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	<title>jens weinreich &#187; christian klaue</title>
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		<title>Was vom Tage übrig bleibt (47): Koalitionsvertrag, Klaue, &#8220;Pechstein-Studie auf Staatskosten&#8221;</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/10/28/was-vom-tage-ubrig-bleibt-47-koalitionsvertrag-klaue-pechstein-studie-auf-staatskosten/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 10:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Selbst wenn einiges bereits verlinkt wurde, diskutierenswert ist es allemal. Einige Lesebefehle und Empfehlungen. Das sagt der Koalitionsvertrag (Entwurfsversion) von CDU, CSU und FDP im weitesten Sinne zum Sport: Seite 14: Der Zugang von ausländischen Hochqualifizierten und Fachkräften zum deutschen Arbeitsmarkt muss systematisch an den Bedürfnissen des deutschen Arbeitsmarkts ausgerichtet und nach zusammenhängenden, klaren, transparenten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst wenn einiges bereits verlinkt wurde, diskutierenswert ist es allemal. Einige Lesebefehle und Empfehlungen.</p>
<ul>
<li>Das sagt der <span style="color: #000000;"><strong>Koalitionsvertrag </strong></span>(<a title="Koalitionsvertrag 2009-2013" href="http://www.cdu.de/doc/pdfc/091024-koalitionsvertrag-cducsu-fdp.pdf" target="_blank">Entwurfsversion</a>) von CDU, CSU und FDP im weitesten Sinne zum Sport:</li>
</ul>
<p>Seite 14:</p>
<blockquote>
<p align="left">Der Zugang von ausländischen Hochqualifizierten und Fachkräften zum deutschen Arbeitsmarkt muss systematisch an den Bedürfnissen des deutschen Arbeitsmarkts ausgerichtet und nach zusammenhängenden, klaren, transparenten und gewichteten Kriterien wie beispielsweise Bedarf, Qualifizierung und Integrationsfähigkeiten gestaltet werden. Darüber hinaus werden wir Regelungen zur Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit, Arbeitsplatzannahme für Studenten mit deutschem Hochschulabschluss, für Künstler und Sportler sowie für Saisonarbeitskräfte überprüfen und Vereinfachungen anstreben.</p>
</blockquote>
<p>Seite 69:</p>
<blockquote>
<p align="left">Mit dem Programm „Integration durch Sport&#8221; wollen wir besonders Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund ansprechen, um sie als Teilnehmer und auch Übungsleiter zu gewinnen.</p>
</blockquote>
<p>Seiten 88/89:</p>
<blockquote>
<p align="left">Wir wissen, dass Sport für die Aktivierung und den Zusammenhalt einer modernen Gesellschaft unverzichtbare Beiträge leistet und dass Deutschland auf großartige Traditionen und Leistungen im Sport verweisen kann, die es zu bewahren und zu entwickeln gilt. Deshalb werden wir unsere Aufgaben als Partner und Förderer des Sports mit besonderer Verantwortung wahrnehmen. Wir streben an, im Rahmen der Kompetenzen und Möglichkeiten des Bundes den Erhalt und Ausbau von Sportstätten in Deutschland weiter zu fördern.</p>
<p align="left"><strong>Spitzensportförderung</strong></p>
<p align="left">Wir werden die finanzielle Förderung des Spitzensports in Deutschland auf hohem Niveau fortführen. Die Bemühungen, Spitzensportlerinnen und -sportlern mit Behinderung den Zugang zu einer „dualen Karriere&#8221; zu eröffnen, werden wir intensivieren.</p>
<p align="left"><strong>Bewerbung München 2018</strong> </p>
<p align="left">Olympische und Paralympische Spiele sind <a title="Copy and paste im Bundestag ..." href="http://jensweinreich.de/?p=4064" target="_self">herausragende Sportereignisse</a>. Die Bewerbung der Stadt München um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 und, bei Zuschlag durch das IOC im Juli 2011, deren Ausrichtung, sind ein <a title="Wie Mann (CSU) sich um einen Platz im Olympia-Aufsichtsrat bewirbt" href="http://jensweinreich.de/?p=2884" target="_self">nationales Anliegen</a> im gemeinsamen <a title="Was das BMI zur Olympiafinanzierung sagt" href="http://jensweinreich.de/?p=2889" target="_self">Interesse von Bund, Land und Kommunen</a> und werden weiterhin <a title="Bundestag zu München 2018: demokratiewidriger Striptease?" href="http://jensweinreich.de/?p=4073" target="_self">gefördert und unterstützt</a>.</p>
<p align="left"><strong>Anti-Doping-Politik</strong></p>
<p align="left">Für das Selbstverständnis unserer Sportpolitik ist die Autonomie des Sports und seiner Verbände von zentraler Bedeutung. Wir wollen den Sport bei der Sicherung und Realisierung seiner Werte unterstützen. Im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit steht dabei die <strong><a title="alle Beiträge zur Finanzierung von Dopingtrainern mit Steuermitteln" href="http://jensweinreich.de/?cat=921" target="_self">konsequente</a></strong> <a title="alle Beiträge zum Bundestags-Sportausschuss" href="http://jensweinreich.de/?cat=440" target="_self">Bekämpfung von Doping</a> im Zusammenwirken von sportlichen Sanktionen und strafrechtlichen Verfolgungsmaßnahmen. Für uns ist nur <a title="München wirbt mit hochdekoriertem Anabolika-Doper" href="http://jensweinreich.de/?p=5144" target="_self">dopingfreier Sport förderungswürdig</a>. Wir werden den im Sommer 2009 zwischen Bund, Ländern, dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) verabschiedeten Nationalen <a title="tag: Prävention, Doping, Korruption" href="http://jensweinreich.de/?s=pr%C3%A4vention" target="_self">Dopingpräventionsplan</a> umsetzen. Die Forschung zur Bekämpfung des Dopings muss gezielt weiter gefördert werden.</p>
<p align="left">Ziele wie die Bekämpfung von Doping, die Einordnung der autonomen Sportbewegungen und ihrer Regeln in den europäischen Rechtsrahmen können vor allem in länderübergreifender Weise effektiv wahrgenommen werden. Wir werden deshalb die internationale sportpolitische Zusammenarbeit verstärken.</p>
</blockquote>
<p>Zum Vergleich, im <a title="Koalitionsvertrag 2005-2009" href="http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf" target="_blank">Koalitionsvertrag</a> von CDU, CSU und SPD hieß es im Jahr 2005:</p>
<p>Seite 80:</p>
<blockquote>
<p align="left"><strong>Förderung Sport</strong></p>
<p align="left">Die Koalitionsparteien führen das Sonderförderprogramm „Goldener Plan Ost&#8221; für den Sportstättenbau in Ostdeutschland fort.</p>
</blockquote>
<p>Seite 106:</p>
<blockquote>
<p align="left">Es geht um Vielfalt, Respekt für andere, Demokratie, Toleranz und die Bekämpfung des Antisemitismus. Wir wollen, dass Jugendliche vor Ort motiviert werden und in ihrem Engagement verlässlich unterstützt werden. Dabei setzen wir auf ein engeres Zusammenwirken mit Ländern und Kommunen, mit Medien, den Kirchen, Wirtschaft, Gewerkschaften, Sportvereinen, den Jugendverbänden und vielen anderen. Integrierte lokale Strategien sind besonders Erfolg versprechend. Es gilt, künftig noch stärker Brücken zu den Projekten zu schlagen, die sich mit gefährdeten bzw. in der rechten Szene bereits gefestigten Jugendlichen beschäftigen.</p>
</blockquote>
<p>Seite 115:</p>
<blockquote>
<p align="left"><strong>Deutschland &#8211; Sportland</strong></p>
<p>Deutschland ist ein anerkanntes Sportland mit sportbegeisterten Menschen. Sport bewegt die Menschen und fördert die soziale Integration. Er ist als Prävention gegen zunehmenden Bewegungsmangel insbesondere bei Kindern und Jugendlichen verstärkt zu nutzen und zu unterstützen. Die Grundlage des deutschen Sports sind die Vereine, die wiederum auf das Engagement vieler ehrenamtlich Tätiger angewiesen sind. Wir wollen den Breiten-, Spitzen- und Behindertensport weiter fördern. Breiten- und Spitzensport bedingen und brauchen einander. Der Spitzensport rekrutiert sich immer wieder aus den Besten des Breitensports und die Spitzenleistungen der Athleten ziehen Millionen Zuschauer in ihren Bann. Wir freuen uns auf die vielen Welt- und Europameisterschaften in unserem Land und insbesondere auf die Fußballweltmeisterschaft 2006, bei der sich Deutschland als gastfreundliches, weltoffenes und sportbegeistertes Land präsentieren wird. Wir werden uns weiterhin für herausragende internationale Sportereignisse bewerben.</p>
<p align="left">Wir werden die Neuorganisation des deutschen Spitzensports positiv begleiten und sein Bemühen um einen sauberen und fairen Sport unterstützen. Deutschland wird seine Verpflichtungen aus dem Welt-Anti-Doping-Code umsetzen.</p>
</blockquote>
<p>So weit, so gut.</p>
<p>Praktische Sportpolitik sieht in Deutschland so aus: <span id="more-5687"></span></p>
<ul>
<li>&#8220;<a title="FAZ vom 27. Oktober 2009" href="http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E01F4F5FF00754D35815FF80BAEE71653~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Doping-Verfahren: Pechstein-Studie auf Staatskosten</a>&#8220;, Evi Simeoni in der <strong>FAZ</strong></li>
</ul>
<p>Wieder mal Steuermittel. <a title="Der Kampf um die Deutungshoheit ..." href="http://jensweinreich.de/?p=4576" target="_self">Wieder mal</a> ein &#8220;<a title="Inszenierung mit Parteigutachten" href="http://jensweinreich.de/?p=4554" target="_self">Gutachter</a>&#8221; von der Charité.</p>
<blockquote><p>„Wir können Ihnen bestätigen, dass für Frau Pechstein eine Kostenzusage zu einer Untersuchung in der Charité zu Lasten der Heilfürsorge der Bundespolizei gegeben wurde“, erklärte das Ministerium. „Dies geschah, um krankheitswertige hämatologische Störungen auszuschließen.“ Und weiter: „Auch bei allen anderen Bundespolizisten und -polizistinnen werden ggf. solche Untersuchungen zur Abklärung unklarer Befunde in Auftrag gegeben.“ Dame, bisher in der Boulevard-Presse nur als „Professor x“ bekannt, legt Wert darauf, dass seine Studie nicht von Claudia Pechstein, sondern von der Bundespolizei in Auftrag gegeben wurde, er also nicht als bestellter Gutachter anzusehen sei.</p></blockquote>
<p>Dazu klärt &#8220;ha&#8221; in den <a title="Kommentare zu: ... der Kampf um die Deutungshoheit" href="http://jensweinreich.de/?p=4576#comment-15312" target="_self">Kommentaren</a> auf:</p>
<blockquote><p>Mit der Heilfürsorge der Bundespolizei scheint es sich im übrigen wie mit Doping-Indizien zu verhalten &#8211; alles eine Frage der Interpretation. Anspruch auf Kostenerstattung besteht nach dieser <a title="Bundespolizeigewerkschaft.de" href="http://www.bundespolizeigewerkschaft.de/infothek/bgv_ratgeber/heilfuersorge.pdf" target="_blank">BMI-Verwaltungsvorschrift</a>: </p>
<p>a) zur Verhütung von Krankheiten und von deren Verschlimmerung,<br />
b) zur Früherkennung von Krankheiten,<br />
c) zur Behandlung einer Krankheit,<br />
d) zur medizinischen Rehabilitation,<br />
e) zur Pflege (&#8230;)</p>
<p>Kosten für aufwändigere Behandlungen, die den in dieser Allgemeinen Verwaltungsvorschrift festgelegten Leistungsumfang übersteigen, werden nicht auf Heilfürsorgemittel übernommen. Sich aus einer aufwändigeren Behandlung ergebende Mehrkosten sind von der/dem Heilfürsorgeberechtigten selbst zu tragen. Ferner werden grundsätzlich keine Kosten auf Heilfürsorgemittel für Leistungen übernommen, die in dem in dieser Allgemeinen Verwaltungsvorschrift enthaltenen Leistungsumfang nicht aufgeführt sind.</p></blockquote>
<p>Wer wird neuer Chef des <a title="alle Beiträge zum Bundestags-Sportausschuss" href="http://jensweinreich.de/?cat=440" target="_self">Bundestags-Sportausschusses</a>? Der Turner und DOSB-Lobbyist <a title="tag: Eberhard Gienger" href="http://jensweinreich.de/?s=gienger" target="_self">Eberhard Gienger</a> (CDU), der sich nicht daran erinnern kann, einmal eine Entscheidung als Parlamentarier gegen die Interessen des DOSB, dessen Vizepräsident Leistungssport er ist, getroffen zu haben? Wird der Ausschuss endgültig zur Lachnummer oder siedelt nach Nordkorea aus, sollte ein DOSB-Vizepräsident Chef eines &#8220;demokratisch legitimierten&#8221; Kontrollorgans werden? Und wird der Sportausschuss künftig wieder in geschlossenen Runden tagen (oder etwa in Pjöngjang), wie ich einige Male orakelt habe?</p>
<p>Herbert Fischer Solms im <strong>Deutschlandfunk</strong> mit einigen Informationen &#8230;</p>
<p style="TEXT-ALIGN: center"><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/10/25/dlf_20091025_1933_a7bc536d.mp3" target="_self">:</a></p>
<p>&#8230; und im Interview mit dem gewesenen Sportausschuss-Chef <a title="tag: Peter Danckert" href="http://jensweinreich.de/?s=danckert" target="_self">Peter Danckert</a> (SPD)</p>
<p style="TEXT-ALIGN: center"><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/10/25/dlf_20091025_1935_e800bcea.mp3" target="_self">:</a></p>
<p>Auch interessant, mal wieder ein Medienthema:</p>
<blockquote><p><a title="DOSB" href="http://www.dosb.de/de/organisation/verbands-news/detail/news/christian_klaue_wird_neuer_pressesprecher_des_dosb/9746/cHash/4e8a90346d/" target="_blank">Christian Klaue wird neuer Pressesprecher des DOSB</a></p>
<p>Christian Klaue wird zum 1. November neuer Pressesprecher des DOSB. Der 34-Jährige kommt vom Sport-Informations-Dienst (SID) und tritt die Nachfolge des bisherigen Ressortleiters Gerd Graus an. </p>
<p>Als neuer Chefredakteur der DOSB-Medien kommt Jörg Stratmann nach Frankfurt. Der 55-Jährige war zuletzt Ressortleiter Sport und Lokales beim Bonner General-Anzeiger und übernimmt die Aufgaben von Walter Mirwald, der seit 1. Oktober das neu ins Leben gerufene Projekt &#8220;Gedächtnis des Sports&#8221; leitet.</p>
<p>Der aus Wernigerode im Harz stammende Christian Klaue arbeitete von 2006 bis 2009 als SID-Redakteur mit den Schwerpunkten Sportpolitik/Olympia und Leichtathletik im Berliner SID-Büro. Er wird in seiner neuen Funktion auch Sprecher des DOSB-Präsidiums und des DOSB-Präsidenten Thomas Bach.</p>
<p>Der Bonner Jörg Stratmann, mehrmaliger deutscher Meister und Olympiateilnehmer 1984 im Säbelfechten, arbeitete seit 1986 als Redakteur bei der Tageszeitung „Die Welt&#8221; und anschließend als Korrespondent für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung&#8221; mit den Schwerpunkten Sportpolitik/Olympia, ehe er 2005 zum General-Anzeiger wechselte.</p></blockquote>
<p>Was Christian Klaue und der Fechter Jörg Stratmann bisher sportpolitisch formuliert und wie kritisch/unkritisch sie waren, etwa im Umgang mit dem Fechter UDIOCM (FDP) kann jeder selbst leicht mit einem Blick ins Archiv überprüfen. Ich bedauere die Entscheidung von Christian Klaue, kann seinen Schritt allerdings auch verstehen und wünsche ihm viel Erfolg, ganz ehrlich, auch im Umgang mit renitenten DOSB-Berichterstattern. Mal sehen, wo das hinführt. Ich kann (fast) jeden verstehen, der in diesen schweren Zeiten, da der Journalismus flächendeckend zusammen bricht (zumindest der auf dem freien Markt, nicht der alimentierte), das Metier wechselt. Ich denke auch, dass Christian Klaue eine ganz andere, eine halbwegs transparente Art der Pressearbeit anstreben wird. Sein Risiko, sich in den täglichen Nahkampf mit Thomas Bach (FDP) und Michael Vesper (Bündnis 90/Die Grünen) zu begeben, wird er mannhaft tragen müssen. Dafür wird er künftig bezahlt.</p>
<p>Journalistisch &#8211; unter dem Aspekt der Meinungsvielfalt &#8211; ist die Entscheidung Klaues ein großer Verlust. Der SID hat sportpolitisch unter seiner Verantwortung seit Sommer 2008, seit der <a title="Beiträge zu Dieter Hennig, SID, Peking 2008" href="http://jensweinreich.de/?s=dieter+hennig" target="_self">Affäre Hennig</a>, sehr schnell an Profil gewonnen und ein breiteres Spektrum abgedeckt. Der Konkurrent dpa wurde imho trotz deutlich schlechterer Rahmenbedingungen deutlich distanziert &#8211; mit Engagement, Niveau und Interesse an der Sache.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass der SID auf die Schnelle einen echten Nachfolger für Christian Klaue herbei zaubern kann. Schaue ich mir einige Meldungen der vergangenen Tage an &#8211; etwa zur Olympiabewerbung Münchens, wo scheinbar jede Blähung zur Geschichte aufgeblasen wird -, glaube ich zu ahnen, in welche Richtung es geht. Zumal: Die Nähe des SID zur Otto-Fleck-Schneise und den dortigen Institutionen ist traditionell gegeben.</p>
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