Lust auf Online-Gebühren? Hier entlang!
Was vom Tage übrig bleibt (52): Gesine Tettenborn lässt ihren Doping-Weltrekord streichen
veröffentlicht: 24. Januar 2010, 13:51 - zuletzt bearbeitet: 24. Januar 2010, 23:16 - 70 kommentareAus dem aktuellen Spiegel: Gesine Tettenborn, geb. Walther, ließ ihren Namen aus der Rekordliste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes streichen. Frau Tettenborn rannte gemeinsam mit Marita Koch, Sabine Busch und Dagmar Rübsam im Juni 1984 in Erfurt einen “Weltrekord” in der Rundenstaffel. Nachdem vor einigen Jahren bereits Ines Geipel ihren Namen aus der Rekordliste der Klub-Sprintstaffel tilgen ließ, stehen nun zwei Sternchen in den Annalen:

Dazu zwei Hörbefehle, zwei Interviews von Astrid Rawohl gestern im Deutschlandfunk:
- Interview mit Spiegel-Autor Udo Ludwig:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
- Interview mit Gesine Tettenborn:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
- Weitere Informationen/Links zum Thema “Umgang mit der Wahrheit und mit Dopingrekorden“
Ergänzend eines meiner Lieblingsdokumente aus dem DDR-Dopingfundus, ein Treffbericht von Manfred Höppner alias IM Technik. Für die DDR-Meisterschaft in Erfurt war damals “grünes Licht” erteilt, absolute Dopingfreigabe auch für die zweite und dritte Garde:

In der Rekordliste des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF steht die DDR-Staffel noch auf Rang drei. Was soll’s, die Mädels davor waren auch gedopt.

related posts
- Was vom Tage übrig bleibt (30): DLF-Gespräche mit Misersky, Kofink, Treutlein – und Thierse
- Was vom Tage übrig bleibt (49): Lokalsport, Journalismus, Technologiefeindlichkeit
- Was vom Tage übrig bleibt (39): Whistleblower diesseits und jenseits des Teiches
- Werner Goldmann darf wieder …
- Clemens Prokop antwortet Ute Krieger-Krause
- Was vom Tage übrig bleibt (16): “Auferstanden aus Ruinen”
- Was vom Tage übrig bleibt (45): Play the Game, Simon-Dopingstudie, München 2018 & more
- Was vom Tage übrig bleibt (44): Caster Semenya oder “I think it would be the third world war”
- Leichtathletik-WM, Tag 4: Robert Harting, das Adrenalin und die Dopingopfer
- Dopingkontrollen in der Leichtathletik
70 kommentare zu “Was vom Tage übrig bleibt (52): Gesine Tettenborn lässt ihren Doping-Weltrekord streichen”
weitersagen
youth olympic games 2010
online-gebühren
Im September darf natürlichweiter geflattrt werden:
olympiabewerbung 2018
lesebefehle
fussball-wm 2010

abgeordnetenwatch
der fall pechstein

vancouver 2010
peking 2008
korruption im sport
alle beiträge
- Was vom Tage übrig bleibt (59): Nachweisverfahren für Gendoping
- Play the Game 2011 in Köln
- † Anton Geesink
- Nachwehen der Jugendspiele: Dreier-Basketball wird (ziemlich sicher) olympisch
- München 2018: Morddrohung gegen Olympiagegner
- Olympia 2018: eine Wasserstandsmeldung und ein nervöser Bewerber
- Notizen von den Jugendspielen (II)
- Höher, schlauer, jünger?
- Der Jugend nah – und doch so fern. Dick Pound macht Urlaub
- Unruhe in der FIFA: Fordert Chung Mong-Joon nun doch Blatter heraus?
- Notizen von den Jugendspielen
- Frischzellenkur für das Olympia-Business
- “Du bist gegangen!”
- “Gendoping – Die Mutanten greifen an”
- Soca Warriors vs Jack the Ripper
- Das Bundesgericht sagt im Fall Pechstein …
- München 2018: das Sportstättenkonzept
- Was vom Tage übrig bleibt (58): Currywurst, Pechstein, München 2018, Zwanziger
- Was vom Tage übrig bleibt (57): Moskau 1980, Youth Olympic Day
- Aus dem Maschinenraum (VI)
- Greg LeMond sagt und sagt und sagt …
- München 2018 und der intransparente Umgang mit Steuermitteln: Wirtschaftsplan? Welcher “Wirtschaftsplan”?
- Programmhinweis (IX): “Wenn der Fußball zum Politikum wird”
- Dilettantenstadl München 2018: Bogner will mehr Steuermittel, Widerstand wächst, Bewerbung am Ende?
- Südafrika, Tag 35: Wasserstandsmeldung, Olympia 2020, Abstimmung beste WM-Spieler
- live aus Durban: Deutschland vs Spanien
- Online-Gebühren (II): über den Wert von Qualitätsjournalismus
- Südafrika, Tag 31: Ein Gruß aus Nordkorea
- “Reações de Maradona”
- Glanz und Gloria: Deutschland vs Argentinien 4:0
- Programmhinweis (VIII): “Neue Medien statt Sportstudio”
- Afrikas letzte Hoffnung: Ghana vs Uruguay
- Werbepause: die WM der Sportartikelkonzerne
- Südafrika, Tag 28: Brasilien vs Niederlande
- Freunde von FIFA-Franz und FIFA-Sepp: WM-Lobbyisten und Steuermillionen
- Was vom Tage übrig bleibt (56): Schmitt, Pluschenko, Bach, Gienger, Korruption, Champagne, Pechstein, Sörgel
- Südafrika, Tag 25: PR für Joseph Blatter
- Südafrika, Tag 24: das Schiedsrichterproblem und das Schweigen der FIFA-Schlemmer
- Crowdsourcing betr. Schiedsrichter-Fehler bei der WM, Videobeweis
- “1966 in reverse”: von Wembley nach Bloemfontein
- WM 2010: der Kontinentalvergleich
- Südafrika, Tag 22
- Wie sich korrupte Funktionäre im FIFA-Reich des Joseph Blatter mit Millionen frei kaufen
- Südafrika, Tag 20: Slowakische Bravehearts sagen “Arrivederci Italia!”
- Final #1: Deutschland vs Ghana
- God Save the Queen: England vs Slowenien
- Südafrika, Tag 19: FIFA one™
- Südafrika, Tag 18: Abschied von Bafana Bafana
- Kleiner Regelbruch: Olympia 2018, die Candidate Cities
- † Anwar Chowdhry
- Sepp the dog flies Kulula for free
- Südafrika, Tag 17: Die WM hat ein Schiedsrichter-Problem
- Südafrika, Tag 16: Sepp the Dog, Fick Fufa!
- Südafrika, Tag 15: The Bull Run, Dias
- Aus dem Maschinenraum (V)
- Slowenien vs USA und ein kleiner Deutschland-Nachdreher
- Südafrika, Tag 14: Deutschland vs Serbien, “a big big test of character”
- Südafrika, Tag 13: Allez les Bleus!
- Messi Watching (II): Argentina vs Südkorea
- Lennart Johansson
- Südafrika, Tag 12: Bafana Bafana vs Uruguay
- WM-Finaltickets gesucht? Kein Problem, es ist alles verfügbar
- Südafrika, Tag 11: Brasilien vs Nordkorea #Wintersport
- Südafrika, Tag 10: Holland vs Dänemark
- “German blitzkrieg”
- Südafrika, Tag 9: Deutschland vs Australien – agony and ecstasy und ein “Reichsparteitag”
- Aus dem Maschinenraum (IV): Jabulani
- Don Julio und die Ticket-Frage
- Messi Watching: Argentina vs Nigeria
- Südafrika, Tag 8: Frühstück mit Joe Biden
- Südafrika, Tag 7: Bafana Bafana vs Mexiko
- Social media oder: Fragen an @SeppBlatter
- Südafrika, Tag 6: We are the Blatter family!
- Besuch in Nordkorea
- Südafrika, Tag 5: Jack Warner sagt …
- Aus dem Maschinenraum (III)
- Südafrika, Tag 4: Der Heilige Sepp
- Südafrika, Tag 3: “the internet is down in the whole building”
- Südafrika, Tag 2: on the road
- Grüße aus Usbekistan und Südamerika: die Schiedsrichter der ersten sechzehn WM-Spiele
- Südafrika, Tag 1: Ashdown House
- König der Tier
- Minister Jack Warner oder: “a brilliant piece of ass kissing”
- Vier Sätze für den Journalismus …
- Die Zehn Gebote der FIFA
- Lord Triesman sagt: alles nicht so gemeint!
- Willkommen im Überwachungsstaat: Alpine Ski-WM 2011
- Täubchen für Sepp, den Friedensstifter und Rechenkünstler
- Die Zukunft der Zeitung (II)
- Floyd Landis packt aus
- Wenlock und Mandeville
- Andreas Görlitz goes to Bernabéu
- ISU-Erklärung zum Fall Pechstein
- Michael Ballack
- Goodbye England oder: Ärger mit der Ex
- Im Wortlaut: das Urteil des Bundesgerichts im Fall Pechstein
- Diebe im Gesetz
- Aus dem Maschinenraum (II)
- Und es sprach der Ruler of Dubai: “This is your chance! I have my people here. What can I do for you?”
- Sepp Blatter oder: Interviews vs. Hintergrundberichte
- Was vom Tage übrig bleibt (55): Sotschi, Karrierepläne des UDIOCM, Samaranch
- Putin in Wien
- Wenn das Hirn in der Hose sitzt: die schönsten Doping-Ausreden
- † Juan Antonio Samaranch
- On the road
- Moskau – Berlin. Mit dem Bus.
- Lost in Moscow: Vulkanausbrüche und Geschäftemacher
- Lost in Sochi: Vulkanausbrüche und andere Kleinigkeiten
- Sepp Blatter: Träumerli im FIFA-Mausoleum
- Bob Munro und die Gefahren für Whistleblower
- Sotschi 2014: Winterspiele unter Palmen
- Joseph Blatter und die große Zürcher Langeweile
- Werbepause: der DOSB
- Medwedew, Sotschi 2014 und das Vancouver-Nachbeben
- Dopingbericht 2008 und säumige Verbände: Christoph Bergners Brief an Dagmar Freitag
- Stil- und Textkritik: der FIFA-Ethikcode
- Kriselnde Olympiabewerbung München 2018: Abschied von Geschäftsführer Adam
- Goldener Plan für München 2018: Mal eben 1,5 Millionen Euro mehr aus Steuermitteln …
- München 2018 und die Olympiafinanzierung: Willy Bogners Probleme mit der Wahrheit
- Aus dem Maschinenraum …
- The BOBs: “Best Weblog Deutsch”
- Claudia Pechstein und die Kugelzell-Anomalie
- Willy goes to Lausanne …
- Programmhinweis VII: DLF-Sportgespräch zum DFB-Stadl
- Was vom Tage übrig bleibt (54): Paralympics in Vancouver
- Jobangebot: Kolumnenschreiber für FIFA-Präsident Joseph Blatter gesucht
- Russland, Vancouver und Sotschi 2014: Abschied vom Elbrus
- Was vom Tage übrig bleibt (53): Der DFB, Zwanziger, die FIFA und der fehlende Wille zur Transparenz
- Wie DOSB und BMI den Bundestags-Sportausschuss narren
- Theo Zwanziger bleibt doch (noch) im Amt
- Dopingbericht 2008: die 19 säumigen Verbände
- Theo Zwanziger droht (wieder einmal) mit Rücktritt
- Der sportpolitische Komplex oder: Dopingmängel bei den Goldverbänden BSD und DESG
- Vancouver, Closing Ceremony
- Vancouver, der letzte Tag
- Vancouver, Tag 15: Sechskommanull für Anni Friesinger
- Vancouver, Tag 14: Willy Bogner, Münchens Olympiachancen und die IOC-Präsidentschaft
- Vancouver, Tag 13
- Vancouver, Tage 11/12: Human Growth Hormon
- Online-Gebühren: Über den Wert von Qualitätsjournalismus
- Vancouver, Tag 10: Super Sunday
- Das DOSB-Präsidium und das elfte Gebot: Lass dich nicht erwischen!
- Vancouver, Tage 8/9: Bobfahren “zum Ansehen Deutschlands”
- Peter Hargitay und die FIFA: Fakten, Gerüchte, Freundschaften und Mandate
- NOlympia 2018: 18 Gründe gegen die Olympiabewerbung
- Andrew Jennings über Joseph Blatter: “The autumn of football’s patriarch”
- Vancouver, Tag 7
- CAS-Kammer fühlt sich nicht zuständig: Pechsteins Antrag abgelehnt
- Frank Steffel und das doppelte Heimspiel
- Götterdämmerung in der FIFA: Abschied von Joseph Blatter
- Vancouver, Tag 6: Kirschblüte
- Vancouver, Tag 5: Olympia mit Christian, Björn und Heidi
- München vs. Pyeongchang: Spin Doctors und andere Berater
- Vancouver, Tag 4: “I don’t know if any of you have ever experienced a German Autobahn without a speed limit”
- Skate-Gate, Teil 2? Das Korruptionsproblem im Preis- und Kampfrichterwesen
- Vancouver, Tag 3: “Honoured worker of physical training”
- Vancouver, Tag 2: “a human error should not lead to the death of an athlete”
- † Nodar Kumaritaschwili: The Games must go on
- Vancouver, die Eröffnungsfeier
- † Nodar Kumaritaschwili
- Vancouver, Tag 1: Jacques die Möwe
- Munich 2018: “We do not want the Games!”
- Bundesgericht lehnt Pechstein-Beschwerde ab
- Thomas Bach: Lebenssachverhalte im nationalen Interesse
- “Wem gehört der Sport? Journalismus, TV-Rechte und die Kontrolle der Bilder im Zeitalter von Twitter”
- Scherben, Ärger, Polizei (2): Police file no. VA10#22680
- Vancouver 2010: die ersten Olympischen Social-Media-Spiele
- Poverty Olympics, Vancouver: “World class poverty in a world class city!”
- Sportjournalismus-Konferenz im November 2010 in Dortmund
- Die IOC-Blogger-Richtlinien für Olympiateilnehmer
- Friedensnobelpreis für das IOC? Willi wills wissen
- Olympic Oval: Plastiklöffel auf Papptellern
- Five Ring Circus: Privatized Profit, Socialized Debt
- Vancouver: die Ruhe vor dem Sturm und die IOC Blogger-Richtlinien
- Des Rätsels Lösung: “Denial of Service Attacke”
- Shit happens: Server-Crash
- Christer Ahl: Hassan Moustafa and the priority of personal enrichment
- Hassan Moustafa, Handball, Sportfive, Lobbyismus und Korruption
- Werbepause: das iPad
- Antidopingberichte 2008 der deutschen Sportfachverbände
- Sportförderung des Bundes im Olympiajahr 2010
- München 2018: Christian Ude und die “Kniffe der propagandistischen Darstellung”
- Bundesgericht lehnt Antrag ab: Pechstein nicht in Vancouver
- Public Eye Awards 2010: Das IOC als übelstes Unternehmen des Jahres?
- Was vom Tage übrig bleibt (52): Gesine Tettenborn lässt ihren Doping-Weltrekord streichen
- Wolfgang Jelkmann sagt zum Fall Pechstein …
- München 2018: Studie der FH, Annäherung an die Wahrheit?
- Winfried Gassmanns aktualisiertes Papier zum Fall Pechstein
- Unruhe in der FIFA: Blatter feuert Jérôme Champagne, seinen wichtigsten Mann
- Was vom Tage übrig bleibt (51): Will denn niemand zur Fußball-WM?
- “Don’t mix politics with games”: Petition für Liu Xiaobo
- “Berliner, steht auf, wenn ihr Herthaner seid!”
- Die NADA: Ping-Pong-Diplomatie unter Sportsfreunden?
- Was vom Tage übrig bleibt (50): Kommentar von Prof. Winfried Gassmann zum Fall Pechstein
- Bundesgericht lehnt vierten Pechstein-Antrag ab
- Weihnachtspause
- Olympia ohne Pechstein
- Fall Pechstein: die dritte Eilverfügung des Bundesgerichts
- Die Zukunft der Zeitung …
- Fall Pechstein: und noch eine Eilverfügung des Bundesgerichts
- Weihnachten im IOC: Haya & Feisal und der Heilige Minos
- Uf widerluege, Hans Klaus!
- WADA: Ten years – ten challenges
- Pechstein läuft wieder – die superprovisorische Verfügung des Schweizer Bundesgerichts
- Was vom Tage übrig bleibt (49): Lokalsport, Journalismus, Technologiefeindlichkeit
- “More than just a game”: PR auf Robben Island
- live-Blog: Die WM-Auslosung – Deutschland wie immer gut bedient
- Sportpolitische Web-Juwelen (3): The Godfather
- Joseph Blatter, Interpol, Charlize Theron, Handball und die Irland-Frage
- Kleiner Rückblick: Sepp Blatter, die milliardenschweren TV-Rechte, Leo Kirch und die ISL
- Sportpolitische Web-Juwelen (2): der General
- Katar und die WM 2022: Fußball im Kühlschrank
- Der CAS im Fall Pechstein: “abuse of science, bordering to fraud”?
- Blatter lästert über Irlands Fußballverband (2)
- Sportpolitische Web-Juwelen (1): “Travels with Chuck Blazer”
- Die FIFA, Coca-Cola, Massenmörder Robert Mugabe und der Fußball-Weltpokal
- Handspiel? Henry? Blatter lästert über Irlands Fußballverband
- Treffen in Berlin: Der DOSB sagt zum Fall Pechstein …
- Was vom Tage übrig bleibt (48): Südafrika, Soccerex, DOSB-Ethikpreis, The Fastest Couple
- Das Original: “Gesetz zur Bekämpfung des Dopings und der Korruption im Sport”
- Staatssekretär Christoph Bergner (CDU) über Doping und andere Ärgerlichkeiten
- CAS-Urteil: Claudia Pechstein bleibt gesperrt und zieht vor das Bundesgericht
- Adidas-Chef Herbert Hainer über Doping und Glaubwürdigkeit
- München 2018: Entwurf des Mini-Bidbooks und “offizielle Oppositionen”
- Der Fußball und der böse Dämon
- Der neue Sportausschuss …
- Ten years after: Gründung der WADA
- 9. November
- KGB-gate: Samaranch, more Russian olympic secret agents, IOC, FIFA and the Opus Dei
- Dagmar Freitag sagt: “Sportausschuss soll weiter öffentlich tagen”
- IOC-Ehrenpräsident Samaranch und der KGB
- Der CAS macht es spannend: Pechstein muss warten
- “Leitlinien des Sportjournalismus”
- München 2018: “Münchner Herzl für deutsche Vancouver-Mannschaft”
- Was vom Tage übrig bleibt (47): Koalitionsvertrag, Klaue, “Pechstein-Studie auf Staatskosten”
- Was vom Tage übrig bleibt (46): Jan Ullrich, Fuentes und 2219 Seiten BKA-Unterlagen
- Sepp, zu Gast bei Putin: “I am really glad that you greet me as a friend”
- München 2018: Bewerbungsstart mit neuem Logo
- Olympia 2018, die Ausgangslage: Pyeongchang vor Pyeongchang vor Pyeongchang
- Was vom Tage übrig bleibt (45): Play the Game, Simon-Dopingstudie, München 2018 & more
- “Neulich irgendwo im Sport-Universum”
- Akklamation? Nein. Jacques Rogge lässt sich zum IOC-Präsidenten wählen
- Umfrage unter Top-Funktionären (6): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (5): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (4): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Tableau de la troupe: das IOC
- WADA-Generalsekretär David Howman sagt …
- Olympia-Milliarden: “We are less dependent on economical downturn”
- Scherben, Ärger, Polizei
- Umfrage unter Top-Funktionären (3): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (2): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (1): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Hör-Befehl! Interview mit einem Friedensnobelpreisträger in spe
- Open letter to the IOC President and the IOC: call for action against all forms of corruption in sport
- IOC-Direktor Mark Adams sagt: “They want to have a quiet meeting to discuss their issues”
- The day after, Olympic Congress: IOC sperrt Journalisten aus*
- Olympiasieger Rio de Janeiro: das IOC-Wahlergebnis
- Olympia 2016: Rio gewinnt, Ohrfeige für Obama
- Olympia 2016, die Präsentationen: “Obama arrived”, “the world would be a better place”
- Olympia 2016: Einer wird gewinnen!
- Von A-Promis, Dichtern, First Ladies, olympischen Werten und Lieblingsrussen
- Der Fuchs im Hühnerstall lehnt die Petition des Dopingopferhilfevereins ab
- Die Qual der Wahl oder: die Einheitsfraktion des Sports
- Der Sport braucht (wohl doch) eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur
- Und noch zwei Wundersprinter
- Programmhinweis: Sportjournalismus-Konferenz im April 2010
- Was vom Tage übrig bleibt (44): Caster Semenya oder “I think it would be the third world war”
- Schwimm-WM 2009: “391 doping control tests – all negative”
- “Law & Order” Olympia 2016: Rio vs. Chicago vs. Madrid vs. Tokio
- Was vom Tage übrig bleibt (43): München 2018 wirbt mit hoch dekoriertem Anabolika-Doper
- JAKO lenkt ein: “Wir haben überreagiert”
- DFB ./. Weinreich: Abrechnung der Spenden
- Was vom Tage übrig bleibt (42): JAKO AG vs. Trainer Baade und der Fluch des rechtsfreien Internets
- Was vom Tage übrig bleibt (41): “Dream Chasers”
- Leichtathletik-WM: eine Bilanz
- Leichtathletik-WM, Tag 9: “Veranstaltung abgewickelt”
- Leichtathletik-WM, Tag 8: “pseudosakrale Passionswege”
- Johanna Sperling: “Bitte weist es zurück, seid stolz darauf!”
- Leichtathletik-WM, Tag 7: “I am not a boy. Why did you bring me here?”
- Leichtathletik-WM, Tag 6: Harting schläft nicht, Bolt joggt wieder Weltrekord
- Leichtathletik-WM, Tag 5: Respekt, Robert Harting
- Problembär für Angela Merkel
- Leichtathletik-WM, Tag 4: Robert Harting, das Adrenalin und die Dopingopfer
- Leichtathletik-WM, Tag 3: Usain Bolt, Jogging-Gate (II)
- Leichtathletik-WM, Tag 2: Neun. Komma. Fünf. Acht.
- Leichtathletik-WM, Tag 1: Wie voll ist ein halbleeres Stadion?
- Diack macht ernst: IAAF-Präsident bis ins neunte Lebensjahrzehnt
- We are family: Jean-Marie Weber, das IOC und die IAAF
- Olympias Programm-Kosmetik
- The IOC, the 2016 bidding race and the question of a secrect, democratic election
- Wie die Leichtathletik-WM nach Berlin kam
- Dopingkontrollen in der Leichtathletik
- Eine der ersten Urkunden der Leichtathletik-WM 2009 …
- Programmhinweis: Leichtathletik-WM
- One year after: Peking 2008
- Doppelpack: Abmahngebühren im Fall Pechstein
- Was vom Tage übrig bleibt (40): der Kampf um die Deutungshoheit
- Peter Danckert (SPD) macht Wahlkampf – aber nicht mit dem Fall Pechstein
- Der Fall Pechstein: Inszenierung mit Parteigutachten
- Die Blutkontrollen von Claudia Pechstein (2)
- taz verzichtet auf Berichterstattung von der Leichtathletik-WM
- Robert Harting macht sich Gedanken …
- Was vom Tage übrig bleibt (39): Whistleblower diesseits und jenseits des Teiches
- München 2018: der Weg nach Durban
- Sepp, ganz stolz: WM-Freitickets für Barack Obama
- Dopingkontrollen bei deutschen Schwimmern
- Dopingkontrollen im Schwimmen
- Paul Biedermann deklassiert Michael Phelps
- Renaissance der Gänsefüsschen: “DDR-Doping”, “Bock”, “Ullrich”, “Stasi”, “Verbotenes” und eine “Opferdebatte”
- S-Bahn-Hersteller sponsert die Leichathletik-WM im S-Bahn-Krisengebiet
- Was vom Tage übrig bleibt (38): Möchtegern-Dopingjäger jagt “Claudias Boyfriend”
- Julio Maglione und die Präsidenten der olympischen Weltverbände
- Was vom Tage übrig bleibt (37): Journalismus und Interessenskonflikte, USOC und Chicago 2016
- Leichtathletik-WM in Berlin: Interview mit Gesichtern auf Flaschen-Rückseiten
- Vor 25 Jahren: Uwe Hohn & Co. & grünes Licht für Dopingmittel
- Doping und die Medien (2): Der Fall Hartelt
- “We are family”: der kritische Schulterschluss von Politik, Sport und Wissenschaft
- Doping und die Medien
- Zielgruppenoptimierung: München 2018 verpflichtet das schönste Gesicht des Sozialismus
- Andrew Jennings: “FOUL!” jetzt als eBook auf Deutsch
- Epo macht Mäuse klüger …
- Die Blutkontrollen von Claudia Pechstein
- Was vom Tage übrig bleibt (36): Fall Pechstein & Olympia in Stuttgart
- Ria Visser sagt …
- Sotschi “is making rapid progress”
- Pechstein, Heinze & Co: “Notlügen” und andere offene Fragen
- Kuhhandel im olympischen Sport: Pechstein, Breuer, Goldmann und der DLV
- Was vom Tage übrig bleibt (35): Der ISU-Beschluss im Fall Pechstein
- Erklärung von Claudia Pechstein
- Pechsteins Devotionalien: “Super-Claudia, Kufen-Queen”
- Claudia Pechstein von der ISU wegen Blutdopings gesperrt
- Detlef Parr (FDP) sagt beim Abschied laut Servus
- Copy and paste im Bundestag: die Olympiabewerbungen von Leipzig und München
- Der Sport, die Politik, die Dopingopfer und der Bundesgerichtshof
- Bundestag zu München 2018: “demokratiewidriger Striptease”?
- Was vom Tage übrig bleibt (34)
- “Historische Hypotheken des deutschen Sports”
- “Ralf Köttker wechselt zum DFB”
- In eigener Sache (2)
- Die Verbal-Salti des Christoph Bergner
- Was vom Tage übrig bleibt (33): Pharaonen-Special im Schweizer Fernsehen
- Dopingtrainer: Das Gutachten von Martin Nolte
- Kampf um den Kalbskadaver
- Notizen vom Sportausschuss (11): “eine besondere Art Mensch”
- Jean-Marie Weber sagt: “Ich habe nichts Illegales getan”
- Olympias Programmreform: “transparent, fair, kristallklar”?
- The ISL bribery system: 138 million CHF for senior officials in the Olympic world
- World-Anti-Corruption-Agency?
- Open letter to the Olympic Journalists Association
- Wir Journalisten: Jean-Marie Weber und ich
- Mario Goijman und die Nachwehen des Volleygates
- Dichtung und Wahrheit und Ehrendoktor Schäuble
- Play the Game 2009
- Wellnessprogramm für die Sportfamilie
- Werner Goldmann darf wieder …
- Post vom Anwalt: “private and confidential”
- Notizen vom Sportausschuss (10): Doping im Freizeit- und Breitensport
- Reaktion im Sportausschuss: Dopingtrainer-Diskussion am 17. Juni
- Pharaos Demokratie: “Er kann das Wort nicht einmal schreiben!”
- Samsung & Co: “natural partners”
- Olympiasiegerin Thanou?
- Ein Protokoll aus dem Reich des Pharao: Zahlungen des DHB
- Andreas Klöden lässt sagen …
- Notizen vom Sportausschuss (9) oder: “Berlino ist ein Klasse-Sympathieträger”
- Abschlussbericht der Freiburger Dopingkommission
- Die Uefa sagt …
- Ein Arbeitsprotokoll: 20 Fragen an die MdB’s im Sportausschuss
- René Fasel: “Im Moment ist es aber besser zu schweigen”
- Was vom Tage übrig bleibt (32): Fasels Eishockey-Connection
- Finanzierung Olympischer Spiele: “Wir sind ein privilegiertes Völkchen!”
- Notizen vom Sportausschuss (8): “Das machen wir schriftlich!”
- Die Heilige Fußballfamilie: Bin Hammams Anfängerfehler
- Der reichste Koreaner: IOC-Mitglied Lee Kun Hee
- Sepp, Superstar (2): “Der Fromme, der Große und der Heilige”
- Wolfgang Schäuble lässt Ute Krieger-Krause antworten
- PR-Maßnahmen des Pharaos
- Symposium an der Uni Göttingen: Übersetzungshilfe gesucht!
- Sepp, Superstar (1): “The Grand Cordon of the Order of the Rising Sun”
- Die Peking-Nachlese: sechs Cera-Fälle
- Sepp Blatter stellt seinen Unfall nach …
- Wenn Fußballprofis jammern und über Politiker schimpfen
- Petition des Dopingopferhilfe-Vereins an den Bundestag
- Pyeongchang: Olympiafavorit für 2018
- “Blatter drängt auf Fairplay”
- Hansjörg Kofink sagt …
- Notizen vom Sportausschuss (7): Dopingkontrollen und Datenschutz
- Was vom Tage übrig bleibt (31): Klinsmann ./. taz
- Unterstützung für die Hartplatzhelden
- Winfried Hermann ./. BDR-Leistungssportdirektor Burckhard Bremer
- Clemens Prokop antwortet Ute Krieger-Krause
- Holger Schück gestorben
- Was vom Tage übrig bleibt (30): DLF-Gespräche mit Misersky, Kofink, Treutlein – und Thierse
- DOSB-General Michael Vesper schreibt …
- Zum “Forschungsprojekt Dopinggeschichte”
- Offener Brief von Gerhard Treutlein an Clemens Prokop
- Der Dopingopferhilfeverein sagt …
- Thomas Bach antwortet Ute Krieger-Krause
- Offener Brief von Ute Krieger-Krause an die Herren Schäuble, Bach und Prokop
- Die Propagandamaschine brummt …
- Antje und Henner Misersky: “Erst die Medaillen, dann die Moral!”
- Interview mit Thomas Bach
- DDR-Dopinggeschädigte zur “Entschuldungspauschale für Sportkriminelle”
- Was vom Tage übrig bleibt (29): Staumauern in Berglandschaften
- Kleiner Nachtrag
- Wolfgang Schäuble oder: vom Umgang mit der Wahrheit und mit Dopingrekorden
- Dick Ebersol: Olympias Milliardenmann
- Was vom Tage übrig bleibt (28): Pharao auf Dienstreise
- Samaranch Junior
- DFB ./. Weinreich: das Finale
- Was vom Tage übrig bleibt (27)
- Hassan Moustafa oder: wenn Stimmzettel in Einkaufstüten fliegen
- Der Deutsche Sportbund sagt im Jahr 1991 …
- Und es sprach Hassan Moustafa (2): „Wir sind ein sauberer Sport”
- Olympic legacy: China und die Todesstrafe
- Und es sprach Hassan Moustafa …
- Ich bin dann mal weg …
- Ten years after: IOC-Krisensession im März 1999
- Der Pharao lässt mitteilen …
- Dopingsystem Freiburg: Warten auf den Abschlussbericht
- Das Hoffenheimer Modell
- Was vom Tage übrig bleibt (26): Das Korruptionsproblem im Handball
- Korruption im Sport: Präventionsmaßnahmen
- Was vom Tage übrig bleibt (25): Berlino und andere Scheußlichkeiten
- Steuerbefreiungen für Sportverbände (2): Liebling Schweiz
- Sebastian Bayer oder: “Have a good time!”
- Der Staatsanwalt hat das Wort …
- Korruption als Strukturproblem der Spezialdemokratie Sport
- Was vom Tage übrig bleibt (24): “Die Könige von Kiel”
- update: Der Dopingkontrollfall Hoffenheim
- Dienstreise nach Frankfurt: Weinreich ./. DFB
- update Sportausschuss (6): Totengräber des Amateurfußballs
- update: Der Fuchs im Hühnerstall der Handball-Bundesliga
- Notizen vom Sportausschuss (6): Profifußball vs Amateurfußball
- Programmhinweis (VI)
- Der Fuchs im Hühnerstall oder: Ehrenmänner, Ehrenworte, Ehrensachen
- Was vom Tage übrig bleibt (23): Bestechung im Handball? Ach Quatsch!
- Erklärung von DDR-Dopingopfern: “Kein fauler Frieden in der Doping-Aufarbeitung”
- Was vom Tage übrig bleibt (22): “Wir brauchen endlich eine Demokratisierung des DFB!”
- Bestechung im Handball? Rosenkrieg beim THW Kiel
- “Goodbye, Colorado”
- Goldmann & Co oder: der Gordische Knoten
- “Zero to Hero”: der Altruist Jack Austin Warner
- Was vom Tage übrig bleibt (21): der Dopingkontrollfall Hoffenheim
- Wasserstandsmeldung
- Zwanziger/DFB ./. Weinreich: Spenden und Mitleidsbekundungen
- Andrew Jennings nimmt die Wahl zum Fifa-Ethikchef an
- Was vom Tage übrig bleibt (20): “Doping und ärztliche Ethik”
- And the winner is: Andrew Jennings
- Voting für Sepp Blatter: Wer soll die Fifa-Ethikkommission leiten?
- Programmhinweis (V)
- Ethik-Pause für Lord Coe
- Sotschi 2014: PR vs Journalismus
- Putin zu Sotschi: “We must cut construction costs”
- AFC: Revolution gegen Bin Hammam
- Hinweis zur Dopingdiskussion …
- Südafrika 2010: “The kingdom of Fifa”
- Angela Merkel: Dopingbekämpfung als Kernelement der Sportpolitik
- Was vom Tage übrig bleibt (19): “Korrupter gehts nicht mehr”
- And the winner is: Jean-Marie Weber
- Was vom Tage übrig bleibt (18): Bid Books der Olympiabewerber 2016
- Sepp, mitten in Afrika
- München 2018: Was das BMI zur Finanzierung der Olympiabewerbung sagt
- München 2018: Wie Mann (CSU) sich um einen Platz im Olympia-Aufsichtsrat bewirbt
- München 2018: Wie Mann (CSU) Olympia-Aufsichtsrat wird
- Notizen vom Sportausschuss (5): Zielvereinbarungen, Transparenz und die Kontrolle von Steuermitteln
- Dokumentation: Zielvereinbarungen olympischer Sportverbände
- And the winner is: der Problembär
- Geldstrafe für Joseph Blatter
- “2018? Warner gives England the Mexican Wave Goodbye”
- “Olympische Spiele – wie ich sie sehe!”
- “Richard W. Pound to head Play the Game Advisory Board”
- Gerhard Treutlein: “Wer die Vergangenheit verdrängt …”
- Voting zur Leichtathletik-WM: “Be happy and pay the deficit!”
- Fußball-WM 2018/2022: die Kandidatenliste
- Belthazar
- update: Urteil 27 O 1204/08
- Sepps Reich
- “Theo Zwanziger tritt nicht zurück”
- “Ungefähr zwölf Stadien”: Bewerbung um die Fußball-WM 2018/2022
- Proof of life
- Ich bin dann mal weg … World Cup 2010
- Was vom Tage übrig bleibt (17): “Right to play”
- Was zu Berlin passt …
- Notizen vom Sportausschuss (4): „Mangel kann man nicht durch Mangel beseitigen.”
- Helmut Digel: “Die Vergangenheit ist nicht abgeschlossen”
- “Der Appetit kam beim Essen”
- Programmhinweis (IV)
- Andreas Krieger zum Fall Goldmann & Co.
- Medwedjew bloggt zu Sotschi: Alles wird gut
- Was vom Tage übrig bleibt (16): “Auferstanden aus Ruinen”
- Werner Goldmann oder: wenn “die Stimmbänder lähmen”
- Was vom Tage übrig bleibt (15)
- “Play the Game” im Juni in Coventry
- Game of control: Organized Crime Plays Football
- Der Pharao knickt ein: Erik Eggers darf doch zur Handball-WM
- IHF verweigert Erik Eggers die WM-Akkreditierung
- “Sport bez Korupcji”
- Golden League im Dutzend oder: die IAAF-Marketingkampagne
- Was vom Tage übrig bleibt (14)
- Die mächtigsten Sportfürsten der Welt (II)
herr nachbar
- allesaussersport
- American Arena
- Andrew Jennings
- Carta
- Catenaccio
- Cycling 4 Fans
- Direkter Freistoss
- Du gehst niemals allein
- Immateriblog
- Indirekter Freistoss
- Indiskretion Ehrensache
- Journalismus & Recherche
- Kabinenpredigt
- Medien-Sport-Politik
- medienpiraten.tv
- Newspaper Death Watch
- Onlinejournalismus
- Play the Game
- Ronny Blaschke
- Sport Kurier
- Sportmedienblog
- sportnetzwerk
- Sportticker
- Stefan Niggemeier
- Trainer Baade
- Wortfeld
weitersagen
jüngste beiträge
- Was vom Tage übrig bleibt (59): Nachweisverfahren für Gendoping
- Play the Game 2011 in Köln
- † Anton Geesink
- Nachwehen der Jugendspiele: Dreier-Basketball wird (ziemlich sicher) olympisch
- München 2018: Morddrohung gegen Olympiagegner
- Olympia 2018: eine Wasserstandsmeldung und ein nervöser Bewerber
- Notizen von den Jugendspielen (II)
- Höher, schlauer, jünger?
monatsarchiv
aktuelle kommentare
- Jens Weinreich: Völlig korrekte Frage, mein lieber sternburg. Sieh’s mir bitte nach, dass ich das nicht flink unabhängig überprüft habe. Kann eigentlich nur zur Verteidigung anführen, dass...
- sternburg: Vielleicht ein wenig viel verlangt, aber: Fühlt sich einer der Anwesenden in der Lage, kurz einzuschätzen, ob die Aussage “Gendoping mit einfachem Bluttest nachweisbar” aus...
- Ralf: Thomas Kistner in der SZ: Korruption bei der WM – Vertrauliche Geschäfte War Match, der exklusive Ticketvermarkter der Fifa 2010, über einzelne Mitarbeiter selbst im Schwarzhandel...
- cf: Der Link scheint ein wenig in die Irre zu führen (ich zumindest bekomme da im Moment ein Interview mit Gerhart Baum). Gemeint sein dürfte aber wohl der Beitrag aus dem gestrigen DLF-Magazin:...
- Berlinerin: dradio.de: Michael Watzke: Olympia, Garmisch und die Golfer
- Berlinerin: DRadio Wissen: Muskeln unbekannten Ursprungs: Gendoping-Gespräch mit Perikles Simon
- PeterPaulsen2: Da sind wir letztendlich dort, wo ich eigentlich (wenn auch noch weniger Wissender) schon vorher war. Die Sportgerichtsbarkeit gehört reformiert und das Doping gehört ins Strafrecht....
- Herbert: @Walter Das Folgende hat mit Humor aber nichts zu tun: Klinikumsvorstand gibt Freigabe einzelner sportmedizinischer Bereiche bekannt – Straßenradsport weiterhin ausgesetzt Freiburg,...
- Ralf: Dominik Hutter in der SZ: Fahrspuren für Funkionäre – Freie Fahrt für Olympia Offiziell heißen sie “Olympic Lanes”, der Bund Naturschutz verspottet sie als...
- Ralf: Merkur: US-Verhandlungen um Olympia: “Eis ist gebrochen” Thomas Kistner für dradio.de: mp3-Datei: Olympiabewerbung 2018 mit neuem Personal Sendezeit: 02.09.2010 22:56 Autor:...
- gun: Das ist eine gute Nachricht. Selbst wenn man im nächsten Gedanken die Unmöglichkeit eines weltweiten Kontrollsystems erscheint. Jedenfalls können die Kur-Pfuscher jetzt nicht mehr davon...
- timbo: Gute Nachrichte. Aber: Was helfen die ausgeklügelsten und treffsichersten Nachweismethoden wenn Verbandsfunktionäre bei FINA, IAAF, UCI, etc., oder gar ganze Länder (Spanien, Russland,...
- Niemens: Gute Nachrichten! Aus der Welt: Durchbruch – Forscher stoppen Gendoper mit neuem Bluttest
- Walter: Herbert, Ralf und Gerhard verstehen unseren Humor nicht. Was soll denn die große Kommission noch finden, wenn die Entanonymisierung von wenigen auffälligen Daten ergab, es waren, welch ein...
- Ralf: Anno Hecker in der FAZ: „Wir zeigen, was möglich ist“
- Walter: Die Wahrscheinlichkeiten bleiben, ich hatte hier auch Prof. Jelkmann so verstanden, dass mit größter Vorsicht vorgegangen wird. Einmal, um den Sportler nicht zu schaden und andererseits...
- Ralf: Die Textversion des oben verlinkten Beitrags (#37) ist derzeit leider nicht verfügbar. Der Beitrag läßt sich aber nachhören: Doping im Radsport: Erste Kronzeugenaussage mit Folgen
- nocheinjurist: Wer hat denn die Konstruktion “beugt gegen” erfunden? Oder haette der durchschnittliche Welt-online-Laser sonst nicht verstanden, dass der DFB gegen Spielmanipulationen...
- Ralf: Beiter et al.: Direct and long-term detection of gene doping in conventional blood samples wipo.int: DETECTION OF TRANSGENIC DNA (TDNA) medizin.uni-tuebingen.de: Gendoping mit einfachem...
- PeterPaulsen2: P.S.: meine Zweifel am indirekten Beweis bleiben natürlich trotzdem erhalten – selbst wenn man von einem jeden Sportler ein persönliches Blutprofil hätte – kann es nur...
- Ralf: dpa: DFL beugt gegen Spielmanipulationen vor
- PeterPaulsen2: Ja, so sieht es nach einem Alleingang der ISU aus – mit dem offensichtlich auch noch Schiffbruch erlitten wurde – im Radsport hatte man schon viel weitreichendere...
- Ralf: Grit Hartmann für dradio.de: Erste Kronzeugenaussage mit Folgen – Strafbefehl gegen Radsport-Amateur und Ermittlungen gegen Mediziner “Es haben sich Hinweise ergeben, das...
- Ralf: ddp: Seehofer besucht am Montag Ungarn Bei dem Treffen mit dem Staatspräsidenten wird ferner die Olympiabewerbung Münchens für die Winterspiele 2018 ein Thema sein. Schmitt war bis August...
- Walter: PeterPaulsen2, ich nehme den Machern des neuen biostatistische Verfahrens um Sottas ab, dass es funktioniert. Es wurde auch länger als zwei Jahre getestet. Damsgaard sagte schon 2008(Thomas...
- Berlinerin: taz: Rene Martens: Die unfreiwillige Freiwilligkeit: Wollen Journalisten in Deutschland von Sport- und Politik-Großereignissen berichten, müssen sie sich von Sicherheitsbehörden...
- Ralf: Michael Reinsch in der FAZ: Gen-Doping: Das Unnachweisbare nachweisen Doch im April schon hatte Simon angekündigt, dass ein Nachweisverfahren im Blut spätestens in zwölf Monaten zur Verfügung...
- Ralf: Andrea Beyerlein in der Berliner Zeitung: Die vielen Minister des Sports Etliche SPD-Politiker führen Sportvereine, deren Sponsoren von der Regierung profitieren
- Ralf: Merkur: Rätselraten um kranken Willy Bogner Will der 68-jährige Unternehmer, der zuletzt in die Kritik geraten war, so seinen Ausstieg aus der Mission für 2018 vorbereiten? Die...
- Dr. rer. nat. Gipsel ;): @ha: habe Dich erwartet. Kann nur den Lesetipp oben wiederholen. Denn es ist ausgesprochen spannend, wie Wissenschaftler – die sagen: da spricht ziemlich viel für Doping –...
- Winfried Gassmann: Liebe Frau Hartmann! Das Wort “wieder” im letzten Satz ist sicher falsch.
- Winfried Gassmann: Liebe Frau Hartmann! Sie schreiben an „Gipsel“ gewandt wörtlich: „Kann nur den Lesetipp oben wiederholen. Denn es ist ausgesprochen spannend, wie Wissenschaftler – die sagen: da...
- PeterPaulsen2: Ok. Ich habe soweit verstanden, dass es um eine politische Entscheidung geht und nicht um eine analytisch-medizinische. Auch habe ich mich inzwischen befragt und weiß nun, dass man...
- Ralf: Christian Ude im Kurier-Interview: “Strickpulli-Fraktion ist Geschichte” Bis 1990 waren die Münchner Grünen ein fundamentalistischer Haufen. Dann waren sie 19 Jahre verlässlich...
- Oliver: Echt krass!
- Herbert: Laurent Fignon In seiner Autobiographie beschreibt Fignon jene Jahre als eine Zeit des Rausches. Amphetamine, Kokain, Kortison. Man nahm, was man kriegen konnte, nicht nur der besseren...
- Ralf: Sat.1 Bayern-Video (27.08.): Weiter Zoff um Olympia
- Ralf: BR-Video: Abriss für Olympia?
- Ralf: gjm.de: NOlympia München bekommt massiven Zulauf
- Ralf: @ Treutlein: Zuletzt klang Laurent Fignon doch etwas anders: „Ich möchte nicht mit 50 sterben“ Und die Presse verteidigt übrigens Fußballprofis, die sich echauffieren: Unhöfliche Besucher
- Ralf: Willy Bogner in der bild: Jetzt rede ich! BILD: Apropos IOC. Da wird doch immer davon gesprochen, dass die Herren der Ringe Milliarden einstreichen und für den Veranstalter nichts übrig...
- Treutlein: Dopingprävention – unnötig? Sterben müssen wir eh alle! Das kann man zumindest aus den Worten des zweimaligen Tour-de-France-Siegers Laurent Fignon im Vorwort der französischen...
- Ralf: Thomas Kistner in der SZ: Blick auf den Eisberg Der DFB bewegt sich auf brüchigem Geläuf mit seiner Wettbetrugs-Sanktion. Wer nicht restlos naiv ist, ahnt, dass in der nun bereits dritten...
- Ralf: FAZ-Kommentar von Anno Hecker: Maßlose Diskrepanz
- Walter: ha, meinst du die markigen Sprüche des Nephrologen? Die Antwort von W. Gassmann hat mich mehr überzeugt. Ein Nephrologe überzeugt mich allerdings: Ein anderer Experte ist der Lübecker...
- Walter: Gipsel, ich befürchte , weder die Funktionäre der ISU noch die Journalisten wollen ihre Position revidieren. Die ISU wird verzögern und über Pechstein liest man nur noch Nebensächlichkeiten...
- ha: @Gipsel. habe Dich erwartet. Kann nur den Lesetipp oben wiederholen. Denn es ist ausgesprochen spannend, wie Wissenschaftler – die sagen: da spricht ziemlich viel für Doping – auch...
- Gipsel: @ha: entspricht der Diskussion dort nicht. Diese Lektüre ergibt, welcher Seite man auch zuneigt und zunächst ganz wertfrei: Ihr “Gutachten” – präziser wäre: die nach ISU-Angaben...
- Ralf: Dominik Hutter in der SZ: Renoviert für den Abriss Das war wohl keine gute Investition: Die Bundeswehr hat in den vergangenen sieben Jahren 8,75 Millionen Euro in ihr Verwaltungszentrum an...
- Ralf: dpa: Trainer Wollitz und Osnabrück kritisieren Strafe Der Verein plant nun eine Schadenersatzklage gegen Schuon.
- Ralf: K.U. Leuven: Letizia Paoli
- nocheinjurist: Was für eine ex-post-intelligente Buchhaltung es doch gibt… (#24) “Wir haben unsere Buchhaltung überprüft und festgestellt, dass zwei weitere Rechnungen der Firma Serco...
- Jens Weinreich: Jeder kann dabei sein, keine Frage. Das spannende Thema wird die Finanzierung sein. Denn die Konferenzgebühr (inklusive Vollverpflegung) war stets sehr hoch – hoch für...
- PeterPaulsen2: Tests wie eine Labormaus. Das hätte ich auch abgelehnt…g* Mir fehlt bei den medizinischen Betrachtungen zum indirekten Beweis immer noch die umfassende analytische...
- Berlinerin: tagesspiegel: Neue Studie zu Olympia 72: Nazi-Konzepte und ein Scheck der Bundesregierung besprechung von Kay Schiller/Christopher Young: “The 1972 Munich Olympics and the Making...
- Treutlein: Alle Insider – und davon gibt es ja offensichtlich einige bei Jens Weinreichs Blog – sollten sich mit ihrem Wissen an die große Kommission zur Untersuchung der Freiburger...
- B.Schuss: können Nicht-Journalisten auch hin ? Oder sind die Pros unter sich ? ^^
- Treutlein: Warum wollen die Sportverbände nach wie vor Dopingkontrollen selbst organisieren, auch der Handballverband, trotz dieser Vorfälle? Alle Kontrollen müssen in eine Hand (NADA, WADA) und...
- Treutlein: Jens jat recht. Play the Game ist eine tolle Organisation, Jens Andersen als Erfinder/Organisator ein sehr innovativer, kreativer, kritischer Mensch. Ich selbst war insgesamt dreimal...
- Herbert: Der Fehler im System liegt auf der Hand: Die Dopingkontrolleure unterliegen keiner Kontrolle. Die Frage ist, wie man hier Abhilfe schaffen kann. Die Verbände bzw. die NADA sind nun...
- Jens Weinreich: Völlig korrekte Frage, mein lieber sternburg. Sieh’s mir bitte nach, dass ich das nicht flink unabhängig überprüft habe. Kann eigentlich nur zur Verteidigung anführen, dass...










LVZ: Christoph Bergner: DDR-Sport nicht auf Doping reduzieren
Kurze Nachricht an den Maschinenraum: Der RSS-Feed gibt momentan folgende Fehlermeldung aus: Fatal error: Call to undefined function: create_initial_taxonomies() in /hp/ah/aa/ka/www/jw.de/wp-settings.php on line 576
Danke. Das passiert, wenn ein Ahnungsloser auf ein leidlich funktionierendes System mal eben WordPress 291 drüberzieht. Keine Ahnung, ob ich’s hinkriege. Habe schon Hilfe erbeten.
Anmerkung, sportpolitisch ja nicht ganz unwichtig. Lediglich ein Name wqird gestrichen, kein Rekord, nicht mal ein Deutscher Rekord. Statt dessen liegt der zweite 4 x Staffel-Rekord mit Dreien vor.
Dass auf einer Weltrangliste das Staffelresultat geändert worden ist, glaub ich auch nicht wirklich.
International ist weder der Name noch der Rekord gestrichen, wie man hier sieht:
IAAF-Rekordstatistik
Vor einem entsprechenden Antrag wird sich der DLV auch drücken.
@ha
Meinen Sie nicht auch, dass es sich hier um ein echtes internationales Problem handelt, das einseitig national kaum gelöstwerden kann ?
Das IOC und die Weltverbände sind bestimmt intern nicht gerade happy über Deutschlands Vorstoß in das Zeitalter von neuen sauberen Rekordlisten. Ich denke mal, ohne es zu wissen,dass wir da wenig Unterstützung international erhalten werden. Eher nur müdes Lächeln.
Es bleibt also nur die Möglichkeit, sich Rekordlisten für den eigenen internen Gebrauch zu fertigen. Ach ja.
Um nicht missverstanden zu werden. Die Entscheidung der Gesine Walther finde ich sehr mutig und selbstlos. Ihr Radiointerview zeigt, dass sie es einfach nur ehrlich meint.
Ob sich die internatinale Sportgemeinde davon inspirieren lässt, bezweifle ich dennoch. IOC-Gerde haben wir dazu schon vernommen. Allerdings eben nur Gerede.
Herbert,
stimme absolut zu, es ist auch ein internationales Problem.
Dennoch ist die Situation absurd, einen Namen national zu löschen und international nicht. Diese Situation muss der DLV klären, mit einem Antrag bei der IAAF. Die Frage ist dann, ob der Weltverband es so handhabt wie der deutsche und Staffel-Rekorde bzw. Ranglistennotierungen mit drei Läufern für legitim hält.
So bleiben Zweifel, ob der DLV den behaupteten Respekt vor der Entscheidung der Athletin tatsächlich aufbringt. Sieht eher danach aus, als ob er – einschließlich der DLV-Vizepräsidentin und Sportausschussvorsitzenden – gern mitprofitiert vom Lob für die bequeme, aber inkonsequente Lösung, die Namensstreichung.
ha. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF ist in seinen Listen seltsamerweise nicht konsequent. Klar, in der aktuellen Weltrekordliste ist die 4×4 der DDR von 1984 mit Gesine Walther nicht mehr enthalten, weil sie schon 1988 von der UdSSR (3:15,17) abgelöst wurde (die Sowjetzeit ist noch heute gültig). In der so genannten All-Time-Liste der besten Zeiten, von der IAAF offiziell abgesegnet, dagegen stehen die 3:15,92 mit Walther an dritter Stelle. Schaut man nun in die All-Time-Statistik über 4×100 m fällt auf: die 42,20 sek. vom Motor Jena von 1984 mit Ines Schmitt (heute Geipel), heute immer noch deutscher Vereinsrekord, fehlen. Zeiten anderer Klub- oder Unistaffeln, darunter 42,99 von Olympia Dortmund, sind dagegen aufgeführt. Auf Wunsch Geipels ist ihr Name in der Rekordliste des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) bekanntlich mit einem * versehen, wie jetzt auch im Fall Tettenborn-Walther. Es fehlt bei der IAAF auch über 4×4 die DLV-Rekordzeit für Klubs, 3:25,84 (1985) von Turbine Erfurt, obwohl dort keine heute bekennende Doperin mitgelaufen ist.
Ich gehe davon aus, dass während der Diskussion im IAAF-Council über die Frage der Rekordtilgung oder -einfrierung, die vor Jahren stattfand und vom damaligen IAAF-Vize Digel/Tübingen angestoßen wurde, auch über den Fall Schmitt-Geipel gesprochen wurde. Eine Meldung des DLV bei der IAAF wegen Schmitt kann sich, falls sie erfolgt sein sollte, nur auf die All-Time-Liste bezogen haben, weil Weltrekorde für Klubs (Schmitt) von der IAAF nicht geführt werden. Da die Sache mit Tettenborn-Walther noch relativ frisch ist, könnte eine Korrektur in der All-Time-Liste noch erfolgen. Muss mann beobachten. Ein Sportpolitikum ist die Geschichte aber so oder so.
rentner,
der Vereinsstaffel-Weltrekord fehlte in dieser Liste auch vor Jahren schon (hatte seinerzeit interessehalber nachgesehen), obwohl die Zeit seine Aufnahme gerechtfertigt hätte. Die IAAF hat also keine Konsequenzen gezogen; auch nicht nach Digel, dessen Vorstoß ja aus dem Jahr 2000 datiert (Schmidt-Geipel Antrag 2005).
Habe keine Erklärung dafür, kann nur vermuten: Der Vereinsstaffelrekord wurde 84 nach der Olympia-Absage gelaufen (jw hat ja oben das Höppner-Dokument zum “grünen Licht” verlinkt), bei einem Wettkampf sogar offiziell ohne Dopingkontrollen, war deshalb womöglich – Vermutung – keiner, dessen internationale Anerkennung die DDR beantragt hätte, selbst wenn DDR-Dopingkontrollen immer Fake waren.
Auch deshalb sind die 4x400m von anderer Relevanz. Ja, man darf gespannt sein, ob diese Korrektur auch international erfolgt.
Ergänzend aus den Wettkampfregeln der IAAF, Stand 1984, Rule 148:
Dazu Regel 260, übersetzt:
@ha: Ich kann grad nicht nachschauen, aber ich meine, dies dort, wo die Nachricht zuerst in den Kommentaren auftauchte, angedeutet zu haben.
Der DLV behauptet in einer Präambel der Rekordliste, dass er total gegen dieses doofe Dopingzeugs wäre, aber die Rekorde – leider, leider – aus rechtlichen Gründen nicht löschen könnte.
Ich stelle mir das so vor: Es wird dort
vorgeschobenbefüchtet, dass wenn sie aus eigenem Antrieb einen Rekord löschen, der betreffende Sportler sie auf Rücknahme der Löschung verklagt. Weil er objektiv Inhaber des Rekordes sei.Genauso bei einer Staffel, bei der nur eine Sportlerin dort nicht mehr stehen will.
Sprechend ist die Formulierung, der Rekord sei “auf Antrag” der Sportlerin gelöscht. Nicht etwa “auf Anregung” oder weil die Sportlerin Tatsachen vorgetragen hat, die ihn als nicht mehr tragbar erscheinen ließen.
Man würde also auf den puren Nachweis, ohne diesen “Antrag” des Inhabers des Rekordes, wohl nicht vorgehen.
Mal ganz davon abgesehen, bei wem man sonst so Dinge “auf Antrag” erreicht, und welches Selbstbild da durchschimmert.
herbert:
Wenn ich irgend ein Nullargument mal so richtig überhaupt nicht abkann, ist es dass von den abgeblich nur international einheitlich zu lösenden Problemen.
Im Grunde wären ich ja auch für eine gerechte Welt, aber doch nicht Im Nationalen Alleingang!
sternburg,
Genauso stelle ich mir das auch vor :D
dradio.de: Dagmar Freitag im Gespräch mit Jessica Sturmberg: “Ich erhoffe mir einen Ansporn für andere Athleten”
@sternburg
genau wie Du stellt sich der kleine Fritz die Welt vor.
Ich dachte Du beschäftigst Dich mit Sport. Da solltest Du wissen, dass internationale Sportorganisationen Monopolgesellschaften sind, die etwas anders funktionieren als Unternehmen oder politische Parteien.
Frau Tettenborn verdient Respekt. Sie hätte schweigen können, wie die vielen Doping-Verdränger in Ost und West, die ihre Verfehlung aussitzen. Ohne Reue gibt es keine Vergebung und keinen Neuanfang.
Einen Doping-Krieg, in dem Kollateralschäden in Kauf genommen werden, darf es nicht geben.
Was soll’s, die Mädels davor waren auch gedopt….
@ gun: Da Sie Ihren Kommentar mit einem Zitat beenden …
… das mir bekannt vorkommt: Ich glaube, Sie missverstehen. Sie sind offenbar neu hier, jedenfalls kann ich mich an keine anderen Kommentare von Ihnen erinnern. Vielleicht haben Sie bislang aber mitgelesen. Dann jedenfalls dürfte Ihnen nicht entgangen sein, dass weder ich noch sternburg respektlos über derartige Themen und Personen zu schreiben und zu urteilen pflegen.
Das sollte reichen.
@ jw: Irgendie komisch, dass es kein Sportler schafft, seinen Namen streichen zu lassen, ohne dass ein Medium darüber informiert wird. Aber das interessiert mich nicht so sehr, sondern eher — ist Gesine Tettenborn ein anerkanntes Dopingopfer?
@ nocheinjurist: Dopingopfer: Soweit ich weiß, ist sie es nicht. Sagt sie nicht im Spiegel-Interview und auch im DLF, dass sie gewusst hat, was sie bekommt?
Bin ja, auch wenn das einige neue Gäste nicht glauben und/oder begreifen wollen, immer auch für Selbstkritik/Journalismus-Kritik zu haben. Aber ich sehe das Problem in diesen Fällen (sind ja nur zwei, oder? Geipel, Tettenborn) jetzt nicht: Darf nicht drüber berichtet werden? Ist es nicht so, so verstehe ich Frau Tettenborn, dass es für sie auch ein Aufarbeiten und (hoffentlich) auch ein Abschluss mit diesem Kapitel ihres Lebens ist?
Selbes Thema, andere Nuancen: Erinnern Sie sich an den Sommer und meine Geschichte über Frau Sperling? Da habe ich (ansatzweise) versucht zu beschreiben, wie schwer es ist/war, nach so vielen Jahren über die Dopingvergangenheit zu reden. Und welche Probleme in der Berichterstattung entstehen. Für mich mit der schönste Moment des vergangenen Jahres (im Beruf) war, als mir Frau Sperling nach Monaten, die wir in Kontakt waren, nach vielen Telefonaten, Treffen, Irrungen und Wirrungen, dann sagte, dass sie sich gut fühlt und dass sie es nicht bereut hat, an die Öffentlichkeit gegangen zu sein.
Ist das zu akzeptieren?
@Jens Weinreich
Ihr Kommentar unter der All Time List der IAAF macht auf mich den Eindruck, als würden Sie davon ausgehen, dass auch diejenigen Athletinnen, die vor der DDR Mannschaft stehen, gedopt waren. Sollte dieser Eindruck falsch sein, nehme ich meine Kritik des repektlosen Umgangs mit den Betroffenen zurück.
Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass Sie bei der einen oder anderen Athletin Recht haben, sollte der Zweifel der Angeklagten zugerechnet werden.
@ gun: Leider muss ich Ihnen sagen, ja, davon gehe ich aus. Florence Griffith-Joyner können wir ja leider nicht mehr fragen.
Was sagen Sie zum Tod Birgit Uibel? Gibt es Beweise, dass ihre Gesundheitsschäden durch Dopingmittel verursacht wurden und dass diese Schäden auch zum frühen Tod führten? Wir gehen davon aus und wir vermuten. Wissen wir es?
Wir wissen, was sie im Prozess gesagt hat. Wir wissen, was in einigen Akten steht. Wir wissen teilweise, welche gesundheitlichen Probleme sie hatte. Wir wissen nicht, wenn keine ärztlichen Bulletins veröffentlicht werden, wie zwingend der Zusammenhang ist. Dass ein Zusammenhang zwischen Dopingvergabe und großen gesundheitlichen Problemen besteht, wissen wir allerdings.
Ist Sie daran gestorben?
Was soll das? Ich treibe hier kein Spiel. Ich habe Ihnen eine verantwortbare Antwort gegeben.
Ja – Ihre Antwort ist verantwortbar. Ich möchte kein Spiel mit Ihnen treiben. Im Gegenteil, die Sachlage ist in jeder Hinsicht sehr kompliziert und es verbietet sich das schnelle Urteil.
gun, daran anschließend. Recht haben Sie, klar.
Nur, weil hier ja von einigen Kommentatoren gern pauschales Journalisten-Bashing betrieben wird: Wie ist das mit dem “schnellen Urteil”, wenn – oft genug bei Olympischen Spielen erlebt – jetzt in Vancouver wieder ein Promi hochgeht; wenn also Reporter über Nacht ellenlange Nachrichten, Reportagen, Kommentare, Hintergründe produzieren müssen und gleichzeitig vielleicht sogar recherchieren wollen?
ich schere nicht alle über einen Kamm, will auch niemanden verteidigen, weder pauschal noch für einzelne Fehler und/oder Fehleinschätzungen, möchte das nur mal anmerken.
Seit jeher ist ja so, dass Menschen (Sportler) urplötzlich interessant werden.
Traurige Anlässe sind Unglücke wie nun der Felsbrocken in Traun oder der Amoklauf von Winnenden. Plötzlich sind – mit Verlaub – Hinz und Kunz interessant, was Bilder, aber auch Informationen angeht.
Dann schießen z. B. auch Sportler an die Spitze (einst z. B. Martin Schmitt, auch Jan Ullrich, natürlich Boris Becker) und Journalisten interessieren sich (und müssen Infos liefern).
Dann gibt es auch die Dopingfälle: Wer hat sich z. B. für einen Wolfgang Rottmann NÄHER interessiert (einer der österreichischen Doping-Biathleten von Turin 2006)?
Vom Grunde her ist das immer so, und für die Journalisten eher eine knifflige Sache (umso mehr wegen des Zeitdrucks).
Was mir aber wirklich als Leser und als Journalist Sorge macht: Dass diese Phänomene häufiger werden.
Bei Tiger Woods oder auch Jana Rawlinson (Pittman) war das zwar weniger ein Fall für die Sportseiten. Trotzdem: Auf einmal wird jemand aufgrund irgendwelcher (evtl. schlüpfriger) Besonderheiten interessant und es müssen (auch hier von Hinz und Kunz) Nachrichten produziert werden. Das “Schöne” daran ist vielleicht, dass es in solchen Fällen nur gut klingen, dassgar nicht alles stimmen muss (oder gar soll?).
Bei den angesprochenen Personen ist das besonders bemerkenswert: Ein Weltklasse-Golfer (ob treu oder nicht) oder eine Lauf-Weltmeisterin (vollbusig oder eben nicht) ist ja kein verzweifelter Bänkelsänger, der es mangels Alternative immer wieder bei DSDS versucht … Sprich: Solche Leute könnten ja aufgrund ihrer Erfolge (auf für den deutschen Sportjournalismus) interessant sein … Sind sie aber nicht … Nur wenn irgendwas Skandalöses losbricht, dann überschlägt sich alles …
Um nochmal die Kurve zum Doping und zu Claudia Pechstein zu nehmen: Alles andere ist auch interessant, sehr interessant (und kompliziert), aber die wichtige, die Kernfrage, die auch die Kernfrage bleiben muss ist die SCHULDIG ODER UNSCHULDIG?
Ob nun soundsoviele Deutsche glauben, dass sie schuldig oder unschuldig ist oder dass man sie (nicht) nach Vancouver mitnehmen soll ist dermaßen nebensächlich.
Diese Umfragen an sich sind oft schon bescheuert. Noch bescheuerter ist es, ihnen ernsthaft viel Gewicht beizumessen.
Zum Beispiel geht ja die Frage, soll sie für Olympia nominiert werden nur ans Bauchgefühl? Wichtig WÄRE ja auch zu berücksichtigen auf welcher Grundlage das geschehen sollte und welche Folgen das (auch für Dritte) hätte.
Im (Sport)-Journalismus greifen schwachsinnige Tendenzen um sich. Leider. Natürlich geht es auch anders und wird es auch anders praktiziert.
@Jens Weinreich
…das ist sicher schwierig und voller Risiko. Ich meine nur, dass wir uns vor Pauschalurteilen (alle dopen!, etc…)schützen sollten. Denn selbst wenn es so wäre, sind die Gründe, die dazu führten, individuell zu bewerten, bevor geurteilt wird. Der Wunsch von Frau Tettenborn ihren Namen aus den Rekordlisten streichen zu lassen, bricht die Fronten auf. Die Sportlerin bereut und es kann vergeben werden. Gesine Tettenborns Beitrag ist für alle, die gegen das Doping sind, ebenso wichtig, wie Ihre Geschichte über Frau Sperling.
@RalfKohler
Glücklicherweise gibt es noch einige Sportjournalisten, die sich dem Sport verpflichtet fühlen und die Sauereien von Sport-Politikern, Funktionären, Managern/Athleten, Ärzten und sonstigen Experten aufdecken.
Wie ist die Überschrift der Stuttgarter Zeitung vom Montag: “Gesine Tettenborn zeigt Reue” …?
Lieber gun,
ich will dazu gehören (zu denen), soweit dies mein “Arbeitsfeld” zulässt.
“… zeigt Reue” ist sicher keine passende Überschrift.
War intuitiv auch mein Gefühl.
Würden Sie das bitte noch kurz “begründen”, ausführen jedenfalls.
Wenn ich es recht sehe, war es bei ihr ja auch kein Fall von Zwangsdoping (im Jugendalter). Aber vom System her war es wohl schwer, sich zu entziehen. Oder?
Oder ist es einfach eine Sache, dass der Wunsch, dass der Rekord gelöscht wird, nicht automatisch darauf zurückgeführt werden darf, dass ein Fehlverhalten bereut wird bzw. überhaupt etwas was bereut “gesollt” werden kann, vorlag?
Wie gesagt: Ich finde das auch nicht passend. Westsicht trifft auf Unwissenheit (plus Desinteresse). Wie gesagt: Der Zustand des Sportjournalismus` in Deutschland scheint mir beklagenswert. Die StZ ist (war) mal eine der besseren Zeitungen, mit einem bedeutenden Sportteil. In Stuttgart ist sie sicher (immer noch oder gar mehr denn je) die bessere der beiden …
“zeigt Reue” könnte zB Sinn machen, wenn man die Begriffspaare DDR=Dopingopfer, Neuzeit=Dopingtäter etwas auflöst. Denn sie bereut doch auch, Dopingmittel genommen und andere betrogen zu haben? Und sie wusste darüber Bescheid, auch wenn man als 17-Jährige die Tragweite vielleicht nicht ganz erkennt?
Natürlich weiß ich nicht, wann der Rekord gelöscht wurde und welche Zeit spätr es im Spiegel stand, dort verzichtet man ja auf derlei Informationen. Was mich etwas verblüfft, ist die unterschiedliche Herangehensweise an das Handeln zweier, die mit Doping in Verbindung gebracht werden: Frau Pechstein und Frau Tettenborn. Während die eine gesteht und für sich vielleicht etwas abschließt, wird der Vorwurf der Show irgendwie nicht laut. Wehrt sich aber jemand (okay, etwas zu publicityträchtig), prasseln viel mehr Dinge auf sie ein, vor allem Belehrungen, wie sie sich hätte verhalten sollen.
@ jw: Mir fehlt bei dem Artikel zu der Geschichte von Frau Sperling das, was mir auch bei ihrer Veröffentlichung schon gefehlt hat: Die Antwort auf die Frage, ob ihre Schützlinge auf sie gehört haben. Bzw. warum nicht. Also die Frage der Eigenverantwortung, die mich in der Diskussion auch sonst interessiert hat.
sternburg, leider entscheidet hier nicht, was Sie abkönnen und was nicht. Entscheidend ist, was die Weltverbände, das IOC und auch die nationalen Verbände vereinbaren. Und da sieht es eher nach Stillhalten und Schweigen aus. Wer soll denn auch ein Interesse haben, Sportgeschichte neu zu schreiben ? Rekordlisten, Rankings, Medaillen sind das, was in der Sportwelt zählt. What else ? I see, money. Da sind wir uns doch wohl einig ? Die USA, die Russen, das IOC,… ? Die Deutschen ? Doch auch nicht.
So lapidar und nullig, wie Sie es gern sehen möchten, ist das internationale Argument nun doch nicht. Im Gegenteil.
Aber Sie wollten sicher mehr den user als das Problem treffen. But my ass, da kann ich Sie nur erinnern, dass Sie höchstselbst bereits mehrfach hier im blogg an Ihrem Verständnis für Zusammenhänge gezweifelt haben. Diese Aufrichtigkeit ehrt Sie, leider ist es Anlaß, Ihnen das diesmal auch zu unterstellen.
Wer die internationalen Zusammenhänge in unserer heutigen Welt ausblenden will, kann kein Interesse an der Lösung von derartigen Problemen haben.
… und, Herbert, same procedure: Wer “will die internationalen Zusammenhänge in unserer heutigen Welt ausblenden”?
Sie? Ich? Sternburg? Das UDIOCM?
Eine Binse: Verantwortung beginnt an der eigenen Haustür. Wir reden in diesem Kommentarstrang, wie so oft, über Vergangenheitsbewältigung. Wer international mitreden will, sollte zunächst sein Haus in Ordnung bringen. Gern auch mit dem maulenden Hinweis, dass international die Häuser ja auch nicht gekehrt worden sind.
@RalfKohler
Ein Rekord ist dazu da übertroffen zu werden. Bei manchen Rekorden bemühen sich Generationen von Athleten vergeblich. Ein Rekord, der durch Doping erreicht wurde, eignet sich nicht als Maßstab für saubere Athleten. Frau Tettenborn wusste, dass ihre Leistung mit Doping unterstützt war und sie wollte nicht mehr als Vorbild angesehen werden. Kann man da nicht von Reue sprechen?
Habe mir dazu nochmal Gedanken gemacht.
Ich würde nun auch deshalb sagen, dass es nicht sinnvoll ist von “… zeigt Reue” zu sprechen, weil sie ja nicht angeklagt war (sondern freiwillig diesen Weg geht).
Außerhalb einer “Anklage” könnte man aus meiner Sicht dann von Reue bzw. bereuen sprechen, wenn sie ein freiwilliges Handeln im Nachhinein als falsch ansehen würde. (Dann könnte sie das Doping oder aber das Leistungssport treiben an sich bereuen – theoretisch).
Es geht ja aber (mir – in dem Zshg.) mehr noch als um sie, um die journalistische Arbeit. Hat die Ex-Sportlerin denn gesagt, dass sie BEREUT etc.? Nicht dass ich wüsste. Dann sollte ein (seriöses) Medium nicht kurzerhand die Sache drehen, nicht so einfach etwas hineininterpretieren.
Noch etwas anderes in Sachen Journalismus: Ich habe heute einer improvisierten Presskonferenz beigewohnt. Journalisten fragten (so weit noch nichts besonderes) auf englisch, der Gesprächspartner antwortete auf französisch. Und ein Bub, höchstens zehn Jahre, übersetzte …
Das hat er auch nicht schlechter gemacht als mancher ältere, der auch nicht wirklich 1:1 übersetzt. Das hatte schon Charme, und doch war die Situation irgendwie grotesk.
Ich schmunzle (verstehe immerhin ganz gut französisch, mit dem Sprechen geht`s nicht mehr so gut, Englisch ist schon gut). Aber man muss sich das vorstellen: Da wird groß palavert wie viele Sprachen man heutztage können soll – um beruflich seinen Weg zu machen – und welche ausgefallenen etc. pp (am besten Chinesisch, Arabisch …) und die Mehrzahl (deutscher) Journalisten – denen ich begegnet bin -kann dann doch nicht mehr mittelmäßig Englisch und anfalls noch ansatzweise französisch.
Oettinger, handeln Sie!
Hat er doch schon. ;)
Er hat bewiesen, wie ernst es der Politik mit der Umsetzung ihrer eigenen Postulate ist.
Aber ernsthaft. Jeder employee muss im EU-Staff mindestens zwei Sprachen in full command in Wort und Schrift beherrschen. Und dann laabert ein Kommissär ein Englisch, dass nicht einmal den Mindestanfoderungen genügt. Er wird doch so nirgendwo verstanden. Wie kann er denn dann seinen Job realisieren ? Mit zwei persönlichen Referenten. Ach so.
Ich frage mich nur, ist das Arroganz oder D……. ?
Über den Applaus nach seiner Antrittsrede waren viele allerdings sehr überrascht. Entweder dort saßen nur Franzosen oder die Anwesenden hatten bereits die ersten Oettinger-Sprachseminare hinter sich. ;)
Eins kann man zweifelsfrei konstatieren: Ein Bärendienst für Deutschland.
Apropos Reue.
Mit Beginn der Perestroika kam 1984 der georgische Film mit dem Titel “Reue”. In der DDR verboten, allerdings trotzdem heiß diskutiert. In Tiefe und Umfang allerdings mit der in Rede stehenden Reue eines regelbrüchigen Sportlers schwer vergleichbar. Parallelen sind bei Mühe erkennbar.
Also Reue ist m.E. in Abhängigkeit von seinem jeweiligen Kontext frei nach Fontane auch ein weites Feld.
http://www.film.at/die_reue/detail.html?cc_detailpage=full
Es ließe sich so manches bereuen.
Zum Thema passt im weiteren Sinne auch eine Formulierung aus einem Programmheft, die mich erheitert.
“Davisd Prinosil wollte das Siegerauto eigentlich seiner Mutter schebken, aber Diebe kamen ihm zuvor.”
Doch Reue setzt Einsicht voraus. Die dürfte bei Räubern wahrscheinlich sogar eher gegeben sein, als bei Schreibern (weil die Missetat bei Ersteren viel offensichtlicher ist). Hm, in Sachen Doping ist es auch nicht (mehr???) so offensichtlich.
Tut mir leid, daß trieft schon vor lauter Arroganz. Das hieße im Umkehrschluß, daß ohne “Doping” dieser Rekord nicht geknackt werden könnte. Jeder Rekord wird eines Tages gebrochen, auch ohne “Doping”. Was die “Lobhuddelei” von den Verantwortlichen oder Politker anbelangt, ist sie an Lächerlichkeit kaum zu Überbieten. Was geschehen ist, kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Der 2 Weltkrieg, die daraus resultierenden, politischen Ereignisse werden und können nicht mehr verändert werden. Fehler wurden auf beiden Seiten der Mauer gemacht.Man muß einfach mal nach vorne schauen und nicht den “alten Käse” mit wohlklingenden Worten wie “Reue” wieder aufwärmen.
.
Merkwürdiger Zeitpunkt für Geständnisse, vielleicht Zufall???
@ RalfKohler: Bereuten Sie nur, wenn Sie angeklagt waren? Und: “Zeigt Reue” ist eine Wertung des Journalisten, “spricht von Reue” wäre eine Beschreibung gewesen.
Angeklagt war ich noch nicht, bereut habe ich schon. Wobei “bereut” so gesehen auch nur ein anderer Ausdruck für bedauern sein KANN. Ich kann ja auch bedauern (bereuen) etwas nicht getan zu haben, dass evtl. zu meinem Vorteil gewesen wäre. Oder ich bereue bzw. bedauere etwas getan zu haben, was im Nachhinein gesehen zu meinem Nachteil war.
Nur der Vollständigkeit halber: Es gibt ja auch Angeklagte, gar Verurteilte und auch zu recht Verurteilte, die (trotzdem nicht bereuen).
Hat mithin auch etwas mit der Haltung, der Persönlichkeit zu tun. Wenn ich (als Nachrichtenredakteur) aber NICHTS von der Persönlichkeit einer Frau weiß und der Kontext auch nichts hergibt, was wirklich auch “bereuen” hindeutet, dann sollte ich diese WERTUNG (ja) unterlassen.
@ RalfKohler: Schön. Warum haben Sie das bei Nr. 36 eigentlich nicht einfließen lassen, sondern sind dort zu einem gegenteiligen Schluss gekommen, weil sie nicht angeklagt war?
Im letzten Absatz des Spiegel-Artikels steht auch drin, dass sie sich bei Einnahme der Substanzen unwohl gefühlt hat, und jetzt lässt sie ihre darauf basierenden Rekorde streichen.
Wenn der Spiegel-Redakteur mit ohr gesprochen hat, hat er vielleicht einen klitzekleinen Eindruck bekommen, ob Reue die Sache trifft oder nicht. Wie sie jetzt darauf kommen, der Redakteur wüsste NICHTS über die Persönlichkeit, bleibt mir da allerdings wieder verschlossen.
Falsche Voraussetzungen, nocheinjurist. Ich bezog mich in Sachen Reue-Thema ausschließlich auf eine Mini Meldung in der Stuttgarter Zeitung.
Was hätte ich Schönes oin 36 einfließen lassen können (sollen)? (Meinen Sie, ich habe etwas zu bereuen, nocheinjurist???).
@ RalfKohler: Lesen Sie doch mal Nr 36, warum es keine Reue ist, und dann nochmal 43, warum es (auch ohne Anklage) Reue sein kann. Und ich geb Ihnen meinen Handschlag drauf, dass Sie auf einem guten Weg sind, Sportfunktionär zu werden. Unverbindlich natürlich, muss man heute ja dazusagen
Zur Reue-Überschrift – da müssen wir uns auf Sie verlassen, oder — den Artikel finde ich nämlich nirgends, und so weiß ich nicht, ob die Überschrift auch den Inhalt deckt. Mal so theoretisch: Hätte der Spiegel in der Überschrift das Wort “Reue” verwendet, hätte das Ihre Gnade gefunden?
Pardon, ich verstehe Sie nicht.
Bitte den Kontext berücksichtigen.
In der Tat habe ich in 36 auf den Punkt angeklagt/nicht angeklagt abgehoben.
Ich habe aber doch genauso gesagt, dass man auch als nicht Angeklagter bereuen kann.
Einen Widerspruch zu 43, zeigen Sie mir den doch bitte.
Und nehmen Sie das um Gottes Willen mit der Unverbindlichkeit zurück. Sie kennen mich schlecht, nocheinjurist.
Und wenn es wirklich soweit wäre, dass ich schön unverbindlich wäre, dann sollten Sie vorsichtahalber schonmal Vorkehrungen für den Weltuntergang treffen (sofern man das kann). Wir sind weit gekommen ja, insofern kann man die Möglichkeit einer Deformation durch das zunehmend kranke Gesellschaftssystem (das u. a. Unverbindlichkeit belohnt und fördert) nicht mehr ausschließen. Aber ich glaube ganz so weit ist es dann doch noch nicht.
Vielleicht sollte ich mich aber auch freuen, dass Sie meinen Überlegungen einen offiziellen Charakter beimessen wollen.
Ich bin aber nicht der NOK- und nicht der IOC-Präsident (etc.), die das Verfahren von Frau Tettenborn möglicherweise in seiner Bedeutung für alles und jedes, würdigen könnten (was mir in solch einem Kontext allerdings unsinnig erschiene).
Wundert mich nicht, dass Sie den StZ-Beitrag nicht finden. Es ist eine Nachricht von vielleicht fünf Sätzen in einer einspaltigen Meldungsübersicht. So etwas steht nicht im Internet (manchmal mein lieber nocheinjurist wird einem gerade das Interessante gar nicht oder nicht so einfach auf dem Silbertablett bzw. im Internet serviert).
Mein Ausgangspunkt ist doch der: Warum kommt man (die StZ-Redaktion) bei einer Mini-Meldung, die keine Hintergründe offenbart, mit einem großen Begriff wie Reue? (Recht haben Sie natürlich, das ist sowieso eine Wertung, die nicht in nachrichtliche Berichterstattung gehört).
Zur “Spiegel”-Frage kann ich (noch) nichts sagen.
Vielleicht kann man auch nur aus der Verwendung des Begriffs Reue Schlußfolgerungen auf die Gesinnung des Redakteurs ziehen?
Ich sehe in der Motivation von Gesine T. Parallelen zur Motivation von Robert Lechner.
Auf die Gesinnung und/oder auf die Ahnungs- und Gleichgültigkeit?!
@nocheinjurist
Jeder Rekord wird auch ohne Doping gebrochen. Das ist richtig. Aber hier Arroganz vorzuhalten ist schlicht falsch. Diese Staffel-Leistung ist von 4 gedopten Athletinnen erreicht worden. Es wird sehr lange dauern bis 4 ungedopte diesen Rekord brechen.
Was geschehen ist, kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Das stimmt.
Aber die Betroffenen können sich zu ihrer persönlichen Verstickung äußern, ihre Taten erläutern und sie bereuen.
Wenn Sie nach vorne schauen wollen und bereit sind über den 2. WK den Mantel des Schweigens auszubreiten, weil Sie es für alten Käse halten, dann ist das schon nicht mehr lächerlich. Schlage vor dass Sie darüber nochmal ein wenig nachdenken.
“Was geschehen ist, kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.” … “Fehler wurden auf beiden Seiten der Mauer gemacht.Man muß einfach mal nach vorne schauen und nicht den “alten Käse” mit wohlklingenden Worten wie “Reue” wieder aufwärmen.”
… nicht mehr rückgängig machen: richtig, die Frage ist nur, ob man aus dem Vergangenen etwas lernen kann.
… Fehler auf beiden seiten der Mauer: das ist für so Manches auf der anderen Seite der Mauer eine provokante Verharmlosung.
Der Beitrag zeigt nicht gerade eine Bereitschaft dazu, die Vergangenheit in Ost und West kritisch zu verarbeiten.. Und mit dem “nach vorne schauen” wurde in den letzten Jahrzehnten jeder Versuch der Diskussion und der rechtzeitigen Beschäftigung mit einem kritischen Thema abgewürgt. So kann man den Leistungssport als ein Bereich, in dem junge Menschen für ihre persönliche Entwicklung wichtige Erfahrungen machen können, weder erhalten noch verbessern. Was soll man Eltern sagen, die darauf Wert legen, ihre Kinder in einen fairen, sauberen Sport zu schicken (Regeleinhaltung, kein Medikamentenmissbrauch usw.) – Augen zu und durch??? Der Zweck (Erfolg) heiligt die Mittel????
” das trieft schon vor lauter arroganz “- klingt wie`gute alte` DDR-Demagogie – nach meiner Erinnerung wurde jeder in Schule, Lehre und Sport so beschimpft, der nur ansatzweise versucht hatte selbstständig zu denken-
Marco,
wie gesagt,ich sehe Parallelen in der Motivation zum Offenlegen zu Robert Lechner:
@ gun (50): War nicht von mir…
@gun
Laufen Sie vielleicht neben der Spur?
@gun, Gerhard
Ich weiß, daß ich gelegentlich provokativ bin. Ich begrüße es, wenn Sie mich kritisieren, mich korrigieren oder vom Gegenteil überzeugen. Dafür bin ich sogar dankbar. Auf keinen Fall akzeptiere ich, daß Sie mir etwas unterstellen, geschweige in die “rechte Ecke” stellen. Eine Neuaufteilung begann nach dem 2 Weltkrieg, daraus resultierten zwei Systeme, nicht mehr oder weniger. Wir reden über Staatsformen und Doping, nicht über Verschleierung von Greueltaten. Dient diese “Aufklärung” denn zur Rechtfindung, Verständnis oder gar die Verfolgung der Schuldigen(natürlich nicht nur den Kleinen)? Ich meine Nein. Lediglich auf einseitige Schuldzuweisung(meiner Ansicht nach).
Das klingt, als könnten Sie in die Zukunft sehen.
.
Das fragen Sie doch mal den IOC und seine “Mitstreiter”. Damals ging es um Macht, Geld und Anerkennung, heute auch.
Nicht wenn Sie über den deutschen Tellerrand hinausschauen.(u.a.Nordamerika)
Regeln machen meist jene , die sich selbst an keine halten.
Medikamentenmißbrauch: Wenn sie die allgemeine Definition meinen, bin ich auf Ihrer Seite. Spielen Sie aber auf den selbstherrlichen WADA Code an, so lehne ich ihn zum größten Teil ab. Übrigens, wußten sie schon, daß man überprüfen will, “Viagra” auf die Liste der verbotenen Substanzen zu setzen? Sogar “Impotenz” könnte demnächst ein “strafbarer Delikt werden.(kleiner Witz am Rande)
Ausgerechnet wenn der “Fall Pechstein” die Gemüter erregt.
Zufälle gibts????????????
Und schon melden sich zwei Persönlichkeiten, die wohlwollend die Beichte abnehmen.
Marco,
sorry: Wie undurchdacht, um es freundlich zu formulieren, Ihre angeblich “provokativen” Äußerungen sind, können Sie an eigenen Zitaten erkennen.
Sie zitieren: “Es wird sehr lange dauern bis 4 ungedopte diesen Rekord brechen.” Sie kommentieren: “Das klingt, als könnten Sie in die Zukunft sehen.”
Könnten Sie womöglich nachrechnen? Dann zählen Sie mal kurz zurück bis 1984.
Und warum setzen Sie “Aufklärung” in Parenthese? Um nichts andres handelt es sich, selbstverständlich dient dies zur Rechtsfindung: ein unrechtmäßig zustandegekommer Rekord – nicht mehr und nicht weniger. Anmaßend Ihr Versuch, Anderen das Recht abzusprechen, die Wahrheit über diese Vergangenheit und den eigenen Anteil darin zu sagen. Womöglich ist es Ihr Problem, wenn das Ihr Verständnis nicht zu erweitern vermag. Und was, bitte, soll das mit Pechstein zu tun haben?
Was soll ein Satz wie “Regeln machen meist die, die sich selbst an keine halten” im Zusammenhang mit Doping sagen? Dass man am besten auf Regeln verzichtet?
Bevor Sie “einseitige Schuldzuweisungen” behaupten, bilden Sie sich am besten erst einmal weiter. Es liegen zahlreiche Veröffentlichungen zum Doping im Westen vor. (Ohne dass diese allerdings den Unterschied zu flächendeckenden Zwangsdoping im DDR-Spitzensport, massiv bei Minderjährigen) aufheben könnten.
Vielleicht ist es ja diese Aufhebung, Sie wünschen? Dann reden Sie Klartext und sagen am besten gleich noch konkret dazu, wen oder was Sie verteidigen wollen …
@marco
vom wachsenden Unsinn der Doping-Bekämpfung müssen sie mich nicht überzeugen. Auch nicht davon, dass es Funktionäre, Manager und andere, vorwiegend an Geld interessierte Kreise im Hochleistungssport gibt, die bereit sind die Gesundheit ihrer Athleten aufs Spiel zu setzen. Sie sollten aber zu Kenntnis nehmen, dass es auch engagierte Leute gibt, die an der Erhaltung der Modellwelt Sport interessiert sind, die Regeln machen ohne sie selbst zu brechen. Ihre Äusserungen lassen mich vermuten, dass sie über keine umfangreiche Eigenerfahrung im Sport verfügen.
@ha
Ich bin Ihnen noch eine Antwort schuldig.
Selbstverständlich weiß ich Ihre freundliche Formulierungen zu schätzen. Auf ihre Frage, bezüglich des Zeitrahmens. Ja.(ist das viel)?
Z.b. betrug die Zeitspanne zwischen Juan Manuel Fangio und Schuhmacher 46 Jahre (Rekordeinstellung).
Weil es sich um eine Erklärung handelt.
Weder wurde sie angeklagt, noch diente sie zur Aufklärung eines Vorwurfes.
Und nein, in keinem Satz habe ich Ihr das Recht verweigert, die Wahrheit über Ihre Vergangenheit zu äußern. Mir geht es um folgendes(a: was will sie uns mit dieser Information sagen?(b: wem nutzt diese Erkenntnis? Legitime Fragen.
Walter verwies auf Robert Lechner. Wäre eine Erklärung.
Persönlich habe ich Zweifel, daß junge Menschen, die an der Spitze mitlaufen, in erster Linie auf den “besagten Rekord” schielen. Wichtiger ist bei einem Event, (nationaler oder internationaler) wenn möglich als erste/r herauszugehen. Sollte dabei der Rekord fallen, wäre es eine schöne Zugabe, aber sicher kein muss. Und würde sie, wenn dieser Rekord keinen Bestand mehr gehabt hätte, sich ebenfalls gemeldet haben?( Hypothetische Frage, ich weiß).
Ich möchte ihre Zivilcourage auf keinen Fall in Frage stellen, nur traue ich den Leuten im Hintergrund nicht so recht.
Daher der Spruch mit der “Lobhuddelei”. Die Kritik wächst langsam aber sicher in Richtung IOC und “Mitstreiter”, indirekter Beweis usw. Daher kommt so ein Geständniss gerade zum richtigen Zeitpunkt, um wieder ins Anti-Doping Horn zu blasen, und Richtung Osten zu zeigen.
So läßt sich jede Maßnahme für die Zukunft rechtfertigen.
Das ist natürlich meine Interpretation, die nicht richtig sein muß. Was es mit C.P. zu tun hat? Vielleicht viel(immerhin ist man International durch die Vorgehensweise der ISU/CAS gespalten), vielleicht auch gar nichts.
Aber ich versuche zumindestens alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen und seien sie noch so unwahrscheinlich.
Was die zahlreichen Veröffentlichungen über Doping anbelangt, so zitiere ich den Holländer, der in Salt Lake City etwas über “gute shrimps” und einen “faulen” sprach.
Damit meinte er C.P.
Also wenn man einen faulen erwischt, dann isst man keine mehr.
So empfinde ich hier unten die Aufarbeitung zwischen Ost und West. Während in dem einen Korb nur ein paar faule Schrimps sind, sind in dem anderen nur faule. Wäre der Fall Freiburg in unserer Region nicht gewesen, würde man immer noch hauptsächlich auf die neuen Bundesländer verweisen.
Insofern hatte es etwas Positives. Den Blick immer nur nach Osten zu richten, allgemein gesprochen, halte ich für sehr bedenklich und nicht gerechtfertigt.
Was Regeln anbelangt, so sollte man für Doping erst mal eine vernünftige Definition erarbeiten und nicht möglicher Medikamentenmißbrauch mit leistungsfördernde Mittel/Möglichkeiten in einem Topf werfen(sonst ist irgendwann mal alles Doping). Auch sollte man über die nötigen wissenschaftlichen und staatlichen Möglichkeiten verfügen, um, im Kampf gegen Doping, entgegenwirken zu können. Kurzum, die Autonomie des Sportes sollte aufgebrochen werden.
Marco,
wirklich: Kein Athlet (Ausnahmen u.a.: Kiffer) würde Medikamente missbrauchen, wenn das nicht der Leistungssteigerung diente. Doping ist zum ganz überwiegenden Teil Missbrauch von Medikamenten, ob nun zugelassener oder nicht mehr bzw. noch nicht zugelassener, zur Leistungssteigerung. Sportler, die Medikamente aus Krankheitsgründen benötigen, können Einnahme beantragen und erhalten Medizinische Ausnahmegenehmigungen (Therapeutic Use Exemption). Allein die deutsche Nada stellt ca. 4000 pro Jahr aus …
Schauen Sie sich am besten die Rekordlisten in der LA an; dann haben Sie einen Maßstab für Langzeit-Rekorde. Sonst: Ist ja immerhin eine Ansage, dass Sie Gerüchte lieben. Aber Sie tun doch etwas anderes: Sie bringen diesen Vorgang (Antrag auf Namensstreichung) mit allem möglichen in Verbindung, um ihn abzuwerten.
Im letzten Satz stimme ich Ihnen zu ;-)
@marco
Es wäre sicher hilfreich, wenn Sie die Doping-Regeln von NADA oder WADA einmal lesen würden. Eine vernüftigere Definition werden sie nirgendwo finden. An Ihrer Forderung dem Kampf gegen Doping entgegenzuwirken ist etwas dran, wenn auch von Ihnen anders gemeint. Es macht nämlich keinen Sinn Geld auszugeben um nach Dopingmitteln zu suchen, die in 2-3 Stunden nach Einnahme nicht mehr nachweisbar sind. Und was das Ende der Autonomie des Sport angeht, kann ich nur warnen. Der Staat bewies in BRD und DDR, dass er eiskalt die Regeln des Sports bricht, wenn es politische Vorteile bringt.
was die (forderung nach einer) ordentliche(n) definition von doping angeht — da muss ich spontan irgendwie immer an ulles historischen auftritt bei beckmann denken :)
@ha
Vielleicht bin ich ein unverbesserlicher Idealist.
Geht man davon aus, daß ein Sportler über keine besonderen med. Kenntnisse verfügt, stellt sich die Frage, ob er vorsätzlich oder unbewußt handelt. Natürlich gibt es, wie in jeder Sparte Ganoven, die das System ausnutzen. Nehmen wir z.b. diesen Engländer in früheren Jahren(der Name fällt mir nicht mehr ein), beim Wintersport. Er nahm jahrelang ein Nasenspray(war angemeldet) und kaufte dann in den USA genau dasselbe Product. Die Zusammensetzung war aber eine andere. Schon war er unfreiwillig gedopt. Und eine Leistungssteigerung war nicht erkennbar. Was also ist Doping?
Ist es vom Krankheitszustand (bzw Unwohlsein) in den Normalzustand wieder überzuwechseln oder(was unbestritten ist) vom Normalzustand in die Steigerung? Und ich spreche nicht von einer längeren Krankheit.
So wie jede Defensivwaffe als Angriffswaffe benutzt werden kann, so kann auch jede/s heilende Methode/Medikament auch gegenteilig eingesetzt werden(z.b. die “Hustensaftfalle”). Also bin ich gezwungen bei allem was ich tue, esse, trinke, mit meinem Arzt “spazieren zu laufen”. Für mich persönlich komme ich zu dem Schluß, daß ich in meinen Verbandsligatagen, also ständig gedopt war, da ich jede menge Kaffee trinke, hie und da, eine Hustensaft getrunken und auch bei Kopfschmerzen eine Tablette eingeworfen habe. (Vielleicht hat sich deshalb mein Kopf in die Flugbahn des Balles verirrt und landete im Tor). Bei diesem Schlagwort “Doping” stellt sich eine Verallgemeinerung dar, die ich für gefährlich halte. Daher muß der Kampf gegen Doping im Verhältniss zu den Gesetzen eines demokratischen Land stehenstehen.
Abwerten war nicht meine Absicht, nur der Zeitpunkt und die Formulierung zu durchleuchten.
.
Im Falle C.P. habe ich die Regeln zig mal durchgelesen und wir haben hier darüber debattiert. Manchen Passagen sind reformbedürftigt, meiner Ansicht nach.
Dann hat der IOC und der Staat viel gemeinsam, wenn es um Interessenvertretung geht. Trotzdem kann es nicht angehen, daß sportpolitische Entscheidungen oder Urteile in den privatrechtlichen Sektor einfließen und Repressalien nach sich ziehen, Steuergelder in Events einfließen und der Bürger bzw. Staat als stumme Diener agieren.
http://derstandard.at/1263706582977/Das-Risiko-tragen-andere
@cf
Ich weiß, warum ich diesen Blog liebe. Selbst bei ernsten
Themen gibt’s was zum Schmunzeln. Danke
TV-Tip:
nah_dran (MDR, 25.02.2010, 22.35 Uhr): Doping: DDR-Athletin Gesine Tettenborn setzt Zeichen
MDR-Video (2:24): Doping: Schäden an Körper und Seele
Definition Reue:
1-Das Verb bereuen bedeutet tiefes Bedauern empfinden über etwas, was man getan hat, weil man es nachträglich als Unrecht oder falsch betrachtet, und verworfen hat.
2- Reue beinhaltet die geänderte Sichtweise oder Gesinnung, wobei die frühere Handlungsweise weil nicht wünschenswert geändert wird.
3- Ohne diese Sinnesänderung und der daraus resultierenden Handlungsweise bleibt das Bedauern nur ein sentimentales Gefühl.
Grit Hartmann für dradio.de: Leichtathletik-Weltverband drückt sich vor Löschung von Dopingrekorden – IAAF lässt umstrittene Spitzenleistungen bestehen
leichtathletik.de: Robert Harting fordert Streichung von Rekorden
Die Forderung ist unrealistisch. Alles über 2 Jahre Sperre kommt in GER einem Berufsverbot gleich. Die Löschung von Rekorden wegen Dopings ohne eine positive Probe ist juristisch unhaltbar und würde den Verband in die Pleite treiben.
Ob Herr Harting auch bereit wäre die in Doping verstrickte Trainer lebenslang zu sperren?
Das Berufsverbots-Argument zieht nur bedingt … Ein Arzt kann doch evtl. auch seine Zulassung verlieren … das wäre dann gravierender, ginge mehr in Richtung Berufsverbot.
Ein gesperrter Radfahrer kann trotzdem Rad fahren (und sei es nur zum Bäcker). Wenn ihm dafür dann keiner Geld gibt, ist das Pech.
Ein gesperrter Langläufer, kann sich trotzdem auf die Ski stellen … Claudia Pechstein zieht sich ja auch weiterhin die Schlittschuhe an …
Spitzensportler ist ja nunmal doch kein Ausbildungsberuf (und die Entlohnung erfolgt auch sehr ungleich, ist Zufällen verschiedenster Art überlassen).
Wer bei DSDS von Bohlen und Co. abgebürstet wird und nicht die grpße Bühne geboten bekommt, kann ja auch kein Berufsverbot reklamieren, wobei so jmd. im Gegensatz zu Dopern nicht einmal etwas Verbotenes getan hat.
Ines Geipel im Gespräch mit Herbert Fischer-Solms (dradio.de): “Wieder ist ein Jahr vergangen” – Schriftstellerin Geipel kritisiert den Umgang mit Doping-Opfern
kommentar schreiben