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	<title>Kommentare zu: Doping und die Medien (2): Der Fall Hartelt</title>
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	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
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		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-19013</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 09:45:34 +0000</pubDate>
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		<description>Westfalen-Blatt: &lt;a href=&quot;http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/herford.php?id=35369&amp;artikel=1&quot;&gt;Schmerzmittel in Â»CaressinisÂ« Blut&lt;/a&gt;
&lt;blockquote&gt;Das betroffene Pferd Â»Pikeur CaressiniÂ« sei fÃ¼r einen Tag in die Box einer dreijÃ¤hrigen Stute gestellt worden, die aufgrund einer Verletzung am Hinterbein mit dem entzÃ¼ndungshemmenden Phenylbutazon behandelt worden sei. Markus Brinkmann ist sich Â»ziemlich sicherÂ«, dass Â»CaressiniÂ« so Restbestandteile des Schmerzmittels Ã¼ber FutterrÃ¼ckstÃ¤nde zu sich genommen hat. Â»Anders ist der Vorfall nicht zu erklÃ¤renÂ«, schreibt der Reiter.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Westfalen-Blatt: <a href="http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/herford.php?id=35369&amp;artikel=1">Schmerzmittel in Â»CaressinisÂ« Blut</a></p>
<blockquote><p>Das betroffene Pferd Â»Pikeur CaressiniÂ« sei fÃ¼r einen Tag in die Box einer dreijÃ¤hrigen Stute gestellt worden, die aufgrund einer Verletzung am Hinterbein mit dem entzÃ¼ndungshemmenden Phenylbutazon behandelt worden sei. Markus Brinkmann ist sich Â»ziemlich sicherÂ«, dass Â»CaressiniÂ« so Restbestandteile des Schmerzmittels Ã¼ber FutterrÃ¼ckstÃ¤nde zu sich genommen hat. Â»Anders ist der Vorfall nicht zu erklÃ¤renÂ«, schreibt der Reiter.</p></blockquote>
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		<title>Von: RalfKohler</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-14422</link>
		<dc:creator>RalfKohler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 08:49:28 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,
jetzt geht es ja bei Werth in die (aus meiner Sicht richtige) Richtung. Wenn sie nach Ende der Schwangerschaft noch ein halbes Jahr nicht im Nationalkader ist, dann bedeutet das ein MindestmaÃŸ an Strafe (wie von mir gewÃ¼nscht).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>jetzt geht es ja bei Werth in die (aus meiner Sicht richtige) Richtung. Wenn sie nach Ende der Schwangerschaft noch ein halbes Jahr nicht im Nationalkader ist, dann bedeutet das ein MindestmaÃŸ an Strafe (wie von mir gewÃ¼nscht).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Kohler</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-14016</link>
		<dc:creator>Ralf Kohler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 17:11:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ãœber die perfekte LÃ¶sung mÃ¼sste ich zumindest nachdenken.
Eine Strafe soll ledenfalls eine Strafe sein, eine Wirkung haben. NatÃ¼rlich kann eine Sportlerin eine Auszeit (sinnvoll) nutzen - per Schwangerschaft. Dann dÃ¼rfte die Pause aber auch mehr als sechs Monate betragen. Hier ist es aber so, dass die Schwangerschaft schon vor dem Urteil gegeben war (gar schon vor dem VerstoÃŸ). Dann kÃ¶nnte man fÃ¼r eine entsprechende Anpassung sorgen. Ich schlage vor, dass nach Geburt eines Kindes zumindest noch die halbe Sperre abzusitzen sein sollte.
Falls etwas schief lÃ¤uft (die Schwangerschaft kein erfolgreiches Ende nimmt) kÃ¶nnte man die SÃ¼nderin direkt nach dem Ablauf der eigentlichen Sperre starten lassen.
Sicher: Alles etwas heokel, privat, gar intim, aber so wie es bei Werth lÃ¤uft finde ich es halt nicht zufriedenstellend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ãœber die perfekte LÃ¶sung mÃ¼sste ich zumindest nachdenken.</p>
<p>Eine Strafe soll ledenfalls eine Strafe sein, eine Wirkung haben. NatÃ¼rlich kann eine Sportlerin eine Auszeit (sinnvoll) nutzen &#8211; per Schwangerschaft. Dann dÃ¼rfte die Pause aber auch mehr als sechs Monate betragen. Hier ist es aber so, dass die Schwangerschaft schon vor dem Urteil gegeben war (gar schon vor dem VerstoÃŸ). Dann kÃ¶nnte man fÃ¼r eine entsprechende Anpassung sorgen. Ich schlage vor, dass nach Geburt eines Kindes zumindest noch die halbe Sperre abzusitzen sein sollte. </p>
<p>Falls etwas schief lÃ¤uft (die Schwangerschaft kein erfolgreiches Ende nimmt) kÃ¶nnte man die SÃ¼nderin direkt nach dem Ablauf der eigentlichen Sperre starten lassen.</p>
<p>Sicher: Alles etwas heokel, privat, gar intim, aber so wie es bei Werth lÃ¤uft finde ich es halt nicht zufriedenstellend.</p>
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	<item>
		<title>Von: spirou</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-14015</link>
		<dc:creator>spirou</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 16:34:28 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, wie willst Du das denn regeln? Wenn ein Sportler sich verletzt, soll die Dopingsperre dann auch verlÃ¤ngert werden? Hat sie halt GlÃ¼ck. Man kann es mit der Reglementierung auch Ã¼bertreiben, spÃ¤tenstens dann wÃ¼rden ordentliche Gerichte solche Regeln dann aber wohl auch einkassieren.
Die Dauer der Sperre kann ich nicht beurteillen, das Pferdereglement ist mir zu hoch und mit Sport hat das mE eigentlich auch nichts zu tun, die armen Pferde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, wie willst Du das denn regeln? Wenn ein Sportler sich verletzt, soll die Dopingsperre dann auch verlÃ¤ngert werden? Hat sie halt GlÃ¼ck. Man kann es mit der Reglementierung auch Ã¼bertreiben, spÃ¤tenstens dann wÃ¼rden ordentliche Gerichte solche Regeln dann aber wohl auch einkassieren.</p>
<p>Die Dauer der Sperre kann ich nicht beurteillen, das Pferdereglement ist mir zu hoch und mit Sport hat das mE eigentlich auch nichts zu tun, die armen Pferde.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Kohler</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-14014</link>
		<dc:creator>Ralf Kohler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 16:20:04 +0000</pubDate>
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		<description>Klarext:
http://www.sueddeutsche.de/c5A38M/3034378/Erst-schockiert-dann-milde.html
Es war der internationale Verband (nicht der deutsche), der (milde) urteilte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klarext:</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/c5A38M/3034378/Erst-schockiert-dann-milde.html" rel="nofollow">http://www.sueddeutsche.de/c5A38M/3034378/Erst-schockiert-dann-milde.html</a></p>
<p>Es war der internationale Verband (nicht der deutsche), der (milde) urteilte.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ralf Kohler</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-14007</link>
		<dc:creator>Ralf Kohler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 10:31:38 +0000</pubDate>
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		<description>Also die Sache mit Isabell Werh gef#llt mir nicht besonders.
Sechs Monate Sperre: Mag in Ordnung sein. Aber wenn sich die Sperre wg. Schwangerschaft nicht auswirkt ... Tja ...
Da ist die FEI so nach vorne gegangen. Und jetzt wo es zÃ¤hlt darf`s anscheinend doch nicht wehtun ...
Der Bild-Meldung vom Juli zufolge kÃ¶nnten Geburt und Ablauf der Sperre zusammenfallen.
http://www.bild.de/BILD/sport/mehr-sport/2009/07/04/isabell-werth-ist-schwanger/dressurreiterin-bekommt-ein-baby.html
Nun gut. Einerseits kÃ¶nnte man ja auch schwanger noch einige Zeit reiten. Andererseits mag nach der Beburt noch eine zumindest kleine Baby-Pause anstehen. Trotzdem: Ein ungutes GefÃ¼hl bleibt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also die Sache mit Isabell Werh gef#llt mir nicht besonders.</p>
<p>Sechs Monate Sperre: Mag in Ordnung sein. Aber wenn sich die Sperre wg. Schwangerschaft nicht auswirkt &#8230; Tja &#8230;</p>
<p>Da ist die FEI so nach vorne gegangen. Und jetzt wo es zÃ¤hlt darf`s anscheinend doch nicht wehtun &#8230;</p>
<p>Der Bild-Meldung vom Juli zufolge kÃ¶nnten Geburt und Ablauf der Sperre zusammenfallen.</p>
<p><a href="http://www.bild.de/BILD/sport/mehr-sport/2009/07/04/isabell-werth-ist-schwanger/dressurreiterin-bekommt-ein-baby.html" rel="nofollow">http://www.bild.de/BILD/sport/mehr-sport/2009/07/04/isabell-werth-ist-schwanger/dressurreiterin-bekommt-ein-baby.html</a></p>
<p>Nun gut. Einerseits kÃ¶nnte man ja auch schwanger noch einige Zeit reiten. Andererseits mag nach der Beburt noch eine zumindest kleine Baby-Pause anstehen. Trotzdem: Ein ungutes GefÃ¼hl bleibt!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Leichtathletik-WM, Tag 1 : jens weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-12512</link>
		<dc:creator>Leichtathletik-WM, Tag 1 : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 18:24:02 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Uhr: Und hier mal wieder etwas zum Thema ARD-&#8221;Journalisten&#8221; und ParalleltÃ¤tigkeiten.Â Dort unten hampelt ein Mann namens Markus Othmer als [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Uhr: Und hier mal wieder etwas zum Thema ARD-&#8221;Journalisten&#8221; und ParalleltÃ¤tigkeiten.Â Dort unten hampelt ein Mann namens Markus Othmer als [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Kohler</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-11986</link>
		<dc:creator>Ralf Kohler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 16:14:17 +0000</pubDate>
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		<description>Also mich lÃ¤sst auch diese Thematik (im engeren und weiteren Sinne) nicht los.
Zuerst mal an Wil und andere, die mich mÃ¶glicherweise falsch verstehen: Ich habe nun Ã¼berhaupt kein Interesse daran irgendwelche korrupten PersÃ¶nlichkeiten in den Positionen zu halten, die sie haben. Schon im eigenen Interesse nicht.
Gleichzeitig reicht mir ein leiser Verdacht fÃ¼r eine Verurteilung nicht aus.
Wil: Wenn Sie alle nicht &quot;Haltet den Dieb&quot;, sondern &quot;Du sollst nicht stehlen&quot; rufen, auch recht. Passt mindestens genauso gut in meine Argumentation: Sie stimmen mir sicher (hoffentlich jedenfalls) zu, dass mit &quot;Du sollst nicht stehlen&quot; keine Neuigkeit verbunden ist. Ein aktueller Beitrag muss wohl mehr enthalten als &quot;Du sollst nicht stehlen&quot;.
NatÃ¼rlich: Die Aufforderung &quot;Nicht stehlen&quot; gibt es schon zu recht. Klar doch. Und es schadet auch nichts, an dieses Gebot zu erinnern. Aber wie gesagt: Weder ist es neu, noch sollte man Ã¼berrascht sein, wenn auch nach 2000 Jahren nicht alle dieses Gebot befolgen.
Nun zu einem neuen Fall mit gewissen ParallelitÃ¤ten: BILD Stuttgart berichtete am Dienstag, Reporter Stefan Kiss werde an diesem Tag am spÃ¤ten Nachmittag eine VfB-Autogrammstunde in einem Kaufhaus moderieren.
Ich war dann Ã¼berrascht, am selben Abend in der &quot;Landesschau&quot; einen VfB-Beitrag von ihm zu sehen (Vorstellung Pogrebniak). Hat er nicht mal einen freien Tag fÃ¼r den Nebenjob gebraucht ...
&quot;Herrlich&quot; die Ã„uÃŸerung des SWR-Sportchefs: Als freier Mitarbeiter kÃ¶nne er solche Nebenjobs machen (einen Interessenkonflikt verneinte er auch).
Prinzipiell stimme ich (als freier Journalist) zu, dass Freie etwas mehr Freiheiten haben sollten. Nur sind Kiss und Co. eigentlich ja nicht frei - und angesichts der passablen Bezahlung beim Ã¶ffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht so sehr auf diese Nebenjobs angewiesen. Der Status des Freien ist in diesem Fall eine Tarnung oder gar IrrefÃ¼hrung?
Wie ist das eigentlich bei Sabine Hartelt: Sie, so nehme ich an, ist festangestellt (?)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also mich lÃ¤sst auch diese Thematik (im engeren und weiteren Sinne) nicht los.</p>
<p>Zuerst mal an Wil und andere, die mich mÃ¶glicherweise falsch verstehen: Ich habe nun Ã¼berhaupt kein Interesse daran irgendwelche korrupten PersÃ¶nlichkeiten in den Positionen zu halten, die sie haben. Schon im eigenen Interesse nicht.</p>
<p>Gleichzeitig reicht mir ein leiser Verdacht fÃ¼r eine Verurteilung nicht aus.</p>
<p>Wil: Wenn Sie alle nicht &#8220;Haltet den Dieb&#8221;, sondern &#8220;Du sollst nicht stehlen&#8221; rufen, auch recht. Passt mindestens genauso gut in meine Argumentation: Sie stimmen mir sicher (hoffentlich jedenfalls) zu, dass mit &#8220;Du sollst nicht stehlen&#8221; keine Neuigkeit verbunden ist. Ein aktueller Beitrag muss wohl mehr enthalten als &#8220;Du sollst nicht stehlen&#8221;.</p>
<p>NatÃ¼rlich: Die Aufforderung &#8220;Nicht stehlen&#8221; gibt es schon zu recht. Klar doch. Und es schadet auch nichts, an dieses Gebot zu erinnern. Aber wie gesagt: Weder ist es neu, noch sollte man Ã¼berrascht sein, wenn auch nach 2000 Jahren nicht alle dieses Gebot befolgen.</p>
<p>Nun zu einem neuen Fall mit gewissen ParallelitÃ¤ten: BILD Stuttgart berichtete am Dienstag, Reporter Stefan Kiss werde an diesem Tag am spÃ¤ten Nachmittag eine VfB-Autogrammstunde in einem Kaufhaus moderieren.</p>
<p>Ich war dann Ã¼berrascht, am selben Abend in der &#8220;Landesschau&#8221; einen VfB-Beitrag von ihm zu sehen (Vorstellung Pogrebniak). Hat er nicht mal einen freien Tag fÃ¼r den Nebenjob gebraucht &#8230;</p>
<p>&#8220;Herrlich&#8221; die Ã„uÃŸerung des SWR-Sportchefs: Als freier Mitarbeiter kÃ¶nne er solche Nebenjobs machen (einen Interessenkonflikt verneinte er auch).</p>
<p>Prinzipiell stimme ich (als freier Journalist) zu, dass Freie etwas mehr Freiheiten haben sollten. Nur sind Kiss und Co. eigentlich ja nicht frei &#8211; und angesichts der passablen Bezahlung beim Ã¶ffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht so sehr auf diese Nebenjobs angewiesen. Der Status des Freien ist in diesem Fall eine Tarnung oder gar IrrefÃ¼hrung?</p>
<p>Wie ist das eigentlich bei Sabine Hartelt: Sie, so nehme ich an, ist festangestellt (?)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Kohler</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-11739</link>
		<dc:creator>Ralf Kohler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 17:19:37 +0000</pubDate>
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		<description>WÃ¼rde sicher auch woanders passen, aber von den familiÃ¤ren BezÃ¼gen her gibt`s hierzu eine gewisse ParallelitÃ¤t:
Der Ehemann der FEI-PrÃ¤sidentin Prinzessin rÃ¤umt ein Dopingvergehen ein:
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/685014
Scheinen Rennpferde gewesen sein. Klingt &quot;hÃ¼bsch&quot;: &quot;(er) habe akzeptiert, dass sein Pferd Tahhan zweimal positiv getestet wurde.&quot;
Als ob Scheichs daran gewÃ¶hnt seien, Tatsachen wegzulÃ¼gen ...
&quot;Gut gefallen&quot; hat mir auch die Formulierung in der SÃ¼dwestpresse, wo ich davon zuerst gelesen hatte: (er) habe gestanden, dass sein Pferd zweimal positiv getestet wurde.&quot;
Theoretisch gab es kein positives Ergebnis zu gestehen (das lag ja vor), allenfalls hÃ¤tte der Scheich gestehen kÃ¶nnen, dass Doping beabsichtigt war.
Ãœbrigens: Wenn ich mich bei den ganzen al Maktoums nicht vertan habe, ist das ein Bruder eines Olympiasiegers im SchieÃŸen von 2004: Ahmed bin Rashid Al Maktoum, der mir noch in Erinnerung ist, weil ich ihm damals den Kurier-Artikel &quot;Ein Scheich steht auf Tauben&quot; gewidmet hatte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>WÃ¼rde sicher auch woanders passen, aber von den familiÃ¤ren BezÃ¼gen her gibt`s hierzu eine gewisse ParallelitÃ¤t:</p>
<p>Der Ehemann der FEI-PrÃ¤sidentin Prinzessin rÃ¤umt ein Dopingvergehen ein:</p>
<p><a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/685014" rel="nofollow">http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/685014</a></p>
<p>Scheinen Rennpferde gewesen sein. Klingt &#8220;hÃ¼bsch&#8221;: &#8220;(er) habe akzeptiert, dass sein Pferd Tahhan zweimal positiv getestet wurde.&#8221;</p>
<p>Als ob Scheichs daran gewÃ¶hnt seien, Tatsachen wegzulÃ¼gen &#8230;</p>
<p>&#8220;Gut gefallen&#8221; hat mir auch die Formulierung in der SÃ¼dwestpresse, wo ich davon zuerst gelesen hatte: (er) habe gestanden, dass sein Pferd zweimal positiv getestet wurde.&#8221;</p>
<p>Theoretisch gab es kein positives Ergebnis zu gestehen (das lag ja vor), allenfalls hÃ¤tte der Scheich gestehen kÃ¶nnen, dass Doping beabsichtigt war.</p>
<p>Ãœbrigens: Wenn ich mich bei den ganzen al Maktoums nicht vertan habe, ist das ein Bruder eines Olympiasiegers im SchieÃŸen von 2004: Ahmed bin Rashid Al Maktoum, der mir noch in Erinnerung ist, weil ich ihm damals den Kurier-Artikel &#8220;Ein Scheich steht auf Tauben&#8221; gewidmet hatte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Kohler</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-11651</link>
		<dc:creator>Ralf Kohler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 20:23:09 +0000</pubDate>
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		<description>Zu ihren AusfÃ¼hrungen sicher ein ander Mal noch mehr, Wil. Erstmal zu etwas evtl. Vergleichbarem.
Tja, das Leben ist voller Ãœberraschungen: Bis heute hielt ich Danja MÃ¼sch fÃ¼r eine Ex-Beachvolleyballerin und die (Ex-Ehefrau von HR-Sportchef Ralf Scholt) und hÃ¤tte sie eher im Hartelt-Land-NRW gesehen.
Hatte keine Ahnung davon, dass sie aus Kassel im HR-Land stammt und derweil journalistisch arbeitet (http://de.wikipedia.org/wiki/Danja_M%C3%BCsch). Das habe ich erst jetzt beim neugierigen Im-Internet-StÃ¶bern erfahren, nachdem ich im Radio einen Sport-Beitrag von Danja MÃ¼sch gehÃ¶rt hatte.
War gar nicht schlecht, nur dass die Interview-Passagen nicht recht zu verstehen waren. Naja, jedenfalls registrierte ich, dass Michael Roth, einer der an Prostata-Krebs erkrankten Handball-Zwillinge nun in Wetzlar (Hessen) tÃ¤tig ist. Tja, und irgendwie fragte ich mich, ob Danja MÃ¼sch mit Sportchef-Scholt nun beruflich verbunden ist. Vielleicht ja auch wieder privat, aber der letzte Stand von September 2008 war ja, dass eine Schwimmerin Nachfolgerin der Beachvolleyballerin wurde ... (http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/city-talk/roter-teppich-frankfurt/2008/09/19/hr-sportchef/ralf-scholt-wechselt-frau.html).
Irgendwie fÃ¤llt mir da auch noch ein, dass Scholt-VorgÃ¤nger JÃ¼rgen Emig seine Atlanta Killinger als Vorgesetzter beim HR kennengelernt hat. Das Ganze geriet dann beruflich, nunja auf Abwege ...
Aber, um es mal zuzuspitzen: WÃ¼rde (Ex)-Ehefrau und Journalismus-Quereinsteigerin Danja MÃ¼sch unter einem womÃ¶glich traditionsbewuÃŸten Sportchef Scholt fÃ¼r den HR arbeiten ... wÃ¤re das dann so bedenklich wie die Hartelt-Connection, bedenklicher, weniger bedenklich oder vielleicht auch gar nicht bedenklich?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu ihren AusfÃ¼hrungen sicher ein ander Mal noch mehr, Wil. Erstmal zu etwas evtl. Vergleichbarem.</p>
<p>Tja, das Leben ist voller Ãœberraschungen: Bis heute hielt ich Danja MÃ¼sch fÃ¼r eine Ex-Beachvolleyballerin und die (Ex-Ehefrau von HR-Sportchef Ralf Scholt) und hÃ¤tte sie eher im Hartelt-Land-NRW gesehen.</p>
<p>Hatte keine Ahnung davon, dass sie aus Kassel im HR-Land stammt und derweil journalistisch arbeitet (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Danja_M%C3%BCsch" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Danja_M%C3%BCsch</a>). Das habe ich erst jetzt beim neugierigen Im-Internet-StÃ¶bern erfahren, nachdem ich im Radio einen Sport-Beitrag von Danja MÃ¼sch gehÃ¶rt hatte.</p>
<p>War gar nicht schlecht, nur dass die Interview-Passagen nicht recht zu verstehen waren. Naja, jedenfalls registrierte ich, dass Michael Roth, einer der an Prostata-Krebs erkrankten Handball-Zwillinge nun in Wetzlar (Hessen) tÃ¤tig ist. Tja, und irgendwie fragte ich mich, ob Danja MÃ¼sch mit Sportchef-Scholt nun beruflich verbunden ist. Vielleicht ja auch wieder privat, aber der letzte Stand von September 2008 war ja, dass eine Schwimmerin Nachfolgerin der Beachvolleyballerin wurde &#8230; (<a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/city-talk/roter-teppich-frankfurt/2008/09/19/hr-sportchef/ralf-scholt-wechselt-frau.html" rel="nofollow">http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/city-talk/roter-teppich-frankfurt/2008/09/19/hr-sportchef/ralf-scholt-wechselt-frau.html</a>).</p>
<p>Irgendwie fÃ¤llt mir da auch noch ein, dass Scholt-VorgÃ¤nger JÃ¼rgen Emig seine Atlanta Killinger als Vorgesetzter beim HR kennengelernt hat. Das Ganze geriet dann beruflich, nunja auf Abwege &#8230;</p>
<p>Aber, um es mal zuzuspitzen: WÃ¼rde (Ex)-Ehefrau und Journalismus-Quereinsteigerin Danja MÃ¼sch unter einem womÃ¶glich traditionsbewuÃŸten Sportchef Scholt fÃ¼r den HR arbeiten &#8230; wÃ¤re das dann so bedenklich wie die Hartelt-Connection, bedenklicher, weniger bedenklich oder vielleicht auch gar nicht bedenklich?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wil</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-11465</link>
		<dc:creator>Wil</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 12:38:07 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das habe ich schon verstanden und auÃŸerdem Ihnen auch  gar nicht unterstellt. Aber ich befÃ¼rchte, Sie haben meinen Beitrag nicht verstanden und verweise deshalb noch mal auf meine AusfÃ¼hrung zum Zitat</p>
<blockquote><p>Nur: KÃ¶nnte man Sabine Hartelt dafÃ¼r verurteilen, weil sie nicht gesagt hat, was alle anderen nicht gesagt haben, auch wenn der Unterschied wÃ¤re, dass sie mehr gewusst hÃ¤tte?</p></blockquote>
<p>Die Antwort lautet: JAAAAAAAAAA! Denn wenn sie mehr wusste, hÃ¤tte sie es auch journalistisch sauber aufarbeiten mÃ¼ssen.</p>
<blockquote><p>Kennen Sie eigentlich Sabine Hartelt?</p></blockquote>
<p>Nein</p>
<blockquote><p>Ich nicht (nur aus dem Fernsehen). Vielleicht versuche ich ja deswegen auch â€œEntlastendesâ€? zu finden.</p></blockquote>
<p>Unterstellung voreingenommenen Schreibens</p>
<blockquote><p>Wenn es eine On-Off-Beziehung wÃ¤re, dann wÃ¤re es doch auch mÃ¶glich, dass die Moderatorin von der Akkreditierung der anderen Frau gar nichts wusste. Wenn dem so gewesen wÃ¤re: Wie hÃ¤tte sie im Vorfeld etwaige Schritte einleiten KÃ–NNEN?</p></blockquote>
<p>Kennen Sie eigentlich den Spruch &#8220;hic rhodos, hic salta&#8221;? SpÃ¤testens in Hongkong hÃ¤tte sie ihren Vorgesetzten den Interessenkonflikt offen legen kÃ¶nnen und mÃ¼ssen</p>
<blockquote><p>Ich habe nur gesagt, FALLS ich nicht nur Besitzer eines wegen schlechter Behandlung zusammenbrechenden Pferdes wÃ¤re und das Interesse hÃ¤tte, dann wÃ¼rde ich Journalisten lieber gar nichts erzÃ¤hlen, als mich auf sie zu verlassen</p></blockquote>
<p>Die Journalisten vor Ort (zumindest die ohne eigene Interessen)haben vermutlich zunÃ¤chst auch gar nichts erfahren, werde mal bei Gelegenheit nachfragen. Aber: Der Zusammenbruch eines jedes Jahr Millionen Euro einbringenden Hengstes kann selbst in einem abgeschotteten Stallbereich nicht verborgen bleiben, zumal den  Pflegern der anderen Tiere (und  ganz abgesehen davon, dass die StÃ¤lle meiner Erinnerung nach auch per Video Ã¼berwacht wurden). Also, und das vermutet ja auch der von Ihnen gewÃ¼rdigte Verfasser der Pferdezeitung, waren die UmstÃ¤nde zumindest bei den anderen Reitern und in der Folge auch den Pferdebesitzern bekannt; das BoxengeflÃ¼ster hatte bisher noch bei jedem Reitturnier die Geschwindigkeit eines Lauffeuers.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Kohler</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-11464</link>
		<dc:creator>Ralf Kohler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 11:38:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=4293#comment-11464</guid>
		<description>Mein Gott, WiL: Ich habe doch nicht gesagt, dass die anderen kein Interesse am Vertuschen hÃ¤tten.
Ich habe nur gesagt, FALLS ich nicht nur Besitzer eines wegen schlechter Behandlung zusammenbrechenden Pferdes wÃ¤re und das Interesse hÃ¤tte, dann wÃ¼rde ich Journalisten lieber gar nichts erzÃ¤hlen, als mich auf sie zu verlassen.
Kennen Sie eigentlich Sabine Hartelt?
Ich nicht (nur aus dem Fernsehen). Vielleicht versuche ich ja deswegen auch &quot;Entlastendes&quot; zu finden.
Sie machen es sich wieder schÃ¶n einfach: Alles ist vollkommen klar (ich wÃ¼nschte, das wÃ¤re es). Wenn es eine On-Off-Beziehung wÃ¤re, dann wÃ¤re es doch auch mÃ¶glich, dass die Moderatorin von der Akkreditierung der anderen Frau gar nichts wusste. Wenn dem so gewesen wÃ¤re: Wie hÃ¤tte sie im Vorfeld etwaige Schritte einleiten KÃ–NNEN?
Um es nochmal zu sagen: Mir gefÃ¤llt die ganze Sache AUCH NICHT. Aber erwarten Sie (und andere) nicht vielleicht ein wenig viel: ERWARTEN. Also, die perfekte Welt, wenn die zu haben wÃ¤re, ich wÃ¼rde sie nehmen. Aber ist sie es?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Gott, WiL: Ich habe doch nicht gesagt, dass die anderen kein Interesse am Vertuschen hÃ¤tten.</p>
<p>Ich habe nur gesagt, FALLS ich nicht nur Besitzer eines wegen schlechter Behandlung zusammenbrechenden Pferdes wÃ¤re und das Interesse hÃ¤tte, dann wÃ¼rde ich Journalisten lieber gar nichts erzÃ¤hlen, als mich auf sie zu verlassen.</p>
<p>Kennen Sie eigentlich Sabine Hartelt?</p>
<p>Ich nicht (nur aus dem Fernsehen). Vielleicht versuche ich ja deswegen auch &#8220;Entlastendes&#8221; zu finden.</p>
<p>Sie machen es sich wieder schÃ¶n einfach: Alles ist vollkommen klar (ich wÃ¼nschte, das wÃ¤re es). Wenn es eine On-Off-Beziehung wÃ¤re, dann wÃ¤re es doch auch mÃ¶glich, dass die Moderatorin von der Akkreditierung der anderen Frau gar nichts wusste. Wenn dem so gewesen wÃ¤re: Wie hÃ¤tte sie im Vorfeld etwaige Schritte einleiten KÃ–NNEN?</p>
<p>Um es nochmal zu sagen: Mir gefÃ¤llt die ganze Sache AUCH NICHT. Aber erwarten Sie (und andere) nicht vielleicht ein wenig viel: ERWARTEN. Also, die perfekte Welt, wenn die zu haben wÃ¤re, ich wÃ¼rde sie nehmen. Aber ist sie es?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wil</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-11461</link>
		<dc:creator>Wil</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 09:47:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=4293#comment-11461</guid>
		<description>Mein Gott, Herr Kohler: Die &quot;Anderen&quot; haben ein Interesse daran, dass die Skandale und SkandÃ¤lchen nicht an die Ã–ffentlichkeit gelangen. Ein Journalist hat ein Interesse daran, die Skandale und SkandÃ¤lchen offen zu legen
&lt;blockquote&gt;Nur: KÃ¶nnte man Sabine Hartelt dafÃ¼r verurteilen, weil sie nicht gesagt hat, was alle anderen nicht gesagt haben, auch wenn der Unterschied wÃ¤re, dass sie mehr gewusst hÃ¤tte?&lt;/blockquote&gt;
Und natÃ¼rlich wurde jedem von uns schon einmal etwas &quot;unter C&quot; erzÃ¤hlt - aber zum Berufsbild gehÃ¶rt natÃ¼rlich auch die Kunst, so etwas zu umgehen. Denn wenn man sich die Artikel diktieren lÃ¤sst, macht man sich auch schnell Ã¼berflÃ¼ssig!
3. Selbst wenn es eine On-Off-Beziehung wÃ¤re, hÃ¤tte zum Ortstermin Hongkong der Interessenkonflikt bei Hartelt bestanden, der entsprechende Schritte ihrerseits zur Folge hÃ¤tte haben mÃ¼ssen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Gott, Herr Kohler: Die &#8220;Anderen&#8221; haben ein Interesse daran, dass die Skandale und SkandÃ¤lchen nicht an die Ã–ffentlichkeit gelangen. Ein Journalist hat ein Interesse daran, die Skandale und SkandÃ¤lchen offen zu legen</p>
<blockquote><p>Nur: KÃ¶nnte man Sabine Hartelt dafÃ¼r verurteilen, weil sie nicht gesagt hat, was alle anderen nicht gesagt haben, auch wenn der Unterschied wÃ¤re, dass sie mehr gewusst hÃ¤tte?</p></blockquote>
<p>Und natÃ¼rlich wurde jedem von uns schon einmal etwas &#8220;unter C&#8221; erzÃ¤hlt &#8211; aber zum Berufsbild gehÃ¶rt natÃ¼rlich auch die Kunst, so etwas zu umgehen. Denn wenn man sich die Artikel diktieren lÃ¤sst, macht man sich auch schnell Ã¼berflÃ¼ssig!<br />
3. Selbst wenn es eine On-Off-Beziehung wÃ¤re, hÃ¤tte zum Ortstermin Hongkong der Interessenkonflikt bei Hartelt bestanden, der entsprechende Schritte ihrerseits zur Folge hÃ¤tte haben mÃ¼ssen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-11448</link>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 19:45:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=4293#comment-11448</guid>
		<description>Die Pferdesportzeitung verÃ¶ffentlicht zu ihrem Beitrag vom 20. Juli 2009 einen &quot;&lt;a href=&quot;http://pferdesportzeitung.de/sport/magazin/1578-gegendarstellung-von-s-sgrazzutti.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Gegendarstellung&lt;/a&gt;&quot; von Susanne Sgrazzutti, ohne gerichtliche Anordnung.
Beide Texte, den Beitrag vom 20.7. und die &quot;Gegendarstellung&quot; vom 27.7., habe ich im Blogbeitrag zusÃ¤tzlich verlinkt, damit das nicht untergeht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pferdesportzeitung verÃ¶ffentlicht zu ihrem Beitrag vom 20. Juli 2009 einen &#8220;<a href="http://pferdesportzeitung.de/sport/magazin/1578-gegendarstellung-von-s-sgrazzutti.html" rel="nofollow">Gegendarstellung</a>&#8221; von Susanne Sgrazzutti, ohne gerichtliche Anordnung.</p>
<p>Beide Texte, den Beitrag vom 20.7. und die &#8220;Gegendarstellung&#8221; vom 27.7., habe ich im Blogbeitrag zusÃ¤tzlich verlinkt, damit das nicht untergeht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Kohler</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-11446</link>
		<dc:creator>Ralf Kohler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 19:08:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=4293#comment-11446</guid>
		<description>Mir gefÃ¤llt der neue Beitrag von Raimund Hesse noch besser). Da wird die Brisanz anschaulicher.
Nur: KÃ¶nnte man Sabine Hartelt dafÃ¼r verurteilen, weil sie nicht gesagt hat, was alle anderen nicht gesagt haben, auch wenn der Unterschied wÃ¤re, dass sie mehr gewusst hÃ¤tte?
Wer kennt ihn nicht den Fall, wo einem jmd. etwas erzÃ¤hlt und sagt, &quot;das schreiben sie aber bitte nicht&quot;? Muss man sich daran - ohne RÃ¼cksicht auf Verluste - prinzipiell NICHT halten?
Nun gut, es ist gut mÃ¶glich, dass ihre LebensgefÃ¤hrtin und dann Sabine Hartelt etwas erfahren haben und sie das (Behandlung und Zusammenbruch von Cornet Oblinsky) fÃ¼r sich behalten haben. Das ist aber nur EINE denkbare Variante.
Also, wenn ich der Besitzer wÃ¤re und wenn ich das Ganze  vertuschen wollte, dann wÃ¼rde ich doch lieber dafÃ¼r sorgen, dass keine der beiden Journalistinnen das erfÃ¤hrt (anstatt sie einzuweihen und mich auf ein Stillhalten zu verlassen). Da die LebensgefÃ¤hrtin tatsÃ¤chlich NICHT Mitbesitzerin ist (sondern &quot;nur&quot; als solche akkreditiert war), wÃ¤re es doch umso plausibler, wenn sie nichts erfahren hÃ¤tte ...
GrundsÃ¤tzlich: Was wÃ¤re eigentlich wenn - FIKTIVES BEISPIEL - sich Hartelt und die Mitbesitzerin  - sagen wir mal im April 2008 - heimlich, still und leise getrennt hÃ¤tten (bevor die LebensgefÃ¤hrtin als Mitbesitzerin akkreditiert wurde) und sie meinetwegen ab Oktober 2008 wieder ein Paar gewesen wÃ¤ren? Muss ein Ã–R-Mitarbeiter oder gar jeder Journalist seinem Vorgesetzten jede beziehungstechnische VerÃ¤nderung rein vorsorglich melden? Wohl nicht: Dann ist das alles aber nicht so einfach. Und selbst wenn: Eine solche Meldung kÃ¶nnte ja auch falsch sein ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir gefÃ¤llt der neue Beitrag von Raimund Hesse noch besser). Da wird die Brisanz anschaulicher.</p>
<p>Nur: KÃ¶nnte man Sabine Hartelt dafÃ¼r verurteilen, weil sie nicht gesagt hat, was alle anderen nicht gesagt haben, auch wenn der Unterschied wÃ¤re, dass sie mehr gewusst hÃ¤tte?</p>
<p>Wer kennt ihn nicht den Fall, wo einem jmd. etwas erzÃ¤hlt und sagt, &#8220;das schreiben sie aber bitte nicht&#8221;? Muss man sich daran &#8211; ohne RÃ¼cksicht auf Verluste &#8211; prinzipiell NICHT halten?</p>
<p>Nun gut, es ist gut mÃ¶glich, dass ihre LebensgefÃ¤hrtin und dann Sabine Hartelt etwas erfahren haben und sie das (Behandlung und Zusammenbruch von Cornet Oblinsky) fÃ¼r sich behalten haben. Das ist aber nur EINE denkbare Variante.</p>
<p>Also, wenn ich der Besitzer wÃ¤re und wenn ich das Ganze  vertuschen wollte, dann wÃ¼rde ich doch lieber dafÃ¼r sorgen, dass keine der beiden Journalistinnen das erfÃ¤hrt (anstatt sie einzuweihen und mich auf ein Stillhalten zu verlassen). Da die LebensgefÃ¤hrtin tatsÃ¤chlich NICHT Mitbesitzerin ist (sondern &#8220;nur&#8221; als solche akkreditiert war), wÃ¤re es doch umso plausibler, wenn sie nichts erfahren hÃ¤tte &#8230;</p>
<p>GrundsÃ¤tzlich: Was wÃ¤re eigentlich wenn &#8211; FIKTIVES BEISPIEL &#8211; sich Hartelt und die Mitbesitzerin  &#8211; sagen wir mal im April 2008 &#8211; heimlich, still und leise getrennt hÃ¤tten (bevor die LebensgefÃ¤hrtin als Mitbesitzerin akkreditiert wurde) und sie meinetwegen ab Oktober 2008 wieder ein Paar gewesen wÃ¤ren? Muss ein Ã–R-Mitarbeiter oder gar jeder Journalist seinem Vorgesetzten jede beziehungstechnische VerÃ¤nderung rein vorsorglich melden? Wohl nicht: Dann ist das alles aber nicht so einfach. Und selbst wenn: Eine solche Meldung kÃ¶nnte ja auch falsch sein &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Walter</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-11391</link>
		<dc:creator>Walter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 14:38:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=4293#comment-11391</guid>
		<description>JW,
kennen Sie den Spruch , bist du in Not mein Sohn, dann grÃ¼nde eine Kommission?
Was hat denn SchÃ¤fer im Auftrag der Uni Freiburg herausgefunden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>JW,<br />
kennen Sie den Spruch , bist du in Not mein Sohn, dann grÃ¼nde eine Kommission?</p>
<p>Was hat denn SchÃ¤fer im Auftrag der Uni Freiburg herausgefunden?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-11389</link>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 13:39:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=4293#comment-11389</guid>
		<description>Auftrags-Gutachten und &quot;unabhÃ¤ngige Kommissionen&quot;, die vom Sport besetzt und benannt werden, sind ein Thema fÃ¼r sich, keine Frage. Es bringt auch relativ wenig, darÃ¼ber zu feilschen, welche der genannten Kommissionen unabhÃ¤ngiger war. LÃ¤sst sich schwer vergleichen. Steiner &amp; Co. haben allerdings, anders als SchÃ¤fer &amp; Co., so ziemlich gar nichts herausgefunden, zu bemÃ¤ngeln gehabt, kritisiert, Ã¶ffentlich gemacht. Ganz im Gegenteil, darauf mÃ¶chte ich schon erneut hinweisen: Sie haben nicht einmal sÃ¤mtliche zur VerfÃ¼gung stehende Dokumente (gerichtsfeste Dokumente) in ihre - Achtung, Kommentar: lÃ¤cherlich unglaubwÃ¼rdige - Entscheidungsfindung einbezogen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auftrags-Gutachten und &#8220;unabhÃ¤ngige Kommissionen&#8221;, die vom Sport besetzt und benannt werden, sind ein Thema fÃ¼r sich, keine Frage. Es bringt auch relativ wenig, darÃ¼ber zu feilschen, welche der genannten Kommissionen unabhÃ¤ngiger war. LÃ¤sst sich schwer vergleichen. Steiner &#038; Co. haben allerdings, anders als SchÃ¤fer &#038; Co., so ziemlich gar nichts herausgefunden, zu bemÃ¤ngeln gehabt, kritisiert, Ã¶ffentlich gemacht. Ganz im Gegenteil, darauf mÃ¶chte ich schon erneut hinweisen: Sie haben nicht einmal sÃ¤mtliche zur VerfÃ¼gung stehende Dokumente (gerichtsfeste Dokumente) in ihre &#8211; Achtung, Kommentar: lÃ¤cherlich unglaubwÃ¼rdige &#8211; Entscheidungsfindung einbezogen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Arnesen</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-11387</link>
		<dc:creator>Arnesen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 13:24:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=4293#comment-11387</guid>
		<description>Ich mÃ¶chte in dem Zusammenhang aber auch daran erinnern, dass gegen KlÃ¶den bisher nichts vorliegt, was nicht auch nur von einer Kommission stammt.
Wohlgemerkt: Es gibt wenig Grund, ihn fÃ¼r sauber zu halten, aber Kommissionen finde ich generell fragwÃ¼rdig, weil sie immer erst einmal von jemandem eingesetzt werden mÃ¼ssen, der auch Interessen hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mÃ¶chte in dem Zusammenhang aber auch daran erinnern, dass gegen KlÃ¶den bisher nichts vorliegt, was nicht auch nur von einer Kommission stammt.</p>
<p>Wohlgemerkt: Es gibt wenig Grund, ihn fÃ¼r sauber zu halten, aber Kommissionen finde ich generell fragwÃ¼rdig, weil sie immer erst einmal von jemandem eingesetzt werden mÃ¼ssen, der auch Interessen hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-11386</link>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 13:12:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=4293#comment-11386</guid>
		<description>Sauberer Kommentar, keine Frage. NÃ¼chtern analysiert. Der Link hÃ¤tte hier bei geschÃ¤tzten 100 BeitrÃ¤gen gesetzt werden kÃ¶nnen :)
Es sei noch angemerkt: Respekt vor derlei Kommissionen, die nicht einmal alle historisch verbÃ¼rgten Dokumente wahrnehmen, verbietet sich. Und zwar gehÃ¶rig.
Evi Simeoni zur so genannten unabhÃ¤ngigen Steiner-Kommission:
&lt;blockquote&gt;(...) In beiden FÃ¤llen hat die einsetzende Institution, der DOSB, also klare Interessen. Im ersten Fall sollen Trainer mit Doping-Vergangenheit nicht unkontrolliert in den Medien geoutet werden. AuÃŸerdem sollen den VerbÃ¤nden unangenehme Arbeitsgerichtsverfahren erspart werden. Im zweiten Fall soll die medaillentrÃ¤chtige Erfolgsgeschichte der deutschen Reiterei nicht durch einen massiven Imageverlust unterbrochen werden.
Entsprechend fallen die Ergebnisse der sogenannten unabhÃ¤ngigen PrÃ¼fungen aus. In nur einem einzigen Ã¶ffentlich gemachten Fall wurde die WeiterbeschÃ¤ftigung eines Trainers, nÃ¤mlich von Werner Goldmann, nicht empfohlen. Diese Entscheidung wurde spÃ¤ter fÃ¼r die Gegenleistung eines GestÃ¤ndnisses zurÃ¼ckgenommen (...)&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sauberer Kommentar, keine Frage. NÃ¼chtern analysiert. Der Link hÃ¤tte hier bei geschÃ¤tzten 100 BeitrÃ¤gen gesetzt werden kÃ¶nnen :)</p>
<p>Es sei noch angemerkt: Respekt vor derlei Kommissionen, die nicht einmal alle historisch verbÃ¼rgten Dokumente wahrnehmen, verbietet sich. Und zwar gehÃ¶rig.</p>
<p>Evi Simeoni zur so genannten unabhÃ¤ngigen Steiner-Kommission:</p>
<blockquote><p>(&#8230;) In beiden FÃ¤llen hat die einsetzende Institution, der DOSB, also klare Interessen. Im ersten Fall sollen Trainer mit Doping-Vergangenheit nicht unkontrolliert in den Medien geoutet werden. AuÃŸerdem sollen den VerbÃ¤nden unangenehme Arbeitsgerichtsverfahren erspart werden. Im zweiten Fall soll die medaillentrÃ¤chtige Erfolgsgeschichte der deutschen Reiterei nicht durch einen massiven Imageverlust unterbrochen werden.</p>
<p>Entsprechend fallen die Ergebnisse der sogenannten unabhÃ¤ngigen PrÃ¼fungen aus. In nur einem einzigen Ã¶ffentlich gemachten Fall wurde die WeiterbeschÃ¤ftigung eines Trainers, nÃ¤mlich von Werner Goldmann, nicht empfohlen. Diese Entscheidung wurde spÃ¤ter fÃ¼r die Gegenleistung eines GestÃ¤ndnisses zurÃ¼ckgenommen (&#8230;)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: indykiste</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-2/#comment-11379</link>
		<dc:creator>indykiste</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 22:20:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=4293#comment-11379</guid>
		<description>Eva Simeoni in der FAZ:
&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub31BAF3CC293542EBAD4C45D7027BF394/Doc~E780629C8EA3945DDA31476522945091E~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Im Schonwaschgang&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
Problem beseitigt, wenn auch nicht bewÃ¤ltigt. Aber warum sollten sie das jetzt noch wollen? Die DOSB-Kommission hat ihnen beigebracht, wie man ethisch-moralische Untadeligkeit herbeifÃ¼hrt, ohne in sich gehen zu mÃ¼ssen. Das Signal aus dieser Simulation eines Selbstreinigungsprozesses kann nur heiÃŸen: Weitermachen wie bisher.&lt;/blockquote&gt;
genau, weitermachen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eva Simeoni in der FAZ:</p>
<blockquote><p><b><a href="http://www.faz.net/s/Rub31BAF3CC293542EBAD4C45D7027BF394/Doc~E780629C8EA3945DDA31476522945091E~ATpl~Ecommon~Scontent.html" rel="nofollow">Im Schonwaschgang</a></b></p>
<p>Problem beseitigt, wenn auch nicht bewÃ¤ltigt. Aber warum sollten sie das jetzt noch wollen? Die DOSB-Kommission hat ihnen beigebracht, wie man ethisch-moralische Untadeligkeit herbeifÃ¼hrt, ohne in sich gehen zu mÃ¼ssen. Das Signal aus dieser Simulation eines Selbstreinigungsprozesses kann nur heiÃŸen: Weitermachen wie bisher.</p></blockquote>
<p>genau, weitermachen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ha</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-1/#comment-11348</link>
		<dc:creator>ha</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 12:08:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=4293#comment-11348</guid>
		<description>Mir gefÃ¤llt an dem verlinkten Beitrag, was er nicht explizit sagt, aber gut beschreibt: Es gibt inszenierte (Medien-)Wirklichkeit (da waren wir schon mal hier im Blog), eine simulierte RealitÃ¤t, die mit vielerlei WÃ¼nschen spielt, und es gibt Journalismus (den Versuch, RealitÃ¤t abzubilden samt ihrer versuchten Inszenierung). Es gibt z.B. kaum noch &quot;Reisejournalismus&quot; - das ist ein Paradoxon geworden.
TrÃ¶stlich kÃ¶nnte man das so betrachten: inszenierte Wirklichkeit ist GeschÃ¤ft, aber vielleicht auch Kunst, Fiction. Und so lange man das so nennt, ist es auch in Ordnung.
Dass das kaum noch einer tut, ist ein Problem der Referentiale. Denn diese simulierte RealitÃ¤t hat ja seit langem auch Normen gesetzt. Auch das ist schÃ¶n beschrieben in dem Carta-Text - es ist &quot;normal&quot;, UmstÃ¤nde zu erfinden, Begegnungen zu erfinden, Menschen umzuerfinden ...
Glaube aber, dass es ein BedÃ¼rfnis nach RealitÃ¤t gibt. Deshalb bekommt jw Preise ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir gefÃ¤llt an dem verlinkten Beitrag, was er nicht explizit sagt, aber gut beschreibt: Es gibt inszenierte (Medien-)Wirklichkeit (da waren wir schon mal hier im Blog), eine simulierte RealitÃ¤t, die mit vielerlei WÃ¼nschen spielt, und es gibt Journalismus (den Versuch, RealitÃ¤t abzubilden samt ihrer versuchten Inszenierung). Es gibt z.B. kaum noch &#8220;Reisejournalismus&#8221; &#8211; das ist ein Paradoxon geworden.<br />
TrÃ¶stlich kÃ¶nnte man das so betrachten: inszenierte Wirklichkeit ist GeschÃ¤ft, aber vielleicht auch Kunst, Fiction. Und so lange man das so nennt, ist es auch in Ordnung.<br />
Dass das kaum noch einer tut, ist ein Problem der Referentiale. Denn diese simulierte RealitÃ¤t hat ja seit langem auch Normen gesetzt. Auch das ist schÃ¶n beschrieben in dem Carta-Text &#8211; es ist &#8220;normal&#8221;, UmstÃ¤nde zu erfinden, Begegnungen zu erfinden, Menschen umzuerfinden &#8230;</p>
<p>Glaube aber, dass es ein BedÃ¼rfnis nach RealitÃ¤t gibt. Deshalb bekommt jw Preise ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-1/#comment-11345</link>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 11:13:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=4293#comment-11345</guid>
		<description>Mit dem Thema verwandt, das wir hier diskutieren:
Carta: &lt;a href=&quot;http://carta.info/11923/betrug-am-leser-boulevard-pressefreiheit/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Betrug am Leser ...&lt;/a&gt;
Gabriele BÃ¤rtels Ã¼ber Lug und Trug, Schein und Wirklichkeit im Journalismus oder: Warum die Journalistenbranche von innen verfault.
Lesebefehl auch fÃ¼r die Kommentare!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Thema verwandt, das wir hier diskutieren:</p>
<p>Carta: <a href="http://carta.info/11923/betrug-am-leser-boulevard-pressefreiheit/" rel="nofollow">Betrug am Leser &#8230;</a></p>
<p>Gabriele BÃ¤rtels Ã¼ber Lug und Trug, Schein und Wirklichkeit im Journalismus oder: Warum die Journalistenbranche von innen verfault.</p>
<p>Lesebefehl auch fÃ¼r die Kommentare!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: B.Schuss</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-1/#comment-11330</link>
		<dc:creator>B.Schuss</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 13:43:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=4293#comment-11330</guid>
		<description>@Jens: ich bin Jahrgang 1975. Also nicht mehr jung, aber auch nicht allzu alt...^^
Meine Generation ( zumindest sehe ich das so ) steht/stand am Anfang der Entwicklung hin zu einer &quot;aufgeklÃ¤rten Mediengesellschaft&quot;, oder prÃ¤ziser: einer aufgeklÃ¤rten Medien- und Wissensgesellschaft.
Ã„usserlich mache ich das im Grunde an zwei Entwicklungen fest.
1. dem Entstehen von Privatfernsehen in Deutschland ( mit all seinen Folgen, positiv wie negativ ), und
2. der Entwicklung des PC&#039;s und des Internets ( dito ).
Ich denke beides hat die Art, wie Menschen Informationen wahrnehmen, und konsumieren, kolossal verÃ¤ndert ( Paradigmenwechsel ? Keine Ahnung ). Bei mir jedenfalls war das so.
Meine Eltern sind noch mit Pferdewagen aufgewachsen, einem Fernseher pro StraÃŸe, und Telefonen mit Vermittlung.
Ich selbst habe in der Schulzeit den Wechsel erlebt von handgeschriebenen zu getippten und am PC ausgedruckten Referaten ( exemplarisch fÃ¼r den Wandel von der analogen zu digitalen Welt ), und spÃ¤ter den Aufstieg von 24h-NachrichtenkanÃ¤len und des Internets als Medien der Informationsbeschaffung neben dem verbeamteten Staatsfernsehen ( West ) und den klassischen Printmedien.
Ich bin also ein biÃŸchen von beidem. Ich hab noch echte Briefe geschrieben, weiss aber auch wie e-mails funktionieren. Twitter dagegen kann mich ( noch ) nicht begeistern. Aber ich kauf mir im Dezember ein iphone, mal schauen, was passiert...^^
Wie meine Kinder mal Informationen beschaffen, sie filtern, einordnen und bewerten werden, kann ich nur vermuten. Aber eins ist klar: sie werden viel mehr darÃ¼ber wissen, wie Informationen entstehen; sie werden die Strukturen kennen, die dahinter stehen; sie werden die ZusammenhÃ¤nge zwischen Medien, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kennen, und sie werden Ã¼ber die Werkzeuge verfÃ¼gen, unabhÃ¤ngige Informationen zu erkennen, zu beschaffen, und zu bewerten.
Also werden sie im Grunde das tun, was bisher die HaupttÃ¤tigkeit von Journalisten war. Filtern und bewerten.
Das ist es, was ich mit &quot;aufgeklÃ¤rter Medien- und Wissensgesellschaft&quot; meine. Den Medien ihr Informations- und Meinungsmonopol entreissen.
Ist natÃ¼rlich bloÃŸ ein Schlagwort. Ob genug dabei mitmachen, wird man sehen. Ich habe da so meine Zweifel...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jens: ich bin Jahrgang 1975. Also nicht mehr jung, aber auch nicht allzu alt&#8230;^^</p>
<p>Meine Generation ( zumindest sehe ich das so ) steht/stand am Anfang der Entwicklung hin zu einer &#8220;aufgeklÃ¤rten Mediengesellschaft&#8221;, oder prÃ¤ziser: einer aufgeklÃ¤rten Medien- und Wissensgesellschaft.</p>
<p>Ã„usserlich mache ich das im Grunde an zwei Entwicklungen fest.<br />
1. dem Entstehen von Privatfernsehen in Deutschland ( mit all seinen Folgen, positiv wie negativ ), und<br />
2. der Entwicklung des PC&#8217;s und des Internets ( dito ).</p>
<p>Ich denke beides hat die Art, wie Menschen Informationen wahrnehmen, und konsumieren, kolossal verÃ¤ndert ( Paradigmenwechsel ? Keine Ahnung ). Bei mir jedenfalls war das so.</p>
<p>Meine Eltern sind noch mit Pferdewagen aufgewachsen, einem Fernseher pro StraÃŸe, und Telefonen mit Vermittlung.<br />
Ich selbst habe in der Schulzeit den Wechsel erlebt von handgeschriebenen zu getippten und am PC ausgedruckten Referaten ( exemplarisch fÃ¼r den Wandel von der analogen zu digitalen Welt ), und spÃ¤ter den Aufstieg von 24h-NachrichtenkanÃ¤len und des Internets als Medien der Informationsbeschaffung neben dem verbeamteten Staatsfernsehen ( West ) und den klassischen Printmedien. </p>
<p>Ich bin also ein biÃŸchen von beidem. Ich hab noch echte Briefe geschrieben, weiss aber auch wie e-mails funktionieren. Twitter dagegen kann mich ( noch ) nicht begeistern. Aber ich kauf mir im Dezember ein iphone, mal schauen, was passiert&#8230;^^</p>
<p>Wie meine Kinder mal Informationen beschaffen, sie filtern, einordnen und bewerten werden, kann ich nur vermuten. Aber eins ist klar: sie werden viel mehr darÃ¼ber wissen, wie Informationen entstehen; sie werden die Strukturen kennen, die dahinter stehen; sie werden die ZusammenhÃ¤nge zwischen Medien, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kennen, und sie werden Ã¼ber die Werkzeuge verfÃ¼gen, unabhÃ¤ngige Informationen zu erkennen, zu beschaffen, und zu bewerten.<br />
Also werden sie im Grunde das tun, was bisher die HaupttÃ¤tigkeit von Journalisten war. Filtern und bewerten.</p>
<p>Das ist es, was ich mit &#8220;aufgeklÃ¤rter Medien- und Wissensgesellschaft&#8221; meine. Den Medien ihr Informations- und Meinungsmonopol entreissen.</p>
<p>Ist natÃ¼rlich bloÃŸ ein Schlagwort. Ob genug dabei mitmachen, wird man sehen. Ich habe da so meine Zweifel&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-1/#comment-11324</link>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 11:22:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=4293#comment-11324</guid>
		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ B.Schuss: Ich kann fast alles verstehen, was Du schreibst und vieles auch unterschreiben.</p>
<blockquote><p>er empfindet Moderatoren und Kommentatoren nicht als â€œrichtigeâ€? Journalisten, und legt dementsprechend bei deren Arbeit keine so hohen MaÃŸstÃ¤be an.</p></blockquote>
<p>Kann man so sehen. Was meist als Journalismus bezeichnet wird, sind doch im Grunde hunderte grundverschiedene, spezialisierte TÃ¤tigkeiten. Das Problem aber ist (eines der Probleme), dass den Kunden nicht dazu gesagt wird: Ãœbrigens, der Mann, der hier die BoxkÃ¤mpfe im ZDF anmoderiert, dieser ehemalige Sportler, der ist gar kein Journalist, der ist halt nur Promoter und quatscht so daher, um sie heiÃŸ zu machen &#8230;</p>
<p>Das ist unsauber. Wie so vieles.</p>
<blockquote><p> &#8230; glaube ich den wenigsten Journalisten unbesehen, wenn sie mir was erzÃ¤hlen wollen, und wenn mich das Thema interessiert, versuche ich immer, mich aus mehreren Quellen zu informieren.</p></blockquote>
<p>Tja, und das ist die Herausforderung fÃ¼r Journalisten. Ich weiÃŸ nicht, ob es den Beruf, den Begriff, in einigen Jahren noch geben wird und wenn doch, wie man ihn dann bezeichnet. Ich finde: Die WÃ¤hrung der Gegenwart und der Zukunft heiÃŸt: Vertrauen, ÃœberprÃ¼fbarkeit. Ob das auch ein GeschÃ¤ftsmodell sein kann fÃ¼r Journalismus, weiÃŸ ich nicht, aber das muss Dich ja als Konsumenten nicht interessieren ;)</p>
<blockquote><p>Ãœberhaupt glaube ich, dass die heutige, in einer Mediengesellschaft aufgewachsenen Generation die Arbeit von Journalisten anders beurteilt, als das frÃ¼here Generationen vielleicht getan haben.</p></blockquote>
<p>Ein so wahrer Satz, dessen AusmaÃŸ sich der &#8220;Mediengesellschaft&#8221; oder besser &#8220;dem Journalismus&#8221; sich nur langsam erschlieÃŸt. Ich fÃ¼rchte, dass in diesem Prozess auch QualitÃ¤tsmaÃŸstÃ¤be (ich nenne zum wiederholten Male die Journalisten-Kodizes), die eigentlich anzulegen wÃ¤ren, verschwimmen und grÃ¶ÃŸtenteils aufgelÃ¶st werden. Mal ein extremer Gedankensprung: Ich verfolge gerade sehr interessiert die Diskussion Ã¼ber die Vodafone-Werbung, die Testimonials und die gerade wegen der Kritik ausgestiegene Frau Schnutinger. Zu interessiert, weil mich das Stunde um Stunde kostet. Ich glaube festzustellen, dass bei den neuen selbst ernannten Kommunikationsgurus und MeinungsfÃ¼hrern Verhaltens-Kodizes, Ethikregelen etc. Ã¼berhaupt keine Rolle spielen. Dies betrifft imho auch etliche der Mitwirkenden, die sich als Journalisten bezeichnen. Ein Beispiel: Wo ist die Grenze zwischen PR und Journalismus? Diese Frage wird im selbstreflektierenden Bereich des Journalismus, angestoÃŸen vom Netzwerk Recherche, in den vergangenen Jahren heiÃŸ diskutiert. Wie wichtig das ist, sieht man auch in dieser Diskussion hier. Ich bin da wahrlich kein Hardliner, kommt immer auf den Einzelfall an. Aber was ich nur anmerken mÃ¶chte: Derartige Fragen werden in der Vodafone-Diskussion doch kaum gestellt.</p>
<blockquote><p>So wie ich das sehe, nimmt die heutige ( mehr oder weniger ) aufgeklÃ¤rte Mediengesellschaft die Arbeit von Journalisten anders war. Nicht etwa weil wir alle paranoid sind, und glauben, immer belogen zu werden; sondern weil wir wissen ( oder es zumindest glauben ), wie Nachrichten entstehen, wie sie verbreitet werden, und das selbst der objektivste, anstÃ¤ndigste, und bestausgebildeteste Journalist immer nur einen Teil der Wahrheit berichten kann.<br />
Von den verschiedenen Interessen, die im Nachrichtenbusiness miteinander konkurieren, mal ganz abgesehen.</p></blockquote>
<p>Wen oder was Du auch immer als &#8220;aufgeklÃ¤rte Mediengesellschaft&#8221; bezeichnest, ich nehme es Dir ab. Und ich glaube, dass viele (im meiner typischen Ãœbertreibungshaltung wÃ¼rde ich lieber sagen: die meisten) Journalisten nicht wirklich wissen, dass die Rezipienten aufgeklÃ¤rt sind. Die Parameter, mit denen Journalisten operieren, sind meist noch die aus dem vergangenen Jahrtausend.</p>
<p>VerrÃ¤tst Du mir eines: Wie alt bist Du?</p>
<blockquote><p>aber ich finde, es ist auch sehr befreiend. Denn wer die SchlÃ¼sse aus dieser Erkenntnis ernst nimmt, hat die Verpflichtung, nicht als bloÃŸes Wahl- und Klatschvieh hinter dem Umzug aus Politik, Medien und Wirtschaft her zu laufen, sondern sich selbst zu informieren, alles zu hinterfragen, und nichts nur aus Prinzip als wahr oder gegeben hin zu nehmen.</p></blockquote>
<p>Absolut. Das sehe ich auch so. Und siehst Du, an dieser Stelle lege ich mal einen Teil meiner Motivation offen, habe ich allerdings schon etliche Male bei anderer Gelegenheit getan: Ich bin in der behÃ¼teten DDR groÃŸ geworden. Ohne Westkontakte, ohne Kontakte zur Kirchenszene (obgleich evangelischer Kindergarten und kurze Zeit Christenlehre), aber auch ohne Eltern, die verbohrt gewesen wÃ¤ren &#8211; also &#8220;nur&#8221; das volle Programm sozialistischer Erziehung mit jungen Pionieren, FDJ und EOS. Dann zehn Monate Volontariat an der FDJ-Zeitung mit Artikeln wie diesem Ã¼ber <a href="http://jensweinreich.de/?p=2534" rel="nofollow">Heidi Kriegers Entdecker</a> und zwei Jahre Studium am Roten Kloster in Leipzig, bevor die Mauer fiel und sich die GiftschrÃ¤nke Ã¶ffnen lieÃŸen. Insofern hÃ¤tte ich meine persÃ¶nliche Motivation (neben der professionellen, denn ich glaube an einige Grundaufgaben des Journalismus) nicht besser beschreiben kÃ¶nnen, als Du es getan hast und zitiere Dich erneut:</p>
<blockquote><p>Denn wer die SchlÃ¼sse aus dieser Erkenntnis ernst nimmt, hat die Verpflichtung, nicht als bloÃŸes Wahl- und Klatschvieh hinter dem Umzug aus Politik, Medien und Wirtschaft her zu laufen, sondern sich selbst zu informieren, alles zu hinterfragen, und nichts nur aus Prinzip als wahr oder gegeben hin zu nehmen.</p></blockquote>
<p>Ich mache also nicht nur was mit Medien, B.Schuss. Glaub mir, viel persÃ¶nlicher kann ich das nicht sagen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: B.Schuss</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/07/15/doping-und-die-medien-2-der-fall-hartelt/comment-page-1/#comment-11321</link>
		<dc:creator>B.Schuss</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 10:58:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=4293#comment-11321</guid>
		<description>ich wollte noch einen Aspekt aufgreifen, den Arnesen auch schon angesprochen hat: er empfindet Moderatoren und Kommentatoren nicht als &quot;richtige&quot; Journalisten, und legt dementsprechend bei deren Arbeit keine so hohen MaÃŸstÃ¤be an.
Das ist auch bei mir so. FÃ¼r mich sind das Leute, deren Job es ist, das, was ich sowieso selbst auf dem Bildschirm sehen kann, unterhaltsam und informativ zu begleiten. Mehr erwarte ich nicht, und wenn sie mal die Klappe halten, stÃ¶rt mich das auch nicht. Auch dank deiner Arbeit, Jens, glaube ich den wenigsten Journalisten unbesehen, wenn sie mir was erzÃ¤hlen wollen, und wenn mich das Thema interessiert, versuche ich immer, mich aus mehreren Quellen zu informieren.
Ãœberhaupt glaube ich, dass die heutige, in einer Mediengesellschaft aufgewachsenen Generation die Arbeit von Journalisten anders beurteilt, als das frÃ¼here Generationen vielleicht getan haben.
Herr Ridder spricht in seinem Kommentar vom 16.07. unter Punkt 7 vom &quot;[..] Ã¶ffentlich-rechtlichen Berichterstatter, der mir im Fernsehen die Sport-Welt erklÃ¤rt&quot;.
Ich kann verstehen, was er meint, aber fÃ¼r mich ist das eine Geisteshaltung, die noch aus einer Zeit stammt, als Walter Cronkite den Menschen vor den Fernsehern die Welt erklÃ¤rte, und sie ihm glaubten, weil er eben Walter Cronkite war.
So wie ich das sehe, nimmt die heutige ( mehr oder weniger ) aufgeklÃ¤rte Mediengesellschaft die Arbeit von Journalisten anders war. Nicht etwa weil wir alle paranoid sind, und glauben, immer belogen zu werden; sondern weil wir wissen ( oder es zumindest glauben ), wie Nachrichten entstehen, wie sie verbreitet werden, und das selbst der objektivste, anstÃ¤ndigste, und bestausgebildeteste Journalist immer nur einen Teil der Wahrheit berichten kann.
Von den verschiedenen Interessen, die im Nachrichtenbusiness miteinander konkurieren, mal ganz abgesehen.
Aktueller ( und lustiger ) Guckbefehl dazu: Die Daily Show-Ausgabe vom Montag, mit Gast Brian Williams, abrufbar Ã¼ber die Homepage http://www.thedailyshow.com/
NatÃ¼rlich ist es auch irgendwie traurig, wenn man kaum einem Journalisten noch vertrauen kann ( danke Jens..^^ ), und ja, es macht einen auch zynisch, aber ich finde, es ist auch sehr befreiend. Denn wer die SchlÃ¼sse aus dieser Erkenntnis ernst nimmt, hat die Verpflichtung, nicht als bloÃŸes Wahl- und Klatschvieh hinter dem Umzug aus Politik, Medien und Wirtschaft her zu laufen, sondern sich selbst zu informieren, alles zu hinterfragen, und nichts nur aus Prinzip als wahr oder gegeben hin zu nehmen.
Und was besseres kÃ¶nnte einer modernen Demokratie ja kaum passieren, oder ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich wollte noch einen Aspekt aufgreifen, den Arnesen auch schon angesprochen hat: er empfindet Moderatoren und Kommentatoren nicht als &#8220;richtige&#8221; Journalisten, und legt dementsprechend bei deren Arbeit keine so hohen MaÃŸstÃ¤be an.</p>
<p>Das ist auch bei mir so. FÃ¼r mich sind das Leute, deren Job es ist, das, was ich sowieso selbst auf dem Bildschirm sehen kann, unterhaltsam und informativ zu begleiten. Mehr erwarte ich nicht, und wenn sie mal die Klappe halten, stÃ¶rt mich das auch nicht. Auch dank deiner Arbeit, Jens, glaube ich den wenigsten Journalisten unbesehen, wenn sie mir was erzÃ¤hlen wollen, und wenn mich das Thema interessiert, versuche ich immer, mich aus mehreren Quellen zu informieren.</p>
<p>Ãœberhaupt glaube ich, dass die heutige, in einer Mediengesellschaft aufgewachsenen Generation die Arbeit von Journalisten anders beurteilt, als das frÃ¼here Generationen vielleicht getan haben.</p>
<p>Herr Ridder spricht in seinem Kommentar vom 16.07. unter Punkt 7 vom &#8220;[..] Ã¶ffentlich-rechtlichen Berichterstatter, der mir im Fernsehen die Sport-Welt erklÃ¤rt&#8221;. </p>
<p>Ich kann verstehen, was er meint, aber fÃ¼r mich ist das eine Geisteshaltung, die noch aus einer Zeit stammt, als Walter Cronkite den Menschen vor den Fernsehern die Welt erklÃ¤rte, und sie ihm glaubten, weil er eben Walter Cronkite war. </p>
<p>So wie ich das sehe, nimmt die heutige ( mehr oder weniger ) aufgeklÃ¤rte Mediengesellschaft die Arbeit von Journalisten anders war. Nicht etwa weil wir alle paranoid sind, und glauben, immer belogen zu werden; sondern weil wir wissen ( oder es zumindest glauben ), wie Nachrichten entstehen, wie sie verbreitet werden, und das selbst der objektivste, anstÃ¤ndigste, und bestausgebildeteste Journalist immer nur einen Teil der Wahrheit berichten kann.<br />
Von den verschiedenen Interessen, die im Nachrichtenbusiness miteinander konkurieren, mal ganz abgesehen.<br />
Aktueller ( und lustiger ) Guckbefehl dazu: Die Daily Show-Ausgabe vom Montag, mit Gast Brian Williams, abrufbar Ã¼ber die Homepage <a href="http://www.thedailyshow.com/" rel="nofollow">http://www.thedailyshow.com/</a></p>
<p>NatÃ¼rlich ist es auch irgendwie traurig, wenn man kaum einem Journalisten noch vertrauen kann ( danke Jens..^^ ), und ja, es macht einen auch zynisch, aber ich finde, es ist auch sehr befreiend. Denn wer die SchlÃ¼sse aus dieser Erkenntnis ernst nimmt, hat die Verpflichtung, nicht als bloÃŸes Wahl- und Klatschvieh hinter dem Umzug aus Politik, Medien und Wirtschaft her zu laufen, sondern sich selbst zu informieren, alles zu hinterfragen, und nichts nur aus Prinzip als wahr oder gegeben hin zu nehmen.</p>
<p>Und was besseres kÃ¶nnte einer modernen Demokratie ja kaum passieren, oder ?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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