Lust auf Online-Gebühren? Hier entlang!
Erklärung von DDR-Dopingopfern: “Kein fauler Frieden in der Doping-Aufarbeitung”
veröffentlicht: 1. März 2009, 20:27 - zuletzt bearbeitet: 1. März 2009, 20:39 - 55 kommentareBrandaktuell, ausgelöst durch den hier heiß diskutierten Fall Werner Goldmann, die Amnestie-Debatte und die Erarbeitung neuer Ehrenerklärungen für DDR-Dopingtrainer – eine Stellungnahme von Dopingopfern, die sich in Berlin getroffen haben:
DDR-Dopinggeschädigte erheben Einspruch gegen den geplanten Persilschein für belastete Dopingtäter
Seit Wochen läuft, ausgelöst durch die Causa Goldmann, eine Debatte über den dopingbelasteten deutschen Sport in Ost und West. Im Vorfeld der Leichtathletikweltmeisterschaften im Sommer in Berlin und im 20. Jahr des Mauerfalls wird nun hitzig nach einer Zauberformel gesucht, die den Beweis erbringen soll, dass der Sport in Deutschland rein und endlich einig ist. In dieser magischen Zukunfts-Mixtur steckt jedoch nichts anderes als eine Schlussstrich-Rehabilitierung des amnestischen, schwer toxischen Systems und die Absicht, den längst sichtbaren Schaden in einer durchsichtigen PR-Aktion zu neutralisieren. Mit einem faulen Frieden dieser Art lebt der Sport schon zu lange. Diese Strategie hat dem Sport nicht nur seinen aktuellen Imageschaden bereitet, sondern auch willentlich und wissentlich viele Opfer produziert. Wenn es jetzt um eine Zukunftsformel geht, dann doch nur durch einen konsequenten Bruch mit den ausgedienten Strategien im Sport und der akzeptierten, zynischen Täterpolitik.
- Trainer, Ärzte, Funktionäre und Betreuer, die es in den vergangenen 20 Jahren nicht geschafft haben, sich klar zu ihrer Dopingvergangenheit zu positionieren, haben im deutschen Sport und in der Nähe von Kindern und Jugendlichen nichts zu suchen. Ein generelles polizeiliches und sportliches Führungszeugnis ist im organisierten Sport längst überfällig.
- Die Situation der DDR-Zwangsdopinggeschädigten hat sich in den vergangenen zehn Jahren im Hinblick auf ihre Gesamtlebenssituation dramatisch verschlechtert. Eine öffentlich finanzierte Beratungs- und Anlaufstelle für Dopinggeschädigte haben die Betroffenen seit langem vergeblich gefordert und ist umso zwingender notwendig.
- Für die irreversiblen Schädigungen der DDR-Zwangsdopinggeschädigten gilt es, einen gesetzlich verankerten Rentenanspruch zu formulieren.
- Regionale Medien in den neuen Bundesländern haben die notwendige Aufklärung gegenüber den Betroffenen im DDR-Sport größtenteils gezielt verweigert. Diese Informationsdefizite sind auszugleichen.
- Informationsdefizite dieser Art beziehen sich ebenso auf öffentliche Verwaltungen und Einrichtungen des Bundes und führen nicht selten zu Retraumatisierungen der Betroffenen. Diese Lücken sind auf institutioneller Ebene dringend zu beheben.
- Medial wird nicht selten der Eindruck vermittelt, das DDR-Sportsystem sei umfänglich aufgearbeitet. Wesentliche Aspekte, die insbesondere auf praktizierte Menschenversuche zielen, sind jedoch unbetrachtet geblieben. Fundierte Forschungen etwa zum illegalen Leipziger Dopinginstitut FKS fehlen genauso wie wissenschaftliche Arbeiten zur Verstrickung der Sportclubs und der Sportmedizin in das DDR-Dopingsystem.
- Die vom Sport aktuell anberaumte Studie zur Dopingaufarbeitung in Ost und West muss insbesondere von nicht dopingsozialisierten Experten erstellt werden.
- Zur Entwicklung wirksamer Therapien und sinnvoller Präventionsmaßnahmen sind von Dopinggeschädigten seit langem differenzierte Analysen von Sportschäden bzw. eine Langzeitstudie zu Krankheitsverläufen gefordert worden. Hier besteht nach wie vor dringender Handlungsbedarf.
Die zu erwartende Zukunftsformel in Sachen Doping für Gesellschaft und Sport lautet: Die Zahl seiner Opfer wird exponential steigen. Persilscheine für das DDR-Zwangssystem und den BRD-Systemzwang sind das stärkste Indiz dafür, dass Sport und Politik dem Zeitgeist hinterhinken. Ein sauberer Sport ist keine Hexerei. Er braucht keine Zauberformeln. Man muss sich für ihn entscheiden und ihn dann realisieren.
Unterzeichnende: u. a. Ute Krieger-Krause, Andreas Krieger, Uwe Trömer, Bernd Richter, Karen König, Brigitte Michel, Bernd Michel, Dagmar Kersten, Marie-Katrin Kanitz, Yvonne Gebhardt, Ines Geipel.
related posts
- DDR-Dopinggeschädigte zur “Entschuldungspauschale für Sportkriminelle”
- Der Sport, die Politik, die Dopingopfer und der Bundesgerichtshof
- “Historische Hypotheken des deutschen Sports”
- Wolfgang Schäuble lässt Ute Krieger-Krause antworten
- Petition des Dopingopferhilfe-Vereins an den Bundestag
- Offener Brief von Ute Krieger-Krause an die Herren Schäuble, Bach und Prokop
- Die Propagandamaschine brummt …
- Dichtung und Wahrheit und Ehrendoktor Schäuble
- Was vom Tage übrig bleibt (30): DLF-Gespräche mit Misersky, Kofink, Treutlein – und Thierse
- Thomas Bach antwortet Ute Krieger-Krause
55 kommentare zu “Erklärung von DDR-Dopingopfern: “Kein fauler Frieden in der Doping-Aufarbeitung””
weitersagen
youth olympic games 2010
online-gebühren
Im September darf natürlichweiter geflattrt werden:
olympiabewerbung 2018
lesebefehle
fussball-wm 2010

abgeordnetenwatch
der fall pechstein

vancouver 2010
peking 2008
korruption im sport
alle beiträge
- Was vom Tage übrig bleibt (59): Nachweisverfahren für Gendoping
- Play the Game 2011 in Köln
- † Anton Geesink
- Nachwehen der Jugendspiele: Dreier-Basketball wird (ziemlich sicher) olympisch
- München 2018: Morddrohung gegen Olympiagegner
- Olympia 2018: eine Wasserstandsmeldung und ein nervöser Bewerber
- Notizen von den Jugendspielen (II)
- Höher, schlauer, jünger?
- Der Jugend nah – und doch so fern. Dick Pound macht Urlaub
- Unruhe in der FIFA: Fordert Chung Mong-Joon nun doch Blatter heraus?
- Notizen von den Jugendspielen
- Frischzellenkur für das Olympia-Business
- “Du bist gegangen!”
- “Gendoping – Die Mutanten greifen an”
- Soca Warriors vs Jack the Ripper
- Das Bundesgericht sagt im Fall Pechstein …
- München 2018: das Sportstättenkonzept
- Was vom Tage übrig bleibt (58): Currywurst, Pechstein, München 2018, Zwanziger
- Was vom Tage übrig bleibt (57): Moskau 1980, Youth Olympic Day
- Aus dem Maschinenraum (VI)
- Greg LeMond sagt und sagt und sagt …
- München 2018 und der intransparente Umgang mit Steuermitteln: Wirtschaftsplan? Welcher “Wirtschaftsplan”?
- Programmhinweis (IX): “Wenn der Fußball zum Politikum wird”
- Dilettantenstadl München 2018: Bogner will mehr Steuermittel, Widerstand wächst, Bewerbung am Ende?
- Südafrika, Tag 35: Wasserstandsmeldung, Olympia 2020, Abstimmung beste WM-Spieler
- live aus Durban: Deutschland vs Spanien
- Online-Gebühren (II): über den Wert von Qualitätsjournalismus
- Südafrika, Tag 31: Ein Gruß aus Nordkorea
- “Reações de Maradona”
- Glanz und Gloria: Deutschland vs Argentinien 4:0
- Programmhinweis (VIII): “Neue Medien statt Sportstudio”
- Afrikas letzte Hoffnung: Ghana vs Uruguay
- Werbepause: die WM der Sportartikelkonzerne
- Südafrika, Tag 28: Brasilien vs Niederlande
- Freunde von FIFA-Franz und FIFA-Sepp: WM-Lobbyisten und Steuermillionen
- Was vom Tage übrig bleibt (56): Schmitt, Pluschenko, Bach, Gienger, Korruption, Champagne, Pechstein, Sörgel
- Südafrika, Tag 25: PR für Joseph Blatter
- Südafrika, Tag 24: das Schiedsrichterproblem und das Schweigen der FIFA-Schlemmer
- Crowdsourcing betr. Schiedsrichter-Fehler bei der WM, Videobeweis
- “1966 in reverse”: von Wembley nach Bloemfontein
- WM 2010: der Kontinentalvergleich
- Südafrika, Tag 22
- Wie sich korrupte Funktionäre im FIFA-Reich des Joseph Blatter mit Millionen frei kaufen
- Südafrika, Tag 20: Slowakische Bravehearts sagen “Arrivederci Italia!”
- Final #1: Deutschland vs Ghana
- God Save the Queen: England vs Slowenien
- Südafrika, Tag 19: FIFA one™
- Südafrika, Tag 18: Abschied von Bafana Bafana
- Kleiner Regelbruch: Olympia 2018, die Candidate Cities
- † Anwar Chowdhry
- Sepp the dog flies Kulula for free
- Südafrika, Tag 17: Die WM hat ein Schiedsrichter-Problem
- Südafrika, Tag 16: Sepp the Dog, Fick Fufa!
- Südafrika, Tag 15: The Bull Run, Dias
- Aus dem Maschinenraum (V)
- Slowenien vs USA und ein kleiner Deutschland-Nachdreher
- Südafrika, Tag 14: Deutschland vs Serbien, “a big big test of character”
- Südafrika, Tag 13: Allez les Bleus!
- Messi Watching (II): Argentina vs Südkorea
- Lennart Johansson
- Südafrika, Tag 12: Bafana Bafana vs Uruguay
- WM-Finaltickets gesucht? Kein Problem, es ist alles verfügbar
- Südafrika, Tag 11: Brasilien vs Nordkorea #Wintersport
- Südafrika, Tag 10: Holland vs Dänemark
- “German blitzkrieg”
- Südafrika, Tag 9: Deutschland vs Australien – agony and ecstasy und ein “Reichsparteitag”
- Aus dem Maschinenraum (IV): Jabulani
- Don Julio und die Ticket-Frage
- Messi Watching: Argentina vs Nigeria
- Südafrika, Tag 8: Frühstück mit Joe Biden
- Südafrika, Tag 7: Bafana Bafana vs Mexiko
- Social media oder: Fragen an @SeppBlatter
- Südafrika, Tag 6: We are the Blatter family!
- Besuch in Nordkorea
- Südafrika, Tag 5: Jack Warner sagt …
- Aus dem Maschinenraum (III)
- Südafrika, Tag 4: Der Heilige Sepp
- Südafrika, Tag 3: “the internet is down in the whole building”
- Südafrika, Tag 2: on the road
- Grüße aus Usbekistan und Südamerika: die Schiedsrichter der ersten sechzehn WM-Spiele
- Südafrika, Tag 1: Ashdown House
- König der Tier
- Minister Jack Warner oder: “a brilliant piece of ass kissing”
- Vier Sätze für den Journalismus …
- Die Zehn Gebote der FIFA
- Lord Triesman sagt: alles nicht so gemeint!
- Willkommen im Überwachungsstaat: Alpine Ski-WM 2011
- Täubchen für Sepp, den Friedensstifter und Rechenkünstler
- Die Zukunft der Zeitung (II)
- Floyd Landis packt aus
- Wenlock und Mandeville
- Andreas Görlitz goes to Bernabéu
- ISU-Erklärung zum Fall Pechstein
- Michael Ballack
- Goodbye England oder: Ärger mit der Ex
- Im Wortlaut: das Urteil des Bundesgerichts im Fall Pechstein
- Diebe im Gesetz
- Aus dem Maschinenraum (II)
- Und es sprach der Ruler of Dubai: “This is your chance! I have my people here. What can I do for you?”
- Sepp Blatter oder: Interviews vs. Hintergrundberichte
- Was vom Tage übrig bleibt (55): Sotschi, Karrierepläne des UDIOCM, Samaranch
- Putin in Wien
- Wenn das Hirn in der Hose sitzt: die schönsten Doping-Ausreden
- † Juan Antonio Samaranch
- On the road
- Moskau – Berlin. Mit dem Bus.
- Lost in Moscow: Vulkanausbrüche und Geschäftemacher
- Lost in Sochi: Vulkanausbrüche und andere Kleinigkeiten
- Sepp Blatter: Träumerli im FIFA-Mausoleum
- Bob Munro und die Gefahren für Whistleblower
- Sotschi 2014: Winterspiele unter Palmen
- Joseph Blatter und die große Zürcher Langeweile
- Werbepause: der DOSB
- Medwedew, Sotschi 2014 und das Vancouver-Nachbeben
- Dopingbericht 2008 und säumige Verbände: Christoph Bergners Brief an Dagmar Freitag
- Stil- und Textkritik: der FIFA-Ethikcode
- Kriselnde Olympiabewerbung München 2018: Abschied von Geschäftsführer Adam
- Goldener Plan für München 2018: Mal eben 1,5 Millionen Euro mehr aus Steuermitteln …
- München 2018 und die Olympiafinanzierung: Willy Bogners Probleme mit der Wahrheit
- Aus dem Maschinenraum …
- The BOBs: “Best Weblog Deutsch”
- Claudia Pechstein und die Kugelzell-Anomalie
- Willy goes to Lausanne …
- Programmhinweis VII: DLF-Sportgespräch zum DFB-Stadl
- Was vom Tage übrig bleibt (54): Paralympics in Vancouver
- Jobangebot: Kolumnenschreiber für FIFA-Präsident Joseph Blatter gesucht
- Russland, Vancouver und Sotschi 2014: Abschied vom Elbrus
- Was vom Tage übrig bleibt (53): Der DFB, Zwanziger, die FIFA und der fehlende Wille zur Transparenz
- Wie DOSB und BMI den Bundestags-Sportausschuss narren
- Theo Zwanziger bleibt doch (noch) im Amt
- Dopingbericht 2008: die 19 säumigen Verbände
- Theo Zwanziger droht (wieder einmal) mit Rücktritt
- Der sportpolitische Komplex oder: Dopingmängel bei den Goldverbänden BSD und DESG
- Vancouver, Closing Ceremony
- Vancouver, der letzte Tag
- Vancouver, Tag 15: Sechskommanull für Anni Friesinger
- Vancouver, Tag 14: Willy Bogner, Münchens Olympiachancen und die IOC-Präsidentschaft
- Vancouver, Tag 13
- Vancouver, Tage 11/12: Human Growth Hormon
- Online-Gebühren: Über den Wert von Qualitätsjournalismus
- Vancouver, Tag 10: Super Sunday
- Das DOSB-Präsidium und das elfte Gebot: Lass dich nicht erwischen!
- Vancouver, Tage 8/9: Bobfahren “zum Ansehen Deutschlands”
- Peter Hargitay und die FIFA: Fakten, Gerüchte, Freundschaften und Mandate
- NOlympia 2018: 18 Gründe gegen die Olympiabewerbung
- Andrew Jennings über Joseph Blatter: “The autumn of football’s patriarch”
- Vancouver, Tag 7
- CAS-Kammer fühlt sich nicht zuständig: Pechsteins Antrag abgelehnt
- Frank Steffel und das doppelte Heimspiel
- Götterdämmerung in der FIFA: Abschied von Joseph Blatter
- Vancouver, Tag 6: Kirschblüte
- Vancouver, Tag 5: Olympia mit Christian, Björn und Heidi
- München vs. Pyeongchang: Spin Doctors und andere Berater
- Vancouver, Tag 4: “I don’t know if any of you have ever experienced a German Autobahn without a speed limit”
- Skate-Gate, Teil 2? Das Korruptionsproblem im Preis- und Kampfrichterwesen
- Vancouver, Tag 3: “Honoured worker of physical training”
- Vancouver, Tag 2: “a human error should not lead to the death of an athlete”
- † Nodar Kumaritaschwili: The Games must go on
- Vancouver, die Eröffnungsfeier
- † Nodar Kumaritaschwili
- Vancouver, Tag 1: Jacques die Möwe
- Munich 2018: “We do not want the Games!”
- Bundesgericht lehnt Pechstein-Beschwerde ab
- Thomas Bach: Lebenssachverhalte im nationalen Interesse
- “Wem gehört der Sport? Journalismus, TV-Rechte und die Kontrolle der Bilder im Zeitalter von Twitter”
- Scherben, Ärger, Polizei (2): Police file no. VA10#22680
- Vancouver 2010: die ersten Olympischen Social-Media-Spiele
- Poverty Olympics, Vancouver: “World class poverty in a world class city!”
- Sportjournalismus-Konferenz im November 2010 in Dortmund
- Die IOC-Blogger-Richtlinien für Olympiateilnehmer
- Friedensnobelpreis für das IOC? Willi wills wissen
- Olympic Oval: Plastiklöffel auf Papptellern
- Five Ring Circus: Privatized Profit, Socialized Debt
- Vancouver: die Ruhe vor dem Sturm und die IOC Blogger-Richtlinien
- Des Rätsels Lösung: “Denial of Service Attacke”
- Shit happens: Server-Crash
- Christer Ahl: Hassan Moustafa and the priority of personal enrichment
- Hassan Moustafa, Handball, Sportfive, Lobbyismus und Korruption
- Werbepause: das iPad
- Antidopingberichte 2008 der deutschen Sportfachverbände
- Sportförderung des Bundes im Olympiajahr 2010
- München 2018: Christian Ude und die “Kniffe der propagandistischen Darstellung”
- Bundesgericht lehnt Antrag ab: Pechstein nicht in Vancouver
- Public Eye Awards 2010: Das IOC als übelstes Unternehmen des Jahres?
- Was vom Tage übrig bleibt (52): Gesine Tettenborn lässt ihren Doping-Weltrekord streichen
- Wolfgang Jelkmann sagt zum Fall Pechstein …
- München 2018: Studie der FH, Annäherung an die Wahrheit?
- Winfried Gassmanns aktualisiertes Papier zum Fall Pechstein
- Unruhe in der FIFA: Blatter feuert Jérôme Champagne, seinen wichtigsten Mann
- Was vom Tage übrig bleibt (51): Will denn niemand zur Fußball-WM?
- “Don’t mix politics with games”: Petition für Liu Xiaobo
- “Berliner, steht auf, wenn ihr Herthaner seid!”
- Die NADA: Ping-Pong-Diplomatie unter Sportsfreunden?
- Was vom Tage übrig bleibt (50): Kommentar von Prof. Winfried Gassmann zum Fall Pechstein
- Bundesgericht lehnt vierten Pechstein-Antrag ab
- Weihnachtspause
- Olympia ohne Pechstein
- Fall Pechstein: die dritte Eilverfügung des Bundesgerichts
- Die Zukunft der Zeitung …
- Fall Pechstein: und noch eine Eilverfügung des Bundesgerichts
- Weihnachten im IOC: Haya & Feisal und der Heilige Minos
- Uf widerluege, Hans Klaus!
- WADA: Ten years – ten challenges
- Pechstein läuft wieder – die superprovisorische Verfügung des Schweizer Bundesgerichts
- Was vom Tage übrig bleibt (49): Lokalsport, Journalismus, Technologiefeindlichkeit
- “More than just a game”: PR auf Robben Island
- live-Blog: Die WM-Auslosung – Deutschland wie immer gut bedient
- Sportpolitische Web-Juwelen (3): The Godfather
- Joseph Blatter, Interpol, Charlize Theron, Handball und die Irland-Frage
- Kleiner Rückblick: Sepp Blatter, die milliardenschweren TV-Rechte, Leo Kirch und die ISL
- Sportpolitische Web-Juwelen (2): der General
- Katar und die WM 2022: Fußball im Kühlschrank
- Der CAS im Fall Pechstein: “abuse of science, bordering to fraud”?
- Blatter lästert über Irlands Fußballverband (2)
- Sportpolitische Web-Juwelen (1): “Travels with Chuck Blazer”
- Die FIFA, Coca-Cola, Massenmörder Robert Mugabe und der Fußball-Weltpokal
- Handspiel? Henry? Blatter lästert über Irlands Fußballverband
- Treffen in Berlin: Der DOSB sagt zum Fall Pechstein …
- Was vom Tage übrig bleibt (48): Südafrika, Soccerex, DOSB-Ethikpreis, The Fastest Couple
- Das Original: “Gesetz zur Bekämpfung des Dopings und der Korruption im Sport”
- Staatssekretär Christoph Bergner (CDU) über Doping und andere Ärgerlichkeiten
- CAS-Urteil: Claudia Pechstein bleibt gesperrt und zieht vor das Bundesgericht
- Adidas-Chef Herbert Hainer über Doping und Glaubwürdigkeit
- München 2018: Entwurf des Mini-Bidbooks und “offizielle Oppositionen”
- Der Fußball und der böse Dämon
- Der neue Sportausschuss …
- Ten years after: Gründung der WADA
- 9. November
- KGB-gate: Samaranch, more Russian olympic secret agents, IOC, FIFA and the Opus Dei
- Dagmar Freitag sagt: “Sportausschuss soll weiter öffentlich tagen”
- IOC-Ehrenpräsident Samaranch und der KGB
- Der CAS macht es spannend: Pechstein muss warten
- “Leitlinien des Sportjournalismus”
- München 2018: “Münchner Herzl für deutsche Vancouver-Mannschaft”
- Was vom Tage übrig bleibt (47): Koalitionsvertrag, Klaue, “Pechstein-Studie auf Staatskosten”
- Was vom Tage übrig bleibt (46): Jan Ullrich, Fuentes und 2219 Seiten BKA-Unterlagen
- Sepp, zu Gast bei Putin: “I am really glad that you greet me as a friend”
- München 2018: Bewerbungsstart mit neuem Logo
- Olympia 2018, die Ausgangslage: Pyeongchang vor Pyeongchang vor Pyeongchang
- Was vom Tage übrig bleibt (45): Play the Game, Simon-Dopingstudie, München 2018 & more
- “Neulich irgendwo im Sport-Universum”
- Akklamation? Nein. Jacques Rogge lässt sich zum IOC-Präsidenten wählen
- Umfrage unter Top-Funktionären (6): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (5): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (4): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Tableau de la troupe: das IOC
- WADA-Generalsekretär David Howman sagt …
- Olympia-Milliarden: “We are less dependent on economical downturn”
- Scherben, Ärger, Polizei
- Umfrage unter Top-Funktionären (3): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (2): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (1): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Hör-Befehl! Interview mit einem Friedensnobelpreisträger in spe
- Open letter to the IOC President and the IOC: call for action against all forms of corruption in sport
- IOC-Direktor Mark Adams sagt: “They want to have a quiet meeting to discuss their issues”
- The day after, Olympic Congress: IOC sperrt Journalisten aus*
- Olympiasieger Rio de Janeiro: das IOC-Wahlergebnis
- Olympia 2016: Rio gewinnt, Ohrfeige für Obama
- Olympia 2016, die Präsentationen: “Obama arrived”, “the world would be a better place”
- Olympia 2016: Einer wird gewinnen!
- Von A-Promis, Dichtern, First Ladies, olympischen Werten und Lieblingsrussen
- Der Fuchs im Hühnerstall lehnt die Petition des Dopingopferhilfevereins ab
- Die Qual der Wahl oder: die Einheitsfraktion des Sports
- Der Sport braucht (wohl doch) eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur
- Und noch zwei Wundersprinter
- Programmhinweis: Sportjournalismus-Konferenz im April 2010
- Was vom Tage übrig bleibt (44): Caster Semenya oder “I think it would be the third world war”
- Schwimm-WM 2009: “391 doping control tests – all negative”
- “Law & Order” Olympia 2016: Rio vs. Chicago vs. Madrid vs. Tokio
- Was vom Tage übrig bleibt (43): München 2018 wirbt mit hoch dekoriertem Anabolika-Doper
- JAKO lenkt ein: “Wir haben überreagiert”
- DFB ./. Weinreich: Abrechnung der Spenden
- Was vom Tage übrig bleibt (42): JAKO AG vs. Trainer Baade und der Fluch des rechtsfreien Internets
- Was vom Tage übrig bleibt (41): “Dream Chasers”
- Leichtathletik-WM: eine Bilanz
- Leichtathletik-WM, Tag 9: “Veranstaltung abgewickelt”
- Leichtathletik-WM, Tag 8: “pseudosakrale Passionswege”
- Johanna Sperling: “Bitte weist es zurück, seid stolz darauf!”
- Leichtathletik-WM, Tag 7: “I am not a boy. Why did you bring me here?”
- Leichtathletik-WM, Tag 6: Harting schläft nicht, Bolt joggt wieder Weltrekord
- Leichtathletik-WM, Tag 5: Respekt, Robert Harting
- Problembär für Angela Merkel
- Leichtathletik-WM, Tag 4: Robert Harting, das Adrenalin und die Dopingopfer
- Leichtathletik-WM, Tag 3: Usain Bolt, Jogging-Gate (II)
- Leichtathletik-WM, Tag 2: Neun. Komma. Fünf. Acht.
- Leichtathletik-WM, Tag 1: Wie voll ist ein halbleeres Stadion?
- Diack macht ernst: IAAF-Präsident bis ins neunte Lebensjahrzehnt
- We are family: Jean-Marie Weber, das IOC und die IAAF
- Olympias Programm-Kosmetik
- The IOC, the 2016 bidding race and the question of a secrect, democratic election
- Wie die Leichtathletik-WM nach Berlin kam
- Dopingkontrollen in der Leichtathletik
- Eine der ersten Urkunden der Leichtathletik-WM 2009 …
- Programmhinweis: Leichtathletik-WM
- One year after: Peking 2008
- Doppelpack: Abmahngebühren im Fall Pechstein
- Was vom Tage übrig bleibt (40): der Kampf um die Deutungshoheit
- Peter Danckert (SPD) macht Wahlkampf – aber nicht mit dem Fall Pechstein
- Der Fall Pechstein: Inszenierung mit Parteigutachten
- Die Blutkontrollen von Claudia Pechstein (2)
- taz verzichtet auf Berichterstattung von der Leichtathletik-WM
- Robert Harting macht sich Gedanken …
- Was vom Tage übrig bleibt (39): Whistleblower diesseits und jenseits des Teiches
- München 2018: der Weg nach Durban
- Sepp, ganz stolz: WM-Freitickets für Barack Obama
- Dopingkontrollen bei deutschen Schwimmern
- Dopingkontrollen im Schwimmen
- Paul Biedermann deklassiert Michael Phelps
- Renaissance der Gänsefüsschen: “DDR-Doping”, “Bock”, “Ullrich”, “Stasi”, “Verbotenes” und eine “Opferdebatte”
- S-Bahn-Hersteller sponsert die Leichathletik-WM im S-Bahn-Krisengebiet
- Was vom Tage übrig bleibt (38): Möchtegern-Dopingjäger jagt “Claudias Boyfriend”
- Julio Maglione und die Präsidenten der olympischen Weltverbände
- Was vom Tage übrig bleibt (37): Journalismus und Interessenskonflikte, USOC und Chicago 2016
- Leichtathletik-WM in Berlin: Interview mit Gesichtern auf Flaschen-Rückseiten
- Vor 25 Jahren: Uwe Hohn & Co. & grünes Licht für Dopingmittel
- Doping und die Medien (2): Der Fall Hartelt
- “We are family”: der kritische Schulterschluss von Politik, Sport und Wissenschaft
- Doping und die Medien
- Zielgruppenoptimierung: München 2018 verpflichtet das schönste Gesicht des Sozialismus
- Andrew Jennings: “FOUL!” jetzt als eBook auf Deutsch
- Epo macht Mäuse klüger …
- Die Blutkontrollen von Claudia Pechstein
- Was vom Tage übrig bleibt (36): Fall Pechstein & Olympia in Stuttgart
- Ria Visser sagt …
- Sotschi “is making rapid progress”
- Pechstein, Heinze & Co: “Notlügen” und andere offene Fragen
- Kuhhandel im olympischen Sport: Pechstein, Breuer, Goldmann und der DLV
- Was vom Tage übrig bleibt (35): Der ISU-Beschluss im Fall Pechstein
- Erklärung von Claudia Pechstein
- Pechsteins Devotionalien: “Super-Claudia, Kufen-Queen”
- Claudia Pechstein von der ISU wegen Blutdopings gesperrt
- Detlef Parr (FDP) sagt beim Abschied laut Servus
- Copy and paste im Bundestag: die Olympiabewerbungen von Leipzig und München
- Der Sport, die Politik, die Dopingopfer und der Bundesgerichtshof
- Bundestag zu München 2018: “demokratiewidriger Striptease”?
- Was vom Tage übrig bleibt (34)
- “Historische Hypotheken des deutschen Sports”
- “Ralf Köttker wechselt zum DFB”
- In eigener Sache (2)
- Die Verbal-Salti des Christoph Bergner
- Was vom Tage übrig bleibt (33): Pharaonen-Special im Schweizer Fernsehen
- Dopingtrainer: Das Gutachten von Martin Nolte
- Kampf um den Kalbskadaver
- Notizen vom Sportausschuss (11): “eine besondere Art Mensch”
- Jean-Marie Weber sagt: “Ich habe nichts Illegales getan”
- Olympias Programmreform: “transparent, fair, kristallklar”?
- The ISL bribery system: 138 million CHF for senior officials in the Olympic world
- World-Anti-Corruption-Agency?
- Open letter to the Olympic Journalists Association
- Wir Journalisten: Jean-Marie Weber und ich
- Mario Goijman und die Nachwehen des Volleygates
- Dichtung und Wahrheit und Ehrendoktor Schäuble
- Play the Game 2009
- Wellnessprogramm für die Sportfamilie
- Werner Goldmann darf wieder …
- Post vom Anwalt: “private and confidential”
- Notizen vom Sportausschuss (10): Doping im Freizeit- und Breitensport
- Reaktion im Sportausschuss: Dopingtrainer-Diskussion am 17. Juni
- Pharaos Demokratie: “Er kann das Wort nicht einmal schreiben!”
- Samsung & Co: “natural partners”
- Olympiasiegerin Thanou?
- Ein Protokoll aus dem Reich des Pharao: Zahlungen des DHB
- Andreas Klöden lässt sagen …
- Notizen vom Sportausschuss (9) oder: “Berlino ist ein Klasse-Sympathieträger”
- Abschlussbericht der Freiburger Dopingkommission
- Die Uefa sagt …
- Ein Arbeitsprotokoll: 20 Fragen an die MdB’s im Sportausschuss
- René Fasel: “Im Moment ist es aber besser zu schweigen”
- Was vom Tage übrig bleibt (32): Fasels Eishockey-Connection
- Finanzierung Olympischer Spiele: “Wir sind ein privilegiertes Völkchen!”
- Notizen vom Sportausschuss (8): “Das machen wir schriftlich!”
- Die Heilige Fußballfamilie: Bin Hammams Anfängerfehler
- Der reichste Koreaner: IOC-Mitglied Lee Kun Hee
- Sepp, Superstar (2): “Der Fromme, der Große und der Heilige”
- Wolfgang Schäuble lässt Ute Krieger-Krause antworten
- PR-Maßnahmen des Pharaos
- Symposium an der Uni Göttingen: Übersetzungshilfe gesucht!
- Sepp, Superstar (1): “The Grand Cordon of the Order of the Rising Sun”
- Die Peking-Nachlese: sechs Cera-Fälle
- Sepp Blatter stellt seinen Unfall nach …
- Wenn Fußballprofis jammern und über Politiker schimpfen
- Petition des Dopingopferhilfe-Vereins an den Bundestag
- Pyeongchang: Olympiafavorit für 2018
- “Blatter drängt auf Fairplay”
- Hansjörg Kofink sagt …
- Notizen vom Sportausschuss (7): Dopingkontrollen und Datenschutz
- Was vom Tage übrig bleibt (31): Klinsmann ./. taz
- Unterstützung für die Hartplatzhelden
- Winfried Hermann ./. BDR-Leistungssportdirektor Burckhard Bremer
- Clemens Prokop antwortet Ute Krieger-Krause
- Holger Schück gestorben
- Was vom Tage übrig bleibt (30): DLF-Gespräche mit Misersky, Kofink, Treutlein – und Thierse
- DOSB-General Michael Vesper schreibt …
- Zum “Forschungsprojekt Dopinggeschichte”
- Offener Brief von Gerhard Treutlein an Clemens Prokop
- Der Dopingopferhilfeverein sagt …
- Thomas Bach antwortet Ute Krieger-Krause
- Offener Brief von Ute Krieger-Krause an die Herren Schäuble, Bach und Prokop
- Die Propagandamaschine brummt …
- Antje und Henner Misersky: “Erst die Medaillen, dann die Moral!”
- Interview mit Thomas Bach
- DDR-Dopinggeschädigte zur “Entschuldungspauschale für Sportkriminelle”
- Was vom Tage übrig bleibt (29): Staumauern in Berglandschaften
- Kleiner Nachtrag
- Wolfgang Schäuble oder: vom Umgang mit der Wahrheit und mit Dopingrekorden
- Dick Ebersol: Olympias Milliardenmann
- Was vom Tage übrig bleibt (28): Pharao auf Dienstreise
- Samaranch Junior
- DFB ./. Weinreich: das Finale
- Was vom Tage übrig bleibt (27)
- Hassan Moustafa oder: wenn Stimmzettel in Einkaufstüten fliegen
- Der Deutsche Sportbund sagt im Jahr 1991 …
- Und es sprach Hassan Moustafa (2): „Wir sind ein sauberer Sport”
- Olympic legacy: China und die Todesstrafe
- Und es sprach Hassan Moustafa …
- Ich bin dann mal weg …
- Ten years after: IOC-Krisensession im März 1999
- Der Pharao lässt mitteilen …
- Dopingsystem Freiburg: Warten auf den Abschlussbericht
- Das Hoffenheimer Modell
- Was vom Tage übrig bleibt (26): Das Korruptionsproblem im Handball
- Korruption im Sport: Präventionsmaßnahmen
- Was vom Tage übrig bleibt (25): Berlino und andere Scheußlichkeiten
- Steuerbefreiungen für Sportverbände (2): Liebling Schweiz
- Sebastian Bayer oder: “Have a good time!”
- Der Staatsanwalt hat das Wort …
- Korruption als Strukturproblem der Spezialdemokratie Sport
- Was vom Tage übrig bleibt (24): “Die Könige von Kiel”
- update: Der Dopingkontrollfall Hoffenheim
- Dienstreise nach Frankfurt: Weinreich ./. DFB
- update Sportausschuss (6): Totengräber des Amateurfußballs
- update: Der Fuchs im Hühnerstall der Handball-Bundesliga
- Notizen vom Sportausschuss (6): Profifußball vs Amateurfußball
- Programmhinweis (VI)
- Der Fuchs im Hühnerstall oder: Ehrenmänner, Ehrenworte, Ehrensachen
- Was vom Tage übrig bleibt (23): Bestechung im Handball? Ach Quatsch!
- Erklärung von DDR-Dopingopfern: “Kein fauler Frieden in der Doping-Aufarbeitung”
- Was vom Tage übrig bleibt (22): “Wir brauchen endlich eine Demokratisierung des DFB!”
- Bestechung im Handball? Rosenkrieg beim THW Kiel
- “Goodbye, Colorado”
- Goldmann & Co oder: der Gordische Knoten
- “Zero to Hero”: der Altruist Jack Austin Warner
- Was vom Tage übrig bleibt (21): der Dopingkontrollfall Hoffenheim
- Wasserstandsmeldung
- Zwanziger/DFB ./. Weinreich: Spenden und Mitleidsbekundungen
- Andrew Jennings nimmt die Wahl zum Fifa-Ethikchef an
- Was vom Tage übrig bleibt (20): “Doping und ärztliche Ethik”
- And the winner is: Andrew Jennings
- Voting für Sepp Blatter: Wer soll die Fifa-Ethikkommission leiten?
- Programmhinweis (V)
- Ethik-Pause für Lord Coe
- Sotschi 2014: PR vs Journalismus
- Putin zu Sotschi: “We must cut construction costs”
- AFC: Revolution gegen Bin Hammam
- Hinweis zur Dopingdiskussion …
- Südafrika 2010: “The kingdom of Fifa”
- Angela Merkel: Dopingbekämpfung als Kernelement der Sportpolitik
- Was vom Tage übrig bleibt (19): “Korrupter gehts nicht mehr”
- And the winner is: Jean-Marie Weber
- Was vom Tage übrig bleibt (18): Bid Books der Olympiabewerber 2016
- Sepp, mitten in Afrika
- München 2018: Was das BMI zur Finanzierung der Olympiabewerbung sagt
- München 2018: Wie Mann (CSU) sich um einen Platz im Olympia-Aufsichtsrat bewirbt
- München 2018: Wie Mann (CSU) Olympia-Aufsichtsrat wird
- Notizen vom Sportausschuss (5): Zielvereinbarungen, Transparenz und die Kontrolle von Steuermitteln
- Dokumentation: Zielvereinbarungen olympischer Sportverbände
- And the winner is: der Problembär
- Geldstrafe für Joseph Blatter
- “2018? Warner gives England the Mexican Wave Goodbye”
- “Olympische Spiele – wie ich sie sehe!”
- “Richard W. Pound to head Play the Game Advisory Board”
- Gerhard Treutlein: “Wer die Vergangenheit verdrängt …”
- Voting zur Leichtathletik-WM: “Be happy and pay the deficit!”
- Fußball-WM 2018/2022: die Kandidatenliste
- Belthazar
- update: Urteil 27 O 1204/08
- Sepps Reich
- “Theo Zwanziger tritt nicht zurück”
- “Ungefähr zwölf Stadien”: Bewerbung um die Fußball-WM 2018/2022
- Proof of life
- Ich bin dann mal weg … World Cup 2010
- Was vom Tage übrig bleibt (17): “Right to play”
- Was zu Berlin passt …
- Notizen vom Sportausschuss (4): „Mangel kann man nicht durch Mangel beseitigen.”
- Helmut Digel: “Die Vergangenheit ist nicht abgeschlossen”
- “Der Appetit kam beim Essen”
- Programmhinweis (IV)
- Andreas Krieger zum Fall Goldmann & Co.
- Medwedjew bloggt zu Sotschi: Alles wird gut
- Was vom Tage übrig bleibt (16): “Auferstanden aus Ruinen”
- Werner Goldmann oder: wenn “die Stimmbänder lähmen”
- Was vom Tage übrig bleibt (15)
- “Play the Game” im Juni in Coventry
- Game of control: Organized Crime Plays Football
- Der Pharao knickt ein: Erik Eggers darf doch zur Handball-WM
- IHF verweigert Erik Eggers die WM-Akkreditierung
- “Sport bez Korupcji”
- Golden League im Dutzend oder: die IAAF-Marketingkampagne
- Was vom Tage übrig bleibt (14)
- Die mächtigsten Sportfürsten der Welt (II)
herr nachbar
- allesaussersport
- American Arena
- Andrew Jennings
- Carta
- Catenaccio
- Cycling 4 Fans
- Direkter Freistoss
- Du gehst niemals allein
- Immateriblog
- Indirekter Freistoss
- Indiskretion Ehrensache
- Journalismus & Recherche
- Kabinenpredigt
- Medien-Sport-Politik
- medienpiraten.tv
- Newspaper Death Watch
- Onlinejournalismus
- Play the Game
- Ronny Blaschke
- Sport Kurier
- Sportmedienblog
- sportnetzwerk
- Sportticker
- Stefan Niggemeier
- Trainer Baade
- Wortfeld
weitersagen
jüngste beiträge
- Was vom Tage übrig bleibt (59): Nachweisverfahren für Gendoping
- Play the Game 2011 in Köln
- † Anton Geesink
- Nachwehen der Jugendspiele: Dreier-Basketball wird (ziemlich sicher) olympisch
- München 2018: Morddrohung gegen Olympiagegner
- Olympia 2018: eine Wasserstandsmeldung und ein nervöser Bewerber
- Notizen von den Jugendspielen (II)
- Höher, schlauer, jünger?
monatsarchiv
aktuelle kommentare
- Jens Weinreich: Völlig korrekte Frage, mein lieber sternburg. Sieh’s mir bitte nach, dass ich das nicht flink unabhängig überprüft habe. Kann eigentlich nur zur Verteidigung anführen, dass...
- sternburg: Vielleicht ein wenig viel verlangt, aber: Fühlt sich einer der Anwesenden in der Lage, kurz einzuschätzen, ob die Aussage “Gendoping mit einfachem Bluttest nachweisbar” aus...
- Ralf: Thomas Kistner in der SZ: Korruption bei der WM – Vertrauliche Geschäfte War Match, der exklusive Ticketvermarkter der Fifa 2010, über einzelne Mitarbeiter selbst im Schwarzhandel...
- cf: Der Link scheint ein wenig in die Irre zu führen (ich zumindest bekomme da im Moment ein Interview mit Gerhart Baum). Gemeint sein dürfte aber wohl der Beitrag aus dem gestrigen DLF-Magazin:...
- Berlinerin: dradio.de: Michael Watzke: Olympia, Garmisch und die Golfer
- Berlinerin: DRadio Wissen: Muskeln unbekannten Ursprungs: Gendoping-Gespräch mit Perikles Simon
- PeterPaulsen2: Da sind wir letztendlich dort, wo ich eigentlich (wenn auch noch weniger Wissender) schon vorher war. Die Sportgerichtsbarkeit gehört reformiert und das Doping gehört ins Strafrecht....
- Herbert: @Walter Das Folgende hat mit Humor aber nichts zu tun: Klinikumsvorstand gibt Freigabe einzelner sportmedizinischer Bereiche bekannt – Straßenradsport weiterhin ausgesetzt Freiburg,...
- Ralf: Dominik Hutter in der SZ: Fahrspuren für Funkionäre – Freie Fahrt für Olympia Offiziell heißen sie “Olympic Lanes”, der Bund Naturschutz verspottet sie als...
- Ralf: Merkur: US-Verhandlungen um Olympia: “Eis ist gebrochen” Thomas Kistner für dradio.de: mp3-Datei: Olympiabewerbung 2018 mit neuem Personal Sendezeit: 02.09.2010 22:56 Autor:...
- gun: Das ist eine gute Nachricht. Selbst wenn man im nächsten Gedanken die Unmöglichkeit eines weltweiten Kontrollsystems erscheint. Jedenfalls können die Kur-Pfuscher jetzt nicht mehr davon...
- timbo: Gute Nachrichte. Aber: Was helfen die ausgeklügelsten und treffsichersten Nachweismethoden wenn Verbandsfunktionäre bei FINA, IAAF, UCI, etc., oder gar ganze Länder (Spanien, Russland,...
- Niemens: Gute Nachrichten! Aus der Welt: Durchbruch – Forscher stoppen Gendoper mit neuem Bluttest
- Walter: Herbert, Ralf und Gerhard verstehen unseren Humor nicht. Was soll denn die große Kommission noch finden, wenn die Entanonymisierung von wenigen auffälligen Daten ergab, es waren, welch ein...
- Ralf: Anno Hecker in der FAZ: „Wir zeigen, was möglich ist“
- Walter: Die Wahrscheinlichkeiten bleiben, ich hatte hier auch Prof. Jelkmann so verstanden, dass mit größter Vorsicht vorgegangen wird. Einmal, um den Sportler nicht zu schaden und andererseits...
- Ralf: Die Textversion des oben verlinkten Beitrags (#37) ist derzeit leider nicht verfügbar. Der Beitrag läßt sich aber nachhören: Doping im Radsport: Erste Kronzeugenaussage mit Folgen
- nocheinjurist: Wer hat denn die Konstruktion “beugt gegen” erfunden? Oder haette der durchschnittliche Welt-online-Laser sonst nicht verstanden, dass der DFB gegen Spielmanipulationen...
- Ralf: Beiter et al.: Direct and long-term detection of gene doping in conventional blood samples wipo.int: DETECTION OF TRANSGENIC DNA (TDNA) medizin.uni-tuebingen.de: Gendoping mit einfachem...
- PeterPaulsen2: P.S.: meine Zweifel am indirekten Beweis bleiben natürlich trotzdem erhalten – selbst wenn man von einem jeden Sportler ein persönliches Blutprofil hätte – kann es nur...
- Ralf: dpa: DFL beugt gegen Spielmanipulationen vor
- PeterPaulsen2: Ja, so sieht es nach einem Alleingang der ISU aus – mit dem offensichtlich auch noch Schiffbruch erlitten wurde – im Radsport hatte man schon viel weitreichendere...
- Ralf: Grit Hartmann für dradio.de: Erste Kronzeugenaussage mit Folgen – Strafbefehl gegen Radsport-Amateur und Ermittlungen gegen Mediziner “Es haben sich Hinweise ergeben, das...
- Ralf: ddp: Seehofer besucht am Montag Ungarn Bei dem Treffen mit dem Staatspräsidenten wird ferner die Olympiabewerbung Münchens für die Winterspiele 2018 ein Thema sein. Schmitt war bis August...
- Walter: PeterPaulsen2, ich nehme den Machern des neuen biostatistische Verfahrens um Sottas ab, dass es funktioniert. Es wurde auch länger als zwei Jahre getestet. Damsgaard sagte schon 2008(Thomas...
- Berlinerin: taz: Rene Martens: Die unfreiwillige Freiwilligkeit: Wollen Journalisten in Deutschland von Sport- und Politik-Großereignissen berichten, müssen sie sich von Sicherheitsbehörden...
- Ralf: Michael Reinsch in der FAZ: Gen-Doping: Das Unnachweisbare nachweisen Doch im April schon hatte Simon angekündigt, dass ein Nachweisverfahren im Blut spätestens in zwölf Monaten zur Verfügung...
- Ralf: Andrea Beyerlein in der Berliner Zeitung: Die vielen Minister des Sports Etliche SPD-Politiker führen Sportvereine, deren Sponsoren von der Regierung profitieren
- Ralf: Merkur: Rätselraten um kranken Willy Bogner Will der 68-jährige Unternehmer, der zuletzt in die Kritik geraten war, so seinen Ausstieg aus der Mission für 2018 vorbereiten? Die...
- Dr. rer. nat. Gipsel ;): @ha: habe Dich erwartet. Kann nur den Lesetipp oben wiederholen. Denn es ist ausgesprochen spannend, wie Wissenschaftler – die sagen: da spricht ziemlich viel für Doping –...
- Winfried Gassmann: Liebe Frau Hartmann! Das Wort “wieder” im letzten Satz ist sicher falsch.
- Winfried Gassmann: Liebe Frau Hartmann! Sie schreiben an „Gipsel“ gewandt wörtlich: „Kann nur den Lesetipp oben wiederholen. Denn es ist ausgesprochen spannend, wie Wissenschaftler – die sagen: da...
- PeterPaulsen2: Ok. Ich habe soweit verstanden, dass es um eine politische Entscheidung geht und nicht um eine analytisch-medizinische. Auch habe ich mich inzwischen befragt und weiß nun, dass man...
- Ralf: Christian Ude im Kurier-Interview: “Strickpulli-Fraktion ist Geschichte” Bis 1990 waren die Münchner Grünen ein fundamentalistischer Haufen. Dann waren sie 19 Jahre verlässlich...
- Oliver: Echt krass!
- Herbert: Laurent Fignon In seiner Autobiographie beschreibt Fignon jene Jahre als eine Zeit des Rausches. Amphetamine, Kokain, Kortison. Man nahm, was man kriegen konnte, nicht nur der besseren...
- Ralf: Sat.1 Bayern-Video (27.08.): Weiter Zoff um Olympia
- Ralf: BR-Video: Abriss für Olympia?
- Ralf: gjm.de: NOlympia München bekommt massiven Zulauf
- Ralf: @ Treutlein: Zuletzt klang Laurent Fignon doch etwas anders: „Ich möchte nicht mit 50 sterben“ Und die Presse verteidigt übrigens Fußballprofis, die sich echauffieren: Unhöfliche Besucher
- Ralf: Willy Bogner in der bild: Jetzt rede ich! BILD: Apropos IOC. Da wird doch immer davon gesprochen, dass die Herren der Ringe Milliarden einstreichen und für den Veranstalter nichts übrig...
- Treutlein: Dopingprävention – unnötig? Sterben müssen wir eh alle! Das kann man zumindest aus den Worten des zweimaligen Tour-de-France-Siegers Laurent Fignon im Vorwort der französischen...
- Ralf: Thomas Kistner in der SZ: Blick auf den Eisberg Der DFB bewegt sich auf brüchigem Geläuf mit seiner Wettbetrugs-Sanktion. Wer nicht restlos naiv ist, ahnt, dass in der nun bereits dritten...
- Ralf: FAZ-Kommentar von Anno Hecker: Maßlose Diskrepanz
- Walter: ha, meinst du die markigen Sprüche des Nephrologen? Die Antwort von W. Gassmann hat mich mehr überzeugt. Ein Nephrologe überzeugt mich allerdings: Ein anderer Experte ist der Lübecker...
- Walter: Gipsel, ich befürchte , weder die Funktionäre der ISU noch die Journalisten wollen ihre Position revidieren. Die ISU wird verzögern und über Pechstein liest man nur noch Nebensächlichkeiten...
- ha: @Gipsel. habe Dich erwartet. Kann nur den Lesetipp oben wiederholen. Denn es ist ausgesprochen spannend, wie Wissenschaftler – die sagen: da spricht ziemlich viel für Doping – auch...
- Gipsel: @ha: entspricht der Diskussion dort nicht. Diese Lektüre ergibt, welcher Seite man auch zuneigt und zunächst ganz wertfrei: Ihr “Gutachten” – präziser wäre: die nach ISU-Angaben...
- Ralf: Dominik Hutter in der SZ: Renoviert für den Abriss Das war wohl keine gute Investition: Die Bundeswehr hat in den vergangenen sieben Jahren 8,75 Millionen Euro in ihr Verwaltungszentrum an...
- Ralf: dpa: Trainer Wollitz und Osnabrück kritisieren Strafe Der Verein plant nun eine Schadenersatzklage gegen Schuon.
- Ralf: K.U. Leuven: Letizia Paoli
- nocheinjurist: Was für eine ex-post-intelligente Buchhaltung es doch gibt… (#24) “Wir haben unsere Buchhaltung überprüft und festgestellt, dass zwei weitere Rechnungen der Firma Serco...
- Jens Weinreich: Jeder kann dabei sein, keine Frage. Das spannende Thema wird die Finanzierung sein. Denn die Konferenzgebühr (inklusive Vollverpflegung) war stets sehr hoch – hoch für...
- PeterPaulsen2: Tests wie eine Labormaus. Das hätte ich auch abgelehnt…g* Mir fehlt bei den medizinischen Betrachtungen zum indirekten Beweis immer noch die umfassende analytische...
- Berlinerin: tagesspiegel: Neue Studie zu Olympia 72: Nazi-Konzepte und ein Scheck der Bundesregierung besprechung von Kay Schiller/Christopher Young: “The 1972 Munich Olympics and the Making...
- Treutlein: Alle Insider – und davon gibt es ja offensichtlich einige bei Jens Weinreichs Blog – sollten sich mit ihrem Wissen an die große Kommission zur Untersuchung der Freiburger...
- B.Schuss: können Nicht-Journalisten auch hin ? Oder sind die Pros unter sich ? ^^
- Treutlein: Warum wollen die Sportverbände nach wie vor Dopingkontrollen selbst organisieren, auch der Handballverband, trotz dieser Vorfälle? Alle Kontrollen müssen in eine Hand (NADA, WADA) und...
- Treutlein: Jens jat recht. Play the Game ist eine tolle Organisation, Jens Andersen als Erfinder/Organisator ein sehr innovativer, kreativer, kritischer Mensch. Ich selbst war insgesamt dreimal...
- Herbert: Der Fehler im System liegt auf der Hand: Die Dopingkontrolleure unterliegen keiner Kontrolle. Die Frage ist, wie man hier Abhilfe schaffen kann. Die Verbände bzw. die NADA sind nun...
- Jens Weinreich: Völlig korrekte Frage, mein lieber sternburg. Sieh’s mir bitte nach, dass ich das nicht flink unabhängig überprüft habe. Kann eigentlich nur zur Verteidigung anführen, dass...











n-tv: Dopingopfer wehren sich
OT: Hm, ist seit einiger Zeit der RSS-Feed defekt? Ich bekomme immer ALLE Beiträge geliefert.
@HomiSite: Dasselbe bei mir. Alle paar Tage habe ich auch wieder 275 ungelesene Weinreichs im Feedreader.
@ HomiSite, Arnulf: Ich bete ständig, dass Feedburner keine Probleme macht. Habe nichts an den Einstellungen verändert. Seit August nichts mehr. Werde mal nachschauen, bin aber im Grunde ahnungslos. Sorry.
Ich hatte in letzter Zeit zwei Mal “Beate Merk vs. Thomas Bach 0:6″ als einzelnen, ungelesenen Beitrag, aber zum Glück nicht mehr alle neu. Benutze das “RSS Ticker”-Add-on für Firefox, falls das was hilft und Ahnung habe ich erst recht nicht davon, weil neu im RSS-Business. ;)
Bei mir ist auch alles bestens mit dem feurigen Fuchs. Vielleicht solltet ihr/sollten Sie mal den Browser und Addons auf Aktualität überprüfen?
das von mir momentan bevorzugte newsfox-addon markiert seit kurzem auch gerne mal so ziemlich alle beiträge als neu — allerdings nicht alle paar tage einmal, sondern eher ein paar mal pro tag ;)
@wil: an der aktualität von browser/addon liegt das mit ziemlicher sicherheit nicht — schon eher an der eventuell getätigten einstellung, auch alte beiträge wieder als neu zu markieren, wenn sie sich ändern…
Erklärung von DDR-Dopingopfern: “Kein fauler Frieden in der Doping-Aufarbeitung” http://is.gd/luOa (of)
btt: Erfreulich deutliche Worte!
Tagesspiegel: “Es ist zu spät”
Ralf,
schöner Artikel,es geht also um 7 Leichtathletiktrainer aus der ehemaligen DDR. Wenn die arbeitslos würden, wäre alles wieder in Ordnung?
Jetzt verstehe ich Jan Schur langsam,was er mit Diffamierung meinte.
faszinierend find ich folgendes:
DLV-Präsident Clemens Prokop sagt, er könne die Verbitterung der Opfer verstehen. „Für eine Aussöhnung mit den Opfern wird die Erklärung nicht reichen, da müsste schon mindestens ein runder Tisch her.“
Wow, DAS ist mal ein neuer Ansatz um alle Opfer auf der ganzen Welt glücklich zu machen.
hallo walter,
ich glaube du hast überhaupt keine ahnung!!! erst richtig lesen und dann schreiben…bzw. erst denken und dann reden!
hier geht es nicht nur um 7 trainer, sondern es geht um den generellen umgang mit tätern (ost und west) und wenn du jan schur schon zitierst und das hier diffamierend findest, dann solltest du dir vielleicht einige geschichten von dopinggeschädigten anhören bzw. lesen…die diffamierungen haben seit jahren die dopingopfer getroffen, während die meisten täter in aller ruhe weitermachen konnten!
uwe trömer ( wie du siehst, verstecke ich mich nicht in der schönen und gemütlichen anonymität des www )
Hallo Uwe,
zunächst einmal habe ich Respekt vor jedem Dopinggeständnis ,egal zu welchen Dopingsystemen gehörend.
Für alle,die Uwe Trömer micht kennen:
http://www.cycling4fans.de/index.php?id=4056
Entgegen eurer Erklärung geht es in diesem Artikel nicht um Dopingaufklärung in Ost und West,sondern,steht drüber,Doping in der DDR.Also alles wie gehabt in der ersten Reihe der Berichterstattung.
Nachdem Ines Geipel zu Wort kommt,macht Herr Friedhard Teuffel die Zusammenfassung der Erklärung:
Habe ich da etwas falsch zusammengefasst?
Wie indykiste finde ich die Worte von Prokop auch faszinierend,ein runder Tisch für die Dopingopfer der ganzen Welt.
Prokop hält es auch für bemerkenswert,dass sich Trainer zusammensetzen,um über die Vergangenheit zu reden.Sie sollten sich aber beeilen,damit sie die WM in Berlin nicht belasten???
Uwe,ich sehe diese Aufklärung in Ost und West nicht.Die Funktionäre sind sich einig,sie reden nicht über die Vergangenheit im Doping.
Herr Vesper hat ja schon erklärt,dass der DOSB erst seit 2,5 Jahren zuständig sei.
Dopingopfer im Westen haben noch nichtmal das Recht ,Entschädigung für ihre “medizinische Behandlung” zu verlangen.
In wessen Sinn ist nun dieser Artikel geschrieben?
Ich finde,Doping in der DDR ist genauso schlimm wie Doping im Westen(oder in anderen Ländern),wird aber mißbraucht,um das Gesamtproblem zu verschleiern.
In dieser Situation ist es für mich verständlich,dass sich weder Sportler,Trainer noch Ärzte äußern-die Funktionäre der beiden Sportsysteme in Ost und West konnten sich meist auch darauf verlassen.
Zur Zeit warte ich noch auf eine Reaktion auf Robert Lechners Geständnis,müßtest du kennen.Aber das wird nach bewährter Methode verschwiegen.
Jan Schur meinte nur,mußt du selbst hier suchen,DDR-Doping und Stasi… läßt sich besser verkaufen.Dass da auch Menschen dahinter stehen,wird gerne übersehen.
hallo walter,
schön das du auf mein (sicher auch etwas provokanten) beitrag reagiert hast…danke! ich gebe dir völlig recht, dass die aufklärung weder im “osten noch im westen” stattfindet und damit natürlich auch das gesamtproblem nicht geklärt wird. ich kann natürlich nicht für den anspruch der sportler (west) etwas sagen, dies sollten die geschädigten schon selbst fertig bringen! warum und weshalb sie es nicht tun…keine ahnung.
ich sehe auch die menschen die dahinter stehen, meine hausärztin z.b. die gleich am anfang gesagt hat -ich habe verbotene mittel an junge sportler verabreicht und entschuldige mich dafür- das ist in meinen augen integer!!! leider kann ich das z.b. in meinem konkreten fall nicht behaupten… 1993/94 habe ich versucht mit dr. löbl das gespräch zu finden, aber er hat mit den worten aufgelegt -ich kenne sie nicht- erst im anschluss habe ich gegen löbl und hirsch strafanzeige bei der zerv (zentrale ermittlungsstelle für vereinigungs und regierungskriminalität) erstattet. aber warum soll/muss die initiative von den dopinggeschädigten ausgehen?
leider hat der sport mit der vereinigung die chance versäumt, sich einer radikalen selbstreinigung zu unterziehen. spätestens mit dem bekanntwerden, dass im ddr-sport geradezu menschenversuche stattgefunden haben, hätte der sport diesen radikalen strich gegen doping ziehen müssen. aber auch jetzt steht für die sportfunktionäre und politiker der medaillenspiegel vor der ethik!
wie du siehst ist das thema fast eine never ending story!
lg uwe
So, Ihr beiden, Uwe und Walter, eines kommt in eurer Diskussion zu kurz. Der Umstand, dass erstens längere Erklärungen kaum sorgfältig gelesen werden und zweitens darum komplexe Vorgänge meist verkürzt dargestellt werden. Oft fallen sie sogar unzulässiger Versimplifizierung anheim.
Die Bemühungen der vom Bundesverwaltungsamt anerkannten ( um hier mal das “DDR” auszusparen)Dopingopfer drehen sich nicht nur um Entschädigung und Rente. Ein Kreis der Betroffenen ist sehr unzufrieden mit der indifferenten Haltung von Politik und Sport hinsichtlich der Dopingprävention sowie der sinnfreien Diskussionswütigkeit in Verbindung mit “selbstzerfleischender” Ahnungs- und Tatenlosigkeit in Sachen Doping. Die Forderung nach einem “Führungszeugnis” ist durchaus ernst gemeint, denn solange die Jagt nach Medaillen, Rekorden und Höchstleistungen als Prestigeobjekte oder Einkommensquellen im Vordergrund steht und nicht das wunderbarste, was die Gesellschaft hat, nämlich ihre Kinder und Heranwachsenden, laufen wir Gefahr, diese hier besonderen Gefahren auszusetzen. Die Hintermänner der Doping-Seilschaften sind mafiös organisiert und strukturiert, arbeiten mit skrupelloser Präzision und immer im Gewinnbereich. Wir hier klauben die Details zusammen, um in vergangenen Ost- und Westdoping zu unterscheiden, klamüsern schön langsam an “Progrämmchen” und isolierten Projekten. Dann geraten sich noch die Dopinggegener eventuell gemeinsam in die Haare…oder so.
Ich finde, die Krüppel, die der Hochleistungssport bisher in Ost und West produziert und ins nichts entlassen (“entsorgt”) hat, reichen. Und ich weiß auch, dass es vielen schon zum Halse raus hängt, wenn sich “DDR-Dopingopfer” der Öffentlichkeit präsentieren. Und glaub mir, sie tun das nicht, um mal wieder in die Medien zu kommen – sie tun es, damit die Chance verringert wird, zu vergessen dass Doping tötlich sein kann.
Es geht schon lange nicht mehr um Ost und West, sondern um den Sport.
@AKUK: Du sprichst mir aus dem Herzen
@AKUK
Lasst euch das mit dem “zum Hals heraushängen” nicht einreden: Es hängt den Richtigen zum Hals heraus.
Ihr habt fürs erste die Entschuldungs-Maßnahme-Befürworter – @Walter: Könnte ja sein, dass diese “Zauberformel” auch für die Zukunft gelten sollte, oder? – in die Bredouille gebracht. Sie müssen etwas weiter denken. Mal sehen, wohin.
viel besser kann man es kaum ausdrücken.
Dieses Statement möchte ich unterstreichen! Ich kann mich an einen Fernsehauftritt eines Dopingopfers erinnern, da war die Verzweiflung beinahe mit Händen zu greifen, daß trotz deren Erfahrungen immer noch Kinder und Jugendliche diesem Schicksal überlassen werden!
Hallo Uwe,
da bin ich ja froh,dass wir uns fast einig sind,du hättest wenigstens noch schreiben können,dass ich doch ein bißchen Ahnung habe;-)
Ich denke ,solange dieses Ost-West Thema ins Spiel gebracht wird,wird sich nichts ändern.
Deswegen bin ich ein Fan von Robert Lechner.Er hat zwar keine Schäden davongetragen aber sein Ansatz oder Erklärung sind ehrlich und klug.(Ralf Reichenbach sah es ähnlich und der ist gestorben)
http://www.cycling4fans.de/index.php?id=4410
Letztens hat Herr Vesper,mit der Betonung erst seit 2,5 Jahren zuständig zusein, davon gesprochen “Goldene Brücken” für die Trainer der DDR bauen zu wollen(über die sie nicht gegangen sind)In solche Fallen würde ich auch nicht tappen.
Vielleicht brauchen wir goldene Brücken für die Funktionäre und die Politik,denn die sind für die Vergangenheit zuerst verantwortlich und hier vor allem die medizinische Kommission des IOC und das IOC.
Als Herr Scharping im Sommer 2007 bei Poschmann dies schon so bemerkte,hörte ihm keiner zu.Das verstehe ich bis heute nicht.
Er sagte,er könne doch nicht heute nach 20 Jahren seine Angestellten für etwas verurteilen,was damals gang und gäbe war.Dies alles würde in ganz anderen Kreisen behandelt,damit es nicht zu Suiziden kommt.
Warum ist anschließend kein einziger Journalist zu ihm hingegangen,um das zu hinterfragen?
Auch die DDR Dopinggeschichte wird erst aufgeklärt werden,wenn alle betroffenen offen reden können.Menschenversuche fanden und finden immer statt.Ob Contergan,Magersucht und Bulemie,der Schönheitswahn oder Doping in allen Bereichen der Gesellschaft,wir produzieren und entsorgen überall Krüppel und Tote,nur verhungern ist noch schlimmer.
Hier ein Kommentar aus dem Prozeß Springstein gegen Franke:
http://www.buskeismus.de/berichte/bericht_070223.htm#Heimliche_Vergabe_von_Dopingtabletten
Frau Geipel sagte letztens in Phönix,die Menschen in den neuen BL verschließen sich vor diesen Themen,für mich normal,wenn ich ein Gespräch nit einem Schuldvorwurf beginne.Robert Lechner sieht das richtig.
hallo walter, du hast “etwas” ahnung! es freut mich sehr, dass unser kleiner disput hier eine ansprechende diskussion zur folge hatte. danke auch an die anderen! ich glaube auch das ich das im namen aller dopinggeschädigten sagen kann…wir hören nicht eher auf uns in erinnerung zu bringen, bis das thema doping kein thema mehr ist -ich weiß kaum machbar, aber wunschdenken sollte erlaubt sein- natürlich sind es eindeutig mafiose strukturen die damit eine menge geld umsetzen…ob in den s.g. fintnessstudios oder in den nachwuchsbereichen bis hin zum profisport, werden dopingmittel an die frau/den mann gebracht. das ist ja auch der grund dafür, dass wir und damit meine ich alle die sich gegen doping äußern, so ungern gehört werden.
Ich weiß, “he is not fishing for compliments”,aber da sich Uwe Trömer gerade in die Diskussion erfrischend eingemischt hat, hier ein aktueller Vermerk, wie ein Dopingopfer durch den BDR behandelt wird.
http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/bettvorlegers-ende/
…zusatz zum bdr und meinem lieblingsfeind rudolf scharping (was mache ich nur ohne ihn?) * GELÖSCHT * natürlich nicht von offizieller seite -ein schelm der böses dabei denkt- im gegenteil der bdr versuchte sich ja mit statements in der form… “Behauptungen des ehemaligen DDR-Sportlers Uwe Trömer sind nachweislich falsch. In Gesprächen und Schriftwechseln hat der BDR Herrn Trömer mehrfach Hilfe angeboten und gewährt. Nach Auskunft des damit besonders eng mit dem Fall befassten BDR- Vizepräsidenten Wolfgang Schoppe ist Herr Trömer mit Hilfe dieser Unterstützung als DDR- Dopingopfer anerkannt und hat eine entsprechende Entschädigung erhalten.” aus einer presserklärung des bdr!!! ich habe dem bdr darauf folgende frage gestellt: warum haben sie mich angeblich so unterstützt, wenn ich aus ihrer sicht gelogen habe? antwort: bis zum heutigen tag keine!!! * GELÖSCHT * meine anfrage an wolf per mail mit hinweis auf die strafrechtliche relevanz, wurde genauso nicht beantwortet wie alle anderen mails von mir.
dies ist nur ein kleiner ausschnitt aus fast 16 jahren kampf gegen bdr, doping und dopingtäter.
ich wünsche allen ein schönes wochenende!
uwe trömer
Herr Trömer, ich habe zwei Passagen Ihres Kommentars gelöscht. Dazu bin ich verpflichtet. Ich möchte Sie bitten, derartige Behauptungen, die mich als Betreiber des Blogs in juristische Schwierigkeiten bringen könnten, künftig mit nachprüfbaren Fakten (Links zu etwaigen Veröffentlichungen, in diesem Fall offizielle BDR-Veröffentlichungen; Dokumente) zu belegen.
herr weinreich, sorry! ich wollte sie natürlich nicht in schwierigkeiten bringen und habe verständnis für das löschen der 2 passagen. selbstverständlich könnte/kann ich meine behauptungen auch mit nachprüfbaren fakten und zeugen belegen. ich habe aus einem schreiben (09.07.2008) vom bdr-generalsekretär martin wolf an den leiter der faz-sportredaktion zitiert. dieses schreiben liegt mir in voller länge mit unterschrift vor. darin behauptet wolf u.a. die von ihnen gelöschten passagen. im anschluss schicke ich ihnen das schreiben per mail und sie können es gern hier veröffentlichen.
uwe trömer
Danke. Das ist keine Frage des Misstrauens, sondern nur eine der rechtlichen Absicherung. Ausgerechnet BDR-Funktionäre kommen außerordentlich schnell mit Anwälten daher.
Ich kann den Kommentar nicht rückgängig machen. Wäre auch nicht okay, weil sich sonst niemandem die letzten Kommentare erschließen würden.
Zur zweiten gelöschten Passage, die lautete:
BDR-Generalsekretär Martin Wolf bezeichnet in dem Brief “die Vorwürfe von Herrn Trömer” als “schon mehrfach widerlegt”.
Und Wolf behauptet:
Die Namen
und Dopingrationendieser Sportler würde ich gern kennen. Aber so weit geht der BDR natürlich nicht. Also, nehmen wir einmal an, die Behauptung von Wolf würde stimmen und sei nicht erfunden: Ich würde den Widersprechenden tendenziell nicht glauben.@JW,
das ist doch das ganze Problem,wenn Sie diese Namen kennen,was würde sich ändern?
Zwei Kronzeugen haben wir schon und was hat sich geändert?
Menschlich ist es doch normal,dass jeder,vom Sportler bis zum Funktionär große Angst hat,anschließend wie eine Sau durchs Dorf getrieben zu werden,mit dem Wissen,alle haben ja doch das gleiche gemacht.
Robert Lechner war zum Ende dieser DDR-Zeit aktiv,wenn es nur um die Dopingrationen geht,die seitens der medizinischen Kommission damals gang und gäbe waren,kann er sicherlich Auskunft geben.
Ach Walter, Sie verstehen nicht. Wieder einmal kommen Sie nur mit solchem Zeug: “Sau durchs Dorf treiben”. Ich habe es schon oft versucht zu erklären. Aber Sie verstehen offenbar immer noch nicht, worum es mir geht, und dass es mir relativ egal ist, wer wann wen durchs Dorf treibt. Aber Sie könnten mir einen Gefallen tun, habe ich Sie darum nicht schon einige Male gebeten: Äußern Sie sich bitte qualifizierter und differenzierter zu medialen Mechanismen, zu Berichterstattung ganz allgemein. Danke.
danke herr weinreich für die veröffentlichung! davon ausgehend das wir alle wissen wie sensibel das thema doping ist, sollten natürlich nur fakten auf den tisch, die im ernstfall auch juristische beweiskraft haben.
uwe trömer
Dass Menschen, die über illegale Praktiken in der Öffentlichkeit aussagen, als “Verräter” und “Nestbeschmutzer” beschimpft werden, ist kein Phänomen des Sports. Im angelsächsischen Sprachraum und mittlerweile auch anderswo hat sich dafür der Begriff “Whistleblowing” gebildet, wenn Mitarbeiter über illegale Unternehmenspraktiken aussagen.
Lesetipp: “Verratene Verräter” in der Wirtschaftswoche und Wikipedia
Jens, das klingt ja wie eine Abmahnung an Walter. Sicherlich verfügt er nicht über Ihren all-embracing und deep-going Blick in und hinter die Kulissen der medialen Welt. Sollte das aber Voraussetzung sein – ich schrieb schon mal darüber – um mitdiskutieren zu können ? Und ich versteh Walter´s Anliegen schon. Er bezieht sich damit auf die gesellschaftliche Atmosphäre, in der eine mediale “Bearbeitung” von solchen Sündern statt findet. Ist allerdings auch stets nur eine Frage der Betrachtungsweise. Betrachte ich oder werde ich betrachtet.
Ach Jens,
ich verstehe Sie dafür gut,hier ging es doch nur um den Artikel” Es ist zu spät “,vielleicht ist es aber doch großer Journalismus und ich verstehe es nicht.
Schaue ich halt zum 30.Todestag von Birgit Dressel wieder vorbei.
Trotzdem bleibe ich dabei,ob Sie die Namen kennen oder in Hamburg fällt ne Schaufel um,ist egal.
@ Herbert, Walter: Mag sein, dass ich zunehmend gereizter reagiere. Ich weiß nicht, was ein “all-embracing” und “deep-going” Blick sein soll. Aber vielleicht ist das auch egal. Den Artikel “Es ist zu spät” habe ich eben erst überflogen. Kam im Vergleich zu unserer Diskussion hier etwas zu spät. Vielleicht ist es nur so, dass Sie beide und ich keine gemeinsame Sprache finden, in der wir uns verständigen. Es liegt sicher an mir, dass ich mitunter nicht verstehe, was Sie meinen/wollen/fordern, und deshalb zusehends genervter reagiere.
Wie undifferenziert Ihre Medienkritik ist, habe ich – denke ich – schon mehrfach angedeutet. Mehr ist gar nicht. Ich freue mich über die Diskussion hier, ganz grundsätzlich, kenne im Moment keinen anderen Ort, wo derlei Themen derartig diskutiert werden, und weiß, dass einige still mitlesen, die es angeht, die Verantwortung und teilweise auch Schuld tragen. That’s it.
Vielleicht sollten Sie sich beide an einem kurzen Thesenpapier versuchen, um mir auf die Sprünge zu helfen. Einige Punkte nur (aber bitte nicht wieder mediale Verschwörungstheorien basteln). Das ist ganz ernst und überhaupt nicht ironisch gemeint. Vielleicht würde mir das helfen, Sie besser zu verstehen. Danke.
Auf den, Verzeihung, Nonsens “Abmahnung” gehe ich besser nicht ein. Ist gewissermaßen verziehen.
Der Beitrag des BMI zur Debatte. Das weiter beabsichtigt, die Anti-Doping-Klauseln in den Verträgen mit den Verbänden zu ignorieren. Wie es das seit Jahren getan hat:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/03/07/dlf_20090307
Jens, damit sie mich besser in der Doping-Diskussion verstehen, hab ich mal ein paar basic thoughts aufgeschrieben. Dabei sollten Sie auch wissen, dass ich Sport sowohl treibe als auch liebe. Vom professionellen Engagement bin ich allerdings im Sport und auch in damit verbundenen Branchen eher entfernt.
Jens, ich glaube, dass wir kein Thesenpapier für unser weiteres Verständnis zum Dopingproblem brauchen. Aber da ich Ihr Interesse und Engagement für eine Lösung dieser Maladaise teile, hier meine Prämissen auf diesem Weg oder besser eine Art von meinem “Code of common Understanding”.
* Jeder der sich gegen Doping erklärt, sollte einen gebührlichen Vertrauensvorschuß und als gleichberechtigter Diskussionsteilnehmer ernst genommen werden.
* Die an einer ehrlichen und gerechten Lösung Interessierten sollten sich nicht an unterschiedlichen Interpretationen und Details zerreiben, bevor es nicht zu einer gemeinsamen Auffassung gekommen ist, wie dem fortschreitenden Doping Einhalt geboten werden kann.
Unterschiedliche Meinungen sollten nicht trennen, sondern die Lösungssuche bereichern.
* Der Anti-Doping-Kampf muß mehr das Anliegen der Öffentlichkeit werden als dass er nur einer kleinen Elite überlassen wird, die sich im worst case verselbständigt. Dabei spielt der Zugang zum Problem ,wahlweise als Sportler, Trainer, Funktionär (Politiker), Journalist, Sponsor, Entourage oder Fan, keine zu vernachlässigende, jedoch auch nicht trennende Rolle. Es gibt nur einen Anti-Doping-Kampf und nicht jeder kann daher seinen eigenen führen.
* Die Verantwortung aller an der Schaffung und Lösung des Problems Doping ist gleichermaßen zu betrachten und zu bewerten, detailliert und komplex. Die Schuld bei Dopingfällen ist nicht singular und trifft im sportjuristischen und vor allem im moralischen Sinne ein breiteres Spektrum als den ertappten Sünder. Daher sehe ich auch das Prinzip der “strict liability” für den einzelnen Sportler eher skeptisch.
* Medaillen, Rekorde und überdurchschnittliche Leistungen sollte nicht permanent und sofort mit dem Argwohn der Manipulation belegt werden. Das schadet dem Sport mehr als es dem Anti-Doping-Kampf nützt.
* Ob Ost oder West, China oder Deutschland, Radsport oder Biathlon, der WADA-Code gilt für alle gleichermaßen. Hier ist mehr Gleichheit im Sinne der Kontrolle und der Auswertung überfällig.
Ja, so ungefähr.
WELT: Bach gegen testfreie Tage für Fußballprofis
Ralf,
die Trainer haben sie wohl ohne Unterschrift abgegeben?
Wo kann man die nachlesen?
Haben sie schon unterschrieben?
dpa: DOSB akzeptiert Erklärung ehemaliger DDR-Trainer
So ungefähr könnte ein Punkt im Entschuldigungszettel lauten;-)
WELT: Interview mit Ecker-Rosendahl – Wie DDR-Trainer mit ihrer Dopingschuld umgehen
Ralf,
ich schätze Heide Ecker-Rosendahl sehr aber könnte man nicht einfach sagen,vor 1989 und nach 1989 war die Zeit so,wie ich oben im Satz für den Entschuldigungszettel geschrieben habe,dies ist aber nicht von mir ,sondern so hat es 1977 schon Wolfgang Schäuble als Staatssekretär gesagt?
Warum wird heute so getan als ob die Welt dopen mußte,weil die DDR dopte?
Vielmehr ließ das IOC nichts kontrollieren,damit die Welt dopen mußte?
http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article200484/Staatsdoping_gibt_es_immer_noch.html
Selten so klar begründeten Täterschutz gelesen. Die können einem echt leid tun, mussten lügen, die ganzen Jahre über. Und DSB/NOK/DOSB/BMI gleich mit. Traurige Geschichte, wirklich.
Ich fürchte, die Frau weiß nicht, wovon sie redet. Dafür weiß man jetzt, was diese Kommission von Anfang an im Sinn hatte.
Und 72 nicht gedopt, im Westen? Sie soll bei Berendonk nachlesen.
Schwarz auf Weiß,es wird nichts aufgearbeitet,so ist die offizielle Nulltoleranz Politik des IOC zu verstehen?
ha,
hier lügen aber alle durch die Bank?
Dürfen die 6 entlasteten Trainer jetzt darüber reden oder nur soviel wie unsere zwei Kronzeugen ?
ich mache es mir jetzt mal einfach und kopiere meinen kommentar zum heutigen tagesspiegelartikel “Gelöste Geschichte” hier rein…
ES IST ZU SPÄT!!!
als anerkanntes ddr-dopingopfer kann und werde ich diesen persilschein -FÜR DOPINGTÄTER- nicht akzeptieren! natürlich gibt es auch aus meiner sicht unterschiede zwischen den tätern. da gibt es auf der einen seite ärzte und trainer die sich von anfang an dazu bekannt und sich auch entschuldigt haben…und auf der anderen seite, sind genau die trainer und ärzte die sich bis zum heutigen tag a)nicht zu ihrer vergangenheit bekannt und b)sich auch innerhalb von 20 jahren nicht entschuldigt haben. jetzt sagen wir. NEIN IHR DOPINGVERABREICHER – ES IST ZU SPÄT!
sportverbände und politiker zeigen(wie immer)mehr interesse für die möglichen finanziellen existenzängste von DOPINGtrainertätern, als sich um die mittlerweile real existierenden finanziellen nöte von opfern zu kümmern. alles für die uneinsichtigen täter und nichts für die fordernden und aufrührerischen opfer.aber! wir werden diesen persilschein einschwärzen. wenn nicht auf diesem weg, dann eben auf dem wege des protestes…z.b. wie würden die internationalen medien reagieren, wenn wir zur wm 09 vor dem olympiastadion mit transparenten stehen und alle dopingtrainer(die sich im stadion befinden)auf diesen benennen? das ist ganz sicher nicht das bild, dass sich die organisatoren wünschen! zum schluss noch ein ausschnitt, aus der von uns veröffentlichten erklärung vom 01.03.2009…Kein fauler Frieden in der Doping-Aufarbeitung…(nachzulesen unter http://jensweinreich.de/?p=3152)
1. Trainer, Ärzte, Funktionäre und Betreuer, die es in den vergangenen 20 Jahren nicht geschafft haben, sich klar zu ihrer Dopingvergangenheit zu positionieren, haben im deutschen Sport und in der Nähe von Kindern und Jugendlichen nichts zu suchen. Ein generelles polizeiliches und sportliches Führungszeugnis ist im organisierten Sport längst überfällig.
uwe trömer (anerkanntes ddr-dopingopfer und mitverfasser der erklärung “Kein fauler Frieden in der Doping-Aufarbeitung”)
Ich mach dann mal den Ralf ;-)
Tagesspiegel: Gelöste Geschiichte
Das Interview mit Ecker-Rosendahl ist einfach unfassbar. Ein Dokument des Schreckens. Wenn Jörg Winterfeldt damit bezweckt haben sollte, die Ahnungslosigkeit der Dame herauszustellen, dann ist ihm das sehr gut gelungen. Wenn nicht, ist’s auch gut bzw. schockierend. Dazu äußere ich mich, nach der Arbeit gewissermaßen, denn hier ist ja noch Vormittag, in einem Blogeintrag.
[...] Ich veröffentliche eine weitere Erklärung von DDR-Dopingopfern nach: “Kein fauler Frieden in der Dopingaufarbeitung”. [...]
[...] Substanzielles zum Thema gibt es wie so oft bei Jens Weinreich. Von dort aus einfach weiterlesen. Die Google Alerts haben den Artikel erst jetzt ausgespuckt, und zwar exakt am 25. April 2009 um 0:06 Uhr. [↩]Die Überschrift ist bei Erstellen dieses Posts noch immer unverändert. Weiß vielleicht jemand, ob es die Überschrift auch in die Druckausgabe geschafft hat? [↩] [...]
[...] Bundestrainer des Deutschen Leichathletikverbandes (DLV) waren auf den massiven Protest der Geschädigten getroffen. Ihre Begründung [...]
Walter schrieb:
“Ob Contergan,Magersucht und Bulemie,der Schönheitswahn oder Doping in allen Bereichen der Gesellschaft,wir produzieren und entsorgen überall Krüppel und Tote,nur verhungern ist noch schlimmer.”
Hallo Walter,
viele contergangeschädigte Menschen wollen aufgrund ihrer Behinderung ihr Leben lag alleine bleiben. Deshalb sollte man sie nicht auch noch als Spottfiguren darstellen und als Krüppel beschimpfen!
Erklärung von DDR-Dopingopfern: “Kein fauler Frieden in der Doping …: http://url4.eu/1JGZl
Erklärung von DDR-Dopingopfern: “Kein fauler Frieden in der Doping …: http://url4.eu/1JxmP
Erklärung von DDR-Dopingopfern: “Kein fauler Frieden in der Doping …: http://url4.eu/1Ljrr
kommentar schreiben