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	<title>jens weinreich &#187; jack austin warner</title>
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		<title>live aus ZÃ¼rich, Sepp Blatters Tafelrunde: &#8220;Crisis? What is a crisis?&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 11:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ZÃœRICH. Oh je. Jetzt werden gewiss wieder die Angestellten in der FIFA-Zentrale traktiert und gefilzt. Wie zum Teufel kommt die Traktandendenliste der Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees in dieses Blog? Nun, was ich schon immer sage: Es gibt auch in ZÃ¼rich in der FIFA noch halbwegs aufrechte Personen. Ich werde ab jetzt ein wenig rund um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ZÃœRICH. Oh je. Jetzt werden gewiss wieder die Angestellten in der FIFA-Zentrale traktiert und gefilzt. Wie zum Teufel kommt die Traktandendenliste der Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees in dieses Blog? Nun, was ich schon immer sage: Es gibt auch in ZÃ¼rich in der FIFA noch halbwegs aufrechte Personen.</p>
<p>Ich werde ab jetzt ein wenig rund um die durchaus mit Spannung erwartete Exekutivsitzung bloggen und schicke die Agenda mal als ersten AnreiÃŸer voraus. Da fÃ¤llt mir doch <a title="live-Blog aus ZÃ¼rich: &quot;We are not in a crisis!&quot;" href="http://www.jensweinreich.de/2011/05/31/live-blog-aus-zurich-we-are-not-in-a-crisis/" target="_self">ein Zitat</a> des GroÃŸen Vorsitzenden Joseph Hosni Ben Ali Blatter ein:</p>
<blockquote><p><strong>Crisis? What is a crisis? We are not in a crisis! We are only in some difficulties. And the difficulties will be solved, will be solved inside our family.</strong></p></blockquote>
<p>Und fÃ¼r die ProblemlÃ¶sung ist, wenn ich richtig lese, genau einer von 21 Tagesordnungspunkten vorgesehen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10876" title="Agenda FIFA Exko Oktober 2011 - 1" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/10/exkoagenda1.jpg" alt="" width="524" height="466" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10877" title="Agenda FIFA Exko Oktober 2011 - 2" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/10/exkoagenda2.jpg" alt="" width="521" height="668" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10878" title="Agenda FIFA Exko Oktober 2011 - 3" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/10/exkoagenda3.jpg" alt="" width="533" height="678" /></p>
<p>FÃ¼r Journalisten: Sollten Sie aus dieser Traktandenliste zitieren, geben Sie doch bitte sauber die Quelle an: <a title="www.jensweinreich.de" href="http://www.jensweinreich.de" target="_self">www.jensweinreich.de</a>.</p>
<p>Danke.</p>
<p>Bloggern muss ich das ja nicht sagen.</p>
<p><strong>18.45 Uhr:</strong> Habe auf <a title="jw on Twitter" href="http://twitter.com/#!/jensweinreich" target="_blank">Twitter</a> gerade mal in die Runde gefragt, ob</p>
<ul>
<li>&#8230; eigentlich irgendein Journalist schon eine Einladung zur FIFA-Pressekonferenz nach der Exko-Sitzung am Freitag erhalten hat (ich jedenfalls nicht) &#8230;</li>
<li>&#8230; und ob es stimmt, dass die FIFA-Propagandaabteilung auch hier in ZÃ¼rich handverlesene Journalisten zu einem round table geladen hat, um gute Stimmung zu organisieren.</li>
</ul>
<p><strong>22.44 Uhr:</strong> Die exklusive Runde, in der Journalisten wohl auf FIFA-Linie gebracht werden sollen, findet am Donnerstagmorgen im FIFA-House statt. Habe mich jetzt per Email wenigstens fÃ¼r die PK angemeldet. Eine Info dazu gibt es weiterhin nicht.</p>
<p>Flink noch ein langer Roh-Text (nur ansatzweise redigiert und unverlinkt), den ich heute verschiedenen Zeitungen angeboten habe:</p>
<blockquote><p>ZÃœRICH. Jahrelang haben sich nur wenige Medien mit der flÃ¤chendeckenden Korruption im FuÃŸball-Weltverband FIFA befasst. Doch seit einem Jahr ist das Thema en vogue, kein Tag vergeht ohne neue Meldungen Ã¼ber millionenschwere Schmiergelder, Machtmissbrauch, Schwarzkonten, in dunklen KanÃ¤len verschollene FÃ¶rdermittel â€“ Korruption auf allen Ebenen der FIFA-Pyramide und auf allen Kontinenten. Gerade hat der wegen Korruption zurÃ¼ckgetretene langjÃ¤hrige FIFA-PrÃ¤sident Jack Warner (Trinidad) erneut einen Tsunami an EnthÃ¼llungen versprochen. Gerade wurden in Argentinien weitere Details Ã¼ber die GeschÃ¤fte des FIFA-VizeprÃ¤sidenten Don Julio Grondona bekannt, es geht unter anderem um Schmiergelder in HÃ¶he von 30 Millionen Dollar auf Schweizer Bankkonten. Doch ab Donnerstag soll auf der zweitÃ¤gigen Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees aufgerÃ¤umt werden: â€žWarten Sie den 21. Oktober ab! Dann wird PrÃ¤sident Blatter sein Reformpaket vorstellen.â€œ So trommeln die PR-Herolde des FuÃŸball-Weltverbandes FIFA seit Wochen.</p>
<p>Was ist davon zu halten, wenn ausgerechnet Joseph Blatter, von 1981 bis 1998 GeneralsekretÃ¤r, seither FIFA-PrÃ¤sident, AufklÃ¤rung, Transparenz, Demokratie und KorruptionsbekÃ¤mpfung verspricht?</p>
<p>Fakt ist zunÃ¤chst: Blatter hatte 30 Jahre Zeit, sich darum zu kÃ¼mmern. Stattdessen hat er das System des Gebens und Nehmens in herausragenden Positionen geprÃ¤gt. Noch zwei Tage vor seiner absurden Wiederwahl zum FIFA-PrÃ¤sidenten (bis 2015) hat er Ende Mai auf einer absurd-turbulenten und abgebrochenen Pressekonferenz erklÃ¤rt: â€žKrise? Wir haben keine Krise, nur einige Schwierigkeiten. Und die lÃ¶sen wir in der Familie!â€œ</p>
<p>TatsÃ¤chlich ist nicht einmal die Tagesordnung der Sitzung des Exekutivkomitees Ã¶ffentlich, die dieser Zeitung allerdings vorliegt. 21 Punkte stehen auf der dreiseitigen Traktandenliste. Thema Korruption? Fehlanzeige. Unter Punkt 18 heiÃŸt es lediglich: â€žEthikkommissionâ€œ. Das soll wohl Blatters groÃŸer Auftritt werden.</p>
<p>Doch zuvor erstatten Bericht: die GroÃŸganoven Ricardo Teixeira (als Organisationschef der WM 2014), Grondona (als Chef der FIFA-Finanzkommission) und der US-Amerikaner Chuck Blazer, der als GeneralsekretÃ¤r der nordamerikanischen KonfÃ¶deration CONCACAF nachweislich mindestens zehn Millionen Dollar Kommissionen kassiert hat. Die FIFA unternimmt nichts gegen Blazers Millionendeals, weil der schwergewichtige Absahner Ende des Jahres die CONCACAF verlassen will, sind alle zufrieden.</p>
<p>AuÃŸerdem zÃ¤hlt Afrikas FuÃŸballchef Issa Hayatou (Kamerun) zu den Berichterstattern. Gegen Hayatou ermittelt die IOC-Ethikkommission wegen Bestechung, Blatter hat ihn dennochgerade zum Chef der GOAL-Kommission ernannt, die hunderte Millionen an Entwicklungshilfegeldern verteilt. Viele Millionen dieser GOAL-Projekte sind jedoch verschollen, unter anderem in Thailand, wo der FIFA-Exekutivler Worawi Makudi sein Unwesen und mit FIFA-Investitionen den Wert seiner privaten GrundstÃ¼cke in die HÃ¶he treibt. Makudi wird in ZÃ¼rich zur Frauen-WM 2011 reden und gewiss einige Worte zum Tagesordnungspunkt 11 sagen, zur Vorbereitung auf die HallenfuÃŸball-WM 2012 in Thailand. Auch hier werden Mittel dazu abgezweigt, seinen Reichtum zu mehren.</p>
<p>Es lieÃŸen sich andere brandaktuelle Beispiel von PrivatgeschÃ¤ften der FIFA-VorstÃ¤ndler nennen. Wird einer der Neuen im Gremium, DFB-PrÃ¤sident Theo Zwanziger, wohl den Mut haben, diese Skandale anzusprechen und unverzÃ¼glich AufklÃ¤rung zu fordern?</p>
<p>Zwanziger hat sich dafÃ¼r entschieden, vor dieser Sitzung keine Interviews zu geben. Aus seinem Umfeld verlautet, er sei gut vorbereitet und aufmunitioniert, auch habe er sich mit dem Ligaverband und Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge abgesprochen, der auch als PrÃ¤sident der europÃ¤ischen Klubvereinigung ECA agiert. Rummenigge hatte Blatter vor einigen Wochen noch mit dem gestÃ¼rzten Ã¤gyptischen Diktator Hosni Mubarak verglichen und war zuletzt etwas leiser geworden.</p>
<p>Zwanziger kann sich offenbar eine herausragende Rolle in einer neu geschaffenen Kommission vorstellen, ob die nun Ethikkommission oder â€žLÃ¶sungskommissionâ€œ heiÃŸt, wie von Blatter auf dem FIFA-Kongress vor drei Monaten absurder Weise vorgeschlagen. Eine der Kernfragen lautet aber: Warum sollte Blatter ausgerechnet Zwanziger, einen Neuling in der FIFA, der nicht in den alten Seilschaften hÃ¤ngt, damit beauftragen, LÃ¶sungen herbeizufÃ¼hren? Und welche Kompetenzen wÃ¼rden einem solchen LÃ¶sungsbeauftragten zugesprochen? Ermittlungskompetenzen unter Einbeziehung von Staatsanwaltschaften, FBI, Interpol und anderen Experten fÃ¼r organisierte KriminalitÃ¤t etwa?</p>
<p>Derlei FreirÃ¤ume wird es gewiss nicht geben. Denn dann mÃ¼ssten, zum Beispiel, die Vergaben der FuÃŸball-Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar unabhÃ¤ngig untersucht werden. Die HÃ¤lfte der 24 FIFA-VorstÃ¤ndler liefe Gefahr, als BetrÃ¼ger aufzufliegen. FIFA-Neuling Zwanziger wird am Donnerstagmorgen, noch vor der Exekutivsitzung, schnell merken, welcher Wind weht. Dann nÃ¤mlich empfÃ¤ngt UEFA-PrÃ¤sident Michel Platini, Blatters sportpolitischer Ziehsohn, die europÃ¤ischen Exekutivmitglieder, um diese wie Ã¼blich auf seine Linie einzuschwÃ¶ren.</p>
<p>Inzwischen lÃ¤uft die FIFA-Propaganda auf Hochtouren. Erst kÃ¼rzlich wurden mit dem Schweizer Walter de Gregorio, dem Ã–sterreicher Bernd Fisa und dem Briten Brian Alexander drei hochbezahlte Leute fÃ¼r die Kommunikationsabteilung verpflichtet, die den Auftrag haben, die Wahrheit zu beugen und Blatter als Reformer zu verkaufen.</p>
<p>Einer der ersten Jobs der FIFA-Direktors de Gregorio war ein so genannter Runder Tisch mit handverlesenen englischen Journalisten in London, um die britische Presse zu befrieden. Wort- und faktengewaltige Recherche-Journalisten wie Andrew Jennings waren nicht geladen, das hat System, stattdessen wurde schlecht Ã¼ber jenen Mann geredet, der die meisten FIFA-Skandale aufgedeckt hat â€“ und den die FIFA auf die schwarze Liste gesetzt hat; seit beinahe einem Jahrzehnt darf Jennings nicht mehr von offiziellen FIFA-Terminen berichten.</p>
<p>Es ist gewiss kein Zufall, dass nun in zwei englischen Medien zwei schlagzeilentrÃ¤chtige Geschichten verbreitet wurden, das riecht nach gezielten Durchstechereien aus der FIFA-Kommunikationsabteilung. Vergangene Woche wurde vom Telegraph jenes Video des Korruptionstreffens der nordamerikanischen KonfÃ¶deration CONCACAF verÃ¶ffentlicht, auf dem der damalige FIFA-VizeprÃ¤sident Jack unverfroren die UmstÃ¤nde der 40.000-Dollar-Gaben seines Kollegen Mohamed Bin Hammam (Katar) erlÃ¤utert.</p>
<p>In dieser Woche  berichtete die BBC Ã¼ber einen angeblichen Plan von Blatter, ein Korruptions-Dokument der Schweizer Justiz zu verÃ¶ffentlichen, dessen Herausgabe die FIFA seit langem mit viel Geld und allen juristischenFinessen verhindert. Der Weltverband hat 2010 sogar 5,5 Millionen Franken Schweigegeld an die Justizkasse gezahlt, damit die EinstellungsverfÃ¼gung zum ISL-Prozess nicht bekannt wird, in der hohe FIFA-FunktionÃ¤re wie der Organisationschef der WM 2014, Brasiliens VerbandsprÃ¤sident Ricardo Teixeira, und der langjÃ¤hrige FIFA-PrÃ¤sident Joao Havelange als EmpfÃ¤nger von Bestechungsgeldern genannt werden.</p>
<p>Der ISL-Konzern hatte die olympische Sportwelt, auch das Internationale Olympische Komitee (IOC), vorallem aber die FIFA, einst mit einem umfassenden Schmiergeldsystem Ã¼berzogen. Angeblich will Blatter, der seine AnwÃ¤lte losschickte, um die VorgÃ¤nge geheim zu halten, nun das Exekutivkomitee befragen, ob man vor Gericht nicht beantragen solle, die EinstellungsverfÃ¼gung zu verÃ¶ffentlichen.</p>
<p>Wie absurd! Und zwar aus mehreren GrÃ¼nden: ZunÃ¤chst wird Teixeira, der viele Millionen von der ISL kassierte und gegen den in Brasilien nun ein Ermittlungsverfahren erÃ¶ffnetwurde, kaum dafÃ¼r stimmen. Zudem stellt sich die Frage, ob Blatter in der Vergangenheit das Exekutivkomitee befragt hat, wenn es galt, ISL-Ermittlungen zu behindern oder zu vertuschen. Offiziell hatte die FIFA sogar ihr Desinteresse an einer weiteren Verfolgung des Bestechungsskandals bekundet. Als das nichts half und im ISL-Prozess gerichtsfest dokumentiert wurde, dass 141 Millionen Franken an SportfunktionÃ¤re flossen, zahlte die FIFA 5,5 Millionen Schweigegeld. Hat Blatter sich diese Millionen vom Exekutivkomitee absegnen lassen?</p>
<p>Blatter, so das KalkÃ¼l seiner Berater, wird fein raus sein, sollte das Exekutivkomitee seiner Bitte nicht nachkommen. Dann wird er, der an der Vertuschung mitgewirkt hat, frech behaupten: Ich wollte das Dokument ja verÃ¶ffentlichen lassen, aber das Exekutivkomitee hat dagegen gestimmt und mir sind deshalb die HÃ¤nde gebunden.</p>
<p>Es ist viel einfacher: Die FIFA kÃ¶nnte die EinstellungsverfÃ¼gung, die sie ja besitzt, einfach online stellen. Und schon kann sich die Welt ein Bild davon machen. Doch momentan reicht es nicht einmal zu dieser Geste, die das morsche GebÃ¤ude weiter insWanken bringen kÃ¶nnte.</p></blockquote>
<p>Morgen mehr dazu. Systematischer. Besser. Mit Links, wie es sich gehÃ¶rt.</p>
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		<title>Unter BrÃ¼dern</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 15:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mohamed Bin Hammam hat Humor. Das muss man ihm lassen. Auf die lebenslange Sperre durch das Witzgremium &#8220;FIFA-Ethikkommission&#8221;, die den unschuldigen Jack the Ripper daheim wieder/weiter unter Druck setzt, mit VerÃ¶ffentlichung eines Briefes vom Sepp zu reagieren, das hat was. Da ganz wenige Berichterstatter weltweit ihn jedoch absurderweise als Transparenz-Hoffnung im Vergleich zu seinem langjÃ¤hrigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mohamed Bin Hammam hat Humor. Das muss man ihm lassen. Auf die <a title="fifa.com" href="http://de.fifa.com/aboutfifa/organisation/bodies/news/newsid=1479070/index.html" target="_blank">lebenslange Sperre</a> durch das Witzgremium &#8220;FIFA-Ethikkommission&#8221;, die den unschuldigen Jack the Ripper daheim wieder/weiter <a title="www.trinidadexpress.com" href="http://www.trinidadexpress.com/news/Cloud_over_Jack_as_Bin_Hammam_banned-126072053.html" target="_blank">unter Druck</a> setzt, mit <a title="www.mohamedbinhammam.com" href="http://afcpresident.com/en/Blog/blog.php?menuNum=31" target="_blank">VerÃ¶ffentlichung</a> eines Briefes vom Sepp zu reagieren, das hat was.</p>
<div id="attachment_10734" class="wp-caption aligncenter" style="width: 539px"><img class="size-large wp-image-10734" title="Brief von Blatter an Bin Hammam, 2008" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/07/20080618_fifa_president_to_mbh_10_year_presidency-756x1024.gif" alt="" width="529" height="717" /><p class="wp-caption-text">(c) Mohamed Bin Hammam, www.afcpresident.com</p></div>
<p>Da ganz wenige Berichterstatter weltweit ihn jedoch absurderweise als Transparenz-Hoffnung im Vergleich zu seinem langjÃ¤hrigen GefÃ¤hrten Joseph Blatter aufbauen, kÃ¶nnte Mann fragen, warum Bin Hammam nicht weitere, wirklich interessante Dokumente und VorgÃ¤nge aus fÃ¼nfzehn Jahren an der Seite seines Bruders Sepp verÃ¶ffentlicht. Totaltransparenz in der Spezialdemokratie, das wÃ¤re mal was.</p>
<p>Doch der Emir wird ihm das schon austreiben.</p>
<p>Mensch, Mann mÃ¼sste wirklich mal wieder ein Buch schreiben.</p>
<p><em>Nachtrag, 19.50 Uhr:</em> Mein GesprÃ¤ch gerade im Deutschlandfunk mit Herbert Fischer-Solms:</p>
<p><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/07/24/dlf_20110724_1922_c9d4491c.mp3" target="_self">:</a></p>
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		<title>FIFA-Whistleblower Chuck Blazer kassiert 9,6 Millionen Dollar (und mehr)</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 03:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist eine weitere Geschichte aus dem real existierenden Schattenreich der Korruption: aus dem Exekutivkomitee des FuÃŸball-Weltverbandes FIFA. Der schwergewichtige US-Amerikaner Chuck Blazer, GeneralsekretÃ¤r der nordamerikanischen KonfÃ¶deration CONCACAF quasi auf Lebenszeit und jÃ¼ngst als Whistleblower aktiv, um die korrupten Exko-Kollegen Mohamed Bin Hammam und Jack Warner zu enttarnen, kassiert seit Jahren viele Millionen nebenbei. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10703" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><img class="size-full wp-image-10703 " title="Nurse, Pirate Chuck. (c) Travels with Chuck Blazer and his friends" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/07/PirateChuck.jpg" alt="" width="512" height="401" /><p class="wp-caption-text">Krankenschwester (links), FIFA-Exekutivmitglied Pirate Chuck Blazer (rechts). (c) Travels with Chuck Blazer and his friends</p></div>
<p>Es ist eine weitere Geschichte aus dem real existierenden Schattenreich der Korruption: aus dem Exekutivkomitee des FuÃŸball-Weltverbandes FIFA. Der schwergewichtige US-Amerikaner Chuck Blazer, GeneralsekretÃ¤r der nordamerikanischen KonfÃ¶deration CONCACAF quasi auf Lebenszeit und jÃ¼ngst als <a title="FIFA-family at war" href="http://www.jensweinreich.de/2011/05/27/was-vom-tage-ubrig-bleibt-62-fifa-family-at-war/" target="_self">Whistleblower</a> aktiv, um die korrupten Exko-Kollegen Mohamed Bin Hammam und Jack Warner zu enttarnen, kassiert seit Jahren viele Millionen nebenbei. Und wieder kommt das Wort der &#8220;Kommissionen&#8221; ins Spiel, das wir schon aus dem <a title="HÃ¶rprobe Korruption im Sport" href="http://www.jensweinreich.de/2010/12/02/horprobe-korruption-im-sport/" target="_self">ISL-Korruptionssystem</a> kennen &#8211; oder aus der FIVB: Blazer macht den <a title="King RubÃ©n" href="http://www.jensweinreich.de/2008/05/15/king-ruben/" target="_self">Acosta</a>.</p>
<p>Im Fall Blazer verhÃ¤lt sich das so:</p>
<p>Eine von Blazers Firmen, die auf den Cayman Islands domizilierte Sportvertising, unterhÃ¤lt den Vertrag mit CONCACAF. Blazers Gehalt, HÃ¶he unbekannt, wird auf Sportvertising-Konten bei der Barclays Bank, Grand Cayman, und der First Caribbean International Bank auf den Bahamas Ã¼berwiesen &#8211; nebst 10 Prozent Kommissionszahlungen auf alle MarketingvertrÃ¤ge der CONCACAF.</p>
<p>Zehn Prozent nur? Mensch, ist Blazer bescheiden.</p>
<p>Allein in den vergangenen fÃ¼nf Jahren summierte sich der Nebenverdienst des Chuck Blazer auf 9,6 Millionen Dollar. Hinzu kommen seine FIFA-Tantiemen und andere Einnahmen in unbekannter HÃ¶he &#8211; eventuell auch von den WM-Bewerbern aus Russland (2018) und Katar (2022). Chuck Blazer hat fÃ¼r Russland gestimmt &#8211; und angeblich fÃ¼r die USA.</p>
<p>Um die Fantasie anzuregen sei gesagt, dass Chuck seit 20 Jahren gemeinsam mit Jack Ã¼ber die CONCACAF-GeschÃ¤fte gebietet. Wer mag, kann hochrechnen, wie viel er legal, halblegal und illegal in diesen Jahrzehnten kassiert haben mag. Diese 9,6 Millionen sind eine erste Variable.</p>
<p>Chuck Blazer hat den Sachverhalt der Kommissionen auf Anfrage bestÃ¤tigt. Im zweiten Vertrag zwischen CONCACAF und Sportvertising aus den 1990er Jahren sind folgende Zahlungsdetails festgehalten:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10706" title="Vertrag CONCACAF Sportvertising 1" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/07/vertrag-sportvertising-1.png" alt="" width="491" height="335" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10707" title="Vertrag CONCACAF Sportvertising 2" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/07/vertrag-sportvertising-2.png" alt="" width="512" height="401" /></p>
<p>Der erste Vertrag wurde im April 1990 abgeschlossen. Die BetrÃ¤ge verdoppelten sich im Vier-Jahres-Zeitraum. Wie viel Blazer direkt aus dem aktuellen Vertrag erhÃ¤lt (neben den zehn Prozent Kommission), ist unbekannt.</p>
<p>Chuck und Jack machten das stets unter sich aus:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10708" title="SchriftstÃ¼ck Blazer Warner Cayman Islands" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/07/jack-i-call-you.png" alt="" width="539" height="384" /></p>
<p>Andrew Jennings hat die Geschichte fÃ¼r den Sunday Herald in Glasgow und seine Webseite <a title="Transparency in Sport" href="http://www.transparencyinsport.org" target="_blank">Transparency in Sport</a> aufgeschrieben. VoilÃ :</p>
<blockquote><p><strong>Lucky Chuckie! Blazer takes secret 10% on sponsor  deals </strong></p>
<p><em>By Andrew Jennings</em></p>
<p>FIFA official Chuck Blazer from New York, the â€˜Mr Cleanâ€™ who turned whistleblower and forced his colleague Jack Warner out of the game, secretly trousered nearly $2million in â€œcommissions&#8221; from football marketing deals last year.</p>
<p>The previous year was even more lucrative for Mr Blazer. He took $2,622,714 in 2009 and over the last five years has paid himself $9.6 million in bonuses on top of his pay as general secretary of Concacaf, the confederation of footballing nations in the Caribbean, central and North America.</p>
<p>The accounts of the 35-nation Concacaf are marked â€˜private and confidentialâ€™ and not made public. The commissions are listed â€“ but not who gets them. Blazer, whose remuneration is also confidential, signs and presents the accounts to the confederationâ€™s annual conference.</p>
<p>In late May Blazer reported Warner for his role in what appears to be a $1 million plot by Qatarâ€™s Mohamed Bin Hammam to bribe Caribbean nations to support him in the battle with Sepp Blatter for FIFAâ€™s presidency. Warner hurriedly quit FIFA and Bin Hammam will learn his fate later this month. Two other members of FIFAâ€™s executive committee are also under investigation.</p>
<p>There is still shock that Blazer turned against Warner. He sat next to Concacaf president Warner for two decades, appearing to ignore the endless scandals, especially Warnerâ€™s industrial-scale World Cup ticket rackets.</p>
<p>Blazer helped install Warner in power at Concacaf in 1990 and in return was appointed general secretary. Blazerâ€™s contract specified that he was hired from one of his private companies, Sportvertising, subsequently domiciled in the Cayman Islands. This company would receive Blazerâ€™s never disclosed salary and crucially, 10% of â€˜all sponsorships and TV rights fees from all sources received by Concacaf.â€™ According to documents obtained by the TiS, Blazer&#8217;s payments were channelled offshore to accounts in the name of Sportvertising at Barclays Bank, Grand Cayman, and the First Caribbean International Bank, Bahamas.</p>
<p>Blazer has confirmed these facts about the commissions and claims they are known to the delegates to CONCACAF. He also confirms that they are confidential.</p>
<p>â€˜A majestic symbol of eleganceâ€™</p>
<p>Blazer is both chief executive and treasurer, flouting most accepted concepts of good governance. Concacafâ€™s other officials are seen as weak and in effect the two men have controlled regional football. Blazer says his football hero is former FIFA president Joao Havelange, â€˜a majestic symbol of elegance in our sport.â€™ Havelange is currently being investigated by the IOC after BBC Panorama alleged that he took a $1 million bribe from a marketing company.</p>
<p>Warner is also president of the Caribbean Football Union, part of Concacaf, and only weeks before the bitter split, happily instructed the usually cash-strapped CFUâ€™s bank to issue a $250,000 bank draft to Blazer.</p>
<p>Concacaf vice-president Lisle Austin from Barbados has attempted to fire Blazer but been turned away from their headquarters in Trump Tower, New York by private security. Blazer, in his mid-sixties, lives in a Trump Tower apartment with his parrot Max and girlfriend Mary Lynn. He is so broad of girth that he cannot fit into the largest of FIFAâ€™s executive saloon cars and has to be transported in a luxury van.</p>
<p>The American press, hopeful that the USA can win control of the Concacaf region, writes admiringly of Blazer, who sports a flowing white â€˜Capâ€™n Birdseyeâ€™ beard, as a Father Christmas style character who is â€˜gregarious and wittyâ€™ and dines in New Yorkâ€™s best restaurants.</p>
<p>During a FIFA marketing dispute in a Manhattan court five years ago the judge ruled that Mr Blazer&#8217;s testimony was â€˜generally without credibility based on his attitude and demeanour and on his evasive answers on cross-examination.â€™ The judge added that some of his testimony was â€˜fabricated.â€™</p></blockquote>
<p>Zuletzt habe ich Sepp &amp; Chuck &amp; Jack friedlich vereint auf jenem ominÃ¶sen CONCACAF-Kongress im Mai 2011 in Miami gesehen (befragt und fotografiert), auf dem Sepp eine Million an die KonfÃ¶deration spendete, was er als FIFA-Boss aus der Portokasse nimmt und sogar darf. Bin Hammam fehlte damals angeblich weil er kein US-Visum bekommen hatte (diesem GerÃ¼cht saÃŸ auch ich damals auf). TatsÃ¤chlich hatte er mit Jack lÃ¤ngst einen Bestechungstermin knapp zwei Wochen spÃ¤ter in Port of Spain ausgemacht, worÃ¼ber Chuck <span style="text-decoration: line-through;">seinen</span> den CONCACAF-Anwalt ein Dossier anfertigen und dem FIFA-LÃ¼gengeneral Jerome Valcke vorlegen lieÃŸ.</p>
<div id="attachment_10309" class="wp-caption aligncenter" style="width: 526px"><a href="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/05/trio-concacaf-wimpel.jpg"><img class="size-full wp-image-10309 " title="CONCACAF Kongress, Miami, Mai 2011" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/05/trio-concacaf-wimpel.jpg" alt="" width="516" height="356" /></a><p class="wp-caption-text">CONCACAF Kongress, Miami, Mai 2011</p></div>
<p>Die Frage ist, wer aus diesem Trio das Jahresende noch in seinen millionenschweren Funktionen im Selbstbedienungsreich FIFA erlebt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>live-Blog aus ZÃ¼rich: KrÃ¶nungsmesse fÃ¼r den FIFA-Paten im Ozean der SolidaritÃ¤t</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2011/06/01/live-blog-aus-zurich-kronungsmesse-fur-den-fifa-paten/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 05:48:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[fifa]]></category>
		<category><![CDATA[fifa-prÃ¤sidentschaft]]></category>
		<category><![CDATA[jack austin warner]]></category>
		<category><![CDATA[joseph blatter]]></category>
		<category><![CDATA[katar 2022]]></category>
		<category><![CDATA[korruption]]></category>
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		<category><![CDATA[spezialdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[wahrheitsallergiker]]></category>
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		<description><![CDATA[LÃ¼genjournalismus stÃ¶rt die FIFA-Familie. Don Julio Humberto Grondona, FIFA-Ganove ZÃœRICH. &#8220;Familiendrama&#8221; hat Christoph HÃ¤rringer sein Cartoon genannt. Ich bin mir nicht mal sicher, ob das wirklich ein Drama ist, was sich hier abspielt in der mafiosen FIFA-Familie. Ich weiÃŸ nur, dass Sepps vierte PrÃ¤sidentschaft, die er heute antritt, im Prinzip gar nichts bedeutet. Es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>LÃ¼genjournalismus stÃ¶rt die FIFA-Familie.</strong></p>
<p><em>Don Julio Humberto Grondona, FIFA-Ganove</em></p></blockquote>
<p><a href="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/06/fifa-familiendrama.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-10391" title="Â© Christoph HÃ¤rringer, www.spottschau.com" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/06/fifa-familiendrama.gif" alt="" width="525" height="234" /></a></p>
<p>ZÃœRICH. &#8220;Familiendrama&#8221; hat <a title="www.spottschau.com" href="http://www.spottschau.com" target="_blank">Christoph HÃ¤rringer</a> sein Cartoon genannt. Ich bin mir nicht mal sicher, ob das wirklich ein Drama ist, was sich hier abspielt in der mafiosen FIFA-Familie. Ich weiÃŸ nur, dass Sepps vierte PrÃ¤sidentschaft, die er heute antritt, im Prinzip gar nichts bedeutet. Es ist nicht mal ein Etappensieg fÃ¼r ihn. Er kann jederzeit gestÃ¼rzt werden, und die GroÃŸganoven in seinem Umfeld ebenfalls, mit denen er seit Jahrzehnten im Exekutivkomitee dealt. Er wird heute einmal mehr zur Einheit der Familie aufrufen, gegen die Teufel von auÃŸerhalb und die bÃ¶sartigen Medien. Kann er gern tun. Wenn, morgen oder Ã¼bermorgen, die richtigen Dokumente ans Tageslicht befÃ¶rdert werden, ist es vorbei, dann stÃ¼rzt sein mafioses Gebilde zusammen. Wenn keine wirkliche EnthÃ¼llung folgt, dann wird Don Julio Grondona, dann wird der Sepp und der Ricardo, dann werden all die anderen Alteingesessenen noch in hundert Jahren ihre GeschÃ¤fte machen. Der 100. Geburtstag von Joao Havelange steht ja ohnehin bald an.</p>
<p>Heute also wieder, sogar ausfÃ¼hrlicher als in den vergangenen Tagen, ein kleines live-Blog aus dem ZÃ¼rcher Hallenstadion, vom 61. FIFA-Kongress. Viel VergnÃ¼gen. Die feinsten Geschichten werden wie immer verlinkt &#8211; bitte um Empfehlungen in den Kommentaren.</p>
<p>Von der KongresserÃ¶ffnung habe ich gestern Abend fÃ¼r meine Zeitungspartner (u.a. Berliner Zeitung, Financial Times Deutschland, Basler Zeitung) dies gedichtet:</p>
<p>ZÃœRICH. Der Tag, an dem ein Tsunami Ã¼ber die FIFA hinwegbrausen sollte, endete miteinem Sexskandal. Kurz nach 18 Uhr stolzierte Grace Jones, schon unglaubliche 63 Jahre alt, von der BÃ¼hne und nÃ¤herte sich den swingenden FIFA-Rentnern. Da geschah es: Sie tÃ¤nzelte auf dem Schoss von Don Julio Grondona, 79, seinesZeichens Erster VizeprÃ¤sident des FuÃŸball-Weltverbandes und einer der gierigsten FunktionÃ¤re weltweit. Jones und Grondona, die SchÃ¶ne und das Biest, welch bizarre Combo.</p>
<div id="attachment_62" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-62 " title="Fifa-Boss Blatter, Fifa-Vize Grondona - ZÃ¼rich, Mai 2007" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2007/06/sepp-don-julio-2007.JPG" alt="" width="480" height="326" /><p class="wp-caption-text">Mein Lieblingsfoto von Sepp und Don Julio: von der KrÃ¶nungsmesse 2007 in ZÃ¼rich</p></div>
<p>Nein, die ErÃ¶ffnung des 61. FIFA-Kongresses im ZÃ¼richer Hallenstadion, bot auÃŸer diesem kleinen Sexskandal keine weiteren EnthÃ¼llungen. Die FuÃŸballfamilie feierte, sang und klatschte. Wie hatte der Clan-Chef Joseph Blatter noch tags zuvor erklÃ¤rt: â€žKrise? Wir haben keine Krise, nur einige Schwierigkeiten. Und die lÃ¶sen wir in der Familie!â€œ</p>
<p>Kaum jemand stÃ¶rte die Feierlichkeiten zum Kongress, der am Mittwoch tagt und die Wiederwahl des Skandal-Blatters bringen soll, auch wenn sich einige halbwegs Aufrechte, wie die VerbÃ¤nde von England und Schottland dagegen aussprechen. Auch IOC-PrÃ¤sident Jacques Rogge benutzte das K-Wort nicht, die bÃ¶se Vokabel Korruption, die in der Olympischen Charta des IOC nicht einmal benutzt wird. Rogge erwÃ¤hnte nur die Bestechungskrise seines Organisation, die Salt-Lake-City-Krise 1998/99, und sagte: â€žIch werde nicht mit dem Finger auf sie zeigen und sie belehren. Ich denke, dass auch die FIFA aus ihrer Krise gestÃ¤rkt hervor gehen kann.â€œ Hat er Ã¼berhaupt Krise gesagt? Welche Krise?</p>
<p>Es liegt vielleicht daran, dass Rogge sich als FuÃŸball-Liebhaber outete und als solcher zu den Delegierten sprach. WÃ¤hrend die Schweizer BundesprÃ¤sidentin Micheline Calmy-Rey einige Minuten spÃ¤ter bekannte, mit Sport nicht viel am Hut zu haben, und endlich Klartext redete, als einzige an diesem Abend. Sie forderte â€žeine mutige Offensive auf dem Spielfeld der Transparenzâ€œ, es sollten â€žalle MaÃŸnahmen ergriffen werden, um das Vertrauen wieder herzustellenâ€œ. Und, ja, Calmy-Rey sprach von Korruption.</p>
<p>Kurz darauf rief Grace Jones: â€žHave a good time!â€œ Dann ging es zum Gala-Dinner unter Kameraden. Journalisten waren ausgeschlossen.</p>
<p>Was war das fÃ¼r ein irrer Tag in ZÃ¼rich. Die bizarren Wendungen dieser Stunden aufzuzÃ¤hlen, wÃ¼rde ganze BÃ¼cher fÃ¼llen. Der suspendierte FIFA-VizeprÃ¤sident Jack Warner zum Beispiel, Chef der nordamerikanischen KonfÃ¶deration, der tags zuvor noch gefordert hatte, Blatter mÃ¼sse gestoppt werden, der einen Tsunami ankÃ¼ndigte, der die FIFA hinweg spÃ¼len werde, rief seine VerbÃ¤nde ernsthaft dazu auf, am Mittwoch Blatter zu wÃ¤hlen. Wen sonst?</p>
<p>DerÂ ebenfalls wegen Korruption suspendierte Mohamed Bin Hammam aus Katar, bis vor wenigen Tagen noch Blatters Herausforderer, forderte von seinen asiatischen VerbÃ¤nden, die so genannte Wahl nicht zu boykottieren und die FIFA nicht zu spalten. Warum wohl?</p>
<p>Einige asiatische VerbÃ¤nde offerierten flink noch einen Gegenkandidaten: Den Chinesen Zhang Jilong, der nach der Suspendierung von Bin Hammam die GeschÃ¤fte der AFC fÃ¼hrt. Indes mussten Herausforderer Ende MÃ¤rz benannt werden. Da hatte sich allein Bin Hammam gemeldet, der am Sonntag wieder zurÃ¼ckziehen musste.</p>
<p>Es hat keinen Sinn, jede Ã„uÃŸerung, jede Schlagzeile und jede Wendung dieser aufgeregten FIFA-Spezialdemokratie zu interpretieren. Fakt ist: So lange nicht Beweise vorgelegt werden, die weitere Korruptionsvergehen etwa bei der Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 (an Russland) und 2022 (an Katar) belegen, wird diese FIFA der GroÃŸganoven und Opportunisten, GeschÃ¤ftemacher, Feiglinge und DuckmÃ¤user nicht auseinanderfallen.</p>
<p>Eine AnkÃ¼ndigung, Bestechungszahlungen in HÃ¶he von 20 Millionen Euro zu belegen, hatte es am Montagabend gegeben. Nun, es handelte sich um eine vorschnelle Meldung einer deutschen Nachrichtenagentur, basierend auf nicht top-seriÃ¶ser Quelle, zahlreichen einleuchtenden Indizien, etlichen detaillierten Schilderungen von Vergehen â€“ aber eben keinerlei Dokumentation. SchlieÃŸlich: Der mutmaÃŸliche Informant, â€žWalter Petersenâ€œ genannt, garnierte seine angekÃ¼ndigte PrÃ¤sentation mit LÃ¼gen und anderen Unstimmigkeiten: Zum Beispiel bastelte er eine Email zusammen, in der behauptet wurde, das Schweizer Bundesamt fÃ¼r Justiz habe seine groÃŸ angekÃ¼ndigte Pressekonferenz im Grand Hotel Dolder verboten.</p>
<p>Das ist Ã¼brigens die gefÃ¤lschte Email &#8230;</p>
<blockquote><p>Subject: WG: Qatar 2022 Bribes &amp; Bribes May 31 2011</p>
<p>Date: Monday, May 30, 2011, 12:39 AM</p>
<p>Dear Mr. Petersen</p>
<p>The Federal office of justice is informed by FIFA.</p>
<p>Please stop your press event!</p>
<p>There will be legal action against you and the group.</p>
<p>Best regards</p>
<p>Ernst GnÃ¤gi</p>
<p>Head, International Criminal Law Unit</p></blockquote>
<p>&#8230; und das die echte &#8230;</p>
<p><!-- p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 16.0px 0.0px; font: 16.0px Arial; color: #1d00ff} --></p>
<blockquote><p>Betreff: WG: Qatar 2022 Bribes &amp; Bribes May 31 2011</p>
<p>Dear Mr. Petersen</p>
<p>The Federal office of justice is neither a prosecution authority nor does it have any supervision tasks over sports associations. You might wish to inform an appropriate prosecution authority.</p>
<p>Best regards</p>
<p>Ernst GnÃ¤gi</p>
<p>Head, International Criminal Law Unit</p></blockquote>
<p>Am Dolder, eines der beliebten FIFA-Luxushotels, lauerte am Nachmittag eine Hundertschaft von Journalisten. Vergeblich. SpÃ¤ter hieÃŸ es, â€žPetersenâ€œ wolle abends andernorts noch Stellung beziehen. Fortsetzung folgt.</p>
<p>Was bleibt am Tag vor Blatters KrÃ¶nungsmesse? Jeder Beweis von GroÃŸ-Korruption wÃ¤re das Ende, wann immer derlei Dokumente auch auftauchen, ob am 2. Juni oder am 31. August. Blatter hat wohl seine Macht gerettet und schlingert weiter schwer verwirrt durch die Untiefen seines mafiosen Systems. Zaghaften, tapferen Widerstand liefert FA-PrÃ¤sident David Bernstein, der auf dem Kongress nun weiter kÃ¤mpfen muss, um die Wahl im letzten Moment zu verschieben, was kaum passieren wird. Einige FIFA-Sponsoren Ã¤uÃŸern sich, nun ja, besorgt â€“ mehr aber auch nicht. Ein Aufstand ist von den Geldgebern nicht zu erwarten.</p>
<p>â€žDie FIFA-Pyramideâ€œ schwanke, flÃ¶tete Blatter.</p>
<p>â€žEs ist Gefahr in Verzug.â€œ</p>
<p>Das war, immerhin, nicht gelogen.</p>
<p><em> (In diesem Beitrag kÃ¶nnten noch einige Links gesetzt werden. Dienstleistungen nehme ich gern entgegen.)</em></p>
<p><strong>9.28 Uhr: </strong>Chaos vor dem Kongresshaus. Die testosterongeschwÃ¤ngerten SicherheitskrÃ¤fte verhindern gemeinsam mit FIFA-Mitarbeitern, dass Journalisten Fragen an die Delegierten stellen. Wurde selbst mehrfach angetatscht.</p>
<p>Kleine Demo von Jusos und GrÃ¼ner Jugend.</p>
<p><strong>9.47 Uhr:</strong> Sepp spricht auf dem Kongress. (Nur die ErÃ¶ffnung, seine richtige Rede kommt spÃ¤ter.)</p>
<p><strong>9.55 Uhr: </strong>Interview mit Guido Tognoni heute morgen im Deutschlandfunk:</p>
<p><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/06/01/dlf_20110601_0815_4c1d0d6b.mp3" target="_self">:</a></p>
<p>Guido Tognoni war lange Jahre FIFA-Kommunikationsdirektor, arbeitete spÃ¤ter fÃ¼r die UEFA, hat dann Sepp aus den Turbulenzen der ISL-Pleite geholfen, wurde wieder fallen gelassen und arbeitete einige Jahre fÃ¼r die Asian Games in Katar. Der Mann kennt sich aus.</p>
<p>&#8220;Hobby-Kommission&#8221; sagt er zur so genannten Ethikkommission.</p>
<blockquote><p>Die FIFA kann nicht mehr jedesmal sagen, wir regeln das innerhalb der Familie. So funktioniert das nicht mehr.</p></blockquote>
<p><strong>10.14 Uhr:</strong> FA-Chairman David Bernstein spricht zum Thema PrÃ¤sidenten-Wahl.</p>
<p># Es bereitet mir kein VergnÃ¼gen, einige haben mich darauf hingewiesen, dass ich besser schweigen soll &#8230;</p>
<p># Wahl sollte kein Rennen mit einem Pferd sein</p>
<p>#KrÃ¶nung ohne Gegner ist kein Mandat</p>
<p># Ich bitte um eine Verschiebung, damit es eine offene und faire Wahl mit Konkurrenz gibt</p>
<p># Nur dann wird der Sieger auch die nÃ¶tige GlaubwÃ¼rdigkeit haben</p>
<p>Nun der VerbandsprÃ¤sident aus Haiti Yves Jean Bart, ich weiÃŸ, was passiert. SelbstverstÃ¤ndlich ein bestellter, vielleicht gar bezahlter Idiot.</p>
<p># Er habe gelitten und hatte es schwer, Schlaf zu finden wegen der vielen schlechten Meldungen</p>
<p># Aber im Gegensatz zu unserem englischen Kollegen glauben wir, dass die UnstabilitÃ¤t nur verschÃ¤rft wÃ¼rde und dass es ein Zeichen von SchwÃ¤che sei, wenn wir unsere Probleme jetzt nicht lÃ¶sen</p>
<p># wir glauben, dass dieser Mann, der da seit mehr als 35 Jahren sitzt, der FIFA die VitalitÃ¤t zurÃ¼ckgeben</p>
<p># Herr Blatter kennt die Welt</p>
<p># wir sind Ã¼berschwemmt von Problemen, die von auÃŸen auf uns einstÃ¼rmen</p>
<p># es ist schlecht, wenn wir diese Wahlen verschieben. 2007 hatten wir auch nur einen Kandidaten</p>
<blockquote><p>Wir sollten unseren PrÃ¤sidenten mit einem deutlichen Wahlergebnis wÃ¤hlen, damit er die nÃ¶tigen Reformen einleiten kann. Er kennt die Welt. Er kennt die FIFA!</p></blockquote>
<p># Das wÃ¤re ein klares Signal an unsere Frauen, an unsere FuÃŸballspieler, an die ganze Welt!</p>
<p>GroÃŸer Beifall! Kaum Beifall fÃ¼r Bernstein.</p>
<p>Nun noch KONGO. Welche Farce.</p>
<p>Der Kongolese greift Bernstein an.</p>
<p># Wir fÃ¼hlen uns sehr schlecht, wenn Anschuldigungen ohne Beweise erhoben werden!</p>
<p># Unsere Probleme mÃ¼ssen im Inneren dieses Hauses LÃ¶sungen finden. Nicht Ã¼ber die Medien. Und nicht Ã¼ber eine parlamentarische Kammer eines Drittlandes!</p>
<p># Ein Land kann uns keine Lehren erteilen! [England]</p>
<p># Ich hÃ¶re zum ersten Mal, dass es nicht gut sein soll, wenn es nur einen Kandidaten gibt.</p>
<p># Blatter hat eine korrekte Arbeit gemacht, deshalb verdient er unser Vertrauen und deshalb gibt es keinen Gegenkandidaten.</p>
<p>Beifall schon wÃ¤hrend der Rede.</p>
<p>Der Kongolese ruft gleich zur Abstimmung auf. Im Prinzip kÃ¶nnte Blatter sofort gekrÃ¶nt werden.</p>
<p>Aber noch zwei PrÃ¤sidenten. ZunÃ¤chst BENIN.</p>
<p><!-- p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 13.0px 0.0px; line-height: 19.0px; font: 13.0px Times} --># Die Vernunft macht den Unterschied zwischen den Tieren und den Menschen.</p>
<p># Wir treffen Entscheidungen fÃ¼r die kÃ¼nftigen Generationen.</p>
<p>Dann ZYPERN und FIDSCHI &#8211; und leider ist der Server stÃ¤ndig abgeschmiert, so dass meine Notizen grÃ¶ÃŸtenteils verschwunden sind.</p>
<p>Absolute UnterstÃ¼tzung fÃ¼r den Sepp. Prasselnder Beifall. Harte Angriffe gegen England. Und gegen Politiker (welche eigentlich, es kritisiert doch kaum jemand die FIFA).</p>
<p>Oh, der Mann aus FIDSCHI spricht als Verfassungsrechtler und zitiert aus den FIFA-Statuten.</p>
<blockquote><p>Wir sind ein Ozean der SolidaritÃ¤t in der FIFA!</p></blockquote>
<p><strong>10.51 Uhr:</strong> Englands Versuch, die Wahl zu verschieben, wird mit 172 gegen 17 Stimmen abgeschmettert.</p>
<p>Da der Server nicht mitspielt: Man kann mir auch auf <strong><a title="jw on twitter" href="http://twitter.com/#!/jensweinreich" target="_blank">Twitter</a></strong> und <a title="jw on facebook" href="http://www.facebook.com/jens.weinreich" target="_blank">Facebook</a> folgen. Werde mich wohl bald darauf beschrÃ¤nken mÃ¼ssen. Hat jemand eine Idee, wie ich den Twitter-Stream (heiÃŸt das so?) hier einbinde. Habe keine Ahnung.</p>
<p><strong>11.27 Uhr:</strong> Bevor alles wieder abstÃ¼rzt. Einige HÃ¶hepunkte der Blatter-Rede. Muss ich nachhÃ¶ren. Ist alles aufgezeichnet fÃ¼r die Nachwelt.</p>
<p>Das K-Wort kam nicht vor. SelbstverstÃ¤ndlich nicht.</p>
<p><!-- p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Arial} p.p2 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Arial; min-height: 14.0px} --># wir haben SchlÃ¤ge eingesteckt,Â ich habe Ohrfeigen eingesteckt,Â wir haben Fehler begangen und werden die Lehren daraus ziehen</p>
<blockquote><p>Ich bin bereit, ihr Urteil anzunehmen und michÂ der Verantwortung zu stellen.</p></blockquote>
<p>#Â ich bin ein KapitÃ¤n in turbulenten Zeiten</p>
<p>#Â unser Schiff ist in Schieflage geraten, hat vielleicht sogar etwas wasser</p>
<blockquote><p>Wir haben die beste Transparenz von allen Sportorganisationen. Was zum Beispiel Finanzen angeht.</p></blockquote>
<p># der FuÃŸball ist Transparent</p>
<p>#Â unser Spiel ist transparent</p>
<p>#Â auch wenn der FuÃŸball schon transparent ist, haben wir trotzdem eine Task Force ins Leben gerufen</p>
<p># aber woher stammt denn dieses ganze Ãœbel, dass wir zurzeit bei der FIFA erleben?</p>
<p>#Â es ist die Beliebtheit unseres KÃ¶nigswettbewerbs, der WM</p>
<p>#Â die Vergabe der WM und alles was darum geschehen ist bei der Vergabe am 2. Dezember hatÂ eine Flut von Anschuldigungen, Kritiken,Â hat eine Welle eine Flut ausgelÃ¶st, und diese Welle ist noch nicht verebbt</p>
<p>Deshalb will er</p>
<ol>
<li>die WM kÃ¼nftig vom Kongress vergeben lassen</li>
<li>die so genannte Ethikkommission vom Kongress wÃ¤hlen lassen</li>
<li>die EK er stÃ¤rken</li>
<li>eine &#8220;LÃ¶sungskommission&#8221; einrichten</li>
<li>u. U. einen auÃŸerordentlichen Kongress einberufen</li>
</ol>
<p># haben sie alle diesen Ethikcode gelesen? haben sie ihn gelesen?</p>
<p># es geht hier auch um die Ã¶ffentliche Meinung, um Politik,Â es muss ein fÃ¼r alle mal Schluss sein mit diesen hÃ¤sslichen Kritiken, Vermutungen Ã¼ber Tricksereien</p>
<p># der Schatz des FuÃŸballs muss geschÃ¼tzt werden</p>
<blockquote><p>Ich stehe zu ihrer VerfÃ¼gung, gemeinsam kÃ¶nnen wir es schaffen, gemeinsam werden wir ans Ziel gelangen. Gemeinsam kÃ¶nnen wir zur GlaubwÃ¼rdigkeit zurÃ¼ck finden. Wenn sie einverstanden sind, dann sagen sie es.</p></blockquote>
<p>Prasselnder Applaus.</p>
<blockquote><p>Liebe Freunde, dann machen wir das!</p></blockquote>
<p># wir werden auch intensivieren, was nÃ¶tig ist, die Kommunikation, damit die Medien auch gute Nachrichten von der FIFA erhalten, nicht nur schlechte</p>
<p><strong>11.40 Uhr:</strong> Es wird noch viel besser. Einige Quotes des Wahrheitsallergikers Don Julio Grondona, FIFA First Vice President und Chef der Finanzkommission.</p>
<blockquote><p>LÃ¼genjournalismus stÃ¶rt die FIFA-Familie.</p></blockquote>
<p>Zu England:</p>
<p><!-- p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Arial} p.p2 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Arial; min-height: 14.0px} --></p>
<blockquote><p>Lassen sie doch die FIFA-Familie in Ruhe! Sagen sie was sie zu sagen haben, aber sagen sie das in Wahrheit und hÃ¶ren sie auf unsere FIFA-Familie zu zerstÃ¶ren!</p></blockquote>
<p>Ich denke, England kann frÃ¼hestens im Jahr 11966 wieder mit einer WM rechnen.</p>
<p><strong>17.03 Uhr: </strong>Mann, ist seither viel Zeit vergangen. Sie wÃ¤hlen gerade, sinf bei K wie Kasachstan.</p>
<p><strong>Beckenbauers Rede</strong>, einziger Auftritt eines Deutschen bisher (wenn man den stellvertretenden FIFA-General Markus Kattner mal auÃŸer Konkurrenz laufen lÃ¤sst), habe<a title="Nichts als die Wahrheit: was DFB-Vertreter auf dem FIFA-Kongress sagen â€¦" href="http://www.jensweinreich.de/2011/06/01/nichts-als-die-wahrheit-was-dfb-vertreter-auf-dem-fifa-kongress-sagen" target="_self"> ich hier zur VerfÃ¼gung gestellt.</a> Unbedingt reinhÃ¶ren. Ach, was sage ich, ich verlinke das gleich ein zweites Mal:</p>
<p><a href="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/06/beckenbauer-fifa-kongress.mp3">:</a></p>
<p><strong>17.07 Uhr:</strong> Danke, FIFA! Die Internetverbindungen funktionieren jetzt in akzeptabler QualitÃ¤t. Man hat dran gearbeitet.</p>
<p>Neben der fantastischen &#8220;LÃ¶sungskommission&#8221;, die sich Sepp ausgedacht hat, und neben dem Auftritt von Grondona, zÃ¤hlt die Rede von Angel Maria Villar Llona zu den HÃ¶hepunkten des Tages. Die stelle ich spÃ¤ter mal zur VerfÃ¼gung. Einige der besten Quotes &#8230;</p>
<blockquote><p>Was fÃ¼r eine Schande: Es gibt Politiker, die argumentieren in ihren Parlamenten gegen die FIFA!</p></blockquote>
<p>&#8230;</p>
<blockquote><p>Ich sage die Wahrheit! Wir sind Vorbild in der Familie und in der Gesellschaft!</p></blockquote>
<p>&#8230;</p>
<blockquote><p>Medienvertreter missbrauchen das heilige Recht der Information! Es reicht jetzt!</p></blockquote>
<p><strong>17.11 Uhr:</strong> Habe gut 50 Anfragen fÃ¼r Interviews erhalten, bisher. Das wÃ¤re mal eine eigene Geschichte wert, was man da so erlebt. Aber meine jungen Freunde neben mir sagen lebensklug: Das kommt schlecht an. Recht haben sie.</p>
<p>Jedenfalls, 11freunde habe ich gern ein Interview gegeben, kurz vor Mitternacht, musste schnell gehen, da konnten wir nicht so weit ausholen :)</p>
<ul>
<li><a title="11freunde.de" href="http://www.11freunde.de/international/139702/diese_fifa_erinnert_an_die_mafia" target="_blank">&#8220;Diese FIFA erinnert an die Mafia&#8221;</a></li>
</ul>
<p><strong>18.03 Uhr:</strong> Das war&#8217;s. 186 von 203 Stimmen fÃ¼r Sepp, der sagt, er werde das FIFA-Schiff in ruhige, transparente GewÃ¤sser fÃ¼hren.</p>
<p>Viel GlÃ¼ck!</p>
<p>Nur hat er das Steuer nicht mehr in der Hand.</p>
<p>tbc</p>
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		<title>live-Blog aus ZÃ¼rich: &#8220;We are not in a crisis!&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 07:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ZÃœRICH. Und es sprach der GroÃŸe Vorsitzende: Crisis? What is a crisis? We are not in a crisis! We are only in some difficulties. And the difficulties will be solved, will be solved inside our family. [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Ich musste wirklich lachen. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ZÃœRICH. Und es sprach der GroÃŸe Vorsitzende:</p>
<blockquote><p><strong>Crisis? What is a crisis? We are not in a crisis! We are only in some difficulties. And the difficulties will be solved, will be solved inside our family.</strong></p></blockquote>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2011/05/31/live-blog-aus-zurich-we-are-not-in-a-crisis/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Ich musste wirklich lachen. Und ich kann meine Herkunft nicht verleugnen. Die pathologische SturkÃ¶pfigkeit, mit der Sepp gestern seine Pressekonferenz bestritt, erinnerte mich an den hier &#8230;</p>
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<p>&#8230; und den hier &#8230;</p>
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<p>&#8230; und den hier <em>(Danke SH fÃ¼r den Hinweis)</em> &#8230;</p>
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<p>&#8230; und den hier &#8230;</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2011/05/31/live-blog-aus-zurich-we-are-not-in-a-crisis/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Das Ende der Geschichte ist bekannt.</p>
<ul>
<li>Auf dem <a title="NYT: Goal" href="http://goal.blogs.nytimes.com/2011/05/30/blatters-news-conference-live/" target="_blank">Soccer Blog der New York Times</a> steht das Transkript dieser denkwÃ¼rdigen &#8220;Pressekonferenz&#8221;</li>
</ul>
<p>Wobei das nicht ganz sauber ist, es fehlt einiges. Zum Beispiel hat sich Blatter mit den Worten verabschiedet, dass er selbst noch Mitglied der AIPS sei, des Weltverbandes der Sportjournalisten.</p>
<p>Keine Ahnung, was er damit sagen wollte. Ich bin Ã¼brigens kein AIPS-Mitglied.</p>
<p>Ich will auch heute versuchen, die Ereignisse halbwegs regelmÃ¤ÃŸig im Blog zu begleiten. (Hatte gestern ein arges technisches Problem mit dem Laptop, die das Bloggen und das Artikelschreiben schwer behindert haben. Das Problem lÃ¤sst sich nicht beheben, ich muss schwer improvisieren.)</p>
<p>Wichtigster Termin, Tsunami-Warnung, ist um 14 Uhr im Grand Hotel Dolder die Pressekonferenz, auf der ausgerechnet Jack Dokumente (inklusive KontoauszÃ¼ge etc) vorlegen will, um Korruptionszahlungen in HÃ¶he von 20 Millionen Dollar an vier Exekutivmitglieder zu beweisen. Es geht, natÃ¼rlich, um die WM 2022 in Katar. Und, so viel kann ich mal sagen, endlich nÃ¤hern wir uns den wirklichen Dimensionen des Betrugs an.</p>
<p>Einstweilen,Â LektÃ¼re, Lesebefehle!</p>
<ul>
<li>Die <a title="fifa.com" href="http://de.fifa.com/aboutfifa/federation/administration/news/newsid=1444139.html" target="_blank">Behauptungen</a> des FIFA-GeneralsekretÃ¤rs und Wahrheitsallergikers Jerome Valcke zu seiner Email an Jack Warner, in dem er schrieb, Katar habe die WM 2022 gekauft:</li>
</ul>
<blockquote><p>Herr Warner hat eine E-Mail verÃ¶ffentlicht, die ich ihm geschickt habe. Ich mÃ¶chte klarstellen, dass ich in E-Mails â€“ die naturgemÃ¤ÃŸ ein &#8220;leichteres&#8221; Ausdrucksmittel sind â€“ gelegentlich einen wesentlich weniger formalen Ton verwende als bei anderen Formen der Korrespondenz. Dies vorausgeschickt, wollte ich in besagter E-Mail in Bezug auf die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022 zum Ausdruck bringen, dass die erfolgreiche Bewerbung finanzielle StÃ¤rken beim Werben um UnterstÃ¼tzung genutzt hat. Es handelte sich um einen Kandidaten mit sehr wichtigem Budget, welches eingesetzt wurde, um die Kandidatur auf der ganzen Welt sehr wirkungsvoll zu bewerben. Weder habe ich mich zu irgendeinem Zeitpunkt auf den Kauf von Stimmen oder auf anderes unethisches Verhalten bezogen, noch hatte ich die Absicht, dies zu tun. Ferner mÃ¶chte ich klarstellen, dass es, wie ich gestern bereits sagte, bei der FIFA keinerlei Ermittlungen hinsichtlich der Vergabe der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022 gibt.</p></blockquote>
<ul>
<li>Charles Sale zeigt in der Daily Mail auf, dass Jack the Ripper sich von der Ãœberweisung Bin Hammams das Ã¼bliche Drittel abzweigte:Â <a title="Daily Mail" href="http://www.dailymail.co.uk/sport/football/article-1392575/FIFAs-Jack-Warner-diverted-Caribbean-Football-Union-travel-funds-CHARLES-SALE.html#ixzz4OeWm1nT8" target="_blank">FIFA&#8217;s Jack Warner &#8216;diverted Caribbean Football Union travel funds&#8217;</a></li>
</ul>
<p>Das kennt man seit Jahrzehnten. Ein Teil ALLER Ãœberweisungen geht stets an die CFU bzw direkt an Jack.</p>
<ul>
<li>Elmar Wagner in der NZZ: <a title="NZZ" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/400_hundert-dollar-noten_1.10761729.html" target="_blank">400 Hundert-Dollar-Noten.</a> Wie der FIFA-PrÃ¤sidentschaftskandidat Bin Hammam Stimmen kaufen wollte.</li>
</ul>
<p>Ooops, da hat die Ethikkommission wohl was durchgesteckt.</p>
<blockquote><p>Aufschlussreich ist bereits die Vorgeschichte jenes Spezialkongresses in der Karibik. Eigentlich war vorgesehen, dass der Fifa-PrÃ¤sidentschafts-Kandidat Bin Hammam am offiziellen Kongress der Concacaf am 2. Mai in Miami anwesend ist, um dort Wahlkampf zu betreiben. Die Concacaf umfasst die zentral- und nordamerikanischen sowie karibischen FussballverbÃ¤nde und versammelt 35 Delegiertenstimmen. Doch zum Besuch Bin Hammams in Miami kam es schliesslich doch nicht â€“ offiziell, weil der Katarer das Visum fÃ¼r die Einreise zu spÃ¤t erhalten hatte.</p>
<p>Aufgrund der Unterlagen im Dossier wird ersichtlich, dass Bin Hammam gar nie beabsichtigte, nach Miami zu reisen. Denn schon am 1. April fragte er den Concacaf-PrÃ¤sidenten Jack Warner, ob er einen eigenen Kongress in Trinidad veranstalten dÃ¼rfe. Warner sagte gemÃ¤ss der vorliegenden E-Mail-Faksimiles zu, wies aber darauf hin, dass Bin Hammam fÃ¼r die Reisekosten der Delegierten aufkommen mÃ¼sse. Der Concacaf-GeneralsekretÃ¤r Chuck Blazer warnte in einer E-Mail davor, dass dieses Vorgehen ethisch nicht vertretbar sei. Warner schrieb: Â«Ich will es aber so.Â»</p></blockquote>
<ul>
<li>Der <a title="fifa.com" href="http://www.fifa.com/mm/document/affederation/administration/01/44/40/85/jdqcreview-summary.pdf" target="_blank">&#8220;Untersuchungsbericht&#8221;,</a> in dem die Ã„uÃŸerungen von Lord Triesman zur Korruption bei der WM-Vergabe 2018 und 2022 behandelt und ins Reich der Fabel verbannt werden</li>
</ul>
<p>Schade eigentlich, dass Sepp die Dokumente zum ISL-Bestechungsskandal, etwa die EinstellungsverfÃ¼gung, nicht auch verÃ¶ffentlichen lÃ¤sst. Gegen VerÃ¶ffentlichung der EinstellungsverfÃ¼gung, in der die Namen jener genannt werden, die 5,5 Millionen Schweigegeld an die Staatskasse gezahlt haben, verhindert die FIFA seit Monaten durch Einsatz teuerster Schweizer AnwÃ¤lte.</p>
<ul>
<li>Dazu der Artikel von Jean-Francois Tanda: <a title="tagesanzeiger.ch" href="http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Wie-die-Fifa-die-Namen-bezahlter-Funktionaere-geheim-halten-will/story/30396858" target="_blank">Wie die FIFA die Namen bezahlter FunktionÃ¤re geheim halten will</a></li>
</ul>
<p>tbc</p>
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		</item>
		<item>
		<title>live-Blog aus ZÃ¼rich: Jack the Ripper on revenge trail</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 06:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ZÃœRICH. Moin, moin, willkommen am Hauptsitz der FIFA-Mafia. Nach einem selten bizarren Erlebnis gestern Abend, der Pressekonferenz der so genannten FIFA-Ethikkommission, flankiert vom LÃ¼genbaron Jerome Valcke, FIFA-GeneralsekretÃ¤r, werde ich an den kommenden drei Tagen bis zur KrÃ¶nungsmesse halbwegs live bloggen. Es gibt mit boshafter RegelmÃ¤ÃŸigkeit Links und Schnipsel und Dokumente des Grauens &#8211; und vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10345" title="crush FIFA!" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/05/FIFA_ftgftf_2A.gif" alt="" width="414" height="255" /></p>
<p>ZÃœRICH. Moin, moin, willkommen am Hauptsitz der FIFA-Mafia. Nach einem selten bizarren Erlebnis gestern Abend, der Pressekonferenz der so genannten FIFA-Ethikkommission, flankiert vom LÃ¼genbaron Jerome Valcke, FIFA-GeneralsekretÃ¤r, werde ich an den kommenden drei Tagen bis zur KrÃ¶nungsmesse halbwegs live bloggen. Es gibt mit boshafter RegelmÃ¤ÃŸigkeit Links und Schnipsel und Dokumente des Grauens &#8211; und vielleicht sogar einige Gedanken. Who knows. Es wird auf jeden Fall ein ziemlich langer Beitrag. Also, immer mal aktualisieren und ans Ende scrollen.</p>
<p>Ehre wem Ehre gebÃ¼hrt: Beginnen wir mit Petrus Damaseb aus Namibia, dem stellvertretenden Chef der &#8220;Ethikkommission&#8221;.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2011/05/30/live-blog-die-ehrenwerte-familie-1/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Hier kann man die komplette Pressekonferenz, die vom FIFA-Kommunikationsverhinderer Nicolas Maingot wie Ã¼blich resolut beendet wurde, <a title="FIFA PK 29. Mai 2011" href="http://streamstudio.world-television.com/CCUIv3/frameset.aspx?ticket=645-676-9890&amp;target=en-default-&amp;status=ondemand&amp;browser=ns-0-0-0-10-0&amp;stream=flash-video-300" target="_blank">sehen und hÃ¶ren</a>.</p>
<p>NatÃ¼rlich ist diese &#8220;Ethikkommission&#8221; kein unabhÃ¤ngiges Gremium, sondern eine lÃ¤cherliche Institution, die sich fÃ¼r den bislang grÃ¶ÃŸten Schmiergeldskandal der Sportgeschichte, die <a title="alle BeitrÃ¤ge zu ISL/ISMM" href="http://www.jensweinreich.de/category/islismm/" target="_self">141 ISL-Millionen</a>, nicht interessierte &#8211; warum auch, schlieÃŸlich zahlte die FIFA 5,5 Millionen Franken Schweigegeld (und mehr), um die Namen von SchmiergeldempfÃ¤ngern geheim zu halten. Kurz noch einige Argumente und HintergrÃ¼nde, nichts Neues fÃ¼r Stammleser:</p>
<ul>
<li><a title="Stil- und Textkritik: der FIFA-Ethikcode" href="http://www.jensweinreich.de/2010/03/23/stil-und-textkritik-der-fifa-ethikcode/  " target="_self">Stil- und Textkritik: der FIFA-Ethikcode</a></li>
<li><a title="update: Korruption in der FIFA" href="http://www.jensweinreich.de/2010/10/18/update-korruption-in-der-fifa/" target="_self">update: Korruption in der FIFA</a></li>
</ul>
<p>Ãœber die Entscheidungen der &#8220;&#8221; habe ich fÃ¼r den Deutschlandfunk gestern das SportgesprÃ¤ch mit dem Schweizer Nationalrat <a title="Offener Brief an FIFA-Boss Joseph Blatter" href="http://www.jensweinreich.de/2011/01/12/roland-rino-buchel-offener-brief-an-fifa-boss-joseph-blatter/" target="_self">Roland</a> <a title="Roland BÃ¼chel" href="http://www.rolandbuechel.ch/" target="_blank">BÃ¼chel</a> (SVP) und <a title="WOZ: Seco untersucht FIFA" href="http://www.woz.ch/artikel/2011/nr12/wirtschaft/20519.html" target="_self">Carlos</a> <a title="Nation of Swine" href="http://nationofswine.ch/2011/01/12/der-mann-in-blatters-nacken/" target="_blank">Hanimann</a> von der WOZ gefÃ¼hrt:</p>
<p><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/05/29/dlf_20110529_2331_d66cd384.mp3" target="_self">:</a></p>
<p><a title="alle BeitrÃ¤ge von und mit Jack Warner" href="http://www.jensweinreich.de/category/jack-austin-warner/" target="_self">Jack Austin Warner</a> sagt dazu Ã¼brigens &#8211; Lesebefehl! (Gestern Nacht in den <a title="Bin Hammam pulls out ..." href="http://www.jensweinreich.de/2011/05/29/bin-hammam-pulls-out-step-back-morally-corrupt-sepp/" target="_self">Kommentaren</a> wie einige andere Lesebefehle natÃ¼rlich schon verlinkt.)</p>
<blockquote><p>I attended the FIFA enquiry today at 12 noon pursuant to a request made of me by FIFA to answer allegation made by Chuck Blazer, General Secretary of CONCACAF.</p>
<p>I have learned this evening via the media that I have been provisionally suspended by the FIFA Ethics Committee.  This has come both as a shock and surprise to me.  At the conclusion of the enquiry I specifically requested that I be notified of any decision as I had learned via the media before attending the hearing that a decision would be handed down at 5:00PM.  Despite leaving my contact details, up to this point, I still have not received any notification from the FIFA.</p>
<p>At the hearing I indicated that I submitted two written statements outlining my position.  I expressed my disappointment with the way in which the enquiry was conducted as I was given less than twenty four hours to submit a statement for consideration by the committee and, moreover, one of the five members of the Committee is from Uruguay and did not have the value of a translated version of my or Mr bin Hammam&#8217;s submission.  This lack of translation services brings into question the issue of due process.</p>
<p>In addition, FIFA did not have the courtesy to provide me with copies of the allegations before the hearing and it was only during the hearing were the allegations read to me.</p>
<p>At the hearing, among other things, I was asked about the special meeting with the CFU to hear Mr Bin Hammam and whether such a meeting was normal I indicated that President Blatter earlier this year had held a similar meeting in South Africa with thirty seven countries and no objections had been made of that to date.  In fact this has been the practice of FIFA in holding meetings with member countries before elections.</p>
<p>I denied the allegations that I made statements at the CFU meeting about gifts being given by Mr Bin Hammam.  I also indicated that at the Miami CONCACAF Congress on May 3rd Mr. Blatter made a gift of one million USD to CONCACAF to spend as it deems fit. This annoyed President Michel Platini who was present and he approached Secretary General Jerome Valcke complaining that Mr Blatter had no permission from the Finance Committee to make this gift to which Jerome replied that he will find the money for Mr Blatter.</p>
<p>I also indicated at the CFU meeting held in Trinidad on May 10 which was requested by Mr. Bin Hammam, FIFA through Mr. Blatter organised gifts of laptops and projectors to all members of the Caribbean and no objections have been made today of this to date.</p>
<p>In my statement I attached letters from thirteen Federations whose members attended the CFU Meeting where the allegations of gifts were made.</p>
<p>These statements from the 13 members denied the allegations that have been made against me and any participation of these individuals in the act complained of. While with regard to the allegation of payment only one statement was submitted by Collins &amp; Collins.</p>
<p>On May 18 when I realised that the political battle between Blatter and Bin Hammam was getting out of hand I wrote Secretary General Valcke telling him, among other things, that the outcome of the elections may cause some fracture in the Arab world  which we can ill afford now and that I will like to ask Bin Hammam to withdraw from the race. To which Jerome replied to me and I quote :</p>
<p>&#8220;For MBH, I never understood why he was running. If really he thought he had a chance or just being an extreme way to express how much he does not like anymore JSB. Or he thought you can buy FIFA as they bought the WC. I have a bet since day one, he will withdraw but on June 1st after his 10 min speech. By doing so he can say he push Blatter to make new commitments bla bla bla and get out under applause. Before means he is a looser. So&#8230;He will get some votes. Less than 60 today after CAF support. It will be the &#8220;coup de grace&#8221; if you would officially send a message as the CONCACAF President by saying CONCACAF supports unanimously. So I am not giving you an advice but just my feeling about what I think is the situation.&#8221;</p>
<p>Despite the plea from SG Valcke, I refused to give any advice about how CONCACAF will be voting.</p>
<p>At no time during this matter was I ever contacted by Mr. Blazer nor did he contact the Executive or the Emergency Committee of the CONCACAF and it is informative for one to look at Mr Blazer&#8217;s credibility by referring to the report of the NY District Court Judge in the matter between Master Card and Visa in the FIFA matter of 7th December 2006 .</p>
<p><em>(para 213) Mr. Blazer&#8217;s testimony was generally without credibility based on his attitude and demeanor on his evasive answers on cross-examination.</em></p>
<p><em>(para 214) Thus, for that reason and based on his evasive answers and his attitude and demeanor, Mr. Blazer&#8217;s testimony as the March 14, 2006 Marketing &amp; TV AG Board meeting is rejected as fabricated.</em></p>
<p>The complaints  made in this matter are politically motivated against Mr Bin Hammam and me and are designed, among other things, to cause serious prejudice and damage to both Mr Bin Hammam and myself at one of the most critical times for the FIFA.</p>
<p>It is also shocking that at the close of an inquiry at around 5:47pm when the decision was already delivered new evidence in the form of a fax from the Puerto Rico FF appears making allegations which were treated as part of the evidence in this matter. This further demonstrates in the way the enquiry was conducted and the prejudice against me.</p>
<p>The decision to suspend me is an abuse of the process and achieves no real purpose as stated in the decision and again demonstrates the bias of this enquiry.</p>
<p>I intend to say a lot more on this matter shortly.</p>
<p>In the meantime, I will vigorously defend my reputation as well as the reputation of the rest of the Caribbean members.</p>
<p>Respectfully submitted</p>
<p>Sgd Jack Warner</p></blockquote>
<p>Der Jack will doch nicht wohl doch einen Tsunami auslÃ¶sen, wie er versprochen hat? Ich kann es mir, ganz ehrlich, immer noch nicht vorstellen.</p>
<p>Sehr witzig Ã¼brigens, dass auch Jack (wie ich es gern tue) den Report des New Yorker Distriktgerichts im Visa-Mastercard-Skandal erwÃ¤hnt &#8211; denn da kommen sowohl Chuck Blazer als auch Jerome Valcke verdammt schlecht weg. LÃ¼gen Ã¼ber LÃ¼gen.</p>
<p>Mohamed Bin Hammam erklÃ¤rt:</p>
<blockquote><p><strong>Provisional ban is completely disproportionate â€“ lack of fair play</strong></p>
<p>Doha and Zurich, May 29, 2011 â€“ Mohamed bin Hammam acknowledged the decision taken today by the FIFA Ethics Committee. However, he fails to understand how despite him not being found guilty, but yet, he has been suspended.</p>
<p>â€œI have been referred to the Ethics Committee based on evidence which was strong enough in the views of the FIFA General Secretary for such procedure. However, the Ethics Committee in it&#8217;s meeting today did not find this evidence sufficient to convict me. Consequently, I should have been given the benefit of doubt but instead, I have been banned from all football activities.&#8221;</p>
<p>&#8220;I have been given the impression that the Ethics Committee is absolutely an independent committee, but in the press conference we have seen today, the General Secretary made clear that he is the one who has the influence in this Committee.&#8221;</p>
<p>During today&#8217;s press conference, FIFA General Secretary JÃ©rÃ´me Valcke commented on the decision of the FIFA Ethics Committee and presented new evidence against Mr. Bin Hammam which had not been part of the proceedings so far and which nobody was able to review. He did not hesitate to predict that other parties, in the new fully-fledged investigation, will proof the guiltiness of Mr. Bin Hammam. This is contradictory to the rules of justice by an allegedly independent commission.</p>
<p>Mohamed Bin Hammam said: â€œIâ€™m very disappointed about the way the status of the proceeding has been presented at the media conference. I am expecting that this will continue. This is not how I understand fair play. Iâ€™m reserving all my rights.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und weil ich die Visa-Mastercard-Sache nun schon erwÃ¤hnte (wie Jack), sie ist ja auch wichtig, um das FIFA-GeschÃ¤ftsgebaren zu beschreiben und Valcke als notorischen LÃ¼gner zu brandmarken &#8211; hier flink noch eine Summary reinkopiert, die ich vor einiger Zeit schon mal angeboten habe (<a title="Akute Wahrheitsallergie im FIFA-Reich des Joseph Blatter" href="http://www.jensweinreich.de/2010/12/09/akute-wahrheits-allergie-im-fifa-reich-des-joseph-blatter/" target="_self">Akute Wahrheitsallergie im FIFA-Reich des Joseph Blatter</a>):</p>
<p>Valcke war damals FIFA-Marketingchef,Â <a title="FIFA fires four execs after MasterCard mess" href="http://sports.yahoo.com/soccer/news?slug=fifafirings" target="_blank">wurde<img id="snap_com_shot_link_icon" src="http://i.ixnp.com/images/v6.59/t.gif" alt="" /></a> <a title="FIFA-Pressemitteilung Dezember 2006" href="http://de.fifa.com/aboutfifa/federation/releases/newsid=108638.html" target="_blank">gefeuert<img id="snap_com_shot_link_icon" src="http://i.ixnp.com/images/v6.59/t.gif" alt="" /></a>, kam wenige Monate spÃ¤ter alsÂ <a title="FIFA.com" href="http://de.fifa.com/aboutfifa/federation/bodies/media/newsid=540197.html" target="_blank">GeneralsekretÃ¤r<img id="snap_com_shot_link_icon" src="http://i.ixnp.com/images/v6.59/t.gif" alt="" /></a> wieder, und der Sepp stellte es doch tatsÃ¤chlich so dar, als sei Valcke nie gefeuert worden.</p>
<p>Eine feine Analyse dazu gab es mal im Independent:</p>
<ul>
<li><a title="The Independent" href="http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/jr244me-valcke-he-scored-the-worstever-own-goal-now-hes-running-football-398086.html" target="_blank">JÃ©rÃ´me Valcke: He scored the worst-ever own goal. Now heâ€™s running football<img id="snap_com_shot_link_icon" src="http://i.ixnp.com/images/v6.59/t.gif" alt="" /></a>-Â He lost his job in marketing at Fifa after a judge ruled he had lied over a sponsorship deal. But 10 months on, heâ€™s the boss. David Owen hears his comeback story</li>
</ul>
<p>Im Original liest sich dasÂ <a title="findlaw.com" href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;sqi=2&amp;ved=0CC0QFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Ffl1.findlaw.com%2Fnews.findlaw.com%2Fhdocs%2Fdocs%2Fsports%2Fmastercardfifa120706opn.pdf&amp;ei=69IATd73HI2MswaglvjyDg&amp;usg=AFQjCNEcSDUzVNAyXQ2N_ZtQspHuYgrkrg&amp;sig2=uMGJn6YFiYBdbH7bfnCFmQ" target="_blank">im ersten Urteil<img id="snap_com_shot_link_icon" src="http://i.ixnp.com/images/v6.59/t.gif" alt="" /></a> so:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>FIFAâ€™s negotiatorsÂ <strong><em>lied repeatedly</em></strong> to MasterCard, including when they assured MasterCard that, consistently with MasterCardâ€™s first right to acquire, FIFA would not sign a deal for the post-2006 sponsorship rights with anyone else unless it could not reach agreement with MasterCard.</li>
<li>FIFAâ€™s negotiatorsÂ <em><strong>lied</strong></em> to VISA when theyÂ <strong><em>repeatedly</em></strong> responded to the direct question of whether MasterCard had any incumbency rights by assuring VISA that MasterCard did not.</li>
<li>FIFAâ€™s negotiators provided VISA with blow-by-blow descriptions of the status of the FIFA-MasterCard negotiations whileÂ <em><strong>concealing</strong></em> from its long-time partner MasterCard both the fact of the FIFA-VISA negotiations as well as the status of those negotiations â€“ an action FIFAâ€™s president admitted would not be â€œfair play.&#8221;</li>
<li>FIFAâ€™s marketing directorÂ <em><strong>lied to both</strong></em> MasterCard, FIFAâ€™s long-time partner, and to VISA, its negotiating counterparty, to both of which FIFA, under Swiss law, owed a duty of good faith. When, pursuant to his engineering, VISA raised its bid to the same level as MasterCardâ€™s, heÂ <em><strong>declined</strong></em> his subordinatesâ€™ suggestion to give MasterCard the opportunity to submit a higher bid based on his concern for his own reputation with the FIFA Board. He alsoÂ <em><strong>declined</strong></em> his subordinatesâ€™ recommendation that he recommend to the FIFA Board that it continue with its prior approval of MasterCard as the post-2006 sponsor. Instead, he told the board it was difficult for him to make a recommendation and <em><strong>never mentioned</strong></em> MasterCardâ€™s first right to acquire the post-2006 sponsorship.</li>
<li>On the morning of the first of March 2006 FIFA board meetings and after all three FIFA boards had previously approved MasterCard as the post-2006 sponsor, FIFAâ€™s marketing director called VISA to say that if VISA increased its cash bid by $30 million to the level of MasterCardâ€™s bid, VISA â€œwould be the partner.&#8221;</li>
<li>Even after MasterCard had signed the â€œFINAL version&#8221; of the post-2006 sponsorship agreement and returned it to FIFA, FIFAâ€™s negotiatorsÂ <em><strong>delayed telling</strong></em> MasterCard that the FIFA Board had chosen VISA; instead they waited for the VISA board to ratify the VISA agreement.</li>
<li>After the FIFA boards had approved MasterCard as post-2006 sponsor and after MasterCard had agreed to FIFAâ€™s asking price and agreement had been reached on all other terms and after FIFAâ€™s in-house counsel had solicited FIFA members for items that might be used to claim that MasterCard breached the Agreement, FIFA pointed to a trademark issue that had been present since 2000 or 2001 to justify granting the post-2006 sponsorship to VISA and sent a letter to MasterCard â€” after the commencement of this lawsuit â€” purporting to terminate the Agreement and thus MasterCardâ€™s first right to acquire.</li>
<li>After MasterCard and FIFA waived, under Swiss law, both the 90-day time periods set out in section 9.2 by their â€œconclusive conduct&#8221;, FIFA now seeksÂ <em><strong>retroactively to revive</strong></em> one of the 90-day periods, but not the other, to justify its choice of VISA for the post-2006 sponsorship.</li>
<li>While the FIFA witnesses at trial boldly characterized their breaches as â€œ<em><strong>white lies</strong></em>&#8221;, â€œ<strong><em>commercial lies</em></strong>&#8221;, â€œ<em><strong>bluffs</strong></em>&#8221;, and, ironically, â€œ<strong><em>the game</em></strong>&#8221;, their internal emails discuss the â€œ<em><strong>different excuses</strong></em> to give to MasterCard as to why the deal wasnâ€™t done with them&#8221;, â€œ<em><strong>how we (as FIFA) can still be seen as having at least some business ethics</strong></em>&#8221; and how to â€œ<em><strong>make the whole f***-up look better for FIFA</strong></em>.&#8221; They ultimately confessed, however, that â€œ[I]tâ€™s clear somebody has it in for MC.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p><strong>13.06 Uhr:</strong> Hotel-Rundreise beendet. Dolder Grand, Marriott, Savoy, Baur au Lac, Swissotel etc. Sepp getroffen (begleitet von Jerome Valcke und Ahmed SchÃ¤fer). Hand geschÃ¼ttelt. Finger sind noch dran. Havelange gesehen. Platini. Grondona. Jack verpasst. Es ist ein absurder Wettlauf zwischen Hase und Igel. Die einen sind immer schon da gewesen. Vor dem Hotels bzw bei manchen in der Lobby lauern die Agentur-Journalisten. Das he-said-she-said kann man dann nachlesen.</p>
<p>Notiz an den Blog-Betreiber: Lern es doch endlich! Es geht nicht beides! Du kannst nicht vernÃ¼nftig recherchieren und GesprÃ¤che fÃ¼hren &#8211; und gleichzeitig aktuell produzieren! Die richtigen Geschichten wird es so nicht geben.</p>
<p>Doch wer hat die schon?</p>
<p>Die richtigen Geschichten Ã¼ber die FIFA findet man auf Nummernkonten in Steuer-Oasen.</p>
<p><strong>13.40 Uhr:</strong> Jetzt wird weiter produziert. 18 Uhr dann PK vom Sepp oben im Home of FIFA.</p>
<p>Flink noch einige Links:</p>
<ul>
<li>The Guardian: Digger Matt Scott beschreibt den Reformationsbedarf der FIFA an <a title="FIFA scandal: five problems to tackle" href="http://www.guardian.co.uk/football/blog/2011/may/12/fifa-scandal-five-problems?CMP=twt_gu" target="_blank">fÃ¼nf Beispielen</a>. Viel zu kurz gegriffen. Der Laden muss zerschlagen werden. Viele wichtige Dinge fehlen. Okay, ein Versuch, aber zu harmlos.</li>
<li>The Telegraph: <a title="The Telegraph" href="http://www.telegraph.co.uk/sport/sportvideo/footballvideo/8545810/Fifa-executive-Jack-Warner-Sepp-Blatter-must-be-stopped.html" target="_blank">Video</a> von Jack the Ripper: &#8220;Blatter must be stopped!&#8221; Die Reuters-Kollegen haben mir von einem lÃ¤ngeren Interview gestern spÃ¤tabends erzÃ¤hlt. Das findet sich sicher irgendwo, vielleicht kann es jemand verlinken.</li>
<li>Zum KopfschÃ¼tteln: <a title="The Telegraph" href="http://www.telegraph.co.uk/sport/football/8544698/Fifa-president-Sepp-Blatter-doing-a-wonderful-job-says-Franz-Beckenbauer-despite-bribery-crisis.html" target="_blank">Blatter macht einen wunderbaren Job</a>, sagt Firlefranz Beckenbauer im Telegraph.</li>
<li>Fanhouse: <a title="Fanhouse" href="http://www.fanhouse.co.uk/2011/05/30/fifa-soap-opera-latest-jack-warner-says-2022-world-cup-was-bou/" target="_blank">FIFA soap opera &#8230;</a></li>
<li>Paul Kelso im Telegraph:Â <a title="Telegraph: Fifa general secretary Jerome Valcke insists email suggesting Qatar bought 2022 World Cup is genuine" href="http://www.telegraph.co.uk/sport/football/international/8545888/Fifa-general-secretary-Jerome-Valcke-insists-email-suggesting-Qatar-bought-2022-World-Cup-is-genuine.html" target="_blank">Fifa general secretary Jerome Valcke insists email suggesting Qatar bought 2022 World Cup is genuine</a></li>
<li>Kai Pahl auf allesaussersport: <a title="aas: Selbstzerfleischung der FIFA" href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2011/05/30/selbstzerfleischung-der-fifa/#comments" target="_blank">Selbstzerfleischung der FIFA</a></li>
</ul>
<p><strong>13.46 Uhr:</strong> Und mal eben noch den Titel fÃ¼r den Beitrag Ã¤ndern. Einige VorschlÃ¤ge kamen per Email. Ich habe mich fÃ¼r den zweiten entschieden. Danke!</p>
<p><!-- p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 13.0px Consolas} p.p2 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 13.0px Consolas; min-height: 15.0px} --></p>
<ul>
<li>Caribbean Tsunami hits Blatter</li>
<li>Jack the Ripper on revenge trail</li>
<li>Jack auÃŸer Kontrolle</li>
</ul>
<p><strong>20.19 Uhr:</strong> Ich hÃ¤tte gern von dieser bizarren PK des Sepp berichtet. Leider ist mein Laptop zwei Stunden zuvor abgeschmiert. Keine Ahnung, was er hat, wahrscheinlich die Hitze. Oder ein FIFA-Hacker. DemnÃ¤chst mehr.</p>
<p>tbc</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was vom Tage Ã¼brig bleibt (62): FIFA Family at War</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2011/05/27/was-vom-tage-ubrig-bleibt-62-fifa-family-at-war/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 09:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Doch Jack kann auch ganz anders &#8230; [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] However. &#8220;Badfellas &#8211; FIFA Family at War&#8221;, so hieÃŸ schon vor Jahren ein Buch von John Sugden und Alan Tomlinson, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2011/05/27/was-vom-tage-ubrig-bleibt-62-fifa-family-at-war/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Doch Jack kann auch ganz anders &#8230;</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2011/05/27/was-vom-tage-ubrig-bleibt-62-fifa-family-at-war/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>However. &#8220;Badfellas &#8211; FIFA Family at War&#8221;, so hieÃŸ schon vor Jahren ein Buch von John Sugden und Alan Tomlinson, die sich in den ersten Jahren der prÃ¤sidialen Ã„ra Blatter ein wenig mit den FIFA-GeschÃ¤ften befassten.</p>
<p>FIFA Family at War &#8211; das gilt auch jetzt wieder. Und so langsam geht es ans Eingemachte.</p>
<p>Soeben (11.37 Uhr) teilt die FIFA per Pressmeldung mit:</p>
<blockquote><p><strong>FIFA Ethics Committee opens further ethics proceedings</strong></p>
<p>On 26 May 2011, FIFA Executive Committee member Mohamed bin Hammam has requested the FIFA Ethics Committee to open ethics proceedings against FIFA President Joseph S. Blatter on the basis that, in the report submitted by FIFA Executive Committee member Chuck Blazer earlier this week, FIFA Vice-President Jack A. Warner would have informed the FIFA President in advance about alleged cash payments to delegations attending a special meeting of the Caribbean Football Union (CFU) apparently organised jointly by Jack A. Warner and Mohamed bin Hammam on 10 and 11 May 2011 and that the FIFA President would have had no issue with these.</p>
<p>Subsequently, the FIFA Ethics Committee today opened a procedure against the FIFA President in compliance with art. 16 of the FIFA Code of Ethics.</p>
<p>Joseph S. Blatter has been invited to take position by 28 May 2011, 11:00 CET and to attend a hearing by the FIFA Ethics Committee at the Home of FIFA (Zurich) on 29 May 2011.</p>
<p>No additional comments will be made by FIFA until further notice.</p></blockquote>
<p>Wer mehr wissen will Ã¼ber die jÃ¼ngsten Entwicklungen, der muss englischsprachige Medien verfolgen. Die Anzeige von Chuck Blazer bei der so genannten und abhÃ¤ngigen Ethik-Kommission gibt einen weiteren Einblick ins FIFA-Innere, wir erfahren einmal mehr, und diesmal aus erster Hand, wie das mit dem Stimmenkauf seit Jahrzehnten lÃ¤uft.</p>
<p>Danke, Chuck!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5945" title="Screenshot &quot;Travels with Chuck Blazer ...&quot;" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/12/chuckthedevil.jpg" alt="" width="380" height="259" /></p>
<p>Das Bildchen, was hierzulande manche Medien malen, stimmt halt nicht: Im FIFA-PrÃ¤sidialkampf gibt es nicht Gut und BÃ¶se. Es gibt nur: BÃ¶se. Ob Sepp oder Mohamed, einen Unterschied macht das nicht.</p>
<p>Oder lassen wir besser Mohamed Bin Hammam sprechen. Wie formulierte er doch so hÃ¼bsch &#8230;</p>
<blockquote><p>I will happily and unreservedly restate that I firmly believe FIFA, as a decision-making body and as an organisation, is not corrupt &#8230;</p></blockquote>
<p>&#8230; oder &#8230;</p>
<blockquote><p>I remain deeply indebted to Mr Warner for his sense of fair play &#8230;</p></blockquote>
<p>Und das sagen die &#8220;Kandidaten&#8221; zu den jÃ¼ngsten Entwicklungen:</p>
<ul>
<li>Sepp Blatters Kolumne aufÂ insideworldfootball.biz, wo ich mich in der Kommentarspalte gestern mÃ¤chtig aufgeregt und den Betreiber Duncan MacKay aufgefordert habe, dem Hauptverantwortlichen fÃ¼r das mafios zu nennende FIFA-System keine Propaganda-Plattform mehr zu geben:Â <a title="Sepp Blatter's column" href="http://www.insideworldfootball.biz/sepp-blatter-column/9247-sepp-blatter-it-gives-me-no-joy  " target="_blank">Sepp Blatter: It gives me no joy</a></li>
</ul>
<p>Der wirre/irre Schluss:</p>
<blockquote><p>When a Swiss farmer&#8217;s neighbour has a cow while he has none, the less fortunate farmer will work twice as hard so that one day he can buy a cow as well. When another farmer, elsewhere, on an island, say, has no cow but his neighbour does, that farmer will kill the neighbour&#8217;s cow out of sheer malice.</p>
<p>I&#8217;d rather be a Swiss farmer, like it or not.</p></blockquote>
<p>Das sagt Mohamed auf seinem Blog:</p>
<ul>
<li><a title="Mohamed Bin Hammam Blog" href="http://www.mohamedbinhammam.com/en/Blog/blog.php?menuNum=31  " target="_blank">Bin Hammam asks for investigation to include Mr. Blatter</a></li>
</ul>
<blockquote><p>He rejects these accusations and confirms that they are without substance. The accusations also contain statements according to which Mr. Blatter, the incumbent FIFA president, was informed of, but did not oppose, payments allegedly made to members of the Caribbean Football Union. Mr. Bin Hammam has therefore requested that the investigation by the Ethics Committee be extended to include Mr. Blatter himself.</p>
<p>The timing of the accusations so close to the election of FIFA president on June 1, 2011 suggests that they are part of a plan to damage Mr. Bin Hammam and force him to withdraw as a candidate for the FIFA presidency.</p></blockquote>
<p>Und hier einige Fakten aus der Ãœbersee-Presse. In Deutschland findet sich nichts dergleichen.</p>
<ul>
<li>Charles Sale in der <strong>Daily Mail</strong>:Â <a title="Daily Mail" href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-1391056/Mohamed-Bin-Hammam-charged-FIFA-officials-cash-votes-scandal.html  " target="_blank">FIFA in the dock again: Leadership candidate charged with handing over bundles of dollars in vote-buying scandal</a></li>
</ul>
<blockquote><p>The fresh allegations concern a meeting in Trinidad this month, jointly organised by Warner and Bin Hammam, at which the Qatari presented his presidency case to the Caribbean Football Union.</p>
<p>Blazer&#8217;s evidence is contained in a file put together by CONCACAF&#8217;s Chicago-based lawyers containing sworn affidavits and damning pictures from CFU officials, who claim they were offered cash for &#8216;development&#8217; projects.</p>
<p>Some of the money was accepted, according to the report. But a number of CFU delegates refused and reported back to Blazer, the CONCACAF general secretary, with their concerns.</p>
<p>The whistleblowers included the president of one of the CFU member countries.</p>
<p>Bin Hammam is known to have bankrolled the Caribbean event on May 10 and 11, reportedly paying for luxury accommodation at the Grand Hyatt Hotel in Port of Spain and travel for the representatives from 22 CFU countries.</p>
<p>Blazer has alleged that &#8216;violations were committed under the FIFA code of ethics in relation to the upcoming FIFA presidential election&#8217; &#8211; in other words cash for votes.</p></blockquote>
<p><em>(Wie groÃŸzÃ¼gig ich bin, Charlie Sale zu zitieren, der jÃ¼ngst in unvergleichlicher ekliger Art und Weise <a title="FIFA: Football's Shame!" href="http://www.jensweinreich.de/2011/05/26/fifa-footballs-shame/" target="_self">Andrew Jennings</a> Ã¶ffentlich beleidigte.)</em></p>
<ul>
<li>Andrew Warshaw auf <strong>insideworldfootball.biz</strong>:Â <a title="insideworldfootball.biz" href="http://www.insideworldfootball.biz/news/1-latest-news/9249-exclusive-damning-new-revelations-emerge-in-bin-hammam-corruption-scandal  " target="_blank">Damning new revelations emerge in Bin Hammam corruption scandal</a></li>
</ul>
<p><a title="insideworldfootball.biz" href="http://www.insideworldfootball.biz/news/1-latest-news/9249-exclusive-damning-new-revelations-emerge-in-bin-hammam-corruption-scandal  " target="_blank"> </a></p>
<blockquote><p>As Presidential candidate Mohamed Bin Hammam and veteran FIFA vice-president Jack Warner prepare to face FIFA&#8217;s Ethics Committee on Sunday (May 29) after being charged with alleged bribery, insideworldfootball has learned that at least five national associations from Warner&#8217;s Caribbean Football Union (CFU) were offered cash bungs but refused to accept them.</p>
<p>Although the countries cannot be named, the bungs, understood to have involved several thousand dollars in cash, are believed to be documented in a file of evidence put together by a firm of US-based lawyers and sent to FIFA.</p>
<p>While several associations refused to accept the sweeteners â€“ handed over by two junior CFU members who have also been charged but who were apparently only acting on instruction &#8211; others readily accepted the money for &#8220;development projects&#8221; having been assured no rules were being broken, insideworldfootball has been told.</p>
<p>When he was unable to attend last month&#8217;s CONCACAF Congress in Miami, it was claimed, and reported by this website on good authority, that Bin Hammam was refused a visa to the United States even though he holds a diplomatic passport.</p>
<p>Instead, he was invited by Warner, ostensibly in the interests of fair play, to address Caribbean members of CONCACAF at an alternative one-off meeting in Warner&#8217;s native Trinidad a few days later.</p>
<p>insideworldfootball has learned, however, that the documentation provided to FIFA shows that Warner and Bin Hammam exchanged a series of private emails arranging the Trinidad meeting where the bribes allegedly took place well before the CONCACAF Congess in Miami and well before any visa problems may or may not have arisen.</p>
<p>Sources have confirmed that the pair initially discussed holding a second full CONCACAF summit just for Bin Hammam to explain his election manifesto.</p>
<p>Blazer apparently blocked that move so Warner turned it into a event solely for Caribbean members of CONCACAF.</p></blockquote>
<p>Ich kann mich noch gut an die Pressekonferenz in Miami nach dem CONCACAF-Kongress erinnern, auf dem Medienvertreter auf Jacks GeheiÃŸ nicht zugelassen waren und Jack uns danach die Visa-LÃ¼ge auftischte. Danach tauschten Sepp und Jack und Chuck noch flink Wimpel:</p>
<div id="attachment_10309" class="wp-caption aligncenter" style="width: 526px"><img class="size-full wp-image-10309 " title="CONCACAF Kongress, Miami, Mai 2011" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/05/trio-concacaf-wimpel.gif" alt="" width="516" height="356" /><p class="wp-caption-text">CONCACAF Kongress, Miami, Mai 2011</p></div>
<p>Weiter in der Presseschau:</p>
<p>Owen Gibson im <strong>Guardian</strong>:Â <a title="The Guardian" href="http://www.guardian.co.uk/football/2011/may/26/mohamed-bin-hammam-fifa-sepp-blatter  " target="_blank">Mohamed bin Hammam wants Fifa to investigate Sepp Blatter, too</a></p>
<p><a title="The Guardian" href="http://www.guardian.co.uk/football/2011/may/26/mohamed-bin-hammam-fifa-sepp-blatter  " target="_blank"> </a></p>
<blockquote><p>Amid febrile claim and counter-claim, further details emerged of the allegations contained in the dossier compiled by the US attorney John Collins at the behest of Fifa&#8217;s US executive committee member, Chuck Blazer, the Concacaf secretary general. The file, which contains signed affidavits from officials approached at a specially convened meeting of the Caribbean Football Union and offered payments of up to $40,000 from Bin Hammam, is believed to allege the &#8220;football development&#8221; cash was proffered in private briefings with the 25 attendees.</p>
<p>Some of those who rejected the cash approached Blazer following the specially convened conference on 10 and 11 May, arranged after Bin Hammam said he was earlier unable to attend the confederation&#8217;s Congress in Miami for visa reasons. Concacaf, controlled by its controversial and much-criticised president, Jack Warner, has consistently played a pivotal role in presidential elections due to exercising its bloc of 35 votes of the 208 on offer.</p></blockquote>
<p>Sam Wallace im <strong>Independent</strong>:Â <a title="The Independent" href="http://www.independent.co.uk/sport/football/news-and-comment/bin-hammam-hits-back-at-blatter-in-corruption-row-2289582.html  " target="_blank">Bin Hammam hits back at Blatter in corruption row</a></p>
<p><a title="The Independent" href="http://www.independent.co.uk/sport/football/news-and-comment/bin-hammam-hits-back-at-blatter-in-corruption-row-2289582.html  " target="_blank"> </a></p>
<blockquote><p>It also emerged yesterday that Bin Hammam had persuaded Warner to organise a special congress of Concacaf, the region representing North and Central America of which Warner is president, ahead of the organisation&#8217;s official event in Miami on 3 May. Warner told Blazer to ratify the proposal but Blazer blocked it and Bin Hammam did not go to Miami. He cited visa problems, although he is understood to have a diplomatic passport.</p>
<p>The CFU meeting which Bin Hammam and Warner attended went ahead on 10 May. One attendee contacted yesterday claimed that she did not see evidence of bribes being handed out. Franka Pickering, the president of the British Virgin Islands football association, said: &#8220;We discussed why he [Bin Hammam] was running [for president] and that was about it. Us small islands are just a drop in the bucket.&#8221;</p>
<p>However, Blazer has alleged that bundles of cash were handed out at the meeting and is understood to have compiled a dossier of evidence with his lawyer John Collins that includes sworn affidavits and photographs. New evidence of alleged corruption is emerging all the time, most recently an email from Warner to Triesman which was leaked to the BBC.</p>
<p>In the email sent to Triesman in February last year, Warner asked the English FA to donate $1.6m (Â£980,000) to Haiti so the country could buy the licence to broadcast that summer&#8217;s World Cup on public screens. Fifa has since confirmed that no licence existed and nowhere in the world would a public viewing licence have cost so much, let alone Haiti. &#8230;</p></blockquote>
<p>Hier ist auÃŸerdem das bizarre Gestammel von Blatter schÃ¶n auseinandergenommen. Aber nicht bis zum Schluss: Meint er die VerbandsfunktionÃ¤re der karibischen Nachbarinseln, die seinen Freund Jack â€“ bzw. die Quelle seines Reichtums â€“ abstellen wollen?</p>
<blockquote><p>Blatter, who faces arguably the most critical weekend of his 13-year reign as Fifa president, said that it was wrong to assume that he took a &#8220;perverse satisfaction&#8221; in the corruption charges against Bin Hammam and Warner. But at no point did he refer by name to either of the two men, who will learn their fate at an ethics committee meeting on Sunday. In what looked like a direct attack on the former Football Association chairman Lord Triesman, who alleged Fifa corruption in evidence to Parliament this month, Blatter attacked &#8220;some malicious others who have neither put up nor shut up&#8221;.</p>
<p>Otherwise Blatter sat firmly on the fence, sympathising with &#8220;two men who stood by my side for some two decades&#8221; who, he said, had been made to &#8220;suffer through public humiliation without having been convicted of any wrongdoing&#8221;. Yet in trademark style he also praised their accuser Chuck Blazer, another ExCo member, for his &#8220;civic courage&#8221;.</p>
<p>Blatter hinted at his own state of mind by ending his column for the Inside World Football website with a bizarre proverb about Swiss farmers having their cows killed by jealous neighbours. &#8220;When another farmer, elsewhere, on an island, say, has no cow but his neighbour does, that farmer will kill the neighbour&#8217;s cow out of sheer malice,&#8221; he wrote. &#8220;I&#8217;d rather be a Swiss farmer, like it or not.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ian Prescott im <strong>Trinidad Express</strong>:Â <a title="Trinidad Express" href="http://www.trinidadexpress.com/news/Two_other_Trinis_charged_with_Warner-122704423.html  " target="_blank">Two other Trinis charged with Warner</a></p>
<blockquote><p>FIFA also said CFU employees Debbie Minguell and Jason Sylvester are under investigation. &#8230; Minguell and Sylvester both work for the Caribbean Football Union, which is based in Warner&#8217;s CONCACAF office on Edward Street, Port of Spain. Minguell is currently assistant to CFU general secretary Anganie Kanhai. Minguell has been with the CFU for a while and has previously worked with Kerry Alleyne, who was the first woman to hold the position of CFU general secretary, before resigning in 2006 and migrating to the United States.</p>
<p>A call to the CONCACAF president&#8217;s office yesterday revealed that Minguell was on vacation. Sylvester has been with CFU for four years where he is the event coordinator. His job includes handling tournaments. Sylvester is currently in Guyana where he is in charge of the CFU Club Championship Finals involving Tempete (Haiti), Alpha (Guyana), Puerto Rico Islanders and Trinidad and Tobago champions Defence Force.</p>
<p>Warner&#8217;s lawyer Om Lalla was yesterday asked to shed light on whether the Caribbean Football Union officials were also required to travel to Switzerland to face FIFA as well. Lalla, represents both Warner and the Trinidad and Tobago Football Federation.</p>
<p>Lalla would likely represent both Warner and his CFU counterparts, but he could not yet say if the other CFU officials will be required to travel to Zurich. Lalla also said he will confirm today whether he will be accompanying Warner to Zurich.</p>
<p>&#8220;It is a tribunal hearing governed by the rules of FIFA,&#8221; Lalla disclosed. &#8220;Like any other tribunal , persons will be call upon to make statements and present whatever evidence, but of the exact details, I don&#8217;t have the particulars as yet.â€œ</p></blockquote>
<p>Paul Kelso im <strong>Telegraph</strong>:Â <a title="The Telegraph" href="http://www.telegraph.co.uk/sport/football/news/8536967/Fifa-president-Sepp-Blatter-and-world-footballs-governing-body-face-their-biggest-challenge-so-far.html" target="_blank">Fifa president Sepp Blatter and world footballâ€™s governing body face their biggest challenge so far</a></p>
<blockquote><p>Then on Wednesday, a week before planet football goes to the polls, his only challenger is charged with corruption. Co-incidence? Fifa is so tainted by Blatterâ€™s appalling record in dealing with previous allegations that few were willing to accept that it was. Bin Hammam certainly believes not and last night claimed that the charges are entirely politically motivated. Fifa sources counter that Blatter was not aware of the substance of the allegations until the report was handed to Fifa. Fifa president Sepp Blatter and world footballâ€™s governing body face their biggest challenge so far.</p>
<p>There could also be advantages in removing Warner, although the politics involved would make Machiavelli blush. The pantomime villain of world football has been in a mutually supportive embrace with the president for a decade, trading votes for immunity from punishment for offences including ticket touting. So what better way to show that you are serious about corruption than to remove a man who sums up Fifaâ€™s failings?</p>
<p>But these charges are too serious and, on the face of it, substantial to dismiss as a conspiracy. Their strength, as well as their weakness, is that for the first time they come from inside the organisation.</p>
<p>Chuck Blazerâ€™s claims have been investigated by a former US federal prosecutor, and the dossier contains sworn affidavits and documentary evidence. Fifa, and the lawyers, believe they have â€œa very well documented case&#8221;.</p></blockquote>
<p>tbc</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>live-Blog aus ZÃ¼rich, Mittwoch: FIFA-Korruption, WM-Vergabe, PrÃ¤sentation 2022</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 09:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[jean francois tanda]]></category>
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		<description><![CDATA[ZÃœRICH. Auf geht&#8217;s. Auch heute wieder live aus dem Tollhaus &#8211; den ganzen Tag lang. [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Recht so. Der Jack ist schon ein Netter. Mein Gott, die paar Millionen, die er bisher beiseite geschafft hat mit seinen beiden SÃ¶hnen. Wer wird da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ZÃœRICH. Auf geht&#8217;s. Auch heute <a title="live-Blog aus ZÃ¼rich, Dienstag ..." href="http://www.jensweinreich.de/2010/11/30/fifa-korruption-wm-vergabe-zurich-am-dienstag/" target="_self">wieder live</a> aus dem Tollhaus &#8211; den ganzen Tag lang.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2010/12/01/live-blog-aus-zurich-mittwoch-fifa-korruption-wm-vergabe-prasentation-2022/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Recht so. Der <a title="alle BeitrÃ¤ge zu Jack the Ripper" href="http://www.jensweinreich.de/category/jack-austin-warner/" target="_self">Jack</a> ist schon ein Netter. Mein Gott, die paar Millionen, die er bisher beiseite geschafft hat mit seinen beiden SÃ¶hnen. Wer wird da kleinlich sein. Im kommenden Jahr, wenn Theo Zwanziger ins FIFA-Exekutivkomitee aufrÃ¼ckt, wird endlich aufgerÃ¤umt, dann ist&#8217;s bestimmt bald vorbei mit der Korruption. Dann werden keine GeschÃ¤fte mehr gemacht mit Jack und Sepp und <a title="alle BeitrÃ¤ge zu Ricardo Teixeira" href="http://www.jensweinreich.de/?s=ricardo+teixeira" target="_self">Ricki</a> und Chuck und <a title="mehr Ã¼ber Don Julio? Hier entlang!" href="http://www.jensweinreich.de/category/julio-humberto-grondona/" target="_self">Don Julio</a>.</p>
<p>Obwohl, ob 20er jemals Sepp zugehÃ¶rt hat? Mann kann es gar nicht oft genug sagen, viele kennen das, fÃ¼r manche ist es halbwegs neu, egal &#8211; es passt in den Kontext, und vielleicht hÃ¶rt und liest der Theo ja mit &#8230;</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2010/12/01/live-blog-aus-zurich-mittwoch-fifa-korruption-wm-vergabe-prasentation-2022/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p><strong>8.34 Uhr:</strong> Habe <a title="Sportpolitische Web-Juwelen: Travels with Chuck Blazer ..." href="http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/sportpolitische-juwelen-des-web-1-travels-with-chuck-blazer/" target="_self">lange nicht mehr</a> auf der Webseite des FIFA-Ehrenmannes Chuck Blazer vorbei geschaut. Dabei lohnt sich das doch immer zu sehen, was Chuck, dieser Teufelskerl, so alles treibt. Also, vergangenes Wochenende hat er Weihnachtsgeschenke gekauft. NatÃ¼rlich im Apple Store an der 5th Avenue. Und bei Wladimir Putin war er auch zu Gast, hat sich sogar ein Autogramm geholt. Ach, schaut doch selbst:</p>
<ul>
<li>Webseite des FIFA-Exekutivmitglieds und CONCACAF-Generals: <a title="Travels with Chuck Blazer and friends ..." href="http://chuckblazer.blogspot.com/" target="_blank">Travels with Chuck Blazer and his Friends&#8230;</a></li>
</ul>
<p>Ich bin Ã¼brigens auch ein Freund vom Chuck. Auf Facebook.</p>
<p><strong>9.13 Uhr:</strong> Im Rahmen der MÃ¶glichkeiten werde ich die PrÃ¤sentationen der WM-Bewerber 2022 ab 14 Uhr hier live verfolgen. Noch einmal, wie gestern Abend bereits erwÃ¤hnt: FÃ¤lschlicher Weise habe ich einige Male behauptet, heute wÃ¼rden die 2018er Kandidaten prÃ¤sentieren und erst morgen die 2022er. Dumm gelaufen, ich hÃ¤tte die FIFA-Unterlagen besser studieren sollen. Sorry.</p>
<p><strong>10.14 Uhr:</strong> Was wir hier brauchen, sind ein paar Links zu den besten Texten aus erster Hand (mir fehlt die Zeit zur Presseschau) vor Ort. Einen habe ich gefunden, wieder einmal Jean FranÃ§ois Tanda im Tages-Anzeiger:</p>
<ul>
<li><a title="Tages-Anzeiger" href="http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Wie-die-Fifa-die-Namen-bezahlter-Funktionaere-geheim-halten-will/story/30396858" target="_blank">Wie die Fifa die Namen bezahlter FunktionÃ¤re geheim halten will</a></li>
</ul>
<p>Er schreibt u.a.:</p>
<blockquote><p>Mithilfe von AnwÃ¤lten, die den besten in der Schweiz zugeordnet werden, versucht der Weltfussballverband Fifa zu verhindern, dass die Namen zweier MÃ¤nner Ã¶ffentlich werden. Es handelt sich um Fifa-MÃ¤nner â€“ keine Schweizer BÃ¼rger â€“, die sich im FrÃ¼hjahr 2010 an einer Wiedergutmachungszahlung von 5,5 Millionen Franken beteiligt haben, damit eine Strafuntersuchung der Staatsanwaltschaft Zug gegen sie und die Fifa eingestellt werde.</p>
<p>Die entsprechende EinstellungsverfÃ¼gung vom 11. Mai 2010 dÃ¼rfte laut Rechtsprechung des Bundesgerichts verÃ¶ffentlicht werden. Doch die AnwÃ¤lte der Fifa und der beiden auslÃ¤ndischen Personen wehren sich dagegen: Es sei zu befÃ¼rchten, so ein Argument, dass die Offenlegung Â«zu einer negativen Berichterstattung in der Presse fÃ¼hren wÃ¼rde und eine unverhÃ¤ltnismÃ¤ssige Prangerwirkung zur Folge hÃ¤tteÂ».</p></blockquote>
<p>Brandaktuell, das Thema. Aber sollen andere so genannte Journalisten nur behaupten, die <a title="Korruptionsbilanz in FIFA und IOC ..." href="http://www.jensweinreich.de/2010/11/29/korruptionsbilanz-in-fifa-und-ioc-140-785-61893-chf-mindestens/" target="_self">neuen Dokumente zur ISL-AffÃ¤re</a> gehÃ¶ren in den History Channel. Nein, ich rege mich nicht wieder auf. Ich kopiere nur noch mal diese Ãœbersicht zu den Bestechungszahlungen der ISL-Gruppe an hÃ¶chste FunktionÃ¤re in FIFA, IOC etc. hinein:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/11/islneu-e1291042109675.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-9842" title="ISL Schmiergeldbilanz" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/11/islneu-e1291042109675.gif" alt="ISL Schmiergeldbilanz" width="424" height="384" /></a></p>
<p><strong>12.05 Uhr:</strong> Okay, bin wieder mal zu groÃŸmÃ¤ulig gewesen. Wird wohl doch nichts mit dem live-Blogging wÃ¤hrend der PrÃ¤sentationen. Habe zu viel zu tun. Ich sag doch, ZÃ¼rich ist teuer, und jeder Auftrag wichtig. Meine Stimme ist Ã¼brigens nun (fast) verschwunden. Oder, um beim Thema zu bleiben, ein Wortwechsel der Kollegen Z. und D., als sie mich krÃ¤chzen hÃ¶rten:</p>
<blockquote><p>Z: Was ist denn mit Deiner Stimme los?</p>
<p>D: Verkauft!</p></blockquote>
<p>Wenn&#8217;s mal so wÃ¤re.</p>
<p><strong>18.15 Uhr:</strong> Hoppala. Schon sind wieder sechs Stunden und fÃ¼nf PrÃ¤sentationen vergangen. Mein Gott, haben die Kameraden gesÃ¼lzt, den Weltfrieden, traumhafte Renditen und &#8211; wenn ich richtig sehe, die Nummer kam mir noch von der Olympiabewerbung Tokios aus dem vergangenen Jahr bekannt vor &#8211; wohl auch die Rettung des Klimaproblems versprochen. Sehr peinlich, das alles. Und meine Performance im Blog lieÃŸ leider auch zu wÃ¼nschen Ã¼brig. Ich musste arbeiten. Sorry. Und muss noch etwas tun, ehe ich mich wieder dem VergnÃ¼gen widme.</p>
<p><strong>18.39 Uhr:</strong> Ist jetzt auch egal. Habe zwischendurch eine Menge gedichtet, ohne wirklich aufmerksam hinhÃ¶ren zu kÃ¶nnen. Aber ein bisschen habe ich gehÃ¶rt und in einem der Gedichte (wird in der FTD erscheinen) u.a. die Frage gestellt, ob sich die Politik eigentlich fÃ¼r die Korruptionsgeschichten interessiert. Welch dÃ¤mliche Frage. Ich Schlingel. Hoffentlich habe ich in der Hektik nicht wieder Namen und/oder Titel durcheinander gebracht.</p>
<blockquote><p>Interessiert das die Politik? Nicht die Bohne. Die Herrschaften sprechen vor den FIFA-VorstÃ¤ndlern, zu denen auch Franz Beckenbauer gehÃ¶rt, lieber Ã¼ber den Weltfrieden, Ã¼ber MenschheitstrÃ¤ume und blÃ¼hende Landschaften. SÃ¼dkoreas ehemaliger MinisterprÃ¤sident Hong Koo Lee erklÃ¤rte eine Woche nach dem Raketenangriff der Machthaber des kommunistischen Nordkoreas: â€žWir trÃ¤umen von einem vereinigten Land. Der FuÃŸball kann dazu beitragen. Ich glaube, dass es jetzt am Dunkelsten ist vor dem Sonnenaufgang!â€œ</p>
<p>Derlei SprÃ¼che aus dem Poesiealbum kommen gut an in der FIFA. Einer der SÃ¶hne des Emirs von Katar sprach vom â€žRendezvous mit der Geschichteâ€œ, dem â€žGeist der Bruderschaftâ€œ, die â€ždie gleichen Werte teileâ€œ und von Angeboten, die die FIFA kaum ausschlagen kÃ¶nne. â€žWir sind ein zuverlÃ¤ssiger Partner und halten immer unsere Versprechen!â€œ Ã„hnlichkeiten mit Zitaten aus der Trilogie â€žDer Pateâ€œ waren gewiss rein zufÃ¤llig und keinesfalls beabsichtigt.</p>
<p>Oder, noch ein Beispiel, Australiens Generalgouverneurin Quentin Bryce. â€žFÃ¼r die WM 2022 in Australien bieten wir ihnen SpaÃŸ, Entspannung und Sicherheitâ€œ, sagte sie. â€žUnd was verlangen wir als Gegenleistung?â€œ Es war eine rhetorische Frage, deren Antwort Frau Bryce sogleich gab: â€žNur dass sie und der Rest der Welt nach Australien kommen und dort spielen.â€œ</p>
<p>Das Problem ist nur, und jeder weiÃŸ das. Die FIFA und ihre hÃ¶chsten FunktionÃ¤re, die wollen nicht nur spielen. Sie wollen GeschÃ¤fte machen, sie wollen verdienen. (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Hat eigentlich jemand die PrÃ¤sentationen verfolgt?</p>
<p><strong>18.43 Uhr:</strong> Mir gefÃ¤llt die Mitteilung zu Putins ZÃ¼rich-Verzicht auÃŸerordentlich. Interessante Darstellung.</p>
<blockquote><p>RUSSIAN PM PUTIN WILL NOT TO TRAVEL TO ZURICH OUT OF RESPECT TO FIFA â€“ â€œDECISION WITHOUT ANY OUTSIDE PRESSURE&#8221;</p>
<p>Moscow, 1 December 2010 â€“ The Prime Minister of Russia, Vladimir Putin, announced today that he will not travel to Zurich to attend the final presentation of the Russian bid for the 2018 FIFA World CupTM, stating that he did not want to put pressure on the FIFA Executive Committee ahead of their momentous decision on 2 December.</p>
<p>Prime Minister Putin made the following statement at a meeting of the presidium of the Russian government held today in Moscow:</p>
<p>â€œI truly would like to present our bid, but under present circumstances and out of respect to the members of the FIFA Executive Committee, I decided to refrain from going to Zurich to allow them to make important decisions calmly and without pressure.</p>
<p>â€œI call upon my fellow international colleagues to do the same, and to honor the important and historic FIFA World Cup Host Country selection process taking place this week.</p>
<p>â€œAs are all fair-minded people, I am very disappointed about the recent allegations against certain FIFA Executive Committee members. I see it as an unfair competition before the vote to choose future hosts of the FIFA World Cup.</p>
<p>â€œFIFA is not just a sports organization â€“ it is an international institution, which serves a very important social mission today. It is not simply organizing football matches, but also providing an important social service.</p>
<p>â€œFootball is one of the most popular sports in the world and it encourages young people towards healthy lifestyles.</p>
<p>â€œRussia has both the desire and the resources to host this grand competition. If we are awarded with it, we will do it in the most honorable way.</p>
<p>â€œIf our country is chosen I will personally meet with President Blatter and the members of the Executive Committee immediately to discuss the staging of the World Cup in 2018&#8221;, the Russian Prime Minister concluded.</p></blockquote>
<p><strong>19.52 Uhr:</strong> Um mal auf die wirklich wichtigen StimmverhÃ¤ltnisse zurÃ¼ckzukommen. Ich habe nun drei freundliche Empfehlungen erhalten &#8211; zwei per Kommentar, eine per Email, zwei aus Deutschland, eine aus der Schweiz, vielleicht mag das mal jemand ausprobieren. FÃ¼r die Nachwelt:</p>
<ol>
<li>Zwei TeelÃ¶ffel Apfelessig auf ein Glas warmes Wasser und Gurgeln.</li>
<li>in paar Rote Beete frisch mit Schale (sauber in der Hotelbadewanne gebÃ¼rstelt) fein in einen Teller reiben (- dazu nachhaltig in eine dann dem heimischen Hausrat zu integrierende Rohkostreibe investieren -), Sanddornsaft (Reformhaus) addieren und das Ganze geschmacklich mit Honig (HotelteekÃ¼che) justieren.Â Ergibt einen feinen, Ã¤usserst leckeren Brei, der in ein GefÃ¤ÃŸ zum Mitnehmen gegeben werden kann.Â Alle 2 bis 3 Stunden ein paar LÃ¶ffelchen bzw. einen Happen verspeisen.</li>
<li>Salbei-Tee 8 Minuten ziehen lassen, 2-3 LÃ¶ffel Honig rein plus etwas Apfelessig oder Meersalz und dann mit dieser Mischung lange â€žgurgelnâ€œ.Â Dazu oft Salbei-Tee trinken.</li>
</ol>
<p><!-- p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 15.0px Arial} -->Danke. Die Rote-Beete-Nummer klingt schrecklich. Ich habe mich derweil fÃ¼r Gurgeln mit Gargarisma und eine ACC akut 600 entschieden.</p>
<p><strong>20.13 Uhr:</strong> Ich bedanke mich auch sehr herzlich beim Kommentator <em>Greenkeeper_Lothar</em>, der die PrÃ¤sentationen wunderbar zusammen gefasst hat und ich deshalb per copy-paste einen Ehrenplatz einrÃ¤ume:</p>
<blockquote><p>Also ich fand die PrÃ¤sentationen den absoluten Wahnsinn: schÃ¶nes Kumbaya-GeplÃ¤nkel, aber zwischendrin ein paar schÃ¶ne SÃ¤tze, um zu zeigen, dass man durchaus verstanden hat, auf was die FIFA Wert legt.</p>
<ul>
<li><strong>Australien:</strong> â€œthe Australian government has given Fifa every guarantee&#8221;, also inkl. Steuerfreiheit und unlimited Devisen- Einfuhr/Ausfuhrrecht</li>
<li><strong>(SÃ¼d)Korea:</strong> einen â€œGlobal Football Fund&#8221; in HÃ¶he von $ 777 Mio., â€œto be distributed to Fifaâ€™s confederations by 2022&#8221;. Also fÃ¼r die bekannten Privatprojekte?</li>
<li><strong>Qatar:</strong> wir halten unsere Versprechen (aller Art); 22 Stadien, die nach der WM abgebaut und verschenkt werden (wahrscheinlich mit den Namen der jeweiligen Exek-Mitgiliedern getauft)</li>
<li><strong>USA:</strong> Clintons Versprechen: the low-cost of an American World Cup (already have the facilities) and thus the large money-making opportunities for Fifa (so that they can spend it on giving water to Haiti and making the world a better place). Den FIFA-Herren fallen sicher noch andere Orte ein, wo das Geld â€œversickern&#8221; kann</li>
<li><strong>Japan:</strong> versucht nur mit Technik zu punkten, daher schon verloren: Full Court Vision, virtuelle Spiele in 400 Stadien in der Welt.</li>
<li>Im Endeffekt haben nur zwei Kandidaten Nobelpreis-Potential fÃ¼r Herrn Blatter: Korea und Qatar. Also wirds Qatar und die Gelddruck-WM wird als VersÃ¶hnungsfest mit der arabischen Welt verkauft; am besten mit Iran â€“ USA als ErÃ¶ffnungsspiel, denn das die Qataris als Gastgeber gesetzt sind, meint ja hoffentlich keiner ernst.</li>
</ul>
</blockquote>
<p><a href="http://flattr.com/thing/91138/live-Blog-aus-Zurich-Mittwoch-FIFA-Korruption-WM-Vergabe-Prasentation-2022" target="_blank"> <img title="Flattr this" src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" border="0" alt="Flattr this" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Soca Warriors vs Jack the Ripper</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 13:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es sieht so aus, als sollten die FuÃŸballer aus Trinidad &#38; Tobago nach vielen Jahren doch noch ein bisschen Geld fÃ¼r die WM-Qualifikation 2006 und die Teilnahme an der Endrunde in Deutschland erhalten. Jack Austin Warner, die FIFA-Skandalnudel, inzwischen Transportminister auf den Inseln und in KÃ¼rze wieder WM-Gastgeber, hatte sie mÃ¤chtig geschrÃ¶pft. Die Spieler sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sieht so aus, als sollten die FuÃŸballer aus Trinidad &amp; Tobago nach vielen Jahren doch noch ein bisschen Geld fÃ¼r die WM-Qualifikation 2006 und die Teilnahme an der Endrunde in Deutschland erhalten. <a title="alle BeitrÃ¤ge zu Jack Warner" href="http://www.jensweinreich.de/category/jack-austin-warner/" target="_self">Jack Austin Warner</a>, die FIFA-Skandalnudel, inzwischen <a title="A brilliant piece of ass kissing ..." href="http://www.jensweinreich.de/2010/06/04/minister-jack-warner-oder-a-brilliant-piece-of-ass-kissing/" target="_self">Transportminister</a> auf den Inseln und in KÃ¼rze wieder <a title="FIFA u17 Word Cup" href="http://de.fifa.com/u17womensworldcup/index.html" target="_blank">WM-Gastgeber</a>, hatte sie mÃ¤chtig geschrÃ¶pft. Die Spieler sind vier Jahre lang von Anwalt zu Anwalt, Schlichter zu Schlichter und Gericht zu Gericht gezogen. Mein Freund Lasana Liburd, der schon etliche PrivatgeschÃ¤fte von Jack the Ripper enthÃ¼llt hat und immer an der PrÃ¤mien-Geschichte drangeblieben ist, fasst im Trinidad Express die jÃ¼ngsten Entwicklungen zusammen.</p>
<p>Zur Vorgeschichte:</p>
<ul>
<li>Lasana Liburd:Â <a title="FuÃŸballfunktionÃ¤re und der Umgang mit der Wahrheit ..." href="http://www.jensweinreich.de/2008/11/30/jack-the-ripper-oder-fusballfunktionare-und-der-umgang-mit-der-wahrheit/" target="_self">The Jack Warner production -Â How a humble school teacher became a multimillionaire</a></li>
<li>Andrew Jennings:Â <a title="Transparency in Sport" href="http://www.transparencyinsport.org/jack-warner(page1).html" target="_blank">Jack Warner still wonâ€™t pay Soca Warriors their 2006 World Cup money</a></li>
<li>TorhÃ¼terÂ Shaka Hislops <a href="http://playthegame.org/Home/Conferences/Play_the_Game_2007/presentations/hisloppaper.aspx" target="_blank">Vortrag auf der Play the Game Konferenz</a> 2007</li>
<li>Ein Zwischenstand vonÂ Lasana Liburd im Mai 2008:Â <a href="http://playthegame.org/Home/News/Up_To_Date/Arbitrators_rule_in_favour_of_players_in_dispute_over_World_Cup_earnings_23050001.aspx" target="_blank">FIFA Vice-president loses dispute over World Cup bonus to players</a></li>
</ul>
<p>Die neuen Geschichten von Lasana Liburd:</p>
<ul>
<li>1. August 2010: <a title="Trinidad Express" href="http://www.trinidadexpress.com/news/99707534.html" target="_blank">High Court backs payments for Soca Warriors: &#8230;TTFF ordered to honour 2006 W/Cup agreement</a></li>
<li>1. August 2010: <a title="Trinidad Express" href="http://www.trinidadexpress.com/sports/99709839.html" target="_blank">Warriors elated by World Cup judgment</a></li>
<li>3. August 2010: <a title="Trinidad Express" href="http://www.trinidadexpress.com/commentaries/99814954.html" target="_blank">A political football</a></li>
<li>3. August 2010: <a title="Trinidad Express" href="http://www.trinidadexpress.com/sports/99814969.html" target="_blank">From World Cup to High Court</a></li>
</ul>
<p>Die letzten beiden Texte:</p>
<blockquote><p><strong>Warnerâ€™s political football</strong></p>
<p><em>Lasana Liburd </em></p>
<p>Four years and two successful legal battles since the 2006 Germany World Cup, the â€œSoca Warriorsâ€? look set to receive bonuses promised by Minister of Works and Transport and Trinidad and Tobago Football Federation (TTFF) Special Adviser Jack Warner.</p>
<p>Last Thursday, Acting Justice Devindra Rampersad dismissed a stay of proceedings by the TTFF and paved the way for the Warriors to receive 50 percent of commercial revenue associated with the 2006 World Cup as well as legal costs.</p>
<p>Still, the playersâ€™ attorney, English solicitor Michael Townley, cautioned his clients that, despite positive judgments from the London-based Sport Dispute Resolution Panel (SDRP) and the local High Court, they should not rule out further delay tactics from the TTFF who are accused of trying to deny justice.</p>
<p>Whatever the final outcome, it is a disgraceful end to one of Trinidad and Tobago â€™s greatest sporting legacies and reflects poorly on the tenure of Warnerâ€”the countryâ€™s most experienced and successful sporting administrator and the person who negotiated the controversial bonus deal.</p>
<p>British arbitrator Ian Mill Q.C. lamented Warnerâ€™s failure to present himself to the SDRP for cross-examination while Rampersad described the TTFFâ€™s conduct as â€œtroublesomeâ€? and their appeal as â€œotioseâ€?.</p>
<p>The TTFFâ€™s accounting over the past four years have been contradictory at best and involve figures much higher than the $2 million spent on the national flag at the Hasely Crawford Stadium, which proved the nadir of ex-Sport Minister Gary Hunt.</p>
<p>In October 2006, the TTFF declared World Cup earnings of $18,255,952 and a net profit of $282,203 from which the Warriors were offered $5,644.08 per player. After the players rejected this figure, the T&amp;TFF â€œrevisedâ€? their calculations and came up with a net profit of $950,403.49, which meant $19,008.07 per player.</p>
<p>Two years later, in a curt meeting at the Crowne Plaza Hotel, Port of Spain, Warner made a â€œtake it or leave itâ€? offer to the players of US$30,000 or $193,569 each.</p>
<p>By then, a Freedom of Information Act request had placed the TTFFâ€™s World Cup income at $173,690,113.50 exclusive of gate receipts from World Cup qualifying and friendly matches, broadcast rights including television revenue and several international sponsors.</p>
<p>The TTFFâ€™s shifting stance regarding the legal battle also seems dubious.</p>
<p>As the players prepared to file suit against the sporting body in the local High Court, a FIFA Congressâ€”which Warner attended in his capacity as FIFA vice-presidentâ€”announced an amendment to its statutes on May 30, 2007 that obliged all member associations â€œto insert a clause in their statutes or regulations stipulating that disputes affecting the football family may not be taken to ordinary courts of lawâ€?.</p>
<p>Warner subsequently declared that the Warriorsâ€™ proposed use of the High Court could result in the countryâ€™s expulsion from FIFAâ€”a move that would ban local club and national teams from playing against teams outside their shores and kill the dreams of hundreds of local players seeking overseas jobs.</p>
<p>But, after the Warriors accepted the SDRP alternative offered by the TTFF and won there, the same sporting body then used the High Court in an effort to deny the players their judgment. They were unsuccessful there too.</p>
<p>It seems certain that the TTFF owes the Warriors and surely a forensic, independent audit of the football body, which Warner remains a special part of, is in keeping with the transparency insisted upon by the ruling government.</p>
<p>It is time for the TTFF to come clean.</p>
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<p><strong>From Germany World Cup to Trinidad High Court </strong></p>
<p><em>Lasana Liburd looks at the 2006 Soca Warriorsâ€™ extraordinary battle with the TTFF and a FIFA VP</em></p>
<p>It was the morning of October 5, 2006 when the â€œSoca Warriorsâ€? finally received word on bonuses promised to them by Trinidad and Tobago Football Federation (TTFF) Special Adviser and FIFA Vice President Jack Warner for their historic qualification for the Germany World Cup.</p>
<p>At the Hasely Crawford Stadium in Port of Spain , the jaws of over a dozen young men sagged and faces contorted as a contingent returned from the TTFF headquarters with news of their financial reward.</p>
<p>â€œHow they came up with that?â€? asked one footballer.</p>
<p>One year prior, the national footballers hammered out a deal worth 30 percent of all commercial revenue attributed to the 2006 World Cup should they be successful in their qualifying bid but, in the following months, the TTFF proved elusive when it came to honouring its promise.</p>
<p>The Warriors returned from Germany to a $1 million prize and Chaconia Gold awards from the government but there was still no word from the TTFF. By then, Warnerâ€™s offer had risen to 50 percent although there was no mention of a dollar figure.</p>
<p>In October, the TTFF finally made an offer of $5,644 each and national captain and ex-Manchester United star Dwight Yorke phoned Hislop, who was not in the squad, to relay the news.</p>
<p>â€œ(Dwight) was talking very quickly and sounded very agitated,â€? said Hislop. â€œHis tone was one of absolute disbelief and disgust.â€?</p>
<p>In the subsequent press statement read by Yorke but written by Hislop, the national players threatened to resign as their contracts with the TTFF were allegedly â€œnot worth the paper they are printed onâ€? although they went on to thrash St Vincent 5-1 in a friendly on October 6 and, two days later, defeated Panama 2-1.</p>
<p>After a second unsatisfactory TTFF offer of $19,008.07, the players hired English sport attorney Michael Townley to act as their counsel although Yorke and veteran playmaker Russell Latapy decided against proceeding.</p>
<p>â€œI understood why they didnâ€™t want to go to court,â€? said Hislop. â€œI agreed with Russell on their stance. Let us just say they had different professional and personal circumstances which I respected.â€?</p>
<p>Dennis Lawrence, whose goal secured a famous win against Bahrain , also declined to participate in legal action as did Jason Scotland, Carlos Edwards and Clayton Ince. All four players were represented by English agent Mike Berry who also worked as liaison officer for the TTFF in the build-up to the World Cup.</p>
<p>Caledonia AIA midfielder Densill Theobald also broke ranks.</p>
<p>â€œDensil contacted me when the TTFF pressured him and we had a long talk and I really sympathised with him,â€? said Hislop. â€œI donâ€™t criticize him at all. I know what it is like to be at that age and put under pressure by the national teamâ€¦ He always had my utmost respect despite what others may believe.â€?</p>
<p>The cracks were widening by now between players and administrators and among the Warriors themselves.</p>
<p>Theobald was the only World Cup player named in the 2007 Concacaf Gold Cup squad and Warner congratulated the TTFF on â€œthe principled stand you guys have taken in resisting being blackmailedâ€? by â€œa mercenary fewâ€?.</p>
<p>After the Trinidad and Tobago government revealed, on September 14, 2007, that the TTFF had understated their World Cup earnings by nearly $155 million, the TTFF offered to go to arbitration and the blacklist was lifted.</p>
<p>In May 2008, Warner made his last offer to players at a meeting in Crowne Plaza , Port of Spain .</p>
<p>â€œJack walked in nonchalantly and asked â€˜what allyuh wantâ€™ and â€˜what is the problemâ€™,â€? said World Cup defender Brent Sancho. â€œI answered that â€˜you called us to meet so what is your offerâ€™. He said he was tired of this nonsense and that we were lucky he was giving us a bonus at all.</p>
<p>â€œHe told us the deal was 30,000 US â€˜take it or leave itâ€™. The room was stunned into silence. He then said â€˜you know what to do if you want the moneyâ€™ and walked out.â€?</p>
<p>There was nervous laughter in Warnerâ€™s wake but, as the months passed, Marvin Andrews settled while Chris Birchall and Ian Cox are believed to have followed suit.</p>
<p>Four years on, though, at least 13 players remain defiant.</p>
<p>World Cup and Ma Pau defender Cyd Gray shared much of his initial reward from the government with family and friends while he married Natakie, the mother of his five year old son Jardel, in 2007.</p>
<p>â€œMy life revolves around my son and my wife and I hope I can use this money to look after them,â€? said Gray. â€œI hope this fight can help in the long run too. Maybe if Jardel grows up to play for the national team, it will be different for him.â€?</p>
<p>Hislop singled out 26-year-old Ma Pau utility player Anthony Wolfe for special praise. Wolfe was 22 at the World Cup and did not play while the court case took its toll on his subsequent career.</p>
<p>â€œAs much as we share equally in this step forward, Anthony Wolfe is the face of this victory for me,â€? said Hislop. â€œWolfey has not wavered in his commitment to see this through, when the personal cost to him has probably been the greatest and while many who hold themselves in higher regard have fallen by the wayside.</p>
<p>â€œHe is someone youâ€™d want in the trenches alongside you when the going gets tough.â€?</p>
<p>Wolfe, an unsuccessful candidate for the PNM at the Local Elections, used his government reward to build a home in his Manzanilla hometown at 23.</p>
<p>â€œThe bonus would be to put things in place for my son Anthony Junior,â€? said Wolfe, â€œbut before I even touch the money I am going to give a donation to my church (Manzanilla Pentecostal) because I think God played an important role in us winning the case.</p>
<p>â€œI thank Mr Warner for the opportunity to play in the World Cup but he is not a man of his word. Nobody begged for this (money). They are the ones who promised us so how come we are called greedy?â€?</p>
<p>Wolfe, like his teammates, vowed to go the distance in the court room against daunting odds just as they did, five years ago, on the field of play.</p>
<p>The battle ground has changed but the Warrior spirit lives on.</p></blockquote>
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		<title>SÃ¼dafrika, Tag 5: Jack Warner sagt &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 14:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[JOHANNESBURG. Es gab vereinzelte Nachfragen: Nein, mein Guesthouse wurde heute Nacht nicht Ã¼berfallen und ich auch nicht ausgeraubt. Keine Sorge. Ich wÃ¼rde mich jetzt auch nicht unbedingt von diesen ZwischenfÃ¤llen kirre machen lassen, weder hier noch in Deutschland. Es gibt verschiedene Wahrheiten Ã¼ber SÃ¼dafrika und diese WM-Tage. Das sagt sich als NichtÃ¼berfallener, der bislang nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>JOHANNESBURG. Es gab vereinzelte Nachfragen: Nein, mein Guesthouse wurde heute Nacht <a title="SpOn: Bewaffnete Ã¼berfallen WM-Journalisten im Hotel" href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,699650,00.html" target="_blank">nicht Ã¼berfallen</a> und ich auch nicht ausgeraubt. Keine Sorge. Ich wÃ¼rde mich jetzt auch nicht unbedingt von diesen ZwischenfÃ¤llen kirre machen lassen, weder hier noch in Deutschland. Es gibt verschiedene Wahrheiten Ã¼ber SÃ¼dafrika und diese WM-Tage. Das sagt sich als NichtÃ¼berfallener, der bislang nur mit Staus, exorbitanten Kosten und zÃ¤hem Datenfluss zu kÃ¤mpfen hat, aber schon wieder an seinem Arbeitsplatz an einer Bar des gut bewachten FIFA-Hotels sitzt, natÃ¼rlich leicht daher. Es gibt im Leben immer einige Wahrheiten. Wer wÃ¼sste das &#8211; Achtung, abrupter Ãœbergang &#8211; nicht besser als die <a title="alle BeitrÃ¤ge von und mit Jack Warner" href="http://jensweinreich.de/?s=jack+warner" target="_self">FIFA-Skandalnudel Jack Warner</a>.</p>
<p>Jack, Boss der KonfÃ¶deration CONCACAF (Karibik, Nord- und Mittelamerika), ist nicht nur GeschÃ¤ftemacher und Sepps Stimmenbeschaffer, seit kurzem ist er auch <a title="Minister Jack Warner oder: &quot;a brilliant piece of ass kissing&quot;" href="http://jensweinreich.de/2010/06/04/minister-jack-warner-oder-a-brilliant-piece-of-ass-kissing/" target="_self">Arbeits- und Transportminister</a> von Trinidad &amp; Tobago. Ich freue mich deshalb sehr, dass Jack Warner den Auftakt macht zu einer Reihe von GruÃŸbotschaften zu Beginn der Blatter-Festspiele in SÃ¼dafrika. VoilÃ :</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2010/06/09/sudafrika-tag-5-jack-warner-sagt/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Es folgen heute etliche weitere Notizen. Kurze Pause zum Durchschnaufen.</span></p>
<p>Muss wohl dazu sagen, dass mich Jack ganz offensichtlich nicht erkannt hat. Kein Problem, Lasana Liburd und Andrew Jennings haben ihm mehr Sorgen bereitet. Ich hatte auch meine Gefechte mit Jack, er hat mir mehrfach klargemacht, was er von mir hÃ¤lt, nur ausnahmsweise etwas galanter als der ehemalige FIFA-Mitarbeiter, der mir gestern Abend freunclich-resolut mitteilte: &#8220;I don&#8217;t even give a shit on you!&#8221;</p>
<p>Danke, sehr freundlich.</p>
<p>Diesmal hat mich Jack nicht erkannt. Ich denke, das liegt zum einen daran, dass ich fetter geworden bin, zum anderen an der Kamera. Meine bescheidene Erfahrung mit der Handycam und aus einigen Jahren TV-TÃ¤tigkeit: Die Menschen, selbst FunktionÃ¤re und Ganoven, benehmen sich immer anders, wenn die Kamera lÃ¤uft. Ich meine, zu Andrew Jennings hat Jack einst gesagt, er sei Abfall, auf den er nicht mehr spucken wÃ¼rde, go, fuck your mother, und andere hÃ¤ssliche SÃ¤tze. Zu mir war er ausgesucht hÃ¶flich, wenngleich es in ihm grÃ¼belte, wer dieser Hurensohn sei, der ihm da Mikro und Optik vors Gesicht hÃ¤lt.</p>
<p>Sitze gerade beim Sushi, bereit zur nÃ¤chsten Schicht. Im TV lÃ¤uft noch einmal der Umzug von Bafana Bafana heute Mittag hier in Sandton, weshalb ich Trottel 90 Minuten im stehenden Taxi verbracht habe. Dennoch: Extrem beeindruckende Bilder. So sÃ¤he in Deutschland die Parade von Weltmeistern aus. Hat das jemand gesehen?<br />
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		<title>Minister Jack Warner oder: &#8220;a brilliant piece of ass kissing&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 10:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stimmen wir uns weiter ein auf die FuÃŸball-WM. Was ich zu sagen vergaÃŸ (wie so vieles in den vergangenen Wochen): Mein spezieller Freund Jack Austin Warner, der sehr ehrenwerte FIFA-VizeprÃ¤sident und UNC-Chairman, war bei den Wahlen daheim auf Trinidad &#38; Tobago nicht ganz unerfolgreich. Jack wurde unter Premier Kamla Persad Bissessar, dessen Website leider gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmen wir uns weiter ein auf die FuÃŸball-WM. Was ich zu sagen vergaÃŸ (wie so vieles in den vergangenen Wochen): Mein spezieller Freund <a title="alle BeitrÃ¤ge von und mit Jack Warner" href="http://jensweinreich.de/?s=warner" target="_self">Jack Austin Warner</a>, der sehr ehrenwerte FIFA-VizeprÃ¤sident und UNC-Chairman, war bei den Wahlen daheim auf Trinidad &amp; Tobago nicht ganz unerfolgreich. Jack wurde unter Premier Kamla Persad Bissessar, dessen Website leider gerade <a title="T&amp;T Government" href="www.opm.gov.tt" target="_blank">offline</a> ist,Â sogar als <a title="Trinidad Express - auf die Kommentare kommt es an!" href="http://www.trinidadexpress.com/index.pl/Comments?id=161680120" target="_blank">Arbeits- und Transportminister</a> fÃ¼r vereidigt.</p>
<p>GlÃ¼ckwunsch! Und: HeiÃŸa, was locken da fÃ¼r krumme GeschÃ¤fte! Ein perfekter Job. Zur <a title="Jack the Ripper oder: FuÃŸballfunktionÃ¤re und der Umgang mit der Wahrheit" href="http://jensweinreich.de/2008/11/30/jack-the-ripper-oder-fusballfunktionare-und-der-umgang-mit-der-wahrheit/" target="_self">Erinnerung</a>:</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2010/06/04/minister-jack-warner-oder-a-brilliant-piece-of-ass-kissing/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Es ist schon erstaunlich, wie oft gerade <a title="Celebration match proposed ..." href="http://insideworldfootball.biz/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=8109:celebration-match-proposed-for-jack-warner-re-election&amp;catid=50:central-a-north-america&amp;Itemid=62" target="_blank">englische</a> <a title="Insideworldfootball" href="http://www.insideworldfootball.biz/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=8127:warner-sworn-in-as-trinidads-new-works-and-transport-ministry&amp;catid=50:central-a-north-america&amp;Itemid=62" target="_blank">Insiderdienste</a> in den vergangenen Tagen Ã¼ber Jack Warner berichtet und ihn geradezu zum Helden stilisiert haben. Das mag damit zusammenhÃ¤ngen, dass viele englische FuÃŸballreporter und sogar sportpolitische Reporter Ã¼ber die EnthÃ¼llung der Mail on Sunday in Sachen <a title="BeitrÃ¤ge zum Fall Triesman und KorruptionsvorwÃ¼rfen" href="http://jensweinreich.de/category/david-triesman/" target="_self">Triesman</a> gar nicht amused waren. Sie wollen sich halt nicht <a title="Warner gives England the Mexican wave goodbye" href="http://jensweinreich.de/2009/02/08/2018-warner-gives-england-the-mexican-wave-goodbye/" target="_self">Englands Chancen</a> auf die WM 2018 zunichte machen lassen. Warner spielt dabei wie so oft eine entscheidende Rolle, und deshalb schleimt sich ganz England an ihn ran, FunktionÃ¤re, Politiker, Journalisten. Ich nehme mal einen Kommentar auf, den ich unter einem dÃ¤mlichen Artikel im Trinidad and Tobago Guardian gefunden habe, <a title="T&amp;T Guardian" href="http://guardian.co.tt/news/editorial/2010/05/27/amazing-jack-warner" target="_blank">&#8220;The amazing Jack Warner&#8221;</a>. Da hieÃŸ es schlicht und richtig:</p>
<blockquote><p>A brilliant piece of ass kissing.</p></blockquote>
<p>Ich freue mich schon, Jack am Wochenende in Johannesburg zu sehen.</p>
<p><em>(Was ich in den kommenden fÃ¼nf Wochen vorhabe in SÃ¼dafrika, im Blog und Ã¼berhaupt, darf man dann auch am Wochenende hier lesen &#8211; nebst einer Kontonummer :)</em><br />
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		<title>Stil- und Textkritik: der FIFA-Ethikcode</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 13:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wir mÃ¼ssen die ethischen und moralischen GrundsÃ¤tze des Sports fÃ¼r zukÃ¼nftige Generationen schÃ¼tzen und fÃ¶rdern.&#8221; Lord Sebastian Coe, ehemaliger FIFA-Ethikchef, IAAF-VizeprÃ¤sident, Organisationschef der Olympischen Spiele 2012 und IOC-Mitglied in spe, bei Amtsantritt als Sepp Blatters Ober-Ethiker Hoppala! Hatte ich nicht kÃ¼rzlich angemahnt, dass der FIFA derzeit eine Ethik und eine Ethik-Kommission fehlt? Nach dem erfolgreich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>&#8220;Wir mÃ¼ssen die ethischen und moralischen GrundsÃ¤tze des Sports fÃ¼r zukÃ¼nftige Generationen schÃ¼tzen und fÃ¶rdern.&#8221;</strong></p>
<p><em>Lord Sebastian Coe, ehemaliger FIFA-Ethikchef, IAAF-VizeprÃ¤sident, Organisationschef der Olympischen Spiele 2012 und IOC-Mitglied in spe, bei Amtsantritt als Sepp Blatters Ober-Ethiker</em></p></blockquote>
<p>Hoppala! Hatte ich nicht <a title="&quot;The autumn of football's patriarch&quot;" href="http://jensweinreich.de/2010/02/19/andrew-jennings-uber-joseph-blatter-the-autumn-of-footballs-patriarch/" target="_self">kÃ¼rzlich angemahnt</a>, dass der FIFA derzeit eine Ethik und eine Ethik-Kommission fehlt? Nach dem erfolgreich eingereichtenÂ <a title="Ethik-Pause fÃ¼r Lord Coe" href="http://jensweinreich.de/2009/02/18/ethik-pause-fur-lord-coe/" target="_self">Urlaub von Lord Sebastian Coe</a> war ja nicht nur der Posten des Kommissionschefs verwaist, bis vor wenigen Tagen existierte nicht einmal mehr ein Gebilde, das sich in irgendeiner Weise mit, nun ja, ethischen Fragen hÃ¤tte beschÃ¤ftigen kÃ¶nnen. Das <a title="Andrew Jennings nimmt die Wahl zum FIFA-Ethikchef an" href="http://jensweinreich.de/2009/02/20/andrew-jennings-nimmt-die-wahl-zum-fifa-ethikchef-an/" target="_self">amtlich bestÃ¤tigte</a> <a title="And the winner is: Andrew Jennings" href="http://jensweinreich.de/2009/02/20/and-the-winner-is-andrew-jennings/" target="_self">Ergebnis</a> unserer freundlichen <a title="Voting fÃ¼r Sepp Blatter: Wer soll die FIFA-Ethik-Kommission leiten?" href="http://jensweinreich.de/2009/02/18/voting-fur-sepp-blatter-wer-soll-die-fifa-ethikkommission-leiten/" target="_self">Umfrage</a> hier im Blog hat FIFA-PrÃ¤sident Joseph Machiavelli Blatter allerdings ignoriert: Statt des Investigativjournalisten <a title="Transparency in Sport" href="http://www.transparencyinsport.org" target="_blank">Andrew Jennings</a> wurde <strong>Claudio Sulser</strong> neuer Ober-Ethiker der FIFA.  Die PR-Schaffenden der FIFA <a title="FIFA-PM" href="http://de.fifa.com/aboutfifa/federation/bodies/media/newsid=1181444.html" target="_blank">teilen dazu mit</a>:</p>
<blockquote><p>Claudio Sulser ist Anwalt und ehemaliger Fussballspieler. Er spielte fÃ¼r Vevey-Sports, Grasshopper Club ZÃ¼rich (vier Meisterschaftstitel und ein Pokalsieg) und den FC Lugano. Zudem bestritt er 49 LÃ¤nderspiele fÃ¼r die Schweiz. Als StÃ¼rmer war er zweimal TorschÃ¼tzenkÃ¶nig der Schweizer Liga und einmal des Europapokal der Pokalsieger. Er ist Mitglied der Anti-Doping-Kommission von Swiss Olympic und als selbstÃ¤ndiger Anwalt in der Kanzlei Sulser &amp; Jelmini in Lugano tÃ¤tig.</p></blockquote>
<p>Zu Herrn Sulser spÃ¤ter mal mehr. Erst einmal bin ich beruhigt, dass in der FIFA wieder auf GeschÃ¤ftsethik geachtet wird.</p>
<p>Vor einigen Tagen sah die Webseite zur Ethikkommission noch so aus:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-7509" title="Screenshot FIFA.com Februar 2010" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/03/ethik-alt-web.gif" alt="" width="400" height="108" /></p>
<p>Nun ist sie wieder lebendig:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-7510" title="Screenshot FIFA.com, MÃ¤rz 2010" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/03/ethik-neu-web.gif" alt="" width="400" height="368" /></p>
<p>Und wir kÃ¶nnen uns den Inhalten widmen. Ich muss ein schweres VersÃ¤umnis gestehen, denn noch nie habe ich den fein ziselierten &#8220;<a title="FIFA Code of Ethics, 2009" href="http://de.fifa.com/mm/document/affederation/administration/50/02/82/efsdcodeofethics_web.pdf" target="_blank">FIFA Code of Ethics</a>&#8221; verlinkt, geschweige denn besprochen. Das holen wir nun gemeinsam nach.</p>
<p>Ich erinnere mich Ã¼brigens noch sehr gut daran, dass ich mal Thema eines VorlÃ¤ufers der FIFA-Ethikkommission war, in einem Aufwasch mit Fatih Terim und <a title="alle BeitrÃ¤ge zu Jack Warner" href="http://jensweinreich.de/category/jack-warner/" target="_self">Jack Warner</a>. Nur geschah das hinter meinem RÃ¼cken.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-7523" title="Deckblatt Protokoll Ethik-Kommission, Sitzung Feb 2006" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/03/ethic-minutes-1-web.gif" alt="" width="530" height="379" /></p>
<p>Denn Angeklagte, wenn sie so schwere Verbrechen begangen haben wie ich, werden von der Kommission nicht gehÃ¶rt. Kann auch daran liegen, dass ich nicht zur Familie gehÃ¶re. Egal.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-7524" title="Protokoll Sitzung FIFA Kommission Ethik und Fairplay, Feb 2006" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/03/ethic-minutes-2-web.gif" alt="" width="530" height="298" /></p>
<p>Als ich einige Monate spÃ¤ter das Protokoll jener Kommissionssitzung in den HÃ¤nden hielt, in der ich zur <em>persona non grata</em>, erklÃ¤rt wurde, habe ich mich sofort per Email an den PrÃ¤sidenten gewandt und um AufklÃ¤rung gebeten. Das traf sich gut, denn es war gerade FuÃŸball-Weltmeisterschaft in Deutschland und der PrÃ¤sident deshalb regelmÃ¤ÃŸig im Interconti in Berlin. Es vergingen nur einige Minuten, da wurde ich fÃ¼r den kommenden Tag zum FrÃ¼hstÃ¼ck bei Sepp geladen. Er gab sich keine MÃ¼he,</p>
<ul>
<li>a) zu verbergen, dass ihm die Geschichte durchaus peinlich war, und</li>
<li>b) war er echt neugierig, Ã¼ber welche Quelle wohl das Protokoll nach auÃŸen gelangt war.</li>
<li>c) entschuldigte er sich bei mir und erklÃ¤rte, der Bann der Ethik-Kommission sei ja nie ratifiziert worden, weil er das Thema von der Tagesordnung der Sitzung des Exekutivkomitees im MÃ¤rz 2006 genommen hatte.</li>
</ul>
<p>Sein damaliger GeneralsekretÃ¤r Urs Linsi hatte das zwar gewollt &#8211; doch Sepp hatte (und hat) das letzte Wort. &#8220;Sie wissen doch, der Linsi &#8230;&#8221; Mehr mÃ¶chte ich aus jenem GesprÃ¤ch gar nicht weitergeben, schlieÃŸlich muss es Geheimnisse zwischen mir und Sepp geben, ein GesprÃ¤ch unter MÃ¤nnern sollte nicht in jedem x-beliebigen Blog ausgebreitet werden.</p>
<p>Ein Ehrenwort bleibt ein Ehrenwort.</p>
<p>Jedenfalls, nicht erst in diesen Minuten begriff ich, dass Linsi nicht mehr sehr lange GeneralsekretÃ¤r bleiben wÃ¼rde. SchlieÃŸlich hatte ich einige Monate zuvor in Marrakesch jene legendÃ¤re Auslosung verfolgt, als Linsi beim Versuch scheiterte, fÃ¼r zwei Play-off-Spiele (Australien/Uruiguay, Bahrain/Trinidad &amp; Tobago) unfallfrei das Heimrecht &#8220;auszulosen&#8221;. Es galt also lediglich eine Kugel aus einem Topf zu ziehen &#8211; Blatter saÃŸ daneben und feixte.</p>
<p>Doch ich schweife ab. Wer mehr Ã¼ber Linsi lesen mag und darÃ¼ber, was er heute so treibt (PrÃ¤sident und CEO von GC), bitteschÃ¶n: Eine interessante Geschichte fand ich dieser TageÂ im Tagesanzeiger bzw. der Basler Zeitung von Thomas Schifferle: &#8220;<a title="Basler Zeitung" href="http://bazonline.ch/sport/fussball/Immer-der-Macht-nach/story/22203462" target="_blank">Immer der Macht nach</a>&#8220;. Ich frage mich zwar, warum ich in Schweizer Zeitungen derlei Analysen und Episoden erst immer lese, wenn diejenigen, die beschrieben werden, nicht mehr so mÃ¤chtig sind. Egal.</p>
<p>Am liebsten wÃ¼rde ich jetzt also ein wenig Ã¼ber Form und Inhalt des FIFA Ethik-Codes diskutieren. Macht jemand mit?</p>
<p>Hier zunÃ¤chst das prÃ¤chtige Corpus Delicti (im umgangssprachlichen Sinn gemeint, liebe FIFA-AnwÃ¤lte):</p>
<blockquote><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>PRÃ„AMBEL</strong></span></p>
<p>Die FIFA trifft eine besondere Verantwortung, die IntegritÃ¤t und das Ansehen des Fussballs weltweit zu wahren. Die FIFA ist unablÃ¤ssig bestrebt, den Ruf des Fussballs und insbesondere der FIFA vor unmoralischen oder unethischen Machenschaften und Praktiken zu schÃ¼tzen. Vor diesem Hintergrund wurde das folgende Reglement erlassen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">I. ANWENDUNGSBEREICH</span></strong></p>
<p><strong>1. NatÃ¼rliche Personen</strong></p>
<ol>
<li>Dieses Reglement gilt fÃ¼r alle Offiziellen. Offizielle sind alle Vorstandsmitglieder, Kommissionsmitglieder, Schiedsrichter und Schiedsrichterassistenten, Trainer, Betreuer sowie die technischen, medizinischen und administrativen Verantwortlichen der FIFA, einer KonfÃ¶deration, eines Verbands, einer Liga oder eines Klubs.</li>
<li>Art. 2, 3, 7, 8, 13 und 14 sowie Kapitel III dieses Reglements gelten analog fÃ¼r Spieler, Spielervermittler und Spielvermittler gemÃ¤ss Definition in den FIFA-Statuten.</li>
<li>Andere Ethik- und Verhaltensvorschriften, die fÃ¼r Offizielle, Spieler, Spielervermittler und Spielvermittler gelten, bleiben von diesem Reglement unberÃ¼hrt, sofern sie den nachfolgenden Bestimmungen nicht widersprechen.</li>
</ol>
<p><strong><span id="more-7360"></span>2. Zeitlicher Anwendungsbereich</strong></p>
<p>Das Reglement kommt bei allen VorfÃ¤llen zur Anwendung, die sich nach dem Inkrafttreten des vorliegenden Reglements ereignet haben. ZusÃ¤tzlich kommt es bei einem frÃ¼heren Vergehen zur Anwendung, wenn die Sanktion fÃ¼r den Urheber dadurch gleich oder geringer ausfÃ¤llt und die FIFA-Ethikkommission erst nach Inkrafttreten des vorliegenden Reglements Ã¼ber den betreffenden Vorfall entscheidet.</p>
<p><strong>3. Allgemeine Bestimmungen</strong></p>
<ol>
<li>Von den Offiziellen wird erwartet, dass sie sich der Bedeutung ihres Amts und der damit verbundenen Pflichten und Verantwortlichkeiten bewusst sind. Sie haben mit ihrem Verhalten den Zweck und die Zielsetzung der FIFA, der KonfÃ¶derationen, VerbÃ¤nde, Ligen und Klubs in jeder Hinsicht zu unterstÃ¼tzen und zu fÃ¶rdern und alles zu unterlassen, was diesem Zweck und dieser Zielsetzung abtrÃ¤glich ist. Sie respektieren die Tragweite ihrer Treuepflicht gegenÃ¼ber der FIFA, den KonfÃ¶derationen, VerbÃ¤nden, Ligen und Klubs und vertreten diese ehrlich, aufrichtig, respektvoll und integer.</li>
<li>Bei der AusÃ¼bung ihres Amts sind Offizielle zu ethischem, wÃ¼rdevollem, absolut glaubwÃ¼rdigem und integrem Verhalten verpflichtet.</li>
<li>Bei der AusÃ¼bung ihres Amts dÃ¼rfen Offizielle ihre Stellung in keiner Weise missbrauchen. Sie dÃ¼rfen ihre Stellung insbesondere nicht fÃ¼r private Zwecke oder persÃ¶nliche Vorteile ausnutzen.</li>
</ol>
<p><strong>4. WÃ¤hlbarkeit und Absetzung</strong></p>
<ol>
<li>Nur Personen, die sich durch ein moralisch hochstehendes und integres Verhalten auszeichnen und sich vorbehaltlos zur Einhaltung dieses Reglements verpflichten, sind als Offizielle wÃ¤hlbar.</li>
<li>Vorbestrafte Personen sind nicht wÃ¤hlbar, sofern sich das Vergehen nicht mit der AusÃ¼bung ihres Amts vereinbaren lÃ¤sst.</li>
<li>Offizielle, die dieses Reglement nicht einhalten oder ihre Pflichten und Verantwortlichkeiten insbesondere in finanzieller Hinsicht schwerwiegend verletzen oder unangemessen erfÃ¼llen, sind nicht lÃ¤nger wÃ¤hlbar und ihres Amtes zu entheben.</li>
</ol>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">II. VERHALTENSREGELN</span></strong></p>
<p><strong>5. Interessenkonflikte</strong></p>
<ol>
<li>Vor einer Wahl oder Ernennung mÃ¼ssen Offizielle ihre persÃ¶nlichen Interessenbindungen offenlegen, die ihr Amt tangieren kÃ¶nnten.</li>
<li>Bei der AusÃ¼bung ihres Amts mÃ¼ssen Offizielle alle Situationen vermeiden, die zu Interessenkonflikten fÃ¼hren kÃ¶nnen. Interessenkonflikte entstehen, wenn Offizielle private oder persÃ¶nliche Interessen haben oder zu haben scheinen, die eine integre, unabhÃ¤ngige und zielgerichtete ErfÃ¼llung ihrer Pflichten als Offizielle beeintrÃ¤chtigen. Private oder persÃ¶nliche Interessen umfassen jeden mÃ¶glichen Vorteil fÃ¼r sich selbst, seine Familie, Verwandten, Freunde und Bekannten.</li>
<li>Bei einem bestehenden oder mÃ¶glichen Interessenkonflikt dÃ¼rfen Offizielle ihr Amt nicht ausÃ¼ben. Ein solcher Interessenkonflikt ist unverzÃ¼glich offenzulegen und der Organisation zu melden, fÃ¼r die der Offizielle sein Amt ausÃ¼bt.</li>
<li>Wird hinsichtlich eines bestehenden oder mÃ¶glichen Interessenkonflikts Einwand erhoben, ist dies unverzÃ¼glich der Organisation zu melden, fÃ¼r die der Offizielle sein Amt ausÃ¼bt.</li>
<li>Die Entscheidinstanz der betreffenden Organisation entscheidet Ã¼ber solche Interessenkonflikte.</li>
</ol>
<p><strong>6. Verhalten gegenÃ¼ber staatlichen und privaten Organisationen</strong></p>
<p>Im Umgang mit staatlichen Institutionen, nationalen und internationalen Organisationen, VerbÃ¤nden und Gruppierungen sind Offizielle neben der Einhaltung der allgemeinen Bestimmungen von Art. 3 zu einem politisch neutralen, integren und ihrem Amt angemessenen Verhalten im Sinne des Zwecks und der Zielsetzung der FIFA, der KonfÃ¶derationen, VerbÃ¤nde, Ligen und Klubs verpflichtet.</p>
<p><strong>7. Diskriminierung</strong></p>
<p>Offiziellen ist es verboten, eine Person oder eine Gruppe von Personen durch herabwÃ¼rdigende, diskriminierende oder verunglimpfende Ã„usserungen oder Handlungen in Bezug auf Herkunft, Rasse, Hautfarbe, Kultur, Sprache, Religion oder Geschlecht zu verletzen.</p>
<p><strong>8. Schutz der PersÃ¶nlichkeitsrechte</strong></p>
<p>Offizielle sind bei der AusÃ¼bung ihres Amts dafÃ¼r besorgt, dass die PersÃ¶nlichkeitsrechte der Personen, mit denen sie in Kontakt treten und die von ihrem Wirken betroffen sind, gewahrt, respektiert und geschÃ¼tzt werden.</p>
<p><strong>9. LoyalitÃ¤t und Geheimhaltung</strong></p>
<ol>
<li>Offizielle haben sich bei der AusÃ¼bung ihres Amts insbesondere gegenÃ¼ber der FIFA, den KonfÃ¶derationen, VerbÃ¤nden, Ligen und Klubs absolut loyal zu verhalten.</li>
<li>Informationen, von denen Offizielle bei der AusÃ¼bung ihres Amts Kenntnis erlangen, sind je nach Amt und als Zeichen der LoyalitÃ¤t vertraulich zu behandeln oder geheim zu halten. Informationen oder MeinungsÃ¤usserungen sind gemÃ¤ss den GrundsÃ¤tzen, Weisungen und Zielen der FIFA, der KonfÃ¶derationen, VerbÃ¤nde, Ligen und Klubs weiterzuleiten.</li>
</ol>
<p><strong>10. Annahme und GewÃ¤hrung von Geschenken und sonstigen Vorteilen</strong></p>
<ol>
<li>Offiziellen ist es untersagt, von Dritten Geschenke und sonstige Vorteile anzunehmen, die angesichts der Ã¶rtlichen kulturellen Gegebenheiten einen Ã¼blichen und verhÃ¤ltnismÃ¤ssigen Wert Ã¼berschreiten. Im Zweifelsfall ist das Geschenk zurÃ¼ckzuweisen. Die Annahme von Geldgeschenken ist in jeder HÃ¶he und Form verboten.</li>
<li>Offizielle dÃ¼rfen bei der AusÃ¼bung ihres Amts Dritten Geschenke und sonstige Vorteile gewÃ¤hren, die angesichts der Ã¶rtlichen kulturellen Gegebenheiten einen Ã¼blichen und verhÃ¤ltnismÃ¤ssigen Wert nicht Ã¼berschreiten, sofern damit keine unredlichen Vorteile erlangt werden und dadurch keine Interessenkonflikte entstehen.</li>
<li>Offiziellen ist es ohne ausdrÃ¼ckliche Erlaubnis untersagt, sich bei offiziellen Veranstaltungen auf Kosten der FIFA, der KonfÃ¶derationen, VerbÃ¤nde, Ligen, Klubs oder anderer Organisationen von Familienmitgliedern oder Partnern begleiten zu lassen.</li>
</ol>
<p><strong>11. Bestechung</strong></p>
<ol>
<li>Offizielle dÃ¼rfen sich nicht bestechen lassen. Geschenke oder sonstige Vorteile, die ihnen zum Zweck einer Pflichtverletzung oder eines unredlichen Verhaltens zum Vorteil Dritter angeboten oder versprochen werden oder zugekommen sind, haben sie folglich zurÃ¼ckzuweisen.</li>
<li>Offiziellen ist es untersagt, Dritte zu bestechen oder zur Bestechung anzuhalten oder anzustiften, um sich oder einem Dritten dadurch einen Vorteil zu verschaffen.</li>
</ol>
<p><strong>12. Provisionszahlungen</strong></p>
<p>Offiziellen ist es ohne ausdrÃ¼ckliche Erlaubnis der vorgesetzten BehÃ¶rde untersagt, fÃ¼r die Vermittlung von GeschÃ¤ften jeder Art im Zusammenhang mit der AusÃ¼bung ihres Amts Provisionszahlungen anzunehmen oder versprechen zu lassen. Bei Fehlen einer vorgesetzten BehÃ¶rde entscheidet das Gremium, dem der Offizielle angehÃ¶rt.</p>
<p><strong>13. Wettspiele</strong></p>
<p>Offiziellen ist es untersagt, sich direkt oder indirekt an Wetten, GlÃ¼cksspielen, Lotterien oder Ã¤hnlichen Veranstaltungen oder GeschÃ¤ften im Zusammenhang mit Fussballspielen zu beteiligen. Sie dÃ¼rfen sich weder aktiv noch passiv an Gesellschaften, Unternehmen, Organisationen etc. beteiligen, die solche Veranstaltungen oder GeschÃ¤fte fÃ¶rdern, vermitteln, organisieren oder betreiben.</p>
<p><strong>14. Anzeige- und Rechenschaftspflicht</strong></p>
<ol>
<li>Offizielle mÃ¼ssen Vorkommnisse, die einen Verstoss gegen die Verhaltensvorschriften dieses Reglements beweisen, dem FIFA-GeneralsekretÃ¤r melden, der diese dem zustÃ¤ndigen Organ meldet.</li>
<li>Die beteiligten Personen haben sich auf entsprechende Anordnung bei der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde zu melden und insbesondere Rechenschaft Ã¼ber ihre EinkÃ¼nfte abzulegen und angeforderte Belege zur Einsichtnahme vorzulegen.</li>
</ol>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>III. VERFAHRENSORDNUNG</strong></span></p>
<p><strong>15. ZustÃ¤ndigkeit der Ethikkommission</strong></p>
<ol>
<li>Die Ethikkommission beurteilt FÃ¤lle, die in die ZustÃ¤ndigkeit der FIFA fallen.</li>
<li>Die FIFA ist fÃ¼r das Verhalten von FIFA-Offiziellen zustÃ¤ndig.</li>
<li>Die FIFA ist ferner fÃ¼r das Verhalten von Offiziellen bei KonfÃ¶derationen, VerbÃ¤nden, Ligen und Klubs sowie von Spielern, Spielervermittlern und Spielvermittlern zustÃ¤ndig, sofern der Sachverhalt, der dem mutmasslich regelwidrigen Verhalten zugrunde liegt, eine internationale (verbandsÃ¼berschreitende) Dimension hat und nicht auf KonfÃ¶derationsebene zur Beurteilung gelangt.</li>
<li>Die FIFA ist ebenfalls fÃ¼r nationale FÃ¤lle zustÃ¤ndig, sofern es VerbÃ¤nde, KonfÃ¶derationen und andere Sportorganisationen unterlassen, ein Verfahren einzuleiten, oder sie dieses nicht gemÃ¤ss den geltenden RechtsgrundsÃ¤tzen durchfÃ¼hren.</li>
</ol>
<p><strong>16. Anzeige</strong></p>
<p>Die FIFA nimmt nur Anzeigen des Exekutivkomitees eines Verbands, des Exekutivkomitees einer KonfÃ¶deration, der Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees und des FIFA-GeneralsekretÃ¤rs entgegen.</p>
<p><strong>17. Anwendbarkeit des FIFA-Disziplinarreglements</strong></p>
<ol>
<li>Die Ethikkommission kann alle in den FIFA-Statuten und dem FIFA-Disziplinarreglement festgehaltenen Disziplinarmassnahmen aussprechen.</li>
<li>Alle Organisations- und Verfahrensvorschriften des FIFA-Disziplinarreglements finden bei den von der Ethikkommission gefÃ¼hrten Verfahren unmittelbar Anwendung, sofern das vorliegende Reglement keine anderslautenden Bestimmungen enthÃ¤lt oder soweit die Vorschriften des FIFA-Disziplinarreglements mit Blick auf den Zweck und den Inhalt des vorliegenden Reglements offenkundig nicht angewandt werden kÃ¶nnen.</li>
</ol>
<p><strong>18. Rechtsmittel</strong></p>
<p>Gegen alle Entscheide der Ethikkommission kann bei der Berufungskommission Rechtsmittel eingelegt werden, mit Ausnahme der Entscheide, bei der die folgenden Sanktionen ausgesprochen wurden:</p>
<ul>
<li>a) Ermahnung;</li>
<li>b) Verweis;</li>
<li>c) Sperre von weniger als drei Spielen oder hÃ¶chstens zwei Monaten;</li>
<li>d) Geldstrafe von unter CHF 7500.</li>
</ul>
<p>Die Berufungskommission entscheidet letztinstanzlich. Vorbehalten bleibt die Berufung beim Sportschiedsgericht (CAS) gemÃ¤ss Art. 63 der FIFA-Statuten.</p>
<p><strong>19. ZustÃ¤ndigkeitsÃ¼berschneidungen</strong></p>
<p>Sachverhalte, die in den Anwendungsbereich sowohl des Ethikreglements als auch des FIFA-Disziplinarreglements fallen, werden primÃ¤r von der FIFA-Disziplinarkommission beurteilt. Die Vorsitzenden der beiden Kommissionen stimmen sich hinsichtlich der ZustÃ¤ndigkeit aber in jedem Fall ab.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">IV. SCHLUSSBESTIMMUNGEN</span></strong></p>
<p><strong>20. Offizielle Sprachen</strong></p>
<ol>
<li>Dieses Reglement erscheint in den vier offiziellen Sprachen der FIFA (Englisch, FranzÃ¶sisch, Spanisch und Deutsch).</li>
<li>Im Falle unterschiedlicher Auslegung der vier Versionen ist der englische Text massgebend.</li>
</ol>
<p><strong>21. Inkrafttreten</strong></p>
<p>Dieses Reglement wurde vom FIFA-Exekutivkomitee am 31. Mai 2009 genehmigt und tritt am 1. September 2009 in Kraft.</p></blockquote>
<p>Was fÃ¤llt mir dazu ein. GrundsÃ¤tzlich dies: Ich stelle mir vor, wie Sepp &amp; <a title="Don Julio verpflichtet Maradona" href="http://jensweinreich.de/2008/10/29/don-julio-verpflichtet-maradona/" target="_self">Don Julio</a> gelacht haben mÃ¼ssen, als sie das Papier verabschiedeten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-7526" title="Joseph Blatter, Julio Grondona" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/03/sepp-don-web.jpg" alt="" width="530" height="398" /></p>
<p>Einige meiner Lieblingspassagen <em>(meine Kommentare kursiv in Klammern)</em>:</p>
<ul>
<li>Die FIFA ist unablÃ¤ssig bestrebt, den Ruf des Fussballs und insbesondere der FIFA vor unmoralischen oder unethischen Machenschaften und Praktiken zu schÃ¼tzen.<em> (No comment :)</em></li>
<li>Das Reglement kommt bei allen VorfÃ¤llen zur Anwendung, die sich nach dem Inkrafttreten des vorliegenden Reglements ereignet haben. <em>(Das gefÃ¤llt mir auÃŸerordentlich. Denn als irgendwann im Herbst 2006 Jack Warner trotz tonnenweise Belastungsmaterial mit der BegrÃ¼ndung freigepaukt wurde, die Kommission kÃ¶nne nicht â€œretrospektiv&#8221; tÃ¤tig werden. Ich verliebte mich augenblicklich in dieses Wort: </em><a title="BLZ, Oktober 2006" href="https://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2006/0919/sport/0055/index.html " target="_blank"><em>Ethisch retrospektiv!</em></a><em>)</em></li>
<li>Bei der AusÃ¼bung ihres Amts sind Offizielle zu ethischem, wÃ¼rdevollem, absolut glaubwÃ¼rdigem und integrem Verhalten verpflichtet. Bei der AusÃ¼bung ihres Amts dÃ¼rfen Offizielle ihre Stellung in keiner Weise missbrauchen. Sie dÃ¼rfen ihre Stellung insbesondere nicht fÃ¼r private Zwecke oder persÃ¶nliche Vorteile ausnutzen. Nur Personen, die sich durch ein moralisch hochstehendes und integres Verhalten auszeichnen und sich vorbehaltlos zur Einhaltung dieses Reglements verpflichten, sind als Offizielle wÃ¤hlbar. Vorbestrafte Personen sind nicht wÃ¤hlbar, sofern sich das Vergehen nicht mit der AusÃ¼bung ihres Amts vereinbaren lÃ¤sst. <em>(Wer hat das denn formuliert, Trottel!? Soll der Laden auseinander fliegen?)</em></li>
<li>Vor einer Wahl oder Ernennung mÃ¼ssen Offizielle ihre persÃ¶nlichen Interessenbindungen offenlegen, die ihr Amt tangieren kÃ¶nnten. <em>(Bei Jack Warner wÃ¼rde das einige Jahre dauern.)</em></li>
<li>Bei der AusÃ¼bung ihres Amts mÃ¼ssen Offizielle alle Situationen vermeiden, die zu Interessenkonflikten fÃ¼hren kÃ¶nnen. Interessenkonflikte entstehen, wenn Offizielle private oder persÃ¶nliche Interessen haben oder zu haben scheinen, die eine integre, unabhÃ¤ngige und zielgerichtete ErfÃ¼llung ihrer Pflichten als Offizielle beeintrÃ¤chtigen. Private oder persÃ¶nliche Interessen umfassen jeden mÃ¶glichen Vorteil fÃ¼r sich selbst, seine Familie, Verwandten, Freunde und Bekannten.<em> (Oh, meinen die das ernst, Jack? Was soll der Quatsch?)</em></li>
<li>Bei einem bestehenden oder mÃ¶glichen Interessenkonflikt dÃ¼rfen Offizielle ihr Amt nicht ausÃ¼ben. Ein solcher Interessenkonflikt ist unverzÃ¼glich offenzulegen und der Organisation zu melden, fÃ¼r die der Offizielle sein Amt ausÃ¼bt.<em> (Jack, mach mal, und sag Ricardofranzjulio auch gleich Bescheid, okay?!)</em></li>
<li>Die Entscheidinstanz der betreffenden Organisation entscheidet Ã¼ber solche Interessenkonflikte. <em>(Clevere Jungs :)</em></li>
<li>Informationen, von denen Offizielle bei der AusÃ¼bung ihres Amts Kenntnis erlangen, sind je nach Amt und als Zeichen der LoyalitÃ¤t vertraulich zu behandeln oder geheim zu halten. Informationen oder MeinungsÃ¤usserungen sind gemÃ¤ss den GrundsÃ¤tzen, Weisungen und Zielen der FIFA, der KonfÃ¶derationen, VerbÃ¤nde, Ligen und Klubs weiterzuleiten. <em>(ScheiÃŸ auf Whistle-Blower! VerrÃ¤ter!)</em></li>
<li>Offiziellen ist es untersagt, von Dritten Geschenke und sonstige Vorteile anzunehmen, die angesichts der Ã¶rtlichen kulturellen Gegebenheiten einen Ã¼blichen und verhÃ¤ltnismÃ¤ssigen Wert Ã¼berschreiten.<em> (In Saudi-Arabien geht schon mal ein Benz durch.)</em></li>
<li>Offiziellen ist es ohne ausdrÃ¼ckliche Erlaubnis untersagt, sich bei offiziellen Veranstaltungen auf Kosten der FIFA, der KonfÃ¶derationen, VerbÃ¤nde, Ligen, Klubs oder anderer Organisationen von Familienmitgliedern oder Partnern begleiten zu lassen. (<em>Oh, hat da jemand einen Schreibfehler gemacht? Diesen blÃ¶den Satz bitte: lÃ¶schen!)</em></li>
<li>Offizielle dÃ¼rfen sich nicht bestechen lassen. Geschenke oder sonstige Vorteile, die ihnen zum Zweck einer Pflichtverletzung oder eines unredlichen Verhaltens zum Vorteil Dritter angeboten oder versprochen werden oder zugekommen sind, haben sie folglich zurÃ¼ckzuweisen. <em>(Alles klar, Jack!)</em></li>
<li>Offiziellen ist es untersagt, Dritte zu bestechen oder zur Bestechung anzuhalten oder anzustiften, um sich oder einem Dritten dadurch einen Vorteil zu verschaffen.<em> (<a title="alle BeitrÃ¤ge zu Jean-Marie Weber" href="http://jensweinreich.de/category/jean-marie-weber/" target="_self">Jean-Marie</a> ist ja kein Offizieller, sondern nur GeschÃ¤ftspartner und Berater von Issa Hayatou.)</em></li>
<li>Offiziellen ist es ohne ausdrÃ¼ckliche Erlaubnis der vorgesetzten BehÃ¶rde untersagt, fÃ¼r die Vermittlung von GeschÃ¤ften jeder Art im Zusammenhang mit der AusÃ¼bung ihres Amts Provisionszahlungen anzunehmen oder versprechen zu lassen. Bei Fehlen einer vorgesetzten BehÃ¶rde entscheidet das Gremium, dem der Offizielle angehÃ¶rt. <em>(Da muss man nacharbeiten oder vielleicht auch den ganzen Paragrafen lÃ¶schen?)</em></li>
<li>Offiziellen ist es untersagt, sich direkt oder indirekt an Wetten, GlÃ¼cksspielen, Lotterien oder Ã¤hnlichen Veranstaltungen oder GeschÃ¤ften im Zusammenhang mit Fussballspielen zu beteiligen. Sie dÃ¼rfen sich weder aktiv noch passiv an Gesellschaften, Unternehmen, Organisationen etc. beteiligen, die solche Veranstaltungen oder GeschÃ¤fte fÃ¶rdern, vermitteln, organisieren oder betreiben. <em>(Das kÃ¶nnte interessant werden. Gilt der Paragraf auch fÃ¼r Aufsichts/VerwaltungsrÃ¤te bei Lotto-Toto, Oddset oder sonstwo?)</em></li>
<li>Offizielle mÃ¼ssen Vorkommnisse, die einen Verstoss gegen die Verhaltensvorschriften dieses Reglements beweisen, dem FIFA-GeneralsekretÃ¤r melden, der diese dem zustÃ¤ndigen Organ meldet.<em> (Unbedingt erst an die FIFA gehen, nicht gleich an die Ethik-Kommission. Man weiÃŸ ja nie, ob so ein Ethik-Kommissionschef nicht durchdreht und ethisch agiert.)</em></li>
<li>Die Ethikkommission beurteilt FÃ¤lle, die in die ZustÃ¤ndigkeit der FIFA fallen. Die FIFA ist fÃ¼r das Verhalten von FIFA-Offiziellen zustÃ¤ndig. <em>(Wie jetzt? Seit wann denn das?)</em></li>
<li>Die FIFA nimmt nur Anzeigen des Exekutivkomitees eines Verbands, des Exekutivkomitees einer KonfÃ¶deration, der Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees und des FIFA-GeneralsekretÃ¤rs entgegen. <em>(Sicher ist sicher. Diese Absicherung muss sein. WÃ¤re ja noch schÃ¶ner, wenn jeder anzeigen oder whistleblowen dÃ¼rfte!)</em></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Peter Hargitay und die FIFA: Fakten, GerÃ¼chte, Freundschaften und Mandate</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 00:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[VANCOUVER. Im Beitrag Ã¼ber den bevorstehenden Kampf um die FIFA-PrÃ¤sidentschaft habe ich etwas nicht zweifelsfrei korrekt dargestellt. Peter Hargitay (links im Bild), vormaliger Berater des FIFA-PrÃ¤sidenten Joseph Macchiavelli Blatter und des FIFA-Exekutivmitglieds Mohamed Bin Hammam, weist mich darauf hin, dass er im FIFA-Wahlkampf nicht von Bin Hammam mandatiert ist. Ich hatte geschrieben, er wÃ¼rde fÃ¼r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VANCOUVER. Im Beitrag <a title="GÃ¶tterdÃ¤mmerung in der FIFA: Abschied von Joseph Blatter" href="http://jensweinreich.de/2010/02/17/gotterdammerung-in-der-fifa-abschied-von-joseph-blatter/" target="_self">Ã¼ber den bevorstehenden Kampf um die FIFA-PrÃ¤sidentschaft</a> habe ich etwas nicht zweifelsfrei korrekt dargestellt. <a title="BeitrÃ¤ge zu Peter Hargitay" href="http://jensweinreich.de/?s=hargitay" target="_self">Peter Hargitay</a> (links im Bild), vormaliger Berater des FIFA-PrÃ¤sidenten Joseph Macchiavelli Blatter und des FIFA-Exekutivmitglieds Mohamed Bin Hammam, weist mich darauf hin, dass er im FIFA-Wahlkampf nicht von Bin Hammam mandatiert ist. Ich hatte geschrieben, er wÃ¼rde fÃ¼r Bin Hammam &#8220;werkeln&#8221;. Peter Hargitay verlangt nicht, dass ich etwas richtigstelle, doch mir ist das ein VergnÃ¼gen. Ich stelle gern Sachverhalte richtig, weil es doch auch mir hilft, die Dinge besser zu verstehen und ZusammenhÃ¤nge zu begreifen. Bei der Gelegenheit habe ich ihn auch gleich gefragt, ob er fÃ¼r Jack Warner arbeitet und wie er fÃ¼r Australiens WM-Bewerbung vertraglich eingespannt ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/02/ph-jsb.jpg"><img class="size-full wp-image-6962 aligncenter" title="Peter Hargitay, Joseph Blatter, Doha 2003" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/02/ph-jsb.jpg" alt="" width="530" height="398" /></a></p>
<p>Die Email von Peter Hargitay (<a title="Post vom Anwalt: &quot;private and confidential&quot;" href="http://jensweinreich.de/2009/06/01/post-vom-anwalt-private-and-confidential/" target="_self">aus rechtlichen GrÃ¼nden gekÃ¼rzt</a> um eine Passage, die mich nicht betrifft und die ich auch nicht Ã¼berprÃ¼fen kann):</p>
<blockquote><p>Lieber Jens,</p>
<p>Eigentlich will ich dieses marginale Thema nicht wirklich vertiefen, gebe Ihnen aber gerne Antwort auf Ihre Fragen; ich lege nicht &#8220;Wert darauf, richtigzustellen&#8221; &#8211; vielmehr geht es um Tatsachen, die im Idealfall korrekt wiedergegeben werden sollten; Sie koennen selber entscheiden, ob Sie Fakten oder Geruechte  (falsche) publizieren wollen:</p>
<p>1) Ich habe von Mohamed keinerlei Mandat, weder bezueglich einer etwaigen Kandidatur, noch ein anders lautendes. Es trifft zu, dass wir im vergangenen Jahr ein Mandat hatten, ihn bei seiner Wiederwahl ins FIFA ExCo zu beraten. (&#8230;) Mohamed und ich sind uns seit Jahren freundschaftlich verbunden, daran aendert sich auch heute nichts, genausowenig wie sich an meiner freundschaftlichen Beziehung zu Joseph nichts aendert. Das eine schliesst das andere nicht aus. In der Vergangenheit fuehrten wir ab und an Beratungsauftraege fuer Mohamed, bzw die AFC aus. Das kann auch inskuenftig wieder mal der Fall sein, allerdings schliesse ich ein Mandat fuer einen Praesidentschaftswahlkampf absolut aus. Wir hatten nie ein langfristiges, noch ein formelles Mandat (ausser letztes Jahr), woran sich auch heute, morgen und uebermorgen nichts aendern wird.</p>
<p>2) Wir haben seit etwas mehr als einem Jahr ein Mandat, die australische Bewerbung fuer die WM 2018/2022 strategisch zu begleiten. Wir hatten weder in der Vergangenheit, noch haben wir heute ein persoenliches Beratungsmandat von Frank Lowy.</p>
<p>3) Wir hatten nie ein Mandat von Jack Warner und werden auch inskuenftig nie ein Mandat von ihm haben. Was bei dieser Spekulation &#8211; welche von Jennings lanciert wurde und wie das meiste, was der Typ von sich ruelpst, frei erfunden ist &#8211;  offenbar etwas durcheinander geriet, ist das pro bono Mandat fuer den jamaikanischen Fussballverband; letzeres steht in Zusammenhang mit meiner persoenlichen Verbundenheit zu Jamaika und der Beratungstaetigkeit, welche ich fuer ein Ministerium der jamaikanische Regierung seit etwas weniger als drei Jahren wahrnehme.</p>
<p>Wenn Sie inskuenftig diese Fakten verwenden, wird nichts Falsches geschrieben.</p>
<p>Herzliche Gruesse,</p>
<p>PJH</p></blockquote>
<p>Gern geschehen.</p>
<p>Ich habe mit Peter Hargitay in 2003/2004 Ã¼ber einen lÃ¤ngeren Zeitraum fÃ¼r eine <a title="The Untouchable" href="http://jensweinreich.de/filme/the-untouchable/" target="_self">TV-Dokumentation Ã¼ber Joseph Blatter</a> kooperiert. Ich habe ein einigermaÃŸen ertrÃ¤gliches, wenngleich angespanntes und von gelegentlichen AusbrÃ¼chen geprÃ¤gtes VerhÃ¤ltnis zu ihm, wÃ¼rde ich behaupten. Wir agieren auf unterschiedlichen Seiten. Wir haben diametrale Interessen. Das wird sich nie Ã¤ndern.</p>
<p>Zum Hintergrund Ã¼ber die derzeitigen AktivitÃ¤ten Hargitays fÃ¼r die australische WM-Bewerbung empfehle ich einen Artikel aus dem <a title="SMH: Meet FFA's man of mystery" href="http://www.smh.com.au/news/sport/football/meet-ffas-man-of-mystery/2009/10/17/1255624771126.html?page=fullpage#contentSwap2" target="_blank">Sydney Morning Herald</a>. Und da diese Zeitung ungefragt und honorarfrei ein Foto von mir verÃ¶ffentlicht hat (das hier oben), erlaube ich mir im Gegenzug, den kompletten Artikel reinzukopieren: <span id="more-6960"></span></p>
<blockquote><p><strong>Meet FFA&#8217;s man of mystery</strong></p>
<p><em>Matthew Hall</em></p>
<p>Sydney Morning Herald, October 18, 2009</p>
<p>FRANK LOWY claims to not enjoy controversy but that hasn&#8217;t stopped Football Federation Australia&#8217;s chairman from hiring one of international football&#8217;s most colourful characters to help his dream of bringing the 2018 or 2022 FIFA World Cup to Australia.</p>
<p>Meet Peter Hargitay, a Swiss-Hungarian &#8221;fixer&#8221; and genuine international man of mystery, recently hired by FFA to boost Australia&#8217;s World Cup bid at the expense of Australian taxpayers.</p>
<p>His job, according to FFA, is to provide &#8220;high-level strategy and networking advice and counsel&#8221;, while Hargitay also claims to offer FFA &#8220;relationship building and advice to the FFA in matters of relevance to Australia&#8217;s bid for the 2018 and 2022 World Cups&#8221;.</p>
<p>FFA refuses to reveal how much it is paying Hargitay and his company, European Consultancy Network, even though funding for Australia&#8217;s World Cup bids comes from a $45.6 million Federal Government grant.</p>
<p>At times elusive and initially reluctant to speak about his role for Australia, Hargitay consented to a rare interview, via email and under strict conditions that his answers be &#8220;published in their original form, not shortened, edited or amended in any way, shape or form. If changes are made in one answer, the entire interview MUST NOT be used.&#8221;</p>
<p>(Still, some questions and subsequent answers for this article have been condensed or omitted for reasons of space).</p>
<p>Born in Hungary in 1951, Hargitay is undoubtedly as well connected as his language skills are broad.</p>
<p>He speaks fluent English, Hungarian, German, French and, he said, &#8220;reasonably fluent in Spanish and have a fair command of Portuguese, get by in Dutch and read/understand Swedish and Romanian. If you want to count Jamaican patois and Swiss German, you can add those to the list as well.&#8221;</p>
<p>Hargitay grew up in Switzerland where he played football as a junior. He says he still follows FC Basel but is also a season ticket-holder at Chelsea, a team he has followed for the past 10 years.</p>
<p>But importantly, Hargitay was &#8220;special adviser&#8221; to FIFA president Sepp Blatter, one of the most powerful men in world sport, until December 2007 when he quit that role to work for England&#8217;s 2018 World Cup bid.</p>
<p>Last May, Hargitay narrowly escaped disaster when an earthquake destroyed a Chinese airport from where a private jet he was travelling in had just taken off.</p>
<p>His fellow passengers? Asian Football Confederation president Mohammed Bin Hammam and controversial FIFA vice-president Jack Warner.</p>
<p>The connections firm up.</p>
<p>Hargitay is an adviser to Bin Hammam, who is a close associate of Lowy.</p>
<p>Earlier this year, Hargitay oversaw Bin Hammam&#8217;s bitter, but ultimately successful, election for a place on FIFA&#8217;s executive committee.</p>
<p>&#8220;I have been [Hammam's] adviser for a number of years and enjoy his friendship,&#8221; Hargitay told The Sun-Herald. &#8220;There are numerous areas where we have worked together over time, primarily pertaining to developing football in Asia, which is his great passion.</p>
<p>&#8220;I continue to be close to the AFC president and was happy to assist him and his team during the election for membership in the FIFA executive committee.&#8221;</p>
<p>The European Consultancy Network was involved in the early stages of England&#8217;s 2018 bid before Lord Triesman was appointed chairman of their campaign and called for all outside consultants to reapply for their jobs through a tender process.</p>
<p>The European Consultancy Network declined and the Daily Mail reported Hargitay&#8217;s team lost a &#8220;seven-figure contract&#8221; (in British pounds) with the Football Association in the process.</p>
<p>Hargitay denies the England deal was that lucrative.</p>
<p>&#8220;The seven-figure contract is a myth,&#8221; he said. &#8220;Our initial work was in the high five figures and would have been in the six over a period of two years.</p>
<p>&#8221;We received a fee of Â£75,000 ($134,000) plus expenses for the first phase of our work; upon conclusion and delivery of the strategic plan, we received a further Â£25,000 fee. As for Australia, our contract is less than that.</p>
<p>&#8220;After we concluded our work for the England bid, we were approached by several countries, none of which we were interested to work for,&#8221; Hargitay added. &#8220;We put a proposal to the FFA, which was accepted and ECN and I were asked to join them as consultants.&#8221;</p>
<p>Hargitay&#8217;s colourful CV extends far beyond football, however.</p>
<p>He spun public relations for the Union Carbide chemical company after the infamous 1984 factory meltdown in Bhopal, India, which killed at least 3000 people at the time and more than 20,000 since from after effects.</p>
<p>Hargitay also worked for Marc Rich, a US tax-fraud felon, one of America&#8217;s most wanted, and notorious as a sanctions-buster during South Africa&#8217;s apartheid regime.</p>
<p>In 1995, Hargitay was arrested, and later acquitted, of cocaine trafficking by Jamaican police.</p>
<p>In 1997, he was arrested by Interpol in Miami after Hungarian officials sought an extradition order and served seven months in prison as a flight risk after being charged with conspiracy to import 18 kilograms of cocaine to the United States.</p>
<p>He subsequently won an acquittal on all charges.</p>
<p>&#8220;It was indeed &#8216;something of an experience,&#8217;&#8221; Hargitay said when asked if there was anything positive to take from that period in his life.</p>
<p>&#8220;Yet, what happened 11 years ago has no bearing on my work and &#8216;acquitted of all charges&#8217; is an accurate summary of what happened. Other than that, I see no reason to revisit a matter ad nauseam where I won and powerful people who tried to frame me lost. The facts speak for themselves.&#8221;</p>
<p>In 1999, Hargitay was employed by Swiss company ABI, which claimed to specialise in &#8220;covert operations assignments&#8221;, according to its website.</p>
<p>But it was with the consultancy network and FIFA that he perhaps found his true calling.</p>
<p>Hargitay&#8217;s son, Stevie, is a partner in the Cyprus company (father and son shared executive producer credits on the FIFA-backed movie trilogy Goal!) and other consultancy network employees have included former FIFA director of communications Markus Siegler.</p>
<p>A European Consultancy Network website, since shut down, once claimed to help clients &#8220;stay out of the media&#8221; â€¦ &#8220;and to prepare such briefs, news items and alternative scoops that would divert, detract and destabilise imminent media interest.&#8221;</p>
<p>Outside of football, the European Consultancy Network&#8217;s clients include a Swiss private bank with interests in the Middle East and, in an amazing turn of events after his earlier legal drama in the country, Hargitay is now an adviser to Jamaica&#8217;s Minister for Transport and Works, as well as a member of Switzerland&#8217;s federal parliament, among others. He recently earned PR points for his idea to hand out show bags advertising Australia&#8217;s bid at a recent football industry convention in London. As for Australia&#8217;s chances in 2018 or 2022, what feedback has Hargitay received from FIFA&#8217;s executive committee?</p>
<p>&#8220;I understand that Australia&#8217;s technical bid team have made the best impression of all,&#8221; he said. &#8220;They always meet all the deadlines, they are disciplined, attend all relevant FIFA meetings, deliver all requested materials in a complete manner and have demonstrated a determination and skills that have impressed many at FIFA.&#8221;</p>
<p>Whether that&#8217;s worth a consultancy network invoice being paid by Australian taxpayers is something for FFA boss Lowy&#8217;s judgement.</p>
<p>Already well connected to FIFA&#8217;s executive committee &#8211; the 24 men who vote for World Cup hosts &#8211; through his place on the organising committee for the 2010 FIFA World Cup, Lowy would not comment on Hargitay&#8217;s appointment.</p>
<p>In a statement, FFA confirmed the consultancy network had been working for Australia since January, adding, &#8220;FFA does not disclose the detail of arrangements with consultants.&#8221;</p>
<p>&#8220;I probably did rather well over time, which is why the trust grew and so did the quality and intensity of my mandate,&#8221; Hargitay said, when asked of his key relationship with FIFA president Blatter. &#8220;Whether my work for FIFA and its president was an important role, as you say, is not something I would want to qualify in those terms.</p>
<p>&#8221;Any mandate is equally important to me and to my team. That is the nature of the beast called consulting.&#8221;</p></blockquote>
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		<title>GÃ¶tterdÃ¤mmerung in der FIFA: Abschied von Joseph Blatter</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 21:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[VANCOUVER. Themenwechsel. Die sportpolitische Nachricht des Tages kommt aus Asien. FrÃ¼her als ich erwartet hatte. Das ist ein Hammer. Ich frage mich, warum keine deutsche Nachrichtenagentur darÃ¼ber berichtet. FIFA-PrÃ¤sident Joseph Blatter bekommt einen Gegenkandidaten bei der Wahl im Sommer 2011! Die Asian Football Confederation (AFC) wird einen Kandidaten fÃ¼r die FIFA-PrÃ¤sidentschaft stellen. Ich vermute mal, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-6891" title="Doha 2003" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/02/scheich.jpg" alt="" hspace="5" vspace="5" width="250" height="435" align="left" />VANCOUVER. Themenwechsel. Die sportpolitische Nachricht des Tages kommt aus Asien. FrÃ¼her als ich erwartet hatte. Das ist ein Hammer. Ich frage mich, warum keine deutsche Nachrichtenagentur darÃ¼ber berichtet. FIFA-PrÃ¤sident Joseph Blatter bekommt einen Gegenkandidaten bei der Wahl im Sommer 2011! Die Asian Football Confederation (AFC) wird einen Kandidaten fÃ¼r die FIFA-PrÃ¤sidentschaft stellen.</p>
<p>Ich vermute mal, Asiens AnkÃ¼ndigung wird den UEFA-PrÃ¤sidenten Michel Platini dazu zwingen, selbst anzutreten. So kÃ¶nnte es noch sehr lustig werden. Eine FIFA-Wahl mit drei Kandidaten? Blatter, <a title="alle BeitrÃ¤ge zu Mohammed Bin Hammam" href="http://jensweinreich.de/category/mohamed-bin-hammam/" target="_self">Mohamed Bin Hammam</a> oder <a title="alle BeitrÃ¤ge zu Hyundai, Chung" href="http://jensweinreich.de/?s=hyundai" target="_self">Chung Moon-Jung</a> und Platini?</p>
<p>Die Chaos-WM in SÃ¼dafrika, die PrÃ¤sidentenfrage und der von Joseph Macchiavelli Blatter initiierte irre Wettbewerb um die FuÃŸball-Weltmeisterschaften <a title="alle BeitrÃ¤ge WM 2018" href="http://jensweinreich.de/category/wm-2018/" target="_self">2018</a>/<a title="alle BeitrÃ¤ge WM 2022" href="http://jensweinreich.de/category/wm-2022/" target="_self">2022</a>. Alles parallel. Ich bin gespannt, ob und wie die FIFA das meistert.</p>
<p>Jedenfalls, Asiens FuÃŸball-PrÃ¤sident Mohamed Bin Hammam (Katar) und SÃ¼dkoreas Primus, der MilliardÃ¤r Chung (Hyundai-Dynastie), die ihren Hass aufeinander nie verbergen konnten und sich heftig bekÃ¤mpft hatten, haben sich verbÃ¼ndet. Allein schon der Umstand, dass die beiden heute in Seoul eine gemeinsame <a title="The AFC.com" href="http://www.the-afc.com/en/inside-afc/676-afc-news/27042-notes-from-afc-presidents-media-conference" target="_blank">Pressekonferenz</a> gaben, ist eine Sensation. Was sie mitteilten erst recht.</p>
<blockquote><p><strong>Asian candidate for FIFA Presidency</strong></p>
<p><strong>Mohamed Bin Hammam:</strong> We would like to see an Asian as the President of FIFA. This represents and reflects the importance of our continent. The AFCâ€™s slogan is â€˜The Future is Asiaâ€™. And this is true in all spheres of the sport. I believe that the time has come for an Asian to come forward for this position. And there is more than one potential candidate available from Asia to lead world football. When we have that person I hope the whole of Asia will unite behind him.</p>
<p><strong>On Dr Chung</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Mohamed Bin Hammam:</strong> We have had our differences. We have used our differences for the benefit of Asian football. Today, our agreements are more than our differences. Now I and Dr Chung have more agreements than differences. I have to thank Dr Chung for making this happen because in our Executive Committee meeting in November 2009 he told all the members that the past was past and it was time to re-unite behind the AFC President.</p></blockquote>
<p>Da hat also mein alter Freund <a title="Post vom Anwalt: Private and confidential!" href="http://jensweinreich.de/category/peter-hargitay/" target="_self">Peter Hargitay</a> als Spin Doctor offenbar ganze Arbeit geleistet. Hier mal ein Schnappschuss, den ich beim FIFA-Kongress 2003 in Doha gemacht habe, als Hargitay (der Mann mit dem breiten Scheitel im Hintergrund) noch fÃ¼r Sepp als Personal Advisor anschaffte. Blatter lieÃŸ ihn spÃ¤ter fallen (er hÃ¤lt es nie lange aus mit Mitarbeitern, heuert und feuert auf FIFA-Kosten nach Belieben), so dass Hargitay die Seiten wechselte und fÃ¼r Bin Hammam werkelt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-6889" title="FIFA, Doha 2003" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/02/peterseppbin.jpg" alt="" width="530" height="398" /></p>
<p>Bitte mal genau hinsehen: Wenn beobachtet Hargitay wohl? Etwa Sepp oder schaut er nicht etwa doch zu Bin Hammam (rechts leider abgeschnitten im Bild) und Ã¼berlegt, dass in Katar viel bessere GeschÃ¤fte zu machen sind als in ZÃ¼rich?</p>
<p>Das kann das Ende der Ã„ra des Sepp Blatter sein. SchÃ¤tze, auf den Konjunktiv kann ich verzichten. Denn Bin Hammam, um nur ein Beispiel zu nennen, hat ihm <a title="Oops" href="http://jensweinreich.de/2008/01/30/oops/" target="_self">seit 1998, seit der ersten Wahl in Paris</a> gegen Lennart Johansson, die Stimmen in Afrika gesichert. Die fallen nun weg.</p>
<p><em>Update, 18.2., 10.42 Uhr (Pacific Time): </em>Email von der FIFA. Der PrÃ¤sident ist Ã¼berraschender Weise nicht fÃ¼r mich zu sprechen. Folgendes Zitat aber kÃ¶nne ich gern verwenden, heiÃŸt es:</p>
<blockquote><p><strong>Ich bin zufrieden. </strong>Es gibt nun offenbar Kandidaten &#8211; aus Asien &#8211; fÃ¼r die FIFA PrÃ¤sidentschaft im Jahr 2011. Meine Position hat sich nicht geÃ¤ndert: Ich habe meine Mission noch nicht beendet, und wenn der Kongress so entscheidet, dann stehe ich zur VerfÃ¼gung. Die Wahlen sind aber erst im Â Juni 2011. Wir konzentrieren uns jetzt aber darauf, eine erfolgreiche Fussball-Weltmeisterschaft in SÃ¼dafrika durchzufÃ¼hren.</p></blockquote>
<p>Sollte sich auch noch Jack Warner mit seinen 35 CONCACAF-Stimmen auf die Seite der Asiaten schlagen und sich etwa von Chung bezahlen lassen (Geld genug ist ja vorhanden in der Hyundai-Kriegskasse und auf den Konten des Emirs von Katar), ist alles vorbei.</p>
<p>Ohne Bin Hammam und Jack ist Blatter ein Nichts. Er tut mir schon jetzt leid, denn ich mag ihn ja. Er leidet. Er hat Angst. Er ist einsam. Die plÃ¶tzliche <a title="Unruhe in der FIFA: Blatter feuert seinen wichtigsten Mitarbeiter" href="http://jensweinreich.de/2010/01/16/unruhe-in-der-fifa-blatter-feuert-jerome-champagne-seinen-wichtigsten-mann/" target="_self">Trennung von JÃ©rÃ´me Champagne</a> vor einigen Wochen hatte schon angedeutet, dass er den FliehkrÃ¤ften nicht mehr stand halten und heftig aus der Bahn geschleudert werden kÃ¶nnte.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2010/02/17/gotterdammerung-in-der-fifa-abschied-von-joseph-blatter/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Auf Wunsch eines einsamen Kommentators, die Umfrage:</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
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		</item>
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		<title>Sportpolitische Web-Juwelen (3): The Godfather</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 16:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Have you fished your goodies&#8221;, fragt mich gerade jemand. Nein, habe ich noch nicht gefischt. Muss erst flink die, nun ja, Weihnachtsserie vervollstÃ¤ndigen. Was komisch ist, denn ich habe gerade in Ã¤rgster Hitze den ganzen Tag auf Robben Island verbracht. Dazu spÃ¤ter mehr, auch etliche Fotos. Ist vielleicht mal wieder an der Zeit fÃ¼r eine Diashow.</p>
<p>Die dritte Empfehlung kaann ich wirklich ganz kurz erledigen. Denn der Kollege ist Stammgast hier im Blog, ohne ihn wÃ¤re die Welt der GeschichtenerzÃ¤hler um einiges Ã¤rmer. Mit ihm ist es doch viel spannender, Journalisten haben stÃ¤ndig was zu schreiben und Leser ihren SpaÃŸ &#8211; wenngleich man mitunter der Verzweiflung nah ist. Kurzum, selbst wenn es <a title="Zero to Hero ..." href="http://jensweinreich.de/?p=3086" target="_self">schon mal verlinkt</a> wurde &#8230;</p>
<p>&#8230; Sport and Politics,Â <strong>meine 3. Weihnachts-Empfehlung</strong> fÃ¼r die Favoritenliste:</p>
<blockquote><p><a title="Jack Austin Warner" href="http://www.jackwarnertt.com/home/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=3&amp;Itemid=3" target="_blank"><strong>Jack Austin Warner: From Zero to Hero</strong></a></p></blockquote>
<p>Ich schaue immer wieder gern vorbei.</p>
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		<title>Sportpolitische Web-Juwelen (1): &#8220;Travels with Chuck Blazer&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 11:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf seltsame und vereinzelte WÃ¼nsche wird an dieser Stelle umgehend reagiert. Es hat doch tatsÃ¤chlich jemand darum gebeten, ich mÃ¶ge eine Weihnachtsserie starten. Kein Problem, gern geschehen. Nur habe ich nicht so viel Zeit, tÃ¤glich eine hÃ¼bsche Geschichte zu erzÃ¤hlen. Arbeit geht vor, und trotz eines schrecklichen Hexenschusses habe ich vor, bis Ende der Woche weiter aus Johannesburg und Kapstadt zu berichten. Sitzen kann ich einigermaÃŸen, schreiben geht auch. Meine Haltung ist allerdings etwas problematisch, ich meine nicht die journalistische oder die weltanschauliche. Nach vorn gebeugt wÃ¼rde ich etwa 120 Grad schÃ¤tzen &#8211; zur Seite sind es auch einige Dutzend Grad Abweichung vom Normalwert. Mindestens.</p>
<p>Doch zurÃ¼ck zum Thema: Bis Heiligabend werde ich tÃ¤glich eine sportpolitische Kostbarkeit aus dem Internetz vorstellen. Manches wurde hier sicher schon verlinkt, einiges wird neu sein.</p>
<p><strong>Beginnen wir mit dem <a title="Sepp, im Banne der DÃ¤monen" href="http://jensweinreich.de/?p=61" target="_self">Teufel</a>.</strong></p>
<p><a href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/12/chuckthedevil.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5945" title="Screenshot &quot;Travels with Chuck Blazer ...&quot;" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/12/chuckthedevil.jpg" alt="" width="380" height="259" /></a></p>
<p>Chuck Blazer (USA), mein neuer Facebook-Freund, wird mir die Bezeichnung sicher nicht Ã¼bel nehmen. Chuck versteht SpaÃŸ, das weiÃŸ ich. Sonst hÃ¤tte er dieses Foto (Screenshot, copyright: Chuck Blazer) nicht auf seiner Webseite verÃ¶ffentlicht. Sonst hÃ¤tte er es nicht so lange Jahre im New Yorker Trump Tower und an der Seite seines kongenialen Kameraden Jack Warner ausgehalten. Chuck Blazer ist einer der wichtigsten FuÃŸballfunktionÃ¤re des Planeten. Er gehÃ¶rt dem FIFA-Exekutivkomitee an, agiert seit gefÃ¼hlten 300 Jahren als GeneralsekretÃ¤r von Jacks CONCACAF, die in der Regel 35 Stimmen fÃ¼r Blatter &amp; Co. liefert, ist derzeit sehr beschÃ¤ftigt als Boss der FIFA-Klub-WM in Abu Dhabi und dennoch gerade flink nach Kapstadt gejettet, wie er via <a title="Chuck on Twitter" href="http://twitter.com/chuckblazer/statuses/6208398045" target="_blank">Twitter</a> mitteilte, um an den FIFA-Sitzungen teilzunehmen und die WM-Auslosung zu beaufsichtigen. NimmermÃ¼de dient Chuck dem WeltfuÃŸball und dem Weltfrieden. Zu seinen sonstigen Hobbies zÃ¤hlen: &#8220;technology, video, internet, finance&#8221; und solche Sachen. Als sein Vorbild nennt er keinen Geringeren als den Ã¤ltesten <a title="OLympia 2016: Rio gewinnt, Ohrfeige fÃ¼r Obama" href="http://jensweinreich.de/?p=5372" target="_self">Olympiasieger</a> <a title="Olympiasieger Rio de Janeiro" href="http://jensweinreich.de/?p=5389" target="_self">aller Zeiten</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;AÂ majestic symbol of elegance in our sport, Dr. Joao Havelange.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sport and Politics, <strong><span style="color: #000000;">meine 1. Weihnachts-Empfehlung</span></strong> fÃ¼r die Favoritenliste:</p>
<blockquote><p><span style="color: #888888;"><strong><a title="Travels with Chuck Blazer" href="http://chuckblazer.blogspot.com/" target="_blank">&#8220;Travels with Chuck Blazer &#8230;&#8221;</a></strong></span></p></blockquote>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5951" title="Screenshot &quot;Travels with Chuck Blazer ...&quot;" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/12/chuck-nelson.jpg" alt="" width="500" height="203" /></p>
<p>Chuck lÃ¤sst uns teilhaben am nimmermÃ¼den altruistischen Wirken eines Top-FunktionÃ¤rs. Er erlaubt wunderbare Einblicke in Text, Bild und Ton. DafÃ¼r bin ich ihm sehr dankbar.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Was vom Tage Ã¼brig bleibt (41): &#8220;Dream Chasers&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 10:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Samaranch must resign&#8221; fordert die Initiative Democracy and Dignity in SportÂ - wer mag, kann die Initiative mit seiner Stimme unterstÃ¼tzen. Reckt er nicht vorbildlich seinen rechten Arm zum GruÃŸ, der Falangist Juan Antonio Samaranch? Der Senior istÂ inzwischen stolze 88 Jahre alt, war kÃ¼rzlich bei der Leichtathletik-WM Stammgast im Berliner Olympiastadion und werkelt munter fÃ¼r die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5070" title="Screenshot Democracy and Dignity in Sport" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/08/samaranch-must-resign-screen.gif" alt="" width="500" height="187" /></p>
<p><strong>&#8220;Samaranch must resign&#8221;</strong> fordert die <a title="Samaranch must resign" href="http://www.democracyanddignityinsport.cat/" target="_blank"><strong>Initiative Democracy and Dignity in Sport</strong></a>Â - wer mag, kann die Initiative mit seiner Stimme unterstÃ¼tzen. Reckt er nicht vorbildlich seinen rechten Arm zum GruÃŸ, der Falangist Juan Antonio Samaranch? Der Senior istÂ inzwischen stolze 88 Jahre alt, war kÃ¼rzlich bei der Leichtathletik-WM Stammgast im Berliner Olympiastadion und werkelt munter fÃ¼r die Olympiabewerbung Madrids, auch wenn <a title="Samaranch Junior" href="http://jensweinreich.de/?p=3394" target="_self">sein Filius anderes erzÃ¤hlt</a>.</p>
<p>Lasse sich nur niemand von gelegentlichen Ã„uÃŸerungen tÃ¤uschen, das Foto sei &#8220;gerade aufgetaucht&#8221;. Andrew Jennings, der Anfang der 1990erÂ Jahre gemeinsam mit katalanischen GefÃ¤hrten in Barcelonas Archiven schon andere Fotos ausgegraben hat, verÃ¶ffentlichte <a title="Transparency in Sport" href="http://transparencyinsport.org/The_IOCs_Favourite_Fascist/Images-the_IOCs_favourite_fascist(page1)/(1)samaranch-fascist-salute(full).jpg" target="_blank">das Bild</a> vor einem Jahr kurz vor den Olympischen Spielen in Peking &#8211; verbunden mit der rethorischen Frage: <a title="Transparency in Sport" href="http://transparencyinsport.org/The_IOCs_Favourite_Fascist/the_iocs_favourite_fascist.html" target="_blank">Why Juan Antonioâ€™s right arm is more muscular than his left? </a></p>
<ul>
<li>Nun ist die Petition gegen Samaranch sogarÂ von der traditionell Samaranch-freundlichen <strong>London Times</strong> aufgegriffen wurden (&#8220;<a title="The Times, 12. August 2009" href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/europe/article6791326.ece" target="_self">Picture of fascist salute by IOC President Juan Antonio Samaranch sparks row</a>&#8220;). Bei der Times trieb jahrzehntelang der Samaranch-Fan, Samaranch-BiografÂ und olympische OrdenstrÃ¤ger David Miller sein Unwesen.</li>
</ul>
<p>Nach der Leichtathletik-WM und einer Woche Durchatmen blieb einiges liegen. Das wird langsam abgearbeitet. Zum Wochenbeginn einigeÂ <strong>Lese- und HÃ¶rbefehle</strong>:</p>
<ul>
<li>Die neue Flo Jo? Tom Friend auf <strong>ESPN</strong> (&#8220;<a title="ESPN.com" href="http://sports.espn.go.com/espn/eticket/story?page=090826/flojo" target="_blank">Dream Chaser</a>&#8220;) Ã¼ber Mary, die sprintende Tochter der verstorbenen <a title="Florence Griffith-Joyner et al." href="http://jensweinreich.de/?p=994" target="_self">Fabel-Weltrekordlerin</a>, und die Familie Griffith-Joyner: &#8220;Al Joyner feels the presence of Florence Griffith 25 years after Olympic glory. Now, in their daugther, he sees a young Flo Jo&#8221;</li>
<li>Diese &#8220;<a title="Gutachten des Wissenschaftsrats zum BISp 2007" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/08/7696-07-gutachten-des-wr-zum-bisp-2007.pdf" target="_blank">wissenschaftspolitische Stellungnahme</a>&#8221; <em>(pdf, 65 Seiten, 172 kb)</em> des <a title="Homepage des Wissenschaftsrats" href="http://www.wissenschaftsrat.de/" target="_blank">Wissenschaftsrats</a> ist zwar schon zweieinhalb Jahre alt, sie illustriert dennoch ganz gut die Probleme des Bundesinstituts fÃ¼r Sportwissenschaft (BISp), die Daniel Drepper in den vergangenen Monaten fÃ¼r <strong>Zeit-online</strong> aufgedrÃ¶selt hat &#8211; unter anderem in diesem Beitrag: &#8220;<a title="Daniel Drepper zum BISp auf zeit-online" href="http://www.zeit.de/online/2009/36/bundesinstitut-sportwissenschaften-kritik?page=1" target="_blank">Obersten Sportwissenschaftlern droht das Aus</a>&#8220;, Ã¼ber den <a title="Zum Forschungsprojekt Dopinggeschichte" href="http://jensweinreich.de/?p=3513" target="_self">hier</a> bereits <a title="Forschungsprojekt Doping" href="http://jensweinreich.de/?p=1330" target="_self">einige Zeit</a>Â diskutiert wird.</li>
<li>Jessica Sturmberg im <strong>Deutschlandfunk</strong> im Interview mit Karl Hagemann (SPD), Mitglied des Bundestags-Haushaltsausschusses,Â zur Frage, ob Steuergelder fÃ¼r das BISp verschwendet werden:</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a title="DLF vom 29. August 2009" href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/08/29/dlf_20090829_1947_4fea9bc5.mp3" target="_self">:</a></p>
<ul>
<li>Hans Leyendecker in der <strong>SÃ¼ddeutschen Zeitung</strong> Ã¼ber den &#8220;<a title="SZ vom 30. August 2009" href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/451/485872/text/" target="_blank">FÃ¶deralen Wahnwitz ARD</a>&#8220;, Ã¼ber den in den nÃ¤chsten Wochen auch am Beispiel des Prozesses gegen den ehemaligen MDR-Sportchef Wilfried Mohren zu reden sein wird</li>
<li>Peter DanckertÂ <em>(SPD/Kuratoriumsmitglied der NADA, PrÃ¤sident des Reitverbandes in Berlin-Brandenburg/Aufsichtsratsmitglied von Hertha BSC/Vorsitzender des Sportausschusses im Deutschen Bundestag/</em><a title="&quot;We are family&quot;..." href="http://jensweinreich.de/?p=4265" target="_self"><em>Mitglied der Familie des Sports</em></a><em>) </em>macht Wahlkampf, aber <a title="Peter Danckert (SPD) macht Wahlkampf - aber nicht mit dem Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?p=4564" target="_self">nicht mit dem Fall Pechstein</a>, wie wir wissen &#8211; und Wolfgang Hettfleisch widmet sich in der <strong>Frankfurter Rundschau</strong> dem &#8220;<a title="FR vom 27. August 2009" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/1904942_Peter-Danckert-Der-heimliche-Sportminister.html?sid=40bcf782fe9d87ac824523f0cf71612e" target="_blank">heimlichen Sportminister</a>&#8220;</li>
</ul>
<p>Wenn schon vom alten Samaranch die Rede war, darf ein anderer Spitzbube nicht fehlen: <a title="tag: Jack Warner" href="http://jensweinreich.de/?s=jack+warner" target="_self">Jack Austin Warner</a>, der Altruist vom Weltverbesserer-Verein FIFA und Aktivist der Partei UNP. Ein Youtube-FundstÃ¼ck &#8211; Jack the Ripper schimpft auf einer UNP-Veranstaltung Ã¼ber Andrew Jennings:</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2009/08/31/was-vom-tage-ubrig-bleibt-41-dream-chasers/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Die dazugehÃ¶rigen Passagen aus den Jennings-Produktionen fÃ¼r die BBC sind auch ganz nett: <span id="more-5063"></span></p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2009/08/31/was-vom-tage-ubrig-bleibt-41-dream-chasers/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2009/08/31/was-vom-tage-ubrig-bleibt-41-dream-chasers/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sepp, ganz stolz: WM-Freitickets fÃ¼r Barack Obama</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/08/02/sepp-ganz-stolz-wm-freitickets-fur-barack-obama/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 12:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ach, ich freue mich so fÃ¼r Sepp und Jack. Endlich mal im WeiÃŸen Haus. Fehlt nicht mehr viel bis zum Friedensnobelpreis, den der Chefaltruist der Weltreligion FuÃŸball dann nach der WM 2010 in SÃ¼dafrika bekommen mag. Ich hÃ¤tte dieser Tage gar keine Screenshots machen mÃ¼ssen von der FIFA-Webseite*, denn wie ich beim Durchsehen der Emails [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, ich freue mich so fÃ¼r Sepp und Jack. Endlich mal im WeiÃŸen Haus. Fehlt nicht mehr viel bis zum Friedensnobelpreis, den der <a title="tag: Joseph Blatter" href="http://jensweinreich.de/?cat=5" target="_self">Chefaltruist der Weltreligion FuÃŸball</a> dann nach der WM 2010 in SÃ¼dafrika bekommen mag. Ich hÃ¤tte dieser Tage gar keine Screenshots machen mÃ¼ssen von der FIFA-Webseite*, denn wie ich beim Durchsehen der Emails dieser Woche sah, hat die FIFA freundlicherweise ein Foto zur freien VerfÃ¼gung geschickt:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4473" title="Quelle: White House, Pete Souza" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/08/p072709ps-0230.jpg" alt="" width="500" height="360" /></p>
<p>Auf FIFA.com findet sich noch dieses nette Gruppenbild: <span id="more-4472"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4474" title="Screenshot www.fifa.com" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/08/fifa-sepp-white-house.jpg" alt="" width="500" height="363" /></p>
<div>
<p>Mir gefÃ¤llt am meisten, dass neben <a title="tag: Jack Austin Warner" href="http://jensweinreich.de/?cat=664" target="_self">Jack Warner</a>, Spitzname &#8220;Jack the Ripper&#8221; (3. v.r.) auch GeneralsekretÃ¤r JÃ©rÃ´me Valcke (2. v.l.) mit aufs Bild durfte. Warner ist jener Ehrenmann, den Andrew Jennings alsÂ &#8221;<a title="FuÃŸballfunktionÃ¤re oder der Umgang mit der Wahrheit ..." href="http://jensweinreich.de/?p=2099" target="_self"><span style="color: #6b8e23;">FIFAâ€™s serial kleptomaniac</span></a>&#8221; bezeichnet. Valcke, das ist jener Hauptamtliche, der sich nach einem Urteil eines <a title="www.findlaw.com" href="http://fl1.findlaw.com/news.findlaw.com/hdocs/docs/sports/mastercardfifa120706opn.pdf" target="_blank">U.S. District Courts</a>Â nicht wundern darf, wenn man ihn alsÂ SerienlÃ¼gner titulieren wÃ¼rde, oder? Jedenfalls Ã¤uÃŸerte sich damals der Staatsanwalt so:</p>
<blockquote><p>&#8220;We have learned about the six degrees of prevarication, white lies, commercial lies, bluffs, pure lies, straight untruths and perjury. &#8221;</p>
<p>&#8220;<strong><span style="color: #000000;">Mr Valcke even lied when testifying about his lies.</span></strong> But in FIFA&#8217;s world that&#8217;s OK.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich hatte das Dokument, in dem die vielen Unwahrheiten aufgelistet werden, schon einmal verlinkt im Beitrag &#8220;<a title="Gericht rÃ¼gt FIFA ..." href="http://jensweinreich.de/?p=2072#comment-4487" target="_self">Gericht rÃ¼gt FIFA &#8230;</a>&#8221; Aber okay, das ist lang her, inzwischen arbeitet Valcke bestimmt top-korrekt. Und im WeiÃŸen Haus, nun ja, sind schon ganz andere SerienlÃ¼gner ein und aus gegangen.</p>
<p>Die FIFA erklÃ¤rt zum Treffen beim FuÃŸballfan Obama:</p>
<blockquote><p><strong>Joseph S. Blatter lÃ¤dt US-PrÃ¤sident Barack Obama zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010<sup>TM</sup> nach SÃ¼dafrika ein.</strong></p>
<p>Washington/ZÃ¼rich: FIFA-PrÃ¤sident Joseph S. Blatter ist zu Wochenbeginn von US-PrÃ¤sident Barack Obama im Weissen Haus empfangen worden. Mit dem Besuch in Washington endete die viertÃ¤gige Nordamerika-Reise des FIFA-PrÃ¤sidenten. Zu der von Joseph S. Blatter angefÃ¼hrten Delegation gehÃ¶rten Jack Warner, FIFA-VizeprÃ¤sident und PrÃ¤sident der CONCACAF, JÃ©rÃ´me Valcke, FIFA-GeneralsekretÃ¤r, sowie Sunil Gulati, PrÃ¤sident des US-amerikanischen Fussballverbands. WÃ¤hrend seines USA-Besuchs fÃ¼hrte der FIFA-PrÃ¤sident zahlreiche GesprÃ¤che mit Vertretern aus Sport und Politik und besuchte zusammen mitÂ  FIFA-GeneralsekretÃ¤r JÃ©rÃ´me Valcke das Finalspiel des Gold Cup 2009 im Giants Stadium in New York. Beim Treffen im Weissen Haus lud er Barack Obama offiziell zur FIFA Fussball-WM 2010 nach SÃ¼dafrika ein.</p>
<p>Joseph S. Blatter Ã¼berreichte dem US-PrÃ¤sidenten ein persÃ¶nlich signiertes Zertifikat, mit dem Obama und seine Familie zu allen Spielen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010<sup>TM</sup> in SÃ¼dafrika eingeladen sind. Barack Obama will nun prÃ¼fen lassen, wann es ihm mÃ¶glich sein wird, die kommende Fussball-WM zu besuchen.Â </p>
<p>Der amerikanische PrÃ¤sident brachte im GesprÃ¤ch mit Joseph S. Blatter unter anderem die Kandidatur der USA fÃ¼r die Ausrichtung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft<sup>TM</sup> 2018 oder 2022 zur Sprache. Barack Obama anerkannte im Weiteren die Arbeit der FIFA und von FIFA-PrÃ¤sident Joseph S. Blatter. Er lobte speziell die BemÃ¼hungen der FIFA rund um die Weltmeisterschaft 2010 in SÃ¼dafrika, die auch gemeinnÃ¼tzige Arbeit, Bildung und Projekte im Ã¶ffentlichen Gesundheitswesen einschliessen. Joseph S. Blatter schenkte dem US-PrÃ¤sidenten zudem einen Ball vom Finalspiel des KonfÃ¶derationen-Pokals, der vergangenen Juni in SÃ¼dafrika ausgetragen wurde. Die USA unterlagen im Finale Brasilien 2:3.Â </p>
<p><strong>Angeregte GesprÃ¤che mit Schweizer Botschaftern</strong></p>
<p>Unmittelbar nach dem Besuch im Weissen Haus traf sich Joseph S. Blatter mit dem Schweizer Botschafter in den USA, Urs Ziswiler. Der Empfang, an dem auch der PrÃ¤sident des amerikanischen Fussballverbands, Sunil Gulati, teilnahm, fand in der Residenz des Botschafters in Washington statt. Die GesprÃ¤che drehten sich um den Besuch des FIFA-PrÃ¤sidenten im Weissen Haus sowie um schweizerische Sportpolitik. Tags zuvor war der FIFA-PrÃ¤sident in New York bereits mit dem Schweizer UNO-Botschafter Peter Maurer zusammengetroffen. Im GesprÃ¤ch ging es unter anderem um Entwicklungsprojekte mit Hilfe des Fussballs, die die FIFA weltweit &#8211; und besonders auf dem afrikanischen Kontinent &#8211; umsetzt und dabei auch von den Vereinten Nationen unterstÃ¼tzt wird.Â </p>
<p><strong>Fussball in den USA immer populÃ¤rer</strong></p>
<p>Bei einem Treffen am Samstag in New York mit CONCACAF-PrÃ¤sident Jack Warner und US-VerbandsprÃ¤sident Sunil Gulati diskutierte Joseph S. Blatter angeregt das Potenzial fÃ¼r die Weiterentwicklung des Fussballs in den USA. Der FIFA-PrÃ¤sident unterstrich dabei die Wichtigkeit, eigene Stadien fÃ¼r den Fussball zu haben. Die bestehenden amerikanischen Stadien seien oft zu gross. Zudem sprach sich Blatter dafÃ¼r aus, den US-Spielkalender dem internationalen Spielkalender anzupassen. So kÃ¶nnten mehr amerikanische Spitzenspieler dazu gebracht werden, in der heimischen Liga zu spielen. Derzeit sind zahlreiche der amerikanischen Topspieler in Europa unter Vertrag.<strong>Â </strong></p>
<p><strong>Grosse Resonanz in den US-Medien</strong></p>
<p>Das Echo auf den viertÃ¤gigen USA-Besuch des FIFA-PrÃ¤sidenten war in den nordamerikanischen Medien enorm. Das Finale des Gold Cup 2009 zwischen den USA und Mexiko, das vergangenen Sonntag im New Yorker Giants Stadium (New Jersey) ausgetragen wurde und 0:5 endete, fÃ¶rderte das Interesse zusÃ¤tzlich.Â </p>
<p><strong>Offizielle ErklÃ¤rung des Weissen Hauses: </strong>(<a title="White House, Office of the Press Secretary" href="http://www.whitehouse.gov/the_press_office/Readout-of-the-Presidents-Meeting-with-FIFA-President-Joseph-Blatter/" target="_blank">verÃ¶ffentlicht am 27. Juli 2009</a> durch das Office of the Press Secretary)</p>
<p><strong><em>Readout of the President&#8217;s Meeting with FIFA President Joseph Blatter</em></strong><em>Â </em></p>
<p><em>â€žThe President welcomed FIFA President Blatter to the White House and urged Mr. Blatter to give strong consideration to the US bid to host the World Cup in either 2018 or 2022. During the half-hour meeting in the Oval Office, President Obama complimented FIFA on their efforts to incorporate community service, education and public health projects into their plans for staging the 2010 World Cup in South Africa. President Obama thanked Mr. Blatter for inviting him to attend next year&#8217;s event and said he hoped his schedule would allow him to do so. The President also thanked Mr. Blatter for the soccer balls that he brought with him as gift for the President&#8217;s soccer-playing daughters.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>* Ich werde ab jetzt die AbkÃ¼rzungen fÃ¼r SportverbÃ¤nde und Organisationen in GroÃŸbuchstaben ausschreiben. Ich denke, dass bin ich Sepp und Jack the Ripper schuldig. Ist eine Frage des Respekts.</p></div>
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		</item>
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		<title>Andrew Jennings: &#8220;FOUL!&#8221; jetzt als eBook auf Deutsch</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 10:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Werbepause, fÃ¼r einen Freund und Kollegen. Andrew Jennings, den die Leser dieses Blogs zum Chef der Fifa-EthikkommissionÂ gekÃ¼rt haben und der kÃ¼rzlich &#8220;private and confidential&#8221; Post vom Anwalt erhielt,Â teilt soeben mit: &#8220;FOUL!&#8221; endlich auf Deutsch &#8211; das Buch, das keiner zu verÃ¶ffentlichen wagte! Andrew Jennings deckte in seinem legendÃ¤ren Buch &#8220;FOUL! The Secret World of FIFA: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werbepause, fÃ¼r einen Freund und Kollegen. <a title="tag: Andrew Jennings" href="http://jensweinreich.de/?s=andrew+jennings" target="_self">Andrew Jennings</a>, den die Leser dieses Blogs zum <a title="And the winner is: Andrew Jennings" href="http://jensweinreich.de/?p=3020" target="_self">Chef der Fifa-Ethikkommission</a>Â gekÃ¼rt haben und der kÃ¼rzlich &#8220;<a title="Post vom Anwalt: &quot;private and confidential&quot;" href="http://jensweinreich.de/?p=3911" target="_self">private and confidential</a>&#8221; Post vom Anwalt erhielt,Â teilt soeben mit:</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;FOUL!&#8221; endlich auf Deutsch &#8211; das Buch, das keiner zu verÃ¶ffentlichen wagte!</strong></p>
<p>Andrew Jennings deckte in seinem legendÃ¤ren Buch &#8220;FOUL! The Secret World of FIFA: Bribes Vote Rigging and Ticket Scandals&#8221; (Harper Sport, 2006) massive Korruption in der FIFA auf. Das Buch wurde schon in 14 verschiedene Sprachen Ã¼bersetzt, jedoch nicht auf Deutsch &#8211; bis heute! Dazu erstellte Jennings zusammen mit Thomas Kuklinski-Rhee eine exklusive, aktualisierte Ãœberarbeitung des Buchs aus dem Jahr 2006. Sie erschlossen neue Wege und MÃ¶glichkeiten der VerÃ¶ffentlichung, denn Andrew Jennings &#8220;FOUL!&#8221; gibt es auf Deutsch nur als E-Book unter <a href="http://www.rhee-books.com">www.rhee-books.com</a>.</p></blockquote>
<p>In Deutsch heiÃŸt das Buch immer noch &#8220;FOUL!&#8221; :), Untertitel: &#8220;Hinter der Fassade der Fifa: Bestechungen, Wahlbetrug, Ticket-Skandale&#8221;. Es gibt ein Wiedersehen mit <a title="Jack the Ripper oder: FuÃŸballfunktionÃ¤re und der Umgang mit der Wahrheit" href="http://jensweinreich.de/?p=2099" target="_self">Jack the Ripper</a> und all den ehrenwerten Fifa-Familienmitgliedern.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2103" title="Original-WM-Tickets von 1998, die von Jack &amp; Co auf dem Schwarzmarkt nicht verkauft werden konnten" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/11/tickets-jack.jpg" alt="" width="500" height="374" /></p>
<p>Andrew Jennings schreibt:Â Â  <span id="more-4240"></span></p>
<blockquote><p>No German publisher would touch the book in 2006 so we&#8217;ve updated it and are going straight to the fans, on-line. On-line publishing is an experiment &#8211; to see if we can beat the commercial censorship of the established publishers.Â The controversial FIFA story continues &#8211; and the issues in FOUL! will be surfacing continually during the run-up to <a title="tag: SÃ¼dafrika 2010" href="http://jensweinreich.de/?cat=982" target="_blank">South Africa 2010</a> and the campaigns to chose World Cup host nations for <a title="tag: WM 2018" href="http://jensweinreich.de/?cat=990" target="_self">2018</a> and <a title="tag: WM 2022" href="http://jensweinreich.de/?cat=991" target="_self">2022</a>.</p></blockquote>
<blockquote><p>For the record, FOUL! is already translated from English, into French, Dutch, Italian, Spanish, Russian, Czech, Korean, Romania, Turkish, Danish, Norwegian and Albanian. Another translation is in progress.Â </p></blockquote>
<ul>
<li>Andrews Website: <a title="Website von Andrew Jennings" href="http://www.transparencyinsport.org" target="_blank">Transparency in Sport</a></li>
<li><a title="Fifa PM April 2006" href="http://de.fifa.com/aboutfifa/federation/releases/newsid=104063.html" target="_blank">Stellungnahme</a> der Fifa zu &#8220;FOUL!&#8221;, April 2006</li>
<li><a title="Fifa PM Mai 2006" href="http://de.fifa.com/aboutfifa/federation/releases/newsid=104186.html" target="_blank">Die FIFA zieht Begehren um Erlass von vorsorglichen Massnahmen zurÃ¼ck</a>, Fifa-PM, Mai 2006</li>
<li>book review, <a title="Independent, Juni 2006" href="http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/books/reviews/pitch-invasion-by-barbara-smitbrfoul-the-secret-world-of-fifa-by-andrew-jennings-br-on-the-corinthian-spirit-by-d-j-taylor-481561.html" target="_blank">Independent</a>, David Goldblatt</li>
<li>Blick, Mai 2006, Sabine Klapper: &#8220;<a title="Blick, Mai 2006" href="http://www.blick.ch/sport/fussball/artikel36082" target="_blank">Verbot ist fÃ¼r Jennings Buch die beste Werbung</a>&#8220;</li>
<li>Interview auf focus.de, Juni 2006: &#8220;<a title="Focus, Juli 2006" href="http://www.focus.de/sport/mehrsport/sport-und-auto-blatter-ist-wie-ein-imperator_aid_215943.html" target="_blank">Blatter ist wie ein Imperator</a>&#8220;</li>
<li>Interview mit Andrew Jennings auf <a title="soccerlens.com, Jennings-Interview" href="http://soccerlens.com/interview-with-andrew-jennings/13451/" target="_blank">soccerlens.com</a></li>
</ul>
<p>Ende der Werbepause.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Zero to Hero&#8221;: der Altruist Jack Austin Warner</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/02/25/zero-to-hero-der-altruist-jack-austin-warner/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 17:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Abend noch ein StÃ¼ckchen fÃ¼rsÂ Herz. Ãœber den SportkameradenÂ Jack Austin Warner, der in der Szene auch Jack the Ripper genannt wird, ist schon viel geschrieben worden. Ich gestehe, dass ich die wunderbare Webseite des ehrenwerten Fifa-VizeprÃ¤sidenten, derÂ darauf sogarÂ als Godfather bezeichnet wird, erst jetzt entdeckt habe. Ich mÃ¶chte diese Entdeckung gern teilen und spreche einen Lesebefehl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3087" title="jack-screen" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/02/jack-screen.jpg" alt="" width="500" height="143" /></p>
<p>Zum Abend noch ein StÃ¼ckchen fÃ¼rsÂ Herz. Ãœber den SportkameradenÂ Jack Austin Warner, der in der Szene auch Jack the Ripper genannt wird, ist schon <a href="http://jensweinreich.de/?s=warner" target="_blank">viel geschrieben worden</a>. Ich gestehe, dass ich die wunderbare Webseite des ehrenwerten Fifa-VizeprÃ¤sidenten, derÂ darauf sogarÂ als Godfather bezeichnet wird, erst jetzt entdeckt habe. Ich mÃ¶chte diese Entdeckung gern teilen und spreche einen Lesebefehl aus: Auf <a href="http://www.jackwarnertt.com" target="_blank">www.jackwarnertt.com</a>Â kann man endlich die Wahrheit erfahren Ã¼ber den unvergleichlichen Altruisten aus dem Fifa-Reich, der seine Biografie &#8220;Zero to Hero&#8221; genannt hat.<span id="more-3086"></span></p>
<p>Etwa dies:</p>
<blockquote><p>He has he played a major role in the transformation of CONCACAF over the years and have overcome several obstacles along the way, the latest being the allegations laid against him involving the selling of 2006 World Cup tickets on the black market. Following almost a year of the ongoing saga, the FIFA Disciplinary Committee cleared Warner, stating that no action be taken against himÂ  over allegations that he illegally sold thousands of tickets during the 2006 Germany World Cup. Disciplinary committee chairman Marcel Mathier told aÂ  news conference that there was &#8220;no concrete evidence&#8221; that Warner knew about the resale of World Cup tickets by his son Daryan Warner through Jack Warner&#8217;s former travel company Simpaul.</p></blockquote>
<p>Jack ist ein Opfer der Medien. Das (<a href="http://jensweinreich.de/?p=2099" target="_self">und das</a>) musste einfach mal gesagt werden. Aber auf Jacks Webseite finden sich sicher noch lustigere Behauptungen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>&#8220;2018? Warner gives England the Mexican Wave Goodbye&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 00:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrew Jennings</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grafik: Screenshot vom Sunday Herald Oh ja, ich glaube nicht, dass ich zu viel versprochen habe: Der putzige Doppelwettbewerb um die FuÃŸball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022, erdacht von Sepp dem Unfehlbaren, wird uns noch viel Freude bereiten. Ein Gastbeitrag von Andrew Jennings, der an Sepps Hofe seit sechs JahrenÂ nicht mehr geduldet wird, der also keine Akkreditierungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2783" title="sunday-herald-fifa-kl" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/02/sunday-herald-fifa-kl.jpg" alt="" width="500" height="293" /></p>
<p><small>Grafik: Screenshot vom <a href="http://transparencyinsport.org/Warner_Gives_Mexican_Wave_Goodbye/How-the-World-Cup-will-be-won.pdf" target="_blank">Sunday Herald</a></small></p>
<p><em>Oh ja, ich glaube nicht, dass ich zu viel versprochen habe: Der <a href="http://jensweinreich.de/?p=2651" target="_self">putzige Doppelwettbewerb</a> um die FuÃŸball-Weltmeisterschaften <a href="http://jensweinreich.de/?p=2721" target="_self">2018 und 2022</a>, erdacht von <a href="http://jensweinreich.de/?p=1484" target="_self">Sepp</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=1163" target="_self">dem</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=1226" target="_self">Unfehlbaren</a>, wird uns noch viel Freude bereiten. Ein Gastbeitrag von </em><strong>Andrew Jennings</strong><em>, der an Sepps Hofe seit sechs JahrenÂ nicht mehr geduldet wird, der also keine Akkreditierungen fÃ¼r Fifa-Events erhÃ¤lt. AJ konzentriert sich einmal mehr auf Jack the Ripper:</em></p>
<p>By Andrew JenningsÂ </p>
<p>Jack Warner must have his World Cup. <a href="http://jensweinreich.de/?p=2099" target="_self">FIFA&#8217;s serial kleptomaniac</a>, now 65, knows that 2018 is his last chance to acquire the world&#8217;s most lucrative sports event and, with his greedy family, loot it. Where does he want it? Mexico.</p>
<p>If anything goes awry, the USA is the fallback. Both countries are captive members of Concacaf, the regional FIFA franchise controlled from Trinidad by Warner.</p>
<p>It&#8217;s unthinkable that the Warners would let a World Cup and the once in a lifetime chance to skim TV rights, marketing and hotel packages slip through their fingers. And of course they are well-practiced as the biggest ticket racketeers ever.</p>
<p>When they staged FIFA&#8217;s Under-17 championship in Trinidad in 2001, I was there to see them snaffle fast food and beverage contracts in the stadiums, security, hotels, the IT business and, with the personal approval of FIFA president Blatter, their travel agency got all 15 teams&#8217; flight tickets. The construction contracts came earlier.Â </p>
<p>In 2007 Warner told the BBC that his franchise must host 2018 saying, â€˜There are moves to give it to England. I must fight that. I really don&#8217;t believe that we should lay down and play dead to anyone who wants to take the World Cup from Concacaf.&#8217; Only two countries in Warner&#8217;s franchise could stage the championship: Mexico and America.<span id="more-2780"></span></p>
<p>For the last few years Blatter has jerked football around, promising, then withdrawing, rotation around the continents. This obfuscation smells of a pact perfected in FIFA&#8217;s shadows.</p>
<p>What is that deal? Warner boasted in 2003, â€˜I have told Mr Blatter that whenever he is running for election do not come to campaign in Concacaf. He doesn&#8217;t have to. Don&#8217;t waste his time. Concacaf has 35 votes. He gets 35.&#8217; Blatter gets the FIFA Presidency for Life; Warner gets all the money he can bank, all the tickets he can tout. Ever noticed that when caught racketeering, Blatter inevitably protects him?Â </p>
<p>And at last, his own World Cup in a country rarely troubled by business transparency. The downside with America is all that freedom of information &#8211; and picky business regulators.</p>
<p>Why so sure about Mexico? Drop by Warner&#8217;s vast, private commercial leisure, health club and convention complex, with artificial pitch in Trinidad &#8211; the Centre of Excellence &#8211; all paid for by FIFA.</p>
<p>One salon is named after Herr Blatter. It should be. He provided the cash. The other big one is the Guillermo Canedo Hall. Mexican TV mogul Canedo was a member of FIFA&#8217;s ruling group from 1962 until his death in 1997. His understandings with president Joao Havelange brought the World Cup to Mexico in 1970 and again in 1986 and truckloads of dollars for Canedo&#8217;s Televisa company.</p>
<p>Canedo&#8217;s son, another Guillermo, became a vice-president of Warner&#8217;s Concacaf in 2003, the same year he was appointed boss of Televisa International. He also sits on FIFA&#8217;s Marketing and Television advisory board.</p>
<p>Can Warner pull it off? Mexico and the USA have adequate facilities &#8211; and delivered in the past. Rival bids, hobbled by the global financial meltdown, will struggle to find funding for stadiums, new roads and hotels by December next year.</p>
<p>So Russia&#8217;s bid &#8211; as oligarchs seek buyers for their yachts &#8211; may be as credible as the soon to evaporate bids from impoverished Indonesia, sweltering Qatar and confused Japan and Korea.</p>
<p>Blatter&#8217;s banning two-country bids looks part of the conspiracy. Holland/Belgium are more compact than England, the trains are better and so is the beer. Spain/Portugal is only slightly larger. France in 1998 was bigger. What&#8217;s the problem? They are the problem. They are surplus to requirements.</p>
<p>An early bath looms for Holland/Belgium with Portugal abandoned on the bench by Spain &#8211; which may stagger on to become, with England, Europe&#8217;s two bids.</p>
<p>UEFA is likely to favour Spain. Their boss Angel Villar Llona is tight with Blatter and active on FIFA&#8217;s refereeing committee. England&#8217;s Geoff Thompson, who elbowed the moral John McBeth aside, is the only FIFA vice-president that <em>never</em> comes up on my Google searches. Invisible.</p>
<p>Australia? The irritating thought won&#8217;t go away that billionaire Frank Lowy&#8217;s bid is to divert attention from tax probes into his business empire &#8211; and why his son Peter pleaded the fifth when questioned on Capitol Hill last year about the family&#8217;s secret accounts in Lichtenstein.</p>
<p>FIFA&#8217;s leaders are fond of Frank and luxuriating on his yacht, lengthy enough to squeeze between two penalty areas &#8211; but the berth stops there.</p>
<p>The fantastical notion that England is â€˜front-runner&#8217; has been invented by London reporters. The only way to <em>know</em> is to poll the 23 voting members at FIFA &#8211; and they do <em>omerta</em>. Likely scenario: Spain and England bruise each other, America withdraws and Televisa pulls clear to win it. For the English, it may be the Mexican wave &#8211; goodbye.</p>
<p>I tipped Warner to win seven months ago in these pages. A familiar voice was assuring me, â€˜I hope you enjoy Mexico or the States, England isn&#8217;t even being discussed in private.&#8217; That was the weekend Capello dragged a tired team to Trinidad and Warner made a killing touting tickets.</p>
<p>As last weekend neared I worried; had my source failed me? Then, as deadline loomed, both countries declared. Phew. The Voice was back on last week. â€˜Didn&#8217;t I tell you? And they&#8217;ve given Wembley the UEFA Champions League Final, it&#8217;s a sop.&#8217;</p>
<p>Once you know The Fix is in, as it was with the last two World Cup campaigns, there&#8217;s not a lot more for reporters to write. But that doesn&#8217;t fill pages in London papers so we are inveigled into another fantasy: the whimsy that among the 23 voters are some waverers who might be seduced by a lavishly-illustrated history of Hillsborough, lunch with Mrs Windsor at Windsor and bedtime coca at Claridges. More up-market scoff at Downing Street, Parliament and other eateries. But the buggers live like that all the time, chauffeured around the Michelin Guide.</p>
<p>The Voice tells me that Warner already has 12 votes locked up &#8211; Victory! &#8211; and maybe 13. Here&#8217;s how the numbers are running.</p>
<p>Warner starts with three votes. His and his two handpicked Concacaf sidekicks on FIFA&#8217;s executive committee, perfectly round Chuck Blazer from Trump Tower, New York and his other home, Paradise Island, Nassau, and Guatemala&#8217;s Rafael Salguero. Hands up everyone who ever heard of this Master of the Football Universe. He says he is a lawyer for banks. I didn&#8217;t think anybody these days admitted working for banks.</p>
<p>Shift south and there&#8217;s three easy pulls in Latin America. Don Julio Grondona, the noted anti-Semite from Argentina, chairs FIFA&#8217;s finance committee and Warner is his deputy. What do they do with FIFA&#8217;s money? Swiss Investigating Magistrate Thomas Hildbrand is trying to find out.</p>
<p>Another kindred spirit is Ricardo Teixeira, son-in-law of former FIFA president Joao Havelange, himself no stranger to corruption allegations. Tricky Ricky bosses Brazil&#8217;s national association. The most recent investigation said it is, â€˜a den of crime, anarchy, incompetence and dishonesty.&#8217;</p>
<p>The terrible trio is made whole by Paraguay&#8217;s Nicolas Leoz. He&#8217;s presided over the Latin American franchise since 1986. Last time England was bidding Sir Bobby Charlton was dispatched to Asuncion to court him, just days after Leoz had secretly trousered a $100,000 <a href="http://jensweinreich.de/?p=2072" target="_self">kickback from ISL</a>, the company given World Cup marketing rights. A month later Leoz was hosted in London by the FA, lunched at the House of Commons, dined at Lancaster House and then collected a further $30,000 from ISL. How are we doing? Look&#8217;s like we&#8217;re up to six for Televisa.</p>
<p>At this point I need to tell you that last December Herr Blatter, speaking of the campaign for 2018, assured us, â€˜Of course fair play will be the order of the day&#8217; and you must wonder if he was bonging with Michael Phelps.</p>
<p>Warner&#8217;s been in Nigeria recently giving support to a FIFA voter in distress, Dr Amos Adamu. Readers will recall Amos was denounced for corruption and fired from their Sports Ministry. Warner will be back in Lagos later this week with light-fingered Leoz, guests of the African regional franchise congress.</p>
<p>Which way will Africa&#8217;s leader Issa Hayatou swing? And new boy from Ivory Coast, Jacques Anouma? The fourth voter, Slim Chiboub from Tunisia, was involved in some curious backroom activities when Germany was desperately trying to pull ahead of South Africa to grab 2006. Which they did.</p>
<p>After listening to my well-informed friends in West Africa I&#8217;m compelled to write that all four African votes will back Jack. That&#8217;s 10 &#8211; two more than Europe can muster Â - and Mexico is ordering Corona by the truckload.</p>
<p>Thailand&#8217;s Worwai Makudi was helped to see Germany&#8217;s case for 2006. Jack should be his man. That&#8217;s 11 on the board. You wouldn&#8217;t think that Asian franchise boss Mohamed Bin Hammam, a copiously rich fellow from Qatar, would ever need any help. Suddenly his leadership faces two well-funded challenges and he needs help. Hello Jack. That&#8217;s 12 of 23 &#8211; Bingo!</p>
<p>Maybe Jack will score more. Russia&#8217;s delegate has his own way of looking at these things and we know little about the new guy from Oceania, Tahiti&#8217;s Raynald Temarii, whose first language is French and says he once followed Liverpool.</p>
<p>England might add two votes from the Japanese and Korean delegates to Europe&#8217;s eight. Much might change before the vote in December 2010 but for now, it seems that Jack&#8217;s past the post.</p>
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		<title>Jack the Ripper oder: FuÃŸballfunktionÃ¤re und der Umgang mit der Wahrheit</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 14:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorab: Das sind FuÃŸball-WM-Tickets, die Jack Warner &#38; Konsorten, die seit vielen Jahren mit Tickets in groÃŸem Stil dealen (FuÃŸball-WM, FuÃŸball-EM, Cricket-WM, Olympia) und fantastische GeschÃ¤fte und Millionen machen, mal nicht abgesetzt haben. Es sind Originale. In der Mitte ist der Name eines Ticketdealers vermerkt: Paul &#8220;Chet&#8221; Greene, ein Fifa-Freund, ein Warner-Buddy, inzwischen NOK-PrÃ¤sident von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorab: Das sind FuÃŸball-WM-Tickets, die Jack Warner &amp; Konsorten, die seit vielen Jahren mit Tickets in groÃŸem Stil dealen (FuÃŸball-WM, FuÃŸball-EM, Cricket-WM, Olympia) und fantastische GeschÃ¤fte und Millionen machen, mal nicht abgesetzt haben. Es sind Originale. In der Mitte ist der Name eines Ticketdealers vermerkt: Paul &#8220;Chet&#8221; Greene, ein Fifa-Freund, ein Warner-Buddy, inzwischen NOK-PrÃ¤sident von Antigua, aber das ist mal eine andere Geschichte &#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2103" title="tickets-jack" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/11/tickets-jack.jpg" alt="" width="500" height="374" /></p>
<p>Es gibt Neues von einem meiner LieblingsfunktionÃ¤re. NatÃ¼rlich handelt es sich um einen FuÃŸballfunktionÃ¤r, einen ganz wichtigen sogar. Der Fifa-VizeprÃ¤sident und allmÃ¤chtige <a href="http://concacaf.com/committees_details.aspx?id=11" target="_blank">CONCACAF-Despot</a> Jack Austin Warner, in der Branche wegen seiner brutalen AbzockerqualitÃ¤ten auch Jack the Ripper genannt, mag die Socca Warrior immer noch nicht entlohnen, wie es sich gehÃ¶rt. Dieses Foto, Jack zeigt gern mit nacktem Finger auf Menschen, die er nicht mag (er brÃ¼llt auch gern ganz schrecklich ungehÃ¶rige Worte und legt schon mal Hand an), entstand im Mai 2004 beim Fifa-Kongress im Carrousel du Louvre in Paris.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2100" title="jack-paris" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/11/jack-paris.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p>Mein Freund <a href="http://www.transparencyinsport.org/jack-warner(page1).html" target="_blank">Andrew Jennings</a> hat der unendlichen Geschichte von Gier, Betrug, Vetternwirtschaft Unterschlagung und Korruption unter FuÃŸballfunktionÃ¤ren ein weiteres Kapitel hinzugefÃ¼gt, das ich gern mit freundlicherÂ Genehmigung verÃ¶ffentliche. In Kurzfassung ist die Geschichte heuteÂ im Glasgower <strong>Sunday Herald</strong> erschienen (<a href="http://www.transparencyinsport.org/soca-warriors.pdf" target="_blank">pdf gibt es hier</a>), auf AJ&#8217;s Website finden sich etliche Dokumente dazu. Und hier folgt nach dem Jennings-StÃ¼ck noch das wunderbare Kapitel unseres gemeinsamen Freundes Lasana Liburd, freier Journalist aus T&#038;T, im Buch <a href="http://jensweinreich.de/?page_id=27" target="_self">&#8220;Korruption im Sport&#8221;</a>. Ich weiÃŸ, das ist ein bisschen viel zu lesen, aber es ist ja ein Sonntagnachmittag, den man lieber daheim verbringen sollte. Zum Beispiel mit dieser LektÃ¼re.</p>
<p><span id="more-2099"></span>Lasana, das sei kurz gesagt fÃ¼r alle, die hier noch nicht so oft vorbei geschaut haben, wurde Anfang 2006 nach einigen EnthÃ¼llungsgeschichten Ã¼ber die Machenschaften von Jack the Ripper vom selbigen FuÃŸballganoven mit dem Entzug der Akkreditierung fÃ¼r die WM 2006 bestraft. Was SolidaritÃ¤t ausmachen kann: Nach Protesten von Journalisten &#8211; und weil der damalige Fifa-Medienverantwortliche Andreas Herren im Gegensatz zu anderen eben doch ein gutes Herz hat &#8211; wurde Lasana aber als WM-Reporter zugelassen. Zum Ã„rger des Blatter-Stimmenbeschaffers Jack, der es in wenigen Jahren auf mÃ¤rchenhafte Weise vom karg entlohnten Geschichtslehrer zum MultimillionÃ¤r und einem der einflussreichsten MÃ¤nner der Karibik gebracht hat. Okay, aber ich schweife ab, alles passt nicht in einen Blogeintrag. Hier also der jÃ¼ngste Streich von AJ mit meiner letzten Vorbemerkung: Mir fÃ¤llt nichts ein, was sich nicht mit Originaldokumenten belegen lieÃŸe.</p>
<blockquote><p><strong>Jack Warner still won&#8217;t pay Soca Warriors their 2006 World Cup money</strong></p>
<p><em>exclusive: </em><a href="http://www.transparencyinsport.org/jack-warner(page1).html" target="_blank"><em>Andrew Jennings</em></a></p>
<p>The 2006 World Cup generated billions of dollars &#8211; but not a cent has been paid to the heroic Soca Warriors from Trinidad &amp; Tobago who say they&#8217;ve been ripped off by FIFA vice-president Jack Warner.</p>
<p>Twenty-eight months after the final whistle the team from the smallest country ever to qualify are still being denied their share of revenues from sponsors and other sources, despite defeating Warner at an arbitration hearing.</p>
<p>As soon as it looked likely Trinidad would qualify for Germany the Warner family put their football money-making machine into gear.</p>
<p>At the travel agents owned by Warner and his wife Maureen, son Daryan began acquiring, illicitly with daddy&#8217;s help, more than 5,000 finals tickets later sold for an estimated $3 million profit.</p>
<p>Other son Daryll Warner was put in charge of a private company, â€˜Local Organising Company Germany 2006 Ltd&#8217; which would vacuum up millions of dollars in fees from sponsors wanting to be associated with the Warriors.</p>
<p>Warner Snr, who terms himself â€˜Special Advisor&#8217; to the Trinidad football federation, would negotiate directly with the players about their share of the proceeds.</p>
<p>In early January 2006 Warner installed himself at the super-luxury five-star Mandarin Hotel in Mayfair (&#8220;One of the capital&#8217;s most distinguished hotels&#8221;) and the players were summoned to his presence. They wanted to know, what had sponsors paid? What other income from tickets, TV and the government? I&#8217;ll have a spreadsheet drawn up, promised Warner.</p>
<p>The months pass, the team trains but the promised spreadsheet doesn&#8217;t appear. â€˜Soon&#8217; promises Warner. â€˜We&#8217;re working on it,&#8217; say his aides. Days before the Warriors&#8217; first game, against Sweden, goalkeeper Shaka Hislop asks Warner yet again. â€˜Sorry,&#8217; says Jack, â€˜no time now until after the tournament is over.&#8217;</p>
<p>Nonetheless the team play brilliantly to hold Sweden to a goalless draw. Then the festering anger boils up. Every time they touch the ball they&#8217;re making money for Warner &#8211; and getting nothing themselves. They demand Warner come to their hotel but he arrives so late most &#8211; but not all &#8211; have gone to bed.</p>
<p>One player told me, â€˜Warner still hadn&#8217;t told us how much sponsors were paying and what our share was going to be. Many of our squad play in minor leagues around the world, don&#8217;t earn much, had worked hard to get to the final 32 teams. Their reasonable expectation was enough to set up pension funds, retire with some dignity.&#8217;</p>
<p>Warner must have realised that if he didn&#8217;t calm them fast, he might not have a team for the game against England in three days time. OK, he said. I&#8217;ll give you 50% &#8211; and I&#8217;m so proud of your achievements.</p>
<p>The Warriors could hold up their heads after losing 2-0 to the millionaire England players and lost no respect going down another two goals to Paraguay &#8211; and then packed their bags.</p>
<p>More months passed. Small creatures lived out their life cycles and the leaves fell. Then in October Warner&#8217;s accountant produced the long-awaited spreadsheet.</p>
<p>It was surprisingly short. â€˜Consistent with normal accounting principles we have made estimates in such instances where specific documentation was unavailable.&#8217; There were more holes. Sponsors appeared to have paid less than their earlier press releases claimed. Some sponsors &#8211; and their money &#8211; had fallen off the page.</p>
<p>And another surprise! One third of their money was being withheld to fund the next campaign, to qualify for 2010.Â  Warner insisted that sponsors had insisted &#8211; until the claim became so lacking in credibility that he abandoned it, gracelessly.</p>
<p>But here was the bottom line: Warner had sold their bodies for millions &#8211; and their share was Â£494 a man!</p>
<p>Dwight Yorke told reporters, â€˜The contracts we enter into are not worth the paper they are written on.&#8217; The majority of the squad hired London sports lawyer Mike Townley. Warner promptly blacklisted them saying, â€˜I lose no sleep, I have nothing to be worried about, absolutely nothing.&#8217; For players needing regular international games to keep work permits, it was a disaster.</p>
<p>Jack&#8217;s crony Trinidad Federation general secretary Richard Groden accused the team ofÂ  â€˜delinquency&#8217; and â€˜less than honourable motives.&#8217; Warner added that they were â€˜greedy&#8217;.</p>
<p>Six more months passed and in mid-2007 Warner popped up to commend his officials (code for himself) for their â€˜principled stand in resisting being blackmailed by certain players.&#8217; He added, â€˜Their demands are not justified and until they drop all court action, they remain outside the pale of organised football.&#8217;</p>
<p>Lawyer Townley turned to FIFA. Was this a case for FIFA&#8217;s Ethics Committee, chair Seb Coe? No, Townley was told, it&#8217;s an internal matter, we refer you to Jack Warner to sort it out.</p>
<p>Townley made a Freedom of Information request to the Trinidad Government. That brought another surprise. Warner had neglected to reveal the additional Â£18 million contributed by taxpayers to the campaign&#8217;s cost &#8211; freeing up more money for the players.</p>
<p>It wasn&#8217;t looking so good for Warner at home so he agreed to switch the dispute from a Trinidad courtroom to arbitration in faraway London.</p>
<p>That hearing was at the end of April this year and its confidential Decision was passed to both parties on May 19. The Warriors won all they asked for, disclosure of all contracts and revenues raked in by the Warners and 50% of the total. The Warriors were looking to get &#8211; at last &#8211; the big money they are owed.</p>
<p class="para-format">Within hours the report was leaked to the Trinidad <em>Guardian</em> whose sports editor has written two paid-for biographies of Warner that find no fault in him &#8211; ever.</p>
<p class="para-format">Warner claimed to be shocked. The other side must have leaked! Such an outrageous breach of confidence must nullify the arbitration decision. So he still wonâ€™t pay and he still wonâ€™t disclose. To muddy the waters more Warner has offered some money to the Warriors who didnâ€™t hire a lawyer and is going to court in Trinidad in January to get the arbitration award cancelled.</p>
<p class="para-format">Thereâ€™s not been a peep from sponsors Adidas, KFC, Ebay, Carib beer, British Gas and a host of regional companies who gained lustre from the efforts of the Warriors.Â </p>
<p class="para-format">It will be a chilly Christmas for some of the Heroes of 2006.</p>
</blockquote>
<p class="para-format">Zwei Links zum Betrug an den Socca Warriors:</p>
<ul>
<li>
<div class="para-format">TorhÃ¼ter <span style="color: #000000;"><strong>Shaka Hislops</strong></span> <a href="http://playthegame.org/Home/Conferences/Play_the_Game_2007/presentations/hisloppaper.aspx" target="_blank">Vortrag auf der Play the Game Konferenz</a> vergangenen November in Reykjavik</div>
</li>
<li>
<div class="para-format">Ein Zwischenstand von <strong>Lasana Liburd</strong> im Mai 2008: <span style="color: #000000;"><a href="http://playthegame.org/Home/News/Up_To_Date/Arbitrators_rule_in_favour_of_players_in_dispute_over_World_Cup_earnings_23050001.aspx" target="_blank">FIFA Vice-president loses dispute over World Cup bonus to players</a></span></div>
</li>
</ul>
<p class="para-format">Und hier das Kapitel aus <a href="http://jensweinreich.de/?page_id=27" target="_self">&#8220;Korruption im Sport&#8221;</a></p>
<blockquote><p><strong>The Jack Warner production</strong></p>
<p>How a humble school teacher became a multimillionaire</p>
<p><em>von Lasana Liburd</em></p>
<p>Jack Austin Warner, FIFA Vice President and Trinidad and Tobago Football Federation (T&amp;TFF) special advisor, was getting fed up by January 2006. He had only just taken Trinidad and Tobago to the senior World Cup finals &#8211; his and only his words &#8211; for the first time in the country&#8217;s history. Forget six foot seven defender Dennis Lawrence, who scored the winning goal in Bahrain to send the self-titled Soca Warriors to the World Cup; forget team captain Dwight Yorke and impressive newcomer Aurtis Whitley or even wily Dutch coach Leo Beenhakker. It was Warner&#8217;s administrative genius that made it all possible &#8211; a premise that centred on his influence as President of the North American and Caribbean Confederation CONCACAF in getting an extra half place for the CONCACAF region, via a Play Off with the fifth placed Asian team.</p>
<p>How could Trinidad and Tobago show its gratitude for Warner&#8217;s work behind the scenes? Perhaps, the ruling People&#8217;s National Movement (PNM) party would bestow on him a national award or statue and his peers might sing his praises with clever calypsos. Those would be nice. But Warner generally prefers cash; lots of it.Â </p>
<p><strong>Everyone gets the shaft</strong></p>
<p>The dust had barely settled on Trinidad and Tobago&#8217;s historic qualification for the Germany World Cup last November before Warner requested a blank cheque from the local government &#8211; to help the team prepare, of course. The government balked and was promptly criticised for lacking patriotism and being ignorant of the necessary ingredients to create a successful team. Patriotism and football success, you see, come at a high cost and Warner has appointed himself collector.</p>
<p>At 63 years of age, Warner has known only two careers. He worked as a school teacher, which carries a salary between the range of TT$ 4.000 (523 Euros) and TT$ 12.000 (1.569 Euros) in Trinidad and Tobago, and a football administrator. Yet, six years ago, his personal worth was estimated at upwards of Â£10 million (14.4 million Euros) by one British magazine. He can easily be worth double that today from the living he earns through the &#8220;beautiful game&#8221;, the world&#8217;s most popular sport.</p>
<p>Warner is, by his own admission, a liar and a thief. He admitted in his biography to overselling Trinidad&#8217;s National Stadium by over 10.000 tickets for a crucial qualifier in 1989 when the football team came within one point of the 1990 World Cup. It created an explosive situation on November 19, 1989, with the stadium packed well beyond its capacity and transformed into a potential death trap while thousands of irate fans remonstrated outside the ground. The then government, the National Alliance for Reconstruction (NAR), ordered an inquiry into the fiasco although it was never completed. By then, Warner was promoted to the position of FIFA Vice President and had the political clout to slow his pursuers as well as the ability to source funds through which he could soften his image.</p>
<p>The &#8220;Warner production&#8221; was on the road starring the T&amp;TFF special advisor &#8211; he created the position himself &#8211; as &#8220;Robin Hoodlum&#8221;. A well-intentioned sport administrator operating in a world filled with wealthy, arrogant European bigwigs who he would hold upside down by their ankles and deprive of their largesse for the sake of the poorer Caribbean nations. Sort of like &#8220;Shaft&#8221;, a fictional â€˜Afro-American&#8217; hero, who battled the powers-that-be on behalf of his downtrodden &#8220;brothers&#8221;.</p>
<p>In 2000, as Germany and England fought for hosting rights for the 2006 World Cup, Warner strutted around the Caribbean offering European gifts and photo opportunities with Bobby Charlton and Franz Beckenbauer.</p>
<p>&#8220;What do you want? Is that all? Don&#8217;t worry&#8230; Germany will pay for it.&#8221;</p>
<p>Only, with Warner, everyone gets the shaft.</p>
<p><strong>Certain cheques and balances?</strong></p>
<p>In 2001, the tiny twin island republic with a population of just over 1.3 million, prepared to stage the FIFA Under-17 World Championship. Trinidad and Tobago would get the first opportunity to glimpse the starlets of the future like Argentina&#8217;s Carlos Tevez and Spain&#8217;s Fernando Torres.</p>
<p>Just stare spellbound at the technique on show on the fields and smile into the television cameras. Whatever you do, God forbid, do not look behind you. If you did, you might have spotted Warner pocketing multi-million dollar deals from IT and catering to travel and security contracts.</p>
<p>He must reminisce with fondness on construction deal for the World Cup stadia, though. His performance would have sent shivers up the spines of most sales agents.</p>
<p>First, Warner convinced the PNM that such an important tournament (chuckle, chuckle) must have the very best facilities and so the government approved the construction of four new stadia and the renovation of the national stadium at a cost of TT$ 140 million (18.3 million Euros). These four stadia were built minutes away from existing grounds that needed merely another stand or two and a coat of paint to pass FIFA standards. But the government, who clearly did not see the state of the Mexican grounds that hosted the 1986 World Cup, agreed to Warner&#8217;s proposal.</p>
<p>Then Warner benefited from a stroke of good fortune. The PNM was replaced by the United National Congress (UNC) as the country&#8217;s ruling party. Warner is a chief financier of the UNC party.</p>
<p>&#8220;Can I have another look at that budget, Mr Prime Minister?&#8221;</p>
<p>A few scribbles later and the cost of four new stadia and the renovation of a fifth shot from TT$ 140 million (18.3 million Euros) to TT$ 365 million (47.7 million Euros). The price hike, according to the UNC, was due to the inclusion of necessary fittings such as lights, seats and &#8211; cue drum roll &#8211; playing fields. What Warner exactly had planned to build with the initial TT$ 140 million budget remains a mystery.</p>
<p>There was still a constitutional problem. The Trinidad and Tobago law requires that the use of State money comes with certain cheques and balances. Warner sidestepped this requirement by taking a bank loan with the RGM group of companies which the government agreed to repay. The deception was complete when, on October 27, 1999, a company named Concacaf &#8211; not to be confused with the confederation, CONCACAF &#8211; was formed in Trinidad under Warner&#8217;s directorship while another company called the &#8220;FIFA Stadia Project&#8221; was set up to execute the stadium contracts. Warner and his son, Daryan, were both among the list of signatories on the latter company.</p>
<p>&#8220;Mr Warner, is FIFA in charge or your FIFA? Did you say that cheque was made out to CONCACAF or Concacaf?&#8221;</p>
<p>Needless to say, it was a very confusing time for anyone who tried to find out what Warner and FIFA was doing with State funds.</p>
<p>Today, the government &#8211; the PNM is again in power &#8211; repays that loan to the tune of TT$ 4 million (523.000 Euros) a month while UNC boss and ex-prime minister Basdeo Panday faces fraud charges for an unrelated matter in the local high court. Warner, for the record, is now the UNC&#8217;s deputy political leader and openly supports Panday against criticism from even within the party&#8217;s rank and file.Â </p>
<p><strong>Another money machine: Simpaul&#8217;s Travel Agency</strong></p>
<p>Fast forward to November 2005; Warner&#8217;s attempt to get unlimited access to State funds received a negative response. Unabashed, he turned his attention to the pockets of Trinidad and Tobago&#8217;s football fans. On December 13, 2005, Warner announced in a T&amp;TFF press conference that Simpaul&#8217;s Travel Agency purchased the exclusive right to the nation&#8217;s World Cup ticket allocation. A Simpaul representative then revealed that a batch of three first round tickets valued at TT$ 2.254 (295 Euros) would cost fans TT$ 30.000 (3.928 Euros) as part of a package deal that included twelve nights accommodation in a double-occupancy room &#8211; both guests pay full fare &#8211; but not airfare.</p>
<p>Simpaul&#8217;s subsequent advertisements left no room for ambiguity: &#8220;Ticket or leave it!&#8221;</p>
<p>Warner stood to gain as much as TT$ 17.000 (2.223 Euros) profit for each package sold.</p>
<p>On December 25, 2005, the Trinidad Express Newspaper proved conclusively, in the first of a three-part series written by myself, that Warner and his wife, Maureen, and sons Daryan and Darryl, were the owners of Simpaul&#8217;s Travel.</p>
<p>Warner might be adept at shaking Europeans from their ankles; but now here was proof that he was manhandling Trinidad and Tobago fans by the groin region. Angry letters crammed the opinion pages of balanced daily newspapers while irate fans besieged radio talk programs.</p>
<p>On January 3, 2006, Warner responded in a press conference. He referred to me as a &#8220;creature&#8221;, an &#8220;inveterate liar&#8221; and a &#8220;political hatchet man&#8221;. He admitted to owning Simpaul&#8217;s Travel but denied a conflict of interest. And the ticket prices stood.</p>
<p>Prime Minister Patrick Manning, on January 6, suggested the possibility of government intervention on behalf of his citizens prompting a telling response from the administrator frustrated by his limited ability to cash in on the nation&#8217;s euphoria. &#8220;If I knew this is what qualification (for Trinidad and Tobago) meant,&#8221; said Warner. &#8220;I would have had second thoughts.&#8221;</p>
<p>The T&amp;TFF branded me &#8220;persona non grata&#8221; and I was denied the opportunity to apply for media accreditation for the 2006 World Cup. There was also a strong hint by the T&amp;TFF that I forget about covering national football at any level in the future as well.</p>
<p>By now, though, the international media got wind of the scandal and FIFA was on the back foot.</p>
<p>On January 13, 2006, FIFA appointed Ernst and Young as &#8220;independent auditors&#8221; to look into discrepancies regarding global World Cup ticket sales. Days later, Warner was scheduled for a meeting with the FIFA Ethics and Fair Play Committee on February 16.</p>
<p>Warner made a bit of history for himself on February 16. He became the first FIFA executive committee member to be convicted of bringing the game into disrepute after the Ethics and Fair Play Committee ruled that he had violated its code of ethics and was guilty of a conflict of interests. FIFA&#8217;s Executive Committee would decide on the penalty for Warner&#8217;s crime in March which could be serious enough, by FIFA statutes, to merit expulsion.</p>
<p>The FIFA Press Office also accredited me for the 2006 World Cup. Not a good month for Warner.</p>
<p>But then Trinidad and Tobago&#8217;s FIFA Vice President is not called &#8220;Teflon Warner&#8221; for nothing. One could almost sense the tide turning when German Local Organising Committee (LOC) chairman and football icon Franz Beckenbauer made light of the episode on a trip to Trinidad. &#8220;It&#8217;s not our business,&#8221; Beckenbauer told the T&amp;T press. &#8220;Our business is to give the participating countries the tickets they deserve. What they are doing with the tickets, it&#8217;s not our business.&#8221;</p>
<p>Was this the extent of Europe&#8217;s sympathy for disenfranchised Trinidad and Tobago fans? Or was Warner regarded as a special case and near untouchable within FIFA&#8217;s corridors?</p>
<p><strong>FIFA&#8217;s blind eyes</strong></p>
<p>Warner&#8217;s influence is best evaluated in terms of his political power. CONCACAF has 35 nations. He boasts of the ability to direct 35 of them how to vote at FIFA elections. In a recent TV programme called &#8220;The untouchable&#8221;, which was broadcasted in more then 20 countries, Warner has explained his total support for the FIFA President: &#8220;I have told Mr Blatter that whenever he is running for an election, he doesn&#8217;t have to come to campaign in CONCACAF. He doesn&#8217;t have to waste his time. CONCACAF has 35 votes &#8211; he gets 35 votes! I have told him to spend more time in the areas in which he has some doubts. And I will help him in those areas. We are benefiteries of FIFA&#8217;s vision and therefore we believe that it is only fair that we show &#8211; from time to time &#8211; our loyalty. Simple as that.&#8221;</p>
<p>Simple as that. Warner might claim to be ignorant about terms like â€˜conflict of interest&#8217; but he is quite capable at mathematics.</p>
<p>After his rise from nondescript referee to Trinidad and Tobago FA general secretary in 1973, Warner quickly grasped the potential of the Caribbean as a block. Mexico was easily CONCACAF&#8217;s top football nation and similarly bossed the region at an administrative level. But the pervading feeling outside Mexico and Central America was that the region&#8217;s Caribbean and English speaking nations were being neglected.Warner persuaded these nations that he would make a difference once given a presidential role. As CONCACAF president since 1990 he again used the region&#8217;s support and, in particular, Caribbean islands who sometimes had populations as small as 15.000 persons, for political leverage within FIFA.</p>
<p>He ingratiated himself with FIFA&#8217;s long-time President Joao Havelange and, when his successor Joseph Blatter faced a â€˜no confidence&#8217; motion, he again came to the rescue several times. The payback, it seemed, was a consistent blind eye to his wheeling&#8217;s within the CONCACAF region.</p>
<p>Warner seemed confident enough in March 2006 that his connections would not let him down and went as far as to chide the global body for its handling of the situation.</p>
<p>&#8220;I asked FIFA for advice, and they give the advice I asked them for to the world,&#8221; said Warner, who insisted that he initiated a meeting with the Ethics Committee. &#8220;I have to deal with that in March. I have been associated with all kinds of memories before, and it wouldn&#8217;t be the last time, it won&#8217;t be the first time. It hasn&#8217;t fazed me in the least. And believe me, I am okay. I&#8217;ll land on my feet. Right now, I&#8217;ll tell you this, though, I&#8217;m not trembling in my shoes.&#8221;</p>
<p>The storm clouds that threatened to envelop Warner at one stage were quickly disappearing. True to form, Warner emerged unscathed from his date with the FIFA Executive Committee in March which declared that is was &#8220;satisfied&#8221; that Warner would live up to ticket regulations. The special advisor even went through the trouble of removing his name and those of his family from Simpaul&#8217;s list of directors although there is little evidence that the legal change was more than merely cosmetic.</p>
<p>A buoyant Warner immediately celebrated by printing full page advertisements in the local papers toasting his own virtuosity and mocking the cynics &#8220;masquerading as sport writers&#8221; who had briefly troubled him.Â </p>
<p><strong>Much more moneybags</strong></p>
<p>So did any good come from the sordid episode?</p>
<p>Well, in the midst of FIFA&#8217;s declared investigation, Trinidad and Tobago fans woke up to news of how they might apply for World Cup tickets at virtually cost price. Not a world of Simpaul&#8217;s Travel although they continued to offer all-inclusive packages.</p>
<p>Perhaps, Warner might emerge chaster for the flirtation with danger and the shock of his sudden dip in popularity.</p>
<p>At the very least, Trinidad and Tobago fans could once more look forward to the World Cup without such ugly distractions. The national team reunites in Trinidad for the first time since its qualification and supporters are anxious to salute their heroes in a May 10 friendly against Peru. It will cost them an unprecedented amount of money to do so, though. Tickets are on sale for TT$ 300 or 39 Euros (uncovered stands) and TT$ 500 or 65 Euros (covered stands) which represents more than a one hundred percent increase from the qualifying stage when tickets cost TT$ 100 (13 Euros) and TT$ 200 (26 Euros).</p>
<p>To put Warner&#8217;s proposed ticket prices into perspective, English fans will pay Â£25 or 36 Euros to watch England play Jamaica in May while German friendly&#8217;s against other nations who, unlike Peru, will actually play in the 2006 World Cup range between TT$ 115 (15 Euros) and TT$ 458 (60 Euros). In Germany, mind you, the average wage is TT$ 15.910 or 2.083 Euros per month as opposed to TT$ 3.500 or 458 Euros per month in Trinidad and Tobago.</p>
<p>The local government again asked Warner to be reasonable and pointed out that it had budgeted for the costs of staging the friendly in its TT$ 45 million budget for the team while the T&amp;TFF also stood to receive at least TT$ 39 million in appearance fees from FIFA at the World Cup.</p>
<p>But Warner&#8217;s hand is again stretching for the groin. FIFA&#8217;s moneybags are being emptied too: Warner claimed that the TT$ 39 million (5 million Euros) FIFA payout for the World Cup qualification is subject to a 26 percent German tax. But I have asked FIFA and the German LOC &#8211; they denied any such tax on revenue paid to associations.</p>
<p>The more things change. The Jack Warner show continues.</p>
</blockquote>
<p>Mehr Ã¼ber Jack Warner und seinen mÃ¤rchenhaften Aufstieg in den internationalen FuÃŸball-Geldadel:<em></em></p>
<ul>
<li>Lasana Liburds Artikel mit kompletter Dokumentation sind u. a. nachzulesen im Trinidad &amp; Tobago Express (<a href="http://www.trinidadexpress.com/">www.trinidadexpress.com</a>).</li>
<li>Jennings, A.: FOUL!!, Harper Collins 2006.</li>
<li>Kistner, T.; Weinreich, J.: Das Milliardenspiel &#8211; FuÃŸball, Geld und Medien, Fischer Taschenbuch Verlag 1998.</li>
<li>Sugden, J.; Tomlinson, A.: Badfellas &#8211; FIFA Family at War, Mainstream Publishing 2003.</li>
<li>Die Welt: â€žJack the Ripper im VerhÃ¶r&#8221; (17. Februar 2006, Seite 20); â€žKrÃ¤hen unter sich&#8221; (6. MÃ¤rz 2006, Seite 23); â€žFIFA hilft Vizechef im WM-Kartenskandal aus der Bredouille&#8221; (20. MÃ¤rz 2006, Seite 24).</li>
<li>Berliner Zeitung: &#8220;Ein ultra-fantastischer Job&#8221; (2. Oktober 2001, Seite 40); &#8220;Ermittlungen gegen FIFA-Exekutivmitglied&#8221; (8. Juni 2002, Seite 39); <a href="http://jensweinreich.de/?page_id=31" target="_blank">&#8220;Joseph und seine BrÃ¼der&#8221;</a> (22. Mai 2004, Magazin); &#8220;Hauptgewinn fÃ¼r Jack the Ripper&#8221; (7. Januar 2006, Seite 16).</li>
<li>Frankfurter Rundschau: &#8220;Jack the Ripper und der Fluch der Karibik&#8221; (14. Januar 2006, Seite 26).</li>
<li>Manager Magazin: &#8220;Schiebung im Spiel?&#8221; (1. Mai 2003, Seite 52).</li>
<li>SÃ¼ddeutsche Zeitung: &#8220;Nur stark vermittelnd&#8221; (25. August 2001, Seite 42); &#8220;Gefahr fÃ¼r Jack the Ripper&#8221; (18. April 2002, Seite 31); &#8220;Warners Drohung&#8221; (19. April 2002, Seite 32); &#8220;Eine Orgel, die schÃ¶n klingt&#8221; (22. April 2003, Seite 23); &#8220;Reise mit Jack the Ripper&#8221; (7. Januar 2006, Seite 40).</li>
<li>Weinreich, J.: <a href="http://jensweinreich.de/?page_id=29" target="_self">The untouchable</a>. Schweden/DÃ¤nemark, 2004.</li>
</ul>
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<p><img class="alignleft size-full wp-image-2104" title="jw-jack-kl" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/11/jw-jack-kl.jpg" alt="" hspace="5" vspace="5" width="323" height="242" align="left" />Und wenn ich schon mal kaum zu stoppen bin mit all den Verlinkungen, Quellen und Dokumenten &#8211; hier noch ein Dokument, damit es wieder was zu LÃ¤stern gibt Ã¼ber die merkwÃ¼rdigen Usancen in anonymen Blogs: Der junge Weinreich einst auf Recherche in der Karibik, opfert sich fÃ¼r seine Leser, knallhart auf den Spuren von Jack Warner und Chet Greene. Ich weiÃŸ es nicht mehr genau, aber ich glaube, das war die Coco Beach auf Antigua.</p>
</div>
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