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	<title>jens weinreich &#187; blogschau</title>
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	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
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		<title>live aus Zürich: &#8220;there is no hintergrundgespraech&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 14:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ZÜRICH. Zunächst mal eine Richtigstellung. Ich habe gestern gefragt, ob irgendein Journalist wohl eine Einladung zu einer Pressekonferenz nach der FIFA-Exekutivsitzung am Freitag erhalten hat. Tatsächlich hat die FIFA am 10. Oktober diese Einladungen verschickt, wie ich meinem Spam-Ordner entnehmen konnte, den ich heute gefilzt habe. Der Text ist schon wieder sehr putzig, denn natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ZÜRICH. Zunächst mal eine Richtigstellung. Ich habe gestern gefragt, ob irgendein Journalist wohl eine Einladung zu einer Pressekonferenz nach der FIFA-Exekutivsitzung am Freitag erhalten hat. Tatsächlich hat die FIFA am 10. Oktober diese Einladungen verschickt, wie ich meinem Spam-Ordner entnehmen konnte, den ich heute gefilzt habe. Der Text ist schon wieder sehr putzig, denn natürlich ist auch da &#8211; wie in der <a title="live aus Zürich, Sepp Blatters Tafelrunde: “Crisis? What is a crisis?”" href="http://www.jensweinreich.de/2011/10/19/live-aus-zurich-sepp-blatters-tafelrunde/" target="_self">Tagesordnung des Exko-Meetings</a>, die ich gestern veröffentlicht habe &#8211; keine Rede von Korruption und Reformen und solchen ärgerlichen Dingen:</p>
<blockquote><p><strong>Genehmigung des Spielplans für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ auf der Tagesordnung </strong></p>
<p>Das FIFA-Exekutivkomitee wird am Donnerstag und Freitag, 20. und 21. Oktober 2011, am FIFA-Sitz in Zürich seine dritte Sitzung des Jahres abhalten. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Verabschiedung der Spielpläne für den FIFA Konföderationen-Pokal 2013 und die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™.</p>
<p>Ferner wird der FIFA-Präsident über die Anträge informieren, die der 61. FIFA-Kongress in Zürich verabschiedet hat.</p>
<p>Berichte zu den FIFA-Wettbewerben, die seit der letzten Sitzung am 30. Mai 2011 stattgefunden haben, und Informationen zum Stand der Vorbereitung für die kommenden Wettbewerbe wie die FIFA Klub-Weltmeisterschaft Japan 2011 sind ebenfalls Thema.</p>
<p>Berichte und aktuelle Informationen zu den Sitzungen der ständigen Kommissionen seit der letzten Zusammenkunft im Mai sind weitere Punkte auf der Tagesordnung. Eine Übersicht mit allen Kommissionssitzungen und Wettbewerben ist auf FIFA.com zu finden: http://de.fifa.com/aboutfifa/calendar/meetings.html und http://de.fifa.com/tournaments/index.html.</p>
<p><em>Hinweis an die Redaktionen: Die Spielpläne für den FIFA Konföderationen-Pokal Brasilien 2013 und die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ werden am 20. Oktober ab 17.50 Uhr MEZ (Lokalzeit in Zürich) in einer Live-TV-Show im Auditorium am FIFA-Sitz präsentiert.</em></p>
<p><em>Nach der Sitzung des Exekutivkomitees findet am 21. Oktober um 15.00 Uhr MEZ am FIFA-Sitz in Zürich zudem eine Medienkonferenz statt.</em></p>
<p><em>Für diese Medienveranstaltungen ist eine Medienakkreditierung erforderlich. Diese ist bis Freitag, 14. Oktober 2011, per E-Mail (media@fifa.org) zu beantragen. Neben dem Namen, der Funktion (Fotograf, Journalist, Kameramann etc.) und der Medienorganisation ist auch anzugeben, ob eine Akkreditierung für beide (20. und 21. Oktober) oder nur eine der Veranstaltungen gewünscht wird.</em></p></blockquote>
<p>Jedenfalls, die FIFA-Kommunikatoren teilten mir heute morgen mit:</p>
<blockquote><p>Despite the fact that you are registering late for accreditation, we will include you in the accreditation list for Friday.</p></blockquote>
<p>Danke. Zu meiner zweiten Frage erklärte man:</p>
<blockquote><p>Regarding today, there is no “hintergrundgespraech”. Walter De Gregorio is simply having a coffee with a few journalists from the international agencies to introduce himself to some media he has not yet met.</p></blockquote>
<p>Okay. Nur ein Kaffee. Keine Inhalte.</p>
<p>Darüber wird noch zu reden sein, über Medienbeeinflussung, Propaganda-Lügen, Weißwäscher, Wahrheitsverdreher und andere Dienstleister/Dienstleistungen.</p>
<p>Inzwischen hat die Exekutivsitzung begonnen. Ich habe mich noch nicht auf den Weg dorthin gemacht, hatte unten in der Stadt Termine. Und, auch wenn das jetzt wieder Kopfschütteln auslöst bei der FIFA, ich scheue mich mittlerweile auch, das FIFA Wlan im Pressezentrum zu benutzen. Habe zuletzt zuviel über die technischen Möglichkeiten tief unten im Keller des Milliardenbunkers gehört. Ich stehe zu dieser, meiner Krankheit: Misstrauen.</p>
<p>Einige Lesebefehle:</p>
<p><strong>Jean François Tanda</strong> auf Handelszeitung-online:</p>
<ul>
<li><a title="Englische Medien erklären Blatter zum Saubermann" href="http://www.handelszeitung.ch/management/fifa-englische-medien-erklaeren-blatter-zum-saubermann" target="_blank">Fifa: Englische Medien erklären Blatter zum Saubermann</a></li>
</ul>
<blockquote><p>Englische Medien wie die BBC oder «The Telegraph» berichten bereits jetzt über eine konkrete angebliche Rechtsumkehr von Blatter, insbesondere im Fall der Sportrechtevermarkterin ISL. Blatter wolle dem ExCo beantragen, eine Einstellungsverfügung der Zuger Staatsanwaltschaft zu veröffentlichen, heisst es dort. Sollte das ExCo diesem Vorhaben zustimmen, wolle Blatter beim Gericht die Publikation des geheimen Strafdokuments beantragen.</p>
<p>Doch bei näherem Hinsehen entpuppen sich die Berichte als Versuch, Blatter als neuen Saubermann der Fifa zu präsentieren. (&#8230;)</p>
<p>Nach der Einstellung des Verfahrens beantragte die «Handelszeitung» Einblick in die Einstellungsverfügung. Zweimal gab die Zuger Staatsanwaltschaft grünes Licht dazu, zweimal erhoben die Fifa-Anwälte Einspruch dagegen – zuletzt am 24. Mai 2011, eine Woche vor der Wiederwahl von Blatter. Der Fall ist nun beim Zuger Obergericht hängig. Weltmedien wie BBC oder New York Times haben sich dem Verfahren inzwischen angeschlossen. (&#8230;)</p>
<p>Die aktuellen Medienberichte aus England enthalten nun Ungereimtheiten. So braucht die Fifa keine Zustimmung des Gerichts, um die Einstellungsverfügung öffentlich zu machen. Als damalige Partei im Strafverfahren besitzt sie das Dokument und kann es jederzeit jedermann zugänglich machen. Stutzig macht auch die Aussage, wonach Blatter eine Zustimmung des ExCo benötigt.</p>
<p>Nach Aussagen des damaligen ExCo-Mitglieds Bin Hammam wusste im Gremium niemand, dass die Fifa mit Hilfe ihrer Anwälte eine solche Veröffentlichung gerichtlich bekämpft. Das ExCo wurde also nie befragt, ob man gerichtlich gegen eine Veröffentlichung vorgehen soll oder nicht. Warum soll es nun anders sein bei der Frage, ob man den Widerstand aufgeben soll oder nicht?</p>
<p>Fifa-Kommunikationschef Walter de Gregorio wollte sich auf Anfrage nicht dazu äussern. Er verwies auf die Pressekonferenz von Freitag. Aber ein Blick in die Traktandenliste der zweitätigen Sitzung der Fussballregierung zeigt: Die Causa ISL ist als Thema gar nicht aufgeführt.</p></blockquote>
<p>Ich habe das <a title="live aus Zürich, Sepp Blatters Tafelrunde ..." href="http://www.jensweinreich.de/2011/10/19/live-aus-zurich-sepp-blatters-tafelrunde/" target="_self">gestern Abend</a> so beschrieben:</p>
<blockquote><p>In dieser Woche berichtete die BBC über einen angeblichen Plan von Blatter, ein Korruptions-Dokument der Schweizer Justiz zu veröffentlichen, dessen Herausgabe die FIFA seit langem mit viel Geld und allen juristischenFinessen verhindert. Der Weltverband hat 2010 sogar 5,5 Millionen Franken Schweigegeld an die Justizkasse gezahlt, damit die Einstellungsverfügung zum ISL-Prozess nicht bekannt wird, in der hohe FIFA-Funktionäre wie der Organisationschef der WM 2014, Brasiliens Verbandspräsident Ricardo Teixeira, und der langjährige FIFA-Präsident Joao Havelange als Empfänger von Bestechungsgeldern genannt werden.</p>
<p>Der ISL-Konzern hatte die olympische Sportwelt, auch das Internationale Olympische Komitee (IOC), vorallem aber die FIFA, einst mit einem umfassenden Schmiergeldsystem überzogen. Angeblich will Blatter, der seine Anwälte losschickte, um die Vorgänge geheim zu halten, nun das Exekutivkomitee befragen, ob man vor Gericht nicht beantragen solle, die Einstellungsverfügung zu veröffentlichen.</p>
<p>Wie absurd! Und zwar aus mehreren Gründen: Zunächst wird Teixeira, der viele Millionen von der ISL kassierte und gegen den in Brasilien nun ein Ermittlungsverfahren eröffnetwurde, kaum dafür stimmen. Zudem stellt sich die Frage, ob Blatter in der Vergangenheit das Exekutivkomitee befragt hat, wenn es galt, ISL-Ermittlungen zu behindern oder zu vertuschen. Offiziell hatte die FIFA sogar ihr Desinteresse an einer weiteren Verfolgung des Bestechungsskandals bekundet. Als das nichts half und im ISL-Prozess gerichtsfest dokumentiert wurde, dass 141 Millionen Franken an Sportfunktionäre flossen, zahlte die FIFA 5,5 Millionen Schweigegeld. Hat Blatter sich diese Millionen vom Exekutivkomitee absegnen lassen?</p>
<p>Blatter, so das Kalkül seiner Berater, wird fein raus sein, sollte das Exekutivkomitee seiner Bitte nicht nachkommen. Dann wird er, der an der Vertuschung mitgewirkt hat, frech behaupten: Ich wollte das Dokument ja veröffentlichen lassen, aber das Exekutivkomitee hat dagegen gestimmt und mir sind deshalb die Hände gebunden.</p>
<p>Es ist viel einfacher: Die FIFA könnte die Einstellungsverfügung, die sie ja besitzt, einfach online stellen. Und schon kann sich die Welt ein Bild davon machen. Doch momentan reicht es nicht einmal zu dieser Geste, die das morsche Gebäude weiter insWanken bringen könnte.</p></blockquote>
<p>Der von mir und Jean François Tanda gewissermaßen kritisierte <strong>David Bond</strong> schreibt heute:</p>
<ul>
<li><a title="BBC, David Bond blog" href="http://www.bbc.co.uk/blogs/davidbond/2011/10/zurich_having_overseen_the_big.html" target="_blank">Blatter faces D-day as Fifa-president</a></li>
</ul>
<blockquote><p>The question is, have Fifa and Blatter, like News International with the phone hacking scandal, simply reached a tipping point where failure to act is no longer an option?</p>
<p>With so much money at stake in football the old committee structure and the men on those committees can no longer be expected to run a multiple-billion dollar business. (&#8230;)</p>
<p>The danger for Blatter is that, in doing that and opening up the organisation, he leaves himself vulnerable to the accusation that he turned a blind eye to corruption when it suited him.</p>
<p>So, by saving Fifa, he risks destroying the personal legacy he so craves. The question for Sepp Blatter is whether or not he is really, truly prepared to do that?</p></blockquote>
<p>Eine gute Aufarbeitung hat <a title="sportticker.net" href="http://www.sportticker.net" target="_blank"><strong>Christoph Wolf</strong></a> auf n-tv.de geschrieben:</p>
<ul>
<li><a title="n-tv.de" href="http://www.n-tv.de/sport/fussball/Blatters-naechste-Blendgaranate-article4569921.html" target="_blank">Blatters nächste Blendgranate</a></li>
</ul>
<p>Auch wenn ich Gefahr laufe, der Selbstbeweihräucherung bezichtigt zu werden, denn Christoph zitiert mich mehrfach.</p>
<blockquote><p>Es bleibt der Eindruck, dass es Joseph Blatter vor allem mit einer Reform wirklich ernst meint: der seiner Kommunikationsabteilung. Was Joseph Blatter stört, sind nicht die Zustände im Fußball-Weltverband. Es ist die unerfreuliche Tatsache, dass sie in den vergangenen Monaten nicht mehr nur von einer interessierten Minderheit zur Kenntnis genommen werden.</p></blockquote>
<p>Und noch zwei Empfehlungen:</p>
<ul>
<li><strong>Paul Kennedy</strong> auf Soccer America: <a title="Soccer America" href="http://www.socceramerica.com/article/44297/how-to-end-fifas-culture-of-corruption.html" target="_blank">How to end FIFA&#8217;s culture of corruption</a>. Obwohl die fünf Punkte zu kurz gegriffen sind und mir noch viel mehr einfallen.</li>
<li><strong>Bill Archer</strong> auf Big Soccer: Warner: <a title="Bill Archer Blog" href="http://www.bigsoccer.com/soccer/bill-archer/2011/10/17/warner-it-was-the-joooooos/" target="_blank">“It Was The Joooooos”</a></li>
</ul>
<p>Er befasst sich noch einmal mit dem hochkorrupten Jack Warner, in dessen neuerlicher Tsunami-Ankündigung manche Beobachter ernstzunehmende Strategien entdecken:</p>
<blockquote><p>And he’s also still pissed that FIFA has canceled his theft of Caribbean World Cup TV rights. He apparently doesn’t get the concept that nepotism and the like only works when you’re the guy in charge. Once you’ve quit, nobody feels the need to put up with your crooked halfwit son any more.</p>
<p>Overall though, the big question that nobody much is asking is simply this:</p>
<p>Why is it he’s waiting so long to unleash his long-promised “tsunami”?</p>
<p>Could it be that he thinks if he rattles enough cages that FIFA will come back and make a deal to ensure his silence?</p>
<p>If so, the betting here is that he’s dead wrong.</p></blockquote>
<ul>
<li><a title="Trinidad Guardian" href="http://www.guardian.co.tt/news/2011/10/18/jack-warner-responds-london-telegraph-video-ingratitude-worse-witchcraft" target="_blank">Der Brief von Jack the Ripper an den Trinidad Guardian</a></li>
<li>Die Antwort des Ganoven Chuck Blazer im Trinidad Guardian: <a title="Trinidad Guardian" href="http://www.guardian.co.tt/news/2011/10/20/amazing-work-fiction" target="_blank">An amazing work of fiction</a></li>
</ul>
<p>Gerade verschicken die FIFA-Propagandisten diese Meldung:</p>
<blockquote><p><strong>FIFA Executive Committee adopts a resolution to defend the statutes of the football governing bodies</strong></p>
<p>Meeting at the Home of FIFA in Zurich, the FIFA Executive Committee has today, 20 October 2011, unanimously adopted the following resolution, in relation with the case of the Swiss club FC Sion/Olympique des Alpes SA (OLA). FIFA Vice-President and UEFA President Michel Platini declined to participate to this decision due to his involvement in the case and left the meeting room when this resolution was discussed. (&#8230;)</p>
<p>Supporting the decisions taken by UEFA confirming that the six players signed by OLA during the last transfer period were not entitled to participate in the UEFA Europa League and declaring the matches in which these players participated to have been forfeited as well as the decision of the Swiss Football League to suspend the six players and the opening of disciplinary proceedings against FC Sion/OLA,</p>
<p>1.            Calls on all members of FIFA, including players and clubs, to respect art. 64 par. 2 of the FIFA Statutes, which prohibits recourse to ordinary courts;</p>
<p>2.            Calls on all members of FIFA, including players and clubs, to recognise CAS as the appeal body in accordance with the Statutes of FIFA;</p>
<p>3.            Calls on all members of FIFA to enforce final and binding decisions of FIFA, the Confederations and CAS.</p></blockquote>
<p>Was mich viel mehr interessiert als der Fall FC Sion: Wenn die Tagesordnung stimmt, sind sie im Exekutivkomitee nun schon bei Punkt 17, <a title="live-Blog aus Zürich, Sepp Blatters Tafelrunde ..." href="http://www.jensweinreich.de/2011/10/19/live-aus-zurich-sepp-blatters-tafelrunde/" target="_self">ab Punkt 18 wird es interessant</a>.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10878" title="Agenda FIFA Exko Oktober 2011 - 3" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/10/exkoagenda3.jpg" alt="" width="533" height="678" /></p>
<p>Ich bin dann mal weg. Bis später.</p>
<p><strong>20.50 Uhr: </strong>Gleich neben meinem Hotel leuchten die Flutlichter des Letzigrunds. Lange nicht mehr dort gewesen. Der FC Zürich empfängt Lazio Rom. Die FIFA-Vorstellung finde ich spannender.<strong> </strong></p>
<p>Wenn ich recht informiert bin, waren beim Frühstück mit Blatters Propagandachef Walter de Gregorio heute die Vertreter von dpa, AP, Kyodo und PA anwesend. Eine kleine Truppe.</p>
<p>Drei Exekutivler fehlen. Drei Korruptions-Schwergewichter: Chuck Blazer angeblich wegen Bronchitis. Worawi Makudi angeblich wegen der Flut in Thailand. Und der Dialysepatient Issa Hayatou liegt wohl tatsächlich in Zürich im Krankenhaus. Schade eigentlich, so geht Blatters Reformrunde morgen doch einige Korruptions-Kompetenz verloren.</p>
<p>Der Rest des Exko speist gerade im Baur au Lac.</p>
<p>tbc</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was vom Tage übrig bleibt (63): olympische TV-Milliarden, NBCU und neue Optionen für die Sommerspiele 2020</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2011/06/08/was-vom-tage-ubrig-bleibt-63-olympische-tv-milliarden-nbcu-und-neue-optionen-fur-die-sommerspiele-2020/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 10:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da haben sich zwei gesucht und gefunden. NBC Universal bleibt also bis 2020 Olympiasender. Das ist die sportpolitische Top-Meldung dieser Tage. Die Summe hat es in sich: 4,4 Milliarden Dollar für das Paket von vier Spielen &#8211; hinzu kommen die Sponsoren-Millionen von General Electric, die schon die bis 2012 geltenden Vertragssummen um bis zu 200 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a title="IOC awards US broadcast rights for 2014, 2016, 2018 and 2020 Olympic Games to NBCUniversal by International Olympic Committee, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/iocmedia/5808866029/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2538/5808866029_f330f342b0.jpg" alt="IOC awards US broadcast rights for 2014, 2016, 2018 and 2020 Olympic Games to NBCUniversal" width="500" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">(l to r) Richard Carrion IOC EB member, Brian Roberts, CEO and Chairman, Comcast, Jacques Rogge IOC President (c) IOC/Richard Juilliart</p></div>
<p>Da haben sich zwei gesucht und gefunden. <a title="universalsports.com" href="http://www.universalsports.com/news-blogs/article/newsid=536211.html#ioc+awards+olympic+media+rights+nbc" target="_blank">NBC Universal bleibt also bis 2020 Olympiasender.</a> Das ist die sportpolitische Top-Meldung dieser Tage. Die Summe hat es in sich: 4,4 Milliarden Dollar für das Paket von vier Spielen &#8211; hinzu kommen die Sponsoren-Millionen von General Electric, die schon die bis 2012 geltenden Vertragssummen um bis zu 200 Millionen Dollar erhöhten. Der neue Besitzer Comcast ist überzeugt, dass die Verluste der Olympia-Abenteuer in Vancouver (mehr als 200 Mio $) und London (es wird ein deutlicher Verlust erwartet) konzernweit ausgeglichen werden und sich die Investition also dennoch rechnet.</p>
<p>Damit sind die USA nun auch wieder für die Olympischen Sommerspiele 2020 im Spiel. Die Amis und ihr USOC wären dämlich, würden sie diese Chance nicht nutzen.</p>
<p>IOC-Präsident Jacques Rogge hat sie gestern regelrecht aufgefordert:</p>
<blockquote><p>You are the country that has organized the most Olympic Games, with the best athletes in the world.  If there is a bid coming for 2020 from the USA, we would be very happy.&#8217;</p></blockquote>
<p>Wer außer Rom ist derzeit im Olympia-Rennen? Südafrika hat abgesagt. Die Türken werden sich nach der Wahl (am 12. Juni) flink zwischen einer neuerlichen Euro-Bewerbung (für 2022) und einer weiteren Olympiabewerbung von Istanbul entscheiden müssen. Die Amerikaner sind zwar international sportpolitisch noch immer isoliert und tragen schwer am Trauma der Desaster von New York (vorletzter Platz im Wettbewerb um die Sommerspiele 2012) und Chicago (letzter Platz im Rennen um 2016), jedoch hat sich ihre Lage mit der neuen USOC-Führung, den positiven Entwicklungen in den Verhandlungen um das olympic revenue sharing und diesem neuerlichen Milliardendeal extrem verbessert. Es bleibt dabei: In den USA wird fast die Hälfte des IOC-Umsatzes generiert.</p>
<p>Allein NBC hat, diesmal erstmals ohne Dick Ebersol, der im Mai den Dienst quittierte, den IOC-Deal aber noch mit vorbereitete, seit dem 1988er Vertrag mehr als 11 Milliarden Dollar für olympische TV-Rechte bezahlt.</p>
<ul>
<li>1988, Seoul: 300 Mio $</li>
<li>1992, Barcelona: 401 Mio $</li>
<li>1996, Atlanta: 456 Mio $</li>
<li>2000, Sydney: 705 Mio $</li>
<li>2002, Salt Lake City: 545 Mio $</li>
<li>2004, Athen: 793 Mio $</li>
<li>2006, Turin: 613 Mio $</li>
<li>2008, Peking: 894 Mio $</li>
<li>2010, Vancouver: 820 Mio $</li>
<li>2012, London: 1181 Mio $</li>
<li>2014, Sotschi: <strong>775 Mio $</strong></li>
<li>2016, Rio de Janeiro: <strong>1226 Mio $</strong></li>
<li>2018, München oder PyeongChang: <strong>963 Mio $</strong></li>
<li>2020:  <strong>1418 Mio $</strong></li>
</ul>
<p>Die letzten/aktuellsten verfügbaren IOC-Statistiken:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10465" title="IOC TV revenue Olympic Games" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/06/tv-revenue.gif" alt="" width="368" height="612" /></p>
<p>So hat sich das Verhältnis von US-Markt und Einnahmen in anderen Territorien zuletzt entwickelt:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10466" title="IOC TV revenue, territories since 1998" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/06/tv-revenue2.gif" alt="" width="526" height="253" /></p>
<p>Hoch interessant, was der aufmüpfige Urs Leutert, Sportchef des Schweizer Fernsehens, zur IOC-Strategie der Gewinnmaximierung einmal mehr im NZZ-Interview sagt <a title="nzz.ch" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/verrat_an_der_olympischen_idee_1.10816984.html" target="_blank">(Verrat an der olympischen Idee)</a>:</p>
<blockquote><p><em>Die Rechte für die Spiele 2014 und 2016 haben Sie noch nicht. Wo stehen die Verhandlungen?</em></p>
<p>Das Internationale Olympische Komitee hat nach über 50 Jahren Zusammenarbeit mit der EBU, dem Zusammenschluss der Service-Public-Sender in Europa, gebrochen und die Vermarktung der TV-Rechte einer Agentur übertragen. Diese ehrenwerten und integren Verkäufer kommen nun zur Türe rein und stellen als Erstes klar: «Sie wissen, wir sind keine Nonprofitorganisation.» Und dann reden wir aneinander vorbei:</p>
<ul>
<li><strong>Wir reden von Sport, sie reden von Geld;</strong></li>
<li><strong>wir reden von Fernsehen, sie reden von Geld;</strong></li>
<li><strong>wir reden vom Olympiaprogramm, sie reden von Geld.</strong></li>
</ul>
<p>Und sie bieten uns einzelne Sportarten und einzelne Pakete zum Beispiel für TV, Radio oder Internet an.</p>
<p><strong>Diese Aufsplittung der Sportarten und diese unersättliche Geldgier des IOK sind ein totaler Verrat an der olympischen Idee. </strong></p>
<p>Die vermeintlichen Treuhänder des Sports in Lausanne agieren heute wie Banker.</p></blockquote>
<p>Die olympischen TV-Verträge und die Umstände, unter denen diese Verträge geschlossen wurden, waren lange eines meiner Lieblingsthemen. Aus Zeitgründen muss ich diesmal passen, konnte gestern LEIDER auch nicht in Lausanne sein, ein gewiss einmaliges Erlebnis, und das meine ich extrem ernst, und muss mich auch heute kurz fassen.</p>
<p>Im Blog habe ich mich einige Male mit dem Thema befasst, in den Kommentaren hat Ralf wie gewohnt professionell ein hübsches Archiv verlinkt:</p>
<ul>
<li><a title="Dick Ebersol: Olympias Milliardenmann" href="http://www.jensweinreich.de/2009/03/30/dick-ebersol-olympias-milliardenmann/" target="_self">Dick Ebersol: Olympias Milliardenmann</a></li>
<li><a title="Lust und Frust: olympische TV-Milliarden" href="http://www.jensweinreich.de/2008/12/09/lust-und-frust-olympische-tv-milliarden/" target="_self">Lust und Frust: olympische TV-Milliarden</a> <em>(hier finden sich etliche Tabellen, die die Abhängigkeit der meisten olympischen Sportverbände von den IOC-Einnahmen illustrieren)</em></li>
</ul>
<p>Einige Lesebefehle:</p>
<ul>
<li>Alan Abrahamson (ehemals NBCUniversal online) auf seinem Blog <strong>3 wire sports</strong>: <a title="3 wire sports" href="http://3wiresports.com/2011/06/07/nbcs-4-38-billion-knockout-punch/" target="_blank">NBC’s $4.38 billion knockout punch</a></li>
<li>Phil Hersh in der Chicago Tribune: <a title="Chicago Tribune" href="http://articles.chicagotribune.com/2011-06-07/sports/chi-are-there-now-438-billion-reasons-for-us-to-bid-for-2020-summer-games-20110607_1_usoc-chief-executive-ioc-s-rogge-usoc-and-ioc" target="_blank">Are there now 4.38 billion reasons for U.S. to bid for 2020 Summer Games?</a></li>
<li>Kai Pahl hat sich auf allesaussersport vorab mit dem Thema befasst &#8211; <a title="allesaussersport.de" href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2011/06/07/screensport-am-dienstag-drei-monate-alter-handelsblatt-kase/" target="_blank">Olympia sucht US-TV</a> &#8211; und amüsiert sich nun vor allem über jene exorbitanten 900 Mio $, die NBCU mehr geboten hat als Konkurrent Fox:</li>
</ul>
<blockquote><p>Gewonnen hat NBC, die im Vergleich zu den Mitbewerbern so deutlich mehr drauf gepackt haben, dass der Verdacht naheliegt, Sportrechtehändler des ZDF hätten einen lukrativen Nebenjob gefunden.</p></blockquote>
<ul>
<li>AP: <a rel="nofollow" href="http://www.usatoday.com/sports/olympics/2011-06-08-1972975086_x.htm">NBC locks up US Olympic TV rights through 2020<img id="snap_com_shot_link_icon" src="http://i.ixnp.com/images/v6.59/t.gif" alt="" /></a></li>
<li>USA Today: <a rel="nofollow" href="http://www.usatoday.com/sports/columnist/hiestand-tv/2011-06-07-olympics-rights-nbc_n.htm">NBC pays out, but do the Olympics pay off?<img id="snap_com_shot_link_icon" src="http://i.ixnp.com/images/v6.59/t.gif" alt="" /></a></li>
</ul>
<p>Die komplette IOC-Pressemitteilung muss sein:</p>
<blockquote><p><strong><a title="olympic.org" href="http://www.olympic.org/media?articlenewsgroup=-1&amp;articleid=130827&amp;searchpageipp=10&amp;searchpage=1" target="_blank">IOC awards US broadcast rights for 2014, 2016, 2018 and 2020 Olympic Games to NBCUniversal</a></strong></p>
<p>The International Olympic Committee (IOC) today awarded NBCUniversal (NBCU) the broadcast rights in the US for the XXII Olympic Winter Games (2014) in Sochi, Russia, and the Games of the XXXI Olympiad (2016) in Rio De Janeiro, Brazil, as well as the 2018 and 2020 Olympic Games, which have yet to be awarded to a host city.</p>
<p>NBCU has acquired the broadcast rights across all media platforms, including free-to-air television, subscription television, internet and mobile. The total agreement is valued at USD 4.38 billion.</p>
<p>“We are delighted to have reached an agreement with our longstanding partner NBCU,&#8221; said IOC President Jacques Rogge. “We received three excellent bids and would like to thank each broadcaster for their presentations. In the end we were most impressed with NBCU, which not only has a track record for broadcasting the Games that speaks for itself, but also has a clear and innovative vision of where it wants to take the broadcast of the Games between now and 2020. We look forward to continuing to build on our already strong relationship beginning in London next year.&#8221;</p>
<p>The IOC based its decision on a long-term broadcast strategy aimed at ensuring broadcast of the Olympic Games of the highest quality, maximising exposure across all available media platforms, and securing the financial future of the Olympic Games and the Olympic Movement.</p>
<p>“We had an obligation to pick the best bid on behalf of the entire Olympic Movement,&#8221; said IOC Executive Board member Richard Carrión, who, along with IOC President Jacques Rogge, led the negotiations. “We assessed each bid against a thorough set of criteria and believe that the long-term nature of this agreement will not only ensure fantastic Olympic broadcast coverage in the US, but also support the long-term financial stability of the Olympic Movement as a whole. NBCU has proven its worth time and again over the years and we’re very excited to continue working with them.&#8221;</p>
<p>The IOC has enjoyed a long partnership with NBCU, and this agreement will mean that by 2020, NBCU will have covered a total of 17 editions of the Games, beginning in 1964.</p>
<p>&#8220;We are honoured to continue as the US Olympic broadcaster for the remainder of this decade. The vision for our new Comcast-NBCUniversal was to create new platforms and technologies to distribute the very best content. Every two years the Olympic Games provides iconic content for us to deliver on all platforms. We are proud to continue the rich heritage and long association that NBC has had with the IOC and I personally want to thank President Rogge and Richard Carrión for their long-term trust,&#8221; said Brian Roberts, CEO and Chairman, Comcast, parent company of NBCUniversal.</p>
<p>The decision came after two days of meetings held at the IOC headquarters in Lausanne, Switzerland, during which ESPN, Fox and NBCU each gave a presentation and submitted their proposals to the IOC. The negotiation process started earlier this year with preliminary discussions conducted with all interested parties. Each proposal was discussed by an IOC delegation chaired by President Rogge.</p>
<p>###</p>
<p><a title="olympic.org" href="http://www.olympic.org/media?q=nbc&amp;chkcat=010&amp;articlenewsgroup=-1&amp;articleid=52392&amp;searchpageipp=10&amp;searchpage=1" target="_blank">NBCU acquired the right to be the IOC’s broadcast partner for the London 2012 Olympic Games in 2003.</a></p>
<p>The 2018 Olympic Winter Games host city vote will take place at the 123rd IOC Session in Durban, South Africa, in July 2011.</p>
<p>The 2020 Olympic Games host city vote will take place at the 125th IOC Session in Buenos Aires, Argentina, in September 2013.</p></blockquote>
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		<title>Was vom Tage übrig bleibt (59): Nachweisverfahren für Gendoping</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2010/09/02/was-vom-tage-ubrig-bleibt-59-nachweisverfahren-fur-gendopings/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 13:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ralf hat hier (Gendoping &#8211; die Mutanten greifen an) bereits einige Links notiert. Die Universitäten Tübingen und Mainz teilen heute mit: Gendoping mit einfachem Bluttest nachweisbar Wissenschaftler aus Tübingen und Mainz haben einen Bluttest entwickelt, der Gendoping zuverlässig auch nach längerer Zeit nachweisen kann. Wissenschaftler der Universitäten in Tübingen und Mainz haben einen Test entwickelt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ralf</em> hat hier (<a title="Gendoping - die Mutanten greifen an" href="http://www.jensweinreich.de/2010/08/05/gendoping-die-mutanten-greifen-an" target="_self">Gendoping &#8211; die Mutanten greifen an</a>) bereits einige Links notiert. Die Universitäten Tübingen und Mainz <a title="PM Uni Tübingen" href="http://www.medizin.uni-tuebingen.de/Presse_Aktuell/Pressemeldungen/2010_09_02-p-28284.html" target="_blank">teilen heute mit</a>:</p>
<blockquote><p><strong>Gendoping mit einfachem Bluttest nachweisbar</strong></p>
<p><em>Wissenschaftler aus Tübingen und Mainz haben einen Bluttest entwickelt, der Gendoping zuverlässig auch nach längerer Zeit nachweisen kann.</em></p>
<p>Wissenschaftler der Universitäten in Tübingen und Mainz haben einen Test entwickelt, mit dem sich Gendoping zweifelsfrei nachweisen lässt. &#8220;Damit steht uns erstmals ein Direktnachweisverfahren zur Verfügung, um Doping durch Gentransfer in normalen Blutproben noch lange nach dem eigentlichen Dopingvorgang festzustellen&#8221;, teilte Prof. Dr. Dr. <a title="Sportmed Mainz" href="http://www.spomed.sport.uni-mainz.de/77.php" target="_blank">Perikles</a> <a title="Perikles Simon" href="http://www.psimon.net/" target="_blank">Simon</a> von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz am Donnerstag mit. &#8220;Damit lässt sich nicht nur Gendoping mit EPO, sondern auch Doping mit den wichtigsten anderen Genen relativ kostengünstig nachweisen&#8221;, sagte Simon bei der Vorstellung des Verfahrens. Sportler, die Gendoping anwenden, konnten bislang nicht ermittelt werden. &#8220;Das Verfahren, einzelne Gene in bestimmte Körperzellen einzubringen, kommt von der Idee, schwerwiegende Krankheiten durch diese neue Technologie zu heilen. Man ging bislang davon aus, dass sich Gendoping mittels Gentransfer in erster Linie wohl nur mit sehr aufwendigen indirekten Testverfahren aus der Molekularen Medizin eines Tages nachweisen lassen würde&#8221;, erklärte der Gentherapeut Prof. Dr. Michael Bitzer vom Universitätsklinikum Tübingen.</p>
<p>Das international renommierte Wissenschaftsjournal &#8220;Gene Therapy&#8221; hat die Gendoping-Studie der Tübinger und Mainzer Wissenschaftler am Donnerstag online publiziert. Wie es darin heißt, liefert der Test eindeutige &#8220;Ja-oder-Nein-Antworten&#8221;, je nachdem ob sogenannte transgene DNA in Blutproben vorhanden ist oder nicht. Transgene DNA oder tDNA stammt nicht von dem Untersuchten selbst, sondern wurde &#8211; häufig über Viren &#8211; in dessen Körper eingeschleust, um an Ort und Stelle die leistungssteigernden Stoffe wie beispielsweise Erythropoetin (EPO) zur Bildung von roten Blutkörperchen herzustellen. &#8220;Vom Körper eines gengedopten Menschen selber werden dann die leistungssteigernden Hormone hergestellt, ohne dass irgendwelche Fremdsubstanzen dem Körper zugeführt werden müssten. Der Körper wird auf Dauer zu seinem eigenen Dopinglieferanten&#8221;, erklärt Simon. Er hatte 2006 als damaliger Mitarbeiter der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen ein Verfahren entwickelt, mit dem sich geringste Spuren transgener DNA im Blut nachweisen lassen. Die Effektivität dieses Verfahrens konnte jetzt erstmals, zunächst im Mausmodell, belegt werden. Zur Anwendung kam insbesondere ein ausgeklügeltes Verfahren, das in der Lage ist, die von außen eingebrachte Erbsubstanz sehr spezifisch und um eine kleine Einstichstelle herum an die Muskulatur zu vermitteln. Dort wurde dann im Überschuss ein Hormon produziert, das die Blutgefäßneubildung anregt. Sogar noch 2 Monate nach der Genspritze in die Muskulatur konnten die Forscher anhand von sehr kleinen Blutproben sicher unterscheiden, bei welchen Tieren Gendoping stattgefunden hat und bei welchen nicht. &#8220;Durch die Entwicklung eines zuverlässigen Nachweisverfahrens für den Missbrauch von Gentransfer soll gewährleistet werden, dass diese neue Technologie mit bisher nur zum Teil bekannten Nebenwirkungen nur bei schwerwiegenden Erkrankungen eingesetzt wird&#8221;, betont Bitzer. Das Universitätsklinikum Tübingen plant in den nächsten Monaten z. B. eine entsprechende Therapiestudie bei fortgeschrittenen Tumorpatienten.</p>
<p>Die sichere und fehlerfreie Anwendung des Nachweisverfahrens der Mainzer und Tübinger Wissenschaftler wurde dann noch im Rahmen einer sogenannten Spezifitätsprüfung an 327 Blutproben von Leistungs- und Freizeitsportlern nachgewiesen. Die Forscher gehen jetzt davon aus, dass sich für Athleten der Missbrauch der Gentherapie zu Dopingzwecken nicht mehr lohnt. &#8220;Spätestens das Wissen um das Risiko, auch Monate nach einem durchgeführten Gentransfer bei einer Wettkampfkontrolle entdeckt zu werden, dürfte auch die waghalsigsten Doper abschrecken&#8221;, glaubt Simon. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat die Arbeiten an dem Gendoping-Test während der letzten 4 Jahre mit 980.000 US-Dollar gefördert.</p></blockquote>
<p>Interview mit Perikles Simon auf DRadio Wissen vom 2. September 2010:<br />
<a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/09/02/drw_201009021402_gen-doping_-_gespraech_mit_perikl_b386c101.mp3" target="_self"> :</a></p>
<p>Meine kleine Linksammlung zum Thema des Tages, Pflichtlektüre:</p>
<ul>
<li>Gene Therapy, 2. September 2010, Beiter et al.: <a title="Nature" rel="nofollow" href="http://dx.doi.org/10.1038/gt.2010.122" target="_blank">Direct and long-term detection of gene doping in conventional blood samples</a></li>
<li>Informationen zum <a title="Uni Tübingen" href="http://www.medizin.uni-tuebingen.de/sportmedizin/forschung/p_gendoping.htm" target="_blank">Forschungsprojekt Direktnachweis für Gendoping</a> (deutsch)</li>
<li>Projektbeschreibung bei der <a title="Projektbeschreibung, WADA" href="http://www.wada-ama.org/rtecontent/document/Simon_2006_2.pdf" target="_blank">WADA</a> (englisch)</li>
<li>WIPO: <a title="WIPO" href="http://www.wipo.int/pctdb/en/wo.jsp?WO=2007124861&amp;IA=EP2007003385&amp;DISPLAY=DESC  " target="_blank">Detection of Transgenic DNA (TDNA)</a>, Simon 2007</li>
<li>Interview mit Perikles Simon (geführt von Monika Mischke) und Gendoping-Schwerpunkt mit etlichen weiterführenden Links auf <a title="Cycling4fans.de" href="http://www.cycling4fans.de/index.php?id=4808" target="_blank">Cycling4fans.de</a></li>
<li>Gene Therapy, 13. Mai 2010, Baoutina et al.: <a title="Nature" href="http://www.nature.com/gt/journal/v17/n8/full/gt201049a.html" target="_blank">Gene doping detection: evaluation of approach for direct detection of gene transfer using erythropoietin as a model system</a></li>
<li>Michael Reinsch in der FAZ: <a title="FAZ" href="http://bit.ly/c389ru" target="_blank">Gendoping &#8211; das Unnachweisbare nachweisen</a></li>
<li><a title="DSHS, Institut für Biochemie" href="http://www.dshs-koeln.de/biochemie/rubriken/00_home/00_gen.html" target="_blank">Übersicht</a> zum <a title="DSHS" href="http://www.dshs-koeln.de/biochemie/rubriken/00_home/gendoping.pdf" target="_blank">Gendoping</a>, DSHS, Institut für Biochemie</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Was vom Tage übrig bleibt (49): Lokalsport, Journalismus, Technologiefeindlichkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 05:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte auf einem elend langen Flug viel Zeit zum Schmökern. Einiges gebe ich flink mal als Lesebefehl weiter: Überragend: Kathrin Passigs &#8220;Internetkolumne&#8221; in &#8220;Merkur &#8211; deutsche Zeitschrift für europäisches Denken&#8220;, in der sie wunderbar &#8220;Standardsituationen der Technologiekritik&#8221; über Jahrhunderte beschreibt &#8211; bis hin zur teilweise absurden Internetkritik Außerdem, hochinteressant: Christian Jakubetz über Michael Wagner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte auf einem elend langen Flug viel Zeit zum Schmökern. Einiges gebe ich flink mal als Lesebefehl weiter:</p>
<p>Überragend:</p>
<ul>
<li>Kathrin Passigs &#8220;Internetkolumne&#8221; in &#8220;<strong>Merkur &#8211; deutsche Zeitschrift für europäisches Denken</strong>&#8220;, in der sie wunderbar &#8220;<a title="Katrin Passig in MERKUR" href="http://www.online-merkur.de/seiten/lp200912adz.htm" target="_blank">Standardsituationen der Technologiekritik</a>&#8221; über Jahrhunderte beschreibt &#8211; bis hin zur teilweise absurden Internetkritik</li>
</ul>
<p>Außerdem, hochinteressant:</p>
<ul>
<li>Christian Jakubetz über Michael Wagner aus Fürstenstein, der mit seiner Lokalfußballseite der Passauer Neuen Presse große Sorgen bereitet: &#8220;<a title="Christian Jakubetz Blog" href="http://www.blog-cj.de/blog/?p=2683" target="_blank">Wie ein 20jähriger einen Verlag demontiert</a>&#8220;, diese Überschrift ist vielleicht übertrieben &#8211; das Beispiel aber wird sicher Schule machen. Die Fußballseite Michael Wagners: <a href="http://www.fussball-passau.de">www.fussball-passau.de</a></li>
<li>In diesem Zusammenhang weise ich unbedingt (etwas zu spät, aber irgendwo hier wurde bereits verlinkt) auf den Beitrag von Jürgen Kalwa auf <strong>Carta</strong> hin: &#8220;<a title="Carta.info" href="http://carta.info/16739/stat-monkey-journalismus-computer-automatisierung/" target="_blank">Journalismus: Jetzt auch aus Textbausteinen vom Kollegen Automat</a>&#8220;</li>
<li>&#8220;Journalismus&#8221; geht <strike>künftig</strike> auch so, Meedia: &#8220;<a title="Meedia" href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/plan-von-aol-chef--roboter-steu%20ern-redakteure_100024908.html" target="_blank">AOL: Roboter sollen Redakteure steuern</a>&#8220; </li>
</ul>
<p>Nachtrag, sehe ich jetzt erst:</p>
<ul>
<li>Sportgespräch im <strong>Deutschlandfunk</strong> zum Thema: &#8220;Sportlobbyisten oder Volksvertreter? Die Gratwanderung des neuen Sportausschusses im kritischen Umgang mit den Sportorganisationen&#8221;. Astrid Rawohl und Jessica Sturmberg im Gespräch Dagmar Freitag (SPD/DLV/Chefin des BT-Sportausschusses) und Joachim Günther (FDP/stellv. Chef des Ausschusses):</li>
</ul>
<p><a title="Sportgespräch DLF vom 6. Dezember 2009" href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/12/06/dlf_20091206_2330_cf924c3e.mp3" target="_self">:</a></p>
<p>Dagmar Freitag wundert sich u.a. über den Schulterschluss etlicher Vertreter Parlamentariern mit einer mutmaßlichen Doperin. Und Joachim Günther argumentiert, der DOSB, der von seinem Parteifreund Thomas Bach (UDIOCM) geführt wird, habe gerade erst bestätigt, dass Deutschland in der Dopingbekämpfung ganz weit vorn sei :)</p>
<p>Es gibt mehr solcher lustigen aber auch irgendwie erschreckenden Passagen.</p>
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		<title>Was vom Tage übrig bleibt (45): Play the Game, Simon-Dopingstudie, München 2018 &amp; more</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/10/14/was-vom-tage-ubrig-bleibt-45-play-the-game-simon-dopingstudie-munchen-2018-more/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 11:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist (wie immer) einiges liegen geblieben in den vergangenen Wochen. Liegenbleiben als Dauerzustand, wer kommt schon damit nach, alles Lesenswerte zu verlinken. Also, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Gewähr, Lesebefehle: Das Magazin der Play the Game Konferenz 2009 in Coventry ist da &#8211; kostet als gedrucktes Werk 10 Euro und ist online frei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist (wie immer) einiges liegen geblieben in den vergangenen Wochen. Liegenbleiben als Dauerzustand, wer kommt schon damit nach, alles Lesenswerte zu verlinken. Also, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Gewähr, <strong>Lesebefehle</strong>:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-5568" title="frontpage Play the Game magazine 2009" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/frontpage.jpg" alt="" hspace="5" vspace="5" width="215" height="356" align="left" />Das Magazin der <a title="tag: Play the Game" href="http://jensweinreich.de/?cat=12" target="_self">Play the Game</a> Konferenz 2009 in Coventry ist da &#8211; kostet als gedrucktes Werk 10 Euro und ist <a title="Play the Game 2009" href="http://www.uniflip.dk/online-magazines/3/21603/37879/pub/" target="_blank"><strong>online frei erhältlich</strong></a>. (Ohne dass ich damit eine Kostenlos-Debatte anstoßen will.) Es sieht wirklich sehr schön aus, mit Ausnahme des Fotos auf Seite 4 (bitte nicht erschrecken), und der Inhalt ist ohnehin hochwertig.</p>
<p>Zum wiederholten Mal und der Vollständigkeit halber alle Magazine der Konferenzen von <strong>Play the Game</strong>:</p>
<ul>
<li><a title="Play the Game Magazin 2009" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/10/play-the-game-magazin-2009.pdf" target="_blank">Magazin 2009</a> (pdf, 33,4 mb)</li>
<li><a href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/09/ptgmagazine2007.pdf" target="_blank">Magazin 2007</a> (pdf, 1,3 mb)</li>
<li><a href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/09/ptgmagazine2005.pdf" target="_blank">Magazin 2005</a> (pdf, 2,4 mb)</li>
<li><a href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/09/ptgmagazine2002.pdf" target="_blank">Magazin 2002</a> (pdf, 2,7 mb)</li>
<li><a href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2008/09/ptgmagazine2000.pdf" target="_blank">Magazin 2000</a> (pdf, 4,6 mb)</li>
</ul>
<p>Es ist übrigens immer wieder erstaunlich und bizarr, wie aufmerksam die Granden im IOC, in der FIFA, in der FIVB und etlichen anderen Weltverbänden die Machenschaften von Play the Game (und der dort auftretenden Funktionäre und Journalisten) verfolgen. Man könnte auch sagen: Bei der Zielgruppe kommt&#8217;s an &#8211; und das zählt.</p>
<p>Zum Thema <a title="tag: München 2018" href="http://jensweinreich.de/?cat=49" target="_self"><strong>München 2018</strong></a>: Ich habe in den vergangenen Monaten immer mal auf die üblichen ungeklärten/verheimlichten/gern am Steuerzahler vorbeigeschleusten <a title="Finanzierung Olympischer Spiele: &quot;Wir sind ein priviligiertes Völkchen!&quot;" href="http://jensweinreich.de/?p=3771" target="_self">Finanzierungsfragen</a> Olympischer Spiele bzw. traditioneller Finanzierungsprobleme deutscher Olympiabewerbungen hingewiesen. Matthias Kristlbauer legt im <strong>Münchner Merkur </strong>nach, sein Beitrag &#8220;<a title="Münchner Merkur vom 8. Oktober 2009" href="http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/olympia-bewerber-geldnot-487771.html" target="_blank">Olympiabewerber in Geldnot</a>&#8221; wurde von den Nachrichtenagenturen gut aufgegriffen. Verlinkt wurde der Beitrag in den Kommentarspalten bereits, er ist mir wichtig genug, darauf erneut hinzuweisen. Über das Thema &#8211; und die Haltung der Grünen &#8211; wird dieser Tage noch zu reden sein. Heute ist übrigens Bewerbungsschluss beim IOC. Und wie es aussieht, wird meine Prognose &#8220;das geringste Interesse an Winterspielen seit drei Jahrzehnten!&#8221; Wirklichkeit.</p>
<ul>
<li>Blog von <strong>Dieter Janecek</strong>, Landesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen in Bayern: &#8220;<a title="Dieter Janecek Blog" href="http://blog.dieter-janecek.de/2009/10/13/olympische-spiele-2018-sind-kein-gewinn-fur-unsere-region/" target="_blank">Olympische Spiele 2018 sind kein Gewinn für unsere Region</a>&#8220;</li>
</ul>
<p>Darf ich noch einmal meinen Beitrag empfehlen</p>
<ul>
<li>&#8220;<a title="Was das BMI zur Finanzierung der Olympiabewerbung sagt" href="http://jensweinreich.de/?p=2889" target="_self">Was das BMI zur Finanzierung der Olympiabewerbung sagt</a>&#8220;?</li>
</ul>
<p>Ich habe Mitte September bereits über die aus meiner Sicht brisante Studie von Perikles Simon und Heiko Striegel zur Dopingmentalität unter deutschen Nachwuchssportlern berichtet, u.a. in der <strong>Neuen Zürcher Zeitung</strong> &#8221;<a title="NZZ vom 17. September 2009" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/ehrlichkeit_dank_diskretion_1.3582358.html" target="_blank">Ehrlichkeit dank Diskretion</a>&#8220;. Dazu ergänzend:</p>
<ul>
<li>Michael Reinsch in der <strong><span style="color: #000000;">FAZ</span></strong>: &#8220;<a title="FAZ vom 17. September 2009" href="http://www.faz.net/s/RubCBF8402E577F4A618A28E1C67A632537/Doc~EBD8F100A43FE4E289AF69410E8FD567D~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Mehr Doper als gedacht</a>&#8220;</li>
<li>Pressemitteilung der <strong>Universität Mainz</strong> im Informationsdienst Wissenschaft: &#8220;<a title="PM Uni Mainz, Informationsdienst Wissenschaft" href="http://idw-online.de/pages/de/news334225" target="_blank">Doping im deutschen Spitzensport wird massiv unterschätzt &#8211; Prävention im Nachwuchsbereich gefordert</a>&#8220;</li>
<li>Studie der <strong>Universität des Saarlandes</strong> (Eike Emrich, Werner Pitsch, Peter Maats) &#8220;<a title="Studie zur Häufigkeit des Dopings im Leistungssport" href="http://www.uni-saarland.de/fileadmin/user_upload/extranet_uds/campus/forschung/forschungsmagazin/2009/1/Emrich.pdf" target="_blank">Zur Häufigkeit des Dopings im Leistungssport</a>&#8220;</li>
<li>Astrid Rawohl im <strong>Deutschlandfunk</strong> im Interview mit Perikles Simon:</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a title="DLF Interview vom 19. September 2009" href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/09/19/dlf_20090919_1936_c3a4cba0.mp3" target="_self">:</a></p>
<p style="text-align: left;">Ganz erstaunlich und unregelmäßig herausragend finde ich einige journalistische Leistungen auf <strong>ESPN.com</strong> wie diese Geschichte von Mike Fish über</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left;">&#8220;<a title="ESPN.com: The fastest man in the prison yard" href="http://sports.espn.go.com/oly/trackandfield/columns/story?columnist=fish_mike&amp;id=4487014" target="_blank">The fastest man in the prison yard</a>&#8220;,</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">den Häftling No. 56836-083, einer größeren Öffentlichkeit als Tim Montgomery bekannt. Auch dieser Link blieb schon einen knappen Monat liegen, doch die Story an sich ist topaktuell, die von Fish dargebotenen Dokumente aus der BALCO-Affäre sind es allemal.</p>
<p style="text-align: left;">Zum Abschluss noch zwei <strong>FAZ</strong>-Beiträge, in beiden taucht der offenbar neue FAZ-Dopingexperte Klaus Pöttgen auf :), beide wurden in den Kommentaren bereits kommentiert:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left;">Zum einen Evi Simeoni über neue Entwicklungen und neue Gutachten im <a title="tag: Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?cat=1590" target="_self">Fall Pechstein</a>, diesmal mischt sich Rasmus Damsgaard ein, wobei ich Zweifel habe, ob Damsgaard, dessen Vita durchaus Nachfragen verträgt, die Rolle des Unparteiischen steht: &#8220;<a title="FAZ zum Fall Pechstein" href="http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E6D865B374D4A4136815EB05F2802AF07~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Eine Lektion für alle Beteiligten</a>&#8220;. Im Beitrag ist übrigens auch das Schicksal des gewesenen Parteigutachters <a title="tag: Kiesewetter" href="http://jensweinreich.de/?s=kiesewetter" target="_self">Holger Kiesewetter</a> erwähnt.</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">Bevor jemand fragt: Ich glaube nicht, dass ich eine Reise zum CAS kommende Woche finanzieren will. Bin außerdem Anfang der Woche in anderer Mission im Ausland unterwegs.</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left;">Zuletzt Michael Eder in der <strong>FAZ</strong> über Doping im Radsport und die Berichterstattung darüber in der ARD und anderswo, wenn ich es richtig verstehe: &#8220;<a title="FAZ.net vom 12. Oktober 2009" href="http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E200D1E257D4743DA9CA4D28AEB00C424~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"><strong>Präsentation: gewaltig. Beweislage: lausig.</strong></a>&#8221; Über diesen Beitrag wird, s.o., hier längst <a title="Abschlussbericht der Freiburger Dopingkommission" href="http://jensweinreich.de/?p=3826#comment-14918" target="_self">scharf diskutiert</a>.</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">Ich maße mir dazu kein Urteil an, die Sportart &#8220;Raddopingsport&#8221; existiert für mich <a title="Eine Frage des Prinzips" href="http://jensweinreich.de/?p=70" target="_self">kaum noch</a>. Das ausgerechnet die FAZ sich da jetzt so aggressiv gebärdet, scheint mir gewagt und höchst interessant. Am liebsten wäre mir natürlich, die angegriffenen Autoren der ARD, die hier gelegentlich mitlesen, würden sich zu den Vorwürfen äußern. Alles andere wäre old-fashion-Journalismus, Einbahnstraßenjournalismus und Einbahnstraßenkommunikation, der/die mich nicht mehr sonderlich interessiert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was vom Tage übrig bleibt (43): München 2018 wirbt mit hoch dekoriertem Anabolika-Doper</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/09/07/was-vom-tage-ubrig-bleibt-43-munchen-2018-wirbt-mit-anabolika-doper/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 12:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einige Lesebefehle, querbeet: Deutschland hat jetzt einen &#8220;Nationalen Dopingpräventionsplan&#8220;, den der DOSB gemeinsam mit NADA, BMI und Sportministerkonferenz (SMK) verabschiedet hat. Dazu würde mich die Meinung von Professor Gerhard Treutlein interessieren. Habe ich während und kurz nach der Leichtathletik-WM verpasst, zum Thema Kommunikationsherrschaft &#38; more: Oliver Fritsch im Direkten Freistoß: &#8220;Monopol: Wollen Verbände auch Bilder vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Lesebefehle, querbeet:</p>
<ul>
<li>Deutschland hat jetzt einen &#8220;<a title="Nationaler Dopingpräventionsplan" href="http://www.dsj.de/" target="_blank"><strong>Nationalen Dopingpräventionsplan</strong></a>&#8220;, den der <a title="DOSB-PM zum Dopingpräventionsplan" href="http://newsletter.dosb.de/newsletter/newsletter.php?id=1442&amp;html=1" target="_blank">DOSB</a> gemeinsam mit NADA, BMI und Sportministerkonferenz (SMK) verabschiedet hat. Dazu würde mich die Meinung von <a title="tag: Gerhard Treutlein" href="http://jensweinreich.de/?s=treutlein" target="_self">Professor Gerhard</a> <a title="Zentrum für Dopingprävention Heidelberg" href="http://www.contradoping.de/contradoping/" target="_blank">Treutlein</a> interessieren.</li>
</ul>
<p>Habe ich während und kurz nach der <a title="tag: Leichtathletik-WM" href="http://jensweinreich.de/?cat=854" target="_self">Leichtathletik-WM</a> verpasst, zum Thema <strong>Kommunikationsherrschaft</strong> &amp; more:</p>
<ul>
<blockquote>
<li>Oliver Fritsch im <strong>Direkten Freistoß</strong>: &#8220;<a title="Direkter Freistoß vom 22. August 2009" href="http://www.direkter-freistoss.de/2009/08/22/dfb-telekom-obermann-bildrecht-nfv/" target="_self">Monopol: Wollen Verbände auch Bilder vom Amateurfußball verbieten?</a>&#8220;</li>
<li>und &#8220;<a title="Direkter Freistoß: &quot;Datenschützer: Das Sky-Angebot des DFB ist rechtswidrig&quot;" href="http://www.direkter-freistoss.de/2009/08/29/dfb-sky-datenschutz-bussgeld-brin/" target="_blank">Datenschützer: Das Sky-Angebot des DFB ist rechtswidrig</a>&#8220;</li>
<li>sowie das update dazu: &#8220;<a title="Direkter Freistoß: &quot;Datenschützer: Der DFB lässt seine Vereine im Regen stehen&quot;" href="http://www.direkter-freistoss.de/2009/09/05/dfb-sky-datenschutz/" target="_blank">Datenschützer: Der DFB lässt seine Vereine im Regen stehen</a>&#8220;</li>
</blockquote>
</ul>
<p>Ein JAKO-Nachtrag:</p>
<ul>
<li>Jürgen Kalwa auf <strong>Carta</strong>: &#8220;<a title="Carta.info: Jürgen Kalwa, &quot;Meinungsstreit auf dem Niveau eines Duells&quot;" href="http://carta.info/14089/jako-abmahnungen/" target="_blank">Meinungsstreit auf dem Niveau eines Duells</a>&#8220;</li>
</ul>
<p>Weiter im Text:</p>
<ul>
<li>Dominik Sinnreich im Wiener <strong>Kurier</strong> mit einem (seltenen) Interview mit Judo-Weltverbandspräsident und Putin-Freund <a title="tag: Marius Vizer" href="http://jensweinreich.de/?s=vizer" target="_self">Marius Vizer</a>: &#8220;<a title="Kurier vom 1. September 2009" href="http://kurier.at/sport/1934942.php" target="_blank">Der Judo-Präsident liebt den Schatten</a>&#8220;</li>
<li>Der <a title="Chemieblogger vom 3. September 2009" href="http://www.chemieblogger.de/2009/09/03/angriff-von-rechts-aussen-blaschke-ueber-neonazis-bei-lok/" target="_blank">Chemieblogger</a> über das <strong>Zeit-Dossier</strong> von Ronny Blaschke: &#8220;<a title="Dossier Die Zeit" href="http://www.zeit.de/2009/37/DOS-Lok-Leipzig" target="_blank">Angriff von  rechts außen</a>&#8221; <span style="text-decoration: line-through;">(sollte das Dossier online auftauchen, verlinke ich gern)</span></li>
<li>Die <a title="CAS zum Pechstein-Eilantrag" href="http://www.tas-cas.org/en/infogenerales.asp/4-3-3420-1092-4-1-1/5-0-1092-15-1-1/" target="_blank">Entscheidung</a> des Welt-Sportgerichtshofs <strong>CAS</strong> zum Eilantrag von <a title="tag: Der Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?cat=1590" target="_self">Claudia Pechstein</a>. Im Kern geht es darum:</li>
</ul>
<blockquote><p>The Panel found that the Athlete had &#8220;discharged the burden on her of demonstrating that a provisional measure allowing her to practice and train with the DESG and/or a club was necessary to protect her chances to qualify for the Vancouver Winter Olympic Games of 2010, although she had not demonstrated that a full stay of the Appealed Decision was needed to protect her position&#8221;. As a consequence, the leave granted is strictly confined to training and practice sessions and does not allow Claudia Pechstein to take part in any skating competition sanctioned by a sports authority at any level whatsoever, be it international, national or local. </p></blockquote>
<p><strong><a title="tag: München 2018" href="http://jensweinreich.de/?cat=49" target="_self">Münchens Olympiabewerber</a></strong> schießen wieder mal den Vogel ab. Wer bei drei nicht auf einen Baum gehüpft war, wurde flugs zum &#8220;<a title="München 2018" href="http://www.muenchen2018.org/de/muenchen-2018-das-erfolgreiche-botschafter-team-stellt-sich-vor" target="_blank">Sport-Botschafter der Bewerbung</a>&#8221; ernannt. Oh Gott, die Liste ist lang, und sie wird bald noch länger: <span id="more-5144"></span></p>
<ol>
<li>Ronny Ackermann</li>
<li>Peter Angerer</li>
<li>Tobias Angerer</li>
<li>Daniel Arnold </li>
<li>Jochen Behle</li>
<li>Petra Behle</li>
<li>Verena Bentele</li>
<li>Willy Bogner </li>
<li>Timo Boll</li>
<li>Heiner Brand</li>
<li>Martin Braxenthaler</li>
<li>Uschi Disl</li>
<li>Heide Ecker-Rosendahl</li>
<li>Martina Ertl-Renz</li>
<li>Fritz Fischer</li>
<li>Anni Friesinger-Postma</li>
<li>Gerd Gradwohl</li>
<li>Michael Greis</li>
<li>Michael Gursinsky</li>
<li>Georg Hackl</li>
<li>Fabian Hambüchen</li>
<li>Sven Hannawald</li>
<li>Frank Höfle</li>
<li>Wolfgang Hoppe</li>
<li>Anja Huber</li>
<li>Andreas Kapp</li>
<li>Uli Kapp</li>
<li>Dr. Erhard Keller</li>
<li>Udo Kießling</li>
<li>Marika Kilius </li>
<li>Amelie Kober</li>
<li>Silke Kraushaar-Pielach</li>
<li>Erich Kühnhackl</li>
<li>Christoph Langen</li>
<li>Frank Luck</li>
<li>Roland Matthes</li>
<li>Rosi Mittermaier</li>
<li>Ulrike Nasse-Meyfarth</li>
<li>Magdalena Neuner</li>
<li>Christian Neureuther</li>
<li>Felix Neureuther</li>
<li>Christin Priebst</li>
<li>Lars Riedel</li>
<li>Maria Riesch</li>
<li>Frank Rommel</li>
<li>Andrea Rothfuss</li>
<li>Evi Sachenbacher-Stehle</li>
<li>Wolfgang Sacher</li>
<li>Martin Schmitt</li>
<li>Manfred Schnelldorfer</li>
<li>Andrea Schöpp</li>
<li>Michael Teuber</li>
<li>Dieter Thoma</li>
<li>Markus Wasmeier</li>
<li>Jens Weißflog</li>
<li>Kati Wilhelm</li>
<li>Wojtek Czyz</li>
<li>Klaus Wolfermann</li>
<li>Kathrin Wolff</li>
</ol>
<p>Darunter ist also <a title="Kommentar zu Frank Luck" href="http://jensweinreich.de/?p=5144#comment-14068" target="_self">mindestens</a> ein ehemaliger Doper: Der Biathlet <strong>Peter Angerer</strong>, Olympiasieger 1984, war von 1986-1987 wegen <a title="Treutlein/Singler: Doping im Spitzensport, Teil 1" href="The Panel found that the Athlete had “discharged the burden on her of demonstrating that a provisional measure allowing her to practice and train with the DESG and/or a club was necessary to protect her chances to qualify for the Vancouver Winter Olympic Games of 2010, although she had not demonstrated that a full stay of the Appealed Decision was needed to protect her position?. As a consequence, the leave granted is strictly confined to training and practice sessions and does not allow Claudia Pechstein to take part in any skating competition sanctioned by a sports authority at any level whatsoever, be it international, national or local. " target="_blank">Anabolikadopings</a> gesperrt und überraschte im Februar 1993 im Bayerischen Rundfunk mit einer putzigen Argumentation:</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Würde man aber unerlaubte Substanzen zulassen, wären sie für jedermann zugänglich und damit bei Chancengleichheit wieder überflüssig.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>Ich denke mal, die Verpflichtung von Angerer ist ein Teil des Dopingpräventionsplans.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>32</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>JAKO lenkt ein: &#8220;Wir haben überreagiert&#8221;</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/09/03/jako-lenkt-ein-wir-haben-uberreagiert/</link>
		<comments>http://www.jensweinreich.de/2009/09/03/jako-lenkt-ein-wir-haben-uberreagiert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 18:42:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hoppala, nun doch noch eine Reaktion der Firma JAKO im Streit mit dem Blogger Frank &#8220;Trainer&#8221; Baade. &#8220;Wir haben überreagiert&#8221;, sagt der Firmenchef Rudi Sprügel. Zumindest das kann man erst mal so stehen lassen. Hat fast den Anschein, als hätte sich Sprügel, der von seinen Anwälten offensichtlich schlecht beraten war (mein Kommentar, meine Meinung, liebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hoppala, nun doch noch eine Reaktion der Firma JAKO <a title="Was vom Tage übrig bleibt (42): JAKO AG vs. Trainer Baade und der Fluch des rechtsfreien Internets" href="http://jensweinreich.de/?p=5088" target="_self">im Streit mit dem Blogger Frank &#8220;Trainer&#8221; Baade</a>. &#8220;Wir haben überreagiert&#8221;, sagt der Firmenchef Rudi Sprügel. Zumindest das kann man erst mal so stehen lassen. Hat fast den Anschein, als hätte sich Sprügel, der von seinen Anwälten offensichtlich schlecht beraten war <em>(mein Kommentar, meine Meinung, liebe Mediatoren!)</em>, im Internetdingens umgesehen und zum Beispiel <a title="Textberater.com" href="http://www.textberater.com/news/wie-jako-seine-pr-misere-meistern-kann/" target="_blank">diese Tipps</a> gelesen. Demnach müsste JAKO den Trainer Baade morgen nach Mulfingen-Hollenbach einladen und ein Freundschaftsfoto schießen. Und demnächst Blogs aufmachen. Mal sehen.</p>
<p>Ich finde, die Arbeit der für JAKO tätigen <a title="Horn &amp; Kollegen" href="http://www.horn-kollegen.de/" target="_blank">Anwaltskanzlei</a> <a title="Horn &amp; Kollegen" href="http://www.horn-kollegen.de/" target="_blank">mit</a> <a title="Steuerberater Neckarsulm" href="http://www.steuerberater-neckarsulm.com/" target="_blank">den</a> <a title="Horn.biz" href="http://www.horn.biz/" target="_blank">vielen</a> <a title="Steuerfahndung.de" href="http://www.steuerfahndung.de/" target="_blank">Internetauftritten</a> (es gibt noch viel mehr) ist eine Nachbetrachtung wert. Kommt mir merkwürdig vor. Ich finde nicht, dass die Damen und Herren sich so einfach aus der Affäre ziehen dürfen/sollten. Da bleiben noch etliche Fragen, die diese Presseerklärung nicht beantwortet. Vor allem: Es scheint mir keine <a title="Allesaussersport: Wie JAKO anderen Leuten das letzte Trikot auszieht" href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/09/01/wie-jako-anderen-leuten-das-letzte-trikot-auszieht/" target="_blank">der Fragen</a>, die Kai Pahl (<em>dogfood</em>) so schön formuliert hat, geklärt, nicht mal ansatzweise.</p>
<p>Am ärgerlichsten ist dieser Satz aus der Erklärung:</p>
<blockquote><p>Ohne die endgültige Klärung des Sachverhalts unter den Rechtsanwälten abzuwarten, alarmierte Baade daraufhin die Bloggerszene.</p></blockquote>
<p>Baade hat keine Szene alarmiert. Nonsens.</p>
<p>Weiter heißt es:</p>
<blockquote><p>Von den Bloggerseiten fand die Geschichte den Weg in die großen Tageszeitungen.</p></blockquote>
<p>Dahinter steht altes Denken. Ich sage: Der Tsunami, den vor allem <em>dogfood</em> mit seinem fulminanten Text ausgelöst hat, war so mächtig, ohne jede Erwähnung in den herkömmlichen Medien wäre JAKO über kurz zu diesem Schritt gezwungen worden. Es hat die so genannten Qualitätsmedien nicht gebraucht, denn wer hat sich denn zehntausendfach bereits im Internetdingens über JAKOs Vorgehen erbost? JAKOs potenzielle Kunden.</p>
<p>Nachtrag, 21.53 Uhr: Ich sehe gerade, sie schreiben ja selbst: &#8220;die im Internet geführte Auseinandersetzung&#8221;. Eben.</p>
<p>Nun aber, falls der Server von JAKO den Ansturm wieder nicht verkraften sollte, hier der komplette Text der <a title="JAKO AG, PM vom 3. September 2009" href="http://jako.de/jako_site_germany/advantage_jako/presse" target="_blank">Pressemitteilung</a>:</p>
<blockquote><p><em>JAKO zur Auseinandersetzung um JAKO-Logo:</em></p>
<p><strong>„Wir haben überreagiert&#8221;</strong></p>
<p>„Wir haben ganz offensichtlich überreagiert&#8221;, erklärt Rudi Sprügel, Vorstandsvorsitzender der JAKO AG, und schafft damit alle Voraussetzungen, um die vor allem im Internet geführte Auseinandersetzung um sein Unternehmen schnell zu beenden.</p>
<p>Der Sportartikelhersteller aus dem Norden Baden-Württembergs, der vor allem Sportmannschaften in 40 Ländern der Welt sehr erfolgreich mit Trikots, Hosen, Stutzen, Bällen, Trainingsanzügen und Schuhen ausstattet, hatte sich mit dem Blogger Frank Baade auseinandergesetzt. Der Fußballtrainer aus Nordrhein-Westfalen hatte das zum 20jährigen Firmenjubiläum kreierte neue JAKO-Logo mit Worten aus der Fäkalsprache kritisiert. Das ärgerte die Verantwortlichen bei JAKO. Sie beauftragten daher eine Anwaltskanzlei mit dem Ziel, dass Baade diese verunglimpfenden Äußerungen zurücknimmt und aus dem Internet entfernt. Nach Verhandlungen unter den Anwälten war Baade dazu bereit. Er verpflichtete sich per Unterschrift, im Falle einer Zuwiderhandlung zur Zahlung einer Vertragsstrafe. Als nach einigen Wochen Baades überzogene Kritik noch immer im Internet abrufbar war, erhielt Baade erneut Post von den JAKO-Anwälten. Sie waren davon ausgegangen, dass sich der Hobby-Fußballtrainer nicht an die Absprache halten wollte und teilten ihm daher mit, dass bei einer schuldhaften Wiederholung der beanstandeten Aussagen eine erhöhte Vertragsstrafe anfalle. Erst hinterher stellte sich heraus, dass der tschechische Nachrichtenaggregator „Newstin&#8221; den inzwischen von Baade gelöschten Text kopiert hatte und weiterhin verbreitete. Ohne die endgültige Klärung des Sachverhalts unter den Rechtsanwälten abzuwarten, alarmierte Baade daraufhin die Bloggerszene. Von den Bloggerseiten fand die Geschichte den Weg in die großen Tageszeitungen.</p>
<p><strong>„Wir haben uns rein rechtlich überhaupt nichts vorzuwerfen&#8221;, betont Rudi Sprügel, „aber rückblickend betrachtet, wäre es viel besser gewesen, wir hätten mit Herrn Baade persönlich Kontakt aufgenommen und die Sache mit ihm direkt geklärt.&#8221;</strong> Sprügel bedauert, dass sich die „Auseinandersetzung unnötigerweise so aufgeschaukelt hat&#8221;. Es sei unglücklich gewesen, nicht sofort auf die Anfragen von Bloggern und Journalisten zu reagieren: „Wir haben ja schließlich nichts zu verbergen.&#8221; Die Verzögerung einer Antwort hänge unter anderem auch mit der Urlaubszeit und der Abwesenheit wichtiger Entscheidungsträger zusammen.</p>
<p><span id="more-5123"></span>Sprügel kündigt an, er werde den Logo-Kritiker in die Firmenzentrale nach Mulfingen-Hollenbach einladen. Dabei werde man sehr gerne mit ihm über das neue Logo diskutieren und Baade könne sich ein eigenes Bild vom JAKO-Spirit und der Qualität der Produkte machen. <strong>Rudi Sprügel</strong>, der in jungen Jahren selbst in der zweiten deutschen Fußballliga spielte, <strong>will sich dafür einsetzen, dass Baade aus dieser Auseinandersetzung „keine finanziellen Nachteile erwachsen.&#8221;</strong></p>
<p>Sprügel wörtlich: „Ich bin mir sicher, dass beide Seiten aus dieser unerfreulichen Geschichte gelernt haben.&#8221; JAKO sei, so Sprügel, ein „junges mittelständisches Unternehmen, das ehrliche, faire Sportkultur mit Begeisterung lebt.&#8221; Diese Unternehmensphilosophie, die von rund 160 Mitarbeitern mit einem Altersdurchschnitt von 34 Jahren gelebt werde, bringe auch das neue Logo mit der Aussage „JAKO Living Sports&#8221; zum Ausdruck. JAKO konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2008 erneut um zehn Prozent auf 63,8 Millionen Euro steigern. 2008 verkaufte JAKO unter anderem 1,5 Millionen Trikots, 1 Million Trainingsanzüge und eine halbe Million Bälle. Auch 2009 liegt JAKO trotz Wirtschaftskrise auf Wachstumskurs.</p>
<p>JAKO ist Ausstatter von Bundesliga-Mannschaften wie Eintracht Frankfurt, Greuther Fürth, Rot-Weiss-Ahlen, FC Rot-Weiss Erfurt, SSV Jahn Regensburg, Dynamo Dresden sowie von Fußball-Erstligamannschaften in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien. JAKO stattet aber auch bekannte deutsche und internationale Handball-, Basketball- und Volleyballmannschaften komplett aus. Gerade diese Mannschaften wissen die Qualität der JAKO-Produkte, die höchste Ansprüche erfüllt, zu schätzen und vertrauen auf die Kompetenz des JAKO-Teams.</p></blockquote>
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		<title>Was vom Tage übrig bleibt (42): JAKO AG vs. Trainer Baade und der Fluch des rechtsfreien Internets</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 09:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die JAKO AG aus Mulfingen-Hollenbach muss niemand kennen. Der Sportartikelhersteller spielt &#8211; nach Umsatz und Bekanntheitsgrad - in einer unteren Liga, kaum zu vergleichen mit den milliardenschweren Größen der Branche. Doch es ist Vorsicht geboten, womöglich schädigt schon die Erwähnung des Sachverhalts, dass JAKO nicht einmal so viel umsetzt, wie Nike oder Adidas im Werbe- und Sponsoring-Etat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Impressum Webseite Jako AG " href="http://www.jako.de/editoral_departement" target="_blank">JAKO AG</a> aus Mulfingen-Hollenbach muss niemand kennen. Der Sportartikelhersteller spielt &#8211; nach Umsatz und Bekanntheitsgrad - in einer unteren Liga, kaum zu vergleichen mit den milliardenschweren Größen der Branche. Doch es ist Vorsicht geboten, womöglich schädigt schon die Erwähnung des Sachverhalts, dass JAKO nicht einmal so viel umsetzt, wie Nike oder Adidas im Werbe- und Sponsoring-Etat haben, die Geschäfte der Mulfingen-Hollenbacher, die stolz darauf verweisen, &#8220;in über 40 Ländern&#8221; präsent zu sein und mitunter gar in der Bundesliga, momentan etwa bei Eintracht Frankfurt. Um das gleich klarzustellen, es könnte wichtig sein:</p>
<ul>
<li>Niemand hat die Absicht, JAKO zu schädigen. Auch ich nicht. Die Firma ist mir egal, ich stehe zu meiner Schwäche für einen der Marktführer, und der heißt nun mal nicht: JAKO.</li>
</ul>
<p>JAKO und eine seiner Anwälte/innen, oder sollte man besser &#8221;<a title="Rechtsanwälte Horn &amp; Kollegen" href="http://www.horn.biz/rasanguinette" target="_blank">Mediatorin</a>&#8221; sagen?, scheinen nicht zimperlich zu sein. Fußball-Blogger Frank &#8220;Trainer&#8221; Baade, der seit kurzem den <a title="Indirekter Freistoß" href="http://www.indirekter-freistoss.de/" target="_blank">Indirekten Freistoß</a> betreut, hat Mitte April über das neue Logo von JAKO gelästert. Wer sein Blog kennt, weiß, dass <a title="Trainer Baade" href="http://www.trainer-baade.de/" target="_blank">der Trainer</a> den süffisanten Stil bevorzugt, man könnte gar behaupten (hoffentlich ungestraft, mal sehen, was die Anwälte meinen), es handele sich um ein Glossen-Blog. Glosse, nicht Gosse. Satirische und, ja, auch das, polemische Elemente sind diesem Blog keinesfalls fremd, auf diesen Elementen basieren die Beiträge und das Blog des Trainers. Insofern lässt sich denken, dass es nicht unbedingt fein ziseliert zugeht, wenn der Trainer über ein <a title="Design Tagebuch" href="http://www.designtagebuch.de/jako-mit-neuem-logo/" target="_blank">Logo</a> spottet. Den Text, den Frank Baade längst vom Blog entfernt hat, kann ich aus rechtlichen Gründen leider nicht wiederholen. Besonders originell fand ich den Beitrag nicht, der Trainer hatte nicht seinen besten Tag, wer hat den schon täglich, ist aber auch egal, denn es geht hier nicht um Stilkritik. JAKO-Anwältin Sanguinette aus Neckarsulm behauptete, Baades Äußerungen seien &#8220;nicht mehr vom Grundrecht auf Meinungsäußerungsfreiheit gedeckt&#8221;. Es handele sich um &#8220;Schmähkritik&#8221;, es gehe um &#8220;Diffamierung&#8221;. Die Glosse über ein Firmenlogo sei geeignet, &#8220;unsere Mandantin in Ihrem wirtschaftlichen Ruf zu schädigen&#8221;.</p>
<p>Undsoweiterundsofort.</p>
<p>Kostenpunkt der Abmahnung vom Mai: 1085,04 Euro. Nach einigen Schriftwechseln erhöhten sich die Gebühren auf 1940,80 Euro.</p>
<p>Soeben kam noch eine so genannte &#8220;Vertragsstrafe&#8221; von 5100,00 Euro hinzu, weil sich Elemente des im Blog gelöschten Beitrages auf einem (mir bis dahin unbekannten) News-Aggregator gefunden haben sollen.</p>
<p>Macht <strong>7040,80 Euro</strong>. Bisher. Wie bei den Lottozahlen gilt: Angaben ohne Gewähr.</p>
<p>Kai Pahl hat die Geschichte auf allesaussersport ausführlich dokumentiert, mitsamt seiner lobenswerten Versuche, von JAKO und der Frau Anwältin Antworten auf nahe liegende Fragen zu erhalten. Mein <strong>ausdrücklicher Lesebefehl</strong> ergeht an alle Blogger, potenziellen Blogger, werdenden Blogger, Journalisten und an alle anderen Mitmenschen, die überlegen, ob es sich finanziell lohnen könnte, zusammenhängende Worte in dieses Internet-Dingens zu stellen:</p>
<ul>
<li>Kai Pahl auf <strong>allesaussersport</strong>: &#8220;<strong><a title="Allesaussersport vom 1. September 2009" href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/09/01/wie-jako-anderen-leuten-das-letzte-trikot-auszieht/" target="_blank">Wie JAKO anderen Leuten das letzte Trikot auszieht</a></strong>&#8220;</li>
</ul>
<p>Ich denke zunächst mal, JAKO ist nicht das erste und wird nicht das letzte Unternehmen sein, das die Mechanismen dieses rechtsfreien Internetdingens kennenlernt. Ich denke ferner, JAKO wird nicht so echt glücklich über die Reaktionen sein &#8211; es sei denn, man ist darauf aus, seinen <span style="text-decoration: line-through;">Beliebhtheits</span>Bekanntheitsgrad zu steigern.</p>
<p>Als ich mit diesem Beitrag begann, ergab die Stichwortsuche &#8220;<strong><a title="Google Blog Search" href="http://blogsearch.google.de/blogsearch?hl=de&amp;scoring=d&amp;ie=UTF-8&amp;lr=&amp;q=jako+trainer+baade&amp;as_drrb=q&amp;as_qdr=m" target="_self">jako trainer baade</a></strong>&#8221; in von Google indizierten Blogs für heute: <strong>drei</strong> Einträge. Inzwischen sind es <strong>zwölf</strong>, nee: mit meinem gleich <strong>dreizehn</strong>. Und der Tag ist noch jung. Bei Twitter geht es schon munterer los.</p>
<p>Zum Problem so genannter &#8220;<a title="Stefan Niggemeier: Wenn der Abmahner zweimal klingelt" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wenn-der-abmahner-zweimal-klingelt/" target="_blank">Abmahnanwälte</a>&#8221; äußere ich mich <a title="Doppelpack: Abmahngebühren im Fall Pechstein" href="http://jensweinreich.de/?p=4588" target="_self">derzeit</a> mal lieber nicht.</p>
<p>Außer bei Google lässt sich der <a title="Streisand-Effekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt" target="_blank">Streisand-Effekt</a> und die Geschwindigkeit, mit der sich der Unmut über das Vorgehen von JAKO und seiner Anwaltskanzlei verbreitet, natürlich auch bei <a title="Rivva Topstory" href="http://rivva.de/http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/09/01/wie-jako-anderen-leuten-das-letzte-trikot-auszieht/" target="_blank"><strong>Rivva</strong></a> überprüfen &#8211; hier ausgehend von Kai Pahls Beitrag.</p>
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		<title>Was vom Tage übrig bleibt (39): Whistleblower diesseits und jenseits des Teiches</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 08:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einige Lesebefehle. Zunächst Fachliteratur von und mit Volksvertretern des Deutschen Bundestages: Das Protokoll der Sportausschuss-Sitzung (pdf) vom November 2008, als der Grünen-Antrag, die Steuermittel für den Bund Deutscher Radfahrer wenigstens einzufrieren, kollektiv abgeschmettert wurde. Es war eine denkwürdige Sitzung der Sportfamilie. Ebenfalls aus dem Sportausschuss: Fachgespräch zum Thema Gendoping &#8230; &#8230; und Protokoll der 76. Sitzung: Medikamentenmissbrauch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Lesebefehle. Zunächst Fachliteratur von und mit Volksvertretern des Deutschen Bundestages:</p>
<ul>
<li>Das <strong><a title="Protokoll 60. Sitzung Sportausschuss, BDR" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/08/sportausschuss-protokoll-bdr1.pdf" target="_blank">Protokoll</a></strong> der Sportausschuss-Sitzung (pdf) vom November 2008, als der Grünen-Antrag, die Steuermittel für den <a title="Steuermittel für Sondermittel" href="http://jensweinreich.de/?p=1579" target="_self">Bund Deutscher Radfahrer</a> <a title="Das Eigenleben der BMI-Sportabteilung" href="http://jensweinreich.de/?p=1627" target="_self">wenigstens</a> <a title="Notizen vom Sportausschuss (2): Steuermittel für den BDR?" href="http://jensweinreich.de/?p=1383" target="_self">einzufrieren</a>, <a title="Bundesinnenministerium unterstützt den Bund Deutscher Radfahrer" href="http://jensweinreich.de/?p=1556" target="_self">kollektiv</a> <a title="Der Umfaller" href="http://jensweinreich.de/?p=1652" target="_self">abgeschmettert</a> wurde. Es war eine <a title="Die Umfaller: Sport-Lobbyisten im Bundestag" href="http://jensweinreich.de/?p=1694" target="_self">denkwürdige Sitzung</a> der <a title="&quot;We are family&quot;: der kritische Schulterschluss von Politik, Sport und Sportwissenschaft" href="http://jensweinreich.de/?p=4265" target="_self">Sportfamilie</a>.</li>
<li>Ebenfalls aus dem Sportausschuss: Fachgespräch zum Thema <a title="Protokoll Sportausschuss 49. Sitzung" href="http://www.bundestag.de/ausschuesse/a05/anhoerungen/49__Protokoll__Thema_Gendoping_.pdf" target="_blank"><strong>Gendoping</strong></a> &#8230;</li>
<li>&#8230; und Protokoll der <a title="Notizen vom Sportausschuss (10): Doping im Freizeit und Breitensport" href="http://jensweinreich.de/?p=3899" target="_self">76. Sitzung</a>: <a title="Protokoll 76. Sitzung Sportausschuss, BDR" href="http://www.bundestag.de/ausschuesse/a05/anhoerungen/76__Protokoll.pdf" target="_blank">Medikamentenmissbrauch im Freizeit- und Breitensport</a></li>
</ul>
<p>Korruption &amp; more:</p>
<ul>
<li>Das ging ein wenig unter in den vergangenen Tagen (und Wochen zuvor): <a title="EHF Pressemitteilung" href="http://www.eurohandball.com/article/12472" target="_blank">EHF Arbitration Tribunal takes final decision in prominent case</a>. Dazu Andreas Lesch in der <strong>Berliner Zeitung</strong>: &#8220;<a title="BLZ vom 1. August 2009" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0801/sport/0025/index.html" target="_blank">Landschaft voller Mauscheleien &#8211; Die Sperre der Schiedsrichter Frank Lemme und Bernd Ullrich versetzt den Handball in Aufruhr</a>&#8220;</li>
<li>Und dieses Interview hier auf &#8220;<strong>Planet Interview</strong>&#8220;, das ich eben erst entdeckt habe, ausgerechnet mit <a title="Bernd-Uwe Hildebrandt" href="http://jensweinreich.de/?p=88" target="_self">Bernd-Uwe Hildebrandt</a> finde ich dann doch etwas gewagt schräg: &#8220;<a title="Planet Interview" href="http://planet-interview.de/interview-bernd-uwe-hildebrandt-24042009.html#4" target="_blank">Das Potential für Manipulationen ist sehr groß</a>&#8220;</li>
<li>Die pdf-Zeitschrift der Antikorruptionsorganisation <strong>Transparency International</strong> (deutsche Sektion) mit einem <a title="TI, Scheinwerfer 44: Whistleblower" href="http://transparency.de/fileadmin/pdfs/Rundbriefe/Scheinwerfer_44_III_2009_Hinweisgeber.pdf" target="_blank">Themenschwerpunkt Whistleblower</a> (Hinweisgeber)</li>
</ul>
<p>Andere Länder, andere Sportarten, andere Sitten:</p>
<ul>
<li>In Thüringen, in der Tageszeitung <strong>Freies Wort</strong>, <a title="Freies Wort, Interview mit Frank Ullrich" href="http://www.freies-wort.de/sport/sport/thueringensportfw/art2491,1009978" target="_blank">interviewt</a> Thomas Sprafke den Thüringer Helden und von einer <a title="Renaissance der Gänsefüsschen ..." href="http://jensweinreich.de/?p=4365" target="_self">Gänsefüsschen-Kommission</a> des Deutschen Skiverbandes entlasteten Biathlontrainer Frank Ullrich</li>
</ul>
<p>Meine, nun ja, Lieblingspassage:</p>
<blockquote><p><em>Denken Sie jetzt ernsthaft darüber nach, von dem vor einem Jahr angekündigten Rücktritt abzurücken?</em></p>
<p>Der gewaltige Zuspruch hat mich tatsächlich zum Nachdenken animiert. Doch ich will das Thema gar nicht so hoch hängen. Bis zum Ende des Winters möchte ich meine ganze Energie in die Mannschaft stecken. Ich werde nach der Saison gewiss nicht mehr Bundestrainer sein. Es ist aber nun viel wahrscheinlicher, dass ich dem Biathlonsport weiter verbunden bleibe.</p>
<p><em>In welcher Form?</em></p>
<p>Das wird man sehen.</p>
<p><em>Als Funktionär?</em></p>
<p>Möglicherweise.</p>
<p><em>Gab es Anfragen aus anderen Bereichen wie der Politik oder der Wirtschaft?</em></p>
<p>Einige wenige.</p>
<p><em>Die Olympischen Spiele stehen vor der Tür. Wie ist die Saison angelaufen?</em></p>
<p>Planmäßig. (&#8230;)</p></blockquote>
<ul>
<li><a title="Antje und Henner Misersky: &quot;Erst die Medaillen, dann die Moral!&quot;" href="http://jensweinreich.de/?p=3468" target="_self">Henner Misersky</a> hat sich hier im Blog <a title="Kommentar von Henner Misersky zu: Renaissance der Gänsefüsschen ..." href="http://jensweinreich.de/?p=4365#comment-11707" target="_self">einmal mehr</a> in die Diskussion über die Doping- und Stasitrainer eingeschaltet</li>
</ul>
<p>Doping auf der anderen Seite des großen Teiches:</p>
<ul>
<li>Scott M. Reed im <strong><span style="color: #000000;">Orange County Register</span></strong> 25 Jahre nach den Spielen von Los Angeles über die Dopingvertuschungen des USOC: &#8220;<a title="Orange County Register" href="http://www.ocregister.com/articles/usoc-testing-athletes-2515888-positive-drug" target="_blank">Early effort to drug test Olympic athletes kept secret</a>&#8221; - with organizers and athletes alike uncomfortable with testing regimen, officials chose to keep 1984 results confidential</li>
</ul>
<p><em>(Just in case, ich müsste mich wieder gegen Vorwürfe verteidigen, hier würden </em><a title="Vor 25 Jahren: Uwe Hohn &amp; Co. &amp; grünes Licht für Dopingmittel" href="http://jensweinreich.de/?p=4299" target="_self"><em>sonst nur DDR-Doper gewürdigt</em></a><em>: Über die Vertuschungsaktionen in Los Angeles und jenen angeblichen mysteriösen Einbruch im Biltmore-Hotel im Zimmer des IOC-Medizinchefs, bei dem positive Proben verschwanden, habe ich schon vor anderthalb Jahrzehnten geschrieben, u.a. im Buch &#8220;Muskelspiele&#8221; gemeinsam mit Thomas Kistner. Eine Zusammenfassung zur &#8220;</em><a title="BLZ vom 26. April 2003" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/0426/sport/0005/index.html" target="_blank"><em>Achse der Täuscher</em></a><em>&#8220;)</em></p>
<ul>
<li>James Christie in <strong>The Globe and Mail</strong> über Beckie Scott, die zwei Jahre nach den Winterspielen in Salt Lake City, wo sie zunächst &#8220;Dritte&#8221; geworden war, zur Olympiasiegerin aufstieg: &#8221;<a title="The Globe and Mail, 3. August 2009" href="http://www.theglobeandmail.com/sports/beckie-scott/article1239758/" target="_blank">Cross-country skier who captured the country&#8217;s imagination now a mother and advocate for Olympic athletes for the IOC</a>&#8220;</li>
<li>Auf <strong>trackalerts.com</strong> finden sich <a title="trackalerts.com" href="http://www.trackalerts.com/?p=2304" target="_blank">etliche Geschichten</a> zu den jamaikanischen Dopingfällen, einfach mal vorbeischauen</li>
<li>Jürgen Kalwa berichtet in der <strong>American Arena</strong> über die Haltung der Baseball-Gewerkschaft: Für die ist <a title="Jürgen Kalwa, American Arena" href="http://american-arena.blogspot.com/2009/08/baseball-gewerkschaft-veroffentlichung.html" target="_blank">die Veröffentlichung der Namen von Dopern ein Verbrechen</a></li>
</ul>
<p>Schließlich noch etwas Harmloses für Statistik-Freaks (und Liebhaber):</p>
<ul>
<li><a title="www.rsssf.com" href="http://www.rsssf.com/players/prolific.html#gmueller" target="_blank">Die besten Torjäger des Weltfußballs</a> (via <a title="Probek Blog" href="http://www.probek.net" target="_blank">Probek</a> auf Twitter)</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Was vom Tage übrig bleibt (37): Journalismus und Interessenskonflikte, USOC und Chicago 2016</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 07:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um die Debatte über die Causa Hartelt, die ja eine Grundsatzdiskussion über die Aufgabe von (Sport)Journalismus und Interessenskonflikte ist, weiter zu bereichern, empfehle ich diese aktuelle Lektüre: Christian Humborg auf Carta: &#8220;Nebentätigkeiten: Abgeordnete und Journalisten im Vergleich&#8220; Bitte jetzt nicht nur mit dem erwartbaren Argument kommen, es ginge doch nicht zuvorderst um Nebentätigkeiten. Schon klar, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Debatte über die <a title="Doping und die Medien (2): der Fall Hartelt" href="http://jensweinreich.de/?p=4293" target="_self">Causa Hartelt</a>, die ja eine Grundsatzdiskussion über die Aufgabe von (Sport)Journalismus und Interessenskonflikte ist, weiter zu bereichern, empfehle ich diese aktuelle Lektüre:</p>
<ul>
<li>Christian Humborg auf <strong>Carta</strong>: &#8220;<a title="Carta vom 16. Juli 2009" href="http://carta.info/11689/nebentaetigkeiten-abgeordnete-und-journalisten-im-vergleich/" target="_self">Nebentätigkeiten: Abgeordnete und Journalisten im Vergleich</a>&#8220;</li>
</ul>
<p>Bitte jetzt nicht nur mit dem erwartbaren Argument kommen, es ginge doch nicht zuvorderst um Nebentätigkeiten. Schon klar, aber auch das. Vielmehr bitte mal diese Sätze von Christian Humborg, Geschäftsführer von Transparency International Deutschland, durchdenken, es lohnt sich:</p>
<blockquote><p>Wer Journalisten mit anderen Berufsgruppen vergleichen will, sollte sie lieber mit Beamten als mit Abgeordneten vergleichen, zumindest diejenigen, die bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten beschäftigt sind. Denn diese seien als sogenannte „Amtsträger&#8221; anzusehen, da ihr Arbeitgeber zu den „sonstigen Stellen der öffentlichen Verwaltung&#8221; zählen würde, urteilte das Landgericht Frankfurt am Main in der <a title="Die Barrieren des Jürgen Emig" href="http://jensweinreich.de/?p=1156" target="_self">Causa Emig</a> &#8211; allerdings ist das Urteil in Revision.</p></blockquote>
<p>Tatsächlich, sind Journalisten Amtsträger? Ich kann Humborgs Argumentation durchaus nachvollziehen. Und auch dies:</p>
<blockquote><p>Der Dienstherr der öffentlich-rechtlich beschäftigten Journalisten ist dafür verantwortlich, dass relevante Interessenkonflikte erst gar nicht entstehen.</p></blockquote>
<p>Zum Thema eines US Olympic TV Network: Die Überlegungen des USOC verärgern nicht nur <a title="Dick Ebersol: Olympias Milliardenmann" href="http://jensweinreich.de/?p=3411" target="_self">Dick Ebersols NBC</a>, sondern gefährden die Olympiachancen Chicagos. Die Pläne werden in den USA schon zwei Wochen heißt diskutiert. Ich hätte längst drauf eingehen wollen, habe nun aber doch gewartet, bis Jürgen Kalwa sich gewohnt routiniert zu Wort meldet :)</p>
<ul>
<li>Jürgen Kalwa in der <strong>American Arena</strong> (&#8220;<a title="American Arena: Chicago das Opfer der Kabale?" href="http://american-arena.blogspot.com/2009/07/chicago-das-opfer-der-kabale.html" target="_self">Chicago das Opfer der Kabale?</a>&#8220;) und im <strong>Deutschlandfunk</strong>: &#8220;<a title="DLF vom 18. Juli 2009: Störung im Programm" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1001685/" target="_blank">Störung im Programm</a>&#8220;</li>
<li>Alan Abrahamson (ein Angestellter von <strong>NBC Universal</strong>) mit den Beiträgen &#8220;<a title="On a USOC TV network: many questions, few answers" rel="bookmark" href="http://wcsnblogs.com/olympics/alanabrahamson/alanabrahamson/2009/07/08/on-a-usoc-tv-network-many-questions-few-answers/" target="_self">On a USOC TV network: many questions, few answers</a>&#8221; und &#8220;<a title="Alan Abrahamson: USOC TV network - the IOC responds" href="http://wcsnblogs.com/olympics/alanabrahamson/alanabrahamson/2009/07/09/usoc-tv-network-the-ioc-responds/" target="_self">USOC TV network &#8211; the IOC responds</a>&#8220;</li>
<li>Phil Hersh (<strong>Chicago Tribune</strong>) präsentiert den Beschwerdebrief des IOC-Marketingdirektors Timo Lumme auf seinem Blog <strong>Globetrotting</strong>:</li>
</ul>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4316" title="IOC Brief an USOC vom 7. Juli 2009" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/ioc-letter-to-usoc.jpg" alt="" width="500" height="706" /></p>
<ul>
<li>Phil Hersh schreibt in der Tribune u.a. &#8220;<a title="Chicago Tribune vom 12. Juli 2009" href="http://www.chicagotribune.com/sports/olympics/chi-12-usoc-ioc-nbc-jul12,0,3349496.story" target="_blank">NBC sports chief believes USOC hurting Chicago&#8217;s bid for 2016 Olympics</a>&#8221; und in seinem Blog: &#8221;<a title="Globetrotting vom 9. Juli 2009" href="http://newsblogs.chicagotribune.com/sports_globetrotting/2009/07/the-inside-stuff-ioc-letter-on-us-olympic-network-dispute.html" target="_self">The inside stuff: IOC letter on U. S. Olympic Network dispute</a>&#8220;, &#8220;<a title="Globetrotting vom 9. Juli 2009" href="http://newsblogs.chicagotribune.com/sports_globetrotting/2009/07/usoc-words-actions-attitude-doing-chicago-olympic-bid-no-favors.html" target="_self">USOC words, actions, attitude doing Chicago Olympic bid no favors</a>&#8221; und &#8220;<a title="Globetrotting vom 15. Juli 2009" href="http://newsblogs.chicagotribune.com/sports_globetrotting/2009/07/by-philip-hershwant-to-know-why-the-international-olympic-committee-is-backing-nbc-in-its-dispute-with-the-us-olympic-commi.html" target="_self">Numbers game: IOC would be taxed without NBC revenues</a>&#8220;.</li>
</ul>
<p>Und wenn ich schon mal dabei bin: Einen anderen Blogbeitrag von Phil Hersh hatte ich längst mal verlinken wollen. Sein Email-Wechsel mit dem ehemaligen UCI-Präsidenten <a title="tag: Verbruggen" href="http://jensweinreich.de/?s=verbruggen" target="_self">Hein Verbruggen</a> zum lang währenden Streit um den <a title="Was vom Tage übrig bleibt (27)" href="http://jensweinreich.de/?p=3376" target="_self">USOC-Anteil am olympischen Marketing</a> ist eine Erwähnung wert. Es zeigt, wie Blogs Journalismus bereichern. Oder anders gesagt: <strong>Ich finde, das ist Journalismus auf der Höhe der Zeit.</strong> Aus Deutschland sind mir derartige Beispiele (in diesem Fachbereich) nicht bekannt. </p>
<ul>
<li>Lesebefehl: &#8220;<a title="Globetrotting vom 8. Juli 2009" href="http://newsblogs.chicagotribune.com/sports_globetrotting/2009/07/by-philip-hersh-over-the-past-several-months-i-have-written-several-blogs-about-the-ongoing-revenue-sharing-dispute-between.html" target="_self">Verbruggen on IOC-USOC money flap: Never a serious proposition from USOC</a>&#8220;</li>
</ul>
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		<title>Was vom Tage übrig bleibt (34)</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/06/30/was-vom-tage-ubrig-bleibt-34/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 11:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mal wieder einige Lesebefehle: Zum Unfalltod von Wolfgang Jost in Südafrika: Nachruf von Markus Hesselmann in der Zeitung Der Tagesspiegel: Mit Gefühl für den Sport Jürgen Kalwa in der American Arena: Die Agentur und der Unfalltod eines deutschen Journalisten Kai Pahl mit einigen Links auf allesaussersport Außerdem, eine Grundsatzfrage: Probek ruft zu einem Sportblogger-Netzwerk auf. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder einige Lesebefehle:</p>
<div>Zum Unfalltod von <strong>Wolfgang Jost</strong> in Südafrika:</div>
<ul>
<li>Nachruf von Markus Hesselmann in der Zeitung Der Tagesspiegel: <a title="Tagesspiegel vom 30. Juni 2009" href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Wolfgang-Jost;art272,2835800" target="_blank">Mit Gefühl für den Sport</a></li>
<li>Jürgen Kalwa in der American Arena: <a title="American Arena vom 29. Juni 2009" href="http://american-arena.blogspot.com/2009/06/vor-ein-paar-tagen-kam-aus-sudafrika.html" target="_self">Die Agentur und der Unfalltod eines deutschen Journalisten</a></li>
<li>Kai Pahl mit einigen Links auf <a title="aas: Screensport am Dienstag" href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/06/30/screensport-am-dienstag-113/" target="_self">allesaussersport</a></li>
</ul>
<p>Außerdem, eine <strong>Grundsatzfrage</strong>:</p>
<ul>
<li>Probek ruft zu einem <a title="Sportblogger-Netzwerk" href="http://sportblogger.mixxt.de/" target="_blank"><strong>Sportblogger-Netzwerk</strong></a> auf. Hintergrund ist u.a. diese sehr interessante Diskussion &#8211; <a title="probek.net: Warum Blogger eine Interessenvertretung brauchen" href="http://www.probek.net/2009/04/04/warum-blogger-eine-interessenvertretung-brauchen/#comment-3135" target="_blank">Warum Blogger eine Interessenvertretung brauchen</a> -, die sich auch am Fall DFB ./. Weinreich entwickelte.</li>
</ul>
<p>Ich denke, hier müssen einige Dinge geklärt werden, zum Beispiel die Frage, wie professionell Blogger arbeiten müssen/sollen/dürfen/können. Ich habe mich Anfang April nicht an der Diskussion beteiligt (obwohl ich schon ad hoc einen langen Kommentar geschrieben aber wieder verworfen hatte, um &#8211; Achtung! &#8211; mich nicht in einen Streit zu verwickeln), weil ich das Gefühl hatte, einige der Blogger wollen gar keine Regeln befolgen, die sich letztlich an journalistischen Kodizes orientieren müssten. Dies schreibe ich wohl wissend, dass diese Kodizes &#8211; etwa der <a title="Pressekodex" href="http://www.presserat.info/pressekodex.0.html" target="_blank">Pressekodex</a> des Deutschen Presserats oder der <a title="Medienkodex nr" href="http://www.netzwerkrecherche.de/docs/nr-medienkodex.pdf" target="_blank">Medienkodex</a> des Netzwerks Recherche &#8211; von Journalisten und Medien ständig verletzt werden. Für Blogger, auch wenn sie keine Journalisten sein wollen, kann aber meines Erachtens dennoch nichts anderes gelten; Pressegesetze gelten ohnehin für sie.</p>
<p><span id="more-4053"></span>Noch einmal: Ich empfehle ausdrücklich die Lektüre der Diskussion bei Probek. Im Grunde tendiere ich zur dort ausführlich dargelegten Grundhaltung von Kai Pahl alias Dogfood. Ich glaube eher nicht an eine Bloggergewerkschaft. Egal, wie man das Kindlein nennt. Andererseits: Ich sympathisiere damit genauso wie mit der neuen Journalisten-Gemeinschaft <a title="Webseite Freischreiber.de" href="http://www.freischreiber.de" target="_blank">Freischreiber</a>. Eine Institution an sich, wie auch immer das Kindlein heißt, rettet natürlich niemanden. Und noch einmal andererseits: Ich bin ich überzeugt, dass in einer gesunden Vernetzung eine große Kraft liegt und habe in der DFB-Sache ja eine Solidaritätswelle erfahren dürfen, die ich anderen ebenfalls wünsche. Die Abrechnung der Spenden erfolgt übrigens in Kürze, nach drei Monaten liegen mir (fast) alle Details vor.</p>
<p>Themenwechsel, ein Gemischtwarenladen:</p>
<ul>
<li>Die Interviews von Jens Peters auf <strong>catenaccio.de</strong> finde ich sehr lesenswert, die Diskussionen darüber ebenfalls. Hier treffen sich Blogger- und Journalistenwelten, wer es liest, versteht die Probleme und teils unterschiedlichen Herangehensweisen etwas besser; aber auch die Forderungen, die Blogger zurecht an professionelle Journalisten stellen. Interviews gibt es mit <a title="catenaccio: Interview mit Frank Lußem" href="http://catenaccio.de/?p=3016" target="_blank">Frank Lußem</a> (kicker), <a title="catenaccio: Interview mit Ronald Reng" href="http://catenaccio.de/?p=3664" target="_blank">Ronald Reng</a> (freelance), <a title="catenaccio: Interview mit Birgit Schönau" href="http://catenaccio.de/?p=3335" target="_blank">Birgit Schönau</a> (SZ/Zeit) und <a title="catenaccio: Interview mit Alois Gstöttner" href="http://catenaccio.de/?p=3610" target="_blank">Alois Gstöttner</a> (Null acht &#8211; Magazin für Rasenpflege).</li>
<li>Hendrik Maaßen im <strong>Göttinger Tageblatt</strong> im Gespräch mit Sylvia Schenk, Vorsitzende von TI Deutschland über Korruption im Sport: <a title="Göttinger Tageblatt: Interview mit Sylvia Schenk" href="http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Sport/Regionaler-Sport/Null-Toleranz-verlangt-eine-eindeutige-Haltung" target="_blank">&#8220;Null Toleranz verlangt eine eindeutige Haltung&#8221;</a> </li>
</ul>
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		<item>
		<title>Was vom Tage übrig bleibt (21): der Dopingkontrollfall Hoffenheim</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/02/25/was-vom-tage-ubrig-bleibt-21-der-dopingkontrollfall-hoffenheim/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 14:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um den Blick mal über Sinsheim hinaus zu weiten. Hat doch Uefa-Präsident Michael Platini kürzlich einen Urlaub von Dopingtests gefordert, hat doch Fifa-Medizinchef und Exekutivmitglied Michel D&#8217;Hooghe das Whereabout-System mit der Inquisition verglichen. Ach Gottchen, ob er weiß, wovon er redet? Jedenfalls, Wada-Präsident John Fahey sagte gestern auf dem alljährlichen Medien-Symposium im Olympischen Museum zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um den Blick mal über Sinsheim hinaus zu weiten. Hat doch Uefa-Präsident Michael Platini kürzlich einen Urlaub von Dopingtests gefordert, hat doch Fifa-Medizinchef und Exekutivmitglied Michel D&#8217;Hooghe das Whereabout-System mit der Inquisition verglichen. <span style="text-decoration: line-through;">Ach Gottchen, ob er weiß, wovon er redet?</span> Jedenfalls, Wada-Präsident John Fahey sagte gestern auf dem <a href="http://jensweinreich.de/?p=146" target="_self">alljährlichen Medien-Symposium</a> im Olympischen Museum zu Lausanne:</p>
<blockquote><p>&#8220;You cannot have a time when you are clean and a time when you are not. It has to be a case of clean the whole time. If we want to have an effective test, you&#8217;ve got to have the ability to test anybody at any time.&#8221; <!-- E SF --></p>
<p>&#8220;I cannot see how you can say you only have to comply by the code for a particular period of the year and it&#8217;s a free-kick in a certain period called holidays,&#8221;</p></blockquote>
<p>Recht hat er: <a href="http://news.bbc.co.uk/sport1/hi/front_page/7907742.stm" target="_blank">&#8220;Wada steps up fight with football&#8221;</a>. Es geht ums Prinzip. Im Großen wie im Kleinen. Wobei man trefflich darüber streiten könnte, ob die TSG Hoffenheim noch zu den Kleinen zählt. Soweit ich es überschaue, finden sich die besten Zusammenfassungen in diesen Blogs:</p>
<ul>
<li><strong>Catenaccio</strong>: <a href="http://catenaccio.de/?p=2339" target="_blank">Chronologie des Hoffenheimer Dopingproben-Falls</a> (inkl. zahlreicher Links zu Printmedien)</li>
</ul>
<p>Und natürlich beim hartnäckigen Kai Pahl (hartnäckiger jedenfalls als manche Dopingkontrolleure im Fußball) auf <strong>allesaussersport</strong>, der auch sämtliche Paragrafen aus den Dopingregelwerken und dem jüngsten Cas-Urteil zitiert. Das findet man nirgendwo sonst so geballt. Recht muntere Diskussionen dort:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/02/24/hoffenheims-hintertur-1051-vs-1052/" target="_blank">Hoffenheims Hintertür: 10.5.1 vs 10.5.2</a></li>
<li><a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/02/23/screensport-am-montag-109/" target="_blank">Screensport am Montag</a></li>
<li><a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/02/22/es-waren-nur-10-minuten-verspatung/" target="_blank">Es waren nur zehn Minuten Verspätung</a></li>
</ul>
<p>Ich bin ziemlich erschrocken, dass im Jahr 2009 nach Christus noch immer Menschen behaupten, Doping im Fußball würde nichts bringen. Derartiger Unsinn müsste eigentlich, sorry, verboten werden. Das Fußballbusiness, trotz Credit Crunch noch milliardenschwer, hat selbstverständlich ein Dopingproblem. Fußball ist nun einmal ein Sport, der auf athletischen Grundlagen basiert. Hier kann wunderbar mit harten Drogen wie Steroiden und Blutdopingmitteln (Juventus) nachgeholfen werden, nicht nur im Aufbautraining bei/nach Verletzungen.</p>
<ul>
<li>schon mal verlinkt: Dossier <a href="http://www.welt-hertha-linke.de/doping-im-fussball-ein-dossier.html" target="_blank">&#8220;Doping im Fußball&#8221;</a> auf <strong>Welt Hertha Linke</strong></li>
</ul>
<p>Die Zahl der Wettkampfkontrollen können wir in der Betrachtung getrost ignorieren, Wettkampfkontrollen sind nicht so spannend (es sei denn, Spieler verspäten sich, wie im aktuellen Fall) und weitestgehend Folklore. Out of competition Tests sind entscheidend und durchaus wirksam, wenn sie mit kriminalistischem Geschick geplant und durchgeführt werden &#8211; und noch dazu Fortschritte in Analyseverfahren genutzt werden (Mühlegg 2002, Cera 2008, u. a.). Die Zahlen zu Trainingskontrollen im deutschen Fußball beruhen auf Selbstauskünften des DFB. Dass diese Art der Selbstauskünfte einen Problembereich der deutschen Sportpolitik darstellen, wurde hier im Blog mehrfach diskutiert, zum Beispiel in den <a href="http://jensweinreich.de/?p=2366" target="_self">Sportausschuss-Notizen</a>:</p>
<ul>
<li>2006: 87 Trainingskontrollen</li>
<li>2007: 146 Trainingskontrollen &#8211; dazu das <a href="http://jensweinreich.de/?p=2342" target="_self">Exklusivdokument</a></li>
<li>2008: 498 Trainingskontrollen</li>
</ul>
<p><span id="more-3069"></span>Ob und wie unangekündigt/überraschend diese Kontrollen wirklich waren, entzieht sich öffentlicher Kontrolle. Dazu gibt es keine Originaldokumente, obgleich das doch transparent laufen sollte. Die Anzahl der Trainingskontrollen im deutschen Fußball, die laut DFB-Vizepräsident Koch zu <a href="http://www.dfb.de/index.php?id=500014&amp;no_cache=1&amp;tx_dfbnews_pi1[showUid]=17029&amp;tx_dfbnews_pi1[sword]=doping&amp;cHash=6d7d54893b" target="_blank">&#8220;einem hohen Doping-Kontroll-Ergebnis führt&#8221;</a>, sollte man nüchtern in Relation zur Anzahl der Ligen, Mannschaften und Profis/Aktiven bringen, die vom Kontrollsystem erfasst werden. Bei knapp 500 behaupteten Tests für weit mehr als 1.000 SpielerInnen: Die Gefahr, dass jemand kontrolliert wird, ist nicht gerade gefährlich hoch. Vielleicht mag mal jemand ausrechnen, wie viele SpielerInnen das exakt betrifft in 1. und 2. Bundesliga (Männer, Frauen), dritter Liga und im Juniorenbereich.<!-- =========== ENDE Kommentar =========== --><!-- bbmark =========== START Kommentar =========== --></p>
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		</item>
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		<title>Was vom Tage übrig bleibt (17): &#8220;Right to play&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 09:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einige Lesebefehle: Das IOC schließt Right to Play, die von Johann Olav Koss (der selbst mal vier Jahre IOC-Mitglied war) initiierte humanitäre Sportler-Organisation (Vorläufer: Olympic Aid) von den Olympischen Spielen aus. Carlos Hanimann berichtet in der Schweizer Wochenzeitung, dass der ISL-Prozess in die nächste Runde geht: &#8220;Bar und ohne Quittung&#8221;. Oh ja, The Credit Crunch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Lesebefehle:</p>
<ul>
<li>Das IOC schließt <a href="http://www.righttoplay.com/site/PageServer" target="_blank"><strong>Right to Play</strong></a>, die von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Olav_Koss" target="_blank">Johann Olav Koss</a> (der selbst mal vier Jahre IOC-Mitglied war) initiierte humanitäre Sportler-Organisation (Vorläufer: Olympic Aid) <a href="http://www.google.com/hostednews/canadianpress/article/ALeqM5jHWFm7caW2qVbq9Cfea38-L9nu8g" target="_blank">von den Olympischen Spielen aus</a>.</li>
<li>Carlos Hanimann berichtet in der Schweizer <strong>Wochenzeitung</strong>, dass der ISL-Prozess in die nächste Runde geht: <a href="http://www.woz.ch/artikel/inhalt/2009/nr04/Schweiz/17395.html" target="_blank">&#8220;Bar und ohne Quittung&#8221;</a>.</li>
<li>Oh ja, The Credit Crunch, das wird noch lustig: <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/sport/olympics/london_2012/article5565216.ece" target="_blank">London Olympics gets £461m bail-out as private investment disappears</a> (Ashling O&#8217;Connor in <strong>The Times</strong>), <a href="http://www.canada.com/vancouvercourier/news/story.html?id=13d92957-859e-42a4-82e3-0d3fcb243665" target="_blank">Taxpayers safe from village bill?</a> (Mike Howell, <strong>Vancouver Courier</strong>), <a href="http://www.vancouversun.com/Sports/cost+Games/1207884/story.html" target="_blank">The cost of the Games</a> (Bruce Constantineau, <strong>Vancouver Sun</strong>) und einiges mehr: Karolos Grohmann, <strong>Reuters</strong>: <a href="http://www.guardian.co.uk/sport/feedarticle/8297515" target="_blank">Credit crunch attacks Games on many fronts</a>. Ich melde mich die Tage dazu auch mal wieder mit eigenem Zeug zu Wort.</li>
<li>Ein neuer <a href="http://cijournalism.wordpress.com/" target="_blank">Blog</a> des <strong>Centre for Investigative Journalism</strong> (<a href="http://tcij.org/" target="_blank">CIJ</a>).</li>
</ul>
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		<title>Medwedjew bloggt zu Sotschi: Alles wird gut</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 12:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch hübsch, der sportliche Neujahrsgruß von Dmitri Medwedjew auf seinem Kreml-Videoblog. Sotschi 2014? Alles wird gut. Aber schwer. Medwedjew war ja in den Ferien gerade wieder Ski fahren mit Wladimir Putin und Olympiaminister Dmitri Kosak in Krasnaja Poljana. Die Sotschi-Passage verschriftet: As you know, in 2014 the Winter Olympics will take place in our country. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch hübsch, der sportliche Neujahrsgruß von Dmitri Medwedjew auf seinem Kreml-<a href="http://www.kremlin.ru/eng/vappears/2009/01/12/1041_type207221_211583.shtml" target="_blank">Videoblog</a>. <strong>Sotschi 2014</strong>? Alles wird gut. Aber schwer. Medwedjew war ja in den Ferien gerade wieder <a href="http://de.eurosport.yahoo.com/03012009/71/bild/russian-president-dmitry-medvedev-right-prime-minister-vladimir-putin-left.html" target="_blank">Ski</a> fahren mit <a href="http://jensweinreich.de/?p=127" target="_self">Wladimir Putin</a> und <a href="http://jensweinreich.de/?p=1344" target="_self">Olympiaminister Dmitri Kosak</a> in Krasnaja Poljana.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="396" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="id" value="flvplayer" /><param name="align" value="middle" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="devicefont" value="true" /><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="src" value="http://www.kremlin.ru/flvplayer_kremlin.swf?file=http://media.kremlin.ru/2009_01_11_01e.flv&amp;image=http://www.kremlin.ru/dyn_images/img211518.jpg&amp;autostart=false" /><embed id="flvplayer" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="396" src="http://www.kremlin.ru/flvplayer_kremlin.swf?file=http://media.kremlin.ru/2009_01_11_01e.flv&amp;image=http://www.kremlin.ru/dyn_images/img211518.jpg&amp;autostart=false" bgcolor="#000000" devicefont="true" wmode="transparent" quality="high" allowscriptaccess="always" align="middle"></embed></object></p>
<p>Die Sotschi-Passage verschriftet:<span id="more-2519"></span></p>
<blockquote><p>As you know, in 2014 the Winter Olympics will take place in our country. Now preparations have swung into full gear, as they say. We are constructing new facilities, creating new sports fields and sports venues. And we are doing all this despite the recent financial situation in the world and in our country, a situation which has, of course, deteriorated quite seriously because of the global financial crisis. But I think that is an area where we have no right to pinch pennies. Ultimately, people&#8217;s well-being – what we refer to as the nation&#8217;s health &#8211; depends on this.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Was vom Tage übrig bleibt (16): &#8220;Auferstanden aus Ruinen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 10:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kleines Special zum Fall Werner Goldmann. Die aktuellen Reaktionen der Holzpresse: Kommentar von Reinhard Sogl in der Frankfurter Rundschau: &#8220;Bauernopfer&#8221;. Matti Lieske in der Berliner Zeitung: &#8220;Von Farbtöpfen und Stimmbändern&#8221;. Dazu ein Kommentar von Boris Herrmann: &#8220;Alle für Goldi&#8221;. Frank Bachner in der Zeitung Der Tagesspiegel: &#8220;Hilfe für einen Täter&#8221;. Kommentar von Olaf Bachmann im Kölner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleines Special zum Fall <a href="http://jensweinreich.de/?p=2499" target="_blank">Werner Goldmann</a>. Die aktuellen Reaktionen der Holzpresse:</p>
<ul>
<li>Kommentar von Reinhard Sogl in der <strong>Frankfurter Rundschau</strong>: <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/1659166_Bauernopfer.html" target="_blank">&#8220;Bauernopfer&#8221;</a>.</li>
<li>Matti Lieske in der <strong>Berliner Zeitung</strong>: <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0114/sport/0020/index.html" target="_blank">&#8220;Von Farbtöpfen und Stimmbändern&#8221;</a>. Dazu ein Kommentar von Boris Herrmann: <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0114/sport/0045/index.html" target="_blank">&#8220;Alle für Goldi&#8221;</a>.</li>
<li>Frank Bachner in der Zeitung <strong>Der Tagesspiegel</strong>: <a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/;art272,2704958" target="_blank">&#8220;Hilfe für einen Täter&#8221;</a>.</li>
<li>Kommentar von Olaf Bachmann im <strong>Kölner Stadt-Anzeiger:</strong> <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1231173654737.shtml" target="_blank">&#8220;Operation Goldi&#8221;</a>.</li>
<li>Kommentar von Thomas Kistner in der <strong>Süddeutschen Zeitung</strong>: <a href="http://www.sueddeutsche.de/956385/413/2712323/Aufstand-im-Glashaus.html" target="_blank">&#8220;Aufstand im Glashaus&#8221;</a>.</li>
</ul>
<p>Gestern bereits verlinkt:</p>
<ul>
<li>Kommentar von Jörg Hahn in der <strong>FAZ</strong>: <a href="http://www.faz.net/s/RubCBF8402E577F4A618A28E1C67A632537/Doc~E586D7051A417491E895E22C8FE190D26~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8220;Versagt&#8221;</a>. Ein Beitrag von Michael Reinsch: <a href="http://www.faz.net/s/RubCBF8402E577F4A618A28E1C67A632537/Doc~E6FE7725D77444500A32534C8F9438D53~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8220;Leichtathleten protestieren gegen &#8216;Bauernopferjagd&#8217;&#8221;</a>.</li>
<li>Andreas Rüttenauer in der <strong>taz</strong>: <a href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/taeter-wird-opfer/" target="_blank">&#8220;Täter wird Opfer&#8221;</a>.</li>
</ul>
<p>Ein älterer Blogbeitrag:</p>
<ul>
<li>Josef Bordat auf <strong>Leichte Athletik</strong>: <a href="http://wirnehmensleicht.wordpress.com/2009/01/08/die-langen-schatten-der-ddr-goldmann-verliert-trainerjob/" target="_blank">&#8220;Die langen Schatten der DDR. Goldmann verliert Trainerjob&#8221;</a>.</li>
</ul>
<p>Und ein Lesebefehl &#8211; die zwei Wochen alte zackige Analyse von Jürgen Ahäuser in der <strong>Frankfurter Rundschau</strong>, <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/1652097_Auferstanden-aus-Ruinen.html?sid=9de6acf49c0837e201368066742140c0" target="_blank"><strong>&#8220;Auferstanden aus Ruinen&#8221;</strong></a>, komplett mit freundlicher Genehmigung der FR:</p>
<blockquote><p>Vor einer Woche hat der deutsche Sport mit großem Pomp seine größten Athleten gefeiert. In Baden-Baden standen die Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen und Goldmedaillengewinner Matthias Steiner strahlend im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Zum Ruhm, Sportler des Jahres zu sein, waren die Schwimmerin und der Gewichtheber vor allem durch die Arbeit ihrer Trainer Norbert Warnatzsch und Frank Mantek gekommen. Im Kurhauses badeten beide im Applaus.</p>
<p>Mitgefreut hat sich der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Thomas Bach. Dabei hätte Deutschlands oberster Sportfunktionär eigentlich verschnupft reagieren müssen. Denn wenn es nach der hohen Moral gegangen wäre, die der DOSB vor den Olympischen Spielen plötzlich entdeckt hatte, dann hätte Norbert Warnatzsch in Peking gar nicht dabei sein dürfen &#8211; und die vor ihrem Doppel-Coup noch sehr zerbrechliche Steffen wäre im Wasser-Würfel wohl kaum in der Lage gewesen, den Deutschen Schwimmverband vor dem Untergang zu retten.</p>
<p><span id="more-2508"></span>Die deutschen Leichtathleten waren in der chinesischen Hauptstadt so erfolglos, dass weder DLV-Sportler, noch der eine oder andere Trainer in den Genuss eines bigotten öffentlichen Auftritts kamen. Dennoch ist Werner Goldmann nun der Erste, den die Moralkeule erwischte. Der Trainer von Robert Harting, dem WM-Zweiten im Diskuswurf, wird nach einer Empfehlung der DOSB-Doping-Komission nicht weiter beim DLV beschäftigt.</p>
<p>Unmittelbar vor Peking hatte Goldmanns Ex-Schützling Gerd Jacobs den Coach beschuldigt, ihm Anfang der 80er- Jahre das in der DDR weit verbreitete Anabolikum Oral-Turinabol verabreicht zu haben. Jacobs ist anerkanntes Dopingopfer. Vor fünf Jahren musste er sich einer Herztransplantation unterziehen. Am 21. November hat Jacobs beim DOSB die Anschuldigungen bekräftigt, die Goldmann nun den Job als Bundestrainer kosteten. Gegen die DLV-Trainer Klaus Schneider und Klaus Baarck wird, wie auch gegen Warnatzsch, weiter ermittelt. Am 19. Januar will das DOSB-Präsidium sowohl über die Personalien als auch über die Rückforderung von Reise- und Aufenthaltskosten für Peking beraten.</p>
<p>Auch das Märchen vom trauernden Koloss Matthias Steiner hätte wohl kaum ein Happyend in der Raumfahrtuniversität der Volksrepublik gefunden, falls Steiners Mentor Mantek in Leimen hätte zuschauen müssen. Da aber hätte der Cheftrainer und Sportdirektor des Deutschen Gewichtheberverbandes nach dem scharfrichterlichen DOSB-Beschluss hingehört. Alle Ärzte und Betreuer der Olympiamannschaft mussten vor der Abreise nach China die Ehrenerklärung unterschreiben, nie mit Doping zu tun gehabt zu haben. Gegen Warnatzsch und andere DDR-Schwimmtrainer war 1997 ein Dopingverfahren wegen geringer Schuld eingestellt worden.</p>
<p>Das ZDF hat kurz vor Ende der Spiele den neuen Vorwurf erhoben, der Berliner Trainer sei 1977 an einem Versuch beteiligt gewesen, bei dem auch minderjährigen Athleten verbotene Mittel verabreicht worden seien. Frank Mantek, Bronzemedaillengewinner von Moskau, wird in dem Enthüllungsbuch &#8220;Doping &#8211; Von der Forschung zum Betrug&#8221; von Brigitte Berendonk als Teil des DDR-Staatsplanthemas 14.25 (Einsatz unterstützender Mittel) genannt.</p>
<p>Auf die Frage der FR, ob es fast 20 Jahre nach dem Fall der Mauer nicht ein wenig zu spät sei, um die ja eigentlich schon lange bekannte Dopingvergangenheit des gesamtdeutschen Sports aufzuarbeiten, reagierte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper gestern mit einer Gegenfrage: &#8220;Will man solche Leute denn bei Olympischen Spielen dabei haben?&#8221; Klaus Schneider hatte diese Frage zuvor schon beantwortet: &#8220;Ich war viermal bei Olympia, ohne dass sich jemand daran gestoßen hat. Ich verstehe nicht, warum das jetzt wieder aufkommt.&#8221; Mehr wollte der Kugelstoßbundestrainer wegen der laufenden Ermittlungen nicht sagen.</p>
<p>Sinnigerweise soll der Magdeburger den in Ungnade gefallenen Goldmann kommissarisch vertreten. Nach Auskunft von DLV-Cheftrainer Herbert Czingon trifft Goldmann zwar der Bannstrahl des Verbands, seine Sportler kann er aber weiter betreuen: &#8220;Er hat ja kein Berufsverbot.&#8221; 2009, bei der WM in Berlin, will Goldmann Robert Harting wieder zu einer Medaille führen &#8211; wieder unter dem Beifall der DOSB-Führung? DLV-Präsident Clemens Prokop sagte, der Verband habe keine Wahl gehabt und der DOSB-Empfehlung folgen müssen. Der Amtsrichter räumte aber ein, dass &#8220;versäumt wurde, frühzeitig Kriterien für den Umgang mit belasteten Trainern zu entwickeln&#8221;.</p>
<p>Sinnbild für die Doppelmoral und den verpassten Schnitt ist Schwimm-Ikone Franziska van Almsick. Die Ex-Weltrekordlern hat ihre gesamte Karriere unter Trainern bestritten, die mehr oder weniger tief in das DDR-Staatsdoping verstrickt waren (Dieter Lindemann, Gerd Eßer und Norbert Warnatzsch). Zuletzt stieg sie unter großem öffentlichen Applaus zur stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Sporthilfe auf.</p></blockquote>
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		<title>Was vom Tage übrig bleibt (15)</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 18:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neue Lesebefehle. Zunächst die Nachzügler, die ich beim letzten Mal vergessen oder übersehen hatte: Michael Reinsch in der FAZ mit einer Betrachtung zum Ethos des Sports/der Sportler: &#8220;Der Keim der Sumpfblüten&#8221;. Das Problem dabei: Als ich mich eingelesen hatte in die spannenden Überlegungen, war der Text leider zu Ende. Das Thema hätte die doppelte Länge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Lesebefehle. Zunächst die Nachzügler, die ich beim letzten Mal vergessen oder übersehen hatte:</p>
<ul>
<li>Michael Reinsch in der <strong>FAZ</strong> mit einer Betrachtung zum Ethos des Sports/der Sportler: <a href="http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~EF2A3161C0F404938958AB06DC65EF8FE~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8220;Der Keim der Sumpfblüten&#8221;</a>. Das Problem dabei: Als ich mich eingelesen hatte in die spannenden Überlegungen, war der Text leider zu Ende. Das Thema hätte die doppelte Länge verdient:</li>
</ul>
<blockquote><p>„Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen“, heißt es im Alten Testament. Nicht einmal im Sport kann davon noch generell die Rede sein. Wer in unserer Gesellschaft beackert, bitte schön – anders als in den Hallen des chinesischen Sportapparats, in den Laufgruppen Afrikas und den Krafträumen osteuropäischer Olympiakader –, noch den sprichwörtlichen Ackerboden, auf dem Dornen und Disteln wachsen? Unsere Athleten haben, wie es sich gehört, Kranken- und Arbeitslosenversicherung, verbunden mit Studium, Berufsausbildung und Zahlung in die Rentenkasse. Sie treiben nicht Hunger und Verzweiflung. Sie lockt die Aussicht auf bescheidenen Ruhm und einen Lebensstil, der sie ihre Arbeit in Trainingslagern am Mittelmeer und in den Rocky Mountains tun lässt.</p>
<p>In der ausdifferenzierten Hierarchie des Hochleistungssports trägt diese Stufe der Gesellschaft ihre Vorsilben wie eine hoffnungslose Prognose: Mittelschicht, Mittelmaß. Vielleicht ist Ernüchterung am Platze. Doch das Fehlen von Extremen, der Umstand, dass in einer freien Gesellschaft Athleten weder metaphorisch noch existentiell um ihr Leben kämpfen, ist gewiss auch ein Grund zur Erleichterung.</p></blockquote>
<ul>
<li>Enno Aljets bietet auf <strong>Welt Hertha Linke</strong> ein Dossier zur Berichterstattung über <a href="http://www.welt-hertha-linke.de/doping-im-fussball-ein-dossier.html" target="_blank">Doping im Fußball</a>. Unbedingt pflegen!</li>
</ul>
<p>Und nun aktuellere Texte:<span id="more-2494"></span></p>
<ul>
<li>Frank Bachner liefert in der Berliner Zeitung <strong>Der Tagesspiegel</strong> Fragen und Antworten zum Tode von René Herms: <a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Ren%E9-Herms-Leichtathletik;art272,2704176" target="_blank">&#8220;Ein Tod wird untersucht&#8221;</a>. Die Webseite von <a href="http://www.rene-herms.de/" target="_blank">René Herms</a> mit Gästebuch.</li>
<li>Christof Kneer und Moritz Kielbassa in der <strong>Süddeutschen</strong> im Interview mit Ralf Rangnick: <a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/347/454032/text/" target="_blank">&#8220;Ich bin ein schlechter Verlierer&#8221;</a></li>
<li>Als Ergänzung zu den <a href="http://jensweinreich.de/?p=1106" target="_blank">Geschichten</a> von <a href="http://jensweinreich.de/?p=2438" target="_blank">Erik</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=2451" target="_blank">Eggers</a> über den Handball-Weltverband IHF, Hans Hugentobler in der <strong>NZZ</strong> über <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/die_rache_des_pharaos_1.1673055.html" target="_blank">&#8220;Die Rache des Pharaos&#8221;</a>. Inklusive der <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/die_ihf-skandale_im_zeitraffer_1.1673057.html" target="_blank">&#8220;IHF-Skandale im Zeitraffer&#8221;</a>. <em>(Und damit verspreche ich, das Wort Pharao im Zusammenhang mit Hassan Moustafa einige Monate nicht mehr zu verwenden.)</em></li>
</ul>
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		<title>Was vom Tage übrig bleibt (14)</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 22:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es haben sich einige Lesebefehle angehäuft. Nun dann: Barbara Klimke in der Berliner Zeitung über die Kosten der Londoner Olympiabewerbung, die sich mittlerweile vervierfacht haben: &#8220;Gaudi ohne Goldstaub&#8221; Jürgen Kalwa in der FAZ im Interview mit Lopez Lomong, einem Stammgast hier im Blog: &#8220;Amerika hat mir Licht gegeben&#8221; Kai Pahl auf allesaussersport über den Vorschlag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es haben sich einige Lesebefehle angehäuft. Nun dann:</p>
<ul>
<li>Barbara Klimke in der <strong>Berliner Zeitung</strong> über die Kosten der Londoner Olympiabewerbung, die sich mittlerweile vervierfacht haben: <a href="https://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1229/sport/0010/index.html" target="_blank">&#8220;Gaudi ohne Goldstaub&#8221;</a></li>
<li>Jürgen Kalwa in der <strong>FAZ</strong> im Interview mit Lopez Lomong, <a href="http://jensweinreich.de/?p=250" target="_self">einem</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=256" target="_self">Stammgast</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=463" target="_self">hier</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=634" target="_self">im</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=786" target="_self">Blog</a>: <a href="http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~EAB6F08F0DFB9493FBF2709D9BBCD3166~ATpl~Ecommon~Sspezial.html?rss_aktuell" target="_blank">&#8220;Amerika hat mir Licht gegeben&#8221;</a></li>
<li>Kai Pahl auf <strong>allesaussersport</strong> über den <a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2008/12/31/screensport-am-jahreswechsel/" target="_blank">Vorschlag von Mark Cuban</a>, auf die Zeitungskrise zu reagieren: den Medien eigenen Content zu liefern; über ein <a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2008/12/30/screensport-am-dienstag-wattebausche-fur-die-bundesliga/" target="_blank">Radiointerview mit Reinhard Rauball</a>; über die <a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2008/12/27/zeilensport-khl-%e2%80%93-wie-die-nhl-und-doch-anders/" target="_blank">Kontinental Hockey League</a> (KHL). </li>
<li>Thomas Hahn in der <strong>Süddeutschen Zeitung</strong> über den Niedergang der deutschen Leichtathletik: <a href="http://www.germanroadraces.de/24-0-8158-ein-schimmer-von-traurigkeit-die-deutsche.html" target="_blank">&#8220;Ein Schimmer von Traurigkeit&#8221;</a> <em>(Textverlinkung über einen Umweg)</em>.</li>
<li>Interviews mit IOC-Präsident Jacques Rogge: Ein kleines von Phil Hersh in der <strong>L. A. Times</strong>: <a href="http://www.latimes.com/sports/la-spw-olympics13-2008dec13,0,174717.story" target="_blank">&#8220;Obama&#8217;s backing helps Chicago Olympic bid, Jacques Rogge says&#8221;</a>. Ein großes von Thomas Kistner in der <strong>SZ</strong>: <a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/344/453040/text/" target="_blank">&#8220;Die Kernfrage ist: Traust Du den Leuten?&#8221;</a></li>
<li><span style="text-decoration: line-through;">Michael Reinsch</span> Ralf Meutgens im <strong>FAZ</strong>-Gespräch mit dem Physiologen Horst Pagel: <a href="http://www.faz.net/s/RubCBF8402E577F4A618A28E1C67A632537/Doc~E6B7A98F2EE4F4CC78E70AE9FA6C18A53~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_self">&#8220;Es gibt viele neue Präparate – und sie sind nicht nachweisbar&#8221;</a></li>
<li><strong>Associated Press</strong> zu den <a href="http://jensweinreich.de/?p=2237" target="_self">Finanzen</a> des <a href="http://jensweinreich.de/?p=2394" target="_self">IOC</a>: <a href="http://www.globesports.com/servlet/story/RTGAM.20081220.wspt-ioc-madoff-20/GSStory/GlobeSportsOther/home" target="_blank">&#8220;IOC could lose $5 million in Madoff scandal&#8221;</a></li>
<li>Michael Ostermann auf <strong>ard.de</strong> über deutschen Sportjournalismus im Jahr 2008: <a href="http://sport.ard.de/sp/weitere/news200812/30/sportjournalismus.jsp" target="_blank">&#8220;Auf dem Wege der Besserung&#8221;</a>. Dazu auch ein Interview mit Steffen Simon (<a href="http://sport.ard.de/sp/weitere/news200812/30/interview_simon.jsp" target="_blank">&#8220;Dann gehen wir auf die Barrikaden&#8221;</a>), der die bemerkenswerte Aussage macht:</li>
</ul>
<blockquote>
<div>Boxen ist praktiziertes Unterschichtenfernsehen. Damit erreichen wir in der <acronym title="Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten Deutschlands">ARD</acronym> Zuschauer, die ansonsten mit unserem Programm nie in Kontakt kommen.</div>
</blockquote>
<div> </div>
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		<title>Was vom Tage übrig bleibt (12)</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/11/10/was-vom-tage-ubrig-bleibt-11-in-eigener-sache/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 08:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Lesebefehle, heute ausnahmsweise in eigener Sache, sorry, transparenter geht nicht: Jürgen Kalwa auf American Arena: &#8220;Der gütige Oligarch&#8221; Udo Vetter im Law Blog: &#8220;Wie man sich selbst ins Abseits stellt&#8221; Hal Faber auf Heise online: &#8220;Weil er Journalisten schon mal vorwirft, demagogische Fragen zu stellen, will Zwanziger partout kein Demagoge sein&#8221; Oliver Fritsch auf Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Lesebefehle, heute ausnahmsweise <a href="http://jensweinreich.de/?p=1547" target="_self">in</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=1524" target="_self">eigener</a> <a href="http://jensweinreich.de/?p=1437" target="_self">Sache</a>, sorry, transparenter geht nicht:</p>
<ul>
<li>Jürgen Kalwa auf American Arena: <a href="http://american-arena.blogspot.com/2008/11/der-gtige-oligarch.html" target="_blank">&#8220;Der gütige Oligarch&#8221;</a></li>
<li>Udo Vetter im Law Blog: <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/11/07/wie-man-sich-selbst-ins-abseits-redet/" target="_blank">&#8220;Wie man sich selbst ins Abseits stellt&#8221;</a></li>
<li>Hal Faber auf Heise online: <a href="http://www.heise.de/newsticker/Was-war-Was-wird--/meldung/118610" target="_blank">&#8220;Weil er Journalisten schon mal vorwirft, demagogische Fragen zu stellen, will Zwanziger partout kein Demagoge sein&#8221;</a></li>
<li>Oliver Fritsch auf <a href="http://www.zeit.de/online/2008/46/zwanziger-demagoge" target="_blank">Zeit online</a> und im <a href="http://www.direkter-freistoss.de/2008/11/08/groteske-wende/" target="_blank">Direkten Freistoß</a>: &#8220;Groteske Wendung?&#8221;</li>
<li>Stefan Niggemeier: <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/theo-zwanziger-als-schiessdudenfigur/" target="_blank">&#8220;Theo Zwanziger als Schießdudenfigur&#8221;</a></li>
<li>Oliver Kucharski auf spox.com: <a href="http://www.spox.com/myspox/blogdetail/Nur-ein-Kommentar---,24451.html" target="_blank">&#8220;Nur ein Kommentar&#8230;&#8221;</a></li>
<li>Rüdiger Dittrich im Gießener Anzeiger: <a href="http://giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=4064398&amp;template=d_artikel_import&amp;_adtag=sports&amp;_zeitungstitel=1133842&amp;_dpa=sport" target="_blank">&#8220;Ein wütender Mann des Ausgleichs&#8221;</a></li>
<li>Andreas Klausmann auf <a href="http://www.die-kirsche.com/front_content.php?idcat=48&amp;idart=8059" target="_blank">&#8220;Die Kirsche&#8221;</a>, Magazin für Freunde des Fußballs und seiner Kultur</li>
</ul>
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		<title>Was vom Tage übrig bleibt (10)</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/10/28/was-vom-tage-ubrig-bleibt-10/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 15:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zackzack, einige Lesebefehle: Das Heidelberger Zentrum für Dopingprävention um den Spiritus Rector Gerhard Treutlein hat einen neuen Internet-Auftritt: www.contra-doping.de Schon ein paar Tage alt, dennoch gut und amüsant und passend für diese Rubrik: Johannes Kopp spricht in der taz mit Berend Breitenstein, Präsident von German Natural Bodybuilder, über den Einsatz von Lügendetektoren bei der, nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zackzack, einige Lesebefehle:</p>
<ul>
<li>Das Heidelberger Zentrum für Dopingprävention um den Spiritus Rector Gerhard Treutlein hat einen neuen Internet-Auftritt: <a href="http://www.contra-doping.de" target="_blank">www.contra-doping.de</a></li>
<li>Schon ein paar Tage alt, dennoch gut und amüsant und passend für diese Rubrik: Johannes Kopp spricht in der taz mit Berend Breitenstein, Präsident von German Natural Bodybuilder, über den Einsatz von Lügendetektoren bei der, nun ja, Dopingbekämpfung: <a href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/urintests-reichen-nicht-mehr/" target="_blank">&#8220;Urintests reichen nicht mehr&#8221;</a>.</li>
<li>In der Frankfurter Rundschau erörtert Frank Hellmann einige interessante Fragen nach dem Marathon-Sieg des angeblich 20 Jahre alten Kenianers Kiprono Cheruiyot: <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/1620280_Wenn-der-Zweifel-mitlaeuft.html" target="_blank">&#8220;Wenn der Zweifel mitläuft&#8221;</a>.</li>
</ul>
<p>Neues vom UDIOCM: In der Siemens-Affäre hat es hier bereits die <a href="http://jensweinreich.de/?p=486" target="_self">eine</a> oder <a href="http://jensweinreich.de/?p=1059" target="_self">andere</a> Meldung gegeben. Ein Autoren-Trio (Klaus Ott, Thomas Kistner und Uwe Ritzer) berichtet in der <a href="http://www.contradoping.de/j2/" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a> (Ausgabe vom 25. Oktober, nicht online verfügbar) über ein gewisses &#8220;Desinteresse&#8221; der Staatsanwaltschaft im Rahmen des Schelsky-Prozesses:</p>
<blockquote><p>(&#8230;) An einen weit bedeutenderen Sportfunktionär hat die Justiz jedoch keine Fragen, obwohl auch sein Name in Zusammenhang mit Schelsky <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/83/13/dokument.html?titel=Kostenlose+Impfung+f%C3%BCr+Bach&amp;id=60883138&amp;top=SPIEGEL&amp;suchbegriff=bach+siemens&amp;quellen=&amp;vl=0&amp;qcrubrik=artikel" target="_blank">häufig</a> auftaucht. Die Rede ist von Thomas Bach, dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und Vizepräsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Der größte Fisch im deutschen Sport. Das Desinteresse der Justiz ist verwunderlich, stieß doch die Nürnberger Staatsanwaltschaft bei ihren fast zweijährigen Ermittlungen in Sachen <a href="http://www.compliancemagazin.de/markt/hintergrund/aubsiemens2210607.html" target="_blank">Siemens/AUB</a> auf zahlreiche Verbindungen zwischen Bach und Schelsky. Womöglich hätte der Multifunktionär einiges zu erzählen über die Verbindungen zwischen Siemens, Schelsky und dem Sport. Schließlich hat sich Bach jahrelang zwischen diesen Polen bewegt, beruflich und privat. Doch er wurde gar nicht erst dazu befragt, weder bei den Ermittlungen noch jetzt als Zeuge vor Gericht. (&#8230;) Die Frage drängt sich auf: Wird da jemand vor dem Zeugenstand geschont?</p></blockquote>
<p>Im Beitrag heißt es, die Fahnder hätten auf Schelskys Computer zahlreiche Emails von Bach gefunden und u. a. auch den Entwurf des fürstlich dotierten Siemens-Vertrages von Bach &#8211; laut SZ &#8220;zuletzt mit immerhin 400.000 Euro im Jahr dotiert, zuzüglich Tageshonoraren in Höhe von offenbar noch einmal 5.000 Euro&#8221;.</p>
<p><span id="more-1492"></span>Dieses Blog hat bekannter Maßen als erstes deutsches Medium die <a href="http://jensweinreich.de/?p=1088" target="_self">Total-Entlastung</a> des DOSB-Präsidenten durch das DOSB-Präsidium in Gänze vermeldet, ich will aus Gründen der ausgewogenen Darstellung dieser <a href="http://jensweinreich.de/?p=1059" target="_self">&#8220;vielfätigen Lebenssachverhalte&#8221;</a> auch noch die Stellungnahme anderer im SZ-Beitrag zitieren:</p>
<blockquote><p>Bach zu befragen sei nicht nötig, sagt Nürnbergs Justizsprecher Andreas Quentin. Die Staatsanwaltschaft glaube nämlich, dass der Anwalt und Sportfunktionär „bei keinem Beweisthema einen Beitrag zur Aufklärung leisten kann?. Man habe die E-Mail-Korrespondenz zwischen ihm und Schelsky „durchgesehen?, aber keine „strafrechtliche Relevanz? für das Verfahren entdeckt. Also bleibt es Bach auch erspart, sich zu seiner gemeinsamen Arbeit mit Schelsky bei der Tauberbischofsheimer <a href="http://212.9.180.170/Internet/weinig_base.nsf/CurrentBaseLink/W26AYRZ8000LUNADE" target="_blank">Weinig AG</a> zu erklären. Bach ist Aufsichtsratschef des Weltmarktführers für Holzkehlmaschinen. Auch Schelsky erhielt 2001 einen Sitz im Weinig-Aufsichtsrat, den er erst Mitte 2007 aus der Untersuchungshaft heraus wieder aufgab. Bachs Anwalt Lehr teilte mit, es bestehe „kein Zusammenhang? zwischen Schelskys Berufung in den Aufsichtsrat und der früheren Beratertätigkeit seines Mandanten bei Siemens. Schelsky ließ über seinen Verteidiger erklären, er habe zur Causa prinzipiell nichts mitzuteilen</p></blockquote>
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		<title>Was vom Tage übrig bleibt (9)</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 16:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht dass das noch untergeht. Wäre schade drum. Denn Hein Verbruggens Schoßhündchen UCI-Präsident Pat McQuaid, sagt: &#8220;It&#8217;s very difficult to detect CERA in urine samples. I don&#8217;t know about the blood samples, what the situation is there. As I say, I prefer that we move forward, rather than move backward.&#8221; &#8220;If we&#8217;re going to start rejigging [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht dass das noch untergeht. Wäre schade drum. Denn <span style="text-decoration: line-through;">Hein Verbruggens Schoßhündchen</span> UCI-Präsident Pat McQuaid, <a href="http://www.iht.com/articles/ap/2008/10/21/sports/CYC-UCI-Doping.php" target="_blank">sagt</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;It&#8217;s very difficult to detect CERA in urine samples. I don&#8217;t know about the blood samples, what the situation is there. <strong>As I say, I prefer that we move forward, rather than move backward.</strong>&#8221;</p>
<p>&#8220;If we&#8217;re going to start rejigging the podium of every major international race over the past two or three years, by finding new tests for new products, and going back to the organizer and saying &#8216;you&#8217;ve got to rejig your podium&#8217; .. it makes a complete mockery of sport,&#8221; he said. &#8220;You need very good information in order to do that in the first place.&#8221;</p>
<p><small>Dank an Ralf in den Kommentaren zu <a href="http://jensweinreich.de/?p=1206" target="_self">Nachuntersuchungen der Dopingproben von Peking</a></small></p></blockquote>
<p>Was sonst noch passierte, Lesebefehle:</p>
<ul>
<li>Michael Reinsch in der FAZ im Gespräch mit NBA-Commissioner David Stern: <a href="http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~EBD40E37B31E74B58BB154C606B7BE2F9~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8220;Epo-Tests sind nicht bgerechtfertigt&#8221;</a></li>
<li>Schon viel diskutiert: Stefan Niggemeiers Vortrag zum Journalismus im Internet: <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/schlechter-online/" target="_blank">&#8220;Schlechter online&#8221;</a></li>
<li>Auch mal wichtig: Susanne Härpfer auf Telepolis über die Bezahlung von Qualitätsjournalismus: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28962/1.html" target="_blank">&#8220;Wann kommt die Bankrotterklärung der vierten Gewalt?&#8221;</a></li>
</ul>
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		<title>Was vom Tage übrig bleibt (7)</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/10/09/was-vom-tage-ubrig-bliebt-7/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 16:58:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kleine Blogschau, Lesebefehle: Eines der Themen des Tages, die ewig junge Geschichte: Jürgen Klinsmann vs. Sport-Bild vs. Pit Gottschalk/Raimund Hinko vs. FC Bayern vs. &#8230; Die Geschichten dazu bei Breitnigge - der dem FC Bayern auch gleich mal die Unterschiede zwischen Blog, User und diesem Internet-Dingsda erklärt &#8211; und natürlich beim unvergleichlichen Dogfood. Ronny Blaschke hat zwar das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Blogschau, Lesebefehle:</p>
<ul>
<li>Eines der Themen des Tages, die ewig junge Geschichte: Jürgen Klinsmann vs. Sport-Bild vs. Pit Gottschalk/Raimund Hinko vs. FC Bayern vs. &#8230; Die Geschichten dazu bei <a href="http://www.breitnigge.de/2008/10/08/es-gibt-sie-doch-noch-die-anderen-sportjournalisten/" target="_blank">Breitnigge</a> - der dem FC Bayern auch gleich mal die <a href="http://www.breitnigge.de/2008/10/09/nein-ich-bin-kein-mitarbeiter-der-fc-bayern-pressestelle/" target="_blank">Unterschiede</a> zwischen Blog, User und diesem Internet-Dingsda erklärt &#8211; und natürlich beim unvergleichlichen <a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2008/10/09/sport-bild-vs-fcbklinsmann/" target="_blank">Dogfood</a>.</li>
<li>Ronny Blaschke hat zwar das Bloggen vergessen, dafür aber sein zweites Buch geschrieben: <a href="http://ronnyblaschke.de/2008/10/neues-buch-versteckspieler/" target="_blank">Versteckspieler &#8211; die Geschichte des schwulen Fußballers Marcus Urban</a>.</li>
<li>Kein Sport, dennoch großer Blogsport: Christoph Wesemann über Adolf Hitler auf Skype: <a href="http://christoph-wesemann.de/2008/10/nachrichten-beim-fuhrer-war-besetzt/" target="_blank">Beim Führer war besetzt</a>.</li>
</ul>
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