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> <channel><title>jens weinreich &#187; cas</title> <atom:link href="http://www.jensweinreich.de/category/cas/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.jensweinreich.de</link> <description>don&#039;t mix politics with games</description> <lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 22:16:51 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Fall Pechstein: Urteil des Bundesgerichts zum Revisionsantrag im Wortlaut</title><link>http://www.jensweinreich.de/2010/11/10/fall-pechstein-urteil-des-bundesgerichts-zum-revisionsantrag-im-wortlaut/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2010/11/10/fall-pechstein-urteil-des-bundesgerichts-zum-revisionsantrag-im-wortlaut/#comments</comments> <pubDate>Wed, 10 Nov 2010 11:16:56 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[schweizer bundesgericht]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllaufen]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=9739</guid> <description><![CDATA[Der VollstÃ¤ndigkeit halber: Ein weiteres Dokument im Fall Pechstein. Das Schweizer Bundesgericht hat zum Urteil vom 28. September 2010 nun den Wortlaut verÃ¶ffentlicht und soeben zugestellt. Ich denke, inhaltlich passt das ganz gut zum PR-GedÃ¶ns um ein Buch. Ich darf um eine maÃŸvolle Diskussion bitten, wie fast immer bisher. Kann sein, dass ich ohne weitere [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der VollstÃ¤ndigkeit halber: Ein weiteres Dokument im <a
title="alle BeitrÃ¤ge zum Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?cat=1590" target="_self">Fall Pechstein</a>. Das Schweizer Bundesgericht hat zum <a
title="Das Schweizer Bundesgericht weist Pechsteins Revisionsgesuch ab" href="http://www.jensweinreich.de/2010/10/01/bundesgericht-weist-pechsteins-revisionsgesuch-ab/" target="_self">Urteil vom 28. September 2010</a> nun den Wortlaut verÃ¶ffentlicht und soeben zugestellt. Ich denke, inhaltlich passt das ganz gut zum PR-GedÃ¶ns um ein Buch.</p><p>Ich darf um eine maÃŸvolle Diskussion bitten, wie fast immer bisher. Kann sein, dass ich ohne weitere Vorwarnung diesen oder jenen Kommentar lÃ¶sche. Wer sich, beispielsweise, Ã¼ber Journalisten beschweren will, die nicht den Namen des Bloginhabers tragen, soll das woanders tun. Pechsteins AnwÃ¤lte (oder ist es nur einer?) lesen mit und basteln mitunter aus den DiskussionsstrÃ¤ngen des Blogs Argumentationen vor Gericht.</p><p>Zwei weitere Bemerkungen kann ich mir nicht verkneifen:</p><ul><li>SÃ¤mtliche Dokumente zum Fall gibt es nur hier, in keinem anderen QualitÃ¤tsmedium ;)</li><li>Ich bin gespannt, ob sich eine deutsche Nachrichtenagentur erdreistet/bemÃ¼ÃŸigt fÃ¼hlt, ausnahmsweise aus dem Urteil zu zitieren bzw. Ã¼berhaupt zu vermelden.</li></ul><p><strong>Nachtrag, 23.58 Uhr:</strong> Kann sein, dass ich etwas Ã¼bersehen habe. Aber ich habe wie erwartet KEINE Meldung einer deutschen Nachrichtenagentur gefunden, die sich mit dem Wortlaut-Urteil auseinandergesetzt hÃ¤tte. Es wird einfach nicht vermeldet. Scheint mir doch sehr typisch fÃ¼r die gesamte Pechstein-Berichterstattung zu sein, mehr noch fÃ¼r dpa als fÃ¼r den Sportinformationsdienst: Aus Dokumenten, aus Originalen, aus GerichtsbeschlÃ¼ssen etc. wird fast gar nicht zitiert. Man nimmt das kaum zur Kenntnis. Ich finde das: merkwÃ¼rdig, hÃ¶flich formuliert.</p><blockquote><p><strong>Urteil vom 28. September 2010 I. zivilrechtliche Abteilung</strong></p><p>Bundesrichterin Klett, PrÃ¤sidentin, Bundesrichter Corboz, Bundesrichterin Rottenberg Liatowitsch, Bundesrichter Kolly,Â Bundesrichterin Kiss, Gerichtsschreiber Leemann.</p><p><strong>Claudia</strong> <strong>Pechstein</strong>, vertreten durch Advokaten Dr. Philippe Nordmann und Eva Senn, Gesuchstellerin,</p><p>gegen</p><p><strong>International Skating Union (ISU)</strong>, vertreten durch Rechtsanwalt Jean-CÃ©dric Michel, Gesuchsgegnerin.</p><p>Internationales Schiedsgericht; Revision,</p><p>Revision des Schiedsentscheids des Tribunal Arbitral du Sport (TAS) vom 25. November 2009.</p><p><strong>Sachverhalt:</strong></p><p><strong>A. A.a </strong>Claudia Pechstein, Diensdorf/Deutschland, (Gesuchstellerin) ist eine deutsche EisschnelllÃ¤uferin.</p><p>Die International Skating Union (Gesuchsgegnerin) ist ein Verein schweizerischen Rechts mit Sitz in Lausanne. Sie ist als Weltverband fÃ¼r die Sportarten Eiskunstlauf und Eisschnelllauf anerkannt.</p><p><strong>A.b </strong>Die Gesuchstellerin unterzog sich zwischen dem 4. Februar 2000 und dem 30. April 2009 zahlreichen Dopingkontrollen, die keine Hinweise auf verbotene Substanzen ergaben. Im gleichen Zeitraum erhob die Gesuchsgegnerin im Rahmen ihres Blutprofilprogramms mehr als neunzig Blutproben der Gesuchstellerin. Insbesondere wurden zwischen dem 20. Oktober 2007 und dem 30. April 2009 siebenundzwanzig Blutproben der Athletin entnommen, die letzten zwÃ¶lf zwischen Januar und April 2009.</p><p>Die im Rahmen des Blutprofilprogramms der Gesuchsgegnerin erhobenen und aufgezeichneten Blutparameter beinhalten unter anderem HÃ¤moglobin, HÃ¤matokrit und den prozentualen Anteil unreifer roter Blutzellen (Retikulozyten). Der Retikulozytenwert ermÃ¶glicht als Blutparameter eine aktuelle Beurteilung der Bildung roter BlutkÃ¶rperchen im menschlichen Organismus.</p><p>WÃ¤hrend die Gesuchsgegnerin einen Retikulozytenwert zwischen 0.4 % und 2.4 % fÃ¼r normal erachtet, ergaben die Resultate der Blutuntersuchungen bei der Gesuchstellerin Retikulozytenwerte, die weit Ã¼ber 2.4 % lagen und danach jeweils stark abfielen.</p><p>Am 7./8. Februar 2009 fand die von der Gesuchsgegnerin organisierte Eisschnelllauf-Weltmeisterschaft in Hamar (Norwegen) statt. Am Morgen vor Wettkampfbeginn, also am 6. Februar 2009, wurden von sÃ¤mt- lichen Athleten Blutproben entnommen. Der Retikulozytenwert der Gesuchstellerin wurde auf 3.49 % gemessen.</p><p>Als Folge dieses Resultats erhob die Gesuchsgegnerin am Morgen bzw. am Nachmittag des 7. Februar 2009 zwei weitere Blutproben bei der Gesuchstellerin. Die gemessenen Retikulozytenwerte betrugen 3.54 % bzw. 3.38 %. An den Rennen des nÃ¤chsten Tages nahm die Gesuchstellerin nicht mehr teil.</p><p>Am 18. Februar 2009 wurde bei der Athletin ausserhalb des Wettkampfs eine weitere Blutprobe entnommen. Diese zeigte einen Retikulozytenwert von 1.37 % an.</p><p><strong>B. B.a </strong>Nach ÃœberprÃ¼fung des Blutprofils leitete die Gesuchsgegnerin bei ihrer Disziplinarkommission ein Verfahren gegen die Gesuchstellerin ein. Nach einem in Bern abgehaltenen Hearing vom 29./30. Juni 2009 stellte die Disziplinarkommission der Gesuchsgegnerin mit Entscheid vom 1. Juli 2009 ein Dopingvergehen in Form von Blutdoping fest, aberkannte die anlÃ¤sslich der Weltmeisterschaft vom 7. Februar 2009 erzielten Resultate und sprach eine zweijÃ¤hrige Sperre ab 9. Februar 2009 gegen die Gesuchstellerin aus.</p><p><strong>B.b </strong>Am 21. Juli 2009 erklÃ¤rte die Gesuchstellerin beim Tribunal Arbitral du Sport (TAS) Berufung gegen den Entscheid der Disziplinarkommission vom 1. Juli 2009.</p><p>Mit Eingabe vom 3. August 2009 reichte die Gesuchstellerin dem TAS ihre BerufungsbegrÃ¼ndung ein.</p><p>Am 16. September 2009 beantragte die Gesuchstellerin, es sei ihr zu gestatten, schriftlich zur Berufungsantwort der Gesuchsgegnerin Stellung zu nehmen. Diese sprach sich gegen einen weiteren Schriftenwechsel aus. Mit Schreiben vom 23. September 2009 teilte das TAS den Parteien mit, dass es in Anwendung von Artikel R56 des TAS- Code einen weiteren Schriftenwechsel nicht zulasse. Es gewÃ¤hrte der Athletin jedoch ausnahmsweise die MÃ¶glichkeit, bis spÃ¤testens acht Tage vor dem auf den 22./23. Oktober 2009 angesetzten Hearing unter anderem neue Beweise aus medizinischen Untersuchungen an ihrer Person sowie entsprechende Bemerkungen dazu einzureichen (&#8220;to present any new evidence deriving from medical investigations performed on her, with comments thereto&#8221;).</p><p>Am Hearing, das am 22. und 23. Oktober 2009 in Lausanne stattfand, wurden insgesamt zwÃ¶lf von den Parteien bezeichnete SachverstÃ¤ndige angehÃ¶rt. Die Parteien hatten jeweils die MÃ¶glichkeit, Fragen an die Experten zu richten.</p><p>Nach den letzten ParteivortrÃ¤gen und der SchlusserklÃ¤rung der Gesuchstellerin schloss das Schiedsgericht das Hearing.</p><p>Mit Faxschreiben vom 23. und 24. November 2009 reichte die Gesuchstellerin dem Schiedsgericht einen dringlichen Antrag fÃ¼r die WiedererÃ¶ffnung des Verfahrens ein, um im Rahmen eines KreuzverhÃ¶rs Fragen an Prof. Sottas zu stellen, der am Hearing vom 22./23. Oktober 2009 nicht teilgenommen hatte. Der Antrag wurde damit begrÃ¼ndet, dass einer der Rechtsvertreter der Gesuchstellerin vernommen habe, dass Prof. Sottas seine ursprÃ¼ngliche Meinung aufgrund der von ihr am 14. Oktober 2009 vorgelegten Beweise offenbar geÃ¤ndert habe, und dass er von der Gesuchsgegnerin aus diesem Grund nicht fÃ¼r das Hearing aufgeboten worden sei.</p><p>Das TAS wies den Antrag um WiedererÃ¶ffnung des Verfahrens und die Berufungen der Gesuchstellerin mit Schiedsentscheid vom 25. November 2009 ab und bestÃ¤tigte die zweijÃ¤hrige Sperre der Athletin, mit der geringfÃ¼gigen Ã„nderung, dass die Sperre bereits ab dem 8. Februar 2009 gelte.</p><p><strong>B.c </strong>Eine von der Gesuchstellerin gegen den Schiedsspruch des TAS vom 25. November 2009 eingereichte Beschwerde in Zivilsachen wies das Bundesgericht mit Urteil vom 10. Februar 2010 ab, soweit es darauf eintrat.</p><p><strong>C.</strong></p><p>Mit Revisionsgesuch vom 4. MÃ¤rz 2010 beantragt die Gesuchstellerin dem Bundesgericht, es sei der Entscheid des TAS vom 25. November 2009 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an das TAS zurÃ¼ckzuweisen.</p><p>Die Gesuchsgegnerin beantragt die Abweisung des Revisionsgesuchs. Das TAS hat auf eine Stellungnahme verzichtet.</p><p><span
id="more-9739"></span>Am 6. Juli 2010 reichte die Gesuchstellerin dem Bundesgericht eine Replik ein. Dazu nahm die Gesuchsgegnerin mit Duplik vom 3. September 2010 Stellung.</p><p><strong>D.</strong></p><p>Mit VerfÃ¼gung vom 23. April 2010 wies das Bundesgericht den Antrag der Gesuchstellerin um Anordnung einer vorsorglichen Massnahme ab.</p><p>Mit VerfÃ¼gung vom 28. Juli 2010 wies das Bundesgericht das WiedererwÃ¤gungsgesuch vom 22. Juli 2010, mit dem die Gesuchstellerin wiederum die Anordnung einer vorsorglichen Massnahme verlangte, ab.</p><p><strong>ErwÃ¤gungen:</strong></p><p><strong>1.</strong></p><p>Die Gesuchstellerin macht geltend, nach dem Urteil des TAS vom 25. November 2009 habe Dr. Lutz, der Arzt des deutschen National- verbands, am 27. November 2009 &#8220;von Kollegen den Hinweis erhalten, dass es gegebenenfalls neue, bislang unbekannte MÃ¶glichkeiten der Spezialdiagnostik gebe, mit denen das Blutbild der Gesuchstellerin untersucht werden kÃ¶nnte&#8221;. Dr. Lutz habe unverzÃ¼glich mit Dr. Andreas Weimann vom CharitÃ©Centrum fÃ¼r diagnostische und prÃ¤ventive Labormedizin Kontakt aufgenommen, der dies habe bestÃ¤tigen kÃ¶nnen. Es handle sich genau genommen um erst im Jahre 2009 von einem belgischen Doktoranden entwickelte und bislang zum Teil noch nicht publizierte Auswertungs-Algorithmen zur Erfassung abortiv-milder bis schwerer Formen von Kugelzellen-AnÃ¤mie. Dr. Weimann sei auf den SphÃ¤rozytose- Quotienten erstmals auf einem Fachkongress in Istanbul im Mai 2009 aufmerksam geworden. Er sei an dieser bislang nur mÃ¼ndlich in Fachkreisen publizierten Methodik hoch interessiert gewesen und habe ab November 2009 Ã¼ber die Verfasser der dann eingereichten (aber noch nicht publizierten) Studie die MÃ¶glichkeit erhalten, den Quotienten fÃ¼r eigene Forschungszwecke zu erproben.</p><p>Dr. Weimann habe Anfang Dezember 2009 mittels der neuen Methodik an fÃ¼nf Tagen sechs Blutproben der Gesuchstellerin analysiert. ZusÃ¤tzlich sei die Familie der Gesuchstellerin mit der neuen Mess- methode untersucht worden. Die Ergebnisse der durchgefÃ¼hrten Untersuchungen seien der Gesuchstellerin zum ersten Mal am 7. Dezember 2009 Ã¼bermittelt worden. Dr. Weimann halte zusammenfassend fest, dass sich die &#8220;Diagnose einer hereditÃ¤ren Membranopathie in Form einer abortiv-milden Form von hereditÃ¤rer SphÃ¤rozytose&#8221; ergebe. Diese Konstellation kÃ¶nne &#8220;dauerhaft oder intermittierend â€“ also bisweilen auftretend â€“ mit auch deutlich erhÃ¶hten Retikulozyten-Werten einhergehen, was durch die erhÃ¶hten MCHC-Werte bestÃ¤tigt&#8221; werde.</p><p>Nach Erhalt der Diagnose habe sich die Gesuchstellerin am 15. Dezember 2009 entschlossen, die in Hamar gemessenen Blutwerte auf ihrer Internetseite zu verÃ¶ffentlichen. Hierauf hÃ¤tten sich zahlreiche Gutachter bei ihr gemeldet, so unter anderem Prof. Winfried Gassmann, Chefarzt der Klinik fÃ¼r HÃ¤matologie und internistische Onkolo- gie am St. Marienkrankenhaus, Siegen, und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Labor in der Deutschen Gesellschaft fÃ¼r HÃ¤matologie und Onkologie.</p><p>Basierend auf den Untersuchungen von Dr. Weimann hÃ¤tten sich weitere renommierte Experten gutachterlich zu den angeblich neuen Erkenntnissen geÃ¤ussert und die Diagnose bestÃ¤tigt.</p><p><strong>2.</strong></p><p>Das Bundesgesetz Ã¼ber das internationale Privatrecht vom 18. Dezember 1987 (IPRG; SR 291) enthÃ¤lt keine Bestimmungen betreffend die Revision von Schiedsentscheiden im Sinne von Art. 176 ff. IPRG. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts, das diese GesetzeslÃ¼cke gefÃ¼llt hat, steht den Parteien eines internationalen Schiedsverfahrens das ausserordentliche Rechtsmittel der Revision zur VerfÃ¼gung, fÃ¼r das die ZustÃ¤ndigkeit des Bundesgerichts gegeben ist. Heisst das Bundesgericht ein Revisionsgesuch gut, entscheidet es nicht selbst in der Sache, sondern weist diese an das Schiedsgericht, das entschieden hat, oder an ein neu zu bildendes Schiedsgericht zurÃ¼ck (BGE 134 III 286 E. 2 S. 286 f. mit Hinweisen).</p><p><strong>2.1 2.1.1 </strong>Unter der Verfahrensordnung des OG konnten sich die Parteien auf die in Art. 137 OG vorgesehenen RevisionsgrÃ¼nde berufen, und auf das Verfahren fanden die Art. 140 &#8211; 143 OG sinngemÃ¤ss Anwendung (BGE 118 II 199 E. 4 S. 204; Urteil 4P.120/2002 vom 3. September 2002 E. 1.1, publ. in Pra 2002 Nr. 199 S. 1041 ff.). Dies gilt grund- sÃ¤tzlich weiterhin fÃ¼r die geltende Regelung des BGG, namentlich fÃ¼r den Revisionsgrund gemÃ¤ss Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG, der demjenigen von Art. 137 lit. b OG entspricht (BGE 134 III 45 E. 2.1 S. 47, 286 E. 2.1 S. 287).</p><p><strong>2.1.2 </strong>Nach Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG kann die Revision verlangt werden, wenn die ersuchende Partei nachtrÃ¤glich erhebliche Tatsachen erfÃ¤hrt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im frÃ¼heren Verfahren nicht beibringen konnte, unter Ausschluss von Tatsachen und Beweismitteln, die erst nach dem Entscheid entstanden sind.</p><p>Die neuen Tatsachen mÃ¼ssen erheblich sein, das heisst sie mÃ¼ssen geeignet sein, die tatsÃ¤chliche Grundlage des angefochtenen Urteils zu verÃ¤ndern, so dass sie bei zutreffender rechtlicher WÃ¼rdigung zu einer anderen Entscheidung fÃ¼hren kÃ¶nnen. Neue Beweismittel haben entweder dem Beweis der die Revision begrÃ¼ndenden neuen erheblichen Tatsachen oder dem Beweis von Tatsachen zu dienen, die zwar im frÃ¼heren Verfahren bekannt waren, aber zum Nachteil des Gesuchstellers unbewiesen geblieben sind. Sollen bereits vorgebrachte Tatsachen mit den neuen Mitteln bewiesen werden, so hat der Gesuchsteller darzutun, dass er die Beweismittel im frÃ¼heren Verfahren nicht beibringen konnte. Erheblich ist ein Beweismittel, wenn anzunehmen ist, es hÃ¤tte zu einem anderen Urteil gefÃ¼hrt, falls das Gericht im Hauptverfahren davon Kenntnis gehabt hÃ¤tte. Ausschlaggebend ist, dass das Beweismittel nicht bloss der SachverhaltswÃ¼rdigung, sondern der Sachverhaltsermittlung dient. Ein Revisionsgrund ist nicht schon dann gegeben, wenn das Gericht bereits im Hauptverfahren bekannte Tatsachen unrichtig gewÃ¼rdigt hat. Notwendig ist vielmehr, dass die unrichtige WÃ¼rdigung erfolgte, weil fÃ¼r den Entscheid wesentliche Tatsachen unbewiesen geblieben sind (BGE 127 V 353 E. 5b S. 358 mit Hinweisen; 110 V 138 E. 2 S. 141; vgl. auch BGE 121 IV 317 E. 2 S. 322; 118 II 199 E. 5 S. 205).</p><p>Wird die Revision eines internationalen Schiedsgerichtsurteils beantragt, hat das Bundesgericht gestÃ¼tzt auf die in diesem Urteil aufgefÃ¼hrten EntscheidgrÃ¼nde zu beurteilen, ob die Tatsache erheblich ist und â€“ wÃ¤re sie bewiesen worden â€“ wahrscheinlich zu einem anderen Entscheid gefÃ¼hrt hÃ¤tte (Urteile 4A_42/2008 vom 14. MÃ¤rz 2008 E. 4.1, nicht publ. in BGE 134 III 286 ff.; 4P.102/2006 vom 29. August 2006 E. 2.1).</p><p><strong>2.2 </strong>Die Gesuchstellerin reicht dem Bundesgericht zur BegrÃ¼ndung ihres Revisionsgesuchs verschiedene neue Gutachten ein, so unter anderem von Dr. Weimann, Prof. Dr. Heimpel, Prof. Dr. Schrezenmeier, Prof. Dr. Winfried Gassmann, Prof. Dr. Anjo Veerman sowie Prof. Dr. AndrÃ© Tichelli, die zwischen Februar und MÃ¤rz 2010 erstellt wurden. Ob die nunmehr vorliegenden, allesamt erst nach dem Schiedsspruch des TAS vom 25. November 2009 ausgefertigten medizinischen Gutachten als nachtrÃ¤glich aufgefundene Beweismittel im Sinne von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG zu betrachten sind, erscheint im Hinblick auf den klaren Gesetzeswortlaut (vgl. letzter Teilsatz) als fraglich (vgl. ELISABETH ESCHER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 6 f. zu Art. 123 BGG; YVES DONZALLAZ, Loi sur le Tribunal fÃ©dÃ©ral, 2008, Rz. 4710; PIERRE FERRARI, in: Bernard Corboz et al. [Hrsg.], Com- mentaire de la LTF, 2009, N. 22 zu Art. 123 BGG). Dies gilt auch, wenn davon ausgegangen wird, wie dies die Gesuchstellerin vorbringt, dass der nunmehr ins Feld gefÃ¼hrte Algorithmus grundsÃ¤tzlich bereits seit Mai 2009 zur VerfÃ¼gung gestanden habe, zumal der Algorithmus fÃ¼r sich allein kaum als Beweismittel geeignet wÃ¤re, sondern nach Darstellung der Gesuchstellerin auch Dr. Weimann erst &#8220;ab November 2009&#8243; die MÃ¶glichkeit erhalten habe, &#8220;den Quotienten fÃ¼r eigene Forschungszwecke zu erproben&#8221; und eine angebliche Diagnose erst Anfang Dezember 2009 mit Hilfe zahlreicher erneut entnommener BlutprobenÂ gestellt werden konnte. Die Frage braucht jedoch nicht abschliessend geprÃ¼ft zu werden, da das Revisionsgesuch aus anderen GrÃ¼nden abzuweisen ist.</p><p><strong>2.3 </strong>Die Gesuchstellerin bringt in ihrem Revisionsgesuch keine neu entdeckten Tatsachen vor, sondern beruft sich vielmehr auf angeblich neu entdeckte Beweismittel zum Beleg ihres bereits im Schiedsverfahren vorgebrachten Einwands, sie leide unter einer Blutanomalie. Wie die Gesuchstellerin selber vorbringt, versuchte sie sowohl vor der Disziplinarkommission als auch vor dem angerufenen Schiedsgericht vergeblich, ihre Behauptung, die erhÃ¶hten Retikulozytenwerte seien auf eine BlutabnormalitÃ¤t zurÃ¼ckzufÃ¼hren, durch medizinische Gutachten zu erhÃ¤rten. Der Gesuchstellerin wurde im Schiedsverfahren die MÃ¶glichkeit eingerÃ¤umt, bis acht Tage vor dem am 22./23. Oktober 2009 stattfindenden Hearing neue medizinische Erkenntnisse vorzulegen. Die Frage, ob bei der Gesuchstellerin eine hereditÃ¤re SphÃ¤rozytose vorliege, die allenfalls die in Hamar festgestellten abnormalen Blutwerte erklÃ¤ren kÃ¶nnte, wurde anlÃ¤sslich des Verhandlungstermins auch nach der Darstellung im Revisionsgesuch intensiv diskutiert, und sie wurde vom TAS auf Grundlage der verschiedenen von den Parteien eingereichten Gutachten sowie der AnhÃ¶rung zahlreicher Experten anlÃ¤sslich des Hearings vom 22./23. Oktober 2009 eingehend geprÃ¼ft. Das Schiedsgericht hat den Einwand der Gesuchstellerin verworfen und hat es aufgrund des durchgefÃ¼hrten Beweisverfahrens fÃ¼r erwiesen erachtet, dass die abnormalen Blutwerte der Gesuchstellerin vom 6. und 7. Februar 2009 sowie der am 18. Februar 2009 festgestellte starke RÃ¼ckgang des Retikulozytenwerts nicht durch eine angeborene oder erworbene Anomalie erklÃ¤rt werden kÃ¶nnten, sondern auf eine Blutmanipulation zurÃ¼ckzufÃ¼hren seien.</p><p>Die Revision ist ein ausserordentliches Rechtsmittel und dient nicht einfach der WeiterfÃ¼hrung des Verfahrens. Es obliegt den Prozessparteien, rechtzeitig und prozesskonform zur KlÃ¤rung des Sachverhalts entsprechend ihrer Beweispflicht beizutragen. Dass es ihnen unmÃ¶glich war, Tatsachen und Beweismittel bereits im frÃ¼heren Verfahren beizubringen, ist nur mit ZurÃ¼ckhaltung anzunehmen (ESCHER, a.a.O., N. 8 zu Art. 123 BGG). Dies gilt ganz besonders, wenn im Revisionsverfahren mit angeblich neu entdeckten Beweismitteln bereits im Schiedsverfahren aufgestellte Behauptungen belegt werden sollen, die vom Schiedsgericht aufgrund eines aufwÃ¤ndigen Beweisverfahrens mit zahlreichen Gutachtern als unzutreffend erachtet wurden. Entsprechend hat der Gesuchsteller im Revisionsgesuch darzutun, dass er die Beweismittel im frÃ¼heren Verfahren trotz hinreichender Sorgfalt nichtÂ beibringen konnte (BGE 127 V 353 E. 5b S. 358 mit Hinweisen; Urteile 4A_42/2008 vom 14. MÃ¤rz 2008 E. 4.1, nicht publ. in BGE 134 III 286 ff.; 4P.102/2006 vom 29. August 2006 E. 2.1).</p><p>Die Gesuchstellerin bringt lediglich vor, sie habe erst am 27. November 2009 â€“ mithin zwei Tage nach dem Urteil des Schiedsgerichts â€“ Kenntnis davon erhalten, dass seit Mai 2009 ein neuer Algorithmus zur VerfÃ¼gung stehe, der &#8220;eine genauere Diagnose als bisher ermÃ¶glichen kÃ¶nnte&#8221;. Darauf will sie von Dr. Lutz, dem Arzt des Nationalverbands, aufmerksam gemacht worden sein, der seinerseits &#8220;von Kollegen&#8221; einen entsprechenden Hinweis erhalten haben soll. Mit diesen vagen Behauptungen legt die Gesuchstellerin nicht hinreichend dar, weshalb es ihr nicht bereits wÃ¤hrend des Schiedsverfahrens mÃ¶glich gewesen wÃ¤re, sich auf die angeblich neu entdeckte DiagnosemÃ¶glichkeit zu berufen, genauer bis Mitte Oktober 2009, als die Gesuchstellerin dem Schiedsgericht noch neue medizinische Erkenntnisse hÃ¤tte vorlegen kÃ¶nnen. Die ErklÃ¤rung der Gesuchstellerin dafÃ¼r, dass sie zwei Tage nach Abweisung ihrer Berufung durch das TAS durch blossen Hinweis des Verbandsarztes eine bisher unbekannte Methode entdeckt haben will, auf die sie sich nur wenige Wochen frÃ¼her vor dem TAS bei sorgfÃ¤ltiger BeweisfÃ¼hrung unmÃ¶glich hÃ¤tte berufen kÃ¶nnen, erscheint nicht plausibel.</p><p>Es kann nicht angehen, sich in einem Schiedsverfahren zunÃ¤chst auf wissenschaftlich anerkannte Methoden zu verlassen und entsprechende medizinische Gutachten und Experten zum Beweis anzubieten, um sich nach einem negativ ausgefallenen Schiedsurteil im Rahmen des Revisionsverfahrens nunmehr auf unpublizierte und wissenschaftlich noch wenig erhÃ¤rtete Methoden zu berufen. HÃ¤tte sich die Gesuchstellerin zur Untermauerung ihres Prozessstandpunkts auf weitere denkbare DiagnosemÃ¶glichkeiten stÃ¼tzen wollen, wÃ¤ren ihr entsprechende BemÃ¼hungen zur Beibringung solcher Beweismittel zumutbar gewesen. Sie zeigt in ihrem Revisionsgesuch jedoch nicht auf, welche konkreten Schritte sie in diese Richtung unternommen hÃ¤tte (vgl. Urteil 4P.213/1998 vom 11. Mai 1999 E. 3b/aa; JEAN-FRANÃ‡OIS POUDRET, Commentaire de la loi fÃ©dÃ©rale d&#8217;organisation judiciaire, Bd. V, 1992, N. 2.2.5 zu Art. 137 OG, S. 30; ANTONIO RIGOZZI/MICHAEL SCHÃ–LL, Die Revision von SchiedssprÃ¼chen nach dem 12. Kapitel des IPRG, 2002, S. 44 und 46). Auch wÃ¤re es der Gesuchstellerin unbenommen gewesen, ihre in Hamar gemessenen Blutwerte bereits wÃ¤hrend des Schiedsverfahrens weiteren SachverstÃ¤ndigen zugÃ¤nglich zu machen oder etwa auf ihrer Internetseite zu verÃ¶ffentlichen, wie sie dies nach eigenen Angaben nach erfolgtem Schiedsentscheid tat, worauf sichÂ zahlreiche Gutachter bei ihr gemeldet hÃ¤tten. Es wÃ¤re ihr wÃ¤hrend des Schiedsverfahrens sodann freigestanden, Blutanalysen bei Familienmitgliedern zu veranlassen, wie sie dies nur wenige Tage nach dem Schiedsspruch des TAS getan hat.</p><p><strong>2.4 </strong>Schliesslich erscheint auch fraglich, ob die nunmehr im Revisionsverfahren vorgebrachten Beweismittel angesichts der im Schiedsspruch des TAS vom 25. November 2009 aufgefÃ¼hrten EntscheidgrÃ¼nde als erheblich zu erachten wÃ¤ren. Das TAS hat gestÃ¼tzt auf die Aussage von Prof. d&#8217;Onofrio nÃ¤mlich erwogen, dass selbst die (unwahrscheinliche) Diagnose einer hereditÃ¤ren SphÃ¤rozytose die bei der Gesuchstellerin festgestellten Schwankungen in Form von abnormal hohen Werten wÃ¤hrend der Weltmeisterschaft vom 6./7. Februar 2009 sowie dem anschliessend starken Abfall nicht erklÃ¤ren kÃ¶nnten. Die von der Gesuchstellerin im Rahmen des Revisionsverfahrens angeblich auf einen neu entdeckten Algorithmus gestÃ¼tzte Diagnose einer hereditÃ¤ren SphÃ¤rozytose kÃ¶nnte daher lediglich die schiedsgerichtliche Feststellung in Frage stellen, wonach eine solche vererbte Blutanomalie bei der Gesuchstellerin nicht habe nachgewiesen werden kÃ¶nnen. Vom angeblich neuen Beweismittel unberÃ¼hrt bliebe jedoch die fÃ¼r den Entscheid wesentliche ErwÃ¤gung des TAS, selbst eine solche Diagnose vermÃ¶ge die konkreten Schwankungen der Blutwerte nicht zu erklÃ¤ren.</p><p>Die Gesuchstellerin behauptet nun zwar, auch dieser Einwand des TAS sei durch die Gutachten von Dr. Weimann, Prof. Gassmann und Prof. Schrezenmeier aus dem Weg gerÃ¤umt. Die von ihr angefÃ¼hrten Experten bestÃ¤tigen auch, dass die nunmehr angeblich erfolgte Diagnose mit erhÃ¶hten Retikulozytenwerten einhergehen kÃ¶nne. Dass die festgestellten Schwankungen der Blutwerte durch eine SphÃ¤rozytose erklÃ¤rbar seien, wurde allerdings von den von der Gesuchstellerin bezeichneten Gutachtern bereits im Schiedsverfahren vertreten, vom TAS jedoch aufgrund seiner BeweiswÃ¼rdigung abweichend beurteilt. Die Gesuchstellerin zeigt in ihrem Revisionsgesuch nicht auf, inwiefern die angeblich neu entdeckte Methode Ã¼ber die Diagnose einer Blutanomalie hinaus auch â€“ bisher unbekannte â€“ RÃ¼ckschlÃ¼sse hinsichtlich der festgestellten Schwankungen zulassen soll. Wenn die angefÃ¼hrten Gutachter erklÃ¤rten, die anhand neuer Blutproben angeblich diagnostizierte SphÃ¤rozytose kÃ¶nne zu erhÃ¶hten Retikulozytenwerten fÃ¼hren, so ist damit noch keineswegs dargelegt, welche neuen SchlÃ¼sse die angeblich neue Methode hinsichtlich der konkret festgestellten Schwankungen im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft in Hamar zulassen soll. In dieser Hinsicht zielen die Vorbringen derÂ Gesuchstellerin bloss auf eine erneute SachverhaltswÃ¼rdigung ab. Ein Revisionsgrund ist jedoch nicht schon dann gegeben, wenn das Schiedsgericht bereits im Hauptverfahren bekannte Tatsachen unrichtig gewÃ¼rdigt haben sollte. Ob die ErwÃ¤gung des Schiedsgerichts, selbst eine hereditÃ¤re SphÃ¤rozytose kÃ¶nne die konkreten Schwankungen der Blutwerte nicht erklÃ¤ren, zutrifft oder nicht, kann das Bundesgericht auf Grundlage der Vorbringen der Gesuchstellerin von vornherein nicht Ã¼berprÃ¼fen. Damit erscheinen die nunmehr vorgebrachten Beweismittel unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten als nicht erheblich.</p><p><strong>3.</strong></p><p>Das Revisionsgesuch ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Verfahrensausgang wird die Gesuchstellerin kosten- und entschÃ¤digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).</p><p><strong>Demnach erkennt das Bundesgericht:</strong></p><ol><li>Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.</li><li>Die Gerichtskosten von Fr. 5&#8217;000.&#8211; werden der Gesuchstellerin auferlegt.</li><li>Die Gesuchstellerin hat die Gesuchsgegnerin fÃ¼r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 6&#8217;000.&#8211; zu entschÃ¤digen.</li><li>Dieses Urteil wird den Parteien und dem Tribunal Arbitral du Sport (TAS) schriftlich mitgeteilt.</li></ol><p>Lausanne, 28. September 2010</p><p>Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts</p><p>Die PrÃ¤sidentin: Klett</p><p>Der Gerichtsschreiber: Leemann</p></blockquote><p><a
href="http://flattr.com/thing/82399/Fall-Pechstein-Urteil-des-Bundesgerichts-zum-Revisionsantrag-im-Wortlaut" target="_blank"><br
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isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=9213</guid> <description><![CDATA[Claudia Pechstein verkauft CurrywÃ¼rste, derweil hat sich das Schweizer Bundesgericht wieder einmal zu ihrem Fall geÃ¤uÃŸert. Die Lage bleibt aussichtslos fÃ¼r die wegen Dopings gesperrte Olympiasiegerin, wenn ich das richtig lesen, wird der Revisionsantrag erfolglos bleiben. Aber ich kann es niemandem abnehmen, sich durch den Text der &#8220;ZwischenverfÃ¼gung&#8221; zu kÃ¤mpfen. Zuvor noch die obligatorische Ãœbersicht [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Claudia Pechstein <a
title="Was vom Tage Ã¼brig bleibt (58) ..." href="http://www.jensweinreich.de/2010/07/30/was-vom-tage-ubrig-bleibt-58-currywurst-pechstein-munchen-2018-zwanziger/" target="_self">verkauft CurrywÃ¼rste</a>, derweil hat sich das Schweizer Bundesgericht wieder einmal zu ihrem Fall geÃ¤uÃŸert. Die Lage bleibt aussichtslos fÃ¼r die wegen Dopings gesperrte Olympiasiegerin, wenn ich das richtig lesen, wird der Revisionsantrag erfolglos bleiben. Aber ich kann es niemandem abnehmen, sich durch den Text der &#8220;ZwischenverfÃ¼gung&#8221; zu kÃ¤mpfen. Zuvor noch die obligatorische Ãœbersicht zum Fall:</p><ul><li><a
title="alle BeitrÃ¤ge zum Fall Pechstein" href="http://www.jensweinreich.de/category/claudia-pechstein/" target="_self">alle BeitrÃ¤ge hier im Blog</a> mit einigen tausend Kommentaren</li><li><a
title="Claudia Pechstein von der ISU wegen Blutdopings gesperrt" href="http://jensweinreich.de/2009/07/03/claudia-pechstein-des-blutdopings-uberfuhrt/" target="_self">ISU-Beschluss vom Juli 2009</a></li><li><a
title="CAS-Urteil: Claudia Pechstein bleibt gesperrt und zieht vor das Bundesgericht" href="http://jensweinreich.de/2009/11/25/cas-urteil-im-fall-pechstein/" target="_self">CAS-Urteil vom Herbst 2009</a></li><li><a
title="1. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6074" target="_self">1. VerfÃ¼gung des Schweizer Bundesgerichts</a></li><li><a
title="2. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6118" target="_self">2. VerfÃ¼gung des Bundesgerichts</a></li><li><a
title="3. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6133" target="_self">3. VerfÃ¼gung des Bundesgerichts</a></li><li><a
title="4. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6169" target="_self">4. VerfÃ¼gung des Bundesgerichts</a></li><li><a
title="... Pechstein nicht in Vancouver" href="http://jensweinreich.de/2010/01/26/bundesgericht-lehnt-antrag-ab-pechstein-nicht-in-vancouver/" target="_self">5. VerfÃ¼gung des Bundesgerichts</a></li><li><a
title="Bundesgericht lehnt Pechstein-Beschwerde ab" href="http://jensweinreich.de/2010/02/10/bundesgericht-lehnt-pechstein-beschwerde-ab/" target="_self">6. VerfÃ¼gung des Bundesgerichts</a></li><li><a
title="Bundesgericht lehnt Pechstein-Beschwerde ab" href="http://jensweinreich.de/2010/02/10/bundesgericht-lehnt-pechstein-beschwerde-ab/" target="_self"></a><a
title="Im Wortlaut: das Urteil des Bundesgerichts im Fall Pechstein" href="http://www.jensweinreich.de/2010/05/11/im-wortlaut-das-urteil-des-bundesgerichts-im-fall-pechstein/" target="_self">7. VerfÃ¼gung des Bundesgerichts</a></li><li><a
title="Im Wortlaut: das Urteil des Bundesgerichts im Fall Pechstein" href="http://www.jensweinreich.de/2010/05/11/im-wortlaut-das-urteil-des-bundesgerichts-im-fall-pechstein/" target="_self"></a><a
title="Im Wortlaut: das Urteil des Bundesgerichts im Fall Pechstein" href="http://www.jensweinreich.de/2010/05/11/im-wortlaut-das-urteil-des-bundesgerichts-im-fall-pechstein/" target="_self">Wortlaut des Urteil des Bundesgerichts vom Februar 2010</a></li><li><a
title="Im Wortlaut: das Urteil des Bundesgerichts im Fall Pechstein" href="http://www.jensweinreich.de/2010/05/11/im-wortlaut-das-urteil-des-bundesgerichts-im-fall-pechstein/" target="_self"></a><a
title="Claudia Pechstein und die Kugelzell-Anomalie" href="http://jensweinreich.de/2010/03/15/claudia-pechstein-und-die-kugelzell-anomalie/" target="_self">Materialien und Diskussion zur Kugelzell-Anomalie</a></li></ul><p>Das frische Dokument, gerade verschickt:</p><blockquote><p>Bundesgericht Tribunal fÃ©dÃ©ral Tribunale federale Tribunal federal,Â 4A_144/2010</p><p>VerfÃ¼gung vom 28. Juli 2010 I. zivilrechtliche Abteilung</p><p>Bundesrichterin Klett, PrÃ¤sidentin.</p><p><strong>Claudia Pechstein</strong>, vertreten durch Advokaten Dr. Philippe Nordmann und Eva Senn, Gesuchstellerin,</p><p>gegen</p><p><strong>International Skating Union (ISU)</strong>, vertreten durch Rechtsanwalt Jean-CÃ©dric Michel, Gesuchsgegnerin.</p><p>Internationales Schiedsgericht; Revision,Â Revision gegen den Entscheid des Tribunal Arbitral du Sport (TAS) vom 25. November 2009.</p><p>In ErwÃ¤gung,</p><ul><li>dass das Tribunal Arbitral du Sport (TAS) mit Entscheid vom 25. November 2009 die Gesuchstellerin wÃ¤hrend zwei Jahren, beginnend ab 8. Februar 2009, fÃ¼r gesperrt erklÃ¤rte und ihr die Resultate aberkannte, die sie am 7. Februar 2009 an der von der International Skating Union	(Gesuchsgegnerin)	organisierten	Weltmeisterschaft	im	Eisschnelllauf erzielt hatte;</li><li>dass das Bundesgericht die von der Gesuchstellerin gegen diesen Entscheid eingereichte Beschwerde in Zivilsachen mit Urteil vom 10. Februar 2010 abwies, soweit es darauf eintrat;</li><li>dass die Gesuchstellerin dem Bundesgericht am 4. MÃ¤rz 2010 ein Revisionsgesuch einreichte mit dem Antrag, es sei der Entscheid des TAS vom 25. November 2009 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an das TAS zurÃ¼ckzuweisen;</li><li>dass die Gesuchstellerin zudem den prozessualen Antrag stellte, dass sie superprovisorisch und unverzÃ¼glich, eventualiter provisorisch, per sofort zu sÃ¤mtlichen Trainingsveranstaltungen, inkl. Trainingsrennen, die von der DESG (Deutsche Eisschnelllauf Gemeinschaft e.V) und deren Vereinen organisiert werden, zuzulassen sei;</li><li>dass das Bundesgericht dieses Gesuch mit VerfÃ¼gung vom 23. April 2010 abwies;</li><li>dass die Gesuchstellerin dem Bundesgericht mit Eingabe vom 22. Juli 2010 ein Gesuch um WiedererwÃ¤gung einreichte mit dem unverÃ¤nderten Antrag auf superprovisorische, eventualiter provisorische Anordnung ihrer sofortigen Zulassung zu sÃ¤mtlichen Trainingsveranstaltungen;</li><li>dass die Gesuchstellerin ihre Eingabe damit begrÃ¼ndet, dass einerseits ein Entscheid in der Sache vermutlich erst im SpÃ¤therbst 2010 ergehen kÃ¶nne, was bei ihr noch schwerere nicht wieder gutzumachende Nachteile hervorrufe als ein Trainingsverzicht bis im Juli 2010 und andererseits noch offensichtlicher geworden sei, dass es sich keinesfalls um ein aussichtsloses Revisionsgesuch handle;</li><li>dass die Gesuchstellerin dem Bundesgericht mit ihrem WiedererwÃ¤gungsgesuch ein Schreiben des DESG vom 20. Juli 2010 zu den geplanten Trainingsmassnahmen der deutschen NationalmannschaftÂ sowie einen Ermittlungsbericht der Bundespolizeiakademie vom 7. Juli 2010 einreichte;</li><li>dass das Bundesgericht in seiner VerfÃ¼gung vom 23. April 2010 unter anderem berÃ¼cksichtigte, dass bei normalem Verlauf des Revisionsverfahrens mit einem Entscheid Ã¼ber das Revisionsgesuch bis spÃ¤testens Ende Juli 2010 zu rechnen sei und der Ausschluss der Gesuchstellerin von den erwÃ¤hnten Trainingsveranstaltungen bis zu diesem Zeitpunkt zumutbar erscheine;</li><li>dass sich das Verfahren aufgrund des von der Gesuchstellerin beantragten zweiten Schriftenwechsels verzÃ¶gert hat, weshalb ein Entscheid bis Ende Juli 2010, der einen normalen Verfahrensverlauf vorausgesetzt hÃ¤tte, nicht ergehen kann;</li><li>dass der Gesuchsgegnerin eine Frist bis 16. August 2010 zur Einreichung ihrer Duplik angesetzt wurde, wobei im Fall eines entsprechenden Gesuchs voraussichtlich nur eine kurze Fristerstreckung gewÃ¤hrt werden wird;</li><li>dass die Sache spruchreif ist, sobald die Gesuchsgegnerin dem Bundesgericht ihre Duplik eingereicht hat, sofern sich die Parteien nicht nochmals vernehmen lassen;</li><li>dass bei der AbwÃ¤gung der sich gegenÃ¼ber stehenden Interessen nebst den Schwierigkeiten der Gesuchstellerin hinsichtlich der Vorbereitung auf zukÃ¼nftige WettkÃ¤mpfe auch das Ã¶ffentliche Interesse am Kampf gegen Doping zu berÃ¼cksichtigen ist sowie das Interesse der anderen professionellen EisschnelllÃ¤uferinnen, die zusammen mit der Gesuchstellerin am Training teilnehmen wÃ¼rden;</li><li>dass weder der Verweis der Gesuchstellerin auf die verschiedenen mit der Replik eingereichten Gutachten noch der mit dem WiedererwÃ¤gungsgesuch eingereichte Ermittlungsbericht der Bundespolizeiakademie einen unmittelbaren RÃ¼ckschluss auf die Erfolgsaussichten des Revisionsgesuchs zulassen, weshalb an den AusfÃ¼hrungen der VerfÃ¼gung vom 23. April 2010 hinsichtlich der Erfolgschancen eines auf Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG gestÃ¼tzten Revisionsgesuchs festzuhalten ist;</li><li>dass aus diesen GrÃ¼nden das WiedererwÃ¤gungsgesuch der Gesuchstellerin vom 22. Juli 2010 abzuweisen ist;</li></ul><p>verfÃ¼gt die PrÃ¤sidentin:</p><ol><li>Das WiedererwÃ¤gungsgesuch vom 22. Juli 2010 wird abgewiesen.</li><li>Diese VerfÃ¼gung wird den Parteien und dem Tribunal Arbitral du Sport (TAS) schriftlich mitgeteilt.</li></ol><p>Lausanne, 28. Juli 2010</p><p>Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts</p><p>Die PrÃ¤sidentin:Â Klett</p></blockquote><p>Sicher habe ich wieder etwas verpasst, kann mir deshalb bitte jemand erklÃ¤ren, worum es sich beim &#8220;Ermittlungsbericht der Bundespolizeiakademie&#8221; handelt?</p><p>Danke.<br
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isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=7943</guid> <description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Da offenbar GesprÃ¤chsbedarf besteht, mache ich einen Beitrag zum Thema Floyd Landis auf. Denn zu Wenlock und Mandeville passen die BeitrÃ¤ge Ã¼ber das Doping-GestÃ¤ndnis des langjÃ¤hrigen Armstrong-Gehilfen und gewesenen Tour-de-France-Siegers doch nicht. Die Geschichte im Wall Street Journal ist durchaus spektakulÃ¤r. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2010/05/20/floyd-landis-packt-aus/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Da offenbar GesprÃ¤chsbedarf besteht, mache ich einen Beitrag zum Thema Floyd Landis auf. Denn zu <a
title="Wenlock und Mandeville" href="http://jensweinreich.de/2010/05/19/wenlock-und-mandeville/" target="_self">Wenlock und Mandeville</a> passen die BeitrÃ¤ge Ã¼ber das Doping-GestÃ¤ndnis des langjÃ¤hrigen Armstrong-Gehilfen und gewesenen Tour-de-France-Siegers doch nicht. Die Geschichte im Wall Street Journal ist durchaus spektakulÃ¤r. <a
title="www.floydlandis.com" href="http://ouchmedicalcenter.com/floyd" target="_blank">Floyd Landis</a> packt also in etlichen Emails an Offizielle und Sponsoren partiell aus &#8211; nach Ablauf seiner zweijÃ¤hrigen Sperre. Und er zieht andere Profis mit rein. Im WSJ fand ich diesen Kommentar dazu:</p><blockquote><p><strong>What&#8217;s worse, doping, lying, or becoming a rat after you can lie no further?</strong></p></blockquote><p>Gute Frage.</p><p>Die aktuelle PflichtlektÃ¼re zum Fall:</p><ul><li>Exklusiv-Geschichte des <strong>Wall Street Journal</strong>: <a
title="WSJ zu Landis" href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703691804575255410855321120.html?mod=WSJ_hps_LEFTTopStories" target="_blank">Cyclist Floyd Landis Admits Doping, Alleges Use by Armstrong and Others</a></li><li><strong>ESPN.com</strong> hat dazu mit Landis gesprochen:Â <a
title="ESPN.com" href="http://sports.espn.go.com/oly/cycling/news/story?id=5203604" target="_blank">Landis comes clean on PED use</a></li></ul><p>Erweiterte LektÃ¼re:</p><ul><li>Das <a
title="AAA-Urteil zu Landis" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/05/Landis-Final-20-09-07-3.pdf" target="_blank"><strong>Urteil der AAA</strong></a> (American Arbitration Association) im Fall Landis vom 20. September 2007 (pdf, 1,2 MB, 84 Seiten)</li><li>Den CAS-Spruch finde ich derzeit nicht, wird nachgetragen, scheint, als ob in Lausanne der Server zusammengebrochen ist.</li><li>Zahlreiche HintergrÃ¼nde und Links finden sich natÃ¼rlich auf <strong>Cycling4Fans</strong>, u.a. mit <a
title="Cycling4Fans" href="http://www.cycling4fans.de/index.php?id=4081" target="_blank">dieser Ãœbersicht</a></li><li><a
title="Cyclingnews zu Landis" href="http://www.cyclingnews.com/news/landis-confesses-to-doping-implicates-armstrong-and-bruyneel" target="_blank">Cyclingnews</a> sollte man dieser Tage ebenfalls beachten</li></ul> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/05/20/floyd-landis-packt-aus/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>210</slash:comments> </item> <item><title>ISU-ErklÃ¤rung zum Fall Pechstein</title><link>http://www.jensweinreich.de/2010/05/18/isu-erklarung-zum-fall-pechstein/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2010/05/18/isu-erklarung-zum-fall-pechstein/#comments</comments> <pubDate>Tue, 18 May 2010 20:10:08 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[dgho]]></category> <category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[desg]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllaufen]]></category> <category><![CDATA[werner franke]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=7919</guid> <description><![CDATA[Ich bin etwas spÃ¤t, war eine Weile nicht online. Der Eislauf-Weltverband ISU (International Skating Union) hat heute Nachmittag eine ErklÃ¤rung zum Fall Pechstein verÃ¶ffentlicht. Das Original auf der ISU-Webseite, hier als pdf (3 Seiten) und hier zum Studieren und Diskutieren. Was mir beim ersten Ãœberfliegen auffÃ¤llt: Die ISU zweifelt die Kugelzell-AnÃ¤mie-Diagnose an: All experts addressed [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin etwas spÃ¤t, war eine Weile nicht online. Der Eislauf-Weltverband ISU (International Skating Union) hat heute Nachmittag eine ErklÃ¤rung zum Fall Pechstein verÃ¶ffentlicht. Das Original auf der <a
title="ISU" href="http://www.isu.org/vsite/vnavsite/page/directory/0,10853,4844-137020-154236-nav-list,00.html" target="_blank">ISU-Webseite</a>, <a
title="ISU ErklÃ¤rung zu Pechstein, 18. Mai 2010" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/05/ISU-ErklÃ¤rung-zu-Pechstein-18052010.pdf" target="_blank">hier als pdf</a> (3 Seiten) und hier zum Studieren und Diskutieren.</p><p>Was mir beim ersten Ãœberfliegen auffÃ¤llt: Die ISU zweifelt die Kugelzell-AnÃ¤mie-Diagnose an:</p><blockquote><p>All experts addressed by the ISU have independently of each other confirmed that no new scientific method for diagnosis of HS exists and that the method alleged by the German experts to be a diagnostic method has never been validated, even as a screening procedure, in any recognized scientific medical journal, subjected to â€œpeer review&#8221; by medical experts in the same medical field, and, in the opinion of the experts consulted, has never been applied before, even as a screening tool, in actual medical practice.Â In addition, all these experts have also expressed the opinion that regardless of the non &#8211; existence of any new scientific method, the new tests did not bring evidence that C. Pechstein suffered HS.</p></blockquote><p>Was mir negativ auffÃ¤llt: Was hat so ein Franke-Zitat in einer offiziellen Stellungnahme zu suchen?</p><blockquote><p>Dr. Franke is reported to have also stated: â€œHow should the bone marrow know when sheÂ (Pechstein) has big competitions?&#8221;</p></blockquote><p>In Deutschland hieÃŸ das vor etlichen Wochen: Wie soll ihr Knochenmark wissen, wann wichtige WettkÃ¤mpfe sind?</p><p>Die ErklÃ¤rung im Wortlaut:</p><blockquote><p>INTERNATIONAL SKATING UNION</p><p><strong>ISU Position in the Pechstein Case</strong></p><p>The International Skating Union (ISU) filed on Monday with the Swiss Federal Tribunal in Lausanne (the Swiss Supreme Court), its Reply to the Request of Claudia Pechstein for â€œRevisionsverfahren&#8221; (a Swiss law term for a â€œRevision Procedure&#8221;).</p><p>Ms Pechsteinâ€™s Request seeks:</p><ol><li>cancellation of the CAS Final Arbitration Award of November 25, 2009 and,</li><li>return of the case to the CAS for retrial.</li></ol><p>On February 10, 2010, a first judgment of the Swiss Federal Tribunal denied Ms. Pechsteinâ€™s Appeal against the CAS Final Arbitration Award of November 25, 2009. The CAS Award upheld a Decision of the ISU Disciplinary Commission (DC) of July 1, 2009, finding C. Pechstein to have committed an ISU Anti-doping rule violation and imposing the mandatoryÂ 2 year suspension.</p><p>Since the publication of the DC decision in July 2009, the ISU has not publicly reacted to the numerous media campaigns against the ISU which have been organized by C. Pechstein, her lawyer Dr. S. Bergmann and her management team. These campaigns consisted of TV talk shows, press conferences, interviews and commentary on C. Pechstein&#8217;s website, and often were the source of unjustified and sometimes incredible accusations against the ISU.</p><p>The above campaigns included allegations that the ISU data base of blood tests results was not reliable; that the anonymity bar-codes on blood samples were wrong; that wrong blood samples were used; that the dates of certain tests were wrong; and expanded into accusations that the ISU had suppressed evidence allegedly favorable of C. Pechstein; and that the panel of CAS arbitrators had been composed in violation of the applicable rules. Incredible accusations of improper interfering were made against the Secretary General of the CAS and even against the International Olympic Committee (IOC).</p><p>Up until today, the ISU has respected the principle that no public-relations-type Press Releases or comments should be made while a case is pending in the CAS and in the Swiss court.</p><p>The ISU has fought, with patience, within the Swiss legal system, against all accusations made by C. Pechstein in the arbitration and court proceedings. None of the allegations were proven to be justified and all have been disposed of by the CAS decision and also by the Decision of the Swiss Tribunal Federal dated February 10, 2010 dismissing the Appeal of C. Pechstein against the CAS award. The Court has also dismissed accusations that the CAS proceeding and decision violated Swiss law (Swiss public order) and that the rights of Ms. Pechstein to a fair trial and equal treatment have not been respected.</p><p>Ms. Pechstein filed the Request for â€œRevisionsverfahren&#8221; mentioned above on March 4, 2010 based on the Swiss law rules allowing such filing on the basis of an allegation that new evidence has been found that was not available during the CAS proceedings. The substance of her new claim is that a new scientific method to diagnose a blood disease called hereditaryÂ spherocytosis (HS) has been developed in 2009 but was not known and available to C. Pechstein, and that new tests using the new method conducted by German experts in hematology after the date of the CAS decision have revealed the presence of the above disease in her body.</p><p>When preparing a reply to the new Request, the ISU had to use a number of experts to review the opinions of the German experts and the test results obtained by them. Among these experts was also Prof. Alberto Zanella who is a well-known expert in blood disorders and the former Director of a Hematological Unit in the Milan University Hospital.</p><p><strong>All experts addressed by the ISU have independently of each other confirmed that no new scientific method for diagnosis of HS exists and that the method alleged by the German experts to be a diagnostic method has never been validated, even as a screening procedure, in any recognized scientific medical journal, subjected to â€œpeer review&#8221; by medical experts in the same medical field, and, in the opinion of the experts consulted, has never been applied before, even as a screening tool, in actual medical practice.</strong></p><p><span
id="more-7919"></span>In addition, all these experts have also expressed the opinion that regardless of the non &#8211; existence of any new scientific method, the new tests did not bring evidence that C. Pechstein suffered HS. Nevertheless, Prof. Alberto Zanella, has expressed the opinion that C. Pechstein â€œwas likely to carry hereditary red cell membrane defect of the stomatocytic type (xerocytosis?)&#8221; (HSt). However, Prof. Zanella had not the possibility to examine Ms. Pechstein and to perform his own testing of her blood samples. He was dependent on the tests results presented by Ms. Pechstein in her new Request.</p><p>The ISU, for proper legal order and transparency, included the opinion of Prof. Zanella with its filing with the court, but based on opinions of other experts who have specialized experience in the detection of athletic doping, the ISU remains convinced that not even the HSt can explain all the abnormal values in Ms. Pechstein&#8217;s blood profile and their variability. The ISU Reply attaches the expert opinions and carefully explains this aspect of the case.</p><p>These opinions explicitly exclude the possibility that her abnormal blood profile can be explained by HSt. Several renowned and reputed German doping experts, such as Dr. F.SÃ¶rgel, Dr. W. Franke and Dr.A. Ganser (the former President of the German Hematological Society), have publicly expressed similar opinions after it had been announced that Ms. Pechstein was suffering HS.</p><p>Dr. Franke is reported to have also stated: â€œHow should the bone marrow know when sheÂ (Pechstein) has big competitions?&#8221; The coincidence of occurrence of high reticulocytes values and unexpected outstandingÂ performances in competitions by C. Pechstein is indeed more than striking. For example:</p><p>In Calgary in November 2007 at the age of 36, C. Pechstein with % reticulocytes value of 3.75 made her best time ever in the 1500 m race â€“ beating her previous time reached manyÂ years ago when she was much younger. In Moscow in October 2008 at the age of almost 37 she reached the second best time ever inÂ the 5000 m race, a time very close to her personal record recorded in Salt Lake City 6 years earlier when she was 31. In addition, the Moscow rink is known to have â€œvery slow ice&#8221; while in Salt Lake City where the altitude is about 1300m, the ice is the fastest among all the rinks.</p><p>In Erfurt in January 2009 C. Pechstein surprisingly won the European Championships after having lost that title in the previous years (5th in 2007 and 4th in 2008).</p><p>Her improved performances in the years 2007-09, after 20 year long sport career, are in sharp contrast with the natural physiological consequences of aging.</p><p>A comment made publicly by a member of the Norwegian training group with which C. Pechstein was training, is also of interest. H. Bokko said that the members of the group were surprised when C. Pechstein, after doing often poorly in the training, suddenly reached an excellent time in some competitions.</p><p>In addition, Ms. Pechstein had an unusual number of last minute changes in her whereabouts information. Whereabouts information, provided under WADA Rules by the Skater, is used to quickly locate a Skater so that short-notice anti-doping urine tests may be performed by a WADA certified agency. Ms Pechsteinâ€™s changed locations number was the highest among all speed skaters and just during the month before the tests in Hamar on February 6 and 7, 2009 she had announced 12 whereabouts changes. Such changes severely impede or destroy the possibility of correct timing of out-of-competition tests and of finding EPO in the urine since it disappears from the urine quite fast and cannot be detected anymore after several days.</p><p>The ISU has right from the beginning openly stated that there were two possible explanations for the abnormal blood profile â€“ either doping or blood disease. The ISU, however, could not conduct any special tests of C. Pechstein without her consent and cooperation. C. Pechstein has been offered to undergo special tests already during the proceedings before the DC and the DC explicitly warned Ms. Pechstein that in case of refusal to undergo such tests she would have to bear any possible negative consequences. In spite of that, Ms. Pechtein declined that offer. As early as during the DC proceeding Prof. D&#8217;Onofrio mentioned the specialized laboratory in Milano of Prof. Zanella. In the appellate proceedings before CAS, the ISU made the offer again and in its Answer filed on September 1, 2009 to the Appeal of Ms. Pechstein proposed that Prof. Zanella be appointed as expert and C. Pechstein be ordered to undergo tests in his laboratory. However, without the consent Ms. Pechstein, such order could not work.</p><p>All the above facts and arguments represent the reasons why the ISU does not believe that the new blood anomaly, diagnosed as â€œlikely&#8221; possibility, is the exclusive cause of C. Pechstein&#8217;s abnormal blood profile and high values of reticulocytes at the time of some competitions. The opinion that a possible blood disorder does not exclude doping, has been expressed by experts since the beginning of the case.</p><p>The ISU remains convinced that the Decision of the CAS Panel in this case is correct. No grounds have been demonstrated by the Request of the Skater or the medical evaluations and analyses to justify any reconsideration of that CAS Decision. The ISU is bound by and has to comply with the ISU Anti-doping Rules based on the WADA Code and fully respects final CAS decisions in doping matters.</p><p>The Swiss Federal Tribunal has stated that the decision in this case would be announced in July 2010. Until the decision is received the ISU will not make any further comments.</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/05/18/isu-erklarung-zum-fall-pechstein/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>224</slash:comments> </item> <item><title>CAS-Kammer fÃ¼hlt sich nicht zustÃ¤ndig: Pechsteins Antrag abgelehnt</title><link>http://www.jensweinreich.de/2010/02/19/cas-kammer-fuhlt-sich-nicht-zustandig-pechsteins-antrag-abgelehnt/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2010/02/19/cas-kammer-fuhlt-sich-nicht-zustandig-pechsteins-antrag-abgelehnt/#comments</comments> <pubDate>Fri, 19 Feb 2010 01:20:21 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[schweizer bundesgericht]]></category> <category><![CDATA[vancouver 2010]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[desg]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6909</guid> <description><![CDATA[VANCOUVER. FÃ¼rs Protokoll, die Entscheidung der Ad-hoc-Kammer des CAS im Fall Pechstein. NatÃ¼rlich im Wortlaut. WOMEN&#8217;S SPEED SKATING THE COURT OF ARBITRATION FOR SPORT (CAS) DOES NOT HAVE JURISDICTION TO RE-HEAR THE CASE OF CLAUDIA PECHSTEIN Vancouver, 18 February 2010 â€“ The ad hoc division of the Court of Arbitration for Sport (CAS) has dismissed [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>VANCOUVER. FÃ¼rs Protokoll, die Entscheidung der <a
title="www.tas-cas.org" href="http://www.tas-cas.org/news" target="_blank">Ad-hoc-Kammer des CAS</a> im Fall Pechstein. NatÃ¼rlich im Wortlaut.</p><blockquote><p>WOMEN&#8217;S SPEED SKATING</p><p>THE COURT OF ARBITRATION FOR SPORT (CAS) DOES NOT HAVE JURISDICTION TO RE-HEAR THE CASE OF CLAUDIA PECHSTEIN</p><p>Vancouver, 18 February 2010 â€“ The ad hoc division of the Court of Arbitration for Sport (CAS) has dismissed the application filed by the German speed skater Claudia Pechstein against the German National Olympic Committee (DOSB) and the International Olympic Committee (IOC). In her application, Ms Pechstein requested that she be nominated for and allowed to participate in the speed skating competitions of the Vancouver 2010 Olympic Winter Games.</p><p>A CAS Panel composed of Mr Yves Fortier QC (Canada), President, Mr Olivier Carrard (Switzerland) and Mr JosÃ©-Juan PintÃ³ (Spain) has ruled on the application after having received and examined the written submissions of all parties concerned, including the International Skating Union (ISU) as interested party. The CAS Panel found that Ms Pechstein did not challenge a specific decision of the DOSB not to nominate her for the Winter Olympic Games. Indeed, such a decision could not exist considering that the athlete is currently suspended for a period of two years, since 8 February 2009. As a consequence, Ms Pechstein was ineligible to compete in the 2010 Olympic Winter Games and the DOSB could not have taken any material decision not to select her. In the absence of any decision that could be appealed, the CAS ad hoc Division has ruled that it did not have jurisdiction to entertain Ms Pechsteinâ€™s application.</p><p>In a desperate attempt to have her case reviewed by the CAS ad hoc division, after the regular CAS in Lausanne had confirmed her two year ban on 25 November 2009, and after the Swiss Federal Tribunal had dismissed her appeal against the CAS award, Claudia Pechstein &#8211; and her lawyer &#8211; have been advised by the Panel that the CAS ad hoc division was not the proper forum for such action.</p></blockquote><p>Die vorherigen Entscheidungen von ISU, CAS und Schweizer Bundesgericht in der zeitlichen Reihenfolge:</p><ul><li><a
title="Claudia Pechstein von der ISU wegen Blutdopings gesperrt" href="http://jensweinreich.de/2009/07/03/claudia-pechstein-des-blutdopings-uberfuhrt/" target="_self">ISU-Beschluss</a></li><li><a
title="CAS-Urteil: Claudia Pechstein bleibt gesperrt und zieht vor das Bundesgericht" href="http://jensweinreich.de/2009/11/25/cas-urteil-im-fall-pechstein/" target="_self">CAS-Urteil</a></li><li><a
title="1. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6074" target="_self"><span
style="text-decoration: none;">1. VerfÃ¼gung des Bundesgerichts</span></a></li><li><a
title="2. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6118" target="_self"><span
style="text-decoration: none;">2.  VerfÃ¼gung des Bundesgerichts</span></a></li><li><a
title="3. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6133" target="_self"><span
style="text-decoration: none;">3.  VerfÃ¼gung des Bundesgerichts</span></a></li><li><a
title="4. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6169" target="_self"><span
style="text-decoration: none;">4.  VerfÃ¼gung des Bundesgerichts</span></a></li><li><a
title="... Pechstein nicht in Vancouver" href="http://jensweinreich.de/2010/01/26/bundesgericht-lehnt-antrag-ab-pechstein-nicht-in-vancouver/" target="_self"><span
style="text-decoration: none;">5.  VerfÃ¼gung des Bundesgerichts</span></a></li><li><a
title="Bundesgericht lehnt Pechstein-Beschwerde ab" href="http://jensweinreich.de/2010/02/10/bundesgericht-lehnt-pechstein-beschwerde-ab/" target="_self"><span
style="text-decoration: none;">6. VerfÃ¼gung des Bundesgerichts</span></a></li></ul><p>Ich habe dazu gestern bereits O-TÃ¶ne eingeholt und eine Meldung fÃ¼r den Deutschlandfunk produziert (auÃŸerhalb der offiziellen Olympic Venues, deshalb darf ich die Audio-Datei ausnahmsweise verÃ¶ffentlichen):<br
/> <a
href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/02/17/dlf_20100217_1246_491f448e.mp3" target="_self">:</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/02/19/cas-kammer-fuhlt-sich-nicht-zustandig-pechsteins-antrag-abgelehnt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>160</slash:comments> <enclosure
url="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/02/17/dlf_20100217_1246_491f448e.mp3" length="1141760" type="audio/mpeg" /> </item> <item><title>Vancouver, Tag 4: &#8220;I don&#8217;t know if any of you have ever experienced a German Autobahn without a speed limit&#8221;</title><link>http://www.jensweinreich.de/2010/02/16/vancouver-tag-4/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2010/02/16/vancouver-tag-4/#comments</comments> <pubDate>Tue, 16 Feb 2010 00:36:57 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[annecy 2018]]></category> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[eiskunstlauf]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[mÃ¼nchen 2018]]></category> <category><![CDATA[pyeongchang 2018]]></category> <category><![CDATA[seoul 1988]]></category> <category><![CDATA[udiocm]]></category> <category><![CDATA[vancouver 2010]]></category> <category><![CDATA[cdu]]></category> <category><![CDATA[christian ude]]></category> <category><![CDATA[fdp]]></category> <category><![CDATA[george hirthler]]></category> <category><![CDATA[katarina witt]]></category> <category><![CDATA[olympiabewerbung]]></category> <category><![CDATA[spd]]></category> <category><![CDATA[thomas de maiziÃ¨re]]></category> <category><![CDATA[tierschutz]]></category> <category><![CDATA[willy bogner]]></category> <category><![CDATA[winterspiele 2018]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6822</guid> <description><![CDATA[VANCOUVER. Deutschland schlÃ¤ft, und ich taste mich langsam rein in den Tag. ZunÃ¤chst etwas Erfreuliches: Es gibt Neues von der MÃ¶we Jacques (Foto wird nachgereicht)! Jacques flirtet weiter mit dem Kollegen G., der auch wieder aufgetaucht ist und mit dem ich vorhin ein Mittagessen genossen habe (Tim Horten&#8217;s). Erstaunlich. Olympia meint es ja nicht immer [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>VANCOUVER. Deutschland schlÃ¤ft, und ich taste mich langsam rein in den Tag. ZunÃ¤chst etwas Erfreuliches: Es gibt Neues von der <a
title="Vancouver, Tag 1: Jacques die MÃ¶we" href="http://jensweinreich.de/2010/02/12/vancouver-tag-1-jacques-die-mowe/" target="_self">MÃ¶we Jacques</a> (Foto wird nachgereicht)! Jacques flirtet weiter mit dem Kollegen G., der auch wieder aufgetaucht ist und mit dem ich vorhin ein Mittagessen genossen habe (Tim Horten&#8217;s). Erstaunlich.</p><p>Olympia meint es ja nicht immer gut mit Tieren. Gedopte Pferde (Peking 2008), gebratene Friedenstauben (Seoul 1988/<em>ab 4:40 im Video</em>), das sind so die Schlagzeilen.</p><p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a
href="http://www.jensweinreich.de/2010/02/16/vancouver-tag-4/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p><p>Seither mÃ¼ssen keine Tauben mehr bei ErÃ¶ffnungsfeiern ins Verderben fliegen.</p><p>Nicht dass sich Olympia und die Tiere am Ende noch versÃ¶hnen. Das wÃ¤re doch mal ein Thema, Ã¼ber das Journalisten berichten sollten. G. wird dazu allerdings schweigen. G. ist ein stiller GenieÃŸer. Er bevorzugt auch in seiner Arbeit die leisen TÃ¶ne und meint, wenn ich ab und an im Blog ein Foto verÃ¶ffentliche, mÃ¼sse das reichen. Er wolle seine Beziehung Â nicht Ã¶ffentlich besprechen. Das kann ich verstehen und respektieren.</p><p><strong>18.50 Uhr:</strong> Lassen wir also den bisherigen Tag Revue passieren. Mich haben besonders die Auftritte der Olympiabewerber 2018 interessiert, was an <a
title="Kommentar von mb" href="http://jensweinreich.de/2010/02/11/munich-2018-we-do-not-want-the-games/#comment-19924" target="_self">anderer Stelle</a> kurz angerissen wurde.</p><p><strong>Annecy</strong> konnte ich leider nicht sehen. Allgemeines Urteil derjenigen, die ich dazu befragt habe: Â DÃ¼rftig. Aber die gesamte Bewerbung ist nicht ernst zu nehmen. Geredet wurde viel Ã¼ber das IOC-Mitglied Jean-Claude Killy &#8211; blÃ¶d nur, dass Killy durch Abwesenheit glÃ¤nzte. Guy Drut, ein weiteres franzÃ¶sisches IOC-Mitglied, fehlte ebenfalls, tauchte zwei Stunden spÃ¤ter aber als Gast in der PK von Pyeongchang auf. Was das wohl bedeutet?</p><p>Das Protokoll:</p><blockquote><p>Â© IOC, VANOC</p><p>VANCOUVER, Feb 15 &#8211; Comments from Edgar GROSPIRON (FRA), CEO of the Annecy 2018 Olympic bid, Jean-Luc RIGAUT (FRA), mayor of Annecy; Roselyne BACHELOT (FRA), French Minister of Sport and Health; and Denis MASSEGLIA (FRA), president of the French Olympic Committee (CNOSF) on Monday at the Main Press Centre.</p><p><strong>Edgar GROSPIRON (FRA) &#8211; CEO of the Annecy 2018 Olympic bid</strong></p><p>On the winter climate in Annecy, where weather forecasts predict rain and temperatures of 6 degrees Celsius this week:</p><p>&#8220;We chose the date for 2018 Olympic during February and this is the best conditions we can have in the winter. For sure not every day is sunny with big powder snow but if you take (this) Saturday and Sunday, it was great sunshine and the snow was very good over there.</p><p>&#8220;For sure we are going to work with the water to make artificial snow also. But the weather is the only thing we cannot totally control. The French Alps for a long time there are good conditions in winter for skiing and I think the place is good for that.&#8221;</p><p><strong>Jean-Luc RIGAUT (FRA), the mayor of Annecy</strong></p><p>On the region:</p><p>&#8220;Annecy is in the heart of the French Alps, at half an hour from Geneva and 45 minutes from Mont Blanc.&#8221;</p><p>&#8220;Mont Blanc, where snow is guaranteed.&#8221;</p><p>&#8220;Our region is the prime destination for winter sports in the world.&#8221;</p><p>&#8220;We will be able to welcome the whole Olympic family with our hearts and professionalism, but we also like to party.&#8221;</p><p>On existing facilities and infrastructure:</p><p>&#8220;It is 65 percent of the sites that are ready.&#8221;</p><p>&#8220;We will use the infrastructure in La Plagne in Savoie, which is in the heart of the Alps. We will use the airport in Geneva and the highways of Geneva. Geneva is 30 km, 40 minutes from Annecy. Of course we have an agreement with Geneva, which is our neighbour. But it remains a National French bid, as the rules require.&#8221;</p><p>On the venues they need to build:</p><p>&#8220;The big project is to build the speed skating oval because we don&#8217;t have one in France.&#8221;</p><p>&#8220;This will be the remaining legacy.&#8221;</p><p>&#8220;The French federation is in favour of this.&#8221;</p><p>&#8220;(But) at La Clusaz there will be no construction of the (ski) jumps because it is a natural slope, what is important is that they will already be inscribed in nature.&#8221;</p><p><strong>Roselyne BACHELOT (FRA) &#8211; French minister of sport and health</strong></p><p>On funding the Annecy 2018 bid after the failed Paris 2012 bid:</p><p>&#8220;I don&#8217;t want to talk about Paris. Paris is in the past.&#8221;</p><p>&#8220;We are with the athletes and we will give all the human and financial support required.&#8221;</p><p>&#8220;The French state has committed to two thirds of the (bid cost).&#8221;</p><p>&#8220;As for the 1.5 billion necessary for this project, we are going to be behind it and behind the project.&#8221;</p><p><strong>Denis MASSEGLIA (FRA), president of the French Olympic Committee (CNOSF)</strong></p><p>&#8220;France is a resolute candidate and the French Olympic Committee unanimously decided to take up the challenge of organising the Annecy 2018 bid. All the federations, summer and winter, are not only with but by the side of the 2018 bid.&#8221;</p></blockquote><p>Kleiner Einschub: Die Ad hoc Kammer des Weltsportgerichtshofes CAS teilt soeben mit:</p><blockquote><p>WOMEN&#8217;S SPEED SKATING</p><p>THE AD HOC DIVISION OF THE COURT OF ARBITRATION FOR SPORT (CAS) REGISTERS AN APPLICATION FROM THE GERMAN SPEED SKATER CLAUDIA PECHSTEIN</p><p><em>Vancouver</em>, <em>15 February 2010 </em>â€“ The German speed skater <strong>Claudia Pechstein</strong> has filed an application at the ad hoc Division of the Court of Arbitration for Sport against the German Olympic Committee (DOSB) and the International Olympic Committee. In her application, Ms Pechstein requests that she be nominated for and allowed to participate in the female speed skating competitions of the Vancouver 2010 Olympic Winter Games.</p><p>The application of Ms Pechstein is being transmitted to the Respondents DOSB and IOC. In the meantime, the CAS will not comment any further on this matter.</p></blockquote><p>Ich werde jetzt auch nicht kommentieren on this matter.</p><p>Weiter mit den Olympiabewerbungen:</p><p><img
class="aligncenter size-full wp-image-6834" title="MÃ¼nchen 2018 in Vancouver, 15. Februar 2010" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/02/munich-2018.jpg" alt="" width="530" height="271" /></p><p>So strahlten Sie um die Wette, die Bittsteller aus <strong>MÃ¼nchen</strong>, von links: Bundesinnenminister Thomas de MaiziÃ¨re (CDU), Thomas Bach (FDP, IOC, DOSB), Willy Bogner, Katarina Witt (ARD). Christian Ude (SPD), Siegfried Schneider (CSU). Ich fand ja, der eindeutig beste Spruch kam vom UDIOCM, den habe ich weiter unten gefettet &#8211; umweltpolitisch ist Bachs Aussage nicht unbedingt das smarteste, was er sagen konnte, aber es war schlagfertig.</p><p><em>Nachtrag, einen Tag spÃ¤ter:</em> Christian Ude sah sich zu einer <a
title="Vancouver, Tag 5: Christian Ude entschuldigt sich" href="http://jensweinreich.de/2010/02/17/vancouver-tag-5-christian-ude-entschuldigt-sich/" target="_self">Richtigstellung seiner Aussagen</a> gezwungen.</p><p>Wer es genau wissen will, dem empfehle ich die unparteiischen Notizen des Olympic News Service: <span
id="more-6822"></span></p><blockquote><p>Â© IOC, VANOC</p><p>Press Conference Highlights</p><p><strong>Munich 2018 Olympic Bid</strong></p><p>VANCOUVER, Feb 15 &#8211; Comments from CEO of the Munich 2018 bid Willy BOGNER (GER); IOC Member and President of the German Olympic Sports Confederation (DOSB) Thomas BACH (GER); Lord Mayor of Munich Christian UDE (GER); German Federal Minister of the Interior and Sport Thomas de MAIZIERE (GER); and Chair of the Munich 2018 bid committee Katarina WITT (GER) during a press conference on the Munich 2018 Olympic Bid, at the Main Press Centre on Monday.</p><p><strong>Willy BOGNER (GER) &#8211; CEO of the Munich 2018 bid<span
style="font-weight: normal;"> </span></strong></p><p>On his background in winter sports, including competing in Alpine Skiing:</p><p>&#8220;Like all Germans, I love winter sports. I grew up on skis. My father was an Olympian. I became an Olympian in 1960.&#8221;</p><p>&#8220;I&#8217;ve carried the Olympic Flame with me my whole life.&#8221;</p><p>&#8220;(As a filmmaker) I even got the chance to make James Bond look like an Olympic skier.&#8221;</p><p>On the Munich 2018 bid:</p><p>&#8220;We have a clear vision for winter 2018. We&#8217;d like to make it the friendly Games.&#8221;</p><p>&#8220;We&#8217;ve used existing venues as much as possible and only need to build three new permanent Olympic venues.&#8221;</p><p>&#8220;As a legacy we dream about making friends through sport even 20 or 30 years after the Games.&#8221;</p><p><strong>Thomas BACH (GER) &#8211; IOC member and president of the German Olympic Sports Confederation (DOSB)<span
style="font-weight: normal;"> </span></strong></p><p>On the enthusiasm of the German people for winter sports:</p><p>&#8220;This enthusiasm you can also see if you look at TV ratings of major winter sports.&#8221;</p><p>&#8220;Our two major channels in Germany, they broadcast eight hours plus of winter sports with high ratings.&#8221;</p><p>On the proximity of the two major venue clusters, Munich and Garmisch-Partenkirchen:</p><p>&#8220;Never ever have the two major clusters been closer together as with Munich and Garmisch. <strong>This is about 80 km and I don&#8217;t know if any of you have ever experienced a German Autobahn without a speed limit, but even if you respect the speed limit in your own country you make it in about one hour. This is more of an advantage as we see it.</strong>&#8221;</p><p>On reusing the Munich Olympic Park from the 1972 Olympic Games:</p><p>&#8220;We hope this is one of our strengths of our bid, making use of an Olympic legacy to create a new one.&#8221;</p><p><strong>Christian UDE (GER) &#8211; Lord Mayor of Munich<span
style="font-weight: normal;"> </span></strong></p><p>On Munich&#8217;s ability to host large events:</p><p>&#8220;Every year six million people visit our famous Oktoberfest, which will celebrate its 200th year this year and has never had a major security incident.&#8221;</p><p>&#8220;Last year we hosted over 300 events in the park (Munich Olympic Park) and attracted over 400 million people.&#8221;</p><p>On whether the 1972 massacre at the Olympic Games in Munich will have any impact on security for the city&#8217;s 2018 bid:</p><p>&#8220;Of course we remember the incident in 1972, but this was the rise of global terrorism in the world and every country has had its experience with terrorism since.&#8221;</p><p>&#8220;We learned from this incident. We&#8217;ve had more than 10,000 events in the Olympic Park without any security issue.&#8221;</p><p><strong>Thomas de MAIZIERE (GER) &#8211; German federal minister of the Interior and Sport </strong></p><p>On the support of the German government and people for the Munich 2018 bid:</p><p>&#8220;The German Chancellor supports this bid. The German government supports this bid. The German Parliament supports this bid.&#8221;</p><p>&#8220;The German public supports this bid. We have polls that show around 75 percent plus support Munich 2018.&#8221;</p><p>On whether the 1972 massacre at the Olympic Games in Munich will have any impact on security for the city&#8217;s 2018 bid:</p><p>&#8220;We learned a lesson and history never repeats.&#8221;</p><p>On the ability of Munich to host the 2018 Olympic Winter Games:</p><p>&#8220;As minister of the Interior I can assure you, and we proved this during the FIFA World Cup (in 2006), that we can organize safe and secure Games.&#8221;</p><p><strong>Katarina WITT (GER) &#8211; Chair of the Munich 2018 bid committee: </strong></p><p>On the Munich 2018 bid:</p><p>&#8220;In Germany, it seems that winter sport is in our DNA.&#8221;</p><p>&#8220;We&#8217;re planning to have a big celebration and the world should be a part of it and they shouldn&#8217;t miss it.&#8221;</p><p>On her recent foray in to social media:</p><p>&#8220;I went on Facebook 10 days ago and I already have 171 friends.&#8221;</p><p>ONS aj/brs/jtc/eb/adg</p></blockquote><p>Das muss die Kati noch lernen. Sie hat keine 171 Freunde auf Facebook, sondern Fans, denn sie hat eine Fanseite eingerichtet. Habe mich gerade als 195. Fan bei ihr gemeldet.</p><p>Irritierend fand ich, dass Katarina Witt als letzte von Bogner vorgestellt wurde, und auch als letzte die Journalisten begrÃ¼ÃŸte. Die Rolle der ConfÃ©rencieuse hÃ¤tte der Witt zugestanden, ich glaube, sie hÃ¤tte das auch lÃ¤ssiger erledigt als Bogner, dessen Charme mir verborgen blieb. Bach, Ude, de MaiziÃ¨re hatten ihre Lektionen gelernt, wenngleich Ude sicher seine Behauptung erklÃ¤ren muss, es habe auf dem Oktoberfest nie grÃ¶ÃŸere ZwischenfÃ¤lle gegeben. Ich habe George Hirthler aus Atlanta, der die PK arrangiert hat, gefragt, warum die Witt nicht durchs Programm fÃ¼hrte. Aber er fand das so in Ordnung. Das Beste zuletzt, meinte er. Was soll er auch auf so eine dumme Frage sagen: Etwa, dass er einen Fehler gemacht hat?</p><p><strong>19.56 Uhr:</strong> Bevor ich zu Pyeongchang komme, noch ein kurzer Einschub. Denn inzwischen sitze ich im Pacific Coliseum &#8211; links neben mir ein Chinese, der noch mehr Knoblauch konsumiert hat, als ich an wilden Tagen, rechts jubelnde russische Reporter &#8211; und schaue mir die Paarlauf-Entscheidung an. Wen traf ich hier wohl als erstes?</p><p><img
class="aligncenter size-full wp-image-6836" title="Juan Antonio Samaranch" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/02/jas-pc.jpg" alt="" width="530" height="351" /></p><p>Don Juan Antonio Samaranch mit seiner Ewig-SekretÃ¤rin Annie. Ich habe ihn schon vermisst, den Patron. Muss unbedingt regelmÃ¤ÃŸiger im Westin Bayshore vorbei schauen. Gerade fragt mich Bernhard Schwank, Chef de Mission der Deutschen und MÃ¼nchen 2018 GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer, ob Sawtschenko/Szolkowy es wohl schaffen. Woher soll ich das wissen. <span
style="text-decoration: line-through;">WahrheitsgemÃ¤ÃŸ</span> <a
title="Skate-Gate, Teil 2 ..." href="http://jensweinreich.de/2010/02/15/skate-gate-teil-2-das-korruptionsproblem-im-preis-und-kampfrichterwesen/" target="_self">vermutungsgemÃ¤ÃŸ</a> sagte ich: nein.</p><p><strong>20.24 Uhr:</strong> Kurz vor der Paarlauf-Entscheidung noch schnell das &#8211; wie immer unvollstÃ¤ndige und in diesem Fall um die putzigen Passagen (<a
title="alle BeitrÃ¤ge zu Lee Kun Hee" href="http://jensweinreich.de/category/lee-kun-hee/" target="_self">Korruption</a>? Wir schauen nach vorn und nicht zurÃ¼ck!) bereinigte &#8211; Transkript der Presekonferenz von <strong>Pyeongchang</strong>. Das Bewerberthema werde ich spÃ¤ter in der Nacht in einem gesonderten Beitrag behandeln.</p><blockquote><p>Â© IOC, VANOC</p><p>VANCOUVER, Feb 15 &#8211; Comments from Yang Ho CHO (KOR) co-chair of the bid committee; Jin Sun KIM (KOR), governor of Gangwon Province; Yong Sung PARK (KOR), president of the Korean Olympic Committee; and So Hee KIM (KOR), 1994 Olympic Short Track Gold medallist, during a press conference on the 2018 PyeongChang Olympic Bid at the Main Press Centre on Monday.</p><p><strong>Jin Sun KIM (KOR) &#8211; governor of Gangwon Province</strong></p><p>On PyeongChang losing its bids for the 2010 and 2014 Olympic Games:</p><p>&#8220;We have had our disappointments in the past. But we have never given up our hopes and dreams.&#8221;</p><p>On what they have learned from their previous bids:</p><p>&#8220;We have learnt that Winter Olympics and all Olympics must be athlete-centred. We also need to find out what is the legacy we can take from the Winter Games.&#8221;</p><p>On the PyeongChang Winter Games bringing together the Korean Republic and Democratic People&#8217;s Republic of Korea:</p><p>&#8220;Holding the Winter Games in PyeongChang would symbolise the beginnings of reconciliation of the Korean Peninsula.&#8221;</p><p>&#8220;We are all making an effort to engage dialogue between North and South Korea.&#8221;</p><p><strong>Yang Ho CHO (KOR) &#8211; co-chair of the bid committee</strong></p><p>On PyeongChang&#8217;s bid:</p><p>&#8220;PyeongChang is the centre of Asia.&#8221;</p><p>&#8220;In Asia, there have only been two winter Games and both were in Japan. So Korea would be the perfect place to host another Winter Games in Asia.&#8221;</p><p>&#8220;We are the right time, right place, right now.&#8221;</p><p>On the legacy PyeongChang wishes to create by hosting the 2018 Olympic Games:</p><p>&#8220;We have a Dream Programme for young people who live in countries where winter sports are not developed.&#8221;</p><p>&#8220;Our vision is of a truly world-wide Olympic Winter Games.&#8221;</p><p>&#8220;Our vision of the legacy of a Winter Games in PyeongChang is to help grow winter sports around the world.&#8221;</p><p><strong>Yong Sung PARK (KOR) &#8211; president of the Korean Olympic Committee</strong></p><p>On this being PyeongChang&#8217;s third Olympic bid:</p><p>&#8220;We keep all the promises we made during the past two bids.&#8221;</p><p>On whether the Munich and the Annecy bids pose a threat:</p><p>&#8220;Munich is Munich. Annecy is Annecy. PyeongChang is PyeongChang.&#8221;</p><p><strong>So Hee KIM (KOR) &#8211;  1994 Olympic Short Track Gold medallist</strong></p><p>On the popularity of winter sports in Asia:</p><p>&#8220;The popularity of winter sports in Korea is increasing.&#8221;</p><p>On the PyeongChang 2018 bid:</p><p>&#8220;Now I look forward to realising my new Olympic dreams in 2018.&#8221;</p><p>&#8220;They will be the most compact Games in the history. Ninety percent of athletes will be able to reach their venue within five minutes of leaving the Athletes Village.&#8221;</p></blockquote><p><strong>20.31 Uhr:</strong> Tut mir leid. Aber der Strauchler von Szolkowy hat&#8217;s wohl entschieden.</p><p>Ich gestehe meine SchwÃ¤che. Aber Eiskunstlaufen, Paarlaufen und Eistanz vor allem, auf diesem Niveau ist was fÃ¼rs Herz. SchÃ¶ne Schnulze, toll gelaufen. GÃ¤nsehaut, das erste Mal in Vancouver.</p><p><img
class="aligncenter size-full wp-image-6845" title="Sawtschenko/Szolkowy" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/02/paarlauf2010.jpg" alt="" width="530" height="287" /></p><p>Meine persÃ¶nliche Nummer eins aller Zeiten (vor der 88er Carmen): Marina Klimowa und Sergej Ponomarenko 1992 in Albertville!</p><p>Die Chinesen Pang/Tong waren perfekt. Haben das Publikum, aber nicht mich mitgerissen. Jetzt noch Shen Xue und Zhao Hongbo. GroÃŸartig. Ich glaube, in meinem zweiten Leben werde ich doch Eiskunstlaufberichterstatter und nicht SportfunktionÃ¤r. Zuletzt war ich vor acht Jahren dabei, bei <a
title="BLZ, Salt Lake City 2002" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2002/0221/olympischewinterspiele/0267/index.html" target="_blank">Kwan vs. Slutskaja</a>. Ich meine, beim Eiskunstlaufen hat man so ziemlich alles: Herzschmerz, Liebe, Leiden, Korruption, die Mafia.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/02/16/vancouver-tag-4/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>32</slash:comments> </item> <item><title>Vancouver, Tag 2: &#8220;a human error should not lead to the death of an athlete&#8221;</title><link>http://www.jensweinreich.de/2010/02/13/vancouver-tag-2/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2010/02/13/vancouver-tag-2/#comments</comments> <pubDate>Sat, 13 Feb 2010 19:08:26 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[exoten]]></category> <category><![CDATA[micheil saakaschwili]]></category> <category><![CDATA[nodar kumaritaschwili]]></category> <category><![CDATA[rodeln]]></category> <category><![CDATA[sicherheit]]></category> <category><![CDATA[skeleton]]></category> <category><![CDATA[vancouver 2010]]></category> <category><![CDATA[anne abernathy]]></category> <category><![CDATA[grandma luge]]></category> <category><![CDATA[virgin islands]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6745</guid> <description><![CDATA[VANCOUVER. Moin. Bin schon ein paar Stunden im Dienst und versuche, mich zu orientieren. Oben in Whistler passiert Erstaunliches. Nein, will nicht gleich wieder Kumaritaschwili thematisieren, die Diskussion wird hier gefÃ¼hrt. Michael Uhrmann ist Zweiter nach dem ersten Durchgang auf der kleinen Schanze hinter Simon Amman. Mir gegenÃ¼ber sitzt ein ziemlich begeisterter Schweizer Journalist. Keine [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>VANCOUVER. Moin. Bin schon ein paar Stunden im Dienst und versuche, mich zu orientieren. Oben in Whistler passiert Erstaunliches. Nein, will nicht gleich wieder <a
title="â€  Nodar Kumaritaschwili" href="http://jensweinreich.de/2010/02/13/nodar-kumaritaschwili/" target="_self">Kumaritaschwili</a> thematisieren, die Diskussion <a
title="... the Games must go on" href="http://jensweinreich.de/2010/02/13/%e2%80%a0-nodar-kumaritaschwili-the-games-must-go-on-4/" target="_self">wird hier gefÃ¼hrt</a>. Michael Uhrmann ist Zweiter nach dem ersten Durchgang auf der kleinen Schanze hinter Simon Amman. Mir gegenÃ¼ber sitzt ein ziemlich begeisterter Schweizer Journalist. Keine Namen, Diskretion Ehrensache. Bin gespannt, ob der nachher hochspringt und aufschreit, sollte Amman nach acht Jahren tatsÃ¤chlich ein drittes Mal Olympiasieger werden. (Ist er nicht. Hat sich zusammengerissen, wohl, weil er merkte, dass er beobachtet wurde.)</p><p>Damit eins mal klar ist: Wer Fernsehen schaut, ist besser informiert als ich. Der sieht mehr, der hÃ¶rt mehr, der sieht und hÃ¶rt alles schneller. Ãœber diese Ausgangspositionen unserer bescheidenen Diskussion, die unterschiedlicher nicht sein kÃ¶nnten, habe ich oft genug geschrieben. Muss es aber immer mal wiederholen. Denn es ist nicht unwichtig.</p><p>Einige Leser haben Probleme mit dem Seitenaufbau gemeldet. Ich habe auch Probleme, sowohl im Back- als auch im Frontend. Was hakt, weiÃŸ ich nicht und kann es von hier leider nicht klÃ¤ren. Die Zugriffszahlen steigen in bescheidenem MaÃŸe, vielleicht liegt es daran.</p><ul><li>Ein besonderer Service: <strong>Zu wichtigen Themen verÃ¶ffentliche ich die Transkripte der Pressekonferenzen in Vancouver.</strong> Die Texte sind in Englisch. Diese Seiten kÃ¶nnen nicht diskutiert, sondern nur konsumiert werden. Die Diskussion muss in den jeweiligen BlogbeitrÃ¤gen gefÃ¼hrt werden. Eine <a
title="Transkripte wichtiger PKs in Vancouver" href="http://jensweinreich.de/pressekonferenzen-vancouver-2010" target="_self"><strong>Ãœbersichtseite aller PK-Transkripte</strong></a> verlinke ich auch in der Sidebar.</li></ul><p><strong>13.47 Uhr:</strong> Komme gerade von einer Pressekonferenz mit Georgiens totaldemokratischen PrÃ¤sidenten <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saakaschwili" target="_blank">Micheil Saakaschwili</a>. Bizarrer Auftritt. Saakaschwili parlierte Englisch und FranzÃ¶sisch, brauchte keinen Moderator. Als jemand eine Frage an den neben ihm sitzenden PaarlÃ¤ufer Otar Japaridze stellte, antwortete Saakaschwili. Als der Journalist den PrÃ¤sidenten darauf hinwies, dass er die Frage an Japaridze gestellt hatte, lÃ¤chelte Saakaschwili &#8211; und monologisierte. Dann sprang er auf und marschierte strammen Schrittes vom Podium.</p><p>Interessant aber war, wenn ich es richtig verstanden habe (habe es nicht nochmal abgehÃ¶rt, werde das Transkript nachher lesen und verÃ¶ffentlichen), dass Saakaschwili sagte (meine freie Wiedergabe): Er finde nicht, dass man einfach so zur Tagesordnung Ã¼bergehen kÃ¶nne. Verantwortlichkeiten mÃ¼ssten schon geklÃ¤rt werden. Fehler seien menschlich, Fahrfehler passierten, Kumaritaschwili sei aber ein gut ausgebildeter Rodler, und Fehler sollten auch im Rodeln nicht zwangslÃ¤ufig zum Tode fÃ¼hren.</p><p>Fehler = Tod. Diese Gleichung sei doch etwas ungewÃ¶hnlich.</p><p>Sie sind wirklich sehr schnell im olympischen NewsbÃ¼ro. Das <a
title="PK vom 13. Februar 2010" href="http://jensweinreich.de/pk-micheil-saakschwili" target="_self">Transkript der PK</a> ist bereits verfÃ¼gbar. Jene Passage, die ich fÃ¼r die interessanteste halte, ist sehr verkÃ¼rzt wiedergegeben:</p><blockquote><p>&#8220;It&#8217;s precisely up to the inquiry to determine what has happened, but I heard this on television, that this (accident) was because of human error, and I believe that any human error should not lead to the death of an athlete.&#8221;</p></blockquote><p><a
href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/02/saakaschwili.jpg"><img
class="aligncenter size-full wp-image-6790" title="Micheil Saakaschwili, Vancouver, 13. Februar 2010" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/02/saakaschwili.jpg" alt="" width="530" height="398" /></a></p><p><strong>18.18 Uhr:</strong> Der Welt-Sportgerichtshof CAS befasst sich nicht nur mit <a
title="alles zum Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?cat=1590" target="_self">Dopingthemen</a>. Um mal einen Eindruck weiterzugeben, gerade piepste eine aktuelle Pressemitteilung in den Posteingangs-Ordner:</p><blockquote><p>WOMEN&#8217;S SKELETON</p><p><strong>THE COURT OF ARBITRATION FOR SPORT (CAS) REJECTS AN APPLICATION FILED BY THE NOC OF THE VIRGIN ISLANDS AFTER REFUSING THE TRANSFER OF UNUSED QUOTA POSITIONS</strong></p><p>Vancouver, 13 February 2010 â€“ The ad hoc Division of the Court of Arbitration for Sport (CAS) has dismissed the application filed by the Virgin Islands Olympic Committee which claimed that the Womenâ€™s skeleton competition should have its number of positions increased to 21, as two positions had not been filled in the Menâ€™s skeleton competition. As a consequence, the Virgin Islandsâ€™ athlete, Alexa Putnam, should have been eligible to compete in the womenâ€™s skeleton event.</p><p>The question submitted to the CAS was related to the proper interpretation of the provisions of the FIBT Qualification System that deals with the reallocation of unused quota positions. The Virgin Islands NOC submitted that, as only 28 places had been allocated in the Menâ€™s competition, it was necessary to allocate the unused places to the Womenâ€™s competition in order to achieve the full quota of 50 athletes in the sport of skeleton. The FIBT contended that the qualification system provides for a maximum number of competitors for each event. It submitted that in the Womenâ€™s skeleton competition event, all 20 places had been allocated, that no quota could be transferred from one event to another and that there were no provisions to increase the number of athletes in a given event.</p><p>A CAS Panel composed of Mr David Grace QC (Australia), President, Mr JosÃ© Juan PintÃ³ (Spain) and Mr Liu Chi (China) heard the representatives of both parties and of the FIBT as an interested party in the morning of 12 February 2010. The CAS award was delivered shortly before the Opening Ceremony of the Olympic Winter Games 2010.</p><p>The CAS Panel considered that the reallocation provisions of the FIBT Qualification System clearly differentiate between the Menâ€™s and Womenâ€™s competitions; the wording used clearly indicates that there can be no transfer of an unallocated quota position from one event to another. The CAS Panel concluded that the qualification system reveals the clear intention of the FIBT that each quota for the Men and Womenâ€™s competitions be filled separately and that the quotas cannot be bundled together.</p></blockquote><p>Das Quotensystem bei Olympia ist eine Wissenschaft fÃ¼r sich. Im Winter aber viel leichter zu durchschauen als in den Sommersportarten. In diesem Fall ist es schon fast makaber. Ich meine, Alexa Putnam tÃ¤te vielleicht gut daran, sich nicht in den Todes-Kanal zu stÃ¼rzen. Bevor das Lemento beginnt: Ja, ich weiÃŸ, Sportler stÃ¼rzen sich gern in den Eiskanal, ja ich weiÃŸ, das ist der Sinn ihres Treibens.</p><p>Die Virgin Islands, herrje, welch wunderbares Fleckchen Sand inmitten tÃ¼rkiser Fluten. Sie stellen mit <a
title="Grandma Luge" href="http://www.grandmaluge.com/" target="_blank">Grandma Luge</a> Anne Abernathy ja die Ã¤lteste Olympiarodlerin aller Zeiten. (<a
title="Altersrekorde bei Winterspielen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Teilnehmerrekorde_der_Olympischen_Winterspiele#Altersrekorde" target="_blank">SchÃ¶ne Statistik</a> zu den Altersrekorden Ã¼brigens.) Soll ich etwa noch mal die Geschichte erzÃ¤hlen (irgendwo in den Tiefen der Kommentarspalten findet sich gewiss schon eine Kurzfassung), warum ich ins ernsthaft ins GrÃ¼beln kam, mal fÃ¼r die Jungferninseln bei Olympia zu starten? Lieber nicht, das wÃ¼rde sonst zu privat hier und wÃ¤re womÃ¶glich kein Journalismus mehr. Also: Weiter Olympia gucken!</p><p><strong>19.50 Uhr:</strong> FÃ¼r heute Nacht (MEZ) muss ich mich wohl verabschieden. Ich fahre gleich ins Russki Dom, zur Recherche. Treffe Leute, Ã¼ber die in den nÃ¤chsten Tagen zu reden sein wird, und auÃŸerdem den Sportminister aus Kasan (so wurde er mir angekÃ¼ndigt). Mal sehen.</p><p>Der letzte Satz in der BestÃ¤tigungs-Email lautete Ã¼brigens:</p><blockquote><p><strong>&#8220;Then vodka is all around.&#8221;</strong></p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/02/13/vancouver-tag-2/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>28</slash:comments> </item> <item><title>Bundesgericht lehnt Pechstein-Beschwerde ab</title><link>http://www.jensweinreich.de/2010/02/10/bundesgericht-lehnt-pechstein-beschwerde-ab/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2010/02/10/bundesgericht-lehnt-pechstein-beschwerde-ab/#comments</comments> <pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:22:07 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[schweizer bundesgericht]]></category> <category><![CDATA[vancouver 2010]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[desg]]></category> <category><![CDATA[dosb]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllaufen]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6641</guid> <description><![CDATA[VANCOUVER. Der VollstÃ¤ndigkeit halber und wenig Ã¼berraschend: In der mittlerweile dieÂ 1-2-3-4-5-sechsten Entscheidung zum Fall Pechstein hat das Schweizer Bundesgericht heute auch den Hauptsacheantrag von Claudia Pechstein gegen die CAS-Entscheidung vom 25. November 2009 von abgelehnt. Im Gegensatz zu allen vorherigen Entscheidungen liegt diesmal aber bislang nur eine Pressemitteilung vor, der Beschluss noch nicht, der wird [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>VANCOUVER. Der VollstÃ¤ndigkeit halber und wenig Ã¼berraschend: In der mittlerweile dieÂ <a
title="1. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6074" target="_self"><strong>1</strong></a>-<a
title="2. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6118" target="_self"><strong>2</strong></a>-<a
title="3. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6133" target="_self"><strong>3</strong></a>-<strong><a
title="4. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6169" target="_self">4</a><span
style="font-weight: normal;">-</span><a
title="... Pechstein nicht in Vancouver" href="http://jensweinreich.de/2010/01/26/bundesgericht-lehnt-antrag-ab-pechstein-nicht-in-vancouver/" target="_self">5</a><span
style="font-weight: normal;">-</span></strong>sechsten Entscheidung zum Fall Pechstein hat das Schweizer Bundesgericht heute auch den Hauptsacheantrag von Claudia Pechstein gegen die CAS-Entscheidung vom 25. November 2009 von abgelehnt. Im Gegensatz zu allen vorherigen Entscheidungen liegt diesmal aber bislang nur eine Pressemitteilung vor, der Beschluss noch nicht, der wird noch geschrieben. Hier nun die Pressemitteilung und die Reaktion von Claudia Pechstein unkommentiert. <em>(Und ich gehe dann mal wieder an die olympische Arbeit.) <span
id="more-6641"></span><br
/> </em></p><blockquote><p>Medienmitteilung des Bundesgerichts</p><p><em>Urteil vom 10. Februar 2010 (4A_612/2009)</em></p><p><strong>Bundesgericht weist Beschwerde der EisschnelllÃ¤uferin Claudia Pechstein ab</strong></p><p>Das Bundesgericht hat mit Urteil vom 10. Februar 2010 die Beschwerde der deutschen EisschnelllÃ¤uferin Claudia Pechstein gegen einen Entscheid des Tribunal Arbitral du Sport (TAS) abgewiesen. Das TAS hatte eine gegen die Athletin ausgesprochene zweijÃ¤hrige Dopingsperre bestÃ¤tigt.</p><p>Aufgrund der Blutproben vom 6. und 7. Februar 2009 anlÃ¤sslich der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaft in Hamar (Norwegen) hatte die Disziplinarkommission der International Skating Union nach ÃœberprÃ¼fung des Blutprofils von Claudia Pechstein mit Entscheid vom 1. Juli 2009 ein Dopingvergehen festgestellt und eine zweijÃ¤hrige Sperre gegen die Athletin verhÃ¤ngt. Die gegen diesen Entscheid erhobene Berufung wies das TAS mit Schiedsentscheid vom 25. November 2009 ab. Das TAS erachtete es aufgrund des durchgefÃ¼hrten Beweisverfahrens und nach AnhÃ¶rung zahlreicher medizinischer SachverstÃ¤ndiger fÃ¼r erwiesen, dass die abnormalen Blutwerte der Athletin vom 6. und 7. Februar 2009 sowie der einige Tage darauf festgestellte starke RÃ¼ckgang des Retikulozytenwerts nicht durch eine angeborene oder erworbene Anomalie erklÃ¤rt werden kÃ¶nnten, sondern auf eine Blutmanipulation zurÃ¼ckzufÃ¼hren seien. Entsprechend bestÃ¤tigte das TAS die zweijÃ¤hrige Dopingsperre.</p><p>Das Bundesgericht hat die Beschwerde der Athletin gegen den Entscheid des TAS vom 25. November 2009 mit Urteil vom 10. Februar 2010 abgewiesen, soweit es darauf eintrat.</p><p>Aufgrund der von der BeschwerdefÃ¼hrerin geltend gemachten Dringlichkeit im Hinblick auf die Olympischen Spiele hat es den Fall befÃ¶rderlich behandelt und auf den Ã¼blichen Schriftenwechsel verzichtet.</p><p>Gegen einen internationalen Schiedsentscheid kÃ¶nnen im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren einzig die im Bundesgesetz Ã¼ber das Internationale Privatrecht (IPRG) einzeln aufgezÃ¤hlten BeschwerdegrÃ¼nde geltend gemacht werden (Art. 190 Abs. 2 IPRG). Dazu gehÃ¶ren in verfahrensrechtlicher Hinsicht unter anderem die vorschriftswidrige Zusammensetzung des Schiedsgerichts sowie eine Verletzung der Gleichbehandlung der Parteien oder des Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r. Das Bundesgericht erachtete im vorliegenden Fall die von Claudia Pechstein geltend gemachte Verletzung von Verfahrensrechten fÃ¼r nicht stichhaltig. Inhaltlich ist die bundesgerichtliche ÃœberprÃ¼fung von Entscheiden des TAS auf die Verletzung des sogenannten &#8220;Ordre public&#8221; beschrÃ¤nkt. Das Bundesgericht kann weder den vom TAS festgestellten Sachverhalt Ã¼berprÃ¼fen noch neue Vorbringen berÃ¼cksichtigen. Entsprechend konnte das Bundesgericht neu eingereichte medizinische Gut- achten in seinem Entscheid nicht berÃ¼cksichtigen. Es konnte zudem insbesondere nicht Ã¼berprÃ¼fen, ob die Kritik an der Feststellung des TAS, die Blutwerte Pechsteins vom 6. und 7. Februar 2009 seien auf eine Blutmanipulation zurÃ¼ckzufÃ¼hren, berechtigt sei.</p><p>Das Bundesgericht hat daher die Beschwerde von Claudia Pechstein mit Urteil vom 10. Februar 2010 abgewiesen, soweit es darauf eintreten konnte.</p><p><em>Hinweise: Das Urteil wird nach Vorliegen der schriftlichen BegrÃ¼ndung auf unserer Webseite www.bger.ch / &#8220;Rechtsprechung (gratis)&#8221; / &#8220;Weitere Urteile ab 2000&#8243; verÃ¶ffentlicht werden (im Suchfeld die Urteilsreferenz 4A_612/2009 eingeben). Wann die schriftliche BegrÃ¼ndung vorliegen wird, ist noch nicht bekannt.</em></p></blockquote><p>Die Pressemitteilung von powerplay in Namen von Claudia Pechstein:</p><blockquote><p><strong>Claudia Pechstein schÃ¶pft neue Hoffnung aus der BegrÃ¼ndung der Beschwerdeablehnung des Schweizer Bundesgerichtes</strong></p><p>Mit Urteil vom heutigen Mittwoch, 10. Februar 2010, hat das Schweizer Bundesgericht die Beschwerde Claudia Pechsteins gegen das CAS-Urteil vom 25. November 2009 abgelehnt.</p><p>â€žDiese Entscheidung kommt fÃ¼r uns nicht Ã¼berraschend, schlieÃŸlich hatte das Bundesgericht bereits den Eilantrag unserer Mandantin auf ein Startrecht bei Olympia abschlÃ¤gig beschieden und damit begrÃ¼ndet, die Erfolgsaussichten im Hauptsacheverfahren seien geringâ€œ, kommentiert Pechstein- Anwalt Simon Bergmann den Entscheid.</p><p>In der BegrÃ¼ndung zur Ablehnung der Beschwerde stellt das Schweizer Bundesgericht wie folgt fest:</p><p>â€žInhaltlich ist die bundesgerichtliche ÃœberprÃ¼fung von Entscheiden des TAS auf die Verletzung des sogenannten &#8220;Ordre public&#8221; beschrÃ¤nkt. Das Bundesgericht kann weder den vom TAS festgestellten Sachverhalt Ã¼berprÃ¼fen noch neue Vorbringen berÃ¼cksichtigen. Entsprechend konnte das Bundesgericht neu eingereichte medizinische Gutachten in seinem Entscheid nicht berÃ¼cksichtigen. Es konnte zudem insbesondere nicht Ã¼berprÃ¼fen, ob die Kritik an der Feststellung des TAS, die Blutwerte Pechsteins vom 6. und 7. Februar 2009 seien auf eine Blutmanipulation zurÃ¼ckzufÃ¼hren, berechtigt sei.â€œ</p><p>Diese im obigen Zitat erwÃ¤hnten neuen medizinischen Erkenntnisse werden in KÃ¼rze vom Bundesgericht erneut bewertet werden kÃ¶nnen. â€žDie aktualisierte wissenschaftliche Bewertung des Blutbildes meiner Mandantin wird u.a. Bestandteil unseres Revisionsantrages sein, den wir fristgemÃ¤ÃŸ einreichen werdenâ€œ, erlÃ¤utert Simon Bergmann. Mit diesem Revisionsantrag mÃ¶chte Deutschlands erfolgreichste Winterolympionikin eine Wiederaufnahme des Verfahrens erreichen.</p><p>â€žIch finde es bemerkenswert, dass das Bundesgericht in seiner UrteilsbegrÃ¼ndung betont, dass es ihm im Rahmen des Beschwerdeverfahrens nicht mÃ¶glich war, die neuen Gutachten zu berÃ¼cksichtigen. Dies hatte einzig und allein formelle GrÃ¼nde. Ich schÃ¶pfe daraus neue Hoffnung fÃ¼r das Revisionsverfahren, denn hier stehen diese Erkenntnisse im Mittelpunktâ€œ, erklÃ¤rt Claudia Pechstein und macht noch einmal deutlich: â€žIch bin mir zu hundert Prozent sicher, frÃ¼her oder spÃ¤ter vollstÃ¤ndig rehabilitiert zu werden.â€œ</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/02/10/bundesgericht-lehnt-pechstein-beschwerde-ab/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>149</slash:comments> </item> <item><title>Bundesgericht lehnt Antrag ab: Pechstein nicht in Vancouver</title><link>http://www.jensweinreich.de/2010/01/26/bundesgericht-lehnt-antrag-ab-pechstein-nicht-in-vancouver/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2010/01/26/bundesgericht-lehnt-antrag-ab-pechstein-nicht-in-vancouver/#comments</comments> <pubDate>Tue, 26 Jan 2010 09:37:33 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[desg]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[dosb]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[schweizer bundesgericht]]></category> <category><![CDATA[vancouver 2010]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[journalismus]]></category> <category><![CDATA[powerplay]]></category> <category><![CDATA[sid]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6307</guid> <description><![CDATA[Es war mittlerweile die 1-2-3-4-fÃ¼nfte VerfÃ¼gung des Schweizer Bundesgerichts im Fall Pechstein, die soeben erging. Der Eilantrag, die Zweijahressperre wegen angeblichen Blutdopings aufzuheben, wurde wie erwartet abgelehnt. Claudia Pechstein wird nicht an den Olympischen Winterspielen in Vancouver teilnehmen. Damit hat der DOSB, Ã¼ber dessen HintertÃ¼rchen-Taktik hier diskutiert wurde (ab Kommentar 179), seine Ruhe. FÃ¼r den [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Es war mittlerweile die <a
title="1. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6074" target="_self"><strong>1</strong></a>-<a
title="2. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6118" target="_self"><strong>2</strong></a>-<a
title="3. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6133" target="_self"><strong>3</strong></a>-<a
title="4. VerfÃ¼gung" href="http://jensweinreich.de/?p=6169" target="_self"><strong>4</strong></a>-<strong>fÃ¼nfte</strong> VerfÃ¼gung des Schweizer Bundesgerichts im Fall Pechstein, die soeben erging. Der Eilantrag, die Zweijahressperre wegen angeblichen Blutdopings aufzuheben, wurde wie erwartet abgelehnt. <strong>Claudia Pechstein</strong> wird nicht an den Olympischen Winterspielen in Vancouver teilnehmen. Damit hat der DOSB, Ã¼ber dessen HintertÃ¼rchen-Taktik <a
title="Olympia ohne Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?p=6140" target="_self">hier diskutiert wurde</a> (<em>ab Kommentar 179</em>), seine Ruhe. FÃ¼r den Moment.</p><p>Wenn ich das auf die Schnelle richtig lese, weist dieser Punkt auf das endgÃ¼ltige Urteil des Bundesgerichts hin, das ja noch aussteht:</p><blockquote><p>dass beim Entscheid Ã¼ber die aufschiebende Wirkung die auf dem Spiel stehenden Interessen gegeneinander abzuwÃ¤gen sind, wobei das Interesse der Beschwerdegegnerin oder des Beschwerdegegners Ã¼berwiegt, wenn aufgrund einer vorlÃ¤ufigen PrÃ¼fung der erhobenen RÃ¼gen angenommen werden kann, dass die Beschwerde aus formellen oder materiellen GrÃ¼nden erfolglos bleiben wird</p></blockquote><p>&#8230; wenn angenommen werden kann, dass die Beschwerde (hier also: das Hauptsacheverfahren) erfolglos bleiben wird.</p><p><em>Nachtrag, 12.22 Uhr: </em>Ich weiÃŸ nicht so recht, warum sich der SID einen Gerichtsbeschluss von einem &#8220;PR-Manager&#8221; bestÃ¤tigen lassen muss, um seine Meldung zu machen. Da geht was durcheinander. Kann aber auch damit zu tun haben, dass man schon wieder so eine komische Umfrage lanciert, die erst Ã¼ber den (unabhÃ¤ngigen?) Agenturticker lÃ¤uft und wenig spÃ¤ter (wieder einmal) vom &#8220;PR-Mann&#8221; verbreitet wird. Die entsprechende Pressemitteilung der Powerplay AG findet sich am Ende dieses Beitrags.</p><p>Nun aber die heutige VerfÃ¼gung, wie immer im Wortlaut:</p><blockquote><p><strong>VerfÃ¼gung vom 26. Januar 2010 I. zivilrechtliche Abteilung<br
/> </strong> Bundesrichterin Klett, PrÃ¤sidentin.</p><p>Claudia Pechstein, BeschwerdefÃ¼hrerin, vertreten durch RechtsanwÃ¤lte Dr. Lucien W. Valloni und Dr. Thilo Pachmann,</p><p>International Skating Union, chemin de Primrose 2, 1007 Lausanne, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Jean-CÃ©dric Michel, rue FranÃ§ois-Bellot 6, 1206 GenÃ¨ve,</p><p>Deutsche Eisschnelllauf Gemeinschaft e.V., Menzingerstrasse 68, DE-80992 MÃ¼nchen, Deutschland, Verfahrensbeteiligte.</p><p>Internationales Schiedsgericht; Ordre public,</p><p>Beschwerde gegen den Schiedsentscheid des Tribunal Arbitral du Sport (TAS) vom 25. November 2009.</p><p><strong>In ErwÃ¤gung</strong>,</p><p>dass das Tribunal Arbitral du Sport (TAS) mit Entscheid vom 25. November 2009 die BeschwerdefÃ¼hrerin wÃ¤hrend zwei Jahren, beginnend ab 8. Februar 2009, fÃ¼r gesperrt erklÃ¤rte und ihr die Resultate aberkannte, die sie am 7. Februar 2009 an der von der International Skating Union (Beschwerdegegnerin) organisierten Weltmeisterschaft im Eisschnelllauf erzielt hatte;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin dem Bundesgericht am 7. Dezember 2009 eine Beschwerdeschrift einreichte, mit der sie den Entscheid des TAS vom 25. November 2009 anfocht und insbesondere folgenden prozessualen Antrag stellte:</p><p>&#8220;Der Beschwerde sei superprovisorisch, d.h. ohne AnhÃ¶rung der Beschwerdegegnerin 1, eventualiter provisorisch, die aufschiebende Wirkung zu erteilen, sodass die BeschwerdefÃ¼hrerin per sofort an alle WettkÃ¤mpfe und Trainingseinheiten zugelassen wird und insbesondere am 11.-13. Dezember 2009 an dem 3000 Meter Eisschnelllauf Weltcuprennen in Salt Lake City starten darf.&#8221;;</p><p>dass der Beschwerdegegnerin und dem TAS mit VerfÃ¼gungen vom 8. Dezember 2009 Frist gesetzt wurde, bis zum 17. Dezember 2009 zum Gesuch um aufschiebende Wirkung Stellung zu nehmen;</p><p>dass das TAS am 17. Dezember 2009 eine Stellungnahme einreichte, in der es keinen bestimmten Antrag stellte, indessen geltend machte, dass der von der BeschwerdefÃ¼hrerin behauptete, nicht wieder gutzumachende Nachteil bereits eingetreten sei, weil sie nach dem Stand der Dinge nicht mehr auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen von Vancouver hoffen kÃ¶nne;</p><p><span
id="more-6307"></span>dass die Beschwerdegegnerin mit Stellungnahme vom 17. Dezember 2009 Antrag auf Abweisung des Gesuchs um aufschiebende Wirkung stellte;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin am 17. Dezember 2009 eine als &#8220;ErgÃ¤nzung des Gesuchs um Erteilung der aufschiebenden Wirkung und dem Erlass vorsorglicher Massnahmen&#8221; bezeichnet Rechtsschrift einreichte, in der sie die AntrÃ¤ge stellte, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und sie sei per sofort an alle WettkÃ¤mpfe und Trainingseinheiten zuzulassen;</p><p>dass mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 22. Dezember 2009 dem TAS und der Beschwerdegegnerin Frist gesetzt wurde, bis zum 18. Januar 2010 zur Eingabe der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 17. Dezember 2009 Stellung zu nehmen;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrer dem Bundesgericht am 11. Januar 2010, dem Tag des Ablaufs der dreissigtÃ¤gigen Beschwerdefrist von Art. 100 Abs. 1 BGG, eine weitere Rechtsschrift zur BegrÃ¼ndung der Beschwerde einreichte, wobei sie namentlich folgende AntrÃ¤ge stellte:</p><p>&#8220;1.Der Beschwerde sei superprovisorisch, d.h. ohne AnhÃ¶rung der Beschwerdegegnerin 1, eventualiter provisorisch unverzÃ¼glich die aufschiebende Wirkung zu erteilen.</p><p>2.Die BeschwerdefÃ¼hrerin sei superprovisorisch, d.h. ohne AnhÃ¶rung der Beschwerdegegnerin 1 und unverzÃ¼glich, eventualiter provisorisch, von den Beschwerdegegnerinnen per sofort an alle WettkÃ¤mpfe und Trainingseinheiten zuzulassen, sodass sie an allen Weltcuprennen, den Eisschnelllauf Weltmeisterschaften vom 19.-21. MÃ¤rz 2010 in Heerenveen (Holland) und fÃ¼r den Fall der Selektionierung durch den DOSB an den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver starten darf.&#8221;;</p><p>dass die Beschwerdegegnerin in ihrer Stellungnahme vom 18. Januar 2010 zur Eingabe der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 17. Dezember 2009 die Abweisung des Gesuchs um aufschiebende Wirkung und um Anordnung vorsorglicher Massnahmen beantragte;</p><p>dass das TAS in seiner Stellungnahme vom 18. Januar 2010 zur erwÃ¤hnten Eingabe der BeschwerdefÃ¼hrerin keinen bestimmten Antrag stellte, sondern ihre bereits mit der Stellungnahme vom 17. Dezember 2009 vorgebrachten Bemerkungen wiederholte;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin mit Eingabe vom 22. Januar 2010 unaufgefordert zur Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 18. Januar 2010 Stellung nahm;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin mit einer weiteren Eingabe an das Bundesgericht vom 22. Januar 2010 erklÃ¤rte, &#8220;gestÃ¼tzt auf die neuesten Entwicklungen den Sachverhalt der mit der Beschwerde vom 11. Januar 2010 eingereichten superprovisorischen AntrÃ¤ge&#8221; zu ergÃ¤nzen;</p><p>dass der Beschwerde an das Bundesgericht in der Regel keine aufschiebende Wirkung zukommt, diese jedoch vom instruierenden Gerichtsmitglied auf Antrag oder von Amtes wegen erteilt werden kann (Art. 103 Abs. 1 und 3 BGG);</p><p>dass die Vorschrift, wonach einer Beschwerde in Zivilsachen gegen ein Gestaltungsurteil von Gesetzes wegen die aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 103 Abs. 2 lit. a BGG), im vorliegenden Verfahren nicht zur Anwendung kommt (Art. 77 Abs. 2 BGG);</p><p>dass beim Entscheid Ã¼ber die aufschiebende Wirkung die auf dem Spiel stehenden Interessen gegeneinander abzuwÃ¤gen sind, wobei das Interesse der Beschwerdegegnerin oder des Beschwerdegegners Ã¼berwiegt, wenn aufgrund einer vorlÃ¤ufigen PrÃ¼fung der erhobenen RÃ¼gen angenommen werden kann, dass die Beschwerde aus formellen oder materiellen GrÃ¼nden erfolglos bleiben wird;</p><p>dass eine solche PrÃ¼fung im vorliegenden Fall bisher nicht vorgenommen werden konnte, weil die BeschwerdefÃ¼hrerin die bereits mit der Beschwerdeschrift vom 7. Dezember 2009 vorgebrachte BeschwerdebegrÃ¼ndung bis zum Ablauf der Beschwerdefrist am 11. Januar 2010 ergÃ¤nzen durfte;</p><p>dass die nun vorgenommene vorlÃ¤ufige WÃ¼rdigung der von der BeschwerdefÃ¼hrerin erhobenen, zulÃ¤ssigen RÃ¼gen (vgl. dazu Art. 77 Abs. 3 BGG und Art. 190 Abs. 2 IPRG) zum Ergebnis fÃ¼hrt, dass die Beschwerde voraussichtlich erfolglos bleiben wird;</p><p>dass unter diesen UmstÃ¤nden ein Ã¼berwiegendes Interesse der BeschwerdefÃ¼hrerin an der GewÃ¤hrung der aufschiebenden Wirkung zu verneinen und ihr entsprechendes Gesuch abzuweisen ist;</p><p>dass damit auch die am 17. Dezember 2009 und 11. Januar 2010 gestellten AntrÃ¤ge auf superprovisorische Anordnung vorsorglicher Massnahmen abzuweisen sind;</p><p><strong>verfÃ¼gt die PrÃ¤sidentin</strong>:</p><p>1.Â Das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung und die Gesuche der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 17. Dezember 2009 und 11. Januar 2010 auf superprovisorische Anordnung vorsorglicher Massnahmen werden abgewiesen.</p><p>2.Â Diese VerfÃ¼gung wird den Parteien und dem Tribunal Arbitral du Sport (TAS) schriftlich mitgeteilt.</p><p>Lausanne, 26. Januar 2010</p><p>Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts</p><p>Die PrÃ¤sidentin:</p><p>Klett</p></blockquote><p>KomplementÃ¤r-Material, die Pressemeldung von Grengelbergmanns:</p><p>PresseerklÃ¤rung vom 26. Januar 2010</p><blockquote><p><strong>Nach dem Entscheid des Schweizer Bundesgerichtes konzentriert sich Claudia Pechstein auf das Revisionsverfahren</strong></p><p>Mit Entscheid des Schweizer Bundesgerichtes von heute ist der Eilantrag Claudia Pechsteins auf Aussetzung ihrer Sperre bis zur Entscheidung im Hauptverfahren abgelehnt worden. Damit ist endgÃ¼ltig geklÃ¤rt, dass die fÃ¼nfmalige Olympiasiegerin nicht an den Olympischen Spielen in Vancouver teilnehmen kann.</p><p>â€žDie Entscheidung kommt leider nicht Ã¼berraschendâ€œ, erklÃ¤rte ihr Anwalt Simon Bergmann und fÃ¼gte hinzu: â€žEs zeigt sich gerade an diesem Fall, dass die Sportgerichtsbarkeit reformiert werden muss. Es kann nicht sein, dass die beiden einzigen Tatsacheninstanzen vor von Interessen geleiteten Schiedsgerichten stattfinden und die erste neutrale Instanz die Urteile nur noch auf schwerwiegende Verfahrensfehler Ã¼berprÃ¼ft. Der Sportler erhÃ¤lt hierdurch kein faires Verfahren und muss selbst erkennbar falsche Urteile mit schwerwiegenden Folgen hinnehmen.â€œ</p><p>Das Schweizer Bundesgericht hatte den Eilantrag u.a. mit dem Hinweis darauf abgelehnt, dass es auch im Hauptverfahren keine groÃŸen Erfolgsaussichten sehe. Dennoch bedeutet der heutige Entscheid aus Sicht von Claudia Pechstein noch lange nicht das Ende des gerichtlichen Weges. â€žWir werden uns jetzt darauf konzentrieren, das Revisionsverfahren erfolgreich durchzufÃ¼hrenâ€œ, erlÃ¤uterte Bergmann die Strategie der kommenden Wochen. â€žHiermit werden wir zwar keine Olympiateilnahme mehr durchsetzen kÃ¶nnen, aber durch die angestrebte Wiederaufnahme des Verfahrens hoffentlich doch noch die Aufhebung der Sperre erreichen. Im Mittelpunkt werden dabei neue Erkenntnisse zur Blutanomalie Claudia Pechsteins stehen, die zum Zeitpunkt der CAS-Verhandlung noch nicht bekannt waren.â€œ</p><p>Hintergrund des Revisionsverfahrens sind neuartige medizinische Untersuchungen, die Claudia Pechstein optimistisch in die Zukunft blicken lassen, trotz des heutigen Entscheides: â€žMich wundert in diesem Fall nichts mehr. Ich bin mir trotzdem zu hundert Prozent sicher, frÃ¼her oder spÃ¤ter vollumfÃ¤nglich rehabilitiert zu werden.â€œ</p><p>Weiteren Zuspruch erhÃ¤lt Claudia Pechstein derweilen aus der deutschen BevÃ¶lkerung. Nach einer reprÃ¤sentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes promit fÃ¼r den Sportinformationsdienst (sid) hÃ¤tten fast 70 Prozent der Deutschen Claudia Pechstein gerne bei den Spielen in Vancouver gesehen. â€žEs freut mich natÃ¼rlich, dass die Menschen hierzulande ein feines GespÃ¼r fÃ¼r das haben, was mir widerfÃ¤hrt. Alle, die an mich glauben und mich unterstÃ¼tzen, kÃ¶nnen gewiss sein, dass sie mich auf jeden Fall nochmals auf dem Eis wiedersehen werdenâ€œ, verspricht Deutschlands erfolgreichste Winterolympionikin.</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/01/26/bundesgericht-lehnt-antrag-ab-pechstein-nicht-in-vancouver/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>69</slash:comments> </item> <item><title>Wolfgang Jelkmann sagt zum Fall Pechstein &#8230;</title><link>http://www.jensweinreich.de/2010/01/22/wolfgang-jelkmann-sagt-zum-fall-pechstein/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2010/01/22/wolfgang-jelkmann-sagt-zum-fall-pechstein/#comments</comments> <pubDate>Fri, 22 Jan 2010 16:46:42 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[klass faber]]></category> <category><![CDATA[vancouver 2010]]></category> <category><![CDATA[winfried gassmann]]></category> <category><![CDATA[wolfgang jelkmann]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[epo]]></category> <category><![CDATA[klaas faber]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6236</guid> <description><![CDATA[Ich glaube nicht, dass sich die Professoren Winfried Gassmann und Wolfgang Jelkmann oder der hollÃ¤ndische Chemometriker Klaas Faber kollektiv zu Pechstein-PR hinreiÃŸen lassen. Womit ich auch Wolfgang Jelkmann (weltweit anerkannter Epo-Experte,Â Direktor des Instituts fÃ¼r Physiologie LÃ¼beck, Leiter der AG Hypoxie und Erythropoietin) herzlich im Blog begrÃ¼ÃŸe, neben anderen Fachleuten, die &#8211; ihr gutes Recht &#8211; [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube nicht, dass sich die Professoren <a
title="Was vom Tage Ã¼brig bleibt (50): Kommentar von Prof. Winfried Gassmann zum Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?p=6175" target="_self">Winfried</a> <a
title="Winfried Gassmanns aktualisiertes Papier zum Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?p=6220" target="_self">Gassmann</a> und Wolfgang Jelkmann oder der hollÃ¤ndische <a
title="Der CAS im Fall Pechstein: â€œabuse of science, bordering to fraudâ€??" href="http://jensweinreich.de/?p=5964" target="_self">Chemometriker Klaas Faber</a> kollektiv zu Pechstein-PR hinreiÃŸen lassen. Womit ich auch <a
title="Bio Wolfgang Jelkmann, Uni LÃ¼beck, Institut fÃ¼r Physiologie" href="http://www.physio.uni-luebeck.de/cgi-bin/mitarbeiter/einzeln.pl?name=jelkmann" target="_blank">Wolfgang Jelkmann</a> (weltweit anerkannter Epo-Experte,Â Direktor des Instituts fÃ¼r Physiologie LÃ¼beck, Leiter der AG Hypoxie und Erythropoietin) herzlich im Blog begrÃ¼ÃŸe, neben anderen Fachleuten, die &#8211; ihr gutes Recht &#8211; unter Pseudonym diskutieren. Ich freue mich besonders darÃ¼ber, weil damit die herkÃ¶mmlichen Kommunikationswege &#8211; Journalist zitiert und/oder befragt einen &#8220;Experten&#8221;, der sich oft genug missverstanden/fehlinterpretiert/verkÃ¼rzt wiedergegeben fÃ¼hlt &#8211; aufgebrochen sind. Der Erkenntnisgewinn dÃ¼rfte in der direkten Kommunikation, dem 21. Jahrhundert angemessen, etwas grÃ¶ÃŸer sein.</p><p><strong>Wolfgang Jelkmann</strong> war als Gutachter bei der <a
title="CAS-Urteil: Claudia Pechstein bleibt gesperrt ..." href="http://jensweinreich.de/?p=5865" target="_self">CAS-AnhÃ¶rung</a> im Oktober 2009 beteiligt. Er stÃ¼tzt die Argumentation seines Kollegen Gassmann, was nicht Ã¼berraschend geschieht, denn er hatte im Dezember ja sogar gesagt, ihn erinnere der Fall Pechstein an die Hexenverfolgungen im Mittelalter.</p><p>Das war nicht gerade wissenschaftlich. Aber egal. Wenn Meinung mit Fachkenntnis unterlegt ist, muss das keine schlechte Kombination sein.</p><p>Damit Prof. Jelkmanns <a
title="Kommentar Wolfgang Jelkmann" href="http://jensweinreich.de/?p=6220#comment-17809" target="_self">Kommentar</a> nicht untergeht (die Gefahr besteht immer in einem Blog-CMS), kopiere ich auch diesen flink hinein:</p><blockquote><p>Ich begrÃ¼ÃŸe die fundierten Ãœberlegungen des Kollegen Winfried Gassmann zum Fall Pechstein. Als Gutachter (fÃ¼r die DESG) in dem Verfahren habe ich mich mit MeinungsÃ¤uÃŸerungen zurÃ¼ckgehalten, obwohl mich das extrem parteiische â€“ Daten und Prozessablauf verfÃ¤lschende â€“ CAS-Urteil bitter enttÃ¤uscht hat. Aus Frau Pechsteins Messwerten der vergangenen 10 Jahre lÃ¤sst sich EPO-Doping nicht belegen (Bluttransfusionen waren ohnehin nie Teil der Anklage).</p><p>Zu Fehlern im CAS-Urteil:</p><p>(i) Frau Pechsteins Blutwerte in Hamar widersprechen Blutdoping mit EPO oder Ã¤hnlichen Stoffen (fÃ¼r wissenschaftliche Leser: nach EPO Doping sind typischerweise % Makrozyten, % hypochrome Zellen und MCVr erhÃ¶ht, MCHCr und CHr dagegen erniedrigt).</p><p>(ii) Die CAS-Richter kannten sich mit medizinischer Literatur nicht aus (S. 48). Belletristische Werke bleiben unverÃ¤ndert (Thomas Manns â€žBuddenbrooksâ€œ ist in der 55. Auflage derselbe Text wie das Original von 1901), aber nicht naturwissenschaftliche, in die immer neue Informationen einflieÃŸen.</p><p>(iii) Niedrig dosiertes EPO fÃ¼hrt nicht zu erhÃ¶hten Retikulozytenzahlen. Dennoch wird dies als ErklÃ¤rung fÃ¼r die stets negativen Urinproben genannt.</p><p>(iiii) Nach Literaturangaben haben ca. 1% aller gesunden NordeuropÃ¤er Laborwerte, die zwischen den normalen und solchen bei Menschen mit Retikulozyose aufgrund hereditÃ¤rer SphÃ¤rozytose liegen.</p><p>(iiiii) Entgegen dem CAS-Urteil (S. 53) wÃ¤re es praktisch unmÃ¶glich gewesen, trotz EPO Dopings HÃ¤moglobinwerte 9 Jahre lang durch BlutverdÃ¼nnungsmaneuver im Normbereich zu halten.</p><p>Anders als im Fall Pechstein werden mit dem neuen â€žBlut-Passâ€œ der WADA viele Parameter bewertet. AuÃŸerdem sollen auffÃ¤llige Messdaten zunÃ¤chst anonym von Experten bewertet werden, um ObjektivitÃ¤t zu wahren. Blutabnahme, -lagerung und -analytik sollen standardisiert werden. Die Analytik soll ausschlieÃŸlich in WADA akkreditierten Laboratorien durchgefÃ¼hrt werden. Diese mÃ¼ssen sich QualitÃ¤tskontrollen unterwerfen. Die Messwerte mÃ¼ssen den Sportler(inne)n korrekt zugeordnet werden (â€žBarcodesâ€œ). Bei der Beurteilung der Messwerte sollen TrainingmaÃŸnahmen, HÃ¶henaufenthalte und der allgemeine Gesundheitsstatus der Athlet(inn)en berÃ¼cksichtigt werden. Insofern ist die Behauptung falsch, Frau Pechsteins Freispruch hÃ¤tte zukÃ¼nftige Doping-Nachweise auf Basis des Blut-Passes erschwert. Im Gegenteil, nachdem Frau Pechstein als SÃ¼ndenbock herhalten musste, ist das Verfahren jetzt erst recht mit einem Makel behaftet.</p></blockquote><p>Ich will&#8217;s mal so sagen: Meine Zweifel an der Interpretation von <a
title="Der ISU-Beschluss im Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?p=4140" target="_self">ISU</a> und <a
title="Dokumente zum Fall, u.a. CAS-Urteil in Deutsch und Englisch ..." href="http://jensweinreich.de/?p=6175" target="_self">CAS</a>, dass Claudia Pechstein eine Blutdoperin ist, sind seit Oktober kontinuierlich gewachsen.</p><p>Medizinisch-analytisch durchschaue ich den Wust an Daten und Meinungen natÃ¼rlich nicht, ich denke mal, da befinde ich mich in guter Gesellschaft, etwa mit den CAS-Richtern :), die ja auch keine Fachleute sind. Ich kann mir nur MÃ¼he geben, die tatsÃ¤chlichen Argumente von Finten und TÃ¤uschungsmanÃ¶vern zu trennen, die Diskussion zu moderieren und mir einen Standpunkt zu erarbeiten.</p><p>Etliche der VorwÃ¼rfe, die ich gerade zu Beginn der Ã¶ffentlich verhandelten AffÃ¤re formuliert habe, erhalte ich aufrecht &#8211; beispielsweise das UnverstÃ¤ndnis Ã¼ber die LÃ¼gen von DESG/Pechstein im FrÃ¼hjahr 2009 oder den Vorwurf, dass Pechstein (siehe ISU-Beschluss u.a.) in den ersten Monaten nicht genug unternommen hat, stichhaltige ErklÃ¤rungen beizubringen. Andererseits, ganz einfach formuliert: Wenn hier tatsÃ¤chlich Datenmaterial bewusst fehlinterpretiert worden sein sollte und ISU wie CAS-Beschluss einer hÃ¶heren Order folgen (was ich nicht wirklich glaube), fÃ¤llt es angemessen schwer, stichhaltige ErklÃ¤rungen zu liefern.</p><p>Die wohl wichtigste sportpolitische Lehre aus knapp zwanzig Jahren BeschÃ¤ftigung mit dem Dopingthema werde ich allerdings nie vergessen: Die Skrupellosigkeit, mit der BetrÃ¼ger sich als Opfer inszenieren, Ã¼bertrifft in der Regel meine schlimmsten BefÃ¼rchtungen. In der Regel. Nicht in jedem Fall.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/01/22/wolfgang-jelkmann-sagt-zum-fall-pechstein/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>59</slash:comments> </item> <item><title>Winfried Gassmanns aktualisiertes Papier zum Fall Pechstein</title><link>http://www.jensweinreich.de/2010/01/21/winfried-gassmann-zum-fall-pechstein-2/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2010/01/21/winfried-gassmann-zum-fall-pechstein-2/#comments</comments> <pubDate>Thu, 21 Jan 2010 14:03:14 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[vancouver 2010]]></category> <category><![CDATA[winfried gassmann]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[epo]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6220</guid> <description><![CDATA[Ich habe vor einigen Tagen ein Papier von Prof. Winfried Gassmann (Siegen) zum Fall Pechstein verÃ¶ffentlicht. Dazu sind mittlerweile knapp 200 Kommentare aufgelaufen. Nun beteiligt sich auch Winfried Gassmann an der Diskussion. Es kann weiter debattiert werden &#8211; zumal, Gassmann hat seine Pechstein-Thesen aktualisiert. Aus 28 Seiten Anfang von Anfang Januar sind nun (Stand 19.01.10) [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe vor einigen Tagen <a
title="Was vom Tage Ã¼brig bleibt (50): Kommentar von Prof. Winfried Gassmann zum Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?p=6175" target="_self">ein Papier von Prof. Winfried Gassmann</a> (Siegen) zum Fall Pechstein verÃ¶ffentlicht. Dazu sind mittlerweile knapp 200 Kommentare aufgelaufen. Nun beteiligt sich auch <strong>Winfried Gassmann</strong> an der Diskussion. Es kann weiter debattiert werden &#8211; zumal, Gassmann hat seine Pechstein-Thesen aktualisiert. Aus 28 Seiten Anfang von Anfang Januar sind nun (Stand 19.01.10) 48 Seiten geworden.</p><ul><li>Gassmanns <a
title="Gassmann Kommentar zum CAS-Urteil, 19. Januar 2010" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/01/kommentar-zum-cas-urteil-20012010.pdf" target="_blank">aktueller (wissenschaftlicher) Kommentar</a> (41 Seiten, pdf, 1,3 MB)</li></ul><p>Sein <a
title="Kommentar von Winfried Gassmann" href="http://jensweinreich.de/?p=6175#comment-17758" target="_self">Kommentar</a> hier im Blog:</p><blockquote><p>Liebe Leute!</p><p>Ich habe gerade diese Website gefunden. Ich wÃ¤re dankbar, wenn die nicht gut verstehbaren Textpassagen genau benannt wÃ¼rden. Ich kÃ¶nnte sie vielleicht Ã¤ndern. Dass HÃ¤moglobin- und HÃ¤matokritwerte manipulierbar sind, ist klar. Es ist aber nicht mÃ¶glich, sich aus dem Grenzbereich zur â€œSchutzsperreâ€? in den unteren Normbereich zu manipulieren. Insbesondere geht dies nicht oder nur stark eingeschrÃ¤nkt nach WettkÃ¤mpfen und nicht bei unangemeldeten Trainingskontrollen und nicht Ã¼ber 10 Jahre hinweg.</p><p>Trinkt mal spasseshalber einen Liter Salzwasser (9 g unjodiertes Kochsalz in einem Liter Wasser); das Salz muss schon sein, wenn der VerdÃ¼nnungseffekt lÃ¤nger als eine Stunde anhalten soll.</p><p>Da die Dopingsperre wegen erhÃ¶hter Retikulozyten ausgesprochen wurde, kommt hier kein Eigenblut-Doping in Betracht. Es gibt keine andere Substanz, die solche Reti-Anstiege macht. Ãœbrigens ist fast das wichtigste Indiz gegen Epo-Doping die Zahl der Retikulozyten 7 Tage vor der WM in Hamar. Epo-Doping muss spÃ¤testens 14 Tage vor einem Wettbewerb begonnen werden, damit man den HÃ¤moglobinwert um 1 &#8211; 1.5 g/dl anheben kann. Dabei muss man jedoch hohe Dosen verwenden, die bei einer evt. Kontrolle auffallen wÃ¼rden. Bei den Ã¼blicherweise vermuteten niedrigeren Dosen muss man deutlich frÃ¼her anfangen.</p><p>HÃ¤tte Frau Pechstein mit Epo gedopt, hÃ¤tten die Retiwerte eine Woche vor der WM besonders auffÃ¤llig sein mÃ¼ssen. Die Retis steigen 4 Tage nach Epo-Gabe und normalisieren sich wieder etwa 7 Tagen nach der letzten Gabe. Habt ihr bei CAS-Feststellung 187 bemerkt, wie das Gericht die Tatsachen verfÃ¤lscht hat. Zusammenfassend ist vÃ¶lig klar, dass Frau Pechstein nicht mit Epo gedopt hat. Ob sie andere Dopingmittel verwendet hat, weiÃŸ niemand; niemand macht ihr entsprechende VowÃ¼rfe auÃŸer Professor Franke. Diese Unsicherheit bezÃ¼glich des Dopings mit anderen Mitteln gilt natÃ¼rlich fÃ¼r alle Sportler.</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/01/21/winfried-gassmann-zum-fall-pechstein-2/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>60</slash:comments> </item> <item><title>Was vom Tage Ã¼brig bleibt (50): Kommentar von Prof. Winfried Gassmann zum Fall Pechstein</title><link>http://www.jensweinreich.de/2010/01/06/was-vom-tage-ubrig-bleibt-50-gassmann-kommentar-zum-fall-pechstein/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2010/01/06/was-vom-tage-ubrig-bleibt-50-gassmann-kommentar-zum-fall-pechstein/#comments</comments> <pubDate>Wed, 06 Jan 2010 01:26:58 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[vancouver 2010]]></category> <category><![CDATA[winfried gassmann]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[desg]]></category> <category><![CDATA[epo]]></category> <category><![CDATA[gutachten]]></category> <category><![CDATA[was vom tage Ã¼brig bleibt]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6175</guid> <description><![CDATA[In einer Email aus dem PR-Hause Powerplay AG bittet das Management von Claudia Pechstein um Beachtung eines neuen SchriftstÃ¼ckes. Professor Winfried Gassmann, Chefarzt an der Klinik fÃ¼r Onkologie des St. Marien-Krankenhauses Siegen, hat mit Datum vom 5. Januar 2010 einen 28 Seiten umfassenden Kommentar zum Fall Pechstein und zum CAS-Urteil verfasst. Pechsteins Management schreibt dazu: [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>In einer Email aus dem PR-Hause Powerplay AG bittet das Manag<script src="http://jensweinreich.de/wp-content/plugins/nextgen-gallery/tinymce3/langs/de.js?ver=311" type="text/javascript"></script><script src="http://jensweinreich.de/wp-content/plugins/cforms/js/langs/de.js?ver=311" type="text/javascript"></script><script src="http://jensweinreich.de/wp-content/plugins/skype-online-status/js/langs/de.js?ver=311" type="text/javascript"></script><script src="http://jensweinreich.de/wp-content/plugins/wp-polls/tinymce/plugins/polls/langs/de.js?ver=311" type="text/javascript"></script>ement von Claudia Pechstein um Beachtung eines neuen SchriftstÃ¼ckes. Professor Winfried Gassmann, Chefarzt an der Klinik fÃ¼r Onkologie des St. Marien-Krankenhauses Siegen, hat mit Datum vom 5. Januar 2010 einen 28 Seiten umfassenden Kommentar zum Fall Pechstein und zum <a
title="CAS-Urteil: Claudia Pechstein bleibt gesperrt und zieht vor das Bundesgericht" href="http://jensweinreich.de/?p=5865" target="_self">CAS</a>-<a
title="Der CAS im Fall Pechstein: &quot;abuse of science, bordering to fraud&quot;?" href="http://jensweinreich.de/?p=5964" target="_self">Urteil</a> verfasst. Pechsteins Management schreibt dazu:</p><blockquote><p>Der VollstÃ¤ndigkeit halber sei erwÃ¤hnt, dass Prof Gassmann weder an demÂ ISU-Verfahren noch an der Verhandlung vor dem CAS beteiligt war. Er ist auchÂ kein von Frau Pechstein nachtrÃ¤glich beauftragter Gutachter, sondern hatÂ seinen Kommentar unentgeltlich aus eigenem Interesse an demÂ â€žFall Pechsteinâ€œ geschrieben.</p></blockquote><p>Winfried Gassmann ist nicht mit Max Gassmann (ZÃ¼rich) zu verwechseln, der im Prozess als <span
style="text-decoration: line-through;">Gutachter</span> &#8220;neutraler Experte&#8221; aufgetreten war und sich medial desÃ¶fteren zu Wort gemeldet hat (<a
title="Google Suche Max Gassmann + Pechstein" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;num=100&amp;newwindow=1&amp;q=pechstein+&quot;max+gassmann&quot;&amp;btnG=Suche&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=" target="_blank">Google-Suche</a>). Nun zu den Dokumenten:</p><ul><li>Hier das <a
title="Kommentar von Prof. Winfried Gassmann zum CAS-Urteil" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/01/gassmann-zum-cas-urteil.pdf" target="_blank"><strong>Schreiben von Prof. Winfried Gassmann</strong></a> im Original (pdf, 28 Seiten, 1,1 MB)</li></ul><p>AuÃŸerdem hat die wegen angeblichen Blutdopings gesperrte Olympiasiegerin das CAS-Urteil ins Deutsche Ã¼bersetzen lassen:</p><ul><li><a
title="CAS-Urteil zu Pechstein, deutsch, 25. November 2009" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2010/01/urteil-cas-pechstein-deutsche-version.pdf" target="_blank">CAS-Urteil vom 25. November 2009 in <strong>Deutsch</strong></a> (beglaubigte Ãœbersetzung, pdf, 63 Seiten, 537 kb)</li></ul><p>Zur besseren Ãœbersicht noch dies:</p><ul><li>DasÂ <a
title="CAS-Urteil zu Pechstein" href="http://www.tas-cas.org/d2wfiles/document/3802/5048/0/FINAL%20AWARD%20PECHSTEIN.pdf" target="_self">CAS-Urteil</a> vom 25. November 2009 (<em>pdf, 63 Seiten</em>) in Englisch, und hier noch ein von mirÂ <a
title="CAS Final Decision Pechstein" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/11/final-award-pechstein.pdf" target="_self">bearbeitetes Urteil</a> &#8211; Texterkennung mÃ¶glich</li><li>DasÂ <a
title="Der ISU-Beschluss im Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?p=4140" target="_self">ISU-Urteil</a> vom 1. Juli 2009</li><li>DieÂ <a
title="Die Blutkontrollen von Claudia Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?p=4210" target="_self">Liste der Blutkontrollen</a> von Claudia Pechstein</li><li><a
title="alle BeitrÃ¤ge zum Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?cat=1590" target="_self">SÃ¤mtliche BeitrÃ¤ge</a> zum Fall Pechstein (mit etlichen Hundert externen Links und mittlerweile knapp 2000 Kommentaren)</li></ul><p>ZurÃ¼ck zum Tagesgeschehen, dieÂ Essenz des Gassmann-Kommentars:</p><p><strong>&#8220;Evidenzen gegen Epo-Doping&#8221;</strong></p><blockquote><ol><li>Es ist nicht sachgerecht, einzelne Retikulozytenwerte isoliert zu betrachten. Ziel des Dopings ist es, die Zahl der Erythrozyten zu erhÃ¶hen, ohne den HÃ¤moglobin- und HÃ¤matokrit-Grenzwert der Dopingkontrollen von 46% (fÃ¼r Frauen) zu Ã¼berschreiten. HÃ¤tte Frau Pechstein Erythropoetin zur Steigerung der Blutbildung genutzt, hÃ¤tte sich dies nicht nur in vermehrten Retikulozyten sondern auch durch â€ždoping-optimierteâ€œ HÃ¤matokrit- und Erythrozytenwerte im oberen Normbereich dokumentieren mÃ¼ssen. Dies ist jedoch zu keinem Zeitpunkt der Fall; einmalig wurde bei ihr ein HÃ¤moglobinwert von 16.5g/dl gemessen; drei Tage danach bei einer Wettkampfkontrolle wurde wieder 13.8 g/dl gemessen. In der verfÃ¼gbaren Zeit seit 2000Â wurden<span> </span>unmittelbar<span> </span>vor<span> </span>und<span> </span>wÃ¤hrend<span> </span>Europa-<span> </span>und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen insgesamt 37 Blutkontrollen durchgefÃ¼hrt. Bei 28 dieser Messungen lag sie mit dem HÃ¤matokritwert in der unteren HÃ¤lfte des Normbereiches fÃ¼r Frauen. Dies gilt auch fÃ¼r die besonders auffÃ¤llige WM in Hamar: Start- HÃ¤matokrit bei 41%, am Folgetag 39% nach einem Wettkampf.</li><li>Nach erhÃ¶hten Retikulozytenwerten wurde niemals ein HÃ¤moglobinanstieg von z.B. 1 g/dl dokumentiert, wie es bei Epo-Doping zu erwarten ist. Vielmehr passt dieses Bild zu einer suklinischen HÃ¤molyse.Â Vor den hÃ¶chsten HÃ¤moglobinwerten von Frau Pechstein Ã¼ber 15 g/dl wurde niemals ein Retikulozytenwert Ã¼ber der ISU-Grenze von 2.4% gemessen.</li><li>Die Blutwerte von Frau Pechstein waren bei Top-Ereignissen identisch zu denen bei Weltcup-Wettbewerben und zu denen bei unangemeldeten Trainingskontrollen. Es gibt keinerlei Evidenzen fÃ¼r ein auf Top-Ereignisse zielgerichtetes Doping.<span
id="more-6175"></span></li><li>Bei der WM in Hamar 2009 hÃ¤tte die Retikulozytenzahl bei Epo-Doping auch vor der WM erhÃ¶ht gewesen sein mÃ¼ssen insbesondere bei den Messungen am 30. und 31. Januar â€“ 6 bzw. 7 Tage vor Beginn der WM. Unter Epo-Gabe ist der Retikulozytenanstieg unvermeidlich.Â Will man die Retikulozytenzahl bei der WM durch Epo-Doping erklÃ¤ren, hÃ¤tte der spÃ¤teste Epo-Beginn bei hohen Einzeldosen hÃ¤tte 10-14 Tage vor der WM erfolgen mÃ¼ssen, bei den oft fÃ¼r Dopingzwecke vermuteten niedrigen Einzeldosen entsprechend frÃ¼her. Ein noch spÃ¤terer Dopingbeginn hÃ¤tte nur die Retizahl zur WM erhÃ¶ht, nicht jedoch die Zahl roter BlutkÃ¶rperchen. Dieser Sachverhalt wurde vom CAS in der UrteilsbegrÃ¼ndung nicht erÃ¶rtert. Ich betrachte dies als schwerwiegendes VersÃ¤umnis des Gerichts.</li><li>Es wurde auch und speziell kein HÃ¤moglobin-Anstieg zur WM in Hamar dokumentiert (siehe oben). Das Gericht kommentiert diesen Sachverhalt zwar, akzeptiert ihn aber nicht als ausreichenden Beleg gegen Epo-Doping. Dies ist legitim. Die BegrÃ¼ndung des Gerichts lautet, es gebe bei HÃ¤moglobin- und HÃ¤matokritmessung so viele ManipulationsmÃ¶glichkeiten fÃ¼r Athleten, dass nur ein zu hoher Wert eine Aussagekraft habe, ein normaler jedoch nicht. Welche ManipulationsmÃ¶glichkeit hatte Frau Pechstein jedoch bei der Blutabnahme unmittelbar nach einem erfolgreichen Wettkampf am folgenden Tag.</li><li>Warum sollte die Athletin als Dopingziel einen HÃ¤moglobinwert um 14 g/dl und einen HÃ¤matokritwert um 40% anstreben, durchaus deutlich entfernt von der Sperr-Grenze. Dieser Sachverhalt wurde vom Gericht nicht erÃ¶rtert.</li><li>Der Trend zu steigenden Retikulozytenwerten in den letzten 10 Jahren ist bei Frau Pechstein mit einem Trend zu niedrigeren HÃ¤moglobinwerten assoziiert â€“ dieses PhÃ¤nomen spricht stark fÃ¼r natÃ¼rliche Ursachen. Wie solche gegenlÃ¤ufigen Trends in einem Doping-Konzept erklÃ¤rt werden kÃ¶nnen, ist unklar (Seite 22).</li></ol></blockquote><p><strong>&#8220;VersÃ¤umnisse und fragwÃ¼rdige Praktiken des Gerichts&#8221;</strong></p><blockquote><ol><li>Das Gericht hat alle die Athletin mÃ¶glicherweise entlastende Fakten in der UrteilsbegrÃ¼ndung unerwÃ¤hnt gelassen hat oder hat diese Fakten als Folge von Manipulationen erklÃ¤rt, ohne konkret festzustellen, wie die Manipulation an einem konkreten Tag z.B. am 7. Februar 2009 nach dem 3000m-Lauf in Hamar hÃ¤tte erfolgt sein kÃ¶<script src="http://jensweinreich.de/wp-content/plugins/nextgen-gallery/tinymce3/langs/de.js?ver=311" type="text/javascript"></script><script src="http://jensweinreich.de/wp-content/plugins/cforms/js/langs/de.js?ver=311" type="text/javascript"></script><script src="http://jensweinreich.de/wp-content/plugins/skype-online-status/js/langs/de.js?ver=311" type="text/javascript"></script><script src="http://jensweinreich.de/wp-content/plugins/wp-polls/tinymce/plugins/polls/langs/de.js?ver=311" type="text/javascript"></script>nnen.</li><li>In Feststellung Nr. 10 hat das Gericht die HÃ¤moglobin- und HÃ¤matokritwerte von Hamar 2009 bewusst weggelassen. Das Gericht war sich dessen bewusst, dass das der Urteilstext im Internet von Rundfunk und Presse gelesen wird. Nicht nur Ã„rzte auch Redakteure hÃ¤tten sich auf der CAS-Homepage gefragt, wie kommt man auf Doping?, Frau Pechstein hat ja weniger Erythrozyten als ich. Es stellt sich die Frage: Was bezweckt das Gericht damit, wenn in dem &#8211; im Internet fÃ¼r jedermann zugÃ¤nglichen &#8211; Urteil konkrete, Frau Pechstein entlastende Zahlenwerte unerwÃ¤hnt bleiben?</li><li>Es hat in seiner Feststellung 187 die Fakten verfÃ¤lschend und irrefÃ¼hrend dargestellt.</li><li>Bei einem Urteil von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung hÃ¤tte das Gericht die Problematik der Normwertbereiche erÃ¶rtern mÃ¼ssen. In der UrteilsbegrÃ¼ndung findet sich kein Hinweis darauf, dass Prof. Dr. dâ€™Onofrio dem Gericht erklÃ¤rt hat, wie Normbereiche von LaborwertenÂ z.B. von Retikulozyten erstellt werden, dass sie nÃ¤mlich bei Gesunden erhoben werden.</li><li>Die Frage der Retikulozytenzahl bei asthmatischer Erkrankung wurde vom Gericht nicht erÃ¶rtert. FachÃ¤rzte fÃ¼r Lungenkrankheiten wurden offenbar nicht konsultiert. Eine Literatur-Recherche zu dieser Problematik wurde nicht durchgefÃ¼hrt.</li><li>Das Gericht hat nicht die Frage erÃ¶rtert, welches Epo-Dopingmuster mit den vorliegenden Blutdaten bei der WM in Hamar vereinbar ist, insbesondere auch nicht, wie es kommt, dass die Retikulozyten einen Monat und eine Woche vor dem Wettbewerb nicht auffÃ¤llig waren.</li></ol></blockquote><p>Viel VergnÃ¼gen bei der LektÃ¼re.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2010/01/06/was-vom-tage-ubrig-bleibt-50-gassmann-kommentar-zum-fall-pechstein/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>195</slash:comments> </item> <item><title>Bundesgericht lehnt vierten Pechstein-Antrag ab</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/30/bundesgericht-lehnt-vierten-pechstein-antrag-ab/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/12/30/bundesgericht-lehnt-vierten-pechstein-antrag-ab/#comments</comments> <pubDate>Wed, 30 Dec 2009 11:45:20 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[desg]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[dosb]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[schweizer bundesgericht]]></category> <category><![CDATA[vancouver 2010]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[bundesgericht]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllaufen]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6169</guid> <description><![CDATA[Zum Jahreswechsel: Die vierte EilverfÃ¼gung des Schweizer Bundesgerichts im Dopingfall Pechstein. Die fÃ¼nfmalige Olympiasiegerin wollte an den kommenden WettkÃ¤mpfen teilnehmen, um sich bis zur letzten Nominierungsrunde des DOSB am 22. Januar ihre Olympiachance fÃ¼r Vancouver zu erhalten. Abgelehnt. Die VerfÃ¼gung, wenige Minuten alt, wie gewohnt im Wortlaut. Schwierig zu konsumieren und doch eine gute Zusammenfassung [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Jahreswechsel: Die vierte EilverfÃ¼gung des Schweizer Bundesgerichts im Dopingfall Pechstein. Die fÃ¼nfmalige Olympiasiegerin wollte an den kommenden WettkÃ¤mpfen teilnehmen, um sich bis zur letzten Nominierungsrunde des DOSB am 22. Januar ihre Olympiachance fÃ¼r Vancouver zu erhalten. Abgelehnt.</p><p>Die VerfÃ¼gung, wenige Minuten alt, wie gewohnt im Wortlaut. Schwierig zu konsumieren und doch eine gute Zusammenfassung der verschiedenen AktivitÃ¤ten des Bundesgerichts bisher:</p><blockquote><p><strong>Cause cÃ©lÃ¨bre Embargo: gemÃ¤ss Anweisung des prÃ¤sidierenden Mitglieds Kolly ohne Sperrfrist</strong></p><p>VerfÃ¼gung vom 30. Dezember 2009 I. zivilrechtliche Abteilung</p><p>Bundesrichter Kolly, prÃ¤sidierendes Mitglied.</p><ul><li>Claudia Pechstein, (&#8230;), Deutschland, BeschwerdefÃ¼hrerin, vertreten durch RechtsanwÃ¤lte Dr. Lucien W. Valloni und Dr. Thilo Pachmann, Bellerivestrasse 201, 8034 ZÃ¼rich,</li></ul><p>gegen</p><ol><li>International Skating Union, chemin de Primrose 2, 1007 Lausanne, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Jean-CÃ©dric Michel, rue FranÃ§ois-Bellot 6, 1206 GenÃ¨ve,</li><li>Deutsche Eisschnelllauf Gemeinschaft e.V., Menzingerstrasse 68, DE-80992 MÃ¼nchen, Deutschland, Verfahrensbeteiligte,</li></ol><p>Internationales Schiedsgericht; Ordre public,</p><p>Beschwerde gegen den Schiedsentscheid des Tribunal Arbitral du Sport (TAS) vom 25. November 2009.</p><p><strong>In ErwÃ¤gung,</strong></p><p>dass das Tribunal Arbitral du Sport (TAS) mit Entscheid vom 25. November 2009 die BeschwerdefÃ¼hrerin wÃ¤hrend zwei Jahren, beginnend ab 8. Februar 2009, fÃ¼r gesperrt erklÃ¤rte und ihr die Resultate aberkannte, die sie am 7. Februar 2009 an der von der International Skating Union (Beschwerdegegnerin) organisierten Weltmeisterschaft im Eisschnelllauf erzielt hatte;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin dem Bundesgericht am 7. Dezember 2009 eine Beschwerdeschrift einreichte, mit der sie den Entscheid des TAS vom 25. November 2009 anfocht und insbesondere folgenden prozessualen Antrag stellte:</p><p>â€žDer Beschwerde sei superprovisorisch, d.h. ohne AnhÃ¶rung der Beschwerdegegnerin (1), eventualiter provisorisch, die aufschiebende Wirkung zu erteilen, sodass die BeschwerdefÃ¼hrerin per sofort an alle WettkÃ¤mpfe und Trainingseinheiten zugelassen wird und insbesondere am 11.-13. Dezember 2009 an dem 3000 Meter Eisschnelllauf Weltcuprennen in Salt Lake City starten darf.â€œ</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin zur BegrÃ¼ndung dieses Gesuchs vorbrachte, dass das Rennen in Salt Lake City fÃ¼r sie die letzte MÃ¶glichkeit darstelle, sich fÃ¼r die Olympischen Spiele in Vancouver im Februar 2010 zu qualifizieren, und dass unmittelbar nach diesem Rennen, am 17. Dezember 2009, die Deutsche Eisschnelllauf Gemeinschaft e.V (abgekÃ¼rzt DESG) die Nominierung des DESG- Olympiakaders vornehme;</p><p>dass mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 7. Dezember 2009 im Sinne einer vorsorglichen Massnahme nach Art. 104 BGG superprovisorisch angeordnet wurde, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin am 11.-13. Dezem- ber 2009 an dem in Salt Lake City stattfindenden 3000 Meter Eis- schnelllauf Weltcuprennen teilnehmen darf;</p><p><span
id="more-6169"></span>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin mit Eingabe vom 9. Dezember 2009 ein Gesuch um ErlÃ¤uterung und ErgÃ¤nzung der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 7.Dezember 2009 einreichte und den Antrag stellte, die BeschwerdefÃ¼hrerin sei superprovisorisch, ohne AnhÃ¶rung der Gegenpartei, an die WettkÃ¤mpfe und Trainingseinheiten betreffend die Eisschnelllauf Weltcuprennen in Salt Lake City vom 11.-13. Dezember 2009 in den Disziplinen 1500 Meter, 3000 Meter und im Teamwettbewerb zuzulassen;</p><p>dass<span> </span>dem<span> </span>ErlÃ¤uterungsantrag<span> </span>mit<span> </span>PrÃ¤sidialverfÃ¼gung<span> </span>vom 10.Dezember 2009 entsprochen und die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 7. Dezember<span> </span>2009<span> </span>dahingehend<span> </span>ergÃ¤nzt<span> </span>wurde,<span> </span>dass<span> </span>die BeschwerdefÃ¼hrerin auch am Training teilnehmen dÃ¼rfe, soweit dieses als Vorbereitung zum 3000 Meter Rennen diene;</p><p>dass dagegen der Antrag auf Ausdehnung der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 7. Dezember 2009 auf andere Rennen abgewiesen wurde, weil jene VerfÃ¼gung auf einer â€“ nach der Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin â€“ besonderen Situation und Interessenlage beruht habe, die in Bezug auf die anderen Rennen, insbesondere die Teamrennen, eindeutig nicht gegeben sei;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin am 11. Dezember 2009 ein erneutes Gesuch mit dem Antrag stellte, es sei superprovisorisch anzuordnen, dass sie von der Beschwerdegegnerin und der DESG an die WettkÃ¤mpfe und Trainingseinheiten betreffend das Eisschnelllauf Weltcuprennen in Salt Lake City vom 12. Dezember 2009 in der Disziplin 1500 Meter zuzulassen sei, sofern die BeschwerdefÃ¼hrerin sich am Eisschnelllauf Weltcuprennen am 11. Dezember 2009 Ã¼ber 3000 Meter nicht unter die ersten acht LÃ¤uferinnen klassiere;</p><p>dass dieses Gesuch mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 11. Dezember 2009 abgewiesen wurde;</p><p>dass das TAS und die Beschwerdegegnerin je mit Stellungnahmen vom 17. Dezember 2009 die Abweisung des mit der Beschwerdeschrift vom 7. Dezember 2009 gestellten Gesuchs um GewÃ¤hrung der aufschiebenden Wirkung beantragten;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin mit Eingabe vom 17. Dezember 2009 in ErgÃ¤nzung ihres Gesuchs um vorsorgliche Massnahmen darum ersuchte, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und die BeschwerdefÃ¼hrerin sei von der Beschwerdegegnerin und der DESG per sofort an alle WettkÃ¤mpfe und Trainingseinheiten zuzulassen, sodass sie an allen Weltcuprennen, den Eisschnelllauf Europameisterschaften vom 9.-10. Januar 2010 in Hamar (Norwegen), den Eisschnelllauf Weltmeisterschaften vom 19. &#8211; 21. MÃ¤rz 2010 in Heerenveen (Holland) und fÃ¼r den Fall der Selektionierung durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) an den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver starten dÃ¼rfe;</p><p>dass mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 22. Dezember 2009 entschieden wurde, dass das Gesuch um Erlass von weiteren superprovisorischen vorsorglichen<span> </span>Massnahmen<span> </span>abgewiesen<span> </span>werde,<span> </span>und<span> </span>die Beschwerdegegnerin und das TAS eingeladen wurden, bis zum 18.Januar 2010 zur ErgÃ¤nzung des Gesuchs um vorsorgliche Massnahmen gemÃ¤ss Eingabe der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 17. Dezember 2009 Stellung zu nehmen, wobei Stillschweigen als EinverstÃ¤ndnis ausgelegt werde;</p><p>dass in der BegrÃ¼ndung der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung namentlich festgehalten wurde, dass mit Bezug auf die eventuelle Teilnahme der BeschwerdefÃ¼hrerin an den Olympischen Spielen 2010 keine zeitliche Dringlichkeit dargetan sei, die den Erlass einer superprovisorischen Massnahme im beantragten Sinn rechtfertigen kÃ¶nnte, und dass auch bezÃ¼glich der Teilnahme der BeschwerdefÃ¼hrerin an anderen Rennen bzw. an Trainingseinheiten kein dringliches und Ã¼berwiegendes Interesse dargetan sei, das nicht schon in den vorhergegangenen PrÃ¤sidialverfÃ¼gungen berÃ¼cksichtigt worden wÃ¤re und den Erlass einer superprovisorischen Massnahme im beantragten Sinn rechtfertigen kÃ¶nnte;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin mit Eingabe vom 28. Dezember 2009 folgenden verfahrensleitenden Antrag stellte:</p><p>&#8220;Die den Beschwerdegegnern und dem TAS vom Bundesgericht mit VerfÃ¼gung vom 22. Dezember 2009 angesetzte Frist, zum Antrag der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 17. Dezember 2009 Stellung zu nehmen, sei derart zu verkÃ¼rzen, dass eine Entscheidung des Bundesgerichts Ã¼ber diesen Antrag vor den am 8.-10. Januar 2010 stattfindenden Eisschnelllauf Europameisterschaften in Hamar (Norwegen), eventualiter vor der abschliessenden<span> </span>Nominierungsrunde<span> </span>des<span> </span>Deutschen<span> </span>Olympischen Sportbundes fÃ¼r die Olympischen Spiele in Vancouver (Kanada) am 22. Januar 2010, ergeht.&#8221;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin zur BegrÃ¼ndung des verfahrensleitenden Antrags vorbrachte, die Ansetzung der Vernehmlassungsfrist bis zum 18. Januar 2010 verunmÃ¶gliche ihr von vornherein eine Teilnahme an den Europameisterschaften und verhindere faktisch ebenfalls, dass das Bundesgericht vor dem 22. Januar 2010, dem Tag der zweiten und abschliessenden Selektionsrunde des DOSB, Ã¼ber die aufschiebende Wirkung entscheide;</p><p>dass zunÃ¤chst hervorzuheben ist, dass die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 22.Dezember 2009 in Kenntnis der von der BeschwerdefÃ¼hrerin geschilderten zukÃ¼nftigen Ereignisse &#8211; Europameisterschaften in Hamar am 8. &#8211; 10. Januar 2010, Nominierungstermin am 22. Januar 2010 â€“ erging;</p><p>dass daraus einerseits geschlossen werden muss, dass mit der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 22. Dezember 2009 ein Entscheid Ã¼ber das Gesuch um aufschiebende Wirkung vor dem 22. Januar 2010 bewusst ausgeschlossen wurde;</p><p>dass andererseits mit der ausdrÃ¼cklichen Abweisung des Gesuchs um Anordnung einer weiteren superprovisorischen Massnahme und der diesbezÃ¼glichen BegrÃ¼ndung eindeutig zum Ausdruck gebracht wurde, dass die von der BeschwerdefÃ¼hrerin geschilderten zukÃ¼nftigen Ereignisse keinen ausreichenden Grund bilden, eine kÃ¼rzere Frist anzusetzen;</p><p>dass der verfahrensleitende Antrag der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 28. Dezember 2009 somit abzuweisen ist, weil die vorgebrachten GrÃ¼nde bereits mit der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 22. Dezember 2009 verworfen wurden und unter den gegebenen UmstÃ¤nden kein Anlass besteht, auf diese VerfÃ¼gung zurÃ¼ck zu kommen;</p><p><strong>verfÃ¼gt das prÃ¤sidierende Mitglied:</strong></p><ol><li>Der verfahrensleitende Antrag der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 28. Dezember 2009 wird abgewiesen.</li><li>Diese VerfÃ¼gung wird den Parteien und dem Tribunal Arbitral du Sport (TAS) schriftlich mitgeteilt.</li></ol><p>Lausanne, 30. Dezember 2009</p><p>Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts</p><p>Das prÃ¤sidierende Mitglied:</p><p>Kolly</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/12/30/bundesgericht-lehnt-vierten-pechstein-antrag-ab/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>29</slash:comments> </item> <item><title>Olympia ohne Pechstein</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/11/olympia-ohne-pechstein/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/12/11/olympia-ohne-pechstein/#comments</comments> <pubDate>Fri, 11 Dec 2009 22:04:50 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[salt lake city]]></category> <category><![CDATA[schweizer bundesgericht]]></category> <category><![CDATA[vancouver 2010]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[desg]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[weltcup]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6140</guid> <description><![CDATA[Man soll nie nie sagen, aber das dÃ¼rfte es gewesen sein. Claudia Pechstein wurde Dreizehnte Vierzehnte (s. Aktualisierung am Ende des Textes) beim Weltcup in Salt Lake City. Selbst wenn die anderen Deutschen absichtlich langsamer gelaufen wÃ¤ren, hÃ¤tte es nicht gereicht. Das Rennen ist ausfÃ¼hrlich live kommentiert worden. Hier das Resultat der A-Gruppe: Egal was [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Man soll nie nie sagen, aber das dÃ¼rfte es gewesen sein. Claudia Pechstein wurde <span
style="text-decoration: line-through;">Dreizehnte</span> Vierzehnte <em>(s. Aktualisierung am Ende des Textes)</em> beim Weltcup in Salt Lake City. Selbst wenn die anderen Deutschen absichtlich langsamer gelaufen wÃ¤ren, hÃ¤tte es nicht gereicht. Das Rennen ist <a
title="Fall Pechstein: die dritte EilverfÃ¼gung des Bundesgerichts" href="http://jensweinreich.de/?p=6133" target="_self">ausfÃ¼hrlich live</a> kommentiert worden. Hier das <a
title="ISU live results" href="http://live.isuresults.eu/2009-2010/salt%20lake%20city/r515.htm" target="_blank">Resultat</a> der A-Gruppe:</p><p><img
class="aligncenter size-full wp-image-6141" title="ESL Weltcup Salt Lake City, 3000 Meter A-Gruppe" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/12/slz-3000.jpg" alt="" width="500" height="361" /></p><p>Egal was jetzt passiert Anfang kommenden Jahres vor dem <a
title="die drei EilverfÃ¼gungen des Bundesgerichts" href="http://jensweinreich.de/?cat=2163" target="_self">Schweizer Bundesgericht</a>. Pechstein wird sich nicht einklagen kÃ¶nnen zu den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver.</p><p><em>Nachtrag:</em> In der B-Gruppe ist auch die HollÃ¤nderin <a
title="Ergebnisse B-Gruppe" href="http://live.isuresults.eu/2009-2010/salt%20lake%20city/r535.htm" target="_blank">Elma de Vries</a> schneller gewesen als Claudia Pechstein, die demnach also Vierzehnte wurde.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/12/11/olympia-ohne-pechstein/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>211</slash:comments> </item> <item><title>Fall Pechstein: die dritte EilverfÃ¼gung des Bundesgerichts</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/11/fall-pechstein-die-dritte-eilverfugung-des-bundesgerichts/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/12/11/fall-pechstein-die-dritte-eilverfugung-des-bundesgerichts/#comments</comments> <pubDate>Fri, 11 Dec 2009 16:09:48 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[desg]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[salt lake city]]></category> <category><![CDATA[schweizer bundesgericht]]></category> <category><![CDATA[vancouver 2010]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[bundesgericht]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[weltcup]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6133</guid> <description><![CDATA[Und noch einmal hat es Claudia Pechstein versucht. Mit dieser VerfÃ¼gung stimmen wir uns so langsam auf das 3000-Meter-Rennen heute Abend ein (21.45 Uhr MEZ). Wie immer das Original, vielleicht auch wieder vor allen Nachrichtenagenturen. Diese Schnelligkeit kann ich, derzeit in ZÃ¼rich auf dem Flughafen, Ã¼brigens nur mit modernem Technikeinsatz bieten, was wir gerade an [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Und <a
title="Fall Pechstein: und noch eine EilverfÃ¼gung des Bundesgerichts" href="http://jensweinreich.de/?p=6118" target="_self">noch einmal</a> hat es Claudia Pechstein versucht. Mit dieser VerfÃ¼gung stimmen wir uns so langsam auf das 3000-Meter-Rennen heute Abend ein (21.45 Uhr MEZ). Wie immer das Original, vielleicht auch wieder vor allen Nachrichtenagenturen. Diese Schnelligkeit kann ich, derzeit in ZÃ¼rich auf dem Flughafen, Ã¼brigens nur mit modernem Technikeinsatz bieten, was wir gerade <a
title="Die Zukunft der Zeitung ..." href="http://jensweinreich.de/?p=6127" target="_self">an dieser Stelle diskutieren</a>. Ein bisschen Elan und Arbeitslust muss auch sein, aber das ist wohl selbstverstÃ¤ndlich.</p><blockquote><p>V e r f Ã¼ g u n g v om 1 1 . De z emb e r 2 0 0 9<br
/> I . z i v i l r e c h t l i c h e Ab t e i l u n g</p><p>Bundesrichter Corboz, prÃ¤sidierendes Mitglied.</p><p>Claudia Pechstein, BeschwerdefÃ¼hrerin, vertreten durch RechtsanwÃ¤lte Dr. Lucien W. Valloni und Dr. Thilo Pachmann, Bellerivestrasse 201, 8034 ZÃ¼rich,</p><p>gegen</p><p>1. International Skating Union, chemin de Primrose 2, 1007 Lausanne,<br
/> 2. Deutsche Eisschnelllauf Gemeinschaft e.V., Menzingerstrasse 68, DE-80992 MÃ¼nchen, Deutschland,</p><p>Beschwerdegegnerinnen.</p><p>Internationales Schiedsgericht; Ordre public,</p><p>Beschwerde gegen den Schiedsentscheid des Tribunal Arbitral du Sport (TAS) vom 25. November 2009.</p><p><span
id="more-6133"></span>In ErwÃ¤gung,</p><p>dass das Tribunal Arbitral du Sport (TAS) mit Entscheid vom 25. November 2009 die BeschwerdefÃ¼hrerin wÃ¤hrend zwei Jahren, beginnend ab 8. Februar 2009, fÃ¼r gesperrt erklÃ¤rte (Dispositivziffer 3) und ihr die Resultate aberkannte, die sie am 7. Februar 2009 an der von der International Skating Union organisierten Weltmeisterschaft im Eisschnelllauf erzielt hatte;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin dem Bundesgericht am 7. Dezember 2009 eine Beschwerdeschrift einreichte, mit der sie den Entscheid des TAS vom 25. November 2009 anfocht und insbesondere folgenden prozessualen Antrag stellte:</p><p><em>&#8220;Der Beschwerde sei superprovisorisch, d.h. ohne AnhÃ¶rung der Beschwerdegegnerin 1, eventualiter provisorisch, die aufschiebende Wirkung zu erteilen, sodass die BeschwerdefÃ¼hrerin per sofort an alle WettkÃ¤mpfe und Trainingseinheiten zugelassen wird und insbesondere am 11.-13. Dezember 2009 an dem 3000 Meter Eisschnelllauf Weltcuprennen in Salt Lake City starten darf.&#8221;; </em></p><p>dass mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 7. Dezember 2009 im Sinne einer vorsorglichen Massnahme gemÃ¤ss Art. 104 BGG angeordnet wurde, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin am 11.-13. Dezember 2009 an dem in Salt Lake City stattfindenden 3000 Meter Eisschnelllauf Weltcuprennen teilnehmen darf;</p><p>dass in der BegrÃ¼ndung der VerfÃ¼gung ausgefÃ¼hrt wurde, es bestehe unter den gegebenen UmstÃ¤nden ein Ã¼berwiegendes Interesse der BeschwerdefÃ¼hrerin daran, dass sie trotz der in Dispositivziffer 3 des angefochtenen Entscheides angeordneten Sperre am 11.-13. Dezember 2009 an dem 3000 Meter Eisschnelllauf Weltcuprennen in Salt Lake City teilnehmen kann;</p><p>dass in dieser VerfÃ¼gung zudem festgehalten wurde, dem TAS und den Beschwerdegegnerinnen werde mit separaten Formularen Frist zur Stellungnahme zur Eingabe der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 7. Dezember 2009 angesetzt;</p><p>dass dem TAS und den Beschwerdegegnerinnen mit FormularverfÃ¼gungen vom 8. Dezember 2009 Frist zur Stellungnahme zur Eingabe der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 7. Dezember 2009 angesetzt wurde, wobei versehentlich der Vermerk angebracht wurde, dass bis zum Entscheid Ã¼ber das Gesuch alle Vollziehungsvorkehrungen zu unterbleiben hÃ¤tten;</p><p>dass aufgrund der gegebenen UmstÃ¤nde erkennbar war, dass es sich dabei um ein Versehen handelte, weil der Vermerk in eindeutigem Widerspruch zur PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 7. Dezember 2009 stand;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin am 9. Dezember 2009 ein Gesuch um ErlÃ¤uterung und ErgÃ¤nzung der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 7. Dezember 2009 stellte, mit dem Antrag, die BeschwerdefÃ¼hrerin sei superprovisorisch, ohne AnhÃ¶rung der Beschwerdegegnerinnen an die WettkÃ¤mpfe und Trainingseinheiten betreffend die Eisschnelllauf Weltcuprennen in Salt Lake City vom 11.-13. Dezember 2009 in den Disziplinen 1500 Meter, 3000 Meter und im Teamwettbewerb zuzulassen;</p><p>dass diesem Antrag mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 10. Dezember 2009 insoweit entsprochen wurde, als die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 7. Dezember 2009 dahingehend ergÃ¤nzt wurde, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin auch am Training teilnehmen dÃ¼rfe, soweit dieses als Vorbereitung zum 3000 Meter Rennen diene;</p><p>dass der Antrag der BeschwerdefÃ¼hrerin im Ãœbrigen abgewiesen wurde, wobei in der BegrÃ¼ndung der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung festgehalten wurde, dass eine Ausdehnung der Erlaubnis auf andere Rennen nicht in Frage komme, weil die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 7. Dezember 2009 auf einer &#8211; nach der Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin &#8211; besonderen Situation und Interessenlage beruht habe, die in Bezug auf die anderen Rennen, insbesondere die Teamrennen, eindeutig nicht gegeben sei;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin am 11. Dezember 2009 folgendes Gesuch einreichte:</p><p><em>&#8220;Es sei superprovisorisch, ohne AnhÃ¶rung der Beschwerdegegnerinnen anzuordnen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin von den Beschwerdegegnerinnen an die WettkÃ¤mpfe und Trainingseinheiten betreffend das Eisschnelllauf Weltcuprennen in Salt Lake City vom 12. Dezember 2009 in der Disziplin 1500 Meter zuzulassen ist, sofern die BeschwerdefÃ¼hrerin sich am Eisschnelllauf Weltcuprennen am 11. Dezember 2009 Ã¼ber 3000 Meter nicht unter die ersten acht LÃ¤uferinnen klassiert.&#8221;;</em></p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin zur BegrÃ¼ndung des Gesuchs einerseits auf den erwÃ¤hnten Vermerk in den FormularverfÃ¼gungen vom 8. Dezember 2009 und andererseits auf ihr Interesse hinweist, neben dem 3000 Meter Rennen auch an den anderen Rennen in Salt Lake City teilzunehmen;</p><p>dass bereits erlÃ¤utert worden ist, dass es sich beim erwÃ¤hnten Vermerk um ein Versehen handelt und daraus nicht abgeleitet werden kann, dass die vom TAS angeordnete Sperre vom Bundesgericht mit den FormularverfÃ¼gungen vom 8. Dezember 2009 als Ganzes aufgehoben worden ist;</p><p>dass sich das Bundesgerichts bereits in der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 10. Dezember 2009 zum Interesse der BeschwerdefÃ¼hrerin, auch an den anderen Rennen teilzunehmen, geÃ¤ussert hat, und keine Veranlassung sah, deswegen die Erlaubnis auf diese Rennen auszudehnen;</p><p>dass sich daran nichts geÃ¤ndert hat, weshalb das Gesuch der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 11. Dezember 2009 abzuweisen ist;</p><p>verfÃ¼gt das prÃ¤sidierende Mitglied:</p><p>1. Das Gesuch der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 11. Dezember 2009 wird abgewiesen.</p><p>2. Diese VerfÃ¼gung wird den Parteien und dem Tribunal Arbitral du Sport (TAS) schriftlich mitgeteilt.</p><p>Lausanne, 11. Dezember 2009<br
/> Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts<br
/> Das prÃ¤sidierende Mitglied: Corboz</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/12/11/fall-pechstein-die-dritte-eilverfugung-des-bundesgerichts/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>71</slash:comments> </item> <item><title>Fall Pechstein: und noch eine EilverfÃ¼gung des Bundesgerichts</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/10/fall-pechstein-und-noch-eine-eilverfugung-des-bundesgerichts/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/12/10/fall-pechstein-und-noch-eine-eilverfugung-des-bundesgerichts/#comments</comments> <pubDate>Thu, 10 Dec 2009 14:01:25 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[desg]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[salt lake city]]></category> <category><![CDATA[schweizer bundesgericht]]></category> <category><![CDATA[vancouver 2010]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[bundesgericht]]></category> <category><![CDATA[weltcup]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6118</guid> <description><![CDATA[LAUSANNE. Hier die taufrische zweite VerfÃ¼gung des Bundesgerichts im Fall Pechstein, an dieser Stelle wie immer exklusiv im Original &#8211; und noch vor allen Nachrichtenagenturen. Diesmal hat Claudia Pechstein gegen ISU und DESG (sic!) versucht, ihre Teilnahme an den 1500 Metern und am Teamwettbewerb und den dazugehÃ¶rigen Trainingseinheiten beim Weltcup in Salt Lake City durchzusetzen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>LAUSANNE. Hier die taufrische zweite VerfÃ¼gung des Bundesgerichts im Fall Pechstein, an dieser Stelle wie immer exklusiv im Original &#8211; und noch vor allen Nachrichtenagenturen.</p><p>Diesmal hat Claudia Pechstein gegen ISU und DESG (sic!) versucht, ihre Teilnahme an den 1500 Metern und am Teamwettbewerb und den dazugehÃ¶rigen Trainingseinheiten beim Weltcup in Salt Lake City durchzusetzen &#8211; und ist abgewiesen worden. Interessant ist vielleicht die Frage: MÃ¼ssten ihre dann nicht konsequenter Weise auch die Trainingssessions in Berlin verboten werden?</p><blockquote><p>V e r f Ã¼ g u n g v om 1 0 . De z emb e r 2 0 0 9</p><p>I . z i v i l r e c h t l i c h e Ab t e i l u n g</p><p>Bundesrichterin Klett, PrÃ¤sidentin.</p><p>Claudia Pechstein, BeschwerdefÃ¼hrerin, vertreten durch RechtsanwÃ¤lte Dr. Lucien W. Valloni und Dr. Thilo Pachmann,</p><p>gegen</p><p>1. International Skating Union,</p><p>2. Deutsche Eisschnelllauf Gemeinschaft e.V., Deutschland, Beschwerdegegnerinnen.</p><p>Internationales Schiedsgericht; Ordre public, Beschwerde gegen den Schiedsentscheid des Tribunal Arbitral du Sport (TAS) vom 25. November 2009.</p><p>In ErwÃ¤gung,</p><p>dass mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 7. Dezember 2009 superprovisorisch angeordnet wurde, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin am 11.-13. Dezember 2009 an dem in Salt Lake City stattfindenden 3000 Meter Eisschnelllauf Weltcuprennen teilnehmen darf;</p><p><span
id="more-6118"></span>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin mit Eingabe vom 9. Dezember 2009 ein Gesuch um ErlÃ¤uterung und ErgÃ¤nzung einreichte und den Antrag stellte, die BeschwerdefÃ¼hrerin sei superprovisorisch, ohne AnhÃ¶rung der Beschwerdegegnerinnen, an die WettkÃ¤mpfe und Trainingseinheiten betreffend die Eisschnelllauf Weltcuprennen in Salt Lake City vom 11.-13. Dezember 2009 in den Disziplinen 1500 Meter, 3000 Meter und im Teamwettbewerb zuzulassen;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin zur BegrÃ¼ndung ihres ErlÃ¤uterungsantrags vorbringt, es bestehe die Gefahr, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin von der Beschwerdegegnerin 1 nicht zum Training (das heisst um sich auf das Rennen vorzubereiten und aufzuwÃ¤rmen) auf die Eisschnelllaufbahn gelassen werde, sondern nur fÃ¼r das eigentliche Rennen, weil eine Dopingsperre gemÃ¤ss dem neuen WADA Code 2009 Art. 10.10.1 nicht nur eine Wettkampfteilnahme, sondern auch die Trainingsteilnahme untersage;</p><p>dass dem ErlÃ¤uterungsantrag stattzugeben ist, weil das Bundesgericht beim Erlass der VerfÃ¼gung vom 7. Dezember 2009 davon ausgegangen ist, dass zur Teilnahme am 3000 Meter Rennen auch die Vorbereitung gehÃ¶rt, soweit sie allgemein Ã¼blich ist;</p><p>dass dagegen der Antrag auf Ausdehnung der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 7. Dezember 2009 auf andere Rennen abzuweisen ist, weil jene VerfÃ¼gung auf einer &#8211; nach der Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin &#8211; besonderen Situation und Interessenlage beruhte, die in Bezug auf die anderen Rennen, insbesondere die Teamrennen, eindeutig nicht gegeben ist;</p><p>verfÃ¼gt die PrÃ¤sidentin:</p><p>1. Die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 7. Dezember 2009 wird wie folgt ergÃ¤nzt (ErgÃ¤nzung in fetten Buchstaben):</p><p>&#8220;Es wird angeordnet, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin am 11.-13. Dezember 2009 an dem in Salt Lake City stattfindenden 3000 Meter Eisschnelllauf Weltcuprennen sowie am Training teilnehmen darf, soweit dieses als Vorbereitung auf dieses Rennen dient.</p><p>2. Im Ãœbrigen wird der Antrag der BeschwerdefÃ¼hrerin abgewiesen.</p><p>3. Diese VerfÃ¼gung wird den Parteien und dem Tribunal Arbitral du Sport (TAS) schriftlich mitgeteilt.</p><p>Lausanne, 10. Dezember 2009<br
/> Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts<br
/> Die PrÃ¤sidentin: Klett</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/12/10/fall-pechstein-und-noch-eine-eilverfugung-des-bundesgerichts/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>25</slash:comments> </item> <item><title>Pechstein lÃ¤uft wieder &#8211; die superprovisorische VerfÃ¼gung des Schweizer Bundesgerichts</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/08/pechstein-lauft-wieder-in-salt-lake-city/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/12/08/pechstein-lauft-wieder-in-salt-lake-city/#comments</comments> <pubDate>Tue, 08 Dec 2009 09:16:01 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[desg]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[peking 2008]]></category> <category><![CDATA[presseschau]]></category> <category><![CDATA[schweizer bundesgericht]]></category> <category><![CDATA[vancouver 2010]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[bundesgericht]]></category> <category><![CDATA[dpa]]></category> <category><![CDATA[journalismus]]></category> <category><![CDATA[kathrin klett]]></category> <category><![CDATA[salt lake city]]></category> <category><![CDATA[salt lake city 2002]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=6074</guid> <description><![CDATA[Melde mich jetzt ab zu einer kurzfristigen Reise in die Schweiz zum IOC, u.a. wegen der Weiterungen im Fall Pechstein. Die wichtigsten Informationen zu diesem Beitrag stelle ich nachtrÃ¤glich ganz nach vorn. Gerade habe ich die superprovisorische VerfÃ¼gung des Schweizer Bundesgerichts erhalten. So weit ich sehe, gibt es diese VerfÃ¼gung sonst noch nirgends zu lesen. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Melde mich jetzt ab zu einer kurzfristigen Reise in die Schweiz zum IOC, u.a. wegen der Weiterungen im Fall Pechstein.</p><p>Die wichtigsten Informationen zu diesem Beitrag stelle ich nachtrÃ¤glich ganz nach vorn. Gerade habe ich die superprovisorische VerfÃ¼gung des Schweizer Bundesgerichts erhalten. So weit ich sehe, gibt es diese VerfÃ¼gung sonst noch nirgends zu lesen. Exklusiv, fÃ¼r wenige Minuten :) voilÃ :</p><blockquote><p><strong><br
/> V e r f Ã¼ g u n g v o m 7 . D e zÂ e m b e r 2 0 0 9<br
/> I . z i v i l r e c h t l i c h e A b t e i l u n g</strong></p><p>Bundesrichterin Klett, PrÃ¤sidentin.</p><p>Claudia <strong>Pechstein</strong>, BeschwerdefÃ¼hrerin, vertreten durch Herrn Dr. Lucien W. Valloni und Dr. Thilo Pachmann, Froriep Renggli,</p><p><strong>gegen </strong></p><p>1. <strong>International Skating Union</strong>,<br
/> 2. <strong>Deutsche Eisschnelllauf Gemeinschaft e.V.</strong>,</p><p>Beschwerdegegnerinnen.</p><p>Internationales Schiedsgericht; Ordre public, Beschwerde gegen den Schiedsentscheid des Tribunal Arbitral du Sport (TAS) vom 25. November 2009.</p><p><strong>In ErwÃ¤gung,</strong></p><p>dass das Tribunal Arbitral du Sport (TAS) mit Entscheid vom 25. November 2009 die BeschwerdefÃ¼hrerin wÃ¤hrend zwei Jahren, beginnend ab 8. Februar 2009, fÃ¼r gesperrt erklÃ¤rte (Dispositivziffer 3) und ihr die Resultate aberkannte, die sie am 7. Februar 2009 an der von der International Skating Union organisierten Weltmeisterschaft im Eisschnelllauf erzielt hatte;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin dem Bundesgericht am 7. Dezember 2009 eine Beschwerdeschrift einreichte, mit der sie den Entscheid des TAS vom 25. November 2009 anfocht und insbesondere folgenden prozessualen Antrag stellte:</p><p><em>&#8220;Der Beschwerde sei superprovisorisch, d.h. ohne AnhÃ¶rung der Beschwerdegegnerin 1, eventualiter provisorisch, die aufschiebende Wirkung zu erteilen, sodass die BeschwerdefÃ¼hrerin per sofort an alle WettkÃ¤mpfe und Trainingseinheiten zugelassen wird und insbesondere am 11.-13. Dezember 2009 an dem 3000 Meter Eisschnelllauf Weltcuprennen in Salt Lake City starten darf.&#8221;;</em></p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin zur BegrÃ¼ndung ihres Gesuchs vorbringt, das erwÃ¤hnte Rennen in Salt Lake City stelle fÃ¼r sie die letzte MÃ¶glichkeit dar, sich fÃ¼r die Olympischen Spiele in Vancouver im Februar 2010 zu qualifizieren, und dass unmittelbar nach diesem Rennen, am 17. Dezember 2009, die Deutsche Eisschnelllauf Gemeinschaft e.V (abgekÃ¼rzt DESG) die Nominierung des DESGOlympiakaders vornehme;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin auf ein Schreiben der DESG vom 1. Dezember 2009 hinweist, das ihre Darstellung bestÃ¤tigt;</p><p>dass die BeschwerdefÃ¼hrerin zudem vorbringt, dass die Olympischen Spiele in Vancouver aufgrund ihres jetzigen Alters von 37 Jahren voraussichtlich die letzte Gelegenheit zur Teilnahme an solchen Spielen wÃ¤re und dass die vom TAS ausgesprochene Sperre somit ihre Karriere als Profisportlerin beenden wÃ¼rde;</p><p><span
id="more-6074"></span>dass die Beschwerde an das Bundesgericht in der Regel keine aufschiebende Wirkung hat (Art. 103 Abs. 1 BGG), diese jedoch vom Instruktionsrichter oder der Instruktionsrichterin namentlich angeordnet werden kann, wenn von der Seite der gesuchstellenden Partei ein Ã¼berwiegendes Interesse besteht (Art. 103 Abs. 3 BGG), und gemÃ¤ss Art. 104 BGG von Amtes wegen oder auf Antrag einer Partei andere vorsorgliche Massnahmen getroffen werden kÃ¶nnen, um bedrohte Interessen einstweilen sicher zu stellen;</p><p>dass solche Massnahmen nach der Praxis des Bundesgerichts auch superprovisorisch angeordnet werden kÃ¶nnen;</p><p>dass unter den gegebenen UmstÃ¤nden ein Ã¼berwiegendes Interesse der BeschwerdefÃ¼hrerin daran besteht, dass sie trotz der in Dispositivziffer 3 des angefochtenen Entscheides angeordneten Sperre am 11.-13. Dezember 2009 an dem 3000 Meter Eisschnelllauf Weltcuprennen in Salt Lake City teilnehmen kann;</p><p>dass somit der Antrag der BeschwerdefÃ¼hrerin in diesem Umfang als vorsorgliche Massnahme im Sinne von Art. 104 BGG gutzuheissen ist und diese Anordnung wegen zeitlicher Dringlichkeit superprovisorisch, das heisst ohne vorgÃ¤ngige AnhÃ¶rung der anderen am Verfahren Beteiligten erfolgt;</p><p>dass dagegen im jetzigen Zeitpunkt kein Anlass besteht, Ã¼ber den weitergehenden Antrag auf Zulassung der BeschwerdefÃ¼hrerin &#8220;an alle WettkÃ¤mpfe und Trainingseinheiten&#8221; zu entscheiden;</p><p><strong></strong></p><p>verfÃ¼gt die PrÃ¤sidentin:</p><ol><li>Es wird angeordnet, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin am 11.-13. Dezember 2009 an dem in Salt Lake City stattfindenden 3000 Meter Eisschnelllauf Weltcuprennen teilnehmen darf.</li><li>Dem TAS und den Beschwerdegegnerinnen wird mit separaten Formularen Frist zur Stellungnahme zur Eingabe der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 7. Dezember 2009 angesetzt.</li><li>Diese VerfÃ¼gung wird den Parteien und dem Tribunal Arbitral du Sport (TAS) schriftlich mitgeteilt.</li></ol><p>Lausanne, 7. Dezember 2009</p><p>Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts</p><p>Die PrÃ¤sidentin: Klett</p></blockquote><p><span
style="text-decoration: line-through;">Wie witzig: Ausgerechnet</span> in Salt Lake City<span
style="text-decoration: line-through;">, Hauptstadt der olympischen Korruption,</span> darf Claudia Pechstein beim Eisschnelllauf-Weltcup teilnehmen.</p><p><strong>10.16 Uhr:</strong> Das <a
title="Schweizer Bundesgericht" href="http://www.bger.ch/index.htm" target="_self">Schweizer Bundesgericht</a> akzeptierte ihren Eilantrag. Wer auf der Webseite sucht, wird bisher allerdings nichts finden. Die letzte Mitteilung unter dem Punkt &#8220;aktuelles&#8221; stammt vom August :)</p><p>Ich habe Kontakt zum Bundesgericht aufgenommen, werde im Laufe des Tages ein bisschen mitbloggen.</p><p>Das ist der <a
title="Weltcup Salt Lake City" href="http://live.isuresults.eu/2009-2010/salt%20lake%20city/" target="_self">Zeitplan des Weltcups</a> in Salt Lake City vom Freitag (11. Dezember) bis Sonntag (13. Dezember).</p><p>Eine <strong>Liste von Fragen</strong>, die wir im Laufe des Tages gemeinsam ergÃ¤nzen und verfeinern sollten:</p><ol><li>Darf Pechstein in SLC auch wieder die InfrastrukturÂ der DESG (und damit die BMI-FÃ¶rderung!) nutzen?</li><li>Denn sportrechtlich ist sie jaÂ gesperrt, oder nicht?</li><li>Und das BMI hat ja in der Pressemitteilung zusammen mit dem DOSB aufÂ die wirksamkeit des Urteils/der Sperre hingewiesen. Oder nicht?</li><li>War Pechstein in den letzten Wochen im Testpool der NADA?</li><li>LÃ¤uft Sie mit dem Bundesadler auf?</li><li>Kann ihr das IOC den Start in Vancouver verweigern, auch wenn sie sich jetzt qualifizieren wÃ¼rde?</li></ol><p>Wunderbare VorschlÃ¤ge von <em><a
title="Kommentar von Herrn Holle" href="http://jensweinreich.de/?p=6074#comment-16632" target="_self">Herrn Holle</a></em> fÃ¼r Sponsoren auf dem GanzkÃ¶rperanzug:</p><ul><li>&#8220;Kampf dem Doping&#8221;</li><li>&#8220;Keine Macht den Drogen&#8221;</li><li>&#8220;Keine Macht den Doofen&#8221;</li><li>&#8220;Gegen kritischen Journalismus&#8221;</li><li>&#8220;Kanzlei SchertzBergmann&#8221;</li><li>Konto der Anwaltskanzlei (Spendenkonto fÃ¼r die Rechtsanwalts-Honorare)</li><li>Vielleicht unterschreiben auch Mitglieder des Bundestags-Sportausschusses sowie des DOSB auf ihrem Laufanzug.Â Am besten unter dem Slogan:Â <span
style="text-decoration: line-through;">mutmaÃŸlich dopend</span> â€“&gt;Â <strong>absolut unschuldig</strong>.</li></ul><p><strong>15.03 Uhr</strong>, vom Flughafen: Manche Fragen haben sich erledigt. Das Sportkartell ist sich wieder einmal einig, die Familie hÃ¤lt zusammen. Die DESG <a
title="DESG" href="http://www.desg.de/?p=2367" target="_blank">teilt mit</a>:</p><blockquote><p><strong>Pechstein startet fÃ¼r die DESG</strong></p><p>(&#8230;) Die Berlinerin ist fÃ¼r den Zeitraum des Weltcups Teil der deutschen Mannschaft. Sie erhÃ¤lt das Startrecht gemÃ¤ÃŸ Satzungen und Regularien der DESG und der ISU. Das Vorgehen ist mit dem DOSB und dem Bundesinnenministerium abgestimmt. Die vorlÃ¤ufige Startgenehmigung hat keinen Einfluss auf das endgÃ¼ltige Ergebnis des Berufungsverfahrens durch das Bundesgericht.</p></blockquote><p><strong>22.25 Uhr</strong>, aus Lausanne: Ein Nachtrag &#8211; natÃ¼rlich habe ich mich schon heute morgen bei Grengelbergmann nach den Details des Eilantrags/der EilantrÃ¤ge, nach dem Original also, erkundigt. Eine Antwort bekam ich nicht.</p><p>Kann es sein, dass bislang keine Nachrichtenagentur ihre Pflicht erfÃ¼llt und sich die MÃ¼he gemacht hat, aus dem Beschluss des Bundesgerichts zu zitieren? Dass dieser Beschluss den Agenturen vielleicht gar nicht vorliegt, weil sie sich nicht die MÃ¼he gemacht haben, ihn zu erhalten, zu lesen und auszuwerten? Kann es sein, dass eine Mitteilung/ein Anruf der Pechstein-Seite genÃ¼gte, um die Nachricht in die Welt zu setzen, Zitate aus Deutschland zu sammeln, ohne aber mit dem Dokument des Tages zu arbeiten? Ich habe bislang jedenfalls nichts gesehen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/12/08/pechstein-lauft-wieder-in-salt-lake-city/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>99</slash:comments> </item> <item><title>Der CAS im Fall Pechstein: &#8220;abuse of science, bordering to fraud&#8221;?</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/#comments</comments> <pubDate>Tue, 01 Dec 2009 20:14:05 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[chemometrik]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[klaas faber]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[english text]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964</guid> <description><![CDATA[Der hollÃ¤ndische Chemometriker Klaas Faber erhebt nach dem Studium des CAS-Urteils im Blutdoping-Fall Claudia PechsteinÂ heftige VorwÃ¼rfe. Er spricht von Missbrauch, FÃ¤lschung, Betrug &#8211; &#8220;abuse of science, bordering to fraud&#8221; &#8211; und begrÃ¼ndet das auch. Klaas Faber, der fÃ¼r Pechsteins Verteidigung ein Gutachten erstellte,Â hat die Diskussion hier im Blog lange verfolgt undÂ diesen Beitrag exklusiv fÃ¼r www.jensweinreich.de [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Der hollÃ¤ndische <a
title="Wikipedia: Chemometrik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chemometrik" target="_blank">Chemometriker</a> <strong>Klaas Faber</strong> erhebt nach dem Studium des <a
title="CAS-Urteil: Claudia Pechstein bleibt gesperrt" href="http://jensweinreich.de/?p=5865" target="_self">CAS-Urteils im Blutdoping-Fall Claudia Pechstein</a>Â heftige VorwÃ¼rfe. Er spricht von Missbrauch, FÃ¤lschung, Betrug &#8211; &#8220;abuse of science, bordering to fraud&#8221; &#8211; und begrÃ¼ndet das auch.</p><p><a
title="www.chemometry.com" href="http://www.chemometry.com/index.html" target="_blank">Klaas Faber</a>, der fÃ¼r Pechsteins Verteidigung ein Gutachten erstellte,Â hat die Diskussion hier im Blog lange verfolgt undÂ diesen Beitrag exklusiv fÃ¼r <a
href="http://www.jensweinreich.de">www.jensweinreich.de</a> geschrieben. Es darf weiter diskutiert werden:</p><blockquote><p><strong>By Klaas Faber</strong></p><p>The conclusion of â€˜doping&#8217; is a result of <em>extensive shopping</em> in the data (â€˜torture the data until they confess&#8217;), followed by a great deal of â€˜hineininterpretieren&#8217;, for lack of a suitable term in English.</p><p>Here follows a relatively short explanation as to why I am convinced that the conclusion of â€˜doping&#8217; is an abuse of science, bordering to fraud.</p><p>Let me first introduce myself. I am a basic scientist (PhD) who has worked, for example, in a forensic institute for two years (1996-1998). Due to my various previous occupations, I was in an excellent position to prove, with a former colleague, that <em>generally</em> the conclusions drawn from the current biological passport are based on <em>flawed logic</em> [1]. This scientific work was the basis of the expert opinion [2] that I prepared for Mrs. Pechstein&#8217;s defence.</p><p>In particular, I prompted the developer of the biological passport (Sottas) to explain why he mistreated the data (last bullet of p.6). Admittedly, I was stunned to encounter the following paragraph on p.12 of the CAS award [3]:</p><p>&#8220;<em>By communications faxed on 23 and 24 November 2009, the Athlete submitted an urgent application for the reopening of the hearing in order to have the opportunity to cross-examine Prof. Sottas, who had not attended the hearing of 22-23 October 2009. The reason for this application was that one of the Athlete&#8217;s attorneys had apparently learned that Prof. Sottas had revised his previous opinion on the basis of the Appellants&#8217; evidence submitted on 14 October and, for that reason, the Respondent had not summoned him to the hearing. The Panel has taken into account the Athlete&#8217;s application and has determined to dismiss it because, in reaching its decision, the Panel has not relied on the written expert opinion provided by Prof. Sottas.</em>&#8221;</p><p>Then, who has made sense out of the data?</p><p>Please note that the numbers do not automatically speak for themselves. One must properly account for the uncertainty in the input data to arrive at a statement of the kind &#8220;I am 99.9% (say) certain that Mrs. Pechstein doped&#8221;.</p><p>Close examination of the CAS award shows that the statistical treatment is even worse than I could imagine when submitting my expert opinion. It would be an understatement to say that it is â€˜unlike&#8217; to what is presented in all the publications that I know concerning the biological passport (scientific articles, lectures, websites), see [2].</p><p>Just have a look at point 183 on p.51, where a maximal critical difference (see [4], p. 191) is used to support the conclusion that the values obtained in February 2009 in Hamar (3.49, 3.54 and 3.38) are â€˜abnormal&#8217;, even in comparison with her own <em>individual</em>Â  %retics values.</p><p><span
id="more-5964"></span>The application of this maximal critical difference is flawed by at least three (3) reasons &#8211; additional to NOT analyzing the data, as it should have been done in the first place:</p><ol><li>the critical difference is defined for two consecutive results in [4], but used for the mean and a particular result (Hamar) in the CAS award;</li><li>population values are inserted for variability instead of the <em>individual</em> values one can estimate for Mrs. Pechstein;</li><li>the chosen level of â€˜confidence&#8217; is 95%, rather than 99.9%, which is the value usually published in the context of the biological passport.</li></ol><p>As you can guess, there is a lot more to say here, but what kind of sensible things can one add to this obvious nonsense?</p><p>I am 100% convinced that Sottas and/or close colleagues have done the proper calculations, at least by now. I performed some rough calculations myself and they show that Mrs. Pechstein would not have been prosecuted on that basis, see Figure below.</p><p>One last technicality: don&#8217;t forget, throughout these discussions, that the data (parameter, period) were selected in such a way that the conclusion â€˜doping&#8217; is heavily favoured. Therefore, an â€˜honestly&#8217; calculated dividing line between â€˜normal&#8217; and â€˜abnormal&#8217; will lie considerably higher.</p><p>If similar results really exist, as I suspect, that would make it fraud.Â </p><p><strong>References</strong></p><p>[1] <a
href="http://www.chemometry.com/Index/Anti-doping/Pechstein/Faber-Sjerps">http://www.chemometry.com/Index/Anti-doping/Pechstein/Faber-Sjerps</a>,Â Science &amp; Justice, 49 (2009) 214-215.pdf</p><p>[2] <a
href="http://www.chemometry.com/Index/Anti-doping/Pechstein/2009-10-13%20Expert%20opinion%20Faber.pdf">http://www.chemometry.com/Index/Anti-doping/Pechstein/2009-10-13%20Expert%20opinion%20Faber.pdf</a></p><p>[3] <a
href="http://www.chemometry.com/Index/Anti-doping/Pechstein/FINAL%20AWARD%20PECHSTEIN[1].pdf">http://www.chemometry.com/Index/Anti-doping/Pechstein/FINAL%20AWARD%20PECHSTEIN[1].pdf</a></p><p>[4] <a
href="http://www.chemometry.com/Index/Anti-doping/Pechstein/Banfi,%20Sports%20Medicine,%2038%20(2008)%20187-211.pdf">http://www.chemometry.com/Index/Anti-doping/Pechstein/Banfi,%20Sports%20Medicine,%2038%20(2008)%20187-211.pdf</a></p></blockquote><p><img
class="aligncenter size-full wp-image-5970" title="Grafik 1" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/12/faber1.jpg" alt="" width="500" height="358" /></p><p><img
class="aligncenter size-full wp-image-5971" title="Grafik 2" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/12/faber2.jpg" alt="" width="500" height="348" /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>90</slash:comments> </item> <item><title>Treffen in Berlin: Der DOSB sagt zum Fall Pechstein &#8230;</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/30/treffen-in-berlin-der-dosb-sagt-zum-fall-pechstein/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/11/30/treffen-in-berlin-der-dosb-sagt-zum-fall-pechstein/#comments</comments> <pubDate>Mon, 30 Nov 2009 14:06:04 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[bmi]]></category> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[desg]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[dosb]]></category> <category><![CDATA[christoph bergner]]></category> <category><![CDATA[dlv]]></category> <category><![CDATA[eisschnellaufen]]></category> <category><![CDATA[gerd heinze]]></category> <category><![CDATA[grit breuer]]></category> <category><![CDATA[mÃ¼nchen 2018]]></category> <category><![CDATA[michael vesper]]></category> <category><![CDATA[simon bergmann]]></category> <category><![CDATA[sportfÃ¶rderung]]></category> <category><![CDATA[staatsanwaltschaften]]></category> <category><![CDATA[steuermittel]]></category> <category><![CDATA[thomas bach]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5927</guid> <description><![CDATA[Ich weiÃŸ noch nicht, was es bedeutet, was sich dahinter versteckt. Aber wichtig genug scheint mir die Sonntagsrunde, die sich gestern in Berlin getroffen hat. Eine Runde mit allen Ã¼blichen VerdÃ¤chtigen, sogar Gerd Heinze durfte teilnehmen. Soeben teilt der DOSB mit: ErklÃ¤rung Gestern haben sich im Berliner HauptstadtbÃ¼ro des deutschen Sports auf Einladung von DOSB-PrÃ¤sident [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiÃŸ noch nicht, was es bedeutet, was sich dahinter versteckt. Aber wichtig genug scheint mir die Sonntagsrunde, die sich gestern in Berlin getroffen hat. Eine Runde mit allen Ã¼blichen VerdÃ¤chtigen, sogar Gerd Heinze durfte teilnehmen. Soeben teilt der DOSB mit:</p><blockquote><p
align="center"><strong>ErklÃ¤rung</strong></p><p>Gestern haben sich im Berliner HauptstadtbÃ¼ro des deutschen Sports auf Einladung von DOSB-PrÃ¤sident Thomas Bach der Parlamentarische StaatssekretÃ¤r im Bundesinnenministerium, Christoph Bergner MdB, der PrÃ¤sident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG), Gerd Heinze, Claudia Pechstein, ihr Anwalt Simon Bergmann und DOSB-Generaldirektor Michael Vesper getroffen, um alle anstehenden Fragen nach der Entscheidung des Court of Arbitration for Sport (CAS) vom 25. November 2009 zu erÃ¶rtern. Das GesprÃ¤ch verlief in einer offenen, konstruktiven AtmosphÃ¤re, in der auch das VerstÃ¤ndnis der Teilnehmer fÃ¼r die menschlich schwierige Lage von Claudia Pechstein zum Ausdruck kam. Es hatte im Wesentlichen folgendes Ergebnis:</p><ol><li>BMI, DOSB und DESG akzeptieren den Schiedsspruch des CAS als sportrechtlich bindend gemÃ¤ÃŸ den nationalen und internationalen sportrechtlichen Bestimmungen sowie der UNESCO-Konvention zum Kampf gegen Doping.</li><li>Zugleich respektieren BMI, DOSB und DESG die Berufung von Claudia Pechstein vor dem Schweizer Bundesgericht als ihr unverÃ¤uÃŸerliches persÃ¶nliches Recht.</li><li>Der DOSB entspricht dem Wunsch von Claudia Pechstein, ihre persÃ¶nliche Mitgliedschaft im DOSB bis zum rechtskrÃ¤ftigen Abschluss des Verfahrens vor dem Schweizer Bundesgericht ruhen zu lassen.</li><li>Die DESG wird bei der zustÃ¤ndigen Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen Unbekannt wegen des Verdachts des VerstoÃŸes gegen Â§ 6a des Arzneimittelgesetzes stellen. Der DOSB und Claudia Pechstein begrÃ¼ÃŸen diese Anzeige.</li><li>Claudia Pechstein bekrÃ¤ftigt, sie habe nicht gedopt. Sie wird in dem Ermittlungsverfahren im vollen Umfang mitwirken und alle Anstrengungen zur vollstÃ¤ndigen AufklÃ¤rung des Falles unterstÃ¼tzen.</li></ol></blockquote><p>Ich denke mal, ein (vielleicht nicht mal nachrangiger Aspekt) dieser ErklÃ¤rung ist, dass MÃ¼nchens Olympiabewerbung wegen nachhaltiger Differenzen nicht nur einer Athletin, sondern auch eines Verbandes, nicht negativ beeinflusst sehen will. Zum Beispiel. More to say, nur zu &#8230;</p><p>Ein erster Nachtrag: Claudia Pechstein lÃ¤sst &#8220;ihre persÃ¶nliche Mitgliedschaft im DOSB &#8230; ruhen&#8221;, heiÃŸt es. Dahinter <a
title="Personalbesetzung des DOSB" href="http://www.dosb.de/fileadmin/fm-dsb/downloads/dosb/DOSB-Personalbesetzung2.pdf" target="_blank">verbirgt sich dies</a>. Mich erinnert der Vorgang allerdings auch an den Fall Breuer und die damalige <a
title="Kuhhandel im olympischen Sport: Pechstein, Breuer, Goldmann und der DLV" href="http://jensweinreich.de/?p=4158" target="_self">BegrÃ¼ndung des DLV</a>, keine Sanktionierungsverfahren anzustrengen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/11/30/treffen-in-berlin-der-dosb-sagt-zum-fall-pechstein/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>8</slash:comments> </item> <item><title>CAS-Urteil: Claudia Pechstein bleibt gesperrt und zieht vor das Bundesgericht</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/25/cas-urteil-im-fall-pechstein/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/11/25/cas-urteil-im-fall-pechstein/#comments</comments> <pubDate>Wed, 25 Nov 2009 09:10:54 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5865</guid> <description><![CDATA[9.40 Uhr: Ich werde heute quasi live mitbloggen, denn der Court of Arbitration for Sport (CAS) verÃ¶ffentlicht angeblich gegen 15.30 Uhr sein begrÃ¼ndetes Urteil im Fall der vom Eislauf-Weltverband ISU wegen erhÃ¶hter Retikulozytenwerte gesperrten EisschnelllÃ¤uferin Claudia Pechstein. An der Ausgangslage hat sich seit Februar (auffÃ¤llige Blutwerte beim Weltcup in Hamar) bzw. seit Anfang Juli (Urteil [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>9.40 Uhr:</strong> Ich werde heute quasi live mitbloggen, denn der Court of Arbitration for Sport (<a
title="CAS Webseite, News" href="http://www.tas-cas.org/news" target="_blank">CAS</a>) verÃ¶ffentlicht angeblich gegen 15.30 Uhr sein begrÃ¼ndetes <a
title="Der CAS macht es spannend: Pechstein muss warten" href="http://jensweinreich.de/?p=5710" target="_self">Urteil</a> im Fall der vom Eislauf-Weltverband ISU wegen erhÃ¶hter Retikulozytenwerte gesperrten EisschnelllÃ¤uferin Claudia Pechstein. An der Ausgangslage hat sich seit Februar (auffÃ¤llige Blutwerte beim Weltcup in Hamar) bzw. seit Anfang Juli (Urteil der ISU-Disziplinarkommission)Â nichts geÃ¤ndert.</p><p>Die ISU sagt: Blutdoping &#8211; Pechstein sagt, sie habe nie gedopt.</p><p><img
class="aligncenter size-full wp-image-4578" title="Claudia Pechstein, August 2009 - Foto: Camera4/Eberhard Thonfeld" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/08/c4pkpechstein090806_033.jpg" alt="" width="500" height="352" /></p><p><strong>Basics fÃ¼r die Diskussion:</strong></p><ul><li>Das <a
title="CAS-Urteil zu Pechstein" href="http://www.tas-cas.org/d2wfiles/document/3802/5048/0/FINAL%20AWARD%20PECHSTEIN.pdf" target="_self">CAS-Urteil</a> vom 25. November 2009 (<em>pdf, 63 Seiten</em>), die dazugehÃ¶rige Pressemitteilung findet sich weiter unten im Volltext. Und hier noch ein von mir <a
title="CAS Final Decision Pechstein" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/11/final-award-pechstein.pdf" target="_self">bearbeitetes Urteil</a> &#8211; Texterkennung mÃ¶glich.</li><li>DasÂ <a
title="Der ISU-Beschluss im Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?p=4140" target="_self">ISU-Urteil</a> vom 1. Juli 2009</li><li>Die <a
title="Die Blutkontrollen von Claudia Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?p=4210" target="_self">Liste der Blutkontrollen</a> von Claudia Pechstein <em>(bevor wieder das Lamento der Kritiker anbricht: diese Liste wurde zuerst hier komplett verÃ¶ffentlicht, ich kenne keine andere Stelle, wo diese Liste verÃ¶ffentlicht und diskutiert worden wÃ¤re)</em></li><li>Ãœber die Werte und die PR-Kampagne wird <a
title="Der Fall Pechstein: Inszenierung mit Parteigutachten" href="http://jensweinreich.de/?p=4554" target="_self">hier ausfÃ¼hrlich diskutiert</a></li><li><a
title="alle BeitrÃ¤ge zum Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?cat=1590" target="_self">SÃ¤mtliche BeitrÃ¤ge</a> zum Fall Pechstein (mit etlichen Hundert externen Links)</li><li>Die Webseite von <a
title="www.claudia-pechstein.de" href="http://claudia-pechstein.de/index2.shtml" target="_blank">Claudia Pechstein</a></li></ul><p>Ich halte das mehrfach verschobene CAS-Urteil, anders als manche Kommentatoren, nicht fÃ¼r ein historisches. Der Ã¼beraus sinnvollen Methode, Doper mit dem so genannten indirekten Nachweis zu Ã¼berfÃ¼hren, gehÃ¶rt die Zukunft, so oder so, egal wie die drei CAS-Richter entscheiden. Sollte das ISU-Verdikt bestÃ¤tigt werden, wird Pechstein sicher vor das Schweizer Bundesgericht ziehen. FÃ¼r kommende FÃ¤lle und den indirekten Nachweis schafft das am Ende eine gewisse Rechts- und Verfahrenssicherheit, was Pechstein selbstverstÃ¤ndlich egal sein wird (so oder so).</p><p>Da sich in meinem Blog zunehmend Trolle tummeln,Â der Ton rauher wird undÂ manche Kommentare auch unwahr und dummÂ sind,Â werde ichÂ heute sÃ¤mtliche Kommentare erst nachÂ LektÃ¼re freischalten. Dies geschieht allein aus juristischen GrÃ¼nden, ich habe keine Lust, erneut von klagewÃ¼tigen AnwÃ¤lten belÃ¤stigt zu werden. Ich darf um sachliche Diskussionen bitten, die sich an der UrteilsbegrÃ¼ndung des CAS orientieren, keineÂ VerschwÃ¶rungstheorien stricken und nicht die PR-Elaborate eines Randberliner &#8220;Managers&#8221; verbreiten (dafÃ¼r gibt es doch &#8220;Nachrichtenagenturen&#8221;).</p><p>Wer der Diskussion inhaltlich nicht folgen kann und/oder nicht Willens ist, sich auf die vom CAS angebotene BegrÃ¼ndung einzulassen, ist herzlich eingeladen, seinen Frust anderswo auszulassen.</p><p>Normalerweise sind derlei Hinweise nicht nÃ¶tig, denn wir befinden uns hier ja nicht in einem Forum eines so genannten QualitÃ¤tsmediums der alten Schule, wo ein derartiger Ton nach meiner bescheidenen Erfahrung an der Tagesordnung ist.Â Die sportpolitische Diskussion hier hat eigentlich durchweg Niveau und sucht ihresgleichen. So sollte es auch heute sein. Ich freue mich besonders darauf, von Juristen,Â Medizinern und Laboranten in die Feinheiten des CAS-Urteils eingeweiht zu werden.</p><p><strong>11.35 Uhr:</strong> Der Sportinformationsdienst verÃ¶fentlicht mal wieder eine Umfrage, deren Ergebnis (wie zuvor schon Mitte August) sicher bald als PR-Meldung hinausgeblasen wird. Same procedure. Egal, demnach glauben weiterhin rund 60 Prozent der Befragten (ich benutze mal nicht die Formulierung des SID, der schreibt: &#8220;die Mehrheit der deutschen BevÃ¶lkerung&#8221;) an die Unschuld Pechsteins.</p><p><strong>11.38 Uhr:</strong> Was ich bisher vergaÃŸ: Ich gehe wie andere Journalisten auch davon aus, dass die betroffene Partei, der das Urteil vorab zugehen soll, auch vorab, also vor VerÃ¶ffentlichung des Urteils auf der CAS-Webseite, an die Medien geht. Bild/Kurier/B.Z. ante portas.</p><p><strong>13.58 Uhr:</strong> Wie erwartet, die <a
title="PM Claudia Pechstein" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/11/cp_pm_sperre.pdf" target="_self">Pressemitteilung</a> <em>(pdf, 2 Seiten)</em> der &#8220;powerplay management GmbH&#8221;:</p><blockquote><p><strong>Claudia Pechstein zieht nach CAS-Urteil </strong><strong>vor das Schweizerische Bundesgericht </strong></p><p>Mit Urteil vom 25. November 2009 hat der Internationale Sportgerichtshof CAS die SperreÂ Â der EisschnelllÃ¤uferin bestÃ¤tigt. Demnach kann Claudia Pechstein bis auf Weiteres nicht beiÂ WettkÃ¤mpfen starten und auch die Teilnahme an ihren sechsten Olympischen Spielen imÂ Februar 2010 in Vancouver ist ungewisser denn je.</p><p>â€žDas zu akzeptieren, ist fÃ¼r mich unglaublich hart. Nach dem wochenlangen, unwÃ¼rdigen HinÂ und Her war das Urteil aber abzusehen. Ich bin nicht mehr Ã¼ber das Ergebnis geschockt, sehrÂ wohl aber darÃ¼ber, wie es zustande gekommen ist. Erst die ISU, jetzt der CAS. Ich habeÂ lernen mÃ¼ssen, dass es ausgerechnet vor Sportgerichten offenbar keinen Platz fÃ¼r das im SportÂ so oft beschworene Fair Play gibt. Ich habe nie gedopt und ein reines Gewissen. Wie manÂ mich ohne Beweis, aufgrund eines einzigen Indizes, das zudem in der Wissenschaft noch sehrÂ umstritten ist, sperren kann, wird mir fÃ¼r immer unbegreiflich bleiben. Ganz gleich, wie sichÂ die drei Richter die Entscheidung hingebogen haben. Davon, dass die mir zur Last gelegtenÂ Werte nicht einmal analytisch sauber und verlÃ¤sslich erhoben wurden, ganz zu schweigen. IchÂ habe das Urteil registriert und bereits abgehakt. Ich werde mich jetzt keinesfalls geschlagenÂ geben. Der gerichtliche Weg wird erst dann zu Ende sein, wenn die Gerechtigkeit gesiegtÂ hat&#8221;, erklÃ¤rte Pechstein.</p><p>Ihr Anwalt Simon Bergmann kÃ¼ndigte an, schnellstmÃ¶glich ein Verfahren vor demÂ Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne anzustrengen. â€žIch bin der festen Ãœberzeugung,Â dass der CAS die Reichweite der auch im Sportrecht geltenden Unschuldsvermutung verkanntÂ hat. Im vorliegenden Fall gab es mit den Retikulozytenwerten nur einen einzigen Parameter,Â der &#8211; zudem wissenschaftlich hÃ¶chst umstritten &#8211; generelle RÃ¼ckschlÃ¼sse auf angeblichesÂ Blutdoping<em> </em>zulieÃŸ. DemgegenÃ¼ber konnten wir mit Hilfe von namhaften SachverstÃ¤ndigenÂ natÃ¼rliche Ursachen fÃ¼r die Retikulozytenwerte plausibel aufzeigen. BerÃ¼cksichtigt man dannÂ noch die von uns nachgewiesenen Fehler bei der Erhebung der Daten, muss ein solchesÂ Verfahren zwingend zu Gunsten des Athleten ausgehen. Soweit der CAS hier nach demÂ Grundsatz â€šDer Zweck heiligt die Mittel&#8217; vorgegangen ist, kÃ¶nnte dies ein klassischesÂ Eigentor werden. Man muss damit rechnen, dass nun zahlreiche VerbÃ¤nde versuchen werden,Â Athleten auf Basis fragwÃ¼rdiger Blutwerte zu sperren. Ich rechne mit einer Prozessflut.&#8221;</p><p>Der Berliner Rechtsanwalt, der Pechstein vor dem CAS gemeinsam mit seinem KollegenÂ Dr. Christian KrÃ¤he vertrat, fÃ¼gte hinzu: â€žBedenklich ist insbesondere, welch geringeÂ Anforderungen der CAS an das BeweismaÃŸ der indirekten BeweisfÃ¼hrung stellt. Der AthletÂ wird hierdurch gezwungen, den Beweis fÃ¼r seine Unschuld zu erbringen. Dies wird ihm aberÂ hÃ¤ufig schon auf Grund der immensen Kosten nicht mÃ¶glich sein. Zudem sind die meistenÂ Dopingexperten direkt oder indirekt von den SportverbÃ¤nden abhÃ¤ngig, was dazu fÃ¼hrt, dassÂ der Athlet erhebliche Schwierigkeiten bei der Suche nach SachverstÃ¤ndigen hat. Mit diesemÂ Problem hatten wir auch im Pechstein-Verfahren zu kÃ¤mpfen. Alles in allem ein schwarzerÂ Tag fÃ¼r die Sportrechtsprechung.â€œ</p><p>Claudia Pechstein war lange Zeit fest von einem Freispruch ausgegangen. Erste ZweifelÂ waren ihr vor gut zwei Wochen gekommen, als der CAS das ursprÃ¼nglich fÃ¼r denÂ Â 5. November angekÃ¼ndigte Urteil am Abend davor um gut 14 Tage verschob.Â Â â€žSeitdem wurde ich das GefÃ¼hl nicht los, dass mein Fall nicht sportjuristisch, sondernÂ sportpolitisch entschieden wird. Als dann die nÃ¤chste Verschiebung kam, war mir mehr dennÂ je klar, was passieren wird. Ich bin fest davon Ã¼berzeugt, dass ich verurteilt wurde, weil hinterÂ den Kulissen KrÃ¤fte gewirkt haben, die den indirekten Beweis in diesem PrÃ¤zedenzfall nichtÂ scheitern sehen wollten. Wenn die Umkehr der Beweislast im Anti-Dopingkampf SchuleÂ macht, dann kann man ja zukÃ¼nftig keinem talentierten Kind oder Jugendlichen mehr mitÂ gutem Gewissen empfehlen, Leistungssport zu treiben. Denn am Ende steht man womÃ¶glich,Â so wie ich jetzt, unverschuldet vor den TrÃ¼mmern seiner Karriere. Das ist alles einfachÂ unbegreiflich!â€œ</p><p>Trotz des mulmigen GefÃ¼hls, welches sie seit Wochen begleitete, hatte sich PechsteinÂ professionell auf einen bis zur erneuten Verschiebung des Urteils denkbaren Start beimÂ Weltcup am vergangenen Wochenende in Hamar vorbereitet. Jetzt steht ihre sportlicheÂ Zukunft komplett in den Sternen: â€žWie es sportlich jetzt weiter geht, kann ich nicht sagen.Â Keine Ahnung, ob die Qualifikation fÃ¼r Olympia noch mÃ¶glich ist. ZunÃ¤chst haben weiterhinÂ die Juristen das Wort.â€œ</p></blockquote><p><strong>14.59 Uhr:</strong> Das CAS-Urteil ist jetzt oben und <a
title="CAS-Urteil zu Pechstein" href="http://www.tas-cas.org/d2wfiles/document/3802/5048/0/FINAL%20AWARD%20PECHSTEIN.pdf" target="_self">hier verlinkt</a> (pdf, 63 Seiten). Die dazugehÃ¶rige Pressemitteilung im Original:</p><blockquote><p>PRESS RELEASE, SPEED SKATING</p><p>CASE PECHSTEIN : THE 2-YEAR BAN CONFIRMED BY THE COURT OF ARBITRATION FOR SPORT</p><p>The Court of Arbitration for Sport (CAS) has rendered its final decision in the arbitration concerning the German speed skater Claudia Pechstein. The CAS has dismissed the appeals filed by the athlete and the German Speedskating Association and has confirmed the decision of the Disciplinary Commission of the International Skating Union whichimposed a two-year ban on Claudia Pechstein.</p><p>On the occasion of the ISU World Speedskating Championships in Hamar, Norway, in February 2009, blood samples were taken from all athletes for screening purposes. The percentage of reticulocytes value was measured at 3.49 for Claudia Pechstein. During the same event, two more blood samples were collected and showed values of 3.54 and 3.38. Ten days after the Hamar event, an out-of-competition blood sample was collected from the athlete, showing a percentage of reticulocytes value of 1.37. On 1 July 2009, the ISU Disciplinary Commission declared Claudia Pechstein responsible for an anti-doping violation under art. 2.2 of the ISU Anti-Doping Regulations by using the prohibited method of blood doping.</p><p>Claudia Pechstein and the German Speedskating Association (DESG) both filed appeals with the Court of Arbitration for Sport requesting the annulment of the ISU decision. Ms Pechstein put forward that she had not violated any anti-doping rule and contested that the percentage of reticulocytes values measured in Hamar were the result of the application of a prohibited substance or method. The athlete asserted that the upper limit of 2.4 in percentage of reticulocytes referred to by the ISU is not a generally accepted limit in medical practice. She stated that her high values were due to a blood disease. She also considered that the data collected by the ISU on the basis of blood screening were unreliable and unlikely to be of statistical or medical value for a number of reasons, such as cold temperature, altitude, physical stress due to intense exercise, foot pressure due to ice skates and blades, bleeding and an infection incurred in January 2009. Finally, the athlete expressed the view that the machine used for the blood analysis was subject to substantial fluctuations if it was not properly calibrated.</p><p>The case was referred to a Panel of CAS arbitrators composed of Prof. Massimo Coccia, Italy (President), Dr Stephan Netzle, Switzerland, and Mr Michele Bernasconi, Switzerland. A hearing was held at the CAS headquarters in Lausanne on 22 and 23 October 2009 during which the parties, their legal representatives and twelve witnesses and experts were heard.</p><p>The CAS Panel has decided to dismiss the appeals and to confirm the sanction imposed by the ISU Disciplinary Commission. The commencement date of the suspension has been fixed on 8 February 2009.</p><p>In summary, the CAS Panel has rejected the Appellants&#8217; arguments related to the sample collection and the analysis procedure and found that the calibration procedure established by the manufacturer of the automatic blood analyser used by the ISU was reliable. Furthermore, the CAS Panel found that the percentage of reticulocytes values shown by the athlete in Hamar on 6 and 7 February 2009 constituted abnormal values in comparison with both the general population in Europe and other elite speed skaters, as well as in comparison with her own usual values. The Panel also found that the variations in the athlete&#8217;s percentage of reticulocytes from 1.74 on 8 January 2009 to 3.49 on 6 February 2009 and then down again to 1.37 on 18 February 2009 was abnormal.</p><p
align="left">The Panel found that the above abnormality could not be reasonably explained by the various justifications submitted by the athlete nor by a congenital medical condition, as the expert hematologist chosen by athlete examined her in depth and concluded that there were no signs of any detectable blood disease or anomaly.</p><p>The CAS Panel concluded as follows:</p><p><em>As a result, in exercising its discretion to consider the evidence submitted by the parties, the Panel, bearing in mind the seriousness of the allegation, and based on all the considerations made above, finds that the ISU has discharged its burden of proving to the comfortable satisfaction of the Panel that the abnormal values of percentage of reticulocytes recorded by Ms Pechstein in Hamar on 6 and 7 February 2009, and the subsequent sharp drop recorded on 18 February 2009, cannot be reasonably explained by any congenital or subsequently developed abnormality. The Panel finds that they must, therefore, derive from the Athleteâ€™s illicit manipulation of her own blood, which remains the only reasonable alternative source of such abnormal values.</em></p><p>The full award with the grounds is published on the CAS website www.tas-cas.org/recentdecision.</p><p>Lausanne, 25 November 2009</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/11/25/cas-urteil-im-fall-pechstein/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>268</slash:comments> </item> <item><title>Der CAS macht es spannend: Pechstein muss warten</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/04/der-cas-macht-es-spannend-pechstein-muss-warten/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/11/04/der-cas-macht-es-spannend-pechstein-muss-warten/#comments</comments> <pubDate>Wed, 04 Nov 2009 19:54:32 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[desg]]></category> <category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[gerd heinze]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5710</guid> <description><![CDATA[&#8220;Das ist ein Hammer&#8221;, sagt Pechstein-Fan Gerd Heinze, PrÃ¤sident derÂ Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) gemÃ¤ÃŸ dpa. &#8220;Damit haben wir nicht gerechnet.&#8221; Warum auch, Heinze ist sportpolitisch ein kleines Licht, der es mit der Wahrheit nicht immer sehr genau nimmt, aber dafÃ¼r nicht unparteiisch undÂ auch nicht geizigÂ agiert. Jedenfalls, der Welt-Sportgerichtshof CAS hat die Entscheidung im Fall Pechstein um [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das ist ein Hammer&#8221;, sagt Pechstein-Fan Gerd Heinze, PrÃ¤sident derÂ Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) gemÃ¤ÃŸ <a
title="Zeit Online: Kein Urteil in dieser Woche" href="http://www.zeit.de/newsticker/2009/11/4/iptc-bdt-20091104-289-22891932xml" target="_blank">dpa</a>. <strong>&#8220;Damit haben wir nicht gerechnet.&#8221;</strong> Warum auch, Heinze ist sportpolitisch ein kleines Licht, der es mit der Wahrheit <a
title="&quot;NotlÃ¼gen&quot; und andere offene Fragen" href="http://jensweinreich.de/?p=4163" target="_self">nicht immer sehr genau nimmt</a>, aber dafÃ¼r nicht unparteiisch undÂ auch <a
title="SZ" href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/834864" target="_blank">nicht geizig</a>Â agiert. Jedenfalls, der Welt-Sportgerichtshof CAS hat die Entscheidung im Fall Pechstein um rund zwei Wochen verschoben. Pechstein lÃ¤uft also nicht beim Weltcup in Berlin-HohenschÃ¶nhausen am Wochenende. Ob sie Ã¼berhaupt noch einmal lÃ¤uft, entscheidet nicht der Sportkamerad Heinze.</p><p>Die <a
title="CAS PM zu Pechstein vom 4. November 2009" href="http://www.tas-cas.org/en/infogenerales.asp/4-3-3420-1092-4-1-1/5-0-1092-15-1-1/" target="_blank">Pressemitteilung</a>:</p><p><img
class="aligncenter size-full wp-image-5711" title="CAS PM vom 4. November 2009" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/11/cas-pm.jpg" alt="" width="500" height="398" /></p><p>Nachtrag, 7. November: Eine weitere <a
title="PM vom 6. November 2009" href="http://www.tas-cas.org/d2wfiles/document/3687/5048/0/2009.11.06%20PR.pdf" target="_blank">Pressemitteilung</a> des CAS zu einem weiteren Eilantrag Frau Pechsteins:</p><blockquote><p><span>C</span>LAUDIA <span>P</span>ECHSTEIN <span>&amp;</span> <span>DESG</span> V<span>.</span> <span>ISUÂ </span></p><p><em><span
style="font-style: normal;"><em>Lausanne, 6 November 2009 </em>- Last night, the German speedskater Claudia Pechstein filed an urgent request for provisional measures at the Court of Arbitration for Sport (CAS) in order to beÂ able to compete at the ISU World Cup events which will be held on 6-7 November in Berlin,Â Germany, and on 11-13 November in Heerenveen, Netherlands.</span></em></p><p>The CAS Panel in charge of this case has denied the request, emphasizing that the conditionsÂ which would allow it to grant the stay were not met. In particular, that the athlete had notÂ established in her request that her non-participation in both ISU World Cup events would causeÂ her â€˜irreparable harmâ€™. Â </p><p>The final arbitral award is expected within the next two weeks.</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/11/04/der-cas-macht-es-spannend-pechstein-muss-warten/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>84</slash:comments> </item> <item><title>Was vom Tage Ã¼brig bleibt (45): Play the Game, Simon-Dopingstudie, MÃ¼nchen 2018 &amp; more</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/10/14/was-vom-tage-ubrig-bleibt-45-play-the-game-simon-dopingstudie-munchen-2018-more/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/10/14/was-vom-tage-ubrig-bleibt-45-play-the-game-simon-dopingstudie-munchen-2018-more/#comments</comments> <pubDate>Wed, 14 Oct 2009 11:38:25 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[ard]]></category> <category><![CDATA[audio]]></category> <category><![CDATA[blogschau]]></category> <category><![CDATA[bmi]]></category> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[dieter janecek]]></category> <category><![CDATA[dokumentation]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[eike emrich]]></category> <category><![CDATA[heiko striegel]]></category> <category><![CDATA[journalismus]]></category> <category><![CDATA[mÃ¼nchen 2018]]></category> <category><![CDATA[olympia-sponsoring]]></category> <category><![CDATA[olympiabewerbung]]></category> <category><![CDATA[perikles simon]]></category> <category><![CDATA[play the game]]></category> <category><![CDATA[presseschau]]></category> <category><![CDATA[tim montgomery]]></category> <category><![CDATA[transparenzfragen]]></category> <category><![CDATA[was vom tage Ã¼brig bleibt]]></category> <category><![CDATA[werner pitsch]]></category> <category><![CDATA[winterspiele]]></category> <category><![CDATA[astrid rawohl]]></category> <category><![CDATA[balco]]></category> <category><![CDATA[bÃ¼ndnis 90/die grÃ¼nen]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[coventry 2009]]></category> <category><![CDATA[deutschlandfunk]]></category> <category><![CDATA[dopingmentalitÃ¤t]]></category> <category><![CDATA[dopingstudie]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[espn]]></category> <category><![CDATA[espn.com]]></category> <category><![CDATA[evi simeoni]]></category> <category><![CDATA[finanzierung von mega-events]]></category> <category><![CDATA[gutachten]]></category> <category><![CDATA[holger kiesewetter]]></category> <category><![CDATA[juristisches]]></category> <category><![CDATA[korruption]]></category> <category><![CDATA[matthias kristlbauer]]></category> <category><![CDATA[mÃ¼nchner merkus]]></category> <category><![CDATA[michael eder]]></category> <category><![CDATA[michael reinsch]]></category> <category><![CDATA[mike fish]]></category> <category><![CDATA[neue zÃ¼rcher zeitung]]></category> <category><![CDATA[peter maats]]></category> <category><![CDATA[radsport]]></category> <category><![CDATA[rasmus damsgaard]]></category> <category><![CDATA[steuermittel]]></category> <category><![CDATA[universitÃ¤t des saarlandes]]></category> <category><![CDATA[universitÃ¤t mainz]]></category> <category><![CDATA[universitÃ¤t tÃ¼bingen]]></category> <category><![CDATA[winterspiele 2018]]></category> <category><![CDATA[wissenschaft]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5246</guid> <description><![CDATA[Es ist (wie immer) einiges liegen geblieben in den vergangenen Wochen. Liegenbleiben als Dauerzustand, wer kommt schon damit nach, alles Lesenswerte zu verlinken. Also, ohne Anspruch auf VollstÃ¤ndigkeit und ohne GewÃ¤hr, Lesebefehle: Das Magazin der Play the Game Konferenz 2009 in Coventry ist da &#8211; kostet als gedrucktes Werk 10 Euro und ist online frei [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist (wie immer) einiges liegen geblieben in den vergangenen Wochen. Liegenbleiben als Dauerzustand, wer kommt schon damit nach, alles Lesenswerte zu verlinken. Also, ohne Anspruch auf VollstÃ¤ndigkeit und ohne GewÃ¤hr, <strong>Lesebefehle</strong>:</p><p><img
class="alignleft size-full wp-image-5568" title="frontpage Play the Game magazine 2009" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/frontpage.jpg" alt="" hspace="5" vspace="5" width="215" height="356" align="left" />Das Magazin der <a
title="tag: Play the Game" href="http://jensweinreich.de/?cat=12" target="_self">Play the Game</a> Konferenz 2009 in Coventry ist da &#8211; kostet als gedrucktes Werk 10 Euro und ist <a
title="Play the Game 2009" href="http://www.uniflip.dk/online-magazines/3/21603/37879/pub/" target="_blank"><strong>online frei erhÃ¤ltlich</strong></a>. (Ohne dass ich damit eine Kostenlos-Debatte anstoÃŸen will.) Es sieht wirklich sehr schÃ¶n aus, mit Ausnahme des Fotos auf Seite 4 (bitte nicht erschrecken), und der Inhalt ist ohnehin hochwertig.</p><p>Zum wiederholten Mal und der VollstÃ¤ndigkeit halber alle Magazine der Konferenzen von <strong>Play the Game</strong>:</p><ul><li><a
title="Play the Game Magazin 2009" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/play-the-game-magazin-2009.pdf" target="_blank">Magazin 2009</a> (pdf, 33,4 mb)</li><li><a
href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/09/ptgmagazine2007.pdf" target="_blank">Magazin 2007</a> (pdf, 1,3 mb)</li><li><a
href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/09/ptgmagazine2005.pdf" target="_blank">Magazin 2005</a> (pdf, 2,4 mb)</li><li><a
href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/09/ptgmagazine2002.pdf" target="_blank">Magazin 2002</a> (pdf, 2,7 mb)</li><li><a
href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/09/ptgmagazine2000.pdf" target="_blank">Magazin 2000</a> (pdf, 4,6 mb)</li></ul><p>Es ist Ã¼brigens immer wieder erstaunlich und bizarr, wie aufmerksam die Granden im IOC, in der FIFA, in der FIVB und etlichen anderen WeltverbÃ¤nden die Machenschaften von Play the Game (und derÂ dort auftretenden FunktionÃ¤re und Journalisten) verfolgen. Man kÃ¶nnte auch sagen: Bei der Zielgruppe kommt&#8217;s an &#8211; und das zÃ¤hlt.</p><p>Zum Thema <a
title="tag: MÃ¼nchen 2018" href="http://jensweinreich.de/?cat=49" target="_self"><strong>MÃ¼nchen 2018</strong></a>:Â Ich habeÂ in den vergangenen Monaten immer mal auf die Ã¼blichen ungeklÃ¤rten/verheimlichten/gern am Steuerzahler vorbeigeschleusten <a
title="Finanzierung Olympischer Spiele: &quot;Wir sind ein priviligiertes VÃ¶lkchen!&quot;" href="http://jensweinreich.de/?p=3771" target="_self">Finanzierungsfragen</a> Olympischer Spiele bzw.Â traditioneller Finanzierungsprobleme deutscher Olympiabewerbungen hingewiesen. Matthias Kristlbauer legt imÂ <strong>MÃ¼nchner Merkur </strong>nach, seinÂ Beitrag &#8220;<a
title="MÃ¼nchner Merkur vom 8. Oktober 2009" href="http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/olympia-bewerber-geldnot-487771.html" target="_blank">Olympiabewerber in Geldnot</a>&#8221; wurde von den Nachrichtenagenturen gut aufgegriffen. Verlinkt wurde der Beitrag in den Kommentarspalten bereits, er ist mir wichtig genug, darauf erneut hinzuweisen. Ãœber das Thema &#8211; und die Haltung der GrÃ¼nen &#8211; wird dieser Tage noch zu reden sein. Heute ist Ã¼brigens Bewerbungsschluss beim IOC. Und wie es aussieht, wird meine Prognose &#8220;das geringste Interesse an Winterspielen seit drei Jahrzehnten!&#8221; Wirklichkeit.</p><ul><li>Blog von <strong>Dieter Janecek</strong>, Landesvorsitzende BÃ¼ndnis 90/Die GrÃ¼nen in Bayern: &#8220;<a
title="Dieter Janecek Blog" href="http://blog.dieter-janecek.de/2009/10/13/olympische-spiele-2018-sind-kein-gewinn-fur-unsere-region/" target="_blank">Olympische Spiele 2018 sind kein Gewinn fÃ¼r unsere Region</a>&#8220;</li></ul><p>Darf ich noch einmal meinen Beitrag empfehlen</p><ul><li>&#8220;<a
title="Was das BMI zur Finanzierung der Olympiabewerbung sagt" href="http://jensweinreich.de/?p=2889" target="_self">Was das BMI zur Finanzierung der Olympiabewerbung sagt</a>&#8220;?</li></ul><p>Ich habe MitteÂ SeptemberÂ bereits Ã¼ber die aus meiner Sicht brisante Studie von Perikles Simon und Heiko Striegel zur DopingmentalitÃ¤t unter deutschen Nachwuchssportlern berichtet, u.a. in der <strong>Neuen ZÃ¼rcher Zeitung</strong>Â &#8221;<a
title="NZZ vom 17. September 2009" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/ehrlichkeit_dank_diskretion_1.3582358.html" target="_blank">Ehrlichkeit dank Diskretion</a>&#8220;. Dazu ergÃ¤nzend:</p><ul><li>Michael Reinsch in der <strong><span
style="color: #000000;">FAZ</span></strong>: &#8220;<a
title="FAZ vom 17. September 2009" href="http://www.faz.net/s/RubCBF8402E577F4A618A28E1C67A632537/Doc~EBD8F100A43FE4E289AF69410E8FD567D~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Mehr Doper als gedacht</a>&#8220;</li><li>Pressemitteilung der <strong>UniversitÃ¤t Mainz</strong> im Informationsdienst Wissenschaft: &#8220;<a
title="PM Uni Mainz, Informationsdienst Wissenschaft" href="http://idw-online.de/pages/de/news334225" target="_blank">Doping im deutschen Spitzensport wird massiv unterschÃ¤tzt &#8211; PrÃ¤vention im Nachwuchsbereich gefordert</a>&#8220;</li><li>Studie der <strong>UniversitÃ¤t des Saarlandes</strong> (Eike Emrich, Werner Pitsch, Peter Maats) &#8220;<a
title="Studie zur HÃ¤ufigkeit des Dopings im Leistungssport" href="http://www.uni-saarland.de/fileadmin/user_upload/extranet_uds/campus/forschung/forschungsmagazin/2009/1/Emrich.pdf" target="_blank">Zur HÃ¤ufigkeit des Dopings im Leistungssport</a>&#8220;</li><li>Astrid Rawohl im <strong>Deutschlandfunk</strong> im Interview mit Perikles Simon:</li></ul><p
style="text-align: center;"><a
title="DLF Interview vom 19. September 2009" href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/09/19/dlf_20090919_1936_c3a4cba0.mp3" target="_self">:</a></p><p
style="text-align: left;">Ganz erstaunlich und unregelmÃ¤ÃŸig herausragend finde ich einige journalistische Leistungen auf <strong>ESPN.com</strong> wie diese Geschichte von Mike Fish Ã¼ber</p><ul><li><div
style="text-align: left;">&#8220;<a
title="ESPN.com: The fastest man in the prison yard" href="http://sports.espn.go.com/oly/trackandfield/columns/story?columnist=fish_mike&amp;id=4487014" target="_blank">The fastest man in the prison yard</a>&#8220;,</div></li></ul><p
style="text-align: left;">den HÃ¤ftling No. 56836-083, einer grÃ¶ÃŸeren Ã–ffentlichkeit als Tim Montgomery bekannt. Auch dieser Link blieb schon einen knappen Monat liegen, doch die Story an sich ist topaktuell, die von Fish dargebotenen Dokumente aus der BALCO-AffÃ¤re sind es allemal.</p><p
style="text-align: left;">Zum Abschluss noch zweiÂ <strong>FAZ</strong>-BeitrÃ¤ge, in beiden taucht der offenbar neue FAZ-Dopingexperte Klaus PÃ¶ttgen auf :), beide wurden in den Kommentaren bereitsÂ kommentiert:</p><ul><li><div
style="text-align: left;">Zum einen Evi Simeoni Ã¼ber neue Entwicklungen und neue Gutachten im <a
title="tag: Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?cat=1590" target="_self">Fall Pechstein</a>, diesmal mischt sich Rasmus Damsgaard ein, wobei ich Zweifel habe, ob Damsgaard, dessen Vita durchaus Nachfragen vertrÃ¤gt, die Rolle des UnparteiischenÂ steht: &#8220;<a
title="FAZ zum Fall Pechstein" href="http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E6D865B374D4A4136815EB05F2802AF07~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Eine Lektion fÃ¼r alle Beteiligten</a>&#8220;. Im Beitrag ist Ã¼brigens auch das Schicksal des gewesenen Parteigutachters <a
title="tag: Kiesewetter" href="http://jensweinreich.de/?s=kiesewetter" target="_self">Holger Kiesewetter</a> erwÃ¤hnt.</div></li></ul><p
style="text-align: left;">Bevor jemand fragt: Ich glaube nicht, dass ich eine Reise zum CAS kommende Woche finanzieren will. Bin auÃŸerdem Anfang der Woche in anderer Mission im Ausland unterwegs.</p><ul><li><div
style="text-align: left;">Zuletzt Michael Eder in der <strong>FAZ</strong> Ã¼ber Doping im Radsport und die Berichterstattung darÃ¼ber in der ARD und anderswo, wenn ich es richtig verstehe: &#8220;<a
title="FAZ.net vom 12. Oktober 2009" href="http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E200D1E257D4743DA9CA4D28AEB00C424~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"><strong>PrÃ¤sentation: gewaltig. Beweislage: lausig.</strong></a>&#8221; Ãœber diesen Beitrag wird, s.o., hier lÃ¤ngst <a
title="Abschlussbericht der Freiburger Dopingkommission" href="http://jensweinreich.de/?p=3826#comment-14918" target="_self">scharf diskutiert</a>.</div></li></ul><p
style="text-align: left;">Ich maÃŸe mir dazu kein Urteil an, die Sportart &#8220;Raddopingsport&#8221; existiert fÃ¼r mich <a
title="Eine Frage des Prinzips" href="http://jensweinreich.de/?p=70" target="_self">kaum noch</a>. Das ausgerechnet die FAZ sich da jetzt so aggressiv gebÃ¤rdet, scheint mir gewagt und hÃ¶chst interessant. Am liebsten wÃ¤re mir natÃ¼rlich, die angegriffenen Autoren der ARD, die hier gelegentlich mitlesen, wÃ¼rden sich zu den VorwÃ¼rfen Ã¤uÃŸern. Alles andere wÃ¤re old-fashion-Journalismus, EinbahnstraÃŸenjournalismus und EinbahnstraÃŸenkommunikation, der/die mich nicht mehr sonderlich interessiert.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/10/14/was-vom-tage-ubrig-bleibt-45-play-the-game-simon-dopingstudie-munchen-2018-more/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>25</slash:comments> <enclosure
url="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/09/19/dlf_20090919_1936_c3a4cba0.mp3" length="3105280" type="audio/mpeg" /> </item> <item><title>Was vom Tage Ã¼brig bleibt (43): MÃ¼nchen 2018 wirbt mit hoch dekoriertem Anabolika-Doper</title><link>http://www.jensweinreich.de/2009/09/07/was-vom-tage-ubrig-bleibt-43-munchen-2018-wirbt-mit-anabolika-doper/</link> <comments>http://www.jensweinreich.de/2009/09/07/was-vom-tage-ubrig-bleibt-43-munchen-2018-wirbt-mit-anabolika-doper/#comments</comments> <pubDate>Mon, 07 Sep 2009 12:49:18 +0000</pubDate> <dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator> <category><![CDATA[blogschau]]></category> <category><![CDATA[cas]]></category> <category><![CDATA[claudia pechstein]]></category> <category><![CDATA[datenschutz]]></category> <category><![CDATA[dfb]]></category> <category><![CDATA[doping]]></category> <category><![CDATA[jako]]></category> <category><![CDATA[juristisches]]></category> <category><![CDATA[marius vizer]]></category> <category><![CDATA[mÃ¼nchen 2018]]></category> <category><![CDATA[peter angerer]]></category> <category><![CDATA[prÃ¤vention]]></category> <category><![CDATA[presseschau]]></category> <category><![CDATA[was vom tage Ã¼brig bleibt]]></category> <category><![CDATA[biathlon]]></category> <category><![CDATA[blutdoping]]></category> <category><![CDATA[carta]]></category> <category><![CDATA[chemieblogger]]></category> <category><![CDATA[die zeit]]></category> <category><![CDATA[direkter freistoss]]></category> <category><![CDATA[dominik sinnreich]]></category> <category><![CDATA[eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[gerhard treutlein]]></category> <category><![CDATA[ijf]]></category> <category><![CDATA[isu]]></category> <category><![CDATA[jÃ¼rgen kalwa]]></category> <category><![CDATA[judo]]></category> <category><![CDATA[kurier]]></category> <category><![CDATA[npd]]></category> <category><![CDATA[oliver fritsch]]></category> <category><![CDATA[olympiabewerbung]]></category> <category><![CDATA[rechtsradikalismus]]></category> <category><![CDATA[ronny blaschke]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5144</guid> <description><![CDATA[Einige Lesebefehle, querbeet: Deutschland hat jetzt einen &#8220;Nationalen DopingprÃ¤ventionsplan&#8220;, den der DOSB gemeinsam mit NADA, BMI und Sportministerkonferenz (SMK) verabschiedet hat. Dazu wÃ¼rde mich die Meinung von Professor Gerhard Treutlein interessieren. Habe ich wÃ¤hrend und kurz nachÂ der Leichtathletik-WM verpasst, zum Thema Kommunikationsherrschaft &#38; more: Oliver Fritsch im Direkten FreistoÃŸ: &#8220;Monopol: Wollen VerbÃ¤nde auch Bilder vom [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Einige Lesebefehle, querbeet:</p><ul><li>Deutschland hat jetzt einen &#8220;<a
title="Nationaler DopingprÃ¤ventionsplan" href="http://www.dsj.de/" target="_blank"><strong>Nationalen DopingprÃ¤ventionsplan</strong></a>&#8220;, den der <a
title="DOSB-PM zum DopingprÃ¤ventionsplan" href="http://newsletter.dosb.de/newsletter/newsletter.php?id=1442&amp;html=1" target="_blank">DOSB</a> gemeinsam mit NADA, BMI und Sportministerkonferenz (SMK) verabschiedet hat. Dazu wÃ¼rde mich die Meinung von <a
title="tag: Gerhard Treutlein" href="http://jensweinreich.de/?s=treutlein" target="_self">Professor Gerhard</a> <a
title="Zentrum fÃ¼r DopingprÃ¤vention Heidelberg" href="http://www.contradoping.de/contradoping/" target="_blank">Treutlein</a> interessieren.</li></ul><p>Habe ich wÃ¤hrend und kurz nachÂ der <a
title="tag: Leichtathletik-WM" href="http://jensweinreich.de/?cat=854" target="_self">Leichtathletik-WM</a> verpasst, zum Thema <strong>Kommunikationsherrschaft</strong> &amp; more:</p><ul><blockquote><li>Oliver Fritsch im <strong>Direkten FreistoÃŸ</strong>: &#8220;<a
title="Direkter FreistoÃŸ vom 22. August 2009" href="http://www.direkter-freistoss.de/2009/08/22/dfb-telekom-obermann-bildrecht-nfv/" target="_self">Monopol: Wollen VerbÃ¤nde auch Bilder vom AmateurfuÃŸball verbieten?</a>&#8220;</li><li>und &#8220;<a
title="Direkter FreistoÃŸ: &quot;DatenschÃ¼tzer: Das Sky-Angebot des DFB ist rechtswidrig&quot;" href="http://www.direkter-freistoss.de/2009/08/29/dfb-sky-datenschutz-bussgeld-brin/" target="_blank">DatenschÃ¼tzer: Das Sky-Angebot des DFB ist rechtswidrig</a>&#8220;</li><li>sowie das update dazu: &#8220;<a
title="Direkter FreistoÃŸ: &quot;DatenschÃ¼tzer: Der DFB lÃ¤sst seine Vereine im Regen stehen&quot;" href="http://www.direkter-freistoss.de/2009/09/05/dfb-sky-datenschutz/" target="_blank">DatenschÃ¼tzer: Der DFB lÃ¤sst seine Vereine im Regen stehen</a>&#8220;</li></blockquote></ul><p>Ein JAKO-Nachtrag:</p><ul><li>JÃ¼rgen Kalwa auf <strong>Carta</strong>: &#8220;<a
title="Carta.info: JÃ¼rgen Kalwa, &quot;Meinungsstreit auf dem Niveau eines Duells&quot;" href="http://carta.info/14089/jako-abmahnungen/" target="_blank">Meinungsstreit auf dem Niveau eines Duells</a>&#8220;</li></ul><p>Weiter im Text:</p><ul><li>Dominik Sinnreich im Wiener <strong>Kurier</strong> mit einem (seltenen) Interview mit Judo-WeltverbandsprÃ¤sident und Putin-Freund <a
title="tag: Marius Vizer" href="http://jensweinreich.de/?s=vizer" target="_self">Marius Vizer</a>: &#8220;<a
title="Kurier vom 1. September 2009" href="http://kurier.at/sport/1934942.php" target="_blank">Der Judo-PrÃ¤sident liebt den Schatten</a>&#8220;</li><li>Der <a
title="Chemieblogger vom 3. September 2009" href="http://www.chemieblogger.de/2009/09/03/angriff-von-rechts-aussen-blaschke-ueber-neonazis-bei-lok/" target="_blank">Chemieblogger</a> Ã¼ber das <strong>Zeit-Dossier</strong> von Ronny Blaschke: &#8220;<a
title="Dossier Die Zeit" href="http://www.zeit.de/2009/37/DOS-Lok-Leipzig" target="_blank">Angriff vonÂ  rechts auÃŸen</a>&#8221; <span
style="text-decoration: line-through;">(sollte das Dossier online auftauchen, verlinke ich gern)</span></li><li>Die <a
title="CAS zum Pechstein-Eilantrag" href="http://www.tas-cas.org/en/infogenerales.asp/4-3-3420-1092-4-1-1/5-0-1092-15-1-1/" target="_blank">Entscheidung</a> desÂ Welt-Sportgerichtshofs <strong>CAS</strong> zum Eilantrag von <a
title="tag: Der Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?cat=1590" target="_self">Claudia Pechstein</a>. Im Kern geht es darum:</li></ul><blockquote><p>The Panel found that the Athlete had &#8220;discharged the burden on her of demonstrating that a provisional measure allowing her to practice and train with the DESG and/or a club was necessary to protect her chances to qualify for the Vancouver Winter Olympic Games of 2010, although she had not demonstrated that a full stay of the Appealed Decision was needed to protect her position&#8221;. As a consequence, the leave granted is strictly confined to training and practice sessions and does not allow Claudia Pechstein to take part in any skating competition sanctioned by a sports authority at any level whatsoever, be it international, national or local.Â </p></blockquote><p><strong><a
title="tag: MÃ¼nchen 2018" href="http://jensweinreich.de/?cat=49" target="_self">MÃ¼nchens Olympiabewerber</a></strong> schieÃŸen wieder mal den Vogel ab. Wer bei drei nicht auf einen Baum gehÃ¼pft war, wurde flugs zum &#8220;<a
title="MÃ¼nchen 2018" href="http://www.muenchen2018.org/de/muenchen-2018-das-erfolgreiche-botschafter-team-stellt-sich-vor" target="_blank">Sport-Botschafter der Bewerbung</a>&#8221; ernannt. Oh Gott, die Liste ist lang, und sie wird bald noch lÃ¤nger: <span
id="more-5144"></span></p><ol><li>Ronny Ackermann</li><li>Peter Angerer</li><li>Tobias Angerer</li><li>Daniel ArnoldÂ </li><li>Jochen Behle</li><li>Petra Behle</li><li>Verena Bentele</li><li>Willy BognerÂ </li><li>Timo Boll</li><li>Heiner Brand</li><li>Martin Braxenthaler</li><li>Uschi Disl</li><li>Heide Ecker-Rosendahl</li><li>Martina Ertl-Renz</li><li>Fritz Fischer</li><li>Anni Friesinger-Postma</li><li>Gerd Gradwohl</li><li>Michael Greis</li><li>Michael Gursinsky</li><li>Georg Hackl</li><li>Fabian HambÃ¼chen</li><li>Sven Hannawald</li><li>Frank HÃ¶fle</li><li>Wolfgang Hoppe</li><li>Anja Huber</li><li>Andreas Kapp</li><li>Uli Kapp</li><li>Dr. Erhard Keller</li><li>Udo KieÃŸling</li><li>Marika KiliusÂ </li><li>Amelie Kober</li><li>Silke Kraushaar-Pielach</li><li>Erich KÃ¼hnhackl</li><li>Christoph Langen</li><li>Frank Luck</li><li>Roland Matthes</li><li>Rosi Mittermaier</li><li>Ulrike Nasse-Meyfarth</li><li>Magdalena Neuner</li><li>Christian Neureuther</li><li>Felix Neureuther</li><li>Christin Priebst</li><li>Lars Riedel</li><li>Maria Riesch</li><li>Frank Rommel</li><li>Andrea Rothfuss</li><li>Evi Sachenbacher-Stehle</li><li>Wolfgang Sacher</li><li>Martin Schmitt</li><li>Manfred Schnelldorfer</li><li>Andrea SchÃ¶pp</li><li>Michael Teuber</li><li>Dieter Thoma</li><li>Markus Wasmeier</li><li>Jens WeiÃŸflog</li><li>Kati Wilhelm</li><li>Wojtek Czyz</li><li>Klaus Wolfermann</li><li>Kathrin Wolff</li></ol><p>Darunter ist also <a
title="Kommentar zu Frank Luck" href="http://jensweinreich.de/?p=5144#comment-14068" target="_self">mindestens</a> ein ehemaliger Doper: Der Biathlet <strong>Peter Angerer</strong>, Olympiasieger 1984,Â warÂ von 1986-1987Â wegen <a
title="Treutlein/Singler: Doping im Spitzensport, Teil 1" href="The Panel found that the Athlete had â€œdischarged the burden on her of demonstrating that a provisional measure allowing her to practice and train with the DESG and/or a club was necessary to protect her chances to qualify for the Vancouver Winter Olympic Games of 2010, although she had not demonstrated that a full stay of the Appealed Decision was needed to protect her positionâ€?. As a consequence, the leave granted is strictly confined to training and practice sessions and does not allow Claudia Pechstein to take part in any skating competition sanctioned by a sports authority at any level whatsoever, be it international, national or local. " target="_blank">Anabolikadopings</a> gesperrt und Ã¼berraschte im Februar 1993 im Bayerischen Rundfunk mit einer putzigen Argumentation:</p><blockquote><p><strong>&#8220;WÃ¼rde man aber unerlaubte Substanzen zulassen, wÃ¤ren sie fÃ¼r jedermann zugÃ¤nglich und damit bei Chancengleichheit wieder Ã¼berflÃ¼ssig.&#8221;</strong></p></blockquote><p>Ich denke mal, die Verpflichtung von Angerer ist ein Teil des DopingprÃ¤ventionsplans.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.jensweinreich.de/2009/09/07/was-vom-tage-ubrig-bleibt-43-munchen-2018-wirbt-mit-anabolika-doper/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>32</slash:comments> </item> </channel> </rss>
