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	<title>Kommentare zu: Viernull</title>
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	<description>don&#039;t mix politics with games</description>
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		<title>Von: Twitter Trackbacks for Viernull : jens weinreich [jensweinreich.de] on Topsy.com</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-3/#comment-13695</link>
		<dc:creator>Twitter Trackbacks for Viernull : jens weinreich [jensweinreich.de] on Topsy.com</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 00:56:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] First Tweet       tcaspers CSS-Hooligan Highly Influential    Weinreich: Vier, 20er: Nuuuuull - http://jensweinreich.de/?p=2324   view retweet [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] First Tweet       tcaspers CSS-Hooligan Highly Influential    Weinreich: Vier, 20er: Nuuuuull &#8211; <a href="http://jensweinreich.de/?p=2324" rel="nofollow">http://jensweinreich.de/?p=2324</a>   view retweet [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: DFB ./. Jens Weinreich: Spendenaufruf : sportnetzwerk</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-3/#comment-8610</link>
		<dc:creator>DFB ./. Jens Weinreich: Spendenaufruf : sportnetzwerk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 05:35:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Landgericht Frankfurt am Main habe ich eine Gegendarstellung gegen einige Punkte der o. g. DFB-Pressemitteilung erwirkt. Wir haben später auch beantragt, den [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Landgericht Frankfurt am Main habe ich eine Gegendarstellung gegen einige Punkte der o. g. DFB-Pressemitteilung erwirkt. Wir haben später auch beantragt, den [...]</p>
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		<title>Von: Dienstreise nach Frankfurt: Weinreich ./. DFB : jens weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-3/#comment-7172</link>
		<dc:creator>Dienstreise nach Frankfurt: Weinreich ./. DFB : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 15:04:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Die Kammer des Frankfurter Landgerichts hat den Widerspruch des DFB gegen die von mir erwirkte Gegendarstellung (gegen diese DFB-Pressemitteilung) abgewiesen. Das schriftliche Urteil braucht noch einige Tage.  [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die Kammer des Frankfurter Landgerichts hat den Widerspruch des DFB gegen die von mir erwirkte Gegendarstellung (gegen diese DFB-Pressemitteilung) abgewiesen. Das schriftliche Urteil braucht noch einige Tage.  [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Programmhinweis (VI) : jens weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-3/#comment-7069</link>
		<dc:creator>Programmhinweis (VI) : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 01:47:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] 3: Mündliche Verhandlung über den Widerspruch des DFB gegen die von mir erwirkte Gegendarstellung gegen eine wahrheitsverdrehende DFB-Pressemitteilung.  Und heute natürlich auch: 68. Sitzung des [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] 3: Mündliche Verhandlung über den Widerspruch des DFB gegen die von mir erwirkte Gegendarstellung gegen eine wahrheitsverdrehende DFB-Pressemitteilung.  Und heute natürlich auch: 68. Sitzung des [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Zwanziger/DFB ./. Weinreich: Spenden und Mitleidsbekundungen : jens weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-3/#comment-6459</link>
		<dc:creator>Zwanziger/DFB ./. Weinreich: Spenden und Mitleidsbekundungen : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 04:22:34 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und anderen Mitleidsbekundungen abzusehen. Inzwischen sehe ich das anders. Zwar sind seither ein weiterer Gerichtsbeschluss und ein Urteil zu meinen Gunsten ergangen. Doch meine Kosten sind beträchtlich gestiegen. Längst [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und anderen Mitleidsbekundungen abzusehen. Inzwischen sehe ich das anders. Zwar sind seither ein weiterer Gerichtsbeschluss und ein Urteil zu meinen Gunsten ergangen. Doch meine Kosten sind beträchtlich gestiegen. Längst [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: &#8220;Theo Zwanziger tritt nicht zurück&#8221; : jens weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5603</link>
		<dc:creator>&#8220;Theo Zwanziger tritt nicht zurück&#8221; : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 16:50:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu arbeiten. Und, dies sei besonders dem treuen Kommentator nocheinjurist versprochen: Ich werde nicht weiter zählen. Das ist mir zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu arbeiten. Und, dies sei besonders dem treuen Kommentator nocheinjurist versprochen: Ich werde nicht weiter zählen. Das ist mir zu [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: &#8220;Theo Zwanziger tritt nicht zurück&#8221; : jens weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5604</link>
		<dc:creator>&#8220;Theo Zwanziger tritt nicht zurück&#8221; : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 16:50:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu arbeiten. Und, dies sei besonders dem treuen Kommentator nocheinjurist versprochen: Ich werde nicht weiter zählen. Das ist mir zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu arbeiten. Und, dies sei besonders dem treuen Kommentator nocheinjurist versprochen: Ich werde nicht weiter zählen. Das ist mir zu [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: miraculi</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5558</link>
		<dc:creator>miraculi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 14:25:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5558</guid>
		<description>ergebnis einer kleinen nachfrage beim dfb gestern, wann denn die gegendarstellung erscheinen würde:

&quot;Sehr geehrter Herr xxx,

vielen Dank für Ihre Nachfrage. Das Verfahren läuft noch, und es ist noch nichts rechtskräftig. 

Freundliche Grüße
Harald Stenger&quot;

antwortet der presse-chef hier persönlich? ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ergebnis einer kleinen nachfrage beim dfb gestern, wann denn die gegendarstellung erscheinen würde:</p>
<p>&#8220;Sehr geehrter Herr xxx,</p>
<p>vielen Dank für Ihre Nachfrage. Das Verfahren läuft noch, und es ist noch nichts rechtskräftig. </p>
<p>Freundliche Grüße<br />
Harald Stenger&#8221;</p>
<p>antwortet der presse-chef hier persönlich? ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5523</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 15:25:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5523</guid>
		<description>@ Herbert: Es wurde hier so ein kleines Kompendium zum Thema Meinungsfreiheit, und wo die vielleicht aufhoert (Urteile noch nicht rechtskraeftig), sollte da nicht fehlen. Man sieht aber, dass zwischen Jens Weinreichs ordentlich begruendetem &quot;unglaublichem Demagogen&quot; und dem, was Herr Wagner in der BZ rausgehauen hat (wird hier nicht wiederholt, ist ja zu unterlassen), noch ganz viel Platz zur Ausdifferenzierung in Sachen Meinungsfreiheit vs Ehrverletzung besteht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Herbert: Es wurde hier so ein kleines Kompendium zum Thema Meinungsfreiheit, und wo die vielleicht aufhoert (Urteile noch nicht rechtskraeftig), sollte da nicht fehlen. Man sieht aber, dass zwischen Jens Weinreichs ordentlich begruendetem &#8220;unglaublichem Demagogen&#8221; und dem, was Herr Wagner in der BZ rausgehauen hat (wird hier nicht wiederholt, ist ja zu unterlassen), noch ganz viel Platz zur Ausdifferenzierung in Sachen Meinungsfreiheit vs Ehrverletzung besteht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5518</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 12:41:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5518</guid>
		<description>nocheinjurist, ich habe das nicht so verfolgt, war nur sehr überrascht als Eva Herman, einst Ancorwoman und Starmoderatorin der ÖR so eindeutig &quot;gemaßregelt&quot; und selbst die Late Night Show von JBK verlassen musste. Solche Dinge werden doch vorher besprochen und nicht in der Sendung geklärt. Da blieben schon legitime Fragen offen, obwohl Eva Hermans schon in der falschen Spur fuhr.
Wenn dann Journalisten nicht mehr durchsehen, geht es ihnen wie denen, die lediglich lesen und hören können, was geschrieben und gesendet wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nocheinjurist, ich habe das nicht so verfolgt, war nur sehr überrascht als Eva Herman, einst Ancorwoman und Starmoderatorin der ÖR so eindeutig &#8220;gemaßregelt&#8221; und selbst die Late Night Show von JBK verlassen musste. Solche Dinge werden doch vorher besprochen und nicht in der Sendung geklärt. Da blieben schon legitime Fragen offen, obwohl Eva Hermans schon in der falschen Spur fuhr.<br />
Wenn dann Journalisten nicht mehr durchsehen, geht es ihnen wie denen, die lediglich lesen und hören können, was geschrieben und gesendet wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Weinreich</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5517</link>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 12:38:08 +0000</pubDate>
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		<description>Es wird keine Spielstände mehr von mir geben, nur noch verbale Zwischenstände. Meine Zählweise hat &quot;nocheinjurist&quot; ja nicht gefallen. Meine Art der Transparenz war &quot;nocheinjurist&quot; auch nicht transparent genug. Bin gerade sehr mit anderen Dingen beschäftigt. Demnächst dazu mehr - zu den anderen Dingen und zu dieser Angelegenheit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird keine Spielstände mehr von mir geben, nur noch verbale Zwischenstände. Meine Zählweise hat &#8220;nocheinjurist&#8221; ja nicht gefallen. Meine Art der Transparenz war &#8220;nocheinjurist&#8221; auch nicht transparent genug. Bin gerade sehr mit anderen Dingen beschäftigt. Demnächst dazu mehr &#8211; zu den anderen Dingen und zu dieser Angelegenheit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5516</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 12:34:15 +0000</pubDate>
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		<description>Stefan Niggemeier meint （？） in einem Blog-Kommentar, es si schon wieder ein Tor gefallen, aber die Schuechternheit des Hausherren haette noch nicht ueber den Transparenzwillen gesiegt. Wie steht es denn aktuell?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan Niggemeier meint （？） in einem Blog-Kommentar, es si schon wieder ein Tor gefallen, aber die Schuechternheit des Hausherren haette noch nicht ueber den Transparenzwillen gesiegt. Wie steht es denn aktuell?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5513</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 11:55:55 +0000</pubDate>
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		<description>Auch was schoenes zum Thema Meinungsfreiheit (Eva Herman gegen Axel S.), das Journalisten ausserdem auffordert, korrekt zu zitieren. Das wird allerdings noch schwerer, wenn nur zwei Personen die korrekten Zitate kennen...

http://www.idea.de/index.php?id=917&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=71947&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&amp;cHash=9e108e8785</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch was schoenes zum Thema Meinungsfreiheit (Eva Herman gegen Axel S.), das Journalisten ausserdem auffordert, korrekt zu zitieren. Das wird allerdings noch schwerer, wenn nur zwei Personen die korrekten Zitate kennen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.idea.de/index.php?id=917&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=71947&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&amp;cHash=9e108e8785" rel="nofollow">http://www.idea.de/index.php?id=917&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=71947&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&amp;cHash=9e108e8785</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bene</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5183</link>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 17:12:41 +0000</pubDate>
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		<description>Zum Fall Broder gibt es jetzt ein Urteil des OLG Köln:
http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E8E79FEBF0E694319806B54F0D87C5E21~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Betrifft den Fall Weinreich vs. Zwanziger zwar nicht in der Sache, scheint aber ähnlich wie das BVerfG in Sachen &quot;Dummschwätzer&quot; abzuwägen; würde mich mal interessieren, wie sich Urteile wie das o.g. des BverfG und das des OLG Köln dahingehend auswirken, ob und wann Zwanziger tatsächlich Klage erhebt, oder ob er sich doch vor einem &quot;Fünfnull&quot; fürchtet...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Fall Broder gibt es jetzt ein Urteil des OLG Köln:<br />
<a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E8E79FEBF0E694319806B54F0D87C5E21~ATpl~Ecommon~Scontent.html" rel="nofollow">http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E8E79FEBF0E694319806B54F0D87C5E21~ATpl~Ecommon~Scontent.html</a></p>
<p>Betrifft den Fall Weinreich vs. Zwanziger zwar nicht in der Sache, scheint aber ähnlich wie das BVerfG in Sachen &#8220;Dummschwätzer&#8221; abzuwägen; würde mich mal interessieren, wie sich Urteile wie das o.g. des BverfG und das des OLG Köln dahingehend auswirken, ob und wann Zwanziger tatsächlich Klage erhebt, oder ob er sich doch vor einem &#8220;Fünfnull&#8221; fürchtet&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5139</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 08:07:40 +0000</pubDate>
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		<description>Nachtrag: Oder hat Herr Broder eine Juedin so bewertet, ich glaube, so war es. Naja, die Gerichte werden sicher ausfuehrlich mit der &quot;simplen ... Begruendung&quot; hantieren und irgendeine Freiheit zu schuetzen wissen

http://de.wikinews.org/wiki/Antisemitismus-Streit_Broder_gegen_Hecht-Galinski_in_2._Instanz

Broder hat uebrigens Jura studiert und deshalb sicher ein untruegliches Judiz dafuer, was man meinen darf und was nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: Oder hat Herr Broder eine Juedin so bewertet, ich glaube, so war es. Naja, die Gerichte werden sicher ausfuehrlich mit der &#8220;simplen &#8230; Begruendung&#8221; hantieren und irgendeine Freiheit zu schuetzen wissen</p>
<p><a href="http://de.wikinews.org/wiki/Antisemitismus-Streit_Broder_gegen_Hecht-Galinski_in_2._Instanz" rel="nofollow">http://de.wikinews.org/wiki/Antisemitismus-Streit_Broder_gegen_Hecht-Galinski_in_2._Instanz</a></p>
<p>Broder hat uebrigens Jura studiert und deshalb sicher ein untruegliches Judiz dafuer, was man meinen darf und was nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5138</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 07:52:26 +0000</pubDate>
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		<description>Muss mich gerade beherrschen, den Einstieg bei SpOn nicht als dummschwaetzerisch anzusehen, der heisst

&quot;Wann ist ein Schimpfwort eine Beleidigung? Das Verfassungsgericht überrascht mit einer so simplen wie weitreichenden Begründung: Inhalt und Anlass sind entscheidend - wer &quot;Dummschwätzer&quot; sagt, kann straffrei davonkommen. Ein erstaunliches Plädoyer für die Redefreiheit.&quot;

Waere es so simpel gewesen, haette es das Amtsgericht, dessen Urteil hier kritisiert -- oder aufgehoben (?) wurde, es sicher gut hinbekommen.

Und eine Begruendung, wann etwas eine Beleidigung ist, ist es auch nicht, sondern eine -- Erklaerung. Eine Begruendung behandelt namelich nicht das &quot;Wann&quot;. Und die Redefreiehit ist grundgesetzlich auch nicht geschuetzt, dann duerfte man naemlich ungestraft dummschwaetzen, sondern die Meinungsfreiheit. Bei manchen Beitraegen dnkt man aber, es wuerde innerlich gleichgesetzt.

Aber wichtig fuer alle, die gern deftige Worte benutzen: Mit Anlass und Begruendung geht fast alles, sogar, wie Herr Broder es versucht, in Israelis auch mal Antisemiten zu sehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Muss mich gerade beherrschen, den Einstieg bei SpOn nicht als dummschwaetzerisch anzusehen, der heisst</p>
<p>&#8220;Wann ist ein Schimpfwort eine Beleidigung? Das Verfassungsgericht überrascht mit einer so simplen wie weitreichenden Begründung: Inhalt und Anlass sind entscheidend &#8211; wer &#8220;Dummschwätzer&#8221; sagt, kann straffrei davonkommen. Ein erstaunliches Plädoyer für die Redefreiheit.&#8221;</p>
<p>Waere es so simpel gewesen, haette es das Amtsgericht, dessen Urteil hier kritisiert &#8212; oder aufgehoben (?) wurde, es sicher gut hinbekommen.</p>
<p>Und eine Begruendung, wann etwas eine Beleidigung ist, ist es auch nicht, sondern eine &#8212; Erklaerung. Eine Begruendung behandelt namelich nicht das &#8220;Wann&#8221;. Und die Redefreiehit ist grundgesetzlich auch nicht geschuetzt, dann duerfte man naemlich ungestraft dummschwaetzen, sondern die Meinungsfreiheit. Bei manchen Beitraegen dnkt man aber, es wuerde innerlich gleichgesetzt.</p>
<p>Aber wichtig fuer alle, die gern deftige Worte benutzen: Mit Anlass und Begruendung geht fast alles, sogar, wie Herr Broder es versucht, in Israelis auch mal Antisemiten zu sehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bene</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5133</link>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 17:38:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5133</guid>
		<description>Die wesentlichen Aussagen:

&quot;Zwar begegnet es keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, dass das Gericht die Bezeichnung des Zeugen als „Dummschwätzer“ als ein ehrverletzendes Werturteil eingeordnet hat.&quot; 

&quot;Das Amtsgericht geht hierbei offenbar davon aus, dass die Äußerung des Beschwerdeführers als Schmähkritik [im oben bezeichneten Sinn] einzustufen sei.&quot;

Aber: 
&quot;Die sehr knappe rechtliche Würdigung in dem angegriffenen Urteil setzt sich mit diesem Rechtsbegriff freilich nicht ausdrücklich auseinander.&quot;

Denn: 
&quot;Die Qualifikation einer ehrenrührigen Aussage als Schmähkritik und der damit begründete Verzicht auf eine Abwägung zwischen Meinungsfreiheit und Ehre erfordern regelmäßig die Berücksichtigung von Anlass und Kontext der Äußerung (vgl. BVerfGE 93, 266 ; BVerfG 1 BvR 1917/04). 
Hiervon kann allenfalls ausnahmsweise abgesehen werden, wenn es sich um eine Äußerung handelt, deren diffamierender Gehalt so erheblich ist, dass sie in jedem denkbaren Sachzusammenhang als bloße Herabsetzung des Betroffenen erscheint und daher unabhängig von ihrem konkreten Kontext stets als persönlich diffamierende Schmähung aufgefasst werden muss, wie dies möglicherweise bei der Verwendung besonders schwerwiegender Schimpfwörter […] der Fall sein kann.&quot;

Hier: 
&quot;[Der Begriff knüpft] seiner Bedeutung nach an ein Verhalten des Betroffenen an, nämlich dessen verbale Äußerungen. 
Dies schließt es zwar nicht von vornherein aus, in der Beschimpfung eines anderen als „Dummschwätzer“ im Einzelfall gleichwohl eine Schmähkritik zu sehen, etwa wenn ohne sachlichen Anlass ausgedrückt werden soll, dass es sich bei dem Betroffenen um einen Menschen handele, der ausschließlich Dummheiten zu äußern in der Lage sei und daher als Teilnehmer an einer sachlichen verbalen Auseinandersetzung von vornherein ausscheide.
Anders liegt der Fall aber, wenn sich das Schimpfwort nur als die sprachlich pointierte Bewertung im Kontext einer bestimmten Aussage des Betroffenen darstellt, wenn also der Gemeinte als „Dummschwätzer“ tituliert wird, weil er nach Auffassung des Äußernden (im Rahmen einer Sachauseinandersetzung) dumme Aussagen getroffen hat.&quot;

&quot;[Das Amtsgericht wird bei der erforderlichen neuen Befassung] in die dann erforderliche Abwägung insbesondere einzustellen haben, ob und in welchem Umfang dem Beschwerdeführer ein Recht zum verbalen Gegenschlag zustand, wofür es darauf ankommen kann, in welcher zeitlichen Nähe die Äußerungen des Zeugen M. und des Beschwerdeführers standen und inwieweit der Zwischenruf des Zeugen seinerseits durch die vorangegangenen Bemerkungen des Beschwerdeführers veranlasst war. Zudem kann […] der Zusammenhang des Wortwechsels mit den Themen der Stadtratsdebatte und damit zu die Öffentlichkeit wesentlich berührenden Fragen zu würdigen sein (vgl. BVerfGE 7, 198 ; 61, 1 ).&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die wesentlichen Aussagen:</p>
<p>&#8220;Zwar begegnet es keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, dass das Gericht die Bezeichnung des Zeugen als „Dummschwätzer“ als ein ehrverletzendes Werturteil eingeordnet hat.&#8221; </p>
<p>&#8220;Das Amtsgericht geht hierbei offenbar davon aus, dass die Äußerung des Beschwerdeführers als Schmähkritik [im oben bezeichneten Sinn] einzustufen sei.&#8221;</p>
<p>Aber:<br />
&#8220;Die sehr knappe rechtliche Würdigung in dem angegriffenen Urteil setzt sich mit diesem Rechtsbegriff freilich nicht ausdrücklich auseinander.&#8221;</p>
<p>Denn:<br />
&#8220;Die Qualifikation einer ehrenrührigen Aussage als Schmähkritik und der damit begründete Verzicht auf eine Abwägung zwischen Meinungsfreiheit und Ehre erfordern regelmäßig die Berücksichtigung von Anlass und Kontext der Äußerung (vgl. BVerfGE 93, 266 ; BVerfG 1 BvR 1917/04).<br />
Hiervon kann allenfalls ausnahmsweise abgesehen werden, wenn es sich um eine Äußerung handelt, deren diffamierender Gehalt so erheblich ist, dass sie in jedem denkbaren Sachzusammenhang als bloße Herabsetzung des Betroffenen erscheint und daher unabhängig von ihrem konkreten Kontext stets als persönlich diffamierende Schmähung aufgefasst werden muss, wie dies möglicherweise bei der Verwendung besonders schwerwiegender Schimpfwörter […] der Fall sein kann.&#8221;</p>
<p>Hier:<br />
&#8220;[Der Begriff knüpft] seiner Bedeutung nach an ein Verhalten des Betroffenen an, nämlich dessen verbale Äußerungen.<br />
Dies schließt es zwar nicht von vornherein aus, in der Beschimpfung eines anderen als „Dummschwätzer“ im Einzelfall gleichwohl eine Schmähkritik zu sehen, etwa wenn ohne sachlichen Anlass ausgedrückt werden soll, dass es sich bei dem Betroffenen um einen Menschen handele, der ausschließlich Dummheiten zu äußern in der Lage sei und daher als Teilnehmer an einer sachlichen verbalen Auseinandersetzung von vornherein ausscheide.<br />
Anders liegt der Fall aber, wenn sich das Schimpfwort nur als die sprachlich pointierte Bewertung im Kontext einer bestimmten Aussage des Betroffenen darstellt, wenn also der Gemeinte als „Dummschwätzer“ tituliert wird, weil er nach Auffassung des Äußernden (im Rahmen einer Sachauseinandersetzung) dumme Aussagen getroffen hat.&#8221;</p>
<p>&#8220;[Das Amtsgericht wird bei der erforderlichen neuen Befassung] in die dann erforderliche Abwägung insbesondere einzustellen haben, ob und in welchem Umfang dem Beschwerdeführer ein Recht zum verbalen Gegenschlag zustand, wofür es darauf ankommen kann, in welcher zeitlichen Nähe die Äußerungen des Zeugen M. und des Beschwerdeführers standen und inwieweit der Zwischenruf des Zeugen seinerseits durch die vorangegangenen Bemerkungen des Beschwerdeführers veranlasst war. Zudem kann […] der Zusammenhang des Wortwechsels mit den Themen der Stadtratsdebatte und damit zu die Öffentlichkeit wesentlich berührenden Fragen zu würdigen sein (vgl. BVerfGE 7, 198 ; 61, 1 ).&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Arnesen</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5131</link>
		<dc:creator>Arnesen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 15:33:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5131</guid>
		<description>Erscheint mir im Zusammenhang nicht irrelevant:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,598905,00.html

In diesem Sinne allen ein erfolgreiches Jahr 2009, dem Hausherrn im konkreten Fall natürlich ganz besonders.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erscheint mir im Zusammenhang nicht irrelevant:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,598905,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,598905,00.html</a></p>
<p>In diesem Sinne allen ein erfolgreiches Jahr 2009, dem Hausherrn im konkreten Fall natürlich ganz besonders.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pecas</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5130</link>
		<dc:creator>Pecas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 19:04:54 +0000</pubDate>
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		<description>Nun dann, bis nach Dreikönig, wenn sich die Welt auch wieder langsam dreht (*schwitz* den Herrn Weinreich im Winterschlaf geweckt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun dann, bis nach Dreikönig, wenn sich die Welt auch wieder langsam dreht (*schwitz* den Herrn Weinreich im Winterschlaf geweckt).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jw</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5129</link>
		<dc:creator>jw</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 18:04:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5129</guid>
		<description>Die Frage kann ich eindeutig beantworten. Ja. Habe nur Weihnachtspause gemacht. Einfach so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage kann ich eindeutig beantworten. Ja. Habe nur Weihnachtspause gemacht. Einfach so.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pecas</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5128</link>
		<dc:creator>Pecas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 09:00:36 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Weinreich, leben Sie noch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Weinreich, leben Sie noch?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5127</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 04:56:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5127</guid>
		<description>Gut moeglich, dass jemand auch nicht ueber acht Ecken mit Heiner Geissler verglichen werden wollte -- fiel mir so unernst beim Entdecken dieses Videoclips ein

http://de.youtube.com/watch?v=l5QLziJftAE&amp;feature=related</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut moeglich, dass jemand auch nicht ueber acht Ecken mit Heiner Geissler verglichen werden wollte &#8212; fiel mir so unernst beim Entdecken dieses Videoclips ein</p>
<p><a href="http://de.youtube.com/watch?v=l5QLziJftAE&amp;feature=related" rel="nofollow">http://de.youtube.com/watch?v=l5QLziJftAE&amp;feature=related</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thor</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5122</link>
		<dc:creator>Thor</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 12:12:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5122</guid>
		<description>Kleiner Hinweis auf einen lesenwerten Artikel in der SZ von Heiligabend (online hier: http://www.sueddeutsche.de/kultur/904/452607/text/  ), der sich mit Zukunft und Sinn von Zeitungen in Bezug auf elektronische Medien beschäftigt. Doch nicht nur wegen des Themas ist der Artikel lesenwert (wenngleich m. E. auch nur bedingt richtig), sondern auch wegen einer interessanten Behauptung, warum seriöse Tageszeitungen gegenüber dem &quot;Boulevard&quot; (hier ist vor allem das schnelle und oberflächliche Medium Fernsehen gemeint) einen Nachteil haben – der Boulevard geht nämlich bisweilen eine hübsche Verbindung mit der Demagogie ein um für Evidenz zu sorgen:
&quot;Die Institution Journalismus ist an Zeitungen gebunden: In ihnen wird nicht nur gemeldet, sondern auch mit notwendiger Verspätung nachgedacht. Die Rede von der vierten Gewalt hat eine reale Grundlage, was man daran bemerkt, in welchem Maße sich an der Spiegel-Affäre von 1962 oder an den Protesten gegen den Springer-Verlag in den späten sechziger Jahren das Nachdenken über Öffentlichkeit kristallisierten. In den Zeitungen fand dieses Nachdenken seine mediale Form, und zwar in scharfer Abgrenzung zu anderen Medien und Organen. Das liegt daran, dass das größte Vermögen der schriftlichen Welt ihre Fähigkeit zur intellektuellen Auseinandersetzung ist, zum Streit, zu Revision, Widerlegung und Debatte. In diesem Medium will jeder überzeugen - in der Erwartung, dass andere darauf antworten. So ergibt sich auch der scheinbare Konkurrenznachteil der seriösen Tageszeitungen: die Evidenz, und sei es die erlogene, schlägt bei ihnen nicht gleich durch. Es fehlt ihnen, mit den audiovisuellen Medien verglichen, etwas Spektakuläres. Denn erst, wenn ein Anliegen demagogisch wird, nimmt es Evidenz an.

Umgekehrt gehört zur Pressefreiheit auch eine Verantwortung, die man spätestens dann kennenlernt, wenn sich nach einem Fehler, nach einer - tatsächlich oder vermeintlich - irrigen Meinung großes Geschrei erhebt.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner Hinweis auf einen lesenwerten Artikel in der SZ von Heiligabend (online hier: <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/904/452607/text/" rel="nofollow">http://www.sueddeutsche.de/kultur/904/452607/text/</a>  ), der sich mit Zukunft und Sinn von Zeitungen in Bezug auf elektronische Medien beschäftigt. Doch nicht nur wegen des Themas ist der Artikel lesenwert (wenngleich m. E. auch nur bedingt richtig), sondern auch wegen einer interessanten Behauptung, warum seriöse Tageszeitungen gegenüber dem &#8220;Boulevard&#8221; (hier ist vor allem das schnelle und oberflächliche Medium Fernsehen gemeint) einen Nachteil haben – der Boulevard geht nämlich bisweilen eine hübsche Verbindung mit der Demagogie ein um für Evidenz zu sorgen:<br />
&#8220;Die Institution Journalismus ist an Zeitungen gebunden: In ihnen wird nicht nur gemeldet, sondern auch mit notwendiger Verspätung nachgedacht. Die Rede von der vierten Gewalt hat eine reale Grundlage, was man daran bemerkt, in welchem Maße sich an der Spiegel-Affäre von 1962 oder an den Protesten gegen den Springer-Verlag in den späten sechziger Jahren das Nachdenken über Öffentlichkeit kristallisierten. In den Zeitungen fand dieses Nachdenken seine mediale Form, und zwar in scharfer Abgrenzung zu anderen Medien und Organen. Das liegt daran, dass das größte Vermögen der schriftlichen Welt ihre Fähigkeit zur intellektuellen Auseinandersetzung ist, zum Streit, zu Revision, Widerlegung und Debatte. In diesem Medium will jeder überzeugen &#8211; in der Erwartung, dass andere darauf antworten. So ergibt sich auch der scheinbare Konkurrenznachteil der seriösen Tageszeitungen: die Evidenz, und sei es die erlogene, schlägt bei ihnen nicht gleich durch. Es fehlt ihnen, mit den audiovisuellen Medien verglichen, etwas Spektakuläres. Denn erst, wenn ein Anliegen demagogisch wird, nimmt es Evidenz an.</p>
<p>Umgekehrt gehört zur Pressefreiheit auch eine Verantwortung, die man spätestens dann kennenlernt, wenn sich nach einem Fehler, nach einer &#8211; tatsächlich oder vermeintlich &#8211; irrigen Meinung großes Geschrei erhebt.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Möbius</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5116</link>
		<dc:creator>Ralf Möbius</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 21:07:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5116</guid>
		<description>Höchst interessante Sache und vorab meinen Glückwunsch. Ich bin nur auf diese Sache gestossen, weil ich aus aktuellem Anlass nach Entscheidungen des Landgerichts und des Kammergerichts Berlin suche, denn dort wurde gegen mich von einer nicht für Presserecht zuständigen Kammer nach einem Foul vor der Strafraumgrenze ein Elfmeter gepfiffen, der dann auch verwandelt wurde.

http://www.rechtsanwaltmoebius.de/urteile/lg-berlin_rechtsanwalt-hannover_pressefreiheit.pdf

Wenn dann beim Kammergericht ein für Presserecht zuständiger Senat die Sache aufgreift, bin ich zuversichtlich, das Spiel noch drehen zu können.

Es geht auch in Sachen DFB darum, die durch das Internet unkontrollierbar gross gewordene Anzahl  unabhängiger Berichterstatter zu disziplinieren.

Nur mit ausreichendem finanziellen background wird man auf Dauer in der Lage sein, sich gegen derartige Attacken - wie jene aus dem Lager des DFB - wehren zu können.

Schon ein verlorenes Verfahren bei einem Streitwert von &quot;nur&quot; EUR 10.000 bringt bei vorangegangenem aussergerichtlichen Schriftverkehr Kosten von etwa 4.500,- Euro mit sich. 
 
Dem Lager des DFB macht eine solche Summe natürlich wenig aus und finanziell würde dann wohl auch ein 6:1 die kritische Schreibe des freien Journalisten nachhaltig beeinflussen.

Die Drohung, die Hauptsacheklage wegen erwarteter Erfolglosigkeit nicht in Berlin anhängig zu machen, sondern in Koblenz, rückt das Gerede von 20er &quot;Damit meine ich, dass wir nach außen hin sauber und glaubwürdig auftreten wollen&quot; nah zur Farce.

Wenn der erfolglose Verfügungsantrag in Koblenz tatsächlich zur Hauptsache gemacht wird, geht es 20er nicht um Sauberkeit und Gerechtigkeit, sondern um die Aussicht, jene Sache vielleicht doch noch zu gewinnen, obwohl ihm nach dem Verlust des Verfügungsverfahrens doch klar sein muß, das die streitige Äußerung mit guten Gründen auch für zulässig erachtet werden kann.

Im Umkehrschluß wäre ein erfolgreiches Verfahren in Koblenz kein Sieg der Sauberkeit und der Glaubhaftigkeit, sondern nur der schmutzige Sieg der Macht, die es versteht, den fliegenden Gerichtsstand für sich zu nutzen.

Schon das Verfahren anderweitig als in Berlin anhängig zu machen, würde deutlich zeigen, dass es nun nur noch darum geht, das Gesicht und die Macht zu wahren.

Nach außen hin sauber und glaubwürdig auftreten kann nur derjenige, der sich der in Berlin geäußerten Rechtsauffassung entgegenstellt und bereit ist, dort &quot;die Frage zu stellen, ob Demagogie Volksverhetzung meint&quot; und auch dort die Antwort zu akzeptieren.

Über ein derartige Integrität würde ich mich bei einem gestandenen Sportfunktionär allerdings wundern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Höchst interessante Sache und vorab meinen Glückwunsch. Ich bin nur auf diese Sache gestossen, weil ich aus aktuellem Anlass nach Entscheidungen des Landgerichts und des Kammergerichts Berlin suche, denn dort wurde gegen mich von einer nicht für Presserecht zuständigen Kammer nach einem Foul vor der Strafraumgrenze ein Elfmeter gepfiffen, der dann auch verwandelt wurde.</p>
<p><a href="http://www.rechtsanwaltmoebius.de/urteile/lg-berlin_rechtsanwalt-hannover_pressefreiheit.pdf" rel="nofollow">http://www.rechtsanwaltmoebius.de/urteile/lg-berlin_rechtsanwalt-hannover_pressefreiheit.pdf</a></p>
<p>Wenn dann beim Kammergericht ein für Presserecht zuständiger Senat die Sache aufgreift, bin ich zuversichtlich, das Spiel noch drehen zu können.</p>
<p>Es geht auch in Sachen DFB darum, die durch das Internet unkontrollierbar gross gewordene Anzahl  unabhängiger Berichterstatter zu disziplinieren.</p>
<p>Nur mit ausreichendem finanziellen background wird man auf Dauer in der Lage sein, sich gegen derartige Attacken &#8211; wie jene aus dem Lager des DFB &#8211; wehren zu können.</p>
<p>Schon ein verlorenes Verfahren bei einem Streitwert von &#8220;nur&#8221; EUR 10.000 bringt bei vorangegangenem aussergerichtlichen Schriftverkehr Kosten von etwa 4.500,- Euro mit sich. </p>
<p>Dem Lager des DFB macht eine solche Summe natürlich wenig aus und finanziell würde dann wohl auch ein 6:1 die kritische Schreibe des freien Journalisten nachhaltig beeinflussen.</p>
<p>Die Drohung, die Hauptsacheklage wegen erwarteter Erfolglosigkeit nicht in Berlin anhängig zu machen, sondern in Koblenz, rückt das Gerede von 20er &#8220;Damit meine ich, dass wir nach außen hin sauber und glaubwürdig auftreten wollen&#8221; nah zur Farce.</p>
<p>Wenn der erfolglose Verfügungsantrag in Koblenz tatsächlich zur Hauptsache gemacht wird, geht es 20er nicht um Sauberkeit und Gerechtigkeit, sondern um die Aussicht, jene Sache vielleicht doch noch zu gewinnen, obwohl ihm nach dem Verlust des Verfügungsverfahrens doch klar sein muß, das die streitige Äußerung mit guten Gründen auch für zulässig erachtet werden kann.</p>
<p>Im Umkehrschluß wäre ein erfolgreiches Verfahren in Koblenz kein Sieg der Sauberkeit und der Glaubhaftigkeit, sondern nur der schmutzige Sieg der Macht, die es versteht, den fliegenden Gerichtsstand für sich zu nutzen.</p>
<p>Schon das Verfahren anderweitig als in Berlin anhängig zu machen, würde deutlich zeigen, dass es nun nur noch darum geht, das Gesicht und die Macht zu wahren.</p>
<p>Nach außen hin sauber und glaubwürdig auftreten kann nur derjenige, der sich der in Berlin geäußerten Rechtsauffassung entgegenstellt und bereit ist, dort &#8220;die Frage zu stellen, ob Demagogie Volksverhetzung meint&#8221; und auch dort die Antwort zu akzeptieren.</p>
<p>Über ein derartige Integrität würde ich mich bei einem gestandenen Sportfunktionär allerdings wundern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5114</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 11:13:14 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, fast vergessen... ebenfalls viele Wuensche fuer ein besinnliches Fest an den Hausherrn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, fast vergessen&#8230; ebenfalls viele Wuensche fuer ein besinnliches Fest an den Hausherrn.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pecas</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5111</link>
		<dc:creator>Pecas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 08:52:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5111</guid>
		<description>@denbefreitenjuristen
Wie es um eine Fremdbestimmung des Gedankens
der freiheitlich demokratischen Grundordnung ging
- etwa durch seine Annexion per Buchstabengläubigkeit -
so geht es um die Entwicklung einer topischen Utopie;
weil diese niemals Off-Topic sein kann, also nicht ist,
- genauso wenig wie sie in ihrem Ursprung Reinheit besitzt -
bin ich dabei und wünsche allseits ein besinnliches Fest.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@denbefreitenjuristen<br />
Wie es um eine Fremdbestimmung des Gedankens<br />
der freiheitlich demokratischen Grundordnung ging<br />
- etwa durch seine Annexion per Buchstabengläubigkeit -<br />
so geht es um die Entwicklung einer topischen Utopie;<br />
weil diese niemals Off-Topic sein kann, also nicht ist,<br />
- genauso wenig wie sie in ihrem Ursprung Reinheit besitzt -<br />
bin ich dabei und wünsche allseits ein besinnliches Fest.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5110</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 02:26:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5110</guid>
		<description>@pecas: Meine Erfahrung ist, dass sich Leute sehr gern beherrschen lassen. Durch Religionen, durch Arbeitshierarchien, durch Abzahlungsvertraege - sie lieben fremdbestimmte Grundordnungen und treten gern auf andere ein, die dies fuer sich nicht wollen. &quot;Eigentlich nur&quot; ist in meinen Augen also ein sehr geringer Prozentsatz. Aber wir muessen ja nicht dieselben Erfahrungen teilen. Und btw... war das mein letzter off-topic-Beitrag.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@pecas: Meine Erfahrung ist, dass sich Leute sehr gern beherrschen lassen. Durch Religionen, durch Arbeitshierarchien, durch Abzahlungsvertraege &#8211; sie lieben fremdbestimmte Grundordnungen und treten gern auf andere ein, die dies fuer sich nicht wollen. &#8220;Eigentlich nur&#8221; ist in meinen Augen also ein sehr geringer Prozentsatz. Aber wir muessen ja nicht dieselben Erfahrungen teilen. Und btw&#8230; war das mein letzter off-topic-Beitrag.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Uwe</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5102</link>
		<dc:creator>Uwe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 12:24:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5102</guid>
		<description>Zur Erinnerung hier nochmal meine Mail an den DFB:

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
es würde mich interessieren ob und wenn, wann, wie lange und an welcher Stelle Sie die Gegendarstellung von Herrn Weinreich veröffentlichen.
 
mfG
 
--------------------

Jetzt kam die Antwort:

Sehr geehrter Herr Karches,
 
vielen Dank für Ihre Nachfrage. Der DFB hat unverzüglich Widerspruch gegen die Gegendarstellungsverfügung von Herrn Weinreich eingelegt. Sollte Ihre Frage darauf zielen, wo Sie dazu etwas auf dfb.de finden, weisen wir darauf hin, dass wir uns dazu erst nach Abschluss des rechtlichen Verfahrens äußern werden.
 
Freundliche Grüße  
Harald Stenger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Erinnerung hier nochmal meine Mail an den DFB:</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>es würde mich interessieren ob und wenn, wann, wie lange und an welcher Stelle Sie die Gegendarstellung von Herrn Weinreich veröffentlichen.</p>
<p>mfG</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Jetzt kam die Antwort:</p>
<p>Sehr geehrter Herr Karches,</p>
<p>vielen Dank für Ihre Nachfrage. Der DFB hat unverzüglich Widerspruch gegen die Gegendarstellungsverfügung von Herrn Weinreich eingelegt. Sollte Ihre Frage darauf zielen, wo Sie dazu etwas auf dfb.de finden, weisen wir darauf hin, dass wir uns dazu erst nach Abschluss des rechtlichen Verfahrens äußern werden.</p>
<p>Freundliche Grüße<br />
Harald Stenger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pecas</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5099</link>
		<dc:creator>Pecas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 08:29:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5099</guid>
		<description>@nocheinjurist: &quot;Eigentlich nur&quot; ist (nach meiner Zählung) 100 %: Denn hier gibt es keinen Ausstieg/Ausweg, kein Entkommen. 
Trifft meine Beobachtung zu, so ist &quot;nicht beherrscht werden wollen&quot; und &quot;herrschen wollen&quot; ein und dasselbe - nämlich beliebige - Prinzip.
So nähern wir uns jetzt des Pudels Kern: Nur, wenn es sich bei der Basis unserer Rechtsgrundlagen (die einem Herrn Z. als deutschem Volljuristen vertraut ist, allein schon, da er &quot;mit allem Recht der Welt&quot; erfolgreich darauf spekulieren zu dürfen glaubt) um nichts anderes als eine fictio iuris handelt (auf deren rücksichtslose Durchsetzung es durchaus eine vielversprechende politische Prämie gibt, auf die sich der Mann übrigens ja auch schon berief), kann der hier debattierte Vorgang überhaupt begriffen werden.
Und erst dann, wenn über das Herrschen/Beherrschtwerden solcher Art - durch eine um jeden Preis in jene (uralte, anomische, metarechtliche) Fiktion verbissene Minorität, die die Majorität einfärbt und glauben macht, sie selbst (Achtung: In doppeltem Bezug, = 100%) sei der dunkle Souverän, freilich im stets neuesten Gewand - ein Wort verloren sein wird, kann es eine Chance, Hoffnung und eine Zukunft geben, die in etwas anderem als einer hohlen Plastikkugel besteht (die einstweilen das Innere dieser Spektakelkultur weiter um jeden Preis kolonialisiert wie weiland die Glasperle Amerika - indem etwa via DFB verkündet wird: &quot;Fußball ist Zukunft&quot;; mit 27.000 Vereinen, 6,5 Millionen Mitgliedern [die schon gern einmal per Rundfunk auf &quot;20 Millionen&quot; frisiert werden] und vielleicht einer neuartigen deutschen Fahne, wie sie während der diesjährigen EM eingeführt wurde, doch ein gewinnversprechendes Kalkül, für einige, zumindest, und das dürfte dann die Minorität sein, die wirklich [den Reibach] zählt; was im Weg steht und zum Beispiel hier etwas von Demagogie auch nur erwähnt, wird zwangsläufig zermalmt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@nocheinjurist: &#8220;Eigentlich nur&#8221; ist (nach meiner Zählung) 100 %: Denn hier gibt es keinen Ausstieg/Ausweg, kein Entkommen.<br />
Trifft meine Beobachtung zu, so ist &#8220;nicht beherrscht werden wollen&#8221; und &#8220;herrschen wollen&#8221; ein und dasselbe &#8211; nämlich beliebige &#8211; Prinzip.<br />
So nähern wir uns jetzt des Pudels Kern: Nur, wenn es sich bei der Basis unserer Rechtsgrundlagen (die einem Herrn Z. als deutschem Volljuristen vertraut ist, allein schon, da er &#8220;mit allem Recht der Welt&#8221; erfolgreich darauf spekulieren zu dürfen glaubt) um nichts anderes als eine fictio iuris handelt (auf deren rücksichtslose Durchsetzung es durchaus eine vielversprechende politische Prämie gibt, auf die sich der Mann übrigens ja auch schon berief), kann der hier debattierte Vorgang überhaupt begriffen werden.<br />
Und erst dann, wenn über das Herrschen/Beherrschtwerden solcher Art &#8211; durch eine um jeden Preis in jene (uralte, anomische, metarechtliche) Fiktion verbissene Minorität, die die Majorität einfärbt und glauben macht, sie selbst (Achtung: In doppeltem Bezug, = 100%) sei der dunkle Souverän, freilich im stets neuesten Gewand &#8211; ein Wort verloren sein wird, kann es eine Chance, Hoffnung und eine Zukunft geben, die in etwas anderem als einer hohlen Plastikkugel besteht (die einstweilen das Innere dieser Spektakelkultur weiter um jeden Preis kolonialisiert wie weiland die Glasperle Amerika &#8211; indem etwa via DFB verkündet wird: &#8220;Fußball ist Zukunft&#8221;; mit 27.000 Vereinen, 6,5 Millionen Mitgliedern [die schon gern einmal per Rundfunk auf "20 Millionen" frisiert werden] und vielleicht einer neuartigen deutschen Fahne, wie sie während der diesjährigen EM eingeführt wurde, doch ein gewinnversprechendes Kalkül, für einige, zumindest, und das dürfte dann die Minorität sein, die wirklich [den Reibach] zählt; was im Weg steht und zum Beispiel hier etwas von Demagogie auch nur erwähnt, wird zwangsläufig zermalmt).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5098</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 05:52:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5098</guid>
		<description>@ pecas: Nein. Ich moechte eigentlich nur nicht beherrscht werden. Ist aber wegen der Richtigkeit Deiner Annahme zu ueber 80 Prozent (=Majoritaet) gar nicht so einfach.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ pecas: Nein. Ich moechte eigentlich nur nicht beherrscht werden. Ist aber wegen der Richtigkeit Deiner Annahme zu ueber 80 Prozent (=Majoritaet) gar nicht so einfach.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: derschusti</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5097</link>
		<dc:creator>derschusti</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 17:17:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5097</guid>
		<description>mal ne Blöde Frage!! ein SMILI steht hier!

Warum lässt Herr Dr. Theo Zwanziger das ganze nicht einfach von seinem DFB Gericht entscheiden??

Denke mal dass Er dann die besseren Karten hätte!

Der DFB hat ja schon die Sport (Fussball) Gerichtshoheit  die mittlerweile ja richtig satte Urteile verhängt, die eigentlich schon langsam in die Staatliche Gerichtsbarkeit eingreift, 

Der Ausspruch: 
&quot;&quot;Wenn Sie die Gerichtshoheit nicht haben sind Sie immer Verlierer&quot;&quot;  könnt glatt vom TZ stammen

bin jetzt mal geistig so ein wenig in die Zukunft  gewandert, wie die Sportwelt so in 20 Jahren aussieht, sehen könnte, aussehen wird??

W. Schuster</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mal ne Blöde Frage!! ein SMILI steht hier!</p>
<p>Warum lässt Herr Dr. Theo Zwanziger das ganze nicht einfach von seinem DFB Gericht entscheiden??</p>
<p>Denke mal dass Er dann die besseren Karten hätte!</p>
<p>Der DFB hat ja schon die Sport (Fussball) Gerichtshoheit  die mittlerweile ja richtig satte Urteile verhängt, die eigentlich schon langsam in die Staatliche Gerichtsbarkeit eingreift, </p>
<p>Der Ausspruch:<br />
&#8220;&#8221;Wenn Sie die Gerichtshoheit nicht haben sind Sie immer Verlierer&#8221;"  könnt glatt vom TZ stammen</p>
<p>bin jetzt mal geistig so ein wenig in die Zukunft  gewandert, wie die Sportwelt so in 20 Jahren aussieht, sehen könnte, aussehen wird??</p>
<p>W. Schuster</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: A. Eibach</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5096</link>
		<dc:creator>A. Eibach</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 16:36:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5096</guid>
		<description>@Florian Hammer (18/12/08 18:11)

Bei Ihren Aussagen musste ich ja auch mal schmunzeln.
Von wegen BANAL!!

Der DFB hat hier sichtlich mit Orwell&#039;schen 1984-Methoden gearbeitet - und das ist bestimmt keine Übertreibung! &quot;Herr Weinreich hätte klein beigegeben&quot;, hieß es zusammengefasst in einem PDF, das auch an namhafte Politiker in einem riesigen Verteiler rausging. Das war schon ein systematisches Fertigmachen.
Und sinngemäß &quot;Weinreich hätte Zugeständnisse gemacht, dass er falsch gehandelt habe&quot;.
Drolligerweise aber *HAT* J. W. überhaupt nie so ein Zugeständnis gemacht.
Auch wurden zwei gewonnene Gerichtsverfahren regelrecht verbrechersyndikats-mäßig als &quot;nicht stattgefunden&quot; angesehen.

Das erinnerte mich wahrhaft an Orwell: zum einen an das hüpfende Schwein &quot;Squealer&quot;, das anderen unterstellte, sie würden sich nur falsch erinnern - &quot;hat es in Wirklichkeit nie gegeben&quot;.
Zum anderen an Weinreich in Gestalt eines Winston Smith, dessen vergangene Erfolge einfach so &quot;annulliert&quot; wurden, als hätte es einen gerichtlichen Doppelsieg nie gegeben.
In der Orwell-Welt mit ihren dokumentenvernichtenden Handlangern wäre das wohl auch möglich gewesen.

Wie wäre die Geschichte ausgegangen, hätte Winston Smith Internet zur Verfügung gehabt? :-)

Treibt man das auf die Spitze, hätte der DFB wohl gerne bestimmt gerne Methoden besessen, kritische Köpfe wie Weinreich mit china-typischen Methoden so fertigzumachen, dass seine Vergangenheit quasi neu geschrieben würde - dann natürlich abzüglich alles DFB-belastenden Materials.
Folter inbegriffen natürlich - hat sich ja bewährt, nicht wahr.

Genau, China. 
In China hätte es für Jens Weinreich bestimmt kein 4:0 gegeben. Da arbeiten alle korrupten Funktionäre so perfekt einander in die Hände, dass er keine Chance gehabt hätte.
Nur gut, dass wir in Deutschland sind. Meine Güte - wir wissen gar nicht wie gut wir&#039;s haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Florian Hammer (18/12/08 18:11)</p>
<p>Bei Ihren Aussagen musste ich ja auch mal schmunzeln.<br />
Von wegen BANAL!!</p>
<p>Der DFB hat hier sichtlich mit Orwell&#8217;schen 1984-Methoden gearbeitet &#8211; und das ist bestimmt keine Übertreibung! &#8220;Herr Weinreich hätte klein beigegeben&#8221;, hieß es zusammengefasst in einem PDF, das auch an namhafte Politiker in einem riesigen Verteiler rausging. Das war schon ein systematisches Fertigmachen.<br />
Und sinngemäß &#8220;Weinreich hätte Zugeständnisse gemacht, dass er falsch gehandelt habe&#8221;.<br />
Drolligerweise aber *HAT* J. W. überhaupt nie so ein Zugeständnis gemacht.<br />
Auch wurden zwei gewonnene Gerichtsverfahren regelrecht verbrechersyndikats-mäßig als &#8220;nicht stattgefunden&#8221; angesehen.</p>
<p>Das erinnerte mich wahrhaft an Orwell: zum einen an das hüpfende Schwein &#8220;Squealer&#8221;, das anderen unterstellte, sie würden sich nur falsch erinnern &#8211; &#8220;hat es in Wirklichkeit nie gegeben&#8221;.<br />
Zum anderen an Weinreich in Gestalt eines Winston Smith, dessen vergangene Erfolge einfach so &#8220;annulliert&#8221; wurden, als hätte es einen gerichtlichen Doppelsieg nie gegeben.<br />
In der Orwell-Welt mit ihren dokumentenvernichtenden Handlangern wäre das wohl auch möglich gewesen.</p>
<p>Wie wäre die Geschichte ausgegangen, hätte Winston Smith Internet zur Verfügung gehabt? :-)</p>
<p>Treibt man das auf die Spitze, hätte der DFB wohl gerne bestimmt gerne Methoden besessen, kritische Köpfe wie Weinreich mit china-typischen Methoden so fertigzumachen, dass seine Vergangenheit quasi neu geschrieben würde &#8211; dann natürlich abzüglich alles DFB-belastenden Materials.<br />
Folter inbegriffen natürlich &#8211; hat sich ja bewährt, nicht wahr.</p>
<p>Genau, China.<br />
In China hätte es für Jens Weinreich bestimmt kein 4:0 gegeben. Da arbeiten alle korrupten Funktionäre so perfekt einander in die Hände, dass er keine Chance gehabt hätte.<br />
Nur gut, dass wir in Deutschland sind. Meine Güte &#8211; wir wissen gar nicht wie gut wir&#8217;s haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pecas</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5093</link>
		<dc:creator>Pecas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 08:22:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5093</guid>
		<description>nocheinjurist: Well, Everybody wants to Rule the World, don&#039;t You?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nocheinjurist: Well, Everybody wants to Rule the World, don&#8217;t You?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5092</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 05:03:20 +0000</pubDate>
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		<description>@pecas: Erstmal, schoen, dass Du mit dem Hausherrn die zu vermeidenden Argumente abstimmst ;-)

Ich dachte, die mitlaufende Majoritaet bezog sich auf irgendetwas Konkreteres, das mit den causae Theo ./. Jens und Jens ./. Theo zusammenhaengt. Da hat sich die Majoritaet uebrigens ganz anders verteilt als von vielen befuerchtet, prognostiziert und wohl auch gewuenscht.

Ich denke allerdings, dass die Majoritaet auch in diesen causae schoen an der Oberflaeche geblieben ist. Unabhaengige Juristen wurden gar nicht zitiert, auch ueber die weiteren Verfahren wurde vorab kaum berichtet (jedes Gericht hat einen Pressesprecher, die koennen wirklich reden). Was die Siege bedeuten - keine Analyse. Ob die Geschichte wirklich bei dem &quot;unglaublichen Demagogen&quot; beginnt oder vllt. vorher - wird nicht hinterfragt. Es gibt weitgehend keine Infos, die nicht hier publiziert wurden. Es soll Journalisten geben, die kritisieren andere wegen mangelnder Recherche.

Ich denke, und zwar aus Vorstellungen, die ich von einem solchen Rechtsstreit habe, dass wir ungefaehr 15 Prozent der Fakten zu Gesicht bekommen haben. Da faellt mir Meinungsbildung schwer. Mich wuerde ja auch interessieren, wann die Geschichte Zeitungen angeboten wurde -- vor oder nach der Veroeffentlichung hier im Blog.

Dass die Geschichten, die sich ganz oben im Leben abspielen, nicht in den (deutschen) Zeitungen stehen, sehe ich eigentlich als offenes Geheimnis -- wenn nicht mal irgendetwas durchdringt, sich drei verabreden und die Story dann ueber vier Tage &quot;mit immer neuen Details&quot; weiterdrehen. Und wenn es dann mal in der Zeitung auftaucht, ist es bei den betroffenen Kreisen haeufig schon kein Thema mehr, sondern ist meist nur aergerlich.

In fast allen Bereichen gibt es stumme/mitlaufende Majoritaeten, die mit dem Trott ein besseres Auskommen haben als mit der Rebellion dagegen. Ich glaube, Du willst dieser ueberkommenen Verteilung endgueltig ein Ende bereiten, denn Kritik daran muss (nach meiner Meinung) darauf abzielen. Du kommst immer dann in einen Konflikt, wenn Du selbst etwas machst, das auch Majoritaeten machen, obwohl die Minderheit ekennbar die kluegere Idee hast. Sicher weist Du, wie Du mental dagegen vorsorgst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@pecas: Erstmal, schoen, dass Du mit dem Hausherrn die zu vermeidenden Argumente abstimmst ;-)</p>
<p>Ich dachte, die mitlaufende Majoritaet bezog sich auf irgendetwas Konkreteres, das mit den causae Theo ./. Jens und Jens ./. Theo zusammenhaengt. Da hat sich die Majoritaet uebrigens ganz anders verteilt als von vielen befuerchtet, prognostiziert und wohl auch gewuenscht.</p>
<p>Ich denke allerdings, dass die Majoritaet auch in diesen causae schoen an der Oberflaeche geblieben ist. Unabhaengige Juristen wurden gar nicht zitiert, auch ueber die weiteren Verfahren wurde vorab kaum berichtet (jedes Gericht hat einen Pressesprecher, die koennen wirklich reden). Was die Siege bedeuten &#8211; keine Analyse. Ob die Geschichte wirklich bei dem &#8220;unglaublichen Demagogen&#8221; beginnt oder vllt. vorher &#8211; wird nicht hinterfragt. Es gibt weitgehend keine Infos, die nicht hier publiziert wurden. Es soll Journalisten geben, die kritisieren andere wegen mangelnder Recherche.</p>
<p>Ich denke, und zwar aus Vorstellungen, die ich von einem solchen Rechtsstreit habe, dass wir ungefaehr 15 Prozent der Fakten zu Gesicht bekommen haben. Da faellt mir Meinungsbildung schwer. Mich wuerde ja auch interessieren, wann die Geschichte Zeitungen angeboten wurde &#8212; vor oder nach der Veroeffentlichung hier im Blog.</p>
<p>Dass die Geschichten, die sich ganz oben im Leben abspielen, nicht in den (deutschen) Zeitungen stehen, sehe ich eigentlich als offenes Geheimnis &#8212; wenn nicht mal irgendetwas durchdringt, sich drei verabreden und die Story dann ueber vier Tage &#8220;mit immer neuen Details&#8221; weiterdrehen. Und wenn es dann mal in der Zeitung auftaucht, ist es bei den betroffenen Kreisen haeufig schon kein Thema mehr, sondern ist meist nur aergerlich.</p>
<p>In fast allen Bereichen gibt es stumme/mitlaufende Majoritaeten, die mit dem Trott ein besseres Auskommen haben als mit der Rebellion dagegen. Ich glaube, Du willst dieser ueberkommenen Verteilung endgueltig ein Ende bereiten, denn Kritik daran muss (nach meiner Meinung) darauf abzielen. Du kommst immer dann in einen Konflikt, wenn Du selbst etwas machst, das auch Majoritaeten machen, obwohl die Minderheit ekennbar die kluegere Idee hast. Sicher weist Du, wie Du mental dagegen vorsorgst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: sternburg</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5090</link>
		<dc:creator>sternburg</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 01:48:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5090</guid>
		<description>@ha: Ich stelle ganz objektiv fest, das hier niemand eine &quot;Don’t feed the …&quot;-Beleidigung umsetzt, sondern sich hingegen sachbezogen unterhalten wird. Da muss ich mich ja nicht noch weiter als Blogwart aufspielen. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ha: Ich stelle ganz objektiv fest, das hier niemand eine &#8220;Don’t feed the …&#8221;-Beleidigung umsetzt, sondern sich hingegen sachbezogen unterhalten wird. Da muss ich mich ja nicht noch weiter als Blogwart aufspielen. ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pecas</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5087</link>
		<dc:creator>Pecas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 12:31:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5087</guid>
		<description>nocheinjurist: Gern, Herr Inquisitor, nun, da wir alle hier versammelt sind! (Kleines Scherzchen)
Was ich mit Majorität meine, ist - bildhaft gesprochen - die Herde, der vom DFB bzw. deren Werbeagentur(en) eine &quot;nationale Rettungsstrategie per Fußball&quot; vorgegaukelt wird (ich hätte da ein faktisches Topargument, das ich aber hier, aus Rücksicht dem Hausherrn gegenüber, der ausdrücklich darum ersucht und dafür auch mein volles Verständnis hat, weglassen muss - es hat aber etwas mit dem seit 2002 explizit beim Massen(fußball)publikum wieder so in Mode gekommenen Fähnchenritual zu tun, das ich als Semantiker mit Interesse verfolge) - zu der wir also zunächst einmal alle gehören, und nicht nur jene, die sich davon und insbesondere etwa von dem dazugehörigen Slogan &quot;Fußball ist Zukunft&quot; (DFB, 2008) nicht angewidert abwenden.
Die (visuell durch weitere Inszenierungen leicht z.B. auf einen Bierhoff, wie andere Führungspersönlichkeiten aus dem Funktionärswesen auch, transponierbare) Rolle des Schäfers jener Majoritätenherde - verkörpert jetzt in erster Linie auf der Medienbühne durch die daselbst wiederum millionenfach vervielfältigte, eigentlich nur wenige Köpfe zählende Fußballnationalmannschaft als dem Inbegriff eines modernen Retortenteams aus der strategischen Weltküche des großen Zampano -, die per national organisiertem (und national wie auch immer aufgepeppten) Sport(politik)ereignis zu nationaler Identifikation und zu nationalem Fieber gelangt, ist die des Souveräns auf der politischen Bühne - der das Dorf, zu dem er gehört, dessen Teil er aber nicht ist, in der von ihm geradezu geforderten Bannbeziehung (die für gewöhnlich der Job eines jeden Souveräns hinsichtlich der &quot;Garantie der Rechtsgrundlagen&quot; in seinem Reich ist) zum Mitlaufen geradezu und ausgesprochen verdammt.
- Der bislang bildhafteste Moment in diesem per Dr. Theo Zwanziger als Frontmann immer stärker drehbuchartig vorrückenden - freilich schon ziemlich abgestandenen - Theaterstück war die zwängende Aufforderung Bierhoffs an Ballack, dem Stadionpublikum nach dem Spiel und vor laufenden Kameras mit einem Schildchen in der Hand eine Dankbarkeitsadresse letztlich des Markenunternehmens DFB-Wirtschaftsdienste GmbH (Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Theo Zwanziger, &quot;Wir haben ein Top-Produkt!&quot;) entgegenzubringen - was bekanntlich zu einem internen Eklat mit dem Kapitän auf dem vermeintlich maßgeblichen Schlachtfeld des Spielfeldes führte (und mit der damit einhergehenden Konsequenz auch den Laden bzw. die Machtverhältnisse auf der Weide aufdeckte -  wo  nämlich ganz andere, z.B. biopolitische, wahlarithmetische und, so glaube ich jetzt auch, rechtswissenschaftliche Entscheidungen maßgeblich sind und den großen Ball steuern, wie es etwa hier und anderswo in der Berichterstattung, nicht zuletzt zum Thema Doping aufscheint). -
Wie weit tauchte &quot;das allgemeine Presseecho&quot; in den Sumpf ein, seinerzeit, wie weit taucht sie jetzt ein? -
Es bleibt immer hübsch an der Oberfläche, wurde/wird nicht zu einem Lot, und so komme ich zu der Feststellung, dass es da objektiv eine passiv konsumierende Majorität gibt, von der bekannt sein dürfte, dass sie es aus reiner Bequemlichkeit auch bleiben will, und die locker mit professionell konzertierten Maßnahmen (die allesamt ein offenes Geheimnis sind, solange es gute Journalisten gibt), zum weiteren *blinden Mitlaufen, *aktiven Abgeben der Eigenverantwortung, *schweigenden Hinnahme jenes alten Bannes über ihr bisschen Leben, zur *Kapitulation vor einer dem Leben selbst gegenüber gnadenlosen Macht veranlasst wird - und das in letzter Konsequenz überall dorthin mitmarschiert, wo man es hinmarschieren lassen will: So bewusst wie auf der einen Seite so unbewusst auf der anderen lautet das Rezept, und es hat einen alten Namen: ars artium, die Kunst der Seelenführung und Gewissenslenkung. Im Ernst, ich denke, das steckt in dieser Lederkugel heutzutage. Verführung und Ablenkung.
Werfe ich jetzt einen Blick auf den Rest an möglichem  Bewusstsein (im allgemeinsten Sinn), den es hinsichtlich dieser Verhältnismäßigkeiten überhaupt noch geben kann, so treffe ich auf ein verschwindend geringes Prozentsätzchen, das wiederum der Doktor des Zwangs - aus meiner Sicht - &quot;mit links&quot; zerquetschen zu können meint(e), sobald es sich erdreistet, die zielsichere Klappe aufzumachen. Nach dem doch schon offenbar gewordenen, eitlen Motto: &quot;Das wär ja noch schöner!&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nocheinjurist: Gern, Herr Inquisitor, nun, da wir alle hier versammelt sind! (Kleines Scherzchen)<br />
Was ich mit Majorität meine, ist &#8211; bildhaft gesprochen &#8211; die Herde, der vom DFB bzw. deren Werbeagentur(en) eine &#8220;nationale Rettungsstrategie per Fußball&#8221; vorgegaukelt wird (ich hätte da ein faktisches Topargument, das ich aber hier, aus Rücksicht dem Hausherrn gegenüber, der ausdrücklich darum ersucht und dafür auch mein volles Verständnis hat, weglassen muss &#8211; es hat aber etwas mit dem seit 2002 explizit beim Massen(fußball)publikum wieder so in Mode gekommenen Fähnchenritual zu tun, das ich als Semantiker mit Interesse verfolge) &#8211; zu der wir also zunächst einmal alle gehören, und nicht nur jene, die sich davon und insbesondere etwa von dem dazugehörigen Slogan &#8220;Fußball ist Zukunft&#8221; (DFB, 2008) nicht angewidert abwenden.<br />
Die (visuell durch weitere Inszenierungen leicht z.B. auf einen Bierhoff, wie andere Führungspersönlichkeiten aus dem Funktionärswesen auch, transponierbare) Rolle des Schäfers jener Majoritätenherde &#8211; verkörpert jetzt in erster Linie auf der Medienbühne durch die daselbst wiederum millionenfach vervielfältigte, eigentlich nur wenige Köpfe zählende Fußballnationalmannschaft als dem Inbegriff eines modernen Retortenteams aus der strategischen Weltküche des großen Zampano -, die per national organisiertem (und national wie auch immer aufgepeppten) Sport(politik)ereignis zu nationaler Identifikation und zu nationalem Fieber gelangt, ist die des Souveräns auf der politischen Bühne &#8211; der das Dorf, zu dem er gehört, dessen Teil er aber nicht ist, in der von ihm geradezu geforderten Bannbeziehung (die für gewöhnlich der Job eines jeden Souveräns hinsichtlich der &#8220;Garantie der Rechtsgrundlagen&#8221; in seinem Reich ist) zum Mitlaufen geradezu und ausgesprochen verdammt.<br />
- Der bislang bildhafteste Moment in diesem per Dr. Theo Zwanziger als Frontmann immer stärker drehbuchartig vorrückenden &#8211; freilich schon ziemlich abgestandenen &#8211; Theaterstück war die zwängende Aufforderung Bierhoffs an Ballack, dem Stadionpublikum nach dem Spiel und vor laufenden Kameras mit einem Schildchen in der Hand eine Dankbarkeitsadresse letztlich des Markenunternehmens DFB-Wirtschaftsdienste GmbH (Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Theo Zwanziger, &#8220;Wir haben ein Top-Produkt!&#8221;) entgegenzubringen &#8211; was bekanntlich zu einem internen Eklat mit dem Kapitän auf dem vermeintlich maßgeblichen Schlachtfeld des Spielfeldes führte (und mit der damit einhergehenden Konsequenz auch den Laden bzw. die Machtverhältnisse auf der Weide aufdeckte &#8211;  wo  nämlich ganz andere, z.B. biopolitische, wahlarithmetische und, so glaube ich jetzt auch, rechtswissenschaftliche Entscheidungen maßgeblich sind und den großen Ball steuern, wie es etwa hier und anderswo in der Berichterstattung, nicht zuletzt zum Thema Doping aufscheint). -<br />
Wie weit tauchte &#8220;das allgemeine Presseecho&#8221; in den Sumpf ein, seinerzeit, wie weit taucht sie jetzt ein? -<br />
Es bleibt immer hübsch an der Oberfläche, wurde/wird nicht zu einem Lot, und so komme ich zu der Feststellung, dass es da objektiv eine passiv konsumierende Majorität gibt, von der bekannt sein dürfte, dass sie es aus reiner Bequemlichkeit auch bleiben will, und die locker mit professionell konzertierten Maßnahmen (die allesamt ein offenes Geheimnis sind, solange es gute Journalisten gibt), zum weiteren *blinden Mitlaufen, *aktiven Abgeben der Eigenverantwortung, *schweigenden Hinnahme jenes alten Bannes über ihr bisschen Leben, zur *Kapitulation vor einer dem Leben selbst gegenüber gnadenlosen Macht veranlasst wird &#8211; und das in letzter Konsequenz überall dorthin mitmarschiert, wo man es hinmarschieren lassen will: So bewusst wie auf der einen Seite so unbewusst auf der anderen lautet das Rezept, und es hat einen alten Namen: ars artium, die Kunst der Seelenführung und Gewissenslenkung. Im Ernst, ich denke, das steckt in dieser Lederkugel heutzutage. Verführung und Ablenkung.<br />
Werfe ich jetzt einen Blick auf den Rest an möglichem  Bewusstsein (im allgemeinsten Sinn), den es hinsichtlich dieser Verhältnismäßigkeiten überhaupt noch geben kann, so treffe ich auf ein verschwindend geringes Prozentsätzchen, das wiederum der Doktor des Zwangs &#8211; aus meiner Sicht &#8211; &#8220;mit links&#8221; zerquetschen zu können meint(e), sobald es sich erdreistet, die zielsichere Klappe aufzumachen. Nach dem doch schon offenbar gewordenen, eitlen Motto: &#8220;Das wär ja noch schöner!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Uwe</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5085</link>
		<dc:creator>Uwe</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 12:02:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5085</guid>
		<description>Da ich keine Lust habe stündlich auf der DFB-Seite nachzusehen, ob sich was tut habe ich die Herren mal angeschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

es würde mich interessieren ob und wenn, wann, wie lange und an welcher Stelle Sie die Gegendarstellung von Herrn Weinreich veröffentlichen.

mfG

Uwe Karches</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich keine Lust habe stündlich auf der DFB-Seite nachzusehen, ob sich was tut habe ich die Herren mal angeschrieben:</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>es würde mich interessieren ob und wenn, wann, wie lange und an welcher Stelle Sie die Gegendarstellung von Herrn Weinreich veröffentlichen.</p>
<p>mfG</p>
<p>Uwe Karches</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ha</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5083</link>
		<dc:creator>ha</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 11:36:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5083</guid>
		<description>Eine Anmerkung doch:
Anträge waren hier, wenn ich es noch richtig überblicke, nie zu lesen. Auch kein: Aua, der DFB hat eine Unterlassung verlangt. Hier gabs Gerichtsbeschlüsse. Das magst Du Dir, beseelt von juristischer Neugier (oder wovon?), anders wünschen - dass eine Veröffentlichung von Anträgen noch um einiges seltener ist als die von Gegendarstellungen, müsstest Du als Jurist wissen. Bisher lag darin hier eine - transparente - Linie. Bin mir sicher, sie wird auch bestehen, wenn der DFB tatsächlich ein zu 1 erzielen sollte, auch wenn diese Wahrscheinlichkeit nicht sonderlich hoch ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Anmerkung doch:<br />
Anträge waren hier, wenn ich es noch richtig überblicke, nie zu lesen. Auch kein: Aua, der DFB hat eine Unterlassung verlangt. Hier gabs Gerichtsbeschlüsse. Das magst Du Dir, beseelt von juristischer Neugier (oder wovon?), anders wünschen &#8211; dass eine Veröffentlichung von Anträgen noch um einiges seltener ist als die von Gegendarstellungen, müsstest Du als Jurist wissen. Bisher lag darin hier eine &#8211; transparente &#8211; Linie. Bin mir sicher, sie wird auch bestehen, wenn der DFB tatsächlich ein zu 1 erzielen sollte, auch wenn diese Wahrscheinlichkeit nicht sonderlich hoch ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ha</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5081</link>
		<dc:creator>ha</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 11:09:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5081</guid>
		<description>@nocheinjurist
Ein Dissens oder mehrere. Die sind nicht immer auflösbar. Ich lass sie gern so stehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@nocheinjurist<br />
Ein Dissens oder mehrere. Die sind nicht immer auflösbar. Ich lass sie gern so stehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5080</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 10:39:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5080</guid>
		<description>Nachtrag
@ ha: Was meinst Du mit &quot;formal richtig&quot;, was ist das Gegenteil, wieviele Richtigkeiten gibt es, was bedeutet es ueberhaupt im Gegensatz zu &quot;richtig&quot;? Ausser, dass dieser Fakt Deine Meinung nicht unterstuetzt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag<br />
@ ha: Was meinst Du mit &#8220;formal richtig&#8221;, was ist das Gegenteil, wieviele Richtigkeiten gibt es, was bedeutet es ueberhaupt im Gegensatz zu &#8220;richtig&#8221;? Ausser, dass dieser Fakt Deine Meinung nicht unterstuetzt?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5079</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 10:36:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5079</guid>
		<description>@ ha: Danke fuers Futter. Bin ja gluecklich, dass wir uns in einem Punkt 100prozentig einig sind (Sternchen 3)

Ich weiss tatsaechlich, was Anwaelte so raten, deshalb wundere ich mich ja, wie bereitwillig-nachdruecklich jw hier &quot;transparent&quot; aufgetreten ist, ohne die Einschraenkungen der Transparenz auch mal transparent darzustellen. Und schreib doch mal, was denkst Du, warum der neckische Spruch (ungefaehr: Ein Wort, fuer das ich nicht in den Duden schauen muss) ploetzlich weg ist.
Hat jw doch in den Duden geschaut ;-)? (Sternchen 1)

Sternchen 2: Ich hab sogar recht konkret gefragt, was mich interessierte. Ein Fakt entsteht nach meiner Vorstellung (und ohne Brockhaus-Lektuere) immer dann, wenn etwas passiert. Wenn also bei Gericht ein Antrag gestellt wird, ist das ein Fakt. Und Transparenz als Selbstanspruch bedeutet, einen Fakt bekanntzumachen. Also den Antrag.

In den Zeitungen - darauf bezog sich mein Statement, gern mal hochscrollen - fehlt mir vor allem eine Darstellung, wie man selbst mit Gegendarstellungen umgeht. Dann sieht man, dass das DFB-Vorgehen recht gewoehnlich, wenn auch unschoen fuer jw im konkreten Fall ist. War das so schwer zu verstehen? (Vielleicht mag jw ja mal sagen, wie viele Gegendarstellungen ihn in seiner Zeit als Sportchef der Berliner erreichten und wie viele davon am Ende gedruckt wurden.)

Ich werte ab durch Gleichsetzung und verwische durch Zaehlen irgendetwas -- das verstehe ich nicht.

Haben die Zeitungen wirklich dem DFB unterstellt, sein Verhalten ziele auf Existenzgefaehrung, so wie Du jetzt? Oder haben sie eher berichtet, jw saehe seine Existenz gefaehrdet? Wenn zweiteres berichtet wurde, haette ich gern einen Beleg fuers Rechercheergebnis. Einen Fakt halt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ ha: Danke fuers Futter. Bin ja gluecklich, dass wir uns in einem Punkt 100prozentig einig sind (Sternchen 3)</p>
<p>Ich weiss tatsaechlich, was Anwaelte so raten, deshalb wundere ich mich ja, wie bereitwillig-nachdruecklich jw hier &#8220;transparent&#8221; aufgetreten ist, ohne die Einschraenkungen der Transparenz auch mal transparent darzustellen. Und schreib doch mal, was denkst Du, warum der neckische Spruch (ungefaehr: Ein Wort, fuer das ich nicht in den Duden schauen muss) ploetzlich weg ist.<br />
Hat jw doch in den Duden geschaut ;-)? (Sternchen 1)</p>
<p>Sternchen 2: Ich hab sogar recht konkret gefragt, was mich interessierte. Ein Fakt entsteht nach meiner Vorstellung (und ohne Brockhaus-Lektuere) immer dann, wenn etwas passiert. Wenn also bei Gericht ein Antrag gestellt wird, ist das ein Fakt. Und Transparenz als Selbstanspruch bedeutet, einen Fakt bekanntzumachen. Also den Antrag.</p>
<p>In den Zeitungen &#8211; darauf bezog sich mein Statement, gern mal hochscrollen &#8211; fehlt mir vor allem eine Darstellung, wie man selbst mit Gegendarstellungen umgeht. Dann sieht man, dass das DFB-Vorgehen recht gewoehnlich, wenn auch unschoen fuer jw im konkreten Fall ist. War das so schwer zu verstehen? (Vielleicht mag jw ja mal sagen, wie viele Gegendarstellungen ihn in seiner Zeit als Sportchef der Berliner erreichten und wie viele davon am Ende gedruckt wurden.)</p>
<p>Ich werte ab durch Gleichsetzung und verwische durch Zaehlen irgendetwas &#8212; das verstehe ich nicht.</p>
<p>Haben die Zeitungen wirklich dem DFB unterstellt, sein Verhalten ziele auf Existenzgefaehrung, so wie Du jetzt? Oder haben sie eher berichtet, jw saehe seine Existenz gefaehrdet? Wenn zweiteres berichtet wurde, haette ich gern einen Beleg fuers Rechercheergebnis. Einen Fakt halt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ha</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5078</link>
		<dc:creator>ha</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 10:29:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5078</guid>
		<description>Korrigiere:
2:1 für jw - formal richtig, aber es verwischt, wer was in Gang gesetzt hat: den Urheber des ursprünglichen Unterlassungsverfahrens, den Urheber der PM.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Korrigiere:<br />
2:1 für jw &#8211; formal richtig, aber es verwischt, wer was in Gang gesetzt hat: den Urheber des ursprünglichen Unterlassungsverfahrens, den Urheber der PM.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5077</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 10:06:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5077</guid>
		<description>@pecas: Ich raeume erst mal mit den nicht-ganz-geheuerlichen Dingen auf. Also, ich habe die Verfahren gezaehlt die Herr Zwanziger in Gang gesetzt hat: 1. Und dann die, die Jens Weinreich in Gang gesetzt hat: 2. Somit fuehrt Jens Weinreich mit 2:1. Das ist die Quantitaet.
Die Qualitaet habe ich nach den bisher bekannten, wenngleich teilweise vorlaeufigen Ergebnissen gezaehlt: 3:0. Sehr suspekt, gell?

Was Du aus dieser &quot;Statistik&quot; herausliest, bleibt natuerlich Dir ueberlassen. Du kannst auch gern andere Dinge rechnen, dann steht es vielleicht 4:0, oder 18:7 (nach der Zahl der gestellten Antraege in allen Verfahren zusammen -- geschaetzt!).
Ich habe &quot;meine Zahlen&quot; gar nicht bewertet. Aber ich sehe an den Reaktionen hier, dass einigen Leuten Zaehlen nicht gefaellt, wenn es zu unangenehmen Wertungen fuehren koennte. 

Aber jetzt mal ne andere Zaehlfrage: Belege mir doch mal bitte die &quot;mitlaufende Majoritaet&quot;. Also erstmal: Wo siehst Du eine Majoritaet? Woran erkennst Du, dass sie mitlaeuft? Und ist das allgemeine Presseecho auch Ausdruck einer &quot;mitlaufenden Majoritaet&quot;, handelt es sich vielleicht um &quot;Presselemuren&quot; (Juergen Roth)?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@pecas: Ich raeume erst mal mit den nicht-ganz-geheuerlichen Dingen auf. Also, ich habe die Verfahren gezaehlt die Herr Zwanziger in Gang gesetzt hat: 1. Und dann die, die Jens Weinreich in Gang gesetzt hat: 2. Somit fuehrt Jens Weinreich mit 2:1. Das ist die Quantitaet.<br />
Die Qualitaet habe ich nach den bisher bekannten, wenngleich teilweise vorlaeufigen Ergebnissen gezaehlt: 3:0. Sehr suspekt, gell?</p>
<p>Was Du aus dieser &#8220;Statistik&#8221; herausliest, bleibt natuerlich Dir ueberlassen. Du kannst auch gern andere Dinge rechnen, dann steht es vielleicht 4:0, oder 18:7 (nach der Zahl der gestellten Antraege in allen Verfahren zusammen &#8212; geschaetzt!).<br />
Ich habe &#8220;meine Zahlen&#8221; gar nicht bewertet. Aber ich sehe an den Reaktionen hier, dass einigen Leuten Zaehlen nicht gefaellt, wenn es zu unangenehmen Wertungen fuehren koennte. </p>
<p>Aber jetzt mal ne andere Zaehlfrage: Belege mir doch mal bitte die &#8220;mitlaufende Majoritaet&#8221;. Also erstmal: Wo siehst Du eine Majoritaet? Woran erkennst Du, dass sie mitlaeuft? Und ist das allgemeine Presseecho auch Ausdruck einer &#8220;mitlaufenden Majoritaet&#8221;, handelt es sich vielleicht um &#8220;Presselemuren&#8221; (Juergen Roth)?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ha</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5076</link>
		<dc:creator>ha</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 10:01:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5076</guid>
		<description>@nocheinjurist

* Als nocheinjurist könntest Du wissen, dass ein Anwalt seinem Mandanten gelegentlich sagt, jetzt bitte bis zur Entscheidung warten mit der Transparenz. 

* Du verlangst statt dessen permanent &quot;Fakten&quot;, werden sie präsentiert, wertest Du die Veröffentlichung der Gegendarstellung hier im Blog ab, indem Du sie mit dem für Zeitungen Üblichen gleichsetzt (&quot;ein wenig vermisse ich die Berichterstattung ...&quot;). 

* In diesem Punkt verstehe ich Zwanziger auch, womöglich hat er sich ursprünglich getroffen gefühlt. Es erklärt aber nicht im Mindesten das weitere Vorgehen.

* Dieses Vorgehen mit der klaren Aufforderung, die nun in Teilen gekippte PM argumentativ gegen jw zu verwenden, zielte auf Existenzgefährdung. Als Zwischenfazit: Zeit und Geld hat es jw schon mal gekostet. Ansonsten haben sich beide Seiten verrechnet - der DFB hat sich überschätzt (und tut das noch), jw und mit ihm viele andere haben die Wirkung eines Blogs (ja, nocheinjurist: Transparenz) und auch die Bereitschaft der Journalisten-Kollegen unterschätzt, zu sagen: Huch, dieser Kaiser ist ja nackt. Wie geeignet ist wohl einer, der nach einer klaren Niederlage mit Rücktritt droht, wenn das nächste Gericht ihm nicht recht gibt, als Präsident des größten Sportverbandes der Welt? Wie geeignet ist einer, der die nun erfreulicher Weise relativierte Kommunikationsherrschaft und die Kassen des Verbandes für persönliche Eitelkeiten dafür missbraucht?

* 2 zu 1 - Diese Zählung verwischt, dass hier nur einer agiert, der DFB, und die andere Seite sich zur Wehr setzt. 2:1 für DFB stellt das - in der Kategorie Sieg/Niederlage - als erstrebenswert dar. Ist m.E. nicht der Fall.   

@sternburg
Du hast gelesen, was ich deutlich nicht als sachbezogen betrachte?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@nocheinjurist</p>
<p>* Als nocheinjurist könntest Du wissen, dass ein Anwalt seinem Mandanten gelegentlich sagt, jetzt bitte bis zur Entscheidung warten mit der Transparenz. </p>
<p>* Du verlangst statt dessen permanent &#8220;Fakten&#8221;, werden sie präsentiert, wertest Du die Veröffentlichung der Gegendarstellung hier im Blog ab, indem Du sie mit dem für Zeitungen Üblichen gleichsetzt (&#8220;ein wenig vermisse ich die Berichterstattung &#8230;&#8221;). </p>
<p>* In diesem Punkt verstehe ich Zwanziger auch, womöglich hat er sich ursprünglich getroffen gefühlt. Es erklärt aber nicht im Mindesten das weitere Vorgehen.</p>
<p>* Dieses Vorgehen mit der klaren Aufforderung, die nun in Teilen gekippte PM argumentativ gegen jw zu verwenden, zielte auf Existenzgefährdung. Als Zwischenfazit: Zeit und Geld hat es jw schon mal gekostet. Ansonsten haben sich beide Seiten verrechnet &#8211; der DFB hat sich überschätzt (und tut das noch), jw und mit ihm viele andere haben die Wirkung eines Blogs (ja, nocheinjurist: Transparenz) und auch die Bereitschaft der Journalisten-Kollegen unterschätzt, zu sagen: Huch, dieser Kaiser ist ja nackt. Wie geeignet ist wohl einer, der nach einer klaren Niederlage mit Rücktritt droht, wenn das nächste Gericht ihm nicht recht gibt, als Präsident des größten Sportverbandes der Welt? Wie geeignet ist einer, der die nun erfreulicher Weise relativierte Kommunikationsherrschaft und die Kassen des Verbandes für persönliche Eitelkeiten dafür missbraucht?</p>
<p>* 2 zu 1 &#8211; Diese Zählung verwischt, dass hier nur einer agiert, der DFB, und die andere Seite sich zur Wehr setzt. 2:1 für DFB stellt das &#8211; in der Kategorie Sieg/Niederlage &#8211; als erstrebenswert dar. Ist m.E. nicht der Fall.   </p>
<p>@sternburg<br />
Du hast gelesen, was ich deutlich nicht als sachbezogen betrachte?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pecas</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5075</link>
		<dc:creator>Pecas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 09:24:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5075</guid>
		<description>@ nocheinjurist/die Vorletzte: Interessant.

So heisst es jetzt also doch auch nach jener (mir nicht geheueren) Zählweise &quot;durchgeführte Verfahren&quot; &#039;Zwei hoch [Qualität + Quantität] zwei zu Null&#039; (der Widerspruch ist ja noch gar nicht behandelt, und wenn man wirklich neutral erscheinen will, kann dieser nicht schon als positive &quot;1&quot; gewertet werden):
Ist gleich Viernull, nach wie vor.

War das mit dem &quot;zu Eins&quot; also irgendwie &#039;literarisch&#039; gemeint:
&quot;Vor Gericht und auf hoher See - befindest du dich in Gottes Hand&quot;? Ein juristisches Traum(tänzer)verhältnis, mitunter.

Mir dünkt ja von Anfang an, dass das in Wirklichkeit das übergeordnete Thema ist: Ein überkommenes Bild (mit, wie ich finde, viel zu viel Raum für ein Gottesgnadentum der Alten Schule - in das m.E. auch der Widerspruch zurück führen soll) muss um jeden Preis aufrecht erhalten werden: Ein Gesamtrahmen, in dem eben ein Wort (&quot;das Wort&quot; - und seine beliebige Interpretation - &quot;lag bei Gott&quot; und seinem absoluten Rechtschreibwörterbuch) allein dann nicht (ungestraft) angewandt werden darf, wenn es den Nagel auf den Kopf trifft!
- Im vorliegenden Fall fängt es mit D an, D wie etwa &quot;Deutscher Justiz-, Medien-, Kommunikations- und Sportsponsoren-National(mannschafts)präsident&quot;.

Bewundern kann man eine solche Machtfülle natürlich schon. Und das tut anscheinend vor allem die mitlaufende Majorität - ganz, als stünde sie unter Zwang; denn (auch) für sie wäre es das  Schlimmste, zu sehen, dass all das dem Machthaber nicht recht bekommt: Der Schwindel als vorauseilender Infekt griffe sie selbst an.
Die Frage ist jetzt: Wie belastbar ist dieses Kalkül?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ nocheinjurist/die Vorletzte: Interessant.</p>
<p>So heisst es jetzt also doch auch nach jener (mir nicht geheueren) Zählweise &#8220;durchgeführte Verfahren&#8221; &#8216;Zwei hoch [Qualität + Quantität] zwei zu Null&#8217; (der Widerspruch ist ja noch gar nicht behandelt, und wenn man wirklich neutral erscheinen will, kann dieser nicht schon als positive &#8220;1&#8243; gewertet werden):<br />
Ist gleich Viernull, nach wie vor.</p>
<p>War das mit dem &#8220;zu Eins&#8221; also irgendwie &#8216;literarisch&#8217; gemeint:<br />
&#8220;Vor Gericht und auf hoher See &#8211; befindest du dich in Gottes Hand&#8221;? Ein juristisches Traum(tänzer)verhältnis, mitunter.</p>
<p>Mir dünkt ja von Anfang an, dass das in Wirklichkeit das übergeordnete Thema ist: Ein überkommenes Bild (mit, wie ich finde, viel zu viel Raum für ein Gottesgnadentum der Alten Schule &#8211; in das m.E. auch der Widerspruch zurück führen soll) muss um jeden Preis aufrecht erhalten werden: Ein Gesamtrahmen, in dem eben ein Wort (&#8220;das Wort&#8221; &#8211; und seine beliebige Interpretation &#8211; &#8220;lag bei Gott&#8221; und seinem absoluten Rechtschreibwörterbuch) allein dann nicht (ungestraft) angewandt werden darf, wenn es den Nagel auf den Kopf trifft!<br />
- Im vorliegenden Fall fängt es mit D an, D wie etwa &#8220;Deutscher Justiz-, Medien-, Kommunikations- und Sportsponsoren-National(mannschafts)präsident&#8221;.</p>
<p>Bewundern kann man eine solche Machtfülle natürlich schon. Und das tut anscheinend vor allem die mitlaufende Majorität &#8211; ganz, als stünde sie unter Zwang; denn (auch) für sie wäre es das  Schlimmste, zu sehen, dass all das dem Machthaber nicht recht bekommt: Der Schwindel als vorauseilender Infekt griffe sie selbst an.<br />
Die Frage ist jetzt: Wie belastbar ist dieses Kalkül?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5072</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 06:01:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5072</guid>
		<description>noch ein juristischer Nachtrag: Vielleicht entscheidet doch wieder ein Einzelrichter, von welchen Voraussetzungen das abhaengt, steht in 348a Absatz 1 ZPO</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>noch ein juristischer Nachtrag: Vielleicht entscheidet doch wieder ein Einzelrichter, von welchen Voraussetzungen das abhaengt, steht in 348a Absatz 1 ZPO</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nocheinjurist</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5071</link>
		<dc:creator>nocheinjurist</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 05:48:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5071</guid>
		<description>@ nandor: ganz allgemein und unabhaengig vom Fall -- denn Rechtsberatung ist immer noch den Juristen mit Anwaltszulassung vorbehalten -- kann ich mir folgendes vorstellen: Eine eV &quot;mit Dringlichkeit&quot; kann vom Vorsitzenden Richter der Kammer erlassen werden, 944 ZPO, bei einer muendlichen Verhandlung entscheiden drei Richter: allerdings nur zwangslaeufig, wenn eine &quot;Pressekammer&quot; die eV erlassen hat (348 Absatz 1 Nr 2a ZPO). Ob die 3. Zivilkammer eine solche ist, ergibt sich nur aus den Geschaeftsverteilungsplaenen der Gerichte.
Drei Richter koennen immer eine andere Meinung entwickeln als einer, manchmal wechselt auch die Kammerbesetzung, und manche Argumente klingen besser, als wenn man sie aufgeschrieben liest.

Die zweite Frage -- Vollstreckungsrecht. Ich habe bei der eV zur Gegendarstellung keine Sanktion bei Nichtbefolgung gelesen, da gibt es sicher einen Grund, der mir aber derzeit nicht einfaellt. Anders uebrigens als bei der Unterlassungsverfuegung. Ich denke, die Antwort war allgemein genug.

Zur dritten Frage: Meine Formulierung war schon korrekt. Ich will nach rund 10 Jahren niemandem unterstellen, etwas gesagt zu haben, denn -- ganz klar -- die Erinnerung verblasst und die Beweislage waer ein bissel duenn. Ich hab es mir nur so ungefaehr gemerkt, und es war auch, wenn mir recht erinnerlich, nichts rechtswidriges, sondern nur was cleveres.

@ha: Ich verstehe 20er nur in einem Punkt: Dass er sich vom Wort Demagogen ernsthaft getroffen gefuehlt hat. Ich tippe, es liegt daran, dass  sich aelteren Menschen mit bestimmten Worten anderes assoziiert als juengeren. Alles danach (Startpunkt ist die  Argumentation mit dem Duden) verstehe ich nicht mehr. Vor allem verstehe ich nicht, das 20er als Jurist so argumentiert, wie er argumentiert.

Und zum weiteren, ich schreib es gern noch mal fuer Dich auf: 1) Wer auf seiner Internetstartseite fett das Wort &quot;Transparenz&quot; unterbringt (jetzt ja nicht mehr fett und ohne den schoenen Satz mit dem Duden, aber leider sieht man gar nicht, dass da mal was anderes stand, ich dachte, man streicht aus Transparenzgruenden die alten Worte durch...), von dem erwarte ich sie auch. 2) Dies hier ist fuer mich auch eine Themendiskussion, nicht nur eine ueber Personen, behauptete Kampagnen oder behauptete Existenzgefaehrdungen und andere -folgen. Deshalb kann ich dazu etwas meinen, ohne Fan der einen oder anderen Seite zu sein. Ist wirklich so schwer zu verstehen? Und tatsaechlich: Ich bilde mir Meinungen gern aus Fakten. Deshalb ist Jens Weinreich bei mir auch in zwei Wertungen besser, bei der Quantitaet und der Qualitaet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ nandor: ganz allgemein und unabhaengig vom Fall &#8212; denn Rechtsberatung ist immer noch den Juristen mit Anwaltszulassung vorbehalten &#8212; kann ich mir folgendes vorstellen: Eine eV &#8220;mit Dringlichkeit&#8221; kann vom Vorsitzenden Richter der Kammer erlassen werden, 944 ZPO, bei einer muendlichen Verhandlung entscheiden drei Richter: allerdings nur zwangslaeufig, wenn eine &#8220;Pressekammer&#8221; die eV erlassen hat (348 Absatz 1 Nr 2a ZPO). Ob die 3. Zivilkammer eine solche ist, ergibt sich nur aus den Geschaeftsverteilungsplaenen der Gerichte.<br />
Drei Richter koennen immer eine andere Meinung entwickeln als einer, manchmal wechselt auch die Kammerbesetzung, und manche Argumente klingen besser, als wenn man sie aufgeschrieben liest.</p>
<p>Die zweite Frage &#8212; Vollstreckungsrecht. Ich habe bei der eV zur Gegendarstellung keine Sanktion bei Nichtbefolgung gelesen, da gibt es sicher einen Grund, der mir aber derzeit nicht einfaellt. Anders uebrigens als bei der Unterlassungsverfuegung. Ich denke, die Antwort war allgemein genug.</p>
<p>Zur dritten Frage: Meine Formulierung war schon korrekt. Ich will nach rund 10 Jahren niemandem unterstellen, etwas gesagt zu haben, denn &#8212; ganz klar &#8212; die Erinnerung verblasst und die Beweislage waer ein bissel duenn. Ich hab es mir nur so ungefaehr gemerkt, und es war auch, wenn mir recht erinnerlich, nichts rechtswidriges, sondern nur was cleveres.</p>
<p>@ha: Ich verstehe 20er nur in einem Punkt: Dass er sich vom Wort Demagogen ernsthaft getroffen gefuehlt hat. Ich tippe, es liegt daran, dass  sich aelteren Menschen mit bestimmten Worten anderes assoziiert als juengeren. Alles danach (Startpunkt ist die  Argumentation mit dem Duden) verstehe ich nicht mehr. Vor allem verstehe ich nicht, das 20er als Jurist so argumentiert, wie er argumentiert.</p>
<p>Und zum weiteren, ich schreib es gern noch mal fuer Dich auf: 1) Wer auf seiner Internetstartseite fett das Wort &#8220;Transparenz&#8221; unterbringt (jetzt ja nicht mehr fett und ohne den schoenen Satz mit dem Duden, aber leider sieht man gar nicht, dass da mal was anderes stand, ich dachte, man streicht aus Transparenzgruenden die alten Worte durch&#8230;), von dem erwarte ich sie auch. 2) Dies hier ist fuer mich auch eine Themendiskussion, nicht nur eine ueber Personen, behauptete Kampagnen oder behauptete Existenzgefaehrdungen und andere -folgen. Deshalb kann ich dazu etwas meinen, ohne Fan der einen oder anderen Seite zu sein. Ist wirklich so schwer zu verstehen? Und tatsaechlich: Ich bilde mir Meinungen gern aus Fakten. Deshalb ist Jens Weinreich bei mir auch in zwei Wertungen besser, bei der Quantitaet und der Qualitaet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Sch.</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5067</link>
		<dc:creator>Matthias Sch.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 21:40:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5067</guid>
		<description>Glückwunsch zum viernull! - und dass jetzt offenbar schon wieder versucht wird, per Revision die Niederlage irgendwie umzudeuteln, lässt ein baldiges 5:0 in der Luft liegen....

Bin ja ECHT gespannt, ob T20 noch rechtzeitig zurücktritt, bevor es irgendwann (doppelt passend) gar &quot;Zwanzigernull&quot; steht....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Glückwunsch zum viernull! &#8211; und dass jetzt offenbar schon wieder versucht wird, per Revision die Niederlage irgendwie umzudeuteln, lässt ein baldiges 5:0 in der Luft liegen&#8230;.</p>
<p>Bin ja ECHT gespannt, ob T20 noch rechtzeitig zurücktritt, bevor es irgendwann (doppelt passend) gar &#8220;Zwanzigernull&#8221; steht&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pazuzu</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5066</link>
		<dc:creator>Pazuzu</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 20:24:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5066</guid>
		<description>Kurz, knapp, prägnant: Glückwunsch! 4:0</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz, knapp, prägnant: Glückwunsch! 4:0</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pecas</title>
		<link>http://www.jensweinreich.de/2008/12/17/viernull/comment-page-2/#comment-5062</link>
		<dc:creator>Pecas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 18:43:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jensweinreich.de/?p=2324#comment-5062</guid>
		<description>@ sternburg: Darf ich eine Einstellung wagen? Ich bin kein Richter. Doch die &quot;Mehrheitsmeinung&quot; dürfte noch (immer) die (gewesen) sein, die jetzt (plötzlich) &quot;die angestrengten Verfahren&quot; zählen will - anstatt die absolvierten Runden. Warum nur? Es muss für jene frustrierend sein, dass die wirklichen Richter bislang (aus mir wiederum durchaus sympathischen Gründen) anders entschieden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ sternburg: Darf ich eine Einstellung wagen? Ich bin kein Richter. Doch die &#8220;Mehrheitsmeinung&#8221; dürfte noch (immer) die (gewesen) sein, die jetzt (plötzlich) &#8220;die angestrengten Verfahren&#8221; zählen will &#8211; anstatt die absolvierten Runden. Warum nur? Es muss für jene frustrierend sein, dass die wirklichen Richter bislang (aus mir wiederum durchaus sympathischen Gründen) anders entschieden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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