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	<title>Kommentare zu: Erfurter Blutdoping-Affäre: Ohrfeige für die deutsche NADA</title>
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	<description>jens weinreich</description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 May 2013 14:33:42 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Ralf</title>
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		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Nov 2012 23:53:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[zu # 38-41:
Deutsches Sportschiedsgericht: &lt;a href=&quot;http://www.dis-sportschiedsgericht.de/Material/DIS-SV-SP-05-11-Beschluss_v._17.11.2011.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;DIS-SV-SP-05-11 - Beschluss v. 17.11.2011&lt;/a&gt;
Deutsches Sportschiedsgericht: &lt;a href=&quot;http://www.dis-sportschiedsgericht.de/Material/DIS-SV-SP-05-11-Schiedsspruch_v._19.6.2012.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;DIS-SV-SP-05-11 - Schiedsspruch v. 19.06.2012&lt;/a&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu # 38-41:</p>
<p>Deutsches Sportschiedsgericht: <a href="http://www.dis-sportschiedsgericht.de/Material/DIS-SV-SP-05-11-Beschluss_v._17.11.2011.pdf" rel="nofollow">DIS-SV-SP-05-11 &#8211; Beschluss v. 17.11.2011</a></p>
<p>Deutsches Sportschiedsgericht: <a href="http://www.dis-sportschiedsgericht.de/Material/DIS-SV-SP-05-11-Schiedsspruch_v._19.6.2012.pdf" rel="nofollow">DIS-SV-SP-05-11 &#8211; Schiedsspruch v. 19.06.2012</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Die miserable Erfolgsquote der NADA : jens weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36296</link>
		<dc:creator>Die miserable Erfolgsquote der NADA : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 13:56:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] Diskussion um die UV-Bestrahlung des Blutes von 30 Kadersportlern am Erfurter Olympiastützpunkt kassierte Howman die schriftliche Auskunft des WADA-Medizindirektors Olivier Rabin vom April 2012, wonach die UV-Bestrahlung laut WADA-Code erst ab 2011 verboten gewesen sei. In [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Diskussion um die UV-Bestrahlung des Blutes von 30 Kadersportlern am Erfurter Olympiastützpunkt kassierte Howman die schriftliche Auskunft des WADA-Medizindirektors Olivier Rabin vom April 2012, wonach die UV-Bestrahlung laut WADA-Code erst ab 2011 verboten gewesen sei. In [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ha</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36261</link>
		<dc:creator>ha</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2012 15:55:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was Sinkewitz erzählt hat (&quot;no substance was found ...&quot;), ist meines Wissens nach mindestens missverständlich - jedenfalls der Strasburger-Test ist eine direkte Annäherung; er unterscheidet rekombinantes hGH vom körpereigenen und arbeitet mit Immunoassays (die mal ein Problem waren eine Zeitlang).
Er ist - nach vielen Jahren der Prüfung - von der Wada als verlässlich anerkannt worden. Das Zeitfenster für den Nachweis ist relativ kurz - aber dass er grundsätzlich angezweifelt wird, ist neu.
Dazu u. a. &lt;a href=&quot;http://www.wada-ama.org/rtecontent/document/PlayTrue2007_SummerResearch_En_15-18.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; ein Interview mit Strasburger.
Mir ist nicht bekannt, dass es einen anderen von der Wada anerkannten Test gibt, der hier gemeint sein könnte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was Sinkewitz erzählt hat (&#8220;no substance was found &#8230;&#8221;), ist meines Wissens nach mindestens missverständlich &#8211; jedenfalls der Strasburger-Test ist eine direkte Annäherung; er unterscheidet rekombinantes hGH vom körpereigenen und arbeitet mit Immunoassays (die mal ein Problem waren eine Zeitlang).<br />
Er ist &#8211; nach vielen Jahren der Prüfung &#8211; von der Wada als verlässlich anerkannt worden. Das Zeitfenster für den Nachweis ist relativ kurz &#8211; aber dass er grundsätzlich angezweifelt wird, ist neu. </p>
<p>Dazu u. a. <a href="http://www.wada-ama.org/rtecontent/document/PlayTrue2007_SummerResearch_En_15-18.pdf" rel="nofollow">hier</a> ein Interview mit Strasburger. </p>
<p>Mir ist nicht bekannt, dass es einen anderen von der Wada anerkannten Test gibt, der hier gemeint sein könnte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36260</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2012 15:38:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der HGH-Nachweis ist mE verläßlich noch nicht möglich. Indizien wie Zahnspangen bei adulten Sportler und/oder die Große-Füße, -Ohren und - Händediskusssion waren zwar lustig und anregend, aber ebenso nicht justiziabel wie die tiefe Stimmen von DDR-Schwimmerinnen der 80er Jahre.  Das Strasburger Verfahren beruht ja auf Analysen der Blutmatrix. Mit Biomarkern ist der Durchbruch noch nicht gelungen. Die WADA zögert und/oder das im Okt. 2011 angekündigte Verfahren ist ebenfalls noch zu unzuverlässig.
Sinkewitz müsste nach dem Strasburger Verfahren getestet worden sein. Damals erklärte  er:
&lt;blockquote&gt;“No substance was found in my body. Instead this deals with one single blood value. This value has never before been detected in me, established in me or analysed. There is therefore nothing to compare this value to.”
The test for HGH is “used only by the UCI,” and experts have told him that the blood value which was found in his sample and ruled positive “is not at all unusual and can have a natural source,” Sinkewitz added.&lt;/blockquote&gt;
http://www.cyclingnews.com/news/sinkewitz-challenges-human-growth-hormone-positives
Und alles war sehr dramatisch. Der erste Radsportler überhaupt mit einenm HGH- positiv.  Sofortige Suspendierung durch das Team Farnese-Vini. Drohende  lebenslange Sperre ( er hatte bereits  zur TDF 2007einen Testo-Fall) . Die ÖR verabschiedeten sich aus der Live-Übertragung. Alle waren extrem empört: Sinkewitz, gerade Sinkewitz !!
Wiederum selbst der Direktor des Schweizer WADA-Labs war damals nach dem HGH-Nachweis sehr verhalten, zumal auch der UCI nicht verlauten ließ, wie lange und  wie oft er schon diesen Test durchführen ließ. Es gab also offiziell nichts vergleichbares.
Und jetzt  das. Da ist die Frage doch legitim: Sind die adhoc-Entscheidungen immer angemessen und auch legitim ? Schließlich zieht das zumindest ein zeitlich begrenztes Verbot der  Ausübung des Berufes nach sich. Vergleichbar mit einer Veröffentlichungssperre für einen Journalisten nach einer Falschmeldung. Der Broterwerb ist damit gefährdet. Das meine ich keinesfalls  zynisch, sondern ganz irdisch.
Hinzu kommt das Problem an sich, wenn man so etwas im Netz lesen kann:
http://www.testamerica.com/HGH.htm]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der HGH-Nachweis ist mE verläßlich noch nicht möglich. Indizien wie Zahnspangen bei adulten Sportler und/oder die Große-Füße, -Ohren und &#8211; Händediskusssion waren zwar lustig und anregend, aber ebenso nicht justiziabel wie die tiefe Stimmen von DDR-Schwimmerinnen der 80er Jahre.  Das Strasburger Verfahren beruht ja auf Analysen der Blutmatrix. Mit Biomarkern ist der Durchbruch noch nicht gelungen. Die WADA zögert und/oder das im Okt. 2011 angekündigte Verfahren ist ebenfalls noch zu unzuverlässig.<br />
Sinkewitz müsste nach dem Strasburger Verfahren getestet worden sein. Damals erklärte  er:</p>
<blockquote><p>“No substance was found in my body. Instead this deals with one single blood value. This value has never before been detected in me, established in me or analysed. There is therefore nothing to compare this value to.”<br />
The test for HGH is “used only by the UCI,” and experts have told him that the blood value which was found in his sample and ruled positive “is not at all unusual and can have a natural source,” Sinkewitz added.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.cyclingnews.com/news/sinkewitz-challenges-human-growth-hormone-positives" rel="nofollow">http://www.cyclingnews.com/news/sinkewitz-challenges-human-growth-hormone-positives</a></p>
<p>Und alles war sehr dramatisch. Der erste Radsportler überhaupt mit einenm HGH- positiv.  Sofortige Suspendierung durch das Team Farnese-Vini. Drohende  lebenslange Sperre ( er hatte bereits  zur TDF 2007einen Testo-Fall) . Die ÖR verabschiedeten sich aus der Live-Übertragung. Alle waren extrem empört: Sinkewitz, gerade Sinkewitz !!<br />
Wiederum selbst der Direktor des Schweizer WADA-Labs war damals nach dem HGH-Nachweis sehr verhalten, zumal auch der UCI nicht verlauten ließ, wie lange und  wie oft er schon diesen Test durchführen ließ. Es gab also offiziell nichts vergleichbares.</p>
<p>Und jetzt  das. Da ist die Frage doch legitim: Sind die adhoc-Entscheidungen immer angemessen und auch legitim ? Schließlich zieht das zumindest ein zeitlich begrenztes Verbot der  Ausübung des Berufes nach sich. Vergleichbar mit einer Veröffentlichungssperre für einen Journalisten nach einer Falschmeldung. Der Broterwerb ist damit gefährdet. Das meine ich keinesfalls  zynisch, sondern ganz irdisch. </p>
<p>Hinzu kommt das Problem an sich, wenn man so etwas im Netz lesen kann:<br />
<a href="http://www.testamerica.com/HGH.htm" rel="nofollow">http://www.testamerica.com/HGH.htm</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ha</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36245</link>
		<dc:creator>ha</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2012 10:03:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schwierig, das einzuschätzen, Herbert. Es ist aber ein fundamentaler Schiedsspruch, weil er nicht etwa - wie meist bei derartigen Fällen - irgendwelche Formalien angreift: Verfahrensfragen, falsch gelagerte, falsch etikettierte Proben etc.pp. Viemehr wird die wissenschaftliche Verlässlichkeit des seinerzeit von Strasburger, Bidlingmaier et al entwickelten hGH-Tests angezweifelt &gt;&gt;&gt; die Grenzwerte, die in den 13-seitigen Wada-Guidelines für Positiv-Fälle festgelegt sind. Kern des Schiedsspruchs ist also: Die Wada hat wissenschaftlich unzuverlässig gearbeitet. Oder, anders formuliert: Die Nada konnte nicht nachweisen im Sinkewitz-Verfahren, dass die Wada wissenschaftlich zuverlässig geareitet hat.
Ich erinnere mich allerdings noch ziemlich gut, wie lange es damals gedauert hat, bis die Wada diesen Test für auch juristisch sicher genug hielt, um ihn einzusetzen (erstmals 2004 in Athen). Fertig war er schon Ende der 90er. Inzwischen gab es einige positive Fälle.
Insofern ist ein so grundsätzlicher Schiedsspruch jetzt mindestens überraschend. Dazu sagen kann man ziemlich wenig - denn die Experten-Gutachten, auf deren Basis der Einzelrichter entschieden hat, sind nicht bekannt. Und wenn sie vorlägen, müsste jeder Laie die sich auch erst einmal wieder erklären lassen ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schwierig, das einzuschätzen, Herbert. Es ist aber ein fundamentaler Schiedsspruch, weil er nicht etwa &#8211; wie meist bei derartigen Fällen &#8211; irgendwelche Formalien angreift: Verfahrensfragen, falsch gelagerte, falsch etikettierte Proben etc.pp. Viemehr wird die wissenschaftliche Verlässlichkeit des seinerzeit von Strasburger, Bidlingmaier et al entwickelten hGH-Tests angezweifelt &gt;&gt;&gt; die Grenzwerte, die in den 13-seitigen Wada-Guidelines für Positiv-Fälle festgelegt sind. Kern des Schiedsspruchs ist also: Die Wada hat wissenschaftlich unzuverlässig gearbeitet. Oder, anders formuliert: Die Nada konnte nicht nachweisen im Sinkewitz-Verfahren, dass die Wada wissenschaftlich zuverlässig geareitet hat.</p>
<p>Ich erinnere mich allerdings noch ziemlich gut, wie lange es damals gedauert hat, bis die Wada diesen Test für auch juristisch sicher genug hielt, um ihn einzusetzen (erstmals 2004 in Athen). Fertig war er schon Ende der 90er. Inzwischen gab es einige positive Fälle. </p>
<p>Insofern ist ein so grundsätzlicher Schiedsspruch jetzt mindestens überraschend. Dazu sagen kann man ziemlich wenig &#8211; denn die Experten-Gutachten, auf deren Basis der Einzelrichter entschieden hat, sind nicht bekannt. Und wenn sie vorlägen, müsste jeder Laie die sich auch erst einmal wieder erklären lassen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36243</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2012 09:14:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Beifall für die NADA oder nicht ?
&lt;blockquote&gt;Das Deutsche Sportschiedsgericht (DIS) hat Radprofi Patrik Sinkewitz vom Vorwurf des Dopings mit dem Wachstumshormon HGH freigesprochen. Damit hat das DIS eine Klage der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) abgewiesen, die eine lebenslange Sperre und eine Geldstrafe für Sinkewitz gefordert hatte. Sinkewitz, der als Wiederholungstäter bestraft würde, hat die Einnahme der Präparate stets bestritten. Einzelschiedsrichter Willi Erdmann erklärte in der Begründung des Urteils, das Gericht habe den Dopingmissbrauch nicht belegen können. Die &quot;erforderliche wissenschaftliche Verlässlichkeit der in den HGH-Guidelines der WADA festgelegten Grenzwerte&quot; sei nicht ausreichend nachgewiesen worden.&lt;/blockquote&gt;
http://www.n-tv.de/sport/Schiedsgericht-entlastet-Sinkewitz-article6556476.html
Bei Sinkewitz wußte man bisher nie so genau, woran man ist. Noch gut in Erinnerung ist seine Performance gemeinsam mit seinem RA Lehner auf der Bonner Dopingkonferenz. Viele glaubten ihn beinahe damals.
Und dann plötzlich war er &quot;rückfällig&quot; und wurde einer der Wenigen, die nachweislich mit HGH im Radsport gedopt haben und dabei erwischt worden sind.  Die Widersprüchlichkeit und  Fragilität des Falls gab schon sehr  zu denken. Und nun das.
Die WADA hat ein weiteres &quot;Ruhmesblatt&quot; ihres Codes aufschlagen können und wieder ist die NADA in seichten Gewässern gelandet. Nur diesmal geht es wieder andersherum. Alles klar auf der Andrea Doria ?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beifall für die NADA oder nicht ?</p>
<blockquote><p>Das Deutsche Sportschiedsgericht (DIS) hat Radprofi Patrik Sinkewitz vom Vorwurf des Dopings mit dem Wachstumshormon HGH freigesprochen. Damit hat das DIS eine Klage der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) abgewiesen, die eine lebenslange Sperre und eine Geldstrafe für Sinkewitz gefordert hatte. Sinkewitz, der als Wiederholungstäter bestraft würde, hat die Einnahme der Präparate stets bestritten. Einzelschiedsrichter Willi Erdmann erklärte in der Begründung des Urteils, das Gericht habe den Dopingmissbrauch nicht belegen können. Die &#8220;erforderliche wissenschaftliche Verlässlichkeit der in den HGH-Guidelines der WADA festgelegten Grenzwerte&#8221; sei nicht ausreichend nachgewiesen worden.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.n-tv.de/sport/Schiedsgericht-entlastet-Sinkewitz-article6556476.html" rel="nofollow">http://www.n-tv.de/sport/Schiedsgericht-entlastet-Sinkewitz-article6556476.html</a></p>
<p>Bei Sinkewitz wußte man bisher nie so genau, woran man ist. Noch gut in Erinnerung ist seine Performance gemeinsam mit seinem RA Lehner auf der Bonner Dopingkonferenz. Viele glaubten ihn beinahe damals.<br />
Und dann plötzlich war er &#8220;rückfällig&#8221; und wurde einer der Wenigen, die nachweislich mit HGH im Radsport gedopt haben und dabei erwischt worden sind.  Die Widersprüchlichkeit und  Fragilität des Falls gab schon sehr  zu denken. Und nun das.<br />
Die WADA hat ein weiteres &#8220;Ruhmesblatt&#8221; ihres Codes aufschlagen können und wieder ist die NADA in seichten Gewässern gelandet. Nur diesmal geht es wieder andersherum. Alles klar auf der Andrea Doria ?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36213</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jun 2012 18:05:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ Dirk
Leider ist der Antidopingkampf  nachwievor sehr selektiv. Und das wissen deren Protagonisten sehr genau, wollen diese Tatsache aber keinesfalls diskutiert haben und tragen somit ebenfalls zur Minderung der Glaubwürdigkeit der Antidopingbestrebungen bei.
Der Grund ist ein schlichter: Auch der Antidopingkampf erweist sich politischer Natur und wird in erster Linie nach wirtschaftlichen Kriterien betrieben. Da braucht man nur mal bei den Verbänden lauschen, die PR einiger Labore und &quot;freier&quot; Dopingexperten beobachten oder auch bei manchen Medienbeiträgen zwischen den Zeilen zu lesen. Unabhängigkeit ist auch da oft ein verlorenes Gut. Wenn sich dann noch die Sportgerichtsbarkeit im Paragraphendickicht und der ihr gewährten Blindheit verirrt, dann ist das Dilemma immer wieder mal perfekt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dirk</p>
<p>Leider ist der Antidopingkampf  nachwievor sehr selektiv. Und das wissen deren Protagonisten sehr genau, wollen diese Tatsache aber keinesfalls diskutiert haben und tragen somit ebenfalls zur Minderung der Glaubwürdigkeit der Antidopingbestrebungen bei.<br />
Der Grund ist ein schlichter: Auch der Antidopingkampf erweist sich politischer Natur und wird in erster Linie nach wirtschaftlichen Kriterien betrieben. Da braucht man nur mal bei den Verbänden lauschen, die PR einiger Labore und &#8220;freier&#8221; Dopingexperten beobachten oder auch bei manchen Medienbeiträgen zwischen den Zeilen zu lesen. Unabhängigkeit ist auch da oft ein verlorenes Gut. Wenn sich dann noch die Sportgerichtsbarkeit im Paragraphendickicht und der ihr gewährten Blindheit verirrt, dann ist das Dilemma immer wieder mal perfekt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36212</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2012 23:13:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Die Meinung von Frau Hartmann ist auch lediglich nur eine Meinung, mehr aber auch nicht.&lt;/blockquote&gt;
Das ist sicherlich so. Andererseits ist es wichtig, dass es Journalisten gibt die abseits vom Mainstream aktiv sind.  Es stimmt ja leider, dass Doping vertuscht wird wo es nur geht. Die Art und Weise wie beispielsweise ein Eddy Merckx bei jeder Radsportveranstaltung gefeiert wird, macht doch deutlich, dass Doping in der Gesellschaft anerkannt ist. Dieser Mann wurde mehrmals gedopt erwischt und ist heute doch ein Held. Die Affäre Fuentes blieb für die Fußballer ohne jede Konsequenz, was wurde aus der Wiener Blutplasmabank? Armstrong und die UCI haben geklungelt, dem Staatsdoping der DDR stand ein Freiburger Dopingsystem entgegen. Was wurde davon denn wirklich aufgearbeitet? Welche Konsequenzen hat man für die heutige Zeit gezogen?
Auch in dem Erfurter Fall, was auch immer am Ende rauskommt, zeigen unsere Sportpolitiker in der Tat ein merkwürdiges Verhalten, das ist schwerlich zu leugnen.
Deshalb finde ich es gut, wenn kritisch darüber berichtet wird. Das bedeutet nicht, dass ich dieser Berichterstattung immer zustimme.  Einseitige Berichterstattung ist aus meiner Sicht immer eine Schwäche und genau dies habe ich ja kritisiert.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Meinung von Frau Hartmann ist auch lediglich nur eine Meinung, mehr aber auch nicht.</p></blockquote>
<p>Das ist sicherlich so. Andererseits ist es wichtig, dass es Journalisten gibt die abseits vom Mainstream aktiv sind.  Es stimmt ja leider, dass Doping vertuscht wird wo es nur geht. Die Art und Weise wie beispielsweise ein Eddy Merckx bei jeder Radsportveranstaltung gefeiert wird, macht doch deutlich, dass Doping in der Gesellschaft anerkannt ist. Dieser Mann wurde mehrmals gedopt erwischt und ist heute doch ein Held. Die Affäre Fuentes blieb für die Fußballer ohne jede Konsequenz, was wurde aus der Wiener Blutplasmabank? Armstrong und die UCI haben geklungelt, dem Staatsdoping der DDR stand ein Freiburger Dopingsystem entgegen. Was wurde davon denn wirklich aufgearbeitet? Welche Konsequenzen hat man für die heutige Zeit gezogen?<br />
Auch in dem Erfurter Fall, was auch immer am Ende rauskommt, zeigen unsere Sportpolitiker in der Tat ein merkwürdiges Verhalten, das ist schwerlich zu leugnen.<br />
Deshalb finde ich es gut, wenn kritisch darüber berichtet wird. Das bedeutet nicht, dass ich dieser Berichterstattung immer zustimme.  Einseitige Berichterstattung ist aus meiner Sicht immer eine Schwäche und genau dies habe ich ja kritisiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36210</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2012 19:21:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36210</guid>
		<description><![CDATA[Die Meinung von Frau Hartmann ist auch lediglich nur eine Meinung, mehr aber auch nicht.
Ihr Interesse an der &quot;Aufklärung&quot; der Causa Erfurt liegt doch auf der Hand, nicht umsonst erwähnt sie  die Namen von zwei Sportlern.
Das Drumherum mit Fördergeldermissbrauch, verfehlter deutscher Sport- und Antidopingpolitik soll doch nur intellektualisieren, worum es schlicht und einfach nur geht. Heute sind es die  WADA und Howman, die ganz toll und in sich sauber arbeiten, obwohl jeder nachlesen kann, dass sie nach außen und intern gepfuscht haben. Morgen ist es dann wieder die NADA - die ja heute eigentlich sofort ihre Arbeit beenden könnte - deren Entscheidung sich des Lobes ihrer gestrigen Kritiker kaum erwehren kann.
Eklektische Argumentationen, mehr nicht.
Und wenn Howman im Zusammenhang mit dem Fall Armstrong erklärt: &quot;We do not rely on science only nowadays. You cannot accept that science alone will find those who might be breaching the rules. So this is not unusual. It&#039;s something that&#039;s becoming more normal and accepted.&quot; http://www.usatoday.com/sports/cycling/story/2012-06-13/lance-armstrong-faces-doping-charges/55582394/1
ist das beängstigend. Wenn der wissenschaftlich-analytische ggü. dem nicht-analytischen Beweis an Bedeutung und Priorität verliert, dann sind auch der persönlichen Willkür Einzelner Tür und Tor geöffnet.  Wenn subjektive Angaben und Aussagen gleichsam betroffener Athleten und Angehöriger des Stuffs, die nicht nachprüfbar sind, künftig ausreichen, um andere zu verurteilen, braucht es auch keinen WADA-Code mehr. Das sind doch Dinge, die Sorge machen sollten. Insofern ist es schlecht um den sauberen und fairen Sport bestellt, wenn jeder sich seinen Vers machen darf und überprüfbare Antidopingregeln einer permanenten (Fehl)Interpretation seiner einstigen Erfinder und heutigen Möchtegernbewahrer ausgesetzt werden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Meinung von Frau Hartmann ist auch lediglich nur eine Meinung, mehr aber auch nicht.<br />
Ihr Interesse an der &#8220;Aufklärung&#8221; der Causa Erfurt liegt doch auf der Hand, nicht umsonst erwähnt sie  die Namen von zwei Sportlern.<br />
Das Drumherum mit Fördergeldermissbrauch, verfehlter deutscher Sport- und Antidopingpolitik soll doch nur intellektualisieren, worum es schlicht und einfach nur geht. Heute sind es die  WADA und Howman, die ganz toll und in sich sauber arbeiten, obwohl jeder nachlesen kann, dass sie nach außen und intern gepfuscht haben. Morgen ist es dann wieder die NADA &#8211; die ja heute eigentlich sofort ihre Arbeit beenden könnte &#8211; deren Entscheidung sich des Lobes ihrer gestrigen Kritiker kaum erwehren kann.<br />
Eklektische Argumentationen, mehr nicht. </p>
<p>Und wenn Howman im Zusammenhang mit dem Fall Armstrong erklärt: &#8220;We do not rely on science only nowadays. You cannot accept that science alone will find those who might be breaching the rules. So this is not unusual. It&#8217;s something that&#8217;s becoming more normal and accepted.&#8221; <a href="http://www.usatoday.com/sports/cycling/story/2012-06-13/lance-armstrong-faces-doping-charges/55582394/1" rel="nofollow">http://www.usatoday.com/sports/cycling/story/2012-06-13/lance-armstrong-faces-doping-charges/55582394/1</a><br />
ist das beängstigend. Wenn der wissenschaftlich-analytische ggü. dem nicht-analytischen Beweis an Bedeutung und Priorität verliert, dann sind auch der persönlichen Willkür Einzelner Tür und Tor geöffnet.  Wenn subjektive Angaben und Aussagen gleichsam betroffener Athleten und Angehöriger des Stuffs, die nicht nachprüfbar sind, künftig ausreichen, um andere zu verurteilen, braucht es auch keinen WADA-Code mehr. Das sind doch Dinge, die Sorge machen sollten. Insofern ist es schlecht um den sauberen und fairen Sport bestellt, wenn jeder sich seinen Vers machen darf und überprüfbare Antidopingregeln einer permanenten (Fehl)Interpretation seiner einstigen Erfinder und heutigen Möchtegernbewahrer ausgesetzt werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ha</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36209</link>
		<dc:creator>ha</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2012 12:26:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36209</guid>
		<description><![CDATA[@Dirk,
bekenne mich übrigens zur &quot;Einseitigkeit&quot; - jedenfalls insofern, als dass ich meine: Die Wada ist nicht verantwortlich fürs Handling dieser Fälle. Der Kern: Dies war/ist allein Aufgabe der Nada.
Abgesehen davon geht es mir auch anders als Ihnen: Ich habe keinen Hinweis entdeckt, warum Howman, der Fehler auch seines Hauses öffentlich eingeräumt hat, weniger glaubwürdig sein sollte als die Nada. Aber, s.o.: Den Vergleich braucht es hier nicht einmal.
Und über die Erfurt-Perspektive hinaus: Mir fällt international kein zweites Beispiel dafür ein, dass eine Nationale Agentur am Ende mit Verweis auf die Wada die - und mehr ist es ja gar nicht: - Klärung eines Falles (natürlich: eher von 27 Fällen an einem OSP) vermeiden wollte. Nachweislich hier: seit Anfang Juli 2011. Und dann darf man schon nach dem Warum und Wie fragen. - Wobei selbstverständlich ist, dass man zu anderen Schlüssen kommen kann als beispielsweise ich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dirk,</p>
<p>bekenne mich übrigens zur &#8220;Einseitigkeit&#8221; &#8211; jedenfalls insofern, als dass ich meine: Die Wada ist nicht verantwortlich fürs Handling dieser Fälle. Der Kern: Dies war/ist allein Aufgabe der Nada.</p>
<p>Abgesehen davon geht es mir auch anders als Ihnen: Ich habe keinen Hinweis entdeckt, warum Howman, der Fehler auch seines Hauses öffentlich eingeräumt hat, weniger glaubwürdig sein sollte als die Nada. Aber, s.o.: Den Vergleich braucht es hier nicht einmal. </p>
<p>Und über die Erfurt-Perspektive hinaus: Mir fällt international kein zweites Beispiel dafür ein, dass eine Nationale Agentur am Ende mit Verweis auf die Wada die &#8211; und mehr ist es ja gar nicht: &#8211; Klärung eines Falles (natürlich: eher von 27 Fällen an einem OSP) vermeiden wollte. Nachweislich hier: seit Anfang Juli 2011. Und dann darf man schon nach dem Warum und Wie fragen. &#8211; Wobei selbstverständlich ist, dass man zu anderen Schlüssen kommen kann als beispielsweise ich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36208</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2012 11:48:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Howard heißt in Wirklichkeit Howman, aber geschenkt – oder nicht? Wer über “Einseitigkeit” schimpft und auf Fakten pocht, sollte wenigstens den einen Namen richtig schreiben, oder?&lt;/blockquote&gt;
Ok, dummer Fehler von mir. Im übrigen habe ich konkrete Kritik geäußert, mit den entsprechenden Fragen dazu, keineswegs aber geschimpft. Und genau diese Fragen haben sich mit ihrer Antwort ja nicht erledigt. Ich finde eben kein Dokument, dass die Glaubwürdigkeit von Herrn Howman belegt. Genau dahingehend habe ich aber meine Kritik geäußert.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Howard heißt in Wirklichkeit Howman, aber geschenkt – oder nicht? Wer über “Einseitigkeit” schimpft und auf Fakten pocht, sollte wenigstens den einen Namen richtig schreiben, oder?</p></blockquote>
<p>Ok, dummer Fehler von mir. Im übrigen habe ich konkrete Kritik geäußert, mit den entsprechenden Fragen dazu, keineswegs aber geschimpft. Und genau diese Fragen haben sich mit ihrer Antwort ja nicht erledigt. Ich finde eben kein Dokument, dass die Glaubwürdigkeit von Herrn Howman belegt. Genau dahingehend habe ich aber meine Kritik geäußert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: JW</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36207</link>
		<dc:creator>JW</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2012 11:25:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36207</guid>
		<description><![CDATA[@ Dirk: Howard heißt in Wirklichkeit Howman, aber geschenkt - oder nicht? Wer über &quot;Einseitigkeit&quot; schimpft und auf Fakten pocht, sollte wenigstens den einen Namen richtig schreiben, oder?
Lesen Sie einfach den jüngsten Beitrag, studieren Sie die Dokumente. Da wird einiges, nicht alles, beantwortet.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dirk: Howard heißt in Wirklichkeit Howman, aber geschenkt &#8211; oder nicht? Wer über &#8220;Einseitigkeit&#8221; schimpft und auf Fakten pocht, sollte wenigstens den einen Namen richtig schreiben, oder?</p>
<p>Lesen Sie einfach den jüngsten Beitrag, studieren Sie die Dokumente. Da wird einiges, nicht alles, beantwortet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36206</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2012 09:32:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36206</guid>
		<description><![CDATA[Sehr lustig, dass gerade in einem Blog wo gegen die Hofberichtserstattung der FIFA gewettert wird, ein völlig unkritischer Artikel zur WADA verlinkt wird.
&lt;blockquote&gt;Howman zufolge wollten die Deutschen gar nicht wissen, ob die Erfurter Methode nach Regel M 1.1. „als Blutdoping verboten sei“. Sondern nur, „ob diese Methode den Sauerstofftransfer erhöht“.&lt;/blockquote&gt;
Das heisst die WADA hat im April auf eine Frage geantwortet, die ihr gar nicht gestellt wurde? Hat Howard dies mit Dolumenten belegt? Oder wird seine Aussage als &quot;Gottgegeben&quot; hingenommen?
Das ist doch ebenso zweifelhaft wie der Einwand von Howard, dass ihm die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsakten nicht vorlagen. Die aus meiner  Sicht die WADA auch gar nichts angehen, solange sie nicht Prozessbeteiligte sind. Wer soll denn wissen ob eine Methode erlaubt oder verboten ist, wenn nicht die WADA. Die haben doch wohl den WADA-Code geschrieben oder nicht?
In der NADA wurde offensichtlich geschlampt, doch in der WADA nicht minder. Die ganze Kommunikation innerhalb der WADA verlief ja wohl chaotisch und das auch noch in aller Öffentlichkeit.
Sorry, dieser Artikel ist einseitig und gefällt mir deshalb nicht wirklich gut.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr lustig, dass gerade in einem Blog wo gegen die Hofberichtserstattung der FIFA gewettert wird, ein völlig unkritischer Artikel zur WADA verlinkt wird. </p>
<blockquote><p>Howman zufolge wollten die Deutschen gar nicht wissen, ob die Erfurter Methode nach Regel M 1.1. „als Blutdoping verboten sei“. Sondern nur, „ob diese Methode den Sauerstofftransfer erhöht“.</p></blockquote>
<p>Das heisst die WADA hat im April auf eine Frage geantwortet, die ihr gar nicht gestellt wurde? Hat Howard dies mit Dolumenten belegt? Oder wird seine Aussage als &#8220;Gottgegeben&#8221; hingenommen?<br />
Das ist doch ebenso zweifelhaft wie der Einwand von Howard, dass ihm die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsakten nicht vorlagen. Die aus meiner  Sicht die WADA auch gar nichts angehen, solange sie nicht Prozessbeteiligte sind. Wer soll denn wissen ob eine Methode erlaubt oder verboten ist, wenn nicht die WADA. Die haben doch wohl den WADA-Code geschrieben oder nicht?<br />
In der NADA wurde offensichtlich geschlampt, doch in der WADA nicht minder. Die ganze Kommunikation innerhalb der WADA verlief ja wohl chaotisch und das auch noch in aller Öffentlichkeit.<br />
Sorry, dieser Artikel ist einseitig und gefällt mir deshalb nicht wirklich gut.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Fall Erfurt, die NADA und der sportpolitische Komplex: Verzögern, Verwirren und ein bisschen Lügen : jens weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36200</link>
		<dc:creator>Der Fall Erfurt, die NADA und der sportpolitische Komplex: Verzögern, Verwirren und ein bisschen Lügen : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2012 08:18:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36200</guid>
		<description><![CDATA[[...] Druck ein lautete die diesbezügliche Nachricht des Tages am Mittwoch. Es brauchte eine öffentliche Ohrfeige von David Howman, dem WADA-Generaldirektor, bis die Bonner Agentur willens war, seiner schlichten [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Druck ein lautete die diesbezügliche Nachricht des Tages am Mittwoch. Es brauchte eine öffentliche Ohrfeige von David Howman, dem WADA-Generaldirektor, bis die Bonner Agentur willens war, seiner schlichten [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36199</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2012 05:02:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36199</guid>
		<description><![CDATA[Grit Hartmann in der Berliner Zeitung: &lt;a href=&quot;http://www.berliner-zeitung.de/sport/doping-gezielte-irrefuehrung,10808794,16395648.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Gezielte Irreführung&lt;/a&gt;
&lt;blockquote&gt;Howman teilt der Wada-Exekutive mit, welche Informationen die Nada zurückhielt. Etwa, wie viele Athleten &lt;b&gt;wie oft&lt;/b&gt; mit der Methode behandelt wurden. Noch pikanter: Die Nada übermittelte die falsche Frage nach Montreal [...]. Howman zufolge wollten die Deutschen gar nicht wissen, ob die Erfurter Methode nach Regel M 1.1. „als Blutdoping verboten sei“. Sondern nur, „ob diese Methode den Sauerstofftransfer erhöht“.
[...]
Welchen Spielraum, sich herauszureden, lässt dieses Arbeitszeugnis der deutschen Sportpolitik noch?&lt;/blockquote&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Grit Hartmann in der Berliner Zeitung: <a href="http://www.berliner-zeitung.de/sport/doping-gezielte-irrefuehrung,10808794,16395648.html" rel="nofollow">Gezielte Irreführung</a></p>
<blockquote><p>Howman teilt der Wada-Exekutive mit, welche Informationen die Nada zurückhielt. Etwa, wie viele Athleten <b>wie oft</b> mit der Methode behandelt wurden. Noch pikanter: Die Nada übermittelte die falsche Frage nach Montreal [...]. Howman zufolge wollten die Deutschen gar nicht wissen, ob die Erfurter Methode nach Regel M 1.1. „als Blutdoping verboten sei“. Sondern nur, „ob diese Methode den Sauerstofftransfer erhöht“.<br />
[...]<br />
Welchen Spielraum, sich herauszureden, lässt dieses Arbeitszeugnis der deutschen Sportpolitik noch?</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: JoJo</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36196</link>
		<dc:creator>JoJo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2012 14:48:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36196</guid>
		<description><![CDATA[Fakt ist, es gibt den von Gipsel erwähnten Mailverkehr mit den glasklaren Aussagen der WADA, daß das angewandte (Naturheil-)Verfahren kein Doping darstellt. Und dies nicht erst zum 26.04., dem Tag an dem die sich die WADA-Expertenkommission zum Fall Erfurt geäußert hatte. Fakt ist außerdem, daß die NADA das angewandte Verfahren der WADA mehrfach haarklein beschrieben hat (incl. eines Filmbeitrags vom ZDF) in dem das Franke-Verfahren bildlich dargestellt wurde.
DIese Informationen sollten allemal ausreichen, daß sich die WADA eindeutig und unmißverständlich äußern kann, ob das beschriebene Verfahren nun Doping darstellt oder nicht.
Insofern ist die Aussage von Herrn Howman äußerst fadenscheinig und kann höchstens auf seinen eigenen (möglichweise unvollständigen) Wissenstand im Fall Erfurt abzielen. Wenn der Vorsitzende der Expertenkommision tatsächlich davon ausging, daß es um UV-Bestrahlung der Haut gehe, daß wäre das mehr als peinlich. Lt. Medienberichten &lt;i&gt;soll&lt;/i&gt; es allerdings nur so gewesen sein. Eine Bestätigung durch den Betroffenen oder von Herrn Howman gab es ja nicht. Träfe dies tatsächlich zu, wäre dies tatsächlich ein Skandal!
Eine Frage stellt sich noch, die Herr Howman in seinen Äußerungen unbeantwortet ließ (weil Sie Ihm nicht gestellt wurde?):
Welche neue Fakten könnten denn in den staatsanwaltlichen Ermittlungsakten stehen, die das angewandes Verfahren entweder zum unerlaubten Doping machen oder umgekehrt den von Ihm (Howman) bereits getroffenen Dopingvorwurf entkräften könnten?
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fakt ist, es gibt den von Gipsel erwähnten Mailverkehr mit den glasklaren Aussagen der WADA, daß das angewandte (Naturheil-)Verfahren kein Doping darstellt. Und dies nicht erst zum 26.04., dem Tag an dem die sich die WADA-Expertenkommission zum Fall Erfurt geäußert hatte. Fakt ist außerdem, daß die NADA das angewandte Verfahren der WADA mehrfach haarklein beschrieben hat (incl. eines Filmbeitrags vom ZDF) in dem das Franke-Verfahren bildlich dargestellt wurde.</p>
<p>DIese Informationen sollten allemal ausreichen, daß sich die WADA eindeutig und unmißverständlich äußern kann, ob das beschriebene Verfahren nun Doping darstellt oder nicht. </p>
<p>Insofern ist die Aussage von Herrn Howman äußerst fadenscheinig und kann höchstens auf seinen eigenen (möglichweise unvollständigen) Wissenstand im Fall Erfurt abzielen. Wenn der Vorsitzende der Expertenkommision tatsächlich davon ausging, daß es um UV-Bestrahlung der Haut gehe, daß wäre das mehr als peinlich. Lt. Medienberichten <i>soll</i> es allerdings nur so gewesen sein. Eine Bestätigung durch den Betroffenen oder von Herrn Howman gab es ja nicht. Träfe dies tatsächlich zu, wäre dies tatsächlich ein Skandal!</p>
<p>Eine Frage stellt sich noch, die Herr Howman in seinen Äußerungen unbeantwortet ließ (weil Sie Ihm nicht gestellt wurde?): </p>
<p>Welche neue Fakten könnten denn in den staatsanwaltlichen Ermittlungsakten stehen, die das angewandes Verfahren entweder zum unerlaubten Doping machen oder umgekehrt den von Ihm (Howman) bereits getroffenen Dopingvorwurf entkräften könnten?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36194</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 12:57:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36194</guid>
		<description><![CDATA[Thomas Hahn in der SZ: &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/z5I38x/672362/Der-Fan-im-Staatssekretaer.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Der Fan im Staatssekretär&lt;/a&gt;
&lt;blockquote&gt;Was veranlasst den hohen Vertreter des Innenministeriums dazu, in der Erfurt-Affäre Stilfragen vor Sachfragen zu stellen? [...] Möglicherweise ist der Staatssekretär Bergner einfach nur so sehr Fan des nationalen Sportbetriebs, dass er bisweilen blind für dessen Schwächen ist.&lt;/blockquote&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas Hahn in der SZ: <a href="http://www.sueddeutsche.de/z5I38x/672362/Der-Fan-im-Staatssekretaer.html" rel="nofollow">Der Fan im Staatssekretär</a></p>
<blockquote><p>Was veranlasst den hohen Vertreter des Innenministeriums dazu, in der Erfurt-Affäre Stilfragen vor Sachfragen zu stellen? [...] Möglicherweise ist der Staatssekretär Bergner einfach nur so sehr Fan des nationalen Sportbetriebs, dass er bisweilen blind für dessen Schwächen ist.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36186</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2012 12:49:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36186</guid>
		<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Die UV-Bestrahlung ihres Blutes am 1. Februar 2011 am OSP Erfurt sei zwar ein Dopingvergehen gewesen, es liege aber kein Verschulden der Athletin vor.&lt;/blockquote&gt;
Aha, sehr beruhigend das Ganze.
Gut auch von Herrn Riegertzu hören, dass die Regierung noch immer keine Notwendigkeit sieht, die NADA finanziell auf normales Level zu heben.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die UV-Bestrahlung ihres Blutes am 1. Februar 2011 am OSP Erfurt sei zwar ein Dopingvergehen gewesen, es liege aber kein Verschulden der Athletin vor.</p></blockquote>
<p>Aha, sehr beruhigend das Ganze.</p>
<p>Gut auch von Herrn Riegertzu hören, dass die Regierung noch immer keine Notwendigkeit sieht, die NADA finanziell auf normales Level zu heben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36185</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2012 12:49:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36185</guid>
		<description><![CDATA[NADA: &lt;a href=&quot;http://www.nada-bonn.de/aktuelles/news/details/archiv/2012/juni/13/artikel/nada-leitet-weiteres-verfahren-in-der-causa-erfurt-ein/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;NADA leitet weiteres Verfahren in der „Causa Erfurt“ ein&lt;/a&gt;
&lt;blockquote&gt;„Nach sorgfältiger Prüfung der aktuell vorliegenden Hinweise ist nicht mehr auszuschließen, dass es sich bei der Anwendung der UV-Blutbehandlung auch vor 2011 um einen Dopingverstoß handelt“, sagt die NADA-Vorstandsvorsitzende Dr. Andrea Gotzmann. „Mit dem Verfahren wollen wir Rechtsklarheit auch für die Vorgänge schaffen, die zeitlich vor der Regelergänzung M2.3 durch die Welt Anti-Doping Agentur zum 1. Januar 2011 lagen“, erklärt NADA-Vorstandsmitglied und -Chefjustiziar Dr. Lars Mortsiefer.&lt;/blockquote&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>NADA: <a href="http://www.nada-bonn.de/aktuelles/news/details/archiv/2012/juni/13/artikel/nada-leitet-weiteres-verfahren-in-der-causa-erfurt-ein/" rel="nofollow">NADA leitet weiteres Verfahren in der „Causa Erfurt“ ein</a></p>
<blockquote><p>„Nach sorgfältiger Prüfung der aktuell vorliegenden Hinweise ist nicht mehr auszuschließen, dass es sich bei der Anwendung der UV-Blutbehandlung auch vor 2011 um einen Dopingverstoß handelt“, sagt die NADA-Vorstandsvorsitzende Dr. Andrea Gotzmann. „Mit dem Verfahren wollen wir Rechtsklarheit auch für die Vorgänge schaffen, die zeitlich vor der Regelergänzung M2.3 durch die Welt Anti-Doping Agentur zum 1. Januar 2011 lagen“, erklärt NADA-Vorstandsmitglied und -Chefjustiziar Dr. Lars Mortsiefer.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36184</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2012 11:42:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36184</guid>
		<description><![CDATA[Christoph Bergner:
&lt;blockquote&gt;„Wir hätten erwartet, dass sein erster Ansprechpartner die Nada ist.“&lt;/blockquote&gt;
&lt;a href=&quot;http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1325760&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Viola von Cramon&lt;/a&gt;:
&lt;blockquote&gt;«Ich finde es unerträglich, dass sich Herr Bergner nicht im Sportausschuss, sondern erst in den Medien äußert. Das ist schlechter Stil»&lt;/blockquote&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Christoph Bergner:</p>
<blockquote><p>„Wir hätten erwartet, dass sein erster Ansprechpartner die Nada ist.“</p></blockquote>
<p><a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1325760" rel="nofollow">Viola von Cramon</a>:</p>
<blockquote><p>«Ich finde es unerträglich, dass sich Herr Bergner nicht im Sportausschuss, sondern erst in den Medien äußert. Das ist schlechter Stil»</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36183</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2012 11:11:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36183</guid>
		<description><![CDATA[Michael Reinsch in der FAZ: &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/bund-kritisiert-wada-howmans-interview-unertraeglich-11783223.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Bund kritisiert Wada - Howmans Interview „unerträglich“&lt;/a&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Abgeordneten der Regierungsfraktion strichen das Thema Wada von der Tagesordnung des Sportausschusses an diesem Mittwoch. In zwei Wochen ist die Nada-Vorsitzende Andrea Gotzmann eingeladen.
[...]
„Ich hatte mir nicht vorstellen können, dass es an einem unserer Olympiastützpunkte einen Arzt gibt, der Blut mit UV bestrahlt und wieder injiziert“, sagte Bergner&lt;/blockquote&gt;
Vorstellen konnte sich das niemand, aber finanzieren doch?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Reinsch in der FAZ: <a href="http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/bund-kritisiert-wada-howmans-interview-unertraeglich-11783223.html" rel="nofollow">Bund kritisiert Wada &#8211; Howmans Interview „unerträglich“</a></p>
<blockquote><p>Die Abgeordneten der Regierungsfraktion strichen das Thema Wada von der Tagesordnung des Sportausschusses an diesem Mittwoch. In zwei Wochen ist die Nada-Vorsitzende Andrea Gotzmann eingeladen.<br />
[...]<br />
„Ich hatte mir nicht vorstellen können, dass es an einem unserer Olympiastützpunkte einen Arzt gibt, der Blut mit UV bestrahlt und wieder injiziert“, sagte Bergner</p></blockquote>
<p>Vorstellen konnte sich das niemand, aber finanzieren doch?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36180</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2012 07:57:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36180</guid>
		<description><![CDATA[Grit,
nicht selten haben Überhöhungen und Übertreibungen - werden sie allzu oft angewendet - den umgekehrten Effekt.  Sie führen zu Desinteresse, symbolisiert durch das berüchtigte Abwinken, am Problem. Black and White, Yes or No sind die bevorzugten Sichtweisen. Wenn man sich längere Zeit - in welcher Eigenschaft auch immer - dazwischen bewegt, dann wird  man sehr schnell zum Don Quichotte. Sicher  ist das  auch dem Zeitgeist geschuldet. Wenn man allerdings dann noch in eine anhaltende Selbstrechtfertigung - Gründe MUSS es dafür  geben - verfällt und bei anderen den ungetrübten Blick anzweifelt, dann kann das zur  (argumentativen- inhaltlichen) Einsamkeit  führen.  ;-)
Ich will hier keine Eulen nach Erfurt tragen, aber
1. der gewünschte Größte Dopingskandal im deutschen Sport war und ist es nicht ( könnte  man ja auch einmal massvoll zugeben),
2. ein wenig mehr Empathie wäre angebracht gewesen ( hier geht es ja auch immer  noch um junge Sportler und nicht um Mutanten),
3. sollte gerade ein Investigativjournalist nicht zur Geißel seines einmal gefassten Schlusses werden (auch einen falschen Gedanken zuzugeben, fördert Image) und last but not least
4. bleibt meine Lieblingsfrage, weshalb sich statt dessen kein Medium an die beiden der Öffentlichkeit seit einem halben Jahr vorenthaltenen Dopingberichte á la Freiburg und Krüger-Spitzer wagt ( ist es sportpolitisch wirklich so unbedeutend ) ?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Grit, </p>
<p>nicht selten haben Überhöhungen und Übertreibungen &#8211; werden sie allzu oft angewendet &#8211; den umgekehrten Effekt.  Sie führen zu Desinteresse, symbolisiert durch das berüchtigte Abwinken, am Problem. Black and White, Yes or No sind die bevorzugten Sichtweisen. Wenn man sich längere Zeit &#8211; in welcher Eigenschaft auch immer &#8211; dazwischen bewegt, dann wird  man sehr schnell zum Don Quichotte. Sicher  ist das  auch dem Zeitgeist geschuldet. Wenn man allerdings dann noch in eine anhaltende Selbstrechtfertigung &#8211; Gründe MUSS es dafür  geben &#8211; verfällt und bei anderen den ungetrübten Blick anzweifelt, dann kann das zur  (argumentativen- inhaltlichen) Einsamkeit  führen.  ;-)</p>
<p>Ich will hier keine Eulen nach Erfurt tragen, aber<br />
1. der gewünschte Größte Dopingskandal im deutschen Sport war und ist es nicht ( könnte  man ja auch einmal massvoll zugeben),<br />
2. ein wenig mehr Empathie wäre angebracht gewesen ( hier geht es ja auch immer  noch um junge Sportler und nicht um Mutanten),<br />
3. sollte gerade ein Investigativjournalist nicht zur Geißel seines einmal gefassten Schlusses werden (auch einen falschen Gedanken zuzugeben, fördert Image) und last but not least<br />
4. bleibt meine Lieblingsfrage, weshalb sich statt dessen kein Medium an die beiden der Öffentlichkeit seit einem halben Jahr vorenthaltenen Dopingberichte á la Freiburg und Krüger-Spitzer wagt ( ist es sportpolitisch wirklich so unbedeutend ) ?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Grit Hartmann</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36179</link>
		<dc:creator>Grit Hartmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 18:38:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36179</guid>
		<description><![CDATA[Stimme dahingehend zu, dass das mehr übers Fördersystem hierzulande sagt als über einzelne Athleten. Und nicht nur über den OSP, der 2007 die Nada-Auskunft bekam: &quot;unter Dopinggesichtspunkten als verboten betrachtet&quot;. Damit, dass Verantwortliche das dennoch weiter zulassen und weiter zahlen, ist beinahe alles gesagt. (Wohl auch damit, dass das keine Folgen hat.)
Dagegen verschwindet die Frage nicht, ob ein Sportler wissen MUSS, dass Blutpanschereien verboten sind - aber sie wird klein.
Genau drei deutsche Experten haben übrigens Doping verneint ;-D]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimme dahingehend zu, dass das mehr übers Fördersystem hierzulande sagt als über einzelne Athleten. Und nicht nur über den OSP, der 2007 die Nada-Auskunft bekam: &#8220;unter Dopinggesichtspunkten als verboten betrachtet&#8221;. Damit, dass Verantwortliche das dennoch weiter zulassen und weiter zahlen, ist beinahe alles gesagt. (Wohl auch damit, dass das keine Folgen hat.)</p>
<p>Dagegen verschwindet die Frage nicht, ob ein Sportler wissen MUSS, dass Blutpanschereien verboten sind &#8211; aber sie wird klein.</p>
<p>Genau drei deutsche Experten haben übrigens Doping verneint ;-D</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36178</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 15:48:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Grit Hartmann:
&lt;blockquote&gt;Aus meiner Sicht ein hoch problematisches Urteil: &lt;/blockquote&gt;
Sie engagieren sich im Anti Dopingkampf, das ist gut so. Doch dabei darf doch der rechtsstaatliche Grundsatz und der Blick über den berühmten &quot;Tellerrand&quot; nicht verloren gehen. Sie hätten Judith Hesse unter Kenntnis der uns vorliegenden Informationen ernsthaft verurteilt?
&lt;blockquote&gt;Diese Uneinigkeit ist von der Nada – dahingestellt sei: ob gezielt oder aus purer Unbedarftheit – herbeigeführt worden. Anfänglich hat die Wada eindeutig und glasklar geantwortet: UVB seit Einführung des Wada-Codes 2004 verboten. &lt;/blockquote&gt;
Ich hatte bisher den Eindruck das die WADA ihre Meinung alle paar Wochen ändert und dann auch immer glasklar. Zudem hatte ich den Eindruck, dass es sowohl &quot;Experten&quot; gibt, die Doping bejahen, wie auch &quot;Experten&quot;, die Doping verneinen. Und noch immer ist doch nur klar, das nichts klar ist.
Und irgendwo dazwischen sitzen ein paar Sportler (teilweise minderjährig) die ihren Arzt am OSP vertraut haben. Sorry, in diesem Fall kann ich keine Lanze über die Sportler brechen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Grit Hartmann:</p>
<blockquote><p>Aus meiner Sicht ein hoch problematisches Urteil: </p></blockquote>
<p>Sie engagieren sich im Anti Dopingkampf, das ist gut so. Doch dabei darf doch der rechtsstaatliche Grundsatz und der Blick über den berühmten &#8220;Tellerrand&#8221; nicht verloren gehen. Sie hätten Judith Hesse unter Kenntnis der uns vorliegenden Informationen ernsthaft verurteilt?  </p>
<blockquote><p>Diese Uneinigkeit ist von der Nada – dahingestellt sei: ob gezielt oder aus purer Unbedarftheit – herbeigeführt worden. Anfänglich hat die Wada eindeutig und glasklar geantwortet: UVB seit Einführung des Wada-Codes 2004 verboten. </p></blockquote>
<p>Ich hatte bisher den Eindruck das die WADA ihre Meinung alle paar Wochen ändert und dann auch immer glasklar. Zudem hatte ich den Eindruck, dass es sowohl &#8220;Experten&#8221; gibt, die Doping bejahen, wie auch &#8220;Experten&#8221;, die Doping verneinen. Und noch immer ist doch nur klar, das nichts klar ist.<br />
Und irgendwo dazwischen sitzen ein paar Sportler (teilweise minderjährig) die ihren Arzt am OSP vertraut haben. Sorry, in diesem Fall kann ich keine Lanze über die Sportler brechen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Grit Hartmann</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36177</link>
		<dc:creator>Grit Hartmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 14:47:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36177</guid>
		<description><![CDATA[@Gipsel
So war es tatsächlich nicht. Irgendwer wird das irgendwann auch mal chronologisch darstellen, wie die Nada auf verwirrende Auskünfte hin gefragt hat. Sie hatte glasklare anfänglich - und hat die auch selbst gegeben.
Das ist aber gar nicht der Kern. Der ist - und da ist Howman, bei aller Kritik, die man auch an der Wada haben kann - zuzustimmen: Es ist der simple Job der Nada, diese Behandlungen juristisch prüfen zu lassen, in VERFAHREN. Diesen Job hat sie nicht gemacht, seit mehr als einem Jahr nicht. (Das Hesse-Verfahren ist nicht Nada-Initiative gewesen.) Sie verstößt einfach nur gegen ihren Auftrag. Punkt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gipsel<br />
So war es tatsächlich nicht. Irgendwer wird das irgendwann auch mal chronologisch darstellen, wie die Nada auf verwirrende Auskünfte hin gefragt hat. Sie hatte glasklare anfänglich &#8211; und hat die auch selbst gegeben.</p>
<p>Das ist aber gar nicht der Kern. Der ist &#8211; und da ist Howman, bei aller Kritik, die man auch an der Wada haben kann &#8211; zuzustimmen: Es ist der simple Job der Nada, diese Behandlungen juristisch prüfen zu lassen, in VERFAHREN. Diesen Job hat sie nicht gemacht, seit mehr als einem Jahr nicht. (Das Hesse-Verfahren ist nicht Nada-Initiative gewesen.) Sie verstößt einfach nur gegen ihren Auftrag. Punkt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gipsel</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36176</link>
		<dc:creator>Gipsel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 12:50:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36176</guid>
		<description><![CDATA[@Grit Hartmann:
Also wenn man sich die bekannt gewordenen emails ansieht, die bereits vor einiger Zeit zwischen NADA und WADA ausgetauscht wurden, dann sieht das für mich etwas anders aus als Sie beschreiben.
Die NADA hat mehrfach bei der WADA nachgefragt, da sie deren Einschätzung (es wäre erlaubt) nicht wirklich teilen wollte. Dann gab es ein großes Bohei mit gegenteiligen Aussagen aus allen Ecken, allerdings dann einen (nochmaligen) Brief der WADA an die NADA es sei erst mit dem Punkt M2.3 verboten, wenn nicht weitere Dinge vorliegen (was dann prompt von der NADA auch so verkündet wurde). Danach folgte dann weitere Aufregung um ein von der NADA in Auftrag gegebenen Gutachten, von angeblich von der WADA nicht (ausreichend) befragten Kommisionen usw. und jetzt will die WADA ihre (von einigen ihrer Teile offenbar langjährig vertretene) Position nochmal überdenken (was die NADA übrigens von der WADA bereits in der Vergangenheit gefordert hat).
Bei diesem Durcheinander (das wegzudiskutieren, wäre höchstens eine durchsichtige Aktion), welches in meinen Augen vor allem die WADA zu verantworten hat (allein schon, wegen offenbar interpretationsfähigen Regeln und die widersprüchlichen Aussagen zu deren Auslegung) gibt es wenig Möglichkeiten, zu einer befriedigenden und sauberen Lösung zu gelangen. Zumindest für den Zeitraum vor Einführung von M2.3.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Grit Hartmann:<br />
Also wenn man sich die bekannt gewordenen emails ansieht, die bereits vor einiger Zeit zwischen NADA und WADA ausgetauscht wurden, dann sieht das für mich etwas anders aus als Sie beschreiben.<br />
Die NADA hat mehrfach bei der WADA nachgefragt, da sie deren Einschätzung (es wäre erlaubt) nicht wirklich teilen wollte. Dann gab es ein großes Bohei mit gegenteiligen Aussagen aus allen Ecken, allerdings dann einen (nochmaligen) Brief der WADA an die NADA es sei erst mit dem Punkt M2.3 verboten, wenn nicht weitere Dinge vorliegen (was dann prompt von der NADA auch so verkündet wurde). Danach folgte dann weitere Aufregung um ein von der NADA in Auftrag gegebenen Gutachten, von angeblich von der WADA nicht (ausreichend) befragten Kommisionen usw. und jetzt will die WADA ihre (von einigen ihrer Teile offenbar langjährig vertretene) Position nochmal überdenken (was die NADA übrigens von der WADA bereits in der Vergangenheit gefordert hat).</p>
<p>Bei diesem Durcheinander (das wegzudiskutieren, wäre höchstens eine durchsichtige Aktion), welches in meinen Augen vor allem die WADA zu verantworten hat (allein schon, wegen offenbar interpretationsfähigen Regeln und die widersprüchlichen Aussagen zu deren Auslegung) gibt es wenig Möglichkeiten, zu einer befriedigenden und sauberen Lösung zu gelangen. Zumindest für den Zeitraum vor Einführung von M2.3.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36174</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 11:03:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36174</guid>
		<description><![CDATA[FR-Kommentar von Wolfgang Hettfleisch (Printausgabe vom 12.06.): Beipackzettel
&lt;blockquote&gt;Hätte Jan Ullrich das gewusst, er hätte sich bestimmt zu Eufemiano Fuentes überweisen lassen - auch wenn das mit der Indikation für Behandlungen durch einen Frauenarzt vielleicht ein bisschen knifflig geworden wäre.
[...]
Wenn der Fall nicht vor dem CAS landet, dann gute Nacht, deutscher Antidopingkampf.&lt;/blockquote&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>FR-Kommentar von Wolfgang Hettfleisch (Printausgabe vom 12.06.): Beipackzettel</p>
<blockquote><p>Hätte Jan Ullrich das gewusst, er hätte sich bestimmt zu Eufemiano Fuentes überweisen lassen &#8211; auch wenn das mit der Indikation für Behandlungen durch einen Frauenarzt vielleicht ein bisschen knifflig geworden wäre.<br />
[...]<br />
Wenn der Fall nicht vor dem CAS landet, dann gute Nacht, deutscher Antidopingkampf.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Grit Hartmann</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36172</link>
		<dc:creator>Grit Hartmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 09:50:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36172</guid>
		<description><![CDATA[#16
Aus meiner Sicht ein hoch problematisches Urteil:
&lt;blockquote&gt;Wie soll ein Sportler eine Methode als verboten erkennen, wenn selbst die Experten der Wada und Nada uneins sind.&lt;/blockquote&gt;
Diese Uneinigkeit ist von der Nada - dahingestellt sei: ob gezielt oder aus purer Unbedarftheit - herbeigeführt worden. Anfänglich hat die Wada eindeutig und glasklar geantwortet: UVB seit Einführung des Wada-Codes 2004 verboten.
Dazu: Ich würde gern einen einzigen Hinweis darauf lesen, wo, außer bei Franke, eine einmalige UV-Blutbestrahlung zum Kurieren &quot;einer akuten schweren Erkrankung&quot; eingesetzt wird. Das kommt nach meinem Verständnis so etwas wie einer unterlassenen Hilfeleistung gleich. Heißt: Der aus Bundesmitteln bezahlte Olympiastützpunktarzt wäre ein Quacksalber. (Klargestellt ist mit diesem Urteil immerhin, dass Steuergeld für Doping eingesetzt wurde.)
Weiter: Diese Behandlung, sagt ein Sportmediziner, musste nicht angegeben werden, und Hesse musste dies dem Arzt glauben? Weder die 29-jährige Athletin noch Franke - beide nicht neu im Spitzensport - scheinen je einen Dopingkontrollbogen gelesen zu haben.
Zwei mildernde Umstände gelten sicher: die Selbstanzeige und die einmalige Behandlung (falls die Angaben in der Patientenakte korrekt waren). Ob man aber nun von einer kompletten Unschuld ausgehen kann oder ob das strict-liability-Prinzip hier doch greift - darüber ist vielleicht noch nicht das letzte Wort gesprochen.
Diese Version setzt, um es freundlich zu formulieren, eine Menge Glaubenspotenzial voraus. Aber vielleicht steht ja in dem Schiedsspruch noch Interessantes dazu. Den veröffentlicht der Geheimzirkel Nada natürlich nur unvollständig.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#16<br />
Aus meiner Sicht ein hoch problematisches Urteil: </p>
<blockquote><p>Wie soll ein Sportler eine Methode als verboten erkennen, wenn selbst die Experten der Wada und Nada uneins sind.</p></blockquote>
<p>Diese Uneinigkeit ist von der Nada &#8211; dahingestellt sei: ob gezielt oder aus purer Unbedarftheit &#8211; herbeigeführt worden. Anfänglich hat die Wada eindeutig und glasklar geantwortet: UVB seit Einführung des Wada-Codes 2004 verboten. </p>
<p>Dazu: Ich würde gern einen einzigen Hinweis darauf lesen, wo, außer bei Franke, eine einmalige UV-Blutbestrahlung zum Kurieren &#8220;einer akuten schweren Erkrankung&#8221; eingesetzt wird. Das kommt nach meinem Verständnis so etwas wie einer unterlassenen Hilfeleistung gleich. Heißt: Der aus Bundesmitteln bezahlte Olympiastützpunktarzt wäre ein Quacksalber. (Klargestellt ist mit diesem Urteil immerhin, dass Steuergeld für Doping eingesetzt wurde.)</p>
<p>Weiter: Diese Behandlung, sagt ein Sportmediziner, musste nicht angegeben werden, und Hesse musste dies dem Arzt glauben? Weder die 29-jährige Athletin noch Franke &#8211; beide nicht neu im Spitzensport &#8211; scheinen je einen Dopingkontrollbogen gelesen zu haben. </p>
<p>Zwei mildernde Umstände gelten sicher: die Selbstanzeige und die einmalige Behandlung (falls die Angaben in der Patientenakte korrekt waren). Ob man aber nun von einer kompletten Unschuld ausgehen kann oder ob das strict-liability-Prinzip hier doch greift &#8211; darüber ist vielleicht noch nicht das letzte Wort gesprochen. </p>
<p>Diese Version setzt, um es freundlich zu formulieren, eine Menge Glaubenspotenzial voraus. Aber vielleicht steht ja in dem Schiedsspruch noch Interessantes dazu. Den veröffentlicht der Geheimzirkel Nada natürlich nur unvollständig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36171</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 07:22:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36171</guid>
		<description><![CDATA[Aus meiner Sicht ein ganzes starkes (salomonisches) Urteil. Wen soll denn ein junger Sportler vertrauen, wenn nicht einem Arzt am OSP. Wie soll ein Sportler eine Methode als verboten erkennen, wenn selbst die Experten der Wada und Nada uneins sind.
Und wenn, wie in diesem Fall, der Arzt auch noch mal konkret gefragt wird, dann ist eine Bestrafung in der Tat nicht angebracht.
Was für den Sportler bleibt, ist das er als Dopingsünder ewig gebrandmarkt ist.
Und dies ist der ARD und insbesondere HS dann auch vorzuwerfen. Der damalige Fernsehbeitrag wäre wohl auch ohne Nennung von Namen ausgekommen, insbesondere ohne die Namen, gegen die nicht mal ein Ermittlungsverfahren eingeleitet ist.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus meiner Sicht ein ganzes starkes (salomonisches) Urteil. Wen soll denn ein junger Sportler vertrauen, wenn nicht einem Arzt am OSP. Wie soll ein Sportler eine Methode als verboten erkennen, wenn selbst die Experten der Wada und Nada uneins sind.<br />
Und wenn, wie in diesem Fall, der Arzt auch noch mal konkret gefragt wird, dann ist eine Bestrafung in der Tat nicht angebracht.<br />
Was für den Sportler bleibt, ist das er als Dopingsünder ewig gebrandmarkt ist.<br />
Und dies ist der ARD und insbesondere HS dann auch vorzuwerfen. Der damalige Fernsehbeitrag wäre wohl auch ohne Nennung von Namen ausgekommen, insbesondere ohne die Namen, gegen die nicht mal ein Ermittlungsverfahren eingeleitet ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2012/06/05/erfurter-blutdoping-affare-ohrfeige-fur-die-deutsche-nada/#comment-36169</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 06:50:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jensweinreich.de/?p=12018#comment-36169</guid>
		<description><![CDATA[@Herbert Wieso das? Das Urteil sagt doch klar, dass es sich um eine verbotene Methode handelt. Es wird nur das spezielle Verhalten von Frau Hesse positiv berücksichtigt. Wenn z.B. jemand am Telefon die Methode empfiehlt mit dem Hinweis, es sei ja nicht nachzuweisen, geht es vermutlich anders aus.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Herbert Wieso das? Das Urteil sagt doch klar, dass es sich um eine verbotene Methode handelt. Es wird nur das spezielle Verhalten von Frau Hesse positiv berücksichtigt. Wenn z.B. jemand am Telefon die Methode empfiehlt mit dem Hinweis, es sei ja nicht nachzuweisen, geht es vermutlich anders aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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