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Was vom Tage übrig bleibt (42): JAKO AG vs. Trainer Baade und der Fluch des rechtsfreien Internets
veröffentlicht: 1. September 2009, 11:11 - zuletzt bearbeitet: 1. September 2009, 12:22 - 55 kommentareDie JAKO AG aus Mulfingen-Hollenbach muss niemand kennen. Der Sportartikelhersteller spielt – nach Umsatz und Bekanntheitsgrad - in einer unteren Liga, kaum zu vergleichen mit den milliardenschweren Größen der Branche. Doch es ist Vorsicht geboten, womöglich schädigt schon die Erwähnung des Sachverhalts, dass JAKO nicht einmal so viel umsetzt, wie Nike oder Adidas im Werbe- und Sponsoring-Etat haben, die Geschäfte der Mulfingen-Hollenbacher, die stolz darauf verweisen, “in über 40 Ländern” präsent zu sein und mitunter gar in der Bundesliga, momentan etwa bei Eintracht Frankfurt. Um das gleich klarzustellen, es könnte wichtig sein:
- Niemand hat die Absicht, JAKO zu schädigen. Auch ich nicht. Die Firma ist mir egal, ich stehe zu meiner Schwäche für einen der Marktführer, und der heißt nun mal nicht: JAKO.
JAKO und eine seiner Anwälte/innen, oder sollte man besser ”Mediatorin” sagen?, scheinen nicht zimperlich zu sein. Fußball-Blogger Frank “Trainer” Baade, der seit kurzem den Indirekten Freistoß betreut, hat Mitte April über das neue Logo von JAKO gelästert. Wer sein Blog kennt, weiß, dass der Trainer den süffisanten Stil bevorzugt, man könnte gar behaupten (hoffentlich ungestraft, mal sehen, was die Anwälte meinen), es handele sich um ein Glossen-Blog. Glosse, nicht Gosse. Satirische und, ja, auch das, polemische Elemente sind diesem Blog keinesfalls fremd, auf diesen Elementen basieren die Beiträge und das Blog des Trainers. Insofern lässt sich denken, dass es nicht unbedingt fein ziseliert zugeht, wenn der Trainer über ein Logo spottet. Den Text, den Frank Baade längst vom Blog entfernt hat, kann ich aus rechtlichen Gründen leider nicht wiederholen. Besonders originell fand ich den Beitrag nicht, der Trainer hatte nicht seinen besten Tag, wer hat den schon täglich, ist aber auch egal, denn es geht hier nicht um Stilkritik. JAKO-Anwältin Sanguinette aus Neckarsulm behauptete, Baades Äußerungen seien “nicht mehr vom Grundrecht auf Meinungsäußerungsfreiheit gedeckt”. Es handele sich um “Schmähkritik”, es gehe um “Diffamierung”. Die Glosse über ein Firmenlogo sei geeignet, “unsere Mandantin in Ihrem wirtschaftlichen Ruf zu schädigen”.
Undsoweiterundsofort.
Kostenpunkt der Abmahnung vom Mai: 1085,04 Euro. Nach einigen Schriftwechseln erhöhten sich die Gebühren auf 1940,80 Euro.
Soeben kam noch eine so genannte “Vertragsstrafe” von 5100,00 Euro hinzu, weil sich Elemente des im Blog gelöschten Beitrages auf einem (mir bis dahin unbekannten) News-Aggregator gefunden haben sollen.
Macht 7040,80 Euro. Bisher. Wie bei den Lottozahlen gilt: Angaben ohne Gewähr.
Kai Pahl hat die Geschichte auf allesaussersport ausführlich dokumentiert, mitsamt seiner lobenswerten Versuche, von JAKO und der Frau Anwältin Antworten auf nahe liegende Fragen zu erhalten. Mein ausdrücklicher Lesebefehl ergeht an alle Blogger, potenziellen Blogger, werdenden Blogger, Journalisten und an alle anderen Mitmenschen, die überlegen, ob es sich finanziell lohnen könnte, zusammenhängende Worte in dieses Internet-Dingens zu stellen:
- Kai Pahl auf allesaussersport: “Wie JAKO anderen Leuten das letzte Trikot auszieht“
Ich denke zunächst mal, JAKO ist nicht das erste und wird nicht das letzte Unternehmen sein, das die Mechanismen dieses rechtsfreien Internetdingens kennenlernt. Ich denke ferner, JAKO wird nicht so echt glücklich über die Reaktionen sein – es sei denn, man ist darauf aus, seinen BeliebhtheitsBekanntheitsgrad zu steigern.
Als ich mit diesem Beitrag begann, ergab die Stichwortsuche “jako trainer baade” in von Google indizierten Blogs für heute: drei Einträge. Inzwischen sind es zwölf, nee: mit meinem gleich dreizehn. Und der Tag ist noch jung. Bei Twitter geht es schon munterer los.
Zum Problem so genannter “Abmahnanwälte” äußere ich mich derzeit mal lieber nicht.
Außer bei Google lässt sich der Streisand-Effekt und die Geschwindigkeit, mit der sich der Unmut über das Vorgehen von JAKO und seiner Anwaltskanzlei verbreitet, natürlich auch bei Rivva überprüfen – hier ausgehend von Kai Pahls Beitrag.
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- Was vom Tage übrig bleibt (26): Das Korruptionsproblem im Handball
- Korruption im Sport: Präventionsmaßnahmen
- Was vom Tage übrig bleibt (25): Berlino und andere Scheußlichkeiten
- Steuerbefreiungen für Sportverbände (2): Liebling Schweiz
- Sebastian Bayer oder: “Have a good time!”
- Der Staatsanwalt hat das Wort …
- Korruption als Strukturproblem der Spezialdemokratie Sport
- Was vom Tage übrig bleibt (24): “Die Könige von Kiel”
- update: Der Dopingkontrollfall Hoffenheim
- Dienstreise nach Frankfurt: Weinreich ./. DFB
- update Sportausschuss (6): Totengräber des Amateurfußballs
- update: Der Fuchs im Hühnerstall der Handball-Bundesliga
- Notizen vom Sportausschuss (6): Profifußball vs Amateurfußball
- Programmhinweis (VI)
- Der Fuchs im Hühnerstall oder: Ehrenmänner, Ehrenworte, Ehrensachen
- Was vom Tage übrig bleibt (23): Bestechung im Handball? Ach Quatsch!
- Erklärung von DDR-Dopingopfern: “Kein fauler Frieden in der Doping-Aufarbeitung”
- Was vom Tage übrig bleibt (22): “Wir brauchen endlich eine Demokratisierung des DFB!”
- Bestechung im Handball? Rosenkrieg beim THW Kiel
- “Goodbye, Colorado”
- Goldmann & Co oder: der Gordische Knoten
- “Zero to Hero”: der Altruist Jack Austin Warner
- Was vom Tage übrig bleibt (21): der Dopingkontrollfall Hoffenheim
- Wasserstandsmeldung
- Zwanziger/DFB ./. Weinreich: Spenden und Mitleidsbekundungen
- Andrew Jennings nimmt die Wahl zum Fifa-Ethikchef an
- Was vom Tage übrig bleibt (20): “Doping und ärztliche Ethik”
- And the winner is: Andrew Jennings
- Voting für Sepp Blatter: Wer soll die Fifa-Ethikkommission leiten?
- Programmhinweis (V)
- Ethik-Pause für Lord Coe
- Sotschi 2014: PR vs Journalismus
- Putin zu Sotschi: “We must cut construction costs”
- AFC: Revolution gegen Bin Hammam
- Hinweis zur Dopingdiskussion …
- Südafrika 2010: “The kingdom of Fifa”
- Angela Merkel: Dopingbekämpfung als Kernelement der Sportpolitik
- Was vom Tage übrig bleibt (19): “Korrupter gehts nicht mehr”
- And the winner is: Jean-Marie Weber
- Was vom Tage übrig bleibt (18): Bid Books der Olympiabewerber 2016
- Sepp, mitten in Afrika
- München 2018: Was das BMI zur Finanzierung der Olympiabewerbung sagt
- München 2018: Wie Mann (CSU) sich um einen Platz im Olympia-Aufsichtsrat bewirbt
- München 2018: Wie Mann (CSU) Olympia-Aufsichtsrat wird
- Notizen vom Sportausschuss (5): Zielvereinbarungen, Transparenz und die Kontrolle von Steuermitteln
- Dokumentation: Zielvereinbarungen olympischer Sportverbände
- And the winner is: der Problembär
- Geldstrafe für Joseph Blatter
- “2018? Warner gives England the Mexican Wave Goodbye”
- “Olympische Spiele – wie ich sie sehe!”
- “Richard W. Pound to head Play the Game Advisory Board”
- Gerhard Treutlein: “Wer die Vergangenheit verdrängt …”
- Voting zur Leichtathletik-WM: “Be happy and pay the deficit!”
- Fußball-WM 2018/2022: die Kandidatenliste
- Belthazar
- update: Urteil 27 O 1204/08
- Sepps Reich
- “Theo Zwanziger tritt nicht zurück”
- “Ungefähr zwölf Stadien”: Bewerbung um die Fußball-WM 2018/2022
- Proof of life
- Ich bin dann mal weg … World Cup 2010
- Was vom Tage übrig bleibt (17): “Right to play”
- Was zu Berlin passt …
- Notizen vom Sportausschuss (4): „Mangel kann man nicht durch Mangel beseitigen.”
- Helmut Digel: “Die Vergangenheit ist nicht abgeschlossen”
- “Der Appetit kam beim Essen”
- Programmhinweis (IV)
- Andreas Krieger zum Fall Goldmann & Co.
- Medwedjew bloggt zu Sotschi: Alles wird gut
- Was vom Tage übrig bleibt (16): “Auferstanden aus Ruinen”
- Werner Goldmann oder: wenn “die Stimmbänder lähmen”
- Was vom Tage übrig bleibt (15)
- “Play the Game” im Juni in Coventry
- Game of control: Organized Crime Plays Football
- Der Pharao knickt ein: Erik Eggers darf doch zur Handball-WM
- IHF verweigert Erik Eggers die WM-Akkreditierung
- “Sport bez Korupcji”
- Golden League im Dutzend oder: die IAAF-Marketingkampagne
- Was vom Tage übrig bleibt (14)
- Die mächtigsten Sportfürsten der Welt (II)
- Das intransparenteste Unternehmen der Welt
- Helden des Jahres
- “Vielfältige Lebenssachverhalte” (III)
- Notizen vom Sportausschuss (3): “I want to break free”
- Antidopingberichte 2007 der deutschen Sportfachverbände
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- Präsident Rogge sagt …
- Kommunikationsherrscher als Leserbriefschreiber: die Fifa
- Ten years after: Marc Hodler
- Lausanne im Regen
- Lust und Frust: Olympische TV-Milliarden
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- “DFB-Boss Zwanziger droht mit Rücktritt”
- Notizen zur 4. DOSB-Mitgliederversammlung
- Steuerbefreiungen für Sportverbände
- Facetten der Wahrheit: Doping-Versäumnisse deutscher Spitzenverbände
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- Howie Munson: Den Text würde die Titanik auch ohne Änderungen abdrucken… Sicher das das keine Glosse ist?? Chapeau scheint aber immer so “mehrdeutig” zu sein… (sorry für den...
- Howie Munson: Ca. 1.500 Zeichen inkl. Leerzeichen Mit freundlichen Grüßen Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH ist das allgemein so üblich bei Pressemitteilungen oder machen die Münchner das...
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- Ralf: nolympia.de: Neuer TOP-Sponsor für das IOC: Dow Chemical! nolympia.de: Kritisches Olympisches Lexikon
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- AKUK: Tja, wie die beamtenrechtlichen Vorschriften lauten, konnte ich auf die schnelle nicht finden. Für “normale” Arbeitnehmer gelten die AUR (Richtlinien des gemeinsamen...
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- Ralf: sid: Kroatisches Pokalfinale von Wettmafia manipuliert?
- Ralf: Thomas Kistner in der SZ: “Wenn du es nicht machst, mache ich es”
- Ralf: BR (incl. Videos): Der Ministerpräsident ist zuversichtlich So soll möglicherweise auf das Gebiet am Stieranger verzichtet werden, sollten Alternativen in Sicht sein. Bis Ende August will...
- Thomas Rieger: Heute Abend die Münchner Runde gesehen? Münchner Runde
- Jens Weinreich: Im Prinzip ja. Und wo ist das Problem?
- nocheinjurist: @ jw: Kontakte knüpfen, Leute treffen, olympische Geister miterleben — wollen Sie das nicht auch?
- Berlinerin: @ ## 40 und 41: aus den von Ihnen genannten gründen hat mich das kurze hörstück über claudia pechstein unangenehm berührt. Habe jedenfalls nicht den Eindruck, Frau Hartmann hätte CP...
- Herbert: @Walter Full ack, wie kürzlich der Hausherr in einem anderen Kontext schrieb.
- nocheinjurist: @ Andreas: Mein Eindruck von Singapore war, dass es so etwas wie eine europäische Stadt ist. Ab von den Einkaufsmöglichkeiten – alles funktionert, alles pünktlich, alles...
- Walter: Herbert, die schöpferische Pause habe ich nicht bewußt wahrgenommen. Ironie rieche ich zehn Meter gegen den Wind, habe ich auch nicht wirklich übersehen. Andreas, sowas will ich nicht...
- nocheinjurist: Finde es auch merkwürdig, dass Claudia Pechstein nicht dazu befragt wurde – oder sie wurde, und ich vermisse nur den Hinweis, dass sie dazu nichts sagen wollte. Vielleicht...
- berolin: Frau Hartman hat vielleicht recht: CP soll ihren Dienst antreten, ist krankgeschrieben, trainiert heimlich und gewinnt öffentlich, strahlend, obwohl sie vorher sagt, Training und Dienst...
- Ralf: ZDF-Video: Olympische Winterspiele 2018 in München? (html-Version) ZDF-Video: Bach: “Olympia-Streit wird sich regeln” (html-Version) ZDF-Video: Bauernaufstand: Kein Olympia in...
- Herbert: @Andreas Leider haben sie aus meiner sehr kurzen Bemerkung nicht alles kommentiert. Obwohl leicht ironisch, so habe ich doch das mit der psychischen Belastung durchaus ernst gemeint. Nicht...
- Andreas: Herbert und Walter, warum darf Frau Hartmann sich nicht mit dem Thema der Beamtin Pechstein beschäftigen? Wenn es Polizisten, Finanzamtsangestellte oder Lehrer gibt, die langzeitkrank...
- Herbert: @Walter Sie hatten wohl eine schöpferische Pause eingelegt ? Lange nichts mehr von Ihnen gelesen. “Toll” ? Ja, nein. Sie lassen mich zweifeln. Ach so, ich meinte es ja...
- Walter: Herbert, was ist denn daran toll? Grit Hartmann übt sich doch nur in Einzelverfolgung, für mich sehr fragwürdig, dieser Stil.
- Ralf: Donaukurier: “Von mir gibt es nix” “Bring uns den Rummenigge her, dem erzähle ich was!”, habe er von Staatskanzleichef Schneider gefordert, sagt er. Die in München...
- Gua: Da war ja auch nichts, weshalb Theo auf eine weitere Amtszeit hätte verzichten sollen… Außer vielleicht das mit diesem Schiedrichter, der (wiedereinmal) doch nicht pfeifen darf, aber da...











Tatsächlich finde ich die Argumentation, dass es sich bei nahezu jedem Trainer-Beitrag um eine Glosse handelt, sehr nachvollziehbar. Das müsste doch auch juristisch verwertbar sein?!
[...] jens weinreich: JAKO AG vs. Trainer Baade und der Fluch des rechtsfreien Internets [...]
[...] Hertha-Blog: Unfassbar – Meine Saison mit dem SVW: Wie Jako sein Image ruiniert. – Jens Weinreich: JAKO AG vs. Trainer Baade und der Fluch des rechtsfreien Internets | Von: Stefan | Di 01.09.09 [...]
[...] auf allesaussersport umfangreich dokumentiert, außerdem lohnt auch ein Blick bei Jens Weinreich. Verwandte Beiträge17. November 2008 — Verleumdungskampagne des DFB gegen Jens Weinreich (2) [...]
[...] Blogs zu dem Thema: Blog-G Jens Weinreich Kid Klappergass Fritten, Fußball und Bier off the record Forum Eintracht [...]
RT @jensweinreich: JAKO vs. Trainer Baade: http://jensweinreich.de/?p=5088. #jako #abmahnwahn. lesebefehl: allesaussersport
RT @trotzik RT: @jensweinreich: JAKO vs. Trainer Baade: http://jensweinreich.de/?p=5088. #jako #abmahnwahn. lesebefehl: allesaussersport
Huiuiui – welch beeindruckender Lebenslauf von Frau Iris Sanguinette. Hat sogar ein “Studium” an der “University of Cambridge” absolviert – ach nee, das war ja nur ein bezahlter Sprachkurs! Vielleicht sogar nur im Fernstudium? Und dann auch nur mir Grade B absolviert, d.h. mehr als 20% der Fragen nicht richtig beantwortet. Wie traurig, seinen langweiligen Lebenslauf (nichts gegen die Uni Regensburg) so aufmotzen zu müssen.
P.S. Das Zertifikat gibt es an jeder gut sortierten Volkshochschule.
Ich hab gerade von der Sache zufällig gelesen udn ich mus schon sagen dass ist der hammer!!!
[...] Kollegen Baade alle mögliche Hilfe zuteil wird und er eine ähnliche Hilfe bekommt, wie der werte Herr Weinreich. Bloggt darüber, twittert, diskutiert, gebt es an die Medien weiter. Nutzt eure Kontakte. Nebenbei [...]
Ach, ist dir eigentlich schon eine Journalistenvereinigung über den Weg gelaufen, die deine Spenden “für ähnliche Fälle” verfügt?
scheisse, jetzt muss ich all meine blogeinträge wieder durchgucken, ob ich irgendwen geschmäht habe, der mir dann einen anwalt auf den hals hetzt. und in zukunft schreibe ich dann nur noch unverfängliches zeugs. himmel, wird das langweilig…
http://laufdusau.blog.de
[...] Ach ja bevor ichs vergesse: Selbstschutz muss sein! Niemand hat die Absicht, JAKO zu schädigen. Auch ich nicht. Die Firma ist mir egal, ich stehe zu meiner Schwäche für einen der Marktführer, und der heißt nun mal nicht: JAKO. (via jensweinreich.de) [...]
Schön dass die Sache sodurchs Internet geht, denn schließlich soll ja jeder Mitbekommen das Jako für ein Laden ist!
[...] werden folgen. Etliche Blogger haben sich der Sache angenommen, neben anderen auch der Journalist Jens Weinreich, der in seiner Auseinandersetzung mit dem DFB und dessen Präsidenten Theo Zwanziger schon [...]
Hier eine Unterschriftenliste mit folgender Beschreibung:
Diese Unterschriftenliste sammelt Unterschriften von Personen, die der Meinung sind, dass das Unternehmen JAKO durch sein Vorgehen gegen Trainer Baade einen (starken) Image-schaden erlebt (erleben wird).
Eintragen:
http://www.ipetitions.com/petition/JAKO-TrainerBaade/
Ansehen:
http://www.ipetitions.com/petition/JAKO-TrainerBaade/signatures.html
Weitersagen:
http://www.ipetitions.com/tell-a-friend.html?id=9bf930a2
Ich habe diesen Fall heute auch eher zufällig gefunden und verfolge ihn jetzt ziemlich gespannt.
Was ich mich immer frage, ob es in Firmen niemanden gibt, der den Verantwortlichen zuruft: “Leute, das geht nach hinten los”
Virales Marketing in Reinkultur.
Nur für den Fall: einen Zwanziger zur Unterstützung von Trainer Baade habe ich immer in der Tasche.
Gut zu wissen: Jako ist keine Marke, die schöne Menschen kaufen oder gar tragen sollten. http://jensweinreich.de/?p=5088 #jako
Tja, wie gut, dass die Anwältin das Firmenprofil geschärft hat. Danke!
RT @Verbrochenes: Gut zu wissen: Jako ist keine Marke, die schöne Menschen kaufen oder gar tragen sollten. http://bit.ly/sllzl #jako
@Jens: Um Dich mal selbst zu zitieren:
“Im Juli hatte ich eigentlich die Zahlen veröffentlichen wollen. Habe es dann, u.a. weil ich auch ein paar ruhigere private Tage haben wollte, leider versäumt. Nun kam blöderweise diese Sache dazwischen, weshalb ich es für keine gute Idee hielt, im Zusammenhang mit den Abmahnungen die Spendenaktion aufzulösen. Ich werde es unmittelbar nach der Leichtathletik-WM Ende August tun, versprochen. Nehmt mich gern beim Wort. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es blieb etwas Geld übrig, wohin das überwiesen werden soll, können wir dann diskutieren. Ist das okay?”
Ich finde, einen geeigneteren Anlaß kann es kaum geben.
Völlig richtig. Und deshalb sitze ich schon einige Stunden an Excel-Tabellen. Bin gleich fertig damit.
[...] Es ist nicht das erste Mal, dass ein Blogger abgemahnt wird, und die Folgen waren durchaus kalkulierbar. Wer bei Weinreich gegen Zwanziger aufgepasst hat, weiß Bescheid – Firmen beschädigen auf diese Weise ihr öffentliches Ansehen nachhaltiger, als der abgemahnte Blogger das jemals vermocht hätte. Unabhängig davon, wer “Recht” hat: die Sympathien liegen genau wie im DFB-Pokal eher auf Seiten des vermeintlich kleinen Viertligisten. [...]
lesen! http://jensweinreich.de/?p=5088
Lesebefehl 2: http://jensweinreich.de/?p=5088
[...] JAKO AG vs. Trainer Baade und der Fluch des rechtsfreien Internets [...]
[...] JAKO AG vs. Trainer Baade und der Fluch des rechtsfreien Internets [...]
[...] Das Zitat ist natürlich völliger Unsinn. Aldi und Lidl gehören immerhin zu den Marktführern ihrer Branche und stehen für gute Qualität zum kleinen Preis. Nichts davon trifft auf JAKO zu.
[...] Hertha-Blog: Unfassbar – Meine Saison mit dem SVW: Wie Jako sein Image ruiniert. – Jens Weinreich: JAKO AG vs. Trainer Baade und der Fluch des rechtsfreien Internets – netzpolitig.org: Jako: Neue Social Media Kampagne – fussball-szene: Warum ich keine Jako-Produkte [...]
[...] Der Fall wird unweigerlich der breiten Öffentlichkeit bekannt und aus einem rollenden Stein wird eine Gerölllawine, die sich gen Kläger bewegt, da die Webgemeinde nicht erst seit des ungleichen Kampfes DFB gegen Jens Weinreich ihr Recht auf freie Meinungsäußerung bedroht sieht und die damit verbundene Abmahnwelle von Firmen und Organisationen als hemmungslos überzogen ansieht. Ergo stellt man sich vor einen der ihrigen und verteidigt ihn auf Teufel komm raus. [...]
Haarsträubend!
Erfreulicherweise verbreitet sich die Geschichte nun aber wie ein Lauffeuer – auch in Nicht-Blogs. Dürfte also auch bald in den Zeitungen zu lesen sein. Womit der Imageschaden für JAKO dann komplett wäre.
[...] Internet sein können, kann man seit heute Nacht am Beispiel des Rechtsstreits der Firma JAKO gegen Frank Baade beobachten. Die Höhe der einen Rechnung, die der Abmahn- und anderer Kosten, lässt sich wie [...]
RT: @jensweinreich: JAKO vs. Trainer Baade: http://jensweinreich.de/?p=5088. #jako #abmahnwahn. lesebefehl: allesaussersport (via @trotzik)
[...] allesaussersport. Weitere Berichte gibt es bei endl.de, bei off-the-record, im Meinungs-Blog, bei Jens Weinreich, bei Netzpolitik und bei Probek. Auch bei Twitter und in diversen Foren wird das Thema heftig [...]
[...] seinem Blog mit 73.180 (Stand 19.30 Uhr) berechnet . Hinzukommen rund 20 verschiedenen Blogs, wie hier und hier, die die Geschichte mittlerweile aufgegriffen haben. Die auf Blogs spezialisierte [...]
[...] ausführlicher bei allesaußersport, netzpolitik, Jens Weinreich [...]
“Doch es ist Vorsicht geboten, womöglich schädigt schon die Erwähnung des Sachverhalts, dass JAKO nicht einmal so viel umsetzt, wie Nike oder Adidas im Werbe- und Sponsoring-Etat haben, die Geschäfte der Mulfingen-Hollenbacher”
Genau das ist meiner Meinung nach das Problem. Das könnte man einfach mal abmahnen. Mal sehen, wer den längeren Atem hat? Der Blogger/Journalist oder das Unternehmen mit Rechtsabteilung bzw. genug Geld für Anwaltsrechnungen?
Und selbst wenn die Abmahnung dank findiger Anwälte ins Leere läuft, hat man die Anwaltskosten am Bein. Und die bekommt man nicht so einfach – wenn überhaupt – wieder. “Es ist nicht wie im Film”, sagte JW einen Eintrag vorher ganz richtig.
[...] Sportartikel. Etliche Blog´s haben sich der Sache angenommen, neben anderen auch der Journalist Jens Weinreich, der in seiner Auseinandersetzung mit dem DFB und dessen Präsidenten Theo Zwanziger schon [...]
[...] anderen Leuten das letzte Trikot auszieht | allesaussersport Trainer Baade – Der Baade ist rund: Was vom Tage übrig bleibt (42): JAKO AG vs. Trainer Baade und der Fluch des rechtsfreien Internets :… Sollte euer Verein sich mit dem Gedanken tragen von dem Haufen Trikos zu beziehen, würd ich lieber [...]
Existiert vom Trainer auch ein Spendenkonto?
Grüsse
CJG
Nun auch bei SpOn.
Was is eigentlich bei dogfood los? Komm nicht mehr auf die Seite. Gibts was neues vom Trainer?
[...] zugefügt. Nun, die Retourkutsche kam prompt, denn jetzt ist die Geschichte durch die halbe Blogospähre gerauscht und die ist von so etwas nicht gerade begeistert. Aber immerhin ist schlechte PR besser [...]
Mahlzeit,
echt super, diese AG. Als Schalker haben wir eigentlich stets ein feines Gespür für Unrecht und Ungerechtigkeiten. Da es gerade Überlegungen gibt, Kicker (u.a. wg. Rafinha-zu-Bayern-Wechsel) und Bild/Springer (u.a. wg. der permanenten Assauser-Hetze) zu boykottieren, würde ein Jako-Boykott gut passen, auch wenn wir als Adidas-Vertragspartner wenig von betroffen sind. Hier ist also mal die Solidarität aller Fußballer über alle Vereinsgrenzen hinweg gefragt.
[...] am Dienstag bei allesaussersport.de aufgegriffen worden. Von da an zog es sich durch diverse Blogs ([1], [2], [3], [4] und noch zig mehr) und erreichte schließlich gestern die größeren Medien. Sowohl [...]
die taz berichtet auch unter Jako und die “Schlurchmarke”.
[...] der Post über mir ist ja geradezu prophetisch, wenn man sich die aktuellen Ereignisse vor Augen führt Ich will mir demnächst lange Lauftights anschaffen, aber Jako kommt grad [...]
[...] nun doch noch eine Reaktion der Firma JAKO im Streit mit dem Blogger Frank “Trainer” Baade. “Wir haben überreagiert”, sagt der Firmenchef. Zumindest das kann man erst mal so [...]
Der Spruch any publicity is good publicity wurde wohl falsch verstanden.
Das “rechtsfreie Internet” gibt sich ein Internet Manifest
Wie Journalismus heute funktioniert. 17 Behauptungen.
Informationen finden sich z.B. auf heise.de oder auch bei
Stefan Niggemeier.
Wenn man nix besseres zu tun hat als über einen Sportartikelhersteller zu lästern den man wahrscheinlich nur aus diesem Streitfall mit einem von abertausenden Internetblogger kennt, sollte man sich ernsthaf Sorgen um seine psychische Gesundheit machen!
Mal ehrlich was ihr macht ist auch nicht besser als das was die JAKO Anwälte gebracht haben! Keine Ahnung haben , aber groß ablästern!
Letztendlich seit ihr nur deprimiert weil niemand euch anzeigt und euch damit zum Ruhm verhilft! Auf gutdeutsch ihr seit allen, außer vielleicht eures gleichen, scheißegal!
lg Kai
Ich habe ich immer gefragt, ob es einen aus der Masse heraushebt, wenn man mit 8 Promill bloggt; jetzt darf ich mir endlich sicher sein.
Danke.
schön sind aber die lieben grüße zum ende.
Man kann sich echt lächerlich machen wie diese Geschichte beweist … ich war noch nie und werde nun wohl auch nie bei dieser Firma Kunde werden.
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