<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss
version="2.0"
xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
> <channel><title>jens weinreich &#187; waca</title> <atom:link href="http://www.jensweinreich.de/category/waca/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.jensweinreich.de</link> <description>don&#039;t mix politics with games</description> <lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 22:16:51 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>FIFA-corruption: Richard Pound demands investigative commission and law enforcement assistance</title><link>http://www.jensweinreich.de/2011/10/01/fifa-corruption-richard-pound-demands-investigative-commission-and-law-enforcement-assistance/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2011/10/01/fifa-corruption-richard-pound-demands-investigative-commission-and-law-enforcement-assistance/#comments</comments> <pubDate>Sat, 01 Oct 2011 15:10:05 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[fifa]]></category> <category><![CDATA[interview]]></category> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[play the game]]></category> <category><![CDATA[richard pound]]></category> <category><![CDATA[spezialdemokratie]]></category> <category><![CDATA[transparenzfragen]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[corruption]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=10799</guid> <description><![CDATA[Ein Mann, ein Wort. Ich habe Richard Pound gefragt, ob die Korruption im Exekutivkomitee des FuÃŸball-Weltverbandes FIFA und bei der Vergabe der FuÃŸball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 nicht endlich durch eine internationale Untersuchungskommission aufgearbeitet werden mÃ¼ssen. NatÃ¼rlich, sagt Dick Pound: Well, if I wanted to do a serious and credible job, I would be sure to [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a
href="http://www.codehesive.com/index.php/archive/fifa-12-reviewed-if-fifa-12-was-actually-a-game-about-fifa/comment-page-1/#comment-19290"><img
class="size-full wp-image-10802 alignleft" style="margin: 5px;" title="FIFA12" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/10/fifa12-fake.jpg" alt="" hspace="5" vspace="5" width="304" height="350" align="left" /></a></p><p>Ein Mann, ein Wort. Ich habe <a
title="alle BeitrÃ¤ge zu Richard Pound" href="http://www.jensweinreich.de/category/richard-pound/" target="_self">Richard Pound</a> gefragt, ob die Korruption im Exekutivkomitee des FuÃŸball-Weltverbandes FIFA und bei der Vergabe der FuÃŸball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 nicht endlich durch eine internationale Untersuchungskommission aufgearbeitet werden mÃ¼ssen.</p><p>NatÃ¼rlich, sagt Dick Pound:</p><blockquote><p>Well, if I wanted to do a serious and credible job, I would be sure to have at least some non-FIFA people on the commission. <strong>I would also ask for some law enforcement assistance.</strong> I would also make the terms of reference public, to demonstrate that I was serious. I would also set up a mechanism to permit anyone with knowledge to provide it, even on anonymous basis, if necessary.</p><p>Samaranch chaired our Reform Commission, but did not sit on my ad hoc Investigation Commission. If I were Blatter, I would do the same. We also had outsiders on that Reform Commission, in addition to IF and NOC representatives, so it might be wise to have some NFs on the FIFA Commission.</p></blockquote><p>Ich bin Ã¼berzeugt, dass Richard Pound am Montag (3. Oktober) in KÃ¶ln am ersten Tag der <strong><a
title="Play the Game 2011: festival of sport democracy" href="http://www.jensweinreich.de/2011/09/19/buchen-festival-for-sports-democracy-play-the-game-2011/" target="_self">Konferenz Play the Game</a></strong> die beste Rede halten wird, die je ein hochrangiger SportfunktionÃ¤r zum allgegenwÃ¤rtigen Korruptionsthema abgeliefert hat. Pound stellt die Existenzfrage.</p><p>To be or not to be.</p><p>Ich habe mich in den vergangenen Tagen mit Dick Pound ausgetauscht und kann einige seiner Thesen vorab vorstellen. Der nachfolgende Â Text ist eine Ãœberarbeitung eines Beitrages, der heute in einigen deutschen und Schweizer Tageszeitungen (Berliner Zeitung, Frankfurter Rundschau, Basler Zeitung, Berner Zeitung u.a.) erschienen ist. Ich habe den Text um einige Zitate ergÃ¤nzt, damit es meinen englischsprachigen Lesern etwas leichter fÃ¤llt :)</p><blockquote><p>Sports officials, governments and regulators have not addressed the problem of corruption in sport with anything like the vigour required to deal with such activities which, sadly, have become endemic and have badly wounded the integrity of competitive sport and put into question the results of many competitions.Â There have been, of course, the usual statements in support of fair play. Equally sadly, the pious statements have not been matched by the necessary actions to ensure that what is promised is actually delivered.  In the result, the credibility of sports officials and even of sport itself is now very much in question &#8230;</p></blockquote><p>&#8230; sagt der Kanadier Richard Pound. Mit fÃ¼r hochrangige SportfunktionÃ¤re ungewÃ¶hnlich klaren und scharfen Wortenanalysiert er die Lage: â€žWenn wir den Weg des professionellen Wrestlings beschreiten und uns irgendwo zwischen Zirkus und Farce positionieren wollen, mÃ¼ssen wir nur so weitermachen wie bisher.â€œ Dann sei der Sport am Ende.</p><p>Korruption sei â€ždie grÃ¶ÃŸte Gefahr des organisierten Sportsâ€œ und viel grÃ¶ÃŸer als das â€žbegrenzte Problemâ€œ des Dopings, das Pound als eine Sonderform der Korruption bezeichnet. â€žDie Ã¼berwÃ¤ltigende Mehrheitâ€œ der 35 olympischen WeltsportverbÃ¤nde habe keine MaÃŸnahmen zur KorruptionsprÃ¤vention und KorruptionsbekÃ¤mpfung entwickelt. Die meisten VerbÃ¤nde und FunktionÃ¤re seien sich des existenziellen Problems nicht bewusst. â€žWenn die Sport-AutoritÃ¤ten die Probleme negieren und alles tun, was nÃ¶tig ist, dann mÃ¼ssen sie die Konsequenzen tragen.â€œ</p><p>Richard Pound war Ã¼ber lange Jahre eine der prÃ¤genden Figuren der olympischen Welt. Der Jurist aus Montreal hat dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC), dem er seit 1978 angehÃ¶rt, als Marketingchef MilliardenvertrÃ¤ge mit TV-Anstaltenbeschert und hat das olympische Vermarktungsprogramm (TOP) mit Sponsoren aufgebaut. Er war von 1999 bis 2007 GrÃ¼ndungsprÃ¤sident der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Er fÃ¼hrte im Bestechungsskandal um die Olympiastadt Salt Lake City 1999 die hausinterne IOC-PrÃ¼fungskommission und rettete in jenen heiÃŸen Monaten als eigentlicher PrÃ¤sident das IOC vor dem Untergang.</p><div
id="attachment_9347" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><img
class="size-full wp-image-9347" title="Richard Pound, Madrid 2007" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/08/pound20071.jpg" alt="" width="540" height="323" /><p
class="wp-caption-text">Abschied von der WADA: Weltantidopingkongress 2007 in Madrid</p></div><p>PersÃ¶nlich hat ihm das geschadet. Denn Pound, der Wahrheiten stets offen ausspricht, kandidierte 2001 vergeblich fÃ¼r die IOC-PrÃ¤sidentschaft. Er erhielt nicht nur weniger Stimmen als der Belgier Jacques Rogge, sondern auch <a
title="Die Seitenhiebe des Richard Pound" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2001/0806/sport/0036/index.html" target="_blank">weniger als der schwer korrupte und inzwischen aus dem IOC verbannte SÃ¼dkoreaner Kim Un Yong</a>.</p><p>Pounds Wort hat dennoch Gewicht in der Welt â€“ vor allem unter den Sponsoren des Milliardenbusiness. Wenn einer wie er vor der Gefahr des Untergangs warnt, weil Korruption auf allen Ebenen die IntegritÃ¤t des Sports schwer beschÃ¤digt hat und die VerbÃ¤nde kaum etwas dagegen tun, ist das ein Signal, das nachhallen wird.</p><p>Im Mittelpunkt von Pounds vehementer Kritik stehen die mÃ¤chtigsten und reichsten olympischen Institutionen: das IOC und der FuÃŸball-Weltverband FIFA.</p><p>Dem IOC wirft Pound vor, das Korruptionsproblem zu vernachlÃ¤ssigen, die FachverbÃ¤nde nicht genÃ¼gend unter Druck zu setzen, sich auf das falsche Feld zu konzentrieren und durch eine unklare Begriffsbestimmung das Thema zu verwÃ¤ssern: Korruption wird im IOC, von PrÃ¤sident Jacques Rogge und seinen Exekutivmitgliedern, neuerdings mit dem illegalen WettgeschÃ¤ft gleichgesetzt. Das Grundsatzproblem aber ist Korruption in den eigenen Reihen, auf allen Ebenen, national, international, unter FunktionÃ¤ren, Kampfrichtern, Sportlern, Vermarktern. â€žSportverbÃ¤nde neigen dazu, die Verantwortung auf Regierungen abzuschieben und Ã¼bernehmen nicht einmal Verantwortung fÃ¼r ihren eigenen Bereichâ€œ, rÃ¼gt Pound.</p><p>Der so genannte <a
title="&quot;Der Sport ist in Gefahr&quot;" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1401110/" target="_blank">Wettgipfel</a>, den das IOC Anfang des Jahres in Lausanne mit handverlesenen Teilnehmern abgehalten hat, und auf dem das Thema Korruptionunter FunktionÃ¤ren und Sportlern nicht angesprochen werden durfte, sei eine EnttÃ¤uschung gewesen.</p><blockquote><p>The most disappointing aspect for me about the IOC initiative was the response of many of the sports officials involved.  Instead of focusing upon the problem of corruption, many of them saw the meeting as an opportunity to advance the proposition that, because betting agencies have a profitable business in relation to sports events, the betting agencies should share those revenues with the sports organizations.</p></blockquote><p>Ich fragte Richard Pound u.a.:</p><p>Why did Jacques Rogge lost the track? Any explanation?</p><p>Seine Antwort:</p><blockquote><p>If the IOC is going to take any lead in this matter, it is going to have to be much stronger in what it says and what it does.  This [<em>corruption in sport</em>] is potentially much more serious than mere doping, which, in any event, is no longer led by the IOC, but by WADA.  All the IOC does these days is to say that it has a Zero Tolernace policy.</p></blockquote><p>Vom IOC verlangt Pound stattdessen klare Vorgaben fÃ¼r alle SportverbÃ¤nde, Korruption in jeder Form zu bekÃ¤mpfen. Bislang taucht die Vokabel Korruption im Grundgesetz der Branche, der Olympischen Charta des IOC, nicht einmal auf. Sich dem Problem zu stellen und PrÃ¤ventionsmaÃŸnahmen zu entwickeln, sei keine Frage des Geldes, sondern eine Grundsatzentscheidung Ã¼ber Sein oder Nichtsein. Pound wird seine umfassenden Empfehlungen zur KorruptionsbekÃ¤mpfung am Montag zur ErÃ¶ffnung der Konferenz â€žPlay the Gameâ€œ in KÃ¶ln vorstellen. Er sympathisiert weiter mit der GrÃ¼ndung einer <a
title="BeitrÃ¤ge und Interviews zur WACA" href="http://www.jensweinreich.de/category/welt-anti-korruptions-agentur/" target="_self">Welt-Anti-Korruptions-Agentur (WACA)</a> des Sports, die allerdings eine vÃ¶llig neue Struktur aufweisen mÃ¼sse, wofÃ¼r die WADA kein Vorbild sei.</p><p>Die FIFA habe unter PrÃ¤sident Joseph Blatter ihre GlaubwÃ¼rdigkeit lÃ¤ngst eingebÃ¼ÃŸt. Sie beweise weder den Willen zur Transparenz, noch leite sie nach den flÃ¤chendeckenden KorruptionsfÃ¤llen LÃ¶sungen ein. Pound empfiehlt deshalb die Einrichtung einer Kommission, die Korruption im FIFA-Exekutivkomitee und bei der Vergabe der FuÃŸball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 untersuchen sollte. Voraussetzung seien die Einbeziehung von Kriminalisten und StrafverfolgungsbehÃ¶rden sowie wirksame Mechanismen zum Schutz von Whistleblowern.</p><blockquote><p>In my respectful opinion, FIFA has fallen far short of a credible demonstration that it recognizes the many problems it faces, that it has the will to solve them, that it is willing to be transparent about what it is doing and what it finds and that its conduct in the future will be such that the public can be confident in the governance of the sport. At the moment, I do not believe that such confidence exists or would be justified if it did.</p></blockquote><p>Auch die Medien spart Pound in seiner Kritik nicht aus. Zu wenige Journalisten und Medienunternehmen betreiben investigativen Journalismus. Zu wenige seien anTransparenz und der Aufdeckung von KorruptionsfÃ¤llen und anderen Machenschaften interessiert.</p><p>Nationalen Regierungen empfiehlt Pound, von SportverbÃ¤nden absolute Transparenz und wirksame Antikorruptions-Mechanismen als Voraussetzung fÃ¼r die FÃ¶rderung mit Steuermitteln zu verlangen. Den Geldgebern aus der Wirtschaft gibt er auf den Weg: â€žIch wÃ¼rde Sponsoren raten, auf Antikorruptionsregeln zu bestehen. Bei KorruptionsfÃ¤llen wÃ¼rde ich dann sÃ¤mtliche Zahlungen von den SportverbÃ¤nden zurÃ¼ckverlangen plus einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r den aufgetreten Imageschaden.â€œ</p><p>Sollten sich Sponsoren verabschieden, sagt Richard Pound, â€žwÃ¼rde der organisierte Sport von der BildflÃ¤che verschwindenâ€œ.</p><blockquote><p>If sponsorship disappears from organized sport, organized sport disappears from the face of the planet.</p></blockquote><p><em>(Offenlegung: Richard Pound ist Chef des Advisory Boards von Play the Game, ich bin Mitglied der Programmkommission der diesjÃ¤hrigen Konferenz. Beide Jobs sind, natÃ¼rlich, ehrenamtlich.)</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2011/10/01/fifa-corruption-richard-pound-demands-investigative-commission-and-law-enforcement-assistance/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> <item><title>Der Pate sagt &#8230;</title><link>http://www.jensweinreich.de/2011/06/03/der-pate-sagt/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2011/06/03/der-pate-sagt/#comments</comments> <pubDate>Fri, 03 Jun 2011 07:51:09 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category> <category><![CDATA[fifa]]></category> <category><![CDATA[joseph blatter]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[spezialdemokratie]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <category><![CDATA[welt-anti]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=10426</guid> <description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Ist doch immer wieder schÃ¶n zu sehen.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2011/06/03/der-pate-sagt/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Ist doch immer <a
title="Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?" href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/05/umfrage-unter-top-funktionaren-1-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/" target="_self">wieder</a> schÃ¶n zu sehen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2011/06/03/der-pate-sagt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>19</slash:comments> </item> <item><title>Roland Rino BÃ¼chel: Offener Brief an FIFA-Boss Joseph Blatter</title><link>http://www.jensweinreich.de/2011/01/12/roland-rino-buchel-offener-brief-an-fifa-boss-joseph-blatter/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2011/01/12/roland-rino-buchel-offener-brief-an-fifa-boss-joseph-blatter/#comments</comments> <pubDate>Wed, 12 Jan 2011 18:21:33 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[ethik]]></category> <category><![CDATA[fifa]]></category> <category><![CDATA[isl/ismm]]></category> <category><![CDATA[joseph blatter]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[spezialdemokratie]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[wahrheitsallergiker]]></category> <category><![CDATA[bestechung]]></category> <category><![CDATA[roland dino bÃ¼chel]]></category> <category><![CDATA[svp]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=10112</guid> <description><![CDATA[LAUSANNE. Der ehemalige ISL-Manager und heutige SVP-Nationalrat Roland Rino BÃ¼chel hat Seiner FIFA-Heiligkeit Joseph Blatter einen Offenen Brief geschrieben, den ich mit BÃ¼chels Zustimmung gern zur Kenntnis gebe. via Nation of Swine/Carlos Hanimann, vielen Dank auch fÃ¼r das schÃ¶ne Wort &#8220;Wahrheitsallergiker&#8220;, das ich flink mal in meine Tag-Liste aufnehme Internationale SportfunktionÃ¤re sind schwer korrupt Die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>LAUSANNE. Der ehemalige ISL-Manager und heutige SVP-Nationalrat <a
title="www.rolandbuechel.ch" href="http://www.rolandbuechel.ch/" target="_self">Roland Rino BÃ¼chel</a> hat Seiner FIFA-Heiligkeit Joseph Blatter einen Offenen Brief geschrieben, den ich mit BÃ¼chels Zustimmung gern zur Kenntnis gebe.</p><p><em>via <a
title="Nation of Swine" href="http://nationofswine.ch/2011/01/12/der-mann-in-blatters-nacken/" target="_blank">Nation of Swine</a>/Carlos Hanimann, vielen Dank auch fÃ¼r das schÃ¶ne Wort &#8220;<a
title="Wahrheits-Allergie im FIFA-Reich des Joseph Blatter" href="http://www.jensweinreich.de/2010/12/09/akute-wahrheits-allergie-im-fifa-reich-des-joseph-blatter/" target="_self">Wahrheitsallergiker</a>&#8220;, das ich flink mal in meine Tag-Liste aufnehme</em></p><blockquote><p><strong>Internationale SportfunktionÃ¤re sind schwer korrupt</strong></p><p>Die Weltwoche gab FIFA-PrÃ¤sident Sepp Blatter vor Weihnachten die MÃ¶glichkeit, seine Sicht der Dinge auf einem halben Dutzend Seiten auszubreiten. Die FIFA sei nicht korrupt, war seine Kernaussage.</p><p>Eine Replik ist angebracht. â€“ Der Brief an FIFA-PrÃ¤sident Sepp Blatter:</p><p><em>Bern, 11. Januar 2011</em></p><p>GeschÃ¤tzter FIFA-PrÃ¤sident, lieber Sepp</p><p>KÃ¼rzlich gaben Sie der Weltwoche ein Mammut-Interview. Als ob das nicht genug wÃ¤re, doppelten Sie in den Schweizer Tageszeitungen flÃ¤chendeckend nach. Am Tag vor Weihnachten sagten Sie auf DRS 1, dass Sie auf den Friedensnobelpreis aspirierten. Genauer: nicht Sie selbst, sondern die FIFA.</p><p>Ich beziehe mich nicht auf das lange GesprÃ¤ch am Radio, sondern auf das Geschriebene. Dazu gehÃ¶rt auch Ihr grosses Interview vom Berchtoldstag: In der Sonntagszeitung kÃ¼ndigten Sie allerhand an. Von all dem wÃ¤ren zwei Aussagen relevant. Falls sie den Tatsachen entsprÃ¤chen.</p><p>Behauptung Nummer eins: â€žRoland BÃ¼chel fordert mehr Staat im Sport.â€œ Das ist Humbug. Ich richte mich auf Walliserdiitsch an Sie und frage: Wer hat Ihnen diesen â€žblaggruschtigâ€œ erzÃ¤hlt?</p><p>Was ist eigentlich Sache? â€“ Genau das Gegenteil von dem, was Sie vermelden. Staatliche HyperaktivitÃ¤t ist nicht das, was ich will. Sondern mehr Eigenverantwortung bei den internationalen SportverbÃ¤nden. Meine Motion gibt den Milliardenkonzernen FIFA, IOC und, falls nÃ¶tig, UEFA bis Ende 2011 Zeit, das leidige Problem mit ihren korrupten SpitzenfunktionÃ¤ren anzugehen und zu regeln.</p><p>UEFA-PrÃ¤sident und FIFA-Vize Michel Platini will die Arbeit auslagern. Er verlangt eine Anti- Korruptions-Sport-Polizei: â€žWas wir brauchen, ist ein lÃ¤nderÃ¼bergreifendes Instrument, eine internationale Sportpolizeiâ€œ, liess er deutsche Medien wissen. Wir sind uns einig: Die Version Platini wÃ¼rde definitiv mehr Staat im Sport bedeuten.</p><p><strong>FIFA-FunktionÃ¤re sind korrupt</strong></p><p>Behauptung Nummer zwei: â€žDie FIFA ist nicht korrupt.â€œ Ihnen ist klar, wie wenig ich von dieser Aussage halte. Bern denkt gleich. Sowohl der Bundesrat als auch der Nationalrat. Nur nebenbei: Im Nationalrats-Saal werden an den Sessions-Donnerstagen jeweils zuerst die WOZ und die Weltwoche gelesen. Das berÃ¼hmte Exemplar des KÃ¶ppel-Magazins mit IhremÂ Bild auf der Titelseite lag ganz oben auf den Pulten der Parlamentarier. Ihr Blick, Sepp, ist in die Ferne gerichtet. An allen vorbei. Und an allem. Die Schlagzeile darunter: â€žIn der FIFA gibt es keine Korruption.â€œ Das war im Dezember 2010.</p><p>Im Interview geben Sie sich nuancierter als auf dem Titelblatt: â€žEs gibt keine systematische Korruption in der FIFAâ€œ, lauten ihre Worte dort.</p><p>Macht es Sinn, gemÃ¤ss Chaosprinzip zu schmieren, anstatt mit System? Ich weiss es nicht. Bestechung ist so oder so ein diffiziles Business. Vor ein paar Wochen lief bei der FIFA so ziemlich alles aus dem Ruder: Journalisten von der Sunday Times liessen einen Nigerianer und einen FussballfunktionÃ¤r aus Tahiti, beide Mitglieder Ihres Exekutiv-Komitees, in die Falle tappen. Zur HÃ¤lfte wenigstens. Der Afrikaner hÃ¤tte seine Stimme fÃ¼r rund 800â€˜000 Franken verkauft, der Mann aus der SÃ¼dsee fÃ¼r drei Millionen Neuseeland-Dollars. Soviel zu den Fakten.</p><p>Nun zum AmÃ¼santen. Oder zum Traurigen, je nach Sichtweise. KÃ¼rzlich traf ich einen westafrikanischen Minister. Er trat mit ernster Miene auf mich zu: â€žIch schÃ¤me mich fÃ¼r Afrika.â€œ Ich verstand nur Bahnhof. Denn fÃ¼r mich war klar, dass wegen eines einzigen kÃ¤uflichen FunktionÃ¤rs nicht ein ganzer Kontinent an den Pranger zu stellen ist.</p><p>Doch Son Excellence insistierte. Der Mann schÃ¤mte sich wirklich abgrundtief. â€žEs ist ein Skandal. Schauen Sie, Monsieur Roland, unser Freund aus dem riesigen Nigeria wollte seine Stimme tatsÃ¤chlich fÃ¼r drei Mal weniger Geld hergegeben als der Typ aus dem kleinen Tahiti in der SÃ¼dsee. Wir Afrikaner kennen unseren Wert nicht. Es ist eine Schande.â€œ</p><p><strong><a
title="Korruptionsbilanz in FIFA und IOC" href="http://www.jensweinreich.de/2010/11/29/korruptionsbilanz-in-fifa-und-ioc-140-785-61893-chf-mindestens/" target="_self">140â€˜785â€˜618.93 Franken Schmiergeld</a></strong></p><p>Nehmen oder nicht nehmen? Diese Frage stellen sich hohe SportfunktionÃ¤re seit ein paar Jahren. Und, falls ja, wie viel? Wie gross ist der Kuchen, und wie wird er aufgeteilt? Dazu wissen wir heute: In den letzten zwÃ¶lf Jahren ihrer Existenz zahlte allein die Sportrechteagentur ISL 140â€˜785â€˜618.93 Franken reines Schmiergeld. Die Gegenleistung? Null. Ãœber diese Tatsache mÃ¼ssen wir nicht lange diskutieren; alles ist gerichtsfest bewiesen. Hohe und hÃ¶chste SportfunktionÃ¤re haben genommen. Die ISL gab und ging bankrott.</p><p>Am 30. November 2010 brachte die Sendung Panorama auf BBC 1 eine Liste mit Namen von korrupten SpitzenfunktionÃ¤ren an die Ã–ffentlichkeit. Jemand hatte sie dem wohl bekanntesten aller journalistischen Wadenbeisser zugespielt: Auf Andrew Jenningsâ€˜ Tabelle sind 175 Zahlungen fein sÃ¤uberlich aufgelistet. Unter dem Strich resultiert eine dreistellige Millionensumme fÃ¼r ReprÃ¤sentanten des Sports.</p><p>Mindestens drei Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees und drei IOC-Mitglieder nahmen Bakschisch aus der Schweiz entgegen. Der OK-PrÃ¤sident der kommenden Fussball-WM in Brasilien, um nur ein Beispiel zu nennen, erhielt einen zweistelligen Millionenbetrag: Ricardo Teixeira gehÃ¶rt zu den MÃ¤chtigen unter den 24 FIFA-ExCo-Mitgliedern. Doch das muss ich Ihnen nicht erklÃ¤ren.</p><p><strong><span
id="more-10112"></span>Jenningsâ€˜ List</strong></p><p>Trotz Jenningsâ€˜ List: Mehr als 90 Prozent der EndempfÃ¤nger dieser Bestechungsgelder sind bis heute nicht bekannt. Nicht einmal jene vom folgenden konkreten Fall: Richter MarcÂ Siegwart schilderte vor dem Zuger Strafgericht eindrÃ¼cklich, wie Schmiergeldzahlungen in Sportkreisen abgewickelt werden.</p><p>Von den involvierten Individuen Ã¼ber die Briefkastenfirmen bis hin zu den Koffern voller Scheine ist alles ominÃ¶s. Der Magistrat fantasiert nicht, wenn er sagt, dass Fr. 5â€˜873â€˜224.&#8211; zuerst auf die British Virgin Islands gesandt und dann aus der Karibik an eine Anstalt in einem kleinen FÃ¼rstentum Ã¼berwiesen wurden. Dort hob es ein innerschweizer Anwalt in bar ab und Ã¼bergab die Scheine an einen der ISL-Bosse. Jener spielte den Pestalozzi. Und verteilte. Entweder an MittelsmÃ¤nner oder an die EndempfÃ¤nger aus den SportverbÃ¤nden.</p><p>Herr Blatter, weshalb wollen Sie nicht wissen, welche von Ihren Kompagnons sich diese knapp sechs und weitere 120 namenlose Millionen unter den Nagel gerissen haben? Weshalb interessiert es Sie nicht, was fÃ¼r unsaubere Typen die wichtigsten Entscheide in Ihrem Milliardenkonzern treffen?</p><p>Ich verstehe Franz Beckenbauer, dass er seinen RÃ¼cktritt aus Ihrem Exekutiv-Komitee gegeben und verkÃ¼ndet hat: â€žMein Vertrauen in die FIFA ist eingeschrÃ¤nkt.â€œ Und heute lese ich in den Zeitungen, dass der ehemalige PrÃ¤sident des Deutschen Bundesgerichtshofs nicht mehr Mitglied der Ethik-Kommission ist. FÃ¼r Prof. h.c. Dr. iur. GÃ¼nter Hirsch ist klar, â€ždass die Verantwortlichen der FIFA kein wirkliches Interesse daran haben, eine aktive Rolle bei der AufklÃ¤rung, Verfolgung und Vorbeugung von VerstÃ¶ssen gegen das Ethikreglement der FIFA zu spielen.â€œ</p><p>Die Mitglieder aus Guam, Namibia, Panama, dem Senegal, Kolumbien, Papua-Neuguinea sowie der PrÃ¤sident aus dem Ticino verbleiben im Amt.</p><p><strong>Family Business</strong></p><p>Sie bezeichnen die FIFA oft und gerne als Familie. Dass meine Kollegen im EidgenÃ¶ssischen Parlament dabei an eine etwas spezielle sizilianische Familienform denken, dÃ¼rfen Sie ihnen nicht Ã¼bel nehmen. Ich komme eher auf ein anderes Modell: <a
title="&quot;We are the Blatter family!&quot;" href="http://www.jensweinreich.de/2010/06/10/sudafrika-tag-6-we-are-the-blatter-family/" target="_self">die Walliser Sippe</a>. Ihr Neffe Philippe Blatter ist PrÃ¤sident und CEO der Sportrechte-Agentur Infront. Die Zuger Firma hat sich die FiletstÃ¼cke aus der kunstvoll sezierten ISL ergattert.</p><p>Ihr jÃ¼ngerer Bruder, Prof. Prof. h.c. Marco Blatter, ist Chefpromotor der mÃ¶glichen Schweizer Kandidatur fÃ¼r die Olympischen Winterspiele 2022 oder 2026. Der ehemalige Direktor von Swiss Olympic trÃ¤gt gleich zwei Ehrenprofessorentitel. Sie wurden ihm von bulgarischen UniversitÃ¤ten wegen seiner Verdienste fÃ¼r â€žFairplay und Ethik in der Sportbewegungâ€œ verliehen.</p><p>Sepp, Ihre Familie ist Ihnen heilig. Sie haben es in der Hand, dafÃ¼r zu sorgen, dass die beiden Blatters einen guten Job erledigen kÃ¶nnen. Oder wollen Sie, dass auch Ihre engsten Verwandten mit deren Firmen und Projekten gegen die Wand fahren, nur weil sie Abermillionen in korrupte FunktionÃ¤re investieren mÃ¼ssen?</p><p><strong>Hofierende NationalrÃ¤te im FIFA-Palast?</strong></p><p>Themawechsel und zurÃ¼ck in die Bundeshauptstadt: Im Weltwoche-Interview schiessen Sie auf Gegner, die Sie in Bern zu haben glauben. â€žBevor uns einzelne NationalrÃ¤te Ã¶ffentlich kritisieren, sollen sie doch zuerst hierherkommen. Jeder ist herzlich eingeladenâ€œ, verkÃ¼ndenÂ Sie. Schliesslich wÃ¼rden sogar Staatschefs bei Ihnen im FIFA-Palast zu ZÃ¼rich â€žantichambrierenâ€œ und â€žhofierenâ€œ. SchÃ¶n. Und gut, dass wir 200 NationalrÃ¤te das nicht tun.</p><p>Auch ich lade Sie herzlich ein: Kommen Sie nach Bern. SpÃ¼ren Sie die Stimmung im Parlament. Erfahren Sie aus erster Hand, warum Mitglieder aller Fraktionen meine Motion unterschrieben haben. Und weshalb sogar der Bundesrat von â€žMachenschaftenâ€œ innerhalb der internationalen SportverbÃ¤nde schreibt.</p><p>GeschÃ¤tzter Sepp, ich bin Ã¼berzeugt, dass es in dieser leidigen KorruptionsaffÃ¤re eine LÃ¶sung braucht. FÃ¼r die Sportler und den Sport ist sie noch wichtiger als fÃ¼r Sie persÃ¶nlich. Der SchlÃ¼ssel fÃ¼r eine LÃ¶sung liegt in Ihren HÃ¤nden. Packen Sie die Chance, rÃ¤umen Sie auf.</p><p>Das neue Gremium, welches Sie auf Juni 2011 angekÃ¼ndigt haben, soll mit â€žPromisâ€œ bestÃ¼ckt werden. Doch es braucht andere Leute. NÃ¤mlich solche, die das Business kennen. Ich sage es Ihnen schon heute: Die Gesetzgeber in Bundesbern geben sich mit einem zahnlosen Ausschuss nicht zufrieden.</p><p>Die parlamentarische Frist fÃ¼r brauchbare Resultate aus den internationalen VerbÃ¤nden kennen Sie: Der 31. Dezember 2011 ist das Datum der Deadline. Auch fÃ¼r die FIFA.</p><p>Respektvoll,</p><p>Roland Rino BÃ¼chel</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2011/01/12/roland-rino-buchel-offener-brief-an-fifa-boss-joseph-blatter/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>13</slash:comments> </item> <item><title>&#8220;Bribes as salaries for sports leaders&#8221;</title><link>http://www.jensweinreich.de/2010/10/19/bribes-as-salaries-for-sports-leaders/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2010/10/19/bribes-as-salaries-for-sports-leaders/#comments</comments> <pubDate>Tue, 19 Oct 2010 13:23:06 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[bestechung]]></category> <category><![CDATA[english text]]></category> <category><![CDATA[ethik]]></category> <category><![CDATA[fifa]]></category> <category><![CDATA[fivb]]></category> <category><![CDATA[hassan moustafa]]></category> <category><![CDATA[ihf]]></category> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[isl/ismm]]></category> <category><![CDATA[jean-marie weber]]></category> <category><![CDATA[jens sejer andersen]]></category> <category><![CDATA[journalismus]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[mario goijman]]></category> <category><![CDATA[olympischer kongress]]></category> <category><![CDATA[play the game]]></category> <category><![CDATA[spezialdemokratie]]></category> <category><![CDATA[sportfamilie]]></category> <category><![CDATA[totaldemokraten]]></category> <category><![CDATA[transparenzfragen]]></category> <category><![CDATA[volleygate]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <category><![CDATA[whistleblower]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=9619</guid> <description><![CDATA[Mein Freund und Kollege Jens Sejer Andersen hat vergangene Woche an der UniversitÃ¤t Antwerpen einen Vortrag zu einem ewig aktuellen (und derzeit wieder brandaktuellen) Thema gehalten, den ich gern verÃ¶ffentliche. Es tauchen viele der Ã¼blichen VerdÃ¤chtigen und alten Bekannten auf, ob nun der Handball-Pharao, Ruben Acosta oder Jean-Marie Weber. (Aus ZeitgrÃ¼nden muss ich leider weitgehend [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Mein Freund und Kollege <a
title="alle BeitrÃ¤ge von und mit Jens Sejer Andersen" href="http://www.jensweinreich.de/?s=jens+sejer+andersen" target="_self">Jens Sejer</a> <a
title="Jens Sejer Andersen Bio" href="http://www.playthegame.org/knowledge-bank/author-profile/jens-sejer-andersen.html" target="_blank">Andersen</a> hat vergangene Woche an der <a
title="Antwerp University, workshop &quot;Sports, a matter of peace?&quot;" href="http://www.sportanddev.org/?1331/Sports-a-Matter-of-Peace-UCSIA-International-Workshop" target="_blank">UniversitÃ¤t Antwerpen</a> einen Vortrag zu einem ewig aktuellen (und derzeit wieder brandaktuellen) Thema gehalten, den ich gern verÃ¶ffentliche. Es tauchen viele der Ã¼blichen VerdÃ¤chtigen und alten Bekannten auf, ob nun der Handball-Pharao, Ruben Acosta oder Jean-Marie Weber. (Aus ZeitgrÃ¼nden muss ich leider weitgehend auf Verlinkungen verzichten, zu allen gibt es im Blog etliche Geschichten.)</p><p>VoilÃ :</p><p><strong>The Magicians of Sport:Â How the Greatest Corruption Scandal in World Sport Vanished Before We Knew It Existed</strong></p><p><em>By Jens Sejer Andersen</em></p><p><em> </em></p><p><em>International Director and founder, </em><a
title="Play the Game" href="http://www.playthegame.org" target="_blank"><em>Play the Game</em></a></p><p>Usually, I am a great admirer of magicians. People who can make elephants appear out of nowhere or escape from underwater cages hand-cuffed and wrapped in chains, really deserve respect.</p><p>There are, however, some magicians that we should beware of, and quite a few of them do their tricks in sport. I am not referring to artists like Lionel Messi or Justine Henin who can make unimaginable things with a ball. No, the magicians I would like to talk about are exercising their witchcraft more discreetly.</p><p>They do not seek our admiration over their skills. On the contrary: They shun the public eye so much that they have become experts in one aspect of magic: They know how to make us look in one direction while they do their work in the other direction, and more than that, when we look back we do not even notice something mysterious has happened.</p><p>Thanks to these magic abilities, a number of corruption scandals in the highest ranks of sports leadership continue to vanish, even before we realise that they actually exist.</p><p>Where were for instance your eyes looking in late June this year? I suppose that they, like mine, were directed at a flat screen TV to follow the last matches in the group stage of the FIFA world cup in South Africa.</p><p>Abracadabra! While we were staring on one of the greatest shows on earth, the biggest corruption scandal ever documented in sport disappeared out in the blue.</p><p>Did you notice?</p><p>If not, donâ€™t feel ashamed. It was not meant for you to see.</p><p>While events in South Africa spellbound the world, a dry and formal sheet of paper was produced more than 8,000 kilometres away, by the public prosecutor in Zug, the Swiss canton in which FIFA resides.</p><p>On the 24 June, the prosecutor ended eight years of legal proceedings with a statement that put an end to the so-called ISL-affair.</p><p>Simultaneously, FIFA noted in a very brief media release â€œFIFA is pleased that the prosecutor of Zug has finalised his investigationsâ€?.</p><p>FIFA had reasons to be satisfied indeed. For although the Swiss prosecutor that day confirmed that FIFA officials had received millions of Swiss francs from the ISL company and kept them in their pockets, and that FIFA should pay a compensation of 5,5 million Swiss francss â€“ around 4 million euros â€“ things could have turned out much worse for footballâ€™s governing body.</p><p><strong>The collapse of a marketing giant</strong></p><p>For the ISL was no street vendor of services to FIFA. ISL stands for International Sport and Leisure and was from the early 1980â€™ies and until its collapse in 2001 by far the biggest sport marketing company in the world. It was founded by the Horst Dassler, whose family owned Adidas.</p><p>ISL bought TV and marketing rights from the international sports federations and the International Olympic Committee and re-sold them to media companies and private sponsors. Thanks to its close personal relations to FIFA and other big federations it became a driving force in the explosive commercialisation of elite sport.</p><p>However, even a booming company in a booming sector can make mistakes, and in 2001 the ISL collapsed because it had seriously overestimated the value of its products.</p><p>When the Swiss administrators took over the bankrupt ISL and started looking at the internal papers, they soon discovered some strange payments. In the first place, the liquidator of the company, Thomas Baur, found that at least 3,5 million Swiss francs (at the time 2,2 million euros) had been paid out in personal commissions and they started writing leading sports officials in order to get the money back.</p><p>And in 2004, Mr Bauer did get most of that money back. Not in many small portions, but on one big check of 2,5 million Swiss francs. It would of course be interesting where this sum came from and on behalf of which sports leaders it was paid back, but after hard work from a splendid Swiss lawyer, Peter Nobel â€“ the Federal Court, the highest court in Switzerland, ruled that no names should be named.</p><p>Peter Nobel is not only an excellent player in the court room â€“ a magician in his field you may say â€“ he was also the man who issued the big check. And, coincidentally perhaps, he has for many years been the personal lawyer of Joseph S. Blatter, President of FIFA.</p><p>But this was only the beginning. Other parts of the Swiss justice had an interest in the ISL, and one investigative judge, Thomas Hildbrand, was particularly active, launching firstly one investigation into how six ISL-directors managed their affairs, and secondly another one into the relation between FIFA and the ISL.</p><p><strong>138 million Swiss francs in kickbacks</strong></p><p>In 2008, the court in the Swiss city of Zug concluded the first of these two cases, the proceedings against six former ISL directors for embezzling large portions of money belonging to FIFA. The legal case itself ended up with acquittals and mild sentences since the defendants could convince the judges that FIFA in reality had accepted the way ISL handled FIFAâ€™s money.</p><p>But in the indictment a stunning revelation was brought forward and confirmed by the defendants in the court room:</p><p>Over 12 years, from 1989 to its bankruptcy in 2001, ISL handed out no less than 138 million Swiss francs â€“ then 87 million euros &#8211; in personal commissions to sports leaders in order to get lucrative TV and marketing contracts.</p><p>The payments were channelled to the private pockets or bank accounts of high ranking sports leaders through an advanced system of secret funds in Liechtenstein and the British Virgin Islands. Some of the kickbacks were handed over personally by the top executive of the ISL, Jean-Marie Weber, who travelled around the world with a suitcase filled with cash.</p><p><strong>Bribes as salaries for sports leaders</strong></p><p>According to the defendant ISL directors, these payments were a normal and integral part of the daily sports business and a precondition if ISL wanted to sign contracts with their customers.</p><blockquote><p>â€œI was told the company would not have existed if it had not made such payments,â€?</p></blockquote><p>said former chief executive of the ISL Christoph Malms, and was backed the former director of finances, Hans-JÃ¼rg Schmid.</p><blockquote><p>â€œIt was like paying salaries. Otherwise they would have stopped working immediatelyâ€?,</p></blockquote><p>he said about the sports officials.</p><p>How come that the six directors admitted these secret personal commissions so freely? The answer is simple. In Switzerland this kind of kickbacks or bribes were not criminal until new anti-corruption legislation was passed in 2006.</p><p>And although the directors were quite open-mouthed, they did not risk their future career by dropping names in the court.</p><p>We only know that when ISL flourished, some of its most important customers besides FIFA were the ATP in tennis, IAAF in athletics, FINA in swimming, FIBA in basketball and for some years also the IOC.</p><p>You would perhaps expect that these organisations did react to the revelations in Zug by tracing corrupt sports leaders in their own ranks or at least distancing themselves publically from such malicious practices.</p><p>But no: From the international sports community there has only been one reaction to what is beyond comparison the biggest known corruption scandal in sport: Unanimous and complete silence.</p><p>After the verdicts in Zug 2008, there was still a hope: Perhaps the third and last criminal investigation could help us answer the simple question: Who took the bribes?</p><p>How much did they get each? â€“ after all, 87 million euros is a lot of money, and not that many persons were in charge of TV and marketing contracts. Do these persons still hold important positions in sport?</p><p>Unfortunately, the end of the ISL affair this summer did not answer any of these questions.</p><p>The settlement does confirm what FIFA has long denied: That FIFA officials have taken millions of Swiss francs from the ISL in return for contracts. And it does oblige FIFA to pay back some of the money stolen from sport.</p><p>But even if we assume that all cheques have been paid by FIFA: 2,5 million Swiss francs to the liquidators, 5,5 million Swiss francs in the recent decision plus the costs of the legal procedure â€“ we are still far from the impressing 138 million Swiss francs that went with the corruption. The financial balance is clearly in favour of those who cheated.</p><p>Before I go deeper into analysing the mechanisms that allow such a huge scandal to run almost unnoticed by the world public, one more important question arises from the ISL case:</p><p>Is the magic over?</p><p>Did corruption in sports organisations die with the ISL in 2001, and is the buying and selling of TV and marketing rights now a clean business?</p><p><strong>No answers given at Olympic congress</strong></p><p>I raised this question during a session about â€œGood governance and ethichsâ€? at the Olympic Congress in Copenhagen last year where over 1,200 high ranking sports officials gathered to discuss the challenges to sport. The answer from the moderator, Youssoupha Ndiaye from the IOC Ethics Commission, was easy to understand:</p><blockquote><p>â€œThe panel does not answer questionsâ€?.</p></blockquote><p>To be fair, the audience was quite amused by that response. Well, perhaps not all â€“ probably not the man sitting a few rows from me, Jean-Marie Weber, the man who once travelled the world with a suitcase full of money.</p><p>I do not know which tasks the elegant Weber had at the Olympic Congress, but it cost the IOC President Rogge some sweat explaining Weberâ€™s presence. It was apparently not the IOC itself that had invited him, but to get an accreditation through the strict security measures of that meeting you had to have very good connections in the so-called Olympic family of sport. <span
id="more-9619"></span></p><p>Only several weeks after the congress Rogge declared that Weber would not get Olympic accreditation in the future.</p><p>Although Jean-Marie Weber was in his time without comparison the most influential sorcerer in sport, he was not and is not the only one, and there are several cases that prove that corruption in sport did not vanish with the bankruptcy of the ISL.</p><p><strong>The royalties of volleyball</strong></p><p>Take for instance the great leader of world volleyball from 1984-2008, Ruben Acosta from Mexico â€“ or Dr. Acosta as he prefers to be called though no papers supports this doctorial title.</p><p>As a President of the Federation Internationale du Volleyball (FIVB), Ruben Acosta â€“ very actively assisted by his flamboyant wife MalÃº &#8211; introduced a kind of management style that is comparable to absolute monarchy.</p><p>Ruben Acosta made the FIVB a resounding commercial success: He changed the counting system of volleyball, he decreed tiny shorts for female players, and last but not least: He embraced and developed beach volley with its flavour of sun, sex and soft drinks. All these initiatives were aimed at making the ailing sport more appetizing on the TV screens.</p><p>And here we go again: While you and I were staring at the suntanned men and women playing in the sand with very little clothes on, the magician went to work.</p><p>Without asking anyone he introduced a rule by which every person who signed a TV or marketing contract on behalf of FIVB, was entitled to a personal commission of 10 percent of the contract sum.</p><p>He also introduced another rule: That the president signs all contracts.</p><p>According to their critics, this procedure may have secured at least 25 million US-dollars for the Acosta family.</p><p>Sooner or later this practice had to be ratified by the General Assembly. When some volleyball leaders began to question them, a code of conduct was soon introduced, according to which anyone who criticises volleyball or its institutions, could be excluded by the president.</p><p>On that account, several respected international volleyball leaders have had to retire involuntarily in the last decade. They are not even allowed to enter the local volleyball club, so in fact they are deprived of a basic civic right, the right to take part in association life.</p><p><strong>Removed critical auditorâ€™s note</strong></p><p>But even magicians sometimes fail. When the FIVB accounts for 2001 showed that Ruben Acosta that year alone had received 8.4 million Swiss francs, over 5 million euros in personal commissions, Acosta decided to hide the number by grouping it with other amounts. Perhaps he thought that the General Assembly would not be able to handle such a big figure.</p><p>The auditors, however, took the rare step to make a critical note in the accounts because the personal commission was not transparent. This made Acosta even more worried: How would the General Assembly be able to hand such a complex message?</p><p>So in order not to confuse the delegates, Acosta simply decided to delete the critical note of the auditors before the FIVB accounts was published. This action is illegal in most countries, even in Switzerland.</p><p>So in 2006 the local court in Lausanne decided that Acosta and his nearest aides at the FIVB offices had really done something wrong. But as the judge felt that no harm had been done and there had been no criminal intent, Acosta was acquitted. His only obligation was to pay legal costs in the amount of 4.300 Swiss francs. Again, a good financial balance for the cheater.</p><p>Acostaâ€™s magic tricks did not go unnoticed at the IOC. The IOCâ€™s Ethics Commission produced a devastating report about Acostaâ€™s mismanagement already in 2004. But as Acosta reacted by leaving his IOC seat in anger and protest, the IOC decided to keep the report secret, and Acosta got four more years to harvest the money that belonged to volleyball.</p><p><strong>The handball Pharao</strong></p><p>Acostaâ€™s successor from 2008, long-standing Vice-President Jizhong Wei from China, has fortunately decided to replace his loyalty to Acosta with a loyalty to his sport. Wei has stopped all payments to Acosta, upsetting many of Acostaâ€™s friends, and he has taken many other positive steps. But he has still not succeeded in rehabilitating those volleyball leaders that were excluded from all volleyball because of a sense of ethics.</p><p>This sensibility is not predominant in another sport where the top grabs for more than the ball.</p><p>The Egyptian business man Hassan Moustafa has had a firm control of the International Handball Federation for the past ten years and has his own way of understanding good governance.</p><p>It is well documented that he has tried to influence the outcome of Olympic qualifiers. That he has travelled for over 300,000 euros without presenting receipts. And that he has demanded insight into the doping testing plans for national teams.</p><p>At the General Assembly of the IFH in Cairo last year, it was also evident that the European opponents were not allowed to speak. A rival for the presidency, the Luxembourger Jean Kaiser, simply had his microphone cut off.</p><p>These facts did not impress the assembly which re-elected Hassan Moustafa by an overwhelming majority, 115 against 25. A similar majority ousted the long-standing secretary general Peter MÃ¼hlematter, who had dared to tell the public what Moustafa was doing with handballâ€™s money.</p><p>Earlier this year a new story has been confirmed. From 2007 to 2009, Hassan Moustafa was employed as an advisor for the German marketing company Sportfive. Moustafaâ€™s salary was 602,000 Euro.</p><p>Curiously, in that same period, Sportfive acquired the TV rights for the International Handball Federation.</p><p>And even more curiously: When Sportfiveâ€™s director, Robert MÃ¼ller von Vultejus, left his position and went to rivaling company UFA, a quite new player in sports marketing, this company won the next bid for the IHF TV rights. Thought-provoking, isnâ€™t it?</p><p><strong>The Bermuda Triangle: Sport, sponsors, media</strong></p><p>Would it have hindered the re-election of Moustafa if his constituency had heard about these magic events?</p><p>I guess not. Moustafa is simply a typical representative of the power structures that international sport has developed since the early 1980â€™ies, thanks to visionary businessmen like the late Horst Dassler.</p><p>30 years ago a triangle was created which you may call the Bermuda Triangle of sport â€“ a triangle where transparency, accountability and true democratic standards always disappears mysteriously.</p><p>Roughly explained the triangle has three legs that support each others: sports organizations, multinational companies and TV companies.</p><p>Adidas and other consumer goods producers give sponsorships to sports organizations to ensure that they are run by people with the right mindset â€“ some of the first to benefit from this was the late IOC President Juan Antonio Samaranch and the former FIFA President Joao Havelange.</p><p>In return, these outstanding sports leaders ensured that their sponsors got exposure and access to emerging markets everywhere in the world. By signing marketing contracts with national federations the sponsors could get an even stronger foothold on local markets.</p><p>The globalization of the TV media was of course a driving force in this development. TV companies saw the potential of elite sport to build up audiences and were willing to invest huge sums in acquiring broadcasting rights. These rights were paid either with tax-payersâ€™ money â€“ or in case of private TV companies, with money from advertising by consumer goods producers.</p><p>TV and corporate companies have one thing in common. They are on a highly competitive market. They need sport in this competition, and they are ready to raise the stakes to get sport on their side.</p><p>This has been to the great advantage of sports organizations which in their turn are on a market with very low competition. Within each sport, they are de facto monopolies. Internationally and nationally there is only one federation in every sport.</p><p>As a result, sport has been able to gather ever-increasing revenues from the sponsors as well as from media companies.</p><p><strong>A breeding ground for corruption</strong></p><p>Much of this money has been used by the sports presidents to globalise sport and strengthen their own position. The main procedure has been to establish new federations in poor countries with no structure for athletics, handball, volleyball or any other sport and to provide these new federations with generous grants and other kinds of privileges. They have been so eager to recruit new members that FIFA and some other sports federations have more member countries than the United Nations.</p><p>The upside of this development is that the leaders of sport can claim that they are breaking the colonial scheme of sport, fulfilling the goal of making their specific sport accessible to the whole world, also to the less privileged people and countries. By involving new groups and giving each new member state a vote, they can with some right say that they are making sport more global and more democratic.</p><p>But there is also a remarkable downside. The one-country-one-vote system is also yielding a lot of power to countries with no particular engagement in a given sport, and â€“ if you take into account that the generous amounts are granted without any strict control over their use â€“ power is also given to sports leaders who may think more about their own fortune that about the fate of their sport.</p><p>When we are talking sport in a development context, this is a factor we have to take seriously. Can we say without blushing that the fortunes that the international federations have spread out over the developing countries for the past 25 years, have had an important impact on sports participation in the populations? Are the international federations efficient and reliable partners in the expansion of grassroot sport?</p><p>At the 2nd Magglingen conference for sport and development in Switzerland in 2005 I had the opportunity to briefly encourage small grassroot sports projects to prepare for a situation where corruption in one project could destroy the reputation of sport in development more broadly.</p><p>Immediately a middle-aged man grabbed the microphone and declared he was â€œlividâ€?: There is no corruption at all in sport for development, he stated, and I owed everybody an apology!</p><p>I was quite surprised by this reaction. And I became even more surprised when I found out that the furious man was the Zimbabwean Tommy Ganda Sithole, prominent IOC director of international cooperation and development.</p><p>It is not only surprising, it is deeply worrying if a man in that position rejects that sport is vulnerable to corruption everywhere, even in developing countries.</p><p>The fact is that sports organisations are too often breeding grounds for corruption, and there is no real interest in stopping this state of affairs from the inside. On the contrary, the power base of the leadership of sport is built on this scheme of clientelism, of quid pro quo.</p><p><strong>The family culture</strong></p><p>Those few sports leaders who dare speak up against this system of governance, are met with ridicule, exclusion or marginalisation. Such behaviour is not only threatening the power structures, being illoyal to your leaders is also incompatible with the cultural concept that sports leaders like to promote: Sport as a family.</p><p>Over and over again, Sepp Blatter and his likes refer to their sport as a family, the football family, the family of volleyball and above all the all-embracing Olympic family.</p><p>The family word may produce good feelings in the corridors of power, but is not as innocent and heart-warming as it may seem. The family unity is also used as a shield against open internal debates.</p><p>In a family we are loyal to each other. We do not have any real conflicts of interest. We do not hang our dirty laundry out in the open. And at the end of the day, Daddy knows what is best for us.</p><p>If sport was regarded as a community rather than a family, conditions for the debate would change radically. They might even become truly democratic. The family is based on the idea that we all share the same interests. Democracy is based on an understanding that we have different interests and it offers us a way to resolve our conflicts. And top do so, it is a prerequisite that the conflicts are visible and can be discussed publicly.</p><p>If the affairs of sport really were a matter for sport only, we could leave the family members to take care of themselves. But during the last 30 years, sport has developed into an unparalleled economic, political and cultural power, and it is therefore of fundamental importance to democratic societies that sport takes its internal democracy seriously as exactly that â€“ and stops seeing itself as a family.</p><p>Otherwise the world of sport runs the risk of blending into other industrious groups that handle big fortunes, live outside the law, operate freely across borders â€“ and is based on family values. We have a name for this type of organisation â€“ a word borrowed from Italian.</p><p><strong>The media as part of the fan crowd</strong></p><p>I have now discussed some of the most important internal factors that make sport unable to clean up its governance by itself.</p><p>Let me â€“ in equally rough terms â€“ look at those external forces that you would expect to exercise some control.</p><p>One is the world I come from as a journalist: The media. I am embarrassed to say that you should not expect too much. Very few, if any, major sport scandals have in the first place been revealed by investigative journalists.</p><p>Sports journalism emerged as a twin to sport, in the late 19th century. From the outset, sports journalists has seen themselves as fans, gladly assisting sport with bringing out its message of character building, national pride and peace in the world.</p><p>It has probably oiled the mediaâ€™s willingness to co-operate that sport was always an item that could attract readers and advertisers. And in recent times, the commercial partnership has grown enormously with the TV media as one of the leg in the before mentioned Bermuda Triangle of sport.</p><p>So although sport, as I just mentioned, exercises considerable influence in society, journalists are still focused on the battle field rather on the games in the corridors.</p><p>To give you an example: When searching in the international newspaper database Lexis-Nexis which covers most of the Western Hemisphere I found only 44 articles mentioning the ISL and FIFA after the decision to settle the case in June. The articles reached only 12 out of the 208 member nations of FIFA.</p><p>We often regard the media as the fourth branch of power in democracies. Sport is a notable exception.</p><p><strong>Protecting the autonomy of sport</strong></p><p>With such a silence from the inside of sports as well as from the media it is hard to blame our elected politicians that they do not react. Why should they?</p><p>Sport is regarded as widely popular, and politicians would not like to provoke their voters by opposing sport. Also, sport might single out critical politicians and stop inviting them to getting media exposure at national team games and medal ceremonies.</p><p>Moreover, in many countries sport is seen as a part of the independent civil society, a no-go for politicians, and protecting sportâ€™s autonomy is on top of the agenda of all sports organisations.</p><p>Whenever the IOC mentions the need for good governance, they also mention autonomy of sport. There is a clear underlying warning to politicians: If they do not listen, sport will react.</p><p>Every now and then FIFA issues a bulletin against a member nationâ€™s government for interfering in footballâ€™s own issues. Sometimes FIFA might be in its right to do so, but we have seen many cases in which FIFA intervened against governments that tried to stop corrupt football leaders. Ask in Poland, ask in Greece, Kenya, ask right now in Nigeria.</p><p>And independently of the reasons, when FIFA threatens a country with being suspended from international football, most governments pull back.</p><p>Last but not least, sports organisations prevent political and police intervention by placing their headquarters in countries that have very favourable working conditions.</p><p>Home country number one is of course Switzerland where the organisations enjoy special tax privileges plus the same legal status as any local bowling or household association. This means that the kind of corruption that distorts business competition, like in the ISL case, may well be illegal now. But it is still not illegal to hand over personal commissions in relation to internal events, like elections or choosing hosts of sporting events.</p><p>So what can we do to demand transparency, democracy and fair play from such important and potent players in a global, billion-dollar entertainment industry, that are intimately linked to the largest consumer good producers, protected by media conglomerates, and blessed with enormous political, financial and cultural influence?</p><p><strong>A solution derived from an emerging threat</strong></p><p>The solution may be helped forward from an unexpected side, from people that care even less about sportâ€™s integrity and are even more powerful and unscrupulous.</p><p>In the past years, the combination of match fixing and illegal gambling on the Internet has become a growing industry and a growing threat to sport â€“ especially to sport as a business.</p><p>Match fixing is indeed an impressive threat. Experts assess that the annual revenues in the world gambling market reach 350 billion dollars â€“ out of which 100 billion dollars are derived from the illegal market, dominated by organised crime in Asia.</p><p>If the public in general looses confidence in how sports results are made â€“ in equal competition with uncertainty of the outcome â€“ it will not only affect the state gambling companies that finance sports organisations in most of Europe and many other countries around the world.</p><p>It will also affect the lucrative Bermuda Triangle seriously and the core business interest of sport, the media and sponsors.</p><p>This threat is by nature global, crossing sports as well as geographical boundaries. An increasing number of sports officials understand that a global all-comprehensive threat must be faced with a global all-comprehensive answer.</p><p><strong>A global coalition for good governance</strong></p><p>Play the Game suggested in 2006 at a seminar organised by the European Council and UEFA, that we let ourselves be inspired by the World Anti Doping Agency which has proved that a legally binding cooperation between governments, supranational institutions and sport can create considerable progress.</p><p>We believe it is time to create a new world institution â€“ a â€œGlobal Coalition for Good Governance in Sportâ€?.</p><p>This new anti-corruption body should be run jointly by the International Olympic Committee and the international sport federations, by the United Nations, by governmental organisations like the EU and the European Council, and â€“ as a supplement to the structure we know from WADA â€“ should also invite representatives of the media, the scientific community, the fan trusts and the sports business side to the board.</p><p>The â€œGlobal Coalition for Good Governance in Sportâ€? should</p><ol><li>define minimum standards for transparency, accountability and democratic procedures</li><li>have administrative capacity to ensure that the minimum standards are respected</li><li>Build up a global co-operation between the betting industry and governments to counter illegal gambling and match fixing</li><li>actively welcome sports leaders and administrators, media professionals, sports researchers and other stakeholders to report irregularities</li><li>have a legal mandate and professional expertise to investigate cases of mismanagement and corruption, including the right to search sports offices, archives etc. without prior notice</li><li>be equipped with right to issue bans against individuals or groups who violate the global standards and suspend those who are under investigation</li><li>be provided with a legal status that enables it to report supposed violations to national or international legal authorities for further trial</li><li>communicate its findings to the public through annual reports, conferences etc.</li></ol><p>Though the focus these years is mostly on match fixing, it would be a great failure to focus narrowly on this aspect of corruption which is managed by organised crime.</p><p>Also sports organisations and their leaders must accept that they should be held accountable for their practices.</p><p><strong>Rays of hope</strong></p><p>Last week, the Secretary General of WADA, David Howman, suggested exactly such a WADA-style anti-corruption body to the sports ministers from the Commonwealth countries. He said he will repeat this proposal to the sports ministers from the European Union at their meeting next week.</p><p>And a month ago, sports ministers from the European Council agreed to act against match fixing.</p><p>Though I may have painted a quite dark picture of sports politics, I see some hope in these recent developments.</p><p>More than that, there is a hope in the fact that sport really can be used to more noble ends than filling the pocket and building prestige of a privileged few magicians in sport.</p><p>Let us not turn our eyes away from these magicians, let us instead take a much closer look at them and see if their tricks will survive our awareness.</p><p>At our next Play the Game conference from 3-6 October 2011 at the German Sport University Cologne, we will once again invite leading whistleblowers, academics, investigative journalists and sports officials to discuss how we can build alliances against corruption and for democracy, transparency and freedom of expression in sport. I sincerely hope that you will take part and contribute with your ideas and efforts to ensure that the many magicians will not make the values of sport disappear.</p><p>Let me end on a quote by an author who has highlighted magic more than anybody else, the inventor of Harry Potter, J.K. Rowlings who has said:</p><blockquote><p>â€œWe do not need magic to change the world. We carry all the power we need inside ourselves already: we have the power to imagine better.â€?</p></blockquote><p><a
href="http://flattr.com/thing/74466/Bribes-as-salaries-for-sports-leaders" target="_blank"><br
/> <img
title="Flattr this" src="http://api.flattr.com/button/button-compact-static-100x17.png" border="0" alt="Flattr this" /></a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/10/19/bribes-as-salaries-for-sports-leaders/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Christer Ahl: Hassan Moustafa and the priority of personal enrichment</title><link>http://www.jensweinreich.de/2010/01/28/christer-ahl-hassan-moustafa-and-the-priority-of-personal-enrichment/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2010/01/28/christer-ahl-hassan-moustafa-and-the-priority-of-personal-enrichment/#comments</comments> <pubDate>Thu, 28 Jan 2010 21:29:01 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[christer ahl]]></category> <category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category> <category><![CDATA[english text]]></category> <category><![CDATA[ethik]]></category> <category><![CDATA[handball]]></category> <category><![CDATA[hassan moustafa]]></category> <category><![CDATA[ihf]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[lobbyismus]]></category> <category><![CDATA[spezialdemokratie]]></category> <category><![CDATA[teamhandballnews.com]]></category> <category><![CDATA[tv-rechte]]></category> <category><![CDATA[ufa sports]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[crossposting]]></category> <category><![CDATA[der spiegel]]></category> <category><![CDATA[pharao]]></category> <category><![CDATA[play the game]]></category> <category><![CDATA[robert mÃ¼ller von vultejus]]></category> <category><![CDATA[sportfive]]></category> <category><![CDATA[teamhandballworld]]></category> <category><![CDATA[transparenzfragen]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6369</guid> <description><![CDATA[by Christer Ahl, former chairman of the IHF Playing Rules and Referees Commission Last weekend the German magazine â€˜Der Spiegelâ€™ has revealed that Hassan Moustafa, president of the International Handball federation (IHF) had been under a personal contract with the Sportfive marketing agency, with a remuneration of 602,000 Euro, during a period for which Sportfive [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>by Christer Ahl</strong>,<br
/> <em>former chairman of the IHF Playing Rules and Referees Commission</em></p><p>Last weekend the German magazine â€˜Der Spiegelâ€™ has revealed that Hassan Moustafa, president of the International Handball federation (IHF) <a
title="Hassan Moustafa, Handball, Sportfive, Lobbyismus und Korruption" href="http://jensweinreich.de/?p=6273" target="_self">had been under a personal contract with the Sportfive marketing agency</a>, with a remuneration of 602,000 Euro, during a period for which Sportfive had won a contract with the IHF for the TV rights to all IHF events. â€˜Der Spiegelâ€™ had obtained a copy of the contract between Moustafa and Sportfive, and also a confirmation directly from Moustafa.</p><p>Clearly, for Mr. Moustafa to obtain a very vague, but lucrative personal contract from Sportfive while at the same time the IHF is selling its valuable TV rights to the very same company, in a competitive bid situation, smacks of conflict of interest, to put it mildly. That some observers will take it a step further and start talking about kick-backs is rather understandable, especially as they feel that Moustafa has shown over the years that he has no understanding of, or regard for, the concept of â€˜conflict of interestâ€™. This remarkable state of affairs was picked up by handball media around the world, for instance in the major handball web site â€˜Handball-Worldâ€™.</p><p><img
align="right" vspace="5" hspace="5" class="alignright size-full wp-image-6371" title="Christer Ahl, 2009, (c) Play the Game" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/01/christer-ahl-2009.jpg" alt="" width="266" height="400" />Not surprisingly, the IHF president found it necessary to try to counter these damning reports. On January 26, the IHF issued a press bulletin regarding the Spiegel report to back up statements the president had made.</p><p>This press bulletin, however, was only provided to German news outlets, and has not been posted on the IHF website.</p><p>The impression is that the IHF avoids giving its own press bulletin too much publicity, in an attempt to keep the exposure of the whole matter as limited as possible. This does not tend to be the methods of someone who has nothing to hide.</p><p>But the key points of the press bulletin are worth noting: in the face of the existing evidence, the president does not attempt to deny the existence of the lucrative contract.</p><p><strong>Instead, he tries to downplay the issue with rather hilarious arguments.</strong></p><p>For instance, â€œhe was at this time primarily a businessman with a Cairo-based company, with which Sportfive had obtained a contract, and his position with the IHF was in any event just an honorary one.â€?</p><p>Well, while the president may feel that this attempt to portray his relative priorities may provide some kind of excuse, it all too well reflects precisely what his critics have said about the priority he has given to personal enrichment, in contrast to his treating the development of world handball as a small matter on the side.</p><p>It is also somewhat amusing that the press bulletin closes with the comment that the â€œthe IHF has come to the conclusion that Moustafa in all respects has acted correctlyâ€?.</p><p><span
id="more-6369"></span>I think it is universally understood that an IHF Media Officer will describe an â€˜IHF conclusionâ€™ in the way that the autocratic president orders it to be describedâ€¦ The typical reactions of knowledgeable people to both the initial revelations and the attempt at a rebuttal are well captured in the web site of the well-known German investigating journalist Jens Weinreich, who also criticizes sports media in handball-crazy Germany for not giving the matter quicker and more prominent coverage.</p><p>An interesting twist to the whole story is that the Director of Sportfive during the period through 2009, when Sportfive had both the IHF TV rights and the personal services contract with Moustafa, was a Robert Mueller von Vultejus, who has since abandoned Sportfive in favor of a rival entity, UFA Sports, a subsidiary of the important German media group RTL. UFA Sports, which was established as recently as in 2008, was in early 2009 ready to jump into the competition for the IHF TV rights for the new quadrennial 2010-13.</p><p>Somewhat to the surprise of the sports media world, UFA managed to beat out Sportfive and other competitors and gained the rights for 2010-13. These results were announced in connection with the IHF Congress in June 2009.</p><p><strong>At the time, it may simply have seemed that this â€˜coupâ€™ could be ascribed to the experience acquired by Mueller von Vultejus when dealing with the IHF while at Sportfive.</strong></p><p>But after the most recent revelations, the new regime at Sportfive is perhaps beginning to wonder if thereâ€™s more to the story as they have indicated that they are now examining the events involving Sportfiveâ€™s relationship with the IHF and Moustafa. They are bound to be asking if their former Director brought his questionable practices with him to his new company and therefore whether the bidding was really won fairly by UFA, as now is being forcefully claimed by Mueller von Vultejus.</p><p><strong>Perhaps the bidding was not as â€˜sealedâ€™ and confidential as it should have been!?</strong></p><p>Persons connected with the IHF who are familiar with the process would understandably be unwilling to risk their situation by speaking openly, but it would not come as a shock if one day it came out in the public that UFA had indeed been given a chance to ensure that they had the winning bid&#8230;</p><p>Finally, on a personal note, I would like to say that it is painful to have reasons to keep writing negative things about the IHF. But my loyalty is to handball, its image and success, and to the people who work in an honest and selfless way for handball, not to the IHF and its current regime.</p><p><em>Crossposting von <a
title="Interview mit Christer Ahl" href="http://teamhandballnews.com/comment-n762.html" target="_blank">teamhandballnews.com</a> mit freundlicher Genehmigung von Christer Ahl</em></p><ul><li>Christer Ahl <a
title="tag Christer Ahl" href="http://jensweinreich.de/?s=christer+ahl" target="_self">hier im Blog</a></li><li><a
title="Vita Christer Ahl" href="http://www.playthegame.org/knowledge-bank/author-profile/christer-ahl.html" target="_blank">Kurzbio</a> von Christer Ahl</li><li>Vortrag von Christer Ahl auf der Konferenz <a
title="tag: Play the Game" href="http://jensweinreich.de/?cat=12" target="_self">Play the Game</a> 2009 in Coventry: &#8220;<a
title="Vortrag Play the Game 2009" href="http://www.playthegame.org/uploads/media/Christer_Ahl_-_World_handball_hi-jacked.pdf  " target="_blank">World Handball hi-jacked by its president: structural problems, scandals and an urgent need for change</a>&#8220;</li></ul> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/01/28/christer-ahl-hassan-moustafa-and-the-priority-of-personal-enrichment/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>16</slash:comments> </item> <item><title>Hassan Moustafa, Handball, Sportfive, Lobbyismus und Korruption</title><link>http://www.jensweinreich.de/2010/01/27/hassan-moustafa-handball-sportfive-lobbyismus-und-korruption/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2010/01/27/hassan-moustafa-handball-sportfive-lobbyismus-und-korruption/#comments</comments> <pubDate>Wed, 27 Jan 2010 21:15:24 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[der spiegel]]></category> <category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category> <category><![CDATA[ethik]]></category> <category><![CDATA[handball]]></category> <category><![CDATA[hassan moustafa]]></category> <category><![CDATA[ihf]]></category> <category><![CDATA[isl/ismm]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[lobbyismus]]></category> <category><![CDATA[michael wulzinger]]></category> <category><![CDATA[spezialdemokratie]]></category> <category><![CDATA[sportfive]]></category> <category><![CDATA[transparenzfragen]]></category> <category><![CDATA[tv-rechte]]></category> <category><![CDATA[ufa sports]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[dpa]]></category> <category><![CDATA[ethik-kommission]]></category> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[jacques rogge]]></category> <category><![CDATA[journalismus]]></category> <category><![CDATA[parallelgesellschaft]]></category> <category><![CDATA[robert mÃ¼ller von vultejus]]></category> <category><![CDATA[sid]]></category> <category><![CDATA[strafgesetzbuch]]></category> <category><![CDATA[transparency international]]></category> <category><![CDATA[vermarktungsvertrÃ¤ge]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6273</guid> <description><![CDATA[Zu meinen LieblingsgÃ¤sten hier im Blog zÃ¤hlt der altruistische Pharao Hassan Moustafa, PrÃ¤sident des Handball-Weltverbandes IHF. UnermÃ¼dlich werkelt er fÃ¼r das Wohl seines Sports, fÃ¼r das Wohl der Familie und &#8211; wer will es ihm verÃ¼beln &#8211; auch ein bisschen fÃ¼r das eigene Konto. Bevor ich einige Gedanken zur EnthÃ¼llung von Michael Wulzinger im Spiegel [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Zu meinen LieblingsgÃ¤sten hier im Blog zÃ¤hlt der altruistische <a
title="BeitrÃ¤ge zum Pharao" href="http://jensweinreich.de/?cat=258" target="_self"><strong>Pharao Hassan Moustafa</strong></a>, PrÃ¤sident des Handball-Weltverbandes IHF. UnermÃ¼dlich werkelt er fÃ¼r das Wohl seines Sports, fÃ¼r das Wohl der Familie und &#8211; wer will es ihm verÃ¼beln &#8211; auch ein bisschen fÃ¼r das eigene Konto. Bevor ich einige Gedanken zur <a
title="SpOn: Moustafa hatte Geheimvertrag mit Vermarktungsagentur" href="http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,673558,00.html" target="_blank">EnthÃ¼llung von Michael Wulzinger im Spiegel</a> Ã¤uÃŸere, schlage ich vor, wir hÃ¶ren den Pharao. Denn er hat mir ja nicht nur einmal erklÃ¤rt, dass es im Sport keine Korruption gibt, ganz einfach, weil der Sport immer sauber ist.</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2010/01/27/hassan-moustafa-handball-sportfive-lobbyismus-und-korruption/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Wer mag, kann gern <a
title="Umfrage unter SportfÃ¼rsten: Braucht der Sport eine WACA?" href="http://jensweinreich.de/?cat=1205" target="_self">die sechs Teile meiner Umfrage</a> unter WeltverbandsprÃ¤sidenten und IOC-Mitgliedern nachhÃ¶ren (und anschauen). <strong>Es galt, die Frage zu beantworten, ob der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur braucht?</strong></p><p>Doch zurÃ¼ck zum Pharao.  Die <a
title="SpOn: Moustafa hatte Geheimvertrag mit Vermarktungsagentur" href="http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,673558,00.html" target="_blank">Spiegel-Geschichte</a> in Kurzfassung, demnÃ¤chst wird der gesamte Text aus dem aktuellen Heft ja online verfÃ¼gbar sein:</p><blockquote><p>Hassan Moustafa, der PrÃ¤sident der Internationalen Handball-FÃ¶deration (IHF), hatte Ã¼ber seine nahe Kairo ansÃ¤ssige Firma Sport Group einen geheimen Beratervertrag mit der Sportvermarktungsagentur Sportfive. Demnach zahlte das Hamburger Unternehmen, das bis zum 31. Dezember 2009 die Fernsehrechte des Welthandball-Verbandes verwertete und bis dahin der mit Abstand wichtigste GeschÃ¤ftspartner der IHF war, dem SpitzenfunktionÃ¤r <strong>von Oktober 2007 bis zum 31. Dezember 2009 fÃ¼r seine Lobbyistendienste 602.000 Euro</strong>.Â Mindestens die HÃ¤lfte dieses Honorars wurde Moustafa auf ein Privatkonto bei einer Filiale der Bank BNP Paribas in der Ã¤gyptischen Stadt Gizeh Ã¼berwiesen.</p><p>Wie es in dem Vertrag heiÃŸt, der dem SPIEGEL vorliegt, sollte Moustafa seine &#8220;guten Beziehungen zu Sportorganisationen und ihren EntscheidungstrÃ¤gern&#8221; sowie zu Mediengesellschaften exklusiv fÃ¼r die kommerziellen Interessen von Sportfive nutzen. Zudem sollte Moustafa Sportfive &#8220;nach besten KrÃ¤ften in seiner Anstrengung unterstÃ¼tzen, sich die Vermarktungsrechte an bedeutenden Veranstaltungen zu sichern&#8221;.</p></blockquote><p>Einige Anmerkungen:</p><p><strong>1)</strong> Interessant (oder doch eher wieder typisch) ist zunÃ¤chst, dass die EnthÃ¼llung &#8211; und ich nenne es EnthÃ¼llung, wenn ein solcher Vertrag Ã¶ffentlich wird &#8211; vorab am 23. Januar 2010 verÃ¶ffentlicht wurde. Deutsche Nachrichtenagenturen haben aber, wenn ich mich nicht tÃ¤usche, erst am 25. Januar um 9.40 Uhr (SID) bzw. 17.31 Uhr (dpa) darÃ¼ber berichtet. Hallo? Ich meine, hier geht es nicht um eine beliebige Kleinigkeit, sondern um einen PrÃ¤sidenten eines olympischen Weltverbandes, um einen vorbelasteten Sportkameraden, der in einer urdeutschen Sportart sein Unwesen treibt, fÃ¼r etliche Skandale und korruptive Umtriebe verantwortlich ist und mÃ¤chtig abkassiert.</p><p>Aber die ZurÃ¼ckhaltung deutscher Agenturjournalisten kann neben allgemeinem Desinteresse an derlei brisanten Themen natÃ¼rlich auch mit Anordnungen zusammenhÃ¤ngen :), die Stefan Niggemeier gerade dokumentierte: &#8220;<a
title="Stefan Niggemeier: Klare Ansage bei dpa: Lieber spÃ¤t als falsch" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/klare-ansage-bei-dpa-lieber-spaet-als-falsch/" target="_self">Klare Ansage bei dpa: Lieber spÃ¤t als falsch</a>&#8221;</p><p>Nein, ernsthaft: Es liegt ein Vertrag zwischen Moustafa und dem Rechteverwerter vor, den beide Seiten bestÃ¤tigen, also auch der frÃ¼here Sportfive-GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer und heutige Ufa Sports-ChefÂ Robert MÃ¼ller von Vultejus.</p><ul><li>Sportfive = alter IHF-Vermarkter.</li><li>Ufa Sports = neuer Sportvermarkter (Vertrag <a
title="Wellnessprogramm fÃ¼r die Sportfamilie" href="http://jensweinreich.de/?p=3928" target="_self">2009 vergeben</a>, Laufzeit 2010-2013, Volumen 60 Millionen Franken).</li></ul><p>Da gibt es nur eins: Die Geschichte ist zu vermelden. Sie hat Relevanz, und zwar betrÃ¤chtliche Relevanz.</p><p><em>(Wie das mit VermarktungsvertrÃ¤gen, Bietern und denjenigen, die VertrÃ¤ge vergeben, oftmals lÃ¤uft, <a
title="Kleiner RÃ¼ckblick: Sepp Blatter, die milliardenschweren TV-Rechte, Leo Kirch und die ISL" href="http://jensweinreich.de/?p=5993" target="_self">habe ich sehr ausfÃ¼hrlich hier beschrieben</a>.)</em></p><p><strong> 2)</strong> Der Vorgang beweist einmal mehr, wie lÃ¤cherlich irrelevant die so genannte IOC-Ethikkommission ist. Und wie groÃŸzÃ¼gig das IOC noch unter dem selbst ernannten Null-Toleranz-PrÃ¤sidenten Jacques Rogge agiert. Daran Ã¤ndert der Umstand nicht, dass das IOC neuerdings behauptet, <a
title="BeitrÃ¤ge zu Jean-Marie Weber" href="http://jensweinreich.de/?cat=171" target="_self">Jean-Marie Weber</a>, der in der Familie <a
title="Jean-Marie Weber: Ich habe nicht Illegales getan!" href="http://jensweinreich.de/?p=4000" target="_self">nie etwas Illegales getan hat</a> und der nach wie vor fÃ¼r etliche IOC-Mitglieder, deren VerbÃ¤nde und Sportarten arbeitet (FuÃŸball, Leichtathletik etc.), werde <a
title="Transparency in Sport" href="http://transparencyinsport.org/Rogge_bans_the_Bagman/rogge_bans_the_bagman.html" target="_blank">nicht mehr zu IOC-Veranstaltungen akkreditiert</a>. (Ich werde mir das in Vancouver anschauen.)</p><p><strong>3)</strong> Der Vorgang beweist, dass die von der ISL einst geprÃ¤gte Praxis des Geben und Nehmen noch immer an der Tagesordnung ist. Wie sagten einst Manager des ISL-Konzerns, der &#8211; nur das wissen wir &#8211; <a
title="The ISL bribery system ..." href="http://jensweinreich.de/?p=3975" target="_self">138 Millionen Schweizer Franken Bestechungsgeld</a> an hohe SportfunktionÃ¤re gezahlt hat?</p><p>Im ISL-Prozess sagte der ehemalige <a
title="Deutschlandfunk: Krumme GeschÃ¤fte mit dem Sport" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/810712/" target="_blank">ISL-Finanzchef Hans-JÃ¼rg Schmid</a> vor Gericht:</p><blockquote><p>â€žDas ist, als wenn man Lohn bezahlen muss. Sonst wird nicht mehr gearbeitet. Ansonsten wÃ¤ren diese VertrÃ¤ge von der anderen Seite nicht unterschrieben worden. Alle diese Zahlungen waren notwendig, um Ã¼berhaupt VertrÃ¤ge zu bekommen und dass die sich dran halten.â€œ</p></blockquote><p>ISL-Vorstand Christoph Malms erklÃ¤rte damals:</p><blockquote><p>â€žDiese Praxis war unerlÃ¤sslich, sie war branchenÃ¼blich, sie gehÃ¶rte zum Stil des GeschÃ¤fts. Ohne das geht es nicht.â€œ</p></blockquote><p>In den Prozessunterlagen finden sich etliche andere Aussagen und Beweise. Dies soll heute genÃ¼gen.</p><p><strong>4)</strong> GemÃ¤ÃŸ dpa von heute (&#8220;<a
title="FTD" href="http://www.ftd.de/sport/sportmix/handball/:ihf-praesident-moustafa-weist-vorwuerfe-zurueck/50065391.html" target="_blank">Moustafa weist VorwÃ¼rfe zurÃ¼ck</a>&#8220;) hat die IHF inzwischen ein Statement abgegeben, das ich aber weder online finde, noch kann mir ein Kollege, der zurzeit bei der Handball-EM ist, mit einem SchriftstÃ¼ck aushelfen (ich denke, das Original trage ich bald nach). Die dpa schreibt:</p><blockquote><p>Hassan Moustafa, PrÃ¤sident der InternationalenÂ Handball-FÃ¶deration (IHF), hat VorwÃ¼rfe wegen angeblich fragwÃ¼rdiger GeschÃ¤fte zurÃ¼ckgewiesen. Bei dem Vertrag zwischen dem ehemaligenÂ IHF-Sport- und Fernsehrechte-Vermarkter Sportfive und der Firma SportÂ Group aus Kairo handele es sich um eine &#8220;normale geschÃ¤ftlicheÂ Verbindung&#8221;, betonte der 65-JÃ¤hrige in einer Verbandsmitteilung amÂ Dienstag. Diese Zusammenarbeit sei Moustafa als Inhaber der FirmaÂ eingegangen, und dies habe &#8220;absolut nichts&#8221; mit seiner Funktion alsÂ IHF-PrÃ¤sident zu tun. Zugleich erhielt er RÃ¼ckendeckung durch denÂ Verband. Die IHF sei zu dem Ergebnis gekommen, dass sich Moustafa inÂ allen Belangen korrekt verhalten habe.</p></blockquote><p>Ich will das gern auseinandernehmen. Andere werden das demnÃ¤chst ebenfalls tun, zum Beispiel <a
title="www.teamhandballnews.com" href="http://teamhandballnews.com/index.php" target="_blank">Christer Ahl</a>, langjÃ¤hriger IHF-Schiedsrichterchef, der aus Protest gegen die Machenschaften Hassan Moustafas zurÃ¼ckgetreten ist.</p><ul><li>&#8220;Angeblich fragwÃ¼rdig&#8221;? Ein Witz.</li><li>&#8220;Normale geschÃ¤ftliche Verbindung&#8221;? In dieser Branche ja.</li></ul><p>TatsÃ¤chlich aber ist das der <a
title="Definition und Formen von Korruption im Sport" href="http://jensweinreich.de/?p=3246" target="_self">Missbrauch von anvertrauter Macht zu privatem Vorteil</a> &#8211; und erfÃ¼llt damit exakt die <strong>Korruptions-Definition</strong> von Transparency International.</p><p>Soviel Klarheit sollte sein.Â <strong>Korruption ist und bleibt ein illegaler Deal.</strong></p><p>Ich finde, das hÃ¤tte auch im Spiegel besser herausgearbeitet werden kÃ¶nnen.</p><p><strong>5)</strong> Strafrechtlich kÃ¶nnte die Sache fÃ¼r Vermarkter (Sportfive, Ufa Sports) und die entsprechenden RechtehÃ¤ndler, die Unschuld beteuern, schon noch interessant werden. Ich sage nur: Siemens. Hier mal ein Auszug aus dem Strafgesetzbuch:</p><blockquote><p><strong>Â§ 299 Bestechlichkeit und Bestechung im geschÃ¤ftlichen Verkehr<span
id="more-6273"></span><br
/> </strong></p><p>(1) Wer als Angestellter oder Beauftragter eines geschÃ¤ftlichen Betriebes im geschÃ¤ftlichen Verkehr einen Vorteil fÃ¼r sich oder einen Dritten als Gegenleistung dafÃ¼r fordert, sich versprechen lÃ¤ÃŸt oder annimmt, daÃŸ er einen anderen bei dem Bezug von Waren oder gewerblichen Leistungen im Wettbewerb in unlauterer Weise bevorzuge, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.</p><p>(2) Ebenso wird bestraft, wer im geschÃ¤ftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs einem Angestellten oder Beauftragten eines geschÃ¤ftlichen Betriebes einen Vorteil fÃ¼r diesen oder einen Dritten als Gegenleistung dafÃ¼r anbietet, verspricht oder gewÃ¤hrt, daÃŸ er ihn oder einen anderen bei dem Bezug von Waren oder gewerblichen Leistungen in unlauterer Weise bevorzuge.</p><p>(3) Die AbsÃ¤tze 1 und 2 gelten auch fÃ¼r Handlungen im auslÃ¤ndischen Wettbewerb.</p></blockquote><p>Wer selbst in den <a
title="Strafgesetzbuch" href="http://bundesrecht.juris.de/stgb/index.html" target="_blank">Paragrafen schmÃ¶kern mÃ¶chte</a>. Ich frage mich: Muss die Staatsanwaltschaft Hamburg nach VerÃ¶ffentlichung des Spiegel-Artikels von Amts wegen ermitteln? Wer ist zustÃ¤ndig oder entziehen sich die Firma Sportfive und deren verantwortliche Manager deutscher Jurisdiktion?</p><p><em>Nachtrag:</em> Sportfive verÃ¶ffentlichte <a
title="PM Sportfive" href="http://www.sportfive.com/index.php?id=693&amp;L=1&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=170&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=91&amp;cHash=df06300283" target="_blank">diese PM</a>:</p><blockquote><p>In der aktuellen Ausgabe des &#8220;Spiegel&#8221; und auf &#8220;Spiegel Online&#8221; sind Artikel erschienen, die SPORTFIVE unmittelbar betreffen. Die Artikel handeln von Transaktionen und BeratertÃ¤tigkeiten aus dem Jahr 2007 zwischen SPORTFIVE und der Sport Group, Kairo. Unmittelbar nachdem wir Ã¼ber diesen Sachverhalt informiert und um eine Stellungnahme gebeten wurden, haben wir mit der ÃœberprÃ¼fung der Angelegenheit begonnen.</p><p>Nach derzeitigem Kenntnisstand gab es zwei BeratervertrÃ¤ge, abgeschlossen im Jahr 2007. Die Personen, die den Vertrag verhandelt und unterzeichnet haben, sind nicht mehr fÃ¼r SPORTFIVE tÃ¤tig und haben das Unternehmen im Dezember 2007 verlassen. Der Abschluss des im Artikel angesprochenen Vertrags fÃ¤llt in diesen Zeitraum und damit in die Zeit vor dem Antritt der jetzigen GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung.</p></blockquote><p><strong>6)</strong> Lustig sind mal wieder die Begrifflichkeiten. GegenÃ¼ber Michael Wulzinger orakelt Moustafa Ã¼ber &#8220;Lebenswirklichkeit in meinem Heimatland&#8221;. Deutsche FunktionÃ¤re, deren BeratervertrÃ¤ge gelegentlich Ã¶ffentlich werden, sprechen mitunter von &#8220;<a
title="&quot;VielfÃ¤ltige Lebenssachverhalte&quot; (III)" href="http://jensweinreich.de/?p=2383" target="_self">vielfÃ¤ltigen Lebenssachverhalten</a>&#8220;, und da liegen die Sachverhalte vÃ¶llig anders.</p><p><strong>7)</strong> Das Schlusswort.</p><p>Es hat natÃ¼rlich Hassan Moustafa:</p><p><a
href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/03/hassansfamilie.mp3">:</a></p><p>Ging zu schnell?</p><p><a
href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/03/hassansfamilie.mp3">:</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/01/27/hassan-moustafa-handball-sportfive-lobbyismus-und-korruption/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>13</slash:comments> <enclosure
url="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/03/hassansfamilie.mp3" length="132883" type="audio/mpeg" /> </item> <item><title>Der FuÃŸball und der bÃ¶se DÃ¤mon</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/20/der-fusball-und-der-bose-damon/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/11/20/der-fusball-und-der-bose-damon/#comments</comments> <pubDate>Fri, 20 Nov 2009 15:06:31 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[essa]]></category> <category><![CDATA[fussball]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[michael franzese]]></category> <category><![CDATA[play the game]]></category> <category><![CDATA[staatsanwaltschaft]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[wettbetrug]]></category> <category><![CDATA[bestechung]]></category> <category><![CDATA[bundesliga]]></category> <category><![CDATA[dfb]]></category> <category><![CDATA[epfl]]></category> <category><![CDATA[fifa]]></category> <category><![CDATA[fuÃŸball]]></category> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[manipulation]]></category> <category><![CDATA[staatsanwaltschaft bochum]]></category> <category><![CDATA[uefa]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5815</guid> <description><![CDATA[Ich weiÃŸ nicht wirklich, warum die Meldungen Ã¼ber 200 manipulierte FuÃŸballspiele &#8211; vor allem in Richtung Balkan, aber auch in unterklassigen deutschen Ligen &#8211; derartige Schlagzeilen machen, wogegen andere Meldungen Ã¼ber systemimmanente Korruption im Sport oft untergehen. Hat tatsÃ¤chlich jemand geglaubt, nach der Hoyzer-AffÃ¤re werde es mit rechten Dingen zu gehen? Das ist nur mal [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiÃŸ nicht wirklich, warum die Meldungen Ã¼ber 200 manipulierte FuÃŸballspiele &#8211; vor allem in Richtung Balkan, aber auch in unterklassigen deutschen Ligen &#8211; derartige Schlagzeilen machen, wogegen andere Meldungen Ã¼ber systemimmanente Korruption im Sport oft untergehen. Hat tatsÃ¤chlich jemand geglaubt, nach der <a
title="Wikipedia &quot;FuÃŸball-Wettskandal 2005&quot;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Wettskandal_2005" target="_blank">Hoyzer-AffÃ¤re</a> werde es mit rechten Dingen zu gehen? Das ist nur mal so eine Frage.</p><ul><li><a
title="BGH Urteil vom 15. Dezember 2006" href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=2006-12&amp;Seite=2&amp;client=12&amp;nr=38522&amp;pos=88&amp;anz=264" target="_blank">Urteil des BGH</a> zu Hoyzer &amp; Co. vom 15. Dezember 2006 (<em>Dank an gua</em>)</li></ul><p>Aber Medien funktionieren so wie sie funktionieren, also auch hysterisch. Wenn das FuÃŸballbusiness betroffen ist, das einzig wahre und reine, wenn der DÃ¤mon des BÃ¶sen mal wieder die unschuldige Branche der Fairplaybewahrer Ã¼berfÃ¤llt, dann ist das automatisch ein Skandal. Selbst wenn es das TagesgeschÃ¤ft ist.</p><p><em>Nachtrag, 20.54 Uhr, weil der Beginn doch etwas sehr launisch geriet: Die Zusammenarbeit verschiedener PolizeibehÃ¶rden und der UEFA Ã¼ber etliche Monate hat schon eine beeindruckende neue QualitÃ¤t. Ã„hnliche Aktionen &#8211; auch in dieser, nun ja: Schnelligkeit &#8211; wÃ¼nschte ich mirÂ mal im DopinggeschÃ¤ft und in FÃ¤llen anderer grenzÃ¼bergreifender Korruption im Sport. Da wÃ¤re sicherlich viel zu holen. Kaum auszudenken.</em></p><p>So lange gerade die FuÃŸball-Unternehmen (VerbÃ¤nde, Klubs etc.) dermaÃŸen offensiv und gierig mit Wettanbietern kooperieren (ob staatlich oder privat ist mir vÃ¶llig egal) und SponsorenvertrÃ¤ge akquirieren, kann ich einen Teil des Geschreis, das immer wieder ausbricht, nicht ernst nehmen. Anders gesagt: So lange FIFA, UEFA, IOC, DFB, EPFL (<a
title="EPFL" href="http://www.epfl-europeanleagues.com/index.htm" target="_blank">European Professional Football Leagues</a>) u. a. das WettgeschÃ¤ft mÃ¤chtig ankurbeln, gleichzeitig natÃ¼rlichÂ von IntegritÃ¤t schwurbeln, ziehen sie auch das organisierte Verbrechen und die GanovenÂ an, keine Frage.</p><p>Nehmen wir nur das Beispiel der ESSA (<a
title="ESSA" href="http://www.eu-ssa.org/" target="_blank">European Sports Security Association</a>), die eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur (<a
title="alle BeitrÃ¤ge zu WACA" href="http://jensweinreich.de/?cat=1030" target="_self">WACA</a>) des Sports <a
title="Der Sport braucht eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur" href="http://jensweinreich.de/?p=5214" target="_self">fordert</a>, was sich ganz nett anhÃ¶rt, gleichzeitig aber, denn es geht ja um das WettgeschÃ¤ft, Kongresse wie diesen (&#8220;<a
title="Betting on South Africa 2010" href="http://www.sportsbettingconference.com/agenda.htm" target="_blank">Betting on South Africa 2010</a>&#8220;) mitveranstaltet.</p><p>Jede EnthÃ¼llung, jede Form der Transparenz begrÃ¼ÃŸe ich selbstverstÃ¤ndlich &#8211; wie eine neuerlich aufflammende Diskussion Ã¼ber den Straftatbestand Sportbetrug (den SportfunktionÃ¤re und <a
title="&quot;We are family&quot;: der kritische Schulterschluss von Politik, Sport und Wissenschaft" href="http://jensweinreich.de/?p=4265" target="_self">ihre Lobbyisten</a> ablehnen), den ich aus zahlreichen und oft genannten GrÃ¼nden ebenfalls befÃ¼rworte.Â </p><p>Etliche Links zum aktuellen Skandal, zu dem die Staatsanwaltschaft Bochum heute auf einer Pressekonferenz informierte, gibt es in den Kommentaren zum Beitrag &#8220;<a
title="How to fix a soccer game" href="http://jensweinreich.de/?p=948" target="_self">How to fix a soccer game</a>&#8220;. Bei Google news finden sich bereits rund 1000 Meldungen zum Stichwort &#8220;<a
title="google news: Wettbetrug" href="http://news.google.de/news/search?aq=f&amp;pz=1&amp;um=1&amp;cf=all&amp;ned=de&amp;hl=de&amp;q=wettskandal" target="_blank">Wettbetrug</a>&#8220;.</p><p>Polizei und Staatsanwaltschaft Bochum <a
title="PM Polizei Bochum" href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/1516102/polizei_bochum" target="_blank">teilen mit</a>:</p><blockquote><p><strong>Handout zur gemeinsamen Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft Bochum und der Polizei Bochum &#8211; Internationale Festnahme- und Durchsuchungsaktion wegen gewerbs- und bandenmÃ¤ÃŸigen Betruges</strong></p><p>SeitÂ Â etwa einem Jahr wird unter Leitung der Schwerpunktstaatsanwaltschaft fÃ¼r WirtschaftskriminalitÃ¤t durch das KK 21 &#8211; Dienststelle zur BekÃ¤mpfung der Organisierten KriminalitÃ¤t &#8211; des PolizeiprÃ¤sidiums Bochum gegen eine international agierende Bande wegen des Verdachts der fortgesetzten gewerbsmÃ¤ÃŸigen Begehung von Betrugsstraftaten ermittelt.</p><p>Der TÃ¤tergruppierung wird zur Last gelegt, sich zumindest seit Beginn des Jahres 2009 zusammengeschlossen zu haben, um auf Sportler, Trainer, Schiedsrichter und Offizielle aus hochrangigen europÃ¤ischen FuÃŸballligenÂ Â gegen unterschiedlich hohe Entgelte dahingehendÂ Â einzuwirken, AusgÃ¤nge von FuÃŸballspielen im Interesse der TÃ¤ter zu beeinflussen.</p><p>FÃ¼r den Fall der Bereitschaft zu Spielmanipulationen setzten die FÃ¼hrungspersonen auf verschiedenen Wegen hohe BargeldbetrÃ¤ge auf entsprechende SpielausgÃ¤nge bei europÃ¤ischen und asiatischen Wettanbietern. In Unkenntnis der vorher verabredeten Manipulationen zahlten die jeweiligen Wettveranstalter neben dem Einsatz auch die betrÃ¼gerisch erlangten Gewinnsummen an die Mitglieder der Bande aus.</p><p>Auf diese Weise erlangte die TÃ¤terorganisation Wettgewinne in HÃ¶he von mehreren Millionen Euro.</p><p>Im Zuge der bisherigen Ermittlungen wurden ca. 200 FuÃŸballspiele im In- und Ausland festgestellt, bei denen konkret der Verdacht besteht, dass es zu versuchten oder vollendeten Manipulations- bzw. Betrugshandlungen gekommen ist.</p><p>Die Spiele teilen sich auf die betroffenen LÃ¤nder u. a. wie folgt auf:</p><ul><li><strong>Deutschland</strong>:Â 4 Spiele der 2. BL, 3 Spiele der 3. BL, 18 Spiele der Regionalligen, 5 SpieleÂ Â der Oberligen, 2 Spiele U 19</li><li><strong>Belgien</strong>: 17 Spiele der 2. Liga</li><li><strong>Schweiz</strong>: 22 Spiele der 2. Liga und 6 Vorbereitungsspiele</li><li><strong>Kroatien</strong>: 14 Spiele der 1. Liga</li><li><strong>Slowenien</strong>: 7 Spiele der 1. Liga</li><li><strong>TÃ¼rkei</strong>: 29 Spiele von der 1. Liga abwÃ¤rts</li><li><strong>Ungarn</strong>: 13 Spiele 1. Liga</li><li><strong>Bosnien</strong>: 8 Spiele 1. Liga</li><li><strong>Ã–sterreich</strong>: 11 Spiele 1. und 2. Liga</li></ul><p>Hinzu kommen mindestens:</p><ul><li>12 Spiele der Europa League</li><li>3 Spiele der Champions League</li><li>DarÃ¼ber hinaus besteht der Verdacht, dassÂ Â bei einem LÃ¤nderspiel zur Qualifikation der U 21- Europameisterschaft manipulativ eingegriffen werden sollte.</li></ul><p>Aufgrund derÂ Â bisherigen Ermittlungs- und Durchsuchungsergebnisse ist anzunehmen, dassÂ Â sich die Anzahl der tatsÃ¤chlich durch die TÃ¤ter beeinflussten Spiele weiter erhÃ¶hen wird. Das gleiche gilt fÃ¼r die Anzahl der bisher Ã¼ber 200 involvierten TatverdÃ¤chtigen.</p><p>Aus ermittlungstaktischen GrÃ¼nden werden zur IdentitÃ¤t der beteiligten Personen sowie der betroffenen Mannschaften derzeit keine weiteren AuskÃ¼nfte erteilt.</p><p>Am 19.11.2009 wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bochum 15 Haftbefehle im Inland vollstreckt und mehr als 50Â Â DurchsuchungsbeschlÃ¼sse in Nordrhein-Westfalen, Baden -WÃ¼rttemberg, Bayern, Berlin, Niedersachsen, Schleswig Holstein, der Schweiz, Ã–sterreich und GroÃŸbritannien vollzogen. Zudem erfolgten zwei weitere Festnahmen in der Schweiz durch die dortigen BehÃ¶rden.</p><p>In Deutschland lagen die Schwerpunkte der Festnahmen in Berlin, NÃ¼rnberg und dem Ruhrgebiet.</p><p>Bei den durchgefÃ¼hrten MaÃŸnahmen wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, das einer detaillierten Auswertung bedarf, die noch geraume Zeit in Anspruch nehmen wird. Daneben wurden Bargeld und VermÃ¶genswerte in HÃ¶he von mehr als einer Million Euro gesichert.</p><p>Die noch andauernden sport- und wettspezifisch Ã¤uÃŸerst komplizierten Ermittlungen wurden und werden durch die Disziplinarabteilung der UEFA in Nyon stÃ¤ndig unterstÃ¼tzt und begleitet.</p></blockquote><p>Das sagen die anderen:</p><ul><li>Die UEFA: &#8220;<a
title="UEFA.com" href="http://www.uefa.com/uefa/keytopics/kind=64/newsid=922086.html" target="_blank">UEFA statement on match-fixing case</a>&#8220;</li><li>Der DFB: &#8220;<a
title="DFB-Pressemitteilung" href="http://www.dfb.de/index.php?id=500014&amp;tx_dfbnews_pi1[showUid]=20842&amp;tx_dfbnews_pi4[cat]=143" target="_blank">DFB und Ligaverband unterstÃ¼tzen lÃ¼ckenlose AufklÃ¤rung</a>&#8220;</li></ul><p>Btw: Es geht beim Problem des Wettbetrugs natÃ¼rlich nicht nur um FuÃŸball. Wer mag, lausche den AusfÃ¼hrungen des ehemaligen Mafiosi Michael Franzese wÃ¤hrend der Konferenz <a
title="alle BeitrÃ¤ge zu Play the Game" href="http://jensweinreich.de/?cat=12" target="_self">Play the Game</a> im Juni in Coventry:</p><p><object
classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param
name="allowFullScreen" value="true" /><param
name="allowscriptaccess" value="always" /><param
name="src" value="http://www.youtube.com/v/BfMFuzuTOK4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><embed
type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="340" src="http://www.youtube.com/v/BfMFuzuTOK4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/11/20/der-fusball-und-der-bose-damon/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>278</slash:comments> </item> <item><title>&#8220;Neulich irgendwo im Sport-Universum&#8221;</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/10/12/neulich-irgendwo-im-sport-universum/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/10/12/neulich-irgendwo-im-sport-universum/#comments</comments> <pubDate>Mon, 12 Oct 2009 15:48:59 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[american arena]]></category> <category><![CDATA[jÃ¼rgen kalwa]]></category> <category><![CDATA[kopenhagen 2009]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[olympischer kongress]]></category> <category><![CDATA[umfrage]]></category> <category><![CDATA[video]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <category><![CDATA[albert von monaco]]></category> <category><![CDATA[ethik]]></category> <category><![CDATA[ethik-kommission]]></category> <category><![CDATA[francisco elizalde]]></category> <category><![CDATA[gunilla lindberg]]></category> <category><![CDATA[hassan moustafa]]></category> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[juan antonio samaranch]]></category> <category><![CDATA[neulich irgendwo im sport-universum]]></category> <category><![CDATA[olympic congress]]></category> <category><![CDATA[richard carrion]]></category> <category><![CDATA[richard pound]]></category> <category><![CDATA[walther trÃ¶ger]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5563</guid> <description><![CDATA[&#8220;Neulich irgendwo im Sport-Universum&#8221;, nennt JÃ¼rgen Kalwa seine noch jungfrÃ¤uliche Videoserie, deren erster Teil aus meiner Umfrage am Rande des Olympischen Kongresses generiert wurde.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><object
classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param
name="allowFullScreen" value="true" /><param
name="allowscriptaccess" value="always" /><param
name="src" value="http://www.youtube.com/v/9GACFMzajoU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><embed
type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="350" src="http://www.youtube.com/v/9GACFMzajoU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p><p>&#8220;Neulich irgendwo im Sport-Universum&#8221;, nennt <a
title="American Arena" href="http://www.american-arena.blogspot.com/" target="_self">JÃ¼rgen Kalwa</a> seine noch jungfrÃ¤uliche Videoserie, deren erster Teil aus meiner <a
title="tag: Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?" href="http://jensweinreich.de/?cat=1205" target="_self">Umfrage</a> am Rande des Olympischen Kongresses generiert wurde.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/10/12/neulich-irgendwo-im-sport-universum/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Akklamation? Nein. Jacques Rogge lÃ¤sst sich zum IOC-PrÃ¤sidenten wÃ¤hlen</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/10/09/akklamation-nein-jacques-rogge-lasst-sich-zum-ioc-prasidenten-wahlen/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/10/09/akklamation-nein-jacques-rogge-lasst-sich-zum-ioc-prasidenten-wahlen/#comments</comments> <pubDate>Fri, 09 Oct 2009 07:33:33 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[ethik]]></category> <category><![CDATA[golf]]></category> <category><![CDATA[gunilla lindberg]]></category> <category><![CDATA[hassan moustafa]]></category> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[jacques rogge]]></category> <category><![CDATA[juan antonio samaranch]]></category> <category><![CDATA[kipchoge keino]]></category> <category><![CDATA[kopenhagen 2009]]></category> <category><![CDATA[olympischer kongress]]></category> <category><![CDATA[olympisches programm]]></category> <category><![CDATA[rio de janeiro 2016]]></category> <category><![CDATA[rugby]]></category> <category><![CDATA[scheich al-sabah]]></category> <category><![CDATA[sommerspiele 2016]]></category> <category><![CDATA[thomas bach]]></category> <category><![CDATA[transparenzfragen]]></category> <category><![CDATA[umfrage]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <category><![CDATA[willem alexander]]></category> <category><![CDATA[ethik-kommission]]></category> <category><![CDATA[fdp]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[olympic congress]]></category> <category><![CDATA[sommerspiele]]></category> <category><![CDATA[udiocm]]></category> <category><![CDATA[wahlen]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5541</guid> <description><![CDATA[Ich denke mal, in diese Lage wird das UDIOCM (FDP) nie wieder kommen. Thomas Bach (Zweiter von links/Screenshot IOC-TV) hat gerade dieses Wahlprotokoll unterschrieben, obgleich es doch viel spannender gewesen wÃ¤re, wenn einer &#8211; er zum Beispiel &#8211; gegen den Alleinkandidaten angetreten wÃ¤re: IOC-PrÃ¤sident Jacques Rogge mochte seine zweite Amtszeit nicht per Akklamation antreten. Er [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
class="aligncenter size-full wp-image-5542" title="IOC-PrÃ¤sidentenwahl 2009" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/bach-unterschrift.jpg" alt="" width="500" height="287" /></p><p>Ich denke mal, in diese Lage wird das UDIOCM (FDP) nie wieder kommen. Thomas Bach (Zweiter von links/<em>Screenshot IOC-TV</em>) hat gerade dieses Wahlprotokoll unterschrieben, obgleich es doch viel spannender gewesen wÃ¤re, wenn einer &#8211; er zum Beispiel &#8211; gegen den Alleinkandidaten angetreten wÃ¤re:</p><p><img
class="aligncenter size-full wp-image-5543" title="Wahlergebnis Jacques Rogge" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/vote-rogge.jpg" alt="" width="500" height="553" /></p><p>IOC-PrÃ¤sident Jacques Rogge mochte seine zweite Amtszeit nicht per Akklamation antreten. Er bestand auf einer Abstimmung. Und so wird er, der im Juli 2001 am 81. Geburtstag seines VorgÃ¤ngers Samaranch zum ersten Mal gewÃ¤hlt wurde, nun bis 2013 als IOC-Chef amtieren.</p><p>Der alte PrÃ¤sident Samaranch (l.), der Amtsinhaber (r.) und derjenige, der gern auf den Thron will und nicht die schlechtesten Chancen hat:</p><p><img
class="aligncenter size-full wp-image-5544" title="Samaranch, Bach, Rogge" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/jas-bach-rogge.jpg" alt="" width="500" height="331" /></p><p>Es wird weiter gewÃ¤hlt im IOC.</p><p>Das nenne ich Ã¼brigens mal ein klare Antwort auf die Frage, ob der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur braucht!</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/09/akklamation-nein-jacques-rogge-lasst-sich-zum-ioc-prasidenten-wahlen/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Kip Keino hat sich auch noch geÃ¤uÃŸert:</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/09/akklamation-nein-jacques-rogge-lasst-sich-zum-ioc-prasidenten-wahlen/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Willem-Alexander Claus George Ferdinand van Oranje-Nassau, Prinz von Oranien, Prinz der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau, Herr von Amsberg kam heute Ã¼brigens zu spÃ¤t zur PrÃ¤sidialwahl. Er entschuldigte sich Ã¶ffentlich, sagte, er sei gestern zu frÃ¼h verschwunden, weshalb er nicht mitbekommen habe, dass es heute schon um 8.30 Uhr beginnt und nicht erst um 9 Uhr wie an den anderen Tagen. Er kam erst, als Rogge schon bestÃ¤tigt war. &#8220;Der PrÃ¤sident hÃ¤tte meine Stimme bekommen&#8221;, sagte Willem-Alexander. Peinlich zwar, die Nummer, aber er steht zu seinen kleinen SchwÃ¤chen.</p><p><img
class="aligncenter size-full wp-image-5550" title="Prince of Orange" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/willem-tv.jpg" alt="" width="500" height="279" /></p><p>Und hier, nur so, zwei Kameraden, die doch ebenfalls als StammgÃ¤ste bezeichnet werden kÃ¶nnen in diesem Theater: <a
title="tag: Hassan Moustafa" href="http://jensweinreich.de/?cat=258" target="_self">Hassan Moustafa</a>und sein Boss <a
title="tag: Scheich Al-Sabah" href="Willem-Alexander Claus George Ferdinand van Oranje-Nassau, Prinz von Oranien, Prinz der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau, Herr von Amsberg. Danke." target="_self">Scheich Al-Sabah</a>. Bestimmt haben sie die Raucherpause genutzt, um Ã¼ber Ethikfragen zu debattieren:</p><p><img
class="aligncenter size-full wp-image-5551" title="Hassan Moustafa, Scheich Al-Sabah" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/hassan-al-sabah.jpg" alt="" width="500" height="326" /></p><p><strong>11.48 Uhr:</strong> Das <a
title="tag: Olympisches Programm" href="http://jensweinreich.de/?cat=1529" target="_self">Programm</a> fÃ¼r die Olympischen Sommerspiele in <a
title="tag: Rio de Janeiro 2016" href="http://jensweinreich.de/?cat=1083" target="_self">Rio 2016</a> steht (fast). ZunÃ¤chst galt es, diese Frage zu beantworten:</p><p><img
class="aligncenter size-full wp-image-5553" title="Sportarten 2016" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/sportarten.jpg" alt="" width="500" height="366" /></p><p>Ergebnis: 85 Ja-Stimmen &#8211; 8 Nein-Stimmen. Nun wird noch Ã¼ber Golf und Siebener-Rugby abgestimmt. Zuvor aber prÃ¤sentieren sich beide ein letztes Mal. Jeder darf 20 Minuten. Golf beginnt.</p><p>Oh Gott, <a
title="Ekstra Bladet" href="http://ekstrabladet.dk/sport/anden_sport/anden_sport/article1236555.ece" target="_blank">Ekstra Bladet</a> begrÃ¼t das neue IOC-Mitglied, den dÃ¤nischen Kronprinzen Frederik.</p><p><img
class="aligncenter size-full wp-image-5555" title="Ekstra Bladet" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/ekstra-bladet-frederik.gif" alt="" width="500" height="304" /></p><p><strong>13.43 Uhr:</strong> GOLF und RUGBY-seven sind olympisch. Golf mit 63:27 Stimmen. Die Rugby-Variante mit sieben Spielern kommt mit 81:8 Stimmen durch.</p><p>to be continued</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/10/09/akklamation-nein-jacques-rogge-lasst-sich-zum-ioc-prasidenten-wahlen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>27</slash:comments> </item> <item><title>Umfrage unter Top-FunktionÃ¤ren (6): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-6-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-6-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/#comments</comments> <pubDate>Thu, 08 Oct 2009 10:53:20 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[albert II. von monaco]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[francesco elizalde]]></category> <category><![CDATA[francesco ricci bitti]]></category> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[kopenhagen 2009]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[olympischer kongress]]></category> <category><![CDATA[tennis]]></category> <category><![CDATA[transparenzfragen]]></category> <category><![CDATA[umfrage]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <category><![CDATA[albert von monaco]]></category> <category><![CDATA[ethik]]></category> <category><![CDATA[ethik-kommisionen]]></category> <category><![CDATA[francisco elizalde]]></category> <category><![CDATA[olympic congress]]></category> <category><![CDATA[wettbetrug]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5534</guid> <description><![CDATA[Same procedure wie in den fÃ¼nf Teilen zuvorÂ &#8230; Does sport need a World-Anti-Corruption-Agency? Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur? Auch er beteiligt sich an der Umfrage, Dank an Albert II. von Monaco: [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Das kurze GesprÃ¤ch mit Tennis-WeltprÃ¤sident Francesco Ricci Bitti wurde leider [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Same procedure wie in den fÃ¼nf Teilen zuvorÂ &#8230;</p><ul><li>Does sport need a World-Anti-Corruption-Agency?</li><li>Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?</li></ul><p>Auch er beteiligt sich an der Umfrage, Dank an Albert II. von Monaco:</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-6-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Das kurze GesprÃ¤ch mit Tennis-WeltprÃ¤sident Francesco Ricci Bitti wurde leider von einer Dame gestÃ¶rt, die die IOC-Mitglieder nach einer Kaffeepause in den Saal klingeln musste. Sorry:</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-6-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-6-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-6-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Umfrage unter Top-FunktionÃ¤ren (5): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-5-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-5-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/#comments</comments> <pubDate>Thu, 08 Oct 2009 07:24:01 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[ethik]]></category> <category><![CDATA[fdp]]></category> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[kopenhagen 2009]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[olympischer kongress]]></category> <category><![CDATA[thomas bach]]></category> <category><![CDATA[transparenzfragen]]></category> <category><![CDATA[umfrage]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <category><![CDATA[dosb]]></category> <category><![CDATA[ethik-kommission]]></category> <category><![CDATA[olympic congress]]></category> <category><![CDATA[udiocm]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5527</guid> <description><![CDATA[Ehre wem Ehre gebÃ¼hrt. Teil 5 der kleinen, nervenden Umfrage: [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ehre wem Ehre gebÃ¼hrt. Teil 5 der kleinen, nervenden Umfrage:</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-5-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-5-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Umfrage unter Top-FunktionÃ¤ren (4): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-4-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-4-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/#comments</comments> <pubDate>Thu, 08 Oct 2009 05:41:42 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[kopenhagen 2009]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[masato mizuno]]></category> <category><![CDATA[olympischer kongress]]></category> <category><![CDATA[raja randir singh]]></category> <category><![CDATA[spezialdemokratie]]></category> <category><![CDATA[transparenzfragen]]></category> <category><![CDATA[umfrage]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <category><![CDATA[willem alexander]]></category> <category><![CDATA[corruption]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[olympic congress]]></category> <category><![CDATA[richard carrion]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5517</guid> <description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Es sprach Ã¼brigens gerade Willem-Alexander Claus George Ferdinand van Oranje-Nassau, Prinz von Oranien, Prinz der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau, Herr von Amsberg. Danke. Hier also Teil 4 dieser erlesenen Videoreihe. An der Fagestellung hat sich nichts geÃ¤ndert. Gleichwohl nimmt die Bereitschaft [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-4-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Es sprach Ã¼brigens gerade Willem-Alexander Claus George Ferdinand van Oranje-Nassau, Prinz von Oranien, Prinz der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau, Herr von Amsberg. Danke.</p><p>Hier also Teil 4 <a
title="Umfrage unter Top-FunktionÃ¤ren (1)" href="http://jensweinreich.de/?p=5456" target="_self"><span
style="color: #6b8e23;">dieser</span></a> <a
title="Umfrage unter Top-FunktionÃ¤ren (2)" href="http://jensweinreich.de/?p=5464" target="_self"><span
style="color: #6b8e23;">erlesenen</span></a> <a
title="Umfrage unter Top-FunktionÃ¤ren (3)" href="http://jensweinreich.de/?p=5472" target="_self"><span
style="color: #6b8e23;">Videoreihe</span></a>. An der Fagestellung hat sich nichts geÃ¤ndert. Gleichwohl nimmt die Bereitschaft prozentual ab, die einfache offene Frage zu beantworten:</p><ul><li>Does sport need a World-Anti-Corruption-Agency?</li><li>Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?</li></ul><p>In einem Beitrag fÃ¼r die Financial Times &#8220;<a
title="FTD vom 6. Oktober 2009" href="http://www.ftd.de/sport/sportmix/:korruptionsbekaempfung-beim-ioc-schweigen-und-kassieren/50019453.html" target="_blank">Schweigen und kassieren</a>&#8221; habe ich zwei derjenigen, die nicht antworteten, geoutet. Das ist fair, finde ich, denn ich habe ihnen zuvor auch eine faire Chance gegeben, sich ungeschnitten zu Ã¤uÃŸern. Ein &#8220;nein&#8221; oder &#8220;ja&#8221; hÃ¤tte gereicht. Alexander Popow, Witali Smirnow, Frankie Fredericks, Ottavio Cinquanta und noch einige andere (muss meine Notizen wiederfinden) haben in unterschiedlicher Weise eine Antwort abgelehnt. Fredericks sagte beispielsweise, er sage nichts, weil er nicht glaube, dass es Korruption im Sport gebe.</p><p>Am putzigsten war wieder einmal Carlos Nuzman, <a
title="Olympiasieger Rio de Janeiro: das IOC-Wahlergebnis" href="http://jensweinreich.de/?p=5389" target="_self">Olympiasieger</a> mit <a
title="Olympia 2016: Rio gewinnt, Ohrfeige fÃ¼r Obama" href="http://jensweinreich.de/?p=5372" target="_self">Rio</a> <a
title="Die PrÃ¤sentationen ..." href="http://jensweinreich.de/?p=5301" target="_self">de</a> <a
title="... einer wird gewinnen" href="http://jensweinreich.de/?p=5286" target="_self">Janeiro</a>. Er hÃ¶rte sich meinen Wunsch an und wurde schon beim Wort &#8220;corruption&#8221; ganz unruhig. &#8220;Nein, nein, nein, ich sage nichts, ich muss erst lesen, was in der Zeitung steht!&#8221; Dann stÃ¼rzte er davon. Er wird doch nicht etwa befÃ¼rchten, dass ihm jemand auf die Schliche gekommen ist?</p><p>Andere haben keine Probleme. Besonders cool ist natÃ¼rlich Richard Carrion, Banker aus Puerto Rico.</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-4-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-4-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-4-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/10/08/umfrage-unter-top-funktionaren-4-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Umfrage unter Top-FunktionÃ¤ren (3): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-3-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-3-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/#comments</comments> <pubDate>Tue, 06 Oct 2009 09:10:03 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[ethik]]></category> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[josef fendt]]></category> <category><![CDATA[julio cÃ©sar maglione]]></category> <category><![CDATA[kevan gosper]]></category> <category><![CDATA[kopenhagen 2009]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[olympischer kongress]]></category> <category><![CDATA[richard pound]]></category> <category><![CDATA[spezialdemokratie]]></category> <category><![CDATA[transparenzfragen]]></category> <category><![CDATA[umfrage]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[walther trÃ¶ger]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <category><![CDATA[ehtik]]></category> <category><![CDATA[ethik-kommission]]></category> <category><![CDATA[fil]]></category> <category><![CDATA[fina]]></category> <category><![CDATA[olympic congress]]></category> <category><![CDATA[rodeln]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5472</guid> <description><![CDATA[Eine Umfrage unter wichtigen SportfunktionÃ¤ren, IOC-Mitgliedern und PrÃ¤sidenten der olympischen Sport-WeltverbÃ¤nde. Teil 3. (to be continued) Does sport need a World-Anti-Corruption-Agency? Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur? [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] [Im [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Umfrage unter wichtigen SportfunktionÃ¤ren, IOC-Mitgliedern und PrÃ¤sidenten der olympischen Sport-WeltverbÃ¤nde. Teil 3. (to be continued)</p><ul><li>Does sport need a World-Anti-Corruption-Agency?</li><li>Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?</li></ul><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-3-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-3-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-3-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-3-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-3-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-3-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Umfrage unter Top-FunktionÃ¤ren (2): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-2-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-2-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/#comments</comments> <pubDate>Tue, 06 Oct 2009 06:05:04 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[ching-kuo wu]]></category> <category><![CDATA[denis oswald]]></category> <category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[don porter]]></category> <category><![CDATA[gianfranco kasper]]></category> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[isl/ismm]]></category> <category><![CDATA[kopenhagen 2009]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[olympischer kongress]]></category> <category><![CDATA[patrick hickey]]></category> <category><![CDATA[sam ramsamy]]></category> <category><![CDATA[spezialdemokratie]]></category> <category><![CDATA[transparenzfragen]]></category> <category><![CDATA[umfrage]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <category><![CDATA[aiba]]></category> <category><![CDATA[boxen]]></category> <category><![CDATA[eoc]]></category> <category><![CDATA[ethik]]></category> <category><![CDATA[ethik-kommission]]></category> <category><![CDATA[fis]]></category> <category><![CDATA[fisa]]></category> <category><![CDATA[olympic congress]]></category> <category><![CDATA[rudern]]></category> <category><![CDATA[sÃ¼dafrika]]></category> <category><![CDATA[skisport]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5464</guid> <description><![CDATA[Eine Umfrage unter wichtigen SportfunktionÃ¤ren, IOC-Mitgliedern und PrÃ¤sidenten der olympischen Sport-WeltverbÃ¤nde. Teil 2. (to be continued) Does sport need a World-Anti-Corruption-Agency? Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur? [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] [Im [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Umfrage unter wichtigen SportfunktionÃ¤ren, IOC-Mitgliedern und PrÃ¤sidenten der olympischen Sport-WeltverbÃ¤nde. Teil 2. (to be continued)</p><ul><li>Does sport need a World-Anti-Corruption-Agency?</li><li>Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?</li></ul><div><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-2-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-2-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-2-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-2-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-2-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-2-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p></div> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/10/06/umfrage-unter-top-funktionaren-2-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Umfrage unter Top-FunktionÃ¤ren (1): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/10/05/umfrage-unter-top-funktionaren-1-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/10/05/umfrage-unter-top-funktionaren-1-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/#comments</comments> <pubDate>Mon, 05 Oct 2009 11:44:33 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[denis oswald]]></category> <category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[gerhard heiberg]]></category> <category><![CDATA[hassan moustafa]]></category> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[isl/ismm]]></category> <category><![CDATA[ivan dibos]]></category> <category><![CDATA[joseph blatter]]></category> <category><![CDATA[juan antonio samaranch]]></category> <category><![CDATA[kopenhagen 2009]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[olympischer kongress]]></category> <category><![CDATA[patrick baumann]]></category> <category><![CDATA[spezialdemokratie]]></category> <category><![CDATA[transparenzfragen]]></category> <category><![CDATA[umfrage]]></category> <category><![CDATA[video]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <category><![CDATA[aiba]]></category> <category><![CDATA[basketball]]></category> <category><![CDATA[ethik]]></category> <category><![CDATA[ethik-kommission]]></category> <category><![CDATA[fiba]]></category> <category><![CDATA[fifa]]></category> <category><![CDATA[fuÃŸball]]></category> <category><![CDATA[ihf]]></category> <category><![CDATA[olympic congress]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5456</guid> <description><![CDATA[Eine Umfrage unter wichtigen SportfunktionÃ¤ren, IOC-Mitgliedern und PrÃ¤sidenten der olympischen Sport-WeltverbÃ¤nde. Teil 1. (to be continued) Does sport need a World-Anti-Corruption-Agency? Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur? [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] [Im [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Umfrage unter wichtigen SportfunktionÃ¤ren, IOC-Mitgliedern und PrÃ¤sidenten der olympischen Sport-WeltverbÃ¤nde. Teil 1. (to be continued)</p><ul><li>Does sport need a World-Anti-Corruption-Agency?</li><li>Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?</li></ul><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/05/umfrage-unter-top-funktionaren-1-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/05/umfrage-unter-top-funktionaren-1-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/05/umfrage-unter-top-funktionaren-1-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/05/umfrage-unter-top-funktionaren-1-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/05/umfrage-unter-top-funktionaren-1-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2009/10/05/umfrage-unter-top-funktionaren-1-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/10/05/umfrage-unter-top-funktionaren-1-braucht-der-sport-eine-welt-anti-korruptions-agentur/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> <item><title>Open letter to the IOC President and the IOC: call for action against all forms of corruption in sport</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/10/04/open-letter-to-the-ioc-president-and-the-ioc-call-for-action-against-all-forms-of-corruption-in-sport/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/10/04/open-letter-to-the-ioc-president-and-the-ioc-call-for-action-against-all-forms-of-corruption-in-sport/#comments</comments> <pubDate>Sun, 04 Oct 2009 07:09:01 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[english text]]></category> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[kopenhagen 2009]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[olympischer kongress]]></category> <category><![CDATA[transparenzfragen]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <category><![CDATA[wettbetrug]]></category> <category><![CDATA[open letter]]></category> <category><![CDATA[play the game]]></category> <category><![CDATA[transparenz]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5436</guid> <description><![CDATA[Zum Thema: Braucht es eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur im Sport: Open letter to the IOC President and the International Olympic Committee, gathered in Copenhagen, Denmark on the occasion of the 121st IOC Session and the XIII IOC Congress Call for action against all forms of corruption in sport Dear President Rogge and IOC Members, We believe the [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema: Braucht es eine <a
title="tag: WACA" href="http://jensweinreich.de/?cat=1030" target="_self">Welt-Anti-Korruptions-Agentur</a> im Sport:</p><p>Open letter to the IOC President and the International Olympic Committee, gathered in Copenhagen, Denmark on the occasion of the 121st IOC Session and the XIII IOC Congress</p><p><strong><a
title="Play the Game: Call for action against all forms of corruption in sport" href="http://www.playthegame.org/news/detailed/call-for-action-against-all-forms-of-corruption-in-sport-4543.html" target="_self">Call for action against all forms of corruption in sport</a></strong></p><p>Dear President Rogge and IOC Members,</p><p>We believe the time has come to act against all forms of corruption in sports.</p><p>We are alarmed that the sporting community is now in a situation where worldwide illegal gamblers and match-fixers are operating at all levels of sport. Their activities are a small slice of an illegal gambling market that is worth hundreds of billions of dollars and poses an imminent threat to the core values and credibility of sport.</p><p>Also, we believe that within a number of sports and national associations non-transparent and corrupt practices continue. For instance, the ISL affair in which a small group of leaders in international sport has cashed in more than 100 million dollars as secret personal commissions in return for TV and marketing rights should be met with a strong response.</p><p>We believe that there is a number of other forms of corruption in sport: human trafficking, money laundering and tax evasion. These activities are thriving thanks to the non-intervention of the sports community, local and national governments, sports sponsors, the media and other stakeholders.</p><p>We believe that the global sports community has an obligation to act as a role model of transparency, accountability and democracy if it is to promote positive social, cultural and personal values to society and youth.</p><p>The International Olympic Committee is the worldwide leader in sports. It has the moral aspirations as well as financial and political clout to show effective political leadership in this matter.</p><p>Therefore, we urge the IOC to take immediate, concrete and convincing steps to counter all forms of corruption in sport in order to safeguard the social, cultural and educational values of sport.Â Â </p><p>We ask you to urgently consider all relevant measures, including</p><ul><li>a definition of common standards of good governance and accountability</li><li>a strengthening of the role of the Ethical Committees in sport so they can be allowed to act truly independently and have capacity to sanction those who violate the rules</li><li>a modernisation of the way international federations manage democracy and transparency</li><li>mechanisms for exchange of information and intelligence related to corruption</li><li>and, if necessary, the establishment of an international anti-corruption institution for all countries and all sports</li></ul><p>In a defining moment for world sport, we call on the IOC to take decisive steps.</p><p><span
id="more-5436"></span>Yours sincerely,</p><p><strong>Adam Jefferson Kreek</strong><br
/> Rower, Trainer, Author, Entrepreneur<br
/> Olympic Gold Medallist , two-times Olympian<br
/> Canada</p><p><span
style="color: #888888;"><strong><span
style="color: #000000;">Aidan White</span><br
/> </strong></span>General Secretary<br
/> International Federation of Journalists<br
/> Belgium</p><p><strong>Alessandro Donati<br
/> </strong>Member of the governmental Anti-Doping Commission<br
/> Rome Ministry of Health<br
/> Italy</p><p><strong>Andrew Jennings<br
/> </strong>Investigative reporter<br
/> Author<br
/> United Kingdom</p><p><strong>Anne-Marie Dohm<br
/> </strong>Rector<br
/> Danish School of Media and Journalism<br
/> Denmark</p><p><strong>Bert Schaap<br
/> </strong>Sportswriter<br
/> De Telegraaf<br
/> Holland</p><p><strong>Bob Munro<br
/> </strong>Chairman<br
/> Mathare United<br
/> Kenya</p><p><strong>Christel Schaldemose<br
/> </strong>Member of the European Parliament<br
/> Denmark</p><p><strong>Christopher A. Shaw<br
/> </strong>Professor, Author<br
/> University of British Columbia<br
/> Canada</p><p><strong>Dave Boyle<br
/> </strong>Chief Executive<br
/> Supporters Direct<br
/> United Kingdom</p><p><strong>David Rowe<br
/> </strong>Professor of Cultural Research<br
/> University of Western Sydney<br
/> Australia</p><p><strong>Eduardo Galeano<br
/> </strong>Author<br
/> Uruguay</p><p><strong>Ezequiel FernÃ¡ndez Moores<br
/> </strong>Sports Editor<br
/> ANSA Latinamerica<br
/> Argentina</p><p><strong>Florian Petrica<br
/> </strong>Editor-in-Chief of Sport<br
/> The Money Channel, Realitatea Media<br
/> Romania</p><p><strong>Gary Wicks<br
/> </strong>PhD, Associate Professor Emeritus<br
/> St. Olaf College<br
/> USA</p><p><strong>Gerhard Treutlein<br
/> </strong>Professor<br
/> Centre for Doping Prevention, Heidelberg<br
/> Germany</p><p><strong>Henning Eichberg<br
/> </strong>Lecturer, Dr. Phil.<br
/> University of Southern Denmark<br
/> Denmark</p><p><strong>Henrik Brandt<br
/> </strong>Director<br
/> Danish Institute for Sports Studies<br
/> Denmark</p><p><strong>Ivan Waddington<br
/> </strong>Visiting Professor<br
/> Norwegian School of Sport Sciences and University of Chester<br
/> United Kingdom</p><p><strong>Jan MÃ¼hletaler<br
/> </strong>M.A., Head of section<br
/> Neue ZÃ¼rcher Zeitung<br
/> Switzerland</p><p><strong>Jens Brinch<br
/> </strong>Chairman of the Board of Play the Game<br
/> Former Secretary General of the Sports Confederation of Greenland<br
/> Denmark</p><p><strong>Jens Sejer Andersen<br
/> </strong>Director<br
/> Play the Game<br
/> Denmark</p><p><strong>Jens Weinreich<br
/> </strong>Investigative journalist<br
/> Author<br
/> <a
title="Opens external link in new window" href="http://www.jensweinreich.de/" target="_blank">www.jensweinreich.de<br
/> </a>Germany</p><p><strong>John Beech<br
/> </strong>Head of Sport &amp; Tourism Applied Research<br
/> Coventry University<br
/> United Kingdom</p><p><strong>John Thrane<br
/> </strong>Editor-in-Chief<br
/> Danish Association of Company Sport (DFIF)<br
/> Denmark</p><p><strong>John Volkers<br
/> </strong>Sports reporter<br
/> de Volkskrant<br
/> Holland</p><p><strong>Joseph Maguire<br
/> </strong>Professor, School of Sport &amp; Exercise Sciences<br
/> Loughborough University<br
/> United Kingdom</p><p><strong>JÃ¸rgen Povlsen<br
/> </strong>Head of the Institute of Sport Science and Clinical Biomechanics<br
/> University of Southern Denmark<br
/> Denmark</p><p><strong>JÃ¸rn Hansen<br
/> </strong>Lecturer, Institute of Sport Science and Clinical Biomechanics<br
/> University of Southern Denmark<br
/> Denmark</p><p><strong>Kaj Kunnas<br
/> </strong>Sports Journalist<br
/> OY Yleisradio AB/Finnish Broadcasting Company<br
/> Finland</p><p><strong>Kim Schimmel<br
/> </strong>Associate Professor of the Sociology of Sport<br
/> Kent State University<br
/> USA</p><p><strong>Lasse Svensson<br
/> </strong>Chairman, County Sports Federation of VÃ¤stmanland<br
/> Former national and international volleyball leader<br
/> Sweden</p><p><strong>Laura Robinson<br
/> </strong>Investigative journalist<br
/> Author<br
/> Canada</p><p><strong>Malcolm Clarke<br
/> </strong>Chairman<br
/> Football Supporters Federation<br
/> England and Wales</p><p><strong>Mario Rodrigues<br
/> </strong>Editor<br
/> All Sports Magazine, Mumbai<br
/> India</p><p><strong>Mike McNamee<br
/> </strong>Professor of Applied Ethics<br
/> Swansea University<br
/> United Kingdom</p><p><strong>Nikki Dryden<br
/> </strong>Human Rights AttorneyÂ Â <br
/> Two-time Olympic swimmer<br
/> Canada /USA</p><p><strong>Olukayode Thomas<br
/> </strong>Sports Editor<br
/> Timbuktu Media<br
/> Nigeria</p><p><strong>Paul Einar Borgen<br
/> </strong>Marketing Director<br
/> Sportsmaster<br
/> Norway</p><p><strong>Sigmund Loland<br
/> </strong>Professor<br
/> The Norwegian School of Sport Sciences<br
/> Norway</p><p><strong>SÃ¸ren RiiskjÃ¦r<br
/> </strong>Director of the Secretariat of Sports Politics<br
/> Danish Gymnastics and Sports Associations (DGI)<br
/> Denmark</p><p><strong>Tegla Loroupe<br
/> </strong>United Nations Ambassador of Sport<br
/> Long-distance runner, Olympic bronze medallist and tree-times Olympian<br
/> Kenya</p><p><strong>Terri Byers<br
/> </strong>Principal Lecturer Sport Management<br
/> Coventry University<br
/> United Kingdom</p><p><strong>Terry Monnington<br
/> </strong>Director of Physical Education and Sport<br
/> University of Warwick<br
/> United Kingdom</p><p><strong>Tine Rindum Teilmann<br
/> </strong>Board member, Danish Paralympic Committee<br
/> member of the IOC&#8217;s Women in Sport Commission<br
/> Denmark</p><p><strong>Tjeerd Veenstra<br
/> </strong>Director De Lotto<br
/> Chair Legal, Statutes &amp; Members Committee, European Lotteries<br
/> Holland</p><p><strong>Veerle De Bosscher<br
/> </strong>Lecturer in Sports Management<br
/> Vrije Universiteit Brussel<br
/> Belgium</p><p><strong>Wladimir Andreff<br
/> </strong>Professor Emeritus at the University Paris 1 PanthÃ©on SorbonneÂ <br
/> Honorary President of the International Association of Sport Economists France<br
/> France</p><p><em>For further reference please contact Jens Sejer Andersen<br
/> Director, Play the Game<br
/> +45 20 71 07 01<br
/> </em><a
href="mailto:jens@playthegame.org"><em>jens@playthegame.org</em></a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/10/04/open-letter-to-the-ioc-president-and-the-ioc-call-for-action-against-all-forms-of-corruption-in-sport/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> </item> <item><title>Der Sport braucht (wohl doch) eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/09/24/der-sport-braucht-wohl-doch-eine-welt-anti-korruptions-agentur/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/09/24/der-sport-braucht-wohl-doch-eine-welt-anti-korruptions-agentur/#comments</comments> <pubDate>Thu, 24 Sep 2009 12:22:01 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[essa]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[olympischer kongress]]></category> <category><![CDATA[transparency international]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <category><![CDATA[anno hecker]]></category> <category><![CDATA[bestechung]]></category> <category><![CDATA[britta bannenberg]]></category> <category><![CDATA[chicago 2016]]></category> <category><![CDATA[deutschlandfunk]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[herbert fischer-solms]]></category> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[isl/ismm]]></category> <category><![CDATA[jacques rogge]]></category> <category><![CDATA[jean-marie weber]]></category> <category><![CDATA[kopenhagen 2009]]></category> <category><![CDATA[korruption im sport]]></category> <category><![CDATA[madrid 2016]]></category> <category><![CDATA[olympiabewerbung]]></category> <category><![CDATA[play the game]]></category> <category><![CDATA[presseschau]]></category> <category><![CDATA[rio de janeiro 2016]]></category> <category><![CDATA[schmiergeld]]></category> <category><![CDATA[selbstreferenz]]></category> <category><![CDATA[sommerspiele 2016]]></category> <category><![CDATA[sylvia schenk]]></category> <category><![CDATA[tokio 2016]]></category> <category><![CDATA[wettbetrug]]></category> <category><![CDATA[wolfgang schaupensteiner]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5214</guid> <description><![CDATA[Oops, kommt etwa Bewegung in die KorruptionsbekÃ¤mpfung? Die European Sports Security Association (ESSA) &#8211; wennÂ ich es recht verstehe: eine von Sportwettenanbietern betriebene Non-Profit-Organisation (geht das?) &#8211; fordert eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur im Sport. Spontan sage ich: Gute Idee, so eineÂ World-Anti-Corruption-Agency (WACA). Hatte ich auch schon :) Jedenfalls, die ESSA, bereits im GesprÃ¤ch mit etlichen SportverbÃ¤nden,Â teilt mit: URGENT [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Oops, kommt etwa Bewegung in die KorruptionsbekÃ¤mpfung? Die European Sports Security Association (<a
title="ESSA Webseite" href="http://www.eu-ssa.org/Aboutus/tabid/55/Default.aspx" target="_blank">ESSA</a>) &#8211; wennÂ ich es recht verstehe: eine von Sportwettenanbietern betriebene Non-Profit-Organisation (geht das?) &#8211; fordert eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur im Sport.</p><p>Spontan sage ich: Gute Idee, so eineÂ <strong>World-Anti-Corruption-Agency (WACA)</strong>. Hatte <a
title="NZZ, MÃ¤rz 2009: Korruption? Fehlanzeige!" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/korruption_fehlanzeige_1.2185060.html" target="_blank">ich</a> <a
title="tag: WACA" href="http://jensweinreich.de/?s=waca" target="_self">auch</a> <a
title="World-Anti-Corruption-Agency?" href="http://jensweinreich.de/?p=3970" target="_self">schon</a> :)</p><p>Jedenfalls, die ESSA, bereits im GesprÃ¤ch mit etlichen SportverbÃ¤nden,Â <a
title="ESSA Pressemitteilung" href="http://www.eu-ssa.org/LinkClick.aspx?fileticket=K0B%2bTQppbiY%3d&amp;tabid=55&amp;mid=372" target="_blank">teilt mit</a>:</p><blockquote><p
align="center"><strong>URGENT NEED FOR GLOBAL BODY TO TACKLE SPORTS CORRUPTION</strong></p><p
style="text-align: left;"><em>The European Sports Security Association calls for a robust and independent global sports anti-corruption body</em></p><p
style="text-align: left;">The European Sports Security Association (ESSA) today called for the establishment of a robust and independent global body able to hand down tough penalties and sanctions that will act as effective disincentives in tackling corruption in sport. (&#8230;)</p></blockquote><p>In der vergangenen Woche hatte Transparency International (TI) ein Arbeitspapier zur Korruption im Sport vorgelegt, das weit hinter dieser WACA-Forderung zurÃ¼ckbleibt. Schade eigentlich. Dieses Dokument, maÃŸgeblich von der deutschen TI-Chefin und langjÃ¤hrigen SportfunktionÃ¤rin Sylvia Schenk erarbeitet, die u.a. PrÃ¤sidentin des Bundes Deutscher Radfahrer war, stellt erstmals einen Ã¼bergreifenden Rahmen fÃ¼r die nationalen ChapterÂ von Transparency International dar. Der Sportsektor schaffe â€žbei der Finanzierung, der SorgfaltsprÃ¼fung, in der Kultur und bei den Strukturen ein Umfeld, das verfÃ¼hrerisch fÃ¼r GeldwÃ¤sche durch organisierte KriminalitÃ¤t ist&#8221;, heiÃŸt es in dem Papier. â€žDies kann angesichts der Gelegenheiten, schmutziges Geld zu investieren und kleine Summen in groÃŸe zu verwandeln, letztlich alle Sportbereiche betreffen.&#8221; Sportorganisationen beweisen â€žgenerell wenig Transparenz, wenn es darum geht, wichtige Informationen und Dokumente Ã¶ffentlich zu machen&#8221;. Geld werde innerhalb der SportverbÃ¤nde â€žoft ohne oder nur mit geringer Aufsicht verteilt, so dass Korruptionsrisiken entstehen&#8221;.</p><ul><li><a
title="TI Arbeitspapier Korruption im Sport, englisch" href="http://transparency.de/fileadmin/pdfs/Themen/Sport/Sports_and_Corruption_Working_Paper_9_September_2009.pdf" target="_blank">englische Version</a> des Papiers (pdf, 8 Seiten)</li><li><a
title="TI Arbeitspapier Korruption im Sport, deutsche Version" href="http://www.transparency.de/fileadmin/pdfs/Themen/Sport/Working_Paper_Sport_03-2009_deutsch.pdf" target="_blank">deutsche Version</a> des Papiers (pdf, 10 Seiten)</li><li>die deutsche Sektion hatte schon einmal einen <a
title="TI Aufruf Korruption im Sport, Stand Mai 2007" href="http://transparency.de/fileadmin/pdfs/Themen/Sport/Aufruf_TransparenzSport_update_07-05-21.pdf" target="_blank">Aufruf gegen Korruption und fÃ¼r Transparenz im Sport</a> gestartet</li><li>der brandneue <a
title="TI: Global Corruption Report 2009" href="http://www.transparency.org/news_room/in_focus/2009/gcr2009#dnld" target="_blank">Global Corruption Report 2009</a>Â (pdf, knapp 500 Seiten)</li></ul><p>SchwerpunktmÃ¤ÃŸig behandelt das Papier die Bereiche: Wettbetrug, Einfluss der organisierten KriminalitÃ¤t, demokratische FÃ¼hrung von VerbÃ¤nden, Transferfragen, Sponsoring, Korruption in Medien sowie Korruption bei BaumaÃŸnahmen im Zusammenhang mit der Austragung sportlicher GroÃŸereignisse wie Olympischer Spiele oder Welt- und Europameisterschaften im FuÃŸball. Transparency International ist in mehr als 90 LÃ¤ndern aktiv, mit dem Thema Sport befasste man sich bislang in MaÃŸen in Kenia, Argentinien, der Schweiz, Deutschland undÂ Italien. Zuarbeiten fÃ¼r das Papier kamen nun auch aus DÃ¤nemark, Tschechien, Kamerun, SÃ¼dafrika, Polen und der Ukraine &#8211; wobei letztere drei LÃ¤nder die nÃ¤chsten groÃŸen FuÃŸballmeisterschaften ausrichten: die WM 2010 und die EM 2012.</p><p>Ich finde, demÂ Thesenpapier fehlt es gewaltig an Systematik. Es erinnert Ã¼ber weite Strecken an eine schlecht sortierte Presseschau der vergangenen Jahre. Die Auswahl der erwÃ¤hnten KorruptionsfÃ¤lle leuchtet mir nicht ein. Der Adressat des Papiers wird ebenfalls nicht genannt. Kurz vor dem Olympischen Kongress Anfang Oktober in Kopenhagen hÃ¤tte eine Ã¼berzeugende Argumentation in Richtung des Internationalen OIympischen Komitees (IOC) angeboten. Diese Chance wurde vertan. Soweit ich die Grundlinien von TI verstehe, soll niemand offen kritisiert und schon gar nicht attackiert werden, man strebt vielmehr gemeinsam mit den Betreffenden LÃ¶sungen an. Eine ganz andere Herangehensweise als im Journalismus, wo es vor allem darum geht, MissstÃ¤nde aufzudecken, um es kurz zu fassen.</p><p><span
id="more-5214"></span>Erstaunlich zudem, dass im Arbeitspapier einige Vorleistungen nicht erwÃ¤hnt wurden: Schon 2005 erarbeitete ein Vertreter des norwegischen Chapters von TI gemeinsam mit der Kommunikationskonferenz &#8220;Play the Game&#8221; einen Forderungskatalog zur KorruptionsbekÃ¤mpfung im olympischen Weltsport vor (ich war in einer Arbeitsgruppe wÃ¤hrend der PtG-Konferenz daran beteiligt):</p><ul><li><a
title="PTG: Statement for Integrity and Anti-Corruption in Sport" href="http://www.playthegame.org/search-results/news-article.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1451" target="_blank">Statement for Integrity and Anti-Corruption in Sport</a></li></ul><p>Vor zwei Jahren hatte der langjÃ¤hrige IOC-VizeprÃ¤sident Richard Pound (Kanada) die Einrichtung einer Welt-Anti-Korruptions-Agentur (WACA) analog zur Welt-Anti-Doping-Agentur angeregt. VerbÃ¼ndete fÃ¼r diese Idee fand er im IOC nicht, ob er es auch energisch verfolgt hat, weiÃŸ ich allerdings nicht. IOC-PrÃ¤sident Rogge hat die KorruptionsbekÃ¤mpfung, die angeblich einmal zu seinen wichtigsten Themen gehÃ¶rte, jedenfalls nicht prominent auf die Tagesordnung des Olympischen Kongresses gesetzt. IOC-PrÃ¤sident Rogge, das ist jener Mann, der auch nichts gegen <a
title="We are family: Jean-Marie Weber, das IOC und die IAAF" href="http://jensweinreich.de/?p=4667" target="_self">Jean-Marie Weber</a> hat, den womÃ¶glich grÃ¶ÃŸten Schmiergeldzahler des olympischen Sports. Ãœber das Thema Korruption und Weber und ISL/ISMM habe ich Ã¼brigens schon vor langer Zeit mit Rogge gesprochen. Eine Passage aus einem <a
title="BLZ: Interview mit Jacques Rogge" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/0615/sport/0001/index.html" target="_blank">Interview</a>, das im Juni 2005 in der Berliner Zeitung erschien:</p><blockquote><p><em>Es deutet sich neues Ungemach an im Zusammenhang mit den Prozessen gegen Manager des langjÃ¤hrigen IOC-Marketingpartners ISL. Es geht um Schwarzgeld, geheime Konten, dubiose Stiftungen und Bestechungsgelder in MillionenhÃ¶he; mutmaÃŸlich auch an FunktionÃ¤re aus dem Umfeld des IOC. Wie genau sind Sie darÃ¼ber informiert?</em></p><p>Jacques Rogge: Wie jeder in dieser Branche habe ich die ISL-Krise aufmerksam verfolgt. Ich weiÃŸ, dass der Untersuchungsrichter seine Arbeit abgeschlossen hat und in einigen Monaten Prozesse beginnen sollen. Sie kennen mich gut genug, um meine Haltung einschÃ¤tzen zu kÃ¶nnen. Ich sage: Wenn da schmutzige WÃ¤sche zu waschen ist, soll es passieren. Dann soll die Wahrheit ans Licht gelangen, dann sollen die Richter ihr Urteil sprechen. Ich habe damit kein Problem. Ich wÃ¼rde das begrÃ¼ÃŸen. Das wÃ¼rde uns allen helfen.</p><p><em>Erinnern Sie sich an den drastischen Vergleich, den Sie fÃ¼r derartige AufklÃ¤rungsarbeit mal gewÃ¤hlt haben?</em></p><p>Klar, diese Aussage gilt noch immer. Insofern habe ich als Chirurg fÃ¼r die Sportpolitik gelernt, denn beim Kampf gegen die Korruption geht man nicht anders vor, als wenn man versucht, einen Abzess abzutÃ¶ten: Man muss die Beule aufschneiden, den Eiter ausflieÃŸen und dann die Wunde austrocknen lassen.Â </p></blockquote><p>Ich darf in diesem Zusammenhang einmal mehr auf das Buch &#8220;<a
title="Buch &quot;Korruption im Sport&quot;" href="http://jensweinreich.de/?page_id=27" target="_blank">Korruption im Sport</a>&#8221; verweisen. FÃ¼r den einen oder die andere mag es sich groÃŸkotzig anhÃ¶ren, nun denn, aber in diesem Sammelband waren wir doch sehr um Systematik bemÃ¼ht. Zum Beispiel &#8230;</p><p>&#8230; um diesen <a
title="Korruption als Strukturproblem der Spezialdemokratie Sport" href="http://jensweinreich.de/?p=3246" target="_self"><strong>Definitionsversuch und eine einordnende Darstellung</strong></a> des Strukturproblems Korruption im olympischen Weltsport</p><p>&#8230; um die Formulierung von <a
title="Korruption im Sport: PrÃ¤ventionsmaÃŸnahmen" href="http://jensweinreich.de/?p=3243" target="_self"><strong>PrÃ¤ventionsmaÃŸnahmen</strong></a>, als da wÃ¤ren (ich sage immer wieder: man wird doch mal trÃ¤umen dÃ¼rfen):</p><ol><li>Transparenz im Umgang mit Ã¶ffentlichen Mitteln im Sport</li><li>Transparenz der SportverbÃ¤nde und ihrer FunktionstrÃ¤ger</li><li>Einrichtung eines Ã¶ffentlich zugÃ¤nglichen Lobbyisten-Registers (national und international) im Sport</li><li>Einrichtung eines Korruptionsregisters</li><li>Erstellung nationaler und internationaler Korruptionsranglisten im Sport</li><li>Bestellung von OmbudsmÃ¤nnern in allen nationalen und internationalen VerbÃ¤nden, Kronzeugenregelung, Schutz von Whistleblowern</li><li>EinfÃ¼hrung verbindlicher und aufeinander abgestimmter Ethik-Richtlinien in allen olympischen VerbÃ¤nden</li><li>GrÃ¼ndung einer Welt-Anti-Korruptions-Agentur des Sports (WACA)</li><li>Kontrolle durch Nichtregierungsorganisationen</li><li>Schwerpunktthema KorruptionsprÃ¤vention auf dem Olympischen Kongress 2009 in Kopenhagen</li><li>Implementierung des Sportbetrugs, der Korruption im SportÂ in nationale RechtsÂ­systeme und in internationale Anti-Korruptions-Konventionen</li><li>Einbeziehung der internationalen Sportkonzerne (auch SportverbÃ¤nde genannt) in internationale Anti-Korruptions-Konventionen</li></ol><p>Pasend dazu und hier im Blog <a
title="Kommentar von indykiste" href="http://jensweinreich.de/?p=5199#comment-14327" target="_blank">bereits verlinkt</a>: Am Rande der Jahrestagung der <a
title="krimg.de: Fachtagungen" href="http://www.krimg.de/drupal/node/3" target="_blank">Kriminologischen Gesellschaft</a> hat deren Vorsitzende Britta Bannenberg erneut die mangelnde Korruptions-PrÃ¤vention im Sport kritisiert. Sie sprach von einer â€žklandestinen Struktur des schweigenden Sports&#8221;. Im Deutschlandfunk sagte Frau Bannenberg, Rechts-Professorin an der UniversitÃ¤t GieÃŸen: â€žIch entdecke starke Parallelen zwischen der organisierten WirtschaftskriminalitÃ¤t, Korruption und Sport-Strukturen.&#8221; Bannenberg setzt sich etwa fÃ¼r den Straftatbestand Sportbetrug ein und hat dazu wissenschaftliche Arbeiten vorgelegt. â€žMich wundert seit langem, dass die SportverbÃ¤nde sich in keiner Weise mit Whistleblower-Systemen, mit anonymen Meldesystem und Ombudsleuten auseinandersetzen&#8221;, sagte sie.</p><p>Das komplette SportgesprÃ¤ch im DLF vom 20. September 2009 zum Thema Korruption (ein halbes Jahr lang online):</p><p><a
title="SportgesprÃ¤ch DLF vom 20. September 2009" href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/09/20/dlf_20090920_2330_27ac8d91.mp3" target="_self">:</a></p><p>Wolfgang Schaupensteiner, Deutschlands bekanntester KorruptionsbekÃ¤mpfer, wies auf rechtliche Probleme hin: â€žVieles was als Korruption im Sport wahrgenommen wird, etwa Schiedsrichterbestechung, ist im Strafgesetzbuch einfach nicht abgebildet&#8221;, sagte er. â€žEs gibt LÃ¼cken im Strafrecht. Korruption im Sport ist im deutschen Strafrecht, anders als in anderen LÃ¤ndern, nicht strafbar.&#8221; An SelbstreinigungskrÃ¤fte der Branche glaubt Schaupensteiner nicht. Bei Ethik- und Ã¤hnlichen Kommissionen in Sportorganisationen sei kritisch zu hinterfragen: â€žIst das nur Popanz oder steht eine ernstgemeinte Struktur dahinter? Sind diese Kontrollen nur zum Schein oder sind sie wirklich flÃ¤chendeckend?&#8221;</p><ul><li><em>disclosure 1: Auch Britta Bannenberg und Wolfgang Schaupensteiner sind/waren Autoren im von mir konzipierten und herausgegebenen Sammelband &#8220;Korruption im Sport&#8221;, ebenso Herbert Fischer-Solms (DLF) und Anno Hecker (FAZ), die das oben verlinkte SportgesprÃ¤ch gefÃ¼hrt haben.</em></li><li><em>disclosure 2: Ich zahle Beitrag im deutschen Chapter von Transparency International.</em></li></ul><p><small>Dies ist eine Ã¼berarbeitete, fÃ¼r das anonyme Internet zugeschnittene und damit verlinkte Variante eines Beitrags, der heute in Kurzfassung in der Berliner Zeitung, der Financial Times und der Frankfurter Rundschau erschien.</small></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/09/24/der-sport-braucht-wohl-doch-eine-welt-anti-korruptions-agentur/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>11</slash:comments> <enclosure
url="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/09/20/dlf_20090920_2330_27ac8d91.mp3" length="12307456" type="audio/mpeg" /> </item> <item><title>World-Anti-Corruption-Agency?</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/06/14/world-anti-corruption-agency/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/06/14/world-anti-corruption-agency/#comments</comments> <pubDate>Sun, 14 Jun 2009 15:58:05 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[jens sejer andersen]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[play the game]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <category><![CDATA[aiba]]></category> <category><![CDATA[amnesty international]]></category> <category><![CDATA[bestechung]]></category> <category><![CDATA[boxen]]></category> <category><![CDATA[chicago 2016]]></category> <category><![CDATA[ching-kuo wu]]></category> <category><![CDATA[christer ahl]]></category> <category><![CDATA[coventry 2009]]></category> <category><![CDATA[deutschlandfunk]]></category> <category><![CDATA[handball]]></category> <category><![CDATA[hassan moustafa]]></category> <category><![CDATA[ihf]]></category> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[korruption im sport]]></category> <category><![CDATA[korruptionsbekÃ¤mpfung]]></category> <category><![CDATA[madrid 2016]]></category> <category><![CDATA[olympiabewerbung]]></category> <category><![CDATA[one world trust]]></category> <category><![CDATA[richard pound]]></category> <category><![CDATA[rio de janeiro 2016]]></category> <category><![CDATA[sommerspiele 2016]]></category> <category><![CDATA[sylvia schenk]]></category> <category><![CDATA[tokio 2016]]></category> <category><![CDATA[transparency international]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3970</guid> <description><![CDATA[Kleiner Nachtrag von der Konferenz Play the GameÂ in Coventry: â€œThe idea of an international anti-corruption body in sports has been considerably strengthened, and we see some hope that concrete action will be taken before we meet next time in 2011.â€? Jens Sejer Andersen Director Play the GameÂ  Zur Ãœberlegung der GrÃ¼ndung einer Welt-Anti-Korruptions-AgenturÂ und/oder zumindest zum [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner Nachtrag von der Konferenz <a
title="Play the Game Website" href="http://playthegame.org/" target="_blank">Play the Game</a>Â in <a
title="CU today - A website produced by Coventry University students" href="http://cutoday.wordpress.com/" target="_blank">Coventry</a>:</p><blockquote><p>â€œThe idea of an international anti-corruption body in sports has been considerably strengthened, and we see some hope that concrete action will be taken before we meet next time in 2011.â€?</p><p><strong>Jens Sejer Andersen</strong><br
/> Director Play the GameÂ </p></blockquote><p>Zur <a
title="Korruption im Sport: PrÃ¤ventionsmaÃŸnahmen" href="http://jensweinreich.de/?p=3243" target="_self">Ãœberlegung der GrÃ¼ndung einer Welt-Anti-Korruptions-Agentur</a>Â und/oder zumindest zum Zusammenwirken verschiedener Institutionen, Journalisten,Â SportfunktionÃ¤re, Wissenschaftler und NGO&#8217;s -Â mein Beitrag im Deutschlandfunk mit O-TÃ¶nen von Jens Sejer Andersen, Christer Ahl und Sylvia Schenk (Transparency International):</p><p><a
title="DLF vom 13. Juni 2009" href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/06/13/dlf_20090613_1953_c8863a86.mp3" target="_self">:</a></p><p>Play the Game, zum sechsten Mal ausgetragen, hat schon immer Initiativen in der KorruptionsbekÃ¤mpfung gestartet. Im Jahr 2000 versprach beispielsweise das norwegische IOC-Mitglied Gerhard Heiberg, den korrupten Machenschaften im Box-Weltverband <a
title="tag: AIBA" href="http://jensweinreich.de/?s=aiba" target="_self">AIBA</a> ein Ende zu bereiten. Die Lage in der AIBA hat sich deutlich verbessert, der neue PrÃ¤sident Ching-Kuo Wu &#8211; ein IOC-Mitglied aus Taiwan &#8211; sagte seine Teilnahme in Coventry allerdings kurzfristig ab. Eigentlich hatte er Ã¼ber den Reformprozess berichten wollen.</p><p>2005 haben im Rahmen von Play the Game Journalisten, FunktionÃ¤re und Wissenschaftler gemeinsam mit Transparency International ein Thesenpapier zur KorruptionsbekÃ¤mpfung im Sport verabschiedet. Vier Jahre spÃ¤ter sind die Kontakte zu zahlreichen Institutionen intensiviert. Play the Game-Direktor Jens Sejer Andersen:Â </p><blockquote><p>&#8220;Verschiedene NGO wie Transparency International, <a
title="Das intransparenteste Unternehmen der Welt" href="http://jensweinreich.de/?p=2394" target="_self">One World Trust</a> und viele andere, und auch Ã¶ffentliche Institutionen, die ein Interesse daran haben, dass Ã¶ffentliches Geld, Steuergeld, nicht in privaten Taschen der SportfunktionÃ¤re versackt.&#8221;</p></blockquote><p>Der dÃ¤nische Journalist Andersen hat es geschafft, einen der profiliertesten KÃ¶pfe im IOC, den Kanadier Richard Pound, der einst die interne IOC-Kommission zum Bestechungsskandal Salt Lake City geleitet hat, als Berater zu gewinnen.</p><blockquote><p>&#8220;Wir kÃ¶nnen nicht Ewigkeiten auf die Sportorganisationen warten, weil die Probleme doch schon zu lange existieren. Jetzt brauchen wir LÃ¶sungen. Also, ich glaube, dass diese Konferenz wird zu einem intensiveren Dialog mit den Sportorganisationen fÃ¼hren.&#8221;</p></blockquote><p><span
id="more-3970"></span>In der Diskussion in Coventry agierte Pound vorsichtig. Denn im IOC werden die Initiativen von Play the Game argwÃ¶hnisch verfolgt. So sagte Pound auf die Frage, warum das IOC nichts gegen die Korruption im Handball-Weltverband IHF unternimmt politisch korrekt:</p><blockquote><p>&#8220;Das Problem ist doch: Ein internationaler Sportverband ist eine separate, autonome Institution, die vom IOC an erkannt wird, weil sie eine olympische Sportart weltweit organisiert. Da brauchen sie schon sehr Ã¼berzeugende Beweise zu sagen: Dieser Verband ist total korrupt, dass er, auch wenn er beispielsweise Handball organisiert, nicht mehr zum olympischen Programm gehÃ¶ren soll. Ich sehe das im Moment noch nicht.&#8221;</p></blockquote><p>Hinter den Kulissen aber lieÃŸ Pound kaum Zweifel daran, dass er noch in diesem Jahr, spÃ¤testens beim Olympischen Kongress im Oktober in Kopenhagen, branchenÃ¼bergreifende VorschlÃ¤ge zur KorruptionsbekÃ¤mpfung machen wird. Das Problem ist akut, wie in Coventry auch <a
title="tag: Christer Ahl" href="http://jensweinreich.de/?s=christer+ahl" target="_self">Christer Ahl</a> berichtete hat &#8211; der Schwede leitete Jahrzehnte lang die Schiedsrichter-Kommission des Handball-Weltverbandes, saÃŸ auch im IHF-Council, und trat kÃ¼rzlich aus Protest gegen die Machenschaften des PrÃ¤sidenten Hassan Moustafa zurÃ¼ck.</p><blockquote><p>&#8220;Wie ich hier mit vielen Kollegen diskutiert habe, ist es ja leider nicht untypisch, was im Handball passiert. Es gibt in vielen anderen SportverbÃ¤nde Probleme. Aber das heiÃŸt bedeutet doch nicht, dass man die Lage im Handball gelassen zur Kenntnis nehmen und akzeptieren sollte.&#8221;Â </p></blockquote><p>Am Beispiel Christer Ahl oder auch am Beispiel des Argentiniers <a
title="tag: Mario Goijman" href="http://jensweinreich.de/?s=mario+goijman" target="_self">Mario Goijman</a>, der einen spektakulÃ¤ren Korruptionsfall im Volleyball-Weltverband Ã¶ffentlich gemacht hat, zeigt sich aber vor allem auch, dass der Sport alle Abweichler und AufklÃ¤rer hart bestraft &#8211; sie haben keine Zukunft mehr im System. Das weiÃŸ die Vorsitzende der deutschen Sektion von Transparency International, Sylvia Schenk aus eigener Erfahrung aus ihrer Arbeit im Radsport.</p><blockquote><p>&#8220;Es ist ein StÃ¼ck weit System, dass man diejenigen ausschlieÃŸt, die stÃ¶ren. Und wer whistleblowt, also sagt: hier stimmt was nicht, der stÃ¶rt zunÃ¤chst einmal. Das haben sie im Arbeitsleben in anderen Bereichen aber auch so. Der Sport hat eben ein bisschen auch noch diese WagenburgmentalitÃ¤t, so dass das entsprechend da ganz gezielt gehandhabt wird und auch sehr deutlich wird, weil es eben sehr oft in der Ã–ffentlichkeit stattfindet.&#8221;</p></blockquote><p>Sylvia Schenk gehÃ¶rt mittlerweile zu jenen, die die von Play the Game aufgeworfene Idee einer Antikorruptions-Allianz im Sport vorantreiben. Dazu brauche es nicht unbedingt eine feste Institution analog zur Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada). Wichtiger als die Bildung eines neuen Gremiums seien wirksame Mechanismen, sagt sie.</p><blockquote><p>&#8220;Wenn ich mir die Wada anschaue, wo Politik und Sport doch noch sehr viel Einfluss oder den Haupteinfluss in den Gremien haben, dann bin ich ein bisschen skeptisch, ob das das richtige Modell wÃ¤re fÃ¼r so eine solche Anti-Korruptions-Agentur. Also es muss eine UnabhÃ¤ngigkeit gewÃ¤hrt sein. Wenn da wieder die Sponsoren drin sitzen, die Interesse daran haben, dass der Sport mÃ¶glichst gerÃ¤uschlos erfolgreich ist, oder wenn die Politik mit drin ist, die natÃ¼rlich auch von Erfolgen im eigenen Land oder im jeweiligen Klub profitiert, dann ist das eigentlich schon die falsche Konstruktion. Es wÃ¤re eigentlich schon gut, wenn man einiges aus der Wirtschaft Ã¼bernehmen kÃ¶nnte, was groÃŸe Unternehmen inzwischen machen. Von einem Ethik-Code, der nicht nur in der Schublade liegt, sondern wirklich umgesetzt und gelebt wird, Ã¼ber Whistleblower-Hotlines oder unabhÃ¤ngige Ombudsleute, wo Hinweise hingegeben kÃ¶nnen, zunÃ¤chst auch anonym, um die dann auch professionell verfolgt werden, um festzustellen: Was steckt dahinter? Und haben wir da ein Problem, mit dem wir umgehen mÃ¼ssen?&#8221;</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/06/14/world-anti-corruption-agency/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> <enclosure
url="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/06/13/dlf_20090613_1953_c8863a86.mp3" length="2199040" type="audio/mpeg" /> </item> <item><title>Korruption im Sport: PrÃ¤ventionsmaÃŸnahmen</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/03/12/korruption-im-sport-praventionsmasnahmen/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/03/12/korruption-im-sport-praventionsmasnahmen/#comments</comments> <pubDate>Thu, 12 Mar 2009 18:08:07 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[prÃ¤vention]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <category><![CDATA[bestechung]]></category> <category><![CDATA[diplomarbeit]]></category> <category><![CDATA[ehf]]></category> <category><![CDATA[ethik]]></category> <category><![CDATA[fifa]]></category> <category><![CDATA[finanzierung von mega-events]]></category> <category><![CDATA[frank bohmann]]></category> <category><![CDATA[gernot moser]]></category> <category><![CDATA[handball]]></category> <category><![CDATA[ihf]]></category> <category><![CDATA[ioc dosb]]></category> <category><![CDATA[korruption im sport]]></category> <category><![CDATA[korruptionsbekÃ¤mpfung]]></category> <category><![CDATA[manipulation]]></category> <category><![CDATA[olympischer kongress]]></category> <category><![CDATA[schiedsrichter]]></category> <category><![CDATA[sebastian coe]]></category> <category><![CDATA[steuermittel]]></category> <category><![CDATA[thw kiel]]></category> <category><![CDATA[transparency international]]></category> <category><![CDATA[transparenz]]></category> <category><![CDATA[universitÃ¤t bayreuth]]></category> <category><![CDATA[wada]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3243</guid> <description><![CDATA[Kleine Spielerei, man wird ja noch trÃ¤umen dÃ¼rfen: Ich habe fÃ¼r das Buch &#8220;Korruption im Sport&#8221; einige VorschlÃ¤ge zur KorruptionsprÃ¤vention erarbeitet, die ich gern noch einmal zurÂ Diskussion stelle &#8211; Ã¼berarbeitet und verkÃ¼rzt. Dass es sich bei der Korruption um ein Strukturproblem des Sportsektors handelt, habe ich hier dargelegt, nebst Definitionen und Erscheinungsformen der Korruption im [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Spielerei, man wird ja noch trÃ¤umen dÃ¼rfen: Ich habe fÃ¼r das Buch <a
href="http://jensweinreich.de/?page_id=27" target="_blank">&#8220;Korruption im Sport&#8221;</a> einige VorschlÃ¤ge zur KorruptionsprÃ¤vention erarbeitet, die ich gern noch einmal zurÂ Diskussion stelle &#8211; Ã¼berarbeitet und verkÃ¼rzt. Dass es sich bei der Korruption um ein Strukturproblem des Sportsektors handelt, habe ich <a
href="http://jensweinreich.de/?p=3246" target="_blank">hier dargelegt</a>, nebst Definitionen und Erscheinungsformen der Korruption im Sport.</p><p>Zum Problem der partiellen Rechtlosigkeit meine aktuellen BeitrÃ¤ge in der <a
title="SZ vom 11. MÃ¤rz 2009: Das Problem der partiellen Rechtlosigkeit" href="http://www.sueddeutsche.de/251380/264/2795602/Das-Prinzip-der-partiellen-Rechtlosigkeit.html" target="_blank">SÃ¼ddeutschen</a> und in der <a
title="NZZ vom 11. MÃ¤rz 2009: Korruption? Fehlanzeige!" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/korruption_fehlanzeige_1.2185060.html" target="_blank">NZZ</a>.</p><ul><li>Was ich lange schon mal anbieten wollte: Die Diplomarbeit von Gernot Moser, UniversitÃ¤t Bayreuth (2007): <a
title="Diplomarbeit Gernot Moser, 2007: Korruption im Sport" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/03/moser-dipl-kis.pdf" target="_blank">Korruption im Sport: MÃ¶glichkeiten und Grenzen des Erkenntnistransfers aus Ã¶konomischen Analysen</a> (pdf, 116 Seiten)Â </li></ul><p>Wer in den Statuten des IOC, desÂ DOSB oder den Regelwerken der HandballverbÃ¤nde schmÃ¶kern und nach klaren Antikorrupionsregeln suchen mag:</p><ul><li><a
title="IOC: Olympic Charta, Version 2007" href="http://multimedia.olympic.org/pdf/en_report_122.pdf" target="_blank">Olympic Charta</a>,Â Grundgesetz des IOC, der Olympischen Spiele, der 205 Nationalen Olympischen Komitees und derÂ 33 olympischen WeltverbÃ¤nde <em>(ja, es sind nach Peking nur noch 33, ich vergaÃŸ in den letzten Monaten stÃ¤ndig, dass Softball und Baseball fÃ¼r London 2012 gestrichen wurden und habe oft genug noch 35 Sportarten erwÃ¤hnt)</em></li><li><a
title="DOSB, 2006: Corporate Governance Codex" href="http://www.dosb.de/fileadmin/fm-dsb/downloads/dosb/doc21042008130752.pdf" target="_blank">Corporate Governance Codex</a> des DOSB</li><li><a
title="Regelwerk des Deutschen Handballbundes" href="http://dhb.de/index.php?id=42" target="_blank">Satzungen und Ordnungen</a> des Deutschen Handballbundes (DHB)</li><li><a
title="IHF, Handball: Rules an Regulations" href="http://www.ihf.info/front_content.php?idcat=85" target="_blank">Rules and Regulations</a> der International Handball Federation (IHF) &#8211; und gleich noch, ziemlich aktuell: die <a
title="IHF Kongress 2009, Kandidaten" href="http://www.ihf.info/upload/PDF-Download/list_of_the_candidates_-_website.pdf" target="_blank">Liste der Kandidaten</a> fÃ¼r den IHF-Kongress im Juni</li><li><a
title="EHF, Handball: Satzung" href="http://cms.eurohandball.com/PortalData/1/Resources/1_ehf_main/11_downloadsregulations_forms/statutes/D_satzung_2008.pdf" target="_blank">Satzung</a> der EuropÃ¤ischen Handball-FÃ¶deration (EHF), <a
title="EHF, Handball: Rechtspflegereglement" href="http://cms.eurohandball.com/PortalData/1/Resources/1_ehf_main/11_downloadsregulations_forms/1_regulations/4_legal/rechtspflege/Rechtspflegereglement.pdf" target="_blank">Rechtspflegereglement</a> der EHF, Stellungnahmen der EHF vom <a
title="PM der EHF vom 9. MÃ¤rz 2009" href="http://www.eurohandball.com/article/012165/EHF+position+on+Champions+League+allegations" target="_blank">9. MÃ¤rz</a> und vom <a
title="PM der EHF vom 6. MÃ¤rz 2009" href="http://www.eurohandball.com/article/012160/EHF+reaction+to+%e2%80%9cManipulation+charges%e2%80%9d" target="_blank">6. MÃ¤rz</a></li></ul><p>Aber nicht enttÃ¤uscht sein. Es wird dem/den Suchenden ergehen wie Frank Bohmann, GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer der Handball-Bundesliga, der vorgestestern erstaunt feststellte:</p><blockquote><p><strong>&#8220;In unseren Statuten steht nirgends drin, wie wir uns verhalten bei Bestechungen im Europapokal.&#8221;</strong></p></blockquote><p>Nicht im Europapokal, nicht in der Bundesliga, nicht bei IHF-WettbewerbenÂ - es gibt Ã¼berhaupt keine entsprechenden Regeln. Der Handball macht da keine Ausnahme in der olympischen Welt.</p><p>Hier also eineÂ unvollstÃ¤ndige Liste mit Forderungen zur KorruptionsprÃ¤vention im Sport. To be continued:</p><p><strong>1. Transparenz im Umgang mit Ã¶ffentlichen Mitteln im Sport</strong></p><p>Mein Lieblingsthema. Die Kernfrage. EineÂ Ã¼bergreifende Forderung, denn Intransparenz fÃ¶rdert die Gefahr der Korruption. Auch in Deutschland herrscht hier ein eklatantes Defizit, wie sich zuletzt bei zwei gescheiterten Olympiabewerbungen (Berlin 2000 und <a
href="http://jensweinreich.de/?page_id=22" target="_blank">Leipzig 2012</a>) sowie der Austragung der FuÃŸball-WM 2006 zeigte: Die tatsÃ¤chlichen Kosten fÃ¼r den SteuerÂ­zahler wurden weder in der Planungsphase (Olympia und WM) noch in der Ausrichterphase (WM) transparent gemacht. Man darf an die unselige deutsche Tradition der OlympiabewerÂ­bungen erinnern, wo sich mangelnde Transparenz immer mit VerÂ­schwendung und KorruptionsvorwÃ¼rfen gepaart hat. Im Bericht des Berliner Rechnungshofes zur Olympiabewerbung 2000 hieÃŸ es beispielsweise:</p><blockquote><p>&#8220;Die Olympia GmbH hat keine privat finanzierte Olympiabewerbung durchgefÃ¼hrt, sondern fast ausschlieÃŸlich Steuergelder fÃ¼r diesen Zweck verwendet, und zwar im Umfang von 50 Millionen DM. Werden statt einer durchaus denkbaren privaten Finanzierung Ã¶ffentÂ­liche Mittel eingesetzt, unabhÃ¤ngig in welcher Form, ist mit diesen vom Steuerzahler aufgebrachten Geldern besonders sorgfÃ¤ltig zu wirtschaften. Die Verwendung dieser Mittel darf in keinem Fall der parlamentarischen Finanzkontrolle entzogen werden. Somit verbietet es sich auch, den Begriff der Wirtschaftlichkeit neu zu definieren und jedwede allgemeine sinnvolle oder auch nur vertretbare MittelverÂ­wendung fÃ¼r die Olympiabewerbung als wirtschaftlich anzusehen.&#8221;</p><p>Die PrÃ¼fer monierten Aktenvernichtung, fehlendes Vertragscontrolling, Nichtbeachtung von AusschreibungsgrundsÃ¤tzen.</p><p>&#8220;Der GeschÃ¤ftsÂ­fÃ¼hrer hat sogar MillionenvertrÃ¤ge mÃ¼ndlich abgeschlossen.&#8221;</p></blockquote><p>Sieben Jahre spÃ¤ter kritisierte der BuchprÃ¼fer der beinahe vorzeitig eingestellten <a
href="http://www.anstageslicht.de/index.php?UP_ID=1&amp;NAVZU_ID=16&amp;STORY_ID=5" target="_blank">Leipziger Olympiabewerbung</a>: Aktenvernichtung, Nichtbeachtung des Vier-Augen-Prinzips, fehlendes Vertragscontrolling, Nichtbeachtung von AusschreibungsÂ­grundsÃ¤tzen, Nichteinhaltung des Vergaberechts, fehlende KostenplÃ¤ne und Nachweise, fehlende ordentliche BuchfÃ¼hrung &#8211; kurzum:</p><blockquote><p>&#8220;die Unkultur im Umgang mit Ã¶ffentlichen Mitteln&#8221;.</p></blockquote><p>Zu einer derartigen deutschen olympischen KontinuitÃ¤t zÃ¤hlt auch, dass keiner der Verantwortlichen, weder Politiker noch GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer, je zur VerÂ­antwortung gezogen wurde. Die Kosten trug in beiden FÃ¤llen der Steuerzahler.</p><p><strong><span
id="more-3243"></span>2.Â Transparenz der SportverbÃ¤nde und ihrer FunktionstrÃ¤ger</strong></p><p>FunktionÃ¤re und VerbÃ¤nde sollten auf allen Ebenen regelmÃ¤ÃŸig Rechenschaft darÃ¼ber ablegen, was sie gegen korruptive MachenÂ­schaften, gegen Intransparenz und undemokratische Vorgehensweisen in ihrem Verantwortungsbereich unternommen haben. Diese FordeÂ­rung betrifft auch den Umgang mit Ã¶ffentlichen Mitteln, die Pflicht zur Offenlegung von Bilanzen &#8211; und die Offenlegung von GeschÃ¤ftsÂ­verbindungen jener EntscheidungstrÃ¤ger, die Ã¼ber wichtige VertrÃ¤ge (TV, Sponsoren, AusrÃ¼ster etc.) und die Vergabe von GroÃŸereignissen zu befinden haben. Nach dem Ausscheiden aus den jeweiligen Ã„mtern sollte eine mehrjÃ¤hrige Sperre fÃ¼r Wechsel zu vormaligen AuftragÂ­nehmern gelten, um InsidergeschÃ¤ften vorzubeugen. Bislang bestehen lediglich lockere Regeln der freiwilligen Selbstverpflichtung, mit denen beispielsweise das IOC Interessenkonflikten vorbeugen will. NachÂ­prÃ¼fbar ist die Einhaltung derartiger Paragrafen nicht.</p><p><strong>3.Â Einrichtung eines Ã¶ffentlich zugÃ¤nglichen Lobbyisten-Registers (national und international) im Sport</strong></p><p>Diese Forderung ist eng mit dem vorhergehenden Punkt verbunden und unabdingbar in dieser Welt der Ã„mterhÃ¤ufung und -verquickung.Â Die Einrichtung eines Lobbyisten-Registers im olympischen Sport (ganz wichtig: Einzelpersonen und Agenturen mÃ¼ssen einbezogen sein) wÃ¼rde die Situation transparenter machen.</p><p><strong>4.Â Einrichtung eines Korruptionsregisters</strong></p><p>Erstellung von Ã¶ffentlich zugÃ¤nglichen schwarzen Listen von VerÂ­bÃ¤nden, Unternehmen und FunktionÃ¤ren, die in KorruptionsfÃ¤lle verÂ­strickt waren. MehrjÃ¤hrige Sperren nach derartigen VorfÃ¤llen &#8211; in der gesamten Branche.</p><p><strong>5.Â Erstellung nationaler und internationaler Korruptionsranglisten</strong></p><p>Transparency InternationalÂ erarbeitet seit Mitte der 1990er Jahre alle zwÃ¶lf Monate einen Corruption Perception Index (CPI). Seit 2003 wird auch ein Global Corruption Barometer (GCB) angeboten. In unregelmÃ¤ÃŸigen AbstÃ¤nden erstellt TI zudem einen Bribe Payer Index (BPI).</p><ul><li>Der Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) ist eine &#8220;Zusammenfassung von Umfragen, die die Wahrnehmungen von GeschÃ¤ftsleuten und LÃ¤nderÂ­analysten wiedergibt, die zum Teil in den genannten LÃ¤ndern, zum Teil auÃŸerhalb ansÃ¤ssig sind&#8221;. Er listet LÃ¤nder auf, in denen Korruption bei AmtstrÃ¤gern und Politikern beobachtet wird.</li><li>Das Global Corruption Barometer (GCB) erfasst &#8220;die Einstellungen und Erfahrungen der breiten Ã–ffentlichkeit&#8221; zur Korruption und soll lÃ¤ngerÂ­fristig ein Indikator fÃ¼r die Auswirkungen des Kampfes gegen die Korruption innerhalb eines Landes sein.Â </li><li>Der Bribe Payer Index (BPI) stellt einen Index der Schmiergeldzahler dar. Der BPI behandelt die Korruptionsgeneigtheit von Firmen fÃ¼hrenÂ­der ExportlÃ¤nder im Ausland und damit die Geberseite der KorrupÂ­tion. Er ist das GegenstÃ¼ck zum CPI.</li></ul><p>Es spricht nichts dagegen, die vorhandenen Tools auch auf Sportorganisationen und deren GeschÃ¤ftspartner anzuwenden. Man sollte sich zunÃ¤chst auf die olympische Welt beschrÃ¤nken, also jene 33 WeltverÂ­bÃ¤nde, die unter der Patronage des IOC bei Olympischen Spielen auftreten und damit der Olympischen Charta unterliegen. Dies sind 26 Sommer- und sieben Wintersportarten, die in zusÃ¤tzlichen DachverÂ­bÃ¤nden (ASOIF/Sommer und AIOWF/Winter) zusammengefasst sind. Dazu mÃ¼ssten das IOC selbst, verschiedene Dachorganisationen wie etwa ANOC, die Vereinigung aller Nationalen Olympischen Komitees,Â und die Vereinigung der vom IOC anerkannten Sportarten (ARISF) in die Wertung einbezogen werden. Eine weitere Ãœberlegung wÃ¤re es, auch die derzeit 205 NOKs einzuschÃ¤tzen. Entsprechende Indikatoren und eine Umfragetechnik dazu mÃ¼ssten entwickelt werden. Derartige Indizes kÃ¶nnten kÃ¼nftig in den Vergaberichtlinien fÃ¼r Olympische Spiele oder bei der Aufnahme von Sportarten ins Olympische Programm berÃ¼cksichtigt werden.</p><p><strong>6.Â Bestellung von OmbudsmÃ¤nnern in allen nationalen und internationalen VerbÃ¤nden, Kronzeugenregelung, Schutz von Whistleblowern</strong></p><p>Derartige Einrichtungen und Mechanismen sind im Sport nahezu unÂ­bekannt. Whistleblower &#8211; Zeugen, die auf KorruptionsvorgÃ¤nge hinÂ­weisen &#8211; werden im Sport nicht belohnt, sondern bestraft. ProminenÂ­teste Beispiele sind der ehemalige Volleyball-FunktionÃ¤r <a
title="Mario Goijman, King RubÃ©n, Volleygate" href="http://jensweinreich.de/?p=213" target="_self">Mario Goijman</a>Â und in gewisser Weise sogar das Schweizer IOC-Mitglied <a
title="Ten years after: Der IOC-Bestechungsskandal" href="http://jensweinreich.de/?p=2276" target="_self">Marc Hodler</a>, der im Dezember 1998 als erster Olympier Ã¶ffentlich Ã¼ber die VorfÃ¤lle wÃ¤hrend der Olympiabewerbung von Salt Lake City plauderte. Ein halbes Jahr spÃ¤ter wurden auf der IOC-Session in Seoul die Olympischen Winterspiele 2006 vergeben &#8211; und die Schweiz unterÂ­lag mit Sion gegen Turin, obwohl Sion nach der Wertung der IOC-Evaluierungskommission klar die beste Bewerbung vorgelegt hatte.</p><p><strong>7.Â EinfÃ¼hrung verbindlicher und aufeinander abgestimmter Ethik-Richtlinien in allen olympischen VerbÃ¤nden</strong></p><p><strong>8. GrÃ¼ndung einer Welt-Anti-Korruptions-Agentur des Sports (WACA)</strong></p><p>Ethik-Richtlinien und Ethik-Kommissionen existieren noch nicht in allen nationalen und internationalen VerbÃ¤nden. Zudem: &#8220;Die Botschaft allein genÃ¼gt jedoch nicht&#8221;, schreibt der Jurist Dieter RÃ¶ssÂ­ner. &#8220;Effektive und gezielte Mittel zur KorruptionsbekÃ¤mpfung mÃ¼ssen folgen: Wer Regeln gibt, muss darÃ¼ber wachen.&#8221; AnalogÂ zur WeltÂ­Anti-Doping-Agentur (WADA) sollte eine weitestgehend unabhÃ¤ngige Welt-Anti-Korruptions-AgenturÂ (WACA) des Sports geschaffen werden. Zwischen WADA, WACAÂ und dem Weltsportgerichtshof (CAS) kÃ¶nnen dabei Synergieeffekte genutzt werden. Analog zum Welt-Anti-Doping-Code sollte auch ein Welt-Anti-Korruptions-Code des Sports formuliert und in die Olympische Charta implementiert werden.</p><p><strong>9.Â Kontrolle durch Nichtregierungsorganisationen (NGO)</strong></p><p>Ein Workshop auf der 10. Internationalen Anti-Korruptionskonferenz im Oktober 2001 in Prag hatte schon einmal zaghaft die ZusammenÂ­arbeit der IOC-Ethik-Kommission mit Transparency International empfohlen.Â Kontrollfunktionen kÃ¶nntenÂ Organisationen wie Transparency International, Play the Game, Amnesty InternaÂ­tional, Human Rights Watch oder Reporter Without Frontiers Ã¼bernehmen.</p><p><strong>10.Â Schwerpunktthema KorruptionsprÃ¤vention auf dem Olympischen Kongress 2009 in Kopenhagen</strong></p><p><span
style="text-decoration: line-through;">Auf dem 13. Olympischen Kongress im Oktober 2009Â will das IOC laut PrÃ¤sident Rogge den 1999 in grÃ¶ÃŸter Not eingeleiteten Reformprozess bilanzieren und Weichen fÃ¼r die ZuÂ­kunft stellen. Die KorruptionsÂ­bekÃ¤mpfung auf allen Ebenen des olympischen Sports sollte zu einem der Schwerpunktthemen des Kongresses ausgerufen werden. Besser aber wÃ¤re es, angesichts der drÃ¤ngenden Lage und zahlreicher schweÂ­lender Skandale, schon frÃ¼her eine Weltkonferenz gegen Korruption im Sport auszurichten, so wie es zuvor auch Anti-Doping-WeltkonfeÂ­renzen gab.</span> Verzeihung, war nur so eine Ãœberlegung, ich bin halt naiv. NatÃ¼rlich lÃ¤uft das in Kopenhagen ganz anders ab. Nummer 3 von 5 Themen heiÃŸt:</p><p>The Structure of the Olympic Movement. Unterthemen:</p><ol><li>The autonomy of the Olympic Movement <em>(heiÃŸt: lasst uns in Ruhe, unsere Probleme </em><a
title="Und es sprach Sepp Blatter ..." href="http://jensweinreich.de/?p=1126" target="_self"><em>gehen nur uns etwas an</em></a><em> und werden nicht Ã¶ffentlich oder gar vor ordentlichen Gerichten verhandelt)</em></li><li>Good governance and ethics <em>(da spricht sicher Sebastian Coe, </em><a
title="The winner is: Andrew Jennings" href="http://jensweinreich.de/?p=3020" target="_self"><em>beurlaubter Chef der Fifa-Ethikkommission</em></a><em>)</em></li><li>The relationship between the Olympic Movement and its stakeholders.</li></ol><p><strong>11.Â Implementierung des Sportbetrugs, der Korruption im SportÂ in nationale RechtsÂ­systeme und in internationale Anti-Korruptions-Konventionen</strong><strong></strong></p><p><strong>12. Einbeziehung der internationalen Sportkonzerne wie IOC, Fifa, FIVB u.a.m. in internationale Anti-Korruptions-Konventionen</strong></p><p>Gemeint sind, <a
title="Korruption als Strukturmerkmal des Sports" href="http://jensweinreich.de/?p=3246" target="_self">wie hier aufgefÃ¼hrt</a>, u. a. die Konventionen des Europarates, der EuropÃ¤ischen Union,Â der Organisation AmerikaÂ­nischer Staaten, dasÂ OECD-Abkommen Ã¼ber die BekÃ¤mpfung der Bestechung auslÃ¤ndischer AmtstrÃ¤ger im internationalen GeschÃ¤ftsverkehr, dieÂ UN-Konventionen gegen das transnationale organisierte Verbrechen (UNTOC)Â und gegen Korruption (UNCAC).</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/03/12/korruption-im-sport-praventionsmasnahmen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>24</slash:comments> </item> <item><title>Korruption als Strukturproblem der Spezialdemokratie Sport</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/03/08/korruption-als-strukturproblem-der-spezialdemokratie-sport/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/03/08/korruption-als-strukturproblem-der-spezialdemokratie-sport/#comments</comments> <pubDate>Sun, 08 Mar 2009 13:43:08 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[spezialdemokratie]]></category> <category><![CDATA[theoretisches]]></category> <category><![CDATA[thw kiel]]></category> <category><![CDATA[transparenzfragen]]></category> <category><![CDATA[waca]]></category> <category><![CDATA[welt-anti-korruptions-agentur]]></category> <category><![CDATA[berliner zeitung]]></category> <category><![CDATA[bestechung]]></category> <category><![CDATA[blick]]></category> <category><![CDATA[britta bannenberg]]></category> <category><![CDATA[david d'alessandro]]></category> <category><![CDATA[der pate]]></category> <category><![CDATA[deutschlandfunk]]></category> <category><![CDATA[dieter rÃ¶ssner]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[dosb]]></category> <category><![CDATA[drogenhandel]]></category> <category><![CDATA[dsb]]></category> <category><![CDATA[ekaterini thanou]]></category> <category><![CDATA[em 2012]]></category> <category><![CDATA[eu]]></category> <category><![CDATA[eugen kÃ¶nig]]></category> <category><![CDATA[europarat]]></category> <category><![CDATA[fifa]]></category> <category><![CDATA[fivb]]></category> <category><![CDATA[frank bohmann]]></category> <category><![CDATA[geber und nehmer]]></category> <category><![CDATA[gunter gebauer]]></category> <category><![CDATA[handball]]></category> <category><![CDATA[hassan moustafa]]></category> <category><![CDATA[hbl]]></category> <category><![CDATA[iese]]></category> <category><![CDATA[ioc]]></category> <category><![CDATA[isl/ismm]]></category> <category><![CDATA[jacques rogge]]></category> <category><![CDATA[joseph blatter]]></category> <category><![CDATA[juan antonio samaranch]]></category> <category><![CDATA[korruption im sport]]></category> <category><![CDATA[kostas kenteris]]></category> <category><![CDATA[neue zÃ¼rcher zeitung]]></category> <category><![CDATA[nok]]></category> <category><![CDATA[oecd]]></category> <category><![CDATA[opus dei]]></category> <category><![CDATA[pierre de coubertin]]></category> <category><![CDATA[polen]]></category> <category><![CDATA[reiner witte]]></category> <category><![CDATA[richard pound]]></category> <category><![CDATA[rubÃ©n acosta]]></category> <category><![CDATA[sandro donati]]></category> <category><![CDATA[schiedsrichter]]></category> <category><![CDATA[schmiergeld]]></category> <category><![CDATA[schwarzmarkt]]></category> <category><![CDATA[sport bez korupcji]]></category> <category><![CDATA[steuerbefreiung]]></category> <category><![CDATA[transparency international]]></category> <category><![CDATA[transparenz]]></category> <category><![CDATA[un]]></category> <category><![CDATA[uncac]]></category> <category><![CDATA[unlauterer wettbewerb]]></category> <category><![CDATA[untoc]]></category> <category><![CDATA[uwe schwenker]]></category> <category><![CDATA[uwg]]></category> <category><![CDATA[vereinte nationen]]></category> <category><![CDATA[wada]]></category> <category><![CDATA[wolfgang schaupensteiner]]></category> <category><![CDATA[zehn gebote]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3246</guid> <description><![CDATA[Neues zum KopfschÃ¼tteln aus der lustigen Handballwelt: &#8220;Es gibt neue Informationen, die wir bisher nicht kannten.&#8221; Frank Bohmann, GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer des Handball-Bundesliga (HBL), am 7. MÃ¤rz, nachmittags &#8220;FÃ¼r uns sind keine Sachen dabei, die wir nicht schon erÃ¶rtert hÃ¤tten.&#8221; Uwe Schwenker, VizeprÃ¤sident der HBL und GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer derÂ THW Kiel Handball-Bundesliga GmbH &#38; Co. KG, am 7. MÃ¤rz, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Neues zum KopfschÃ¼tteln aus der <a
href="http://jensweinreich.de/?p=3239" target="_self">lustigen Handballwelt</a>:</p><blockquote><p><strong>&#8220;Es gibt neue Informationen, die wir bisher nicht kannten.&#8221;</strong><br
/> Frank Bohmann, GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer des Handball-Bundesliga (HBL), am 7. MÃ¤rz, nachmittags</p><p><strong>&#8220;FÃ¼r uns sind keine Sachen dabei, die wir nicht schon erÃ¶rtert hÃ¤tten.&#8221;<br
/> </strong>Uwe Schwenker, VizeprÃ¤sident der HBL und GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer derÂ THW Kiel Handball-Bundesliga GmbH &amp; Co. KG, am 7. MÃ¤rz, abends</p><p><strong>&#8220;Das ist allesÂ das, was wir behandelt haben. Das sind nur neue GerÃ¼chte und Spekulationen.&#8221;<br
/> </strong>Reiner Witte, PrÃ¤sident der HBL, am 8. MÃ¤rz, morgens</p><p><small><em>Quelle: <a
href="http://www.ftd.de/sport/sportmix/handball/:Erneut-Manipulationsvorw%FCrfe-gegen-THW-Kiel/484010.html" target="_blank">dpa via FTD</a></em></small></p><p>to be continued &#8230;Â </p></blockquote><p>Oh, da wird der Herr Witte seinen VizeprÃ¤sidenten Herrn Schwenker sicher noch einmal <a
href="http://jensweinreich.de/?p=3173" target="_self">energisch einvernehmen</a>. Aber vielleicht kommt es auch gar nicht dazu, denn der Herr Schwenker ist morgen ja beschÃ¤ftigt, weil er juristisch gegen die bÃ¶sen GerÃ¼chte vorgehen will. Hat er jedenfalls gesagt.</p><p>Kurzum: Es gibt zu wenige SportfunktionÃ¤re, von denen man AufklÃ¤rung erwarten darf. Die Kameraden der Handball-Bundesliga machen eher nicht den Eindruck, als gehÃ¶rten sie dazu.</p><p>Und ichÂ neige grundsÃ¤tzlich dazu,Â die MeldungenÂ wie gerade im <a
href="http://jensweinreich.de/?cat=1145" target="_blank">Fall THW Kiel</a>,Â in Theorien zu verbraten. Ich glaube nunmal, dass sich Ã¼ber die tÃ¤glichen Schlagzeilen hinaus, die oftmals verwirren,Â ein Nachdenken lohnt. Deshalb erneut einigeÂ grundsÃ¤tzliche Ãœberlegungen zum Thema <a
href="http://jensweinreich.de/?page_id=27" target="_blank">&#8220;Korruption im Sport&#8221;</a>, wie immerÂ aktualisiert und mit neuen Links versehen. Mit der Lesequote, die der Text beim <a
href="http://jensweinreich.de/?p=2432" target="_blank">letzten Mal</a> erreichte, bin ich nicht zufrieden :) Hier also meine SonntagslektÃ¼re:<span
id="more-3246"></span></p><p><strong>Die globale Spezialdemokratie: Korruption als strukturelles Problem des Sportsystems</strong></p><blockquote><p>&#8220;Irgendwann, mÃ¶glicherweise aber auch nie, werde ich dich bitten, mir eine kleine GefÃ¤lligkeit zu erweisen.&#8221;<br
/> <em>Don Vito Corleone zu Amerigo Bonasera, Der Pate I</em></p></blockquote><p>PlÃ¶tzlich ist er da. Einfach so. Ein DÃ¤mon ist Ã¼ber den Sport gekomÂ­men, Ã¼ber diese Branche der Athleten, Altruisten, Philanthropen, Friedensstifter und Weltverbesserer, die sich im ewig fairen Wettstreit miteinander messen. So jedenfalls lesen sich die meisten Reaktionen, wenn wieder ein Skandal zu kommentieren ist. Dieser DÃ¤mon, der in immer neuen Formen durch den Sport geistert, heiÃŸt Korruption. Und die edle, ehrbare Branche Sport ist ihm schutzlos ausgeliefert. So wird es gern dargestellt. Gegen das dÃ¤monisch BÃ¶se helfen auch keine Zehn Gebote, wie sie etwa der selbst ernannte Weltverbesserer Joseph BlatÂ­ter in seiner FÃ©dÃ©ration Internationale de Football Association (FIFA) verfassen lieÃŸ. â€žSpiele fair&#8221;, heiÃŸt es im ersten Gebot dieses tapferen Kanons: â€žEin Sieg ist wertlos, wenn er nicht ehrlich und fair zustande gekommen ist. BetrÃ¼gen ist einfach, aber unbefriedigend. Fair zu spieÂ­len, bedingt Mut und CharakterstÃ¤rke, macht aber SpaÃŸ. Fairplay lohnt sich immer, selbst bei einer Niederlage. Fairplay bringt Anerkennung, BetrÃ¼gen nur Schande.&#8221; Muss es erstaunen, dass das siebte Gebot des Alten Testaments (Du sollst nicht stehlen!) im FIFA-Dekalog gar nicht auftaucht? Oder ergibt das vielleicht einen Sinn?</p><p>Immerhin wird in den FIFA-Geboten wenigstens das Wort Korruption erwÃ¤hnt: â€žLehne Korruption, Drogen, RassisÂ­mus, Gewalt, Wettspiele und andere Gefahren fÃ¼r unseren Sport ab&#8221;, heiÃŸt es unter Punkt sieben. Wettspiele sind ein gutes, aktuelles StichÂ­wort. Denn was gern vergessen wird in der Diskussion um manipuÂ­lierte Spiele: Wettanbieter zÃ¤hlen weltweit zu den treuesten Finanziers des Sportbetriebs (wie etwa die halbstaatliche deutsche Firma Oddset als nationaler Sponsor der FuÃŸball-Weltmeisterschaft 2006); viele SportfunktionÃ¤re haben eine berufliche Karriere im GlÃ¼cksspiel-BusiÂ­ness gemacht oder bieten gar selbst Sportwetten an; und niemand denkt daran, diese Verflechtung zu lÃ¶sen, etwa mit einem Verbot von Sportwetten oder wenigstens mit einer Selbstverpflichtung, auf SponsorenvertrÃ¤ge mit Wettanbietern zu verzichten. Das BÃ¶se ist also gar nicht so fern, die Versuchung ist stets groÃŸ. Die immer wieder vorgetraÂ­gene These, der DÃ¤mon Korruption sei wie von fremden MÃ¤chten geÂ­steuert Ã¼ber den unschuldigen Sport gekommen, ist purer Unsinn. Und das PhÃ¤nomen der Korruption in seinen vielfÃ¤ltigen AusprÃ¤gunÂ­gen ist keine Einzelerscheinung. Korruption ist wie das DopingproÂ­blem, das als eine Form der Korruption betrachtet werden kann, ein immanenter Bestandteil des Sportsystems. Denn die Korruption wird von vielen Merkmalen des Systems gefÃ¶rdert, etwa von dem fast Ã¼berÂ­all zu beklagenden Mangel an Transparenz.</p><p><strong>Exorbitant hohe Dunkelziffern </strong></p><p>Aus der Dopingdiskussion lÃ¤sst sich fÃ¼r das Strukturproblem KorrupÂ­tion folgern: â€žNicht die so bezeichneten Manipulateure des Sports, die ihn durch Doping angeblich kaputtmachen und zerstÃ¶ren, sind das Problem des modernen Sports, sondern die, die ihn blind anbeten und verherrlichen&#8221;, schreibt der Philosoph Eugen KÃ¶nig. Das Wort Doping lieÃŸe sich durch das Wort Korruption ersetzen, ohne dass der SinngeÂ­halt von KÃ¶nigs These zerstÃ¶rt wÃ¼rde. So wie es keinen dopingfreien Sport geben wird, gibt es auch keinen korruptionsfreien Sport.</p><p>Bei Korruptionsdelikten rechnen Kriminalisten &#8211; ob nun in DeutschÂ­land oder in der Schweiz, dem Sitz der meisten olympischen WeltÂ­sportverbÃ¤nde &#8211; mit einer Dunkelziffer von mindestens 95 Prozent. Anders ausgedrÃ¼ckt: Nur maximal fÃ¼nf von 100 KorruptionsfÃ¤llen werÂ­den bekannt. Und nur ein Teil dieser fÃ¼nf bekannten FÃ¤lle wird auch aufgeklÃ¤rt und sanktioniert.</p><p>Das Problem: Korruption folgt nicht dem klassischen TÃ¤ter-Opfer-Prinzip. Es gibt nur TÃ¤ter, nÃ¤mlich Geber und Nehmer.</p><p>&#8220;Wenn es keinen GeschÃ¤digten gibt, der wie etwa bei einem Wohnungseinbruch oder einer KÃ¶rperverletzung Anzeige erstattet, dann fehlt der Justiz der klassische Zeuge, um die TÃ¤ter dingfest zu machen. Urkundliche Belege Ã¼ber KÃ¤uflichkeit werden meist vergeÂ­bens gesucht&#8221;, schreibt <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Britta_Bannenberg" target="_blank">Britta Bannenberg</a>, Professorin fÃ¼r Kriminologie an der UniversitÃ¤t GieÃŸen und PrÃ¤sidentin der <a
href="http://www.krimg.de/drupal/" target="_blank">Kiminologischen Gesellschaft</a>.</p><p>Bei Dopingdelikten muss man mÃ¶glicher Weise von einer Ã¤hnlich hohen Dunkelziffer ausgehen, auch wenn vergleichsfÃ¤higes, Ã¼berÂ­greifendes Zahlenmaterial kaum existiert. Der Italiener Sandro Donati hat sich in den vergangenen Jahren verstÃ¤rkt dem internationalen Drogenhandel und dem Schwarzmarkt gewidmet und legt im dem Buch <a
href="http://www.cycling4fans.de/index.php?id=3538" target="_blank">&#8220;DopingprÃ¤vention in Europa&#8221;</a> erschÃ¼tternde Zahlen vor: &#8220;In Italien brauchen etwa 3.000 Kranke Epo (im Sport als Blutdopingmittel eingesetzt, d. A.), aber verkauft wurde 1998 die Menge fÃ¼r 40.000 Personen. Eine Analyse der Verkaufszahlen von Wachstumshormonen in Piemont und in Sizilien hat ergeben, dass demnach jeder Siebente zwergwÃ¼chsig sein mÃ¼sste.&#8221;</p><ul><li>Der Donati-Report fÃ¼r die Wada findet sich hier (pdf): <a
href="http://www.wada-ama.org/rtecontent/document/Donati_Report_Trafficking_2007-03_06.pdf" target="_blank">World Traffic in Doping Substances</a></li></ul><p>Der olympische Weltsport hat mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), die sich unter ihrem hartnÃ¤ckigen PrÃ¤sidenten Richard Pound (bis 2007) beachtlich entwickelte, tendenziell gute Erfahrungen gemacht. Der internationale Wettbewerb ist seit 2000 eine Winzigkeit fairer geÂ­worden. Zumindest bei den Olympischen Spielen, wo inzwischen selbst einheimische Heroen, wie 2004 in Athen die griechischen Sprinter Kostas Kenteris und Ekaterini Thanou, als BetrÃ¼ger enttarnt werden. Im Zeitalter des IOC-PrÃ¤sidenten Juan Antonio Samaranch, der von 1980 bis 2001 regierte, war so etwas undenkbar: Damals wurden sogar positive Dopingproben vertuscht oder verschwanden auf mysteriÃ¶se Weise spurlos, wie 1984 im Biltmore Hotel von Los Angeles.</p><p>Abseits vom Doping hat der Sport allerdings kaum wirksame MechaÂ­nismen gegen andere Formen der Korruption entwickelt. Es existieren nur wenige, Ã¤uÃŸerst unzureichende Ethik-Richtlinien, die beispielsÂ­weise das IOC 1999, nach den EnthÃ¼llungen um die OlympiabewerÂ­bung von Salt Lake City, in seine Olympische Charta implementieren musste. Dabei wÃ¤re, analog zur WADA, die Einrichtung einer WeltÂ­-Anti-Korruptions-Agentur (WACA) dringend geboten, zumal Korruption ein Kontrolldelikt ist.</p><p>Studiert man unter diesem Aspekt die aktuelle Fassung der Charta, die als Grundgesetz der Olympischen Spiele und der beteiligten 35 olympischen SportweltverbÃ¤nde betrachtet werden darf, fÃ¤llt zunÃ¤chst eine eklatante Sprachlosigkeit auf: Denn die Vokabel Korruption sucht man in der <a
href="http://multimedia.olympic.org/pdf/en_report_122.pdf" target="_blank">Olympischen Charta</a> vergeblich. In ihrem ersten Teil, den â€žFundamental Principles&#8221;, ist lediglich die Rede von â€žethischen Prinzipien&#8221; (Punkt 2) und â€žFairplay&#8221; (Punkt 6). Unter Paragraf 2, der die Rolle des IOC beschreibt, heiÃŸt es verÂ­schwommen: â€žThe IOC supports and encourages the promotion of sports ethics.&#8221; Auf 108 Seiten taucht 20 Mal das Wort Ethik auf, immerÂ­hin. Diese Charta demonstriert die vorherrschenden BerÃ¼hrungsÃ¤ngste der Sportwelt mit dem K-Wort. Auch in den drei Grundsatzdokumenten der IOC-Ethik-Kommission (â€žStatutes&#8221;, â€žRules&#8221;, â€žRules of Procedure&#8221;) fehlt der Begriff Korruption. In anderen, etwa deutschen PublikaÂ­tionen und Verlautbarungsorganen &#8211; ehemals vom Deutschen Sportbund (DSB) undÂ vom Nationalen Olympischen Komitee (NOK), seit MaiÂ 2006 vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) wird manÂ ebenfalls kaum fÃ¼ndig.</p><p>Der DOSB hat zwar inzwischen einen so genannten <a
href="http://www.dosb.de/fileadmin/fm-dsb/downloads/dosb/doc21042008130752.pdf" target="_blank">Corporate Governance-Codex</a> verabschiedet, Richtlinien der VerbandsfÃ¼hrung, doch die sind sehr schwammig formuliert und bieten keinesfalls Antworten und konkrete Handlungsanweisungen auf nahezu tÃ¤glich aufgeworfene brisante Fragen.</p><p>Der Fairness halber muss man allerdings hinzufÃ¼gen, dass IOC-PrÃ¤siÂ­dent Jacques Rogge, anders als sein VorgÃ¤nger Samaranch, Probleme beim Namen nennt. Schon auf der ersten Pressekonferenz nach seiner Wahl im Juli 2001 in Moskau hat Rogge sein Programm in kurze, prÃ¤gÂ­nante SÃ¤tze gefasst: â€žFÃ¼r die GlaubwÃ¼rdigkeit des Sports. Gegen Doping. Gegen Korruption. Gegen Gewalt.&#8221; Derartige SÃ¤tze sind unÂ­typisch fÃ¼r die Sportbranche, in der Probleme klein geredet oder Ã¼berÂ­sehen werden. Rogge vergleicht Korruption und Bestechlichkeit mit einem GeschwÃ¼r, dessen Entfernung drastische Mittel erfordert:</p><blockquote><p>â€žIch habe als Chirurg fÃ¼r die Sportpolitik gelernt, denn beim Kampf gegen die Korruption geht man nicht anders vor, als wenn man versucht, einen Abszess abzutÃ¶ten: Man muss die Beule aufschneiden, den Eiter ausflieÃŸen und dann die Wunde austrocknen lassen&#8221;, sagt er. â€žEine Operation ist ja das letzte Mittel. Als Arzt aber habe ich vor allem gelernt, wie wichtig PrÃ¤vention ist. Man darf einen Krisenherd gar nicht erst ausbrechen lassen. Das gilt auch fÃ¼r meine Arbeit als IOC-Â­PrÃ¤sident.&#8221;</p></blockquote><p>Die Frage ist nach zahlreichen neuen Skandalen und merkwÃ¼rdigen Entscheidungen (<a
href="http://jensweinreich.de/?s=sotschi" target="_blank">Sotschi</a>) allerdings, wie ernst es Rogge tatsÃ¤chlich meint &#8211; und ob er, wenn er es denn ernst meinen wÃ¼rde, die Macht hat, MaÃŸnahmen durchzusetzen. Ich beobachten da kaum etwas Positives, sondern eher Restaurations-Tendenzen, wunderbar zu beweisen am <a
href="http://jensweinreich.de/?s=isl%2Fismm" target="_blank">atemraubenden Korruptionsfall ISL/ISMM</a>. 138 Millionen Franken Schmiergeld hat die ISMM-Gruppe allein zwischen 1989 und 2001 (mehr weiÃŸ man nicht)Â an hohe SportfunktionÃ¤re und/oder deren Tarnfirmen gezahlt haben, um an <a
href="http://jensweinreich.de/?p=94">lukrative AuftrÃ¤ge</a> zu gelangen. Diese Zahlen sind gerichtsfest &#8211; und auch weitere 18 Millionen, die bereits auf Schmiergeldkonten lagerten, wegen der prekÃ¤ren Finanzlage der ISL/ISMM jedoch zurÃ¼ckgebucht werden mussten.</p><ul><li>Deutschlandfunk:Â <a
href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/810712/drucken/" target="_blank">Krumme GeschÃ¤fte mit dem Sport: Wie sich die Vermarktungsfirma ISL FunktionÃ¤re und VerbÃ¤nde kaufte</a></li><li>Neue ZÃ¼rcher Zeitung: <a
href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/138_millionen_franken_schmiergeld_1.1309581.html" target="_blank">138 Millionen Franken Schmiergeld</a></li><li>Neue ZÃ¼rcher Zeitung: <a
href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/das_perfekte_verbrechen_1.701963.html" target="_blank">Das perfekte Verbrechen</a></li><li>Berliner Zeitung:Â <a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0403/sport/0048/index.html" target="_blank">Interview mit Richard Pound</a> zum ISL-Prozess</li><li>Blick:Â <a
href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/04/isl-blick-31032008.pdf" target="_blank">Das perfekte Verbrechen</a></li></ul><p>Kurz noch einige Zitate aus der Verhandlung in Zug vor einem Jahr:</p><blockquote><p>Der Richter:</p><p><strong>â€œDas hat etwas VerschwÃ¶rerisches an sich!&#8221;</strong></p><p>Ein Angeklagter:</p><p><strong>â€œAlle diese Zahlungen waren notwendig, um Ã¼berhaupt VertrÃ¤ge zu bekommen und dass die (gemeint sind die SportfunktionÃ¤re/d. A.) sich dran halten.&#8221;</strong></p><p>Schmiergeld an SportfunktionÃ¤re zu zahlen ist:</p><p><strong>â€œAls wenn man Lohn bezahlen muss. Sonst wird nicht mehr gearbeitet. Ansonsten wÃ¤ren diese VertrÃ¤ge von der anderen Seite nicht unterschrieben worden. Diese Zahlungen sind betriebswirtschaftlich notwendig, sind echte Aufwandspositionen. Nur die andere Seite mÃ¶chte nicht genannt werden, das ist das Sensitive.&#8221;</strong></p><p>Ein anderer Angeklagter:</p><p><strong>â€œDiese Praxis war unerlÃ¤sslich, sie war branchenÃ¼blich, sie gehÃ¶rte zum Stil des GeschÃ¤fts.&#8221;</strong></p></blockquote><p>Fakt ist: Die ISMM-Partner jener Jahre hieÃŸen IOC, Fifa, Fina, Fiba, OCA, ATP, IAAF, CAF, u.a.</p><p>Hat einer jender VerbÃ¤nde MaÃŸnahmen eingeleitet, nachdem nun endlich <a
href="http://jensweinreich.de/?p=2072" target="_self">das ISL-Urteil</a> vorlag? Hat Rogge gehandelt? Die IOC-Ethikkommission?</p><p>Nein.</p><p><strong>Definition von Korruption </strong></p><p>Es ist Zeit fÃ¼r eine Begriffsbestimmung. Denn mit der Definition haben die Heerscharen von Juristen, die das IOC und seine SatellitenverÂ­bÃ¤nde bevÃ¶lkern, doch eklatante Schwierigkeiten, wie einst IOC-SponÂ­sor <a
href="http://jensweinreich.de/?p=3173" target="_self">David D&#8217;Alessandro</a> kritisierte: â€žIn Lausanne scheint das IOC auch keine eindeutige Vorstellung von dem Wort Bestechung zu haben. Laut WÃ¶rterbuch bedeutet Bestechung die Beeinflussung einer anderen Person durch unerlaubte Geschenke.&#8221; So einfach ist das.</p><p><a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Korruption" target="_blank">Wikipedia sagt</a>.</p><p>Laut BrockÂ­haus ist unter Korruption zu verstehen:</p><blockquote><p>â€žBestechung, Bestechlichkeit; die durch korrupte Machenschaften und politisch-moralische VerfallsÂ­erscheinungen gekennzeichneten VerhÃ¤ltnisse innerhalb eines Staates, einer Gesellschaft. Zu den meistgenannten Erscheinungsformen der K. gehÃ¶ren: Unterschlagung, aktive und passive Bestechung (BestechlichÂ­keit), Vorteilsannahme und -gewÃ¤hrung, Ã„mterkauf, Richter- und Abgeordnetenbestechung, politischer Betrug, politische Erpressung, Nepotismus, Patronage, Klientelismus, Lobbyismus (soweit mit der Drohung von LoyalitÃ¤tsentzug verbunden).&#8221;</p></blockquote><p>Als grÃ¶ÃŸter Feind der Korruption lÃ¤sst sich die Transparenz bezeichnen: Durchsichtigkeit, Durchschaubarkeit, Nachvollziehbarkeit. Korruption und Transparenz sind zwei ungleiche BrÃ¼der. Es gibt verschiedene Korruptionsbegriffe, juristische, theologische, wirtschaftswissenschaftliche, sozialwissenschaftliche, politikwissenschaftliche und moralische.</p><p>â€žIn einem ethisch-moralischen Sinn&#8221;, schreiben Britta Bannenberg und Wolfgang Schaupensteiner, â€žkann Korruption alle Verhaltensweisen bezeichnen, bei denen sich Personen mit Ã¶ffentlichen oder privaten Aufgaben auf Kosten der Allgemeinheit als unangemessen bewertete Vorteile verschaffen.&#8221;</p><p>Die Opfer von Korruption bleiben in der Regel anonym. Die TÃ¤ter, Geber und Nehmer, stehen unter geringem Verfolgungsdruck, bilden oft Kartelle und agieren international &#8211; traumhaftÂ beschrieben im ISL-Prozess.Â &#8221;Korruption hat wenige NutzÂ­nieÃŸer, geht aber zu Lasten aller. Die Schmiergeldzeche zahlt der seriÃ¶se Wettbewerber, der von der kriminellen Konkurrenz vom Markt gedrÃ¤ngt wird, und der SteuerbÃ¼rger&#8221;, der nicht ahnt, dass er Ã¼ber GebÃ¼hr zur Kasse gebeten wird. Diese Opferlosigkeit als StrukturÂ­merkmal der Korruption hat katastrophale Konsequenzen fÃ¼r die AufÂ­deckung und AufklÃ¤rung, das ist im Sport nicht anders als in der umÂ­gebenden Gesellschaft. Zwar existieren nationale und kulturelle Unterschiede in der BewerÂ­tung von korrupten Verhaltensweisen, doch ungeachtet aller DifferenÂ­zen gibt es keinen Grund, sich nicht an jener Begriffsbestimmung zu orientieren, die am weitesten gefasst, wunderbar einleuchtend formuÂ­liert ist und von einer weltweit operierenden â€žKoalition gegen KorrupÂ­tion&#8221; stammt. <a
href="http://www.transparency.org" target="_blank">Transparency International</a> (TI) verwendet diese DefiniÂ­tion:</p><blockquote><p>â€žKorruption ist der Missbrauch von anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil.&#8221;</p></blockquote><ul><li>Transparency Watch, <a
href="http://www.transparency.org/publications/newsletter/2006/june_2006" target="_blank">Schwerpunkt &#8220;Corruption and Sport&#8221;</a>, Juni 2006</li></ul><p>Auch Vetternwirtschaft und Amtsmissbrauch sind Korruption. Im Sinne von TI, das sich in der KorruptionsbekÃ¤mpfung einige Verdienste erworben hat, dÃ¼rften viele SportfunktionÃ¤reÂ als korrupt bezeichnet werden. Zwischen dieser moralischen Wertung und einer juristischen WÃ¼rdigung von Korruptionsdelikten besteht allerdings ein betrÃ¤chtlicher Unterschied, unter anderem desÂ­halb, weil die Anti-Korruptionsgesetze unzureichend sind, wie FachÂ­leute seit Jahren vehement beklagen. Diese LÃ¼cken im Paragrafendschungel machen sich in der Regel immer jene zunutze, die ihnen anvertraute Macht missbrauchen. Das funktioniert nicht nur in Deutschland, sondern weltweit hervorÂ­ragend.</p><p><strong>Strukturen und Formen der Korruption </strong></p><p>Die Grundstrukturen von Korruption in der milliardenschweren UnterÂ­haltungsindustrie Sport unterscheiden sich kaum von jenen, die in anderen gesellschaftlichen Bereichen greifen. Der Sport bietet groÃŸe Schnittmengen zwischen Wirtschaft, Medien, Politik und Kultur. TI spricht von â€žGesichtern der Korruption&#8221; und nennt Vergehen wie Schmiergeldzahlungen, Gelegenheitskorruption, Bestechung und BeÂ­stechlichkeit in der Ã¶ffentlichen Verwaltung, GenehmigungskorrupÂ­tion, kriminelle Netzwerke, Korruption im Journalismus und die KÃ¤ufÂ­lichkeit politischer Entscheidungen. Britta Bannenberg hat 101 nationale Strafverfahren analysiert und daÂ­raus Strukturen abgeleitet, die sie in â€žHellfelder&#8221; (Strukturen 1 bis 3) und â€žDunkelfelder&#8221; (Struktur 4) platziert:</p><ul><li><em>Struktur 1: </em>Bagatell- oder Gelegenheitskorruption.</li><li><em>Struktur 2: </em>Gewachsene Beziehungen. FÃ¤lle struktureller Korruption, die auf Wiederholung angelegt sind. Mitunter sehr lange und ungestÃ¶rt gewachsene Beziehungen.</li><li><em>Struktur 3: </em>Netzwerke. Personen auf Geber- und Nehmerseite sind oft Ã¼ber Jahre, teilweise sogar Jahrzehnte involviert. Meist sind diese Netzwerke der Organisierten WirtschaftskriminalitÃ¤t zugeordnet. Es wird aber auch unterschieden in Nicht-Organisierte WirtschaftsÂ­kriminalitÃ¤t (u. a. Drogenhandel, Menschenhandel).</li><li><em>Struktur 4: </em>Korruption und Organisierte KriminalitÃ¤t. Systematische Einflussnahme.</li></ul><p>Diese Darstellung lÃ¤sst sich als Orientierungshilfe fÃ¼r die Korruption im Sport benutzen. Keiner der in diesem Buch beschriebenen FÃ¤lle passt nicht in dieses Raster. Und so lassen sich fÃ¼r jede der vier StrukÂ­turen Beispiele aus der Sportindustrie finden, auch fÃ¼r MenschenhanÂ­del (etwa Handel mit minderjÃ¤hrigen afrikanischen FuÃŸballern) und fÃ¼r den Einfluss der Organisierten KriminalitÃ¤t. Der Sport bietet alles. Er bietet sogar ein delikates KÃ¼rzel: IOC. Im Sportbetrieb ist diese AbkÃ¼rzung fÃ¼r International Olympic Committee bekannt. Im Sprachgebrauch der international tÃ¤tigen VerbrechensbekÃ¤mpfer bedeutet IOC: <strong>International Organized Crime</strong>.</p><p>Korruptionsstrukturen mÃ¼ssen im VerhÃ¤ltnis zu den rechtlichen RahÂ­menbedingungen betrachtet werden. Und da wird es besonders komÂ­pliziert, weil sich hier ein weiteres grundlegendes Problem offenbart: das der partiellen Rechtlosigkeit.</p><p>Im Sport prallen drei juristische NormÂ­welten aufeinander, analysiert Dieter RÃ¶ssner, Rechtswissenschaftler an der UniversitÃ¤t Marburg:</p><ol><li>die gewÃ¶hnliche Rechtswelt mit RegeÂ­lungsinstrumenten wie EuropÃ¤isches Recht, EuropÃ¤ischer Gerichtshof (u. a. Kartellrecht bei wirtschaftlicher BetÃ¤tigung); Rechtsnormen und staatliche Gerichte (u. a. Arbeitsvertrag mit einem Profi, SchadenerÂ­satz, Strafe wegen KÃ¶rperverletzung)</li><li>das Recht in autonomen Sportorganisationen mit den Sportregeln und ihrer Kontrolle</li><li>die rechtsfreie Spielwelt: Spielregeln und Tatsachenentscheidung (u. a. Abseits im FuÃŸball und die Reaktion darauf).</li></ol><p>Dieses auf drei SÃ¤ulen beruhende Sportrecht wird in der Olympischen Charta beschrieben, jenem Grundgesetz, in dem das Wort Korruption bisher keinen Platz gefunden hat. Aber es wird noch komplizierter: Obgleich es sich bei groÃŸen VerbÃ¤nden und Institutionen wie dem IOC oder der FIFA im Grunde auch um global operierende Wirtschaftsunternehmen handelt, die in ihren GeschÃ¤ftsperioden viele Milliarden Dollar umsetzen; obgleich diese Organisationen mit Staaten und andeÂ­ren internationalen Organisationen aus dem Nichtsportbereich auf einer Ebene verhandeln (etwa mit den Vereinten Nationen) und ihre FunktionstrÃ¤ger quasi diplomatischen Status genieÃŸen, vollzieht sich die TÃ¤tigkeit dieser Sportkonzerne in einem nahezu rechtsfreien Raum. Denn das wirtschaftliche und politische Handeln dieser SportÂ­multis wird kaum von Strafgesetzen und schon gar nicht von den zuÂ­meist Ende der 1990er Jahre verabschiedeten internationalen KonvenÂ­tionen erfasst:</p><ul><li>Nicht von diversen Anti-Korruptions-Konventionen des Europarates, der EuropÃ¤ischen Union und der Organisation AmerikaÂ­nischer Staaten;</li><li>nicht vom OECD-Abkommen Ã¼ber die BekÃ¤mpfung der Bestechung auslÃ¤ndischer AmtstrÃ¤ger im internationalen GeschÃ¤ftsverkehr (1997);</li><li>auch nicht von den UN-Konventionen gegen das transnationale organisierte Verbrechen (UNTOC) aus dem NovemÂ­ber 2000 und gegen Korruption (UNCAC) vom Oktober 2003.</li></ul><p>In nationalen Rechtssystemen wird der Sport ebenfalls nicht adÃ¤quat behandelt. Da die meisten olympischen WeltverbÃ¤nde in der Schweiz ansÃ¤ssig sind und den Status von Vereinen besitzen, kommt dem schweizerischen Recht groÃŸe Bedeutung zu. In der Korruptionsfrage wÃ¼rde am ehesten das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) greifen, doch auch bei der letzten Gesetzesnovelle dieses Schweizer UWG im Jahr 2003 ist keine Ausweitung auf SportverbÃ¤nde wie FIFA oder IOC erfolgt. Im Papier des Bundesrates hieÃŸ es:</p><blockquote><p>â€žAuch wenn Mitglieder eines solchen VerbanÂ­des beispielsweise von einer fÃ¼r die Organisation einer Veranstaltung kandidierenden Stadt finanzielle Vorteile fÃ¼r die Erteilung des ZuÂ­schlags entgegennehmen wÃ¼rden, ist fraglich, ob es sich um ein vom UWG erfasstes GeschÃ¤ftsgebaren handelt und ob die KandidatenstÃ¤dte in einem WettbewerbsverhÃ¤ltnis im Sinne des UWG stehen. (&#8230;) Auch wenn es vorliegend um eine ideelle Zweckverfolgung geht, lÃ¤sst sich zwar nicht bestreiten, dass auch hier unter UmstÃ¤nden erhebliche finanzielle Interessen im Spiel sind. Andererseits ist nicht zu verÂ­kennen, dass es in erster Linie den genannten VerbÃ¤nden obliegt, VorÂ­kehrungen zu treffen, um ihre internen Wahl- und AbstimmungsÂ­mechanismen frei von unstatthafter Beeinflussung zu halten.&#8221;</p></blockquote><p>Es bleibt also der groÃŸen Sportfamilie vorbehalten, ihren RechtsrahÂ­men zu bestimmen. Dass sie das nicht kann und zu groÃŸen Teilen auch nicht willens ist, schÃ¤rfere Regeln gegen Korruption zu erlassen, dÃ¼rfte hinlÃ¤nglich bewiesen sein. In seiner Atem raubenden Analyse des internationalen Dopinghandels hat Sandro Donati festgestellt: â€žDie Fixierung auf die Autonomie des Sports schÃ¼tzt bisher lediglich den Schwarzmarkt.&#8221;</p><p>Diese Diagnose lÃ¤sst sich komplikationslos erweitern: GeschÃ¼tzt werden Geber und Nehmer, alle an den vielfÃ¤ltigen Formen der Korruption Beteiligten. Als korruptionsbegÃ¼nstigende Strukturmerkmale des Sports dÃ¼rfen gelten:</p><ol><li>Mangelnde Transparenz auf allen Ebenen.</li><li>Fehlende bzw. unzureichende Kontrollmechanismen auf allen Ebenen.</li><li>Dominanz von â€žfamiliÃ¤ren&#8221; Netzwerken &#8211; Ã„mterverquickung.</li><li>Demokratie-Defizit.</li><li>Eklatante rechtliche LÃ¼cken &#8211; partielle Rechtlosigkeit.</li><li>Feudalistische Handlungsmuster &#8211; Kultur des Gebens und Nehmens.</li><li>Gesetz der OmertÃ  &#8211; Kultur des Schweigens.</li><li>Das Wahrheitsproblem: unterentwickeltes Unrechtbewusstsein.</li><li>GlobalitÃ¤t und das Spiel mit diplomatischer ImmunitÃ¤t.</li><li>Der ewige Zirkulationsrhythmus des Sports.</li></ol><p>In ihrer Kombination bieten diese Strukturmerkmale beste BedingunÂ­gen fÃ¼r Korruption in allen Schattierungen und GrÃ¶ÃŸenordnungen. Im Sport selbst wird Korruption gern in nur zwei Bereiche unterteilt, in Korruption unter Sportlern und unter FunktionÃ¤ren. Diese BetrachÂ­tungsweise greift aber zu kurz, sie wird der Vielschichtigkeit des PhÃ¤Â­nomens, den korruptionsbegÃ¼nstigenden Eigenheiten und der DimenÂ­sion der KriminalitÃ¤t nicht gerecht. Es empfiehlt sich deshalb, einen dritten Bereich einzubeziehen: die SphÃ¤re auÃŸerhalb des eigentlichen Wettbewerbs. Die Grenzen zwischen den drei Bereichen sind flieÃŸend.</p><p><em>1. Korruption in der AusÃ¼bung bzw. DurchfÃ¼hrung des reinen sportlichen Wettkampfes. Geber und Nehmer sind Sportler und Offizielle. </em></p><ul><li>Doping: Im Sinne des Missbrauchs von anvertrauter Macht durch HintermÃ¤nner (u. a. Trainer, Wissenschaftler, FunktionÃ¤re, Politiker), aber auch durch das Kartell des Schweigens (u. a. JournaÂ­listen, die ihrer AufklÃ¤rungspflicht nicht nachkommen).</li><li>Spielabsprachen, Absprache von Ergebnissen: Ob Resultate gegen Geld verkauft werden oder aus einer Stallorder heraus, ist zweitrangig &#8211; es bleibt Betrug.</li><li>Manipulationen von Wettbewerben durch Schiedsrichter, KampfÂ­richter und andere Offizielle.</li></ul><p><em>2. Korruption in VerbÃ¤nden und bei der Organisation von Wettbewerben. Geber und Nehmer sind zumeist Offizielle. </em></p><ul><li>Vergabe von Posten, Ã„mtergeschacher in SportverbÃ¤nden.</li><li>Klassischer Amtsmissbrauch.</li><li>Vergabe von wichtigen Sportveranstaltungen wie WeltmeisterÂ­schaften und Olympischen Spielen.</li><li>Vergabe von Marketingrechten (Sponsorenrechte, Fernsehrechte).</li><li>Vergabe von BauauftrÃ¤gen.</li><li>Missbrauch von Entwicklungshilfeprojekten und FÃ¶rderprogramÂ­men zur Stimmenbeschaffung.</li><li>RegelÃ¤nderungen und Aufwertung von Sportarten und Disziplinen, zum Beispiel Aufnahme in das Olympische Programm aufgrund von stillen Absprachen mit Sportartikelherstellern und anderen.</li></ul><p><em>3. Korruption auÃŸerhalb des eigentlichen Wettbewerbs. Geber und Nehmer kommen aus Sport, Politik, Wirtschaft. </em></p><ul><li>Das globale Sportsystem mit seinen spezifischen Eigenschaften (u. a. Aufhebung von Zollschranken, diplomatische ImmunitÃ¤t fÃ¼r FunkÂ­tionstrÃ¤ger, Sondergesetze) dient oftmals nur als HÃ¼lle fÃ¼r groÃŸ angeÂ­legte KriminalitÃ¤t.</li><li>Formen des organisierten Verbrechens: Drogenhandel. MenschenÂ­handel. GeldwÃ¤sche.</li><li>Internationale WirtschaftskriminalitÃ¤t.</li><li>Staatliche Korruption, Missbrauch des Sports zu politischen Zwecken.</li></ul><p><strong>Cosa Nostra in der Sportfamilie </strong></p><p>Der Sport ist im Grunde als eine Spezialdemokratie zu verstehen. Ein vordergrÃ¼ndig demokratisches System, das von rechtsfreien RÃ¤umen geprÃ¤gt ist, durch alle mÃ¶glichen Ausnahmeregelungen, GesetzesÂ­lÃ¼cken und <a
href="http://jensweinreich.de/?p=2194" target="_self">Steuererleichterungen</a> &#8211; Geschenke willfÃ¤hriger Politiker. Diese Parallelgesellschaft hat ihre eigene Symbolik und ihre eigenen Regeln. Die so genannte olympische Bewegung lÃ¤sst sich in gewisser Weise mit der Katholischen Kirche vergleichen: Das IOC bildet ein Kardinalskolleg (das Exekutivkomitee); es hat Bischofskonferenzen (die Nationalen Olympischen Komitees/NOKs); ein Evangelium (die Olympische Charta); einen Stifter (Pierre de Coubertin); einen Glauben (Sport); ein Symbol (Ringe); eine Liturgie (Spiele); einen Heiligen (Samaranch), der die Elite-Schule des Opus Dei besucht hat (Instituto de Estudios Superiores de Empresa), sowie ein immenses Handelsvolumen von Dollarmilliarden. Und natÃ¼rlich hat es auch einen Vatikan &#8211; die prunkvolle olympische GebÃ¤udelandschaft am Lac LÃ©man in Lausanne. Dort haben sich inzwiÂ­schen die meisten WeltverbÃ¤nde angesiedelt, zudem das Olympische Museum â€žJuan Antonio Samaranch&#8221;, ein Moneten-Mausoleum der olympischen Idee, mit dem ewigen Feuer; und der Welt-SportgerichtsÂ­hof (CAS).</p><p>Samaranch behauptete 1996, kurz vor den Sommerspielen in Atlanta, seine olympische Bewegung sei â€žwichtiger als die katholische Kirche&#8221;. Ein derartig bombastisches SelbstverstÃ¤ndnis ist keinesfalls die AusÂ­nahme. Samaranchs IOC-Kollege Joseph Blatter, der FIFA-PrÃ¤sident, <a
href="http://jensweinreich.de/?page_id=31" target="_self">sieht das so</a>:</p><blockquote><p>â€žDer FuÃŸball als das populÃ¤rste Spiel ist mehr als eine einÂ­zelne Religion. Weil: FuÃŸball ist fÃ¼r alle. FÃ¼r alle Menschen, fÃ¼r alle VÃ¶lker, fÃ¼r alle Rassen. FuÃŸball ist fÃ¼r Mann und fÃ¼r Frau, und FuÃŸball ist fÃ¼r alle Religionen. Und im FuÃŸball gibt es keinen Unterschied zwischen Christen, zwischen Moslems, Juden &#8211; was gibt es noch? Die groÃŸen Zen und Tau und Lao und die AnhÃ¤nger vom Buddha, all die. Im FuÃŸball ist es eine Familie. Also, nur zu sagen, mehr als die kathoÂ­lische Kirche, das wÃ¤re fÃ¼r mich zu wenig. FuÃŸball ist mehr als das.&#8221;</p></blockquote><p>Doch selbst in dieser globalen Spezialdemokratie kÃ¶nnen nicht alle GeÂ­setze ausgehebelt werden, zumindest nicht die Naturgesetze und nicht die GesetzmÃ¤ÃŸigkeiten der Logik. Auch im Sport stehen die Dinge mitÂ­einander in mannigfaltigen Beziehungen und lassen sich nicht isoliert betrachten: Fehlende Transparenz erleichtert korrupte VerhaltensÂ­weisen. Transparenz wird korruptes Verhalten immer erschweren, auch wenn sie es nicht verhindern kann. Der ganz banale Wirtschafts-betrieb Sport beruht vor allem auf Freundschaften, Kumpanei und Netzwerken. Der an der Freien UniversitÃ¤t Berlin lehrende Philosoph Gunter Gebauer hat die AuswÃ¼chse der Parallelgesellschaft Sport anaÂ­lysiert:</p><blockquote><p>â€žDa beruht hÃ¤ufig alles nur auf mÃ¼ndlichen Absprachen, gar nicht auf VertrÃ¤gen. Die Leute kennen einander, sie harmonieren, sie denken Ã¤hnlich, sie saufen gemeinsam, sie entdecken ihre SeelenverÂ­wandtschaft, sie grÃ¼nden Bruderschaften, an denen sie festhalten. Gemeinsam hecken sie aus, was fÃ¼r MÃ¶glichkeiten sie haben. So bleiÂ­ben komplizierte Netzwerke Ã¼ber Jahrzehnte in der Hand von wenigen Leuten. Andere kommen kaum rein, mit demokratischen Wegen ist da nicht viel zu machen. Die Strukturen sind mafios, da spricht alles daÂ­fÃ¼r. Ohne dass ich sagen will, dass das alles Verbrecher sind.&#8221;</p></blockquote><p>Dabei diagnostiziert Gebauer â€žeinen unglaublichen Willen&#8221; der Ã–ffentlichÂ­keit, â€žÃ¼ber RegelverstÃ¶ÃŸe von Sportlern und FunktionÃ¤ren hinwegÂ­zusehen. Es ist frappierend, wie sehr man da bereit ist zu verzeihen. Das mag auch damit zusammenhÃ¤ngen, dass hier weitgehend die Kritik versagt hat.&#8221;</p><p>Eine zentrale Rolle kommt im Sportsystem dem Begriff der Familie zu. Ob Samaranch, Blatter,Â der ehemalige dubiose Volleyball-WeltprÃ¤sident <a
href="http://jensweinreich.de/?p=213" target="_self">RubÃ©n Acosta</a> <em>(inzwischen ist er nur noch EhrenprÃ¤sident der FIVB)</em> oder der Handball-Pharao <a
href="http://jensweinreich.de/?s=%22hassan+moustafa%22" target="_self">Hassan Moustafa</a>, selbst der nÃ¼chtern und demokratisch veranlagte Rogge, sie alle sprechen stets von der Familie: der olympischen Familie, der Familie des FuÃŸballs oder Volleyballs &#8211; jeder Sport hat seine eigene Sippe, und alle zusammen bilden eine groÃŸe Sippschaft. In diesen Familien dominieren vielfÃ¤ltige AbhÃ¤ngigÂ­keiten und der Geist der Protektion und Gefolgschaft. Die WÃ¤hrungen sind: Positionen, Macht, Orden und Geld. Im Laufe von Jahrzehnten entstand so ein weltumspannendes Geflecht, ein Filz aus Seil- und Komplizenschaften, aus Cliquen und KlÃ¼ngeln, eine GÃ¼nstlingskultur, die die Einheit der jeweiligen Bewegung Ã¼ber alles stellt. Daran Ã¤ndern auch punktuelle Reformen nicht, die etwa im IOC vollzogen sind. Die Hierarchien bleiben starr, in den meisten VerbÃ¤nden bleibt Gehorsam das oberste Prinzip. Kontrolle von auÃŸen wÃ¤re absolut tÃ¶dlich fÃ¼r das Gedeihen der gemeinsamen Sache, der Cosa Nostra &#8211; die darauf beÂ­steht, dass auch die Jurisdiktion in der Familie bleibt. Die FIFA beispielsweise beugt sich keiner fremden Rechtsprechung; sie negiert gern nationales und internationales Recht.</p><p>FIFA-PrÃ¤sident Blatter, einer dieser penetranten Prediger familiÃ¤ren Verhaltens, meint es genau so, wie er es sagt:</p><blockquote><p>â€žWenn wir Probleme haben in der Familie, dann lÃ¶sen wir doch die Probleme in der Familie und gehen nicht zu einer fremden Familie. Alles, was im FuÃŸball passiert, und alle SchwieÂ­rigkeiten, die im FuÃŸball sind, sollen innerhalb der fuÃŸballerischen Gerichtsbarkeit oder Rechtsprechung gelÃ¶st werden &#8211; und nicht vor ordentliche Gerichte gebracht werden. Das ist nicht mehr unsere Familie.&#8221;</p></blockquote><p>Grundlegende Ausnahmen von derartigen Denk- und HandlungsÂ­mustern sind auf der obersten Machtebene selten.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/03/08/korruption-als-strukturproblem-der-spezialdemokratie-sport/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>12</slash:comments> </item> </channel> </rss>
