://www.zeit.de/2009/14/M-Epo?page=1" target="_blank">Die gute Seite des BÃ¶sen</a>&#8221; von Martin Lindner vom 26. MÃ¤rz 2009.</li>
</ul>
<div>
<blockquote><p>(&#8230;) Einen einzigartigen Einblick in das komplexe Interessengeflecht der Epo-Branche bietet eine teilweise durch den amerikanischen Epo-Hersteller Johnson &amp; Johnson gesponserte Schlaganfallstudie von Ehrenreich und ihren Kollegen. Die Forscher wollten nachweisen, dass Patienten nach einem Hirnschlag durch eine nur dreitÃ¤gige Therapie mit einer bestimmten Epo-Variante &#8211; dem Epoetin alfa &#8211; weniger dauerhafte Defizite zurÃ¼ckbehalten. Bereits vor einigen Jahren hatte eine viel beachtete Pilotstudie diesen Effekt nahegelegt; jetzt sollte er bei rund 500 MÃ¤nnern und Frauen mit akutem Schlaganfall Ã¼berprÃ¼ft werden.</p>
<p>Die Ergebnisse der Untersuchung werden derzeit durch eine Fachzeitschrift begutachtet. Laut einer vorlÃ¤ufigen Analyse waren in der Epo-Gruppe paradoxerweise mehr Patienten gestorben als in der Kontrollgruppe. Die teilweise durch Hirnblutungen bedingten TodesfÃ¤lle seien jedoch nur vermehrt aufgetreten, wenn neben Epo noch ein Medikament zur AuflÃ¶sung von Blutgerinnseln gegeben wurde &#8211; nicht aber bei einer reinen Epo-Therapie, erklÃ¤rte Ehrenreich gegenÃ¼ber dem Fachinformationsdienst Medscape. In einem aktuellen Ãœbersichtsartikel im Fachblatt <em>Neurotherapeutics</em> deuten die Forscher an, dass sich die aus der Pilotstudie bekannten positiven Effekte bestÃ¤tigen lieÃŸen. Details will Ehrenreich wegen des laufenden Publikationsverfahrens zurzeit nicht preisgeben.</p>
<p><strong>Der Ruf von Epo ist so schlecht, dass die Hersteller kein Risiko mehr wagen</strong></p>
<p>All dies wÃ¤re noch nicht sonderlich bemerkenswert. Was die Sache aber pikant macht: Johnson &amp; Johnson hatte nach Bekanntwerden der vorlÃ¤ufigen Ergebnisse prompt eine Warnmeldung an die amerikanischen und europÃ¤ischen ArzneimittelbehÃ¶rden herausgegeben &#8211; ohne RÃ¼cksprache mit den zustÃ¤ndigen Forschern. Zugleich beeilte sich das Unternehmen, in einer Pressemitteilung auf Distanz zu der Untersuchung zu gehen. Zwar habe man das verwendete Medikament sowie Geldmittel beigesteuert, sich aber weder am Design noch an der DurchfÃ¼hrung der Studie beteiligt. (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Noch eins: <a title="PrÃ¤sident Rogge sagt ..." href="http://jensweinreich.de/?p=2296" target="_self">Johnson</a> &amp; <a title="Lust und Frust: olympische TV-Milliarden" href="http://jensweinreich.de/?p=2237" target="_self">Johnson</a> war Ã¼brigens bis 31. Dezember 2008 TOP-Sponsor des Internationalen Olympischen Komitees.</div>
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