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	<title>jens weinreich &#187; sportnetzwerk</title>
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	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
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		<title>Absage Sportjournalismus-Konferenz</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 10:21:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Info war überfällig: Die geplante und einmal verschobene zweite Sportjournalismus-Konferenz in Dortmund fällt leider aus. Der Grund/die Gründe sind simpel: Das Grüppchen, das die Tagung gern organisiert hätte, kann sich nicht zerreißen. Das Tagesgeschäft lässt derzeit kein so exzessives (ehrenamtliches) Engagement zu wie etwa noch bei der ersten sehr erfolgreichen Konferenz im Februar 2008. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Info war überfällig: Die geplante und einmal verschobene zweite Sportjournalismus-Konferenz in Dortmund fällt leider aus. Der Grund/die Gründe sind simpel: Das Grüppchen, das die Tagung gern organisiert hätte, kann sich nicht zerreißen. Das Tagesgeschäft lässt derzeit kein so exzessives (ehrenamtliches) Engagement zu wie etwa noch bei der ersten sehr erfolgreichen <a title="Unter Druck: Qualitätssicherung im Sportjournalismus" href="http://jensweinreich.de/2008/02/18/unter-druck/" target="_self">Konferenz</a> im <a title="Schedule, Berichte und Dokumente zur Konferenz 2008" href="http://sportnetzwerk.eu/?page_id=74" target="_blank">Februar 2008</a>.</p>
<p>Darum sollte es u.a. gehen:</p>
<blockquote><p><strong>Wozu brauchen wir in der PR-Gesellschaft noch (Sport)Journalisten?</strong></p>
<ul>
<li>Wie können freie Journalisten (und Blogger) Recherchejournalismus finanzieren?</li>
<li>Journalismus (und Bloggen) im juristisch bedrohten Raum</li>
<li>Crossmediales Arbeiten</li>
<li>Computer Assisted Reporting</li>
<li>Umgang mit Informationsfreiheitsgesetz(en)</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Tut mir leid für all jene, die sich gemeldet und für die Konferenz interessiert und sogar Mithilfe angeboten haben. In anderem Rahmen werde ich dieses und ähnliche Projekte sicher weiter verfolgen.</p>
<p>Mit <a title="Play the Game 2011 in Köln" href="http://www.jensweinreich.de/2010/08/30/play-the-game-2011-in-koln/" target="_self">Play the Game 2011</a> ergibt sich ohnehin eine wunderbare neue Option.</p>
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		<title>Sportjournalismus-Konferenz im November 2010 in Dortmund</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 20:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bevor es richtig losgeht in Vancouver, endlich noch dieser Programmhinweis: Das Vorhaben der zweiten Dortmunder Sportjournalismus-Konferenz ließ sich bis April 2010, wie es geplant war, leider nicht realisieren. Die kleine Truppe &#8211; Stefanie Opitz, Angelika Mikus und ich -, die bisher daran gebastelt hat, ist sich einig, das wir nicht irgendeine Konferenz durchführen, sondern eine sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor es richtig losgeht in Vancouver, endlich noch dieser Programmhinweis: Das Vorhaben der <a title="Sportjournalismus-Konferenz in Dortmund ..." href="http://jensweinreich.de/2009/09/17/programmhinweis-sportjournalismus-konferenz-im-april-2010/" target="_self">zweiten Dortmunder Sportjournalismus-Konferenz</a> ließ sich bis April 2010, wie es geplant war, leider nicht realisieren. Die kleine Truppe &#8211; Stefanie Opitz, Angelika Mikus und ich -, die bisher daran gebastelt hat, ist sich einig, das wir nicht irgendeine Konferenz durchführen, sondern eine sehr gute. Wir wollen an das Niveau der <a title="www.sportnetzwerk.eu" href="http://sportnetzwerk.eu/?page_id=74" target="_blank">Tagung von 2008</a> anschließen (<a title="Unter Druck: Qualitätssicherung im Sportjournalismus" href="http://jensweinreich.de/2008/02/18/unter-druck/" target="_self">&#8220;Unter Druck: Qualitätssicherung im Sportjournalismus&#8221;</a>), die überhaupt die erste große Sportjournalismus-Konferenz hierzulande war (so sagen es die Älteren), und die doch vor allem bei Jüngeren einige geradezu euphorische Kommentare auslöste.</p>
<p>Daran wollen wir anknüpfen. Deshalb verschieben wir den Termin.</p>
<blockquote><p>Die Konferenz wird stattfinden, aber erst am <strong>5./6. November 2010</strong>, wieder im Erich-Brost-Haus.</p></blockquote>
<p>Vorstand und Geschäftsführung des Instituts für Journalistik der TU Dortmund haben den Termin vergangene Woche bestätigt. Ich denke, das ist eine gute Lösung. Nach Vancouver, spätestens im April, wird es ein Online-Tool geben, wo Anmeldungen, Programmvorschläge und Angebote der Mitarbeit entgegengenommen und gebündelt werden.</p>
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		<item>
		<title>&#8220;Leitlinien des Sportjournalismus&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 11:14:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja, obgleich Anfang 2006 aus Protest aus dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) ausgetreten, immer noch Abonnent der Monatszeitschrift &#8220;Sportjournalist&#8221;. Und dort lese ich in einem der legendären Editorials des VDS-Präsidenten Erich Laaser, dass der Verband neue &#8220;Leitlinien des Sportjournalismus&#8221; erarbeitet hat, die den so genannten Ehrenkodex aus dem Jahr 1995 ablösen sollen. Voilà, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja, obgleich Anfang 2006 aus <a title="Offener Brief an den Verband Deutscher Sportjournalisten" href="http://sportnetzwerk.eu/?p=5" target="_blank">Protest</a> aus dem Verband Deutscher Sportjournalisten (<a title="VDS-Webseite" href="http://www.sportjournalist.de" target="_blank">VDS</a>) ausgetreten, immer noch Abonnent der Monatszeitschrift &#8220;Sportjournalist&#8221;. Und dort lese ich in einem der legendären Editorials des VDS-Präsidenten Erich Laaser, dass der Verband neue &#8220;Leitlinien des Sportjournalismus&#8221; erarbeitet hat, die den so genannten <a title="VDS-Ehrenkodex" href="http://www.vds-berlin.de/?p=10" target="_blank">Ehrenkodex</a> aus dem Jahr 1995 ablösen sollen. Voilà, weil hier ein wenig über Journalismus und &#8220;die Medien&#8221; diskutiert wird, warum nicht darüber:</p>
<blockquote><p><strong>Leitlinien des Sportjournalismus</strong></p>
<p>Sportjournalisten &#8211; gleichgültig in welchem Medium tätig und unabhängig vom Arbeitsverhältnis &#8211; verpflichten sich in ihrer Arbeit zu folgenden ethischen Ansprüchen und beruflichen Zielsetzungen:</p>
<ol>
<li>Das berufsständische Privileg, das Sportjournalisten durch Artikel 5 des Grundgesetzes, die Allgemeinen Erklärungen der Menschenrechte, die Konvention des Europarates sowie die nationalen Pressegesetze, Rundfunkrechte und Staatsverträge zugestanden wird, ist verantwortungsbewusst und moralisch unanfechtbar anzuwenden.</li>
<li>Sportjournalisten widersetzen sich jeder nationalistischen, chauvinistischen, rassistischen, religiösen und politischen Verleumdung und Ausgrenzung.</li>
<li>Sportjournalisten bearbeiten und bewerten alle Bereiche des Sports. Sie üben damit eine öffentliche Kontrollfunktion aus. Sportjournalisten setzen sich für einen humanen, von Korruption und Doping freien Sport ein.</li>
<li>Sportjournalisten lassen sich von niemandem vereinnahmen und instrumentalisieren, wahren ihre journalistische Unabhängigkeit und lehnen Einladungen und Geschenke ab, die diese in Frage stellen könnten.</li>
<li>Menschenwürde, der Schutz der Persönlichkeit und die Intimsphäre sind in der sportjournalistischen Arbeit zu achten. In jedem Fall sind die Folgen der Berichterstattung zu bedenken.</li>
<li>Grundlagen der Arbeit sind sorgfältige Recherche, korrekte Wiedergabe von Zitaten und eine unmissverständliche Sprache. Sportjournalisten verpflichten sich zur wahrheitsgemäßen und sachlichen Berichterstattung.</li>
<li>Sportjournalisten setzen sich für journalistische Qualität ein. Sie streben ein hohes Aus-und Fortbildungsniveau des Berufsstandes an.</li>
<li>Sportjournalisten pflegen trotz der Konkurrenz der Medienbereiche und Mediensysteme untereinander einen fairen Umgang und offene Kritik und verpflichten sich zur gegenseitigen Wertschätzung.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Ich muss allerdings sagen, dass die hübschen Leitlinien im selben Heft konterkariert werden, u.a. auf Seite 26, wo die Aufnahme von Dirk Thärichen in den VDS verkündet wird. Kann mich nicht erinnern, dass der Mann jemals Journalist gewesen sein sollte, aber ich mag da nur über rudimentäre Kenntnisse verfügen. Wohl aber war er &#8211; u.a. &#8211; <a title="Ans Tageslicht" href="http://www.anstageslicht.de/index.php?STORY_ID=5&amp;UP_ID=1&amp;NAVZU_ID=14" target="_blank">Geschäftsführer der Leipziger Olympia GmbH</a> und ist seit kurzem Pressesprecher des Heimatsenders MDR. Damit ist er offenbar bestens geeignet für eine VDS-Mitgliedschaft.</p>
<p>Auch derlei Personalien waren für mich und zwei Dutzend Kollegen einst ein Grund, den VDS zu verlassen und die <a title="Reaktionen auf die Gründung des sportnetzwerks" href="http://sportnetzwerk.eu/?p=7" target="_blank">Initiative</a> <a title="sportnetzwerk" href="http://www.sportnetzwerk.eu" target="_blank">sportnetzwerk</a> <a title="Google-Suche: sportnetzwerk + VDS" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;num=100&amp;newwindow=1&amp;q=sportnetzwerk+vds&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=" target="_blank">anzustoßen</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Programmhinweis: Sportjournalismus-Konferenz im April 2010</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/09/17/programmhinweis-sportjournalismus-konferenz-im-april-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 16:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Vormerken: Der gewiss nicht erfolglosen 1. Sportjournalismus-Konferenz im Februar 2008, der ersten dieser Art überhaupt, folgt demnächst eine zweite Konferenz &#8211; am 9. und 10. April 2010. Wieder an der TU Dortmund, wieder eine Kooperation von Institut für Journalistik und sportnetzwerk, wieder geht es um Qualitätssicherung im Sportjournalismus &#8211; um was sonst? Hatten wir die Konferenz vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Vormerken: Der gewiss nicht erfolglosen <a title="sportnetzwerk: ZF der Konferenz 2008" href="http://sportnetzwerk.eu/?page_id=74" target="_blank">1. Sportjournalismus-Konferenz</a> im Februar 2008, der ersten dieser Art überhaupt, folgt demnächst eine zweite Konferenz &#8211; am <strong>9. und 10. April 2010</strong>. Wieder an der TU Dortmund, wieder eine Kooperation von Institut für Journalistik und sportnetzwerk, wieder geht es um Qualitätssicherung im Sportjournalismus &#8211; um was sonst?</p>
<p>Hatten wir die Konferenz vor 19 Monaten noch mit &#8221;<a title="Unter Druck: Die Rolle des Journalismus im Milliardengeschäft mit dem Sport" href="http://jensweinreich.de/?p=125" target="_self">Unter Druck</a>&#8221; betitelt, so sind wir diesmal geneigt zu fragen:</p>
<p style="TEXT-ALIGN: center"><strong>Wozu brauchen wir in der PR-Gesellschaft noch (Sport)journalisten?</strong></p>
<p style="text-align: left;">Diese Frage und viele sich daraus ableitende Fragen sind berechtigt. Denn die Kommunikationsherrscher machen doch schon alles selbst &#8211; und kaufen dafür gern auch Journalisten ein. Machen wir uns nichts vor: Journalisten sind ersetzbar. Das wird täglich bewiesen. Wir* aber möchten jenen, die sich nicht ersetzen lassen wollen, Anregungen geben. Auch Mut machen, darf man das sagen? Ein bisschen Wissen, Diskussionen und der Blick über den Tellerrand hinaus können gewiss nicht schaden. Wir werden kein Manifest schreiben, sondern praxisnah agieren. Der <strong>Workshop-Charakter</strong>, den wir schon bei der ersten Konferenz mit 25 Angeboten forciert haben, wird weiter dominieren &#8211; diesmal mit mehr Schwerpunkten zum Lokalsportjournalismus, zum Bloggen und mit mehr Möglichkeiten, im Programm auf spannende Debatten und Interessenlagen zu reagieren.</p>
<p>Einige grundsätzliche Themen:</p>
<ul>
<li>Wie können freie Journalisten (und Blogger) Recherchejournalismus finanzieren?</li>
<li>Journalismus (und Bloggen) im juristisch bedrohten Raum</li>
<li>Crossmediales Arbeiten</li>
<li>Computer Assisted Reporting</li>
<li>Umgang mit Informationsfreiheitsgesetz(en)</li>
</ul>
<p>Diese Ankündigung konnte nicht früh genug kommen. Die Eckdaten haben wir heute in Dortmund besprochen und uns dabei an der Umfrage zur Konferenz 2008 orientiert**, nun geht es an die organisatorische und inhaltliche Ausgestaltung, Sponsorengewinnung etc. Ich denke, spätestens Anfang November werden wir ein detailliertes Programmangebot vorlegen. Die Diskussion ist schon mal eröffnet. Ideen, Anregungen und tatkräftige Unterstützung sind jederzeit willkommen.</p>
<p><em><span id="more-5199"></span>* Stefanie Opitz, Angelika Mikus, Jens Weinreich &#8211; wer mag, kann uns &#8220;Projektgruppe&#8221; nennen.</em></p>
<p><em>** Die <a title="sportnetzwerk" href="http://sportnetzwerk.eu/?p=88" target="_self">Umfrage</a> während der Konferenz 2008 erbrachte:</em></p>
<p><strong>Was hat Ihnen am besten gefallen?</strong></p>
<ul>
<li>viele Referenten, gute Organisation (2)</li>
<li>Praxisbezug im Wechsel mit theoretischen Themen</li>
<li>Organisatorische und inhaltliche Vielfalt</li>
<li>Dass es endlich derartige Veranstaltungen gibt</li>
<li>Echte Konferenzatmosphäre</li>
<li>Workshop zu Hoyzer: spannender Vortrag, gute und konträre Diskussion</li>
<li>Auswahl der Sessions</li>
<li>Vortrag „Ethik“ von Prof. Eurich (4)</li>
<li>David Walsh</li>
<li>Vortrag Brandt „Breitensport“ (2)</li>
<li>Austausch mit anderen Kollegen</li>
<li>Workshops mit Einblick Praxis</li>
<li>Kontroversen, gute Streitkultur (5)</li>
<li>Lebhafte Darstellung von Referenten</li>
<li>Hohe Kompetenz, Breite der Themen, angenehme Atmosphäre und tolle Organisation der TU-Leute (sehr nett)</li>
<li>Dass es Kollegen gibt, die die gleichen Fragen stellen und ähnlich denken</li>
<li>Prominente Besetzung – auch international </li>
<li>Alle Medien thematisch besetzt</li>
<li>Entspannte Grundstimmung</li>
<li>Verbindung Journalismus-Praxis und Wissenschaft</li>
<li>Exzellente Redner</li>
<li>Austausch von Wissenschaft und Publizistik</li>
<li>Neue Medien</li>
<li>Geballte Fachkompetenz (3)</li>
<li>Offenheit und Zugänglichkeit der Redner (2)</li>
<li>Veranstaltungsort, Essen</li>
<li>Praxis-Workshops (2)</li>
<li>Kontakte</li>
<li>Vortrag von Hajo Seppelt (2)</li>
<li>Weinreich, Kistner, Eurich (Vortrag, nicht Diskurs)</li>
<li>Kontakt zu den „Großen“, Einblick in deren Arbeit (3)</li>
<li>Themenvielfalt</li>
<li>Mut zu Überstunden bei interessanten Diskussionen</li>
<li>Vorträge über investigativen Journalismus </li>
<li>Andrew Jennings lebhafte Darstellung</li>
<li>Zeit für Gespräche mit anderen Teilnehmern</li>
<li>Blog-Diskussion</li>
</ul>
<p><strong>Was fanden Sie überflüssig?</strong></p>
<ul>
<li>zu viel Doping (3)</li>
<li>einige Präsentationen der Diplomarbeiten</li>
<li>besser je eine Schiene Theorie, einmal Praxis (eigene Schwerpunkte kann man so besser legen)</li>
<li>Theveßen: Hat sich nicht mal bemüht, die Funktion von Terror und Doping zu begründen</li>
<li>Grußworte</li>
<li>Hartmann: Rede von Propagandamaschine ließ die Gesellschaft als totalitär erscheinen</li>
<li>Größere Themenpalette, mehr Kontroversen</li>
<li>Vortrag von Marcus Bölz</li>
<li>Vortrag von Michael Schaffrath</li>
<li>Zu viele Themen, zu wenig Raum für Diskussionen</li>
<li>Zu große Schwerpunktsetzung auf den nicht-aktuellen Bereich</li>
<li>Viele Workshops parallel, so dass man wichtiges versäumen musste</li>
<li>Programm etwas überfrachtet, zeitlich knapp kalkuliert</li>
<li>Technische Probleme, zeitliche Verschiebungen (2)</li>
<li>Für kleinere Zeitungen sind viele Ansätze zu elitär (Idealzustände, wie sie bei der SZ bestehen)</li>
<li>weniger ist mehr</li>
<li>zu viele Workshops</li>
<li>zu wenig Pausen</li>
</ul>
<p><strong>Wenn die Tagung wiederholt wird, welche Vorschläge haben Sie für Themen und Referenten?</strong></p>
<p><em>Inhalte:</em></p>
<ul>
<li>Inhalte und Defizite der lokalen Sportberichterstattung</li>
<li>Beziehung Sport – Journalismus direkt diskutieren</li>
<li>Umgang mit Quellen, Informanten</li>
<li>Lokalsport (8)</li>
<li>Readerscan</li>
<li>Recherchehilfen</li>
<li>mehr Online-Themen</li>
<li>Tipps für Archivierung von Zitaten</li>
<li>aktuelle Arbeitsmarktsituation, Ausbildung</li>
<li>Selbstverständnis</li>
<li>vernachlässigte Themen in der Sportberichterstattung</li>
<li>Medienrecht, Informationsschutz</li>
<li>Wie lässt sich Arbeit für Webcontent finanzieren?</li>
<li>3-Klassen-Gesellschaft: Print-Hörfunk-TV</li>
<li>konkrete Praxisbeispiele</li>
<li>wirtschaftliches Kalkül – der Journalist zwischen Auflagenentwicklung und Anzeigenaufkommen</li>
<li>weniger Vortrag, mehr Praxisbeispiele</li>
<li>Spannungsfeld Boulevardmedien</li>
</ul>
<p><em>Referenten:</em></p>
<ul>
<li>Herr Bette</li>
<li>Sportler einladen</li>
<li>mehr Entscheidungsträger und Programmverantwortliche (2)</li>
<li>Werner Franke</li>
<li>Siegfried Weischenberg</li>
<li>weiter internationalisieren</li>
<li>wo war die 11Freunde?</li>
</ul>
<p><strong>Wenn die Tagung regelmäßig stattfindet, was wäre ein angemessener Turnus?</strong></p>
<ul>
<li>einmal im Jahr (20)</li>
<li>alle zwei Jahre (8)</li>
<li>halbjährlich + viele kleinere Workshops</li>
<li>zweimal im Jahr (5)</li>
</ul>
<p><strong>Sonstige Anmerkungen:</strong></p>
<ul>
<li>angenehm lockere Atmosphäre</li>
<li>nicht mehr Formalien als nötig</li>
<li>„toll, dass ihr das gemacht habt“</li>
<li>gute Organisation</li>
<li>„Danke“</li>
<li>tolle Veranstaltung, bitte wieder!</li>
<li>seit 20 Jahren auf solch eine Veranstaltung gewartet</li>
<li>spezielle Tagung für Lokalsport- und Nachwuchsjournalisten</li>
<li>Abschlussmappe für alle Teilnehmer</li>
<li>Liste WG/Mitfahrgelegenheiten (2)</li>
<li>Teilnehmerliste (2)</li>
<li>Besseres Zeitmanagement nötig!</li>
<li>Wäre schön, wenn’s wirklich weitergeht</li>
<li>Eine hervorragende Tagung</li>
<li>Toll, dass Studenten kostenlose Teilnahme ermöglicht wird (2)</li>
<li>Reflexion ist wichtig, aber: Den Blick für die Realität nicht verlieren.</li>
<li>Größere Räumlichkeiten</li>
<li>Möglichst viele Handouts etc. ins Netz</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Erklärung des sportnetzwerks zur Affäre Theo Zwanziger</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/11/23/erklarung-des-sportnetzwerks-zur-affare-theo-zwanziger/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 07:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der DFB-Präsident tauscht Pressefreiheit gegen Diffamierung: Das sportnetzwerk fordert Widerruf von Theo Zwanziger Die im und dem sportnetzwerk, der Qualitätsoffensive im Sportjournalismus, verbundenen Journalisten und Freunde des Sports fordern den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf, unverzüglich mit einer öffentlich wahrnehmbaren und eindeutigen Geste die Diffamierung des sportnetzwerk-Mitgründers Jens Weinreich zu beenden. Jens Weinreich &#8211; Wächterpreisträger, Buch- und Filmautor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der DFB-Präsident tauscht Pressefreiheit gegen Diffamierung: Das sportnetzwerk fordert Widerruf von Theo Zwanziger</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2002" title="sportnetzwerklogo" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/11/sportnetzwerklogo.gif" alt="" hspace="5" vspace="5" width="124" height="92" align="left" />Die im und dem <a href="http://www.sportnetzwerk.eu" target="_blank"><strong>sportnetzwerk</strong></a>, der <em>Qualitätsoffensive im Sportjournalismus</em>, verbundenen Journalisten und Freunde des Sports fordern den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf, unverzüglich mit einer öffentlich wahrnehmbaren und eindeutigen Geste die Diffamierung des sportnetzwerk-Mitgründers Jens Weinreich zu beenden.</p>
<p>Jens Weinreich &#8211; Wächterpreisträger, Buch- und Filmautor, international anerkannter Experte für Sportpolitik, langjähriger Sportchef der Berliner Zeitung &#8211; wurde vom DFB am 14. November in einer bislang beispiellosen Art und Weise verleumdet. Nachdem der DFB in der rechtlichen Auseinandersetzung um einen Blog-Kommentar von Weinreich zu Zwanzigers Äußerungen gegen Pläne des Bundeskartellamtes und die Formulierung, Zwanziger sei ein „unglaublicher Demagoge&#8221;, vor dem <a href="http://jensweinreich.de/?p=1437" target="_self">Landgericht und dem Kammergericht Berlin</a> unterlegen war, verbreitete der DFB eine <a href="http://jensweinreich.de/?p=1722" target="_self">Pressemitteilung</a>, in der diese Gerichtsbeschlüsse verschwiegen wurden. Statt dessen wurde Jens Weinreich vom DFB-Präsidium, vom DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach und vom DFB-Pressesprecher Harald Stenger mit <a href="http://jensweinreich.de/?p=1746" target="_self">Unwahrheiten und diffamierenden Behauptungen</a> überzogen. Generalsekretär Niersbach hat mehr als 100 Exponenten der Sportpolitik &#8211; unter ihnen DOSB-Präsident Thomas Bach, die Mitglieder des Bundestags-Sportausschusses sowie die Spitzen von DFB und Deutscher Fußball-Liga (DFL) &#8211; aufgefordert, die Diffamierungen „argumentativ zu verwerten&#8221;.</p>
<p>Dieses gezielte Einwirken auf Weinreichs Berufsumfeld ist ein Versuch, das in diesem Fall zweifach juristisch bestätigte Grundrecht auf Meinungsfreiheit auszuhebeln. Es ist eine Handlungsanweisung zur Aushöhlung der Pressefreiheit.</p>
<p><span id="more-1945"></span>Theo Zwanziger rechtfertigt diese Aktion weiterhin. Wahrheitswidrig behauptete er an diesem Wochenende, der DFB habe die Gerichtsbeschlüsse <a href="http://jensweinreich.de/?p=1949" target="_self">&#8220;nie verschwiegen&#8221;</a>. Dass Jens Weinreich sie öffentlich machte, deutete der frühere Richter zu &#8220;Angriffen&#8221; um.</p>
<p>Aidan White, Generalsekretär des Internationalen Journalistenverbandes (IFJ), hat das Vorgehen des DFB bereits am 18. November in scharfer Form verurteilt: als <a href="http://jensweinreich.de/?p=1870" target="_self">„schockierendes Beispiel für die Einschüchterung eines Journalisten, der eine Angelegenheit von öffentlichem Interesse aufgegriffen hat&#8221;</a>. Unter dem Druck dieser Resolution und dem Druck der Öffentlichkeit haben der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) <a href="http://jensweinreich.de/?p=1885" target="_self">den DFB aufgefordert</a>, er solle diese „Auseinandersetzung beilegen&#8221; und Jens Weinreich nicht „öffentlich anprangern&#8221;.</p>
<p>Wir erwarten, dass das DFB-Präsidium und sein Präsident Theo Zwanziger die Pressemitteilung vom 14. November unverzüglich widerrufen, diese Pressemitteilung von der Homepage des DFB zurückziehen und sämtliche Empfänger über diesen Widerruf und über die vorliegenden Gerichtsbeschlüsse informieren.</p>
<p>Wir halten es für angebracht, dass das DFB-Präsidium und sein Präsident Theo Zwanziger gegenüber Jens Weinreich in angemessener Form Bedauern über die Pressemitteilung zum Ausdruck bringen.</p>
<p>Wir halten es für wünschenswert, dass DJV und VDS <span style="color: #000000;">sich in der Causa klarer als bisher zugunsten eines unabhängigen Journalismus positionieren.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir würden es begrüßen, sollte der VDS das Agieren </span>der für die Pressemitteilung verantwortlichen VDS-Mitglieder Wolfgang Niersbach und Harald Stenger thematisieren.</p>
<p>Das sportnetzwerk äußert sich erst jetzt zu diesem Vorgang, weil Jens Weinreich darum gebeten hatte, eine bereits vorbereitete Erklärung nicht zu veröffentlichen, um etwaige Vorwürfe einer Instrumentalisierung der von ihm mitgegründeten Initiative zu vermeiden. Inzwischen aber halten die Unterstützer des sportnetzwerks Stellungnahme für geboten &#8211; angesichts der grundsätzlichen Bedeutung des Falles für die Pressefreiheit in Deutschland, angesichts der ausbleibenden Umkehr des DFB und seines Präsidenten Theo Zwanziger, angesichts des Schweigens des involvierten Sport-Dachverbandes DOSB.</p>
<p>Für den DFB, dem derzeit aus den neuen Medien, in Qualitätsblogs und Fanforen im Internet, aber auch aus Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen über die deutschen Grenzen hinaus Empörung entgegen schlägt, kann dieser Fall schon jetzt als Kommunikationsgau eingeordnet werden. Der Fall beweist eindrücklich Möglichkeiten und Transparenz, die das Internet bietet. Die laut Theo Zwanziger angestrebte „Kommunikationsherrschaft&#8221; ist ein Relikt aus vergangenen Jahrhunderten und totalitären Staaten.</p>
<p>Wir stellen fest: DFB-Präsident Theo Zwanziger hat in der Affäre Kredit und Ansehen in der Medienwelt und unter über die Angelegenheit gut informierten Freunden des Sports verspielt. Sein Verhalten sorgt bereits für kritische Debatten rund um die Verleihung des Preises „Gegen Vergessen &#8211; Für Demokratie&#8221;.</p>
<p>Wir stellen fest: Die Attacke gegen Jens Weinreich bedroht nicht nur den Ruf und die Arbeit eines einzelnen, herausragenden Journalisten. Sie steht für die Besorgnis erregenden Tendenzen, dass einflussreiche Sportorganisationen, nach ihren Statuten dem Allgemeinwohl verpflichtet, selbst vor Verunglimpfung nicht zurückschrecken, um gegen kritische Journalisten Stimmung zu machen und andererseits weite Teile der Sportpresse zu instrumentalisieren. Dagegen wendet sich das sportnetzwerk seit seiner Gründung vor drei Jahren. Die Auseinandersetzung mit derartiger Propaganda einer Allianz aus Sport, Wirtschaft, Politik und sogar aus den Medien, die als Journalismus getarnte Public Relation organisiert, war eines der Hauptthemen der <a href="http://sportnetzwerk.eu/?page_id=74" target="_blank">Sportjournalismuskonferenz </a>im Februar 2008, die das sportnetzwerk gemeinsam mit dem Institut für Journalismus der TU Dortmund für mehr als 170 Teilnehmer aus acht Ländern ausgerichtet hat.</p>
<p>Das sportnetzwerk ist davon überzeugt, dass Journalistinnen und Journalisten dem Druck machtbewusster Sportorganisationen, Sportpolitiker und Wirtschaftsvertreter zu begegnen wissen und sich in kritisch-distanzierter Berichterstattung nicht beirren lassen.</p>
<p>Zugleich ist dies ein Appell zur Unterstützung und Solidarität mit Jens Weinreich.</p>
<blockquote><p><strong>Erstunterzeichner</strong></p>
<ul>
<li>Jens Sejer Andersen, Director Play the Game, Kopenhagen</li>
<li>Ferry Batzoglou, freier Journalist, Athen</li>
<li>Prof. Dr. Karl-Heinrich Bette, TU Darmstadt</li>
<li>Ronny Blaschke, freier Journalist, Berlin</li>
<li>Javier Caceres, Süddeutsche Zeitung, Madrid</li>
<li>Erik Eggers, freier Journalist, Wulfsmoor</li>
<li>Herbert Fischer-Solms, Deutschlandfunk, Köln</li>
<li>Oliver Fritsch, direkter-freistoss.de, Hamburg</li>
<li>Ezequiel Fernández Moores, ANSA und La Nación, Buenos Aires</li>
<li>Prof. Ines Geipel, Schriftstellerin, Berlin</li>
<li>Michael Gernandt, ehem. Sportchef Süddeutsche Zeitung, München</li>
<li>Thomas Hahn, Süddeutsche Zeitung, München</li>
<li>Grit Hartmann, Journalistin, Leipzig</li>
<li>Anno Hecker, Frankfurter Allgemeine Zeitung</li>
<li>Wolfgang Hettfleisch, Frankfurter Rundschau</li>
<li>Andrew Jennings, freier Autor, London</li>
<li>Jürgen Kalwa, freier Journalist, American Arena, New York</li>
<li>Thomas Kistner, Süddeutsche Zeitung, München</li>
<li>Barbara Klimke, Journalistin, London</li>
<li>Frank Mertens, Journalist, Berlin</li>
<li>Jan Mühlethaler, Neue Zürcher Zeitung</li>
<li>Thomas Purschke, freier Journalist, Steinbach-Hallenberg</li>
<li>Astrid Rawohl, Deutschlandfunk, Köln</li>
<li>Michael Reinsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Berlin</li>
<li>Jürgen Roth, Autor und Korruptionsexperte, Frankfurt am Main</li>
<li>Allon Sander, freier Journalist, Israel</li>
<li>Holger Schück, freier Journalist, Berlin</li>
<li>Hajo Seppelt, freier Journalist, Berlin</li>
<li>Kirsten Sparre, freie Journalistin, Kopenhagen</li>
<li>Jean François Tanda, SonntagsZeitung, Zürich</li>
<li>Pablo Vignone, Chefredakteur Página/12, Buenos Aires</li>
<li>Lars Werge, Ekstrabladet, Kopenhagen</li>
<li>Matthias Wolf, freier Journalist, Berlin</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Zur Unterzeichnung stehen Ihnen in den Blogs <a href="http://sportnetzwerk.eu/?p=190" target="_blank">sportnetzwerk</a> und Jens Weinreich die Kommentarspalten offen.</p>
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