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	<title>jens weinreich &#187; fuÃŸball-wm</title>
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	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
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		<title>Japan&#8217;s secret training</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 10:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich weiÃŸ ja nicht, was die deutsche FuÃŸballnationalmannschaft in den drei Monaten der WM-Vorbereitung so angestellt hat. Viel kann es nicht gewesen sein, aber das interessiert mich schon nicht mehr. Viel interessanter finde ich, wie Japan diesen barcelonesken Tiki-Taka-FuÃŸball aufziehen konnte. Und dieses Geheimnis ist nun gelÃ¼ftet &#8211; alles eine Frage des richtigen Trainings: [Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiÃŸ ja nicht, was die deutsche FuÃŸballnationalmannschaft in den drei Monaten der WM-Vorbereitung so angestellt hat. Viel kann es nicht gewesen sein, aber das interessiert mich schon nicht mehr. Viel interessanter finde ich, wie Japan diesen barcelonesken Tiki-Taka-FuÃŸball aufziehen konnte. Und dieses Geheimnis ist nun gelÃ¼ftet &#8211; alles eine Frage des richtigen Trainings:</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2011/07/18/japans-secret-training/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
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		<title>&#8220;Was sind das denn fÃ¼r MÃ¤dchen?&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 10:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; fragte Wim Thoelke einst im Aktuellen Sportstudio. Ganz unaktuell ist diese Frage nicht. [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] (via Ronnie Grob, Bildblog) So sieht das heute aus, etwa in der gerade eben von der FIFA vorgestellten Marketing-Offensive: Live your goals # disclosure 1: Ich schaue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; fragte Wim Thoelke einst im Aktuellen Sportstudio. Ganz unaktuell ist diese Frage nicht.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2011/06/24/was-sind-das-denn-fur-madchen/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p><small><em>(via Ronnie Grob, <a title="bildblog.de" href="http://www.bildblog.de/31379/papier-wwf-frauenfussball/" target="_blank">Bildblog</a>)</em></small></p>
<p>So sieht das heute aus, etwa in der gerade eben von der FIFA vorgestellten Marketing-Offensive: <a title="fifa.com" href="http://www.fifa.com/womensworldcup/liveyourgoals/" target="_blank">Live your goals</a></p>
<p># disclosure 1: Ich schaue mir diesesÂ Talkshow-GewÃ¤sch zur FuÃŸball-WM der Frauen (gern auch <a title="sueddeutsche.de" href="http://www.sueddeutsche.de/sport/frauen-wm-einnahmen-spielerinnen-warten-auf-gehaltserhoehungen-1.1110225-2" target="_blank">Damen-WM</a> genannt) gar nicht erst an. Einfach nur Ã¤rgerlich, nicht nur das als Politikerin getarnte DFB-FIFA-Maskottchen Claudia Roth.</p>
<p>In den Print- und Online-Medien findet sich aber doch manches, wasÂ <strong>Lesebefehle</strong> rechtfertigt. Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li><strong>Heike Faller</strong> im Zeit-Magazin: <a title="zeit.de" href="http://www.zeit.de/2011/25/Frauenfussball/komplettansicht  " target="_blank">Elf Frauen sollt ihr sein</a> -Â Kann es sein, dass das neue Image vom FrauenfuÃŸball als Girlie-Sport nur ein SommermÃ¤rchen ist?</li>
</ul>
<blockquote><p>Ich habe in meinem Leben mit vielen MÃ¤dchen FuÃŸball gespielt, aber eine Tussi war nie dabei. Nicht auf den Wiesen meiner Kindheit, in den siebziger Jahren, oder spÃ¤ter, nach dem Handballtraining, zu dem wir eigentlich nur gingen, weil in der letzten halben Stunde FuÃŸball gespielt wurde. Und schon gar nicht 1999, als ich in einer lesbisch-feministischen Mannschaft in Berlin anfing, wo ich mich nach vier Jahren als hetero outete. Frauen, die sich schminkten, machten GerÃ¤teturnen und Jazztanz. Wenn gebolzt wurde, flohen sie an den Spielfeldrand und beschrÃ¤nkten sich darauf, den Ball unbeholfen mit der FuÃŸspitze zurÃ¼ckzukicken. WÃ¤hrend ich nicht anders konnte, als jeden Volleyball, Handball, Tennisball mit dem Innenrist meines linken FuÃŸes in imaginÃ¤re Torwinkel zu lenken. Und es war nicht nur das Spiel, das ich liebte. Es war auch seine MÃ¤nnlichkeit, die Art zu gehen oder auf den Boden zu spucken oder sich die HosenbÃ¤ndel Ã¼ber die Shorts hÃ¤ngen zu lassen. Ich sah das auch bei allen anderen, mit denen ich spielte: Wir waren JungsmÃ¤dchen, VatertÃ¶chter, MÃ¤dchen, die sich in RÃ¶cken verkleidet vorkamen. Und nicht wenige von uns wurden spÃ¤ter offenbar lesbisch. Und jetzt sollen wir plÃ¶tzlich feminin sein (ein Wort, dass ich erstmals mit elf hÃ¶rte, mit langem ee, als man mir Ohrringe verpasste)?</p></blockquote>
<ul>
<li><strong>Eva Berendsen</strong> in der FAZ:Â <a title="faz.net" href="http://www.faz.net/artikel/C32278/frauenfussball-shoppen-mit-tante-kaethe-30444179.html  " target="_blank">Shoppen mit Tante KÃ¤the</a> -Â <span>Eine Wunschvorstellung, die die Spielerinnen in ein Korsett zwÃ¤ngt: Der DFB inszeniert die FrauenfuÃŸball-WM als Familienereignis. Anstatt sportliche Leistungen zu betonen, flÃ¼chtet man sich in alte Vorstellungen von Weiblichkeit.</span></li>
</ul>
<blockquote><p>Das Bild, das FunktionÃ¤re, Sponsoren und Medien vom FrauenfuÃŸball entwerfen, ist eine Wunschvorstellung, die die Spielerinnen in ein Korsett zwÃ¤ngt, dem sie auf Dauer nicht entsprechen kÃ¶nnen. WÃ¼nschen wir ihnen, dass sie sich zumindest auf dem Feld von diesen AnsprÃ¼chen freispielen kÃ¶nnen.</p></blockquote>
<ul>
<li><strong>Tanja Rest</strong> in der SÃ¼ddeutschen Zeitung: <a title="sueddeutsche.de" href="http://www.sueddeutsche.de/sport/frauen-wm-die-girlies-der-nation-1.1111543  " target="_blank">Die Girlies der Nation</a></li>
</ul>
<blockquote><p>Von der Bundeskanzlerin bis zum Erzbischof von Hamburg: Wer sich Ã¼ber die FrauenfuÃŸball-WM in Deutschland Ã¶ffentlich Ã¤uÃŸert, sagt nur Freundliches. Der Rest hÃ¤lt die Klappe. Wo sind nur die Spielverderber? Die kollektive Verkrampfung zeigt sich darin, wie die deutsche Elf vermarktet wird.</p></blockquote>
<ul>
<li>JÃ¶rg Winterfeldt in der Berliner Zeitung: <a title="berliner-zeitung.de" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0621/sport/0012/index.html  " target="_blank">Trainer entfÃ¼hrt</a> -Â <span>Die professionellen AnsprÃ¼che der WM Ã¼berraschen den Frauen-FuÃŸball</span></li>
<li>&#8220;Achim Achilles&#8221; alias Hajo Schumacher auf SpOn:Â <a title="spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/sport/0,1518,769963,00.html  " target="_blank">Die fangen ja gerade erst richtig an</a></li>
</ul>
<blockquote><p>Und das strengste Verbot lautet derzeit: BloÃŸ nichts BÃ¶ses Ã¼ber FrauenfuÃŸball sagen, weil: ist ja WM. Und unsere MÃ¤dels sollen auch ein SommermÃ¤rchen kriegen wegen der Gleichberechtigung. Wenn nicht mindestens eine halbe Million Vollhonks auf der Fanmeile rumrÃ¶hren, dann zieht Alice Schwarzer bestimmt vor den EuropÃ¤ischen Gerichtshof fÃ¼r Menschenrechte und klagt Jubelzwang ein.</p></blockquote>
<ul>
<li><strong>Peter Flore</strong> auf 11freundinnen.de Ã¼ber einen grauenvollen Fernsehabend: <a title="11freundinnen.de" href="http://11freundinnen.de/hintergruende/140383/So_war_der_Frauenfuball-Tatort-Theo_wir_fahren_nach_Eppheim" target="_blank">Theo, wir fahren nach Eppheim</a></li>
</ul>
<blockquote><p>GlÃ¼ckwunsch auch fÃ¼r all die unterschwelligen Sexismen, die man eben nur scheinbar aufdeckt, in dem man sie so wunderbar offen und ehrlich thematisiert: Im FrauenfuÃŸball, so lehrt uns die junge Deutsch-TÃ¼rkin Fadime, ist es eben doch der heimliche Wunsch jeder Spielerin, die Karriereleiter zumindest so heraufzuklettern, dass man ihr von unten unter den Rock gucken kann. Aber damit wird Olli Bierhoff leben kÃ¶nnen, immerhin ging es nicht gegen seine Jungs.</p></blockquote>
<ul>
<li>Christian BuÃŸ auf SpOn:Â <a title="spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,768568,00.html  " target="_blank">FrauenfuÃŸball im Tatort</a> -Â Die Rundungen mÃ¼ssen ins Eckige</li>
</ul>
<p>Interviews mit Bernd SchrÃ¶der dÃ¼rfen natÃ¼rlich nicht fehlen. Es gab viele davon in den vergangenen Monaten &#8211; zurecht. Auch wenn sich einiges wiederholt, kaum jemand spricht besser &#8211; und kritischer &#8211; Ã¼ber FrauenfuÃŸball und konterkariert damit das dÃ¼mmlich-hÃ¶lzern-verlogene BemÃ¼hen von Gutmenschen und PR-Strategen.</p>
<p>Anna Gauto und Christian Spiller von zeit-online warnt SchrÃ¶der in typischer Art:</p>
<blockquote><p>Ich habe nur Angst, dass sich die Stimmung umdrehen kÃ¶nnte. Ich sage Ihnen: Wenn ich Sie erwische, wie Sie sich nach einer vielleicht enttÃ¤uschenden WM Ã¼ber den FrauenfuÃŸball lustig machen, dann sind Sie fÃ¼r mich gestorben. Auch wenn Sie das vielleicht nicht interessiert.</p></blockquote>
<p>Das komplette Interview:Â <a title="zeitonline.de" href="http://www.zeit.de/sport/2011-06/interview-schroeder-turbine-frauenwm/komplettansicht  " target="_blank">&#8220;Wir brauchen PersÃ¶nlichkeiten, keine Barbie-Puppen&#8221;</a></p>
<blockquote><p>Sie mÃ¼ssen doch realistisch sein. Wir haben ein festes Publikum. Vom MÃ¤nnerfuÃŸball kommt niemand zu uns, warum sollte er auch? Ich wÃ¼rde natÃ¼rlich auch gerne sehen, dass wir groÃŸ rauskommen. Aber ich bin auch da, wenn es schlecht lÃ¤uft.</p>
<p>Ich kenne meine Spielerinnen, die Familien, die sozialen Strukturen, wie sie ticken. Man muss auch wissen, wann jemand reinpasst und wann nicht. Lira Bajramaj hat bei uns anderthalb Jahre glÃ¤nzend reingepasst. Sie hÃ¤tte sich woanders nie so entwickelt. Bei uns wurde sie zum Gesicht des deutschen FrauenfuÃŸballs. Aber wenn sie bei uns geblieben wÃ¤re, hÃ¤tte sie sich nicht weiterentwickelt. Sie ist ein liebes, nettes MÃ¤dchen, die auch in dieses Barbie-Ding reinpasst. Dass sie alles nutzt, um groÃŸ rauszukommen, ist mir vÃ¶llig klar.</p>
<p><em>Was wÃ¼rden Sie ihr mit auf den Weg geben?</em></p>
<p>Ich habe ihr gesagt: MÃ¤del, ich wÃ¼nsche Dir alles Gute, aber sei ehrlich zu Dir selbst. Bei bestimmten Entscheidungen ist Lira leider ein bisschen fremdgesteuert. Was ja nicht negativ sein muss.</p>
<p><em>Sie hat vor Kurzem eine Pressemitteilung herausgegeben, in der sie sagt, dass sie nicht fremdbestimmt ist.</em></p>
<p>Alleine so etwas rauszugeben, ist fÃ¼r mich schon ein Zeichen. Ich bin ein Christ: Dieser Berater ist ein PharisÃ¤er. Das Schlimme ist ja, dass sich diese Leute die &#8220;schwachen Frauen&#8221; suchen, die sich schnell fÃ¼hren lassen.</p></blockquote>
<p>In der Berliner Zeitung Ã¤uÃŸert sich SchrÃ¶der gerade im Interview (<a title="berliner-zeitung.de" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0624/sport/0019/index.html" target="_self">&#8220;Ahnung wie ein Eunuch von Liebe&#8221;</a>) mit JÃ¼rgen AhÃ¤user erneut und macht mit Kritik an seinen Lieblingsfeinden Silvia Neid und Siegfried Dietrich einmal mehr Schlagzeilen.</p>
<blockquote><p>Ich habe auch nie gesagt, dass sie keine Ahnung vom FuÃŸball hÃ¤tte. Mich stÃ¶rt, dass sie uns gegenÃ¼ber den Respekt vermissen lÃ¤sst Ich hÃ¤tte schon erwartet, dass sie sich beim Champions-League-Finale in London den deutschen Meister angeschaut hÃ¤tte.</p>
<p><em>Sie haben ihr in dem Zusammenhang vorgeworfen, sie denke wohl, die Mauer stÃ¼nde noch.</em></p>
<p>Es gehÃ¶rt sich, mal in der Bundesligasaison zu einem Verein zu kommen, der nicht gerade der letzte in Deutschland ist. Das wÃ¤re eine Referenz an das Team gewesen.</p></blockquote>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Aber da geht es dann schon wieder um Kleinigkeiten, wer wann zu wem kommt, ist eigentlich uninteressant.</span></p>
<p># disclosure 2: Mir gefÃ¤llt Bajramaj als FuÃŸballerin. Und ich beobachte seit vielen Jahren fasziniert, was Bernd SchrÃ¶der da mit Turbine Potsdam treibt.</p>
<p># disclosure 3: Ich habe eine Akkreditierung fÃ¼r die WM. Und ich habe sogar drei Karten fÃ¼r das ErÃ¶ffnungsspiel am Sonntag gegen Kanada gekauft und setze mich mit kleinen Jungs auf die TribÃ¼ne.</p>
<p>Nachtrag 1, Dank an <em>Dirk, Kommentar #2</em>:</p>
<ul>
<li><strong>Anna Kemper</strong> in der Zeit: <a title="zeit.de" href="http://www.zeit.de/2011/26/01-Fussball-Frauen-WM/komplettansicht  " target="_blank">Ball spielende &#8230; Wollmilchsau</a> &#8211; Von den deutschen FuÃŸballspielerinnen verlangt man bei der Weltmeisterschaft das UnmÃ¶gliche</li>
</ul>
<blockquote><p>Die Erwartungen an die Spielerinnen sind in den vergangenen Wochen immer hÃ¶her geworden: Sie sollen alle Spiele gewinnen, aber ihre Siege dÃ¼rfen nicht zu hoch ausfallen, denn das wÃ¼rde bedeuten, dass die Gegner zu schwach sind und das Niveau des FrauenfuÃŸballs zu niedrig. Weltmeister mÃ¼ssen sie natÃ¼rlich trotzdem werden, aber nicht nur aus sportlichen GrÃ¼nden, sondern zu hÃ¶heren Zwecken: als Vorbilder fÃ¼r MÃ¤dchen, die FuÃŸball spielen wollen, obwohl ihre Freundinnen lieber zum Ballett gehen. Sie sollen auÃŸerdem gewinnen, damit der Migrantenanteil in den Vereinen steigt. Sie mÃ¼ssen erfolgreich sein, weil sich sonst die Medien, die sich weit aus dem Fenster gelehnt haben mit umfassender Berichterstattung und der Ãœbertragung aller WM-Spiele, der LÃ¤cherlichkeit preisgeben.</p>
<p>Das Spiel der FuÃŸballerinnen muss bei alledem selbstverstÃ¤ndlich attraktiv sein sowie kÃ¶rperbetont und kraftvoll, undÂ <a href="http://www.zeit.de/sport/2011-06/interview-schroeder-turbine-frauenwm">abseits des Platzes sollen auch sie selbst attraktiv sein</a>, dabei jedoch bloÃŸ nicht kraftvoll aussehen. Sie dÃ¼rfen sich aber nicht zu weiblich und zu sexy prÃ¤sentieren, denn wer sich im Playboy auszieht, der macht sich zum Sexobjekt. Lesbisch aussehen sollten sie auf gar keinen Fall, hÃ¶chstens, wenn sie lesbisch sind, dann mÃ¼ssen sie aber auf jeden Fall dazu stehen, weil es wichtig ist, zu zeigen, dass der FrauenfuÃŸball viel toleranter ist als der MÃ¤nnerfuÃŸball.</p></blockquote>
<p>Nachtrag 2, Mensch, habe ich doch einen der interessantesten BeitrÃ¤ge verschlampt, den ich seit Monaten schon empfehlen wollte:</p>
<p>Die taz hat einst im Hausblog ihre Erfahrungen beim Interview (bzw der unsÃ¤glichen Praxis der Autorisierung) mit Fatmire Bajramaj und deren Management notiert.</p>
<ul>
<li>Das Interview vom 26. MÃ¤rz wird taz-online so angekÃ¼ndigt: <a title="taz.de" href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/schwule-werden-diskriminiert/" target="_blank">&#8220;Schwule werden diskriminiert&#8221;</a> <em style="text-decoration: line-through;">(Kann mir mal bitte jemand helfen, ich finde nur noch diesen Teaser zum Interview, aber nicht mehr das komplette Interview online.) </em> &#8230;</li>
<li>&#8230; heiÃŸt dann aber: <a title="taz.de" href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=hi&amp;dig=2011%2F03%2F26%2Fa0025&amp;cHash=9ca151a514" target="_blank">&#8220;Man muss mich nur spielen lassen&#8221;</a></li>
<li><strong>Maria Rossbauer</strong> im taz-Blog Ã¼ber <a title="tazblog" href="http://blogs.taz.de/hausblog/2011/03/26/die-veraenderten-interview-zitate/" target="_blank">&#8220;Die verÃ¤nderten Interview-Zitate&#8221;</a></li>
</ul>
<blockquote><p>Zwei Tage spÃ¤ter kam die E-Mail von Bajramajs Management. Sie seien mit dem Inhalt des Interviews Ã¼berhaupt nicht zufrieden. Sie hÃ¤tten es neu geschrieben.</p>
<p>Aha. Neu geschrieben. Interessant.</p>
<p>Gut die HÃ¤lfte des GesprÃ¤ches hatten Bajramajs Manager gestrichen. Laut dem Interview, das wir zurÃ¼ckbekamen, soll Bajramaj mehrmals gesagt haben, wie wichtig es ihr ist, mit â€žattraktivem FuÃŸballâ€œ zu begeistern. Sie soll gesagt haben, dass FuÃŸball doch â€žein Spiel mit Emotionenâ€œ sei und wie dankbar sie ist fÃ¼r ihre BundeswehrfÃ¶rderung. Bajramaj spricht, geht es nach ihren Managern, sogar in Smileys.</p>
<p>TatsÃ¤chlich erzÃ¤hlte Bajramaj wÃ¤hrend des GesprÃ¤chs viel Ã¼ber ihr groÃŸes Vorbild Zinedine Zidane, darÃ¼ber, wie sie oft seine Tricks kopierte, wie sie sein DurchhaltevermÃ¶gen bewundert. Auf die Frage nach Zidanes Ausraster beim WM-Finale erzÃ¤hlte Bajramaj sichtlich erregt, dass sie seine Aufregung durchaus nachvollziehen kann, Matarazzi hÃ¤tte ihn sicher schwer beleidigt. Und Ã¼berhaupt wÃ¼rde sie wahrscheinlich in so einer Situation ganz anders ausrasten. Nach dem PrÃ¼fen der Manager stand als ihre Antwort auf die Frage aber nur noch: â€žNiemand ist ohne Fehler.â€œ (&#8230;)</p>
<p>Auch dass Bajramaj gerne mal ein Glas Sekt trinkt, dass ihr wichtig ist, auch auf dem Platz gut auszusehen, wollten die Manager ursprÃ¼nglich streichen. Und kein Wort sollte in dem Interview darÃ¼ber stehen, dass es im FrauenfuÃŸball Lesben gibt.</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Michael Ballack</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2010/05/17/michael-ballack/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 10:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Kann jemand helfen? Wie stellt man eigentlich die Breaking News eines verletzten FuÃŸballers in einer Timeline dar, um sie im Blog einzubinden? Faszinierend, was da gerade zum WM-Aus fÃ¼r Michael Ballack auf Google aggregiert wird. Mehr heute Abend auch im ARD-Brennpunkt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2010/05/17/michael-ballack/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Kann jemand helfen? Wie stellt man eigentlich die <a title="google news" href="http://news.google.com/news/search?cf=all&amp;ned=us&amp;hl=en&amp;q=ballack&amp;cf=all&amp;scoring=n" target="_blank">Breaking News</a> eines verletzten FuÃŸballers in einer Timeline dar, um sie im Blog einzubinden? Faszinierend, was da gerade zum WM-Aus fÃ¼r Michael Ballack auf Google aggregiert wird. Mehr heute Abend auch im ARD-Brennpunkt.</p>
<p>Wie gut, dass meine WM-Planungen nicht wirklich an der deutschen Nationalmannschaft hÃ¤ngen. Andererseits: Wenn die gleich in der Vorrunde rausfliegt, wird das Interesse an der WM in deutschen Medien erfahrungsgemÃ¤ÃŸ nicht mehr so groÃŸ sein. In anderen Sportarten ziehen Zeitungen ihre Berichterstatter schon mal von Weltmeisterschaften ab, sobald deutsche Teams ausgeschieden sind. Denn es ist ja nicht das Interesse an der Sportart an sich oder etwa die Berichterstattungspflicht, die zÃ¤hlen, sondern nur die nationale FÃ¤rbung.</p>
<p>Im FuÃŸball mag das etwas anders sein.</p>
<p>Ziemlich selbstreferenziell, was mir zunÃ¤chst zum Fall Ballack einfÃ¤llt. Aber darÃ¼ber hinaus: Es tut mir wirklich leid fÃ¼r ihn. Ich habe vorgestern gerade meinem kleinen Sohn erklÃ¤rt, warum ich glaube, dass Ballack ein groÃŸer Spieler ist: Weil er sich auf hÃ¶chstem Niveau fÃ¼r das Team geopfert hat. 2002 im Halbfinale Â gegen SÃ¼dkorea, als er wegen der zweiten Gelben das Finale verpasste. Und 2006, fand ich jedenfalls, als er auf offensiven Glanz zugunsten defensiver Struktur verzichtete.</p>
<p>Der DFB teilt gerade mit:</p>
<blockquote><p><em>DFB-Pressemitteilung Nummer: 45/2010</em></p>
<p><strong>Michael Ballack fÃ¤llt fÃ¼r die WM aus</strong></p>
<p>Nationalmannschafts-KapitÃ¤n Michael Ballack fÃ¤llt fÃ¼r die Weltmeisterschaft 2010 in SÃ¼dafrika aus. Dies ist das Ergebnis einer Kernspintomographie am Montagmorgen in MÃ¼nchen. Bei Ballack wurde ein Riss des Innenbandes und ein Teilriss des vorderen Syndesmosebandes des rechten oberen Sprunggelenks festgestellt. Das rechte Sprunggelenk wird zunÃ¤chst konsequent in einem Cast (Gips) ruhiggestellt. Danach soll eine weitere Ruhigstellung in einem Spezialschuh fÃ¼r zwei Wochen erfolgen. Nach der aktuellen Diagnose von Nationalmannschafts-Arzt Dr. Hans-Wilhelm MÃ¼ller-Wohlfahrt von heute ist mit einer vÃ¶lligen Ausheilung der Verletzung zu rechnen, der Wiedereinstieg von Ballack ins Training ist jedoch frÃ¼hestens in acht Wochen mÃ¶glich.</p></blockquote>
<p>Bin gespannt, was sich der Boulevard in den nÃ¤chsten Wochen so alles zum ThemaÂ <a title="Der SchlÃ¤chter von Bilbao" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Andoni_Goikoetxea_Olaskoaga" target="_blank"><span style="text-decoration: line-through;">Andoni Goikoetxea Olaskoaga</span></a> Kevin-Prince Boateng einfallen lÃ¤sst.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2010/05/17/michael-ballack/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Noch zwei Lesebefehle:</p>
<ul>
<li>Maik GroÃŸekathÃ¶fer im <strong>Spiegel</strong> (15/2010) Ã¼ber die Boateng-BrÃ¼der: &#8220;<a title="Spiegel: Das Familien-Duell" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69946929.html" target="_blank">Das Familien-Duell</a>&#8220;</li>
<li>Familie Blasberg (Anita und Marian) in der <strong>Zeit</strong> Ã¼ber Kevin-Prince, den Wedding usw. usf., wobei mich an der Geschichte nervt, wie sehr sie herausstellen, dass alle anderen, die je Ã¼ber Boateng geschrieben haben, Trottel sind: &#8220;<a title="Die Zeit: Der Nabel ihrer Welt" href="http://www.zeit.de/2010/20/DOS-Bolzplatz?page=all" target="_blank">Der Nabel ihrer Welt</a>&#8220;</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Goodbye England oder: Ã„rger mit der Ex</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2010/05/16/goodbye-england-oder-arger-mit-der-ex/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 20:22:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dumm gelaufen fÃ¼r England. [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Am Freitag wurden mit groÃŸem Brimborium in ZÃ¼rich die Bewerber-Dokumente der WM-Interessenten 2018/2022 an FIFA-Boss Sepp Blatter und seinen GeneralsekretÃ¤r Valcke Ã¼bergeben. England, mit David Beckham im Home of FIFA, galt im Wettbewerb um die FuÃŸball-Weltmeisterschaft 2018 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dumm gelaufen fÃ¼r England.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.jensweinreich.de/2010/05/16/goodbye-england-oder-arger-mit-der-ex/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Am Freitag wurden mit groÃŸem Brimborium in ZÃ¼rich die Bewerber-Dokumente der <a title="FIFA" href="http://de.fifa.com/newscentre/news/newsid=1210984.html#fifa+erhielt+bewerbungen" target="_blank">WM-Interessenten</a> <a title="alle BeitrÃ¤ge zur WM-Bewerbung 2018" href="http://jensweinreich.de/category/wm-2018/" target="_self">2018</a>/<a title="alle BeitrÃ¤ge zur WM-Bewerbung 2022" href="http://jensweinreich.de/category/wm-2022/" target="_self">2022</a> an FIFA-Boss Sepp Blatter und seinen GeneralsekretÃ¤r Valcke Ã¼bergeben. England, mit David Beckham im <a title="FIFA.com" href="http://de.fifa.com/newscentre/news/newsid=1211277.html#reaktionen+abgabe+kandidaturen" target="_self">Home of FIFA</a>, galt im Wettbewerb um die FuÃŸball-Weltmeisterschaft 2018 zwar zuletzt nur als AuÃŸenseiter &#8211; hinter der Totaldemokratie Russland, wo <a title="alle BeitrÃ¤ge zu Wladimir Putin" href="http://jensweinreich.de/category/wladimir-putin/" target="_self">Wladimir Putin</a> und seine <a title="Diebe im Gesetz" href="http://jensweinreich.de/2010/05/10/diebe-im-gesetz/" target="_self">Diebe im Gesetz</a> mÃ¤chtig werkeln. Seit einer hÃ¼bschen EnthÃ¼llung der <strong>Mail on Sunday</strong> (Daily Mail) dÃ¼rfte es nun ganz vorbei sein.</p>
<p>Denn dummerweise hat Lord <a title="alle BeitrÃ¤ge zu Lord Triesman" href="http://jensweinreich.de/?s=triesman" target="_self">David</a> <a title="Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/David_Triesman,_Baron_Triesman" target="_blank">Triesman</a>, bis eben noch Chef der Football Association und des <a title="www.england2018bid.com" href="http://www.england2018bid.com/" target="_blank">Bewerberkomitees</a>, in einem GesprÃ¤ch mit seiner Ex (Melissa Jacobs) das erzÃ¤hlt, was eh alle in der Szene tuscheln:</p>
<p>Zum Nachlesen:</p>
<blockquote><p>â€˜My assumption is that the Latin Americans, although theyâ€™ve not said so, will vote for Spain. And if Spain drop out, <strong>because Spain are looking for help from the Russians to help bribe the referees in the World Cup, their votes may then switch to Russia</strong>.â€™</p>
<p>At this point, Miss Jacobs asks: â€˜Would Russia help them with that?â€™</p>
<p>Lord Triesman: â€˜Oh, I think Russia will cut deals.â€™</p>
<p>Miss Jacobs: â€˜Why will Russia help? Are Russia in the World Cup?â€™</p>
<p>Lord Triesman: â€˜No, theyâ€™re not.â€™</p>
<p>Miss Jacobs: â€˜Oh no theyâ€™re not, theyâ€™ve got nothing to lose?â€™</p>
<p>Lord Triesman: â€˜Absolutely nothing at all to lose. Exactly.â€™</p></blockquote>
<p>Zum NachhÃ¶ren:</p>
<p><a title="Audio Lord Triesman" href="http://i.dailymail.co.uk/i/pix/2010/05_03/clip2.mp3" target="_self">:</a></p>
<p>Was lernen wir daraus? Mann sollte die Ex schon mal fragen, ob sie nicht zufÃ¤llig ihr iPhone auf Aufnahme gestellt hat, wenn Mann mit heiÃŸen Insider-Geschichten angibt.</p>
<ul>
<li>Die komplette Story der <strong>Mail on Sunday</strong>: &#8220;<a title="Mail on Sunday" href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-1278706/FA-chief-Lord-Triesman-Spain-bid-bribe-World-Cup-referees.html#ixzz0o7iEMUix" target="_blank"><strong>Lord Triesman quits as FA chairman after accusing Spain and Russia of trying to bribe World Cup referees</strong></a>&#8220;</li>
</ul>
<p>Es ging beeindruckend schnell (anders als gewÃ¶hnlich beim DFB): Lord Triesman ist die lÃ¤ngste Zeit FA- und Bewerbungschef gewesen. Warum eigentlich? Gegen welchen Paragrafen des abenteuerlichen <a title="Text- und Stilkritik: der FIFA-Ethikcode" href="http://jensweinreich.de/2010/03/23/stil-und-textkritik-der-fifa-ethikcode/" target="_self">FIFA-Ethikcodes</a> hat er verstoÃŸen?<span id="more-7881"></span>Die <a title="FA statement: Lord Triesman" href="http://www.thefa.com/TheFA/NewsAndFeatures/2010/Lord-Triesman-statement" target="_blank">FA teilt mit</a>:</p>
<blockquote><p>The FA Board today met at Wembley Stadium to discuss allegations published in a national newspaper which have been attributed to The FA and Englandâ€™s 2018 FIFA World Cup Bid Chairman Lord Triesman.</p>
<p>After fully discussing and considering the alleged comments with Lord Triesman, The FA Board accepted his resignation as FA Chairman and Chairman of the World Cup Bid Board with immediate effect.</p>
<p>Lord Triesman said: â€œI have decided to resign as chairman of The FA and the 2018 Bid board.</p>
<p>â€œA private conversation with someone whom I thought to be a friend was taped without my knowledge and passed to a national newspaper. That same friend has also chosen to greatly exaggerate the extent of our friendship.</p>
<p>â€œIn that conversation I commentated on speculation circulating about conspiracies around the World. Those comments were never intended to be taken seriously as indeed is the case with many private conversations.</p>
<p>â€œThe views expressed were not the views of the 2018 Bid board or the FA. Nobody should be under any misapprehension that The FA or 2018 Bid board are disrespectful of other nations or FIFA and I regret any such inference that may have been drawn from what has been reported.</p>
<p>â€œEntrapment especially by a friend is an unpleasant experience both for my family and me but it leaves me with no alternative but to resign. I have immediately informed The FA Board of my decision.</p>
<p>â€œI have enjoyed hugely my time at The FA and the Bid and feel I accomplished a great deal in areas I love â€“ qualification for the World Cup in South Africa, healthy growth in grass roots, womenâ€™s and disability football, and changes in the representation of fans who are the lifeblood of English football and the involvement of our diverse communities. The 2018 FIFA World Cup Bid has made enormous progress both around the world and in the technical bid in England. I wish everyone associated with FA all the very best for what is a very exciting future for the game we all love.â€?</p>
<p>The FA Board have today appointed Board members David Sheepshanks (Chairman of the Professional Game Board) and Roger Burden (Chairman of the National Game Board) as joint acting Chairmen of The FA.</p>
<p>Vice-Chairman Barry Bright will take on the role of acting Chairman of The FA Council and will chair this weekâ€™s AGM.</p>
<p>Speaking on behalf of all the Board Barry Bright said: â€œThe Football Association would like to thank Lord Triesman for his efforts over the past two and a half years as the first independent Chairman of The FA. The Board expressed its considerable regret at the circumstances of his departure and wish him and his family well for the futureâ€?.</p>
<p>The FA Board also gave its unanimous support to the World Cup Bid and is working with the Bid Board to plan the most effective way forward.</p></blockquote>
<p><em>Der erste Nachtrag, 22.53 Uhr:</em> Ich habe es geahnt, dass diese Geschichte noch viele lustige Pointen generieren wird. Die nÃ¤chste lautet: Lord Coe, der <a title="Text- und Stilkritik: der FIFA-Ethikcode" href="http://jensweinreich.de/2010/03/23/stil-und-textkritik-der-fifa-ethikcode/" target="_self">beurlaubte Ethik-Chef</a>, kehrt in FIFA-Gefilde zurÃ¼ck! Gerade meldet <a title="Insidethegames" href="http://www.insidethegames.biz/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=9632:exclusive-coe-and-mills-to-ride-to-rescue-of-england-2018-world-cup-bid&amp;catid=84:london-2012-news&amp;Itemid=89" target="_blank">insidethegames</a>:</p>
<blockquote><p>Coe , now the chairman of London 2012, is due to speak to FIFA President Sepp Blatter tomorrow to try to begin to repair the damage caused by Triesman&#8217;s comments, he told insidethegames.</p>
<p>Geoff Thompson, the former chairman of the Football Association and England&#8217;s representative on the FIFA Executive Committee, is set to take over as the new chairman of the World Cup with David Dein, the former Arsenal vice-chairman, as his deputy.</p></blockquote>
<p>Englischer Humor.</p>
<p><em>23.17 Uhr:</em> <a title="England 2018" href="http://www.england2018bid.com/news/236/geoff-thompson-confirmed-as-chairman.aspx" target="_blank">Geoff Thompson confirmed as Chairman</a>, meldet die Bewerber-Webseite.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sepp, zu Gast bei Putin: &#8220;I am really glad that you greet me as a friend&#8221;</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/10/16/sepp-zu-gast-bei-putin-i-am-really-glad-that-you-greet-me-as-a-friend/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 11:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Freund Joseph Blatter hatte vergangene Woche in Kopenhagen schon erzÃ¤hlt, dass er einen Termin bei Wladimir Putin hat. So war ich ganz gespannt zu erfahren, was die PrÃ¤sidenten im WeiÃŸen Haus besprochen haben &#8211; und wurde vom Informationsdienst der russischen Regierung einmal mehr nicht enttÃ¤uscht. So stellt man sich das vor in einer Demokratie. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em></em><img class="aligncenter size-full wp-image-5631" title="(c) Government of Russia" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/photolenta_big_photo1.jpg" alt="" width="500" height="279" /></p>
<p>Mein Freund <a title="tag: Blatter" href="http://jensweinreich.de/?cat=5" target="_self">Joseph Blatter</a> hatte vergangene Woche <a title="Interview mit einem FriedensnobelpreistrÃ¤ger in spe" href="http://jensweinreich.de/?p=5444" target="_self">in Kopenhagen</a> schon erzÃ¤hlt, dass er einen Termin bei <a title="tag: Wladimir Putin" href="http://jensweinreich.de/?s=putin" target="_self">Wladimir Putin</a> hat. So war ich ganz gespannt zu erfahren, was die PrÃ¤sidenten im WeiÃŸen Haus besprochen haben &#8211; und wurde vom Informationsdienst der russischen Regierung einmal mehr nicht enttÃ¤uscht. So stellt man sich das vor in einer Demokratie. Ich weiÃŸ nur nicht, ob Sepp dem Wladimir, <a title="Sepp, ganz stolz: WM-Freitickets fÃ¼r Barack Obama" href="http://jensweinreich.de/?p=4472" target="_self">wie zuvor dem Barack</a>,Â auch Tickets fÃ¼r die WM in SÃ¼dafrika angeboten hat und wie sich das &#8211; sollte es so gewesen sein &#8211; mit den strengen FIFA-Ethikregelen vertrÃ¤gt. Ich weiÃŸ auch nicht, ob Sepp diesmal <a title="GrÃ¼ÃŸe von der Russenmafia ..." href="http://jensweinreich.de/?p=1163" target="_self">wieder andere</a> <a title="@ email von der FIFA" href="http://jensweinreich.de/?p=1226" target="_self">Unbekannte</a> getroffen hat und/oder ob er mit Putin Ã¼ber die GrÃ¼ndung der <a title="tag: WACA" href="http://jensweinreich.de/?cat=1030" target="_self">WACA</a> gesprochen hat. Egal, fÃ¼r heute, <strong>Lesebefehl</strong> -Â das Transkript, es lohnt sich:</p>
<p><strong>Wladimir Putin</strong>: Mr Blatter, dear friend, I am very glad to see you in Moscow. In Moscow and Russia, your work in the post of FIFA president is very well known.</p>
<p>I have to say that the popularity of football is growing in Russia. I cannot, however, say that our team is doing all of what the country&#8217;s fans expect of it, but the development of football is generally on the upswing all the same.</p>
<p>In general, we have a good national team with good potential. What is more important is that we have a program for the development of football to the year 2015. Corresponding federal funds have been allocated and the regions are also allocating funds. Â Before the end of this year, we plan to build 600 new pitches, including indoor pitches.</p>
<p>You, of course, know that we have decided to officially submit our application to host the World Cup in 2018. We wanted to inform you about this today. A week ago, on October 9, I signed an executive order in order to make this process more official.</p>
<p><strong>Joseph Blatter </strong><em>(as translated):</em> Let me first wish you a happy birthday. Once again, happy birthday!</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5636" title="(c) Government of Russia" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/photolenta_big_photo21-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-5637" title="(c) Government of Russia" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/photolenta_big_photo31-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-5638" title="(c) Government of Russia" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/photolenta_big_photo41-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Mr President, I am very glad about our meeting today; it&#8217;s a great honour for me. I am really glad that you greet me as a friend and let me do the same. We have been acquainted for several years in various capacities. I want to tell you that as before, you remain &#8220;Mr President&#8221; to me and so accordingly I have addressed you as such.</p>
<p>You said that I am well-known in Russia. Let me answer that by saying that you are well-known around the world. In any case, in every country I visit. Everywhere in the football world, people talk about Russia and about you.</p>
<p>I must say that in Russia there really is a lot being done for the development of football and we value this. Evidence of this is the fact that the president of the Russian Football Union is now a Russian government official. And this did not give us pause. As they say, success goes hand-in-hand with success.</p>
<p>As for the national team &#8211; I think that the Russian team will still make it to South Africa. But if it doesn&#8217;t happen on the first try in the first round, there&#8217;s always the second try in the second round. There are two more games ahead. And with such a team and the whole nation behind them, I am confident that you will succeed.</p>
<p><strong>Wladimir Putin:</strong> I hope so.</p>
<p><strong>Joseph Blatter:</strong> Of course, I would like to be able to say that I also hope se, but there is the principle of neutrality, which I must observe.</p>
<p>Mr Prime Minister, let me take this opportunity to express gratitude for the Russian government and the Russian Football Union deciding to officially submit an application to host the World Cup in 2018. Regardless of what anyone says about, say, the Olympic Games, this is the world&#8217;s main event, the foremost event, Event Number One. Football is football.</p>
<p>Today, over the course of the day, I had the opportunity to familiarise myself with the progress of Russia&#8217;s preparations to host the World Cup. And let me take this opportunity to explain my football philosophy. I think that the world football championship, the World Cup within the framework of FIFA must leave a legacy. And just such a concept is being realised here in Russia. So the Russian application gives rise to my most earnest sympathy.</p>
<p>Mr Prime Minister, I am very glad that preparations for the World Cup are now being done on a regional level and are proportionally distributed across all of Russia. You mentioned this yourself and also noted that football isn&#8217;t just a game. Indeed, many other things relate to it, such as all of the logistical support &#8211; the streets, railroads and all infrastructure. Not only just the stadiums. Consequently, all of this, of course, will remain in Russia and will be of use to its people.</p>
<p>I would also like to mention the great socio-cultural significance of football and it popularity among youth. Football is really a game that motivates the entire world. And it seems to me that this particularly pronounced in Russia.</p>
<p>It should be recognized that things aren&#8217;t going so well in the world, although the economic crisis has relented a little bit. But in order to overcome it, we, of course, need positive emotions and hopes. This is exactly what football could give.</p>
<p>And on a more personal note &#8211; since we&#8217;re talking about the crisis, let me congratulate you with signing the major agreement with China yesterday.</p>
<p>I would also like to mention the commonality in life philosophy that you and I share. Like you, I am very attached to my mother and I wear her locket. And when I once asked you whether you would like to be rich, you said, &#8220;I am already rich, I have a rich emotional life and rich feelings.&#8221;</p>
<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-5644" title="(c) Government of Russia" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/photolenta_big_photo61-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-5645" title="(c) Government of Russia" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/photolenta_big_photo8-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-5646" title="(c) Government of Russia" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/photolenta_big_photo71-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Getting back to football &#8211; of course, it&#8217;s great that Russia has such a large construction programme for football. This is not only football pitches, but roofed stadiums. Of course, it is very good that youth is lure off the streets and into sport facilities where come to know a game based on respect and discipline. It may be said that football is the school of life. A person who plays football may not become the best footballer, but he will become a better person.</p>
<p><span id="more-5612"></span>Mr Prime Minister, could you ask the question that the media also asks &#8211; &#8220;What are Russia&#8217;s chances to become the host country for the 2018 World Cup?&#8221; I can say that Russia, first of all, is in the race. However, I can say that Russia is a second-tier country and other countries submitted their applications much earlier. However, those documents which I was able to review command respect. I think that if you continue with the same verve and the same attitude, then your chances are good.</p>
<p>And let me also add the following. Regardless of the Russian national team&#8217;s results are, and accordingly those of the Russian Football Union, let me, now in my official capacity, as well as personally, invite you to the World Cup opening ceremony in Johannesburg on June 9 of next year. I hope that you will be able to accept my invitation.</p>
<p><strong>Wladimir Putin:</strong> Thank you very much. Thank you, Mr President for your invitation and your comments.</p>
<p>As for our application, we indeed attach great importance to it, primarily from the point of view of the development of mass sport. We have four locations, four cities where practically, if not everything is ready, then we, independent of the World Cup, will prepare these sites. These are Moscow, St. Petersburg, Kazak and Sochi.</p>
<p>Kazan will host the World Student Games in 2012, and then in Sochi, as you know, there will be the Olympic Games and a facility there will also be ready. Renovation and practically new construction is in progress in St. Petersburg, and in Moscow as well. And we&#8217;re planning another 10 facilities in 10 cities.</p>
<p>I surmise that the very fact of holding such a major event will certainly be a shot in the arm for the development of football in all of Eastern Europe, in any case, in the former Soviet Union.</p>
<p><strong>Joseph Blatter</strong>: You&#8217;ve got me thinking. My philosophy is to bring football to those countries and regions where we haven&#8217;t been before. Accordingly, we are in Africa now.</p>
<p><strong>Wladimir Putin</strong>: I know which button to &#8220;press&#8221; in conversation with you. Because, thanks to your efforts, football has moved beyond South America and Europe. Now the World Cup will be held in Africa. And it is rather effectively developing in North America and Asia as well.</p>
<p>So for us, this movement is in the same direction, because it involves actually creating new infrastructure. Certainly, there will be a push to develop football in particular and mass sport in general. Of course, this is what you said at the start of our conversation &#8211; infrastructure, transport, accommodations, telecommunications systems, utilities, energy supply. And all of this is connected, of course, with environmentally-friendly modern technology.</p>
<p>In general, we are ready to be quite energetic in promoting our application. Of course, ultimately the decision rests with your colleagues, but we will try to do everything to show the advantages of our application. In any case, we will implement our programme, which, as I already said, runs until 2015.</p>
<p><em>source: <a title="Government of the Russian Federation" href="http://www.government.ru/content/" target="_blank">Government of the Russian Federation</a></em></p>
<p><strong>Nachtrag, 18.27 Uhr, fÃ¼r Extremsportler.</strong> Die dazugehÃ¶rige Pressemitteilung der FIFA in <a title="FIFA PM vom 16. Oktober 2009" href="http://www.fifa.com/newscentre/news/newsid=1119275.html#president+blatter+received+vladimir+putin" target="_blank">Englisch</a>:</p>
<blockquote><p>The FIFA President was in Moscow on Wednesday, where he met with Russian Prime Minister Vladimir Putin, Youth, Tourism and Sports Minister Vitaly Mutko and the President of the Russian Football Association. Featuring high on the list of topics discussed were Russia&#8217;s candidature for the FIFA World Cup<sup>TM</sup> in 2018 or 2022 and the important social role the global game can play.</p>
<p>The White House in Moscow was the venue as President Joseph S. Blatter met for talks with Vladimir Putin. &#8220;I was very honoured to be received by Mr. Putin, someone I have known for a long time and with whom I share a passion for sport in general and football in particular,&#8221; explained the FIFA President. &#8220;We speak the same language.&#8221;</p>
<p>Their conversation turned to the issue of Russia&#8217;s candidature for the 2018 and 2022 FIFA World Cups, with their rivals including England, Australia, the United States, Indonesia, Japan, Spain and Portugal, Belgium and the Netherlands, Korea Republic (2022) and Qatar (2022). Mr Putin is naturally standing firmly behind his country&#8217;s bid.</p>
<p>&#8220;Organising a tournament with such prestige would have a catalysing effect on the development of football throughout eastern Europe and especially in the former Soviet Union,&#8221; he explained.</p>
<p>The two dignitaries also addressed the issue of development and football&#8217;s social role. &#8220;We have a football development programme which is due to run until 2015,&#8221; said the Russian Prime Minister. &#8220;Federal funds have been made available for that and the regions have also granted sums. Between now and the end of the year, we intend to build 600 new pitches, including indoor ones.&#8221;</p>
<p>Mr Putin likewise stressed football&#8217;s social and cultural impact throughout the world, particularly in a country with a mixed heritage. That was a point then taken up by Mr Blatter, who stated: &#8220;It has to be said that football is a school of life. A youngster who plays football will not necessarily become a champion, but he&#8217;ll learn about solidarity, respect and fair play.&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8230; und in <a title="FIFA PM vom 16. Oktober 2009" href="http://de.fifa.com/newscentre/news/newsid=1119301.html#fifa+prasident+blatter+ministerprasident+putin+empfangen" target="_blank">Deutsch</a>:</p>
<blockquote><p>FIFA-PrÃ¤sident Joseph S. Blatter weilte am 15. Oktober 2009 zu einem Kurzbesuch in Moskau, wo er mit dem russischen MinisterprÃ¤sidenten Vladimir Putin und Vitaly Mutko, dem Minister fÃ¼r Sport, Jugend und Tourismus, zusammentraf, der gleichzeitig das Amt des PrÃ¤sidenten des Russischen Fussballverbandes inne hat. Im Mittelpunkt der GesprÃ¤che standen die Bewerbung Russlands um die Austragung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft<sup>TM</sup> 2018 bzw. 2022 sowie die soziale Rolle der weltweit beliebtesten Sportart in der Gesellschaft.</p>
<p>ZunÃ¤chst wurde Joseph S. Blatter im WeiÃŸen Haus von Moskau von Vladimir Putin empfangen. &#8220;Ich war sehr geehrt, als mich Herr Putin zu diesem GesprÃ¤ch einlud. SchlieÃŸlich kenne ich ihn schon seit vielen Jahren. Er ist genau wie ich ein begeisterter AnhÃ¤nger des Sports im Allgemeinen und des Fussballs im Besonderen. Wir sprechen also die gleiche Sprache&#8221;, so der FIFA-PrÃ¤sident.</p>
<p>In den GesprÃ¤chen ging es um die die russische Kandidatur fÃ¼r die Austragung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft<sup>TM</sup> 2018 bzw. 2022, fÃ¼r die sich auch England, Australien, die USA, Indonesien, Japan, Spanien, Portugal, Belgien und die Niederlande, die Republik Korea (fÃ¼r 2022) und Katar (ebenfalls fÃ¼r 2022) beworben haben. SelbstverstÃ¤ndlich steht MinisterprÃ¤sident Putin voll hinter der Bewerbung seines Landes: &#8220;Die DurchfÃ¼hrung eines solch groÃŸen Sportereignisses hÃ¤tte eine bedeutende Ausstrahlung auf die Entwicklung des Fussballs in ganz Osteuropa zur Folge, insbesondere im Bereich der ehemaligen Sowjetunion.&#8221;</p>
<p>DarÃ¼ber hinaus stand in den GesprÃ¤chen mit den russischen Gastgebern auch die Entwicklung der sozialen Verantwortung des Fussballs auf der Tagesordnung. &#8220;Wir haben fÃ¼r den Fussball ein Entwicklungsprogramm aufgelegt, das bis zum Jahr 2015 lÃ¤uft. DafÃ¼r wurden finanzielle Mittel aus dem Staatshaushalt der Russischen FÃ¶deration bereitgestellt, und auch die Regionen haben dazu einen Beitrag geleistet. Bis zum Jahresende ist geplant, rund 600 neue SpielstÃ¤tten fertig zu stellen, darunter auch Sporthallen fÃ¼r den Hallenfussball&#8221;, so der russische MinisterprÃ¤sident.</p>
<p>Des Weiteren unterstrich Vladimir Putin die soziale und kulturelle Kraft, die der Fussball Ã¼berall in der Welt ausÃ¼bt, insbesondere in einem Land, das Ã¼ber eine Vielzahl kultureller Wurzeln verfÃ¼gt. Joseph S. Blatter pflichtete ihm bei und erwiderte: &#8220;Es ist unstrittig, dass der Fussball eine Schule fÃ¼rs Leben darstellt. Ein Jugendlicher, der Fussball spielt, wird es zwar nicht in jedem Fall zu Meisterehren bringen, als Mensch lernt er dabei aber solch wichtige Werte wie SolidaritÃ¤t, gegenseitige Achtung und Fairplay kennen und schÃ¤tzen.&#8221;</p></blockquote>
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		<title>HÃ¶r-Befehl! Interview mit einem FriedensnobelpreistrÃ¤ger in spe</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 13:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute Abend, Deutschlandfunk, 23.30 Uhr, Joseph Blatter befragt von Herbert Fischer-Solms und dem Hausherrn: :]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="400" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/iTGAceEyPEY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="400" src="http://www.youtube.com/v/iTGAceEyPEY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<ul>
<li>Heute Abend, <a title="dradio.de" href="http://www.dradio.de/" target="_blank">Deutschlandfunk</a>, <strong>23.30 Uhr</strong>, <a title="tag: Joseph Blatter" href="http://jensweinreich.de/?cat=5" target="_self">Joseph Blatter</a> befragt von Herbert Fischer-Solms und dem Hausherrn:</li>
</ul>
<p><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/10/04/dlf_20091004_2330_d3c9e022.mp3" target="_self">:</a></p>
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		<title>Sepp, ganz stolz: WM-Freitickets fÃ¼r Barack Obama</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 12:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, ich freue mich so fÃ¼r Sepp und Jack. Endlich mal im WeiÃŸen Haus. Fehlt nicht mehr viel bis zum Friedensnobelpreis, den der <a title="tag: Joseph Blatter" href="http://jensweinreich.de/?cat=5" target="_self">Chefaltruist der Weltreligion FuÃŸball</a> dann nach der WM 2010 in SÃ¼dafrika bekommen mag. Ich hÃ¤tte dieser Tage gar keine Screenshots machen mÃ¼ssen von der FIFA-Webseite*, denn wie ich beim Durchsehen der Emails dieser Woche sah, hat die FIFA freundlicherweise ein Foto zur freien VerfÃ¼gung geschickt:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4473" title="Quelle: White House, Pete Souza" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/08/p072709ps-0230.jpg" alt="" width="500" height="360" /></p>
<p>Auf FIFA.com findet sich noch dieses nette Gruppenbild: <span id="more-4472"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4474" title="Screenshot www.fifa.com" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/08/fifa-sepp-white-house.jpg" alt="" width="500" height="363" /></p>
<div>
<p>Mir gefÃ¤llt am meisten, dass neben <a title="tag: Jack Austin Warner" href="http://jensweinreich.de/?cat=664" target="_self">Jack Warner</a>, Spitzname &#8220;Jack the Ripper&#8221; (3. v.r.) auch GeneralsekretÃ¤r JÃ©rÃ´me Valcke (2. v.l.) mit aufs Bild durfte. Warner ist jener Ehrenmann, den Andrew Jennings alsÂ &#8221;<a title="FuÃŸballfunktionÃ¤re oder der Umgang mit der Wahrheit ..." href="http://jensweinreich.de/?p=2099" target="_self"><span style="color: #6b8e23;">FIFAâ€™s serial kleptomaniac</span></a>&#8221; bezeichnet. Valcke, das ist jener Hauptamtliche, der sich nach einem Urteil eines <a title="www.findlaw.com" href="http://fl1.findlaw.com/news.findlaw.com/hdocs/docs/sports/mastercardfifa120706opn.pdf" target="_blank">U.S. District Courts</a>Â nicht wundern darf, wenn man ihn alsÂ SerienlÃ¼gner titulieren wÃ¼rde, oder? Jedenfalls Ã¤uÃŸerte sich damals der Staatsanwalt so:</p>
<blockquote><p>&#8220;We have learned about the six degrees of prevarication, white lies, commercial lies, bluffs, pure lies, straight untruths and perjury. &#8221;</p>
<p>&#8220;<strong><span style="color: #000000;">Mr Valcke even lied when testifying about his lies.</span></strong> But in FIFA&#8217;s world that&#8217;s OK.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich hatte das Dokument, in dem die vielen Unwahrheiten aufgelistet werden, schon einmal verlinkt im Beitrag &#8220;<a title="Gericht rÃ¼gt FIFA ..." href="http://jensweinreich.de/?p=2072#comment-4487" target="_self">Gericht rÃ¼gt FIFA &#8230;</a>&#8221; Aber okay, das ist lang her, inzwischen arbeitet Valcke bestimmt top-korrekt. Und im WeiÃŸen Haus, nun ja, sind schon ganz andere SerienlÃ¼gner ein und aus gegangen.</p>
<p>Die FIFA erklÃ¤rt zum Treffen beim FuÃŸballfan Obama:</p>
<blockquote><p><strong>Joseph S. Blatter lÃ¤dt US-PrÃ¤sident Barack Obama zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010<sup>TM</sup> nach SÃ¼dafrika ein.</strong></p>
<p>Washington/ZÃ¼rich: FIFA-PrÃ¤sident Joseph S. Blatter ist zu Wochenbeginn von US-PrÃ¤sident Barack Obama im Weissen Haus empfangen worden. Mit dem Besuch in Washington endete die viertÃ¤gige Nordamerika-Reise des FIFA-PrÃ¤sidenten. Zu der von Joseph S. Blatter angefÃ¼hrten Delegation gehÃ¶rten Jack Warner, FIFA-VizeprÃ¤sident und PrÃ¤sident der CONCACAF, JÃ©rÃ´me Valcke, FIFA-GeneralsekretÃ¤r, sowie Sunil Gulati, PrÃ¤sident des US-amerikanischen Fussballverbands. WÃ¤hrend seines USA-Besuchs fÃ¼hrte der FIFA-PrÃ¤sident zahlreiche GesprÃ¤che mit Vertretern aus Sport und Politik und besuchte zusammen mitÂ  FIFA-GeneralsekretÃ¤r JÃ©rÃ´me Valcke das Finalspiel des Gold Cup 2009 im Giants Stadium in New York. Beim Treffen im Weissen Haus lud er Barack Obama offiziell zur FIFA Fussball-WM 2010 nach SÃ¼dafrika ein.</p>
<p>Joseph S. Blatter Ã¼berreichte dem US-PrÃ¤sidenten ein persÃ¶nlich signiertes Zertifikat, mit dem Obama und seine Familie zu allen Spielen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010<sup>TM</sup> in SÃ¼dafrika eingeladen sind. Barack Obama will nun prÃ¼fen lassen, wann es ihm mÃ¶glich sein wird, die kommende Fussball-WM zu besuchen.Â </p>
<p>Der amerikanische PrÃ¤sident brachte im GesprÃ¤ch mit Joseph S. Blatter unter anderem die Kandidatur der USA fÃ¼r die Ausrichtung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft<sup>TM</sup> 2018 oder 2022 zur Sprache. Barack Obama anerkannte im Weiteren die Arbeit der FIFA und von FIFA-PrÃ¤sident Joseph S. Blatter. Er lobte speziell die BemÃ¼hungen der FIFA rund um die Weltmeisterschaft 2010 in SÃ¼dafrika, die auch gemeinnÃ¼tzige Arbeit, Bildung und Projekte im Ã¶ffentlichen Gesundheitswesen einschliessen. Joseph S. Blatter schenkte dem US-PrÃ¤sidenten zudem einen Ball vom Finalspiel des KonfÃ¶derationen-Pokals, der vergangenen Juni in SÃ¼dafrika ausgetragen wurde. Die USA unterlagen im Finale Brasilien 2:3.Â </p>
<p><strong>Angeregte GesprÃ¤che mit Schweizer Botschaftern</strong></p>
<p>Unmittelbar nach dem Besuch im Weissen Haus traf sich Joseph S. Blatter mit dem Schweizer Botschafter in den USA, Urs Ziswiler. Der Empfang, an dem auch der PrÃ¤sident des amerikanischen Fussballverbands, Sunil Gulati, teilnahm, fand in der Residenz des Botschafters in Washington statt. Die GesprÃ¤che drehten sich um den Besuch des FIFA-PrÃ¤sidenten im Weissen Haus sowie um schweizerische Sportpolitik. Tags zuvor war der FIFA-PrÃ¤sident in New York bereits mit dem Schweizer UNO-Botschafter Peter Maurer zusammengetroffen. Im GesprÃ¤ch ging es unter anderem um Entwicklungsprojekte mit Hilfe des Fussballs, die die FIFA weltweit &#8211; und besonders auf dem afrikanischen Kontinent &#8211; umsetzt und dabei auch von den Vereinten Nationen unterstÃ¼tzt wird.Â </p>
<p><strong>Fussball in den USA immer populÃ¤rer</strong></p>
<p>Bei einem Treffen am Samstag in New York mit CONCACAF-PrÃ¤sident Jack Warner und US-VerbandsprÃ¤sident Sunil Gulati diskutierte Joseph S. Blatter angeregt das Potenzial fÃ¼r die Weiterentwicklung des Fussballs in den USA. Der FIFA-PrÃ¤sident unterstrich dabei die Wichtigkeit, eigene Stadien fÃ¼r den Fussball zu haben. Die bestehenden amerikanischen Stadien seien oft zu gross. Zudem sprach sich Blatter dafÃ¼r aus, den US-Spielkalender dem internationalen Spielkalender anzupassen. So kÃ¶nnten mehr amerikanische Spitzenspieler dazu gebracht werden, in der heimischen Liga zu spielen. Derzeit sind zahlreiche der amerikanischen Topspieler in Europa unter Vertrag.<strong>Â </strong></p>
<p><strong>Grosse Resonanz in den US-Medien</strong></p>
<p>Das Echo auf den viertÃ¤gigen USA-Besuch des FIFA-PrÃ¤sidenten war in den nordamerikanischen Medien enorm. Das Finale des Gold Cup 2009 zwischen den USA und Mexiko, das vergangenen Sonntag im New Yorker Giants Stadium (New Jersey) ausgetragen wurde und 0:5 endete, fÃ¶rderte das Interesse zusÃ¤tzlich.Â </p>
<p><strong>Offizielle ErklÃ¤rung des Weissen Hauses: </strong>(<a title="White House, Office of the Press Secretary" href="http://www.whitehouse.gov/the_press_office/Readout-of-the-Presidents-Meeting-with-FIFA-President-Joseph-Blatter/" target="_blank">verÃ¶ffentlicht am 27. Juli 2009</a> durch das Office of the Press Secretary)</p>
<p><strong><em>Readout of the President&#8217;s Meeting with FIFA President Joseph Blatter</em></strong><em>Â </em></p>
<p><em>â€žThe President welcomed FIFA President Blatter to the White House and urged Mr. Blatter to give strong consideration to the US bid to host the World Cup in either 2018 or 2022. During the half-hour meeting in the Oval Office, President Obama complimented FIFA on their efforts to incorporate community service, education and public health projects into their plans for staging the 2010 World Cup in South Africa. President Obama thanked Mr. Blatter for inviting him to attend next year&#8217;s event and said he hoped his schedule would allow him to do so. The President also thanked Mr. Blatter for the soccer balls that he brought with him as gift for the President&#8217;s soccer-playing daughters.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>* Ich werde ab jetzt die AbkÃ¼rzungen fÃ¼r SportverbÃ¤nde und Organisationen in GroÃŸbuchstaben ausschreiben. Ich denke, dass bin ich Sepp und Jack the Ripper schuldig. Ist eine Frage des Respekts.</p></div>
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		<title>Ethik-Pause fÃ¼r Lord Coe</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 15:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Entwarnung fÃ¼r Jack the Ripper und alle anderen Klein- und GroÃŸganoven im KÃ¶nigreich Fifa: Sebastian Coe, Lord Coe natÃ¼rlich, MultitaskfunktionÃ¤r (Foto: mit Tony Blair 2005 in Singapur), u. a. IAAF Vice President, Wanna-be-IOC-Member, Chairman of the Fifa Ethics Commission, Chairman of The London Organising Committee for the Olympic Games (LOCOG), wird auch noch Non-executive Director [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2994" title="blair-coe" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/02/blair-coe.jpg" alt="" hspace="5" vspace="5" width="326" height="218" align="left" />Entwarnung fÃ¼r <a href="http://jensweinreich.de/?p=2099" target="_self">Jack the Ripper</a> und alle anderen <a href="http://jensweinreich.de/?p=2072" target="_self">Klein</a>- und <a href="http://jensweinreich.de/?p=2455" target="_self">GroÃŸganoven</a> im KÃ¶nigreich Fifa: Sebastian Coe, Lord Coe natÃ¼rlich, MultitaskfunktionÃ¤r (Foto: mit Tony Blair 2005 in Singapur), u. a. IAAF Vice President, Wanna-be-IOC-Member, Chairman of the Fifa Ethics Commission, Chairman of The London Organising Committee for the Olympic Games (LOCOG), wird auch noch Non-executive Director des englischen Bewerbungskomitees fÃ¼r die <a href="http://jensweinreich.de/?p=2780" target="_self">FuÃŸball-Weltmeisterschaften</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=2651" target="_self">2018</a> und <a href="http://jensweinreich.de/?p=2721" target="_self">2022</a>. Und da Lord Coe ein Ã¼beraus korrekter MultifunktionÃ¤r ist, hat er sich mit Fifa-PrÃ¤sident Joseph Blatter darauf geeinigt, seinen Job als <a href="http://de.fifa.com/aboutfifa/federation/bodies/committee=1882034.html" target="_self">Oberethiker</a> des FuÃŸballs bis Ende 2010 ruhen zu lassen. Interessenskonflikt und so.</p>
<p>Ich bin mir nicht mal sicher, ob jetzt in <a href="http://jensweinreich.de/?p=157" target="_self">Paraguay</a>, <a href="http://jensweinreich.de/?p=1499" target="_self">Buenos Aires</a>, auf Trinidad, in Rio, in <a href="http://jensweinreich.de/?p=1226" target="_self">Moskau</a> und anderswo die Champagnerflaschenkorken ploppen. Denn, ehrlich gesagt, so verbissen hat Lord Coe seinen Job <a href="http://transparencyinsport.org/coe_stays_clear.pdf" target="_blank">sowieso nicht gesehen</a>.</p>
<p>Und Paul Kelso jubelt im Telegraph: <a href="http://www.telegraph.co.uk/sport/football/international/worldcup/4683143/Lord-Coe-to-rescue-World-Cup-2018-team.html" target="_blank"><strong>&#8220;Lord Coe to rescue England&#8217;s World Cup 2018 bid&#8221;</strong></a>. DemnÃ¤chst soll Lord Coe Ã¼brigens Ã¼ber Wasser gehen.</p>
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		<title>SÃ¼dafrika 2010: &#8220;The kingdom of Fifa&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 17:59:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kleiner selbstreferenzieller Nachtrag meinerÂ Reise nach SÃ¼dafrika. Es gab die eine oder andere VerÃ¶ffentlichung, etwa diesesÂ InterviewÂ auf &#8220;Project 2010&#8243;. Bei einer Diskussion im Radiosender SAfm Ã¼ber journalistische Verantwortung und WM-Berichterstattung hatte ich eine ordentliche kleine verbale Auseinandersetzung mit Derek Carstens, Chief Marketing and Commercial Officer des lokalen WM-Organisationskomitees. Wir haben Argumente ausgetauscht. Einen lÃ¤ngeren Beitrag hat Colleen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner selbstreferenzieller Nachtrag <a href="http://jensweinreich.de/?p=2617" target="_self">meiner</a>Â <a href="http://jensweinreich.de/?p=2640" target="_self">Reise</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=2651" target="_self">nach</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=2706" target="_self">SÃ¼dafrika</a>. Es gab die eine oder andere VerÃ¶ffentlichung, etwa <a href="http://www.project2010.co.za/2010_World_Cup_interview_Jens_Weinreich.asp" target="_blank">diesesÂ Interview</a>Â auf &#8220;Project 2010&#8243;. Bei einer Diskussion im Radiosender SAfm Ã¼ber journalistische Verantwortung und WM-Berichterstattung hatte ich eine ordentliche kleine verbale Auseinandersetzung mit Derek Carstens, Chief Marketing and Commercial Officer des lokalen WM-Organisationskomitees. Wir haben Argumente ausgetauscht. Einen lÃ¤ngeren Beitrag hat Colleen Dardagan, eine sehr kundige Kollegin, die sich seit Jahren mit der WM 2010 befasst,Â Ã¼ber mein Seminar in Durban geschrieben. Und siehe, kaum war der Text in <a href="http://www.themercury.co.za" target="_blank">The Mercury</a> verÃ¶ffentlicht, hat sie auch schon ein Interviewangebot von der Fifa bekommen: Sie spricht nun mit <a href="http://jensweinreich.de/?p=1226" target="_self">Hans &#8220;GrÃ¼ezi&#8221; Klaus</a>, dem immer noch neuen Kommunikationsdirektor der Fifa. Manchmal schreibt die Fifa <a href="http://jensweinreich.de/?p=2287" target="_self">Leserbriefe</a>, manchmal werden Interviews arrangiert. Was der Herr Klaus der Kollegin wohl erzÃ¤hlen will?</p>
<blockquote><p>The Mercury, 4 February 2009Â </p>
<p><strong>Keeping a critical eye on Fifa and the World Cup</strong></p>
<p><em>by Colleen Dardagan<span id="more-2943"></span></em></p>
<p>THE Sol Plaatje Institute for Media Leadership at Rhodes University hosted a countrywide tour where German award winning journalist, Jens Weinreich, discussed reporting and the 2010 World Cup with local media representatives. The Mercury&#8217;s Colleen Dardagan attended the event in Durban where Weinreich, who specialises in corruption and politics in sport and has published six books on the subject, encouraged journalists to prepare themselves well for the World Cup. He revealed proven allegations of serious corruption and fraud within Fifa and presented an hour long exposÃ¨ on the life and rise of Sepp Blatter, who was appointed president of the football world body in 1998. He warned that South Africa should not expect too much from the event.</p>
<p>&#8220;WHILE journalists wrote articles about how wonderful the 2006 World Cup would be for Germany, many of them were never really well prepared for the event itself &#8211; they failed to read between the lines.</p>
<p>&#8220;There were about ten so-called scientific studies published before the 2006 World Cup which promised a huge increase in gross domestic product among other things. None of them came true. We even heard that the birth rate went up, the very opposite was true &#8211; Germany had a negative birth rate nine months after the world cup.</p>
<p>&#8220;What has been proven is that mega-events have no lasting influence on societies at all, yet the media continue to print stories about increasing tourism numbers, and the promises of a booming economy. During the 1998 World Cup in France the country actually lost visitors. People didn&#8217;t want to go where they knew they were going to have to pay double for a hotel room. Similarly in 2004 in Greece 30% of usual visitors stayed away during the Olympic Games. The Beijing games were different, China discouraged visitors.</p>
<p>&#8220;And the view in Germany about South Africa is violence, violence, violence. That is the only question they are asking about coming here.&#8221;</p>
<p>Weinreich said the success of the German event was because of the good weather, the success of the national football team and, of course, the organisation &#8211; a mix of all.</p>
<p>&#8220;All we had was a big party and after the referee made his last decision it was just another day. Similarly, the expectation that the World Cup will solve all the problems in South Africa is false. A party cannot solve a society&#8217;s problems.&#8221;</p>
<p>Weinreich said while journalists needn&#8217;t always be critical in their writing, they shouldn&#8217;t believe spin doctors and should be prepared to read between the lines. &#8220;They want to tell us that the World Cup and Olympic Games are a plus, but if you look behind it you will find it&#8217;s not necessarily true. It&#8217;s always the same promises, but of the four bids I have covered in Germany, two have ended up in parliamentary investigations and the third, which was the 2006 bid for the German World Cup has also raised serious questions, particularly relating to construction contracts. The fourth is the 2018 Olympic Winter Games bid for the city of Munich. I look forward to seeing how that works out,&#8221; he said.</p>
<p>Also, Weinreich warned, that in 2010 South Africa would feel Fifa&#8217;s influence. &#8220;From next year this won&#8217;t be South Africa anymore, it will be the kingdom of Fifa. The World Cup is not owned by the fans, the media or the host country, it is owned by Fifa, to be precise, the 24 members of the Fifa executive board. And if you were to read the biographies of these members you would be shocked. Many of them were and are under investigation for fraud. I have often wondered why journalists in South Africa have never questioned how LOC president, Ivan Khoza, became a leader.</p>
<p>&#8220;Journalists should be asking who is paying for the 2010 World Cup and who is earning the profits. They should understand the difference between the organisational and infrastructural budget. In Germany they had almost no understanding of this. In 2006 I saw only two big pieces about the finance of the World Cup, there was no deep investigation &#8211; yet there is only one flow; Fifa gets all the money.&#8221;</p>
<p>However, Weinreich warned there were cases where journalists who criticised Fifa had been barred from accreditation from previous events. &#8220;If you are too critical it&#8217;s easy to keep you out, but you have to stay optimistic, do the homework and stay connected internationally.&#8221;</p>
<p>He also encouraged journalists to keep their eyes on stories relating to ticketing. &#8220;For every 64 games, 24 people (members of the Fifa executive) get free tickets. There are 208 associations who have rights to apply for tickets. If you add that up it comes to hundreds of thousands of tickets. A lot of them make there way onto the black market. In the past we have found black market tickets with the names of high ranking Fifa officials on them.</p>
<p>&#8220;The Fifa vice-president, Jack Warner, a history teacher by profession, was labelled in a report by Ernst &amp; Young as one of the masters in black market ticket trade. He has his own travel agency, Simpaul Travel &#8211; he organises the whole package. But it&#8217;s the same story &#8211; nothing happens to him.</p>
<p>&#8220;There are so many opportunities for corruption (in Fifa) &#8211; it&#8217;s an international, crooked business and it&#8217;s our job, as journalists, to bring the links together.&#8221;</p>
<p>In the documentary, Fifa president, Sepp Blatter described the organisation as a family. &#8220;The concept of family is important to me. Football can replace a family. Football is the most popular sport, more than religion, race or culture, more than the Catholic Church. When we have problems in the family, we deal with them in the family. They are not brought in front of real courts &#8211; they (the courts) are not part of the family,&#8221; he said.Â </p></blockquote>
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		<title>&#8220;2018? Warner gives England the Mexican Wave Goodbye&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 00:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrew Jennings</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grafik: Screenshot vom Sunday Herald Oh ja, ich glaube nicht, dass ich zu viel versprochen habe: Der putzige Doppelwettbewerb um die FuÃŸball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022, erdacht von Sepp dem Unfehlbaren, wird uns noch viel Freude bereiten. Ein Gastbeitrag von Andrew Jennings, der an Sepps Hofe seit sechs JahrenÂ nicht mehr geduldet wird, der also keine Akkreditierungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2783" title="sunday-herald-fifa-kl" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/02/sunday-herald-fifa-kl.jpg" alt="" width="500" height="293" /></p>
<p><small>Grafik: Screenshot vom <a href="http://transparencyinsport.org/Warner_Gives_Mexican_Wave_Goodbye/How-the-World-Cup-will-be-won.pdf" target="_blank">Sunday Herald</a></small></p>
<p><em>Oh ja, ich glaube nicht, dass ich zu viel versprochen habe: Der <a href="http://jensweinreich.de/?p=2651" target="_self">putzige Doppelwettbewerb</a> um die FuÃŸball-Weltmeisterschaften <a href="http://jensweinreich.de/?p=2721" target="_self">2018 und 2022</a>, erdacht von <a href="http://jensweinreich.de/?p=1484" target="_self">Sepp</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=1163" target="_self">dem</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=1226" target="_self">Unfehlbaren</a>, wird uns noch viel Freude bereiten. Ein Gastbeitrag von </em><strong>Andrew Jennings</strong><em>, der an Sepps Hofe seit sechs JahrenÂ nicht mehr geduldet wird, der also keine Akkreditierungen fÃ¼r Fifa-Events erhÃ¤lt. AJ konzentriert sich einmal mehr auf Jack the Ripper:</em></p>
<p>By Andrew JenningsÂ </p>
<p>Jack Warner must have his World Cup. <a href="http://jensweinreich.de/?p=2099" target="_self">FIFA&#8217;s serial kleptomaniac</a>, now 65, knows that 2018 is his last chance to acquire the world&#8217;s most lucrative sports event and, with his greedy family, loot it. Where does he want it? Mexico.</p>
<p>If anything goes awry, the USA is the fallback. Both countries are captive members of Concacaf, the regional FIFA franchise controlled from Trinidad by Warner.</p>
<p>It&#8217;s unthinkable that the Warners would let a World Cup and the once in a lifetime chance to skim TV rights, marketing and hotel packages slip through their fingers. And of course they are well-practiced as the biggest ticket racketeers ever.</p>
<p>When they staged FIFA&#8217;s Under-17 championship in Trinidad in 2001, I was there to see them snaffle fast food and beverage contracts in the stadiums, security, hotels, the IT business and, with the personal approval of FIFA president Blatter, their travel agency got all 15 teams&#8217; flight tickets. The construction contracts came earlier.Â </p>
<p>In 2007 Warner told the BBC that his franchise must host 2018 saying, â€˜There are moves to give it to England. I must fight that. I really don&#8217;t believe that we should lay down and play dead to anyone who wants to take the World Cup from Concacaf.&#8217; Only two countries in Warner&#8217;s franchise could stage the championship: Mexico and America.<span id="more-2780"></span></p>
<p>For the last few years Blatter has jerked football around, promising, then withdrawing, rotation around the continents. This obfuscation smells of a pact perfected in FIFA&#8217;s shadows.</p>
<p>What is that deal? Warner boasted in 2003, â€˜I have told Mr Blatter that whenever he is running for election do not come to campaign in Concacaf. He doesn&#8217;t have to. Don&#8217;t waste his time. Concacaf has 35 votes. He gets 35.&#8217; Blatter gets the FIFA Presidency for Life; Warner gets all the money he can bank, all the tickets he can tout. Ever noticed that when caught racketeering, Blatter inevitably protects him?Â </p>
<p>And at last, his own World Cup in a country rarely troubled by business transparency. The downside with America is all that freedom of information &#8211; and picky business regulators.</p>
<p>Why so sure about Mexico? Drop by Warner&#8217;s vast, private commercial leisure, health club and convention complex, with artificial pitch in Trinidad &#8211; the Centre of Excellence &#8211; all paid for by FIFA.</p>
<p>One salon is named after Herr Blatter. It should be. He provided the cash. The other big one is the Guillermo Canedo Hall. Mexican TV mogul Canedo was a member of FIFA&#8217;s ruling group from 1962 until his death in 1997. His understandings with president Joao Havelange brought the World Cup to Mexico in 1970 and again in 1986 and truckloads of dollars for Canedo&#8217;s Televisa company.</p>
<p>Canedo&#8217;s son, another Guillermo, became a vice-president of Warner&#8217;s Concacaf in 2003, the same year he was appointed boss of Televisa International. He also sits on FIFA&#8217;s Marketing and Television advisory board.</p>
<p>Can Warner pull it off? Mexico and the USA have adequate facilities &#8211; and delivered in the past. Rival bids, hobbled by the global financial meltdown, will struggle to find funding for stadiums, new roads and hotels by December next year.</p>
<p>So Russia&#8217;s bid &#8211; as oligarchs seek buyers for their yachts &#8211; may be as credible as the soon to evaporate bids from impoverished Indonesia, sweltering Qatar and confused Japan and Korea.</p>
<p>Blatter&#8217;s banning two-country bids looks part of the conspiracy. Holland/Belgium are more compact than England, the trains are better and so is the beer. Spain/Portugal is only slightly larger. France in 1998 was bigger. What&#8217;s the problem? They are the problem. They are surplus to requirements.</p>
<p>An early bath looms for Holland/Belgium with Portugal abandoned on the bench by Spain &#8211; which may stagger on to become, with England, Europe&#8217;s two bids.</p>
<p>UEFA is likely to favour Spain. Their boss Angel Villar Llona is tight with Blatter and active on FIFA&#8217;s refereeing committee. England&#8217;s Geoff Thompson, who elbowed the moral John McBeth aside, is the only FIFA vice-president that <em>never</em> comes up on my Google searches. Invisible.</p>
<p>Australia? The irritating thought won&#8217;t go away that billionaire Frank Lowy&#8217;s bid is to divert attention from tax probes into his business empire &#8211; and why his son Peter pleaded the fifth when questioned on Capitol Hill last year about the family&#8217;s secret accounts in Lichtenstein.</p>
<p>FIFA&#8217;s leaders are fond of Frank and luxuriating on his yacht, lengthy enough to squeeze between two penalty areas &#8211; but the berth stops there.</p>
<p>The fantastical notion that England is â€˜front-runner&#8217; has been invented by London reporters. The only way to <em>know</em> is to poll the 23 voting members at FIFA &#8211; and they do <em>omerta</em>. Likely scenario: Spain and England bruise each other, America withdraws and Televisa pulls clear to win it. For the English, it may be the Mexican wave &#8211; goodbye.</p>
<p>I tipped Warner to win seven months ago in these pages. A familiar voice was assuring me, â€˜I hope you enjoy Mexico or the States, England isn&#8217;t even being discussed in private.&#8217; That was the weekend Capello dragged a tired team to Trinidad and Warner made a killing touting tickets.</p>
<p>As last weekend neared I worried; had my source failed me? Then, as deadline loomed, both countries declared. Phew. The Voice was back on last week. â€˜Didn&#8217;t I tell you? And they&#8217;ve given Wembley the UEFA Champions League Final, it&#8217;s a sop.&#8217;</p>
<p>Once you know The Fix is in, as it was with the last two World Cup campaigns, there&#8217;s not a lot more for reporters to write. But that doesn&#8217;t fill pages in London papers so we are inveigled into another fantasy: the whimsy that among the 23 voters are some waverers who might be seduced by a lavishly-illustrated history of Hillsborough, lunch with Mrs Windsor at Windsor and bedtime coca at Claridges. More up-market scoff at Downing Street, Parliament and other eateries. But the buggers live like that all the time, chauffeured around the Michelin Guide.</p>
<p>The Voice tells me that Warner already has 12 votes locked up &#8211; Victory! &#8211; and maybe 13. Here&#8217;s how the numbers are running.</p>
<p>Warner starts with three votes. His and his two handpicked Concacaf sidekicks on FIFA&#8217;s executive committee, perfectly round Chuck Blazer from Trump Tower, New York and his other home, Paradise Island, Nassau, and Guatemala&#8217;s Rafael Salguero. Hands up everyone who ever heard of this Master of the Football Universe. He says he is a lawyer for banks. I didn&#8217;t think anybody these days admitted working for banks.</p>
<p>Shift south and there&#8217;s three easy pulls in Latin America. Don Julio Grondona, the noted anti-Semite from Argentina, chairs FIFA&#8217;s finance committee and Warner is his deputy. What do they do with FIFA&#8217;s money? Swiss Investigating Magistrate Thomas Hildbrand is trying to find out.</p>
<p>Another kindred spirit is Ricardo Teixeira, son-in-law of former FIFA president Joao Havelange, himself no stranger to corruption allegations. Tricky Ricky bosses Brazil&#8217;s national association. The most recent investigation said it is, â€˜a den of crime, anarchy, incompetence and dishonesty.&#8217;</p>
<p>The terrible trio is made whole by Paraguay&#8217;s Nicolas Leoz. He&#8217;s presided over the Latin American franchise since 1986. Last time England was bidding Sir Bobby Charlton was dispatched to Asuncion to court him, just days after Leoz had secretly trousered a $100,000 <a href="http://jensweinreich.de/?p=2072" target="_self">kickback from ISL</a>, the company given World Cup marketing rights. A month later Leoz was hosted in London by the FA, lunched at the House of Commons, dined at Lancaster House and then collected a further $30,000 from ISL. How are we doing? Look&#8217;s like we&#8217;re up to six for Televisa.</p>
<p>At this point I need to tell you that last December Herr Blatter, speaking of the campaign for 2018, assured us, â€˜Of course fair play will be the order of the day&#8217; and you must wonder if he was bonging with Michael Phelps.</p>
<p>Warner&#8217;s been in Nigeria recently giving support to a FIFA voter in distress, Dr Amos Adamu. Readers will recall Amos was denounced for corruption and fired from their Sports Ministry. Warner will be back in Lagos later this week with light-fingered Leoz, guests of the African regional franchise congress.</p>
<p>Which way will Africa&#8217;s leader Issa Hayatou swing? And new boy from Ivory Coast, Jacques Anouma? The fourth voter, Slim Chiboub from Tunisia, was involved in some curious backroom activities when Germany was desperately trying to pull ahead of South Africa to grab 2006. Which they did.</p>
<p>After listening to my well-informed friends in West Africa I&#8217;m compelled to write that all four African votes will back Jack. That&#8217;s 10 &#8211; two more than Europe can muster Â - and Mexico is ordering Corona by the truckload.</p>
<p>Thailand&#8217;s Worwai Makudi was helped to see Germany&#8217;s case for 2006. Jack should be his man. That&#8217;s 11 on the board. You wouldn&#8217;t think that Asian franchise boss Mohamed Bin Hammam, a copiously rich fellow from Qatar, would ever need any help. Suddenly his leadership faces two well-funded challenges and he needs help. Hello Jack. That&#8217;s 12 of 23 &#8211; Bingo!</p>
<p>Maybe Jack will score more. Russia&#8217;s delegate has his own way of looking at these things and we know little about the new guy from Oceania, Tahiti&#8217;s Raynald Temarii, whose first language is French and says he once followed Liverpool.</p>
<p>England might add two votes from the Japanese and Korean delegates to Europe&#8217;s eight. Much might change before the vote in December 2010 but for now, it seems that Jack&#8217;s past the post.</p>
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		<title>FuÃŸball-WM 2018/2022: die Kandidatenliste</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 16:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Teilnehmerfeld am aufregendsten WM-Wettbewerb aller Zeiten steht fest. Einen Tag nach Meldeschluss teilt der FuÃŸball-Weltverband Fifa soeben die Interessenten mit: Australien Belgien und die Niederlande England (Ausrichter 1966) Indonesien Japan (Co-Ausrichter 2002) Korea (Co-Ausrichter 2002) Mexiko (1970, 1986/fÃ¼r Kolumbien) Katar Russland Spanien und Portugal (Spanien war 1982 Ausrichter) USA (1994) Im Vergleich zu den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Teilnehmerfeld am <a href="http://jensweinreich.de/?p=2651" target="_self">aufregendsten WM-Wettbewerb aller Zeiten</a> steht fest. Einen Tag nach Meldeschluss teilt der FuÃŸball-Weltverband Fifa soeben die Interessenten mit:</p>
<ol>
<li>Australien</li>
<li>Belgien und die Niederlande</li>
<li>England (Ausrichter 1966)</li>
<li>Indonesien</li>
<li>Japan (Co-Ausrichter 2002)</li>
<li>Korea (Co-Ausrichter 2002)</li>
<li>Mexiko (1970, 1986/fÃ¼r Kolumbien)</li>
<li>Katar</li>
<li>Russland</li>
<li>Spanien und Portugal (Spanien war 1982 Ausrichter)</li>
<li>USA (1994)</li>
</ol>
<p>Im Vergleich zu den bisher auch von mirÂ genannten Kandidaten gibt es folgende Ã„nderungen: Bewerbungen aus China und Kanada liegen nicht vor &#8211; dafÃ¼r haben die Koreaner noch einmal Lust auf die WM. Die neuste Wasserstandsmeldung: <a href="http://jensweinreich.de/?p=2099" target="_self">Jack the Ripper</a> soll ganz scharf darauf sein, die WM in die CONCACAF-Region zu bekommen &#8211; also zum dritten Mal nach Mexiko (kaum vorstellbar, aber da sitzen seine Freunde mit den Geldscheinen) oder zum zweiten Mal in die USA. Die Angst wÃ¤chst, natÃ¼rlich, in England.</p>
<p>Die <a href="http://de.fifa.com/aboutfifa/federation/releases/newsid=1014153.html#groÃŸes+interesse+bedeutendsten+fifa+wettbewerb" target="_blank">Fifa-Pressemitteilung</a> von heute Nachmittag, interessant der Hinweis auf die Fifa-Ethikkommission. Ich hatte zuletzt ja von dem GerÃ¼cht berichtet, Jack Warner und Chuck Blazer seien dem viel beschÃ¤ftigten und groÃŸmÃ¼tigen Oberethiker Lord Coe noch eine ErklÃ¤rung schuldig:<span id="more-2721"></span></p>
<blockquote><p><em>FIFA Fussball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022</em></p>
<p><strong>Grosses Interesse am bedeutendsten FIFA-Wettbewerb</strong>Â </p>
<p>FÃ¼r die Ausrichtung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaften 2018 und/oder 2022 sind bei der FIFA fristgerecht bis zum 2. Februar 2009 elf offizielle InteressenserklÃ¤rungen eingegangen. Damit haben in alphabetischer Reihenfolge folgende MitgliedsverbÃ¤nde offiziell ihr Interesse an der Ausrichtung des bedeutendsten FIFA-Wettbewerbs bestÃ¤tigt: Australien, Belgien und die Niederlande, England, Indonesien, Japan, die Republik Korea, Mexiko, Katar, Russland, Spanien und Portugal sowie die USA.<em> </em></p>
<p>â€žEs ist bemerkenswert, dass sich so viele erstklassige Kandidaten fÃ¼r die Ausrichtung unseres wichtigsten Wettbewerbs interessieren&#8221;, erklÃ¤rte FIFA-PrÃ¤sident Joseph S. Blatter. â€žUnsere Welt ist so schÃ¶n und kulturell so vielfÃ¤ltig, aber auch voller Menschen, fÃ¼r die elementarste Rechte und Frieden noch immer nicht Alltag sind. Die FIFA hat deshalb die Pflicht, der Welt die Hand zu reichen und sie Ã¼ber den HoffnungstrÃ¤ger Fussball zu berÃ¼hren und zusammenzufÃ¼hren.</p>
<p>Mit der aktuellen Weltwirtschaftskrise ist das Leben vieler Menschen noch prekÃ¤rer geworden. Der Fussball hat die einzigartige Kraft, die Menschen zu vereinen und ihnen Hoffnung, Lebensmut und Freude zu spenden.</p>
<p>Dies gilt insbesondere fÃ¼r die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft, die wahrlich weltumspannend ist. Aus diesem Grund hat die FIFA die mÃ¶glichen Bewerber aufgefordert, sich mithilfe dieser Kraft fÃ¼r mehr SolidaritÃ¤t und positive VerÃ¤nderungen in unserer Welt einzusetzen und so vielen Menschen ein besseres Leben zu schenken &#8211; getreu dem FIFA-Motto: FÃ¼r das Spiel. FÃ¼r die Welt. Â </p>
<p>Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 sind sehr begehrt. Die FIFA setzt deshalb alles daran, ein faires Verfahren zu garantieren. Aus diesem Grund wird die FIFA-Ethikkommission am Verfahren beteiligt.&#8221;</p>
<p>Die FIFA wird den MitgliedsverbÃ¤nden, die offiziell ihr Interesse an der Ausrichtung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 erklÃ¤rt haben, am 16. Februar das Bewerbungsformular zusenden.</p></blockquote>
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		<title>&#8220;UngefÃ¤hr zwÃ¶lf Stadien&#8221;: Bewerbung um die FuÃŸball-WM 2018/2022</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 22:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mal was anderes, bevor ich mich auf den Weg von Durban nach Kapstadt mache: Das ist der Fingerprintsensor an der TÃ¼r zu Sepp Blatters BÃ¼ro. Da gibt es keinen SchlÃ¼ssel. Wer wÃ¼rde nicht seinen Finger gern mal da drauf legen und sich Zugang zu den gut behÃ¼teten Geheimnissen der FuÃŸballwelt verschaffen. Aber ich schweife wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal was anderes, bevor ich mich auf den Weg von Durban nach Kapstadt mache: Das ist der Fingerprintsensor an der TÃ¼r zu Sepp Blatters BÃ¼ro. Da gibt es keinen SchlÃ¼ssel.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2658" title="fingerprint" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/01/fingerprint.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Wer wÃ¼rde nicht seinen Finger gern mal da drauf legen und sich Zugang zu den gut behÃ¼teten Geheimnissen der FuÃŸballwelt verschaffen. Aber ich schweife wieder ab, deshalb geschwind zum Thema:</p>
<p>&#8220;UngefÃ¤hr zwÃ¶lf Stadien&#8221;, viel mehr braucht es eigentlich nicht, um eine FuÃŸball-WM auszutragen. Nun ja, einÂ bisschen Infrastruktur noch, schon kann es losgehen. So steht es Im <a href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/01/20182022invitationtobidcircularda.pdf" target="_blank">Zirkularschreiben</a> des Weltverbandes Fifa zur Bewerbung um die Weltmeisterschaften 2018 und 2022. Die Meldung des Tages kommt ja, wie ich finde, aus Indonesien. Denn neben Australien, England, Russland, Holland/Belgien, Spanien/Portugal, Katar, China, USA, Mexiko, Kanada, Japan (soweit mal die Liste echter und unechter Kandidaten) mag nun auch <a href="http://www.thejakartaglobe.com/home/article/7783.html" target="_blank">Indonesien mitbieten</a>.</p>
<blockquote><p><span class="charo_u68">The Indonesian football federation, or PSSI, officially expressed interest in staging the tournament to FIFA, the sportâ€™s governing body, late Tuesday in Zurich, becoming the sixth potential host to add its name to the list of hopefuls ahead of Mondayâ€™s deadline.</span></p></blockquote>
<p><span class="charo_u68">PersÃ¶nlich freue ich mich sehr darÃ¼ber, weil ich denke, im Verlaufe dieser Bewerbung kann ich mal wieder die alten Geschichten Ã¼ber einen meiner Lieblingsganoven (gewiss, ich benutze diese Vokabel inflationÃ¤r) ausgraben und aktualisieren: <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2004/0223/sport/0041/index.html" target="_blank">Mohammad Bob Hasan</a>. Das wird unterhaltsam,Â dieses <a href="http://jensweinreich.de/?p=1163" target="_self">Ganoventreffen</a>Â </span><span class="charo_u68">bei der WM-Bewerbung, ich verspreche es.Â Wenn Taiwantschik auf Bob Hasan, <a href="http://jensweinreich.de/?p=2099" target="_self">Jack the Ripper</a>, <a href="http://jensweinreich.de/?s=grondona" target="_self">Don Julio</a>, <a href="http://jensweinreich.de/?p=157" target="_self">Ricardo und Nicolas</a> trifft und <a href="http://transparencyinsport.org/Sepp_Blatter_toasts_mobster/blatter_toasts_mobster.html" target="_blank">Russisch Roulette</a> spielen will,Â wird das bestimmt eine Gaudi.<em> (F</em></span><span class="charo_u68"><em>Ã¼r AnwÃ¤lte: ich bezeichne nicht jede der Personen in den soeben verlinkten BeitrÃ¤gen als Ganoven und distanziere mich ausdrÃ¼cklich davon, mir unter UmstÃ¤nden unterstellen zu wollen, ich hÃ¤tte den Fifa-PrÃ¤sidenten als solchen tituliert, was ich nicht vor hatte, nie vorhaben werde und selbstverstÃ¤ndlich ganz differenziert betrachte.)</em></span></p>
<p><span class="charo_u68">Als auÃŸerordentlich interessierte Beobachter dÃ¼rfen wir uns sehr auf diesen wunderbaren Wettbewerb um die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 freuen. Ich sage: Danke, Sepp! U</span><span class="charo_u68">nd die EnglÃ¤nder &#8211; wie mein alter Kumpel <a href="http://www.bbc.co.uk/blogs/thereporters/mihirbose/2009/01/england_set_for_tough_2018_bat.html" target="_blank">Mihir Bose</a>, der bereits die Stimmen der 24 Fifa-Exekutivmitglieder hochrechnet, und er ist wirklich sehr gut bei diesen HochrechnungenÂ - machen sich schon wieder in die Hosen.</span></p>
<p><span class="charo_u68">Am kommenden Montag ist alsoÂ Bewerbungsschluss fÃ¼r die FuÃŸball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022. Fifa-PrÃ¤sident BlatterÂ hatte vor einem halben Jahr auf dem Kongress in Sydney seinen Plan durchgepeitscht, die Weltmeisterschaften gemeinsam zu vergeben. Mit dieser Idee Ã¼berraschte der <a href="http://jensweinreich.de/?p=1427" target="_self">flotte</a> Sepp offenbar sogar die Verfasser der Fifa-Pressemitteilungen, dennÂ die doppelte Bewerbung war damals <a href="http://de.fifa.com/aboutfifa/federation/bodies/media/newsid=783716.html#ja+zielen+ratifizierung+wada+kodex" target="_blank">nicht wirklich ein Thema</a>. So viele MerkwÃ¼rdigkeiten, kleine und groÃŸe. Vor zwei Wochen nun der Zirkularbrief. </span><span class="charo_u68">Interessenten kÃ¶nnen sich â€žentweder fÃ¼r 2018 oder fÃ¼r 2022 oder fÃ¼r beide Turniere&#8221; bewerben. </span><span class="charo_u68">Stolz teilte die Fifa mit, die kuriose WM-Ausschreibung betrÃ¤fe fÃ¼r 2018 immerhin 145 NationalverbÃ¤nde, fÃ¼r die WM 2022 sogar 198. Da wurden FuÃŸball-Giganten wie Vanuatu, Anguilla, Andorra oder die FarÃ¶er Inseln einfach mitgezÃ¤hlt. TatsÃ¤chlich kommen weniger Nationen in Frage. FÃ¼r 2018 dÃ¼rfen sich nur Afrikaner und SÃ¼damerikaner nicht bewerben, die 2010 (SÃ¼dafrika) und 2014 (Brasilien) die WM austragen. FÃ¼r 2022 fallen sÃ¼damerikanische Bewerber aus.</span></p>
<p>Bis 2. Februar muss das Interesse schriftlich bekundet werden. Im MÃ¤rz wird das Bewerbungsformular eingereicht, im Mai 2010 das Bewerbungsbuch &#8211; und im Dezember 2010 entscheiden die 24 Mitglieder des Fifa-Exekutivkomitees Ã¼ber beide TitelkÃ¤mpfe. Noch einmal dieÂ Liste potenzieller und tatsÃ¤chlicher Kandidaten, die wir am Montag &#8220;offizialisieren&#8221; (Â© Blatter, Sepp) kÃ¶nnen:Â Indonesien, England, Australien, Japan, China, USA, Kanada, Mexiko, Russland, die Doppelbewerbungen von Spanien/Portugal und Holland/Belgien &#8211; und natÃ¼rlich Katar, Heimat des Fifa-Exekutivlers <a href="http://jensweinreich.de/?page_id=31" target="_blank">Mohamed Bin Hammam</a>, der auch PrÃ¤sident der Asien-KÃ¶nfederation (AFC) ist. Wichtig zu wissen, denn Australien ist kÃ¼rzlich aus der ozeanischen KonfÃ¶deration in die asiatische gewechselt. Die Australier, deren Regierung bereits 45 Millionen Dollar fÃ¼r die Bewerbung genehmigt hat, betrachten sich kÃ¼hn sich als Favoriten fÃ¼r 2018. (Im australischen Verband hat Ã¼brigens einige Jahre Corinne Blatter gearbeitet, die Tochter des GroÃŸmeisters, die dem Papa 1998 den Fifa-Wahlkampf mit organisiert hat und heute daheim in Visp u. a. <a href="http://www.erfolgswelle.ch/downloads/Sepp_Blatter_Flyer.pdf" target="_blank">seine Stiftung</a> betreut, dieÂ &#8221;Sepp Blatter Football and Humanity Foundation&#8221;.</p>
<p>In der FÃ¼hrungsposition wÃ¤hnen sich natÃ¼rlich auch die EnglÃ¤nder, die einmal mehr mit tollpatschigen sportpolitischen Einlagen aufwarten. Lord David Triesman, Chef der Football Association (FA), hat kÃ¼rzlich ausgerechnet den ehemaligen Fifa-KommunikationsdirektorÂ  und <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/1209/sport/0005/index.html" target="_blank">Pet Shop Boy</a> Markus Siegler und den langjÃ¤hrigen Blatter-Berater Peter Hargitay davon gejagt. Siegler und Hargitay <a href="http://www.guardian.co.uk/sport/2009/jan/21/danny-cipriani-rugbyunion" target="_blank">sollten</a> <a href="http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/football/internationals/7106173.stm" target="_blank">helfen</a>, dieÂ WM zu akquirieren. <a href="http://transparencyinsport.org/hargitay_article.pdf" target="_blank">Das ist irgendwie schief gelaufen</a>.Â Der aktuelle Stand:<span id="more-2651"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2656" title="aufzeichnen" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/01/aufzeichnen.jpg" alt="" width="428" height="241" /></p>
<ul>
<li>Triesman ist laut Charles Sale (Daily Mail) in der Kritik, weil er sich fÃ¼r 2009 und 2010 einen <a href="http://www.dailymail.co.uk/sport/football/article-1127469/CHARLES-SALE-Triesman-Gill-World-Cup-bid-pay-showdown.html" target="_blank">Bonus von 100.000 Pfund</a> jÃ¤hrlich als Chef des Bewerbungskomitees genehmigen will (oder schon hat).</li>
<li>Siegler,Â als Mann an der Seite des Schlagersternchens Marianne Canthomen Ã¼brigens Stammgast im Boulevard (was Sepp nicht gefallen hat, weil Markus die <a href="http://www.schweizer-illustrierte.ch/leute/aktuell/2009/01/Marianne-cathomen-und-markus-siegler.php" target="_blank">besseren SchlagzeilenÂ und Videos</a> hatte),Â will PrÃ¤sident des Schweizer FuÃŸballverbandes werden; gewÃ¤hlt wird im Juni 2009.</li>
<li>Hargitay pflegt seine guten Beziehungen zu Bin Hammam (stimmt doch, Peter?).</li>
<li>Und England hatte bereits vor der indonesischen Bewerbung Angst, und zwar, seitÂ vor zehn Tagen Spanien und Portugal ihre gemeinsame Bewerbung bekundet haben. Schon werden die Stimmenpakete berechnet und die drei Exekutivmitglieder aus SÃ¼damerika Ã¤ngstlich den Iberern zugeschrieben.</li>
</ul>
<p>Die Kombination aus zwÃ¶lf potenziellen Bewerbern und zwei Weltmeisterschaften ergibt unzÃ¤hlige sportpolitische LÃ¶sungsmÃ¶glichkeiten. Zumal als Faktoren noch die laufende Olympiabewerbung fÃ¼r die Sommerspiele 2016 berÃ¼cksichtigt werden muss &#8211; so wird sich Japan nur fÃ¼r eine FuÃŸball-WM bewerben, wenn Tokio nicht Olympiastadt wird -, und die wichtigste Personalie der Fifa: Denn Joseph Blatter will im Sommer 2011, dann wÃ¤re er 75 Jahre alt, seine vierte Amtszeit antreten. Blatter wird die Doppel-WM-Bewerbung geschickt nutzen, um Stimmenpakete zu verschieben und AbhÃ¤ngigkeiten zu schaffen. Die bringt besonders seinen langjÃ¤hrigen Stimmenbeschaffer und nunmehrigen WM-Bewerber Bin Hammam in die Bredouille, galt er doch als mÃ¶glicher Kronprinz des Schweizer Patriarchen. Mal sehen, ob der Franz auch mitspielen mag und vielleicht sogar sein alter Spezie Fedor Radmann wieder auftaucht.</p>
<p>Der gerissene Taktiker Blatter hat noch einen juristisch-politischen Trumpf in der Hand: Denn schlieÃŸlich will er die 2008 vom Fifa-Kongress verabschiedete, umstrittene <a href="http://de.fifa.com/aboutfifa/federation/bodies/media/newsid=783638.html#fifa+kongress+unterstutzt+ziele" target="_blank">6+5-Regel</a> durchsetzen. Die Fifa will, dass ab der Saison 2010 in Klubmannschaften mindestens sechs einheimische und maximal fÃ¼nf auslÃ¤ndische Spieler in der Startformation stehen. Dies verstÃ¶ÃŸt klar gegen europÃ¤isches Recht, weshalb Blatter &amp; Co. mÃ¤chtig Lobbyarbeit betreiben. Die europÃ¤ischen Sportminister haben die EU-Kommission kÃ¼rzlich aufgefordert, das Vorhaben zu Ã¼berprÃ¼fen. <a href="http://de.fifa.com/aboutfifa/federation/releases/newsid=1005150.html#blatter+erfreut+uber+konstruktive+gesprache+eu+kommission" target="_blank">Am Montag</a> debattierte Blatter mit IOC-PrÃ¤sident Jacques Rogge und anderen hochrangigen FunktionÃ¤ren mit EU-Kommissar Jan Figel in Lausanne. Ã„ndert Europa nicht die Gesetze zugunsten der Fifa, dÃ¼rfte/kÃ¶nnte Blatter sich querstellen: Dann mÃ¼sste England, das sich sehnlichst die WM 2018 wÃ¼nscht, vielleicht sogar bis 2030 warten.</p>
<p>Die Kernfrage, warum zwei Weltmeisterschaften im Paket vergeben werden, hat bisher niemand beantwortet. Offiziell behauptet die Fifa, durch die gekoppelte Vergabe lasse sich mehr Geld von TV-Sendern und Sponsoren erlÃ¶sen &#8211; dies allein sei der Grund. DafÃ¼r haben Insider des Fifa-imperiums nur ein mÃ¼des LÃ¤cheln Ã¼brig. Notorische Abkassierer in Blatters Reich dÃ¼rftenÂ von einer Doppelbewerbung reichlich, um nicht zu sagen: doppeltÂ profitieren. Aus gewÃ¶hnlich gut informierten <em>(Ironiesmiley)</em> Fifa-Kreisen verlautet Ã¼brigens, weder Jack Warner noch sein Kompagnon Chuck Blazer (Exkutivmitglied aus den USA) hÃ¤tten den Ethik-Code des Verbandes unterschrieben &#8211; ich muss mal den formidablen neuen Fifa-Kommunikationsdirektor Hans Klaus fragen: <a href="http://jensweinreich.de/?p=1226" target="_blank">Gruezi, Herr Klaus</a>, stimmt das?</p>
<p>Ethik-Code hin oder her.Â Ist vielleicht auch nicht so schlimm, denn Sebastian Coe, Chef der Fifa-Ethik-Kommission, <a href="http://www.transparencyinsport.org/coe_stays_clear.pdf" target="_blank">drÃ¼ckt gern mal ein Auge zu</a> und hat als Organisationschef der Olympischen Sommerspiele 2012 gerade andere Sorgen.</p>
<p>Es bleibt spannend. Es wird heiÃŸ. Da muss die Klimaanlage im Fifa-Hauptquartier richtig aufgedreht werden:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2659" title="fifaklimaanlage" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/01/fifaklimaanlage.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div>Nur damit niemand auf dumme Gedanken kommt: Das ist selbstverstÃ¤ndlich die Fifa-Klimaanlage.</div>
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		<title>Proof of life</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 08:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2642" title="joburg" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/01/joburg.jpg" alt="" hspace="5" vspace="5" width="307" height="230" align="left" />Okay, die ÃœberschriftÂ fÃ¼r diese kurze Meldung aus Johannesburg klingt dramatischer als sie ist. Vereinzelt sind hier ja schon Fragen aufgekommen, wo ich verblieben bin. GroÃŸmÃ¤ulig hatte ich versprochen, tÃ¤glich aus SÃ¼dafrika zu bloggen. Nun ja, ich bin nicht mehr der JÃ¼ngste. Nach einem Nachtflug und einer rasanten Schreibschicht, um meine VortrÃ¤ge auf einen einigermaÃŸen akzeptablen Stand zu bringen, gingen doch etwas die Lichter aus. Gestern also mein Eintages-Seminar im Protea Hotel Parktonian All Suite (Top-Hotel, aber die Aussicht ist in dieser Stadt nicht so berauschend) in Johannesburg, das ich &#8220;Welcome to the FIFA Kingdom&#8221; genannt habe, unter anderem <a href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/01/2010_fifa_public_guidelines_en_260908.pdf" target="_blank">deshalb</a>.</p>
<p>Dummerweise begab es sich, dass der <a href="http://jensweinreich.de/?p=2617" target="_self">noch-500-Tage-Tag</a> bis zur WM 2010 nun doch auf Montag festgelegt worden war. Das hatte unwesentliche Auswirkungen auf mein Seminar, fÃ¼r das sich eigentlich 25 Journalisten angemeldet hatten, aber nur 13 erschienen. Einige wurden kurzfristig zur parallel laufenden Pressekonferenz des Organisationskomitees (<a href="http://news.google.com/news?ned=uk&amp;hl=en&amp;ned=uk&amp;nolr=1&amp;q=2010+world+cup" target="_blank">Google News</a>) abkommandiert, zu der auch Fifa-GeneralsekretÃ¤rÂ JÃ©rÃ´me Valcke eingeflogen war. Dumm aber auch. Ich glaube, ich muss mich beim Sepp beschweren, der sich aus aktuellem AnlassÂ <a href="http://de.fifa.com/newscentre/videos/player.html#id=1004620" target="_blank">auch geÃ¤uÃŸert hat</a>, gestern aber anderes zu tun hatte als nachÂ Joburg zu jetten &#8211; er traf sich mit Jacques Rogge und einigen anderen ganz wichtigen FunktionÃ¤ren in Lausanne mit EU-Kommissar Jan Figel.</p>
<p>Jedenfalls, gleich nachher geht es weiter nach Durban. Morgen dort das nÃ¤chste Eintagesseminar. Als Lesebefehl mal schnell noch etwas Afrikanisches:</p>
<ul>
<li>Ein Interview von Boris Herrmann in der <strong>Berliner Zeitung</strong> mit dem Nachtclubbesitzer Jay Jay Okocha aus Lagos: <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0124/sport/0005/index.html" target="_blank">&#8220;Heute bestimme ich die Regeln selbst&#8221;</a>. Es gab Ã¼brigens im Magazin der BLZ vor knapp zwei Wochen eine groÃŸartige Geschichte von Boris Herrmann Ã¼ber seinen vierwÃ¶chigen Aufenthalt in Lagos: <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/kultur/magazin/118591/index.php" target="_blank">&#8220;Diesseits von Afrika&#8221;</a>. <span style="text-decoration: line-through;">ich war nur nicht in der Lage, den Text online zu finden (Lesebefehl!), vielleicht kann jemand helfen?</span></li>
</ul>
<p>Und wenn ich schon einmal dabei bin, kurzer Themenwechsel und noch diese Hinweise:</p>
<ul>
<li>Ein Blogbeitrag von Doug Logan, CEO des amerikanischen Leichtathletikverbandes <strong>USATF</strong> (interessant auch die bisherigen Kommentare): <a href="http://www.usatf.org/about/leadership/ShinSplintsBlog/" target="_blank">&#8220;Braiding the noose&#8221;</a></li>
<li>Die Entwicklungen im Pharaonenskandal, aufgezeichnet von <a href="http://jensweinreich.de/?p=2451" target="_self">Erik Eggers</a>, hat <a href="http://jensweinreich.de/?p=1106#comment-5538" target="_self">miraculi</a> gestern schon dankenswerter Weise verlinkt, hier nochmal offiziell, <strong>Tagesspiegel</strong>: <a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Handball-WM-Hassan-Moustafa;art18150,2715378" target="_blank">&#8220;Schmutziger Handball&#8221;</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich bin dann mal weg &#8230; World Cup 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 12:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich melde mich fÃ¼r ein paar Stunden ab und dann morgen hoffentlich vom anderen Ende der Welt wieder, so Gott will und ich eineÂ Internetverbindung habe. Wenn ich&#8217;s genau betrachte, habe ich seit der Vergabe der FuÃŸball-Weltmeisterschaft 2010 an SÃ¼dafrika, im Mai 2004 in ZÃ¼rich (das unscharfe Foto ist von mir, wie fast alle hier im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2618" title="zurich2004mandela" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/01/zurich2004mandela.jpg" alt="" width="500" height="263" /></p>
<p>Ich melde mich fÃ¼r ein paar Stunden ab und dann morgen hoffentlich vom anderen Ende der Welt wieder, so Gott will und ich eineÂ Internetverbindung habe. Wenn ich&#8217;s genau betrachte, habe ich seit der Vergabe der FuÃŸball-Weltmeisterschaft 2010 an SÃ¼dafrika, im Mai 2004 in ZÃ¼rich <em>(das unscharfe Foto ist von mir, wie fast alle hier im Blog)</em>, nicht mehr viel Ã¼ber das Thema geschrieben. Aber das wird sich Ã¤ndern. Ich habe zunÃ¤chst mal das groÃŸe GlÃ¼ck, vom <a href="http://www.spiml.co.za/index.php?pid=1" target="_blank">Sol Plaatje Institute for Media Leadership</a> eingeladen worden zu sein, um Ã¼ber die Fifa, die WM, die <span style="text-decoration: line-through;">Leeren</span> LehrenÂ aus dem SommermÃ¤rchen 06Â und vor allem natÃ¼rlich Ã¼ber WM-Berichterstattung zu reden. Ich hoffe mal, mein broken English reicht aus. Ich halte drei eintÃ¤gige Seminare in Johannesburg, Durban und Kapstadt vor jeweils 20-30Â Journalisten undÂ werdeÂ garantiert nicht dÃ¼mmer zurÃ¼ckkommen. Denn im Grunde werden mir ja die Kollegen etwas beibringen.</p>
<p>Was wir diskutieren wollen bzw. wozu ich etwas sagen soll:</p>
<ul>
<li>How to indentify stories both inside and outside the stadia</li>
<li>How to think strategically about programmes, supplements and getting additional revenue</li>
<li>How to prepare for unlikely occurrences</li>
<li>How to cover the business of FIFA</li>
</ul>
<p>Ich weiÃŸ nicht, ob ich zu allen Themen (additional revenue?) ein toller Experte bin. Aber man muss sich ja nicht sklavisch daran halten. Ich habe eigentlich vor, die Reise nach SÃ¼dafrika im Blog so Ã¤hnlich zu dokumentieren wie die <a href="http://jensweinreich.de/?cat=140" target="_self">Reise nach Peking</a>. Mal sehen was geht. Wenigstens eine Rechercheaufgabe habe ich mir gestellt: Wie viele Tage, Stunden, Minuten sind es eigentlich noch bis zum FIFA World Cup 2010 â„¢? Diese Screenshots habe ich heute morgen kurz nacheinander gemacht:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.fifa.com">www.fifa.com</a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2622" title="fifacomworldcup" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/01/fifacomworldcup.jpg" alt="" width="199" height="100" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.project2010.co.za">www.project2010.co.za</a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2623" title="wwwproject2010coza" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/01/wwwproject2010coza.jpg" alt="" width="308" height="55" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.sa2010.gov.za">www.sa2010.gov.za</a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2624" title="wwwsa2010govza" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/01/wwwsa2010govza.jpg" alt="" width="192" height="71" /></p>
<p style="text-align: center;">Und dieses Widget <em>(das ich irgendwie nicht in die Mitte gedrÃ¤ngt kriege)<br />
</em> macht natÃ¼rlich auch andere Angaben:</p>
<p style="text-align: center;"><script src="http://cdn.widgetserver.com/syndication/subscriber/InsertWidget.js" type="text/javascript"></script><script type="text/javascript"><!--
if (WIDGETBOX) WIDGETBOX.renderWidget('f2639434-c05d-4e99-8c5b-e394ff24e5b1');
// --></script></p>
<p><noscript></noscript>Â 
</p>
<p style="text-align: center;">Mal sehen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
</rss>

