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	<title>Kommentare zu: Der CAS im Fall Pechstein: &#8220;abuse of science, bordering to fraud&#8221;?</title>
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	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 18:38:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Wolfgang Jelkmann sagt zum Fall Pechstein &#8230; : jens weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-17815</link>
		<dc:creator>Wolfgang Jelkmann sagt zum Fall Pechstein &#8230; : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 16:49:21 +0000</pubDate>
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		<description>[...] nicht, dass sich die Professoren Winfried Gassmann und Wolfgang Jelkmann oder der holländische Chemometriker Klaas Faber kollektiv zu Pechstein-PR hinreißen lassen. Womit ich auch Wolfgang Jelkmann (weltweit anerkannter [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] nicht, dass sich die Professoren Winfried Gassmann und Wolfgang Jelkmann oder der holländische Chemometriker Klaas Faber kollektiv zu Pechstein-PR hinreißen lassen. Womit ich auch Wolfgang Jelkmann (weltweit anerkannter [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Was vom Tage übrig bleibt (50): Gassmann-Kommentar zum Fall Pechstein : jens weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-17349</link>
		<dc:creator>Was vom Tage übrig bleibt (50): Gassmann-Kommentar zum Fall Pechstein : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 01:29:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] mit Datum vom 5. Januar 2010 einen 28 Seiten umfassenden Kommentar zum Fall Pechstein und zum CAS-Urteil verfasst. Pechsteins Management schreibt dazu: Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Prof [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] mit Datum vom 5. Januar 2010 einen 28 Seiten umfassenden Kommentar zum Fall Pechstein und zum CAS-Urteil verfasst. Pechsteins Management schreibt dazu: Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Prof [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: andererralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-17230</link>
		<dc:creator>andererralf</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 00:22:31 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,
Ich hatte es schonmal gefragt: Aber sind die Werte, die auch hier auf der großen Tabelle einzusehen waren denn alle, die verfügbar sind?
Also:
-Retikulozyten
-Hämoglobin
-MCV
-Hämatokrit
Und stützen sich denn Experten wie Pöttgen oder Gassmann lediglich auf diese Werte, wenn sie Claudia Pechstein entlasten?
Was ist denn z.B. mit Ferritin? Das wurde aber nicht gemessen, oder?
Und dann noch eine Frage: Wie ist denn die Praxis bei den Blutkontrollen. Sind die kurzfristig angekündigt (ich glaube, das läuft beim Radsport so. Also ca. eine Stunde vorher...)?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, </p>
<p>Ich hatte es schonmal gefragt: Aber sind die Werte, die auch hier auf der großen Tabelle einzusehen waren denn alle, die verfügbar sind?</p>
<p>Also:<br />
-Retikulozyten<br />
-Hämoglobin<br />
-MCV<br />
-Hämatokrit</p>
<p>Und stützen sich denn Experten wie Pöttgen oder Gassmann lediglich auf diese Werte, wenn sie Claudia Pechstein entlasten?<br />
Was ist denn z.B. mit Ferritin? Das wurde aber nicht gemessen, oder?</p>
<p>Und dann noch eine Frage: Wie ist denn die Praxis bei den Blutkontrollen. Sind die kurzfristig angekündigt (ich glaube, das läuft beim Radsport so. Also ca. eine Stunde vorher&#8230;)?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gipsel</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-17229</link>
		<dc:creator>Gipsel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 23:54:31 +0000</pubDate>
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		<description>@Der Doc:
&lt;blockquote&gt;Das widerlegt aber die Aussage keineswegs, denn der Verweis auf die Reti-Werte in Kreischa sagt nichts über die Häufigkeit des Vorkommens der spezifischen WerteKOMBINATION von Pechstein aus.&lt;/blockquote&gt;Die Aussage bezog sich auf irgendeine Kombination? Ich dachte immer die sprachen von den 3,x%-Werten an sich?
Achja, dann auch hier mal frohe Weihnachten!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Der Doc:</p>
<blockquote><p>Das widerlegt aber die Aussage keineswegs, denn der Verweis auf die Reti-Werte in Kreischa sagt nichts über die Häufigkeit des Vorkommens der spezifischen WerteKOMBINATION von Pechstein aus.</p></blockquote>
<p>Die Aussage bezog sich auf irgendeine Kombination? Ich dachte immer die sprachen von den 3,x%-Werten an sich?</p>
<p>Achja, dann auch hier mal frohe Weihnachten!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Doc</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-17226</link>
		<dc:creator>Der Doc</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 21:52:33 +0000</pubDate>
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		<description>@Gipsel:
Das widerlegt aber die Aussage keineswegs, denn der Verweis auf die Reti-Werte in Kreischa sagt nichts über die Häufigkeit des Vorkommens der spezifischen WerteKOMBINATION von Pechstein aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gipsel:<br />
Das widerlegt aber die Aussage keineswegs, denn der Verweis auf die Reti-Werte in Kreischa sagt nichts über die Häufigkeit des Vorkommens der spezifischen WerteKOMBINATION von Pechstein aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gipsel</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16856</link>
		<dc:creator>Gipsel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 17:21:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964#comment-16856</guid>
		<description>@Walter:
Daß das offensichtlich nicht stimmt, haben wir ja schon im Juli anhand der auf einer Advia in Kreischa gemessenen Daten in der Schwenke-Dissertation festgestellt. Dort sind ebenfalls Werte über 3% aufgetreten, wobei ein signifikanter Anteil (mehr als 10%) der Frauen im Verlaufe eines Jahres mit &quot;erhöhten&quot; Reti-Werten gemessen wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Walter:<br />
Daß das offensichtlich nicht stimmt, haben wir ja schon im Juli anhand der auf einer Advia in Kreischa gemessenen Daten in der Schwenke-Dissertation festgestellt. Dort sind ebenfalls Werte über 3% aufgetreten, wobei ein signifikanter Anteil (mehr als 10%) der Frauen im Verlaufe eines Jahres mit &#8220;erhöhten&#8221; Reti-Werten gemessen wurde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Walter</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16852</link>
		<dc:creator>Walter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 16:44:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964#comment-16852</guid>
		<description>Gipsel,
danke,wollte ich nur wissen,weil anfangs,besonders von unseren deutschen Experten,die Werte von CP als einzigartig,nur einmal unter 10000 vorkommend ,beschrieben wurden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gipsel,<br />
danke,wollte ich nur wissen,weil anfangs,besonders von unseren deutschen Experten,die Werte von CP als einzigartig,nur einmal unter 10000 vorkommend ,beschrieben wurden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gipsel</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16851</link>
		<dc:creator>Gipsel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 16:30:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964#comment-16851</guid>
		<description>@Walter:
&lt;blockquote&gt;Was sagt ihr zu der Aussage von CP auf ihrer HP,dass in der ISU Datenbank insgesamt 500 erhöhte Retiwerte gespeichert sind,14 sind von ihr,dies beträfe 12 Skater?
Steht da seit geraumer Zeit und unwidersprochen.
&lt;/blockquote&gt;Wenn ich die Informationen zu diesem Thema richtig verstanden habe, sind 12 &lt;i&gt;Athleten&lt;/i&gt; (nicht Proben) mit Werten über 3% gemessen worden. Die Zahl 500 bezeichnet dann die Anzahl der &lt;i&gt;Proben&lt;/i&gt; über 2,4% (also erhöht nach Lesart der ISU).
Das einzig halbwegs Handfeste dazu steht übrigens meines Wissens nach direkt im CAS-Urteil. Da ist nämlich vermerkt (Punkt 172), daß in der ISU-Datenbank die &lt;b&gt;Durchschnitts&lt;/b&gt;werte bei den 680 dort erfaßten Frauen zwischen 0,47% und &lt;b&gt;2,31%&lt;/b&gt; liegen. Zum Vergleich, Pechsteins Schnitt beträgt je nach Betrachtungsweise bei 2,0% (alle Werte) bzw. 2,10% (nur die 14 Monate vor Hamar). Es gibt also mindestens eine Athletin, die vom Durchschnitt über Pechstein liegt. Auf das Profil von der wäre ich ja mal gespannt.
Wenn man sich mal die schwankenden Werte von dem laut ISU unverdächtigen Vergleichsprofil anschaut (zwischen 0,7% und 2,0% bei einem Schnitt von 1,2%), dann ist klar, daß diese Angaben von der Pechstein-Seite erstmal plausibel klingen. Das wird der Kuipers vor dem CAS wahrscheinlich schon gesagt haben (wie von Pechstein behauptet).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Walter:</p>
<blockquote><p>Was sagt ihr zu der Aussage von CP auf ihrer HP,dass in der ISU Datenbank insgesamt 500 erhöhte Retiwerte gespeichert sind,14 sind von ihr,dies beträfe 12 Skater?</p>
<p>Steht da seit geraumer Zeit und unwidersprochen.
</p></blockquote>
<p>Wenn ich die Informationen zu diesem Thema richtig verstanden habe, sind 12 <i>Athleten</i> (nicht Proben) mit Werten über 3% gemessen worden. Die Zahl 500 bezeichnet dann die Anzahl der <i>Proben</i> über 2,4% (also erhöht nach Lesart der ISU).</p>
<p>Das einzig halbwegs Handfeste dazu steht übrigens meines Wissens nach direkt im CAS-Urteil. Da ist nämlich vermerkt (Punkt 172), daß in der ISU-Datenbank die <b>Durchschnitts</b>werte bei den 680 dort erfaßten Frauen zwischen 0,47% und <b>2,31%</b> liegen. Zum Vergleich, Pechsteins Schnitt beträgt je nach Betrachtungsweise bei 2,0% (alle Werte) bzw. 2,10% (nur die 14 Monate vor Hamar). Es gibt also mindestens eine Athletin, die vom Durchschnitt über Pechstein liegt. Auf das Profil von der wäre ich ja mal gespannt.</p>
<p>Wenn man sich mal die schwankenden Werte von dem laut ISU unverdächtigen Vergleichsprofil anschaut (zwischen 0,7% und 2,0% bei einem Schnitt von 1,2%), dann ist klar, daß diese Angaben von der Pechstein-Seite erstmal plausibel klingen. Das wird der Kuipers vor dem CAS wahrscheinlich schon gesagt haben (wie von Pechstein behauptet).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Walter</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16836</link>
		<dc:creator>Walter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 12:47:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ohne Hintermann;-)
Wo hat er das gesagt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Hintermann;-)<br />
Wo hat er das gesagt?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marco</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16833</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 12:22:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann nicht mehr viel zu den medizinischen Fakten sagen, es wurde schon zusammengetragen, aber was sagt ihr zu der Aussage Harm Kuipers, der meint Doping sei eine Art Zauberei, die letzten Endes im Kopf stattfinden würde?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann nicht mehr viel zu den medizinischen Fakten sagen, es wurde schon zusammengetragen, aber was sagt ihr zu der Aussage Harm Kuipers, der meint Doping sei eine Art Zauberei, die letzten Endes im Kopf stattfinden würde?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: the_doctor</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16790</link>
		<dc:creator>the_doctor</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 14:35:09 +0000</pubDate>
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		<description>@ha
sorry, meine unterstreichung der relevanz der frage &quot;advia oder sysmex&quot; habe ich vllt etwas missverständlich formuliert. das bezog sich auf die ermittlung und festlegung physiologischer obergrenzen für die retikulozyten in der normalbevölkerung, nicht auf die messungen von pechsteins proben. denn dort wurde ja, wie uns allen bewusst ist, bis auf eine nachkontrolle durchgehend auf advia gemessen.
&lt;blockquote&gt;
Gibt es eine Hämolyse oder eine sonstige unbekannte Veränderung (die kein Krankheitsbild darstellt), die über keinen der laut Urteil ja recht breit bei CP angewandten Tests zu detektieren ist, weil sie mit keinerlei der ansonsten Im Fall einer Hämolyse recht geläufigen physischen Veränderungen/Symptomen einhergeht?&lt;/blockquote&gt;
vielleicht, vielleicht auch nicht. :D
gibt es im fall cp ausreichend belastbare indizien (oder ein belastbares einzelindiz) für die anwendung einer verbotenen methode?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ha</p>
<p>sorry, meine unterstreichung der relevanz der frage &#8220;advia oder sysmex&#8221; habe ich vllt etwas missverständlich formuliert. das bezog sich auf die ermittlung und festlegung physiologischer obergrenzen für die retikulozyten in der normalbevölkerung, nicht auf die messungen von pechsteins proben. denn dort wurde ja, wie uns allen bewusst ist, bis auf eine nachkontrolle durchgehend auf advia gemessen. </p>
<blockquote><p>
Gibt es eine Hämolyse oder eine sonstige unbekannte Veränderung (die kein Krankheitsbild darstellt), die über keinen der laut Urteil ja recht breit bei CP angewandten Tests zu detektieren ist, weil sie mit keinerlei der ansonsten Im Fall einer Hämolyse recht geläufigen physischen Veränderungen/Symptomen einhergeht?</p></blockquote>
<p>vielleicht, vielleicht auch nicht. :D</p>
<p>gibt es im fall cp ausreichend belastbare indizien (oder ein belastbares einzelindiz) für die anwendung einer verbotenen methode?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaas Faber</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16788</link>
		<dc:creator>Klaas Faber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 13:10:45 +0000</pubDate>
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		<description>@Gipsel
&quot;Did anyone ever came up with a plausible explanation how you can have always an increased reticulocyte count with some doping method? This is more an indication of a naturally high average value than anything else. Even if such a method exists, no change of the preferred doping method occurred in all that time? Note that the average never changed significantly over the last 9 or 10 years.&quot;
Excellent points! Many thanks. I have added them to my arsenal of plain common sense arguments.
Also note that she was caught in competition. Why didn&#039;t she have her Hintermänner or Hinterfrauen measure that parameter prior to the tournament? After all, this parameter has been known from hundreds of articles to be indicative of blood doping! I guess that they must own a mobile lab, or at least have the possibility to occasionally lease one.
How could these Männer and Frauen have missed that over a decade for such an important client?
One wonders how they survive at all if their clientele is so easily caught.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gipsel</p>
<p>&#8220;Did anyone ever came up with a plausible explanation how you can have always an increased reticulocyte count with some doping method? This is more an indication of a naturally high average value than anything else. Even if such a method exists, no change of the preferred doping method occurred in all that time? Note that the average never changed significantly over the last 9 or 10 years.&#8221;</p>
<p>Excellent points! Many thanks. I have added them to my arsenal of plain common sense arguments.</p>
<p>Also note that she was caught in competition. Why didn&#8217;t she have her Hintermänner or Hinterfrauen measure that parameter prior to the tournament? After all, this parameter has been known from hundreds of articles to be indicative of blood doping! I guess that they must own a mobile lab, or at least have the possibility to occasionally lease one.</p>
<p>How could these Männer and Frauen have missed that over a decade for such an important client?</p>
<p>One wonders how they survive at all if their clientele is so easily caught.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Walter</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16775</link>
		<dc:creator>Walter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 08:07:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964#comment-16775</guid>
		<description>Was sagt ihr zu der Aussage von CP auf ihrer HP,dass in der ISU Datenbank insgesamt 500 erhöhte Retiwerte gespeichert sind,14 sind von ihr,dies beträfe 12 Skater?
Steht da seit geraumer Zeit und unwidersprochen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was sagt ihr zu der Aussage von CP auf ihrer HP,dass in der ISU Datenbank insgesamt 500 erhöhte Retiwerte gespeichert sind,14 sind von ihr,dies beträfe 12 Skater?</p>
<p>Steht da seit geraumer Zeit und unwidersprochen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ha</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16774</link>
		<dc:creator>ha</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 07:01:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964#comment-16774</guid>
		<description>Gipsel, the_doctor,
euch ist aber klar, dass Pechsteins Werte wie die aller anderen Eisschnellläufer von der ISU auf Advia gemessen wurden und auf Advia schwanken - weshalb nicht einmal die Pechstein-Partei mehr die Äpfel-und-Birnen-Advia-Sysmex-Debatte führt.
Nein, es geht im Kern wieder darum: Gibt es eine Hämolyse oder eine sonstige unbekannte Veränderung (die kein Krankheitsbild darstellt), die über keinen der laut Urteil ja recht breit bei CP angewandten Tests zu detektieren ist, weil sie mit keinerlei der ansonsten Im Fall einer Hämolyse recht geläufigen physischen Veränderungen / Symptomen einhergeht?
Habe zur Kenntnis genommen, dass einige das für wahrscheinlicher halten als die Doping-Variante.
Insofern, Herbert, müsste der Fall für Mediziner fachlich hoch interessant sein ... Terra incognita.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gipsel, the_doctor,<br />
euch ist aber klar, dass Pechsteins Werte wie die aller anderen Eisschnellläufer von der ISU auf Advia gemessen wurden und auf Advia schwanken &#8211; weshalb nicht einmal die Pechstein-Partei mehr die Äpfel-und-Birnen-Advia-Sysmex-Debatte führt.<br />
Nein, es geht im Kern wieder darum: Gibt es eine Hämolyse oder eine sonstige unbekannte Veränderung (die kein Krankheitsbild darstellt), die über keinen der laut Urteil ja recht breit bei CP angewandten Tests zu detektieren ist, weil sie mit keinerlei der ansonsten Im Fall einer Hämolyse recht geläufigen physischen Veränderungen / Symptomen einhergeht?<br />
Habe zur Kenntnis genommen, dass einige das für wahrscheinlicher halten als die Doping-Variante.<br />
Insofern, Herbert, müsste der Fall für Mediziner fachlich hoch interessant sein &#8230; Terra incognita.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: the_doctor</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16772</link>
		<dc:creator>the_doctor</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 01:29:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964#comment-16772</guid>
		<description>@ha
erst einmal danke für das fleissige heraussuchen und posten der relevanten passagen aus dem cas-urteil!
diese formulierungen dürften jelkmann mit sicherheit gekränkt haben. es ist meines erachtens völlig (sic) absurd, nahezulegen, jelkmann sei zu seiner expertise auf grundlage veralteten wissens gelangt! da möchte ich zuerst mal seine konkreten ausführungen hören.
aber, wie gipsel wieder messerscharf bemerkt hat, ist der streit um das niveau des normalwertes zwischen d&#039;onofrio und jelkmann nicht vordergründig das thema des cas-urteils, welches den verstoß ja im sinne einer abweichung vom individuellen mittelwert cps betrachtet. dazu kommt, das haben wir ja im juli/august gelernt, die sehr relevante frage der angewandten messmethode - advia oder sysmex.
zitat cas-urteil:
&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;If a doctor would consider normal such value in a patient, he would miss the diagnosis of severe and even deadly blood diseases.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;
der satz gefällt mir überhaupt nicht, denn so zutreffend er für einzelne fälle sein mag, negiert er doch jene, in denen eben &lt;i&gt;nichts&lt;/i&gt;, keine plausible erklärung für die erhöhung, gefunden wird.
weiterhin scheinen mir die juristen hier wieder einmal dem irrtum zu unterliegen, ärzte würden auf grundlage einzelner parameter zu einer diagnose gelangen. es ist kein sauberes ärztliches handeln, einen laborwert zu sehen und dann zu denken - alles klar. einen wert muss/kann (kleines bonbon für juristen - es kommt darauf an) in der medizin zum anlass genommen werden, nachforschungen anzustellen. er darf aber nicht aus dem kontext herausgerissen betrachtet werden. am beispiel des falles cp erklärt: wollen wir den dopingnachweis führen, brauchen wir u.a. eine chronologie der reti-werte, um &quot;ihr normalniveau&quot; zu kennen, zudem die betrachtung anderer parameter, die im zusammenhang mit den retis stehen, weiterhin die diskussion mgl. alternativursachen (pathologien) etc. ...
die isolierte betrachtung eines einzelwertes hilft genausoviel weiter, wie ein erhöhter tumormarker bei der tumorsuche &quot;in&quot; lieschen müller. nämlich gar nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ha</p>
<p>erst einmal danke für das fleissige heraussuchen und posten der relevanten passagen aus dem cas-urteil!</p>
<p>diese formulierungen dürften jelkmann mit sicherheit gekränkt haben. es ist meines erachtens völlig (sic) absurd, nahezulegen, jelkmann sei zu seiner expertise auf grundlage veralteten wissens gelangt! da möchte ich zuerst mal seine konkreten ausführungen hören. </p>
<p>aber, wie gipsel wieder messerscharf bemerkt hat, ist der streit um das niveau des normalwertes zwischen d&#8217;onofrio und jelkmann nicht vordergründig das thema des cas-urteils, welches den verstoß ja im sinne einer abweichung vom individuellen mittelwert cps betrachtet. dazu kommt, das haben wir ja im juli/august gelernt, die sehr relevante frage der angewandten messmethode &#8211; advia oder sysmex. </p>
<p>zitat cas-urteil:</p>
<blockquote><p><i>If a doctor would consider normal such value in a patient, he would miss the diagnosis of severe and even deadly blood diseases.</i></p></blockquote>
<p>der satz gefällt mir überhaupt nicht, denn so zutreffend er für einzelne fälle sein mag, negiert er doch jene, in denen eben <i>nichts</i>, keine plausible erklärung für die erhöhung, gefunden wird.<br />
weiterhin scheinen mir die juristen hier wieder einmal dem irrtum zu unterliegen, ärzte würden auf grundlage einzelner parameter zu einer diagnose gelangen. es ist kein sauberes ärztliches handeln, einen laborwert zu sehen und dann zu denken &#8211; alles klar. einen wert muss/kann (kleines bonbon für juristen &#8211; es kommt darauf an) in der medizin zum anlass genommen werden, nachforschungen anzustellen. er darf aber nicht aus dem kontext herausgerissen betrachtet werden. am beispiel des falles cp erklärt: wollen wir den dopingnachweis führen, brauchen wir u.a. eine chronologie der reti-werte, um &#8220;ihr normalniveau&#8221; zu kennen, zudem die betrachtung anderer parameter, die im zusammenhang mit den retis stehen, weiterhin die diskussion mgl. alternativursachen (pathologien) etc. &#8230;<br />
die isolierte betrachtung eines einzelwertes hilft genausoviel weiter, wie ein erhöhter tumormarker bei der tumorsuche &#8220;in&#8221; lieschen müller. nämlich gar nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gipsel</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16771</link>
		<dc:creator>Gipsel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 23:09:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964#comment-16771</guid>
		<description>@ha:
Dir ist aber schon klar, daß die Geschichte mit der Angabe in dem Buch wirklich ein totaler Nebenschauplatz ist? Die Formulierungen des CAS mögen Jelkmann ja wirklich gekränkt haben, aber was ändert das denn an der Frage Doping ja oder nein? Doch nun so ziemlich nichts!
Da streiten sich im Prinzip nur d&#039;Onofrio/Jelkmann nur darüber, ob die Werte von Pechstein noch als normal im Vergleich zur Bevölkerung anzusehen sind oder nicht. Für die Begründung des Dopingverstoßes spielt das aber praktisch keine Rolle. Dies wurde ja mit der Betrachtung der Ausschläge gegenüber ihrem eigenen Mittelwert getan. Daß man sich möglichst nicht auf Populationswerte sondern auf frühere Messungen der gleichen Person beziehen sollte, ist übrigens auch ein Punkt des neuen biologischen Passes und z.B. von Sottas auch in mehreren Veröffentlichungen ausführlich dargelegt worden.
Und übrigens, auf Sysmex-Geräten ist Pechstein auch bei ihrer eigenen Testreihe nie über 1,6% gemessen worden (die gleiche Probe ergab 2,9% auf Advia, wenn ich das jetzt noch richtig im Kopf habe, auf die erstaunlich großen Unterschiede zwischen Sysmex und Advia bei den Pechstein-Proben hatte ich ja schon mal hingewiesen). Was sagt uns das über Referenzwerte in der Literatur? Genau, daß die ohne nähere Angaben höchstens eine ganz grobe Größenordnung angeben können, mehr nicht. Achja, die Sysmex-Systeme sind zumindest hierzulande doch etwas weiter verbreitet als die Advias (wenn man die Teilnehmer an den Ringversuchen zählt etwa 3:1 für Sysmex). Haben die vielleicht deswegen tendenziell auch etwas mehr Einfluß bei den Referenzangaben, die man findet?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ha:<br />
Dir ist aber schon klar, daß die Geschichte mit der Angabe in dem Buch wirklich ein totaler Nebenschauplatz ist? Die Formulierungen des CAS mögen Jelkmann ja wirklich gekränkt haben, aber was ändert das denn an der Frage Doping ja oder nein? Doch nun so ziemlich nichts!</p>
<p>Da streiten sich im Prinzip nur d&#8217;Onofrio/Jelkmann nur darüber, ob die Werte von Pechstein noch als normal im Vergleich zur Bevölkerung anzusehen sind oder nicht. Für die Begründung des Dopingverstoßes spielt das aber praktisch keine Rolle. Dies wurde ja mit der Betrachtung der Ausschläge gegenüber ihrem eigenen Mittelwert getan. Daß man sich möglichst nicht auf Populationswerte sondern auf frühere Messungen der gleichen Person beziehen sollte, ist übrigens auch ein Punkt des neuen biologischen Passes und z.B. von Sottas auch in mehreren Veröffentlichungen ausführlich dargelegt worden.</p>
<p>Und übrigens, auf Sysmex-Geräten ist Pechstein auch bei ihrer eigenen Testreihe nie über 1,6% gemessen worden (die gleiche Probe ergab 2,9% auf Advia, wenn ich das jetzt noch richtig im Kopf habe, auf die erstaunlich großen Unterschiede zwischen Sysmex und Advia bei den Pechstein-Proben hatte ich ja schon mal hingewiesen). Was sagt uns das über Referenzwerte in der Literatur? Genau, daß die ohne nähere Angaben höchstens eine ganz grobe Größenordnung angeben können, mehr nicht. Achja, die Sysmex-Systeme sind zumindest hierzulande doch etwas weiter verbreitet als die Advias (wenn man die Teilnehmer an den Ringversuchen zählt etwa 3:1 für Sysmex). Haben die vielleicht deswegen tendenziell auch etwas mehr Einfluß bei den Referenzangaben, die man findet?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16770</link>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 21:08:51 +0000</pubDate>
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		<description>@ ha: Um Missverständnissen vorzubeugen: Aus derlei Dokumenten (CAS-Urteil) und Pressemeldungen, PR-Zeugs halt, darf man zitieren, uznd zwar ganz heftig. Dafür werden ja beispielsweise die Verfasser von PR-Meldungen entlohnt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ ha: Um Missverständnissen vorzubeugen: Aus derlei Dokumenten (CAS-Urteil) und Pressemeldungen, PR-Zeugs halt, darf man zitieren, uznd zwar ganz heftig. Dafür werden ja beispielsweise die Verfasser von PR-Meldungen entlohnt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16769</link>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 21:07:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964#comment-16769</guid>
		<description>@ cf: Es sind nicht nur Verleger. Ich habe keine Aussage darüber getroffen, wie absurd ich das Linkverbot halte. Ich habe nur versucht, Walter den Ernst der Lage (und zu dieser Formulierung stehe ich) klarzumachen, weil er offenbar völlig ahnungslos ist. Ich weiß nicht, ob er diese deutlichen Informationen zur Kenntnis nehmen mag. Ich bitte darum. Ich gebe zu, dass ich genervt bin von ihm.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ cf: Es sind nicht nur Verleger. Ich habe keine Aussage darüber getroffen, wie absurd ich das Linkverbot halte. Ich habe nur versucht, Walter den Ernst der Lage (und zu dieser Formulierung stehe ich) klarzumachen, weil er offenbar völlig ahnungslos ist. Ich weiß nicht, ob er diese deutlichen Informationen zur Kenntnis nehmen mag. Ich bitte darum. Ich gebe zu, dass ich genervt bin von ihm.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: cf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16768</link>
		<dc:creator>cf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 19:42:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964#comment-16768</guid>
		<description>@walter
mit den grenzen des zitatrechts ist das so eine sache -- sprich: grauzone, und selbst wenn man formal im recht sein sollte, bleibt immer noch die möglichkeit, sich per abmahnung ärger einzufangen.
vor nicht allzu langer zeit wurde ja zum beispiel -- womöglich jenseits deiner aufmerksamkeit -- &lt;a href=&quot;http://www.spreeblick.com/2009/10/29/journalistin-lasst-blog-abmahnen-fordert-1-200-euro-schadensersatz-fur-textzitate/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;diese sau&lt;/a&gt; mit einigem getöse durch kleinbloggersdorf getrieben. da ging es um ähnliches: 3 absätze mit link als lesebefehl. man muss es ja nicht unbedingt drauf ankommen lassen.
@jens
wenn die verleger allerdings vom verbot des verlinkens schwadronieren, haben sie damit natürlich trotzdem nicht recht. (&lt;a href=&quot;http://t3n.de/news/internetrecht-disclaimer-262512/2/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;siehe #7&lt;/a&gt;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@walter<br />
mit den grenzen des zitatrechts ist das so eine sache &#8212; sprich: grauzone, und selbst wenn man formal im recht sein sollte, bleibt immer noch die möglichkeit, sich per abmahnung ärger einzufangen.</p>
<p>vor nicht allzu langer zeit wurde ja zum beispiel &#8212; womöglich jenseits deiner aufmerksamkeit &#8212; <a href="http://www.spreeblick.com/2009/10/29/journalistin-lasst-blog-abmahnen-fordert-1-200-euro-schadensersatz-fur-textzitate/" rel="nofollow">diese sau</a> mit einigem getöse durch kleinbloggersdorf getrieben. da ging es um ähnliches: 3 absätze mit link als lesebefehl. man muss es ja nicht unbedingt drauf ankommen lassen.</p>
<p>@jens<br />
wenn die verleger allerdings vom verbot des verlinkens schwadronieren, haben sie damit natürlich trotzdem nicht recht. (<a href="http://t3n.de/news/internetrecht-disclaimer-262512/2/" rel="nofollow">siehe #7</a>)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ha</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16767</link>
		<dc:creator>ha</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 19:31:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964#comment-16767</guid>
		<description>Und ist ja verständlich, wenn den Gutachter der Pechstein-Partei dies in, nun ja, etwas kämpferische Stimmung versetzt.
Wer lässt sich schon gern so vorführen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und ist ja verständlich, wenn den Gutachter der Pechstein-Partei dies in, nun ja, etwas kämpferische Stimmung versetzt.<br />
Wer lässt sich schon gern so vorführen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ha</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16766</link>
		<dc:creator>ha</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 19:24:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964#comment-16766</guid>
		<description>Dann hören wir doch zur Abwechslung den Cas zu Prof. Jelkmann. Längeres Zitat:
&lt;blockquote&gt;175. The Appellants relied on the reference values found by one of their experts (Prof. Jelkmann) in a German medical handbook, the &quot;Taschenbuch der medizinisch-klinischen Diagnostik&quot; (73rd ed., 2000) by P.C. SCRIBA and A. PFORTE, to argue that an upper reference value of 4.1 %retics would be acceptable for the female population. The same book indicates an upper reference value of 2.5% for the male population. However, the Panel notes that the said publication is almost ten-years old, is a general medical handbook which dedicates only a few lines to this subject, and is derived from an ancient medical publication (the original authors were born in the XIX century). In fact, the Panel finds that this publication is unreliable for the purposes of this case because its %retics reference values are based on data gathered before the introduction of the equipments allowing the automated reticulocytes counts, as persuasively clarified by Prof. d&#039;Onofrio, a renowned hematologist who published extensively on hematological issues:
&lt;i&gt;«The occasional finding of a reference upper limit or 4.1% for reticulocyte count in females, reported in Dr Jelkmann Expert&#039;s Opinion, is in open contradiction with hundreds of reports in medical literature and with daily clinical practice. If a doctor would consider normal such value in a patient, he would miss the diagnosis of severe and even deadly blood diseases. A probable explanation for this &quot;strange range&quot; is the fact that it refers to the pre-automation era, when reticulocytes counts were performed with the microscope and the imprecision of the method was responsible for wider reference limits (although usually not so wide). This explanation is confirmed by the fact that the text of the paragraph &quot;2.5.8 Reticulozyten&quot;, page 45, strangely reports only manual microscope methods, which are obsolete since the mid &#039;90s. The lack of mention of the automated flow-cytometric methods available since that time (and the only ones used in laboratories today) suggests that this paragraph is a relic of ancient times. It is like if a text on ground transportation would mention horses and bicycles, but not cars: obviously the average speed would not reject the contemporary realty. Moreover, the great majorily of literature agrees on the fact that there are no differences in reticulocytes percentages between males and females» (Prof. d&#039;Qnofrio&#039;s report dated 22 August 2009).&lt;/i&gt;
176. The Panel remarks that no expert contradicted at the hearing this forceful explanation provided by Prof. d&#039;Qnofrio.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann hören wir doch zur Abwechslung den Cas zu Prof. Jelkmann. Längeres Zitat:</p>
<blockquote><p>175. The Appellants relied on the reference values found by one of their experts (Prof. Jelkmann) in a German medical handbook, the &#8220;Taschenbuch der medizinisch-klinischen Diagnostik&#8221; (73rd ed., 2000) by P.C. SCRIBA and A. PFORTE, to argue that an upper reference value of 4.1 %retics would be acceptable for the female population. The same book indicates an upper reference value of 2.5% for the male population. However, the Panel notes that the said publication is almost ten-years old, is a general medical handbook which dedicates only a few lines to this subject, and is derived from an ancient medical publication (the original authors were born in the XIX century). In fact, the Panel finds that this publication is unreliable for the purposes of this case because its %retics reference values are based on data gathered before the introduction of the equipments allowing the automated reticulocytes counts, as persuasively clarified by Prof. d&#8217;Onofrio, a renowned hematologist who published extensively on hematological issues: </p>
<p><i>«The occasional finding of a reference upper limit or 4.1% for reticulocyte count in females, reported in Dr Jelkmann Expert&#8217;s Opinion, is in open contradiction with hundreds of reports in medical literature and with daily clinical practice. If a doctor would consider normal such value in a patient, he would miss the diagnosis of severe and even deadly blood diseases. A probable explanation for this &#8220;strange range&#8221; is the fact that it refers to the pre-automation era, when reticulocytes counts were performed with the microscope and the imprecision of the method was responsible for wider reference limits (although usually not so wide). This explanation is confirmed by the fact that the text of the paragraph &#8220;2.5.8 Reticulozyten&#8221;, page 45, strangely reports only manual microscope methods, which are obsolete since the mid &#8217;90s. The lack of mention of the automated flow-cytometric methods available since that time (and the only ones used in laboratories today) suggests that this paragraph is a relic of ancient times. It is like if a text on ground transportation would mention horses and bicycles, but not cars: obviously the average speed would not reject the contemporary realty. Moreover, the great majorily of literature agrees on the fact that there are no differences in reticulocytes percentages between males and females» (Prof. d&#8217;Qnofrio&#8217;s report dated 22 August 2009).</i></p>
<p>176. The Panel remarks that no expert contradicted at the hearing this forceful explanation provided by Prof. d&#8217;Qnofrio.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16765</link>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 19:17:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964#comment-16765</guid>
		<description>@ Walter: Hilft halt nichts, Sie sollten mir manchmal zuhören und meine Argumente zur Kenntnis nehmen. &quot;Nur etwa 70 Prozent&quot;? Sie wissen nicht, dass manche Verleger und Ressortleiter schon das bloße Verlinken verbieten wollen und mit juristischen Mitteln drohen! Tun Sie mir bitte den Gefallen und diskutieren Sie diese Fakten nicht mit mir, sondern, sollte es Sie interessieren, machen sich an anderer Stelle kundig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Walter: Hilft halt nichts, Sie sollten mir manchmal zuhören und meine Argumente zur Kenntnis nehmen. &#8220;Nur etwa 70 Prozent&#8221;? Sie wissen nicht, dass manche Verleger und Ressortleiter schon das bloße Verlinken verbieten wollen und mit juristischen Mitteln drohen! Tun Sie mir bitte den Gefallen und diskutieren Sie diese Fakten nicht mit mir, sondern, sollte es Sie interessieren, machen sich an anderer Stelle kundig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Walter</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16764</link>
		<dc:creator>Walter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 19:08:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964#comment-16764</guid>
		<description>@JW,
1. Ich konnte gar nicht Äpfel mit Birnen verwechseln,weil ich nur zitiert habe.
2.Ich habe nur etwa 70% des Artikels von Jens Kürbis kopiert mit Quellenangabe.Mir ist es neu,dass dies nicht legitim ist.Wenn es so ist,löschen Sie das Zitat,bis auf den dritten Absatz.
3.Content-Klau habe ich nicht vor.
Entschuldigen Sie meine Freude über diesen Artikel,der mich in meiner Sicht der Dinge sehr bestärkt hat.Sie äußern sich offensichtlich nicht dazu.Prof.Dr. Jelkmann ist doch hoffentlich auch in Ihren Augen nicht parteiengläubig?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@JW,</p>
<p>1. Ich konnte gar nicht Äpfel mit Birnen verwechseln,weil ich nur zitiert habe.</p>
<p>2.Ich habe nur etwa 70% des Artikels von Jens Kürbis kopiert mit Quellenangabe.Mir ist es neu,dass dies nicht legitim ist.Wenn es so ist,löschen Sie das Zitat,bis auf den dritten Absatz.</p>
<p>3.Content-Klau habe ich nicht vor.</p>
<p>Entschuldigen Sie meine Freude über diesen Artikel,der mich in meiner Sicht der Dinge sehr bestärkt hat.Sie äußern sich offensichtlich nicht dazu.Prof.Dr. Jelkmann ist doch hoffentlich auch in Ihren Augen nicht parteiengläubig?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16758</link>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 16:54:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964#comment-16758</guid>
		<description>@ Walter:
1) Sie verwechseln schon wieder - ob wissentlich oder unwissentlich ist mir völlig egal - Äpfel mit Birnen.
2) Ich fordere Sie auf, in Maßen zu zitieren. Sie haben kein Recht, hier ganze Artikel hineinzukopieren.
3) Für Content-Klau eröffnen Sie bitte Ihr eigenes Blog, das hatte ich Ihnen wohl schon zweimal empfohlen.
Akzeptieren Sie bitte endlich gewisse Regeln, zum Beispiel Copyright-Regeln, sonst werde ich Ihre Kommentare sperren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Walter: </p>
<p>1) Sie verwechseln schon wieder &#8211; ob wissentlich oder unwissentlich ist mir völlig egal &#8211; Äpfel mit Birnen. </p>
<p>2) Ich fordere Sie auf, in Maßen zu zitieren. Sie haben kein Recht, hier ganze Artikel hineinzukopieren. </p>
<p>3) Für Content-Klau eröffnen Sie bitte Ihr eigenes Blog, das hatte ich Ihnen wohl schon zweimal empfohlen.</p>
<p>Akzeptieren Sie bitte endlich gewisse Regeln, zum Beispiel Copyright-Regeln, sonst werde ich Ihre Kommentare sperren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Walter</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/12/01/der-cas-im-fall-pechstein-abuse-of-science-bordering-to-fraud/comment-page-2/#comment-16757</link>
		<dc:creator>Walter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 16:47:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5964#comment-16757</guid>
		<description>Noch was zu Äpfeln und Birnen, mit freundlichen Grüßen von den Walters dieser Welt;-)
&lt;blockquote&gt;Eingereicht wird der Widerspruch allerdings erst im Januar. Doch schon im 70-seitigen Eilantrag weist die Pechstein-Seite auf Verfahrensfehler im Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes Cas vom 25. November hin. So sollen die drei Richter Gutachten, die Pechstein entlastet hätten, nicht berücksichtigt haben.
„Sie haben sie ignoriert“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Jelkmann. Der Direktor des Instituts für Physiologie der Uni zu Lübeck, der weltweit als anerkannter Blut-Experte gilt, war als Gutachter bei der Verhandlung am 22./23. Oktober in Lausanne dabei. Nach der Urteilsverkündung habe er aber allen Glauben an die Gerechtigkeit verloren. „Frau Pechstein hätte freigesprochen werden müssen.“ Denn die sorgfältige Analyse der Blutwerte der vergangenen zehn Jahre zeige keine wissenschaftlichen Hinweise auf Blutdoping. „Im Gegenteil“, sagt Jelkmann, „viele Messwerte widersprechen eindeutig einem Blutdoping.“ Auch andere Experten, wie Prof. Walter Schmidt (Bayreuth), Prof. Wilhelm Schänzer (Köln) und Dr. Klaus Pöttgen (Darmstadt) hegen Zweifel am Cas-Urteil.
Für Jelkmann, der für das Bundesinstitut für Sportwissenschaft und die Welt- Antidoping-Agentur Wada Forschungsanträge begutachtet, ist Pechstein „das Bauernopfer, damit das gerade errichtete Gebäude des indirekten Dopingnachweises nicht erschüttert wird. Doch das wird es gar nicht.“ Denn die Wada schreibt in ihren ab 1. Dezember gültigen Blutpass-Richtlinien die Messung von neun Blutparametern zum Nachweis von Blutdoping vor. „Bei Frau Pechstein war lediglich die Konzentration der jungen roten Blutzellen, der Retykulozyten, erhöht.“ Bei Pechstein würden die Befunde auf eine Blutanomalie ohne Krankheitssymptome hindeuten. „Mediziner kennen das als kompensierte Hämolyse. Da die Betroffenen in der Regel nicht krank sind, ist es sehr schwierig, eine Ursache für die verkürzte Lebenszeit der Erythrozyten zu finden.“ Was Jelkmann auf die Palme bringt, ist aber, dass „sich die Richter in ihrem Urteil auf die Aussage eines Züricher Tierarztes (Prof. Max Gassmann, d. Red.) berufen, der behauptet hatte, die Diagnosestellung sei innerhalb eines Monats möglich.“
Gar „unverschämt“ empfindet Jelkmann, wie die Cas-Richter ein medizinisches Diagnostik-Lehrbuch mit Füßen traten. „Sie erklärten ironisch spitz, dass die Autoren schon im 19. Jahrhundert geboren worden seien. Das ist zwar richtig, aber das medizinische Werke stets wissenschaftlich aktualisiert werden, ist ihnen wohl verborgen geblieben.“ Jelkmanns Urteil über das Urteil: „Das erinnert an die Hexenverfolgung im Mittelalter.“
Von Jens Kürbis
&lt;/blockquote&gt;
http://www.ln-online.de/regional/2703607
Gipsel,
bist du etwa auch Schüler von Jelkmann?
Besonders freue ich mich für die Wissenschaftler des 19.Jahrhunderts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch was zu Äpfeln und Birnen, mit freundlichen Grüßen von den Walters dieser Welt;-)</p>
<blockquote><p>Eingereicht wird der Widerspruch allerdings erst im Januar. Doch schon im 70-seitigen Eilantrag weist die Pechstein-Seite auf Verfahrensfehler im Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes Cas vom 25. November hin. So sollen die drei Richter Gutachten, die Pechstein entlastet hätten, nicht berücksichtigt haben. </p>
<p>„Sie haben sie ignoriert“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Jelkmann. Der Direktor des Instituts für Physiologie der Uni zu Lübeck, der weltweit als anerkannter Blut-Experte gilt, war als Gutachter bei der Verhandlung am 22./23. Oktober in Lausanne dabei. Nach der Urteilsverkündung habe er aber allen Glauben an die Gerechtigkeit verloren. „Frau Pechstein hätte freigesprochen werden müssen.“ Denn die sorgfältige Analyse der Blutwerte der vergangenen zehn Jahre zeige keine wissenschaftlichen Hinweise auf Blutdoping. „Im Gegenteil“, sagt Jelkmann, „viele Messwerte widersprechen eindeutig einem Blutdoping.“ Auch andere Experten, wie Prof. Walter Schmidt (Bayreuth), Prof. Wilhelm Schänzer (Köln) und Dr. Klaus Pöttgen (Darmstadt) hegen Zweifel am Cas-Urteil.</p>
<p>Für Jelkmann, der für das Bundesinstitut für Sportwissenschaft und die Welt- Antidoping-Agentur Wada Forschungsanträge begutachtet, ist Pechstein „das Bauernopfer, damit das gerade errichtete Gebäude des indirekten Dopingnachweises nicht erschüttert wird. Doch das wird es gar nicht.“ Denn die Wada schreibt in ihren ab 1. Dezember gültigen Blutpass-Richtlinien die Messung von neun Blutparametern zum Nachweis von Blutdoping vor. „Bei Frau Pechstein war lediglich die Konzentration der jungen roten Blutzellen, der Retykulozyten, erhöht.“ Bei Pechstein würden die Befunde auf eine Blutanomalie ohne Krankheitssymptome hindeuten. „Mediziner kennen das als kompensierte Hämolyse. Da die Betroffenen in der Regel nicht krank sind, ist es sehr schwierig, eine Ursache für die verkürzte Lebenszeit der Erythrozyten zu finden.“ Was Jelkmann auf die Palme bringt, ist aber, dass „sich die Richter in ihrem Urteil auf die Aussage eines Züricher Tierarztes (Prof. Max Gassmann, d. Red.) berufen, der behauptet hatte, die Diagnosestellung sei innerhalb eines Monats möglich.“ </p>
<p>Gar „unverschämt“ empfindet Jelkmann, wie die Cas-Richter ein medizinisches Diagnostik-Lehrbuch mit Füßen traten. „Sie erklärten ironisch spitz, dass die Autoren schon im 19. Jahrhundert geboren worden seien. Das ist zwar richtig, aber das medizinische Werke stets wissenschaftlich aktualisiert werden, ist ihnen wohl verborgen geblieben.“ Jelkmanns Urteil über das Urteil: „Das erinnert an die Hexenverfolgung im Mittelalter.“ </p>
<p>Von Jens Kürbis
</p></blockquote>
<p><a href="http://www.ln-online.de/regional/2703607" rel="nofollow">http://www.ln-online.de/regional/2703607</a></p>
<p>Gipsel,<br />
bist du etwa auch Schüler von Jelkmann?</p>
<p>Besonders freue ich mich für die Wissenschaftler des 19.Jahrhunderts.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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