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Schwimm-WM 2009: “391 doping control tests – all negative”

Entwarnung. Schwimmer dopen nicht. Schwimmer schwimmen nur Weltrekorde am laufenden Band. Aber das hat nur mit Anzügen, nicht mit Doping zu tun. “391 doping control tests – all negative”, sagt der Schwimm-Weltverband FINA. Ganz frisch, vier Minuten alt, die Dopingkontrollbilanz der WM 2009 in Rom:

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32 kommentare zu Schwimm-WM 2009: “391 doping control tests – all negative”

  1. nedfuller am 9. September 2009 um 16:05 (#)

    Da bin ich aber beruhigt.

    Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, daß etwas nicht mit Rechten Dingen zugeht.

    Sind also nur die bösen (tollen?) Anzüge verantwortlich für die vielen Weltrekorde.

    Der Tag ist gerettet, der Schwimmsport auch.

  2. dré am 9. September 2009 um 16:12 (#)

    It might also be appropriate to note that FINA is considering, as a general policy, the long-term storage of samples to permit analyses in the future should there be indications to do so.

    Auf Deutsch: “Sollte jemand anderes etwas herausfinden, schauen wir dann nochmal genauer nach.”

  3. HopPeL am 9. September 2009 um 16:14 (#)

    Da bin ich aber beruhigt.
    Ab nächster Saison schwimmen alle nackt und gut ist.

  4. Walter am 9. September 2009 um 16:15 (#)

    Lieber JW,
    vertrauen Sie doch endlich den lieben Verbänden,bei Claudia Pechstein machen Sie es doch auch;-)

  5. Diego am 9. September 2009 um 19:50 (#)

    Gehört hier zwar nicht hin, aber trotzdem stell ich mal die Frage.
    Wie sieht es eigentlich mit Doping beim Fussball und Tennis aus?

  6. Jens Weinreich am 9. September 2009 um 20:12 (#)

    @Diego: Was soll sein? Die Frage ist ein wenig, nun ja, zu global, sorry. Bitte Suchfunktion benutzen, Stichwort “Hoffenheim”, da sollte es einige Beiträge geben.

  7. kli am 9. September 2009 um 21:55 (#)

    Nett auch, dass die Fina das Verwahren der Proben für eine mögliche spätere Kontrolle “erwägt”. Ich erwäge auch so einiges – zum Beispiel, bei solchen Mitteilungen in meinen Goldfischteich abzutauchen.

  8. jo am 10. September 2009 um 01:22 (#)

    Danke für die tolle Nachricht. Endlich steht diese wunderbare Sportart nicht mehr unter lähmenden Generalverdacht.

    Hoffen wir, dass die Ergebnisse im Reitsport ähnlich positiv, also negativ, sind!

    @HopPeL: Nacktschwimmen kann natürlich keine Lösung sein. Da sind wir ruckzuck bei einer ethischen Diskussion über chirugische Detailverbesserungen am lebenden Sportobjekt. Ausserdem: Schlingel!

  9. Ralf am 10. September 2009 um 09:13 (#)
  10. Ralf am 10. September 2009 um 10:39 (#)

    @ Diego:

    welt-hertha-linke.de: Doping im Fußball – Ein Dossier

  11. Walter am 10. September 2009 um 11:25 (#)
  12. Diego am 10. September 2009 um 16:18 (#)

    @ Jens
    Frag deshalb, weil es fast gar nicht thematisiert wird. Ich mein wenn ich Nadal sehe, mit welcher Kraft und Ausdauer der spielt….

    man redet ja nur noch von Leichtathletik und Schwimmen.

    @ all
    danke für die tipps.

  13. Andy am 10. September 2009 um 17:08 (#)

    Ich muss sagen, dass hier mal wieder alles etwas überspielt wird!

  14. coloumbo am 11. September 2009 um 10:12 (#)

    Doping im Fußball? -> Das bringt doch gar nichts ;-)

  15. Arnesen am 17. September 2009 um 12:59 (#)

    Der Hausherr in der SZ:

    http://www.sueddeutsche.de/sport/547/487949/text/

    Soweit ich weiß, hat er auf Überschrift und (dämliches) Foto keinen Einfluss.

  16. Herbert am 19. September 2009 um 20:48 (#)

    @ Arnesen

    Der Künstler hat das Recht zur Überhöhung. Der
    Journalist, um seine Botschaft zu vermitteln, auch ?
    Bislang hat sich der Hausherr nicht zu Ihrer Abnnahme geäußert. Vielleicht sind Headline und Foto mit Untertitel doch von ihm beeinflußt, was ich als Leser sehr bedauern würde.

  17. Jens Weinreich am 20. September 2009 um 15:19 (#)

    @ Arnesen, Herbert: Ich weiß zwar nicht genau, was das Problem ist, sage aber gern zum wiederholten Male, wie das auf dem freien Markt läuft: Journalist bietet fertige Texte an. Auf Überschriften, Teaser, Unterzeilen, Bildauswahl, Bildunterschriften, Zwischentitel u.v.a.m. hat Journalist keinen Einfluss. In seltenen Fällen kontaktieren Redaktionen den Autor, um mit ihm beispielsweise Änderungen/Korrekturen/Unklarheiten etc. abzusprechen.

    That’s it.

  18. Arnesen am 22. September 2009 um 12:57 (#)

    Jens, für mich gab es gar kein Problem. Ich wollte nur das, was du jetzt selbst noch mal ausführlicher beschrieben hast, betonen.
    Lag wahrscheinlich daran, dass ich Headline und Fotostrecke nicht gelungen fand.

  19. Ralf am 18. Januar 2010 um 14:58 (#)

    sid: Fina: Urinproben werden neu getestet

    Nach Auseinandersetzungen mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) sollen jetzt die Urinproben der Athleten erneut auf künstliche Elemente untersucht werden, die bei illegalen Bluttransfusionen von Blutbeuteln hinterlassen werden können.

  20. Ralf am 19. Januar 2010 um 16:39 (#)

    FINA: FINA Bureau Meeting in Bangkok (THA) – Main decisions

    10. Anti-doping programme:
    - investigate the introduction of the “biological passport? for athletes
    - re-analysis of the samples collected in Roma with the occasion of the FINA World Championships Rome 2009 to search the presence of plasticizers
    - considering the possibility to store the samples collected during FINA World Championships for future analysis for a minimum of 8 years

    Monfort et al. (2009): Urinary di-(2-ethylhexyl)phthalate metabolites in athletes as screening measure for illicit blood doping: a comparison study with patients receiving blood transfusion

    Subjects submitted to intravenous (IV) blood transfusions for medical reasons or blood doping to increase athletic performance are potentially exposed to the plasticizer di-(2-ethylhexyl)phthalate (DEHP) found in IV bags. Exposure to DEHP has been evaluated by measuring DEHP metabolites in selected groups of subjects.

  21. Stefan am 19. Januar 2010 um 18:56 (#)

    Ich lach mich tot…Da machen sich alle Gedanken um EPO-Metabolite nachzuweisen, und dann kommen sie drauf, einfach den Weichmacher aus den Beuteln nachzuweisen; das ist so ziemlich die Routinekontrolle schlechthin. Wahrlich ein indirekter Beweis.

  22. sternburg am 19. Januar 2010 um 23:02 (#)

    Klingt wirklich extrem elegant – aber es gibt doch sicher auch andere Möglichkeiten, sich Phthalate einzufangen?

    Infusion einer Kochsalzlösung, der Dildo der Ehefrau, das Spielzeug der Kinder..

  23. cf am 19. Januar 2010 um 23:27 (#)

    @sternburg
    warte einfach ab, bis der erste sportler deswegen gesperrt wird. dann kriegen wir die hundert wahrscheinlichsten wissenschaftlichen erklärungen brühwarm serviert! ;-)

  24. sternburg am 20. Januar 2010 um 00:14 (#)

    So gesehen eigentlich schade, dass Zahnpasten immer in so starren Tuben verkauft werden.

  25. Stefan am 20. Januar 2010 um 01:48 (#)

    Vermutlich lösen Kochsalzlösungen die Phthalate nicht so gut raus, und bei der Zahnpasta gehen sie nicht ins Blut. Ich denke mal, alle anderen Möglichkeiten müssten angezeigt werden.

  26. Christina am 12. August 2010 um 09:27 (#)

    Frankfurter Rundschau – Abgetaucht

    Europameister Munoz drückte sich dreimal um die fälligen Dopingkontrollen

    Unnötig zu erwähnen, dass es keine Konsequenzen hatte…

  27. Christina am 12. August 2010 um 09:35 (#)
  28. Ralf am 15. Dezember 2010 um 22:57 (#)
  29. Ralf am 8. Juli 2011 um 12:33 (#)
  30. Ralf am 14. Juli 2011 um 12:40 (#)

    sid: Franke kritisiert Bluttests bei Schwimm-WM

    “Ich habe noch nichts gehört von Trainingskontrollen auf HGH, das die schönen großen Schwimmerfüße macht. Oder auf das Wachstumshormon IGF-1, das zurzeit meistbenutzte Dopingmittel”

  31. Ralf am 22. August 2011 um 17:30 (#)

    Schwimm-WM 2011: “362 doping control tests – all negative”

    FINA: All 362 doping tests in Shanghai were negative

  32. Ralf am 7. Dezember 2011 um 15:54 (#)

    Sabrina Knoll für ZDF online: Der Ausredenkatalog wächst – Lasche Verwarnungen statt Sperren im Anti-Doping-Kampf

    Die FINA verweist angesichts dieser und weiterer willkürlich anmutender Urteile auch auf die Vorgaben der Welt-Anti-Doping-Agentur, durch die den einzelnen Nationen verhältnismäßig viel Spielraum beim Umgang mit Doping-Vergehen zugestanden werde. Dennoch oder gerade deshalb müsste der Weltverband viel häufiger gegen zu milde Urteile Protest einlegen.

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