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	<title>jens weinreich &#187; axel doering</title>
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	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
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		<title>Testabstimmung fÃ¼r den 8. Mai 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 06:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wow, hat der Axel Doering die Ruhe weg. Wenn am 8. Mai in Garmisch-Partenkirchen Ã¼ber die Olympiabewerbung entschieden wird, fÃ¤hrt er nach Venedig. Der Termin stehe schon lange fest, sagt der Frontmann der Olympia-Skeptiker, Kreisvorsitzende des Bundes Naturschutz, SPD-Mann und FÃ¶rster. Ralf wird gewiss gleich in unnachahmlicher FleiÃŸarbeit und QualitÃ¤t die wichtigsten Berichte des Tages [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, hat der Axel Doering die Ruhe weg. Wenn am 8. Mai in Garmisch-Partenkirchen Ã¼ber die Olympiabewerbung entschieden wird, fÃ¤hrt er nach Venedig. Der Termin stehe schon lange fest, sagt der Frontmann der Olympia-Skeptiker, Kreisvorsitzende des Bundes Naturschutz, SPD-Mann und FÃ¶rster. <em>Ralf</em> wird gewiss gleich in unnachahmlicher FleiÃŸarbeit und QualitÃ¤t die wichtigsten Berichte des Tages von der Gemeinderatssitzung in Garmisch-Partenkirchen verlinken.</p>
<p>Hier flink der Entwurf des Wahlzettels, weiter unten darf abgestimmt werden!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10222" title="Muster BÃ¼rgerentscheid GaPa" src="http://www.jensweinreich.de/wp-content/uploads/2011/03/bÃ¼rgerentscheid1.gif" alt="" width="419" height="591" /></p>
<p>So, eigentlich kÃ¶nnen wir das mal durchspielen. VoilÃ :</p>
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		<title>BÃ¼rgerbegehren gegen Olympia 2018 in Garmisch-Partenkirchen</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2011/02/22/burgerbegehren-gegen-olympia-2018-in-garmisch-partenkirchen/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 04:50:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[axel doering]]></category>
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		<description><![CDATA[Bevor notorische OlympiabefÃ¼rworter und SchÃ¶nfÃ¤rber gleich wieder aufheulen: Ich finde es ganz erstaunlich, bemerkenswert zurÃ¼ckhaltend und fair von den Initiatoren des BÃ¼rgerbegehrens gegen Olympia 2018 in Garmisch-Partenkirchen, dass sie bis nach der Alpinen Ski-WM damit gewartet haben. Sie wollten die Party nicht stÃ¶ren, so ist es. HÃ¤mische Kommentare von Olympiabewerbern kÃ¶nnen sie weiter ertragen. Nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: line-through;">Bevor notorische OlympiabefÃ¼rworter und SchÃ¶nfÃ¤rber gleich wieder aufheulen: Ich finde es ganz erstaunlich, bemerkenswert zurÃ¼ckhaltend und fair von den Initiatoren des BÃ¼rgerbegehrens gegen Olympia 2018 in Garmisch-Partenkirchen, dass sie bis nach der Alpinen Ski-WM damit gewartet haben. Sie wollten die Party nicht stÃ¶ren, so ist es. HÃ¤mische Kommentare von Olympiabewerbern kÃ¶nnen sie weiter ertragen.</span></p>
<p>Nun ist es also da, das BÃ¼rgerbegehren, von jenen gestellt, die es angeht, weil sie in Garmisch-Partenkirchen leben, und weil es ihr demokratisches Recht ist, denjenigen, die Ã¼ber die OlympiaplÃ¤ne UNVOLLSTÃ„NDIG und teilweise IRREFÃœHREND und <a title="Eines von vielen Beispielen - MÃ¼nchen 2018 und die Olympiafinanzierung: Willy Bogners Probleme mit der Wahrheit" href="http://www.jensweinreich.de/2010/03/19/munchen-2018-und-die-olympiafinanzierung-willy-bogners-probleme-mit-der-wahrheit/" target="_self">falsch</a> informieren, auf die Finger zu schauen.</p>
<p>Initiator <strong><a title="Bund Naturschutz GAP" href="http://www.bn-gap.de/" target="_blank">Axel Doering</a></strong> und seine Mitstreiter schreiben u.a.:</p>
<blockquote><p><strong>Keine Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen! </strong></p>
<p><strong>Gegen den Ausverkauf unserer Heimat!</strong></p>
<p>Obwohl die Verantwortlichen der Bewerbung alles getan haben, eine MeinungsÃ¤uÃŸerung ihrer BÃ¼rger unmÃ¶glich zu machen, starten wir ein BÃ¼rgerbegehren auf DurchfÃ¼hrung eines BÃ¼rgerentscheids mit dem Ziel, dass Garmisch-Partenkirchen die Vorbereitung der Olympischen Winterspiele 2018 beendet.</p>
<p>Unsere Gemeinde, die Stadt MÃ¼nchen, der Landkreis Berchtesgadener Land, Bund, Land, DOSB und die Bewerbergesellschaft MÃ¼nchen 2018 haben sich vertraglich verpflichtet, alle IOC-Bedingungen zu erfÃ¼llen und alles zu unternehmen, damit Olympische Winterspiele hier stattfinden. Zuletzt wurde sogar noch ein â€žMulti Party Agreementâ€œ abgeschlossen, dessen vorrangiges Ziel nur sein kann, den BÃ¼rger und Steuerzahler von jeder Mitwirkung auszuschlieÃŸen und ein BÃ¼rgerbegehren unmÃ¶glich zu machen. Der BÃ¼rgermeister von Garmisch-Partenkirchen hat mehrfach darauf hingewiesen, dass es jetzt keine mÃ¶gliche Fragestellung fÃ¼r ein BÃ¼rgerbegehren zu Olympia mehr geben kÃ¶nne.</p>
<p>Eine einfache Frage der Art &#8220;Sind Sie dafÃ¼r, dass Garmisch-Partenkirchen seine UnterstÃ¼tzung fÃ¼r MÃ¼nchen 2018 zurÃ¼ckzieht?&#8221; wurde durch die Vertragsgestaltung der Bewerber damit leider unmÃ¶glich gemacht, da das eine unzulÃ¤ssige Aufforderung zum Vertragsbruch wÃ¤re.</p>
<p>Wir haben nun trotzdem die ersten HÃ¼rden fÃ¼r ein BÃ¼rgerbegehren genommen.</p>
<p>Die einzige MÃ¶glichkeit, jetzt, nach der VerÃ¶ffentlichung des Bid Books, die Olympischen Winterspiele â€žMÃ¼nchen 2018â€œ noch zu verhindern, besteht darin, eine sachliche Beurteilung der VertrÃ¤ge durch einen unabhÃ¤ngigen Rechtsgutachter einholen zu lassen. Fachleute halten ohnehin einige dieser VertrÃ¤ge fÃ¼r rechtsunwirksam. Der von uns vorgeschlagene Herr Prof. Wolff besitzt u.a. als Kommentator zur Bayerischen Verfassung eine herausragende Kompetenz.</p>
<p>Nach langer Diskussion und Beratung mit AnwÃ¤lten wurde schlieÃŸlich eine korrekte Fragestellung fÃ¼r das BÃ¼rgerbegehren gefunden, das die Marktgemeinde dazu zwingt:</p>
<ul>
<li>die Rechtswirksamkeit der abgegebenen Garantien und Verpflichtungen und die mÃ¶gliche Sittenwidrigkeit der VertrÃ¤ge von einem unabhÃ¤ngigen Professor fÃ¼r Ã–ffentliches Recht prÃ¼fen zu lassen und</li>
<li>im Falle einer Feststellung der Sittenwidrigkeit der â€žKnebelvertrÃ¤geâ€œ alle als zulÃ¤ssig erachteten MaÃŸnahmen zu ergreifen, um sich von den eingegangenen Verpflichtungen zu lÃ¶sen.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Im Deutschlandfunk habe ich gestern dazu diese Meldung fabriziert:</p>
<p><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/02/21/dlf_20110221_2253_3de8d80e.mp3" target="_self">:</a></p>
<ul>
<li>Mein Text in der heutigen Ausgabe der Berliner Zeitung: <a title="Berliner Zeitung vom 22. Februar 2011" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0222/sport/0041/index.html" target="_blank">Angst vor dem Ausverkauf der Heimat</a></li>
<li>Sebastian Kemnitzer in der taz: <a title="taz vom 22. Februar 2011" href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/die-wm-ist-vorbei-der-frieden-auch/" target="_blank">Die WM ist vorbei, der Frieden auch</a></li>
</ul>
<p>[<em>In meinen BeitrÃ¤gen habe ich leider einen Zahlendreher verursacht und von 1860 nÃ¶tigen Unterschriften gesprochen. Es sind 1680.</em>]</p>
<p>Axel Doering im DLF-Interview:</p>
<p><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/02/21/dlf_20110221_2255_adea5ac8.mp3" target="_self">:</a></p>
<p>In Kurzfassung zum <strong>zeitlichen Ablauf</strong>:</p>
<ul>
<li>zunÃ¤chst mÃ¼ssen 1680 Unterschriften gesammelt werden</li>
<li>dann wird das Begehren bei der Gemeinde eingereicht</li>
<li>zeitnah bis spÃ¤testens nach einem Monat muss ein Termin fÃ¼r den BÃ¼rgerentscheid an einem Sonntag innerhalb der nÃ¤chsten drei Monate angesetzt werden</li>
<li>theoretisch kann also ein BÃ¼rgerentscheid noch im Juni vor der IOC-Abstimmung (am 6. Juli in Durban) stattfinden</li>
<li>frÃ¼hestens kÃ¶nnte ein BÃ¼rgerentscheid (rein theoretisch) schon im MÃ¤rz stattfinden. Interessante Konstellation Ã¼brigens: Wollen die Olympiaplaner, wenn sie einen BÃ¼rgerentscheid schon nicht verhindern kÃ¶nnen, dann eventuell ganz schnell eine Entscheidung, um danach in relativer Ruhe die weiteren Vorbereitungen zu bestreiten, oder wollen sie die Sache lieber verschleppen bis kurz vor der IOC-Abstimmung?</li>
</ul>
<p>Was ist ein <a title="BÃ¼rgerbegehren" href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerbegehren" target="_blank">BÃ¼rgerbegehren?</a></p>
<ul>
<li>der maÃŸgebliche Artikel in der <a title="Gemeindeordnung Freistaat Bayern" href="http://www.gesetze-bayern.de/jportal/portal/page/bsbayprod.psml?nid=s&amp;showdoccase=1&amp;doc.id=jlr-GemOBY1998V11Art18a" target="_blank">Gemeindeordnung fÃ¼r den Freistaat Bayern</a></li>
</ul>
<p>Im Kern geht es um ÃœberprÃ¼fung der KnebelvertrÃ¤ge des IOC und der zahlreichen BÃ¼rgschaften und Garantien, die Bewerber abgeben mÃ¼ssen. Wer also das BÃ¼rgerbegehren richtig einordnen und verstehen will, sollte eventuell Ã¼berlegen, dazu noch einmal diese Auflistung zu studieren:</p>
<ul>
<li><a title="Vertraulich: alle BÃ¼rgschaften und Garantien, die deutsche Volksvertreter dem IOC fÃ¼r MÃ¼nchen 2018 geben" href="http://www.jensweinreich.de/2010/10/05/vertraulich-alle-burgschaften-und-garantien-die-deutsche-volksvertreter-dem-ioc-fur-munchen-2018-geben/" target="_self">Vertraulich: alle BÃ¼rgschaften und Garantien, die deutsche Volksvertreter dem IOC fÃ¼r MÃ¼nchen 2018 geben</a></li>
</ul>
<p>Als wichtige ErgÃ¤nzung:</p>
<ul>
<li><a title="MÃ¼nchen 2018: die Bewerbungsdokumente" href="http://www.jensweinreich.de/2010/11/05/munchen-2018-die-bewerbungsdokumente/" target="_self">MÃ¼nchen 2018: die Bewerbungsdokumente</a></li>
</ul>
<p>Und bei der Olympia-GmbH:</p>
<ul>
<li><a title="Bid Book Eckdaten" href="http://www.muenchen2018.org/files/muenchen2018_bid-book_eckdaten.pdf" target="_blank">Eckdaten der Bewerbung, Zusammenfassung in deutsch</a></li>
<li><a title="Download" href="http://www.muenchen2018.org/files/site/pdf/m2018_bidbook_vol1.pdf" target="_blank">Bid Book volume 1, english</a></li>
<li><a title="Download" href="http://www.muenchen2018.org/files/site/pdf/m2018_bidbook_vol2.pdf" target="_blank">Bid Book volume 2</a></li>
<li><a title="Download" href="http://www.muenchen2018.org/files/site/pdf/m2018_bidbook_vol3.pdf" target="_blank">Bid Book volume 3</a></li>
</ul>
<p>Auf <a title="Nolympia 2018" href="http://www.nolympia2018.de" target="_blank">Nolympia 2018</a> sollten die Infos zum BÃ¼rgerbegehren eigentlich auch stehen, kann sie aber derzeit aus meiner Himmelsrichtung nicht aufrufen, korrigiere ich spÃ¤ter.</p>
<p>Okay, last but not least, das Corpus Delicti:</p>
<p><object id="doc_35160226659582" style="outline: none;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="600" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="doc_35160226659582" /><param name="data" value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="FlashVars" value="document_id=49295895&amp;access_key=key-12cg1lgw6spfmox6u7he&amp;page=1&amp;viewMode=list" /><param name="src" value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="flashvars" value="document_id=49295895&amp;access_key=key-12cg1lgw6spfmox6u7he&amp;page=1&amp;viewMode=list" /><embed id="doc_35160226659582" style="outline: none;" type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="600" src="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" flashvars="document_id=49295895&amp;access_key=key-12cg1lgw6spfmox6u7he&amp;page=1&amp;viewMode=list" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" bgcolor="#ffffff" wmode="opaque" data="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" name="doc_35160226659582"></embed></object><a href="http://flattr.com/thing/136767/Burgerbegehren-gegen-Olympia-2018-in-Garmisch-Partenkirchen" target="_blank"><br />
<img title="Flattr this" src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" border="0" alt="Flattr this" /></a></p>
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		<item>
		<title>MÃ¼nchen 2018: Morddrohung gegen Olympiagegner</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 06:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Axel Doering vom Bund Naturschutz, Kreisgruppe Garmisch-Partenkirchen, einer der treibenden KrÃ¤fte der Olympia-Opposition, teilt mit: Olympiabewerbung MÃ¼nchen 2018; Morddrohung bei BÃ¼rgerbegehren Nolympia Etwas betroffen zeigte sich Axel Doering, Kreisvorsitzender des Bund Naturschutz von einer neuen Dimension im Ringen um die Olympischen Winterspiele 2018. Adressiert an seinen Stellvertreter Dr. Andreas Keller flatterte eine computergeschriebene Morddrohung ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Axel Doering vom Bund Naturschutz, <a title="BN GAP" href="http://www.bn-gap.de/" target="_blank">Kreisgruppe Garmisch-Partenkirchen</a>, einer der treibenden KrÃ¤fte der Olympia-Opposition, teilt mit:</p>
<blockquote><p><strong>Olympiabewerbung MÃ¼nchen 2018;  Morddrohung bei BÃ¼rgerbegehren Nolympia</strong></p>
<p>Etwas betroffen zeigte sich Axel Doering, Kreisvorsitzender des Bund Naturschutz von einer neuen Dimension im Ringen um die Olympischen Winterspiele 2018. Adressiert an seinen Stellvertreter Dr. Andreas Keller flatterte eine computergeschriebene Morddrohung ins Haus. Es wurde gedroht: &#8220;den Abschluss des Volksbegehrens Ã¼berlebt ihr drei nicht&#8221;. Als die Drei wurden genannt: Axel Doering, Dr. Andreas Keller und Schumann? von den &#8220;ganz schlauen GrÃ¼nen&#8221;.</p>
<p>Der anonyme Briefschreiber schildert, dass er in seiner Berufslaufbahn &#8220;nur mit Schusswaffen zu tun&#8221; habe und seine Ãœbung, den Scharfschuss, nach einem erfolgreichen Abschluss des Vorhabens prÃ¤sentieren werde. Grund war die Androhung des Netzwerks <a title="Nolympia 2018" href="http://www.nolympia2018.de" target="_blank">Nolympia</a>, in Garmisch-Partenkirchen ein BÃ¼rgerbegehren zu starten, wenn der Gemeinderat sich weiter weigert die BÃ¼rger mittels eines Ratsbegehrens zu befragen.</p>
<p>Doering erklÃ¤rte, dass sich diese Art der Auseinandersetzung einreiht in die ZerstÃ¶rung der Windschutzscheibe einer Olympiagegnerin und weitere Drohungen. &#8220;Wie verzweifelt mÃ¼ssen manche OlympiabefÃ¼rworter sein, dass sie den Pfad einer sachlichen Auseinandersetzung verlassen  und zu solchen Mitteln greifen. Damit schaden sie sowohl dem olympischen Gedanken als auch dem Ort Garmisch-Partenkirchen.&#8221;</p>
<p>Der Brief wurde der Polizei in Garmisch-Partenkirchen Ã¼bergeben.</p>
<p>Doering wiederholte seine Forderung die Olympiabewerbung von Garmisch-Partenkirchen zu beenden, da sie dem Ort keinen dauerhaften Nutzen, sondern nur Belastungen und, wie sich jetzt zeigt, zunehmend Zwietracht bringt.</p></blockquote>
<p>Das ist nicht so daher geschrieben: Ich habe eine Nacht Ã¼berlegt, ob ich den Vorfall bloggen soll. Ich finde: Ja. Es gehÃ¶rt dazu. Leider.</p>
<p><em>Nachtrag, 19.33 Uhr:</em> Die Olympia GmbH verschickte um 18 Uhr diesen Text:</p>
<blockquote><p><strong>Stellungnahme zur Drohung gegen Olympia-Gegner</strong></p>
<p>MÃ¼nchen, 25. August 2010 â€“ Die Bewerbungsgesellschaft MÃ¼nchen 2018 GmbH bedauert und verurteilt die Morddrohungen gegen Axel Doering und Dr. Andreas Keller. â€žWir distanzieren uns von dieser Drohung und jeglichen vergleichbaren VorfÃ¤llenâ€œ, so Willy Bogner, Chef der Bewerbungsgesellschaft MÃ¼nchen 2018. â€žWir wÃ¼nschen uns eine lÃ¼ckenlose AufklÃ¤rung durch die Polizei. Die VorfÃ¤lle stehen im Widerspruch zu den friedlichen Gedanken der Olympischen und Paralympischen Spiele. Die Werte der Olympischen Idee fordern einen kulturellen Austausch, Respekt und sportliche Fairness. Wir rufen daher nachdrÃ¼cklich zum friedlichen Dialog zwischen allen BefÃ¼rwortern und Gegnern auf. Die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele gelingt nur, wenn wir gemeinsam dazu stehen. Daher sind wir auf die aktive, friedliche UnterstÃ¼tzung und den konstruktiven Dialog mit der BevÃ¶lkerung angewiesen und mÃ¶chten dies en fÃ¶rdern.â€œ Die Bewerbungsgesellschaft steht fÃ¼r alle Fragen zur VerfÃ¼gung.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Munich 2018: &#8220;We do not want the Games!&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 11:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dichtung und wahrheit]]></category>
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		<category><![CDATA[winterspiele]]></category>
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		<description><![CDATA[Statement of the Munich 2018 Olympic Resistance Network: NOlympics 2018 in Munich! Resistance network is growing! Amongst the local community the â€œMunich +2â€? bid for the Olympic Winter Games 2018 is a topic of ever increasing controversy. The pro Olympic contingent generates glowing prospects of financial gain, an improved infrastructure and a boost for the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Statement of the Munich 2018 Olympic Resistance Network:</em></p>
<blockquote><p><strong><span style="font-weight: normal;"><strong>NOlympics 2018 in Munich! Resistance network is growing!</strong></span></strong></p>
<p>Amongst the local community the â€œMunich +2â€? bid for the Olympic Winter Games 2018 is a topic of ever increasing controversy. The pro Olympic contingent generates glowing prospects of financial gain, an improved infrastructure and a boost for the region in positive publicity. Garmisch-Partenkirchen maintains that the town to this day still reaps the benefits that are a result of the 1936 Nazi Olympics. Unfortunately, this dark chapter in the history of Garmisch-Partenkirchen has never thoroughly come to light.</p>
<p><strong><em>The dark side of the coin</em></strong></p>
<p>All that glitters is not golden and in reference to the shimmering Olympic medal there is also a darker side of that coin. Greenwashing and Alpine Disneyland in spite of the climate change, zero transparency and lack of democratic control, immoral adhesion contracts for the host towns, the actual expenditure for the games themselves is constantly rising and megalomaniac road construction projects â€“ in short, the Munich, Garmisch-Partenkirchen and SchÃ¶nau bid for the Olympic Winter Games 2018 represents all of this and more.</p>
<p>If we take a realistic view at the requirements and planning proposals of the Munich bid, it is plain to see that the 2018 games are not only an uncalculated ecological and economical venture but they also pose as a social risk for many local citizens, more so for the people who dwell in the mountains towns of Garmisch-Partenkirchen, Berchtesgaden and Oberammergau.</p>
<p><strong><em>The opposition is gaining momentum <span id="more-6650"></span><br />
</em></strong></p>
<p>The platform NOlympia was founded in Munich on January 11, 2010, with a view to preventing this pending disaster by stopping the Olympic Winter Games from taking place in these harrowing times of climate change. The platform comprises large nature preserve associations such as the Bund Naturschutz, political parties such as the Greens or the Ã–DP, the Society for Ecological Research and dedicated private individuals. In addition, there is growing opposition from the local citizens of Garmisch-Partenkirchen and Oberammergau and from the land owners who will be affected. With each new piece of legitimate information that is added to the growing dossier, this opposing movement finds a mounting response. A survey that was conducted in November 2009 in Garmisch-Partenkirchen revealed that only 57% were in favour of the games. A more detailed and in-depth line of questioning revealed, however, that the votes in favour are generally the people who are uninformed and unaware of the concealed negative effects. In short, this means that the more information gathered, the more likely it will be for the percentage of those who are in favour of the games to decrease.</p>
<p>Currently, there are two websites under construction which will possibly go live in February:Â <a title="NOlympia.de" href="http://www.nolympia.de" target="_blank">NOlympia</a> andÂ <a title="NOlympia 2018" href="http://www.nolympia2018.de" target="_blank">NOlympia2018</a>. As an example, the website of the Society for Ecological Research reveals the drastic environmental interventions with regards to the forest clearing that will be necessary to create the Ski World Cup slopes in Garmisch-Partenkirchen (www.goef.de : Arbeitsschwerpunkte/Olympische Winterspiele). Several more information events, with â€“ amongst others â€“ the Olympia critic Willy Rehberg from Salzburg, are already planned (March 9 in Garmisch-Partenkirchen and March 11 in Berchtesgaden).</p>
<p><em><strong>No snow guarantee due to climate change</strong></em></p>
<p>â€œMunich + 2â€? â€“ the town of Munich and the communities of Garmisch-Partenkirchen, Oberammergau and SchÃ¶nau am KÃ¶nigssee â€“ make their bid with the promises of â€œecologicalâ€?, â€œsustainableâ€? and â€œclimate neutralâ€? games. Even a â€œgreen heritageâ€? for the local area has been pledged. But how can they possibly fulfil theses requirements for 2018, i.e. in eight years time, in the times of the climate change? How can they guarantee e.g. reliable snow conditions? It is a fact that the affected Alpine region is ecologically very sensitive and has only low altitudes that range from 900 to 1700 metres.</p>
<p>Currently, the televised images of the drastic measures taken in Vancouver are in view for the whole world see. Gigantic trucks and helicopters hauling massive loads of snow as the slopes of Vancouver are subjected to record spring-like temperatures. This should be a warning of grim prospects for us if the Munich 2018 games take place (as early as 2007, the world cup in Garmisch could only be secured by colossal transportations of snow using trucks from the Wipptal which is 100 km away). The effects of producing snow for a large area are the opposite of sustainable with regards to the local water supply and the massive energy consumption that goes along with it. Already in 2007, the costs for one single snow cannon were greater than the amount of money that the Garmisch council received for the sale of one social flat.</p>
<p><em><strong>What must be built to accommodate the games, interventions into nature and the environment</strong></em></p>
<p>Contrary to the statements of the bidders, a large number of new facilities would have to be built such as the â€œSnow Villageâ€? and the Media Village, the street for the sporting facilities, parking places, a small jump, lifts and even more facilities that would be necessary for the skiing competitions. The construction of these facilities constitutes a massive intervention into nature and will permanently destroy the century old small scale agriculture and valuable cultural landscape devastating the abundant wildlife species in the meadows. The large-scale forest clearings at the Kandahar slope in Garmisch which was within the framework of the preparations for the Ski World Cup 2011 proved that such invention can turn out to be a lot bigger than originally planned and approved: baring this in mind prepare for substantial serious consequences as the results of the Olympic constructions.</p>
<p>Temporary facilities for cross-country skiing and biathlon are planned to be built on the beautiful suntrap meadows of Oberammergau in the midst of a wonderful natural and cultural landscape.</p>
<p>In addition to the plans for road construction, there also exist other extensive construction plans with regards to the bid for 2018:</p>
<p>The plans for motorway and main road construction is estimated at the cost of about 2 billion Euros; whereas the extension of public transport is planned with an investment of only 300 million Euros, a clear thwarting of the goad of sustainable games. If all main roads in the area of the Loisachtal â€“ in which Garmisch-Partenkirchen is located â€“ are built, then the valley will be part of a new transit road, this will result in a massive increase in traffic that will greatly influence the future of the affected towns and the landscapes.</p>
<p><em><strong>Security Costs</strong></em></p>
<p>In Vancouver, the security costs quintupled. According to estimations, the security costs alone will reach 1 billion $ (for the Munich bid the security costs were estimated with 17 to 21 million â‚¬, even though the risk of danger is a very real prospect due to the terror attack at the Summer Olympic Games). Up to now, there has been no mention whatsoever in the bidding documents of 16 thousand soldiers and policemen who are planned to be deployed as the security force.</p>
<p><em><strong>The IOC and their adhesion contracts</strong></em></p>
<p>The IOC places all responsibilities and liabilities, all costs and succeeding costs (occurring after the games), all risks firmly onto the shoulders of bidding townsâ€™ in contrast the IOC secures all advantages, rights and financial securities for itself. When Salzburg was still in the bidding, Austrian finance lawyers proclaimed these contracts as â€œimmoral adhesion contractsâ€?.</p>
<p>We do not want to be amongst the towns that submit themselves to the diktat of these immoral contracts through the IOC: Contracts in which the undersigning local councils have to make guarantees at a time where the actual contract is not yet available. The following passage is taken from the annex to the consultation basics: â€œThe decision making on this guarantee must be made without knowing the later content of the contract and the respective duties that have yet to be revealed.â€?<img title="Weiterlesen..." src="http://jensweinreich.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><em><strong>The financial effects on the communities and their citizens</strong></em></p>
<p>The bidding towns of Munich, Garmisch-Partenkirchen and Oberammergau are already amongst the towns with the highest rate of debt in Bavaria. The financial effects of hosting the winter games will render these communities unable to act and redeem.</p>
<p>The Olympic winter games lead to massive cost increases in the town, to the construction of second homes and a rise in rents. This means that the living costs of the local population will substantially increase and remain so.</p>
<p><em><strong>We do not want the games!</strong></em></p>
<p>The constant planning and re-planning and the never ending discussion on which location for both the permanent and temporary facilities already makes it quite clear at this early stage that the valley of Garmisch-Partenkirchen is far too small to host such a huge event.</p>
<p>Another example for the insecurity of the planning is the promise of a â€œlighthouse project within the environmental conceptâ€? of the bidding association: Already even before submitting the bidding documents the so-called biosphere reservation â€“ announced as green heritage â€“ was found to be unfeasible.</p>
<p>Knowing that the games will also be a high risk for the tourism branch in a town like Garmisch-Partenkirchen, that the increase in the guest figures are mere fiction, that the debts and problems will suffocate all of the participating towns of the bid â€œMunich + 2 we do not want the games, especially not here in Upper Bavaria.</p>
<p>In these dire times of the climate change responsible actions to avoid any CO2 output are required more than ever before. Every four years the Olympic winter games in their current dimensions become a massive detriment to each and every new hosting mountain area.</p>
<p>February 11, 2010</p>
<p><strong>NOlympia 2018</strong></p>
<p><em>Contact:</em></p>
<ul>
<li>Axel Doering, Garmisch-Partenkirchen: doering@bn-gap.de</li>
<li>Korbinian Freier, Oberammergau: korbinian.freier@zmaw.de</li>
<li>Christian Hierneis, MÃ¼nchen: hierneis@gmx.de</li>
<li>Ludwig Hartmann: Ludwig.Hartmann@gruene-fraktion-bayern.de</li>
<li>Bartl Wimmer, Berchtesgadener Land: wimmer@synlab.de</li>
<li>Dieter Janecek, GrÃ¼ne Bayern: dieter.janecek@bayern.gruene.de</li>
</ul>
</blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>MÃ¼nchen 2018: Entwurf des Mini-Bidbooks und &#8220;offizielle Oppositionen&#8221;</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/23/munchen-2018-entwurf-des-mini-bidbooks/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 12:48:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gruppenbild ohne Dame bzw. ohne Katarina Witt, das schÃ¶nste Gesicht des Sozialismus und &#8220;Gesicht&#8221; der MÃ¼nchner Olympiabewerbung. So strahlten die Herrschaften am Freitag nach der Gesellschafterversammlung der Olympia GmbH in die Kameras (Foto: MÃ¼nchen 2018). Es gibt mehrere gute GrÃ¼nde, das Bild zu verÃ¶ffentlichen, zum Beispiel diesen: Willy Bogner, neuer Vorsitzender der GeschÃ¤ftsleitung und ehemals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gruppenbild ohne Dame bzw. ohne Katarina Witt, das schÃ¶nste Gesicht des Sozialismus und &#8220;<a title="Zielgruppenoptimierung: MÃ¼nchen 2018 verpflichtet das schÃ¶nste Gesicht des Sozialismus" href="http://jensweinreich.de/?p=4249" target="_self">Gesicht</a>&#8221; der MÃ¼nchner Olympiabewerbung. So strahlten die Herrschaften am Freitag nach der Gesellschafterversammlung der Olympia GmbH in die Kameras (<em>Foto: MÃ¼nchen 2018</em>). Es gibt mehrere gute GrÃ¼nde, das Bild zu verÃ¶ffentlichen, zum Beispiel diesen: Willy Bogner, neuer Vorsitzender der GeschÃ¤ftsleitung und ehemals fÃ¼r <a title="alle BeitrÃ¤ge zu Sotschi 2014" href="http://jensweinreich.de/?cat=424" target="_self">Putins Oligarchenbewerbung</a> in Sotschi tÃ¤tig, kam hier bislang zu kurz. Bogner ist der <span style="text-decoration: line-through;">lÃ¤chelnde</span> grinsende Herr ganz links.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5838" title="Gesellschafterversammlung MÃ¼nchen 2018, 20. November 2009" src="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/11/mh_gruppenfoto_001-3.jpg" alt="" width="500" height="219" /></p>
<p>Die Installierung von Bogner als Ein-Euro-Mann und Boss der beiden eigentlichen GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer Berhard Schwank (DOSB/Bach) und Richard Adam (MÃ¼nchen/Ude) ist ein weiteres Zeichen dafÃ¼r, dass es im GebÃ¤lk sehr knarzt. Ã„hnliche Komplikationen, allerdings etwas heftiger, hatte es bereits bei der <a title="BeitrÃ¤ge zu Leipzig 2012" href="http://jensweinreich.de/?cat=50" target="_self">Leipziger Olympiabewerbung</a> gegeben, als Sportminister Otto Schily im Herbst 2003 in grÃ¶ÃŸter Not den Ein-Euro-Mann Peter ZÃ¼hlsdorff verpflichtete. Es ist halt kompliziert, wenn alles nach den IOC/DOSB-Regeln tanzen soll. Konkret: Der DOSB hat gemÃ¤ÃŸ Olympischer Charta die Mehrheit (51 Prozent) in der Gesellschaft, obgleich er kein Geld aufbringt. Bezahlen mÃ¼ssen die BÃ¼rger &#8211; und die Politiker haben das Geld, die Milliarden, herbeizuschaffen. So simpel ist das.</p>
<p>Schon vorher hatte die Installierung von Schwank bei den eigentlichen Bewerbern in MÃ¼nchen fÃ¼r Unmut gesorgt. Selbst hochrangige Vertreter der Bewerbergesellschaft nehmen kaum noch ein Blatt vor den Mund und kritisieren in kleinen Kreisen ungefragt die Politik des DOSB, wobei der FDP-Mann in der Mitte des Fotos (vierter von rechts), DOSB-Chef und IOC-Vize Thomas Bach, kaum besser wegkommt als der Herr ganz rechts: DOSB-General Michael Vesper, ein BÃ¼ndnisgrÃ¼ner, fÃ¼r den und dessen MethodenÂ - Achtung, Quellenschutz! &#8211; in MÃ¼nchen ein wenig schmeichelhafterÂ <a title="Wikipedia: Stalinismus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stalinismus" target="_blank">Begriff</a> verbreitet wird. Ich kann das schlecht einschÃ¤tzen, muss gerade deshalb meinen Quellen trauen. Das Mehrquellenprinzip, das darf ich gern mitteilen, habe ich selbstverstÃ¤ndlich berÃ¼cksichtigt.</p>
<p>Sie haben dennoch Grund zur Freude, die Herrschaften. Alle beteiligten Kommunen sind auf Kurs gebracht, das so genannte <a title="PM MÃ¼nchen 2018" href="http://www.muenchen2018.org/presse/news-55-olympia-bewerbung-muenchen-2018-gesellschafterversammlung-beschliesst-eckpunktepapier.html" target="_blank">Eckpunktepapier</a> verabschiedet. Mit derÂ Transparenz haben sie es nach wie vor nicht so, das wird sich auch nicht Ã¤ndern,Â aber es gibt ja Blogs, in denen man zumindest EntwÃ¼rfe dieses Eckpunktepapiers lesen kann, aus dem das so genannte Mini-Bidbook erstellt wird, das wiederum bis zum 15. MÃ¤rz 2010 dem IOC Ã¼berreicht werden muss.</p>
<p>VoilÃ , ich sage mal nicht: exklusiv. Aber selten:</p>
<ul>
<li><a title="Eckpunkte Minibidbook MÃ¼nchen 2018" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/11/minibidbook.pdf" target="_blank"><strong>Eckdaten der MÃ¼nchner Olympiabewerbung</strong></a><strong> <em>(69 Seiten, pdf, 3,9 MB)</em></strong></li>
</ul>
<p>Die Meinung der kundigen Leser zu diesem Entwurf interessiert mich natÃ¼rlich sehr. (<em>Achtung, kleine Medienkritik: Es ist Ã¼brigens mal wieder interessant, was die Nachrichtenagentur dpa unter &#8220;Eckpunkte&#8221; der Bewerbung versteht. Keinesfalls Details etwa zur Finanzierung, nein, bloÃŸÂ eine simple Chronik der Ereignisse.</em>)</p>
<p>GemÃ¤ÃŸ <a title="Olympia2018, die Ausgangslage ..." href="http://jensweinreich.de/?p=5584" target="_self">Timetable der Olympiabewerbung 2018</a> muss dasÂ Bidbook im MÃ¤rzÂ vorliegen, das eigentliche Bewerbungsbuch dann im Januar 2011.</p>
<ul>
<li>Hier <a title="MÃ¼nchen 2018: der Weg nach Durban" href="http://jensweinreich.de/?p=4485" target="_self"><span style="color: #6b8e23;">einmal mehr</span></a> das 101 Seiten umfassende <a title="IOC 2018 Candidature Acceptance Procedure" href="http://multimedia.olympic.org/pdf/en_report_1451.pdf" target="_blank"><span style="color: #6b8e23;">2018 Candidature Acceptance Procedure</span></a>Â <em>(pdf, 3,5 MB)</em>Â  des IOC.</li>
</ul>
<p>Andererseits: WomÃ¶glich vergeht den deutschen Olympiabewerber-Bossen das Lachen bald. Denn in SÃ¼dkorea sind die Konkurrenten doch sehr aktiv, wie der <a title="Korea Herald" href="http://www.koreaherald.co.kr/NEWKHSITE/data/html_dir/2009/11/24/200911240016.asp" target="_blank">Korea Herald</a> gerade wieder meldet. Ex-Samsung-Boss <a title="Pyeongchang: Olympiafavorit fÃ¼r 2018" href="http://jensweinreich.de/?p=3624" target="_self">Kun</a> <a title="Der reichste Koreaner: IOC-Mitglied Kun Hee Lee" href="http://jensweinreich.de/?p=3727" target="_self">Hee</a> <a title="Samsung &amp; Co: &quot;natural partners&quot;" href="http://jensweinreich.de/?p=3886" target="_self">Lee</a>Â - mehrfach wegenÂ gigantischer Korruption verurteiltesÂ IOC-Mitglied und Freund des DOSB-ChefsÂ - soll zum wiederholten MaleÂ begnadigt werden.</p>
<p>Muss sich MÃ¼nchen fÃ¼rchten? Gewiss.</p>
<blockquote><p><strong>Amnesty for ex-Samsung-chief?</strong></p>
<p>Korea&#8217;s sports and corporate leaders are calling on the government to grant a presidential pardon to Lee Kun-hee, the former chairman of Samsung Group who received a suspended jail term for breach of trust in August.</p>
<p>Leaders of sports organizations last week suggested that President Lee Myung-bak include Lee in the presidential amnesty to be granted around Christmas. They said that presidential leniency is necessary in part to promote the bid for the 2018 Winter Olympics of the Korean city of Pyeongchang, Gangwon Province.</p>
<p>Lee, a member of the International Olympic Committee since 1996, the Olympic-governing body, voluntarily relinquished his IOC membership in July last year, citing the need to resolve legal disputes surrounding him and Samsung.</p>
<p>Lee was handed a three-year prison term, which was suspended for five years, on conviction of illegal bond trading. He was also fined 110 billion won ($95 million). The 66-year-old tycoon quit as chairman of Samsung Group, Korea&#8217;s largest family-controlled conglomerate, in April last year.</p>
<p>Now that the final court sentencing has been made, an increasing number of people are calling on the government to grant Lee a presidential pardon.</p>
<p>On Nov. 17, Kim Jin-sun, governor of Gangwon Province, called for a presidential amnesty for Lee, saying that Pyeongchang needs Lee&#8217;s assistance at the IOC and other international organizations. Pyeongchang makes its third bid to host the Winter Olympics after it lost to Canada&#8217;s Vancouver and Russia&#8217;s Sochi in its two previous attempts to host the 2010 and 2014 Winter Games. The Korean city is expected to compete with Annecy of France and Munich of Germany for the right to host the 2018 Winter Games.</p>
<p><script src="/khjs/banner/article_340.js"></script>On Nov. 19, Cho Yang-ho, chairman of Hanjin Group who jointly heads the Pyeongchang bidding committee, said in a news conference that the committee suggested to the government that it grant a presidential pardon for Lee.</p>
<p>&#8220;I think his reinstatement will greatly help Pyeongchang expand its support base (in the IOC),&#8221; Cho said.</p>
<p>He said Lee&#8217;s resumption of Olympic activity is &#8220;desperately needed&#8221; ahead of a meeting of IOC members in Vancouver, Canada, next February which will be the last meeting before the IOC decides the venue for the 2018 Winter Olympics in July 2011.</p>
<p>On Friday, Sohn Kyung-sik, chairman of the Korea Chamber of Commerce and Industry, joined the appeal for a presidential pardon for Lee. (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Es darf also weiter abgestimmt werden:</p>
<p>Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.Auf die <a title="alle BeitrÃ¤ge: Finanzierung von Mega-Events" href="http://jensweinreich.de/?cat=692" target="_self">Finanzierungsfrage</a> inklusive der <a title="Finanzierung Olympischer Spiele: &quot;Wir sind ein priviligiertes VÃ¶lkchen!&quot;" href="http://jensweinreich.de/?p=3771" target="_self">OCOG- und Non-OCOG-Etats</a> gehe ich demnÃ¤chst wie versprochen noch einmal ausfÃ¼hrlich ein. Zum ReinhÃ¶ren und Nachlesen nur kurz ein Beitrag, den ich vergangenen Samstag fÃ¼r den Deutschlandfunk produziert habe. Inzwischen haben die GrÃ¼nen in Bayern sich tatsÃ¤chlich gegen die Olympiabewerbung ausgesprochen.</p>
<ul>
<li>der Antrag des GrÃ¼nen-Kreisverbandes FÃ¼rstenfeldbruck fÃ¼r die <a title="Resolution der bayerischen GrÃ¼nen gegen die Olympiabewerbung vom 22. November 2009" href="http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/11/reso_3_olympia_1109.pdf" target="_self">Resolution gegen Olympia</a> (<em>pdf, 3 Seiten</em>)</li>
<li>Mein DLF-Beitrag:</li>
</ul>
<p style="TEXT-ALIGN: center"><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/11/21/dlf_20091121_1932_1e830c93.mp3" target="_self">:</a></p>
<p>MÃ¼nchens Olympiabewerber haben die Eckpunkte der Offerte fÃ¼r die Winterspiele 2018 verabschiedet. Nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen demonstriert man Einigkeit. Getreu dem Motto des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB): Der Sport mÃ¶ge â€žmit einer Stimme&#8221; sprechen. Doch unter der OberflÃ¤che brodelt es weiter.</p>
<p>Eine GroÃŸe Koalition von Sport und Politik ist sich einig: Bayerns MinisterprÃ¤sident Horst Seehofer (CSU), MÃ¼nchens OberbÃ¼rgermeister Christian Ude (SPD) und DOSB-PrÃ¤sident Thomas Bach (FDP) verabschiedeten auf der Gesellschafterversammlung der Olympia GmbH die Eckdaten fÃ¼r das erste umfassende Bewerbungsdokument.</p>
<p>DOSB-Chef Bach behauptet eine aktuelle Zustimmungsrate von 82 Prozent fÃ¼r die PlÃ¤ne. Horst Seehofer sagt:</p>
<blockquote><p>â€žIn allen Umfragen ist die ganz groÃŸe Mehrheit der BevÃ¶lkerung hinter dieser Olympiabewerbung. Und deshalb, glaube ich, handeln wir im Interesse der ganz, ganz Ã¼berwiegenden Mehrheit der bayerischen BevÃ¶lkerung.&#8221;</p></blockquote>
<p>Zwischen 2,9 und 3,5 Milliarden Euro soll das Abenteuer kosten &#8211; in beiden Etats, dem reinen Organisations- und dem Infrastrukturetat. Detaillierte, nachprÃ¼fbare Posten liegen der Ã–ffentlichkeit allerdings nicht vor.</p>
<p>In den Lokalparlamenten von MÃ¼nchen, Garmisch-Partenkirchen, Oberammergau und Berchtesgaden gab es zuletzt erbitterte Diskussionen &#8211; doch Mehrheiten stimmten fÃ¼r die â€žEckpunkte&#8221; der Bewerbung.</p>
<p>SPD-Mann Ude bezeichnete Abgeordnete, die Fragen stellten, und Olympiakritiker gemÃ¤ÃŸ SZ als â€žunseriÃ¶s&#8221;, â€žunqualifiziert&#8221; und als â€žradikale Minderheiten&#8221;.</p>
<p>Im Entwurf des Bewerbungsbuches heiÃŸt es:</p>
<blockquote><p><strong>â€žBislang sind keine offiziellen Oppositionen bekannt.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>Es werde Wert auf Transparenz und die Einbindung von NGOs in Fachkommissionen gelegt.</p>
<p>Nur: Etliche dieser Gruppen haben sich aus der Fachkommission Umwelt, um die geht es vor allem, lÃ¤ngst verabschiedet. Vor lÃ¤ngerer Zeit schon der <a title="PM Bund Naturschutz" href="http://www.bund-naturschutz.de/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/1467/pm/cc200efb83.html" target="_blank">Bund Naturschutz</a> &#8211; zuletzt etwa der â€žVerein zum Schutz der Bergwelt&#8221;. Auch dieser Verein kritisiert, unseriÃ¶s vereinnahmt und zu Mitautoren eines angeblichen â€žUmweltkonzeptes&#8221; gemacht worden zu sein. Die Bewerbung sei â€ždie Verschwendung von Natur fÃ¼r Ruhm und Ehre&#8221;.</p>
<p>Das angebliche <a title="MÃ¼nchen 2018" href="http://www.muenchen2018.org/bewerbungsthemen/umwelt/index.html" target="_blank">Umweltkonzept</a> sei ein PR-Papier, das von den wirklichen Problemen ablenke, sagen Fachleute.</p>
<p>Axel Doering, Kreisvorsitzender des Bundes Naturschutz aus Garmisch-Partenkirchen, ist eine Art OppositionsfÃ¼hrer. Er strebt einen BÃ¼rgerentscheid an &#8211; mÃ¶glichst bis zum 15. MÃ¤rz 2010, wenn das Mini-Bidbook beim IOC abgegeben werden muss.</p>
<blockquote><p>â€žAlso wenn ein BÃ¼rgerentscheid negativ ausgeht fÃ¼r die Olympiabewerber, dann ist das hier in Garmisch-Partenkirchen vorbei. Es ist allerdings sehr schwierig. Viele Leute sagen: Wir fÃ¼hlen uns unter Druck gesetzt. Und viele Leute, die eigentlich Olympische Spiele auch nicht wollen, werden deshalb nichts organisieren, das habe ich in letzter Zeit oft erlebt. Das ist natÃ¼rlich sehr schwierig, weil diese ganzen wachs- und windelweichen Versprechungen viele Leute mit diesem Zauberwort Olympia locken.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Ort sei zu klein und auÃŸerdem pleite, die Eingriffe zu weitreichend, sagt Doering. Er kritisiert die Informationspolitik der Bewerber, die lediglich Phrasen verbreite.</p>
<blockquote><p>â€žIm Moment ist alles was offiziell kommt, das ist nur: Es ist toll, und das bringt uns weiter, das bringt uns StraÃŸen, das bringt uns Tourismus und das bringt uns das GlÃ¼ck der Welt. Und das kann&#8217;s nicht sein.&#8221;</p></blockquote>
<p>Doering kritisiert auch Diktat des Internationalen Olympischen Komitees, dem Bund, Freistaat und Kommunen zahlreiche Blankovollmachten ausstellen.</p>
<blockquote><p>â€žDas IOC ist ja eine bekannt intransparente Organisation. Und das IOC behÃ¤lt sich also in dieser Vertragsgestaltung bis zuletzt die Ã„nderung aller Bedingungen vor. Es kann seine Zahlungen Ã¤ndern, es kann die Sportarten Ã¤ndern, es kann alles Ã¤ndern. Es ist so, dass dieser entsprechende Vertrag vor drei Jahren in Salzburg zum Beispiel von den Ã¶sterreichischen LandesanwÃ¤lten als sittenwidrig und Knebelungsvertrag gewÃ¼rdigt wurde.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wenigstens da widerspricht ihm MÃ¼nchens OB Ude nicht grundsÃ¤tzlich. Ude nennt die IOC-Vertragsgestaltung â€ž<a title="SÃ¼ddeutsche Zeitung" href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/820/494160/text/" target="_self">eine Zumutung</a>&#8220;.</p>
<p>Der nÃ¤chste Schreck fÃ¼r die Olympiabewerber kam am Sonntag, als sich Bayerns GrÃ¼ne auf ihrer Landesversammlung in Bamberg gegen die PlÃ¤ne aussprachen. Der GrÃ¼nen-Landesvorsitzende Dieter Janecek sagte vorab:</p>
<blockquote><p>â€žIch rechne damit, dass es einen ablehnenden Beschluss geben wird. Die Leute sind einfach sehr skeptisch. Je nÃ¤her sie dran sind an den SportstÃ¤tten, desto weniger glaubt man den Versprechungen des IOC und der Bewerbergesellschaft. Man glaubt vielmehr, dass man NaturzerstÃ¶rungen erleben wird, dass Schneekanonen massiv eingesetzt werden, dass die Schuldenberge immer hÃ¶her werden, wie bei Garmisch: bereits schon 100 Millionen Schulden. In MÃ¼nchen sieht man das ein bisschen anders, da glauben die Leute anscheinend eher, dass sei so eine Art Oktoberfest mit Schlittenrennen. Aber wenn man drauÃŸen ist auf dem Land, dann hat man da einen ganz anderen Eindruck.&#8221;</p></blockquote>
<p>Kurios dabei: Die GrÃ¼nen im Bundestag, allen voran Claudia Roth, und die Fraktion im MÃ¼nchner Rathaus sind fÃ¼r Olympia. Alle anderen Gremien und Fraktionen der bayerischen GrÃ¼nen sind dagegen. Dieter Janecek hat sich in einigen Grundsatzpapieren mit der Bewerbung beschÃ¤ftigt. Sein Fazit: â€ž<a title="Blog von Dieter Janecek" href="http://blog.dieter-janecek.de/2009/10/13/olympische-spiele-2018-sind-kein-gewinn-fur-unsere-region/" target="_self">Olympische Spiele 2018 sind kein Gewinn fÃ¼r unsere Region.</a>&#8221;</p>
<ul>
<li>Und noch ein Interview im <strong>DLF</strong>: Tobias Oelmaier im GesprÃ¤ch mit Garmisch-Partenkirchens BÃ¼rgermeister Thomas Schmid:</li>
</ul>
<p><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/11/21/dlf_20091121_1936_aecf8d64.mp3" target="_self">:</a></p>
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