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	<title>jens weinreich &#187; lindsey vonn</title>
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	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
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		<title>Vancouver 2010: die ersten Olympischen Social-Media-Spiele</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 13:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[VANCOUVER. Wie versprochen, noch einige Zeilen zu den IOC-Blogger-Richtlinien fÃ¼r Olympia-Akkreditierte. Je lÃ¤nger ich darÃ¼ber nachdenke, desto skandalÃ¶ser finde ich es. Glaube auch nicht, dass diese Restriktionen aufrechtzuerhalten sind im digitalen Zeitalter, wo alle Grenzen verschwimmen und jeder zum Publisher wird. Werde sicher in den kommenden Tagen einige Male drauf eingehen und zumindest einige Aspekte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VANCOUVER. Wie versprochen, noch einige Zeilen zu den <a title="IOC-Blogger-Richtlinien fÃ¼r Olympiateilnehmer" href="http://jensweinreich.de/2010/02/07/die-ioc-blogger-richtlinien-fur-olympiateilnehmer/" target="_self">IOC-Blogger-Richtlinien fÃ¼r Olympia-Akkreditierte</a>. Je lÃ¤nger ich darÃ¼ber nachdenke, desto skandalÃ¶ser finde ich es. Glaube auch nicht, dass diese Restriktionen aufrechtzuerhalten sind im digitalen Zeitalter, wo alle Grenzen verschwimmen und jeder zum Publisher wird. Werde sicher in den kommenden Tagen einige Male drauf eingehen und zumindest einige Aspekte der hochkomplexen Thematik anreiÃŸen. In der Vorbereitung auf diesen Beitrag habe ich einen langen Artikel von <a title="RenÃ© Martens" href="http://renemartens.posterous.com/" target="_blank">RenÃ© Martens</a> in der Funkkorrespondenz vom Dezember 2009 gelesen (&#8220;Wem gehÃ¶rt der Sport?&#8221;). Der Artikel ist nicht frei verfÃ¼gbar. WÃ¼rde das liebend gern als Gastbeitrag verÃ¶ffentlichen und/oder mindestens auf das Original verlinken, just in case, RenÃ© Martens liest mit &#8230;</p>
<p>Nun aber mein aktuelles Geschichtlein:</p>
<p>Die Dienstmeldung von Lindsey Vonn kam Ã¼berraschend. Die weltbeste alpine Skirennfahrerin teilte auf <a title="Twitter, Lindsey Vonn" href="http://twitter.com/lindseyvonn" target="_blank">Twitter</a> und <a title="FB, Lindsey Vonn" href="http://m.facebook.com/LindseyVonnUSA?rd7a3dfbf&amp;v=feed&amp;story_fbid=285754899727&amp;fp=1&amp;refid=0#comments_285754899727" target="_blank">Facebook</a> mit:</p>
<blockquote><p>Hey Everyone, because of the Olympic rules (blackout period) I will not be able to post any updates from now until march 3rd. Sorry, it bums me out too! Even though I won&#8217;t be able to write to you I can still get your messages so keep them coming! :) xoxo Lv</p></blockquote>
<p>Es wird hier jetzt eine Weile ruhig. GemÃ¤ÃŸ den olympischen Richtlinien darf ich mich bis Anfang MÃ¤rz nicht melden. Die Nachricht verbreitete sich Ende vergangener Woche in Windeseile. 25.000 bestÃ¤tigte Fans hat Vonn auf Facebook, dem mit bald 400 Millionen Nutzern grÃ¶ÃŸten Online-Netzwerk der Welt. 35.000 Menschen folgen ihren Kurznachrichten auf Twitter. Vonn ist bei den Winterspielen in Vancouver eine Hauptrolle zugedacht. Gerade posierte sie auf dem Olympia-Cover von Sports Illustrated. Und nun das.</p>
<p>Das IOC verbietet Lindsey Vonn zu bloggen? Im Nu war das Thema ganz groÃŸ in den herkÃ¶mmlichen Medien. Kaum eine amerikanische Zeitung, kaum ein Internetportal, kaum eine TV-Station, die nicht berichtete.</p>
<p>Das Problem war nur: Lindsey Vonn hatte die â€žIOC Blogging Guidelinesâ€œ nicht gelesen und sich aufs HÃ¶rensagen verlassen. Vom amerikanischen Olympiakomitee USOC und vom IOC wurde sie umgehend aufgeklÃ¤rt. StandesgemÃ¤ÃŸ via Twitter.</p>
<p>â€žLindsey Vonn dachte, sie dÃ¼rfe wÃ¤hrend der Spiele nichts postenâ€œ, sagte mir IOC-Kommunikationsdirektor Mark Adams. â€žDas stimmt nicht. Wir haben sofort getwittert und ihr die Regeln geschickt. Ich rÃ¤ume ein, dass die Regeln vielleicht etwas schwer zu verstehen sind. Es ist nun mal eine neue Ã„ra. Es ist schwer, die Regeln den rasanten Entwicklungen im Bereich Social Media anzupassen.â€œ</p>
<p>Das IOC hat die 13 Regeln fÃ¼r Vancouver im September 2009 verÃ¶ffentlicht. Die â€žBlogging Guidelinesâ€œ (<a title="Blogging-Guidelines Englisch" href="http://jensweinreich.de/2010/02/03/vancouver-1-die-ruhe-vor-dem-sturm-und-die-ioc-blogger-richtlinien/" target="_self">englische Version</a>, <a title="Blogging-Guidelines Deutsch" href="http://jensweinreich.de/2010/02/07/die-ioc-blogger-richtlinien-fur-olympiateilnehmer/" target="_self">deutsche Version</a>) gelten fÃ¼r alle Olympia-Akkreditierte â€“ mit Ausnahme von Journalisten. Deren Arbeit ist durch Artikel 49 der Olympischen Charta geschÃ¼tzt, sagt das IOC.</p>
<blockquote><p><strong>49 Â Media Coverage of the Olympic Games</strong></p>
<p>1. The IOC takes all necessary steps in order to ensure the fullest coverage by the different media and the widest possible audience in the world for the Olympic Games.</p>
<p>2. All decisions concerning the coverage of the Olympic Games by the media rest within the competence of the IOC.</p>
<p><em>Bye-law to Rule 49</em></p>
<p>1. It is an objective of the Olympic Movement that, through its contents, the media coverage of the Olympic Games should spread and promote the principles and values of Olympism.</p>
<p>2. The IOC Executive Board establishes all technical regulations and requirements regarding media coverage of the Olympic Games in an IOC Media Guide, which forms an integral part of the Host City Contract. The contents of the IOC Media Guide, and all other instructions of the IOC Executive Board, are binding for any and all persons involved in media coverage of the Olympic Games.</p>
<p>3. Only those persons accredited as media may act as journalists, reporters or in any other media capacity. Under no circumstances, throughout the duration of the Olympic Games, may any athlete, coach, official, press attachÃ© or any other accredited participant act as a journalist or in any other media capacity.</p></blockquote>
<p><span id="more-6605"></span>Sportler also dÃ¼rfen wÃ¤hrend der Spiele nicht journalistisch arbeiten, lediglich persÃ¶nliche Aufzeichnungen verÃ¶ffentlichen, ob nun in einem Blog oder in diversen Netzwerken. Sie dÃ¼rfen nur Tagebuch fÃ¼hren und sollen sich auf ihre Erlebnisse beschrÃ¤nken, nicht aber Ã¼ber Konkurrenten schreiben, schon gar keine olympischen Betriebsgeheimnisse verraten. So steht es in den Richtlinien. Die Regeln wurden im Vergleich zu den Sommerspielen 2008 in Peking verschÃ¤rft: Sportler dÃ¼rfen auf ihren Webseiten und Blogs keine Olympischen Ringe und auch nicht das Logo der Vancouver-Spiele benutzen. Zu einigen anderen Ã„nderungen hat sich <a title="Athletenbloggen in Vancouver ..." href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/05/15/screensport-am-freitag-athletenbloggen-in-vancouver-2010/" target="_blank">Dogfood schon vor Monaten geÃ¤uÃŸert</a>.</p>
<p>Angeblich stehen bei den Spielen und fÃ¼r das IOC doch immer die Sportler im Mittelpunkt. Die aber haben kein privates Recht an olympischen Symbolen. Die Exklusivrechte der Sponsoren und TV-Stationen mÃ¼ssen gewahrt werden. Nur so kÃ¶nnen jene Milliarden generiert werden, â€ždie letztlich allen Sportlern und VerbÃ¤nden zugute kommenâ€œ, argumentiert Mark Adams. â€žNatÃ¼rlich dÃ¼rfen Sportler bloggen. Wir ermuntern sie sogar dazu. Sie sollen twittern und Facebook nutzen.â€œ Irritationen, wie sie nicht nur Lindsey Vonn offenbarte, will das IOC am Dienstag beim Treffen mit allen Delegationsleitern (Chef de Mission) ausrÃ¤umen. Der DOSB, traditionell fest mit dem IOC verschweiÃŸt, meldet bislang keine ProblemfÃ¤lle, wohl aber viele Fragen und Unklarheiten.</p>
<p>Die KomplexitÃ¤t der neuen Medienwirklichkeit, die Revolution auf dem Kommunikationssektor lÃ¤sst sich nicht in dreizehn Regeln fassen. Mark Adams spricht von Grauzonen, in die man sich vortaste. Das BemÃ¼hen ist dem IOC nicht abzusprechen. Man hat schnell gelernt, ist in den groÃŸen Netzwerken aktiv, seit einem Monat auch auf Facebook, wo das IOC am Sonntag 770.000 Fans hatte, und 20 Stunden spÃ¤ter, in dieser Sekunde, schon 826.000.</p>
<p>Bis Freitag, zur ErÃ¶ffnung der Winterspiele, rechnet Adams mit einer Million.</p>
<blockquote><p>â€žUnd das in vier Wochen! PhÃ¤nomenal! Und auf Facebook wird viel aktiver kommuniziert als auf unserer Webseite.â€œ</p></blockquote>
<p>Sich dieser Dynamik anzupassen, â€žfÃ¤llt jedem Apparat schwer, auch dem IOCâ€œ, sagt Adams. â€žDa drauÃŸen sind viele Menschen, die Ã¼ber uns reden. Ich sage, wir sollten zumindest versuchen, mit unseren Fans und auch mit unseren Kritikern zu diskutieren. Sich nicht zu beteiligen, ist keine Option. Denn die Diskussion findet sonst ohne uns statt.â€?</p>
<p>(Das nehme ich ihm natÃ¼rlich nicht ab, und das weiÃŸ er auch. Ich erinnere nur kurz an die unsÃ¤glichen Aktionen beim Olympischen Kongress in Kopenhagen oder daran, dass er nicht erlaubt, die SekretÃ¤rin der Ethik-Kommission zu interviewen. Viele andere Beispiele lieÃŸen sich nennen. Aber das ist nur ein Einschub, der an dieser Stelle nicht entscheidend ist, den ich mir bloÃŸ nicht verkneifen konnte. Wie so ein Tanker wie das IOC auf die Herausforderungen reagiert, zÃ¤hlt fÃ¼r mich zu den interessantesten Sportthemen des Jahres. Ich sage nur: Youth Olympic Games in Singapur.)</p>
<p>Das IOC hat inzwischen mit Alex Huot einen â€žSocial Media Managerâ€œ benannt. Eigentlich brÃ¤uchte es einige Dutzend Angestellte in diesem Bereich. Doch Unter PrÃ¤sident Jacques Rogge ist Sparsamkeit befohlen. Wenngleich das Thema Neue Medien ganz oben auf der Agenda steht.</p>
<p>Aus Sicht des IOC waren die Sommerspiele <strong>2004 in Athen die ersten richtigen Internetspiele</strong>, weil Dank Breitbandverbindungen erstmals groÃŸflÃ¤chig Online-Ãœbertragungen mÃ¶glich waren. Die Sommerspiele <strong>2008 in Peking werden als erste digitale Spiele</strong> gefÃ¼hrt und haben den Mythos ausgelÃ¶scht, dass die Online-Medien angeblich den TV-Anstalten das GeschÃ¤ft vermiesen. Nein, die GeschÃ¤ftsfelder profitieren voneinander, schreiben IOC-Medienmanager in ihrer Peking-Auswertung. Ãœber die vielen neuen KanÃ¤le erreicht der Olympiakonzern endlich wieder eine jÃ¼ngere Zielgruppe, wie interne Analysen und eine Studie der Firma â€žSponsorship Intelligenceâ€œ beweisen.</p>
<p>â€ž<strong>In Vancouver erleben wir nun die ersten Social-Media-Spiele</strong>â€œ, sagt Direktor Adams. <strong>2012 will das IOC in London in diesem Bereich richtig Geld verdienen</strong>, um drohende Mindereinnahmen aus dem herkÃ¶mmlichen TV-GeschÃ¤ft auszugleichen.</p>
<p>Ein Auszug aus den IOC-Unterlagen:</p>
<blockquote><p>London 2012 is certainly expected to set an example in terms of proven &amp; profitable commercial model being reached on digital media broadcast of the Olympic Games spectacle. With ongoing efforts of our partners and ourselves, we expect to embrace more digital media and user participation centric exploitations. These initiatives, to include exploitation of our valuable Olympic Games Archives and social networking platforms, should help develop a presence outside Games-time as well paving the way for reaching out to new audience.</p></blockquote>
<p>Und noch eine Passage, auch wenn ich Gefahr laufe, abzuschweifen:</p>
<blockquote><p>The Digital Revolution encompasses various tools &amp; devices, evolving technology and consumption patterns. Through its various mediums and range of mechanisms of delivery of content whether in data or video format, it enables full exploitation of an Olympic Games broadcast. This means that each moment of an Olympic Games, be it part of ceremonies or sporting action, is guaranteed to be available to the public. It surpasses barriers of famous vs small sports, qualification or final round of events.</p>
<p>Each produced moment is thus guaranteed to be ready for consumption and hence rising opportunities of monetization of this vast and spectacular content that we have to offer in form of the Olympic Games. Digital Media, in particularly the Internet, thus enables all of the content produced (5000 hours for Summer and 1000 hours for Winter Games produced by OBS alone) be broadcast live over multi-streams simultaneously or in VOD, while TV could only show 10% of the whole Games on average.</p>
<p>New content delivery methods across different platforms and mediums, (e.g. Internet including broadband or IPTV, mobile etc.) and growing consumption trends also enhance the number of potential clients interested in Olympic Games broadcast rights, including the telecom firms and Internet Service Providers (ISPs). This increase in interest, of exploiting these rights, is expected to enhance value of these rights and in return the revenue streams of the Olympic Movement.</p>
<p>More than one method of delivery and consumption through Digital Media platforms mean that now we can talk about real interactive user experience of the Olympic Games. It empowers users to view the content on their own terms based on platform, device, time, location and with whole of produced content on offer, they can watch the sport of their choice. Latest technology developments, including ongoing analogue switch-off and others as observed in Beijing, to a certain extent, also enable merger of data and video, resulting in more user centric activation and features like user generated content (UGC), text commentary, trivias, bios, forums, surveys, etc.</p>
<p>All these features extend for taking this enhanced user-experience to outside the Games-time through dissemination of over 35â€™000 hours of archival video content as well as over 600â€™000 images as well as activation through communities based on pillars of Olympic Games in form of the athletes, volunteers, collectors and spectators.</p>
<p>Although we strongly believe that the benefits outnumber the threats, the Digital Revolution comes with a few challenges.</p></blockquote>
<p>PrÃ¤sident Rogge sagte unlÃ¤ngst: Die digitalen Medien seien â€ždie beste Erfindung seit der Erfindung des Fernsehensâ€œ.</p>
<p>Zumindest in diesem Punkt wird Lindsey Vonn nicht widersprechen. Auch wenn sie sich auf Twitter korrigieren musste:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6609" title="Twitter, Lindsey Vonn" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/02/vonn2.jpg" alt="" width="511" height="162" /></p>
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		</item>
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		<title>Die IOC-Blogger-Richtlinien fÃ¼r Olympiateilnehmer</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 12:31:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[VANCOUVER. Die Frage, wie Sportler sich wÃ¤hrend der Olympischen Winterspiele im Bereich Social Media Ã¤uÃŸern dÃ¼rfen, ob es ihnen vielleicht gar verboten ist, Blogs zu betreiben etc. pp., hat nun doch fÃ¼r einige Verwirrung gesorgt. Nicht in Deutschland, aber in den USA, nachdem ausgerechnetÂ Lindsey Vonn der Meinung war, nicht bloggen zu dÃ¼rfen. (Cover:Â SI.com) Ich habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Cover Sport Illustrated, 8. Februar 2010" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/02/0208_large.jpg" alt="" hspace="5" vspace="5" width="300" height="395" align="left" />VANCOUVER. Die Frage, wie Sportler sich wÃ¤hrend der Olympischen Winterspiele im Bereich Social Media Ã¤uÃŸern dÃ¼rfen, ob es ihnen vielleicht gar verboten ist, Blogs zu betreiben etc. pp., hat nun doch fÃ¼r einige Verwirrung gesorgt. Nicht in Deutschland, aber in den USA, nachdem ausgerechnetÂ <a title="Google News: Lindsey Vonn, IOC" href="http://news.google.com/news/search?aq=f&amp;cf=all&amp;ned=us&amp;hl=en&amp;q=lindsey+vonn+ioc" target="_blank">Lindsey Vonn</a> der Meinung war, nicht bloggen zu dÃ¼rfen. (Cover:Â <a title="www.si.com" href="http://sportsillustrated.cnn.com/vault/cover/featured/11382/index.htm" target="_blank">SI.com</a>)</p>
<p>Ich habe die Geschichte aufgeschrieben, HintergrÃ¼nde umrissen und den Beitrag einigen Medien angeboten. Mehr dazu spÃ¤ter, wenn ich den Text bloggemÃ¤ÃŸ mit Quellen und weiterfÃ¼hrenden Infos aufbereite. Ãœber die &#8220;IOC Blogging Guidelines&#8221; (fÃ¼r Sportler, Betreuer u.a.) und die &#8220;IOC Internet Guidelines&#8221; (fÃ¼r Journalisten) haben wir jaÂ <a title="Die Ruhe vor dem Sturm und die IOC-Blogger-Richtlinien" href="http://jensweinreich.de/2010/02/03/vancouver-1-die-ruhe-vor-dem-sturm-und-die-ioc-blogger-richtlinien/" target="_self">bereits ein wenig diskutiert</a>. Auch dieses Thema ist etwas grÃ¶ÃŸer, als ich zunÃ¤chst angenommen hatte. Es ist hochkomplex, zentral fÃ¼r das IOC und sehr interessant. Ich denke, dazu werde ich in den kommenden drei Wochen etliche MosaikstÃ¼ckchen anbieten.</p>
<p>Hier zunÃ¤chst mal die deutsche Ãœbersetzung der &#8220;<a title="Die IOC-Blogger-Richtlinien" href="http://jensweinreich.de/2010/02/03/vancouver-1-die-ruhe-vor-dem-sturm-und-die-ioc-blogger-richtlinien/" target="_self">IOC Blogging Guidelines</a>&#8220;, die der DOSB seinen Sportlern mit auf den Weg gibt:</p>
<blockquote><p><strong>IOC Blogging-Richtlinien fÃ¼r akkreditierte Personen zu den XXI. Olympischen Winterspielen, Vancouver 2010</strong></p>
<p>Die vorliegenden Richtlinien wurden fÃ¼r Personen mit Akkreditierung (&#8220;akkreditierte Personen&#8221;) zu den XXI. Olympischen Winterspielen, Vancouver 2010 (die &#8220;Spiele&#8221;) entwickelt, die persÃ¶nliche Blogs fÃ¼hren, welche der Allgemeinheit zugÃ¤nglich sind und beliebige Inhalte im Zusammenhang mit ihren persÃ¶nlichen Erfahrungen und ihrer Teilnahme an den Spielen enthalten (&#8220;olympische Inhalte&#8221;), und zwar von der Ã–ffnung des Olympischen Dorfes am 4. Februar 2010 bis zur SchlieÃŸung des Olympischen Dorfes am 3. MÃ¤rz 2010. Sie gelten auch fÃ¼r akkreditierte Personen, die olympische Inhalte auf den Internetseiten von anderen Personen einstellen.</p>
<p>Das IOC sieht das Bloggen in Ãœbereinstimmung mit den vorliegenden Richtlinien als eine rechtmÃ¤ÃŸige Form des persÃ¶nlichen Ausdrucks und nicht als eine Form des Journalismus. Deswegen ist das IOC nicht der Ansicht, dass Blogs von akkreditierten Personen, die den vorliegenden Richtlinien entsprechen, dem Absatz 3 der Vorschriften zur Regel 49 der Olympischen Charta entgegenstehen, wo es heiÃŸt: &#8220;Nur Personen, die als Medienvertreter akkreditiert sind, kÃ¶nnen als Journalisten, Reporter oder in einer anderen Medien-Eigenschaft tÃ¤tig werden.&#8221;</p>
<p>AuÃŸerdem mÃ¼ssen Personen, die eine Akkreditierung fÃ¼r die Spiele besitzen, die Olympische Charta beachten.</p>
<p><strong>1. Definition von &#8220;Blog&#8221;</strong></p>
<p>Zum Zwecke dieser Richtlinien, ist ein Blog eine spezielle Internetseite, wo EintrÃ¤ge gemacht werden (wie in einem Journal oder Tagebuch), die normalerweise in umgekehrter chronologischer Reihenfolge angezeigt werden, und der breiten Ã–ffentlichkeit zugÃ¤nglich ist.</p>
<p><strong>2. PersÃ¶nliche Informationen</strong></p>
<p>Wenn Personen mit einer Akkreditierung fÃ¼r die Spiele olympische Inhalte verÃ¶ffentlichen, mÃ¼ssen diese ausschlieÃŸlich auf die eigene Olympia-Erfahrung begrenzt sein. Unbeschadet der AllgemeingÃ¼ltigkeit des zuvor Gesagten, sollen Blogs von akkreditieren Personen die Form eines Tagebuchs oder Journals haben und keinesfalls Interviews mit anderen akkreditierten Personen oder Geschichten Ã¼ber diese enthalten.</p>
<p>Akkreditierte Personen sollen keine Informationen vertraulicher oder privater Art Ã¼ber Dritte preisgeben, wie zum Beispiel Informationen, die die Sicherheit, DurchfÃ¼hrung und Organisation der Spiele und, gegebenenfalls, die jeweiligen Olympiateams der akkreditierten Personen oder die PrivatsphÃ¤re einer anderen akkreditierten Person gefÃ¤hrden kÃ¶nnen.</p>
<p>Auf jeden Fall mÃ¼ssen Olympia-Blogs akkreditierter Personen jederzeit dem Olympischen Geist und den GrundsÃ¤tzen der Olympischen Idee entsprechen, wie sie in der Olympischen Charta enthalten sind; sie mÃ¼ssen wÃ¼rdig sein und dem guten Geschmack entsprechen.</p>
<p><strong>3. Kein Ton und keine bewegten Bilder von den Spielen</strong></p>
<p>Die Verbreitung von bewegten Bildern der Spiele durch gleich welches Medium, einschlieÃŸlich Darstellung per Internet, ist Bestandteil des Rechts am geistigen Eigentum, das das IOC besitzt. Es dÃ¼rfen keine vertonten oder bewegten Bilder (einschlieÃŸlich Sequenzen von Standfotos, die bewegte Bilder simulieren) von olympischen Veranstaltungen jeder Art zur VerfÃ¼gung gestellt werden, egal ob direkt oder zeitverzÃ¶gert und unabhÃ¤ngig von der Quelle, einschlieÃŸlich sportliches Geschehen, ErÃ¶ffnungsfeier, Schlusszeremonie und Medaillenvergabe oder sonstige TÃ¤tigkeiten, die in einem Bereich stattfinden, fÃ¼r dessen Betreten ein olympischer IdentitÃ¤tsnachweis und eine Akkreditierungskarte (oder eine Eintrittskarte) erforderlich sind â€“ z.B. Wettkampf- und Trainingsorte, Olympisches Dorf, Hauptpressezentrum (&#8220;Akkreditierungsbereiche&#8221;).</p>
<p><strong><img title="Weiterlesen..." src="http://jensweinreich.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-6577"></span>4. Standbilder</strong></p>
<p>Akkreditierte Personen kÃ¶nnen Standbilder zeigen, die von ihnen selbst innerhalb der akkreditierten Zonen aufgenommen wurden, sofern diese Bilder kein sportliches Geschehen der Spiele bzw. die ErÃ¶ffnungs- und Schlussfeier sowie die Medaillenvergabe anlÃ¤sslich der Spiele zeigen. Die akkreditierten Personen sind dafÃ¼r verantwortlich, in Ãœbereinstimmung mit dem vorliegenden Abschnitt die Zustimmung mÃ¶glicher anderer, auf diesen Bildern gezeigten Personen einzuholen. Standbilder dÃ¼rfen nicht in einer fortlaufenden Art und Weise kopiert werden, so dass der Eindruck von simulierten bewegten Bildern entsteht.</p>
<p><strong>5. Olympische Schutzmarken</strong></p>
<p>Akkreditierte Personen dÃ¼rfen in ihren Blogs nicht das olympische Symbol verwenden, d. h. die fÃ¼nf ineinander verflochtenen Ringe, die IOC-Besitz sind. Akkreditierte Personen dÃ¼rfen das Wort &#8220;Olympisch&#8221; und andere auf Olympia bezogene Worte in ihren Blogs verwenden, vorausgesetzt dass das Wort â€žOlympischâ€œ und andere auf Olympia bezogene Worte nicht in Zusammenhang mit einer dritten Partei oder Produkten und Dienstleistungen dieser dritten Partei in Verbindung gebracht werden. Auch dÃ¼rfen akkreditierte Personen in ihren Blogs keine anderen olympischen Identifikationen wie z. B. NOK und/oder VANOC Logos oder Maskottchen verwenden, sofern ihnen nicht die vorherige schriftliche Genehmigung des entsprechenden NOKs und/oder VANOC vorliegt.</p>
<p><strong>6. Werbung und Sponsoring</strong></p>
<p>Als allgemeine Regel gilt, dass akkreditierte Personen keine Werbebotschaften in die in ihren Blogs geposteten olympischen Inhalte einbauen dÃ¼rfen. Das bedeutet insbesondere, dass keine Werbung- und SponsoringmÃ¶glichkeiten Dritten angeboten und/oder verkauft werden im Zusammenhang mit olympischen Inhalten in ihren Blogs.</p>
<p>Unbeschadet des zuvor Gesagten, ist Werbung und/oder Sponsoring auf dem Bildschirm nur dann zusammen mit olympischen Inhalten erlaubt, wenn dieses von den IOC-TOP-Partnern stammt (unter http://www.olympic.org/marketing aufgelistet). Vorbehaltlich der obigen AusfÃ¼hrungen darf Werbung und/oder Sponsoring jeder Art weder aufdringlich sein (d.h. keine Popups oder erweiterbare Banner) noch jemals mehr als jeweils 15 Prozent des Bildschirms einnehmen. Daneben dÃ¼rfen auf den Internetseiten von VANOC, der sonstigen Veranstaltungskomitees der Olympischen Spiele und der Nationalen Olympischen Komitees, sowie auf den Internetseiten der offiziellen Inhaber der Senderechte Werbung und Sponsoring in dem Umfang erscheinen, wie vom IOC genehmigt ist.</p>
<p>Akkreditierte Personen dÃ¼rfen olympischen Inhalte auf den Internetseiten von Dritten posten, wenn sichergestellt ist, dass keine werbliche Verbindung einerseits zu solch eines Dritten oder anderer Werbung und/oderSponsoring besteht und andererseits zu olympischen Inhalten.</p>
<p><strong>7. Keine AusschlieÃŸlichkeit</strong></p>
<p>Akkreditierte Personen dÃ¼rfen im Hinblick auf das Posten von olympischen Inhalten keine exklusiven Werbevereinbarungen mit einer Firma eingehen.</p>
<p><strong>8. Domain-Namen/URLs/Seitenbenennung</strong></p>
<p>Domain-Namen, die die Begriffe &#8220;Olympic&#8221;, &#8220;Olympics&#8221; oder Ã¤hnliches enthalten, sind nicht erlaubt (z. B. [meinname]olympic.com wÃ¤re nicht erlaubt, wohingegen [meinname].com/olympic zulÃ¤ssig ist, allerdings nur wÃ¤hrend des Geltungszeitraums der vorliegenden Richtlinien).</p>
<p><strong>9. Links</strong></p>
<p>Um den Zugriff auf die relevanten olympischen Informationen zu erleichtern, werden akkreditierte Personen, die ihre olympischen Inhalte in Ãœbereinstimmung mit den vorliegenden Richtlinien posten, ermutigt, ihre Blogs mit den verschiedenen offiziellen olympischen Internetseiten zu &#8220;verlinken&#8221;, einschlieÃŸlich, wo zutreffend, mit der Internetseite der jeweiligen Olympiamannschaft oder des NOKs der akkreditierten Person. Zu den nÃ¼tzlichen Adressen zÃ¤hlen:</p>
<p>www.olympic.org â€“ Offizielle Internetseite der Olympischen Bewegung www.vancouver2010.com â€“ Offizielle Internetseite der Olympischen Winterspiele Vancouver 2010</p>
<p><strong>10. Haftung</strong></p>
<p>Sie werden darauf aufmerksam gemacht, dass akkreditierte Personen fÃ¼r ihre Kommentare verantwortlich sind, wenn sie ihre Meinungen in einem Blog verÃ¶ffentlichen wollen. Blogger kÃ¶nnen persÃ¶nlich fÃ¼r einen Kommentar haftbar gemacht werden, der als verleumderisch, obszÃ¶n oder urheberrechtlich geschÃ¼tzt gilt. GrundsÃ¤tzlich posten Blogger ihre Blogs auf eigenes Risiko und sollten deutlich machen, dass es sich bei den verÃ¶ffentlichen Ansichten um ihre persÃ¶nliche Meinung handelt.</p>
<p><strong>11. Haftung und sonstige EinschrÃ¤nkungen</strong></p>
<p>VANOC, die Nationalen Olympischen Komitees, die internationalen VerbÃ¤nde und andere an den Spielen anwesende Gruppen (z.B. Medien und Sponsoren) mÃ¼ssen sicherstellen, dass ihre jeweiligen Delegationen (d.h. die Personen, die eine Akkreditierung zu den Spielen erhalten) Ã¼ber den Inhalt der vorliegenden Richtlinien informiert werden und ihr EinverstÃ¤ndnis zu deren vollstÃ¤ndiger Beachtung erklÃ¤ren. Die zuvor genannten Gruppen kÃ¶nnen ihren jeweiligen Delegationen auch strengere Blogging-Richtlinien fÃ¼r die Spiele auferlegen.</p>
<p><strong>12. FrÃ¼here oder spÃ¤tere Vereinbarungen des IOC</strong></p>
<p>Diese Richtlinien kÃ¶nnen nicht so ausgelegt werden, dass sie die Bedingungen und Konditionen in einer Vereinbarung, die das IOC getroffen hat oder treffen wird, Ã¤ndern oder ersetzen.</p>
<p><strong>13. VerstoÃŸ gegen die Richtlinien</strong></p>
<p>Eine Verletzung der vorliegenden Richtlinien durch eine akkreditierte Person kann zum Entzug der olympischen IdentitÃ¤t und Akkreditierungskarte dieser Person fÃ¼hren, wie in der Olympischen Charta vorgesehen. Das IOC behÃ¤lt sich das Recht vor, sÃ¤mtliche MaÃŸnahmen zu ergreifen, die es im Hinblick auf VerstÃ¶ÃŸe gegen diese Richtlinien fÃ¼r geeignet hÃ¤lt, darunter rechtliche Schritte wegen finanzieller Schadenersatzleistungen sowie die VerhÃ¤ngung weiterer Sanktionen.</p></blockquote>
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