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	<title>Kommentare zu: 9. November</title>
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	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
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		<title>Von: WADA: Bundesregierung argumentiert &#34;absurd&#34;</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-32449</link>
		<dc:creator>WADA: Bundesregierung argumentiert &#34;absurd&#34;</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 12:40:05 +0000</pubDate>
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		<description>[...] InspirationIn Blogs gefunden: 9 November : jens weinreichZu Herbert: Was ist denn die offizielle Meinung oder die MainstreamAuffassung die des DOSB der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] InspirationIn Blogs gefunden: 9 November : jens weinreichZu Herbert: Was ist denn die offizielle Meinung oder die MainstreamAuffassung die des DOSB der [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Berlinerin</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-28800</link>
		<dc:creator>Berlinerin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 13:38:25 +0000</pubDate>
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		<description>taz: &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=le&amp;dig=2010%2F11%2F20%2Fa0177&amp;cHash=63b6dc9ac2&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Torsten Haselbauer: &quot;Man traf sich nicht auf Augenhöhe&quot;. 20 JAHRE FUSSBALLVEREINIGUNG. Sporthistoriker Michael Barsuhn über den Beitritt des DDR-Fußballs und ungeklärte Altlasten im DFB&lt;/a&gt; 

&lt;blockquote&gt;Warum dauerte es so lange, bis sich die beiden deutschen Fußballverbände zusammenschlossen?

Das ist vor allem der Westseite geschuldet. Der damalige DFB-Präsident Hermann Neuberger hatte den Zusammenschluss bewusst verzögert. Er hatte dafür ein wirtschaftliches Interesse. In der Qualifikation zur Fußball-EM 1992 in Schweden sollten die DDR und die Bundesrepublik in zwei Gruppenspielen aufeinandertreffen. Die Matches waren für Leipzig und München terminiert und die TV- und Werberechte für die Spiele vom DFB bereits lukrativ verkauft. Vor diesem Hintergrund war Neuberger der Auffassung: &quot;Vereinigung ja. Aber nichts überstürzen.&quot; Er hatte das Jahr 1992 im Sinn.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>taz: <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=le&amp;dig=2010%2F11%2F20%2Fa0177&amp;cHash=63b6dc9ac2" rel="nofollow">Torsten Haselbauer: &#8220;Man traf sich nicht auf Augenhöhe&#8221;. 20 JAHRE FUSSBALLVEREINIGUNG. Sporthistoriker Michael Barsuhn über den Beitritt des DDR-Fußballs und ungeklärte Altlasten im DFB</a> </p>
<blockquote><p>Warum dauerte es so lange, bis sich die beiden deutschen Fußballverbände zusammenschlossen?</p>
<p>Das ist vor allem der Westseite geschuldet. Der damalige DFB-Präsident Hermann Neuberger hatte den Zusammenschluss bewusst verzögert. Er hatte dafür ein wirtschaftliches Interesse. In der Qualifikation zur Fußball-EM 1992 in Schweden sollten die DDR und die Bundesrepublik in zwei Gruppenspielen aufeinandertreffen. Die Matches waren für Leipzig und München terminiert und die TV- und Werberechte für die Spiele vom DFB bereits lukrativ verkauft. Vor diesem Hintergrund war Neuberger der Auffassung: &#8220;Vereinigung ja. Aber nichts überstürzen.&#8221; Er hatte das Jahr 1992 im Sinn.</p></blockquote>
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	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-27842</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 07:24:33 +0000</pubDate>
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		<description>Thomas Bach in der Welt: &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article9859120/Ein-Miteinander-von-praegender-Symbolkraft.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Ein Miteinander von prägender Symbolkraft&lt;/a&gt;

&lt;blockquote&gt;Und da galt es auch noch, das Erbe der Probleme von Stasi und Doping zu bewältigen. Das forderte die ganze Kraft, aber &lt;b&gt;hier hat der Deutsche Sportbund Maßstäbe gesetzt&lt;/b&gt;.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas Bach in der Welt: <a href="http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article9859120/Ein-Miteinander-von-praegender-Symbolkraft.html" rel="nofollow">Ein Miteinander von prägender Symbolkraft</a></p>
<blockquote><p>Und da galt es auch noch, das Erbe der Probleme von Stasi und Doping zu bewältigen. Das forderte die ganze Kraft, aber <b>hier hat der Deutsche Sportbund Maßstäbe gesetzt</b>.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Walter</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-27232</link>
		<dc:creator>Walter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 07:38:18 +0000</pubDate>
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		<description>Gerhard,
dank dieses historischen Beitrages von ha , habe ich diese Diskussion wieder gefunden
&lt;blockquote&gt;Walter: Zum Vergleich Priester – Athlet: Gemeint ist damit – auf systemtheoretischer Grundlage – dass man gedopte Athleten ebenso wie straffällig gewordene Priester nicht nur als Einzeltäter betrachten darf. Wichtig ist die Frage (in Anlehnung an Bette/Schimank), wie die zugrunde liegenden System-Bedingungen aussehen, auf die Athleten bezogen z.B.: Strukturelle Zwänge und Anreize, die zum Doping verleiten (z.B. Prämien für Medaillen – im Skiverband stehen dafür 500.000 Euro zur Verfügung, für Dopingprävention dagegen durch das BMI im ganzen jahr 300.000 Euro!) auf Priester bezogen z.B. Wirkungen des Zölibats für Priester in der katholischen Kirche, Vertrauensverhältnis ohne Kontrolle (wie beim Sportarzt – Athlet-Verhältnis usw.). Über die Individualisierung von Schuld entlastet sich das jeweilige System und braucht an sich nichts zu verändern.&lt;/blockquote&gt; 

Ich denke, so können Sie Bette nicht in diesen Vergleich einbinden.
Alleine am aktuellen Beispiel Sinkewitz / Lademann sollen die beiden die Priester sein?
Der 19 jährige Sinkewitz ist für mich der mißbrauchte Junge und sein Umfeld mit Bremer, Weibel , Huber sind die Priester. 
Bei Ihren Vergleich wird das System bis zum Sportler automatisch entlastet . Der Sportler als Priester steht im Mittelpunkt und alle anderen Akteure schauen zu.
Deswegen meine ich, Sportler- mißbrauchte Jungen und Priester- Umfeld des Sportlers.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerhard,<br />
dank dieses historischen Beitrages von ha , habe ich diese Diskussion wieder gefunden</p>
<blockquote><p>Walter: Zum Vergleich Priester – Athlet: Gemeint ist damit – auf systemtheoretischer Grundlage – dass man gedopte Athleten ebenso wie straffällig gewordene Priester nicht nur als Einzeltäter betrachten darf. Wichtig ist die Frage (in Anlehnung an Bette/Schimank), wie die zugrunde liegenden System-Bedingungen aussehen, auf die Athleten bezogen z.B.: Strukturelle Zwänge und Anreize, die zum Doping verleiten (z.B. Prämien für Medaillen – im Skiverband stehen dafür 500.000 Euro zur Verfügung, für Dopingprävention dagegen durch das BMI im ganzen jahr 300.000 Euro!) auf Priester bezogen z.B. Wirkungen des Zölibats für Priester in der katholischen Kirche, Vertrauensverhältnis ohne Kontrolle (wie beim Sportarzt – Athlet-Verhältnis usw.). Über die Individualisierung von Schuld entlastet sich das jeweilige System und braucht an sich nichts zu verändern.</p></blockquote>
<p>Ich denke, so können Sie Bette nicht in diesen Vergleich einbinden.<br />
Alleine am aktuellen Beispiel Sinkewitz / Lademann sollen die beiden die Priester sein?<br />
Der 19 jährige Sinkewitz ist für mich der mißbrauchte Junge und sein Umfeld mit Bremer, Weibel , Huber sind die Priester.<br />
Bei Ihren Vergleich wird das System bis zum Sportler automatisch entlastet . Der Sportler als Priester steht im Mittelpunkt und alle anderen Akteure schauen zu.<br />
Deswegen meine ich, Sportler- mißbrauchte Jungen und Priester- Umfeld des Sportlers.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-27218</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 10:20:46 +0000</pubDate>
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		<description>Grit Hartmann für dradio.de: &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1254521/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Sport-Chronik der Wende: Das Schweigekartell der Sportmediziner und -funktionäre&lt;/a&gt;

&lt;blockquote&gt;&quot;Und das, finde ich, das ist eigentlich furchtbar, dass so etwas nach 1989 überhaupt akzeptiert wurde. Und da, meine ich, sind die bundesdeutschen Sportverbände durchaus auch als Schuldige anzusprechen, die bedenken- und kritiklos Mediziner und Trainer eingestellt haben in ihrer Gier, sie könnten dadurch große Vorteile und Medaillen erringen, dass sie dieses östliche Wissen mit integrieren.&quot;&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Grit Hartmann für dradio.de: <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1254521/" rel="nofollow">Sport-Chronik der Wende: Das Schweigekartell der Sportmediziner und -funktionäre</a></p>
<blockquote><p>&#8220;Und das, finde ich, das ist eigentlich furchtbar, dass so etwas nach 1989 überhaupt akzeptiert wurde. Und da, meine ich, sind die bundesdeutschen Sportverbände durchaus auch als Schuldige anzusprechen, die bedenken- und kritiklos Mediziner und Trainer eingestellt haben in ihrer Gier, sie könnten dadurch große Vorteile und Medaillen erringen, dass sie dieses östliche Wissen mit integrieren.&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Berlinerin</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-26893</link>
		<dc:creator>Berlinerin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 08:55:44 +0000</pubDate>
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		<description>dradio.de: &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1243125/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Jens Weinreich: Chronik der Wende: Die Dimension der Sportförderung in der DDR&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>dradio.de: <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1243125/" rel="nofollow">Jens Weinreich: Chronik der Wende: Die Dimension der Sportförderung in der DDR</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: TobiasL</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-26874</link>
		<dc:creator>TobiasL</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 10:32:02 +0000</pubDate>
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		<description>Dank an  den Hausherren für den Artikel in der Berliner Zeitung (06.08.).
Wie schnell werden die &quot;Nebenwirkungen&quot; vergessen, eine gesellschaftliche Ächtung und der Verlust von Heimat und Familie wegen einer Entscheidung wider den gesellschaftlichen Verhältnissen, das sind Schmerzen, die noch über 20 Jahre später die Lebensqualität beeinflussen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dank an  den Hausherren für den Artikel in der Berliner Zeitung (06.08.).<br />
Wie schnell werden die &#8220;Nebenwirkungen&#8221; vergessen, eine gesellschaftliche Ächtung und der Verlust von Heimat und Familie wegen einer Entscheidung wider den gesellschaftlichen Verhältnissen, das sind Schmerzen, die noch über 20 Jahre später die Lebensqualität beeinflussen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-26873</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 09:35:56 +0000</pubDate>
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		<description>Wird sicher interessant, was Herr Aschenbach zum Thema Freiburg erzählen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wird sicher interessant, was Herr Aschenbach zum Thema Freiburg erzählen wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Berlinerin</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-26871</link>
		<dc:creator>Berlinerin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 08:48:47 +0000</pubDate>
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		<description>berliner zeitung: &lt;a href=&quot;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0806/sport/0008/index.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Jens Weinreich: Eine Frage der Generationen. Die Geschichten und Schicksale der Menschen, die in der DDR als Sportverräter galten, sind noch längst nicht aufgearbeitet&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>berliner zeitung: <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0806/sport/0008/index.html" rel="nofollow">Jens Weinreich: Eine Frage der Generationen. Die Geschichten und Schicksale der Menschen, die in der DDR als Sportverräter galten, sind noch längst nicht aufgearbeitet</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-26861</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 14:51:44 +0000</pubDate>
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		<description>JW für dradio.de: &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1241316/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Fluchthelfer Eberhard Gienger - die Geschichte der DDR-&quot;Sportverräter&quot;&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>JW für dradio.de: <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1241316/" rel="nofollow">Fluchthelfer Eberhard Gienger &#8211; die Geschichte der DDR-&#8221;Sportverräter&#8221;</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-19746</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 22:32:37 +0000</pubDate>
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		<description>Auch im Ausland ist die deutsche Sportvergangenheit ein Thema...

NYT: &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2010/02/14/sports/olympics/14germany.html&quot;&gt;East German Sports Machine Shadows Vancouver Olympics&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch im Ausland ist die deutsche Sportvergangenheit ein Thema&#8230;</p>
<p>NYT: <a href="http://www.nytimes.com/2010/02/14/sports/olympics/14germany.html">East German Sports Machine Shadows Vancouver Olympics</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marco</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-19705</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 15:56:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5776#comment-19705</guid>
		<description>@tomru
#50 war nicht von mir. Lesen Sie bitte.

Was den Link (Holland news) anbelangt, wollen sie doch nicht behaupten, ich habe ihn erstellt. Vor Monaten habe ich ihn, in Zusammenhang betreff C.P. gefunden. War auch von den Socken.


&lt;blockquote&gt;und vor allem Marco, der auch in anderen Kommentarspalten seltsam vor sich hinwirkt, fühlen sich in ihren Postionen bestärkt&lt;/blockquote&gt;.
Weder suche ich nach Bestätigung noch kann ich die &quot;Massenhysterie&quot; bzw. Massenanschuldigung betreff dem Anti- Doping Kampf etwas gutes abgewinnen. Unrecht gutheißen oder Verherrlicht wurde von mir uberhaupt nicht.

Und nebenbei: Meine Erfahrungen stammen vielleicht von einem anderen Kontinent. Aber das ist wohl mein Problem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@tomru<br />
#50 war nicht von mir. Lesen Sie bitte.</p>
<p>Was den Link (Holland news) anbelangt, wollen sie doch nicht behaupten, ich habe ihn erstellt. Vor Monaten habe ich ihn, in Zusammenhang betreff C.P. gefunden. War auch von den Socken.</p>
<blockquote><p>und vor allem Marco, der auch in anderen Kommentarspalten seltsam vor sich hinwirkt, fühlen sich in ihren Postionen bestärkt</p></blockquote>
<p>.<br />
Weder suche ich nach Bestätigung noch kann ich die &#8220;Massenhysterie&#8221; bzw. Massenanschuldigung betreff dem Anti- Doping Kampf etwas gutes abgewinnen. Unrecht gutheißen oder Verherrlicht wurde von mir uberhaupt nicht.</p>
<p>Und nebenbei: Meine Erfahrungen stammen vielleicht von einem anderen Kontinent. Aber das ist wohl mein Problem.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-19658</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 06:51:39 +0000</pubDate>
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		<description>@ henner: Hatte befürchtet, dass Sie persönlich auf den only-read-modus würden schalten wollen und wollte Sie, wie zuvor tomru, auch bitten, dies nicht zu tun. Nicht nur, weil es viele Leser interessiert, was Sie schreiben, sondern weil manche Diskussionen sonst wirklich falsch abbiegen. 

Mich interessieren nur Teilaspekte des Themas &quot;Doping in der DDR&quot;, und eben nicht die Funktionsweise des Systems, sondern die Entscheidungen der Einzelnen. Mich interessiert auch, warum sich Soldaten einer Gesundheitsgefahr im Kriegseinsatz aussetzen. Ich sehe beide Konstellationen teilweise recht nah beieinander.

Mut braucht fast immer Glück. Beim &quot;Nein&quot;-Sagen bei der Stasi-Anwerbung, beim bewussten Nicht-Eintreten in &quot;die Partei&quot; oder eine bei anderen Entscheidungen, das System nicht zu füttern. Das ist in anderen Ländern nicht so möglich. Wenn Sie mal Muße haben, fahren Sie durch Myanmar (Burma), als Individualtourist, und lassen Sie sich von den Menschen über das normale Leben dort erzählen.

@ tomru: Ja, interessant, woher die Diskussion kam und wohin sie lief. Bei Demokratie, weil sie fragten, habe ich eher eine Schweizer Vorstellung, vielleicht so etwas wie ein Veto-Recht bei der Frage, ob &quot;mein Land&quot; in einen &quot;bewaffneten Konflikt im Sinne des humanitären Völkerrechts&quot; (Westerwelle?) zieht oder ob es in die EU / NATO geht und dort bleibt. Und so Ideen, dass bei einer Wahlbeteiligung von 60 Prozent auch nur 60 Prozent der Parlamentssitze besetzt werden (mehr wollte das Volk nicht finanzieren). Also eher ein System, in dem die Meinung der Bürger gefragt ist und nicht nur verwaltet wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ henner: Hatte befürchtet, dass Sie persönlich auf den only-read-modus würden schalten wollen und wollte Sie, wie zuvor tomru, auch bitten, dies nicht zu tun. Nicht nur, weil es viele Leser interessiert, was Sie schreiben, sondern weil manche Diskussionen sonst wirklich falsch abbiegen. </p>
<p>Mich interessieren nur Teilaspekte des Themas &#8220;Doping in der DDR&#8221;, und eben nicht die Funktionsweise des Systems, sondern die Entscheidungen der Einzelnen. Mich interessiert auch, warum sich Soldaten einer Gesundheitsgefahr im Kriegseinsatz aussetzen. Ich sehe beide Konstellationen teilweise recht nah beieinander.</p>
<p>Mut braucht fast immer Glück. Beim &#8220;Nein&#8221;-Sagen bei der Stasi-Anwerbung, beim bewussten Nicht-Eintreten in &#8220;die Partei&#8221; oder eine bei anderen Entscheidungen, das System nicht zu füttern. Das ist in anderen Ländern nicht so möglich. Wenn Sie mal Muße haben, fahren Sie durch Myanmar (Burma), als Individualtourist, und lassen Sie sich von den Menschen über das normale Leben dort erzählen.</p>
<p>@ tomru: Ja, interessant, woher die Diskussion kam und wohin sie lief. Bei Demokratie, weil sie fragten, habe ich eher eine Schweizer Vorstellung, vielleicht so etwas wie ein Veto-Recht bei der Frage, ob &#8220;mein Land&#8221; in einen &#8220;bewaffneten Konflikt im Sinne des humanitären Völkerrechts&#8221; (Westerwelle?) zieht oder ob es in die EU / NATO geht und dort bleibt. Und so Ideen, dass bei einer Wahlbeteiligung von 60 Prozent auch nur 60 Prozent der Parlamentssitze besetzt werden (mehr wollte das Volk nicht finanzieren). Also eher ein System, in dem die Meinung der Bürger gefragt ist und nicht nur verwaltet wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: tomru</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-19554</link>
		<dc:creator>tomru</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 03:00:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5776#comment-19554</guid>
		<description>Lieber nocheinjurist, auch wenn die Diskussion an dieser Stelle ja schon abgeflaut ist, möchte ich kurz mal darauf hinweisen, dass die Diskussion des unerhörten und geschichtsklitterischen &lt;a href=&quot;http://www.mdr.de/damals/archiv/7060440.html&quot;&gt;Interviews&lt;/a&gt; von Herrn Aschenbach erst von Marco in Ermangelung anderer Argumente auf polemische Systemvergleichsebene gezerrt wurde. 
Sogerne ich an anderer Stelle Deine Kritik unseres demokratischen Systems (wenn ich Dich richtig verstehe sollte ich das besser in Anführungszeichen setzen?) lesen würde, war das vielleicht an dieser Stelle nicht so geschickt, mischen sich doch dadurch die Diskussionsebenen und Herbert, sportinsider (&quot;Doping ist und bleibt Bullshit&quot;) und vor allem Marco, der auch in anderen Kommentarspalten seltsam vor sich hinwirkt, fühlen sich in ihren Postionen bestärkt. Marco hat in 75 übrigens dies hier verlinkt: http://www.holland-news.de/artikel.php?artikel=404 Angeblich eine deutsche Übersetzung eines Vortrags von Professor Harm Kuipers. Ich kann gar nicht glauben, dass ausgerechnet &lt;a href=&quot;http://jensweinreich.de/?s=harm+kuipers&quot;&gt;dieser&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://wapedia.mobi/en/Harm_Kuipers&quot;&gt;Harm Kuipers&lt;/a&gt;, medizinischer Berater der ISU und Mitglied der WADA derartige Aussagen getroffen haben soll! 
&lt;blockquote&gt;Kuipers: &quot;Inzwischen wissen wir, dass Amphetamine das maximale Leistungsvermögen sogar herabsenken, anstatt es zu heben. Ich habe sogar schon mal gesagt, dass man Leuten, die mit Amphetaminen erwischt worden sind, ihre Medaillen nicht abnehmen sollte, sondern eigentlich sogar eine zusätzliche Medaille mitgeben sollte weil sie trotz des Gebrauchs der Amphetamine gewonnen haben. Das ist eigentlich eine sehr gute Leistung.&quot;
Aber auch bei den Mitteln, die zur Zeit gefragt sind, hat Kuipers noch keine positiven Effekte feststellen können. &quot;EPO-Untersuchungen haben ergeben, dass die maximale Sauerstoffaufnahme zwar nach oben geht, aber das Ganze hat keinen Einfluss auf die Leistung. Die höchste Hämoglobin-Aufnahme sorgt sogar für die geringste Leistungssteigerung.&quot;&lt;/blockquote&gt;
Ich glaub ja nicht daran, dass er das tatsächlich gesagt hat (weißt Du das, Jens?) - und der Artikel wird noch abstruser, leider ist mein Holländisch viel zu schlecht das nachzuprüfen, aber auch ich komme vom Diskussionsthema ab. Soviel zur bisherigen Diskussion, über das Thema an sich muss mit Dir, nocheinjurist, ja nun nicht wirklich diskutiert werden (I&#039;m just saying: don&#039;t feed the troll!).  

Lieber Henner, ich kann verstehen, dass Dich Diskussionen wie diese hier anstrengen und ermüden, hoffe aber, dass Du Dich dadurch nicht davon abhalten lässt Kommentare zu schreiben - ich empfinde sie als sehr wertvoll und lehrreich.

Mann, da musste ich aber mal kurz aus dem Schatten meiner Lurker-Ecke kommen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber nocheinjurist, auch wenn die Diskussion an dieser Stelle ja schon abgeflaut ist, möchte ich kurz mal darauf hinweisen, dass die Diskussion des unerhörten und geschichtsklitterischen <a href="http://www.mdr.de/damals/archiv/7060440.html">Interviews</a> von Herrn Aschenbach erst von Marco in Ermangelung anderer Argumente auf polemische Systemvergleichsebene gezerrt wurde.<br />
Sogerne ich an anderer Stelle Deine Kritik unseres demokratischen Systems (wenn ich Dich richtig verstehe sollte ich das besser in Anführungszeichen setzen?) lesen würde, war das vielleicht an dieser Stelle nicht so geschickt, mischen sich doch dadurch die Diskussionsebenen und Herbert, sportinsider (&#8220;Doping ist und bleibt Bullshit&#8221;) und vor allem Marco, der auch in anderen Kommentarspalten seltsam vor sich hinwirkt, fühlen sich in ihren Postionen bestärkt. Marco hat in 75 übrigens dies hier verlinkt: <a href="http://www.holland-news.de/artikel.php?artikel=404" rel="nofollow">http://www.holland-news.de/artikel.php?artikel=404</a> Angeblich eine deutsche Übersetzung eines Vortrags von Professor Harm Kuipers. Ich kann gar nicht glauben, dass ausgerechnet <a href="http://jensweinreich.de/?s=harm+kuipers">dieser</a> <a href="http://wapedia.mobi/en/Harm_Kuipers">Harm Kuipers</a>, medizinischer Berater der ISU und Mitglied der WADA derartige Aussagen getroffen haben soll! </p>
<blockquote><p>Kuipers: &#8220;Inzwischen wissen wir, dass Amphetamine das maximale Leistungsvermögen sogar herabsenken, anstatt es zu heben. Ich habe sogar schon mal gesagt, dass man Leuten, die mit Amphetaminen erwischt worden sind, ihre Medaillen nicht abnehmen sollte, sondern eigentlich sogar eine zusätzliche Medaille mitgeben sollte weil sie trotz des Gebrauchs der Amphetamine gewonnen haben. Das ist eigentlich eine sehr gute Leistung.&#8221;<br />
Aber auch bei den Mitteln, die zur Zeit gefragt sind, hat Kuipers noch keine positiven Effekte feststellen können. &#8220;EPO-Untersuchungen haben ergeben, dass die maximale Sauerstoffaufnahme zwar nach oben geht, aber das Ganze hat keinen Einfluss auf die Leistung. Die höchste Hämoglobin-Aufnahme sorgt sogar für die geringste Leistungssteigerung.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich glaub ja nicht daran, dass er das tatsächlich gesagt hat (weißt Du das, Jens?) &#8211; und der Artikel wird noch abstruser, leider ist mein Holländisch viel zu schlecht das nachzuprüfen, aber auch ich komme vom Diskussionsthema ab. Soviel zur bisherigen Diskussion, über das Thema an sich muss mit Dir, nocheinjurist, ja nun nicht wirklich diskutiert werden (I&#8217;m just saying: don&#8217;t feed the troll!).  </p>
<p>Lieber Henner, ich kann verstehen, dass Dich Diskussionen wie diese hier anstrengen und ermüden, hoffe aber, dass Du Dich dadurch nicht davon abhalten lässt Kommentare zu schreiben &#8211; ich empfinde sie als sehr wertvoll und lehrreich.</p>
<p>Mann, da musste ich aber mal kurz aus dem Schatten meiner Lurker-Ecke kommen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marco</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-19471</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 19:34:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5776#comment-19471</guid>
		<description>@Gerhard
O.K. Ich warne nur vor Pauschalisierung.
So wie man früher gerne alle Deutsche als........ bezeichnet hat,
so sollte man es mit dem Osten nicht machen, egal in welchem Bereich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gerhard<br />
O.K. Ich warne nur vor Pauschalisierung.<br />
So wie man früher gerne alle Deutsche als&#8230;&#8230;.. bezeichnet hat,<br />
so sollte man es mit dem Osten nicht machen, egal in welchem Bereich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerhard</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-19469</link>
		<dc:creator>Gerhard</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 18:14:11 +0000</pubDate>
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		<description>Marco, Entschuldigung, dass Doping wesentlich für die meisten DDR-Erfolge war, das haben doch DDR-Forscher selbst festgestellt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Marco, Entschuldigung, dass Doping wesentlich für die meisten DDR-Erfolge war, das haben doch DDR-Forscher selbst festgestellt!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marco</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-19465</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 16:39:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5776#comment-19465</guid>
		<description>@nocheinjurist
Tut mir leid, daß Sie die Schläge abbekommen haben, die eigentlich mir zugedacht waren.
@henner
Es ist schwierig etwas in einigen Sätzen zu sagen, ohne Gefahr zu laufen, viele Einzelschicksale durch&#039;s Raster fallen zu lassen. Ja, ich sprach zweideutig. Ich erwähnte den &quot;Eisernen Vorhang&quot;, nicht die Bundesrepublik. Ich erwähnte das Militär, nicht die Bundeswehr. Es ist richtig: Es gab  keine Mauer, kein Stacheldrahtzaun, keine Todeszone, keine Schußanlagen, keine Ausreisebeschränkung. Ansonsten gab es alle Repressalien, die Sie #43 aufgeführt haben. Es gab einen Beitrag im Fersehsender Arte in den 90er Jahren(unschuldig angeklagt), mit der bekannten Anfangsdokumentation über die &quot;Afffäre Dreyfuß&quot;.
 Wenn sie ein Opportunist sind und im System auffällig werden, die Repressalien über sich ergehen lassen müssen, in welcher Form auch immer(und der Einfallsreichtum ist groß), spielt es keine Rolle, in welcher Staatsform sie sich gerade befinden. &lt;b&gt;Demokratie ist mit Gerechtigkeit nicht gleichzusetzen&lt;/b&gt;.( I have a dream)
 So wie ich überzeugt bzw. hoffe,  das richtige zu tun, so darf ich es anderen nicht absprechen noch verurteilen, daß sie das taten wovon sie überzeugt waren, selbst wenn es sich später als Fehler herausstellt. Und so wie die politischen Verhältnisse international unterschiedlich waren, so war die daraus resultiernde sportliche Bedeutung es auch. 
Begangenes Unrecht kann man nicht wiedergutmachen, egal ob mit  Worten oder Taten. Man kann nur versuchen zu verstehen warum etwas war wie es war.

&lt;blockquote&gt;Der Alltag trübt die Augen&lt;/blockquote&gt;

Fakten helfen dabei, wobei sie auch verzerrt und nicht alles wiedergeben können.
Ob man den Sport im Osten hauptsächlich an Doping festmachen kann, müssen wohl die Historiker entscheiden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@nocheinjurist<br />
Tut mir leid, daß Sie die Schläge abbekommen haben, die eigentlich mir zugedacht waren.<br />
@henner<br />
Es ist schwierig etwas in einigen Sätzen zu sagen, ohne Gefahr zu laufen, viele Einzelschicksale durch&#8217;s Raster fallen zu lassen. Ja, ich sprach zweideutig. Ich erwähnte den &#8220;Eisernen Vorhang&#8221;, nicht die Bundesrepublik. Ich erwähnte das Militär, nicht die Bundeswehr. Es ist richtig: Es gab  keine Mauer, kein Stacheldrahtzaun, keine Todeszone, keine Schußanlagen, keine Ausreisebeschränkung. Ansonsten gab es alle Repressalien, die Sie #43 aufgeführt haben. Es gab einen Beitrag im Fersehsender Arte in den 90er Jahren(unschuldig angeklagt), mit der bekannten Anfangsdokumentation über die &#8220;Afffäre Dreyfuß&#8221;.<br />
 Wenn sie ein Opportunist sind und im System auffällig werden, die Repressalien über sich ergehen lassen müssen, in welcher Form auch immer(und der Einfallsreichtum ist groß), spielt es keine Rolle, in welcher Staatsform sie sich gerade befinden. <b>Demokratie ist mit Gerechtigkeit nicht gleichzusetzen</b>.( I have a dream)<br />
 So wie ich überzeugt bzw. hoffe,  das richtige zu tun, so darf ich es anderen nicht absprechen noch verurteilen, daß sie das taten wovon sie überzeugt waren, selbst wenn es sich später als Fehler herausstellt. Und so wie die politischen Verhältnisse international unterschiedlich waren, so war die daraus resultiernde sportliche Bedeutung es auch.<br />
Begangenes Unrecht kann man nicht wiedergutmachen, egal ob mit  Worten oder Taten. Man kann nur versuchen zu verstehen warum etwas war wie es war.</p>
<blockquote><p>Der Alltag trübt die Augen</p></blockquote>
<p>Fakten helfen dabei, wobei sie auch verzerrt und nicht alles wiedergeben können.<br />
Ob man den Sport im Osten hauptsächlich an Doping festmachen kann, müssen wohl die Historiker entscheiden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: henner</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-19459</link>
		<dc:creator>henner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 15:55:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5776#comment-19459</guid>
		<description>nocheinjurist - :  es ist eben das,was mich an einigen diskutanten stört, dass häufig irgendwelche persönlichen annahmen als fakten in den raum gestellt werden. man sollte das dann besser als persönliche vermutung kennzeichnen oder einfach im interesse der wahrheitsfindung nachfragen. die individuelle beurteilung von problemfällen ist aus meiner sicht recht häufig zu vermissen. wenn nocheinjurist mich als beispiel dafür benennt, dass man sich explizit gegen einige dinge stellen konnte, ohne ins gefängnis zu müssen und daraus schlussfolgert, dass die handlungsspielräume ungestraft doch größer waren, der verklärt die Situation für die allgemeinheit schlichtweg. ich hatte lediglich das außerordentliche glück, dass ein hochrangiger bundesdeutscher sportfunktionär,verbandspräsident, nok - west - mitglied, iaaf - mitglied, ein verwandter meiner frau war. die stasi wusste das natürlich auf grund der permanenten postkontrolle. dadurch ergab sich eine gewisse schutzfunktion, weil man im speziellen fall öffentlichkeit vermeiden wollte. infolge dessen waren wir in gewisser weise vor restriktiven maßnahmen geschützt.wissen konnten wir das zu finstersten ddr zeiten jedoch nicht. verallgemeinern kann man das nicht,weil es eben ein einzelfall war!!.
dieser sportbonze west feierte übrigens im großen stil mit den sportbonzen ost, u.a. ewald, runde geburtstage. man war ja schließlich als west- bonze auch vip bei den an vergangene zeiten erinnernden massensportparaden der ddr in leipzig

jens !----sehe es mir bitte nach, dass ich auf grund meiner persönlichen und familiären erlebnisse für deinen geschmack zu scharf reagiere ( s.o.)als zeitzeuge,der 1958!seine erste ddr jumeisterschaft bestritt und wohl wie wenige den ddr-u bundesdeutschen sport zu beurteilen vermag, werde ich in der perspektive doch eher als leser denn als diskutant teilnehmen.              zeit und nerven sind mir zu kostbar,vor allem wenn man immer wieder mit der ermüdenden situation konfrontiert wird,dass nachhilfeunterricht zu längst wissenschaftlich abgeklärten fakten notwendig erscheint..eine gute u produktive zeit bei olympia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nocheinjurist &#8211; :  es ist eben das,was mich an einigen diskutanten stört, dass häufig irgendwelche persönlichen annahmen als fakten in den raum gestellt werden. man sollte das dann besser als persönliche vermutung kennzeichnen oder einfach im interesse der wahrheitsfindung nachfragen. die individuelle beurteilung von problemfällen ist aus meiner sicht recht häufig zu vermissen. wenn nocheinjurist mich als beispiel dafür benennt, dass man sich explizit gegen einige dinge stellen konnte, ohne ins gefängnis zu müssen und daraus schlussfolgert, dass die handlungsspielräume ungestraft doch größer waren, der verklärt die Situation für die allgemeinheit schlichtweg. ich hatte lediglich das außerordentliche glück, dass ein hochrangiger bundesdeutscher sportfunktionär,verbandspräsident, nok &#8211; west &#8211; mitglied, iaaf &#8211; mitglied, ein verwandter meiner frau war. die stasi wusste das natürlich auf grund der permanenten postkontrolle. dadurch ergab sich eine gewisse schutzfunktion, weil man im speziellen fall öffentlichkeit vermeiden wollte. infolge dessen waren wir in gewisser weise vor restriktiven maßnahmen geschützt.wissen konnten wir das zu finstersten ddr zeiten jedoch nicht. verallgemeinern kann man das nicht,weil es eben ein einzelfall war!!.<br />
dieser sportbonze west feierte übrigens im großen stil mit den sportbonzen ost, u.a. ewald, runde geburtstage. man war ja schließlich als west- bonze auch vip bei den an vergangene zeiten erinnernden massensportparaden der ddr in leipzig</p>
<p>jens !&#8212;-sehe es mir bitte nach, dass ich auf grund meiner persönlichen und familiären erlebnisse für deinen geschmack zu scharf reagiere ( s.o.)als zeitzeuge,der 1958!seine erste ddr jumeisterschaft bestritt und wohl wie wenige den ddr-u bundesdeutschen sport zu beurteilen vermag, werde ich in der perspektive doch eher als leser denn als diskutant teilnehmen.              zeit und nerven sind mir zu kostbar,vor allem wenn man immer wieder mit der ermüdenden situation konfrontiert wird,dass nachhilfeunterricht zu längst wissenschaftlich abgeklärten fakten notwendig erscheint..eine gute u produktive zeit bei olympia</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerhard</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-19443</link>
		<dc:creator>Gerhard</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 13:21:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5776#comment-19443</guid>
		<description>Hatte mir eigentlich vorgenommen, für mich die Diskussion zu beenden. Aber zu Herbert: Wesentliche Teile dessen, was wir an Materialien (inklusive Powerpoint-Präsentationen) und Informationen produziert haben, kann bei Jörg Becker von der dsj becker@dsj.de bestellt werden. Die Powerpoint-Präsentation von Würzburg stelle ich nicht ins Netz, ich kann Sie Ihnen aber gerne direkt zugehen lassen: www.contra-doping.de. Die meisten meiner Kollegen geben überhaupt keine Powerpoint-Präsentationen raus.
Zu Nocheinjurist: &quot;Entschuldungsprogramm für Opportunisten&quot; - ich würde erweitern &quot;für vom Sozialismus überzeugte Bürger&quot;, denn auch da gab es durchaus wertvolle Personen. Ich habe als Mitglied einer Kommission in Leipzig (1991/92), die die fatale Aufgabe hatte, das hauptamtliche Personal im Hochschulsport von 80 auf drei zu reduzieren (Westverhältnisse ...), dafür gesorgt, dass ein SED-Mitglied Leiterin der Hochschulsporteinrichtung wurde. Persönlich gerne mehr dazu. Mitglied der Kommission war übrigens Herr Israel, der 1979 die wesentliche Rechtfertigungsschrift für Doping geschrieben hatte und sich später als Verfolgter ausgab.
1965 war ich bei der Tagung des Hansischen Geschichtsvereins in Magdeburg. Auf unsere Heidelberger Gruppe waren 30 FDJler von der Uni Greifswald eingesetzt. Wir waren erschüttert von den nächtelangen Diskussionen, weil die andere Seite so unerschütterlich und ideologisch gefestigt erschien, Fakten wurden einfach als Lüge bezeichnet (z.B. der geheime Zusatzvertrag zum Hitler-Stalin-Abkommen). Wir waren auf die Tagung und diese Situation in keiner Weise vorbereitet. Ergebnis unserer nicht erfolgten Beeinflussungsversuche: Zwischen 1965 und 1989 sind 28 der 30 abgehauen, zum großen Teil mit Lebensgefahr und hohen Kosten verbunden. Und wer von ihnen nach 1989 in die Ex-DDR zurückkehrte (in die Heimat!), wurde fast durch die Bank als Aussätziger behandelt.
Was ich damit sagen will: Es gibt in den verschiedenen Systemen viele Opportunisten und ich weiß nicht, wie ich mich selbst im 3. Reich oder der DDR verhalten hätte. Sie gilt es ebenso zu integrieren wie ehrliche Sozialisten ohne Schuld, aber keine Amnestie durch Amnesie. Vielleicht hätte nach 1989 auch eine Wahrheitskommission wie in Südafrika weitergeholfen. Dass aber Doping-Opfer z.B. bei der WM in Berlin nicht als Ehrengäste eingeladen wurden, Doping-Täter und Opfer, die das frühere Doping nicht zugeben, dagegen schon, das finde ich skandalös. Die Vertreter von sauberem Sport und von Wahrheit/Ehrlichkeit werden nach wie vor ausgegrenzt. Übrigens: Der LSB-Präsident von Thüringen, Gösel, hat mein Auftreten bei einer Präventionsveranstaltung in Thüringen in einem SChreiben an die NADA als &quot;unwürdig&quot; bezeichnet, so viel zum Umgang mit Andersdenkenden. Die medaillengeile Mentalität lebt fort - und damit auch die Mentalität &quot;der Zweck heiligt die Mittel&quot;, auf beiden Seiten des ehemaligen Eisernen Vorhangs. Im Gegensatz zur vom späteren Staatssekretär Erbach 1972 beim Vorolympischen Kongress in München geäußerten Meinung kann man den Wert eines Gesellschaftssystems nicht durch Medaillen nachweisen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hatte mir eigentlich vorgenommen, für mich die Diskussion zu beenden. Aber zu Herbert: Wesentliche Teile dessen, was wir an Materialien (inklusive Powerpoint-Präsentationen) und Informationen produziert haben, kann bei Jörg Becker von der dsj <a href="mailto:becker@dsj.de">becker@dsj.de</a> bestellt werden. Die Powerpoint-Präsentation von Würzburg stelle ich nicht ins Netz, ich kann Sie Ihnen aber gerne direkt zugehen lassen: <a href="http://www.contra-doping.de" rel="nofollow">http://www.contra-doping.de</a>. Die meisten meiner Kollegen geben überhaupt keine Powerpoint-Präsentationen raus.<br />
Zu Nocheinjurist: &#8220;Entschuldungsprogramm für Opportunisten&#8221; &#8211; ich würde erweitern &#8220;für vom Sozialismus überzeugte Bürger&#8221;, denn auch da gab es durchaus wertvolle Personen. Ich habe als Mitglied einer Kommission in Leipzig (1991/92), die die fatale Aufgabe hatte, das hauptamtliche Personal im Hochschulsport von 80 auf drei zu reduzieren (Westverhältnisse &#8230;), dafür gesorgt, dass ein SED-Mitglied Leiterin der Hochschulsporteinrichtung wurde. Persönlich gerne mehr dazu. Mitglied der Kommission war übrigens Herr Israel, der 1979 die wesentliche Rechtfertigungsschrift für Doping geschrieben hatte und sich später als Verfolgter ausgab.<br />
1965 war ich bei der Tagung des Hansischen Geschichtsvereins in Magdeburg. Auf unsere Heidelberger Gruppe waren 30 FDJler von der Uni Greifswald eingesetzt. Wir waren erschüttert von den nächtelangen Diskussionen, weil die andere Seite so unerschütterlich und ideologisch gefestigt erschien, Fakten wurden einfach als Lüge bezeichnet (z.B. der geheime Zusatzvertrag zum Hitler-Stalin-Abkommen). Wir waren auf die Tagung und diese Situation in keiner Weise vorbereitet. Ergebnis unserer nicht erfolgten Beeinflussungsversuche: Zwischen 1965 und 1989 sind 28 der 30 abgehauen, zum großen Teil mit Lebensgefahr und hohen Kosten verbunden. Und wer von ihnen nach 1989 in die Ex-DDR zurückkehrte (in die Heimat!), wurde fast durch die Bank als Aussätziger behandelt.<br />
Was ich damit sagen will: Es gibt in den verschiedenen Systemen viele Opportunisten und ich weiß nicht, wie ich mich selbst im 3. Reich oder der DDR verhalten hätte. Sie gilt es ebenso zu integrieren wie ehrliche Sozialisten ohne Schuld, aber keine Amnestie durch Amnesie. Vielleicht hätte nach 1989 auch eine Wahrheitskommission wie in Südafrika weitergeholfen. Dass aber Doping-Opfer z.B. bei der WM in Berlin nicht als Ehrengäste eingeladen wurden, Doping-Täter und Opfer, die das frühere Doping nicht zugeben, dagegen schon, das finde ich skandalös. Die Vertreter von sauberem Sport und von Wahrheit/Ehrlichkeit werden nach wie vor ausgegrenzt. Übrigens: Der LSB-Präsident von Thüringen, Gösel, hat mein Auftreten bei einer Präventionsveranstaltung in Thüringen in einem SChreiben an die NADA als &#8220;unwürdig&#8221; bezeichnet, so viel zum Umgang mit Andersdenkenden. Die medaillengeile Mentalität lebt fort &#8211; und damit auch die Mentalität &#8220;der Zweck heiligt die Mittel&#8221;, auf beiden Seiten des ehemaligen Eisernen Vorhangs. Im Gegensatz zur vom späteren Staatssekretär Erbach 1972 beim Vorolympischen Kongress in München geäußerten Meinung kann man den Wert eines Gesellschaftssystems nicht durch Medaillen nachweisen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-19436</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:23:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5776#comment-19436</guid>
		<description>@ha

Das Bild von Gödelitz ist in der Kürze natürlich sehr stark vereinfacht dargestellt. Ich habe dort auch schon Ex-Chefs von altbundesdeutschen Geheimdiensten sprechen gehört.
Eigentlich ging es mir ja nur darum, in Erfahrung zu bringen, ob im halbanonymen E-Mail-Exchange, manchmal sogar Konfrontation, bereits das Mittel zur Aufklärung gefunden scheint oder eine Diskussion auch tete-a-tete fortgeführt werden könnte.
Der Venue ist völlig nebensächlich. Und Vorbehalte gibt es halt immer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ha</p>
<p>Das Bild von Gödelitz ist in der Kürze natürlich sehr stark vereinfacht dargestellt. Ich habe dort auch schon Ex-Chefs von altbundesdeutschen Geheimdiensten sprechen gehört.<br />
Eigentlich ging es mir ja nur darum, in Erfahrung zu bringen, ob im halbanonymen E-Mail-Exchange, manchmal sogar Konfrontation, bereits das Mittel zur Aufklärung gefunden scheint oder eine Diskussion auch tete-a-tete fortgeführt werden könnte.<br />
Der Venue ist völlig nebensächlich. Und Vorbehalte gibt es halt immer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ha</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-19431</link>
		<dc:creator>ha</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 09:51:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5776#comment-19431</guid>
		<description>Gehört nicht ganz hierher, Herbert. Würde den Rahmen des Blogs jedenfalls überschreiten, zu sagen, wer dort mitwirkt (meiner Meinung nach: prägend mitwirken darf). Nur so viel: Eigentlich ist deren Arbeit weitgehend und erfolgreich erledigt - siehe die rot-rote Koalition in Brandenburg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gehört nicht ganz hierher, Herbert. Würde den Rahmen des Blogs jedenfalls überschreiten, zu sagen, wer dort mitwirkt (meiner Meinung nach: prägend mitwirken darf). Nur so viel: Eigentlich ist deren Arbeit weitgehend und erfolgreich erledigt &#8211; siehe die rot-rote Koalition in Brandenburg.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-19429</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 09:37:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5776#comment-19429</guid>
		<description>@ha

Warst du einmal dort ? Hast du einmal teilgenommen ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ha</p>
<p>Warst du einmal dort ? Hast du einmal teilgenommen ?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ha</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-19428</link>
		<dc:creator>ha</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 09:34:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5776#comment-19428</guid>
		<description>Herbert,
nur kurz noch zum gepriesenen Gut Gödelitz. Ost-West-Forum ist Teil einiger, zumeist eingeschlafener, Versuche der SPD bzw. Ebert-Stiftung, den Bahr&#039;schen Kurs des &quot;Wandels durch Annäherung&quot; irgendwie fortzusetzen und das, was man für die 80er Jahre auch Kollaboration mit der SED-Spitze nennen kann, zu rechtfertigen. Protagonisten aus dem Osten: Schorlemmer, Dahn, Thierse etc. 
Kann man interessant finden. Muss man aber nicht. Hat ja seinerzeit, jedenfalls am Ende, doch nicht sonderlich gut funktioniert mit dem Wandel der SED durch Annäherung (Anbiederung) der SPD-Vordenker ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herbert,<br />
nur kurz noch zum gepriesenen Gut Gödelitz. Ost-West-Forum ist Teil einiger, zumeist eingeschlafener, Versuche der SPD bzw. Ebert-Stiftung, den Bahr&#8217;schen Kurs des &#8220;Wandels durch Annäherung&#8221; irgendwie fortzusetzen und das, was man für die 80er Jahre auch Kollaboration mit der SED-Spitze nennen kann, zu rechtfertigen. Protagonisten aus dem Osten: Schorlemmer, Dahn, Thierse etc.<br />
Kann man interessant finden. Muss man aber nicht. Hat ja seinerzeit, jedenfalls am Ende, doch nicht sonderlich gut funktioniert mit dem Wandel der SED durch Annäherung (Anbiederung) der SPD-Vordenker &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: sportinsider</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-19418</link>
		<dc:creator>sportinsider</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 08:39:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=5776#comment-19418</guid>
		<description>Ein wenig Gelassenheit würde der deutsch-deutschen Diskussion gut tun. Meine Liebste und ich haben am 2. Februar 10 Jähriges Jubiläum unserer Liebe gefeiert. Wir sind im privaten ein West-Ost Pärchen. Im kleinen haben wir also sehr erfolgreich die deutsche Einheit vollzogen.

Die Denke war in beiden Regionen eine komplett andere. Gefeierte Sporthelden gab es links und rechts der Elbe. Der Puma Aktienkurs schnellte bei dem Becker Erfolg von Wimbledon nach oben, die Anmeldungen in den Tennisvereinen wiesen Rekordzahlen auf, Rosi Mittermaier war 1976 in Innsbruck die Gold Rosi. Auf der anderen Seite der Elbe waren Kati Witt oder Waldemar Cierpinski die Helden. 

Die eine Seite hatte ihre Sportberichterstattung in der FOTO Zeitung und die andere im Sportecho. Der Hausherr hat ja sehr treffend einst im BILD Blog die Qualität des Sportjournalismus im täglich 3 Millionen mal verkauften Blatt erörtert und analysiert.

Die verbissen geführte Nationenwertung bei Olympischen Spielen geht ja seit 1990 munter weiter. Dazu bedarf es gar keines Manfred Ewalds. Es gibt jetzt halt andere Sportfunktionäre.

Die Biografien in der DDR und in der BRD sind nicht mit einem Pauschalurteil in eine Textzeile zu packen. Letztendlich hat das eine System eine Abwahl erfahren. Der normale, einfache Mensch hatte die Nase von der Bevormundung voll und ging auf die Straße. Am Anfang vereinzelt und am Ende waren es ca. 300.000 die zum Beispiel im Oktober 89 um den Leipziger Ring marschierten. 

Das westliche System ist das Sytem mit der größeren Anzahl der Möglichkeiten. Ein System was den Wettbewerrb propagiert, hat jedoch momentan weltweit selber keinen Systemwettbewerber mehr. Das ist nachdenkenswert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig Gelassenheit würde der deutsch-deutschen Diskussion gut tun. Meine Liebste und ich haben am 2. Februar 10 Jähriges Jubiläum unserer Liebe gefeiert. Wir sind im privaten ein West-Ost Pärchen. Im kleinen haben wir also sehr erfolgreich die deutsche Einheit vollzogen.</p>
<p>Die Denke war in beiden Regionen eine komplett andere. Gefeierte Sporthelden gab es links und rechts der Elbe. Der Puma Aktienkurs schnellte bei dem Becker Erfolg von Wimbledon nach oben, die Anmeldungen in den Tennisvereinen wiesen Rekordzahlen auf, Rosi Mittermaier war 1976 in Innsbruck die Gold Rosi. Auf der anderen Seite der Elbe waren Kati Witt oder Waldemar Cierpinski die Helden. </p>
<p>Die eine Seite hatte ihre Sportberichterstattung in der FOTO Zeitung und die andere im Sportecho. Der Hausherr hat ja sehr treffend einst im BILD Blog die Qualität des Sportjournalismus im täglich 3 Millionen mal verkauften Blatt erörtert und analysiert.</p>
<p>Die verbissen geführte Nationenwertung bei Olympischen Spielen geht ja seit 1990 munter weiter. Dazu bedarf es gar keines Manfred Ewalds. Es gibt jetzt halt andere Sportfunktionäre.</p>
<p>Die Biografien in der DDR und in der BRD sind nicht mit einem Pauschalurteil in eine Textzeile zu packen. Letztendlich hat das eine System eine Abwahl erfahren. Der normale, einfache Mensch hatte die Nase von der Bevormundung voll und ging auf die Straße. Am Anfang vereinzelt und am Ende waren es ca. 300.000 die zum Beispiel im Oktober 89 um den Leipziger Ring marschierten. </p>
<p>Das westliche System ist das Sytem mit der größeren Anzahl der Möglichkeiten. Ein System was den Wettbewerrb propagiert, hat jedoch momentan weltweit selber keinen Systemwettbewerber mehr. Das ist nachdenkenswert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/11/09/9-november/comment-page-2/#comment-19417</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 08:29:02 +0000</pubDate>
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		<description>@henner

Ja, ich weiß, dass Sie integer und honest sind. Ich kann Sie auch in Ihrer Empörung verstehen. Auch gerade deswegen, weil ich weiß, wie es anderen geht, die im gleichen (Sport)system ihren Sport getrieben haben, erfolgreich waren und sich heute sehr oft missverstanden und gar gedemütigt fühlen. Und das vor allem wegen der in Rede stehenden Pauschalierungen. Ihre Tochter ist Olympiasiegerin. Darüber soll sich sich ein Leben lang freuen dürfen und sich nicht permanet scheelen Blicken ausgesetzt fühlen. Und andere, die sich ebenfalls keiner Manipulationen bewußt sind, sollen das auch dürfen.
Beide Seiten, pro und contra,sollten sich nach Möglichkeit schon im Ansatz vor gegenseitigen Verallgemeinerungen hüten. Damit schließe ich nicht aus, dass denen, die unter dem System gelitten und gesundheitlichen Schaden erlitten haben, Gerechtigkeit und wenn möglich Kompensation widerfahren &lt;b&gt;muss&lt;/b&gt;.
Damit schließe ich auch nicht aus, dass die geführte Betrachtung zu unlauteren Praktiken im deutschen Sport geführt werden muss. Die Diskussion an sich behagt mir schon, nur verwahre ich mich gegen die Art und Weise und den dabei vorherrschenden Ton. Und damit ich keine neuen Freunde bekomme ;), auch gleich meine Präzisierung. Wie z.b.Jan Ullrich und Claudia Pechstein als Bürger behandelt werden, damit habe ich große Probleme.
 
Mit nocheinjurist haben Sie sicherlich den Falschen getroffen. Er hat m.E. nicht die &quot;rosa Brille&quot; auf. Ich finde seine Versuche, die Probleme aus der Sicht der Identifizierung mit der ostdeutschen Vergangenheit zu erklären und sich gegen das Oktroyieren vorschneller Deutungen zu verwahren, real und für die Diskussion sehr nützlich. Ohne ihn wäre die Betrachtung unausgewogen und einseitig. Aber das ist ja sicher auch nicht das Anliegen der Protagonisten dieses Besprechungsversuchs.
Wie ich schon mal schrieb, was nutzen der Aufklärung opportunistische und ungeprüfte Zustimmungserklärungen ? Wenn der Zeitzeuge, egal, wo er stand und wie er es heute sieht, seine Identität nicht bewahren darf, ist er als Teilnehmer der ehrlichen Diskussion wertlos.
Das kennen wir doch zur Genüge und haben es doch selbst alle an der eignen Seele erlebt. Wenn wir es wollen, dann bitte nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen.  

Apropos Gut Gödelitz. Ich weiß, dass die Veranstalter einer solchen Idee sehr zugeneigt waren (jedenfalls noch vor 3 Jahren). Da könnte ich mich sogar verwenden, wenn es eine Lobby dafür gäbe.

@Gerhard

Es war kein Vorwurf an Sie und die Veranstalter des Kolloqiums. Wenn es so ankam, dann meine Entschuldigung.
Aber mein Interesse an Ihrem Beitrag ist sehr groß. Vllt. antwortet das Büro von Prof.Lange noch. Ich nehme Ihr Angebot jedoch sofort sehr gern an. Ist eine Verlinkung hier im blogg möglich ?  

Was die Instrumentalisierung  des Leistungssports betrifft, so ist es schon fast eine Jahrhundert lange Leidensgeschichte. Politik und die herrschenden politischen Klassen, immer wieder die Wirtschaft, die Medizin, die Wissenschaft, selbst die &quot;einfachen&quot; Betrachter versuchen ihn mit leider auch mitunter dramatischen Folgen (s. Leistungsmanipualtion) für sich, ihre Legitimierung, ihr Image, ihre Interessen und Ansichten zu (be)nutzen.
Kann man den Sport überhaupt davor schützen ? Autark kann er ja auch nicht funktionieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@henner</p>
<p>Ja, ich weiß, dass Sie integer und honest sind. Ich kann Sie auch in Ihrer Empörung verstehen. Auch gerade deswegen, weil ich weiß, wie es anderen geht, die im gleichen (Sport)system ihren Sport getrieben haben, erfolgreich waren und sich heute sehr oft missverstanden und gar gedemütigt fühlen. Und das vor allem wegen der in Rede stehenden Pauschalierungen. Ihre Tochter ist Olympiasiegerin. Darüber soll sich sich ein Leben lang freuen dürfen und sich nicht permanet scheelen Blicken ausgesetzt fühlen. Und andere, die sich ebenfalls keiner Manipulationen bewußt sind, sollen das auch dürfen.<br />
Beide Seiten, pro und contra,sollten sich nach Möglichkeit schon im Ansatz vor gegenseitigen Verallgemeinerungen hüten. Damit schließe ich nicht aus, dass denen, die unter dem System gelitten und gesundheitlichen Schaden erlitten haben, Gerechtigkeit und wenn möglich Kompensation widerfahren <b>muss</b>.<br />
Damit schließe ich auch nicht aus, dass die geführte Betrachtung zu unlauteren Praktiken im deutschen Sport geführt werden muss. Die Diskussion an sich behagt mir schon, nur verwahre ich mich gegen die Art und Weise und den dabei vorherrschenden Ton. Und damit ich keine neuen Freunde bekomme ;), auch gleich meine Präzisierung. Wie z.b.Jan Ullrich und Claudia Pechstein als Bürger behandelt werden, damit habe ich große Probleme.</p>
<p>Mit nocheinjurist haben Sie sicherlich den Falschen getroffen. Er hat m.E. nicht die &#8220;rosa Brille&#8221; auf. Ich finde seine Versuche, die Probleme aus der Sicht der Identifizierung mit der ostdeutschen Vergangenheit zu erklären und sich gegen das Oktroyieren vorschneller Deutungen zu verwahren, real und für die Diskussion sehr nützlich. Ohne ihn wäre die Betrachtung unausgewogen und einseitig. Aber das ist ja sicher auch nicht das Anliegen der Protagonisten dieses Besprechungsversuchs.<br />
Wie ich schon mal schrieb, was nutzen der Aufklärung opportunistische und ungeprüfte Zustimmungserklärungen ? Wenn der Zeitzeuge, egal, wo er stand und wie er es heute sieht, seine Identität nicht bewahren darf, ist er als Teilnehmer der ehrlichen Diskussion wertlos.<br />
Das kennen wir doch zur Genüge und haben es doch selbst alle an der eignen Seele erlebt. Wenn wir es wollen, dann bitte nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen.  </p>
<p>Apropos Gut Gödelitz. Ich weiß, dass die Veranstalter einer solchen Idee sehr zugeneigt waren (jedenfalls noch vor 3 Jahren). Da könnte ich mich sogar verwenden, wenn es eine Lobby dafür gäbe.</p>
<p>@Gerhard</p>
<p>Es war kein Vorwurf an Sie und die Veranstalter des Kolloqiums. Wenn es so ankam, dann meine Entschuldigung.<br />
Aber mein Interesse an Ihrem Beitrag ist sehr groß. Vllt. antwortet das Büro von Prof.Lange noch. Ich nehme Ihr Angebot jedoch sofort sehr gern an. Ist eine Verlinkung hier im blogg möglich ?  </p>
<p>Was die Instrumentalisierung  des Leistungssports betrifft, so ist es schon fast eine Jahrhundert lange Leidensgeschichte. Politik und die herrschenden politischen Klassen, immer wieder die Wirtschaft, die Medizin, die Wissenschaft, selbst die &#8220;einfachen&#8221; Betrachter versuchen ihn mit leider auch mitunter dramatischen Folgen (s. Leistungsmanipualtion) für sich, ihre Legitimierung, ihr Image, ihre Interessen und Ansichten zu (be)nutzen.<br />
Kann man den Sport überhaupt davor schützen ? Autark kann er ja auch nicht funktionieren.</p>
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