<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>
<channel>
	<title>jens weinreich &#187; nolympia 2018</title>
	<atom:link href="http://www.jensweinreich.de/category/nolympia-2018/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.jensweinreich.de</link>
	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 22:16:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Was vom Tage Ã¼brig bleibt (60): infantiles PROlympia 2018</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2010/10/05/was-vom-tage-ubrig-bleibt-60-infantiles-prolympia-2018/</link>
		<comments>http://www.jensweinreich.de/2010/10/05/was-vom-tage-ubrig-bleibt-60-infantiles-prolympia-2018/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 10:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[junge union]]></category>
		<category><![CDATA[mÃ¼nchen 2018]]></category>
		<category><![CDATA[nolympia 2018]]></category>
		<category><![CDATA[olympiabewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[transparenzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[was vom tage Ã¼brig bleibt]]></category>
		<category><![CDATA[winterspiele 2018]]></category>
		<category><![CDATA[blogschau]]></category>
		<category><![CDATA[gap-fakten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[heidemarie trickl]]></category>
		<category><![CDATA[ludwig hartmann]]></category>
		<category><![CDATA[nolympia]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=9575</guid>
		<description><![CDATA[Es ist schier unfassbar, mit welchem infantilen Nonsens MÃ¼nchens Olympiabewerber die Welt belÃ¤stigen &#8211; und noch bis mindestens zum 6. Juli 2011 nerven werden. Man sucht ja krampfhaft nach UnterstÃ¼tzern der Bewerbung und hofft, dass endlich Schnee fÃ¤llt, die Wettbewerbe im SchieÃŸen und Weglaufen und im Eisrinnen-Bergabrasen beginnen, wobei wieder tausende Deutsche ihren Sportsoldaten zujubeln. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schier unfassbar, mit welchem infantilen Nonsens MÃ¼nchens Olympiabewerber die Welt belÃ¤stigen &#8211; und noch bis mindestens zum 6. Juli 2011 nerven werden. Man sucht ja krampfhaft nach UnterstÃ¼tzern der Bewerbung und hofft, dass endlich Schnee fÃ¤llt, die Wettbewerbe im SchieÃŸen und Weglaufen und im Eisrinnen-Bergabrasen beginnen, wobei wieder tausende Deutsche ihren Sportsoldaten zujubeln. Das gibt feine Bilder fÃ¼r den sicher einige Millionen Euro teuren Werbefilm fÃ¼r die IOC-Session in Durban. Bis es soweit ist, verteilt GoldmÃ¤del Maria Riesch so genannte FreundschaftsbÃ¤nder.</p>
<div id="attachment_9577" class="wp-caption aligncenter" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-9577" title=" â€žPROlympia â€“ Marias Freunde fÃ¼r MÃ¼nchen 2018â€œ" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/10/maria_riesch_pierre_brice_kl.jpg" alt=" â€žPROlympia â€“ Marias Freunde fÃ¼r MÃ¼nchen 2018â€œ. Freund Pierre Brice, Freundschaftsband, Freundin Maria Riesch. (c) MÃ¼nchen 2018" width="530" height="353" /><p class="wp-caption-text"> â€žPROlympia â€“ Marias Freunde fÃ¼r MÃ¼nchen 2018â€œ. Freund Pierre Brice, Freundschaftsband, Freundin Maria Riesch. (c) MÃ¼nchen 2018</p></div>
<p>Der Schwachsinn im Original, Zitat aus einer so genannten Pressemitteilung der Olympia GmbH:</p>
<blockquote><p>Pierre Brice ist der dritte stolze Besitzer eines PROlympia Freundschaftsbandes von Maria Riesch. Vor der groÃŸartigen Kulisse des Olympia-Skistadions in ihrem Heimatort Garmisch-Partenkirchen Ã¼bergab Maria Riesch das Band mit der Aufschrift â€žPROlympia â€“ Marias Freunde fÃ¼r MÃ¼nchen 2018â€œ  an ihren Freund Pierre Brice.</p>
<p>Pierre Brice, den man mit der Figur des Apachen-HÃ¤uptlings Winnetou verbindet, ist nach Thomas Gottschalk und Reinhold Beckmann der dritte prominente Freund von Maria Riesch, dem sie bisher ein PROlympia Freundschaftsband Ã¼berreicht hat. â€žIn den Winnetou-Filmen galt die BlutsbrÃ¼derschaft als Zeichen der Freundschaft. Weniger schmerzhaft und deutlich sichtbarer ist mein Freundschaftsband, das die UnterstÃ¼tzung und Verbundenheit zu der Bewerbung MÃ¼nchens und Garmisch-Partenkirchens um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 signalisiertâ€œ, meint Maria Riesch, MÃ¼nchen 2018 Sport-Botschafterin.</p></blockquote>
<p>Aus gegebenem Anlass &#8211; gestern haben sich die MÃ¼nchner GrÃ¼nen gegen eine Olympiabewerbung ausgesprochen (<a title="MÃ¼nchen 2018: Abschied von GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer Willy Bogner" href="http://www.jensweinreich.de/2010/09/06/munchen-2018-abschied-von-bogner/#comment-28033" target="_self">Links dazu hier</a>), morgen stehen Rudimente des Bid Books in diversen Gremien zur Abstimmung &#8211; einige Lesebefehle, auch wenn ich mich wiederhole:</p>
<ul>
<li>Das <a title="GAP Fakten" href="http://gap-fakten.blog.de/2010/10/05/title-9524285/" target="_blank">GAP-Fakten-Blog</a> von Heidemarie Trickl</li>
<li><a title="NOlympia 2018" href="http://www.nolympia.de/" target="_blank">NOlympia 2018</a> mit einem kritischen Olympialexikon</li>
<li><a title="NOlympia 2018 Ludwig Hartmann" href="http://nolympia2018.ludwighartmann.de/" target="_blank">NOlympia 2018 Blog</a> von Ludwig Hartmann (GrÃ¼ne)</li>
</ul>
<p>SÃ¤mtliche BeitrÃ¤ge &#8211; mit tausenden Links &#8211; die hier zur Bewerbung verÃ¶ffentlicht wurden: <a title="alle BeitrÃ¤ge zu MÃ¼nchen 2018" href="http://jensweinreich.de/?cat=49" target="_self">MÃ¼nchen, die Opposition und die Frage der Transparenz</a></p>
<p>Interessant war gestern die ErklÃ¤rung der <a title="JU GAP" href="http://www.ju-garmisch-partenkirchen.de/" target="_blank">Jungen Union, Kreisverband Garmisch-Partenkirchen</a>, gegen die Olympiabewerbung. Interessant auch deshalb, weil vor drei Wochen, als ich auf Einladung der Jungen Union in GAP an einer <a title="GAP Fakten Blog" href="http://gap-fakten.blog.de/2010/09/18/veranstaltungen-olympiabewerbung-junger-union-bayerischem-fernsehen-9412608/" target="_blank">Diskussionsrunde</a> teilnehmen durfte (<em>disclosure</em>), am Ende der zweistÃ¼ndigen Debatte im prall gefÃ¼llten Wirtshaus jemand die Frage stellte: Was hÃ¤lt eigentlich die Jugend von der Bewerbung? Nun, ein Teil der bayerischen Jugend sagt (Auszug aus der Pressemitteilung):</p>
<blockquote><p><strong>Junge Union fordert NEIN zu Olympia 2018!</strong></p>
<p>Der Kreisverband der Jungen Union Garmisch-Partenkirchen fordert die GemeinderÃ¤te auf, am 06. Oktober mit NEIN gegen Olympia 2018 zu stimmen!</p>
<ul>
<li>1. Die Jugend muss die Zeche zahlen!</li>
</ul>
<p>FÃ¼r eine nachhaltig positive Entwicklung Garmisch-Partenkirchens ist es entscheidend, dass die Marktgemeinde die horrenden Schulden in HÃ¶he von ca. 115 Millionen Euro schnellstmÃ¶glich tilgt. Durch die Planungen im Bereich des NON-OCOG Budgets (Infrastrukturbudget), in HÃ¶he von ca. 7,37 Millionen Euro und zusÃ¤tzlich durch den Ankauf des Aurelis GelÃ¤ndes (sicherlich im zweistelligen Millionenbereich) und den Umbau des Kongresshauses, muss die Gemeinde jedoch erneut Kredite aufnehmen. Altlasten im Aurelis GelÃ¤nde kÃ¶nnen diese Kosten zudem in die HÃ¶he treiben. Inflation, Zinsaufwand und Abschreibungen sind darin nicht enthalten, obwohl diese langfristig die LiquiditÃ¤t des Ortes belasten werden und die realen Kosten in die HÃ¶he treiben. Weitere Kostensteigerungen wurden nicht berÃ¼cksichtigt.</p>
<p>Ein groÃŸes Risiko sind zudem unvorhersehbare Kosten, denn die Anforderungen an die Infrastruktur in Garmisch-Partenkirchen kÃ¶nnen sich bis 2018 erheblich Ã¤ndern. (&#8230;) Das IOC kann durch den Host City Vertrag weitere InfrastrukturmaÃŸnahmen fordern, die die Gemeinde umzusetzen und zu bezahlen hat, ohne dies ablehnen zu kÃ¶nnen. Die Erfahrung mit anderen Bewerbungen zeigt, dass dies geschehen wird. Eine FÃ¶rderung des Freistaates von 60% reicht bei diesen MaÃŸnahmen nicht aus, denn auch 40% sind zu viel fÃ¼r den Ã¼berschuldeten Ort Garmisch-Partenkirchen. Die Zwangsverwaltung durch den Landkreis steht bereits heute vor der TÃ¼r.</p>
<p>FÃ¼r Garmisch-Partenkirchen bedeutet die weitere Ãœberschuldung zwangslÃ¤ufig den Verkauf aller GrundstÃ¼cke, die ErhÃ¶hung der Gewerbe- und Grundsteuer, die Entlassung von Gemeindemitarbeitern, die Streichung jeglicher Werbebudgets und der Verkauf von Zugspitzbahn und Gemeindewerke.</p>
<p>Dies geht langfristig zu Lasten der Jugend!</p>
<ul>
<li>2. Langfristige Entwicklung Garmisch-Partenkirchens in die falsche Richtung</li>
</ul>
<p>Mit der Austragung der Olympischen Winterspiele 2018 positioniert sich Garmisch- Partenkirchen langfristig (mind. 20-30 Jahre) in Richtung Wintersport. Prof. Dr. Thomas Bausch hat bereits 2009 im Landkreisentwicklungskonzept aufgezeigt, dass die Gemeinde vielmehr den Sommertourismus fÃ¶rdern sollte, der schon heute hÃ¶here Ankunfts- und Ãœbernachtungszahlen aufweist, als der Wintertourismus und der durch eine Intensivierung des Wintersports Schaden nehmen wÃ¼rde. Der Klimawandel macht zudem deutlich, dass die Zukunft nicht im Wintertourismus liegen kann. Durch die Austragung der Winterspiele wird sich Garmisch-Partenkirchen in die falsche Richtung entwickeln und sich dabei langfristig binden.</p>
<ul>
<li>3. Keine Transparenz, trotz langfristiger Bindung!</li>
</ul>
<p>Obwohl sich die Gemeinde langfristig (mind. 20-30 Jahre) mit diesem Projekt bindet, wurden die Planungen (Eckdatenpapier, Bid Book) nicht verÃ¶ffentlicht. Die GemeinderÃ¤te haben lediglich 7 Tage Zeit um sich durch die mehrere hundert Seiten dicken Planungen zu arbeiten und zudem die Zahlen und Aussagen zu hinterfragen. Die BevÃ¶lkerung wurde bis heute nicht gefragt, dies soll erst nach bindender Zustimmung des Gemeinderates geschehen.</p>
<p>Auch auf umliegende Gemeinden und den gesamten Landkreis hat Olympia 2018 Auswirkungen. Gerade verkehrstechnisch bedeuten die Spiele zwei Monate Ausnahmezustand fÃ¼r den gesamten Landkreis. Die Vertreter des Landkreises oder der umliegenden Gemeinden wurden aber nicht befragt oder in den Planungsprozess eingebunden.</p>
<ul>
<li>4. Die Meinung der Jugend</li>
</ul>
<p>Obwohl immer die Rede davon ist, man veranstalte die Winterspiele fÃ¼r die Jugend, gab es nie eine Meinungsumfrage bei diesen. Als einziger politischer Jugendverband im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, mit rund 400 Mitgliedern, mÃ¶chten wir einen Beitrag dazu leisten. Eine adÃ¤quate und unabhÃ¤ngige BÃ¼rgerbefragung muss folgen â€“ gerade bei Jugendlichen, die die Folgen der Olympischen Spiele und die Langzeitfolgen mehr zu tragen haben als alle anderen.</p>
<ul>
<li>5. Schulden des Landes sind Schulden eines jeden BÃ¼rgers</li>
</ul>
<p>Eine Kostenexplosion des NON-OCOG Budgets, wie sie in anderen Austragungsorten (z.B. Vancouver 2010 von 1,3 Mrd. $ auf 7,9 Mrd. $ oder London 2012 von 2,9 Mrd. â‚¬ auf schon heute 10,4 Mrd. â‚¬) passiert ist, kÃ¶nnte den Freistaat mehrere Milliarden Euro kosten und damit Ã¼berschulden. Aber auch ohne Kostenexplosion ist eine Investition des Freistaates von rund einer Milliarde Euro fÃ¼r sechs Wochen Olympische und Paralympische Spiele viel zu viel. Dieses Geld fehlt an anderer Stelle, wie z.B. bei dem Ausbau von KindergÃ¤rten und Schulen, der Anstellung weiterer Lehrer und der FÃ¶rderung sozialer Projekte. Ein ausgeglichener, generationengerechter Haushalt rÃ¼ckt in weite Ferne!</p>
<p>GrundsÃ¤tzlich gilt, die Jugend muss die Schulden zahlen!</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/10/05/was-vom-tage-ubrig-bleibt-60-infantiles-prolympia-2018/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>20</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MÃ¼nchen 2018: Morddrohung gegen Olympiagegner</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2010/08/25/munchen-2018-morddrohung-gegen-olympiagegner/</link>
		<comments>http://www.jensweinreich.de/2010/08/25/munchen-2018-morddrohung-gegen-olympiagegner/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 06:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[axel doering]]></category>
		<category><![CDATA[bund naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[mÃ¼nchen 2018]]></category>
		<category><![CDATA[nolympia 2018]]></category>
		<category><![CDATA[olympiabewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[winterspiele 2018]]></category>
		<category><![CDATA[gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[morddrohung]]></category>
		<category><![CDATA[netzwerk nolympia]]></category>
		<category><![CDATA[nolympia]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=9399</guid>
		<description><![CDATA[Axel Doering vom Bund Naturschutz, Kreisgruppe Garmisch-Partenkirchen, einer der treibenden KrÃ¤fte der Olympia-Opposition, teilt mit: Olympiabewerbung MÃ¼nchen 2018; Morddrohung bei BÃ¼rgerbegehren Nolympia Etwas betroffen zeigte sich Axel Doering, Kreisvorsitzender des Bund Naturschutz von einer neuen Dimension im Ringen um die Olympischen Winterspiele 2018. Adressiert an seinen Stellvertreter Dr. Andreas Keller flatterte eine computergeschriebene Morddrohung ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Axel Doering vom Bund Naturschutz, <a title="BN GAP" href="http://www.bn-gap.de/" target="_blank">Kreisgruppe Garmisch-Partenkirchen</a>, einer der treibenden KrÃ¤fte der Olympia-Opposition, teilt mit:</p>
<blockquote><p><strong>Olympiabewerbung MÃ¼nchen 2018;  Morddrohung bei BÃ¼rgerbegehren Nolympia</strong></p>
<p>Etwas betroffen zeigte sich Axel Doering, Kreisvorsitzender des Bund Naturschutz von einer neuen Dimension im Ringen um die Olympischen Winterspiele 2018. Adressiert an seinen Stellvertreter Dr. Andreas Keller flatterte eine computergeschriebene Morddrohung ins Haus. Es wurde gedroht: &#8220;den Abschluss des Volksbegehrens Ã¼berlebt ihr drei nicht&#8221;. Als die Drei wurden genannt: Axel Doering, Dr. Andreas Keller und Schumann? von den &#8220;ganz schlauen GrÃ¼nen&#8221;.</p>
<p>Der anonyme Briefschreiber schildert, dass er in seiner Berufslaufbahn &#8220;nur mit Schusswaffen zu tun&#8221; habe und seine Ãœbung, den Scharfschuss, nach einem erfolgreichen Abschluss des Vorhabens prÃ¤sentieren werde. Grund war die Androhung des Netzwerks <a title="Nolympia 2018" href="http://www.nolympia2018.de" target="_blank">Nolympia</a>, in Garmisch-Partenkirchen ein BÃ¼rgerbegehren zu starten, wenn der Gemeinderat sich weiter weigert die BÃ¼rger mittels eines Ratsbegehrens zu befragen.</p>
<p>Doering erklÃ¤rte, dass sich diese Art der Auseinandersetzung einreiht in die ZerstÃ¶rung der Windschutzscheibe einer Olympiagegnerin und weitere Drohungen. &#8220;Wie verzweifelt mÃ¼ssen manche OlympiabefÃ¼rworter sein, dass sie den Pfad einer sachlichen Auseinandersetzung verlassen  und zu solchen Mitteln greifen. Damit schaden sie sowohl dem olympischen Gedanken als auch dem Ort Garmisch-Partenkirchen.&#8221;</p>
<p>Der Brief wurde der Polizei in Garmisch-Partenkirchen Ã¼bergeben.</p>
<p>Doering wiederholte seine Forderung die Olympiabewerbung von Garmisch-Partenkirchen zu beenden, da sie dem Ort keinen dauerhaften Nutzen, sondern nur Belastungen und, wie sich jetzt zeigt, zunehmend Zwietracht bringt.</p></blockquote>
<p>Das ist nicht so daher geschrieben: Ich habe eine Nacht Ã¼berlegt, ob ich den Vorfall bloggen soll. Ich finde: Ja. Es gehÃ¶rt dazu. Leider.</p>
<p><em>Nachtrag, 19.33 Uhr:</em> Die Olympia GmbH verschickte um 18 Uhr diesen Text:</p>
<blockquote><p><strong>Stellungnahme zur Drohung gegen Olympia-Gegner</strong></p>
<p>MÃ¼nchen, 25. August 2010 â€“ Die Bewerbungsgesellschaft MÃ¼nchen 2018 GmbH bedauert und verurteilt die Morddrohungen gegen Axel Doering und Dr. Andreas Keller. â€žWir distanzieren uns von dieser Drohung und jeglichen vergleichbaren VorfÃ¤llenâ€œ, so Willy Bogner, Chef der Bewerbungsgesellschaft MÃ¼nchen 2018. â€žWir wÃ¼nschen uns eine lÃ¼ckenlose AufklÃ¤rung durch die Polizei. Die VorfÃ¤lle stehen im Widerspruch zu den friedlichen Gedanken der Olympischen und Paralympischen Spiele. Die Werte der Olympischen Idee fordern einen kulturellen Austausch, Respekt und sportliche Fairness. Wir rufen daher nachdrÃ¼cklich zum friedlichen Dialog zwischen allen BefÃ¼rwortern und Gegnern auf. Die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele gelingt nur, wenn wir gemeinsam dazu stehen. Daher sind wir auf die aktive, friedliche UnterstÃ¼tzung und den konstruktiven Dialog mit der BevÃ¶lkerung angewiesen und mÃ¶chten dies en fÃ¶rdern.â€œ Die Bewerbungsgesellschaft steht fÃ¼r alle Fragen zur VerfÃ¼gung.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/08/25/munchen-2018-morddrohung-gegen-olympiagegner/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>16</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dilettantenstadl MÃ¼nchen 2018: Bogner will mehr Steuermittel, Widerstand wÃ¤chst, Bewerbung am Ende?</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2010/07/14/dilettantenstadl-munchen-2018-willy-will-mehr-steuermittel-widerstand-wachst-bewerbung-am-ende/</link>
		<comments>http://www.jensweinreich.de/2010/07/14/dilettantenstadl-munchen-2018-willy-will-mehr-steuermittel-widerstand-wachst-bewerbung-am-ende/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 08:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[finanzierung von mega-events]]></category>
		<category><![CDATA[mÃ¼nchen 2018]]></category>
		<category><![CDATA[nolympia 2018]]></category>
		<category><![CDATA[olympia-aufsichtsrat]]></category>
		<category><![CDATA[olympiabewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[steuermittel]]></category>
		<category><![CDATA[transparenzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[willy bogner]]></category>
		<category><![CDATA[winterspiele 2018]]></category>
		<category><![CDATA[abstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[thomas bach]]></category>
		<category><![CDATA[winterspiele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=9127</guid>
		<description><![CDATA[Mensch, die kleine &#8220;offizielle Opposition&#8220;, von der im Mini-Bidbook der MÃ¼nchener Olympiabewerbung die Rede war, ist ganz schÃ¶n mÃ¤chtig geworden. Hier geht es zur Unterschriftenliste NOlympia 2018 NOlympia auf Facebook Ist ein echtes Sommertheater, was sich da in Bayern abspielt. Hilflos trudeln die MÃ¼nchner Olympiabewerber dem Abgrund entgegen. Der Widerstand einiger Einheimischer und ihrer Volksvertreter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mensch, die kleine &#8220;<a title="Entwirf des Mini-Bidbooks ..." href="http://www.jensweinreich.de/2009/11/23/munchen-2018-entwurf-des-mini-bidbooks/" target="_self">offizielle Opposition</a>&#8220;, von der im Mini-Bidbook der MÃ¼nchener Olympiabewerbung die Rede war, ist ganz schÃ¶n mÃ¤chtig geworden.</p>
<ul>
<li>Hier geht es zur <a title="Unterschriftenliste NOlympia 2018" href="http://nolympia2018.ludwighartmann.de/unterstuetzen/" target="_blank">Unterschriftenliste NOlympia 2018</a></li>
<li><a title="NOlympia" href="http://www.facebook.com/jens.weinreich?ref=profile#!/group.php?gid=71147566404&amp;ref=ts" target="_blank">NOlympia auf Facebook</a></li>
</ul>
<p>Ist ein echtes Sommertheater, was sich da in Bayern abspielt. Hilflos trudeln die MÃ¼nchner Olympiabewerber dem Abgrund entgegen. Der Widerstand einiger Einheimischer und ihrer Volksvertreter (Oberammergau, Garmisch, <a title="alle BeitrÃ¤ge mit hunderten Links zu MÃ¼nchen 2018" href="http://www.jensweinreich.de/category/munchen-2018/" target="_self">alle Ereignisse und Berichte sind verlinkt</a>, u.a. hier in der Ãœbersicht oder <a title="die Links zu den aktuellen Medienberichten" href="http://www.jensweinreich.de/2010/06/22/kleiner-regelbruch-olympia-2018-die-candidate-cities/" target="_self">im letzten Beitrag</a>) lÃ¤sst die Bewerber-Gesellschaft mÃ¤chtig ins Schlingern geraten.</p>
<p>Einmal mehr erweist sich, wie schwach diese Gesellschaft besetzt ist: die GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer Bernhard Schwank hat seine StÃ¤rken im sportfachlichen Bereich, keine Frage, auf Abteilungsleiter-Ebene gewissermaÃŸen.</p>
<p>Und HauptgeschÃ¤ftsfÃ¼hrer Willy Bogner? Eine absolute EnttÃ¤uschung. Eine Fehlbesetzung. Nicht von dieser Welt.</p>
<ul>
<li>Kommunikation? Fehlanzeige. Er weiÃŸ nicht, was das ist und wie das geht.</li>
<li>Fachliche Kenntnisse? Fehlanzeige. Er verbreitet <a title="Willy Bogners Probleme mit der Wahrheit" href="http://www.jensweinreich.de/2010/03/19/munchen-2018-und-die-olympiafinanzierung-willy-bogners-probleme-mit-der-wahrheit/" target="_self">Unwahrheiten Ã¼ber die Finanzierung Olympischer Spiele</a>, oft genug nachgewiesen. Und er lÃ¤sst sich auch gar nicht von der Wahrheit beirren.</li>
<li>Umgang mit Kritik? KritikfÃ¤higkeit? Oooops?</li>
</ul>
<p>Katarina Witt gibt es auch noch, ja, aber sie ist halt die GrÃ¼ÃŸ-Kati.</p>
<p>Und was ist mit Thomas Bach, dem eigentlichen Bewerberchef, dem DOSB-PrÃ¤sidenten und IOC-Vize, der unbedingt mit MÃ¼nchen ins Rennen wollte und Hamburg und Berlin deshalb, sagen wir: ein bisschen ausmanÃ¶vriert hat?</p>
<p>Es bleibt dabei, ob es Bach gefÃ¤llt oder nicht: Sollte MÃ¼nchen scheitern, erhÃ¶ht das seine Chancen auf die IOC-PrÃ¤sidentschaft, worÃ¼ber 2013 entschieden wird. Wo ist eigentlich Bach, auÃŸer auf den TribÃ¼nen der FuÃŸball-WM in SÃ¼dafrika? Will er sich Ã¤hnlich aus der Verantwortung <span style="text-decoration: line-through;">stehlen</span> ziehen wie zuletzt in Berlin und Leipzig? Oder sind die Personalien der vergangenen Woche schon seine letzte Rettungsaktion?</p>
<p>Vergangenen Freitag meldete die Bewerbergesellschaft eigentlich keine schlechten Personalien:</p>
<blockquote><p>MÃ¼nchen 2018 stellt Managementteam vor</p>
<p>Zu Beginn der Candidate City Phase verstÃ¤rkt die Bewerbungsgesellschaft ihr Team mit einer Kombination aus Expertise und Leidenschaft fÃ¼r die Winterspiele</p>
<p>MÃ¼nchen, 9. Juli 2010 â€“ Das Managementteam der Bewerbungsgesellschaft MÃ¼nchen 2018 GmbH ist nun komplett. Auf Basis der positiven Bewertung des Internationalen Olympischen Komitees bei der Nominierung zur Candidate City kann MÃ¼nchen 2018 nun gestÃ¤rkt mit einem vollzÃ¤hligen Direktorium die internationale Kampagne als Kandidatenstadt starten.</p>
<p>Das komplette Direktorium besteht aus sechs Personen: Katrin Merkel (International Relations), JÃ¼rgen BÃ¼hl (Planungsprozesse) und Stefan Bruckner (Marketing). Neu dabei sind: Steffi Klein (Sport), Jochen FÃ¤rber (Kommunikation) und Andreas Weinberger (Finanzen).</p>
<p>Steffi Klein war vor ihrer jetzigen Aufgabe als Sportdirektorin bei MÃ¼nchen 2018 sieben Jahre Media und Communications Managerin beim Internationalen Paralympischen Komitee. Jochen FÃ¤rber wird nach seinen Erfahrungen beim TV Sender Eurosport und als Pressesprecher des Internationalen Fechtverbands die Abteilung Kommunikation leiten. Andreas Weinberger bringt fÃ¼r seine Aufgabe als kaufmÃ¤nnischer Direktor langjÃ¤hrige Erfahrung bei Deloitte mit, die nicht nur eines der fÃ¼hrenden WirtschaftsprÃ¼fungs- und Finanzdienstleistungsunternehmen ist, sondern auch offizieller Nationaler Ausstatter der MÃ¼nchner Bewerbung.</p>
<p>Willy Bogner freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem vollzÃ¤hligen Team, das sowohl Expertise und vor allem Leidenschaft fÃ¼r die Olympischen und Paralympischen Winterspiele mitbringt. â€žMÃ¼nchen 2018 ist froh und stolz darauf, ein Team mit herausragenden Know-how, unterschiedlichen HintergrÃ¼nden und nachweisbaren Erfolgen rekrutiert zu haben. SchlieÃŸlich hat unsere Reise nach Durban zur IOC Session am 6. Juli 2011 eben erst begonnen. Dank dieser hervorragenden Teamerweiterung kÃ¶nnen wir nun nochmal einen Gang hÃ¶her schalten. Neben der unzweifelhaften Expertise war uns auch wichtig, dass alle, wie ich, daran glauben, dass die Olympischen und Paralympischen Winterspiele in MÃ¼nchen im Jahr 2018 die freundlichsten Spiele fÃ¼r Athleten, die Olympische Familie und die Zukunft werden, die es je gab.â€œ</p></blockquote>
<p>Frau Merkel koordiniert seit vier Jahren die internationale Arbeit des DOSB und ein bisschen auch die seines PrÃ¤sidenten. Jochen FÃ¤rber hat internationale Erfahrung und, wenn ich mich recht erinnere, einmal die Gala zum 50. Geburtstag des heutigen DOSB-PrÃ¤sidenten moderiert. Zum Deloitte-Vertreter bzw. Deloitte sage ich lieber nichts &#8211; nur so viel: Was da mitunter als <a title="&quot;Olympisches Wachstum&quot;" href="http://members.gaponline.de/spd/ov-gap/aktuell/aktuell_09_11_10_olympiabewerbung2018_deloitte.pdf" target="_blank">&#8220;Studie&#8221;</a> bezeichnet wird, ist aus meiner Sicht doch nicht viel mehr als eine Stoffsammlung aus dem Internet, die ein guter Praktikant auch hinbekommen kÃ¶nnte. Aber ich will gar nicht ins Detail gehen, frei nach Willy Bogner &#8230;</p>
<p>Und was macht der Willy?</p>
<p><strong>Willy Bogner fÃ¤llt in der Not nichts anderes ein, als nach mehr Geld vom Steuerzahler zu greinen.</strong></p>
<p>Unfassbar.</p>
<p>Warum leitet er eigentlich nicht ein bisschen Geld um, das er mit seinen Stores etwa im Gasprom-Ressort in Krasnaja Poljana (<a title="alle BeitrÃ¤ge zu Sotschi 2014" href="http://www.jensweinreich.de/category/sotschi-2014/" target="_self">Sotschi 2014</a>) einnimmt?</p>
<p>Dabei liegt der Ã–ffentlichkeit wederÂ ein sauberes Bewerbungs-Budget vor, noch ein <a title="Finanzierung Olympischer Spiele" href="http://www.jensweinreich.de/2009/05/07/finanzierung-olympischer-spiele-wir-sind-ein-privilegiertes-volkchen/" target="_self">OCOG-Budget noch ein Non-OCOG-Budget</a>. Nichts, auÃŸer einigen wenigen Zahlen, die man mit viel MÃ¼he aus dem Mini-Book herauslesen kann.</p>
<ul>
<li>SpaÃŸeshalber hier nochmal meine <a title="Was das BMI zur Olympiabwerbung sagt" href="http://www.jensweinreich.de/2009/02/12/munchen-2018-was-das-bmi-zur-finanzierung-der-olympiabewerbung-sagt/" target="_self">Anfragen an das BMI von Anfang 2009</a>. PrÃ¤zise betrachtet hat sich doch seither nichts verÃ¤ndert, oder?</li>
<li>oder hier einige Aussagen zur Carte Blanche des Bundestages und dem <a title="Bundestag zu MÃ¼nchen 2018: demokratiewidriger Striptease?" href="http://www.jensweinreich.de/2009/06/30/bundestag-zu-munchen-2018-demokratiewidriger-striptease/" target="_self">demokratiewidrigen Striptease</a></li>
<li>oder hier ein bisschen was zum <a title="Goldener Plan fÃ¼r MÃ¼nchen 2018: mal eben 1,5 Millionen mehr aus Steuermitteln" href="http://www.jensweinreich.de/2010/03/22/goldener-plan-fur-munchen-2018-mal-eben-15-millionen-euro-mehr-aus-steuermitteln/" target="_self">Goldenen Plan fÃ¼r MÃ¼nchen</a>, den der Willy sicher gern erweitern wÃ¼rde</li>
</ul>
<p>Typisch deutsch. Typische deutsche Olympiabewerbungen: Intransparent. Undemokratisch. WÃ¼rde mich interessieren, ob auch Ã¤hnlich gewirtschaftet wird wie zuletzt in Berchtesgaden (Winter 1992), Berlin (Sommer 2000) und Leipzig (Sommer 2012). Also zum Beispiel: Ob AuftrÃ¤ge ohne Ausschreibungen vergeben werden (einige Ausschreibungen gab es in MÃ¼nchen offenbar), ob es kein Controlling gibt, ob am Aufsichtsrat vorbei gewirtschaftet wird etc. pp.</p>
<p>Jedenfalls, vorlÃ¤ufige HÃ¶hepunkte im Dilettantenstadl sind ein Brief Bogners an die Gesellschafter und anschlieÃŸend dieses Kleinod an Pressemitteilung, einfach entzÃ¼ckend:</p>
<blockquote><p>Pressemitteilung vom 13.07.2010</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Willy Bogner optimistisch fÃ¼r MÃ¼nchen 2018</p>
<p>Der Vorsitzende der GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung der Bewerbungsgesellschaft MÃ¼nchen 2018 fÃ¼r die Olympischen und Paralympischen Winterspiele sieht hoffnungsvoll nach vorne. â€žIch habe nicht mit meinem RÃ¼cktritt gedroht und werde dies auch in der Zukunft nicht tunâ€œ, erklÃ¤rte der 68-jÃ¤hrige Manager im Vorfeld der Gesellschafterversammlung.</p>
<p>Am Donnerstag treten zuerst der Aufsichtsrat und spÃ¤ter die Gesellschafter in ihrer turnusmÃ¤ÃŸigen Sitzung in der Staatskanzlei zusammen. Bogner hatte sich in einem vertraulichen Brief an die Gesellschafter und den Aufsichtsrat gewandt. Darin hat der MÃ¼nchner deutlich gemacht, dass sein Engagement natÃ¼rlich im Zusammenhang mit den Rahmenbedingungen der Gesellschaft steht.</p>
<p>Nach der gerade hervorragend Ã¼berstandenen Vorauswahl sieht Bogner gute Chancen fÃ¼r die Bewerbung. â€žDafÃ¼r ist der RÃ¼ckhalt und die volle UnterstÃ¼tzung der Gesellschafter nach wie vor gegebenâ€œ, so Bogner.</p>
<p>DarÃ¼ber hinaus liegen den fÃ¼r die Finanzierung verantwortlichen Gesellschaftern der Ã¶ffentlichen Hand weitere positive Signale aus der Wirtschaft vor. Die Gesamtfinanzierung muss endgÃ¼ltig erst im nÃ¤chsten Jahr gesichert sein. Ãœber den aktuellen Stand wird am Donnerstag nach der Gesellschafterversammlung im Rahmen einer Pressekonferenz informiert.</p>
<p>Ca 1.300 Zeichen inkl. Leerzeichen</p>
<p>Mit freundlichen GrÃ¼ÃŸen</p>
<p>Bewerbungsgesellschaft MÃ¼nchen 2018 GmbH</p>
<p><small>Die Bewerbungsgesellschaft MÃ¼nchen 2018 GmbH</small></p>
<p><small> </small><small>MÃ¼nchen bewirbt sich zusammen mit Garmisch-Partenkirchen und dem Berchtesgadener Land um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. Die Bewerbungsgesellschaft MÃ¼nchen 2018 GmbH mit dem Vorsitzenden der GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung Willy Bogner und dem GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer Bernhard Schwank erarbeitet die Bewerbung und fÃ¼hrt sie durch. Gesellschafter der	 Bewerbungsgesellschaft sind der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit 51 Prozent, die Landeshauptstadt MÃ¼nchen (30 Prozent), der Freistaat	 Bayern (neun Prozent), die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen (acht Prozent) und der Landkreis Berchtesgadener Land (zwei Prozent). UnterstÃ¼tzt wird die Bewerbung von den nationalen FÃ¶rderern Adidas, BayWa AG, BMW Group, Flughafen MÃ¼nchen GmbH, Lufthansa und Sparkassen-Finanzgruppe sowie den nationalen Ausstattern Deloitte, GfK Verein, Messe MÃ¼nchen GmbH, Norton Rose LLP, Olympiapark MÃ¼nchen GmbH und Stadtwerke MÃ¼nchen GmbH. Informationen zum Konzept, dem Bewerbungsablauf und viele weitere Details finden Interessierte unter www.muenchen2018.org.</small></p></blockquote>
<p>Tendenz derzeit: Die Bewerbung mÃ¼sste eingestellt werden. Noch aber glaube ich nicht, dass es so weit kommt. Das wusste in einer Ã¤hnlichen Situation (nur mit anderen Problemen, etwa Misswirtschaft, Anzeichen von Vetternwirtschaft) schon die Politik im Herbst 2003 im Fall Leipzig zu verhindern. Damals rettete Bundesinnenminister Otto Schily eine alles in allem lÃ¤cherlich gefÃ¼hrte Bewerbung mit einem, nun ja, Machtwort. Macht haben sie ja, wenig Geist, aber Macht &#8211; und damit auch Macht Ã¼ber die Schatullen des SteuerbÃ¼rgers.</p>
<p>Ich vermute mal, so wird es am Donnerstag auch in MÃ¼nchen kommen. Kassen auf! Volle Fahrt voraus! Ab gegen den Berg! Oder eben: in den Abgrund! Koste es, was es wolle! (WeiÃŸ ja eh niemand, was es kostet.)</p>
<p>Die wichtigsten aktuellen BeitrÃ¤ge zum Dilettantenstadl hat <em>Ralf</em> lÃ¤ngst verlinkt unter dem Beitrag <a title="Olympia 2018, die Candidate Cities" href="http://www.jensweinreich.de/2010/06/22/kleiner-regelbruch-olympia-2018-die-candidate-cities" target="_self">&#8220;Kleiner Regelbruch: Olympia 2018, die Candidate Cities&#8221;</a>. Hier ein Extrakt:</p>
<ul>
<li>AZ:Â <a rel="nofollow" href="http://www.abendzeitung.de/politik/meinung/198852">Olympisches Gezanke</a></li>
<li>SZ:Â <a rel="nofollow" href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/muenchner-olympiabewerbung-brogner-droht-mit-dem-ruecktritt-1.974471">Olympia in MÃ¼nchen auf der Kippe â€“ Bogner droht mit RÃ¼cktritt</a></li>
<li>sid:Â <a rel="nofollow" href="http://www.zeit.de/sport-newsticker/2010/7/13/253024xml">Bogner fordert fÃ¼r Olympia Hilfe der Politik</a></li>
<li>AZ:Â <a rel="nofollow" href="http://www.abendzeitung.de/sport/mehr_sport/198879">Olympia 2018 auf der Kippe</a></li>
<li>Merkur:Â <a rel="nofollow" href="http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/bogner-will-mehr-geld-olympia-bewerbung-verwirrung-ruecktrittsdrohung-839914.html">â€žMehr Geld fÃ¼r Olympiaâ€œ â€“ Bogner verwirrt mit RÃ¼cktrittsdrohung</a></li>
<li>BR-Video:Â <a rel="nofollow" href="http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/schwaben-und-altbayern-aktuell/olympia-olympiaprobleme-hilmer-ID1279031350044.xml">Olympia-Probleme: Garmischer Widerstand</a></li>
<li>SZ:Â <a rel="nofollow" href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/politik/olympia-kandidatenstadt-muenchen-frust-beim-frontmann-1.974567">Frust beim Frontmann</a></li>
</ul>
<p>Wollen wir weiter abstimmen, bevor einige Optionen gestrichen werden mÃ¼ssen?</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
<p>Leicht abgewandelt:</p>
<p>Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.<br />
<script type="text/javascript">
	var flattr_url = 'http://www.jensweinreich.de/2010/07/14/dilettantenstadl-munchen-2018-willy-will-mehr-steuermittel-widerstand-wachst-bewerbung-am-ende/';
	var flattr_btn='compact';
</script><br />
<script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/07/14/dilettantenstadl-munchen-2018-willy-will-mehr-steuermittel-widerstand-wachst-bewerbung-am-ende/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>37</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Willy goes to Lausanne &#8230;</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2010/03/15/willy-goes-to-lausanne/</link>
		<comments>http://www.jensweinreich.de/2010/03/15/willy-goes-to-lausanne/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[finanzierung von mega-events]]></category>
		<category><![CDATA[mÃ¼nchen 2018]]></category>
		<category><![CDATA[nolympia 2018]]></category>
		<category><![CDATA[olympiabewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[steuermittel]]></category>
		<category><![CDATA[transparenzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[voting]]></category>
		<category><![CDATA[willy bogner]]></category>
		<category><![CDATA[winterspiele 2018]]></category>
		<category><![CDATA[annecy 2018]]></category>
		<category><![CDATA[christian ude]]></category>
		<category><![CDATA[george hirthler]]></category>
		<category><![CDATA[mini-bidbook]]></category>
		<category><![CDATA[nolympia]]></category>
		<category><![CDATA[pyeongchang 2018]]></category>
		<category><![CDATA[umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[winterspiele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=7301</guid>
		<description><![CDATA[Kein Grund zum Jubel und zu Ã¼berschwÃ¤nglichen Elogen. Heute ist bloÃŸ Einsendefrist fÃ¼r das so genannte Mini-Bidbook fÃ¼r die Bewerber um die Olympischen Winterspiele 2018. Nichts weiter. Pyeongchang hat bereits abgegeben, was Annecy macht, ist egal, und MÃ¼nchens Vorzeige-Bewerber Willy Bogner will heute im IOC-Headquarter vorbei schauen. Den Zeitplan der Bewerbung habe ich etliche Male [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Grund zum Jubel und zu Ã¼berschwÃ¤nglichen Elogen. Heute ist bloÃŸ Einsendefrist fÃ¼r das so genannte Mini-Bidbook fÃ¼r die Bewerber um die Olympischen Winterspiele 2018. Nichts weiter. Pyeongchang hat <a title="Yonhap-Meldung" href="http://english.yonhapnews.co.kr/culturesports/2010/03/10/59/0702000000AEN20100310004300315F.HTML" target="_blank">bereits abgegeben</a>, was Annecy macht, ist egal, und MÃ¼nchens Vorzeige-Bewerber <strong><a title="Willy Bogner, MÃ¼nchens Olympiachancen und die IOC-PrÃ¤sidentschaft ..." href="http://jensweinreich.de/2010/02/26/vancouver-tag-14-willy-bogner-munchens-olympiachancen-und-die-ioc-prasidentschaft/" target="_self">Willy Bogner</a></strong> will heute im IOC-Headquarter vorbei schauen. Den <a title="MÃ¼nchen 2018: der Weg nach Durban" href="http://jensweinreich.de/2009/08/04/munchen-2018-der-weg-nach-durban/" target="_self">Zeitplan der Bewerbung</a> habe ich etliche Male verÃ¶ffentlicht, den <a title="MÃ¼nchen 2018: Entwurf des Mini-Bidbooks ..." href="http://jensweinreich.de/2009/11/23/munchen-2018-entwurf-des-mini-bidbooks/" target="_self">Entwurf des Mini-Bidbooks</a> auch. Ich gehe einfach mal davon aus, dass Bidbook-Schreiber <a title="MÃ¼nchen vs. Pyeongchang: Spin doctors und andere Berater" href="http://jensweinreich.de/2010/02/16/munchen-vs-pyeongchang-spin-doctors-und-andere-berater/" target="_self">George Hirthler</a> bessere Arbeit geliefert hat als jÃ¼ngst beim Verbal-Unfall mit <a title="Vancouver, Tag 5: Olympia mit Christian, BjÃ¶rn und Heidi" href="http://jensweinreich.de/2010/02/17/vancouver-tag-5-christian-ude-entschuldigt-sich/" target="_self">Christian Ude</a> in Vancouver.</p>
<p>Was mich heute interessiert ist ohnehin nur: Legen die Olympiabewerber, legen die Alliierten in der Politik, endlich belastbares Zahlenmaterial vor. Und zwar komplett, nicht nur einige Ziffern: Wie sollen diese Spiele finanziert werden? Was bezahlt der SteuerbÃ¼rger in der Bewerbung, im OCOG-Etat, im <a title="Finanzierung Olympischer Spiele ..." href="http://jensweinreich.de/2009/05/07/finanzierung-olympischer-spiele-wir-sind-ein-privilegiertes-volkchen/" target="_self">Non-OCOG-Etat</a>? Dass all die verkappten Subventionen genannt werden, wie etwa jÃ¼ngst im Bundestag &#8211; als der <a title="Stern: Geldsegen fÃ¼r Seehofers Milchbauern" href="http://www.stern.de/politik/deutschland/haushalt-2010-geldregen-fuer-seehofers-milchbauern-1548584.html" target="_blank">Haushaltsausschuss</a> den <a title="BLZ: Dem Spitzensport geopfert" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0310/sport/0007/index.html" target="_blank">Goldenen Plan Ost</a> fÃ¼r Breitensport-SportstÃ¤tten in den ostdeutschen BundeslÃ¤ndern strich und stattdessen 1,5 Millionen Euro fÃ¼r das &#8220;Kulturprogramm&#8221; der <a title="BLZ: Rekordschulden trotz eines Rekordabbaus" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0306/politik/0022/index.html" target="_blank">Alpinen Ski-WM 2011</a> in GaPa genehmigte -, darf ohnehin niemand erwarten. So transparent ist deutsche Politik nicht, deutsche Sportpolitik eben so wenig.</p>
<p>Und die <a title="Nolympia.de" href="http://www.nolympia.de/" target="_blank">Olympia</a>-<a title="Nolympia2018.de" href="http://www.nolympia2018.de/" target="_blank">Opposition</a> wÃ¤chst und formiert sich, etliche aktuelle Meldungen <a title="Nolympia 2018 ..." href="http://jensweinreich.de/2010/02/19/nolympia-2018-18-grunde-gegen-die-olympiabewerbung/" target="_self">sind hier gesammelt</a>.</p>
<p>Es darf natÃ¼rlich weiter abgestimmt werden:</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
<p><em>Nachtrag, 22.04 Uhr:</em> Willy in Lausanne.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-7342" title="Willy Bogner, Lausanne, 15. MÃ¤rz 2010 - Foto: Bewerbungskomitee MÃ¼nchen 2018" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/03/bogner-lausanne.jpg" alt="" width="530" height="353" /><em>Foto Â©Â Bewerbungskomitee MÃ¼nchen 2018</em></p>
<p>Und hier noch drei Pressemeldungen im Original.</p>
<p>Das IOC sagt: <span id="more-7301"></span></p>
<blockquote><p><strong>2018 Applicant Cities submit Application Files to IOC</strong></p>
<p>The International Olympic Committee (IOC) today announced that all three cities applying to become candidates to host the XXIII Olympic Winter Games in 2018 have submitted their responses to the IOC Candidature Acceptance Procedure questionnaire.</p>
<p>Munich (Germany), Annecy (France) and PyeongChang (Republic of Korea) all had until 15 March to submit their files to the IOC headquarters in Lausanne, Switzerland.</p>
<p>The completed questionnaire provides the IOC with an overview of each Applicant Cityâ€™s project and is the key element in the first phase of the procedure leading to the election of the host city of the Olympic Winter Games in 2018.</p>
<p>The responses will now be studied by an IOC-appointed working group and a report made to the IOC Executive Board. The Board will meet in June in Lausanne to decide which cities will be accepted as Candidate Cities.</p>
<p>The election of the 2018 host city will take place in Durban, South Africa, on 6 July 2011.</p>
<p>The IOC will not release any document at this stage of the procedure, but has informed Applicant Cities that they can make their responses public and post them on their websites if they so wish, as of 16 March.</p></blockquote>
<p>Das Bewerbungskomitee Pyeongchang 2018 gibt bekannt:</p>
<blockquote><p><strong>PyeongChang 2018 celebrates the submission of its Applicant City File to the International Olympic Committee</strong></p>
<p>15 March 2010, PyeongChang: The PyeongChang 2018 Olympic and Paralympic Winter Games Bid Committee today celebrated the submission of its Applicant City File to the International Olympic Committee (IOC) with a gathering of its most recently celebrated gold medallists from the Vancouver 2010 Winter Games.</p>
<p>Olympic champions Seung-hoon Lee, gold medallist in the menâ€™s 10,000 metres; Sang-Hwa Lee, gold medallist in the womenâ€™s 500m; and Tae-Bum Mo, gold medallist in the menâ€™s 500m gathered together at a local ice skating venue to demonstrate their support for the bid and celebrate the official submission of the technical file in Lausanne.</p>
<p>The PyeongChang 2018 Applicant File captures the cityâ€™s unique vision for the 2018 Olympic and Paralympic Winter Games, which the Bid Committee and its numerous athlete ambassadors look forward to sharing and bringing to life for the Olympic Family over the course of the campaign.</p>
<p>Seung-hoon Lee said: &#8220;Just a few weeks ago in Vancouver I realised my own sporting dream by becoming an Olympic Champion and experienced the profound joy of winning a gold medal for my country. The elation I felt after my Olympic success was then surpassed by the incredible reception I received from Korean people when I returned home and witnessed the inspiring effect of our Teamâ€™s success with young people across the country.</p>
<p>â€œThe public&#8217;s committed and passionate support has inspired me to have a new Olympic dream, to help PyeongChang win the right to host the Winter Games in 2018 and welcome my fellow athletes from around the world to compete in my home country.&#8221;</p>
<p>On Wednesday 10 March 2010 the Bid Committee held an official signing ceremony to mark completion of the Applicant File which was attended by leading figures from PyeongChang 2018.</p>
<p>The IOC Executive Board will review and evaluate Applicant Files and announce the Candidate Cities for the 2018 Olympic and Paralympic Winter Games on 21 June 2010. The 2018 Host City will be announced at the IOC Session in Durban, South Africa on 6 July 2011.</p></blockquote>
<p>Das Bewerbungskomitee MÃ¼nchen 2018 postuliert:</p>
<blockquote><p><strong>MÃ¼nchen 2018 prÃ¤sentiert Zwei-Park-Konzept im Mini Bid Book</strong></p>
<p><em>Das 116 Seiten starke Mini Bid Book erÃ¶ffnet Vision der â€žFreundlichen Spieleâ€œ, Bewerbung baut auf Nachhaltigkeit und Deutschlands Wintersportbegeisterung</em></p>
<p>MÃ¼nchen, 15. MÃ¤rz 2010 â€“ Das erste Bewerbungsdokument, das sogenannte Mini Bid Book, macht deutlich, dass MÃ¼nchen 2018 fÃ¼r die Athleten zur ultimativen Olympia-Erfahrung werden soll. Willy Bogner hat am heutigen Montag das Mini Bid Book fristgerecht an das Internationale Olympische Komitee (IOC) in Lausanne Ã¼bergeben. MÃ¼nchen 2018 entwirft in seiner Bewerbung die Vision der â€žFreundlichen Spieleâ€œ und prÃ¤sentiert sich mit einem Zwei-Park-Konzept. Mit dem Ice Park in MÃ¼nchen und dem Snow Park in Garmisch-Partenkirchen wÃ¼rden 91 % aller WettkÃ¤mpfe in den beiden Parks stattfinden.</p>
<p>Um den eigenen Anforderungen an nachhaltige Spiele gerecht zu werden, wird die bestehende Infrastruktur in Sachen SportstÃ¤tten und Transport genutzt, so dass nur drei SportstÃ¤tten neu zu bauen wÃ¤ren. In seinem Eingangsstatement im Mini Bid Book erlÃ¤utert Thomas Bach, PrÃ¤sident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB): â€žFÃ¼r die Olympische Bewegung birgt diese Bewerbung beispiellose MÃ¶glichkeiten olympischer Nachhaltigkeit und Innovation im Rahmen einer Vision der Freundlichen Spiele â€“ fÃ¼r Sportler, Zuschauer, Sport und Umwelt.â€œ</p>
<p>â€žEiner unserer groÃŸen Vorteile liegt im KernstÃ¼ck unseres Konzeptes begrÃ¼ndetâ€œ, sagt der Vorsitzende der GeschÃ¤ftsleitung MÃ¼nchen 2018, Willy Bogner und ergÃ¤nzt: â€žMit dem MÃ¼nchner Olympiapark haben wir ein wunderschÃ¶nes, ausgereiftes Sport-, Kultur-, und Unterhaltungszentrum, das in der Welt seit 40 Jahren hoch geschÃ¤tzt wird. Die sieben SportstÃ¤tten, die 1972 im Park gebaut wurden, werden noch immer intensiv genutzt. Allein im letzten Jahr fanden dort Ã¼ber 300 Veranstaltungen statt. Dies ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte Olympischer Nachhaltigkeit. MÃ¼nchen 2018 bietet die MÃ¶glichkeit, den Park in ein Zentrum fÃ¼r Winter- und Sommersport fÃ¼r die nÃ¤chsten 40 Jahre umzugestalten. Dadurch wÃ¼rde fÃ¼r die Olympische Bewegung und den weltweiten Wintersport ein einzigartiges Erbe entstehen.â€œ</p>
<p>Indem die MÃ¼nchner Planer die Bewerbung fÃ¼r die Winterspiele 2018 auf das Olympische Erbe von 1972 â€“ den Olympiapark â€“ stÃ¼tzen und modernste WettkampfstÃ¤tten sowie neuen Anlagen in Garmisch-Partenkirchen und die Kunsteisbahn KÃ¶nigssee in das Konzept integrieren, entsteht ein hoher Komfort fÃ¼r die Athleten.</p>
<p>â€žDie Athleten werden alles, was zum Leben, Training, Wettkampf und zur Erholung notwendig ist, innerhalb weniger Minuten zu FuÃŸ innerhalb des Olympischen Dorfes vorfindenâ€œ, erklÃ¤rt Bogner.</p>
<p>Das Mini Bid Book stellt die StÃ¤rken der MÃ¼nchner Bewerbung deutlich heraus:</p>
<ul>
<li>Die dokumentierte UnterstÃ¼tzung aller Regierungsebenen</li>
<li>Deutschlands Wintersportbegeisterung am Beispiel zahlreicher Sportevents</li>
<li>Die immer wieder unter Beweis gestellte OrganisationsfÃ¤higkeit des Landes</li>
<li>Eine klare Vision, um jungen Menschen weltweit den Wintersport nahe zu bringen und zum Mitmachen zu bewegen</li>
<li>MÃ¼nchens und Bayerns Erfahrung als Tourismusdestination mit hervorragenden Bedingungen fÃ¼r die GÃ¤ste und Fans</li>
</ul>
<p>Auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel erklÃ¤rt im Mini Bid Book: â€žDie Bewerbung MÃ¼nchens um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 ist von nationaler Bedeutung und im Interesse Deutschlands, seiner BundeslÃ¤nder, StÃ¤dte und Gemeinden. Sie kann deshalb weiterhin auf die volle UnterstÃ¼tzung und FÃ¶rderung der Bundesregierung zÃ¤hlen.â€œ</p>
<p>Deutschlands mehrfach bewiesene FÃ¤higkeit, Sportereignisse auf hÃ¶chstem Niveau organisieren und ausrichten zu kÃ¶nnen, wird ebenso deutlich gemacht. Die Ausrichtung von SportgroÃŸveranstaltungen hat Deutschland weltweit den Ruf eines hervorragenden Organisators eingebracht. In Deutschland fanden bereits mehrfach Weltmeisterschaften statt wie die 12. IAAF Leichtathletik-WM 2009 und Mega-Events wie die FIFA FuÃŸball-Weltmeisterschaft 2006TM. Deutschlands Enthusiasmus fÃ¼r den Wintersport wird ebenfalls im Mini Bid Book hervorgehoben und durch eine Aufstellung der Zuschauerzahlen bei Wintersportveranstaltungen untermauert. Die deutsche BevÃ¶lkerung zeigt jÃ¤hrlich eine hohe Wintersportbegeisterung, die sich im Kartenverkauf, in der Zahl der ausverkauften WettkÃ¤mpfe in allen olympischen Wintersportarten und in TV-Marktanteilen Ã¤uÃŸert. Als Land, das Wintersporttraditionen eindeutig pflegt, kÃ¶nnte Deutschland die Stadien bei jeder Veranstaltung und jedem Team mit fachkundigen und jubelnden Fans fÃ¼llen.</p>
<p>Die QualitÃ¤t der im MÃ¼nchner Konzept enthaltenen WettkampfstÃ¤tten wird zusÃ¤tzlich dadurch gesichert, dass Garmisch-Partenkirchen 2011 die FIS World Ski Championships beherbergt und auf der Kunsteisbahn KÃ¶nigssee 2011 die Bob- und Skeleton Weltmeisterschaften abgehalten werden. Beide Venues wurden in der Vorbereitung auf diese GroÃŸereignisse modernisiert, so dass sie bereits heute hÃ¶chstem internationalem Niveau genÃ¼gen.</p>
<p>Die Bewerbungsunterlagen erlÃ¤utern auÃŸerdem MÃ¼nchens Konzept um die Jugend der Welt zu erreichen: Aufbauend auf dem Erfolg der FIFA FuÃŸball-Weltmeisterschaft 2006TM â€“ einem nationalen und globalen Sportfest der Superlative â€“ hat MÃ¼nchen fÃ¼r die Spiele einen Plan konzipiert, der mehr TeilnahmemÃ¶glichkeiten fÃ¼r Jugendliche durch ein Angebot von Wintersport- und Kulturveranstaltungen der Extraklasse schafft.</p>
<p>Das Bewerbungsdokument stellt darÃ¼ber hinaus MÃ¼nchens globale Bekanntheit in Sachen Tourismus, Sport, Kultur und Business dar. Rund 5 Millionen Besucher Ã¼bernachten jÃ¤hrlich in MÃ¼nchen und nutzen den einzigartigen Mix aus historischer und moderner Architektur, Museen, Theater, Oper, Sport und Bildungseinrichtungen, hervorragenden Unterhaltungsangeboten, EinkaufsmÃ¶glichkeiten und kulinarischen GenÃ¼ssen gepaart mit erstklassigem Service und unvergleichlicher Gastfreundlichkeit.</p>
<p>30 Prozent aller auslÃ¤ndischen Besucher Deutschlands reisen in den Freistaat Bayern, und 27 Millionen GÃ¤ste â€“ das sind 77 Millionen Ãœbernachtungen â€“ besuchen die DÃ¶rfer und Ferienorte in den Alpen. Jedes Jahr im Herbst macht MÃ¼nchen in den internationalen Medien mit dem Oktoberfest auf sich aufmerksam, das mit 6 Millionen Besuchern zu den beliebtesten Jahresfesten der Welt gehÃ¶rt.</p>
<p>Das Bewerbungsdokument wurde am Freitag, den 12. MÃ¤rz 2010, nach Lausanne gebracht und am 15. MÃ¤rz 2010 von Willy Bogner beim IOC persÃ¶nlich abgegeben.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/03/15/willy-goes-to-lausanne/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>21</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NOlympia 2018: 18 GrÃ¼nde gegen die Olympiabewerbung</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2010/02/19/nolympia-2018-18-grunde-gegen-die-olympiabewerbung/</link>
		<comments>http://www.jensweinreich.de/2010/02/19/nolympia-2018-18-grunde-gegen-die-olympiabewerbung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 22:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[finanzierung von mega-events]]></category>
		<category><![CDATA[ioc]]></category>
		<category><![CDATA[mÃ¼nchen 2018]]></category>
		<category><![CDATA[nolympia 2018]]></category>
		<category><![CDATA[olympiabewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[olympic resistance network]]></category>
		<category><![CDATA[steuermittel]]></category>
		<category><![CDATA[transparenzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[vancouver 2010]]></category>
		<category><![CDATA[winterspiele 2018]]></category>
		<category><![CDATA[nolympia]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6952</guid>
		<description><![CDATA[VANCOUVER. Das nenne ich Timing: PÃ¼nktlich zum bayerischen Abend heute im Deutschen Haus in Vancouver wird die Webseite der Olympia-Opposition lebendig. Auf Facebook ist man auch aktiv. Es bleibt aber natÃ¼rlich ein ungleiches Duell: Hier ein politisch-industrieller Komplex &#8211; dort wenige Enthusiasten. Hier in Teilen gesteuerte Medien, mitunter Propagandaaktionen &#8211; dort das BemÃ¼hen von EinzelkÃ¤mpfern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VANCOUVER. Das nenne ich Timing: PÃ¼nktlich zum bayerischen Abend heute im Deutschen Haus in Vancouver wird die Webseite der Olympia-Opposition lebendig. Auf Facebook ist man auch aktiv. Es bleibt aber natÃ¼rlich ein ungleiches Duell:</p>
<p>Hier ein politisch-industrieller Komplex &#8211; dort wenige Enthusiasten. Hier in Teilen gesteuerte Medien, mitunter Propagandaaktionen &#8211; dort das BemÃ¼hen von EinzelkÃ¤mpfern, die auf vielfÃ¤ltige Weise unter Druck gesetzt werden. Kommunikationsherrschaft ist allerdings in Zeiten von Social Media schwer aufrechtzuerhalten. Manche haben Probleme damit, das anzuerkennen.</p>
<p>Ãœber das englische Thesenpapier der Olympiagegner, das letzte Woche verÃ¶ffentlicht wurde (<a title="Munich 2018: We do not want the Games!" href="http://jensweinreich.de/2010/02/11/munich-2018-we-do-not-want-the-games/" target="_self">Munich2018: We do not want the Games!</a>), hat man in der Branche schon heftig debattiert.</p>
<ul>
<li>Lesebefehl: <strong><a title="NOlympia MÃ¼nchen 2018" href="http://www.nolympia.de" target="_blank">www.NOlympia.de</a></strong></li>
</ul>
<p>Die achtzehn GrÃ¼nde gegen die Olympiabewerbung lauten:</p>
<ol>
<li><a title="Klimawandel" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/klimawandel/">Klimawandel</a></li>
<li><a title="Schnee?" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/schnee-oder-nicht-schnee/">Schnee?</a></li>
<li><a title="Wasserbedarf" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/wasserbedarf/">Wasserbedarf</a></li>
<li><a title="Naturschutz" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/landschafts-und-naturschutz/">Naturschutz</a></li>
<li><a title="Ski-WM 2011" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/erfahrungen-mit-der-ski-wm-2011/">Ski-WM 2011</a></li>
<li><a title="SportstÃ¤tten" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/das-gescheiterte-konzept-der-sportstatten/">SportstÃ¤tten</a></li>
<li><a title="Platzbedarf" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/platzbedarf/">Platzbedarf</a></li>
<li><a title="Verkehr" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/verkehrsentwicklung/">Verkehr</a></li>
<li><a title="Finanzrisiko" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/finanzrisiko-fuer-austragungsstaetten/">Finanzrisiko</a></li>
<li><a title="Erfahrungen" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/bisherige-erfahrungen-mit-olympischen-winterspielen/">Erfahrungen</a></li>
<li><a title="BevÃ¶lkerung" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/belastungen-fur-bevolkerung/">BevÃ¶lkerung</a></li>
<li><a title="Tourismus" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/entwicklung-des-tourismus1/">Tourismus</a></li>
<li><a title="Dialog" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/partizipationsfalle-oder-dialog/">Dialog</a></li>
<li><a title="Sicherheit" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/grunde-gegen-olympia-2018sicherheit/">Sicherheit</a></li>
<li><a title="VertrÃ¤ge IOC" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/vertrage-des-ioc/">VertrÃ¤ge IOC</a></li>
<li><a title="Umweltkonzept 18 Leitprojekte 2018" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/bewertung-18-leitprojekte-2018/">Umweltkonzept 18 Leitprojekte 2018</a></li>
<li><a title="MÃ¼nchen 2018" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/munchen/">MÃ¼nchen 2018</a></li>
<li><a title="Vancouver" href="http://www.nolympia.de/grunde-gegen-olympia-2018/vancouver/">Vancouver</a></li>
</ol>
<ul></ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/02/19/nolympia-2018-18-grunde-gegen-die-olympiabewerbung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>45</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Munich 2018: &#8220;We do not want the Games!&#8221;</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2010/02/11/munich-2018-we-do-not-want-the-games/</link>
		<comments>http://www.jensweinreich.de/2010/02/11/munich-2018-we-do-not-want-the-games/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 11:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[axel doering]]></category>
		<category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[finanzierung von mega-events]]></category>
		<category><![CDATA[mÃ¼nchen 2018]]></category>
		<category><![CDATA[nok]]></category>
		<category><![CDATA[nolympia 2018]]></category>
		<category><![CDATA[olympiabewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[olympic resistance network]]></category>
		<category><![CDATA[steuermittel]]></category>
		<category><![CDATA[transparenzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[winterspiele 2018]]></category>
		<category><![CDATA[christian hierneis]]></category>
		<category><![CDATA[ioc]]></category>
		<category><![CDATA[korbinian freier]]></category>
		<category><![CDATA[ludwig hartmann]]></category>
		<category><![CDATA[nazi olympics]]></category>
		<category><![CDATA[winterspiele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6650</guid>
		<description><![CDATA[Statement of the Munich 2018 Olympic Resistance Network: NOlympics 2018 in Munich! Resistance network is growing! Amongst the local community the â€œMunich +2â€? bid for the Olympic Winter Games 2018 is a topic of ever increasing controversy. The pro Olympic contingent generates glowing prospects of financial gain, an improved infrastructure and a boost for the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Statement of the Munich 2018 Olympic Resistance Network:</em></p>
<blockquote><p><strong><span style="font-weight: normal;"><strong>NOlympics 2018 in Munich! Resistance network is growing!</strong></span></strong></p>
<p>Amongst the local community the â€œMunich +2â€? bid for the Olympic Winter Games 2018 is a topic of ever increasing controversy. The pro Olympic contingent generates glowing prospects of financial gain, an improved infrastructure and a boost for the region in positive publicity. Garmisch-Partenkirchen maintains that the town to this day still reaps the benefits that are a result of the 1936 Nazi Olympics. Unfortunately, this dark chapter in the history of Garmisch-Partenkirchen has never thoroughly come to light.</p>
<p><strong><em>The dark side of the coin</em></strong></p>
<p>All that glitters is not golden and in reference to the shimmering Olympic medal there is also a darker side of that coin. Greenwashing and Alpine Disneyland in spite of the climate change, zero transparency and lack of democratic control, immoral adhesion contracts for the host towns, the actual expenditure for the games themselves is constantly rising and megalomaniac road construction projects â€“ in short, the Munich, Garmisch-Partenkirchen and SchÃ¶nau bid for the Olympic Winter Games 2018 represents all of this and more.</p>
<p>If we take a realistic view at the requirements and planning proposals of the Munich bid, it is plain to see that the 2018 games are not only an uncalculated ecological and economical venture but they also pose as a social risk for many local citizens, more so for the people who dwell in the mountains towns of Garmisch-Partenkirchen, Berchtesgaden and Oberammergau.</p>
<p><strong><em>The opposition is gaining momentum <span id="more-6650"></span><br />
</em></strong></p>
<p>The platform NOlympia was founded in Munich on January 11, 2010, with a view to preventing this pending disaster by stopping the Olympic Winter Games from taking place in these harrowing times of climate change. The platform comprises large nature preserve associations such as the Bund Naturschutz, political parties such as the Greens or the Ã–DP, the Society for Ecological Research and dedicated private individuals. In addition, there is growing opposition from the local citizens of Garmisch-Partenkirchen and Oberammergau and from the land owners who will be affected. With each new piece of legitimate information that is added to the growing dossier, this opposing movement finds a mounting response. A survey that was conducted in November 2009 in Garmisch-Partenkirchen revealed that only 57% were in favour of the games. A more detailed and in-depth line of questioning revealed, however, that the votes in favour are generally the people who are uninformed and unaware of the concealed negative effects. In short, this means that the more information gathered, the more likely it will be for the percentage of those who are in favour of the games to decrease.</p>
<p>Currently, there are two websites under construction which will possibly go live in February:Â <a title="NOlympia.de" href="http://www.nolympia.de" target="_blank">NOlympia</a> andÂ <a title="NOlympia 2018" href="http://www.nolympia2018.de" target="_blank">NOlympia2018</a>. As an example, the website of the Society for Ecological Research reveals the drastic environmental interventions with regards to the forest clearing that will be necessary to create the Ski World Cup slopes in Garmisch-Partenkirchen (www.goef.de : Arbeitsschwerpunkte/Olympische Winterspiele). Several more information events, with â€“ amongst others â€“ the Olympia critic Willy Rehberg from Salzburg, are already planned (March 9 in Garmisch-Partenkirchen and March 11 in Berchtesgaden).</p>
<p><em><strong>No snow guarantee due to climate change</strong></em></p>
<p>â€œMunich + 2â€? â€“ the town of Munich and the communities of Garmisch-Partenkirchen, Oberammergau and SchÃ¶nau am KÃ¶nigssee â€“ make their bid with the promises of â€œecologicalâ€?, â€œsustainableâ€? and â€œclimate neutralâ€? games. Even a â€œgreen heritageâ€? for the local area has been pledged. But how can they possibly fulfil theses requirements for 2018, i.e. in eight years time, in the times of the climate change? How can they guarantee e.g. reliable snow conditions? It is a fact that the affected Alpine region is ecologically very sensitive and has only low altitudes that range from 900 to 1700 metres.</p>
<p>Currently, the televised images of the drastic measures taken in Vancouver are in view for the whole world see. Gigantic trucks and helicopters hauling massive loads of snow as the slopes of Vancouver are subjected to record spring-like temperatures. This should be a warning of grim prospects for us if the Munich 2018 games take place (as early as 2007, the world cup in Garmisch could only be secured by colossal transportations of snow using trucks from the Wipptal which is 100 km away). The effects of producing snow for a large area are the opposite of sustainable with regards to the local water supply and the massive energy consumption that goes along with it. Already in 2007, the costs for one single snow cannon were greater than the amount of money that the Garmisch council received for the sale of one social flat.</p>
<p><em><strong>What must be built to accommodate the games, interventions into nature and the environment</strong></em></p>
<p>Contrary to the statements of the bidders, a large number of new facilities would have to be built such as the â€œSnow Villageâ€? and the Media Village, the street for the sporting facilities, parking places, a small jump, lifts and even more facilities that would be necessary for the skiing competitions. The construction of these facilities constitutes a massive intervention into nature and will permanently destroy the century old small scale agriculture and valuable cultural landscape devastating the abundant wildlife species in the meadows. The large-scale forest clearings at the Kandahar slope in Garmisch which was within the framework of the preparations for the Ski World Cup 2011 proved that such invention can turn out to be a lot bigger than originally planned and approved: baring this in mind prepare for substantial serious consequences as the results of the Olympic constructions.</p>
<p>Temporary facilities for cross-country skiing and biathlon are planned to be built on the beautiful suntrap meadows of Oberammergau in the midst of a wonderful natural and cultural landscape.</p>
<p>In addition to the plans for road construction, there also exist other extensive construction plans with regards to the bid for 2018:</p>
<p>The plans for motorway and main road construction is estimated at the cost of about 2 billion Euros; whereas the extension of public transport is planned with an investment of only 300 million Euros, a clear thwarting of the goad of sustainable games. If all main roads in the area of the Loisachtal â€“ in which Garmisch-Partenkirchen is located â€“ are built, then the valley will be part of a new transit road, this will result in a massive increase in traffic that will greatly influence the future of the affected towns and the landscapes.</p>
<p><em><strong>Security Costs</strong></em></p>
<p>In Vancouver, the security costs quintupled. According to estimations, the security costs alone will reach 1 billion $ (for the Munich bid the security costs were estimated with 17 to 21 million â‚¬, even though the risk of danger is a very real prospect due to the terror attack at the Summer Olympic Games). Up to now, there has been no mention whatsoever in the bidding documents of 16 thousand soldiers and policemen who are planned to be deployed as the security force.</p>
<p><em><strong>The IOC and their adhesion contracts</strong></em></p>
<p>The IOC places all responsibilities and liabilities, all costs and succeeding costs (occurring after the games), all risks firmly onto the shoulders of bidding townsâ€™ in contrast the IOC secures all advantages, rights and financial securities for itself. When Salzburg was still in the bidding, Austrian finance lawyers proclaimed these contracts as â€œimmoral adhesion contractsâ€?.</p>
<p>We do not want to be amongst the towns that submit themselves to the diktat of these immoral contracts through the IOC: Contracts in which the undersigning local councils have to make guarantees at a time where the actual contract is not yet available. The following passage is taken from the annex to the consultation basics: â€œThe decision making on this guarantee must be made without knowing the later content of the contract and the respective duties that have yet to be revealed.â€?<img title="Weiterlesen..." src="http://jensweinreich.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><em><strong>The financial effects on the communities and their citizens</strong></em></p>
<p>The bidding towns of Munich, Garmisch-Partenkirchen and Oberammergau are already amongst the towns with the highest rate of debt in Bavaria. The financial effects of hosting the winter games will render these communities unable to act and redeem.</p>
<p>The Olympic winter games lead to massive cost increases in the town, to the construction of second homes and a rise in rents. This means that the living costs of the local population will substantially increase and remain so.</p>
<p><em><strong>We do not want the games!</strong></em></p>
<p>The constant planning and re-planning and the never ending discussion on which location for both the permanent and temporary facilities already makes it quite clear at this early stage that the valley of Garmisch-Partenkirchen is far too small to host such a huge event.</p>
<p>Another example for the insecurity of the planning is the promise of a â€œlighthouse project within the environmental conceptâ€? of the bidding association: Already even before submitting the bidding documents the so-called biosphere reservation â€“ announced as green heritage â€“ was found to be unfeasible.</p>
<p>Knowing that the games will also be a high risk for the tourism branch in a town like Garmisch-Partenkirchen, that the increase in the guest figures are mere fiction, that the debts and problems will suffocate all of the participating towns of the bid â€œMunich + 2 we do not want the games, especially not here in Upper Bavaria.</p>
<p>In these dire times of the climate change responsible actions to avoid any CO2 output are required more than ever before. Every four years the Olympic winter games in their current dimensions become a massive detriment to each and every new hosting mountain area.</p>
<p>February 11, 2010</p>
<p><strong>NOlympia 2018</strong></p>
<p><em>Contact:</em></p>
<ul>
<li>Axel Doering, Garmisch-Partenkirchen: doering@bn-gap.de</li>
<li>Korbinian Freier, Oberammergau: korbinian.freier@zmaw.de</li>
<li>Christian Hierneis, MÃ¼nchen: hierneis@gmx.de</li>
<li>Ludwig Hartmann: Ludwig.Hartmann@gruene-fraktion-bayern.de</li>
<li>Bartl Wimmer, Berchtesgadener Land: wimmer@synlab.de</li>
<li>Dieter Janecek, GrÃ¼ne Bayern: dieter.janecek@bayern.gruene.de</li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/02/11/munich-2018-we-do-not-want-the-games/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>37</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MÃ¼nchen 2018: Studie der FH, AnnÃ¤herung an die Wahrheit?</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2010/01/21/munchen-2018-studie-der-fh-annaherung-an-die-wahrheit/</link>
		<comments>http://www.jensweinreich.de/2010/01/21/munchen-2018-studie-der-fh-annaherung-an-die-wahrheit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 17:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[fh mÃ¼nchen]]></category>
		<category><![CDATA[finanzierung von mega-events]]></category>
		<category><![CDATA[mÃ¼nchen 2018]]></category>
		<category><![CDATA[nolympia 2018]]></category>
		<category><![CDATA[olympiabewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>
		<category><![CDATA[umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[voting]]></category>
		<category><![CDATA[winterspiele 2018]]></category>
		<category><![CDATA[fachhochschule mÃ¼nchen]]></category>
		<category><![CDATA[garmisch-partenkirchen]]></category>
		<category><![CDATA[hochschule fÃ¼r angewandte wissenschaften mÃ¼nchen]]></category>
		<category><![CDATA[winterspiele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6230</guid>
		<description><![CDATA[Immerhin, die Studie der Hochschule fÃ¼r Angewandte Wissenschaften MÃ¼nchen, FakultÃ¤t fÃ¼r Tourismus, zur deutschen Olympiabewerbung 2018 und speziell zur Stimmung in der Krisenregion Garmisch-Partenkirchen hat es in die Medien geschafft. Sogar die traditionell olympiabegeisterten Nachrichtenagenturen, die in den vergangenen Wochen jeden Unsinn der Olympia GmbH hochgejazzt haben, berichten darÃ¼ber und liefern schrÃ¤ge Ãœberschriften, etwa die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immerhin, die Studie der Hochschule fÃ¼r Angewandte Wissenschaften MÃ¼nchen, <a title="FH MÃ¼nchen, FakultÃ¤t fÃ¼r Tourismus" href="http://tr.fh-muenchen.de/" target="_blank">FakultÃ¤t fÃ¼r Tourismus</a>, zur deutschen Olympiabewerbung 2018 und speziell zur Stimmung in der Krisenregion Garmisch-Partenkirchen hat es in die Medien geschafft. Sogar die traditionell olympiabegeisterten Nachrichtenagenturen, die in den vergangenen Wochen jeden Unsinn der Olympia GmbH hochgejazzt haben, berichten darÃ¼ber und liefern schrÃ¤ge Ãœberschriften, etwa die dpa: &#8220;Euphorie ist anders: Gegenwind fÃ¼r Olympia-Bewerbung&#8221;.</p>
<p>Hier nun wie gewohnt die <strong><a title="Olympiastudie GAP, Januar 2010" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/01/olympia2018_noch_keine_euphorie.pdf" target="_blank">Studie im Original</a></strong> (pdf, 12 Seiten, 311 KB) und einige Kernaussagen, die nicht so sehr mit den frÃ¶hlichen PR-MÃ¤rchen korrespondieren, die von Olympiaplanern und ihren Fans in Politik und Medienwirtschaft in Umlauf gebracht werden:</p>
<ul>
<blockquote>
<li>Knapp die HÃ¤lfte der BÃ¼rger befÃ¼rwortet eine Bewerbung, etwas mehr als ein Viertel lehnt sie ab</li>
<li>Die Erwartung an einen positiven Ausgang eines BÃ¼rgerentscheids Ã¼berwiegt â€“ dennoch wird von einem knappen Ergebnis ausgegangen</li>
<li>Die HÃ¤lfte der BÃ¼rger kennt das <a title="MÃ¼nchen 2018: Bewerbungsstart mit neuem Logo" href="http://jensweinreich.de/?p=5649" target="_self">Bewerbungslogo</a> nicht</li>
<li>Viele<span> </span>BefÃ¼rworter<span> </span>erhoffen<span> </span>sich<span> </span>umfassendeÂ Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen</li>
<li>Der Kenntnisstand zu dem wahren Umfang und den Auswirkungen der Spiele ist gering</li>
<li>Ãœber die HÃ¤lfte der BÃ¼rger informiert sich nur ab und zu oder nie Ã¼ber die Bewerbung</li>
<li>Die Mehrheit ist mit der Informationspolitik rund um die Bewerbung unzufrieden, vor allem die Gegner</li>
<li>Die grÃ¶ÃŸte Hoffnung liegt auf der Werbung fÃ¼r den Tourismus und eine allgemeine Bekanntheitssteigerung</li>
<li>Die Angst vor Verschuldung und Ãœberschuldung, Verkehrschaos und NaturzerstÃ¶rung prÃ¤gt die BefÃ¼rchtungen</li>
<li>Die persÃ¶nlichen Hoffnungen und BefÃ¼rchtungen sind sehr gering</li>
</blockquote>
</ul>
<p>Das sind jetzt nicht unbedingt sensationelle Erkenntnisse, aber gut zu wissen ist es allemal.</p>
<p>ErgÃ¤nzend dazu mein bislang letzter <a title="MÃ¼nchen 2018: Entwurf des Mini-Bidbooks ..." href="http://jensweinreich.de/?p=5834" target="_self">ausfÃ¼hrlicher Beitrag zur Olympiabewerbung</a> mit zahlreichen Dokumenten (u.a. Entwurf des Mini-Bewerbungsbuches) und natÃ¼rlich den wichtigsten Links aus anderen Medien, von Ralf gewohnt aufopfernd zusammengestellt (vielen Dank mal wieder dafÃ¼r).</p>
<p>Es tut sich was, und siehe: Auch <a title="www.nolympia2018.de" href="http://www.nolympia2018.de/" target="_blank">dieses zarte PflÃ¤nzchen</a> wÃ¤chst und gedeiht.</p>
<p>Darf ich mal wieder an diese Abstimmung erinnern?</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/01/21/munchen-2018-studie-der-fh-annaherung-an-die-wahrheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>40</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

