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Werbepause: das iPad
veröffentlicht: 27. Januar 2010, 21:13 - zuletzt bearbeitet: 27. Januar 2010, 21:25 - 14 kommentareWir haben kürzlich mal über die Zukunft der Zeitung diskutiert. Zugegeben, das Thema steht nicht im Focus von Apple Computer, Inc. Doch was Apple heute vorgestellt hat, wird – wie das iPhone – die Mediennutzung schwer beeinflussen. Es geht sicher nicht so weit wie mitunter orakelt. Aber es wird die Revolution in der Kommunikationsbranche, damit auch im Journalismus, beschleunigen.
Nicht wirklich nur Werbepause (ich bekomme kein Geld von Apple), einfach mal reinschauen:
Ja, es gibt Millionen Beiträge im Internet zu diesem Thema. Dann ist das hier halt der 10000001. Ich habe den eigentlich schon fertigen nächsten Beitrag (schon fertig) kurzerhand auf Donnerstag verschoben.
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14 kommentare zu “Werbepause: das iPad”
weitersagen
youth olympic games 2010
online-gebühren
Im September darf natürlichweiter geflattrt werden:
olympiabewerbung 2018
lesebefehle
fussball-wm 2010

abgeordnetenwatch
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Sieht aus wie ein überdimensionales Iphone. Ich bin ja mal gespannt ob sich das iPad durchsetzt. Ich bin bisher noch nicht überzeugt.
eine nette Sache. Könnte – eventuell in der dritten oder vierten Generation – wirklich etwas sein, was die derzeitigen Netbooks ablöst. Dazu bräuchte es aber etwas mehr Flexibilität: Schrifterkennung, austauschbarer Haupt- und Festplattenspeicher wären ganz nett.
Cheers!
Sollte man da wirklich keine ordentliche Speicherkarte reinhauen können, wäre das wirklich ein Witz. Aber das kann man ja beim iPhone auch nicht. Ich denke, der Pfad ist dennoch bereitet, zwei Generationen braucht es schon noch.
so, wie es bisher aussieht, hat die größte Variante 64GB Speicher und kostet mit WiFi und 3G-Anbindung 829 US$, nur mit WiFi 699. Zu haben alles ab ca. Ende März.
3G erst ab Mai. Entscheidend für Technik-Freaks ist doch: Will man zwischen iPhone/PDA und Netbook/Laptop noch ein Zwischending haben? Da ist es vielleicht nicht wirklich nötig, auch wenn ich jetzt etliche Vorteile aufzählen könnte. Ich gehe zum Beispiel nie ohne Netbook oder laptop aus dem Haus. Das ist ein wenig irre, ja, aber ich habe ja auch immer Aufnahmegerät und Kamera dabei, kann also jederzeit bloggen, Beiträge schneiden, Fotos bearbeiten, Geld verdienen (rein theoretisch). Vernünftig schneiden (Rundfunk) kann ich mit dem iPad vielleicht noch nicht, zumal es zunächst einmal nervend wäre, die Tondatei draufzukriegen, dazu bräuchte ich momentan einen zweiten Computer :) Egal, trotzdem kann ich mir sehr gut vorstellen, mit diesem Ding im Zug oder sonstwo unterwegs gemütlich angelehnt Bücher zu lesen und zu surfen und kleine Aufgaben zu erledigen (Emails, Notizen, auch mal Texte, Präsentationen etc.).
Ich denke aber, für Freaks ist das weniger spannend, entscheidend scheint mir die Chance auf den Massendurchbruch. Ich muss Dir nicht sagen, dass alle Welt (die meisten Hersteller) längst das iPhone klont. Es gibt so ein wunderbares Video auf Youtube, in dem einem Einjährigen ein iPhone in die Hand gedrückt wird, und der irgendwie damit klarkommt. Kann ein Fake sein, ja, aber ich erlebe das zu Hause in der Familie doch auch: Es ist die Einfachheit, die überzeugt und fasziniert. Das ist das Geniale daran, und das habe ich vor einigen Jahren unterschätzt. Damals hat mich der iPhone-Hype genervt, hatte seinerzeit selbst schon HTC-Produkte mit WMobile und wusste, dass ich damit viel mehr Professionelles anstellen kann als mit dem iPhone. 2008 konnte ich nicht widerstehen und habe meine Technik-Krankheit ausgelebt. Inzwischen verschrotte ich die WM-Teile. iPhone reicht völlig und ist genial, und wird in diesem Jahr Familienprodukt. (Mal was ganz Banales: Bei mehreren WM-Teilen hatte ich immer Probleme, weil der Wecker nicht funktionierte, weil es da zu viele Einstellungen gab. Beim iPhone ist mir das nie passiert. Darauf kommt’s an, auf den Wecker und andere Kleinigkeiten :)
Ich bringe gerade meinen Lieben Computer und Internet bei (Windows-basiert). Sie lernen schnell, es macht Spaß. Aber es nervt – die Programme nerven. Man muss zu viel drumherum erklären. Das müsste ich nicht, würden jetzt einige iPads auf dem Tisch liegen. Die Einfachheit macht’s glaube ich. Das ist der Schlüssel.
“Make everything as simple as possible, but not simpler”, Albert Einstein
Es gibt bessere Videos dazu. Und ich weiß natürlich, dass das alles sehr trainiert ist, aber trotzdem :)
Ha, der Wecker beim HTC ist immer noch ein grauenhaftes Teil :) irgendwie muss man alle paar Tage die Zeiten ändern, sonst hört er einfach auf zu wecken. Ohne Vorwarnung.
Ich stimme dir größtenteils zu. Klar, Einfachheit ist extrem wichtig und zum Glück wird dieses Bedürfnis auch mehr und mehr erkannt. Man muss sich nicht durch riesige Handbücher quälen, um einen Rechner von der Verpackung bis zum fertigen Einsatz zu bringen.
Allerdings kommt für mich noch der Faktor Flexibilität dazu. Ich möchte mir von keiner Applikation und keinem Gerät sagen lassen, welches Betriebssystem ich zu installieren habe, damit etwas funktioniert. Deshalb mag ich die Google Applikationen. Für Google mail ist es egal, ob ich Ubuntu, Windows, Google Android oder etwas anderes auf meinem Rechnern habe. Auch der Browser spielt beinahe keine Rolle mehr. Egal, ob ich Handy, Netbook oder Komplett-PC nutze, habe ich Zugriff auf meinen Kalender, meine Mails und wenn ich will auf Tabellen, Dokumente, etc. von überall aus. Eben, was mir am Einfachsten zu dem Zeitpunkt erscheint.
Für mich ist noch nicht hundertprozentig klar, welchen Bereich das iPad abdecken will. Soll es nur eine Lücke zwischen iPhone und Netbooks schließen, ist es in meinen Augen nicht wirklich hilfreich. Für mich gibt es keinen Bereich dazwischen, der 500 Euro Investitionen rechtfertigen würde. Wie du schon sagst, man hat einen Laptop oder ein Netbook sowieso dabei. Gerade letzteres bietet mit einer ordentlichen Batterie auch die Möglichkeit kleinere Arbeiten unterwegs zu erledigen. Das das iPad nicht multitaskingfähig ist, halte ich für einen weiteren Nachteil. Wenn ich für eine Präsentation oder einen Text etwas recherchieren will, geht das nicht ohne größere Anstrengungen. Ein Nachteil bei der Einfachheit. Auch die Flexibilität ist durch die Bindung an Apple Apps eingeschränkt.
Wenn es allerdings Netbooks ersetzen will, hat es noch einen weitern Weg vor sich. Ich sehe keine USB-Verbindungen. Der Gewichtsvorteil ist nur minimal. 64GB sind bei Alternativen von mehr als 160GB ein Witz, ebenso wie der Prozessor. Es mag zwar sein, dass die Bedienung über Touchscreens gut für Einsteiger ist, aber ich habe gern eine Tastatur mit Shift, Strg und Alt Tasten. Auch wenn ich in ein paar Jahren merke, dass der Akku nur noch halb so lange hält, habe ich scheinbar nur die Alternative mir ein neues iPad zu holen.
Aber, und das wäre wieder das Thema Flexibilität. Wenn online-Speicherplatz in Mode kommen würde, wäre Festplattenplatz überhaupt kein Problem mehr. Ich lege alle Dateien, die ich erstelle, lade oder verarbeite an einer Stelle ab, die ich mit jedem beliebigen Gerät abrufen kann (inklusive Kameras für Fotos). Dann hätte ich die 64GB für Apps zur Verfügung.
Hach, über was für Luxusprobleme diskutiert werden kann. Ich kann mir überhaupt nicht mehr vorstellen, wie es war, mit einem 368er arbeiten zu müssen. Von Tabloid Rechnern mal abgesehen.
… ich schon. Ich habe sogar meine alten Schreibmaschinen noch hier stehen :) Mit einer bin ich 1990 das erste Mal über den Teich geflogen – als freier Journalist. Das waren noch Zeiten.
USB und/oder Speicherkarte sind Killer-Argumente dagegen. Ja. Online-Festplatten brauchen noch einige Jahre. Ich habe gerade mal einige ausprobiert, auch Mobileme, und mich dagegen entschieden. Flash fehlt auch.
Ich denke, sie werden zügig nachbessern.
Ich sehe in dem Teil eher etwas für Menschen, die noch keinen Computer, vor allem aber noch kein Laptop/Netbook haben. Um auf dem Sofa ein bisschen zu surfen, die ein oder andere Mail zu schreiben und Videos zu schauen, ist das bestimmt nicht schlecht.
Vor allem aber glaube ich, dass Apple damit viel Schwung und Aufmerksamkeit in das Segment der Tablet-PCs bringt, das ja seit Ewigkeiten (eigentlich zu Unrecht) vor sich hin dümpelt. In einem Jahr kann ich mir gut vorstellen, dass wir iPad-Klone mit brauchbarer, herausziehbarer Tastatur sehen werden, mit allen nötigen Anschlüssen und mit einem offenen Betriebssystem, das dem Nutzer nicht vorschreibt, welche Programme und Daten er auf seinen Rechner spielen darf. Also ein Gerät, mit dem Journalisten (ähnlich der Entwicklung mit den Netbooks) durchaus arbeiten aber auch Spaß haben können.
Hat es doch schon vor fast 10 Jahren als Tablet-PC gegeben! habe zwei solcher Teile von HP zu Hause…also ganz versteh ich den Hype um die Neuerfindung des Rades nicht…
Da bleibt mir leider klischeehaft nur wieder zu sagen: typisch Mac…
Eben es gab doch schon Tablets, die auch nicht schlecht waren. Vor allem kann man mit diesem iPad nicht einmal Videotelefonie durchführen oder einen Anruf tätigen. Das UMTS Feature gibt es nur mit hohem Aufpreis und es gibt ebenso nur einen winzigen Speicher, der schnell voll ist. Was will ich mit dem Teil?
ich glaube, mit diesem Ding könnte sich Kollege Jobs zum ersten Mal seit langer Zeit vergriffen haben.
Wie schon gesagt, keine Speicherkarte, kein USB, lächerlich kleine Festplatte ( jeder iPod classic hat 160 GB ! ). Kein UMTS ( jedenfalls bis zum Sommer ). Jemand, der schon ein iPhone und einen anständigen Laptop/ Netbook hat, braucht das iPad mit Sicherheit nicht. Fotos anschauen, Videos, Mails, lustige kleine Apps. Nichts, was mein iPhone und mein Laptop nicht jetzt schon könnten, sogar besser. Und wenn ich mit dem Teil sinnvoll beruflich arbeiten möchte, brauche ich Unmengen an Zusatzgeräten, zumindest aber eine anständige Tastatur. Und warum immer noch dieser besch****** Dock-Connector, anstatt USB ? Dazu die Apple-üblichen Einschränkungen was Software angeht. Von der Zwangsbindung an iTunes will ich hier mal gar nicht reden. Das hat mich schon beim iPhone gestört.
Mit dem iPod und dem IPhone war Apple so erfolgreich, weil sie Produkte, die die Menschen bereits alltäglich verwendeten, genommen, verbessert, und vielfach neue Maßstäbe in puncto Funktionalität und Bedienbarkeit gesetzt haben. Merkte man daran, dass bald alle MP3-Player so aussahen wie iPods, und alle Handys wie iPhones.
Aber das iPad ? Welches bereits existierende Gerät, das viele Menschen bereits jetzt tagtäglich nutzen, verbessert es in dem Maße, wie beim MP3-Player und beim Handy ?
Und wenn das nicht das Ziel war, welche Lücke schliesst es ? Die zwischen Smartphone und Laptop/Netbook ? Da ist meiner Ansicht nach kein Platz. Als Smartphone-Ersatz ist es zu groß. Und jedes vernünftige Netbook kann alles, was das iPad kann, und einiges mehr. Und das ohne Einschränkungen bei der Software, die ich installieren möchte. Mit richtiger Tastatur. Mit USB. Mit großer Festplatte.
Klar, die Apple-Fanboys werden es kaufen, die kaufen sowieso alles, wo der Apfel drauf klebt. Aber die Masse der Bevölkerung ? Die, die iPod und iPhone gekauft haben, obwohl sie keine Fans von Apple waren, weil es eben gute und sinnvolle Produkte waren ? Die also, mit denen das Geld verdient wird ?
Glaube ich kaum.
Das einzige, was meiner Ansicht nach dieses Teil retten könnte, ist der Deal mit den großen Verlagen, um Zeitungen, Zeitschriften, und Bücher digital verfügbar zu machen.
Apple ist mit iTunes ja bereits jetzt viel mehr Content-Anbieter/Verkäufer, als Hardware-Lieferant.
Die Frage ist, wie schnell geht da die Entwicklung voran, wie viele Verlage beteiligen sich, und vor allem: wer würde überhaupt seine Lieblingspublikationen digital beziehen wollen ? E-Books gibts ja jetzt auch schon, und die sind eher mäßig erfolgreich.
OK, hinzu kommen dann schöne Spielereien wie das Ding hier, das Kai bei aas am Donnerstag gezeigt hat:
http://www.allesaussersport.de/archiv/2010/01/28/screensport-am-donnerstag-141/
Aber reicht das ? Das Teil hat möglicherweise das Potential, die Art und Weise, wie Menschen Informationen und Unterhaltung konsumieren, radikal zu verändern. Aber sind Konsumenten und Industrie dafür bereit ? Beim iPod und beim iPhone waren sie es. Hier habe ich meine Zweifel.
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