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	<title>Kommentare zu: Viernull</title>
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	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
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		<title>Von: Twitter Trackbacks for Viernull : jens weinreich [jensweinreich.de] on Topsy.com</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-3/#comment-13695</link>
		<dc:creator>Twitter Trackbacks for Viernull : jens weinreich [jensweinreich.de] on Topsy.com</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 00:56:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] First Tweet       tcaspers CSS-Hooligan Highly Influential    Weinreich: Vier, 20er: Nuuuuull - http://jensweinreich.de/?p=2324   view retweet [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] First Tweet       tcaspers CSS-Hooligan Highly Influential    Weinreich: Vier, 20er: Nuuuuull &#8211; <a href="http://jensweinreich.de/?p=2324" rel="nofollow">http://jensweinreich.de/?p=2324</a>   view retweet [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: DFB ./. Jens Weinreich: Spendenaufruf : sportnetzwerk</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-3/#comment-8610</link>
		<dc:creator>DFB ./. Jens Weinreich: Spendenaufruf : sportnetzwerk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 05:35:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Landgericht Frankfurt am Main habe ich eine Gegendarstellung gegen einige Punkte der o. g. DFB-Pressemitteilung erwirkt. Wir haben später auch beantragt, den [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Landgericht Frankfurt am Main habe ich eine Gegendarstellung gegen einige Punkte der o. g. DFB-Pressemitteilung erwirkt. Wir haben später auch beantragt, den [...]</p>
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		<title>Von: Dienstreise nach Frankfurt: Weinreich ./. DFB : jens weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-3/#comment-7172</link>
		<dc:creator>Dienstreise nach Frankfurt: Weinreich ./. DFB : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 15:04:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Die Kammer des Frankfurter Landgerichts hat den Widerspruch des DFB gegen die von mir erwirkte Gegendarstellung (gegen diese DFB-Pressemitteilung) abgewiesen. Das schriftliche Urteil braucht noch einige Tage.  [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die Kammer des Frankfurter Landgerichts hat den Widerspruch des DFB gegen die von mir erwirkte Gegendarstellung (gegen diese DFB-Pressemitteilung) abgewiesen. Das schriftliche Urteil braucht noch einige Tage.  [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Programmhinweis (VI) : jens weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-3/#comment-7069</link>
		<dc:creator>Programmhinweis (VI) : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 01:47:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] 3: Mündliche Verhandlung über den Widerspruch des DFB gegen die von mir erwirkte Gegendarstellung gegen eine wahrheitsverdrehende DFB-Pressemitteilung.  Und heute natürlich auch: 68. Sitzung des [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] 3: Mündliche Verhandlung über den Widerspruch des DFB gegen die von mir erwirkte Gegendarstellung gegen eine wahrheitsverdrehende DFB-Pressemitteilung.  Und heute natürlich auch: 68. Sitzung des [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Zwanziger/DFB ./. Weinreich: Spenden und Mitleidsbekundungen : jens weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-3/#comment-6459</link>
		<dc:creator>Zwanziger/DFB ./. Weinreich: Spenden und Mitleidsbekundungen : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 04:22:34 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und anderen Mitleidsbekundungen abzusehen. Inzwischen sehe ich das anders. Zwar sind seither ein weiterer Gerichtsbeschluss und ein Urteil zu meinen Gunsten ergangen. Doch meine Kosten sind beträchtlich gestiegen. Längst [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und anderen Mitleidsbekundungen abzusehen. Inzwischen sehe ich das anders. Zwar sind seither ein weiterer Gerichtsbeschluss und ein Urteil zu meinen Gunsten ergangen. Doch meine Kosten sind beträchtlich gestiegen. Längst [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: &#8220;Theo Zwanziger tritt nicht zurück&#8221; : jens weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5603</link>
		<dc:creator>&#8220;Theo Zwanziger tritt nicht zurück&#8221; : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 16:50:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu arbeiten. Und, dies sei besonders dem treuen Kommentator nocheinjurist versprochen: Ich werde nicht weiter zählen. Das ist mir zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu arbeiten. Und, dies sei besonders dem treuen Kommentator nocheinjurist versprochen: Ich werde nicht weiter zählen. Das ist mir zu [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: &#8220;Theo Zwanziger tritt nicht zurück&#8221; : jens weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5604</link>
		<dc:creator>&#8220;Theo Zwanziger tritt nicht zurück&#8221; : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 16:50:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu arbeiten. Und, dies sei besonders dem treuen Kommentator nocheinjurist versprochen: Ich werde nicht weiter zählen. Das ist mir zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu arbeiten. Und, dies sei besonders dem treuen Kommentator nocheinjurist versprochen: Ich werde nicht weiter zählen. Das ist mir zu [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: miraculi</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5558</link>
		<dc:creator>miraculi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 14:25:31 +0000</pubDate>
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		<description>ergebnis einer kleinen nachfrage beim dfb gestern, wann denn die gegendarstellung erscheinen würde:
&quot;Sehr geehrter Herr xxx,
vielen Dank für Ihre Nachfrage. Das Verfahren läuft noch, und es ist noch nichts rechtskräftig.
Freundliche Grüße
Harald Stenger&quot;
antwortet der presse-chef hier persönlich? ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ergebnis einer kleinen nachfrage beim dfb gestern, wann denn die gegendarstellung erscheinen würde:</p>
<p>&#8220;Sehr geehrter Herr xxx,</p>
<p>vielen Dank für Ihre Nachfrage. Das Verfahren läuft noch, und es ist noch nichts rechtskräftig. </p>
<p>Freundliche Grüße<br />
Harald Stenger&#8221;</p>
<p>antwortet der presse-chef hier persönlich? ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5523</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 15:25:27 +0000</pubDate>
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		<description>@ Herbert: Es wurde hier so ein kleines Kompendium zum Thema Meinungsfreiheit, und wo die vielleicht aufhoert (Urteile noch nicht rechtskraeftig), sollte da nicht fehlen. Man sieht aber, dass zwischen Jens Weinreichs ordentlich begruendetem &quot;unglaublichem Demagogen&quot; und dem, was Herr Wagner in der BZ rausgehauen hat (wird hier nicht wiederholt, ist ja zu unterlassen), noch ganz viel Platz zur Ausdifferenzierung in Sachen Meinungsfreiheit vs Ehrverletzung besteht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Herbert: Es wurde hier so ein kleines Kompendium zum Thema Meinungsfreiheit, und wo die vielleicht aufhoert (Urteile noch nicht rechtskraeftig), sollte da nicht fehlen. Man sieht aber, dass zwischen Jens Weinreichs ordentlich begruendetem &#8220;unglaublichem Demagogen&#8221; und dem, was Herr Wagner in der BZ rausgehauen hat (wird hier nicht wiederholt, ist ja zu unterlassen), noch ganz viel Platz zur Ausdifferenzierung in Sachen Meinungsfreiheit vs Ehrverletzung besteht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5518</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 12:41:39 +0000</pubDate>
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		<description>nocheinjurist, ich habe das nicht so verfolgt, war nur sehr überrascht als Eva Herman, einst Ancorwoman und Starmoderatorin der ÖR so eindeutig &quot;gemaßregelt&quot; und selbst die Late Night Show von JBK verlassen musste. Solche Dinge werden doch vorher besprochen und nicht in der Sendung geklärt. Da blieben schon legitime Fragen offen, obwohl Eva Hermans schon in der falschen Spur fuhr.
Wenn dann Journalisten nicht mehr durchsehen, geht es ihnen wie denen, die lediglich lesen und hören können, was geschrieben und gesendet wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nocheinjurist, ich habe das nicht so verfolgt, war nur sehr überrascht als Eva Herman, einst Ancorwoman und Starmoderatorin der ÖR so eindeutig &#8220;gemaßregelt&#8221; und selbst die Late Night Show von JBK verlassen musste. Solche Dinge werden doch vorher besprochen und nicht in der Sendung geklärt. Da blieben schon legitime Fragen offen, obwohl Eva Hermans schon in der falschen Spur fuhr.<br />
Wenn dann Journalisten nicht mehr durchsehen, geht es ihnen wie denen, die lediglich lesen und hören können, was geschrieben und gesendet wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5517</link>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 12:38:08 +0000</pubDate>
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		<description>Es wird keine Spielstände mehr von mir geben, nur noch verbale Zwischenstände. Meine Zählweise hat &quot;nocheinjurist&quot; ja nicht gefallen. Meine Art der Transparenz war &quot;nocheinjurist&quot; auch nicht transparent genug. Bin gerade sehr mit anderen Dingen beschäftigt. Demnächst dazu mehr - zu den anderen Dingen und zu dieser Angelegenheit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird keine Spielstände mehr von mir geben, nur noch verbale Zwischenstände. Meine Zählweise hat &#8220;nocheinjurist&#8221; ja nicht gefallen. Meine Art der Transparenz war &#8220;nocheinjurist&#8221; auch nicht transparent genug. Bin gerade sehr mit anderen Dingen beschäftigt. Demnächst dazu mehr &#8211; zu den anderen Dingen und zu dieser Angelegenheit.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5516</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 12:34:15 +0000</pubDate>
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		<description>Stefan Niggemeier meint （？） in einem Blog-Kommentar, es si schon wieder ein Tor gefallen, aber die Schuechternheit des Hausherren haette noch nicht ueber den Transparenzwillen gesiegt. Wie steht es denn aktuell?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan Niggemeier meint （？） in einem Blog-Kommentar, es si schon wieder ein Tor gefallen, aber die Schuechternheit des Hausherren haette noch nicht ueber den Transparenzwillen gesiegt. Wie steht es denn aktuell?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5513</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 11:55:55 +0000</pubDate>
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		<description>Auch was schoenes zum Thema Meinungsfreiheit (Eva Herman gegen Axel S.), das Journalisten ausserdem auffordert, korrekt zu zitieren. Das wird allerdings noch schwerer, wenn nur zwei Personen die korrekten Zitate kennen...
http://www.idea.de/index.php?id=917&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=71947&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&amp;cHash=9e108e8785</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch was schoenes zum Thema Meinungsfreiheit (Eva Herman gegen Axel S.), das Journalisten ausserdem auffordert, korrekt zu zitieren. Das wird allerdings noch schwerer, wenn nur zwei Personen die korrekten Zitate kennen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.idea.de/index.php?id=917&#038;tx_ttnews%5Btt_news%5D=71947&#038;tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&#038;cHash=9e108e8785" rel="nofollow">http://www.idea.de/index.php?id=917&#038;tx_ttnews%5Btt_news%5D=71947&#038;tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&#038;cHash=9e108e8785</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bene</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5183</link>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 17:12:41 +0000</pubDate>
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		<description>Zum Fall Broder gibt es jetzt ein Urteil des OLG Köln:
http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E8E79FEBF0E694319806B54F0D87C5E21~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Betrifft den Fall Weinreich vs. Zwanziger zwar nicht in der Sache, scheint aber ähnlich wie das BVerfG in Sachen &quot;Dummschwätzer&quot; abzuwägen; würde mich mal interessieren, wie sich Urteile wie das o.g. des BverfG und das des OLG Köln dahingehend auswirken, ob und wann Zwanziger tatsächlich Klage erhebt, oder ob er sich doch vor einem &quot;Fünfnull&quot; fürchtet...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Fall Broder gibt es jetzt ein Urteil des OLG Köln:<br />
<a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E8E79FEBF0E694319806B54F0D87C5E21~ATpl~Ecommon~Scontent.html" rel="nofollow">http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E8E79FEBF0E694319806B54F0D87C5E21~ATpl~Ecommon~Scontent.html</a></p>
<p>Betrifft den Fall Weinreich vs. Zwanziger zwar nicht in der Sache, scheint aber ähnlich wie das BVerfG in Sachen &#8220;Dummschwätzer&#8221; abzuwägen; würde mich mal interessieren, wie sich Urteile wie das o.g. des BverfG und das des OLG Köln dahingehend auswirken, ob und wann Zwanziger tatsächlich Klage erhebt, oder ob er sich doch vor einem &#8220;Fünfnull&#8221; fürchtet&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5139</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 08:07:40 +0000</pubDate>
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		<description>Nachtrag: Oder hat Herr Broder eine Juedin so bewertet, ich glaube, so war es. Naja, die Gerichte werden sicher ausfuehrlich mit der &quot;simplen ... Begruendung&quot; hantieren und irgendeine Freiheit zu schuetzen wissen
http://de.wikinews.org/wiki/Antisemitismus-Streit_Broder_gegen_Hecht-Galinski_in_2._Instanz
Broder hat uebrigens Jura studiert und deshalb sicher ein untruegliches Judiz dafuer, was man meinen darf und was nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: Oder hat Herr Broder eine Juedin so bewertet, ich glaube, so war es. Naja, die Gerichte werden sicher ausfuehrlich mit der &#8220;simplen &#8230; Begruendung&#8221; hantieren und irgendeine Freiheit zu schuetzen wissen</p>
<p><a href="http://de.wikinews.org/wiki/Antisemitismus-Streit_Broder_gegen_Hecht-Galinski_in_2._Instanz" rel="nofollow">http://de.wikinews.org/wiki/Antisemitismus-Streit_Broder_gegen_Hecht-Galinski_in_2._Instanz</a></p>
<p>Broder hat uebrigens Jura studiert und deshalb sicher ein untruegliches Judiz dafuer, was man meinen darf und was nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5138</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 07:52:26 +0000</pubDate>
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		<description>Muss mich gerade beherrschen, den Einstieg bei SpOn nicht als dummschwaetzerisch anzusehen, der heisst
&quot;Wann ist ein Schimpfwort eine Beleidigung? Das Verfassungsgericht überrascht mit einer so simplen wie weitreichenden Begründung: Inhalt und Anlass sind entscheidend - wer &quot;Dummschwätzer&quot; sagt, kann straffrei davonkommen. Ein erstaunliches Plädoyer für die Redefreiheit.&quot;
Waere es so simpel gewesen, haette es das Amtsgericht, dessen Urteil hier kritisiert -- oder aufgehoben (?) wurde, es sicher gut hinbekommen.
Und eine Begruendung, wann etwas eine Beleidigung ist, ist es auch nicht, sondern eine -- Erklaerung. Eine Begruendung behandelt namelich nicht das &quot;Wann&quot;. Und die Redefreiehit ist grundgesetzlich auch nicht geschuetzt, dann duerfte man naemlich ungestraft dummschwaetzen, sondern die Meinungsfreiheit. Bei manchen Beitraegen dnkt man aber, es wuerde innerlich gleichgesetzt.
Aber wichtig fuer alle, die gern deftige Worte benutzen: Mit Anlass und Begruendung geht fast alles, sogar, wie Herr Broder es versucht, in Israelis auch mal Antisemiten zu sehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Muss mich gerade beherrschen, den Einstieg bei SpOn nicht als dummschwaetzerisch anzusehen, der heisst</p>
<p>&#8220;Wann ist ein Schimpfwort eine Beleidigung? Das Verfassungsgericht überrascht mit einer so simplen wie weitreichenden Begründung: Inhalt und Anlass sind entscheidend &#8211; wer &#8220;Dummschwätzer&#8221; sagt, kann straffrei davonkommen. Ein erstaunliches Plädoyer für die Redefreiheit.&#8221;</p>
<p>Waere es so simpel gewesen, haette es das Amtsgericht, dessen Urteil hier kritisiert &#8212; oder aufgehoben (?) wurde, es sicher gut hinbekommen.</p>
<p>Und eine Begruendung, wann etwas eine Beleidigung ist, ist es auch nicht, sondern eine &#8212; Erklaerung. Eine Begruendung behandelt namelich nicht das &#8220;Wann&#8221;. Und die Redefreiehit ist grundgesetzlich auch nicht geschuetzt, dann duerfte man naemlich ungestraft dummschwaetzen, sondern die Meinungsfreiheit. Bei manchen Beitraegen dnkt man aber, es wuerde innerlich gleichgesetzt.</p>
<p>Aber wichtig fuer alle, die gern deftige Worte benutzen: Mit Anlass und Begruendung geht fast alles, sogar, wie Herr Broder es versucht, in Israelis auch mal Antisemiten zu sehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bene</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5133</link>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 17:38:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5133</guid>
		<description>Die wesentlichen Aussagen:
&quot;Zwar begegnet es keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, dass das Gericht die Bezeichnung des Zeugen als „Dummschwätzer“ als ein ehrverletzendes Werturteil eingeordnet hat.&quot;
&quot;Das Amtsgericht geht hierbei offenbar davon aus, dass die Äußerung des Beschwerdeführers als Schmähkritik [im oben bezeichneten Sinn] einzustufen sei.&quot;
Aber:
&quot;Die sehr knappe rechtliche Würdigung in dem angegriffenen Urteil setzt sich mit diesem Rechtsbegriff freilich nicht ausdrücklich auseinander.&quot;
Denn:
&quot;Die Qualifikation einer ehrenrührigen Aussage als Schmähkritik und der damit begründete Verzicht auf eine Abwägung zwischen Meinungsfreiheit und Ehre erfordern regelmäßig die Berücksichtigung von Anlass und Kontext der Äußerung (vgl. BVerfGE 93, 266 ; BVerfG 1 BvR 1917/04).
Hiervon kann allenfalls ausnahmsweise abgesehen werden, wenn es sich um eine Äußerung handelt, deren diffamierender Gehalt so erheblich ist, dass sie in jedem denkbaren Sachzusammenhang als bloße Herabsetzung des Betroffenen erscheint und daher unabhängig von ihrem konkreten Kontext stets als persönlich diffamierende Schmähung aufgefasst werden muss, wie dies möglicherweise bei der Verwendung besonders schwerwiegender Schimpfwörter […] der Fall sein kann.&quot;
Hier:
&quot;[Der Begriff knüpft] seiner Bedeutung nach an ein Verhalten des Betroffenen an, nämlich dessen verbale Äußerungen.
Dies schließt es zwar nicht von vornherein aus, in der Beschimpfung eines anderen als „Dummschwätzer“ im Einzelfall gleichwohl eine Schmähkritik zu sehen, etwa wenn ohne sachlichen Anlass ausgedrückt werden soll, dass es sich bei dem Betroffenen um einen Menschen handele, der ausschließlich Dummheiten zu äußern in der Lage sei und daher als Teilnehmer an einer sachlichen verbalen Auseinandersetzung von vornherein ausscheide.
Anders liegt der Fall aber, wenn sich das Schimpfwort nur als die sprachlich pointierte Bewertung im Kontext einer bestimmten Aussage des Betroffenen darstellt, wenn also der Gemeinte als „Dummschwätzer“ tituliert wird, weil er nach Auffassung des Äußernden (im Rahmen einer Sachauseinandersetzung) dumme Aussagen getroffen hat.&quot;
&quot;[Das Amtsgericht wird bei der erforderlichen neuen Befassung] in die dann erforderliche Abwägung insbesondere einzustellen haben, ob und in welchem Umfang dem Beschwerdeführer ein Recht zum verbalen Gegenschlag zustand, wofür es darauf ankommen kann, in welcher zeitlichen Nähe die Äußerungen des Zeugen M. und des Beschwerdeführers standen und inwieweit der Zwischenruf des Zeugen seinerseits durch die vorangegangenen Bemerkungen des Beschwerdeführers veranlasst war. Zudem kann […] der Zusammenhang des Wortwechsels mit den Themen der Stadtratsdebatte und damit zu die Öffentlichkeit wesentlich berührenden Fragen zu würdigen sein (vgl. BVerfGE 7, 198 ; 61, 1 ).&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die wesentlichen Aussagen:</p>
<p>&#8220;Zwar begegnet es keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, dass das Gericht die Bezeichnung des Zeugen als „Dummschwätzer“ als ein ehrverletzendes Werturteil eingeordnet hat.&#8221; </p>
<p>&#8220;Das Amtsgericht geht hierbei offenbar davon aus, dass die Äußerung des Beschwerdeführers als Schmähkritik [im oben bezeichneten Sinn] einzustufen sei.&#8221;</p>
<p>Aber:<br />
&#8220;Die sehr knappe rechtliche Würdigung in dem angegriffenen Urteil setzt sich mit diesem Rechtsbegriff freilich nicht ausdrücklich auseinander.&#8221;</p>
<p>Denn:<br />
&#8220;Die Qualifikation einer ehrenrührigen Aussage als Schmähkritik und der damit begründete Verzicht auf eine Abwägung zwischen Meinungsfreiheit und Ehre erfordern regelmäßig die Berücksichtigung von Anlass und Kontext der Äußerung (vgl. BVerfGE 93, 266 ; BVerfG 1 BvR 1917/04).<br />
Hiervon kann allenfalls ausnahmsweise abgesehen werden, wenn es sich um eine Äußerung handelt, deren diffamierender Gehalt so erheblich ist, dass sie in jedem denkbaren Sachzusammenhang als bloße Herabsetzung des Betroffenen erscheint und daher unabhängig von ihrem konkreten Kontext stets als persönlich diffamierende Schmähung aufgefasst werden muss, wie dies möglicherweise bei der Verwendung besonders schwerwiegender Schimpfwörter […] der Fall sein kann.&#8221;</p>
<p>Hier:<br />
&#8220;[Der Begriff knüpft] seiner Bedeutung nach an ein Verhalten des Betroffenen an, nämlich dessen verbale Äußerungen.<br />
Dies schließt es zwar nicht von vornherein aus, in der Beschimpfung eines anderen als „Dummschwätzer“ im Einzelfall gleichwohl eine Schmähkritik zu sehen, etwa wenn ohne sachlichen Anlass ausgedrückt werden soll, dass es sich bei dem Betroffenen um einen Menschen handele, der ausschließlich Dummheiten zu äußern in der Lage sei und daher als Teilnehmer an einer sachlichen verbalen Auseinandersetzung von vornherein ausscheide.<br />
Anders liegt der Fall aber, wenn sich das Schimpfwort nur als die sprachlich pointierte Bewertung im Kontext einer bestimmten Aussage des Betroffenen darstellt, wenn also der Gemeinte als „Dummschwätzer“ tituliert wird, weil er nach Auffassung des Äußernden (im Rahmen einer Sachauseinandersetzung) dumme Aussagen getroffen hat.&#8221;</p>
<p>&#8220;[Das Amtsgericht wird bei der erforderlichen neuen Befassung] in die dann erforderliche Abwägung insbesondere einzustellen haben, ob und in welchem Umfang dem Beschwerdeführer ein Recht zum verbalen Gegenschlag zustand, wofür es darauf ankommen kann, in welcher zeitlichen Nähe die Äußerungen des Zeugen M. und des Beschwerdeführers standen und inwieweit der Zwischenruf des Zeugen seinerseits durch die vorangegangenen Bemerkungen des Beschwerdeführers veranlasst war. Zudem kann […] der Zusammenhang des Wortwechsels mit den Themen der Stadtratsdebatte und damit zu die Öffentlichkeit wesentlich berührenden Fragen zu würdigen sein (vgl. BVerfGE 7, 198 ; 61, 1 ).&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Arnesen</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5131</link>
		<dc:creator>Arnesen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 15:33:18 +0000</pubDate>
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		<description>Erscheint mir im Zusammenhang nicht irrelevant:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,598905,00.html
In diesem Sinne allen ein erfolgreiches Jahr 2009, dem Hausherrn im konkreten Fall natürlich ganz besonders.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erscheint mir im Zusammenhang nicht irrelevant:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,598905,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,598905,00.html</a></p>
<p>In diesem Sinne allen ein erfolgreiches Jahr 2009, dem Hausherrn im konkreten Fall natürlich ganz besonders.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Pecas</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5130</link>
		<dc:creator>Pecas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 19:04:54 +0000</pubDate>
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		<description>Nun dann, bis nach Dreikönig, wenn sich die Welt auch wieder langsam dreht (*schwitz* den Herrn Weinreich im Winterschlaf geweckt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun dann, bis nach Dreikönig, wenn sich die Welt auch wieder langsam dreht (*schwitz* den Herrn Weinreich im Winterschlaf geweckt).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jw</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5129</link>
		<dc:creator>jw</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 18:04:59 +0000</pubDate>
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		<description>Die Frage kann ich eindeutig beantworten. Ja. Habe nur Weihnachtspause gemacht. Einfach so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage kann ich eindeutig beantworten. Ja. Habe nur Weihnachtspause gemacht. Einfach so.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Pecas</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5128</link>
		<dc:creator>Pecas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 09:00:36 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Weinreich, leben Sie noch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Weinreich, leben Sie noch?</p>
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		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5127</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 04:56:43 +0000</pubDate>
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		<description>Gut moeglich, dass jemand auch nicht ueber acht Ecken mit Heiner Geissler verglichen werden wollte -- fiel mir so unernst beim Entdecken dieses Videoclips ein
http://de.youtube.com/watch?v=l5QLziJftAE&amp;feature=related</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut moeglich, dass jemand auch nicht ueber acht Ecken mit Heiner Geissler verglichen werden wollte &#8212; fiel mir so unernst beim Entdecken dieses Videoclips ein</p>
<p><a href="http://de.youtube.com/watch?v=l5QLziJftAE&#038;feature=related" rel="nofollow">http://de.youtube.com/watch?v=l5QLziJftAE&#038;feature=related</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thor</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5122</link>
		<dc:creator>Thor</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 12:12:49 +0000</pubDate>
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		<description>Kleiner Hinweis auf einen lesenwerten Artikel in der SZ von Heiligabend (online hier: http://www.sueddeutsche.de/kultur/904/452607/text/  ), der sich mit Zukunft und Sinn von Zeitungen in Bezug auf elektronische Medien beschäftigt. Doch nicht nur wegen des Themas ist der Artikel lesenwert (wenngleich m. E. auch nur bedingt richtig), sondern auch wegen einer interessanten Behauptung, warum seriöse Tageszeitungen gegenüber dem &quot;Boulevard&quot; (hier ist vor allem das schnelle und oberflächliche Medium Fernsehen gemeint) einen Nachteil haben – der Boulevard geht nämlich bisweilen eine hübsche Verbindung mit der Demagogie ein um für Evidenz zu sorgen:
&quot;Die Institution Journalismus ist an Zeitungen gebunden: In ihnen wird nicht nur gemeldet, sondern auch mit notwendiger Verspätung nachgedacht. Die Rede von der vierten Gewalt hat eine reale Grundlage, was man daran bemerkt, in welchem Maße sich an der Spiegel-Affäre von 1962 oder an den Protesten gegen den Springer-Verlag in den späten sechziger Jahren das Nachdenken über Öffentlichkeit kristallisierten. In den Zeitungen fand dieses Nachdenken seine mediale Form, und zwar in scharfer Abgrenzung zu anderen Medien und Organen. Das liegt daran, dass das größte Vermögen der schriftlichen Welt ihre Fähigkeit zur intellektuellen Auseinandersetzung ist, zum Streit, zu Revision, Widerlegung und Debatte. In diesem Medium will jeder überzeugen - in der Erwartung, dass andere darauf antworten. So ergibt sich auch der scheinbare Konkurrenznachteil der seriösen Tageszeitungen: die Evidenz, und sei es die erlogene, schlägt bei ihnen nicht gleich durch. Es fehlt ihnen, mit den audiovisuellen Medien verglichen, etwas Spektakuläres. Denn erst, wenn ein Anliegen demagogisch wird, nimmt es Evidenz an.
Umgekehrt gehört zur Pressefreiheit auch eine Verantwortung, die man spätestens dann kennenlernt, wenn sich nach einem Fehler, nach einer - tatsächlich oder vermeintlich - irrigen Meinung großes Geschrei erhebt.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner Hinweis auf einen lesenwerten Artikel in der SZ von Heiligabend (online hier: <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/904/452607/text/" rel="nofollow">http://www.sueddeutsche.de/kultur/904/452607/text/</a>  ), der sich mit Zukunft und Sinn von Zeitungen in Bezug auf elektronische Medien beschäftigt. Doch nicht nur wegen des Themas ist der Artikel lesenwert (wenngleich m. E. auch nur bedingt richtig), sondern auch wegen einer interessanten Behauptung, warum seriöse Tageszeitungen gegenüber dem &#8220;Boulevard&#8221; (hier ist vor allem das schnelle und oberflächliche Medium Fernsehen gemeint) einen Nachteil haben – der Boulevard geht nämlich bisweilen eine hübsche Verbindung mit der Demagogie ein um für Evidenz zu sorgen:<br />
&#8220;Die Institution Journalismus ist an Zeitungen gebunden: In ihnen wird nicht nur gemeldet, sondern auch mit notwendiger Verspätung nachgedacht. Die Rede von der vierten Gewalt hat eine reale Grundlage, was man daran bemerkt, in welchem Maße sich an der Spiegel-Affäre von 1962 oder an den Protesten gegen den Springer-Verlag in den späten sechziger Jahren das Nachdenken über Öffentlichkeit kristallisierten. In den Zeitungen fand dieses Nachdenken seine mediale Form, und zwar in scharfer Abgrenzung zu anderen Medien und Organen. Das liegt daran, dass das größte Vermögen der schriftlichen Welt ihre Fähigkeit zur intellektuellen Auseinandersetzung ist, zum Streit, zu Revision, Widerlegung und Debatte. In diesem Medium will jeder überzeugen &#8211; in der Erwartung, dass andere darauf antworten. So ergibt sich auch der scheinbare Konkurrenznachteil der seriösen Tageszeitungen: die Evidenz, und sei es die erlogene, schlägt bei ihnen nicht gleich durch. Es fehlt ihnen, mit den audiovisuellen Medien verglichen, etwas Spektakuläres. Denn erst, wenn ein Anliegen demagogisch wird, nimmt es Evidenz an.</p>
<p>Umgekehrt gehört zur Pressefreiheit auch eine Verantwortung, die man spätestens dann kennenlernt, wenn sich nach einem Fehler, nach einer &#8211; tatsächlich oder vermeintlich &#8211; irrigen Meinung großes Geschrei erhebt.&#8221;</p>
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	<item>
		<title>Von: Ralf Möbius</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5116</link>
		<dc:creator>Ralf Möbius</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 21:07:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5116</guid>
		<description>Höchst interessante Sache und vorab meinen Glückwunsch. Ich bin nur auf diese Sache gestossen, weil ich aus aktuellem Anlass nach Entscheidungen des Landgerichts und des Kammergerichts Berlin suche, denn dort wurde gegen mich von einer nicht für Presserecht zuständigen Kammer nach einem Foul vor der Strafraumgrenze ein Elfmeter gepfiffen, der dann auch verwandelt wurde.
http://www.rechtsanwaltmoebius.de/urteile/lg-berlin_rechtsanwalt-hannover_pressefreiheit.pdf
Wenn dann beim Kammergericht ein für Presserecht zuständiger Senat die Sache aufgreift, bin ich zuversichtlich, das Spiel noch drehen zu können.
Es geht auch in Sachen DFB darum, die durch das Internet unkontrollierbar gross gewordene Anzahl  unabhängiger Berichterstatter zu disziplinieren.
Nur mit ausreichendem finanziellen background wird man auf Dauer in der Lage sein, sich gegen derartige Attacken - wie jene aus dem Lager des DFB - wehren zu können.
Schon ein verlorenes Verfahren bei einem Streitwert von &quot;nur&quot; EUR 10.000 bringt bei vorangegangenem aussergerichtlichen Schriftverkehr Kosten von etwa 4.500,- Euro mit sich.
Dem Lager des DFB macht eine solche Summe natürlich wenig aus und finanziell würde dann wohl auch ein 6:1 die kritische Schreibe des freien Journalisten nachhaltig beeinflussen.
Die Drohung, die Hauptsacheklage wegen erwarteter Erfolglosigkeit nicht in Berlin anhängig zu machen, sondern in Koblenz, rückt das Gerede von 20er &quot;Damit meine ich, dass wir nach außen hin sauber und glaubwürdig auftreten wollen&quot; nah zur Farce.
Wenn der erfolglose Verfügungsantrag in Koblenz tatsächlich zur Hauptsache gemacht wird, geht es 20er nicht um Sauberkeit und Gerechtigkeit, sondern um die Aussicht, jene Sache vielleicht doch noch zu gewinnen, obwohl ihm nach dem Verlust des Verfügungsverfahrens doch klar sein muß, das die streitige Äußerung mit guten Gründen auch für zulässig erachtet werden kann.
Im Umkehrschluß wäre ein erfolgreiches Verfahren in Koblenz kein Sieg der Sauberkeit und der Glaubhaftigkeit, sondern nur der schmutzige Sieg der Macht, die es versteht, den fliegenden Gerichtsstand für sich zu nutzen.
Schon das Verfahren anderweitig als in Berlin anhängig zu machen, würde deutlich zeigen, dass es nun nur noch darum geht, das Gesicht und die Macht zu wahren.
Nach außen hin sauber und glaubwürdig auftreten kann nur derjenige, der sich der in Berlin geäußerten Rechtsauffassung entgegenstellt und bereit ist, dort &quot;die Frage zu stellen, ob Demagogie Volksverhetzung meint&quot; und auch dort die Antwort zu akzeptieren.
Über ein derartige Integrität würde ich mich bei einem gestandenen Sportfunktionär allerdings wundern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Höchst interessante Sache und vorab meinen Glückwunsch. Ich bin nur auf diese Sache gestossen, weil ich aus aktuellem Anlass nach Entscheidungen des Landgerichts und des Kammergerichts Berlin suche, denn dort wurde gegen mich von einer nicht für Presserecht zuständigen Kammer nach einem Foul vor der Strafraumgrenze ein Elfmeter gepfiffen, der dann auch verwandelt wurde.</p>
<p><a href="http://www.rechtsanwaltmoebius.de/urteile/lg-berlin_rechtsanwalt-hannover_pressefreiheit.pdf" rel="nofollow">http://www.rechtsanwaltmoebius.de/urteile/lg-berlin_rechtsanwalt-hannover_pressefreiheit.pdf</a></p>
<p>Wenn dann beim Kammergericht ein für Presserecht zuständiger Senat die Sache aufgreift, bin ich zuversichtlich, das Spiel noch drehen zu können.</p>
<p>Es geht auch in Sachen DFB darum, die durch das Internet unkontrollierbar gross gewordene Anzahl  unabhängiger Berichterstatter zu disziplinieren.</p>
<p>Nur mit ausreichendem finanziellen background wird man auf Dauer in der Lage sein, sich gegen derartige Attacken &#8211; wie jene aus dem Lager des DFB &#8211; wehren zu können.</p>
<p>Schon ein verlorenes Verfahren bei einem Streitwert von &#8220;nur&#8221; EUR 10.000 bringt bei vorangegangenem aussergerichtlichen Schriftverkehr Kosten von etwa 4.500,- Euro mit sich. </p>
<p>Dem Lager des DFB macht eine solche Summe natürlich wenig aus und finanziell würde dann wohl auch ein 6:1 die kritische Schreibe des freien Journalisten nachhaltig beeinflussen.</p>
<p>Die Drohung, die Hauptsacheklage wegen erwarteter Erfolglosigkeit nicht in Berlin anhängig zu machen, sondern in Koblenz, rückt das Gerede von 20er &#8220;Damit meine ich, dass wir nach außen hin sauber und glaubwürdig auftreten wollen&#8221; nah zur Farce.</p>
<p>Wenn der erfolglose Verfügungsantrag in Koblenz tatsächlich zur Hauptsache gemacht wird, geht es 20er nicht um Sauberkeit und Gerechtigkeit, sondern um die Aussicht, jene Sache vielleicht doch noch zu gewinnen, obwohl ihm nach dem Verlust des Verfügungsverfahrens doch klar sein muß, das die streitige Äußerung mit guten Gründen auch für zulässig erachtet werden kann.</p>
<p>Im Umkehrschluß wäre ein erfolgreiches Verfahren in Koblenz kein Sieg der Sauberkeit und der Glaubhaftigkeit, sondern nur der schmutzige Sieg der Macht, die es versteht, den fliegenden Gerichtsstand für sich zu nutzen.</p>
<p>Schon das Verfahren anderweitig als in Berlin anhängig zu machen, würde deutlich zeigen, dass es nun nur noch darum geht, das Gesicht und die Macht zu wahren.</p>
<p>Nach außen hin sauber und glaubwürdig auftreten kann nur derjenige, der sich der in Berlin geäußerten Rechtsauffassung entgegenstellt und bereit ist, dort &#8220;die Frage zu stellen, ob Demagogie Volksverhetzung meint&#8221; und auch dort die Antwort zu akzeptieren.</p>
<p>Über ein derartige Integrität würde ich mich bei einem gestandenen Sportfunktionär allerdings wundern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5114</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 11:13:14 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, fast vergessen... ebenfalls viele Wuensche fuer ein besinnliches Fest an den Hausherrn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, fast vergessen&#8230; ebenfalls viele Wuensche fuer ein besinnliches Fest an den Hausherrn.</p>
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