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	<title>jens weinreich &#187; winterspiele</title>
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	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
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		<title>Durban. The final countdown</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 10:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin auf dem Weg nach Durban. Ab Samstag wird hier rund um die IOC-Session und die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2018 gebloggt. Viel Vergnügen! [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Wie tausendmal gesagt: Pyeongchang oder München, das ist hier die Frage. &#8220;New horizons&#8221; oder &#8220;festival of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin auf dem Weg nach Durban. Ab Samstag wird hier rund um die IOC-Session und die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2018 gebloggt. Viel Vergnügen!</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2011/07/01/durban-the-final-countdown/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Wie <a title="Programmhinweis (XI): &quot;Olympiapoker&quot;" href="http://www.jensweinreich.de/2011/06/29/programmhinweis-xi-olympiapoker/" target="_self">tausendmal gesagt</a>: Pyeongchang oder München, das ist hier die Frage. &#8220;New horizons&#8221; oder &#8220;festival of friendship&#8221;.</p>
<p>(Tut mir ja auch leid für die Franzosen.)</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2011/07/01/durban-the-final-countdown/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2011/07/01/durban-the-final-countdown/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<ul>
<li>Hier finden Sie das <a title="Archiv Olympiabewerbung 2018" href="http://jensweinreich.de/category/olympiabewerbung/" target="_self">Bewerbungs-Archiv</a> dieses Blogs mit tausenden Links und vielen, vielen Dokumenten.</li>
<li>Das jüngste Gutachten über die Rechtswirksamkeit der IOC-Host-City-Verträge <a title="NOlympia 2018" href="http://www.nolympia.de/2011/06/pm-olympiabewerbung-munchen-2018-gutachten-bestatigt-host-city-vertrag-nicht-rechtswirksam/" target="_blank">im Original auf NOlympia2018</a>.</li>
</ul>
<p>Oops, <strong><a href="http://youtu.be/6Od-jNaHvF4" target="_blank">ein</a>, <a href="http://youtu.be/E5o7E1mHTy4" target="_blank">zwei</a>, <a href="http://youtu.be/31-d2tmXdsU" target="_blank">drei</a> </strong>Überraschungen.</p>
<p>Für alle, die es ganz genau wissen wollen: Was geht ab in Durban?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/07/durban1.gif"><img class="size-full wp-image-10563 aligncenter" title="Schedule IOC-Session Durban 2011 - 1" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/07/durban1.gif" alt="" width="491" height="174" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10564" title="Schedule IOC-Session Durban 2011 - 2" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/07/durban2.gif" alt="" width="491" height="337" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10565" title="Schedule IOC-Session Durban 2011 - 3" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/07/durban3.gif" alt="" width="491" height="259" /></p>
<p>Also, bis demnächst in diesem Theater.</p>
<p>Ein Ende mit Schrecken.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2011/07/01/durban-the-final-countdown/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
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		<title>Programmhinweis (XI): &#8220;Olympiapoker&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 14:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für alle, die heute am Mittwoch, 29. Juni, gegen Mitternacht nichts Besseres zu tun haben sollten, eine Programmempfehlung. ARD-Fernsehen einschalten: 23.45 Uhr, &#8220;Olympiapoker&#8221;, Film von Albert Knechtel und Jens Weinreich Wiederholungen gemäß ARD-Programmvorschau: Freitag, 1. Juli, 21:02 &#8211; 21:45, EinsExtra Sonnabend, 2. Juli, 12:45 &#8211; 13:30, WDR Münster Dienstag, 5. Juli, 14:15 &#8211; 15:00, Phoenix Pyeongchang oder München, das ist hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle, die <span style="text-decoration: line-through;">heute</span> am Mittwoch, 29. Juni, gegen Mitternacht nichts Besseres zu tun haben sollten, eine Programmempfehlung. ARD-Fernsehen einschalten:</p>
<ul>
<li><a title="ard.de" href="http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,wlzsyp1nkjnu83s7~cm.asp" target="_blank">23.45 Uhr, <strong>&#8220;Olympiapoker&#8221;</strong></a>, Film von Albert Knechtel und Jens Weinreich</li>
</ul>
<p>Wiederholungen gemäß ARD-<a title="Termine Olympiapoker" href="http://programm.ard.de/Programm/Sender?suche=olympiapoker#top" target="_self">Programmvorschau</a>:</p>
<div id="_mcePaste">
<ul>
<li>Freitag, 1. Juli, 21:02 &#8211; 21:45, <strong>EinsExtra</strong></li>
<li>Sonnabend, 2. Juli, 12:45 &#8211; 13:30, <strong>WDR Münster</strong></li>
<li>Dienstag, 5. Juli, 14:15 &#8211; 15:00, <strong>Phoenix</strong></li>
</ul>
</div>
<p><a title="alle Beiträge zum Bidding Race hier im Blog" href="http://www.jensweinreich.de/category/olympiabewerbung/" target="_self">Pyeongchang oder München</a>, das ist hier die Frage.</p>
<p>Was soll ich sagen. Mir ist noch immer unwohl dabei, ständig durchs Bild zu laufen. Aber das ist nun mal die Lösung, für die wir uns entschieden haben, <a title="tagesspiegel.de" href="http://www.tagesspiegel.de/medien/muenchen-auf-silberkurs/4333726.html" target="_blank">rasender Reporter</a>. Die Szenen, als ich auf einer einsamen Südseeinsel den Strand beschlendere und mir einen mächtigen Sonnenbrand geholt habe, sind (leider) genauso rausgeflogen, wie die enthüllenden Bilder mit Laptop und Drink am Hotelpool, die Bussis mit/für Katarina &#8211; und manches andere Entlarvende mehr. Etwa die Aufsager, die wir an allen möglichen Orten geprobt haben, und bei denen ich den famosen Kameramann Frank zur Weißglut gebracht habe. Ist auch blöd, wenn einer 30 Mal ansetzen muss, oder waren es wirklich 300 Mal, wie Lehmann behauptet?</p>
<p>Die Location will bei derlei Dreharbeiten natürlich stets exakt besprochen werden, manchmal schon morgens um sieben in gleißendem Sonnenlicht:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10543" title="Teambesprechung auf irgendeiner einsamen Südsee-Sonneninsel" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/06/teambesprechung.jpg" alt="" width="515" height="293" /></p>
<p>Jedenfalls, ich bedanke mich bei Simone, Albert, Frank und Felix und anderen, dass sie es so lange ausgehalten haben.</p>
<p>Diese TV-Dokumentation war ein Grund dafür, dass ich mich hier im Wohnzimmer zuletzt etwas zurückgehalten habe. Versprechen darf ich jedoch, dass diese Erfahrungen, Gespräche und Recherchen in den kommenden Tagen verwoben werden und vielleicht dabei helfen, den Blick auf den Olympiapoker zu weiten, der am 6. Juli entschieden wird. <span style="text-decoration: line-through;">Da bin ich mir sogar relativ sicher.</span></p>
<p><strong>Ich werde so ab 2. Juli auch im Blog live aus Durban berichten, natürlich &#8211; über die Spiele-Vergabe hinaus &#8211; bis zum Ende der IOC-Session am 9. Juli.</strong></p>
<p>Habe lange überlegt, ob ich den &#8220;Olympiapoker&#8221; hier bewerbe. Würde mir untreu werden, sollte ich mich der Kritik nicht auch diesmal stellen. Deshalb doch noch ein Programmhinweis kurz vor Ausstrahlung.</p>
<p><em>Mitwirkende am &#8220;Olympiapoker&#8221; sind übrigens, in der Reihenfolge ihres Auftretens: Bernhard Schwank, Thomas Bach, Yang Ho Cho, Theresa Rah, Yuna Kim, Katarina Witt, Richard Pound, Walther Tröger, Juan Antonio Samaranch †, Jean-Pierre Méan, Angela Merkel, Axel Doering, Chin Im, Yong Sung Park, Kun Hee Lee, Ottavio Cinquanta, Manfred von Richthofen, Jacques Rogge, Leo Wallner, Robin Mitchell, Kevan Gosper, Ian Robertson, Jon Tibbs, George Hirthler, Gian-Franco Kasper, Terrence Burns, Sam Ramsamy. Was unweigerlich bedeutet, dass die gefühlten 200 anderen Personen, die uns dankenswerter Weise zumindest für Kurzgespräche zur Verfügung standen, aus verschiedenen Gründen nicht untergebracht werden konnten &#8211; in den knapp 44 Minuten.</em></p>
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		<title>&#8220;Festival of Friendship&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 06:33:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ACAPULCO. Münchens Olympiabewerbern steht der bisher wichtigste internationale Auftritt bevor. In der Nacht zum Freitag (MESZ) müssen sich die drei Interessenten für die Olympischen Winterspiele 2018 zum ersten Mal einem großen Kreis von Sportfunktionären präsentieren, seit sie im Juni vom IOC-Exekutivkomitee in den Rang von „Candidate Cities“ erhoben wurden. Auf der Vollversammlung aller 205 Nationalen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ACAPULCO. Münchens Olympiabewerbern steht der bisher wichtigste internationale Auftritt bevor. In der Nacht zum Freitag (MESZ) müssen sich die drei Interessenten für die Olympischen Winterspiele 2018 zum ersten Mal einem großen Kreis von Sportfunktionären präsentieren, seit sie im Juni vom IOC-Exekutivkomitee in den Rang von „Candidate Cities“ erhoben wurden. Auf der Vollversammlung aller 205 Nationalen Olympischen Komitees nehmen im Fairmont Acapulco Princess Hotel einige Dutzend IOC-Mitglieder teil. Für München, den Favoriten Pyeongchang (Südkorea) und Annecy (Frankreich) geht es um mehr als Sympathiepunkte. Es ist bei derlei Offerten stets wichtig, die Stimmungslage im Internationalen Olympischen Komitee auszuloten und von Beginn an einen professionellen Eindruck zu hinterlassen.</p>
<p>Die harten innerdeutschen Auseinandersetzungen mit der Olympia-Opposition blieben dem Wahlvolk nicht verborgen. Die Schwedin Gunilla Lindberg ist Chefin der IOC-Evaluierungskommission, die Anfang 2011 die Bewerberstädte besucht. „In Demokratien sind derartige Diskussionen selbstverständlich“, sagt Lindberg. „In einer freien Gesellschaft werden sie nie hundertprozentige Zustimmung haben.“ Für die Visite im März in München, Garmisch-Partenkirchen und Schönau kündigt sie an:</p>
<blockquote><p>„Natürlich treffen wir uns mit den Olympiagegnern.“</p></blockquote>
<p>Für München gehen in Acapulco Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Katarina Witt, Chefin des Olympia-Kuratoriums, IOC-Vizepräsident Thomas Bach (FDP), Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) und Olympia-Geschäftsführer Bernhard Schwank in die Bütt. Die Aufgaben sind 20 Minuten lang klar verteilt: Witt ist für Emotionen zuständig, Bach fürs Sportpolitische, Ude für Lokalkolorit, Schwank für den sporttechnischen Aspekt. Bei der Präsentation mit Video-Einlagen wird auch der neue Bewerberslogan vorgestellt. National wirbt München seit einigen Wochen mit dem Claim „die freundlichen Spiele“. International soll nun der Slogan „Festival of Friendship“ beeindrucken. Ein Festival der Freundschaft.</p>
<p>Eigentlich war am Dienstag die Generalprobe angesagt. Der Engländer Jon Tibbs, der als Berater einst mit Peking (Sommerspiele 2008) und Sotschi (Winterspiele 2014) Olympiasiege feierte, übernahm im Sitzungssaal schon das Kommando. Einige wenige Journalisten mussten den Raum verlassen. Doch als Münchens Delegation proben wollte, wurde sie von mexikanischen Technikern vertröstet. Der Saal war noch nicht fertig hergerichtet. Der Test musste um 24 Stunden verschoben werden. München passt das durchaus, denn dadurch konnte auch Christian Ude noch an der Generalprobe teilnehmen. Ude kam am Mittwoch in Acapulco an, er reiste gemeinsam mit Claudia Bokel, dem zweiten deutschen IOC-Mitglied.</p>
<p>Ude hatte bei der ersten internationalen Pressekonferenz der Bewerbergesellschaft im Februar 2010 in Vancouver einen Fauxpas begangen, als er einen englischen Text vortrug und dabei behauptete, es habe auf dem Oktoberfest niemals einen ernsthaften Zwischenfall gegeben. Die Verantwortung für den Fehler, das Bombenattentat von 1980 zu unterschlagen, übernahm der Amerikaner George Hirthler. Er fertigt nicht nur die englische Version des Bewerbungsbuchs, das München im Januar 2011 beim IOC in Lausanne abgeben muss, sondern schreibt alle wichtigen Reden der Bewerber. In Acapulco choreographiert er auch die Präsentation. Es ist Hirthler etwas unangenehm, an Vancouver erinnert zu werden. „Das passiert uns nicht noch einmal“, verspricht der Mann aus Atlanta, der an drei siegreichen Bewerbungen mitwirkte: Atlanta 1996, Peking 2008 und Vancouver 2010.</p>
<p>Im Nachbarhotel probte die Konkurrenz aus Pyeongchang mehrere Stunden lang, gecoacht von Terrence Burns, einem ehemaligen Geschäftspartner von Hirthler. Die Welt der Consultants ist klein. Man kennt sich. Auch Burns führt drei Olympiasiege im Portfolio: Peking, Vancouver und Sotschi 2014. Je zwei davon errang er mit Hirthler und Tibbs, die jetzt auf der Gegenseite für München werkeln.</p>
<p>Die Koreaner verzichten in Acapulco nun doch auf ihre Nationalheldin Kim Yu-Na. Die Eiskunstlauf-Olympiasiegerin von 2010 war eigentlich im Charme-Duell gegen Katarina Witt erwartet worden. Diese Auseinandersetzung wird es erst im Frühjahr geben: Bei den Präsentationen im April auf der Branchen-Messe Sportaccord in London, vor dem IOC im Mai in Lausanne – und auf der entscheidenden IOC-Vollversammlung am 6. Juli 2011 in Durban.</p>
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		<title>Südafrika, Tag 11: Brasilien vs Nordkorea #Wintersport</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 15:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ELLIS PARK. Ein Gruß von Paulo Soares, Reporter bei ESPN Brasilien: [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Die brasilianischen Freunde sind immer wieder bezaubernd. Doch das Wetter, soviel steht schon mal fest, ist eher nordkoreanisch. So stelle ich mir Pjöngjang im Winter vor. Ein kalter Wind fegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ELLIS PARK. Ein Gruß von Paulo Soares, Reporter bei ESPN Brasilien:</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2010/06/15/sudafrika-tag-11-brasilien-vs-nordkorea/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Die brasilianischen Freunde sind immer wieder bezaubernd. Doch das Wetter, soviel steht schon mal fest, ist eher nordkoreanisch. So stelle ich mir Pjöngjang im Winter vor. Ein kalter Wind fegt durch die Straßen und das Stadion. Erinnert mich, um bei WM-Beispielen zu bleiben, an den Mistral einst bei der WM-Auslosung 1998 in Marseille. Jedenfalls, es wird wohl gegen den Gefrierpunkt gehen, wenn die Brasilianer in drei Stunden gegen das Team der &#8220;Sonne des 21. Jahrhunderts&#8221; spielen.</p>
<p>Bis dahin: Im völlig überfüllten Stadium Media Centre am Laptop: Elfenbeinküste vs. Portugal. Leider ist der DVB-Empfang nur suboptimal. Aber viel wichtiger, mein Highlight des Tages: Habe endlich den <a title="Peking, Tag 9" href="http://jensweinreich.de/2008/08/09/peking-tag-9/" target="_self">Kollegen</a> <a title="Da Dong" href="http://jensweinreich.de/2008/08/26/da-dong/" target="_self">G</a><a title="Jacques die Möwe" href="http://jensweinreich.de/2010/02/12/vancouver-tag-1-jacques-die-mowe/" target="_self"> getroffen</a>. Jetzt ist mir wohler.</p>
<p>Kollege G, der altgediente Fahrensmann, hat sich bereits in seinen Arktisanzug gezwängt und bemerkt völlig korrekt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das ist hier wesentlich kälter als in <a title="alle Beiträge zu Vancouver 2010" href="http://jensweinreich.de/category/vancouver-2010/" target="_self">Vancouver</a>!&#8221;</p></blockquote>
<p>Live-Blogs von Fußballspielen zählen gewiss auch nicht zu meinen Stärken. Insofern beuge ich vor und sage: Freunde, da ich keine Winterhandschuhe dabei habe und auch keine lange Unterhose trage, kann ich nichts versprechen. Bis minus 5 Grad werde ich es versuchen, darunter kann ich nichts garantieren.</p>
<p>Nach der etwas weinerlichen Attitüde der letzten Tage geht es mir, vom Alaska-Feeling abgesehen, nun doch etwas besser. Ich denke, dass wird sich demnächst an einigen Beiträgen ablesen lassen. Man rennt halt rum und macht und tut von acht bis zwei &#8211; oft umsonst. Manchmal kommt etwas dabei raus. Eben Lennart Johansson, morgen beispielsweise: Audienz bei Mohamed Bin Hammam.</p>
<p><strong>18.03 Uhr:</strong> Was ich vergaß zu fragen, hat <em>gua</em> unter <a title="Kommentar von gua" href="http://jensweinreich.de/2010/06/15/sudafrika-tag-11-brasilien-vs-nordkorea/#comment-24761" target="_self">Kommentar #2</a> souverän erledigt:</p>
<blockquote><p>Gibt es eigentlich auch einen roten oder orangenen Jabulani für den Fall, dass es mal schneit?</p></blockquote>
<p>Fürchte nicht, werde mich bei der FIFA erkundigen.</p>
<p><strong>18.27 Uhr:</strong> CROWDSOURCING. Die Aufgabe lautet: Welches war das kälteste WM-Spiel aller Zeiten?</p>
<p><strong>20.29 Uhr: </strong>So, Freunde der Nacht. Auf geht&#8217;s. Noch liegt kein Schnee.</p>
<p>Also, 1930 soll beim ersten WM-Spiel überhaupt <a title="Wikipedia: WM 1930" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_1930" target="_blank">Schnee gefallen sein</a>. Dank an <em>insofern</em> #8.</p>
<p><strong>20.36 Uhr: </strong>Nur um mir warme Gedanken zu machen &#8211; als ich zum bislang letzten Mal ein Interview mit Brasiliens Co-Trainer Jorginho geführt habe, war es angenehm mollig warm, damals trainierte er noch den FC América in den Suburbs von Rio de Janeiro.</p>
<p>Nordkoreas Rooney, Jong Tae Se, spielt kurzärmlig und geht auch gleich auf drei Brasilianer los. Außer ihm nur noch Michel Bastos und Felipe Melo in kurzen Trikots.</p>
<p><strong>20.46 Uhr: </strong>Die Koreaner spielen hübsch mit, gerade durchaus auch mit guter Raumaufteilung. Jong hat schon mal mit Lucio Bekanntschaft gemacht. Die Seleção lässt es gemächlich angehen, was nicht so sehr überrascht.</p>
<p>Wie <span style="text-decoration: line-through;">kalt</span> warm ist es eigentlich in Deutschland?</p>
<p>Gestern hat übrigens Kollege B, mit dem ich in Buccleuch ein Appartment teile, beim Vermieter eine Heizdecke geordert. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas noch gibt. Die letzte Heizdecke, die ich gesehen habe bzw. wann ich sie gesehen habe: Das muss so 1975 gewesen sein.</p>
<p><strong>20.58 Uhr: </strong>Im Stadion funktioniert nur eine Anzeigetafel. Das ist hier so üblich, ist ja nur WM. War gestern in irgendeinem Stadion auch so. Bestimmt ist das so eine kulturelle Nummer.</p>
<p>Schade eigentlich, auch wenn es plump klingt, ich muss es mal sagen: Torschusstraining hat der &#8220;Große Vorsitzende&#8221; nicht gar so oft befohlen. Sonst hätten die Brasilianer schon ein Problem.</p>
<p><strong>21.16 Uhr: </strong>Was trotz der Vuvuzelas gut zu verstehen war: Pfiffe gegen Brasilien.</p>
<p><strong>21.36 Uhr: </strong>Freistoß mit Ansage, Kaká wollte nichts anderes. Koreas Pak #13 mit Entsetzen in den Augen. Aber Elano haut weit daneben. Reicht nicht, allerdings macht Brasilien jetzt schon etwas mehr.</p>
<p><strong>21.40 Uhr: </strong>Typischer Maicón. Erste zwingende Aktion, routiniert rausgespielt, nicht sensationell. <strong>Einsnull</strong>. Koreas Torhüter sieht blöd dabei aus. Ich hatte die 65. Minute getippt für das erste Tor, ist doch etwas früher geworden, sie waren zehn Minuten schneller.</p>
<p>Meldung von der Kältefront: Finger noch nicht abgefroren (aber bald).</p>
<p><strong>21.57 Uhr: </strong>Der schönste Pass des Turniers. Robinho auf Elano. <strong>Zweinull</strong>. Jetzt erst sehe ich die braunen brasilianischen Wintermäntel, die die Jungs auf der Bank tragen. Ich möchte auch so einen.</p>
<p><strong>22.14 Uhr: </strong>Warum eigentlich nicht früher. Sah nicht so gut aus in Brasiliens Innenverteidigung. Ji Yun Nam #8 zum <strong>Zweieins</strong>. Und Jong gleich noch mit einem mächtigen Fernschuss, aber auch mächtig weit drüber in Richtung der leeren Skyboxen.</p>
<p>Typische Szene gerade beim nächsten Schuss von Jong: Drei koreanische Angreifer gegen sechs Brasilianer. Sie rücken nicht mit auf.</p>
<p><strong>22.18 Uhr: </strong>Ich suche mal einen Ofen. Dann einen Bus. Dann ein Taxi. Melde mich gegen Mitternacht wieder.</p>
<p><strong>01.21 Uhr:</strong> Einen Ofen habe ich nicht gefunden. Aber ich saß in einer heißen Wanne. Das war auch mal ganz schön. Zu lesen gibt&#8217;s hier heute nichts mehr. Nur noch ein Bild. Die volle Wahrheit, Berichterstatter von einer Fußball-Weltmeisterschaft im Juni, die viel zu kalt angezogen sind:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-8349" title="Die Herren C, B und W. Ellis Park, Brasilien vs Nordkorea, 15. Juni 2010" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/06/trioinfernale.gif" alt="" width="530" height="298" /><br />
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		<title>München 2018: Bewerbungsstart mit neuem Logo</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 10:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ist das neue Logo der Münchener Olympiabewerber. Kurzer Nachtrag zum gestrigen ausführlichen Beitrag über die Olympischen Winterspiele 2018: Es ist bei drei Interessenten und damit dem geringsten Interesse an Olympischen Spielen seit 1981 geblieben. Pyeongchang, Annecy und München heißen die Bewerber. Historisch einmalig, man muss schon bis ins Jahr 1981 zurückschauen: Damals bewarben sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5650" title="(c) München 2018" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/logo-munchen-2018.jpg" alt="" width="500" height="264" /></p>
<p>Das ist das <a title="München 2018: der Weg nach Durban" href="http://jensweinreich.de/?p=4485" target="_self">neue</a> <a title="Webseite München 2018" href="http://www2.muenchen2018.org/news/news-40-der-startschuss-ist-gefallen-muenchen-2018-stellt-logo-fuer-bewerbung-um-olympische-winterspiele-vor.html" target="_blank">Logo</a> der Münchener Olympiabewerber. Kurzer Nachtrag zum <a title="Olympia 2018, die Ausgangslage: Pyeongchang vor Pyeongchang vor Pyeongchang" href="http://jensweinreich.de/?p=5584" target="_self">gestrigen ausführlichen Beitrag</a> über die Olympischen Winterspiele 2018: Es ist bei drei Interessenten und damit dem geringsten Interesse an Olympischen Spielen seit 1981 geblieben. Pyeongchang, Annecy und München heißen die Bewerber.</p>
<p>Historisch einmalig, man muss schon bis ins Jahr 1981 zurückschauen: Damals bewarben sich Seoul und Nogoya um die Sommerspiele 1988 &#8211; sowie Calgary, Falun und Cortina um die Winterspiele 1988. Die Spiele wurden auf jener IOC-Session in Baden-Baden an Seoul und Calgary vergeben, auf der auch die Kommerzialisierung Olympias eingeläutet wurde.</p>
<p>Somit kann unsere kleine Umfrage den aktuellen Bedingungen angepasst werden, die Auswahl &#8220;Überraschungskandidat&#8221; wurde gestrichen:</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
<p>Der Vollständigkeit halber noch die extrem kurze <a title="www.olympic.org" href="http://www.olympic.org/en/content/Media/?articleNewsGroup=-1&amp;articleId=73677" target="_blank">Pressemitteilung</a> des IOC.</p>
<blockquote><p><strong>Three Applicant Cities for the 2018 Olympic Winter Games</strong></p>
<p>The International Olympic Committee (IOC) has announced that three cities have been put forward by their respective National Olympic Committees (NOCs) to apply to host the XXIII Olympic Winter Games and XII Paralympic Winter Games in 2018. The cities, in alphabetical order, are: Annecy (France), Munich (Germany) and PyeongChang (Republic of Korea).* NOCs had until 15 October 2009 to notify the IOC that a city within their jurisdiction was interested in applying.</p>
<p>The three Applicant Cities will now proceed to Phase 1 of the IOC&#8217;s two-step procedure, which will lead to the election of the 2018 host city in Durban, South Africa, in July 2011. Phase 1, called the Candidature Acceptance Procedure, involves a thorough review by the IOC of each city&#8217;s potential to organise successful Olympic Winter Games in 2018. Cities must answer a questionnaire, and their answers are studied by the IOC, before the IOC Executive Board selects the cities that will become Candidate Cities and therefore move on to Phase 2.</p>
<p>In Phase 2, known as the Candidature Procedure, Candidate Cities will be requested to submit their Candidature File &#8211; which is an in-depth description of their Olympic project &#8211; and will be subject to a technical assessment made by a visiting team &#8211; the IOC Evaluation Commission. The IOC Evaluation Commission publishes a report, which is sent to the IOC members no later than one month before they cast their vote at the 123rd IOC Session in Durban.</p>
<p>* The cities will be listed in alphabetical order until such time as the official drawing of lots is carried out by the IOC Executive Board. The order of drawing of lots will then be used until the election of the 2018 host city.</p></blockquote>
<p>Sämtliche anderen Infos zum <a title="Olympia 2018, die Ausgangslage ..." href="http://jensweinreich.de/?p=5584" target="_self">Zeitplan und den Bewerberrichtlinien</a> finden Sie im gestrigen Beitrag und hier in den automatisch verlinkten Beiträgen.</p>
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		<title>Was vom Tage übrig bleibt (45): Play the Game, Simon-Dopingstudie, München 2018 &amp; more</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 11:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist (wie immer) einiges liegen geblieben in den vergangenen Wochen. Liegenbleiben als Dauerzustand, wer kommt schon damit nach, alles Lesenswerte zu verlinken. Also, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Gewähr, Lesebefehle: Das Magazin der Play the Game Konferenz 2009 in Coventry ist da &#8211; kostet als gedrucktes Werk 10 Euro und ist online frei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist (wie immer) einiges liegen geblieben in den vergangenen Wochen. Liegenbleiben als Dauerzustand, wer kommt schon damit nach, alles Lesenswerte zu verlinken. Also, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Gewähr, <strong>Lesebefehle</strong>:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-5568" title="frontpage Play the Game magazine 2009" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/frontpage.jpg" alt="" hspace="5" vspace="5" width="215" height="356" align="left" />Das Magazin der <a title="tag: Play the Game" href="http://jensweinreich.de/?cat=12" target="_self">Play the Game</a> Konferenz 2009 in Coventry ist da &#8211; kostet als gedrucktes Werk 10 Euro und ist <a title="Play the Game 2009" href="http://www.uniflip.dk/online-magazines/3/21603/37879/pub/" target="_blank"><strong>online frei erhältlich</strong></a>. (Ohne dass ich damit eine Kostenlos-Debatte anstoßen will.) Es sieht wirklich sehr schön aus, mit Ausnahme des Fotos auf Seite 4 (bitte nicht erschrecken), und der Inhalt ist ohnehin hochwertig.</p>
<p>Zum wiederholten Mal und der Vollständigkeit halber alle Magazine der Konferenzen von <strong>Play the Game</strong>:</p>
<ul>
<li><a title="Play the Game Magazin 2009" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/play-the-game-magazin-2009.pdf" target="_blank">Magazin 2009</a> (pdf, 33,4 mb)</li>
<li><a href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/09/ptgmagazine2007.pdf" target="_blank">Magazin 2007</a> (pdf, 1,3 mb)</li>
<li><a href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/09/ptgmagazine2005.pdf" target="_blank">Magazin 2005</a> (pdf, 2,4 mb)</li>
<li><a href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/09/ptgmagazine2002.pdf" target="_blank">Magazin 2002</a> (pdf, 2,7 mb)</li>
<li><a href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/09/ptgmagazine2000.pdf" target="_blank">Magazin 2000</a> (pdf, 4,6 mb)</li>
</ul>
<p>Es ist übrigens immer wieder erstaunlich und bizarr, wie aufmerksam die Granden im IOC, in der FIFA, in der FIVB und etlichen anderen Weltverbänden die Machenschaften von Play the Game (und der dort auftretenden Funktionäre und Journalisten) verfolgen. Man könnte auch sagen: Bei der Zielgruppe kommt&#8217;s an &#8211; und das zählt.</p>
<p>Zum Thema <a title="tag: München 2018" href="http://jensweinreich.de/?cat=49" target="_self"><strong>München 2018</strong></a>: Ich habe in den vergangenen Monaten immer mal auf die üblichen ungeklärten/verheimlichten/gern am Steuerzahler vorbeigeschleusten <a title="Finanzierung Olympischer Spiele: &quot;Wir sind ein priviligiertes Völkchen!&quot;" href="http://jensweinreich.de/?p=3771" target="_self">Finanzierungsfragen</a> Olympischer Spiele bzw. traditioneller Finanzierungsprobleme deutscher Olympiabewerbungen hingewiesen. Matthias Kristlbauer legt im <strong>Münchner Merkur </strong>nach, sein Beitrag &#8220;<a title="Münchner Merkur vom 8. Oktober 2009" href="http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/olympia-bewerber-geldnot-487771.html" target="_blank">Olympiabewerber in Geldnot</a>&#8221; wurde von den Nachrichtenagenturen gut aufgegriffen. Verlinkt wurde der Beitrag in den Kommentarspalten bereits, er ist mir wichtig genug, darauf erneut hinzuweisen. Über das Thema &#8211; und die Haltung der Grünen &#8211; wird dieser Tage noch zu reden sein. Heute ist übrigens Bewerbungsschluss beim IOC. Und wie es aussieht, wird meine Prognose &#8220;das geringste Interesse an Winterspielen seit drei Jahrzehnten!&#8221; Wirklichkeit.</p>
<ul>
<li>Blog von <strong>Dieter Janecek</strong>, Landesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen in Bayern: &#8220;<a title="Dieter Janecek Blog" href="http://blog.dieter-janecek.de/2009/10/13/olympische-spiele-2018-sind-kein-gewinn-fur-unsere-region/" target="_blank">Olympische Spiele 2018 sind kein Gewinn für unsere Region</a>&#8220;</li>
</ul>
<p>Darf ich noch einmal meinen Beitrag empfehlen</p>
<ul>
<li>&#8220;<a title="Was das BMI zur Finanzierung der Olympiabewerbung sagt" href="http://jensweinreich.de/?p=2889" target="_self">Was das BMI zur Finanzierung der Olympiabewerbung sagt</a>&#8220;?</li>
</ul>
<p>Ich habe Mitte September bereits über die aus meiner Sicht brisante Studie von Perikles Simon und Heiko Striegel zur Dopingmentalität unter deutschen Nachwuchssportlern berichtet, u.a. in der <strong>Neuen Zürcher Zeitung</strong> &#8221;<a title="NZZ vom 17. September 2009" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/ehrlichkeit_dank_diskretion_1.3582358.html" target="_blank">Ehrlichkeit dank Diskretion</a>&#8220;. Dazu ergänzend:</p>
<ul>
<li>Michael Reinsch in der <strong><span style="color: #000000;">FAZ</span></strong>: &#8220;<a title="FAZ vom 17. September 2009" href="http://www.faz.net/s/RubCBF8402E577F4A618A28E1C67A632537/Doc~EBD8F100A43FE4E289AF69410E8FD567D~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Mehr Doper als gedacht</a>&#8220;</li>
<li>Pressemitteilung der <strong>Universität Mainz</strong> im Informationsdienst Wissenschaft: &#8220;<a title="PM Uni Mainz, Informationsdienst Wissenschaft" href="http://idw-online.de/pages/de/news334225" target="_blank">Doping im deutschen Spitzensport wird massiv unterschätzt &#8211; Prävention im Nachwuchsbereich gefordert</a>&#8220;</li>
<li>Studie der <strong>Universität des Saarlandes</strong> (Eike Emrich, Werner Pitsch, Peter Maats) &#8220;<a title="Studie zur Häufigkeit des Dopings im Leistungssport" href="http://www.uni-saarland.de/fileadmin/user_upload/extranet_uds/campus/forschung/forschungsmagazin/2009/1/Emrich.pdf" target="_blank">Zur Häufigkeit des Dopings im Leistungssport</a>&#8220;</li>
<li>Astrid Rawohl im <strong>Deutschlandfunk</strong> im Interview mit Perikles Simon:</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a title="DLF Interview vom 19. September 2009" href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/09/19/dlf_20090919_1936_c3a4cba0.mp3" target="_self">:</a></p>
<p style="text-align: left;">Ganz erstaunlich und unregelmäßig herausragend finde ich einige journalistische Leistungen auf <strong>ESPN.com</strong> wie diese Geschichte von Mike Fish über</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left;">&#8220;<a title="ESPN.com: The fastest man in the prison yard" href="http://sports.espn.go.com/oly/trackandfield/columns/story?columnist=fish_mike&amp;id=4487014" target="_blank">The fastest man in the prison yard</a>&#8220;,</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">den Häftling No. 56836-083, einer größeren Öffentlichkeit als Tim Montgomery bekannt. Auch dieser Link blieb schon einen knappen Monat liegen, doch die Story an sich ist topaktuell, die von Fish dargebotenen Dokumente aus der BALCO-Affäre sind es allemal.</p>
<p style="text-align: left;">Zum Abschluss noch zwei <strong>FAZ</strong>-Beiträge, in beiden taucht der offenbar neue FAZ-Dopingexperte Klaus Pöttgen auf :), beide wurden in den Kommentaren bereits kommentiert:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left;">Zum einen Evi Simeoni über neue Entwicklungen und neue Gutachten im <a title="tag: Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?cat=1590" target="_self">Fall Pechstein</a>, diesmal mischt sich Rasmus Damsgaard ein, wobei ich Zweifel habe, ob Damsgaard, dessen Vita durchaus Nachfragen verträgt, die Rolle des Unparteiischen steht: &#8220;<a title="FAZ zum Fall Pechstein" href="http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E6D865B374D4A4136815EB05F2802AF07~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Eine Lektion für alle Beteiligten</a>&#8220;. Im Beitrag ist übrigens auch das Schicksal des gewesenen Parteigutachters <a title="tag: Kiesewetter" href="http://jensweinreich.de/?s=kiesewetter" target="_self">Holger Kiesewetter</a> erwähnt.</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">Bevor jemand fragt: Ich glaube nicht, dass ich eine Reise zum CAS kommende Woche finanzieren will. Bin außerdem Anfang der Woche in anderer Mission im Ausland unterwegs.</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left;">Zuletzt Michael Eder in der <strong>FAZ</strong> über Doping im Radsport und die Berichterstattung darüber in der ARD und anderswo, wenn ich es richtig verstehe: &#8220;<a title="FAZ.net vom 12. Oktober 2009" href="http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E200D1E257D4743DA9CA4D28AEB00C424~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"><strong>Präsentation: gewaltig. Beweislage: lausig.</strong></a>&#8221; Über diesen Beitrag wird, s.o., hier längst <a title="Abschlussbericht der Freiburger Dopingkommission" href="http://jensweinreich.de/?p=3826#comment-14918" target="_self">scharf diskutiert</a>.</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">Ich maße mir dazu kein Urteil an, die Sportart &#8220;Raddopingsport&#8221; existiert für mich <a title="Eine Frage des Prinzips" href="http://jensweinreich.de/?p=70" target="_self">kaum noch</a>. Das ausgerechnet die FAZ sich da jetzt so aggressiv gebärdet, scheint mir gewagt und höchst interessant. Am liebsten wäre mir natürlich, die angegriffenen Autoren der ARD, die hier gelegentlich mitlesen, würden sich zu den Vorwürfen äußern. Alles andere wäre old-fashion-Journalismus, Einbahnstraßenjournalismus und Einbahnstraßenkommunikation, der/die mich nicht mehr sonderlich interessiert.</p>
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		<title>Olympia-Milliarden: “We are less dependent on economical downturn&#8221;</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/10/07/olympia-milliarden-we-are-less-dependent-on-economical-downturn/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 08:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Moin. Heute mal kein Einbruch in mein Auto &#8211; hoffe ich jedenfalls, es steht noch in der Werkstatt Ebbe Elmer Biler A/S. Ich habe schon gestern Abend beschlossen, mich nicht länger aufzuregen und hatte ja einen unterhaltsamen Abend an der Marriott-Bar. Heute morgen zunächst ein Kaffee bei Dmitri Tschernyschenko, Organisationschef der Winterspiele 2014 in Sotschi, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin. Heute mal kein <a title="Scherben, Ärger, Polizei" href="http://jensweinreich.de/?p=5481" target="_self">Einbruch in mein Auto</a> &#8211; hoffe ich jedenfalls, es steht noch in der Werkstatt Ebbe Elmer Biler A/S. Ich habe schon gestern Abend beschlossen, mich nicht länger aufzuregen und hatte ja einen unterhaltsamen Abend an der Marriott-Bar. Heute morgen zunächst ein Kaffee bei Dmitri Tschernyschenko, Organisationschef der <a title="tag: Sotschi 2014" href="http://jensweinreich.de/?cat=424" target="_self">Winterspiele 2014 in Sotschi</a>, der in diesem Moment vor der IOC-Session einen Vortrag hält. In Kurzfassung: Alles paletti in Sotschi, alles bestens!</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;We are less dependent on economical downturn! Our Prime Minister Wladimir Putin told us: Enjoy the green light in running the project!&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>Live aus der Session, die offiziellen Zahlen:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5494" title="Sotschi Budget, Oktober 2009" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/sochi-budget-07102009.jpg" alt="" width="500" height="408" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5495" title="Sotschi Sponsoring, Oktober 2009" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/sotschi2.jpg" alt="" width="500" height="408" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5496" title="Sotschi, Sponsoren, Oktober 2009" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/sochi3.jpg" alt="" width="500" height="408" /></p>
<p>Sotschis Präsentation musste eine Kaffeepause vorgeschaltet werden, weil Olympiaminister Dmitri Kosak sich verspätete. Kosak im Gespräch mit den russischen IOC-Mitgliedern Witali Smirnow und Schamil Tarpischtschew (einst Tennislehrer von Boris Jelzin und verantwortlich für den Verlust von <a title="BLZ: Die Absahner" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2001/0714/magazin/0002/index.html" target="_blank">einigen Milliarden Dollar aus dem so genannten Wodka-Fond</a>):</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5498" title="Smirnow, Tarpischtschew, Kosak" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/smirnow-tarp-kosak.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Und hier noch die aktuellen Zahlen, schneller als Nachrichtenagenturen :) zum IOC-Vermögen und zu den Einnahmen des Olympiakonzerns, die IOC-Präsident Jacques Rogge vorhin präsentierte.</p>
<p><strong><span id="more-5493"></span>TV-Einnahmen </strong>(USA und europäische Binnenmärkte wie Deutschland sind für 2014/16 noch nicht verkauft, das wird aber kein riesieges Problem)</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5502" title="ioc-tv-07102009" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/ioc-tv-07102009.jpg" alt="" width="500" height="338" /></p>
<p><strong>Sponsorenprogramm TOP</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5503" title="ioc-marketing-07102009" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/ioc-marketing-07102009.jpg" alt="" width="500" height="363" /></p>
<p><strong>IOC-Rücklagen</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5504" title="ioc-ruecklagen-06102009" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/ioc-ruecklagen-06102009.jpg" alt="" width="500" height="343" /></p>
<p>Wenn es um Geld geht, darf er auf der IOC-Session nicht fehlen:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5501" title="Hayatou, JMW" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/dsc05908.jpg" alt="" width="500" height="342" /></p>
<p>IOC-Mitglied und FIFA-Vizepräsident Issa Hayatou im trauten Gespräch mit Jean-Marie Weber. Aber das ist mal eine andere Geschichte :) Wir haben ja in den vergangenen Tagen erfahren, dass viele IOC-Mitglieder noch nie vom <a title="tag: ISL/ISMM, Korruption" href="http://jensweinreich.de/?cat=59" target="_self">ISL-Bestechungsskandal</a>gehört haben.</p>
<p><strong>10.39 Uhr:</strong> Fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass vor mir auf den Presseplätzen zwei Kollegen sitzen, die unterschiedlicher kaum sein können: <a title="tag: Andrew Jennings" href="http://jensweinreich.de/?cat=18" target="_self">Andrew Jennings</a> und Jean-Marie Weber (<a title="cat: Olympic Journalists Association" href="http://jensweinreich.de/?cat=1514" target="_self">OJA</a>).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>München 2018: der Weg nach Durban</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/08/04/munchen-2018-der-weg-nach-durban/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 06:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[ioc]]></category>
		<category><![CDATA[münchen 2018]]></category>
		<category><![CDATA[olympiabewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[winterspiele]]></category>
		<category><![CDATA[dosb]]></category>
		<category><![CDATA[durban]]></category>
		<category><![CDATA[finanzierung von mega-events]]></category>
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		<description><![CDATA[Das IOC hat den Zeitplan für die Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 aktualisiert und das 101 Seiten umfassende 2018 Candidature Acceptance Procedure (pdf, 3,5 MB) herausgegeben. Ich bin verrückt genug, so etwas zu lesen. Zieht jemand nach? Die wichtigsten Daten, interessant wird es erst ab dem 3. Oktober, nach der Entscheidung über die Sommerspiele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das IOC hat den Zeitplan für die Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 aktualisiert und das 101 Seiten umfassende <a title="IOC 2018 Candidature Acceptance Procedure" href="http://multimedia.olympic.org/pdf/en_report_1451.pdf" target="_blank">2018 Candidature Acceptance Procedure</a> <em>(pdf, 3,5 MB)</em> herausgegeben. Ich bin verrückt genug, so etwas zu lesen. Zieht jemand nach?</p>
<p>Die wichtigsten Daten, interessant wird es erst ab dem 3. Oktober, nach der Entscheidung über die <a title="tag: Chicago 2016" href="http://jensweinreich.de/?s=chicago" target="_self">Sommerspiele 2016</a>:</p>
<table style="width: 396pt; border-collapse: collapse;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="527">
<colgroup span="1">
<col style="width: 47pt; mso-width-source: userset; mso-width-alt: 2267;" span="1" width="62"></col>
<col style="width: 86pt; mso-width-source: userset; mso-width-alt: 4205;" span="1" width="115"></col>
<col style="width: 263pt; mso-width-source: userset; mso-width-alt: 12800;" span="1" width="350"></col>
</colgroup>
<tbody>
<tr style="height: 15.75pt;" height="21">
<td class="xl70" style="border-right: black 1pt solid; border-top: windowtext 1pt solid; border-left: windowtext 1pt solid; width: 396pt; border-bottom: windowtext 1pt solid; height: 15.75pt; background-color: #9bbb59; text-align: center;" colspan="3" width="527" height="21"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;"><strong>Zeitplan Olympiabewerbung 2018</strong></span></td>
</tr>
<tr style="height: 30pt;" height="40">
<td class="xl84" style="border-right: windowtext 1pt solid; border-top: windowtext; border-left: windowtext 1pt solid; border-bottom: black 1pt solid; height: 210.75pt; background-color: white; text-align: center;" rowspan="8" height="281"><strong><span style="font-size: large; font-family: Calibri;">Phase 1</span></strong></td>
<td class="xl73" style="border-right: windowtext 0.5pt solid; border-top: #f0f0f0; border-left: #f0f0f0; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; background-color: transparent; text-align: center;"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">15.10.2009</span></td>
<td class="xl69" style="border-right: windowtext 1pt solid; border-top: #f0f0f0; border-left: windowtext; width: 263pt; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; background-color: transparent;" width="350"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">DOSB meldet München offiziell beim IOC als Applicant City an</span></td>
</tr>
<tr style="height: 15pt;" height="20">
<td class="xl79" style="border-right: windowtext 0.5pt solid; border-top: windowtext; border-left: #f0f0f0; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; height: 15pt; background-color: #d8d8d8; text-align: center;" height="20"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">01.11.2009</span></td>
<td class="xl80" style="border-right: windowtext 1pt solid; border-top: windowtext; border-left: windowtext; width: 263pt; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; background-color: #d8d8d8;" width="350"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Unterschrift des Candidature Acceptance Procedure</span></td>
</tr>
<tr style="height: 30pt;" height="40">
<td class="xl74" style="border-right: windowtext 0.5pt solid; border-top: windowtext; border-left: #f0f0f0; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; height: 30pt; background-color: transparent; text-align: center;" height="40"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">01.11.2009</span></td>
<td class="xl66" style="border-right: windowtext 1pt solid; border-top: windowtext; border-left: windowtext; width: 263pt; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; background-color: transparent;" width="350"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Zahlung der Bewerbergebühr (Candidature Acceptance Fee) von 150.000 US-Dollar</span></td>
</tr>
<tr style="height: 15pt;" height="20">
<td class="xl81" style="border-right: windowtext 0.5pt solid; border-top: windowtext; border-left: #f0f0f0; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; height: 15pt; background-color: #d8d8d8; text-align: center;" height="20"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">2.-5.12.2009</span></td>
<td class="xl80" style="border-right: windowtext 1pt solid; border-top: windowtext; border-left: windowtext; width: 263pt; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; background-color: #d8d8d8;" width="350"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">IOC Seminar für Applicant Cities</span></td>
</tr>
<tr style="height: 45pt;" height="60">
<td class="xl75" style="border-right: windowtext 0.5pt solid; border-top: windowtext; border-left: #f0f0f0; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; height: 45pt; background-color: transparent; text-align: center;" height="60"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">12.-28.02.2010</span></td>
<td class="xl67" style="border-right: windowtext 1pt solid; border-top: windowtext; border-left: windowtext; width: 263pt; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; background-color: transparent;" width="350"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Teilnahme der Bewerber am Olympic Games Observer&#8217;s Programme des IOC bei den Winterspielen in Vancouver</span></td>
</tr>
<tr style="height: 30pt;" height="40">
<td class="xl79" style="border-right: windowtext 0.5pt solid; border-top: windowtext; border-left: #f0f0f0; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; height: 30pt; background-color: #d8d8d8; text-align: center;" height="40"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">15.03.2010</span></td>
<td class="xl80" style="border-right: windowtext 1pt solid; border-top: windowtext; border-left: windowtext; width: 263pt; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; background-color: #d8d8d8;" width="350"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Abgabe der Bewerbungsunterlagen und der Garantien beim IOC</span></td>
</tr>
<tr style="height: 15pt;" height="20">
<td class="xl76" style="border-right: windowtext 0.5pt solid; border-top: windowtext; border-left: #f0f0f0; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; height: 15pt; background-color: transparent; text-align: center;" height="20"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">bis Juni 2010</span></td>
<td class="xl66" style="border-right: windowtext 1pt solid; border-top: windowtext; border-left: windowtext; width: 263pt; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; background-color: transparent;" width="350"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Prüfung der Unterlagen durch das IOC</span></td>
</tr>
<tr style="height: 30.75pt;" height="41">
<td class="xl82" style="border-right: windowtext 0.5pt solid; border-top: windowtext; border-left: #f0f0f0; border-bottom: windowtext 1pt solid; height: 30.75pt; background-color: #d8d8d8; text-align: center;" height="41"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">7.-10.06.2010</span></td>
<td class="xl83" style="border-right: windowtext 1pt solid; border-top: windowtext; border-left: windowtext; width: 263pt; border-bottom: windowtext 1pt solid; background-color: #d8d8d8;" width="350"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Debriefing Vancouver 2010 in Sotschi, Teilnahme der Bewerber für 2018</span></td>
</tr>
<tr style="height: 45pt;" height="60">
<td class="xl84" style="border-right: windowtext 1pt solid; border-top: windowtext; border-left: windowtext 1pt solid; border-bottom: black 1pt solid; height: 135.75pt; background-color: white; text-align: center;" rowspan="5" height="181"><strong><span style="font-size: large; font-family: Calibri;">Phase 2</span></strong></td>
<td class="xl77" style="border-right: windowtext 0.5pt solid; border-top: #f0f0f0; border-left: #f0f0f0; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; background-color: transparent; text-align: center;"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Ende Juni 2010</span></td>
<td class="xl69" style="border-right: windowtext 1pt solid; border-top: #f0f0f0; border-left: windowtext; width: 263pt; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; background-color: transparent;" width="350"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">IOC-Exekutive entscheidet über die Finalrunde der Candidate Cities <span class="font5"><em>(nach jetzigem Stand Formsache, weil es nur drei Interessenten gibt)</em></span></span></span></td>
</tr>
<tr style="height: 15pt;" height="20">
<td class="xl79" style="border-right: windowtext 0.5pt solid; border-top: windowtext; border-left: #f0f0f0; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; height: 15pt; background-color: #d8d8d8; text-align: center;" height="20"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">11.01.2011</span></td>
<td class="xl80" style="border-right: windowtext 1pt solid; border-top: windowtext; border-left: windowtext; width: 263pt; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; background-color: #d8d8d8;" width="350"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Abgabe des Bewerbungsbuches beim IOC</span></td>
</tr>
<tr style="height: 30pt;" height="40">
<td class="xl75" style="border-right: windowtext 0.5pt solid; border-top: windowtext; border-left: #f0f0f0; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; height: 30pt; background-color: transparent; text-align: center;" height="40"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Frühjahr 2011</span></td>
<td class="xl66" style="border-right: windowtext 1pt solid; border-top: windowtext; border-left: windowtext; width: 263pt; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; background-color: transparent;" width="350"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Besuche der IOC-Evaluierungskommission bei den Candidate Cities</span></td>
</tr>
<tr style="height: 15pt;" height="20">
<td class="xl81" style="border-right: windowtext 0.5pt solid; border-top: windowtext; border-left: #f0f0f0; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; height: 15pt; background-color: #d8d8d8; text-align: center;" height="20"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Frühsommer 2011</span></td>
<td class="xl80" style="border-right: windowtext 1pt solid; border-top: windowtext; border-left: windowtext; width: 263pt; border-bottom: windowtext 0.5pt solid; background-color: #d8d8d8;" width="350"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Bericht der IOC Evaluierungskommission</span></td>
</tr>
<tr style="height: 30.75pt;" height="41">
<td class="xl78" style="border-right: windowtext 0.5pt solid; border-top: windowtext; border-left: #f0f0f0; border-bottom: windowtext 1pt solid; height: 30.75pt; background-color: transparent; text-align: center;" height="41"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">06.07.2011</span></td>
<td class="xl68" style="border-right: windowtext 1pt solid; border-top: windowtext; border-left: windowtext; width: 263pt; border-bottom: windowtext 1pt solid; background-color: transparent;" width="350"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Wahl der Olympiastadt 2018 auf der 123. IOC-Session in Durban</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>.<br />
Und dann wäre da noch die Sache mit dem Logo. Die Bewerber geben sich zeitgemäß, setzen aufs Mitmach-Web und <a title="Website München 2018" href="http://muenchen2018.de/de/index.html" target="_blank">lassen abstimmen</a>:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4490" title="Screenshot München2018.de" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/08/abstimmung-muenchen-2018.jpg" alt="" width="500" height="283" /></p>
<p><small>Screenshot München2018.de</small></p>
<p>&#8220;Münchner Schneekristall&#8221;, &#8220;Die Berge bei Föhn&#8221;, &#8220;Spuren der Spiele&#8221; - ich kann mich gar nicht entscheiden. Vermisse das Logo des FC Bayern, wäre das nicht auch eine Wahl? Aber keine Sorge, <span style="text-decoration: line-through;">richtig</span> peinlich wird es ohnehin erst, wenn <a title="Voting zur Leichtathletik-WM: &quot;Be happy and pay the deficit!&quot;" href="http://jensweinreich.de/?p=2699" target="_self">wieder</a> ein <a title="And the winner is: der Problembär" href="http://jensweinreich.de/?p=2789" target="_self">Maskottchen</a> gesucht werden sollte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zielgruppenoptimierung: München 2018 verpflichtet das schönste Gesicht des Sozialismus</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/09/zielgruppenoptimierung-munchen-2018-verpflichtet-das-schonste-gesicht-des-sozialismus/</link>
		<comments>http://www.jensweinreich.de/2009/07/09/zielgruppenoptimierung-munchen-2018-verpflichtet-das-schonste-gesicht-des-sozialismus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 13:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[katarina witt]]></category>
		<category><![CDATA[münchen 2018]]></category>
		<category><![CDATA[olympiabewerbung]]></category>
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		<category><![CDATA[kuratorium]]></category>
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		<category><![CDATA[spd]]></category>
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		<category><![CDATA[thomas bach]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Entscheidung, Katarina Witt zum so genannten &#8220;Gesicht der Olympiabewerbung&#8221; zu machen, ist eine nahe liegende, zielgruppenoptimierte Entscheidung. Keinesfalls sensationell, auch nicht herausragend originell, sondern clever, kühl kalkuliert. IOC-Mitglieder sind noch immer fast ausnahmslos Männer mittleren und gesetzteren Alters (wie man an jenem hochrangigen Vertreter sieht, der hier schon mal freundschaftlich und mit einigem Stolz ihre Hüfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4250" title="München 2018, IOC-Vize Thomas Bach, Kuratoriumschefin Katarina Witt" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/bach-witt-muenchen.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p>Die Entscheidung, <strong>Katarina Witt</strong> zum so genannten &#8220;Gesicht der Olympiabewerbung&#8221; zu machen, ist eine nahe liegende, zielgruppenoptimierte Entscheidung. Keinesfalls sensationell, auch nicht herausragend originell, sondern clever, kühl kalkuliert. IOC-Mitglieder sind noch immer fast ausnahmslos Männer mittleren und gesetzteren Alters (wie man an jenem hochrangigen Vertreter sieht, der hier schon mal freundschaftlich und mit einigem Stolz ihre <span style="text-decoration: line-through;">Hüfte</span> Taille umfassen darf/<em>Foto: Bewerbergesellschaft München 2018</em>), und da kommt Gold-Kati an, keine Frage. IOC-Vizepräsident Thomas Bach (FDP/hier gern auch UDIOCM genannt) spricht von einer &#8220;besonderen Nuance&#8221;.</p>
<p>Ich sage allen Ernstes: Damit sind Münchens Chancen gestiegen. Nur dass Katarina Witt, bei allem Respekt, eben doch nicht die &#8220;erfolgreichste Eiskunstläuferin aller Zeiten&#8221; ist, wie sie behaupten, das müssen die Münchner Bewerber noch lernen. Es ist wichtig in dieser Szene, über die deutschen Grenzen zu schauen. <a title="Wikipedia: Sonja Henie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sonja_Henie" target="_blank">Sonja Henie</a> beispielsweise oder auch <a title="Wikipedia: Irina Rodnina" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Irina_Rodnina" target="_blank">Irina Rodnina</a> &#8211; die sollte man schon kennen. Do your homework!</p>
<p>Egal, das wird bestimmt lustig mit der Sportpolitikerin Kati, da bin ich recht optimistisch. Für Schlagzeilen in jeder Hinsicht ist gesorgt. Es war vor einigen Jahren ohnehin einer der vielen absurden Fehler des gewesenen Leipziger Oberbürgermeisters <a title="tag: Tiefensee" href="http://jensweinreich.de/?s=tiefensee" target="_self">Tiefensee</a> (SPD), sich selbst zum Gesicht der Bewerbung zu machen &#8211; und nicht seine sächsische Landsfrau.</p>
<p>Im Kuratorium finden sich ansonsten die üblichen Verdächtigen, ob sie nun Schröder, Westerwelle, Beckenbauer, Sommer, Schäuble, Huber, Gruber, Schächter (ja, auch die Medien) oder Zwanziger heißen.</p>
<p>Der Vollständigkeit halber, weil hier im Blog ja doch einiges zur Olympiabewerbung dokumentiert wird und das auch künftig so gehalten werden soll, in Gänze die beiden Pressemitteilungen von heute</p>
<ul>
<li>zum <a title="München 2018 Kuratorium" href="http://www.muenchen2018.org/PM_Katarina%20Witt_uebernimmt_Vorsitz_des_Kuratoriums_der_Bewerbungsgesellschaft_Muenchen_2018_GmbH.pdf" target="_blank">Kuratorium</a></li>
<li>und zum <a title="München 2018 Sportstättenkonzept" href="http://www.muenchen2018.org/PM_Sportstaettenkonzept_fuer_die_Muenchner_Olympia-Bewerbung_bestaetigt.pdf" target="_blank">Sportstättenkonzept</a>:</li>
</ul>
<p><strong><span id="more-4249"></span>Kuratorium:</strong></p>
<blockquote><p><strong>Katarina Witt übernimmt Vorsitz des Kuratoriums der Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH</strong></p>
<p><em>Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterstützen die Bewerbung Münchens um Olympische Winterspiele und Paralympics 2018</em></p>
<p>München, 9. Juli 2009 &#8211; Katarina Witt ist die Vorsitzende des Kuratoriums der Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH. Das Kuratorium wurde von der Gesellschafterversammlung am Donnerstag in München offiziell vorgestellt.</p>
<p>Katarina Witt gilt als erfolgreichste Eiskunstläuferin aller Zeiten. Sie ist zweifache Olympiasiegerin, vierfache Weltmeisterin und sechsfache Europameisterin im Eiskunstlaufen. Nach erfolgreicher Amateur- und anschließender Profikarriere gelang ihr 1994 ein Comeback als Olympia-Teilnehmerin: Bei ihren dritten Olympischen Winterspielen im norwegischen Lillehammer wurde sie Siebte. Seit 2005 engagiert sich Katarina Witt in der „Katarina Witt-Stiftung zur Sportförderung&#8221; für die Talentfindung und -förderung von Kindern mit körperlichen Handikaps. &#8220;Olympische Spiele haben mein Leben entscheidend geprägt&#8221;, erklärte Katarina Witt. „Ich habe drei Mal an Olympischen Spielen teilgenommen und die verbindende Kraft des Sports persönlich erlebt. Deshalb unterstütze ich aus voller Überzeugung das Engagement, die ersten Olympischen Winterspiele und Paralympics in das wiedervereinte Deutschland zu holen.&#8221;</p>
<p>Der Deutsche Bundestag hat zuletzt verdeutlicht, dass die Bewerbung ein nationales Anliegen für Deutschland darstellt. So ist die Politik unter anderem durch Vizekanzler und Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble sowie Bundespräsident a.D. Dr. Richard von Weizäcker und Bundeskanzler a.D. Dr. h.c. Gerhard Schröder vertreten. Dem Kuratorium gehören die weltbekannte Violinistin Prof. Anne-Sophie Mutter und die Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, an. Den Sport repräsentieren u.a. Rosi Mittermaier-Neureuther, Marianne Buggenhagen, Franz Beckenbauer und der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes Dr. Theo Zwanziger. Die Arbeitgeber werden durch Jürgen Thumann, den Präsidenten des europäischen Industrie- und Arbeitgeberverband Businesseurope, ebenso vertreten wie der Deutsche Gewerkschaftsbund durch den Bundesvorsitzenden Michael Sommer.</p>
<p>Insgesamt gehören dem Kuratorium derzeit 23 prominente Persönlichkeiten aus Sport, Politik, Wirtschaft, Kirche und Kultur an. Dies unterstreicht die breite Zustimmung für die Bewerbung über alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens hinweg. Die Mitglieder des Kuratoriums werden die Bewerbung Münchens mit Garmisch-Partenkirchen und dem Berchtesgadener Land um die Olympischen Winterspiele und Paralympics 2018 auf nationaler und internationaler Ebene unterstützen. </p>
<p>„Die Mitglieder des Kuratoriums unterstreichen, dass die Bewerbung von allen gesellschaftlichen Bereichen in Deutschland unterstützt wird. Wir sind den Vertreterinnen und Vertretern aus Sport, Politik, Wirtschaft und Kultur sehr dankbar für dieses deutliche Zeichen, das auch international wahr genommen werden wird. Katarina Witt zeichnet sich sowohl durch ihre olympische als auch durch ihre professionelle Karriere in besonderer Weise aus und genießt daher auch auf dem internationalen Parkett einen hervorragenden Ruf. Dies verleiht der Bewerbung gerade in sportfachlicher Hinsicht eine besondere Nuance&#8221;, sagte Thomas Bach, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH.</p>
<p>Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München: „Die Konstituierung des Kuratoriums ist ein weiterer wichtiger Schritt für eine erfolgreiche Bewerbung. Der Schulterschluss aus Politik, Kirche, Kultur, Wirtschaft und Sport kann viel über die Grenzen Münchens und Bayerns hinaus bewegen und die Idee von Olympischen Winterspielen und Paralympics 2018 in unserem Land in die gesamte Republik tragen sowie international für München 2018 werben. Als Münchens Oberbürgermeister freue ich mich über die Unterstützung dieses hochrangigen Kuratoriums.&#8221;</p>
<p>„Das Kuratorium und seine Mitglieder werten die Arbeit der Bewerbungsgesellschaft weiter auf und verschaffen uns zusätzlichen Rückenwind&#8221;, so Richard Adam, Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH. </p>
<p><strong>Die Mitglieder des Kuratoriums: </strong></p>
<ul>
<li>Katarina Witt, Olympiasiegerin und Vorsitzende des Kuratoriums der Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH</li>
</ul>
<p>Im Weiteren alphabetisch:</p>
<ul>
<li>Franz Beckenbauer, Präsident FC Bayern München e.V.</li>
<li>Marianne Buggenhagen, Paralympics-Siegerin</li>
<li>Prof. Dr. Thomas Gruber, Intendant Bayerischer Rundfunk</li>
<li>Bischof Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber, Vorsitzender Evangelische Kirche in Deutschland</li>
<li>Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Vorsitzende Zentralrat der Juden in Deutschland</li>
<li>Rosemarie Mittermaier-Neureuther, Olympiasiegerin</li>
<li>Prof. Anne-Sophie Mutter, Violinistin</li>
<li>Magdalena Neuner, Biathlon-Weltmeisterin</li>
<li>Dr.-Ing. Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender der BMW Group</li>
<li>Claudia Roth, MdB, Bundesvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</li>
<li>Prof. Markus Schächter, Intendant Zweites Deutsches Fernsehen</li>
<li>Dr. Wolfgang Schäuble, MdB, Bundesminister des Innern, Mitglied im Präsidium der CDU Deutschland</li>
<li>Dr. h.c. Gerhard Schröder, Bundeskanzler a.D.</li>
<li>Michael Sommer, Bundesvorsitzender Deutscher Gewerkschaftsbund</li>
<li>Dr. Tilman Spengler, Schriftsteller</li>
<li>Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen, Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland, Stellvertretender Vorsitzender der SPD</li>
<li>Jürgen Thumann, Präsident europäischer Industrie- und Arbeitgeberverband Businesseurope</li>
<li>Dr. Theo Waigel, Bundesminister a.D.</li>
<li>Dr. Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D.</li>
<li>Ingo Weiss, Präsident Deutscher Basketball-Bund, Vorsitzender Deutsche Sportjugend</li>
<li>Dr. Guido Westerwelle, Vorsitzender FDP Bundestagsfraktion</li>
<li>Dr. Theo Zwanziger, Präsident Deutscher Fußball-Bund</li>
</ul>
</blockquote>
<p><strong>Sportstättenkonzept:</strong></p>
<blockquote><p><strong>Sportstättenkonzept für die Münchner Olympia-Bewerbung bestätigt</strong></p>
<p><em>Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH stellt das Zwei-Cluster-Konzept vor</em></p>
<p>München, 9. Juli 2009 &#8211; Das Zwei-Cluster-Konzept für die Bewerbung um die Olympischen Winterspiele und Paralympics 2018 ist bestätigt. Auf ihrer Sitzung in München am Donnerstag, 9. Juli 2009, stimmten Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung dem Vorschlag zum Sportstättenkonzept der Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH zu.</p>
<p>Die Eiswettbewerbe sind im Eis-Cluster München und die Schneewettbewerbe im Schnee-Cluster Garmisch-Partenkirchen vorgesehen. Bob, Rodeln und Skeleton werden in Schönau am Königssee im Berchtesgadener Land ausgetragen. „Das Zwei-Cluster-Konzept hat den intensiven Prüfungen aus sportfachlicher, verkehrstechnischer sowie ökologischer Sicht standgehalten&#8221;, so Thomas Bach, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH und Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). „Es ist die exzellente Grundlage für eine international wettbewerbsfähige Bewerbung.&#8221;</p>
<p>Die Anordnung der Sportstätten innerhalb der Cluster hat sich aufgrund der Prüfungen gegenüber der Machbarkeitsstudie teilweise geändert. So werden beispielsweise die Biathlon- und Langlaufwettbewerbe nun unterhalb der Romanshöhen im Norden von Oberammergau ausgetragen. „Sportfachliche und umweltrelevante Aspekte wie die Vermeidung von Eingriffen in Schutzgebiete sprechen für die neue Standortwahl&#8221;, erläutert Bernhard Schwank, Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH.</p>
<p>„Die Bayerische Staatsregierung unterstützt das Zwei-Cluster-Konzept&#8221;, bestätigt Finanzminister Georg Fahrenschon, der in Vertretung für den Bayerischen M<em>inisterpräsidenten Horst Seehofer</em><em> </em>an der Gesellschafterversammlung teilnahm. „Die Konzentration auf zwei Standorte macht das Konzept international konkurrenzfähig und vermeidet negative Belastungen durch zusätzlichen Verkehr.&#8221;</p>
<p><strong>Eis-Cluster München</strong></p>
<p>Die Eiswettbewerbe sowie die Eröffnungs- und Schlussfeier finden im Münchner Olympiapark statt. Die Medal-Plaza wird im Herzen der Stadt, am Rathaus, eingerichtet. „Die Zusammenfassung des Eis-Clusters in der beeindruckenden Kulisse des Olympiaparks, der wie keine andere olympische Anlage auf der Welt seit Jahrzehnten hervorragend angenommen wird und damit bereits ein großes Zeichen für die Nachhaltigkeit setzt, ist eine der Besonderheiten unserer Bewerbung und macht diese so attraktiv&#8221;, sagt Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München. „Die derzeitige Diskussion um eine neue Mehrzweckhalle im Olympiapark zeigt, wie nachhaltig das Sportstättenkonzept angelegt ist und wie gut es sich in den Entwicklungsplan der Landeshauptstadt einfügt.&#8221;</p>
<p>Die Eishockey-Turniere finden in einer neuen Halle am Standort des jetzigen Eissportzentrums und in der neuen Multifunktionshalle auf dem Gelände der Event-Arena statt. Eiskunstlauf und Short Track sind in der Olympiahalle geplant. Die Curling-Wettbewerbe werden in der temporär umgebauten Olympia-Schwimmhalle, die Eröffnungs- und Schlussfeier im Olympiastadion ausgetragen. Für die Eisschnelllaufwettkämpfe wird eine Halle auf dem Gelände des TUM Campus der Technischen Universität München im Olympiapark errichtet.</p>
<p>Unmittelbar angrenzend an den Olympiapark entsteht auf Teilflächen des Bundeswehr-Verwaltungszentrums an der Dachauer Straße das Olympische Dorf mit ca. 3.500 Betten. Medienvertreter werden im temporären Mediendorf nahe des „Main Media Center&#8221; in der Münchner Messe und im „Olympic Media Village&#8221; am Rand des Olympiaparks untergebracht. Letzteres steht im Anschluss an die Olympischen Spiele genauso wie das Olympische Dorf der Münchner Bevölkerung als innenstadtnahes, innovatives Wohnviertel mit hohen energetischen Standards zur Verfügung. </p>
<p><strong>Schnee-Cluster Garmisch-Partenkirchen</strong></p>
<p>Die unter sportfachlichen, verkehrstechnischen und ökologischen Gesichtspunkten optimierte Sportstättenverteilung im Schnee-Cluster Garmisch-Partenkirchen weist Veränderungen zur früheren Planung auf. Neben den Langlauf- und Biathlonwettbewerben wurde die Halfpipe aus Gründen der besseren Umweltverträglichkeit an den so genannten „Amihang&#8221; verlegt.</p>
<p>Die Alpinwettbewerbe finden &#8211; mit Ausnahme des Spezial- und des Kombinationsslaloms &#8211; auf der Kandahar-Abfahrt statt. Sowohl Spezial- als auch Kombinationsslalom werden auf der erprobten Weltcup-Strecke in unmittelbarer Nachbarschaft zum Skistadion am Gudiberg ausgetragen. Dort werden neben den Sprungwettbewerben von der großen und der kleinen Schanze auch die Aerial- und Moguls-Wettbewerbe durchgeführt. Für Parallel-Giant Slalom sowie Snowboard- und Ski-Cross steht die Hornabfahrt am Hausberg zur Verfügung.</p>
<p>Für die Biathlon- und die Langlaufwettbewerbe konnte ein geeigneter Standort unterhalb der Romanshöhen im Norden Oberammergaus ermittelt werden.</p>
<p>„Die intensiven Expertenprüfungen haben gezeigt, dass Garmisch-Partenkirchen hervorragend für Olympische Spiele gerüstet ist. Ein Großteil der Schneewettbewerbe kann auf bereits bestehenden Anlagen ausgetragen werden&#8221;, so Thomas Schmid, Bürgermeister von Garmisch-Partenkirchen.</p>
<p>Für die Athletinnen und Athleten der Schneewettbewerbe stehen 2.500 Betten im sogenannten „Snow Village&#8221; zur Verfügung. Für Medienvertreter wird ein „Sub-Media-Center&#8221; (SMC) eingerichtet. Mit diesem Konzept für die Schneewettbewerbe können die erforderlichen Eingriffe in geschützte Gebiete auf ein Minimum reduziert und damit neue Maßstäbe für Großveranstaltungen im Wintersport gesetzt werden.</p>
<p><strong>Schönau am Königssee</strong></p>
<p>Die Kunsteisbahn am Königssee wird 2018 die Bob-, Rodel- und Skeletonwettbewerbe beherbergen. „Bei der Bob- und Skeleton WM 2011 können wir kurz vor der Entscheidung um die Olympischen Winterspiele 2018 zeigen, dass unsere Kunsteisbahn auf dem neuesten Stand der Technik und das Berchtesgadener Land für die Olympischen Spiele bestens gerüstet ist&#8221;, erklärt der Landrat des Berchtesgadener Landes Georg Grabner. Die rund 300 Sportlerinnen und Sportler werden in Schönau am Königssee in einem bis 2018 fertiggestellten Hotelkomplex untergebracht sein.</p></blockquote>
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		<title>Sotschi &#8220;is making rapid progress&#8221;</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/06/sotschi-is-making-rapid-progress/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 05:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für Feinschmecker. Mal wieder etwas anderes, aber noch Wintersport &#8211; der Beitrag sollte eigentlich am Samstag folgen, es kam nur etwas dazwischen. Nun also: Am 4. Juli war es genau zwei Jahre her, dass Sotschi und Wladimir Putin in der aufregenden Guatamela City aus welchen Gründen auch immer mit den Olympischen Winterspielen 2014 geehrt wurden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Feinschmecker.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/u1jrlpRCpcE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/u1jrlpRCpcE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Mal wieder etwas anderes, aber noch Wintersport &#8211; der Beitrag sollte eigentlich am Samstag folgen, es kam nur etwas dazwischen. Nun also: Am 4. Juli war es genau zwei Jahre her, dass <a title="tag: Sotschi" href="http://jensweinreich.de/?s=sotschi" target="_self">Sotschi</a> und <a title="tag: Putin" href="http://jensweinreich.de/?s=putin" target="_self">Wladimir Putin</a> in der aufregenden Guatamela City aus welchen Gründen auch immer mit den Olympischen Winterspielen 2014 geehrt wurden.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Pn-scEde8jU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/Pn-scEde8jU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object> </p>
<p>Und noch eins meiner Lieblingsvideos:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_aNo3DxWaW4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/_aNo3DxWaW4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Zum Jubiläum bin ich Xenia aus der Presseabteilung der Olympiaorganisatoren sehr dankbar, dass sie uns mit Fotos von den enormen Baufortschritten versorgt. Mehr wollte ich eigentlich gar nicht sagen. Sehen sie selbst.</p>
<p>For further information please contact:</p>
<ul>
<li><a title="Sochi 2014 Webseite" href="http://www.sochi2014.com" target="_blank">The Sochi 2014 Organizing Commitee</a></li>
<li><a title="Greenpeace, Sotschi 2014" href="http://www.greenpeace.org/russia/en/campaigns/forests/olympiad-2014-in-sochi-the-op" target="_blank">Greenpeace</a></li>
<li><a title="Human Rights Watch, Sotschi 2014" href="http://www.hrw.org/en/news/2009/05/25/dont-trample-olympic-ideals-russia" target="_blank">Human Rights Watch</a></li>
<li><a title="The Other Russia" href="http://www.theotherrussia.org/2008/04/28/kasparov-on-sochi-olympics-in-the-wall-street-journal/" target="_blank">The Other Russia</a></li>
<li><a title="Amnesty International, Sotschi 2014" href="http://blogs.amnesty.org.uk/blogs_entry.asp?eid=460" target="_blank">Amnesty International</a></li>
</ul>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4179" title="sochi-pic1" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/sochi-pic1.jpg" alt="" width="500" height="348" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-4180" title="sochi-pic2" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/sochi-pic2.jpg" alt="" width="500" height="571" /><span id="more-4105"></span><img class="aligncenter size-full wp-image-4181" title="sochi-pic3" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/sochi-pic3.jpg" alt="" width="500" height="355" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-4182" title="sochi-pic4" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/sochi-pic4.jpg" alt="" width="500" height="287" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-4183" title="sochi-pic5" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/sochi-pic5.jpg" alt="" width="500" height="358" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-4185" title="sochi-pic61" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/sochi-pic61.jpg" alt="" width="500" height="350" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-4186" title="sochi-pic7" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/sochi-pic7.jpg" alt="" width="500" height="375" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-4187" title="sochi-pic8" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/sochi-pic8.jpg" alt="" width="479" height="414" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-4188" title="sochi-pic9" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/sochi-pic9.jpg" alt="" width="500" height="404" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pechsteins Devotionalien: &#8220;Super-Claudia, Kufen-Queen&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 19:41:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mal was anderes, das passt nicht recht in den sachlichen Beitrag über den Blutdopingfall der erfolgreichsten Deutschen bei Olympischen Winterspielen. Ich weiß gar nicht, ob Devotionalien von Sportstars im Wert sinken oder steigen, wenn die Dopingfahnder erfolgreich waren. Für jene, die ihr Geld risikoreich anlegen mögen, sei an dieser Stelle der Claudia-Pechstein-Shop empfohlen. Dort gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal was anderes, das passt nicht recht in den sachlichen Beitrag über den <a title="ISU &quot;Claudia Pechstein des Blutdopings überführt&quot;" href="http://jensweinreich.de/?p=4108" target="_self">Blutdopingfall</a> der erfolgreichsten Deutschen bei Olympischen Winterspielen. Ich weiß gar nicht, ob Devotionalien von Sportstars im Wert sinken oder steigen, wenn die Dopingfahnder erfolgreich waren. Für jene, die ihr Geld risikoreich anlegen mögen, sei an dieser Stelle der <a title="Webseite von Claudia Pechstein" href="http://claudia-pechstein.de/fanartikel/index.htm" target="_blank">Claudia-Pechstein-Shop</a> empfohlen. Dort gibt es:</p>
<ul>
<li>Die CD <strong>&#8220;Super Claudia, Kufen-Queen&#8221;</strong>. Die klingende Autogrammkarte von Claudia Pechstein. Der offizielle Fan-Song mit persönlichem Grußwort und handsigniert &#8211; 7,95 €</li>
<li>Die <strong>Glücksperücke</strong> (für Erwachsene) &#8211; 15,00 €</li>
<li>Ein <strong>Poster</strong> (42 x 60 cm) &#8211; 5,00 €</li>
<li><strong>Fan-Paket</strong> (Perücke, Poster, Autogrammkarte) &#8211; 14,95 €</li>
</ul>
<p>Nur zu. Sonst ist es vergriffen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pyeongchang: Olympiafavorit für 2018</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/26/pyeongchang-olympiafavorit-fur-2018/</link>
		<comments>http://www.jensweinreich.de/2009/04/26/pyeongchang-olympiafavorit-fur-2018/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 10:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Münchens Bewerber für die Olympischen Winterspiele 2018 bekommen doch noch Konkurrenz: Das Nationale Olympische Komitee Südkoreas benannte in dieser Woche Pyeongchang zum Olympiabewerber. Der Favorit ist damit gegeben in einem Wettbewerb, der diesmal wohl ohne Vorauswahl durch das IOC auskommt: denn bisher gibt es nur drei Interessenten: München, Annecy in Frankreich und Pyeongchang, Bewerbungsschluss ist im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="400" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0pBvYmIsvwk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="400" src="http://www.youtube.com/v/0pBvYmIsvwk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Münchens Bewerber für die Olympischen Winterspiele 2018 bekommen doch noch Konkurrenz: Das Nationale Olympische Komitee Südkoreas benannte in dieser Woche Pyeongchang zum Olympiabewerber. Der Favorit ist damit gegeben in einem Wettbewerb, der diesmal wohl ohne Vorauswahl durch das IOC auskommt: denn bisher gibt es nur drei Interessenten: München, Annecy in Frankreich und Pyeongchang, Bewerbungsschluss ist im Oktober.</p>
<p>So wenig Interesse gab es lange nicht: Für 2014 waren sieben Städte im Rennen, für 2010 sogar acht und für 2006 wenigstens noch sechs Bewerber. Diesmal muss das IOC nicht einmal einen Vorausscheid durchführen, bislang jedenfalls. In deutschen Medien wird mitunter noch über einen Schweizer Bewerber spekuliert &#8211; doch das Thema hat sich längst erledigt. Swiss Olympic wird sich nach drei schweren Niederlagen <a title="NZZ vom 22. April 2009: Neuer Anlauf Richtung Winterolympia 2022" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/eishockey/sporttickerdepartment/urnnewsmlwwwsda-atsch20090422brz021_1.2446934.html" target="_blank">frühestens wieder für 2022</a> in Position bringen.</p>
<p>Kim Jin Sun, Gouverneur der koreanischen Provinz Kangwon, sagte am Rande der NOK-Hauptversammlung in Seoul: „Pyeongchang wird sicherstellen, dass es gewinnt.&#8221; Dies ist durchaus als Drohung aufzufassen. </p>
<p>Dass München gegen eine Provinzstadt antritt; dass den Koreanern bei der Biathlon-WM im Februar organisatorisch keine Glanznummer gelang &#8211; das bedeutet gar nichts. Das vernebelt höchstens einigen deutschen Biathlon-Berichterstattern die Sinne, wie im Februar zu lesen und zu hören war, sportpolitisch aber ist es ohne Belang. Sollten die Koreaner im Juli 2011 auf der IOC-Session in Durban gewinnen, werden sie für jede Sportart die besten Experten aus allen Wintersportnationen einkaufen &#8211; und auch jene Sportarten akzeptabel organisieren, von denen sie keine Ahnung haben. Daran bestehen keine Zweifel. Das haben schon viele andere Olympiaausrichter geschafft. So läuft das Geschäft.</p>
<p>Pyeongchang bewirbt sich zum dritten Mal um die Winterspiele. Die Koreaner haben zwei Mal knapp verloren. Sie haben in all den Jahren immer nachgebessert, die Anforderungen des IOC erfüllt, hunderte Millionen Dollar in die Infrastruktur investiert und ihre Bewerbung stetig verbessert. Mal ungeachtet unsauberer Machenschaften: Soll das alles nicht zählen? Will man sie zum dritten Mal für nicht gut genug befinden? Schließlich die Frage der Fragen: Wie ernst nimmt das IOC die Berichte der Evaluierungskommissionen? Warum überhaupt die Prüfungstouren durch die Bewerberstädte, wie gerade im Wettbewerb um die Sommerspiele 2016, wenn am Ende doch andere Faktoren den Ausschlag geben?</p>
<p>Für die Spiele 2010 verlor Pyeongchang auf der IOC-Session 2003 in Prag gegen Vancouver, mit 53:56 Stimmen. Entscheidend war aber nicht die Klasse der Kanadier, sondern die Verstimmungen im koreanischen Binnenklima. Das behaupte ich sechs Jahre später, auch wenn ich es im Juli 2007 <a title="BLZ vom 3. Juli 2003: Fehlerlos auf der Zielgeraden" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/0703/sport/0146/index.html" target="_blank">in meinem aktuellen Bericht</a> anders gesehen habe: Hätte der inzwischen wegen Korruption aus dem IOC entschwundene Kim Un Yong damals auf seine Kandidatur als IOC-Vizepräsident verzichtet, hätte Pyeongchang gewonnen. Kim wurde daraufhin in der Heimat als Hauptschuldiger an der Niederlage gebrandmarkt und bekam (endlich) juristische Probleme.</p>
<p>Im Wettbewerb um die Winterspiele 2014 unterlag Pyeongchang im Juli 2007 in Guatemala gegen <a title="Tag: Sotschi, inkl. einiger Berichte aus Guatemala" href="http://jensweinreich.de/?s=sotschi" target="_self">Sotschi</a>, mit 47:51 Stimmen. Russlands damaliger Präsident Wladimir Putin und seine Oligarchenfreunde haben einfach mehr und brutaler in die Wahl investiert als die Koreaner mit ihrem mächtigen IOC Mitglied Lee Kun Hee, damals noch Chef des Samsung-Konzerns. Lee stieg sogar in die Bütt. Der vielfacher Milliardär bat mit brüchiger Stimme: &#8220;Im Namen von 70 Millionen Koreanern, geben Sie uns die Spiele!&#8221; Es war Lees erste Rede vor dem IOC. Die erste Rede in Englisch, wie seine Frau stolz bestätigte. Einem Mann wie Lee Kun Hee, dessen Erscheinung sowjetischen Parteibonzen wie Leonid Breschnew ähnelt, schlägt man eigentlich keinen Wunsch aus. Nicht in diesem bizarren Kreis des IOC. Denn Lee bittet nie einfach um etwas. Er kauft es. Korruption zählt in Korea zu den populärsten olympischen Sportarten. Damals gelang mir im IOC-Hotel übrigens ein Schnappschuss vom Sportkameraden Lee und seiner Gattin:</p>
<p><img class="size-full wp-image-3627 alignnone" title="Samsung-Chef Kun Hee Lee, Guatemala 2007" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/04/lee-guatemala.jpg" alt="" width="500" height="389" /> </p>
<p><span id="more-3624"></span>Die Südkoreaner waren damals sportpolitisch extrem angeschlagen und zerstritten. Im letzten Moment hat sich IOC-Ehrenpräsident Juan Antonio Samaranch für Sotschi eingesetzt, die Russen flogen ihn ein, obwohl er zunächst gar nicht nach Guatemala kommen wollte, das brachte entscheidende Stimmen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3629" title="Schwer am Stimmenzählen: Juan Antonio Samaranch Senior, Guatemala 2007" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/04/jas-guatemala-telefon.jpg" alt="" width="500" height="354" /></p>
<p>Zwei Jahre später haben die Koreaner ihre Schwächephase überwunden und sinnen auf Revanche. <span style="text-decoration: line-through;">Samsung-Boss</span> <a title="Der reichste Koreaner: IOC-Mitglied Lee Kun Hee" href="http://jensweinreich.de/?p=3727" target="_self">Der ehemalige Samsung-Chairman</a> Lee finanziert die Bewerbung fast im Alleingang, während München größte Schwierigkeiten hat, Mittel aus der Wirtschaft zu akquirieren und sich über etliche Ecken wohl doch wieder vor allem vom Steuerzahler alimentieren lässt, obwohl behauptet wurde, 30 Millionen Euro würden komplett aus privaten Kassen kommen. Zur Finanzierungsfrage wird es nocht etliche Texte geben, keine Sorge.</p>
<p>Vor zwei Monaten wurde Park Yong Sung zum NOK-Präsidenten und der obersten Sportbehörde Südkoreas gekürt. Auch Park ist wieder erstarkt. Der Top-Manager des Doosan-Konzerns war einst wegen Korruption zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt worden und musste deshalb den Vorsitz im Judo-Weltverband und damit die IOC-Mitgliedschaft abgeben. Nun ist er zurück, rechtzeitig zur Olympiabewerbung. Kürzlich in Denver habe ich ihn schon beobachtet. Er weiß, wie sich Stimmen beschaffen lassen.</p>
<p>Lee Kun Hee, Park Yong Sung und nicht zu vergessen der ehemalige KCIA-Geheimagent Kim Un Yong: Sie alle wurden wegen Korruption verurteilt, mitunter mehrfach, saßen in Untersuchungshaft, hatten Hausarrest, flüchteten zeitweise ins Ausland, wurden begnadigt und wieder verurteilt &#8211; nichts besonderes, sondern normales Procedere in Südkorea. Alle drei aber &#8211; und das ist neu &#8211; raufen sich nun im nationalen Interesse zusammen: für Pyeongchang. Diese Allianz ist nicht zu unterschätzen.</p>
<p>Kim Un Yong war während der Sommerspiele 2008 in Peking Stammgast bei Samaranch Senior, der die <a title="Samaranch Junior" href="http://jensweinreich.de/?p=3394" target="_self">Olympiabewerbung von Madrid 2016</a> puscht. Samaranchs Stimmenpaket von rund 30 IOC-Mitgliedern ist nach wie vor ein Pfund. Gelingt es ihm, die Sommerspiele nach Madrid zu holen, würde Olympia dreimal hintereinander in Europa ausgetragen: In London, Sotschi und Madrid. München wäre somit für 2018 eigentlich chancenlos und könnte seine Bewerbung einstellen.</p>
<p>Zum Abschluss noch eine rein kommentierende Passage, eine Meinungsäußerung, die auf zahlreichen Gesprächen mit unmittelbar Beteiligten und Insidern beruht:</p>
<blockquote><p>Brisant ist die Konstellation auch deshalb: Treuer Gefährte von Samaranch und Kim ist seit langem der IOC-Vizepräsident und DOSB-Präsident Thomas Bach. Das UDIOCM unterstützte im Jahr 2001 per Unterschrift sogar Kims Kandidatur für den IOC-Vorsitz &#8211; für ihn damals, natürlich, ein <a title="BLZ vom 17. Juli 2001: Die Last des Vermächtnisses" href="https://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2001/0717/sport/0026/index.html" target="_blank">&#8220;rein notarieller Akt ohne Bindewirkung&#8221;</a>.</p>
<p>Bach könnte sogar von einer Niederlage Münchens profitieren, das &#8211; Achtung Floskel, aus gutem Grund &#8211; pfeifen in Lausanne die Spatzen von den Dächern. Damit könnten seine Chancen steigen, 2013 IOC-Präsident Jacques Rogge zu beerben.</p>
<p>Zum einen, weil es doch relativ unwahrscheinlich ist, zweimal in kurzen Abständen Olympiasieger zu werden (also in diesem Fall mit München 2011 und mit einer Präsidentschaftskandidatur 2013, die Bach ja nie bestätigt, aber auch nicht abstreitet). Zum anderen, weil Samaranch und Kim und all die alten Kampfgefährten, sich, wenn Madrid und Pyeongchang gewännen, mit ihren Stimmen auch bei Bach bedanken dürften.</p>
<p>Bei <a title="Interview mit Thomas Bach" href="http://jensweinreich.de/?p=3458" target="_self">meinem Interview</a> kürzlich in Vancouver hatte ich aus Zeitgründen leider keine Gelegenheit mehr, Bach dazu zu befragen. Er hätte sicher, wie immer, derlei Zusammenhänge ins Reich der Absurditäten verbannt. Nur werden derlei Hochrechnungen, die Bach stets von sich weist, von etlichen IOC-Mitgliedern und Verbandspräsidenten angestellt. Allerdings immer unter der Maßgabe des Quellenschutzes &#8211; offiziell schweigt man lieber. </p>
<p>Auch Münchens Olympiabewerber kennen diese Spekulationen &#8211; und nehmen sie sehr ernst. Sie können die Mechanismen der internationalen Sportpolitik nur berücksichtigen &#8211; aber nicht ändern.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Sotschi 2014: PR vs Journalismus</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 13:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Dear friend&#8221;, eine kleine aber nicht unwichtige Korrektur zu meinem gestrigen Beitrag <a href="http://jensweinreich.de/?p=2974" target="_self">&#8220;Putin zu Sotschi: We must cut construction costs&#8221;</a>. Ich weiß zwar nicht, was ich missverstanden habe, entschuldige mich dafür dennoch bei <a href="http://jensweinreich.de/?p=1344" target="_self">Dmitri Kosak</a>, <a href="http://jensweinreich.de/?p=1344" target="_self">Wladimir Putin</a>, <a href="http://jensweinreich.de/?p=2519" target="_self">Dmitri Medwedjew</a> und den Olympia-Organisatoren. Aus Sotschi bzw. vom Server der <span style="text-decoration: line-through;">Schönfärber</span> PR-Agentur <a href="http://www.webershandwick.com/#" target="_blank">Weber Shandwick</a>, einer jener Giganten, die im Olympiabewerber-Business Geschäfte machen, kommt gerade diese Email, die alles richtig stellt. Es stimmt schon, dass die Regierungszusagen für Sotschi um 15 Prozent gekürzt wurden. Aber nur, weil man die Ausgaben optimiert und billigeres Baumaterial gefunden hat. Ach so, klar, das musste noch einmal gesagt werden. Hier der Beweis für die laut RIA Novosti sehr <a href="http://de.rian.ru/business/20090218/120201013.html" target="_blank">erfreuliche Nachricht</a>:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Von: Sochi2014 Media [mailto:sochi2014media@webershandwick.com]<br />
Gesendet: Mittwoch, 18. Februar 2009 13:59<br />
An: Sochi2014 Media<br />
Betreff: Statement on Sochi 2014&#8242;s budget</p>
<p>Dear Friend,</p>
<p>The press office of the Deputy Prime Minister of Russia today made the following statement in relation to positive cost savings made associated with the development of Sochi as a mountain-climate resort:<span id="more-2983"></span></p>
<p>&#8220;In the meeting with the Prime Minister of Russia Vladimir Putin, the Deputy Prime Minister of Russia Dmitry Kozak said that the Russian Government has managed to save 15% of the overall cost of infrastructure and Olympic venues construction projects included into the program of Sochi development as a mountain-climate resort. Kozak highlighted that the number of venues and their quality remain precisely the same.</p>
<p>&#8220;The significant savings were reached because of the reduction of construction materials costs and the optimization of expenses. He also outlined that following a comprehensive state assessment of construction documentation including four Olympic venues an opportunity to reduce the planned cost of the project by 7,5 billion rubles was identified.&#8221; (&#8230;)</p>
<p>Many thanks,</p>
<p>The Sochi 2014 Team</p>
</blockquote>
<p>Ja, Danke auch, gern geschehen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Putin zu Sotschi: &#8220;We must cut construction costs&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 14:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sage ja immer, dass es sich lohnt, schräge Webseiten aufzusuchen. Dazu zähle ich die der russischen Regierung. Die Meldung, dass Russland den Etat für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi um 1,4 Milliarden auf äußerst bescheidene 8 Milliarden Euro kürzt, ist ja inzwischen <a href="http://wintersport.zdf.de/ZDFsport/inhalt/24/0,5676,7520472,00.html?dr=1" target="_blank">auf</a> <a href="http://www.nachrichten.ch/detail/372412.htm" target="_blank">dem</a> <a href="http://www.kurier.at/sportundmotor/295569.php" target="_blank">Markt</a>. Das kommt aber überraschend, nicht wahr? Es werden 15 Prozent Kosten für die Wettkampfstätten eingespart, erklärte Vize-Premier und Olympiaminister <a href="http://jensweinreich.de/?p=1344" target="_self">Dmitri Kosak</a> nach einem Gespräch beim Premierminister, <a href="http://jensweinreich.de/?p=1344" target="_self">Olympia-Akquisiteur</a> und <a href="http://www.eujudo.com/news.php?nid=8" target="_blank">Ehrenpräsidenten des Europäischen Judoverbandes</a> Wladimir Putin. Den Blicken nach zu urteilen, muss das heute ein sehr ernster Talk gewesen sein, der Lage angemessen:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2975" title="putin-kozak-17022009" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/02/putin-kozak-17022009.jpg" alt="" width="500" height="292" /></p>
<p><small>© Russian Government</small></p>
<p>Faszinierend finde ich, dass ein Protokoll des Gesprächs zwischen Putin und Kosak bereits auf Putins Webseite steht. In <a href="http://www.government.ru/content/governmentactivity/mainnews/archive/2009/02/17/205195.htm" target="_blank">Russisch</a>. In <a href="http://premier.gov.ru/eng/events/2124.html" target="_blank">Englisch</a>. Lustig sich vorzustellen, der Rapport sei so verlaufen.<span id="more-2974"></span></p>
<p>Die englische Variante:</p>
<blockquote><p><strong>Transcript of the beginning of the meeting:</strong></p>
<p><strong>Putin</strong>: Shall we begin with your visit to Vancouver or regional projects?</p>
<p><strong>Kozak</strong>: Regional projects. We are now monitoring the socio-economic situation in Russia&#8217;s regions. Working jointly with the working group that monitors the situation on the housing market, set up by Deputy Prime Minister Alexander Zhukov, we have been monitoring the main trends, above all in the economy, since last October. We are coordinating the process to be able to take prompt anti-crisis measures. The main goal of our efforts and the measures that have been taken is to preserve jobs. This is the goal of federal targeted programmes, the Investment Fund, and the Fund for the Development of the Housing and Utilities Sector. Even the Olympics is above all a method of preserving jobs.</p>
<p><strong>Putin</strong>: Why do you say &#8220;even the Olympics&#8221;? The Olympics is a priority project. How many people should work on its facilities?</p>
<p><strong>Kozak</strong>: Some 12,000, but I was referring to the effect of the Olympics on the other Russian regions apart from the Krasnodar Territory. Taking into account the results of monitoring the employment situation, I have sent to all head of the Russian regions instructions to set up construction companies.</p>
<p><strong>Putin</strong>: So, 12,000 are employed there, and how many will it be together with the people working in related spheres?</p>
<p><strong>Kozak</strong>: We have sent proposals with a tenders schedule even to ailing construction companies, so that all of them would take part in the competition. This is spurring competition for contracts and creating jobs. The 12,000 construction workers is a lot, and the subsidies allocated from the Fund for the Development of the Housing and Utilities Sector will save up to 1.5 million jobs. Next, the Investment Fund, the regional projects we have approved and inspected will create up to 20,000 jobs this year. I think that preserving jobs is the main anti-crisis measure of social assistance in the current situation. As for the Olympics, experts from the International Olympic Committee have recently finished an inspection visit to the site. They were shown all construction schedules and charts, and discussed all aspects of the project.</p>
<p><strong>Putin</strong>: I remember it.</p>
<p><strong>Kozak</strong>: Everything is so far proceeding according to plan. Next year Sochi is to officially receive the Winter Games flag, and this is the main reason for my visit to Vancouver, Canada, where we discussed the procedure. Besides, we inspected the results of preparations for the 2010 Winter Olympics there, which are in their final stage.</p>
<p><strong>Putin</strong>: We must cut construction costs.</p>
<p><strong>Kozak</strong>: We are monitoring the problem, and I planned to speak about it. We have finished drafting an Olympic Heritage programme, which implies the use of the facilities after the Games, and have coordinated it with all concerned departments and the Krasnodar Territory administration. We think that the facilities after the Games should be used to boost the territory&#8217;s development and tourism. This allowed us to formulate investment proposals for four types of facilities. The training facilities for the Russian athletes, including Paralympic athletes, will be located in the Imereti Valley. At the same time, we can build a water park and a multirole sports centre there &#8211; this will also benefit the investors. These proposals will be presented at MIPIM 2009, the world&#8217;s premier real estate summit to be held at Cannes, France, on March 10-13. Russian investors have shown interest in the event. The decision on these sports facilities alone will save budgetary allocations of up to 25 billion roubles.</p>
<p><strong>Putin</strong>: We will save money by attracting investors. What I had in mind was to cut the real cost of the project because prices of construction materials have fallen.</p>
<p><strong>Kozak</strong>: We have done this; we have recalculated spending for all facilities based not only on the approved plans and expense accounts, but also on the experience of similar projects. As a result, we have cut spending under them by 15%. State expertise is working on budget-financed projects very efficiently. It has established that the funds requested for the four sports facilities with the completed design plans and cost accounts exceed the real needs by 7.5 billion roubles. Such examination of all projects allowed us to save 300 billion roubles for the budget last year.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>München 2018: Was das BMI zur Finanzierung der Olympiabewerbung sagt</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 13:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kann schon sein, dass hier heute einige Einträge zu viel erscheinen. Aber ich finde, die Themen haben es verdient, nicht in einem meterlangen Grundsatzartikel vermengt zu werden. Nächste Notiz also: Die Frage der Finanzierung des olympischen Abenteuers 2018. Diese Frage interessiert mich immer, ich kann mich noch recht gut an einige verbale Auseinandersetzungen mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann schon sein, dass hier heute einige Einträge zu viel erscheinen. Aber ich finde, die Themen haben es verdient, nicht in einem meterlangen Grundsatzartikel vermengt zu werden. Nächste Notiz also: Die Frage der Finanzierung des olympischen Abenteuers 2018. Diese Frage interessiert mich immer, ich kann mich noch recht gut an einige verbale Auseinandersetzungen mit dem unfehlbaren und <span style="text-decoration: line-through;">cholerisch veranlagten</span> stets ausgeglichenen Herrn Bundesminister des Innern Otto Schily (SPD) erinnern. Einmal habe ich ihn nach einer Aufsichtsratssitzung gefragt, ob er denn sagen könne, was der Spaß &#8211; also die Austragung Olympischer Spiele in Leipzig &#8211; tatsächlich die Steuerzahler kosten würde. Schily antwortete zusehends und hörbar genervt: Eine Kostenanalyse sei &#8220;im gegenwärtigen Stadium nicht notwendig&#8221; (das war acht Monate nachdem sich das deutsche NOK für Leipzig entschieden hatte). Dann sagte er: &#8220;Die wirtschaftlichen Vorteile werden in angemessener Form der Bevölkerung mitgeteilt werden.&#8221; Über die wirtschaftlichen Belastungen sprach er nicht. Hier dazu ein Grundsatzbeitrag aus jenen Tagen, in dem ich auch die für Olympiabewerbungen wichtigen Fragen des OCOG und Non-OCOG-Budgets streife: <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2004/0114/sport/0018/index.html" target="_blank">&#8220;Was kosten die Spiele?&#8221;</a></p>
<p>Aus Schilys Ministerium und aus der sächsischen Staatskanzlei kannte ich damals die Hochrechnungen der Beamten: Sie kalkulierten zwischen 9 und 14 Milliarden Euro Kosten für den Fall, dass Leipzig den olympischen Zuschlag erhielte. Es kam dann <span style="text-decoration: line-through;">glücklicherweise</span> so, dass Leipzig im Mai 2004 im Staus der Applicant City hängen blieb und vom IOC nicht für die Finalrunde der Candidate Cities zugelassen wurde.</p>
<p>Ja, die Finanzfrage wird uns in den nächsten Monaten und vielleicht sogar Jahren beschäftigen. Bislang weiß man nur, dass man nichts weiß, dass es irgendwie billig sein soll &#8211; die Austragung der Spiele, also beispielsweise nicht so teuer wie in Peking oder Sotschi :) &#8211; und dass die veranschlagten 30 Millionen für die Bewerbungsphase allein aus der Privatwirtschaft aufgebracht werden sollen. Dies allerdings, und das als erste Lehre aus den vergangenen deutschen Olympiabewerbungen, wurde immer versprochen &#8211; aber nie gehalten. Die Bewerbungen von Berchtesgaden (Winter 1992), Berlin (Sommer 2000) und Leipzig (Sommer 2012) wurden zum überwiegenden Teil aus Steuermitteln finanziert. Alle Bewerbungen brachten kolossal weniger private Mittel ein, als großspurig versprochen worden war. Stets rügten Rechnungsprüfer katastrophale Versäumnisse im Umgang mit öffentlichen Geldern <em>(und keine Sorge: die entsprechenden Originaldokumente werden hier bald auch veröffentlicht)</em>. Wie viele Steuermillionen oder gar Milliarden die Ausrichtung der Winterspiele in Bayern verschlingen würde, bleibt weiter unklar. Bislang existiert kein belastbares Finanzierungskonzept. Albert Speer &amp; Partner, die bereits die Machbarkeitsstudie erstellt haben, werkeln zwar an den Inhalten des Bewerbungsbuches, klammern die Finanzfrage aber vollends aus. Ein entsprechendes Projekt wird erst ausgeschrieben.<span id="more-2889"></span></p>
<p>Laut Angaben aus München fließen derzeit keine Steuermittel direkt in die Bewerbung. Es gibt allerdings einige Fördermaßnahmen, etwa die der Stadtwerke, die ich frech als verdeckte Subventionen bezeichne. Das lief in Leipzig ja auch so. Damals wurden, ein Skandal, gar Provisionen auf Leistungen städtischer Firmen für die Olympia GmbH gezahlt.</p>
<p>Um mal eine Hausmarke zu haben für die anstehenden Diskussionen, hier die Antworten des BMI auf meine Fragen, die ich am 13. Januar 2009 an Rüdiger Kass, Abteilungsleiter Sport des BMI, Christoph Bergner, Parlamentarischer Staatssekretär im BMI, und Roland Dubyk, Leiter der Projektgruppe 2018, geschickt habe. Die freundliche Antwort &#8211; ich finde wirklich, hier zählen nur schriftlich dokumentierte Antworten erging zwei Tage später. Vielen Dank.</p>
<blockquote><p>Fragen und Antworten an die Sportabteilung des BMI:</p>
<p><strong>1) Wann genau wurde die Projektgruppe Olympia 2018 des BMI eingerichtet, wie viele Mitarbeiter umfasst diese Projektgruppe?</strong></p>
<p>Zum 1. Januar 2008; Bezeichnung PG 2018, derzeit 4 Mitarbeiter.</p>
<p><strong><span style="color: #000000;">2) Welche Aufgaben erledigt diese Projektgruppe derzeit?</span></strong></p>
<p>Ansprechpartner für das Bewerbungskomitee, Mitwirkung bei der Erarbeitung des Bid Books durch das Bewerbungskomitee einschl. Strategieentwicklung durch· notwendige Koordinierung der Bundesaspekte mit den beteiligten Ressorts gegenüber dem Bewerbungskomitee (insbesondere im Rahmen der Themenbereiche Standort-bedingungen, rechtliche Aspekte, Zoll- und Einreiseformalitäten, Garantien); Interessenwahrnehmung des BMI im Rahmen der einzelnen Themenbereiche des Bid Books und ggfls. notwendige weitere Koordinierung; IOC-Fragenkatalog für Bewerberstätte (z. B. Rückfragen IOC auf abgegebenen Antwortkatalog).</p>
<p><strong><span style="color: #000000;">3) Unter den Sportfördermitteln des Bundeshaushalts 2009 taucht eine Zuwendung für die Olympiabewerbung nicht auf. Gibt es also derzeit keine Bundesförderung für die Bewerbung?</span></strong></p>
<p>Für die Kosten der Olympiabewerbung sind keine Bundesmittel vorgesehen.</p>
<p><strong>4) Oder verbirgt sich eine Zuwendung (mehrere Zuwendungen) unter anderen Etatposten bzw. werden nicht explizit genannt?</strong></p>
<p>Nein.</p>
<p><strong>5) In welcher Weise wird sich das Bundesinnenministerium beteiligen?</strong></p>
<p>Unterstützung der Bewerbung im Rahmen der unter 2) genannten Aufgaben.</p>
<p><strong>6) Welcher Zeitfahrplan ist für die Regierungsgarantien vorgesehen, die einem Bewerber seitens des IOC abverlangt werden?</strong></p>
<p>Der Zeitfahrplan für die notwendigen Regierungsgarantien wird gegenwärtig mit den Beteiligten abgestimmt.</p>
<p><strong>7) Wie hoch sind derzeit die Kostenschätzungen für den OCOG und den Non-OCOG-Etat Olympischer Spiele im Großraum München? Mit wie vielen Millionen aus öffentlichen Kassen kalkulieren Sie derzeit im Falle einer Austragung der Winterspiele 2018 in Deutschland?</strong></p>
<p>Das konkrete Bewerbungskonzept wird derzeit erarbeitet. Insofern kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Aussage über den Anteil öffentlicher Gelder im Falle einer Austragung der Olympischen Spiele getroffen werden. Kostenschätzungen liegen derzeit &#8211; soweit bekannt &#8211; noch nicht vor.</p>
<p><strong>8) Die 30 Millionen Euro, die im Bewerberetat vorgesehen sind, sollten &#8211; so wurde mehrfach angekündigt &#8211; komplett aus privaten Mitteln (Sponsoreneinnahmen) aufgebracht werden. Gibt es Ihrer Kenntnis nach derzeit überhaupt einen Sponsorenvertrag in Größenordnungen?</strong></p>
<p>Der Bund ist nicht Gesellschafter der Bewerbungsgesellschaft GmbH. Auskunft kann nur diese erteilen.</p>
<p><strong>9) Welche Sponsorenverträge wurden bisher unterschrieben?</strong></p>
<p>Vgl. Antwort zu Frage 8)</p>
<p><strong>10) Wie wird der Haushalt der Olympia GmbH derzeit sichergestellt?</strong></p>
<p>Vgl. Antwort zu Fragen 8, 9)</p>
<p><strong>11) Welche öffentlichen Mittel fließen derzeit in die Olympia GmbH (Bund, Stadt München, Kommunen, Freistaat)?</strong></p>
<p>Da der Bund nicht Gesellschafter der Bewerbungsgesellschaft GmbH ist, fließen keine Bundesmittel in diese Bewerbungsgesellschaft. Der Freistaat Bayern, die Landeshauptstadt München, die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen und das Berchtesgadener Land haben als Gesellschafter die im Gesellschaftervertrag vorgesehenen Einlagen erbracht.</p></blockquote>
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		<title>München 2018: Wie Mann (CSU) sich um einen Platz im Olympia-Aufsichtsrat bewirbt</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 13:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ooops, da habe ich wieder einmal etwas übersehen. Aber dafür gibt es ja Blogs und vor allem Leser von Blogs, damit die den Hausherrn auf das Übersehene hinweisen. Jedenfalls, Stephan Mayer aus Altötting, Jungspund der CSU, ist gestern nicht out of the blue Aufsichtsrat der Münchner Olympia-GmbH geworden. Nein, Stephan Mayer hat sich zuvor sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ooops, da habe ich wieder einmal etwas übersehen. Aber dafür gibt es ja Blogs und vor allem Leser von Blogs, damit die den Hausherrn auf das Übersehene hinweisen. Jedenfalls, Stephan Mayer aus Altötting, Jungspund der CSU, ist <a href="http://jensweinreich.de/?p=2880" target="_self">gestern nicht out of the blue Aufsichtsrat</a> der Münchner Olympia-GmbH geworden. Nein, Stephan Mayer hat sich zuvor sehr für diese Bewerbung engagiert. Zum Beispiel in der 166. Sitzung des Deutschen Bundestages am 5. Juni 2008. Aus dem <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/16/16166.pdf" target="_blank">Protokoll</a>, Seite 17499 f. <em>(kein Witz)</em>:</p>
<blockquote><p>Nächster Redner ist der Kollege Stephan Mayer, CDU/CSU.</p>
<p><strong>Stephan Mayer (Altötting) (CDU/CSU): </strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten Kolleginnen! Sehr geehrte Kollegen! Ich möchte mich mit einem Ereignis beschäftigen, das angesichts der Jahreszeit und angesichts des Zeitpunktes, zu dem es stattfinden wird, noch nicht im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung steht, das aber insbesondere aufgrund des gedrängten Zeitplans voller Konzentration bedarf. Wir haben die herausragende Chance, im Jahr 2018 erstmals seit 1972 auf deutschem Boden wieder die Olympischen Spiele auszurichten, und zwar in München.</p>
<p>(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU &#8211; Zuruf von der SPD: Schon wieder in Bayern!)</p>
<p><span id="more-2884"></span>Die Bewerbung Münchens birgt enorme Chancen in sich. Es wäre ein Novum in der olympischen Geschichte, wenn in einer Stadt sowohl Olympische Sommerspiele als auch <strong>Olympische Winterspiele </strong>stattfänden. Die Bewerbung Münchens ist aber nicht nur eine Bewerbung Bayerns, sondern eine deutsche Bewerbung. Gerade deshalb bin ich dem Deutschen Olympischen Sportbund sehr dankbar dafür, dass er sich auf seiner Mitgliederversammlung am 8. Dezember letzten Jahres einstimmig - wohlgemerkt einstimmig &#8211; hinter die Bewerbung Münchens gestellt hat. Ich weiß, es war nicht einfach. Letztendlich aber haben sich alle bereit erklärt, die Bewerbung zu unterstützen.</p>
<p>(Beifall bei der CDU/CSU)</p>
<p>Bayern ist Wintersportland. Es hat schon vielfach gezeigt, dass es ein hervorragender Austragungsort für sportliche Großwettkämpfe ist. Letztmals war dies im Jahr 2005 der Fall, als dort die Nordische Ski-WM in Oberstdorf stattgefunden hat. Im Jahr 2011 wird die Alpine Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen stattfinden. Ich denke, dass wir auch gut daran täten, die Bewerbungen von Inzell für die Eisschnelllauf-WM 2011 und von Ruhpolding für die Biathlon-WM 2012 zu unterstützen.</p>
<p>Die <strong>Olympiabewerbung Münchens </strong>für das Jahr 2018 birgt hervorragende Vorteile in sich. Ein ganz entscheidendes Kriterium &#8211; meines Erachtens sogar das wesentliche Kriterium &#8211; ist: Die Bevölkerung in München und im übrigen Bayern steht hinter dieser Bewerbung. Über 80 Prozent der Bevölkerung unterstützen die Bewerbung Münchens für die Olympischen Winterspiele. Über 90 Prozent der gesamten Bevölkerung Bayerns wissen bereits von der Bewerbung Münchens.</p>
<p>(Ute Kumpf [SPD]: Da schau her!)</p>
<p>Dies ist ein enormer Vorteil. Erinnern Sie sich nur einmal an die Bewerbung Salzburgs für die Winterolympiade 2014. Nach den Bekundungen des IOC war die Bewerbung Salzburgs zum Scheitern verurteilt, weil die österreichische Bevölkerung &#8211; insbesondere die Salzburger &#8211; leider Gottes nicht hinter der Bewerbung stand. Ich glaube, ganz Deutschland wäre gut beraten, hinter der Bewerbung Münchens bzw. Bayerns für die Winterolympiade 2018 zu stehen.</p>
<p>(Beifall bei der CDU/CSU)</p>
<p>Ein weiteres wesentliches positives Kriterium ist, dass Bayern, das Alpenvorland, über professionelle und weltweit anerkannte <strong>Wettkampfstätten </strong>verfügt.</p>
<p>(Dagmar Freitag [SPD]: Richtig!)</p>
<p>Wir werden ein ökologisches, ein nachhaltiges Nutzungskonzept aufstellen. Der größtmögliche Anteil der Wettkampfstätten wird nach den Olympischen Winterspielen weiter genutzt werden können. Sehr verehrter Kollege Hermann, mit einer Austragung der Olympischen Winterspiele würden wir ganz neue Maßstäbe hinsichtlich des Themas „Sport und Klimaschutz&#8221; setzen. Gerade deshalb glaube ich, dass es sehr schön wäre, wenn die Bewerbung Münchens erfolgreich wäre.</p>
<p>(Beifall bei der CDU/CSU sowie des Abg. Detlef Parr [FDP])</p>
<p>Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist, dass die <strong>Bewerbungskosten </strong>von ungefähr 30 Millionen Euro, die zunächst anfallen, größtenteils von der Privatwirtschaft getragen werden. Die öffentliche Hand &#8211; sowohl der Freistaat Bayern als auch der Bund &#8211; wird also zunächst nicht zur Kasse gebeten. Weiterhin verfügt das Alpenvorland über eine hervorragende <strong>Verkehrsinfrastruktur,</strong> die hier und da natürlich noch ausgebaut und verbessert werden muss. Die erforderliche Verkehrsinfrastruktur, sowohl im Bereich Straße als auch im Bereich Schiene, ist aber bereits vorhanden.</p>
<p>(Dagmar Freitag [SPD]: Das ist der bayerische Werbeblock!)</p>
<p>Die Bewerbung Münchens birgt auch enorme Chancen für Bayern &#8211; und natürlich auch für Deutschland &#8211; als <strong>Tourismusland, </strong>weil die Besucherinnen und Besucher, die Gäste der Olympischen Winterspiele nicht nur in München bleiben, sich nicht nur in Bayern bewegen, sondern natürlich ganz Deutschland erkunden und besichtigen werden.</p>
<p>Die nächsten Schritte stehen an. Zunächst einmal gilt es, dass München Candidate City wird, also in den engeren Bewerberkreis kommt. Dies wird im Juli 2010 der Fall sein. Der entscheidende Punkt ist, dann bei der Vergabe im Juli 2011 zum Zuge zu kommen.</p>
<p>Meine sehr verehrten Damen und Herren, im Jahr 2006 hatten wir mit der Fußballweltmeisterschaft ein Sommermärchen.</p>
<p><strong>Präsident Dr. Norbert Lammert: </strong></p>
<p>Herr Kollege!</p>
<p><strong>Stephan Mayer (Altötting) (CDU/CSU): </strong></p>
<p>Wir haben nun die hervorragende Möglichkeit, ein Wintermärchen im Jahr 2018 anzuschließen.</p>
<p><!--more-->(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)</p>
<p>In der olympischen Hymne heißt es:</p>
<p><strong>Präsident Dr. Norbert Lammert: </strong></p>
<p>Herr Kollege, die können Sie jetzt aber nicht mehr komplett vortragen.</p>
<p><strong>Stephan Mayer (Altötting) (CDU/CSU): </strong></p>
<p>Ebenen, Berge und Meere leuchten von dir<br />
Wie ein weißer und purpurfarbener großartiger Tempel &#8230;</p>
<p>Sehr geehrter Herr Präsident, Sie werden mir mit Sicherheit recht geben: Mit diesem Zitat kann nur Bayern gemeint sein. Lassen Sie uns die Bewerbung Münchens deshalb mit viel Leidenschaft, aber auch mit viel Kraft und Elan unterstützen.</p>
<p>Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit.</p>
<p>(Beifall bei der CDU/CSU)</p>
<p><strong>Präsident Dr. Norbert Lammert: </strong></p>
<p>Herr Kollege Mayer, ich gebe Ihnen ausdrücklich recht, dass sich dieses Zitat vorzüglich als Einstieg in die Rede geeignet hätte. Aber es ist immer hochgradig riskant, es für einen Zeitpunkt zurückzustellen, der schon jenseits der gewährten Redezeit liegt.</p>
<p>(Heiterkeit bei der CDU/CSU und der FDP)</p>
<p>Nun erhält die Kollegin Petra Heß das Wort.</p>
<p>(Beifall bei der SPD)</p>
<p><strong>Petra Heß (SPD): </strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Herr Kollege Mayer, wir haben jetzt fast Glück gehabt, dass Sie die olympische Hymne nicht noch gesungen haben.</p>
<p>(Stephan Mayer [Altötting] [CDU/CSU]: Das war wirklich Glück! Ich kann nicht singen!)</p>
<p>Im Übrigen ist auch Thüringen ein hervorragendes Wintersportland. (&#8230;)</p></blockquote>
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		<title>München 2018: Wie Mann (CSU) Olympia-Aufsichtsrat wird</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 12:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin viel zu spät mit dem ersten Beitrag zur Bewerbung von München und seinen Satelliten für die Olympischen Winterspiele 2018. Das ist ein kleines Wunder, ich habe die Leser hier geschont, denn Olympiabewerbungen sind ja nun wirklich meine <a href="http://jensweinreich.de/?p=192" target="_self">Lieblingsthemen</a>. Ich bin zu spät, und der deutsche Sport war viel zu früh dran mit dieser olympischen Offerte. Dazu später mehr, heute tagen in der bayerischen Staatskanzlei ja die Gesellschafter der München 2018 GmbH, die ich künftig der Einfachheit halber Bewerbungs GmbH nenne &#8211; oder Olympia GmbH. Zum Auftakt also eine Episode aus der <a href="http://jensweinreich.de/?p=2800" target="_self">gestrigen</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=2819" target="_self">Sitzung</a> des Bundestags-Sportausschusses. Denn das Gremium hat den CSU-Abgeordneten <a href="http://www.mayerstephan.de/" target="_blank">Stephan Mayer</a> zum Mitglied im Olympia-Aufsichtsrat bestellt. Ich kann mich echt nicht daran erinnern, dass sich Mayer je an der Debatte des <a href="http://www.bundestag.de/interakt/infomat/flyer/downloads/flyer_a05_download.pdf" target="_blank">Sportausschusses</a> beteiligt hätte, jedenfalls nicht in meiner Gegenwart &#8211; bis <a href="http://jensweinreich.de/?p=2819" target="_self">gestern</a>, da habe ich ihn zum ersten Mal gehört.</p>
<p>Egal, Stephan Mayer ist jetzt Olympia-Aufsichtsrat, das kam so und dauerte ungefähr zwei Minuten:</p>
<blockquote><p>Peter Danckert (SPD) teilt zum Auftakt der Sitzung mit, dass Stephan Mayer (Altötting) &#8220;in Absprache mit dem BMI&#8221; Vertreter der Bundespolitik im Olympia-Aufsichtsrat werden solle. Danckert spricht von einer &#8220;sehr kritischen Situation&#8221; der Bewerbung, offenbar hat er <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0210/sport/0009/index.html" target="_blank">Zeitung gelesen</a>:</p>
<p><strong>&#8220;Wir sind in Sorge, das hat auch das Obleute-Gespräch vor der Sitzung ergeben. Wir wollen das nicht erleben wie in Leipzig, dass das scheitert. Die Zusagen sind ja so, dass bis zum Zuschlag des IOC die Ausgaben von Privaten gedeckt werden sollen.&#8221;</strong></p>
<p>An Mayer gewandt: &#8220;Wir können sicher sein, dass Du die nötigen Impulse gibst.&#8221;</p>
<p>Dann fragt Danckert: &#8220;Wer ist dafür? Alle sind dafür, Stephan Mayer stimmt auch mit. Schöne Grüße an den Aufsichtsrat, wir haben unseren besten Mann dorthin geschickt.&#8221;</p>
<p><em>(Grinsen und Kichern)</em></p>
<p>Danckert: &#8220;Ja, doch, das kann er ruhig sagen!&#8221;</p></blockquote>
<p>So also wird man Olympia-Aufsichtsrat. Gute Verrichtung! Und schöne Grüße nach München!</p>
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		<title>Medwedjew bloggt zu Sotschi: Alles wird gut</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 12:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch hübsch, der sportliche Neujahrsgruß von Dmitri Medwedjew auf seinem Kreml-Videoblog. Sotschi 2014? Alles wird gut. Aber schwer. Medwedjew war ja in den Ferien gerade wieder Ski fahren mit Wladimir Putin und Olympiaminister Dmitri Kosak in Krasnaja Poljana. Die Sotschi-Passage verschriftet: As you know, in 2014 the Winter Olympics will take place in our country. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch hübsch, der sportliche Neujahrsgruß von Dmitri Medwedjew auf seinem Kreml-<a href="http://www.kremlin.ru/eng/vappears/2009/01/12/1041_type207221_211583.shtml" target="_blank">Videoblog</a>. <strong>Sotschi 2014</strong>? Alles wird gut. Aber schwer. Medwedjew war ja in den Ferien gerade wieder <a href="http://de.eurosport.yahoo.com/03012009/71/bild/russian-president-dmitry-medvedev-right-prime-minister-vladimir-putin-left.html" target="_blank">Ski</a> fahren mit <a href="http://jensweinreich.de/?p=127" target="_self">Wladimir Putin</a> und <a href="http://jensweinreich.de/?p=1344" target="_self">Olympiaminister Dmitri Kosak</a> in Krasnaja Poljana.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="396" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="id" value="flvplayer" /><param name="align" value="middle" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="devicefont" value="true" /><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="src" value="http://www.kremlin.ru/flvplayer_kremlin.swf?file=http://media.kremlin.ru/2009_01_11_01e.flv&amp;image=http://www.kremlin.ru/dyn_images/img211518.jpg&amp;autostart=false" /><embed id="flvplayer" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="396" src="http://www.kremlin.ru/flvplayer_kremlin.swf?file=http://media.kremlin.ru/2009_01_11_01e.flv&amp;image=http://www.kremlin.ru/dyn_images/img211518.jpg&amp;autostart=false" bgcolor="#000000" devicefont="true" wmode="transparent" quality="high" allowscriptaccess="always" align="middle"></embed></object></p>
<p>Die Sotschi-Passage verschriftet:<span id="more-2519"></span></p>
<blockquote><p>As you know, in 2014 the Winter Olympics will take place in our country. Now preparations have swung into full gear, as they say. We are constructing new facilities, creating new sports fields and sports venues. And we are doing all this despite the recent financial situation in the world and in our country, a situation which has, of course, deteriorated quite seriously because of the global financial crisis. But I think that is an area where we have no right to pinch pennies. Ultimately, people&#8217;s well-being – what we refer to as the nation&#8217;s health &#8211; depends on this.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Lust und Frust: Olympische TV-Milliarden</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 19:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Route de Vidy 9, CH-1007 Lausanne &#8211; ist die Adresse des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Alljährlich fliegen in der Vorweihnachtszeit die Mitglieder des IOC-Exekutivkomitees zu ihren Jahresendsitzungen ein. Das mit den Jahreszeiten kriegt Google übrigens nicht hin, wie man sieht, auf Google Maps ist noch Sommer, und der neue Anbau zwischen altem und neuem Teil des IOC-Headquarters ist auch noch nicht zu sehen. Ich werde morgen Fotos nachreichen:</p>
<p> </p>
<p>Ich bin via Genf gerade in Lausanne angekommen, diesmal im Hotel City nahe der IOC-Absteiger Palace, wo ich mich gleich mal an der Bar umschauen werde. Zur Einstimmung ein Beitrag zur seit einer Woche wieder heiß diskutierten Frage der olympischen TV-Vermarktung. Mich interessiert dabei weniger, welche Rekordsummen das IOC für die Winterspiele 2014 (Sotschi) und die Sommerspiele 2016 (werden im Oktober 2009 zwischen Madrid, Rio de Janeiro, Tokio und Chicago vergeben) erlösen kann. Dazu später einmal mehr. Ich konzentriere mich zunächst auf die Erwartungen der Sportverbände und unterlege die Geschichte, die ich in <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1209/sport/0006/index.html" target="_blank">verschiedenen</a> <a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/107/450824/text/" target="_self">Medien</a> veröffentlicht habe, mit einigen IOC-Statistiken. <em>(Ich weiß, dass die Zahlen je nach Browser mitunter schlecht zu lesen sein werden, kann das aber im Moment leider nicht ändern.)</em></p>
<p>Die olympischen TV-Erlöse:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2253" title="tv-sommer" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/12/tv-sommer.jpg" alt="" width="456" height="419" /></p>
<p><span id="more-2237"></span><img class="aligncenter size-full wp-image-2254" title="tv-winter" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/12/tv-winter.jpg" alt="" width="456" height="451" /></p>
<p>Das IOC ist spät dran und steht aus vielerlei Gründen unter Druck. Das ist die olympische Welt nicht mehr gewöhnt: 1995/96 beispielsweise wurde in einer sagenhaften Schacherei die amerikanischen Rechte (NBC) und europäischen Rechte (EBU) in zwei Paketen bis 2008 vergeben. Seit der vergangenen Woche wissen wir nun, dass die European Broadcasting Union (EBU) erstmals seit einem halben Jahrhundert nicht kollektiv bedacht wird. <a href="http://www.sueddeutsche.de/656381/403/2663260/Geld-gegen-Gemeinschaft.html" target="_blank">&#8220;Geld gegen Gemeinschaft&#8221;</a>, die Rechte werden auf den europäischen Territorien einzeln vermarktet, so wie es einst die ISL mit Kirch bei der Fußball-WM 2002 und ansatzweise &#8211; bis zum Konkurs, dann wurde der Job von Infront übernommen &#8211; auch für 2006 erledigt hat. Auf diese Weise will das IOC eine Milliarde erlösen, wobei die EBU nur 625 Millionen geboten hat. ARD und ZDF könnten später doch noch an die Bilder kommen. Aber nur, wenn sie den Zwischenhändlern, im Gespräch sind die Agenturen Infront und Sportfive, einen deutlich höheren Preis zahlen, als sie bisher zu zahlen bereit sind.</p>
<p>Im olympischen Sport wird die Abkehr vom alten Partner EBU durchaus mit Skepsis aufgenommen.</p>
<p>Das IOC gibt sich in der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise nicht mit der bisher üblichen, rund 30-prozentigen Steigerungsrate zufrieden, sondern strebt sogar 50 Prozent und mehr an. Nicht jeder ist darüber glücklich. So sagt das IOC-Mitglied Walther Tröger: <strong>„Wer die Fernsehrechte vergibt, muss in erster Linie dafür sorgen, dass jeder Zugang hat, und erst in zweiter Linie dafür, dass er Geld bekommt.&#8221;</strong> Allein in Deutschland wird der Spitzensport im kommenden Jahr über Bundesministerien mit fast einer Viertel Milliarde Euro aus Steuermitteln gefördert. Tröger glaubt, daraus leite sich eine gewisse Berechtigung ab, dass die Fernsehrechte für moderate Summen an die öffentlich-rechtlichen Sender gehen und der Steuerzahler nicht ein zweites Mal geschröpft wird: „Das ist eine politische Frage.&#8221; Das IOC wolle mit höheren Fernseheinnahmen die sich abzeichnenden Mindereinnahmen im Sponsorenprogramm ausgleichen, glaubt Tröger. Zuletzt hatten mit Lenovo, Eastman Kodak, Manulife Financial Services sowie Johnson &amp; Johnson vier Firmen ihren Rückzug aus dem TOP-Sponsorenprogramm verkündet, das für 2009-2012 nur noch neun Partner umfasst. IOC-Marketingchef Gerhard Heiberg hat mehrfach verkündet, man wolle demnächst zwei weitere Sponsoren gewinnen.</p>
<p>IOC-Vizepräsident Thomas Bach (UDIOCM) sieht keinen Grund zur Beunruhigung. „Wenn die EBU jetzt nicht mehr dabei ist, heißt das doch nicht, dass öffentlich-rechtliche Sender nicht dabei sind&#8221;, sagt Bach, der an den Verhandlungen beteiligt ist. „Es gilt ja auch der Ausschreibungsteil, der frei empfangbares Fernsehen zur Auflage macht. In Deutschland müssen mindestens 200 Stunden im freien Fernsehen übertragen werden.&#8221; Die TV-Ausschreibung entspräche europäischen Richtlinien. Wäre das EBU-Angebot, das deutlich geringer als das der verbliebenen Interessenten war, berücksichtigt worden, wäre das IOC in Brüssel wegen Begünstigung zerpflückt worden.</p>
<p>Die meisten der 35 olympischen Weltverbände (28 im Sommer, 7 im Winter) könnten ohne ihren Anteil an den IOC-Fernsehverträgen nicht existieren. Während etwa der olympische TV-Anteil des Fußballverbandes Fifa weniger als ein halbes Prozent am Fifa-Etat ausmacht, beträgt er im Bogenschießen, Segeln und Softball rund 85 Prozent. Ulrich Feldhoff, kürzlich als Präsident des Kanu-Weltverbandes (ICF) zurückgetreten und zum Ehrenpräsidenten ernannt, beziffert den Olympia-Anteil an den ICF-Einnahmen auf 75 Prozent. Josef Fendt, Präsident des Rodel-Weltverbandes (FIL), überschlägt rund 80 Prozent. Und Fünfkampf-Weltpräsident Klaus Schormann spricht für seine UIPM „auf Cash-Basis&#8221; von zwei Dritteln. Das kommt alles in etwa hin, wie diese Statistik beweist: Die Einnahmen der Sommerverbände aus der IOC-TV-Vermarktung im Verhältnis zu ihren Gesamteinnahmen. Stand ist Athen 2004 &#8211; für Peking kenne ich noch keine Daten, aber man darf davon ausgehen, dass sich die Zahlen eher zugunsten des IOC-Anteils verschieben.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2248" title="percentage-ioc-revenue-if" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/12/percentage-ioc-revenue-if.jpg" alt="" width="500" height="505" /></p>
<p>Wer glaubt, mit höheren Olympiaeinnahmen für die Zukunft gewappnet zu sein, könnte ein Waterloo erleben, sagt Feldhoff: „Denn wenn die Öffentlich-Rechtlichen nicht mehr die Olympiarechte haben, werden sie vielleicht kaum noch an Weltmeisterschaften interessiert sein. Wenn ich aber in den vier Jahren zwischen den Olympischen Spielen gar keine TV-Präsenz habe, kann ich keine nennenswerten Drittmittel akquirieren. Kein Sponsor interessiert sich für eine Sportart ohne TV-Präsenz. Das ist ein Teufelskreis.&#8221; Josef Fendt sieht das ähnlich. „Wir würden schon gern mehr Geld vom IOC bekommen&#8221;, sagt Fendt. „Aber das Geld allein ist es nicht. Wir haben bei unseren eigenen TV-Verträgen langfristig den Öffentlich-Rechtlichen den Vorzug gegeben, obwohl die Summe etwas weniger war, als uns von anderer Seite angeboten wurde.&#8221;</p>
<p>Der Kanuverband hat seine Fernsehrechte am Weltcup und an Weltmeisterschaften bis 2012 für moderate Summen an die EBU verkauft, und zwar nicht weil der ehemalige Präsident Feldhoff seit Jahrzehnten mit dem jetzigen EBU-Chef Fritz Pleitgen befreundet ist. Partner des Rodel-Weltverbandes ist die Sporta, Rechteagentur von ARD und ZDF. Auf diese Sender ist Fünfkampf-Boss Schormann nicht gut zu sprechen: Denn bei der WM 2007 in Berlin interessierten sich zunächst nur Regionalprogramme. „Erst nach den ersten Titeln für deutsche Athleten kamen auch ARD und ZDF&#8221;, ärgert sich Schormann noch heute. Er argumentiert deshalb reservierter als die Kollegen, steht aber vor demselben Dilemma: „Wenn wir zwischen den Olympischen Spielen im Medienbereich präsenter wären, könnten wir neue Sponsorenverträge bekommen und uns weniger abhängig von den IOC-Einnahmen machen.&#8221;</p>
<p>Nach einer Erhebung der IOC-Programmkommission aus dem Jahr 2005 zu den 28 Sommersportarten haben drei Verbände (Segeln, Bogenschießen, Taekwondo) keine eigenen TV-Einnahmen, drei weitere (Schießen, Triathlon, Softball) nur minimale und zehn Verbände gerade Einkünfte in niedriger sechsstelliger Höhe. In der Hälfte aller Weltverbände werden Weltmeisterschaften nur in einigen Dutzend Ländern übertragen, wenn überhaupt:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2251" title="wm-uebertragungen-if" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/12/wm-uebertragungen-if.jpg" alt="" width="342" height="634" /></p>
<p>Für Feldhoff wäre es optimal, die Olympiarechte in irgendeiner Weise an den Verkauf der WM-Rechte zu koppeln. Das aber scheint utopisch. Fendt erklärt, ihm wäre ein Olympia-Vertrag mit der EBU am liebsten und sichersten, dafür würde er sogar auf höhere Einnahmen verzichten. Tröger sagt: „Man muss auch mal Nein sagen können.&#8221; Sie alle erkennen die Gefahr: Kurzfristig profitieren die kleinen Verbände von höheren olympischen TV-Einnahmen. Langfristig aber droht vielen Föderationen das Aus. Feldhoff: „Viele haben noch gar nicht kapiert, was da auf uns zu kommt.&#8221;</p>
<p>Zum Abschluss noch eine Statistik aus Athen (Sommerspiele 2004), so teuer sind die TV-Produktionskosten für die einzelnen Sportarten:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2252" title="tv-production-costs" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/12/tv-production-costs.jpg" alt="" width="500" height="469" /></p>
<p>Wer mag, kann einen Teil der O-Töne auch hören:</p>
<p><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/12/07/dlf_20081207_1951_0bac104f.mp3" target="_self">:</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Once upon a time: John McCain und das IOC</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 19:37:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>McCain? Da war doch mal was &#8230; Ja, Senator John McCain (R-AZ) war einst ein ganz garstiger Beobachter des olympischen Treibens. Er hat dem IOC sogar mal mit dem Entzug der Steuerbefreiung für die US-Geschäfte und dem Entzug der Sponsoren-Milliarden aus den USA gedroht (was u.a. die NBC-TV-Verträge betroffen hätte). Im April 1999, als es für Politiker opportun war, das von Korruptionsenthüllungen erschütterte IOC zu ärgern, veranstaltete McCains Senatsausschuss (<a href="http://commerce.senate.gov/public/index.cfm?FuseAction=About.Members" target="_blank">Senate Committee on Commerce, Science and Transportation</a>) in Washington ein erstes Hearing zum IOC-Bestechungsskandal. IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch aber mochte nicht dabei sein (er erschien erst bei einer <a href="http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9A0DE3D81730F935A25751C1A96F958260&amp;sec=&amp;spon=&amp;pagewanted=1" target="_blank">zweiten Anhörung</a> im Dezember, als das Schlimmste überstanden war). <a href="http://mccain.senate.gov/public/index.cfm?FuseAction=PressOffice.Speeches&amp;ContentRecord_id=DF387B8D-7C7B-4335-B3AF-DF71BF710AE4" target="_blank">McCain wetterte</a>:</p>
<blockquote><p>I am deeply saddened that Mr. Samaranch has declined our offer to testify before the Commerce Committee. It would have been extremely informative for the Committee, in seeking to understand the IOC&#8217;s reform efforts, to hear from Mr. Samaranch who placed himself in charge of the reform and ethics initiatives of the organization. Apparently, Mr. Samaranch doesn&#8217;t understand the gravity of the situation for the future of the Olympic movement. The lack of transparency and accountability within the IOC, that fostered a culture based on gifts and lavish travel, has brought a dark cloud over the integrity of the Olympics. We must now move forward, unfortunately without Mr. Samaranch&#8217;s direct input, to ensure that urgently needed reforms are implemented.</p></blockquote>
<p>Es wurde dennoch eine lustige Veranstaltung. Dafür sorgten IOC-Vizepräsidentin <a href="http://sports.jrank.org/pages/1136/DeFrantz-Anita.html" target="_blank">Anita DeFrantz</a> mit ihrer Ahnungslosigkeit &#8211; und natürlich <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Andrew_Jennings" target="_blank">Andrew Jennings</a>, seit seinem 1992 erschienenen Buch &#8220;The Lords of the Rings&#8221; der gefährlichste Feind, den das IOC je hatte. Jennings wurde ebenfalls vorgeladen und durfte nun ungestraft all das ausplaudern, wofür er einige Jahre zuvor vor einem dubiosen Polizeigericht in Lausanne, am Sitz des IOC, noch zu einer absurden Gefängnisstrafe verurteilt worden war. Mit anderen Worten: Jennings durfte die Wahrheit laut verkünden.</p>
<p>Unmittelbar nach dem Hearing erklärte McCain:<span id="more-1515"></span></p>
<blockquote><p><strong>Bill Extends Foreign Corrupt Practices Act to IOC</strong></p>
<p>WASHINGTON, D.C. &#8211; Senator John McCain (R-AZ), Chairman of the Committee on Commerce, Science, and Transportation, today introduced a bill expanding the Foreign Corrupt Practices Act to include the International Olympic Committee. Following is his statement:</p>
<p>&#8220;Today I introduce legislation that would make the International Olympic Committee subject to the Foreign Corrupt Practices Act. This legislation is in response to what I believe is a failure on the part of the International Olympic Committee (1OC) to adequately respond to corruption in the selection of cities to host the Olympic games.</p>
<p>&#8220;This morning, I chaired a hearing of the Commerce Committee on the recent public controversies involving the Olympic bid process. As most you know, allegations of bribes and corruption in the Salt Lake City bid process have prompted investigations by the Utah Attorney General and the Department of Justice. The Committee examined the bid process as a whole and the reform efforts undertaken by the United States Olympic Committee (USOC) and IOC respectively.</p>
<p>&#8220;The Committee heard testimony from the USOC, IOC and the Special Bid Oversight Commission. The Commission was appointed by the USOC to review the circumstances surrounding the selection of Salt Lake City to host the 2002 Winter Olympics. The Commission, composed of a group of highly respected individuals including our former colleague Senator George Mitchell and Ken Duberstein, made a series of recommendations to reform both the USOC and the IOC. The recommendations focused on bringing transparency and accountability to both organizations.</p>
<p>&#8220;The USOC appears to be moving forward with reform. It adopted in full the recommendations of the Commission and took responsibility for its own failure to oversee the Salt Lake City bid process. While not complete, I believe the process of reform at the USQC is underway. Unfortunately, the hearing did very little to ease my concerns about the 1OC. IOC representatives expressed opposition to several of the Commission&#8217;s recommendations and continues to be resistant to change. While I understand the IOC may have legitimate concerns about some of the suggested reforms, I question their commitment to reform.</p>
<p>&#8220;This morning Senator Mitchell and the other members of the Commission agreed that Congress should take action to ensure that the IOC is subject to the Foreign Corrupt Practices Act. In the United States, the Foreign Corrupt Practices Act is available to law enforcement to combat official corruption in international business transactions. Currently, IOC members are not governed by the law because they do not generally act in the role of a foreign official. Rather, they act on behalf of the IOC, a private enterprise. My amendment would bring the IOC under the definition of a Public International Organization subjecting them to the Foreign Corrupt Practices Act.</p>
<p>&#8220;This bill is the first concrete step toward comprehensive reform. This morning, Senator Mitchell&#8217;s Commission offered to provide the Committee with further comments on possible legislative solutions to this problem. I look forward to hearing their ideas and working with them. I know that many of my colleagues will introduce other measures and I look forward to working with them as well.&#8221;</p></blockquote>
<p>Seine Erinnerungen an John McCain, Anita DeFrantz und jenen legendären 14. April 1999 in Washington hat Andrew Jennings im Buch &#8220;The Great Olympic Swindle&#8221; zusammen gefasst. Hier ist das Kapitel im Original, mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors, der <a href="http://www.transparencyinsport.org" target="_blank">immer noch sein Unwesen treibt</a>.</p>
<blockquote><p><strong>Anita&#8217;s Bad Hair Day</strong></p>
<p><em>von Andrew Jennings</em></p>
<p>When Anita DeFrantz strode through the government halls that bright, gusty Spring day in 1999, it was obvious to anyone watching that she was special. You could see it in her powerful physique. She looked taller than her five foot eleven inches, broad shouldered and vigorous, younger than her forty-seven years.</p>
<p>You only had to look at the way people gathered around her, smiling and eager, as she made her entrance into the spacious hearing room, just across the street from the Capitol. Resplendent in peacock blue, she turned her large, handsome head and beamed back at them, took a hand here, a hand there, meeting and greeting like a member of royalty.</p>
<p>Anita belongs to that most regal of families, the Olympic family. On the world body that governs the Games, the International Olympic Committee, she is one of few women and the only black American. Anita is a royal with a difference. The daughter of a civil rights leader, she says she takes inspiration from the life of Harriet Tubman, an escaped slave who led three hundred more to freedom.</p>
<p>Anita DeFrantz would need inspiration in Washington that day. The Olympic family was in peril and she&#8217;d been sent to defend it. Members of the IOC, handpicked by their leader, Juan Antonio Samaranch, to select the cities that host the Olympic Games, had been caught behaving badly. They chose Salt Lake City, Utah, for the winter of 2002, and, it turned out, some of them had traded their votes for jobs and scholarships for their children, sometimes scholarships for other peoples children or kids who did not exist at all. Some members dispensed with the scholarship malarkey and settled for plain old cash.</p>
<p>In Utah Olympic people took free ski holidays and sleigh rides and shopping trips and massage. Yes, massage. Back home they greeted delivery men who strained under the weight of free bicycles and boxing rings and freezer units and all sorts of things that had nothing legal to do with deciding which city might put on the best Winter Games.</p>
<p>There was no problem until people outside the Olympic family found out and that wrecked Christmas 1998. The world&#8217;s press united in disgust at the notion that bribery should taint the near-sacred Olympics, and the family set about defending what credibility it had left.</p>
<p>When scandal broke, the family&#8217;s American branch, the United States Olympic Committee, had the Salt Lake bidding team investigated by tough-minded outsiders, owned up to mistakes and pledged to change.</p>
<p>Across the globe in Switzerland, in his splendid Lausanne compound, President Samaranch took a different tack. He called up a world-class group of spin-doctors. He personally selected five trusty IOC members to investigate their peers. The five made some inquiries and reported back.</p>
<p>There was bad behaviour, they said, and the hosts were the culprits. Those people were so insistent, and persistent, and, well, so darned friendly down in Utah, some vulnerable members thought those lovely gifts were about personal friendship, nothing to do with the business of getting the Games. A few Olympic heads rolled.</p>
<p>That wasn&#8217;t good enough for most people. In Washington DC, Senator John McCain felt agitated. As chairman of the Senate&#8217;s commerce committee, which supervises Olympic affairs, he knew that more than half of the IOC&#8217;s budget comes from US tax breaks, American television companies and sponsors. He knew that many thousands of ordinary sports fans could be relied upon to send cheques and cash to support their Olympic team. He didn&#8217;t like to see his country being taken for a ride. McCain invited Samaranch to come and talk to the committee &#8211; in April, a gorgeous time of year in Washington, when cherry trees begin to flower.</p>
<p>Perhaps he had a blossom allergy. Offering no excuses, Samaranch snubbed the invitation. A frequent traveller to the United States, he knew that Americans hold athletes in very high regard. Anita DeFrantz had won an Olympic Bronze in rowing. Perhaps Samaranch calculated that senators might go easy on a fellow American, a woman of colour, a medal winner. He sent her in his place.</p>
<p>Anita dressed with particular care that day. Over black silky trousers and T shirt she wore a garment designed and made especially for her, a loose-fitting peacock blue velour jacket with a rowing motif hand-stitched in satin. Six oars of alternating bright purple, black and vivid pink, with green blades, danced across the jacket&#8217;s front. Six more on the back sang out, here is an athlete, an oarswoman, a medal winner.</p>
<p>John McCain is not easily impressed. He has won a few medals of his own. As a young navy pilot, he was shot down over Hanoi, held prisoner for five and a half years, and tortured repeatedly. He won the Silver Star, the Bronze Star, the Legion of Merit, the Purple Heart and the Distinguished Flying Cross. However revered Olympians may be in the American psyche, war heroes stand above them.</p>
<p>A famously maverick politician with a notorious temper, McCain has attacked the tobacco industry, fought to limit the many millions of dollars politicians spend courting electors, and tried and failed to end free parking for politicians at Washington airport. He also brought in a bill to protect young boxers from being exploited, and named it after Muhammad Ali.</p>
<p>McCain had every reason to put on a good show when Anita and her friends came to town. The Senator wanted to be the Republican candidate for the presidential elections of late 2000. Soon he&#8217;d be touring the country in a battle-bus called the Straight Talk Express. The hearings, on a subject so close to American hearts, would be broadcast on television across the nation.</p>
<p>The friendly chatter under the broad high ceiling of hearing room 106 died down. Reporters gathered at their table, arranged their tape machines and notebooks, tested their pens. Anita&#8217;s entourage, fellow athletes, Olympic bureaucrats and spin doctors, took their seats at the front of the house and waited.</p>
<p>These people are accustomed to a sense of occasion. When President Samaranch does make an appearance he is announced with all due ceremony. It wasn&#8217;t like that when American democracy kicked into action. One minute the senators&#8217; dais was empty. The next minute there they were, and snowy-haired John McCain had got to what he called, &#8220;the heart of the matter&#8221;, integrity and trust, and he was talking about one great Olympic athlete he knew, &#8220;who represents a human ideal we all dream of,&#8221; Muhammad Ali.</p>
<p>Who could forget Ali? The eighteen-year-old boy who flew to Rome for the 1960 Olympics wearing a parachute because he feared flying, who won Gold and wore it day and night, slept on his back for the first time in his life so it would not cut his skin. Ali had sacrificed his title for a principle. And, as McCain reminded his audience, Ali, one hot summer night in Atlanta in 1996, stepped out from the shadows, in front of three billion people watching television around the world, held up the heavy Olympic torch, trembling from exertion, excitement and from his own crippling disease, and opened the Olympic Games.</p>
<p>What had the Olympics come to? asked McCain. &#8220;A culture of corruption, with lavish travel and gift-giving, bribe-taking and exploitation,&#8221; he went on in his clenched-jaw way of speaking. &#8220;At its core, this issue is about the integrity of an institution and the public trust. In a democracy, our institutions rise and fall according to the level of public trust. In a free world, trust is the foundation on which we build the institutions of our culture and our society.&#8221;</p>
<p>Anita and her entourage sat still and silent in their seats.</p>
<p>&#8220;I look forward to hearing from the IOC representatives regarding what the organisation plans to do about the culture of corruption so evident in the Olympic bid process,&#8221; said McCain in a tone all the more menacing because it gave no emotion away.</p>
<p>Then other Senators joined in.</p>
<p>What stuck in Senator Ron Wyden&#8217;s throat was the secrecy of the Olympic family. Richard Bryan from Nevada wanted Samaranch to go: &#8220;I do not believe that any credible reform can be undertaken at the international level until he steps down,&#8221; Bryan said.</p>
<p>Senator Ben Nighthorse Campbell, a Native American who led the US judo team at the 1964 Tokyo Games was the mildest critic, and he was angry too. He was angry that America was not allowed to elect its own IOC members, but had them picked by Samaranch, instead.</p>
<p>&#8220;Can you imagine NATO calling over here and telling us who they want to be our representative on NATO, rather than us picking a representative?&#8221; asked the Senator with the long grey pigtail. He remembered the tens of thousands of Americans, &#8220;who send in $10 or $20 or whatever they can afford to support this team.&#8221;</p>
<p>And then the attack really got started.</p>
<p>Senator McCain had invited along Senator George Mitchell. He headed the independent inquiry commissioned by the American Olympic family into Salt Lake. Having spent a long, hard time negotiating in the political hell of Northern Ireland, you might think that fresh-faced, bespectacled George would be unshockable. He and his team took their seats at the witnesses&#8217; table in front of the senators, and Mitchell began.</p>
<p>&#8220;Sadly,&#8221; he said, &#8220;members of the International Olympic Committee were the recipients of a total of between $4 million and $7 million in gifts and services.&#8221;</p>
<p>It did not start in Salt Lake. &#8220;Indeed we learned that as far back as 1991 the City of Toronto, Canada, had delivered to the IOC a report of its experiences of the gift giving culture,&#8221; Mitchell said. The IOC told Toronto it could take no action without culprits&#8217; names, even though Toronto had identified structural flaws in the bidding process that invited corruption. Toronto, planning to bid again, was reluctant to jeopardise future votes by naming names, so the IOC did nothing. The Toronto people told Mitchell&#8217;s team that they were gravely disappointed about that.</p>
<p>Mitchell wasn&#8217;t convinced by Samaranch&#8217;s in-house inquiry which blamed the Salt Lake givers of the improper gifts, &#8220;suggesting that IOC members were victims of predator cities.&#8221; The record did not support such a conclusion, he said.</p>
<p>&#8220;In the absence of swift and meaningful reform, the Olympic movement runs the risk of becoming a testimonial to excess, to elitism, to money,&#8221; said Mitchell. &#8220;The Olympics deserves better. The public deserves better. The Olympics should be an ideal to competition, to excellence, to integrity, and we are confident that with proper action for reform it once again will be.&#8221;</p>
<p>George Mitchell, it turned out, was part of a Mr Nice and Mr Nasty team. If Anita hoped that Mr Nasty had just spoken she was wrong. George was the nice guy.</p>
<p>&#8220;We recommended strong medicine,&#8221; said Mr Nasty, a thick, squat man, wriggling in his seat, anchoring himself more firmly for the attack. &#8220;The IOC seems to be trying to get a second opinion more to its liking. They want to take an aspirin and call a doctor in the morning, some time in the year 2000.&#8221;</p>
<p>Mr Nasty was Ken Duberstein, who made his name as President Reagan&#8217;s no-nonsense chief of staff. &#8220;Expelling a few rank and file members, allowing a handful to resign but leaving the two most prominent culprits who sit on the executive board to escape with a gentle slap on the wrist is not encouraging,&#8221; he said, delivering every word firmly as if each one were a smart smack across the backside for President Samaranch.</p>
<p>Blaming the Salt Lake City bidding team &#8220;for entrapment of so-called hapless IOC members says some still do not get it,&#8221; he said. &#8220;In short, the IOC to date has not cleaned house. They have just begun to air out one small room.&#8221;</p>
<p>Mr Nasty was not through.</p>
<p>&#8220;We did not recommend President Samaranch&#8217;s resignation, but he must demonstrate urgent, serious and comprehensive action, not mere words or a PR offensive to reform the Olympic movement. Fundamental systemic reform from financial transparency to real accountability, from term limits to more athletes&#8217; participation in open governance must be the prescription taken at the top of the IOC to cure its culture of corruption.&#8221;</p>
<p>The &#8220;marvellous athletes and the viewing public deserve no less,&#8221; said Mr Duberstein who has a way of expressing scorn that penetrates human bone.</p>
<p>By the time Anita&#8217;s turn came to walk the few yards to the witnesses&#8217; table, she seemed to have lost a few inches in height. Perhaps it had dawned on her that things were not going her way. Head up, shoulders back, she had a brave smile for the senators, and things didn&#8217;t seem too dreadful, until she started talking.</p>
<p>&#8220;I am testifying in my capacity as a vice president of the International Olympic Committee,&#8221; said Anita. You could almost see cartoon thought bubbles floating above the senators&#8217; heads. (&#8220;Okay, so they&#8217;re the funsters who sold their votes for a ski holiday and a massage in Salt Lake. Hmmm.&#8221;)</p>
<p>&#8220;And I am a member of both the United States Olympic Committee and the Salt Lake Organising Committee Executive Boards,&#8221; said Anita. (&#8220;Okay, so she&#8217;s with the funsters and the USOC &#8211; weren&#8217;t they supposed to ensure Salt Lake played fair? And Jeez, she&#8217;s in bed with Salt Lake people too. Can she be serious?&#8221;)</p>
<p>She didn&#8217;t mention yet another Olympic job of hers, the $230,000-a-year one as president of a charitable foundation, built on profits from the Los Angeles Games, that is supposed to fund community sports in the region.</p>
<p>&#8220;I am a US Olympian, who won a Bronze Medal in the 1976 games, and a member of the 1980 team,&#8221; said Anita, and Bronze never sounded more like Third.</p>
<p>Then she trotted off a good news story, about, &#8220;a little known aspect and function of the IOC. . . to fund training programs in support of athletes around the world,&#8221; and she reeled off the steps the IOC had taken to clean house so far &#8211; which she had just heard the Senators say was too little. She told them she&#8217;d been &#8220;touched by the magic of the Olympics,&#8221; and a stern-faced John McCain muttered, &#8220;Thank you very much.&#8221;</p>
<p>Anita had an ally at her side, and it was his turn to speak. It might have been helpful if he&#8217;d been a plain-speaking affable fellow with a thoroughly altruistic commitment to sport.</p>
<p>This wasn&#8217;t Anita&#8217;s lucky day. Her right hand man was Jim Easton, a multi-millionaire manufacturer of aluminium sports goods &#8211; baseball bats, hockey and archery equipment &#8211; that Olympic athletes tend to use. He&#8217;s an IOC member and before Samaranch chose him Jim donated a brace of $900 bicycles to Samaranch and his secretary. When baseball won its place in the Olympics eight years ago Jim&#8217;s business got a boost because Olympic baseball players used aluminium bats like Jim&#8217;s. Since then, they&#8217;ve noticed that big men hitting small balls with aluminium bats can hit them a long, long way at murderous speeds. At the Sydney Games, despite Jim&#8217;s objections, the baseball bats will be wooden ones.</p>
<p>Jim attended meetings with the Salt Lake bidding people but never noticed that jobs were being traded for votes. Imagine his surprise, when, walking the floor of his Salt Lake factory one day, he bumped into a new employee called Sibu Sibandze, son of Swaziland&#8217;s IOC member! What with one thing and another Jim was not the ideal man for Anita to have at her side when she faced the cool hard gaze of McCain. And that was the good news.</p>
<p>The bad news was that Jim had a chat with a reporter a few days before the Senate meeting and here&#8217;s what he said about McCain and his colleagues: &#8220;You talk about people in glass houses. Here we have our politicians who live daily with conflicts of interest criticising us on the way we run our business. I think it&#8217;s out of line.&#8221;</p>
<p>That wasn&#8217;t all.</p>
<p>&#8220;What I&#8217;m afraid is that they&#8217;re doing it for political advantage and not for the benefit of anybody except for themselves,&#8221; Jim went on. &#8220;They just get on a soap box and preach their righteousness. I think they&#8217;ve got to look at themselves a bit too. They don&#8217;t understand what&#8217;s going on with the Olympic movement. They take a few little sound-bites and move out on those.&#8221;</p>
<p>Well, Jim had a few days to mull over the wisdom of his words and the senators had all the time they needed to work up a rage and hit on the most withering way of expressing it. Before the start of the session two cheerful young men set about building something with bits of wood in front of the senators&#8217; dais. Could it be &#8211; no, surely not &#8211; a scaffold for Jim Easton?</p>
<p>It almost was.</p>
<p>The men had soon erected four easels, and on each one they set a big board. On each board, and at mind-numbing length, was laid out the rules that govern senators&#8217; behaviour, on travel arrangements, receiving gifts, on conflicts of interests. They stood there, all four of them, all through that day, as clear as if McCain had hired an aeroplane to tow a banner across Washington&#8217;s wide blue sky bearing the message: &#8220;JIM EASTON, YOU&#8217;RE AN IDIOT!&#8221;</p>
<p>Grey haired, thin-lipped and guarded, it wasn&#8217;t Jim&#8217;s fault that he possessed the manner of man who enjoys tearing wings off rare butterflies. He had an apology to make and it didn&#8217;t look as though the multi-millionaire was accustomed to that.</p>
<p>&#8220;I would like to apologise, and I have apologised publicly, in the press and in a letter to you,&#8221; he said. His head turned to his right, his eyes to the left. An unfortunate choice of posture, it made him look shifty. &#8220;And I would like to do it now personally to you and the committee for these statements that I made in Lausanne, which were spontaneous and certainly personalised more than they should have been.&#8221;</p>
<p>There. That was it. It was over. And he&#8217;d managed to get through it without saying, &#8220;Sorry.&#8221;</p>
<p>&#8220;We will not mention that subject again,&#8221; said McCain.</p>
<p>The laws of physics might suggest things couldn&#8217;t go downhill from there. But that was where I came in.</p>
<p>When I first heard of John McCain&#8217;s interest in the Olympics I sent him a copy of my book <em>The New Lords of the Rings</em>. He invited me along to share with the Senators some of what I knew about the Olympic family. I felt honoured to be asked.</p>
<p>&#8220;Will you pay my expenses?&#8221; I asked McCain&#8217;s people.</p>
<p>&#8220;Er, no, I&#8217;m afraid we can&#8217;t do that,&#8221; they said.</p>
<p>I took my best Marks &amp; Spencer jacket to the dry-cleaners, had a hair-cut, brushed my shoes, packed my rucksack and off I went, Economy Class, to Washington.</p>
<p>&#8220;Er, do you happen to have a tie?&#8221; asked McCain&#8217;s people. I did not.</p>
<p>Sitting a yard or two away from Anita, I told the Senators how the IOC tried to jail me a few years back, for saying what everyone now accepted as the truth &#8211; that there was a culture of corruption in the Olympics. I told them how astonished I was to learn that the Olympics are controlled by a man who joined the youth fascists in 1936 and kept on doing that right arm salute until General Franco died in 1975. I introduced them to some of the characters Samaranch has chosen to run the world&#8217;s biggest festival of goodwill &#8211; the man who destroys rain forests for a living, the man who served as Idi Amin&#8217;s defence minister and some other nice guys.</p>
<p>When McCain thanked me, he was smiling. Then he turned to Anita.</p>
<p>&#8220;How much of the money raised by the IOC is used to fund programs that provide direct support for the athletes?&#8221;</p>
<p>It seemed like an easy starter for her. Didn&#8217;t Samaranch always say, &#8220;everything we do is for the athletes&#8221;?</p>
<p>It wasn&#8217;t as easy as all that. Anita burbled. Anita rambled. The Senator asked her again. Anita burbled. Anita rambled. &#8220;We do not know how the funds are used. I suppose that is your question, sir.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ms DeFrantz, I do not mean to appear as if I am subjecting you to any kind of unfair questioning,&#8221; said McCain. He sighed, he steadied himself. &#8220;My question was &#8211; and I am going to ask it for the third time &#8211; how much of the money raised by the IOC &#8211; I am familiar with many of the very wonderful programs &#8211; how much of the money raised by the IOC is used to fund programs that provide direct support for the athletes.&#8221;</p>
<p>Anita couldn&#8217;t say.</p>
<p>Then McCain asked an obvious question. It didn&#8217;t sound clever. He asked if Anita and Jim supported George Mitchell&#8217;s conclusions about how the Olympic family should reform itself, and he went through them, one by one.</p>
<p>Term limits. That was an easy one. Surely only dictators believe it&#8217;s all right to stay in power for ever.</p>
<p>Anita looked stumped. McCain waited. Anita appeared to be listening for something, perhaps a message from Lausanne. Were those long dangling earrings of hers really radio receivers, taking coded orders from Samaranch in his Swiss compound?</p>
<p>Anita stared. McCain looked worried. It doesn&#8217;t do to have a witness turn catatonic on the stand.</p>
<p>&#8220;Ms DeFrantz?&#8221;</p>
<p>&#8220;Yes, sir, I am thinking.&#8221;</p>
<p>&#8220;Oh, sorry,&#8221; said the Senator.</p>
<p>Anita thought some more.</p>
<p>&#8220;Excuse me, Mr Senator. Yes Sir, I do.&#8221;</p>
<p>Jim thought so too. Term limits, that was the thing.</p>
<p>How about letting national Olympic committees choose their own international members, instead of having them handpicked by Samaranch?</p>
<p>Anita explained that she was one of six people recommended by the United States Olympic Committee and Samaranch picked her. That was OK, wasn&#8217;t it?</p>
<p>Which reminded me. Someone once told me exactly how Anita beat the favourite, Donna de Varona, the Olympic swimmer, ABC commentator and long-time activist, to win that IOC slot. Robert Helmick, who used to be a senior member of the American and world Olympic family, discussed the two candidates with Samaranch in his luxurious suite at the Lausanne Palace Hotel and he told me what passed. &#8220;Samaranch was afraid Donna would be too strong. He said, &#8216;Anita won&#8217;t give us any problems,&#8217; and it was right after talking about Donna and the fact that we were not going to be able to control her.&#8221;</p>
<p>While I was thinking about that, Jim wittered on and on and it was hard to tell what he thought about the idea of letting countries choose their own IOC members. McCain assumed he disagreed with it. Jim conceded that he did, and the Senator went on to the next of Mitchell&#8217;s modest proposals for reform. Did they agree that countries should be allowed to bid for the Games only if their anti-bribery laws encompassed the IOC?</p>
<p>Anita and Jim had reservations about that one.</p>
<p>And how about the IOC moving away from the worrisome, &#8220;interlocking directorates,&#8221; that meant the same person could, like Anita, serve on the IOC, the national committee and the organising committee of the city hosting the Games.</p>
<p>&#8220;Mr Chairman, that is one that specifically confuses me,&#8221; said Anita. Jim didn&#8217;t like it either.</p>
<p>McCain did his arithmetic.</p>
<p>&#8220;So, of the four recommendations that I asked you about, three of them you have, quote, reservations about, or outright oppose. That is very interesting.&#8221; It came out slow and gravelly: innerresting.</p>
<p>Then McCain asked Anita about the IOC&#8217;s rule that minutes of its meetings should be kept secret for as long as twenty years. The civil rights leader&#8217;s daughter thought the embargo a great idea. &#8220;Some of the discussions would put at jeopardy some of the members and their positions in their own country,&#8221; she said.</p>
<p>&#8220;In what way, Ms DeFrantz?&#8221; McCain almost squeaked.</p>
<p>Anita couldn&#8217;t say, exactly.</p>
<p>McCain dropped his head stiffly into his hands. He rubbed his face. He sighed. When he was ready, he spoke. There was a quiver in his voice and you could believe what people say about McCain throwing tantrums. He seemed to be taking a grip on himself.</p>
<p>&#8220;Well, Ms DeFrantz, I have to tell you that this is an organisation with sixty per cent or seventy per cent of its funding coming from the United States of America. The American people, I am sure &#8211; I am absolutely convinced &#8211; deserve to know what goes on in those meetings. And to assume a position or a thought that these kinds of deliberations, which have such a profound impact would be kept in secret for ten or twenty years flies in the face of everything I have ever known in my life.&#8221;</p>
<p>John McCain had a message for Samaranch. He explained how things were done in America when scandal breaks. We investigate, he said. &#8220;We find the best minds we can who are willing to serve in an independent status.&#8221; Then he spoke so clearly, it seemed his words might reach the President right that minute, crouched over a radio receiver in his Swiss bunker, picking up the signal from Anita&#8217;s earrings. McCain said: &#8220;The appearance of independence, of course, is very difficult to maintain if the person who heads the organisation that is being investigated has control of the commission doing the investigating.&#8221;</p>
<p>McCain ended with as little ceremony as he had begun. He sounded pessimistic, but the parlous state of the Olympics was still more dire than he could know. I&#8217;d seen those secret minutes among stacks of IOC documents that told the true story of the Olympics. I knew their blunders did not stop at taking gifts. I flew back to London and over the next few months, I&#8217;d hear my doorbell ring, pound downstairs in my robe to greet the postman bearing a fresh bundle of confidential documents from inside President Samaranch&#8217;s compound.</p>
<p>I learned about how they plotted to resist the reformers, to tell the world that change was happening when it wasn&#8217;t. I discovered, and at first I found it hard to grasp, that Olympic corruption had gone further than any outsider knew. What I found out made the Salt Lake shenanigans seem almost quaint. Organised crime was moving in on the Olympics, and some members of the Olympic family welcomed the gangsters with open arms.</p>
<p>But we&#8217;re running ahead of ourselves. That&#8217;s all to come. This is Anita&#8217;s story.</p>
<p>Two things mark rowers out from other athletes, besides the awesome way they absorb physical pain. One is their ability to propel themselves backwards at speed and put their faith in someone else to do the steering. The other is a capacity to surrender the self to the team. A rower like Anita isn&#8217;t one of eight individuals, she is one eighth of the crew, one vital part of a machine. And the team, in its turn, surrenders itself &#8211; totally &#8211; to the coach. &#8220;It&#8217;s the ultimate team sport,&#8221; Anita once said. &#8220;You&#8217;re not supposed to say anything when you&#8217;re rowing. You&#8217;re supposed to listen and become part of the boat.&#8221;</p>
<p>Perhaps Samaranch saw Anita&#8217;s fine qualities, looked at the woman who as a teenager played clarinet for her high school marching band, saw her enthusiasm, her loyalty to the team, her trusting nature, saw it all and judged that here was a person he could use. Whatever, Anita was defending him to the end.</p>
<p>She&#8217;d backed her way towards the far end of the hall and the exit. She was looking smaller, a little crumpled, you could see the dry ends in her hair. Half a dozen reporters crowded around her asking questions, like, &#8220;Why isn&#8217;t President Samaranch here?&#8221;</p>
<p>&#8220;There are three basic reasons. Firstly I&#8217;m vice president and I serve in the United States. It&#8217;s my duty to represent the IOC here. Actually, maybe there are two. Secondly English is his fourth language, and it&#8217;s the one he&#8217;s least facile in.&#8221;</p>
<p>Millions of people across the United States who&#8217;d watched Samaranch on HBO&#8217;s Real Sport, telling a stunned Frank Deford about his admiration for the Romanian dictator, Nicolai Ceaucescu, might have been concerned to learn that Samaranch&#8217;s English had deteriorated so dramatically.</p>
<p>&#8220;This is a whole different league from being interviewed by journalists,&#8221; Anita told the journalists.</p>
<p>One reporter asked, what do you think of his fascism?</p>
<p>&#8220;What he always says is go back to Spain and ask them,&#8221; said Anita. Reporters shuffled their feet. No-one dared ask the question that hung in the air: &#8220;But Anita, you&#8217;re a black American. Your old man was in the civil rights movement. Samaranch was a fascist, a blue-shirt for God&#8217;s sake. Don&#8217;t you feel, well, don&#8217;t you wonder sometimes, have I accidentally joined the wrong team?&#8221;</p>
<p>Usually when important people are sparring with the press and not obviously winning, their minders step forward and whisk them away. &#8220;Your next meeting Ms DeFrantz,&#8221; &#8211; that would do the trick. &#8220;The car is waiting,&#8221; is always a good one. Anything will do, so long as it looks as if the minders are doing the running, and the speaker would gladly stay all day shooting the breeze if she had half a chance and didn&#8217;t have some tedious old meeting to run to. Anita&#8217;s minders stood talking among themselves. Anita kept on yammering.</p>
<p>&#8220;We&#8217;re not having a crisis in leadership with people jostling for position,&#8221; she said, wildly casting about for the bright side. Then she started explaining to the journalists why she&#8217;d run into trouble when McCain asked her the easy peasy question, &#8220;What are the IOC&#8217;s annual revenues?&#8221;</p>
<p>&#8220;My problem, and I apologise, is that I am not facile with numbers,&#8221; said Anita, who sits on boards from Lausanne to Los Angeles making decisions about money, and lots of numbers, many of them big ones. Any half-decent minder might have bundled her off and urged her to lie down in a dark room until the urge to blabber subsided. &#8220;If I had known I was going to be asked I could have looked it up on the website,&#8221; said Anita. Then it seemed to strike her that it might be wise to withdraw.</p>
<p>&#8220;I&#8217;m being backed out. I&#8217;m being backed out,&#8221; she said, smiling apologetically at the reporters. No-one was backing her out. The minders failed to take their cue. Anita exited Room 106, as is her way, moving backwards and smiling.</p></blockquote>
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		<title>Ein Vize-Premier für Sotschi</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 23:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Anfang, im <a href="http://jensweinreich.de/?p=72" target="_self">vergangenen Jahr</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=66" target="_self">auf der</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=69" target="_self">IOC-Session</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=67" target="_self">in</a> <a href="https://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0702/sport/0006/index.html" target="_blank">Guatemala</a>, standen einige Versprechen. Es sprach also Wladimir Putin:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="349" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_aNo3DxWaW4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/v/_aNo3DxWaW4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das Wahlvolk hat <span style="text-decoration: line-through;">kassiert</span> entschieden. Und inzwischen ist das Projekt Sotschi erwartungsgemäß gefährdet, was das IOC natürlich nicht zugeben wird. Russlands Präsident Dmitri Medwedjew hat gestern gehandelt: Er ernannte Dmitri Kosak (links im Bild), den Minister für Regionalentwicklung, zum stellvertretenden Premierminister, zu einem von acht Stellvertretern Putins (wenn ich richtig gezählt habe). Ein Vize-Premier mit einer Aufgabe: Die Winterspiele 2014 in Sotschi stattfinden zu lassen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1352" title="medwedew-kozak-14102008" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/10/medwedew-kozak-14102008.jpg" alt="" width="500" height="443" /></p>
<p>Es wird eng. Es wird knapp. Nur der Termin steht bislang: 7. bis 23. Februar 2014. Bis dahin müssen noch ein Hafen, Autobahnen und Eisenbahnstrecken gebaut, ein paar Berge gefräst, die Nordkaukasus-Region befriedet und, auch das, etliche State of the Art Sportstätten errichtet werden. Kleinigkeiten also.</p>
<p><span id="more-1344"></span>Es ist nicht wirklich eine Überraschung, dass Kosak Olympiaminister wird. Er hat einst in Leningrad dieselbe, nun ja, Law School würde man heute sagen, besucht wie KGB-Mann Putin und Medwedjew. Kosak wird weniger der <a href="http://www.faz.net/s/RubA330E54C3C12410780B68403A11F948B/Doc~EEFB3BD441FFF4106ABEAA574DB2F9A6C~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Kaste</a> der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Silowiki" target="_blank">Silowiki</a>, sondern den Liberal-Technokraten oder Ziviliki Medwedjews zugeordnet. Aber wer kann da schon trennen. Kosak jedenfalls hat mit Judoka Putin und Medwedjew und dem russischen Sportminister und Fußballpräsidenten Witali Mutko und einigen anderen in den neunziger Jahren in St. Petersburg unter Anatoli Sobtschak gedient. Er gehört zu Putins Auserwählten. Als Medwedjew noch Stabschef des Präsidenten Putin im Kreml war, war Kosak, natürlich, auch Medwedjews Stellvertreter. Später war er des Präsidenten Putins Abgesandter in der Kaukasus-Region. Er ist ein Mann für schwere Fälle.</p>
<p>Wladimir Putin, der sich anschickt, den olympischen Weltsport <a href="http://jensweinreich.de/?p=127" target="_self">auf Jahre zu dominieren</a> und mit seinen Figuren zu regieren, hat dem IOC im Juli 2007 eine Menge versprochen. Nicht nur 12 Milliarden Dollar Investitionen, nicht nur keine Staus für IOC-Mitglieder in Sotschi. Wladimir Putin muss sein Gesicht wahren. Jedes Versprechen aber muss er nicht halten. An jenes etwa, dass Sotschis Bewerbungschef (und jetzige Organisationschef) Dmitri Tschernytschenko damals abgab, kann sich ohnehin niemand mehr erinnern außer einigen trottligen Journalisten, die mitschreiben:</p>
<blockquote><p>&#8220;Bis 2014 hat unser Präsident allein fünf Milliarden Dollar für den Bau von 4.000 Sportstätten in Russland garantiert, darunter 750 Eishockey- und 750 Schwimmhallen.“</p></blockquote>
<p>Als ich im August in Peking Russlands NOK-Sprecher Gennadi Schwets <a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/937/306894/text/" target="_blank">darauf ansprach</a>, staunte der nicht schlecht und sagte trocken: &#8220;Was man so verspricht. Ich höre das zum ersten Mal. Die Milliarden könnten wir gut gebrauchen.&#8221;</p>
<p>Wer könnte die nicht gebrauchen in Zeiten wie diesen, wo es sogar Oligarchen nicht mehr so ganz dicke haben: Oleg Deripaska jedenfalls, der ganz wichtig ist für Sotschi und die Pläne Putins, der auch schon einige hundert Millionen Dollar dort angelegt hat, dieser Deripaska also &#8211; der <a href="http://www.forbes.com/lists/2008/10/billionaires08_Oleg-Deripaska_UCP9.html" target="_blank">reichste Russe</a> laut Forbes &#8211; hat etliche Milliarden verloren in den vergangenen Wochen. Weshalb er Anteile am kanadischen Autozulieferer Magna und am deutschen Baukonzern Hochtief abstoßen musste. In Österreich, wo Deripaska sich in die Strabag eingekauft hat (übrigens zu einem Zeitpunkt, als Salzburg gegen Sotschi kandidierte) ist man besonders an Sotschi interessiert. Denn die Strabag, der größte Baukonzern, erhofft sich nach dem Auftrag zum Bau eines Flughafenterminals weitere olympische Aufträge. Doch die Ausschreibungen verzögern sich. (Warum eigentlich Ausschreibungen? In Russland?)</p>
<p>Und nun auch noch die blöde Finanzkrise, die Deripaska in Schwierigkeiten bringt. Ohne Deripaska würde Strabag kaum Aufträge bekommen. Also musste Strabag-Chef Hans-Peter Haselsteiner gemeinsam mit der Raiffeisen-Holding dem guten Deripaska <a href="http://de.rian.ru/analysis/20081013/117706586.html" target="_blank">einen Kredit</a> in Höhe von 500 Millionen Euro gewähren, damit der sein Strabag-Aktienpaket behalten kann. Zuvor hatte Haselsteiner gern mal den Russen ein Ultimatum gestellt, damit die mit ihrem Masterplan voran kommen. Jetzt ist Kosak ja da, vielleicht klappt&#8217;s bald mit den Plänen.</p>
<p>Die Strabag hat übrigens im Januar 2008 eine strategische Partnerschaft mit Siemens geschlossen. In der Presseerklärung heißt es:</p>
<blockquote><p>Wien, 10. Jänner 2008. Siemens CEO Peter Löscher und STRABAG CEO Hans Peter Haselsteiner haben eine Absichtserklärung unterzeichnet und bewerben sich um die Ausführung von ausgewählten Großprojekten, die im Rahmen der Vorbereitung zu den 22. Olympischen Winterspielen in Sotschi errichtet werden.</p>
<p>Die anstehenden großen Projekte wie zum Beispiel Ausbau der Sportstätten, Aufbau des Olympischen Dorfes, Errichtung von Hotelanlagen, Ausbau der Infrastruktur und Kommunikationsnetze etc. werden in naher Zukunft seitens der russischen Regierung ausgeschrieben.</p>
<p>Die voraussichtlich ersten Projekte, für die sich die beiden Unternehmen gemeinsam bewerben, sind ein Eisenbahnprojekt, die Errichtung ein Zementwerkes im Rahmen des Joint Ventures mit Basel Cement, die Erweiterung des Flughafens Adler, Bau von Kraftwerken sowie eines Seehafens. STRABAG hat in Hinblick auf die Tätigkeiten in Sotschi durch den kürzlich erfolgten Kauf der kroatischen Hafenbaufirma „Pomgrad inzenjering“ sowie einer Beteiligung am Hamburger Wasserbauspezialisten Möbius bereits spezielle Kompetenz in dieser Nische erworben. Das Volumen der kurzfristig ausgeschriebenen Aufträge für die Region Sotschi wird von STRABAG auf € 1 Mrd. geschätzt.</p></blockquote>
<p>Siemens? War da nicht was? Ich weiß jetzt gar nicht, ob das UDIOCM (für alle unregelmßigen Blogleser: das <em>U</em>npolitischste <em>D</em>eutsche <em>IOC</em>-<em>M</em>itglied alias Thomas Bach, DOSB-Präsident und IOC-Vize) im Januar 2008 noch seinen fürstlich dotierten Vertrag mit dem Siemens-Konzern unterhielt. Ich weiß also nicht, wie sich die <a href="http://jensweinreich.de/?p=1059" target="_self">&#8220;vielfältigen Lebenssachverhalte&#8221;</a> damals gestalteten. Siemens &#8211; Strabag &#8211; Geschäft mit Olympischen Spielen, das fällt mir nur auf. Ist interessant, nicht wahr? Mehr aber auch nicht, denn am Ende wird es sein wie immer: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die Dinge stehen in <a href="http://jensweinreich.de/?p=1088" target="_self">keinerlei Zusammenhängen</a>, das ist mal klar.</p>
<p>Mein Gott, womit ich meine Nächte verbringe! Verflixt kompliziert, diese transnationalen olympischen Geschäfte. Man könnte sie echt besser begreifen, wenn es Zusammenhänge gäbe. Aber trösten wir uns wenigstens damit: Es bleibt spannend.</p>
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		<title>Die Botschaft der Blockabstimmung</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jul 2007 21:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war die siebte IOC-Vollversammlung, die Jacques Rogge als Präsident leitete, und es war für ihn persönlich die erfolgreichste. Er hat in der vergangenen Woche in Guatemala seine Idee der Olympischen Jugendspiele durchgepeitscht, er hat 27 IOC-Mitglieder problemlos im Amt bestätigt, vier neue Mitglieder ins Gremium lanciert, seinem Exekutivkomitee nie da gewesene Vollmachten für das Olympische Programm zugeschustert, und am letzten Tag durfte er sich auch noch über die Wahl seines Vertrauten Gerhard Heiberg (Norwegen) ins IOC-Exekutivkomitee freuen. Immerhin besiegte Heiberg mit 49:22 Stimmen sehr deutlich Juan Antonio Samaranch Junior, dessen Vater wenige Tage zuvor die Wahl von Sotschi gedeichselt hatte. Insofern könnte man den Belgier Rogge zum Sieger von Guatemala erklären.<span id="more-75"></span></p>
<p>Doch so einfach ist das gar nicht, denn gleichzeitig hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) weiter an Glaubwürdigkeit verloren. Doch der Reihe nach. Natürlich war die Vergabe der Winterspiele 2014 an Sotschi das dominierende Ereignis der 119. IOC-Session. Das IOC hat sich kaufen lassen von einer Allianz aus Wirtschaftsgiganten und hochrangigen Politikern. Rogge will das natürlich nicht zugeben, weshalb er, statt wie gewohnt klar und deutlich zu argumentieren, einen verbalen Eiertanz aufführte. So sprach er in seinem Resümee der Tagungswoche von Guatemala beispielsweise darüber, dass das IOC überprüfen wolle, ob die Anwesenheit von Staats- und Regierungschefs bei der Olympiavergabe in Zukunft erwünscht sei &#8211; zuletzt hatten Tony Blair (London 2012) und Wladimir Putin (Sotschi 2014) Olympiasiege errungen. &#8220;Das kann Vor- und Nachteile haben&#8221;, sagte Rogge.</p>
<p>In wenigen Tagen wird er sich in Moskau mit Putin treffen. Ebenso macht sich Gerhard Heiberg auf den Weg in Putins Metropole. Marketingchef Heiberg kündigte auf der Session frank und frei an: &#8220;Ich fliege nach Moskau und sehe zu, was ich rausschlagen kann. Ob es nun ein Vertrag mit Gazprom wird oder mit anderen Firmen. So oder so: Die Angebote sind interessant.&#8221;</p>
<p>Diese Angebote hätte es bei einer Abstimmungsniederlage Sotschis in dieser Höhe wohl kaum gegeben. So aber wird Heiberg problemlos einen Etappensieg vollenden und dem IOC erstmals einen Sponsor aus dem ehemaligen Sowjetreich zuführen. Im olympischen Sponsorenprogramm Top VI (für die Jahre 2005 bis 2008) wird das IOC erstmals mehr als eine Milliarde Dollar generieren. Begonnen hatte das IOC vor zwanzig Jahren im ersten Top-Programm (1985 &#8211; 1988) mit 96 Millionen Dollar. Heiberg spricht ebenfalls ganz offen darüber, dass er als nächstes einen Partner aus den Golfstaaten erwartet. Kein Wunder, die Scheichs wollen Olympische Spiele, für 2016 hat sich bereits Katars Hauptstadt Doha beworben, wie Rogge erklärte. Bislang stehen Chicago, Rio de Janeiro, Baku, Doha, Tokio und Madrid auf der Warteliste &#8211; Meldeschluss ist im September.</p>
<p>Akuter finanzieller Nachholbedarf besteht derzeit nur beim Abschluss der amerikanischen Fernsehrechte für 2014 und 2016. Gern will das IOC schnell einen Deal mit dem Network NBC einfädeln. Allerdings hatten die US-Amerikaner zuvor deutlich gemacht, für Spiele in Sotschi weniger zu zahlen als für Spiele in Salzburg. Die Crux besteht darin, dass das IOC, obgleich es bereits mehr als 700 Millionen Dollar auf der hohen Kante hat, auf ständiges Wachstum angewiesen ist. Etliche Millionen werden ja auch für Rogges neue Jugendspiele gebraucht.</p>
<p>Die Finanzfragen haben zudem eine personelle Dimension. Denn Rogge und seinen Unterhändlern war oft vorgeworfen worden, sie verfügten nicht über das Format des Vorgänger-Duos Richard Pound und Michael Payne. Pound, ein unvergleichlicher Geldeintreiber im IOC, war von Rogge abserviert worden, genau wie Payne, der Schwiegersohn Samaranchs, der jahrelang fest angestellter IOC-Marketingchef war und jetzt für Bernie Ecclestone in der Formel 1 Milliardensummen generiert.</p>
<p>Besonders für den IOC-Finanzchef Richard Carrion, einen 54-jährigen Banker aus Puerto Rico, Absolvent des berühmten Massachusetts Institut of Technology, ist ein einträglicher Abschluss mit NBC unverzichtbar. Carrion wird nicht nur als potenzieller Rogge-Nachfolger gehandelt, er gilt auch als der Favorit des Präsidenten.</p>
<p>Jacques Rogge selbst hat in den letzten Jahren dazugelernt. Er hatte es zunächst mit Demokratie und völlig freier Diskussion versucht in den Vollversammlungen &#8211; und war damit mehrmals eklatant gescheitert: 2002 vertagte die Session in Mexiko seinen Plan, das Olympische Programm umzugestalten. 2005 gab es in Singapur das programmatische Fiasko, als die Session nur Baseball und Softball, die jüngsten olympischen Familienmitglieder, ausscheiden ließ, aber Karate, Squash, Inlineskating, Golf und Rugby (Rogge war belgischer Rugby-Nationalspieler) nicht akzeptierte. Geradezu lächerlich waren die Abstimmungen über Squash und Karate, denen zunächst der Status als Olympiasportart gewährt wurde, kurz darauf aber die Zweidrittel-Mehrheit verwehrt wurde, die zur Aufnahme in das Programm der Spiele 2012 berechtigt hätte.</p>
<p>&#8220;Dieses Procedere war unlogisch&#8221;, sagte Rogge nun in Guatemala. &#8220;Das hat keiner in der Öffentlichkeit verstanden, nicht einmal wir selbst.&#8221; Deshalb hat er das Procedere geändert &#8211; dies ist ein Quantensprung in der Geschichte der Olympischen Spiele und des IOC. Erstmals liegt die Verantwortung für die Komposition des Programms fast völlig beim Exekutivkomitee. Bisher hatte allein die Vollversammlung über Sportarten entschieden, die Exekutive konnte in Zusammenarbeit mit den Fachverbänden Disziplinen hinzufügen, streichen oder ändern. Diese Dualität war ein Jahrhundert lang eine der heißdiskutierten olympischen Machtfragen.</p>
<p>Künftig ist es so: Das Exekutivkomitee stellt, erstmals für die Sommerspiele 2020, eine Liste von 25 Kernsportarten zusammen und darf maximal drei weitere Sportarten hinzufügen. Die Session kann darüber nur im Block entscheiden; nötig ist eine einfache Mehrheit.</p>
<p>Es fällt auf, dass Rogge inzwischen Blockabstimmungen den Einzelabstimmungen vorzieht. So hat er am Donnerstag bereits die Wiederwahl von 27 IOC-Mitgliedern durchgezogen, was kein überzeugendes demokratisches Zeichen war. So soll es künftig auch in der Programmfrage abgehen. Zurück zu den Wurzeln, kann man wohl sagen: Rogge lässt abstimmen wie einst Juan Antonio Samaranch. Die ganz private Botschaft, die Rogge in Guatemala seinen Pappenheimern gab, könnte man so umschreiben: &#8220;Ich habe es mit Demokratie versucht, aber ihr habt mir die Gefolgschaft immer mal verweigert. Jetzt trickse ich euch aus und gebe euch die Peitsche.&#8221; Und schon parierte der olympische Haufen. IOC-Mitglieder wollen es offenbar nicht anders.</p>
<p>Rogge ist besser vorbereitet als sonst in die Session gegangen. Er hat die Macht des Exekutivkomitees in jeder Beziehung ausgebaut. Samaranch Senior wird es erstaunt zur Kenntnis genommen haben. Allerdings hat Ehrenpräsident Samaranch (86) in Guatemala den größten Sieg errungen: Binnen weniger Stunden drehte er in Vieraugengesprächen den Trend gegen Sotschi und besorgte sechs IOC-Stimmen, die verhinderten, dass die Russen bereits in Runde eins scheiterten.</p>
<p>Die spannende Frage für das IOC lautet nun, ob es dem intern gestärkten Rogge, der sich extern in größere Abhängigkeit zu Politik und Wirtschaft begeben hat, gelingt, wieder inhaltliche Schwerpunkte zu setzen. Den Kampf gegen Doping, gegen Gigantismus, gegen Korruption, gegen Gewalt und für die Glaubwürdigkeit des Sports hatte er sich bei seinem Amtsantritt auf die Fahnen geschrieben. Zuletzt überzeugte er argumentativ nur selten und paktierte zu oft mit zweifelhaften Mächten. Es wäre nicht die schlechteste Option für die Zukunft des olympischen Sports, wenn sich das wieder ändern würde.</p>
<p><small>(c) Berliner Zeitung</small></p>
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		<title>Die Spiele unter dem Hammer</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 21:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Urlaubsort des russischen Präsidenten Wladimir Putin richtet die Olympischen Winterspiele 2014 aus. In Sotschi will Putin mit seinen Oligarchen zwei Dutzend Milliarden Dollar investieren. Die Kameraden werden prächtig verdienen. Ein paar Brosamen fallen auch ab für den russischen Sport, moderne Anlagen und Trainingszentren. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird ebenfalls profitieren. Denn schon im Herbst könnte, auf Geheiß Putins, der dubiose Energieriese Gazprom zu den IOC-Sponsoren gehören. Wahrscheinlich für den doppelten Preis des bisher auf dem Markt Üblichen. So ist das mit den Spielen.</p>
<p><span id="more-72"></span>Die Entscheidung für Sotschi ist ein katastrophales Zeichen. Es ist die Kapitulation vor der ungezügelten Macht des Geldes. Es ist ein Sieg der Oligarchen. Um gleich noch etwas klarzustellen: Hier schreibt kein Romantiker, niemand, der meint, Kommerzialisierung sei per se zu verdammen. Nein, ach Gottchen. Es geht um etwas anderes, um andere altmodische Werte wie Demokratie, Glaubwürdigkeit und korrekte Abrechnungen. Ist dagegen etwas einzuwenden?</p>
<p>Nie zuvor hat ein olympischer Städtewettbewerb so viel Geld verbrannt. Offiziell haben Sotschi und Pyeongchang (Südkorea) mit Werbeetats von je 30 Millionen Dollar und Salzburg mit 10 Millionen Dollar gearbeitet. Die Zahl für Salzburg ist nachprüfbar. Für Sotschi werden allerdings 150 Millionen gehandelt, für Pyeongchang nur unwesentlich weniger. Diese Zahlen sind realistischer.</p>
<p>Das IOC hat eine Richtungswahl getroffen, aber nicht in dem Sinne, wie es Funktionäre vom Schlage des in Grauzonen wuselnden deutschen Industrie-Lobbyisten Thomas Bach verkaufen wollen: Bach &amp; Co. behaupten, das IOC habe durchaus weise gehandelt, gebe dem größten Winterland der Welt endlich eine Chance und erschließe neue Märkte. Derartige Aussagen sollen den Blick fürs Wesentliche vernebeln. In summa hat das IOC nicht politisch gehandelt, es hat sich kaufen lassen.</p>
<p>Diese Entscheidung ist eine Bankrotterklärung für den IOC-Präsidenten Jacques Rogge. Der Belgier war vor sechs Jahren unter anderem mit dem Versprechen angetreten, die Olympiakosten zu reduzieren, die Spiele zu reformieren, transparenter, effizienter und insgesamt bezahlbar zu machen. Rogge ist gescheitert, und er gesteht dieses Scheitern nicht ein. Das IOC hat sich zurückgebeamt in die Ära des Rogge-Vorgängers Samaranch, als es nach zahlreichen Korruptionsskandalen beinahe implodiert wäre. Das IOC negiert die Erhebungen seiner eigenen Prüfungskommission, die Sotschi mit großem Abstand als technisch schlechteste Bewerbung einstufte.</p>
<p>Die Botschaft von Guatemala lautet: Eine Abstimmung kann man sich künftig sparen. Kampagnen ebenfalls. Wer an den Olympischen Spielen interessiert ist, muss nur einfach eine Summe nennen. Konsequenter Weise müsste sich das IOC bei Christie&#8217;s oder Sotheby&#8217;s treffen, ein paar Tage in Luxushotels urlauben und den Rest vom Auktionator erledigen lassen. Ja, die Spiele wurden versteigert. Und beim nächsten Mal, für die Sommerspiele 2016, werden auch arabische Ölscheichs mitbieten.</p>
<p>Für rechtsstaatliche Demokratien, und das ist die Botschaft an Deutschland, das sich ja immer noch als Demokratie versteht, ist bei derartigen Versteigerungen nichts zu gewinnen. All jene Politiker, die um die Spiele buhlen &#8211; vom vorschnell und wie immer stümperhaft vorgepreschten Edmund Stoiber bis zu Ole von Beust und Klaus Wowereit -, sollten sich bei Österreichs Bundeskanzler Alfred Gusenbauer erkundigen, wie das so läuft mit Olympiabewerbungen. Das System ist außer Kontrolle. Gusenbauer hat diese Bewerbung als &#8220;unlauteren Wettbewerb&#8221; deklariert.</p>
<p>Es gibt niemanden, der diesem Treiben Einhalt gebieten könnte. Das IOC unterwirft sich keinen Gesetzen außer den eigenen. Selbst die werden nicht eingehalten. Die Spezialdemokratie Sport genießt weltweit Steuererleichterungen und gesetzliche Ausnahmeregelungen, die Funktionsträger diplomatischen Status. Das IOC agiert in rechtsfreien Räumen. Dabei wäre es zwingend, sich etwa internationalen Anti-Korruptions-Konventionen anzuschließen.</p>
<p>Wer diese Umstände seinen Wählern, dem deutschen Steuerzahler mithin, nicht erläutert, der handelt unredlich. Unter den korruptiven Umständen, die in Guatemala kulminierten, gibt es nur eine logische Konsequenz: Deutschland darf sich momentan nicht um Olympische Spiele bewerben.</p>
<p><small>(c) Berliner Zeitung</small></p>
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		<title>Wettlauf im rechtsfreien Raum</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jul 2007 18:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[GUATEMALA-STADT. Endlich hat es einer ausgesprochen. Wenige Stunden vor der Vergabe der Olympischen Winterspiele 2014 sagte der Norweger Gerhard Heiberg, das Bewerbungsprocedere sei &#8220;außer Kontrolle&#8221; geraten. Heiberg, Chef der IOC-Marketingkommission, hat Formen der Bestechung ausgemacht. Acht Jahre nach dem Korruptionsskandal, den das Internationale Olympische Komitee nur mit Mühe überlebte, steht man wieder da, wo man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GUATEMALA-STADT. Endlich hat es einer ausgesprochen. Wenige Stunden vor der Vergabe der Olympischen Winterspiele 2014 sagte der Norweger Gerhard Heiberg, das Bewerbungsprocedere sei &#8220;außer Kontrolle&#8221; geraten. Heiberg, Chef der IOC-Marketingkommission, hat Formen der Bestechung ausgemacht. Acht Jahre nach dem Korruptionsskandal, den das Internationale Olympische Komitee nur mit Mühe überlebte, steht man wieder da, wo man schon einmal war.</p>
<p><span id="more-69"></span>Diesmal waren es die Bewerber aus Sotschi und Pyeongchang, die mit gigantischem finanziellen Aufwand und urwüchsigen Kombinationen von Staat und Politik um die Spiele buhlten. Für den Wettbewerb um die Sommerspiele 2016 steht Schlimmes zu befürchten. Erstmals sollte es eine Bewerbung vom Persischen Golf geben, und die Scheichs werden kaum zimperlicher sein als KGB-Zar Putin oder südkoreanische Konzerne. Deutsche Olympiainteressenten wie München (Winter 2018), Hamburg und Berlin (Sommer 2020) müssten eigentlich erkennen, dass es unter diesen Bedingungen sinnlos ist, in den wahnwitzigen, intransparenten Kreislauf der Geldvernichtung einzusteigen.</p>
<p>Wenn Olympia künftig versteigert wird, bleiben zwangsläufig alle Interessenten chancenlos, die sich demokratischen Grundsätzen und kaufmännischen Prinzipien verschrieben haben. Ein fairer Wettbewerb wäre nicht gewährleistet. Die Frage ist, wer diesem Treiben Einhalt gebieten könnte. Selbst IOC-Präsident Jacques Rogge, der sich vom ersten Tag seiner Amtszeit an dem Kampf gegen Korruption verschrieben hat, kann offenbar nichts mehr entgegensetzen. Darin liegt eine Tragik, aber auch eine Logik. Denn Korruption in ihren vielfältigen Ausprägungen ist keine Einzelerscheinung. Korruption ist immanenter Bestandteil des Sportsystems. Der Filz wird von vielen Merkmalen des Systems gefördert, etwa von dem fast überall zu beklagenden Mangel an Transparenz.</p>
<p>Es mag nationale und kulturelle Unterschiede in der Bewertung von korrupten Verhaltensweisen geben. Russen und Koreaner werden tendenziell immer andere Vorstellungen haben als Norweger, Dänen oder möglicherweise auch Deutsche. Doch ungeachtet globaler Differenzierung gibt es keinen Grund, sich nicht an jener Begriffsbestimmung zu orientieren, die am weitesten gefasst und wunderbar einleuchtend ist: Die Organisation Transparency International bezeichnet Korruption als &#8220;Missbrauch von anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil&#8221;.</p>
<p>Im ethisch-moralischen Sinn, sagt die Kriminologin Britta Bannenberg, die sich im Sport bestens auskennt, kann Korruption &#8220;alle Verhaltensweisen bezeichnen, bei denen sich Personen mit öffentlichen oder privaten Aufgaben auf Kosten der Allgemeinheit als unangemessen bewertete Vorteile verschaffen&#8221;. Die rechtliche Würdigung von Korruption ist weit komplizierter. Vor allem, weil die Anti-Korruptionsgesetze unzureichend sind. Der Sport selbst hat kaum wirksame Mechanismen gegen Korruption entwickelt. Es existieren nur wenige, vage formulierte Ethik-Richtlinien, die etwa das IOC 1999 in seine Olympische Charta implementieren musste. In der Charta, dem Grundgesetz der Olympischen Spiele und der daran beteiligten 35 Weltverbände, sucht man die Vokabel Korruption vergebens. Es ist lediglich die Rede von &#8220;ethischen Prinzipien&#8221; und &#8220;Fairplay&#8221;.</p>
<p>Die Korruptionsstrukturen in der milliardenschweren Unterhaltungsindustrie Sport unterscheiden sich kaum von jenen Strukturen, die Kriminologen beschreiben: Bagatell- oder Gelegenheitskorruption; gewachsene Beziehungen; Netzwerke; organisierte Kriminalität und systematische Einflussnahme. Der Sport bietet alles. Obwohl es sich bei Verbänden wie dem IOC im Grunde um global operierende Wirtschaftsunternehmen handelt, obwohl diese Unternehmen mit Staaten und Organisationen auf einer Ebene verhandeln (etwa mit den Vereinten Nationen) und ihre Funktionsträger quasi diplomatischen Status genießen, agieren diese Sportkonzerne nahezu im rechtsfreien Raum. Ihre Tätigkeit wird kaum von Strafgesetzen und schon gar nicht von den zumeist Ende der 1990er Jahre verabschiedeten Konventionen erfasst: Nicht von diversen Anti-Korruptions-Konventionen des Europarates, der Europäischen Union und der Organisation Amerikanischer Staaten; nicht vom OECD-Abkommen über die Bekämpfung der Bestechung ausländischer Amtsträger im internationalen Geschäftsverkehr; auch nicht von den UN-Konventionen gegen das transnationale organisierte Verbrechen und gegen Korruption.</p>
<p>Auch nationale Rechtssysteme greifen kaum. Da die meisten olympischen Weltverbände wie das IOC in der Schweiz ansässig sind und Vereinsstatus tragen, kommt dem Schweizer Recht große Bedeutung zu. Der Schweizer Bundesrat aber erklärte, es obliege &#8220;den Verbänden, Vorkehrungen zu treffen, um ihre internen Wahl- und Abstimmungsmechanismen frei von unstatthafter Beeinflussung zu halten&#8221;. Es bleibt also der großen Sportfamilie vorbehalten, ihren Rechtsrahmen zu bestimmen. Die aber ist nicht fähig und zu großen Teilen nicht willens, schärfere Korruptionsregeln zu erlassen. Dem Sportsystem mangelt es auf allen Ebenen an Transparenz, Kontrollmechanismen und Unrechtsbewusstsein. Dagegen muss man dem Sport die Dominanz familiärer Netzwerke, Ämterverquickung und eine Kultur des Schweigens attestieren. Eine Kombination, die beste Bedingungen für Korruption in allen Schattierungen und Größenordnungen bietet.</p>
<p>Der Sport ist eine Spezialdemokratie: Ein vordergründig demokratisches System, das in entscheidenden Punkten von rechtsfreien Räumen geprägt ist &#8211; mit allen möglichen Ausnahmeregelungen, Gesetzesänderungen und Steuererleichterungen. An Olympischen Spielen und anderen Großereignissen ist besonders reizvoll, dass staatliche Subventionen in die Infrastruktur meist ein Vielfaches des eigentlichen Organisationsetats ausmachen. Wenn sich dann mangelnde Transparenz mit krimineller Energie paart, führt das unweigerlich dazu, dass ein Teil der bereitgestellten Mittel in dunkle Kanäle fließt.</p>
<p>Das wirksamste Gegenmittel heißt Transparenz. Funktionäre und Verbände sollten auf allen Ebenen regelmäßig Rechenschaft darüber ablegen, was sie gegen korrupte Machenschaften in ihrem Verantwortungsbereich unternommen haben. Das betrifft auch den Umgang mit öffentlichen Mitteln, die Pflicht zur Offenlegung von Bilanzen &#8211; und die Offenlegung von Geschäftsverbindungen jener Entscheidungsträger, die Großereignisse vergeben. Bislang bestehen aber, auch im IOC, nur lockere Regeln der freiwilligen Selbstverpflichtung. Nachprüfbar ist die Einhaltung derartiger Paragrafen nicht.</p>
<p>Der Sport braucht transparente Lobby-Register und ein Korruptionsregister mit öffentlich zugänglichen schwarzen Listen von Verbänden, Firmen und Funktionären, die in Korruptionsfälle verstrickt waren. Und entsprechende Strafen. Das IOC aber lässt beispielsweise die koreanischen Konzernchefs Kun Hee Lee (Samsung) und Park Yong Sung (Doosan) in Ehren. Analog zur Welt-Antidopingagentur braucht der Sport eine Welt-Antikorruptionsagentur. Ethik-Regeln müssen für alle Weltverbände verbindlich aufgestellt werden. &#8220;Die Botschaft allein genügt nicht&#8221;, sagt der Marburger Rechtsprofessor Dieter Rössner: &#8220;Effektive und gezielte Mittel zur Korruptionsbekämpfung müssen folgen. Wer Regeln gibt, muss darüber wachen.&#8221; Es empfiehlt sich eine Kontrolle durch Nichtregierungsorganisationen, die Korruptionsranglisten erstellen.</p>
<p>Die Ergebnisse könnten bei der Vergabe von Großereignissen berücksichtigt werden. Momentan lässt sich davon nur träumen.</p>
<p><small>© <a target="_blank" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/sport/667349.html">Berliner Zeitung</a></small></p>
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		<title>Ein letztes Säuseln</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2007 01:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[GUATEMALA-STADT. Interview-Alarm in der Zona 10. In dem Hochsicherheitstrakt, der nur einen Quadratkilometer von Guatemala-Stadt umfasst, wuselt das olympische Völkchen der Entscheidung entgegen. In der Nacht zum Donnerstag (MESZ) wird der Gastgeber der Olympischen Winterspiele 2014 bestimmt. Bis dahin sind noch ein paar Stunden Zeit, die genutzt werden wollen. Inzwischen ist auch der russische KGB-Zar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GUATEMALA-STADT. Interview-Alarm in der Zona 10. In dem Hochsicherheitstrakt, der nur einen Quadratkilometer von Guatemala-Stadt umfasst, wuselt das olympische Völkchen der Entscheidung entgegen. In der Nacht zum Donnerstag (MESZ) wird der Gastgeber der Olympischen Winterspiele 2014 bestimmt. Bis dahin sind noch ein paar Stunden Zeit, die genutzt werden wollen. Inzwischen ist auch der russische KGB-Zar Wladimir Putin in Guatemala eingetroffen, Südkoreas Präsident Roh Moo-Hyun ebenso, Österreichs Bundeskanzler Alfred Gusenbauer beackert schon einige Tage das Feld. „Ich mache alles, damit wir das noch kriegen“, sagt Gusenbauer.<br />
<span id="more-67"></span></p>
<p>Die Kollegen aus Russland und Korea mühen sich ebenfalls, jeder auf seine Art.<br />
Putin hat bereits mit den Präsidenten der Wintersportverbände gespeist, außerhalb des IOC-Hotels, was einen Regelbruch darstellt. Kaum eines der IOC-Mitglieder, die zwischen Salzburg, Pyeongchang und Sotschi entscheiden müssen, kann sich den Avancen der Bewerber entziehen. Vom Präsidenten Jacques Rogge, standesgemäß erster Gesprächspartner Putins, bis zu Senioren wie Walther Tröger. Da kann man nichts machen. „Sie wissen doch, wie das ist“, sagt Tröger zwischen zwei Terminen: „Soll ich etwa Nein sagen, wenn mich der koreanische Außenminister sprechen will?“ Andere wie der Norweger Gerhard Heiberg werden deutlicher. Das Bewerbungsprocedere sei außer Kontrolle, kritisierte Heiberg in einigen Interviews.</p>
<p>Die olympischen Wegelagerer lauern sogar an der Calle 14, einer Nebenstraße der Zona 10, die vom IOC-Hotel zum Tagungszentrum führt. Hier noch ein Hintergrundgespräch, dort noch einen Termin mit, sagen wir, dem Gouverneur der Provinz Pyeongchang? Kein Problem. Auch Journalisten werden Opfer dieses Verbal-Kidnappings. Wer eine Akkreditierung um den Hals baumeln lässt, muss fürchten, von einem Rudel hoch bezahlter PR-Agenten – ob von Hill &amp; Knowlton (Pyeongchang) oder IMG (Sotschi) – enttarnt und umgehend einem Gesprächspartner zugeführt zu werden. Eine gute Presse ist zwar nicht so entscheidend, doch sie kann helfen. Die Österreicher haben das Problem weniger, denn nach wie vor interessieren sich die Medien im Nachbarland nicht sonderlich für die Expedition ins Gangsterland Guatemala. Immerhin, die Salzburger Nachrichten brachten in ihrer Online-Ausgabe inzwischen doch zwei Artikelchen – allerdings nicht auf der Titelseite, sondern gut versteckt. Die Bewerber hätten sich mehr erhofft, aber sie nehmen es sportlich. „Österreich ist ein freies Land mit freier Presse“, sagt Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden. „Bei uns herrscht Meinungsfreiheit, auch wenn sie von der herrschenden Meinung abweicht.“</p>
<p>Schadens Äußerungen waren ein Seitenhieb auf die Konkurrenten. Denn im Prinzip ist es doch so: Von den drei Olympia-Offerten lässt sich eine als demokratische Bewerbung bezeichnen, mit allem Für und Wider, mit allen Problemen. Dagegen sind die anderen Bewerbungen von Demokraturen, mit allen negativen Auswüchsen der Verschmelzung von wirtschaftlichen und politischen Kräften unter dem Label des Patriotismus. Salzburg muss mit Kritik, Desinteresse und Widerstand in Österreich und eben auch in der nationalen Presse leben. In Sotschi und Pyeongchang sind derlei komische Regungen weitgehend unbekannt. Wer in Moskau demonstriert, wird, wie am Dienstag, abgeführt. Derartige Zwischenfälle werden von der Konkurrenz genutzt. Im IOC-Hotel wurde eine Koreanerin erwischt, als sie IOC-Mitglieder kritische Presseberichte zu Moskau und Sotschi unter die Türen schob.</p>
<p>Andere Länder, andere Sitten. Die Koreaner machen täglich zwei Pressekonferenzen. Eine für die internationalen Medien, eine für den heimischen Pulk. Als Nicht-Koreaner wird man von entzückenden Ladies, die merkwürdige Arbeitsbezeichnungen wie „Ehren-Botschafterin“ tragen, schon mal mit Bussis begrüßt und liebenswürdig zu einem Stuhl geleitet. In den Meetings mit Koreas Presse-Herolden geht es indes weniger charmant zur Sache, sondern militärisch streng. Bewerbungschef Han Seung-Soo und Pyeongchangs Gouverneur Kim Jin-Sun stellten klar, was sie von den journalistischen Landsleuten erwarten: Keine blöden Fragen; keine unangebrachten Geschichten über Salzburg und Sotschi; keine Stories, die IOC-Mitglieder verärgern könnten; keine Hochrechnungen über die Stimmvergabe und anderes blödes Zeugs. Basta. „Ihr habt aus der Sicht des Bewerbungskomitees zu berichten!“</p>
<p>Unter russischen Sportberichterstattern gilt es schon als Akt des Widerstands, kein T-Shirt des Bewerbungskomitees zu tragen und einem der Bosse beim Auftritt den Applaus zu verweigern. Der Druck ist groß. Wie groß, davon zeugt eine Äußerung des langjährigen IOC-Vizepräsidenten Witali Smirnow. Der Cheforganisator der Sommerspiele 1980 in Moskau, hat bislang noch jede Diktatur schadlos überstanden und über die Jahre beachtliche Reichtümer angehäuft. Doch diesmal scheint sich der Sport-Bonze gänzlich unwohl zu fühlen. So raunte er auf dem Hinflug nach Guatemala einem Vertrauten zu: „Wenn wir verlieren, kann ich gleich politisches Asyl beantragen.“ Auf einem Medientermin las Smirnow brav vom Teleprompter ab und lobte das Engagement von Putins Gazprom-Connection in den höchsten Tönen. „Unser Präsident hat sehr klar gemacht, dass in der Region selbst dann viele Milliarden Dollar investiert werden, wenn wir die Winterspiele nicht bekommen.“</p>
<p>Und auch Bewerberchef Dmitri Tschernytschenko, sichtlich aufgeregt kurz vor dem Eintreffen Putins, rühmte brav die sporthistorischen Verdienste des Ober-Russen: „Bis 2014 hat unser Präsident allein fünf Milliarden Dollar für den Bau von 4 000 Sportstätten in Russland garantiert, darunter 750 Eishockey- und 750 Schwimmhallen.“ Putin, Putin und immer wieder Putin. „Er ist unser Mannschaftskapitän“, flötete Tschernytschenko. Weil er gerade so schön dichtete, erklärte er Putin rasch noch zum Erfinder der Demokratie, zum Bewahrer des Weltfriedens und Begründer der olympischen Idee. Unter anderem.</p>
<p>Blöderweise wollte doch noch jemand, immer diese Ausländer, wissen, wie es in Sotschi eigentlich um den Sicherheitsaspekt bestellt sei. Schließlich liegt der neue olympische Sprengel nahe am Konfliktherd Tschetschenien. Eine andere Krisenregion, Abchasien, beginnt quasi an der Stadtgrenze Sotschis. Gar kein Problem, beschwichtigte Tschernytschenko routiniert, wenngleich mit Schweißperlen auf der Stirn: „Wie jeder weiß, gehört Sotschi zu den sichersten Regionen der Welt. Und das nicht nur, weil unser Präsident dort seine Sommerresidenz hat.“ Sprach’s, und ließ die Pressekonferenz rasch beenden. „Eine Frage noch“, raunzte der Medienattache. Dann war der Spuk vorüber.</p>
<p><small>© <a target="_blank" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/sport/666767.html">Berliner Zeitung</a></small></p>
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