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	<title>Kommentare zu: Was vom Tage übrig bleibt (30): DLF-Gespräche mit Misersky, Kofink, Treutlein &#8211; und Thierse</title>
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	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
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		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-3/#comment-32650</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 07:48:35 +0000</pubDate>
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		<description>Jochen Leufgens und Thomas Purschke für sport inside: &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/tv/sport_inside/sendungsbeitraege/2011/1024/halloffame.jsp&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Historische Schatten&quot;&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jochen Leufgens und Thomas Purschke für sport inside: <a href="http://www.wdr.de/tv/sport_inside/sendungsbeitraege/2011/1024/halloffame.jsp" rel="nofollow">&#8220;Historische Schatten&#8221;</a></p>
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		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-3/#comment-32563</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 08:31:35 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Doch der DSH-Chef räumte ein, die Tür in die Ruhmeshalle sei nicht zugeschlagen. Dass „Täve“ Schur da doch noch hineinradelt, hat er zumindest nach Meinung fast aller anwesenden VDSBB-Mitglieder – die meisten mit einer Ostbiografie – absolut verdient. Ilgner sprach von der Möglichkeit einer „zweiten Chance“. Erich Laaser, Präsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS), sagte, der Name müsse nur wieder auf die Vorschlagsliste gebracht werden.&lt;/blockquote&gt;

Anstelle von Täve würde ich da auch nicht mit ´ner zweiten Chance &quot;hineinradeln&quot;.
Nicht aus Trotz, sondern einfach aus Prinzip. Die Malaise der Hall of Fame würde dadurch nicht geheilt, sondern lediglich toleriert werden.
Das Mindeste ist ein gründlicher Grundkonsens zur &quot;Ausgestaltung&quot; der Ruhmeshalle. ( Schon der Name ist eigentlich do**.) 
Wenn man jetzt als Gründe für die Nichtaufnahme von Täve eine scheinbar öffentlich geführte Diskussion benennt, dann kann man als Alphabet nur
müde lächeln. Es wurde gar nicht diskutiert. Es wurde erklärt und festgestellt. 
Die Situation in der Vergangenheitsbewältigung des deutschen Sports ist eine andere als vor der Nichtaufnahme von Täve Schur. 
Ich empfinde es mehr als peinlich, dass sich bislang die gerade im Fall von Täve sehr wortstarken Vertreter des DOHV noch nicht öffentlich zu den bekannten Verlautbarungen zu Doping in der alten BRD geäußert haben. Eine Widerspruch zum Anliegen des Vereins ist auch mit Mühe nicht erkennbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Doch der DSH-Chef räumte ein, die Tür in die Ruhmeshalle sei nicht zugeschlagen. Dass „Täve“ Schur da doch noch hineinradelt, hat er zumindest nach Meinung fast aller anwesenden VDSBB-Mitglieder – die meisten mit einer Ostbiografie – absolut verdient. Ilgner sprach von der Möglichkeit einer „zweiten Chance“. Erich Laaser, Präsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS), sagte, der Name müsse nur wieder auf die Vorschlagsliste gebracht werden.</p></blockquote>
<p>Anstelle von Täve würde ich da auch nicht mit ´ner zweiten Chance &#8220;hineinradeln&#8221;.<br />
Nicht aus Trotz, sondern einfach aus Prinzip. Die Malaise der Hall of Fame würde dadurch nicht geheilt, sondern lediglich toleriert werden.<br />
Das Mindeste ist ein gründlicher Grundkonsens zur &#8220;Ausgestaltung&#8221; der Ruhmeshalle. ( Schon der Name ist eigentlich do**.)<br />
Wenn man jetzt als Gründe für die Nichtaufnahme von Täve eine scheinbar öffentlich geführte Diskussion benennt, dann kann man als Alphabet nur<br />
müde lächeln. Es wurde gar nicht diskutiert. Es wurde erklärt und festgestellt.<br />
Die Situation in der Vergangenheitsbewältigung des deutschen Sports ist eine andere als vor der Nichtaufnahme von Täve Schur.<br />
Ich empfinde es mehr als peinlich, dass sich bislang die gerade im Fall von Täve sehr wortstarken Vertreter des DOHV noch nicht öffentlich zu den bekannten Verlautbarungen zu Doping in der alten BRD geäußert haben. Eine Widerspruch zum Anliegen des Vereins ist auch mit Mühe nicht erkennbar.</p>
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		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-3/#comment-32558</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 07:24:48 +0000</pubDate>
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		<description>Peter Stein in der MAZ: &lt;a href=&quot;http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12197900/62449/Schurs-Nichtnominierung-fuer-die-Hall-of-Fame-offenbart.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Eine zweite Chance für „Täve“ - Schurs Nichtnominierung für die „Hall of Fame“ offenbart deren Malaise&lt;/a&gt;

&lt;blockquote&gt;Erich Laaser, Präsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS), sagte, der Name müsse nur wieder auf die Vorschlagsliste gebracht werden.
[...]
Doch von den 28 stimmberechtigten Persönlichkeiten stammt nur eine aus dem Osten.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Stein in der MAZ: <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12197900/62449/Schurs-Nichtnominierung-fuer-die-Hall-of-Fame-offenbart.html" rel="nofollow">Eine zweite Chance für „Täve“ &#8211; Schurs Nichtnominierung für die „Hall of Fame“ offenbart deren Malaise</a></p>
<blockquote><p>Erich Laaser, Präsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS), sagte, der Name müsse nur wieder auf die Vorschlagsliste gebracht werden.<br />
[...]<br />
Doch von den 28 stimmberechtigten Persönlichkeiten stammt nur eine aus dem Osten.</p></blockquote>
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	<item>
		<title>Von: ha</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-3/#comment-32212</link>
		<dc:creator>ha</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 11:11:53 +0000</pubDate>
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		<description>Der oben verlinkte DLF-Beitrag gehört eher in die Kategorie der &quot;Enthüllungen&quot;, die auf Kurzzeitgedächtnis setzen. Dass Stecher einerseits informiert war (wie die meisten volljährigen Spitzenathleten, obgleich ohne Aufklärung über &quot;Nebenwirkungen&quot;), andererseits auch protestierte, ist seit &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7861593.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;1998&lt;/a&gt; veröffentlicht; also Teil des Wissens, mit dem Sporthilfe und ihre Berater/Juroren vor der Kür zur Hall of Fame vertraut sein mussten. Dazu liegt das Geständnis ihres Trainers Horst-Dieter Hille bei der Erfurter Staatsanwaltschaft vor, der 1999 ausführlich über Dopinggaben an die Jenaer Sprinterinnen berichtet hat. 
Die Behauptung, dass erst jetzt, mit einem Dokument zu Testosteron-Spritzen, &quot;der Beweis&quot; für Stecher als &quot;Doping-Mitmacherin, zumindest Doping-Mitwisserin&quot; geführt sei und damit eine andere Entscheidungsgrundlage für die HoF vorliegen könnte, ist eher Verharmlosung des sportpolitischen Kalküls der Sporthilfe. 
Die wusste, was sie nun - um ein Detail bereichert - weiß. Sie hat nur offenkundig weder das intellektuelle Format noch die politische Courage, eine Aufnahme oder eine Ablehnung trotz/wegen der bekannten Umstände zu begründen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der oben verlinkte DLF-Beitrag gehört eher in die Kategorie der &#8220;Enthüllungen&#8221;, die auf Kurzzeitgedächtnis setzen. Dass Stecher einerseits informiert war (wie die meisten volljährigen Spitzenathleten, obgleich ohne Aufklärung über &#8220;Nebenwirkungen&#8221;), andererseits auch protestierte, ist seit <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7861593.html" rel="nofollow">1998</a> veröffentlicht; also Teil des Wissens, mit dem Sporthilfe und ihre Berater/Juroren vor der Kür zur Hall of Fame vertraut sein mussten. Dazu liegt das Geständnis ihres Trainers Horst-Dieter Hille bei der Erfurter Staatsanwaltschaft vor, der 1999 ausführlich über Dopinggaben an die Jenaer Sprinterinnen berichtet hat.<br />
Die Behauptung, dass erst jetzt, mit einem Dokument zu Testosteron-Spritzen, &#8220;der Beweis&#8221; für Stecher als &#8220;Doping-Mitmacherin, zumindest Doping-Mitwisserin&#8221; geführt sei und damit eine andere Entscheidungsgrundlage für die HoF vorliegen könnte, ist eher Verharmlosung des sportpolitischen Kalküls der Sporthilfe.<br />
Die wusste, was sie nun &#8211; um ein Detail bereichert &#8211; weiß. Sie hat nur offenkundig weder das intellektuelle Format noch die politische Courage, eine Aufnahme oder eine Ablehnung trotz/wegen der bekannten Umstände zu begründen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-3/#comment-32206</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 11:24:37 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Trotzdem: gerade &lt;a href=&quot;http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.interview-zum-thema-doping-sportbetrug-muss-ein-straftatbestand-sein-page1.89962168-bc19-4560-b367-2871faa5ccdc.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Deutschland hat eine gewaltige Dopingtradition.&lt;/a&gt;

Man muss das Dopingproblem in der Leichathletik auch aus der Zeit sehen. Ich habe erstmals den Begriff Anabolika in einer Mannschaftsbesprechung bei einem Länderkampf 1970 gehört. Der damalige DLV-Präsident Kirsch sagte: &quot;&lt;b&gt;Ihr wisst ja, ab nächstem Jahr gibt es Anabolikakontrollen. Ihr müsst euch darauf einrichten. Die Einzelheiten erzählt euch gleich der Joseph Keul&lt;/b&gt;&quot; - damals Mannschaftsarzt. Der hat dann erklärt, dass man Anabolika zwei Wochen vor dem Wettkampf absetzen müsse, damit nichts passiert. Wenn man noch Fragen habe, möge man sich an ihn wenden. So war das damals. In dieser Zeit hat das um sich gegriffen.

Es gab kein Unrechtsbewusstsein, man hielt es für ein Kavaliersdelikt. Später hatte man das Gefühl, es wird politisch gefördert. Die Ansicht war ja, dass man unseren Athleten nicht vorenthalten darf, was der Osten seinen Sportlern gibt. So wurde von ganz oben allen Beteiligten auf den unteren Ebenen das Gewissen erleichtert. &lt;b&gt;Im Westen wie im Osten das gleiche Prinzip.&lt;/b&gt; Es gab zu meiner Zeit innere Zirkel. Wer nichts nahm, gehörte nicht dazu. Wer nicht dopte, dem wurde vorgeworfen, er sei in seinem Sport nicht konsequent. Heute sollte jedem klar sein, dass Doping den Sport zerstört.&lt;/blockquote&gt; 

Nicht, dass da jemand von denen aus Versehen in die Hall of Fame geraten ist ?
Vielleicht sollte hier mal jemand recherchieren, der Antidoping nicht als deutsches Gesellschaftsspiel mit gezinkten Karten auffasst. Gibt es da überhaupt jemanden ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Trotzdem: gerade <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.interview-zum-thema-doping-sportbetrug-muss-ein-straftatbestand-sein-page1.89962168-bc19-4560-b367-2871faa5ccdc.html" rel="nofollow">Deutschland hat eine gewaltige Dopingtradition.</a></p>
<p>Man muss das Dopingproblem in der Leichathletik auch aus der Zeit sehen. Ich habe erstmals den Begriff Anabolika in einer Mannschaftsbesprechung bei einem Länderkampf 1970 gehört. Der damalige DLV-Präsident Kirsch sagte: &#8220;<b>Ihr wisst ja, ab nächstem Jahr gibt es Anabolikakontrollen. Ihr müsst euch darauf einrichten. Die Einzelheiten erzählt euch gleich der Joseph Keul</b>&#8221; &#8211; damals Mannschaftsarzt. Der hat dann erklärt, dass man Anabolika zwei Wochen vor dem Wettkampf absetzen müsse, damit nichts passiert. Wenn man noch Fragen habe, möge man sich an ihn wenden. So war das damals. In dieser Zeit hat das um sich gegriffen.</p>
<p>Es gab kein Unrechtsbewusstsein, man hielt es für ein Kavaliersdelikt. Später hatte man das Gefühl, es wird politisch gefördert. Die Ansicht war ja, dass man unseren Athleten nicht vorenthalten darf, was der Osten seinen Sportlern gibt. So wurde von ganz oben allen Beteiligten auf den unteren Ebenen das Gewissen erleichtert. <b>Im Westen wie im Osten das gleiche Prinzip.</b> Es gab zu meiner Zeit innere Zirkel. Wer nichts nahm, gehörte nicht dazu. Wer nicht dopte, dem wurde vorgeworfen, er sei in seinem Sport nicht konsequent. Heute sollte jedem klar sein, dass Doping den Sport zerstört.</p></blockquote>
<p>Nicht, dass da jemand von denen aus Versehen in die Hall of Fame geraten ist ?<br />
Vielleicht sollte hier mal jemand recherchieren, der Antidoping nicht als deutsches Gesellschaftsspiel mit gezinkten Karten auffasst. Gibt es da überhaupt jemanden ?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-3/#comment-32205</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 08:23:22 +0000</pubDate>
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		<description>Thomas Purschke für den DLF: &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1540860/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Stasi-Dokument zu Renate Stecher - Erst Doping-Injektionen erhalten, dann Testosteron-Spritzen abgelehnt&lt;/a&gt;

&lt;blockquote&gt;Für die Würdigung des Falles Stecher ist damit der Beweis geführt, dass die Athletin Doping-Mitmacherin, zumindest Doping-Mitwisserin war. Denn offensichtlich hat sie die Nebenwirkungen der Anabolikaeinnahme an sich selbst wahrgenommen. Danach hat sie sich dann gegen die Verabreichung von Testosteron-Spritzen ausgesprochen, - was dem DDR-Geheimdienst nicht verborgen blieb. Ob dem Wunsch von Renate Stecher und den anderen entsprochen wurde, künftig auf Doping-Spritzen verzichten zu können, ist nicht dokumentiert.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas Purschke für den DLF: <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1540860/" rel="nofollow">Stasi-Dokument zu Renate Stecher &#8211; Erst Doping-Injektionen erhalten, dann Testosteron-Spritzen abgelehnt</a></p>
<blockquote><p>Für die Würdigung des Falles Stecher ist damit der Beweis geführt, dass die Athletin Doping-Mitmacherin, zumindest Doping-Mitwisserin war. Denn offensichtlich hat sie die Nebenwirkungen der Anabolikaeinnahme an sich selbst wahrgenommen. Danach hat sie sich dann gegen die Verabreichung von Testosteron-Spritzen ausgesprochen, &#8211; was dem DDR-Geheimdienst nicht verborgen blieb. Ob dem Wunsch von Renate Stecher und den anderen entsprochen wurde, künftig auf Doping-Spritzen verzichten zu können, ist nicht dokumentiert.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-3/#comment-32122</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 10:00:55 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Dass die DDR ein diktatorisches System war und gescheitert ist, verleitet allzu viele dazu, die Menschen, die in der DDR aufgewachsen und geblieben sind, ebenfalls allesamt als gescheitert oder minderwertig anzusehen. Das gilt auch für DDR-Sportler, die meist nicht nur in puncto Doping in denselben Sack gesteckt werden. Diese Leute fragen sich zu Recht immer wieder, was sie eigentlich wert sind? Sie waren stolz auf ihre Leistungen und hatten das Gefühl, dass viele Menschen in der DDR diesen Stolz teilten. Im gemeinsamen deutschen Staat wird vieles davon nicht mehr anerkannt.&lt;/blockquote&gt; 

Es entsteht der Eindruck, dass das zwar durchdacht ist bzw. billigend in Kauf genommen wird, aber gewollt ist. 
Was dies jedoch allerdings nicht nur für die betroffenen Sportler, sondern für die Gesellschaft an sich bedeutet, darüber machen sich zu wenige Gedanken.
Wahrscheinlich glauben einige, dass diesbezügliche Diskreditierung und Diffamierung zurzeit poltical correct ist und man damit mehr, auch wirtschaftlich, erreichen kann.
Daher freut es schon, wenn die von einigen hier nicht geliebte FAZ Jörg Hahn erlaubt, diese Wahrheit zu schreiben. .


&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;Sportliche Höchstleistungen werden auf Doping reduziert; Talent, harte Arbeit, Entsagung, Disziplin, Freude am Sport, spielen keine große Rolle mehr. Es ist über die Jahre ein schiefes Bild vom deutschen Spitzensport bis 1989 entstanden, das auf DDR-Seite fast nichts anderes als Lug und Trug zeigt&lt;/b&gt; - mit dem traurigen Sonderaspekt der Doping-Opfer, teils damals Minderjährige, die vom Staat in verachtenswerter Weise manipuliert und missbraucht worden sind.&lt;/blockquote&gt;

Die gegenwärtige Strategie läuft doch darauf hinaus, auch hier zu selektieren. Dividé et impera. Die einen in die Hall of Fame, die anderen in die Mülltonne. 

&lt;blockquote&gt; Attacke! Jetzt, fünfzig Jahre nach dem Beginn des Mauerbaus, wäre kein schlechter Zeitpunkt für Sportgrößen (von beiden Seiten), &lt;b&gt;endlich ein differenziertes Geschichtsbild zuzulassen&lt;/b&gt; 
.&lt;/blockquote&gt; 

Die Botschaft hör´ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
Aushalten würde das unsere Gesellschaft allemal. Die Fronten sind allerdings schon längst verhärtet. 
Keiner scheint interessiert, die Betroffenen in eine angemessene Retrospektive einzubeziehen. Die gängige Methode heißt leider Missachtung und Diskreditierung, oder gar Ausgrenzung. Reden dürfen die, die ins Schema passen, womit nicht gesagt ist, dass sie nicht reden sollen und ihre Wahrheiten nicht releavant sind. Jedenfalls wird die Diskussion um den DDR-Sport sehr einseitig und tendenziös geführt. Dabei ist man sich nicht zu schade, auch DDR-Sportler auszugrenzen.
Sportgrößen, die einem differenzierten Geschichtsbild das Wort reden würden, gäbe es wohl. Von beiden Seiten. Journalisten, die dazu schreiben würden, zurzeit nur Jörg Hahn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dass die DDR ein diktatorisches System war und gescheitert ist, verleitet allzu viele dazu, die Menschen, die in der DDR aufgewachsen und geblieben sind, ebenfalls allesamt als gescheitert oder minderwertig anzusehen. Das gilt auch für DDR-Sportler, die meist nicht nur in puncto Doping in denselben Sack gesteckt werden. Diese Leute fragen sich zu Recht immer wieder, was sie eigentlich wert sind? Sie waren stolz auf ihre Leistungen und hatten das Gefühl, dass viele Menschen in der DDR diesen Stolz teilten. Im gemeinsamen deutschen Staat wird vieles davon nicht mehr anerkannt.</p></blockquote>
<p>Es entsteht der Eindruck, dass das zwar durchdacht ist bzw. billigend in Kauf genommen wird, aber gewollt ist.<br />
Was dies jedoch allerdings nicht nur für die betroffenen Sportler, sondern für die Gesellschaft an sich bedeutet, darüber machen sich zu wenige Gedanken.<br />
Wahrscheinlich glauben einige, dass diesbezügliche Diskreditierung und Diffamierung zurzeit poltical correct ist und man damit mehr, auch wirtschaftlich, erreichen kann.<br />
Daher freut es schon, wenn die von einigen hier nicht geliebte FAZ Jörg Hahn erlaubt, diese Wahrheit zu schreiben. .</p>
<blockquote><p><b>Sportliche Höchstleistungen werden auf Doping reduziert; Talent, harte Arbeit, Entsagung, Disziplin, Freude am Sport, spielen keine große Rolle mehr. Es ist über die Jahre ein schiefes Bild vom deutschen Spitzensport bis 1989 entstanden, das auf DDR-Seite fast nichts anderes als Lug und Trug zeigt</b> &#8211; mit dem traurigen Sonderaspekt der Doping-Opfer, teils damals Minderjährige, die vom Staat in verachtenswerter Weise manipuliert und missbraucht worden sind.</p></blockquote>
<p>Die gegenwärtige Strategie läuft doch darauf hinaus, auch hier zu selektieren. Dividé et impera. Die einen in die Hall of Fame, die anderen in die Mülltonne. </p>
<blockquote><p> Attacke! Jetzt, fünfzig Jahre nach dem Beginn des Mauerbaus, wäre kein schlechter Zeitpunkt für Sportgrößen (von beiden Seiten), <b>endlich ein differenziertes Geschichtsbild zuzulassen</b><br />
.</p></blockquote>
<p>Die Botschaft hör´ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.<br />
Aushalten würde das unsere Gesellschaft allemal. Die Fronten sind allerdings schon längst verhärtet.<br />
Keiner scheint interessiert, die Betroffenen in eine angemessene Retrospektive einzubeziehen. Die gängige Methode heißt leider Missachtung und Diskreditierung, oder gar Ausgrenzung. Reden dürfen die, die ins Schema passen, womit nicht gesagt ist, dass sie nicht reden sollen und ihre Wahrheiten nicht releavant sind. Jedenfalls wird die Diskussion um den DDR-Sport sehr einseitig und tendenziös geführt. Dabei ist man sich nicht zu schade, auch DDR-Sportler auszugrenzen.<br />
Sportgrößen, die einem differenzierten Geschichtsbild das Wort reden würden, gäbe es wohl. Von beiden Seiten. Journalisten, die dazu schreiben würden, zurzeit nur Jörg Hahn.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-3/#comment-32119</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 22:02:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32119</guid>
		<description>FAZ-Kommentar von Jörg Hahn: &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/artikel/C30107/deutsch-deutscher-sport-das-ganze-bild-30484023.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Das ganze Bild&lt;/a&gt;

&lt;blockquote&gt;Höchstleistungen von DDR-Athleten werden auf Doping reduziert. Die westdeutsche Vergangenheit erscheint strahlender, als sie gewesen sein dürfte. An der Aufarbeitung mangelt es, hüben mehr als drüben.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>FAZ-Kommentar von Jörg Hahn: <a href="http://www.faz.net/artikel/C30107/deutsch-deutscher-sport-das-ganze-bild-30484023.html" rel="nofollow">Das ganze Bild</a></p>
<blockquote><p>Höchstleistungen von DDR-Athleten werden auf Doping reduziert. Die westdeutsche Vergangenheit erscheint strahlender, als sie gewesen sein dürfte. An der Aufarbeitung mangelt es, hüben mehr als drüben.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gipsel</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32085</link>
		<dc:creator>Gipsel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 21:18:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32085</guid>
		<description>Um mal wieder auf&#039;s Thema oder vielmehr meiner geliebten Journalistenschelte zurückzukommen.
&lt;blockquote&gt;Robert Kempe für den DLF: &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1521699/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Journalisten und Dopingopfer unter Kreuzfeuer – “Täve” Schurs neues Buch “Der Ruhm und Ich”&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;
Ich finde es immer wieder lustig, wenn Einige es nicht merken, wie sie beim augenscheinlichen Versuch ihren &quot;Gegner&quot; zu diskreditieren, ihm implizit recht geben. Im verlinkten Beispiel bestätigt die Verwendung des zweiten Täve-Schur-Zitats am Ende doch im Prinzip das erste (&quot;Antikommunismus ist noch immer Trumpf.&quot;). Also ich hätte mir das als Journalist und Author des knappen Beitrags verkniffen. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um mal wieder auf&#8217;s Thema oder vielmehr meiner geliebten Journalistenschelte zurückzukommen.</p>
<blockquote><p>Robert Kempe für den DLF: <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1521699/" rel="nofollow">Journalisten und Dopingopfer unter Kreuzfeuer – “Täve” Schurs neues Buch “Der Ruhm und Ich”</a></p></blockquote>
<p>Ich finde es immer wieder lustig, wenn Einige es nicht merken, wie sie beim augenscheinlichen Versuch ihren &#8220;Gegner&#8221; zu diskreditieren, ihm implizit recht geben. Im verlinkten Beispiel bestätigt die Verwendung des zweiten Täve-Schur-Zitats am Ende doch im Prinzip das erste (&#8220;Antikommunismus ist noch immer Trumpf.&#8221;). Also ich hätte mir das als Journalist und Author des knappen Beitrags verkniffen. ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32084</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 21:17:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32084</guid>
		<description>So, und jetzt noch einmal ganz langsam, obwohl es mir zu albern wird. 

&lt;blockquote&gt;Dann versuchen Sie doch mal diesen Satz aus dem Tagesspiegel auf sich wirken zu lassen, &lt;b&gt;wenn das in ihrem hohen Alter möglich&lt;/b ist:&lt;/b&gt;&lt;/blockquote&gt;

Stefan, dein Irrtum besteht darin, dass du bei mir hohes Alter vermutest und mit dieser Annahme gleich noch meine kognitiven Fähigkeiten anzweifelst. Eh, ich bin doch nicht blöd.
Wenn wir tete á tete stehen würden, hätte ich lediglich gelacht. Hier ist das kaum möglich. Und bevor ich mich zum Kasper machen lasse, mache ich lieber dich dazu.
That´s it. Not more and not less.

Und Boxhandschuhe brauche ich dazu auch nicht. Das würde Stefan nicht überleben. ;-) Da würde ich schon lieber die Friedenspfeife herausholen wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So, und jetzt noch einmal ganz langsam, obwohl es mir zu albern wird. </p>
<blockquote><p>Dann versuchen Sie doch mal diesen Satz aus dem Tagesspiegel auf sich wirken zu lassen, <b>wenn das in ihrem hohen Alter möglich&lt;/b ist:</b></p></blockquote>
<p>Stefan, dein Irrtum besteht darin, dass du bei mir hohes Alter vermutest und mit dieser Annahme gleich noch meine kognitiven Fähigkeiten anzweifelst. Eh, ich bin doch nicht blöd.<br />
Wenn wir tete á tete stehen würden, hätte ich lediglich gelacht. Hier ist das kaum möglich. Und bevor ich mich zum Kasper machen lasse, mache ich lieber dich dazu.<br />
That´s it. Not more and not less.</p>
<p>Und Boxhandschuhe brauche ich dazu auch nicht. Das würde Stefan nicht überleben. ;-) Da würde ich schon lieber die Friedenspfeife herausholen wollen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32082</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 21:00:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32082</guid>
		<description>Ich kann ja gern mal aufführen, wo Du mit dem Altersargument angefangen hast, was ich bisher stets ignoriert habe, aber ich fürchte, der Hausherr wird dann einschreiten. Ich warte lieber auf die Begründung, wieso ich irre.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann ja gern mal aufführen, wo Du mit dem Altersargument angefangen hast, was ich bisher stets ignoriert habe, aber ich fürchte, der Hausherr wird dann einschreiten. Ich warte lieber auf die Begründung, wieso ich irre.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32081</link>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 20:57:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32081</guid>
		<description>Freunde, beruhigen wir uns wieder - oder soll ich Boxhandschuhe verschicken?

Also, please!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Freunde, beruhigen wir uns wieder &#8211; oder soll ich Boxhandschuhe verschicken?</p>
<p>Also, please!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32080</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 20:52:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32080</guid>
		<description>Stefan, nun wird es aber strange, very strange. Erst versucht du einen Gag zu landen, indem du auf Grund meines von dir angenommenen &quot;hohen Alters&quot; an meinen kognitiven Fähigkeiten zweifelst. Dann weise ich dich auf deinen diesbezüglichen Irrtum hin und du kommst mir mit &quot;beeindruckender Diskussionskultur&quot;. Hallo ! Ich hatte dir schon mal den Tipp gegeben, dass hier im blogg mit Satire und Wortspielereien nicht allzu viel zu holen ist. 

Oder derber ausgedrückt:
Man sollte auch mal die Klappe halten können oder einfach mal nachfragen,, wenn man nicht mehr weiß, worum es geht und was wie gemeint ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan, nun wird es aber strange, very strange. Erst versucht du einen Gag zu landen, indem du auf Grund meines von dir angenommenen &#8220;hohen Alters&#8221; an meinen kognitiven Fähigkeiten zweifelst. Dann weise ich dich auf deinen diesbezüglichen Irrtum hin und du kommst mir mit &#8220;beeindruckender Diskussionskultur&#8221;. Hallo ! Ich hatte dir schon mal den Tipp gegeben, dass hier im blogg mit Satire und Wortspielereien nicht allzu viel zu holen ist. </p>
<p>Oder derber ausgedrückt:<br />
Man sollte auch mal die Klappe halten können oder einfach mal nachfragen,, wenn man nicht mehr weiß, worum es geht und was wie gemeint ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32079</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 20:31:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32079</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Stefan, du irrst.&lt;/blockquote&gt;
Diese Diskussionskultur ist beeindruckend.
Vielleicht sollte sich mal einer der Dopingopfer zu Wort melden. Ach, &lt;a href=&quot;http://www.jensweinreich.de/2010/09/14/die-autobahnen-und-wunderpillen-des-ddr-doping-funktionars-thomas-kohler/&quot; / rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hatte er ja schon.&lt;/a&gt; (#34)
Ich wollte nie mit dm Finger auf andere zeigen und sagen….
„Aber, bei Dir war es ja noch viel schlimmer!“

Das ist der Punkt. Das ewige Aufrechnen Ost-West ist ermüdend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Stefan, du irrst.</p></blockquote>
<p>Diese Diskussionskultur ist beeindruckend.<br />
Vielleicht sollte sich mal einer der Dopingopfer zu Wort melden. Ach, <a href="http://www.jensweinreich.de/2010/09/14/die-autobahnen-und-wunderpillen-des-ddr-doping-funktionars-thomas-kohler/" / rel="nofollow">hatte er ja schon.</a> (#34)<br />
Ich wollte nie mit dm Finger auf andere zeigen und sagen….<br />
„Aber, bei Dir war es ja noch viel schlimmer!“</p>
<p>Das ist der Punkt. Das ewige Aufrechnen Ost-West ist ermüdend.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32077</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 17:25:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32077</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Dann versuchen Sie doch mal diesen Satz aus dem Tagesspiegel auf sich wirken zu lassen, wenn das in ihrem hohen Alter möglich ist:&lt;/blockquote&gt;
Stefan, du irrst.

&lt;blockquote&gt;Mit ihrem ständigen Herumreiten auf meinem vermuteten Alter disqualifizieren Sie sich eher selbst. Totschlagargument nennt man das wohl.&lt;/blockquote&gt;
Nun übertreibe mal nicht.

Wenn es trotz deiner &quot;Hartnäckigkeit&quot; gelänge, das argumentum ad hominem mal außen vor zu lassen, hätten wir noch eine Chance.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dann versuchen Sie doch mal diesen Satz aus dem Tagesspiegel auf sich wirken zu lassen, wenn das in ihrem hohen Alter möglich ist:</p></blockquote>
<p>Stefan, du irrst.</p>
<blockquote><p>Mit ihrem ständigen Herumreiten auf meinem vermuteten Alter disqualifizieren Sie sich eher selbst. Totschlagargument nennt man das wohl.</p></blockquote>
<p>Nun übertreibe mal nicht.</p>
<p>Wenn es trotz deiner &#8220;Hartnäckigkeit&#8221; gelänge, das argumentum ad hominem mal außen vor zu lassen, hätten wir noch eine Chance.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32076</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 17:11:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32076</guid>
		<description>Oh, ich vergaß:
http://de.wikipedia.org/wiki/Totschlagargument</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, ich vergaß:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Totschlagargument" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Totschlagargument</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32075</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 17:10:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32075</guid>
		<description>@Herbert
Dann versuchen Sie doch mal diesen Satz aus dem Tagesspiegel auf sich wirken zu lassen, wenn das in ihrem hohen Alter möglich ist:
&lt;blockquote&gt;Natürlich war der DDR-Sport als Ganzes keine kriminelle Vereinigung. Das Dopingsystem der Funktionäre und Ärzte aber, ein System, in dem schon Zwölfjährige heimlich Dopingpillen unwissentlich schluckten, in dem Dopingopfer schwere Schäden erlitten, das war kriminell. Doch solche Differenzierungen zählen hier nicht.&lt;/blockquote&gt;
Niemand hier bestreitet, dass es in der DDR Menschen gab, die rein aus Spaß Sport getrieben haben.
Mit ihrem ständigen Herumreiten auf meinem vermuteten Alter disqualifizieren Sie sich eher selbst. Totschlagargument nennt man das wohl.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Herbert<br />
Dann versuchen Sie doch mal diesen Satz aus dem Tagesspiegel auf sich wirken zu lassen, wenn das in ihrem hohen Alter möglich ist:</p>
<blockquote><p>Natürlich war der DDR-Sport als Ganzes keine kriminelle Vereinigung. Das Dopingsystem der Funktionäre und Ärzte aber, ein System, in dem schon Zwölfjährige heimlich Dopingpillen unwissentlich schluckten, in dem Dopingopfer schwere Schäden erlitten, das war kriminell. Doch solche Differenzierungen zählen hier nicht.</p></blockquote>
<p>Niemand hier bestreitet, dass es in der DDR Menschen gab, die rein aus Spaß Sport getrieben haben.<br />
Mit ihrem ständigen Herumreiten auf meinem vermuteten Alter disqualifizieren Sie sich eher selbst. Totschlagargument nennt man das wohl.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32074</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 16:24:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32074</guid>
		<description>Stefan, ich hatte mich auf die verlinkten Beiträge insgesamt bezogen und lediglich traurige Fakten bemüht, um die Betrachtung ins Lot zu bringen. 
Da Sie jedoch vorzugsweise, Feststellungen gern aus dem Kontext reißen, um Ihre Pointen zu präsentieren, macht das eine sachliche Diskussion kaum möglich. 
Allerdings einen Tipp wollte ich Ihnen vis-a-vis historisches Gedächtnis - mit der erhofften Billigung des Hausherrn - doch noch geben:

Stefan, ich weiß nicht, wo Sie aufgewachsen und wie alt Sie sind, und womit Sie sich bisher beschäftigt haben. Vielleicht sollten Sie sich aber mal ganz entspannt mit Leuten unterhalten, die das System erlebt, ehrlich Sport getrieben und ihr Leben mit angestrengter Arbeit ausgefüllt haben. Dazu zählen auch Sportler, Trainer und Ärzte. Und dabei sollte man wissen, dass der Sport sich nicht nur um  Doping drehte und dreht. 
Die, die im Sportsystem der DDR Sport getrieben und gearbeitet haben, waren keineswegs alles Kriminelle. Statt zu differenzieren, wird pauschal geurteilt und verurteilt. Man will das System treffen, das es gar nicht mehr gibt, und nimmt dabei in Kauf, dass Tausende ungerechtfertigterweise verletzt und beleidigt werden. Was meinen Sie, wie es denjenigen ergehen würde, die die Freiburger Uniklinik im Zusammenhang mit dem dort praktizierten Doping an deutschen Kadersportlern als eine kriminelle Einrichtung bezeichnen würden ?

Sie hätten mal 1990 die Kommentare der übernehmenden Seite zum DDR-Sport  hören sollen, deren schmierige Lobhudeleien und deren &quot;Gemeinsam geht´s besser&quot;- Beteuerungen. Da würde auch bei Ihnen wahrscheinlich vieles heute in einem anderen Licht erscheinen. 

Ich lasse Sie auch gleich wieder allein, ohne Ihnen vorher die Lektüre des Begleitbuches zur Ausstellung &quot;Wir gegen uns- Sport im geteilten Deutschland&quot; zu empfehlen. Beginnen könnten Sie mit dem Interview von Klaus Wolfermann
&quot; Voneinander lernen&quot;, Seite 100. Nicht etwa, dass ich die Mehrzahl der Beiträge im Buch als besonders gut empfinde, sondern nur, damit wir auf andere Literatur erst einmal nicht zurückgreifen müssen.

Ihr Kommentar # 63 sei der Ungestümtheit Ihrer angenommenen Jugend geschuldet. Und übrigens ist das kein guter guter Diskussionsstil. Dazu gehören neben wechselseitigem Respekt unter anderem, gegenteilige Argumente und Meinungen zuzulassen und genau zu prüfen, anstatt diese vorschnell zu verwerfen. Ein guter Diskutant hört zu, lässt ausreden und ist konzentriert genug, um auf das vom Gegenüber Gesagte einzugehen und seine eigenen Argumente sachlich darzustellen. Im Idealfall ist er gelassen und höflich. 

Ist nicht von mir, sondern gehört zum anerkannten Erbe des Umgangs miteinander. 
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan, ich hatte mich auf die verlinkten Beiträge insgesamt bezogen und lediglich traurige Fakten bemüht, um die Betrachtung ins Lot zu bringen.<br />
Da Sie jedoch vorzugsweise, Feststellungen gern aus dem Kontext reißen, um Ihre Pointen zu präsentieren, macht das eine sachliche Diskussion kaum möglich.<br />
Allerdings einen Tipp wollte ich Ihnen vis-a-vis historisches Gedächtnis &#8211; mit der erhofften Billigung des Hausherrn &#8211; doch noch geben:</p>
<p>Stefan, ich weiß nicht, wo Sie aufgewachsen und wie alt Sie sind, und womit Sie sich bisher beschäftigt haben. Vielleicht sollten Sie sich aber mal ganz entspannt mit Leuten unterhalten, die das System erlebt, ehrlich Sport getrieben und ihr Leben mit angestrengter Arbeit ausgefüllt haben. Dazu zählen auch Sportler, Trainer und Ärzte. Und dabei sollte man wissen, dass der Sport sich nicht nur um  Doping drehte und dreht.<br />
Die, die im Sportsystem der DDR Sport getrieben und gearbeitet haben, waren keineswegs alles Kriminelle. Statt zu differenzieren, wird pauschal geurteilt und verurteilt. Man will das System treffen, das es gar nicht mehr gibt, und nimmt dabei in Kauf, dass Tausende ungerechtfertigterweise verletzt und beleidigt werden. Was meinen Sie, wie es denjenigen ergehen würde, die die Freiburger Uniklinik im Zusammenhang mit dem dort praktizierten Doping an deutschen Kadersportlern als eine kriminelle Einrichtung bezeichnen würden ?</p>
<p>Sie hätten mal 1990 die Kommentare der übernehmenden Seite zum DDR-Sport  hören sollen, deren schmierige Lobhudeleien und deren &#8220;Gemeinsam geht´s besser&#8221;- Beteuerungen. Da würde auch bei Ihnen wahrscheinlich vieles heute in einem anderen Licht erscheinen. </p>
<p>Ich lasse Sie auch gleich wieder allein, ohne Ihnen vorher die Lektüre des Begleitbuches zur Ausstellung &#8220;Wir gegen uns- Sport im geteilten Deutschland&#8221; zu empfehlen. Beginnen könnten Sie mit dem Interview von Klaus Wolfermann<br />
&#8221; Voneinander lernen&#8221;, Seite 100. Nicht etwa, dass ich die Mehrzahl der Beiträge im Buch als besonders gut empfinde, sondern nur, damit wir auf andere Literatur erst einmal nicht zurückgreifen müssen.</p>
<p>Ihr Kommentar # 63 sei der Ungestümtheit Ihrer angenommenen Jugend geschuldet. Und übrigens ist das kein guter guter Diskussionsstil. Dazu gehören neben wechselseitigem Respekt unter anderem, gegenteilige Argumente und Meinungen zuzulassen und genau zu prüfen, anstatt diese vorschnell zu verwerfen. Ein guter Diskutant hört zu, lässt ausreden und ist konzentriert genug, um auf das vom Gegenüber Gesagte einzugehen und seine eigenen Argumente sachlich darzustellen. Im Idealfall ist er gelassen und höflich. </p>
<p>Ist nicht von mir, sondern gehört zum anerkannten Erbe des Umgangs miteinander.<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32071</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 11:15:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32071</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt; die westdeutsche Seite im Nachhinein zum Sieger zu erklären.&lt;/blockquote&gt;
Genau solche Sieger/Besiegte-Mentalität ist es, die das Doping insgeheim legitimierte. Nichts kapiert! Es gibt beim Doping nur Verlierer. Und nun wieder eine Ost-West-Geschichte daraus zu machen, ist die reinste Ablenkung. Diese tragische Figur, von dem hier die Rede ist, demontiert sich selbst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p> die westdeutsche Seite im Nachhinein zum Sieger zu erklären.</p></blockquote>
<p>Genau solche Sieger/Besiegte-Mentalität ist es, die das Doping insgeheim legitimierte. Nichts kapiert! Es gibt beim Doping nur Verlierer. Und nun wieder eine Ost-West-Geschichte daraus zu machen, ist die reinste Ablenkung. Diese tragische Figur, von dem hier die Rede ist, demontiert sich selbst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32068</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 20:46:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32068</guid>
		<description>Man gibt sich große Mühe, nur eine die Seite der Wahrheit zu belegen. Bitter, doch wahr, Jupp Elze, Birgit Dressel, Ralf Reichenbach, Christel Justun und Uwe Beyer sind gestorben, nachweislich durch Missbrauch von Dopingmitteln, ohne sich in diese Diskussion einmischen zu können. Alles sehr traurig, doch kann es nicht rechtfertigen, was hier versucht wird, nämlich von der ganzen Wahrheit abzulenken und die westdeutsche Seite im Nachhinein zum Sieger zu erklären.
Das ist doch alles Dummenfang und für Uninformierte und Voreingenommene bestimmt. Täve sollte sich dafür nicht  instrumetalisieren lassen. Er kann doch drüber stehen, wie es viele tun.
Wer sich in diesem Versuch der Fälschung der historischen Wahrheit schon wieder systemtreu und unkritisch einbringt und die Wahrheit beugt, muss sich den Vorwurf der Ahnungslosigkeit gefallen lassen. Unrecht auf der einen Seite, kann nicht durch  neuerliches Unrecht gut gemacht werden. Der Sieger sollte doch längst wissen, dass auch er gerade mittendrin ist, Menschen Unrecht zu tun und das zu Zehntausenden.  
Ja, aber wenn es denjenigen, die sich dafür einspannen lassen, Geld bringt, wer schert sich denn da noch um Objektivität oder gar um Moral ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man gibt sich große Mühe, nur eine die Seite der Wahrheit zu belegen. Bitter, doch wahr, Jupp Elze, Birgit Dressel, Ralf Reichenbach, Christel Justun und Uwe Beyer sind gestorben, nachweislich durch Missbrauch von Dopingmitteln, ohne sich in diese Diskussion einmischen zu können. Alles sehr traurig, doch kann es nicht rechtfertigen, was hier versucht wird, nämlich von der ganzen Wahrheit abzulenken und die westdeutsche Seite im Nachhinein zum Sieger zu erklären.<br />
Das ist doch alles Dummenfang und für Uninformierte und Voreingenommene bestimmt. Täve sollte sich dafür nicht  instrumetalisieren lassen. Er kann doch drüber stehen, wie es viele tun.<br />
Wer sich in diesem Versuch der Fälschung der historischen Wahrheit schon wieder systemtreu und unkritisch einbringt und die Wahrheit beugt, muss sich den Vorwurf der Ahnungslosigkeit gefallen lassen. Unrecht auf der einen Seite, kann nicht durch  neuerliches Unrecht gut gemacht werden. Der Sieger sollte doch längst wissen, dass auch er gerade mittendrin ist, Menschen Unrecht zu tun und das zu Zehntausenden.<br />
Ja, aber wenn es denjenigen, die sich dafür einspannen lassen, Geld bringt, wer schert sich denn da noch um Objektivität oder gar um Moral ?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32061</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 16:26:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32061</guid>
		<description>Frank Bachner im Tagesspiegel: &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/sport/ein-musterland-an-sportlicher-gesundheit/4470662.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Täve Schur verklärt DDR-Sport - &quot;Ein Musterland an sportlicher Gesundheit&quot;&lt;/a&gt;

sid: &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/sport/radsport/radsport-eklat-bei-lesung-doping-opfer-protestieren_aid_653202.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Eklat bei Lesung: Doping-Opfer protestieren&lt;/a&gt;

Christian Heinig im ND: &lt;a href=&quot;http://www.neues-deutschland.de/artikel/203828.das-kannst-du-vergessen.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;»Das kannst du vergessen«&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frank Bachner im Tagesspiegel: <a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/ein-musterland-an-sportlicher-gesundheit/4470662.html" rel="nofollow">Täve Schur verklärt DDR-Sport &#8211; &#8220;Ein Musterland an sportlicher Gesundheit&#8221;</a></p>
<p>sid: <a href="http://www.focus.de/sport/radsport/radsport-eklat-bei-lesung-doping-opfer-protestieren_aid_653202.html" rel="nofollow">Eklat bei Lesung: Doping-Opfer protestieren</a></p>
<p>Christian Heinig im ND: <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/203828.das-kannst-du-vergessen.html" rel="nofollow">»Das kannst du vergessen«</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: otto</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32054</link>
		<dc:creator>otto</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 07:47:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32054</guid>
		<description>Die Veranstaltung in live-Auszügen zu hören auf WDR 3:

&lt;a href=&quot;http://www.wdr3.de/resonanzen/details/artikel/wdr-3-resonanzen-e4da252728.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Der Ruhm und ich&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Veranstaltung in live-Auszügen zu hören auf WDR 3:</p>
<p><a href="http://www.wdr3.de/resonanzen/details/artikel/wdr-3-resonanzen-e4da252728.html" rel="nofollow">Der Ruhm und ich</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32050</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 16:50:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32050</guid>
		<description>Na nicht, dass wir hier noch in Tränene ausbrechen müssen, wenn sich Täve - wie auch immer - gegen seine Widersacher wehrt.
Eher würde ich die Frage stellen, wo denn diejenigen geblieben sind, die sich früher gern mit dem DDR-Sportstar zeigten und sich dabei selbst aufwerten ließen. Da ist sich Klaus Huhn wenigstens treu geblieben und beweist Solidarität.
Worum es bei der Täve-Diskussion geht, ist leicht zu erkennen. Die Kriminalisierung des DDR-Sport schreitet am schnellsten voran, wenn man auch seine Protagonisten kriminalisiert. Wozu denn dann noch eine Ruhmeshalle des deutschen Sports, u.a. ?
Eine vernünftige und sachliche Diskussion ist offensichtlich nicht gewünscht.
Der unbeantwortete post # 84 bestärkt mich in dieser Annahme. Wenn´s nicht mehr passt, wird es eben ausgesessen. Ein Zeichen von Stärke und der Überlegenheit der Argumente ist das dann wahrlich nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na nicht, dass wir hier noch in Tränene ausbrechen müssen, wenn sich Täve &#8211; wie auch immer &#8211; gegen seine Widersacher wehrt.<br />
Eher würde ich die Frage stellen, wo denn diejenigen geblieben sind, die sich früher gern mit dem DDR-Sportstar zeigten und sich dabei selbst aufwerten ließen. Da ist sich Klaus Huhn wenigstens treu geblieben und beweist Solidarität.<br />
Worum es bei der Täve-Diskussion geht, ist leicht zu erkennen. Die Kriminalisierung des DDR-Sport schreitet am schnellsten voran, wenn man auch seine Protagonisten kriminalisiert. Wozu denn dann noch eine Ruhmeshalle des deutschen Sports, u.a. ?<br />
Eine vernünftige und sachliche Diskussion ist offensichtlich nicht gewünscht.<br />
Der unbeantwortete post # 84 bestärkt mich in dieser Annahme. Wenn´s nicht mehr passt, wird es eben ausgesessen. Ein Zeichen von Stärke und der Überlegenheit der Argumente ist das dann wahrlich nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-32049</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 15:51:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-32049</guid>
		<description>Robert Kempe für den DLF: &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1521699/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Journalisten und Dopingopfer unter Kreuzfeuer - &quot;Täve&quot; Schurs neues Buch &quot;Der Ruhm und Ich&quot;&lt;/a&gt;

&lt;blockquote&gt;Schur weist auch in dem Buch von sich, dass das DDR-Sportsystem kriminell gewesen sei.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Kempe für den DLF: <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1521699/" rel="nofollow">Journalisten und Dopingopfer unter Kreuzfeuer &#8211; &#8220;Täve&#8221; Schurs neues Buch &#8220;Der Ruhm und Ich&#8221;</a></p>
<blockquote><p>Schur weist auch in dem Buch von sich, dass das DDR-Sportsystem kriminell gewesen sei.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2009/04/13/was-vom-tage-ubrig-bleibt-30-dlf-gesprach-misersky-kofink-treutlein/comment-page-2/#comment-30800</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 09:52:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=3537#comment-30800</guid>
		<description>@ha

Ich habe Sie richtig verstanden. Jedoch habe ich Ihnen eine Absicht unterstellt, die Sie nicht haben. War aber nicht so stringent gemeint, wie Sie selbst bemerkt haben.

Wie alle(s) im Leben, so werden auch die Sportler oft zu Personen hochstilisiert, die sie nie waren und gar nicht sein können. Der Anspruch ist das Problem und nicht das Subjekt des Anspruchs. Wir begeben uns damit in eine Falle. 
Denken wir doch bloß einmal an Goethe, Shakespeare, Mozart, Einstein und Brecht. Bei Shakespeare kamen kürzlich sogar Zweifel an der Authentizität seiner Werke auf. Da braucht man den Sport und seine Legenden gar nicht erst zu bemühen. Die Leistungen und Erfolge eines Sportlers kann ich permanent hinterfragen. Kein Problem. Macht man ja immer besonders gern bei den Kontrahenten seines Favoriten.  
Wenn wir jedoch permanent alles anzweifeln, jeden für eine potentiellen Betrüger und Lügner halten, sind wir selbst bald am Ende. Ich geb´s zu, ich selbst traue vielen Politikern und leider auch einigen Journalisten nicht über dem Weg. Andererseits ist der dauerhafte Argwohn nicht gerade ein erfrischendes Lebenselexier.
Das Dauerthema Doping im deutschen Sport wurde auch im Zusammenhang mit der Aufnahmepraxis in die Hall of Fame wieder vor allem bemüht und wir kommen zu keinem vernünftigen Ergebnis.
Ich persönlich bin gegen Regelbruch im Sport und besonders gegen Doping. Ich bin aber auch gegen die Infragestellung jeglichen sportlichen Erfolgs, gegen generellen Argwohn und Generalverdacht. Wie geschrieben, wenn wir als Gesellschaft nicht gewillt sind, über die Rolle und Platz des heutigen Sports ehrlich zu reden und diese evtl. gar neu bestimmen, macht eine pathologische Betrachtung des Sports keinen Sinn. Im Gegenteil es bleibt eine Diskussion an sich.

Doping ist doch längst in Deutschland zum Instrument der sportpolitischen Auseinandersetzung instrumentalisiert wurden. Bewußt. Weil man dachte, man kann die eine Seite desavouieren und sich selbst davor bewahren. Jetzt, wo man es nicht mehr kann, ändert man einfach die Lesart sowie Ein- und Zuordnung von Doping:  Keine Skandalisierung, keine zivilrechtlichen Konsequenzen, keine Namen auf der einen Seite.
Dafür bekommen die anderen regelmäßig und bei jedem Anlass mal die Fakten und mal die Mutmassungen mit entsprechender kriminalisierender Bewertung um die Ohren gehauen.
Um Missverständnissen vorzubeugen, Doping war und ist nicht hoffähig. Aber es hier zu verbrämen, ja zu bagatellisieren und dort zu brandmarken, ist nicht opportun und unehrlich. Und das ist bedauernswerterweise die Grundlage mancher deutschen Unterhaltung zu Doping und scheint es auch zu bleiben.
Da kann ich all die, besonders die scheinbar Betroffenen verstehen, die sich dazu nicht mehr äußern möchten.  Gibt es in einer Diskussion für die beteiligten Seiten unterschiedliche Regeln, wie soll denn dann eine gleichberechtige Aussprache mit gerechten Schlüssen stattfinden können.

Leider hat diese unehrliche Betrachtung auch wieder die Diskussion der Aufnahme in die Ruhmeshalle bestimmt. Da können einen nur die betroffenen ostdeutschen Sportler Leid tun. Und man solidarisiert sich schon aus Prinzip mit ihnen, ohne alles hinterfragen zu wollen. Das hätte man aber auch aus Prinzip mit jedem westdeutschen Sportler getan. Schon aus sportlicher Fairness. 
Markant ist auch, wenn die Dopingkarte nicht reicht, wird halt eine andere Farbe gezogen, wie die Peinlichkeiten um Täve Schur zeigen.

Da der deutsche Sport nicht bereit scheint, die grundlegende Herangehensweise an seine Geschichte und Gegenwart zu verändern, kann er noch so viele Ehrenhaine und Ruhmeshallen eröffnen, seine Probleme und damit die der Öffentlichkeit mit dem Sport wird er so nicht lösen, sondern vertiefen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ha</p>
<p>Ich habe Sie richtig verstanden. Jedoch habe ich Ihnen eine Absicht unterstellt, die Sie nicht haben. War aber nicht so stringent gemeint, wie Sie selbst bemerkt haben.</p>
<p>Wie alle(s) im Leben, so werden auch die Sportler oft zu Personen hochstilisiert, die sie nie waren und gar nicht sein können. Der Anspruch ist das Problem und nicht das Subjekt des Anspruchs. Wir begeben uns damit in eine Falle.<br />
Denken wir doch bloß einmal an Goethe, Shakespeare, Mozart, Einstein und Brecht. Bei Shakespeare kamen kürzlich sogar Zweifel an der Authentizität seiner Werke auf. Da braucht man den Sport und seine Legenden gar nicht erst zu bemühen. Die Leistungen und Erfolge eines Sportlers kann ich permanent hinterfragen. Kein Problem. Macht man ja immer besonders gern bei den Kontrahenten seines Favoriten.<br />
Wenn wir jedoch permanent alles anzweifeln, jeden für eine potentiellen Betrüger und Lügner halten, sind wir selbst bald am Ende. Ich geb´s zu, ich selbst traue vielen Politikern und leider auch einigen Journalisten nicht über dem Weg. Andererseits ist der dauerhafte Argwohn nicht gerade ein erfrischendes Lebenselexier.<br />
Das Dauerthema Doping im deutschen Sport wurde auch im Zusammenhang mit der Aufnahmepraxis in die Hall of Fame wieder vor allem bemüht und wir kommen zu keinem vernünftigen Ergebnis.<br />
Ich persönlich bin gegen Regelbruch im Sport und besonders gegen Doping. Ich bin aber auch gegen die Infragestellung jeglichen sportlichen Erfolgs, gegen generellen Argwohn und Generalverdacht. Wie geschrieben, wenn wir als Gesellschaft nicht gewillt sind, über die Rolle und Platz des heutigen Sports ehrlich zu reden und diese evtl. gar neu bestimmen, macht eine pathologische Betrachtung des Sports keinen Sinn. Im Gegenteil es bleibt eine Diskussion an sich.</p>
<p>Doping ist doch längst in Deutschland zum Instrument der sportpolitischen Auseinandersetzung instrumentalisiert wurden. Bewußt. Weil man dachte, man kann die eine Seite desavouieren und sich selbst davor bewahren. Jetzt, wo man es nicht mehr kann, ändert man einfach die Lesart sowie Ein- und Zuordnung von Doping:  Keine Skandalisierung, keine zivilrechtlichen Konsequenzen, keine Namen auf der einen Seite.<br />
Dafür bekommen die anderen regelmäßig und bei jedem Anlass mal die Fakten und mal die Mutmassungen mit entsprechender kriminalisierender Bewertung um die Ohren gehauen.<br />
Um Missverständnissen vorzubeugen, Doping war und ist nicht hoffähig. Aber es hier zu verbrämen, ja zu bagatellisieren und dort zu brandmarken, ist nicht opportun und unehrlich. Und das ist bedauernswerterweise die Grundlage mancher deutschen Unterhaltung zu Doping und scheint es auch zu bleiben.<br />
Da kann ich all die, besonders die scheinbar Betroffenen verstehen, die sich dazu nicht mehr äußern möchten.  Gibt es in einer Diskussion für die beteiligten Seiten unterschiedliche Regeln, wie soll denn dann eine gleichberechtige Aussprache mit gerechten Schlüssen stattfinden können.</p>
<p>Leider hat diese unehrliche Betrachtung auch wieder die Diskussion der Aufnahme in die Ruhmeshalle bestimmt. Da können einen nur die betroffenen ostdeutschen Sportler Leid tun. Und man solidarisiert sich schon aus Prinzip mit ihnen, ohne alles hinterfragen zu wollen. Das hätte man aber auch aus Prinzip mit jedem westdeutschen Sportler getan. Schon aus sportlicher Fairness.<br />
Markant ist auch, wenn die Dopingkarte nicht reicht, wird halt eine andere Farbe gezogen, wie die Peinlichkeiten um Täve Schur zeigen.</p>
<p>Da der deutsche Sport nicht bereit scheint, die grundlegende Herangehensweise an seine Geschichte und Gegenwart zu verändern, kann er noch so viele Ehrenhaine und Ruhmeshallen eröffnen, seine Probleme und damit die der Öffentlichkeit mit dem Sport wird er so nicht lösen, sondern vertiefen.</p>
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