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Kommentar von Jürgen Roth im Deutschlandfunk

veröffentlicht: 16. November 2008, 19:46 - zuletzt bearbeitet: 16. November 2008, 22:18 - 81 kommentare 

Jürgen Roth kommentiert den Fall DFB ./. Weinreich in der Sendung “Sport am Sonntag” im Deutschlandfunk:

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(disclosure: Ich arbeite als freier Journalist auch für den Deutschlandfunk)

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81 kommentare zu “Kommentar von Jürgen Roth im Deutschlandfunk”

    1. Jo am 16. November 2008 - 20:11 -

      Sehr schöner Kommentar. Habe das grade live gehört und mich wirklich gefreut, dass Stefan Niggemeiers Befürchtung – die Medien würden Zwanzigers Linie brav nachplappern – nicht eintritt.

      Habe ich mich bei der Überleitung der Moderatorin eigentlich verhört, oder sagte sie: “Sie hörten einen Kommentar von Jürgen Roth über den unglaublichen Demagogen Theo Zwanziger”?!

    2. Jens D. am 16. November 2008 - 20:14 -

      Sehr beachtlicher Kommentar. Es gibt sie also doch noch, die freie Presse hierzulande. Ich bin erstaunt.

    3. Pedda am 16. November 2008 - 20:36 -

      @Jo: nein, nicht verhört. Schöne Überleitung.

    4. Thomas Schürmann am 16. November 2008 - 20:56 -

      Toller Radiokommentar, bei dem es schade ist, dass es ihn nicht in Textform gibt.

    5. Grit Hartmann am 16. November 2008 - 21:02 -

      @jw
      Hatte ich Dir “Blogger” (WamS) schon gesagt, warum ich hier namentlich kommentiere? Nebensächlich, dass ich Dich aus dem einen oder anderen Grund ;-) nicht zum Thema machen könnte. Wichtiger, und sorry für die lange Leitung: Auch mir bietest Du (mit Fritsch, Kahl, Kalwa … Niggemeier) einen Kurs über die Kraft des Web, von anderer Art als für den DFB, dem es weh tun wird, wie Zwanziger/Weinreich nun in die Fanforen rollt.
      Großartiges DLF-Stück und nichts anderes zu erwarten von dort. Und richtig, einen solchen Gegen-Vergessen-Für-Demokratie-Preisträger in Frage zu stellen, bei allem verbalen und tatsächlichen Engagement gegen Rechts (“Mut” ist allerdings was andres)…
      Anmerkung: Jochachim Gauck, der dem Preis-Verein vorsteht, das ist der, der für den DOSB-Präsidenten einer Stasi-Kommission präsidiert, in der es dermaßen transparent zugeht, dass kein Mensch weiß, warum und wie er 17 (oder 16 oder 14) MfSler zu Olympia durchgewinkt hat, geschweige denn: wen genau. Bloß einen nicht, dessen Akten und Verstrickung seit Ewigkeiten offen liegen. Wohl: bedauerlicher Weise.

    6. Grit Hartmann am 16. November 2008 - 21:05 -

      Joachim sieht besser aus. Der Preisträger in keinem Fall.

    7. Thomas Seeholzer am 16. November 2008 - 21:38 -

      Auch nicht schlecht:
      Kommentar auf heise.de

      “Nun macht sein Verband aus dem Schmierenspiel eine einzige dummdreiste Lüge und fantasiert von einer diffamierenden Kampagne, die der Journalist angezettelt habe.”

    8. Mark Kauls am 16. November 2008 - 22:15 -

      disclosure, nicht disclaimer.

    9. Jens Weinreich am 16. November 2008 - 22:19 -

      Oh Gott, wie peinlich. Ist korrigiert. Und so ein Typ wie ich, der kein Wort Englisch kann, nutzt manchmal Fremdwörter, die er nicht versteht und richtet so einen Schaden an. Schämen sollte ich mich.

    10. Mathias am 16. November 2008 - 22:24 -

      Dann für dich die nächste Möglichkeit zum Discla… äääh… Disclosure: Wolfgang Hettfleisch in der FR.

      http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/1630746_Zwanzigers-verbissener-Kampf.html

      Alles Gute dir.
      Mathias

    11. Mark Kauls am 16. November 2008 - 22:27 -

      :)

    12. Lars am 16. November 2008 - 22:42 -

      Hier fällt mir nur noch das ein: http://de.youtube.com/watch?v=28o5g0y2YkE

      Ich würde mich von diesen DFB Futzis nicht abschrecken lassen sondern jetzt erst recht weiter machen. Denn so langsam verliert der DFB seine Daseinsberechtigung, erst deffamiert er die Fans und nun auch die Journalisten. Wer ist der nächste Herr Zwanziger? Mit den Spielern (Meinungsfreiheit) und Vereinen (Willkürliche Strafen) macht ihr ja schon längst was ihr wollt.

    13. Sven am 16. November 2008 - 22:49 -
    14. Markus Merz am 16. November 2008 - 23:03 -

      @Sven: Kann man ja gar nicht alles lesen :)

      Trackback/Lesezeichen:
      “Theo Zwanziger und der DFB bekommen die rote Karte wg. dem Umgang mit dem Journalisten Jens Weinreich”
      http://sankt-georg.info/sammlung/706/theo-zwanziger-und-der-dfb-bekommen-die-rote-karte-wg-dem-umgang-mit-dem-journalisten-jens-weinreich

      Vielleicht braucht der 20er (Jurist) mehr Auslastung?

    15. Jens Weinreich am 16. November 2008 - 23:11 -

      Sven und Markus Merz: Danke. Im Webweiser habe ich schon – in dieser Sekunde – 40 Quellen verlinkt.

    16. hirngabel am 16. November 2008 - 23:26 -

      Auch von meiner Seite will ich zumindest mal “moralische Unterstützung” einbringen. Verfolge Dein Blog seit diesem Sommer regelmäßig und habe natürlich auch den Streit zwischen Dir und Zwanziger mitverfolgt.
      Als ich dann gestern abend die freitägliche Eskalation mitbekommen habe, hat’s mir echt die Sprache verschlagen.

      Auch wenn sich das leicht aus der Anonymität des Internets heraus sagen lässt, kann ich nur hoffen, dass Du diesen Lügen standhalten wirst und dieser Angriff auf Deine Integrität keine nachhaltigen Schäden auf Deine Journalistenkarriere haben wird.

      Es mag keine große Auswirkung haben, aber auch ich drücke Dir von ganzem Herzen die Daumen!

    17. palosalto am 16. November 2008 - 23:39 -

      jens, wie lässt sich das verhalten des dfb/zwanzigers rational erklären? ich verstehe einfach nicht, wie man auf eine sich verflüchtene einlassung eines sportjournalisten so reagieren und es vor allem so eskalieren lassen kann. kannst du das erklären?

    18. westerwälder am 16. November 2008 - 23:49 -

      wer-kennt-wen .de und dynamo-fanforum eingesetzt
      gruß vom westerwald

    19. Rob am 17. November 2008 - 00:05 -

      Das kann man leicht erklären: der Versuch, jemanden durch wirtschaftlichen Schaden mundtot zu machen. Man will zeigen, wer am längeren Hebel sitzt. Kommunikationsherrschaft erlangen/bestätigen. Niemand weiß, ob das nicht doch funktionert.

      Deshalb wünsche auch ich Ihnen das Beste, Herr Weinreich.

    20. kli am 17. November 2008 - 00:13 -

      Die FR druckt neben dem Bericht zur Sache auch noch einen sehr lesenswerten Kommentar:

      Die Frage, die sich nun aufdrängt, ist, wer hier eigentlich eine Kampagne gegen wen betreibt. Zwanziger will ein Exempel statuieren … Kritische Geister wie Weinreich gibt es im Sportjournalismus eine Handvoll. Sie sind unter Funktionären nicht wohlgelitten, klar. Neu ist der Versuch, sie als Hetzer zu brandmarken und so ihre Geschäftsgrundlage zu zerstören. Die Blogger, deren gewachsene Bedeutung der DFB sträflich unterschätzte, haben das erkannt und üben Solidarität. Sportjournalisten sollten ihrem Beispiel folgen.

    21. Jonas Schaible am 17. November 2008 - 00:16 -

      Habe vor drei Tagen bei den Basketball-Blogs auch noch mal im Forum einen Thread eröffnet. es kam leider keine Antwort, aber ein paar Leute mehr dürften es vielleicht trotzdem gelesen haben. Kleinvieh und Mist und so…

    22. Stefan D. Christoph am 17. November 2008 - 00:24 -

      “Presselemuren” und “dfb-Kriegskasse”.. Genialer Beitrag zu einem leider traurigen Thema..

    23. Matthias am 17. November 2008 - 00:34 -

      Ich wollte auch nur schnell meine Solidarität mit Ihnen bekunden, Herr Weinreich. Ich bin zwar Fußballfan, aber auch vielen anderen Sportarten gegenüber nicht abgeneigt. Darum habe ich mich schweren Herzens entschlossen, ab sofort jedwede Fußballübertragung zu boykottieren und Stadionbesuche auszusetzen. Solange, bis die Herren Zwanziger und Stenger von ihren Ämtern zurückgetreten sind.

      Dass das völlig irrelevant für den DFB bzw. dessen Einfluss und Bedeutung ist, steht außer Frage, allerdings lässt es mich persönlich ruhiger schlafen, und das ist das Wichtigste. Fußball ist zum Spielball macht- und geldgieriger Funktionäre degeneriert, die sich mit überschätzten und -bezahlten Sportlern schmücken. Ab sofort ohne mich.

    24. Jens Weinreich am 17. November 2008 - 00:37 -

      Matthias, das rührt mich zu Tränen. Aber stürze Dich bitte nicht ins Unglück. Ab und zu soll es doch Fußballspiele geben, die es sich anzuschauen lohnt. Demnächst spielt Bayern gegen Hoffenheim.

    25. Montana am 17. November 2008 - 08:00 -

      Bisher war ich nicht in der Lage, die letzte Eskalation geistig vollumfänglich zu erfassen.

      (Vielleicht kamen auch deshalb die Verlautbarungen des DFB pünktlich vor dem Wochenende. In der Hoffnung, dass Viele, die dessen Verhalten ebenso skandalös finden wie ich, auch einen ähnlich unsteten Lebenswandel führen und es vergessen, bevor sie es realisieren…)

      Ich habe mich während der letzten Entwicklungen gefragt, war sogar regelrecht gespannt (tut mir leid, aber irgendwo bin ich ein Gaffer), wie sich Herr Dr. Zwanziger und der von ihm präsidierte DFB aus der Nummer herauswinden würden.

      Wie wäre es gewesen mit: “Sehr geehrter Herr Weinreich, das war kacke von mir, ich habe mich verrannt. Kennen Sie nicht eine gemeinnützige Organisation, die sich über eine beträchtliche Spende aus meinem Privatvermögen freuen würde? Demütigst, Ihr Theo Zwanziger” Oder: “Wie wäre es, wenn ich Ihnen als Anerkennung Ihrer journalistischen Leistung im besten Sinne des Sports ein exklusives Interview mit dem FIFA-Präsidenten Joseph Blatter vermittle? Damit ihm endlich mal die richtigen Fragen gestellt werden.” Oder auch: “Gerne gewähre ich Ihnen uneingeschränkten Zugang zu sämtlichen internen DFB-Dokumenten für Recherchezwecke. Mir ist an der Aufklärung eventueller Kumpanei und Korruption in meinem Verband genauso gelegen wie Ihnen.” Oder, oder, oder… Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

      Was der DFB dann aber tatsächlich abzog, verschlägt mir die Sprache. Die gern beschworenen “sportlichen Ideale” wurden mit Füßen getreten. Erstaunlich auch, dass Dr. Zwanziger selber in diesem von Herrn Niersbach verbreiteten Traktat gar nicht zu Wort kommt. Wusste er davon? Hat er es gebilligt oder gar lanciert? Oder war das vorauseilender Gehorsam? Schwer zu glauben, dass das hinter dem Rücken des Präsidenten gemacht wurde.

      Wolfgang Niersbach und Harald Stenger sind im Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS)? Halten sich folglich für Journalisten??? Herr Weinreich, mit diesen Gestalten haben Sie nichts gemein. Apropos: Für Journalisten, die noch einen Funken Anstand im Leib haben, muss diese Geschichte ein gefundenes Fressen sein. Selten war die Lage so eindeutig, nie war Recherche so einfach. Es seht hier alles schwarz auf weiß.

      Dr. Zwanziger erhält einen Preis “Gegen Vergessen”. Glückwunsch, das jetzt Geschehene wird sicher nicht vergessen.

    26. franzferdl am 17. November 2008 - 09:40 -

      “aufwiegler des volkes” (roth): wenn es denn das wäre…

      die sich hier gerade ein mal wieder selbstentlarvende autoritär-chauvinistische herr- und seilschaftskombo “dfb/20er” versucht ja gerade nicht das gemeine volk – was auch immer das sein soll – aufzuwiegeln, sondern schlicht und einfach ihres gleichen (den klüngel, die gleichgeschaltete lobby [soviel ich weiss, war der widerliche presse-stenger, der bei pressekonferenzen den podolskis dieser fussballwelt ja gerne mal als fetter knuddel-teddy dient, davor bei der FR beschäftigt], bücklinge, speichelschlecker, etc.): wenn ich es recht überblicke, ging die verleumdungsrundemail ja an befreundete redaktionen, funktionäre, etc. und genau DIE sind diejenigen, die aufgewiegelt werden sollen, um die resonanzkraft und weichreite ihres propagandafeldzuges zu optimieren. es scheint schon so, dass die autoritär-chauvinistische herr- und seilschaftskombo “dfb/20er” gerade ihr gesamtes waffenarsenal wetzt, um einen kritischen journalisten, der sich auch noch erdreistet, seine praktiken online-einsehbar zu dokumentieren, mundtot zu machen. denn, man merke sich, soviel macht- und herrschaftsrealismus muss schon sein: herrschaft, in diesem fall: “Kommunikationsherrschaft”, muss ja immer wieder abgesichert werden. staatlich u.a. in der manifestation eines gewaltmonopolen polizei- und sicherheitsapparates; fussballbürokratisch in der form eines (propaganda-)ministeriums für zwanzigersicherheit, das die selbst entworfene sakrosankte hülle des herrn doktor gegen alle unbill schützt. deshalb der einbezug wichtiger, wohl auch als kommunikationsmächtig erachteter akteure. insofern ist natürlich auch die argumentation wohl gewählt, die sich mit diesem fantastischen niersbach-satz: “…morgen aber kann dies schon wieder jemand anderes sein.” bemüht, den kreis der von kritischem sportjournalismus potentiell gefährdeten zu erweitern. man kennt diese plattheiten ja aus der waffenkiste für nachwuchspropagandisten: wenn wir gegen das unheil, gegen das böse, gegen jw nichts tun, kann es demnächst auch Dir an den kragen gehen. hier wird versucht, die reihen zu schliessen, eine große herrschaftsfront gegen kleine missliebige aufzubauen (bzw. zu bestätigen). das ganze läuft dann wohl unter dem motto: das imperium schlägt zurück, und zwar mit aller propaganda- und diffamierungsgewalt, wenn in der zwischenzeit schon der rechtsweg ausgeschlossen wurde. mal schaun, wie erfolgversprechend solch autoritär-graugescheitelte analoge imperien im digitalen zeitalter noch sein können…

      interessant bleibt zu guter letzt, wie man denn den zusammenhang zwischen demokratie, was angeblich so viel wie meinungsfeiheit heißen soll, und gehorsam-produzierender “KOMMUNIKATIONSHERRSCHAFT” – das könnte man ja als gesteuerte meinungsUNfreiheit bezeichnen – begründet werden kann. ich bin mal sehr auf die laudatio zur allfälligen preisübergabe an den “falschen 20er” gespannt…

      ach ja, dies war natürlich eine vordergründig anonyme wortmeldung – warum auch nicht? wer sich allerdings für nähere informationen interessiert, suche doch einfach den nächsten t-punkt auf. die wissen das. und die besitzen auch so etwas wie “KOMMUNIKATIONSHERRSCHAFT”. vielleicht schliesst sich ja sogar der kreis, wenn man an das entsprechende sponsoring-ausmass der T-asi denkt…

    27. B.Schuss am 17. November 2008 - 09:59 -

      “willfährige Presse-Lemuren” ?

      grandios. :)

    28. David am 17. November 2008 - 10:29 -

      Als seit langem an ihrer qualitativ hochwertigen Arbeit erfreuter Leser und Hörer, möchte ich ihnen meinen uneingeschränkte Solidarität versichern. ;-)

      Die Zwanziger-Geschichte entwickelt sich hoffentlich für sie positiv; kann ja sein, dass dies ihren Marktwert sogar steigert. Mal schauen wie sich die Sache entwickelt.

      Der Kommentar auf dem DLF verdient jedenfalls ein Sonderlob. Die Damen und Herren da machen wirklich einen guten Job (wie auch in der China-Affäre der DW).

    29. Xpress am 17. November 2008 - 10:36 -

      Noch ein Link:

      Der DFB-Chef und die Meinungsfreiheit
      http://forum.ksta.de/showthread.php?t=4153

    30. Grit Hartmann am 17. November 2008 - 11:00 -

      Verstößt es gegen die Netiquette, das erste Gedicht aus einem anderen Blog hier einzustellen?

      von hier

      http://www.trainer-baade.de/?p=2566

      Manfred
      am 17. November 2008 um 9:08 Uhr.
      Gegen Vergessen-Für Demokratie? Hm. Liest sich in dem Zusammenhang wie ein Karnevalsorden:

      Es wor amol a Präsident
      Den hat ma Demagoge nennt
      Zurescht-des muss ma hie mol sage
      Des war so, ehrlisch, keine Frage
      Des konnt de Präsident nisch leide
      Wollt die Gerichtsbütt net vermeide
      Sei Klag wurd zweimol abgeschmettät
      Do hat der Mo sisch nu gerättät
      Indem er lücht, die Wahrheit biecht
      Und sacht: Nä, mir han doch gesiecht

      Narhalla Marsch!

    31. Sven am 17. November 2008 - 11:11 -

      Wurden nicht kritische Journalisten in China ähnlich “behandelt”? Gab das nicht einen Aufschrei in der “westlichen” Welt?

      Es bleibt nach wie vor unfassbar, was der DFB dort abzieht. Um so wichtiger ist es, dass möglichst viele dagegen vorgehen – und der Kommentar beim DLF war schon mal Klasse *Daumen hoch*

      PS:
      Kann das eventuell sein, dass wir den Namen des Preises die ganze Zeit falsch schreiben?!? “Für Vergessen – Gegen Demokratie” passt doch (zumindest im Bezug auf den falschen 20er) sehr viel besser…

    32. Jochen Keutel am 17. November 2008 - 11:13 -

      Hallo,
      so langsam kommen auch andere Medien. Wieder einer: http://www.n-tv.de/1054521.html . Überschrift:

      Zwanziger ./. Weinreich
      Der DFB blamiert sich

      Ich werde mal ab und zu bei news.google.de gucken, ob sich was Neues findet.

      Auch ich hoffe natürlich, dass das alles gut für Jens Weinreich ausgeht – und möglichst schlecht für die handelnden arroganten DFB-Oberen.

      Grüße, Jochen.

    33. sternburg am 17. November 2008 - 11:25 -

      Sven, nunmal nicht über´s Ziel hinausschießen. Jens Weinreich ist von formalen staatlichen Stellen gerade nicht Ungerechtigkeit widerfahren (hier: die Berliner Gerichte). Und, so unfassbar diese gesamte Medien- und politische Macht, die hier gegen ihn ins Rennen geschickt wird, als Gegenspieler sein mag: ich denke, jeder auch nur einen Bruchteil so kritische chinesische Journalist würde sofort mit ihm tauschen.

    34. Grit Hartmann am 17. November 2008 - 11:32 -

      @sternburg
      In einem sind sie den Deutschen weit voraus, die kritischen Chinesen und auch die Journalisten unter ihnen – sie wissen, dass es das Internet ist, das sich nicht kontrollieren lässt, und nutzen dies, seit Jahren. Dem DFB jagt das jetzt denselben heiligen Schrecken ein wie der chinesischen Regierung ;-)

    35. Walter Livingston am 17. November 2008 - 11:35 -

      Hallo Herr Weinreich,
      halten Sie durch, gemäss dem Spruch:
      ” Wenn der Dreck bis zum Kinn steht,
      sollte man den Kopf nicht hängen lassen “.
      Eine Bitte an den DLF: Dieser Kommentar von
      Herrn Roth ist es, warum ich gerne meine
      Radio- Fernsehgebühren bezahle !
      Viele Sportfunktionäre haben die Realität
      zum richtigen Leben schon lange verloren.

    36. Sven am 17. November 2008 - 11:48 -

      @sternburg:
      Das hier nicht die deutsche Regierung gegen jw vorgeht, ist mir bewusst. Aber die Machenschaften des DFB erinnern an das Vorgehen der chinesischen Regierung…

      Was ich aber eher deutlich machen wollte – wenn in China gegen Journalisten vorgegangen wird, schreit die ganze westliche Welt gleich auf (oder zumindest tat sie es vor und während der olympischen Spiele). Wenn etwas ähnliches in der westlichen Welt passiert, bleibt es eigentlich eher ruhig :-/

      Aber gut – war jetzt ein bissel offtopic. Ab jetzt – b2t

    37. @paulr am 17. November 2008 - 12:44 -

      Lieber Herr Weinreich,
      “man kann nicht durchs Feuer gehen, ohne sich den Bart zu versengen” (Feuerbach). D.h. aber nicht, daß kritische Leser, Zuhörer, Kollegen (wie ich) nicht mit ein paar Eimer Wasser daneben stehen können, um zu löschen.
      In diesem Sinne danke für den Einsatz und die Arbeit – viel Mut und Glück!

    38. Jens Weinreich am 17. November 2008 - 12:46 -

      Das ist nett. Ich halte mit meinem Stiernacken auch einiges aus. Wie gut aber, dass ich weder Bart noch Kopfbehaarung habe.

    39. Torsten am 17. November 2008 - 12:58 -

      Ich denke, dass der DFB gerade ein Eigentor geschossen hat, weil dieser fall eben so krass ist, dass darü+ber gesprochen und gepostet wird.

      Also durchhalten, aushalten, weiter machen.

      Ich bin weit davon entfernt, immer Deiner (ich bleib mal nach unseren “gemeinsamen” Olympiaerlebnissen beim vertrauten Du…) Meinung zu sein, aber die Freiheit Deine Meinung zu schreiben, sollte in unserem Land etwas wert sein. Nun ja, die Gerichte waren ja auch der Meinung…

      Dem DFB kann man nur wünschen, dass da mal ein paar leute wieder zu Durchblick kommen und merken, dass sie ihrem Laden im Moment eher schaden.

      Hab echt Lust, ein paar T-Shirts “Unglaublicher Demagoge” auf den Markt zu werfen? Gibt es hier in Peking recht günstig.

    40. Moritz am 17. November 2008 - 13:02 -

      was mich in diesem zusammenhang interessiert:
      der dfb spricht von irgendwelchen emails, die erangeblich von jens weinreich erhalten hat. kann irgendwie die veröffentlichung dieser emails eingeklagt werden, quasi als gegendarstellung. hier zeigt sich übrigens, wie wenig transparent der dfb arbeitet; im gegensatz zu jens weinreich bzw. der gesamten blogkultur, die sich ja einem wissenschaftlich arbeitenden journalismus verpflichtet sieht.
      übrigens: erfüllt nicht allein die behauptung es gibt emails von herrn weinreich an herrn zwanziger mit diesem inhalt einen strafbestand? Auch dann, wenn diese emails, sofern vorhanden (und ein emailwechsel ist ja anzunehmen), wissentlich und willentlich falsch ausgelegt wurden seitens des dfb?

    41. chemieblogger.de - Das Blog rund um FC Sachsen & BSG Chemie am 17. November 2008 - 13:09 -

      [...] +++ Kommentar von Jürgen Roth im Deutschlandfunk +++ [...]

    42. Jens Weinreich am 17. November 2008 - 13:12 -

      Moritz, ich kann mich täuschen, aber ich sehe den Hinweis auf Emails eigentlich nicht.

      Es gibt zwei Schreiben an den DFB-Anwalt, die ich jeweils auch sofort veröffentlicht habe. Mehr gibt es nicht. Siehe:

      Auswärtsspiel in Koblenz …

      “DFB missbilligt Diffamierung …”

      Und natürlich das vom Kammergericht bestätigte Urteil des Landgerichts, das findest Du hier und hier im Webweiser.

    43. ulf evers am 17. November 2008 - 13:21 -

      Ohne jetzt aus jw eine Politkovskaya des Fußballs machen zu wollen, muß ich gestehen, dass ich sehr erschüttert ob der Vorgänge bin.
      Eine mir Luft verschaffende Mail habe ich an den DFB geschickt, aber auch an die Vereinigung “Gegen Vergessen – Für Demokratie” habe ich die Bitte gerichtet, die Preisverleihung zu überdenken.
      Ebenso habe ich zwei der bisherigen Preisträger, das Maximillian-Kolbe-Werk und Die Prinzen, angeschrieben und sie gebeten, sich zu Wort zu melden – da m.E. auch die bisherigen Preisträger durch das Verhalten des DFB und Dr. Zwanzigers diskreditiert werden.
      Wenn Preisverleiher und bisherige Preisträger mehrere mails erhalten, läßt sich ja vielleicht noch etwas bewegen.

    44. Hauke am 17. November 2008 - 13:48 -
    45. Die Gedanken sind frei am 17. November 2008 - 13:56 -

      Den persönlichen Schaden von Herrn Weinreich ausblendend, finde ich es als Außenstehender finde übrigens durchaus interessant zu beobachten, wie sich die Nachricht nach und nach ausbreitet, beim googeln gegenüber dem gestrigen Abend zahlreiche gute, neue Links im Ranking hochrutschen, neue Blogeinträge verfasst werden. Web 2.0, Baby! ;) Gleichzeitig finde ich es auch interessant zu beobachten, wie und wo der Sachverhalt von den verschiedenen Medien aufgegriffen wird und in welchen Fußball-Foren nicht darüber diskutiert wird.

      http://www.ip-notiz.de/zwanziger-weinreich-wird-weinreich-das-institut-des-fliegenden-gerichtsstands-zum-verhangnis/2008/11/13/

      http://www.schaengelland.de/2008/11/der-dfb-und-theo-zwanziger-im-abseits.html
      http://www.fixmbr.de/niersbach-und-zwanziger-noch-fr-den-dfb-tragbar
      http://www.fixmbr.de/zwanziger-vs-journalist-dfb-vs-meinungsfreiheit
      http://netzjournalist.twoday.net/stories/5324777/
      http://hosenindosen.wordpress.com/2008/11/12/weinreich-gegen-zwanziger/
      http://www.msvportal.de/forum/showthread.php?t=16624
      http://forum.hannover96.de/viewtopic.php?t=10282
      http://forum-aufschalke.de/thread.php?threadid=204847&sid=e3d5ae32e8757428bbad19c359040781
      http://fussball.sport-diskussion.de/39276.html

    46. mike am 17. November 2008 - 13:57 -

      Was ist ein Demagoge?

      DFB-Chef Theo Zwanziger wehrte sich vor Gericht erfolglos gegen die Bezeichnung “unglaublicher Demagoge”. Nun versucht der DFB, das Thema per Pressemitteilung zu erledigen.

      http://www.sueddeutsche.de/sport/988/333841/text/

    47. [SB] SheephunteRs Blog - Die Kolummne über Rap, Kultur und Gesellschaft am 17. November 2008 - 14:24 -

      [SB] Wenn das Internet unterschätzt wird……

      Wer in der letzen ……

    48. Felix am 17. November 2008 - 14:25 -

      ein sehr lesenswerter blog eintrag auch bei american arena

      http://american-arena.blogspot.com/2008/11/wenn-vasen-wackeln.html

    49. Moritz am 17. November 2008 - 14:41 -

      hallo jens,

      hast recht, ich hatte mich “verlesen” in meiner verärgerten aufregung. ich bezog mich auf die “erklärungen” die von dir an den dfb erfolgt sein sollen und um die auslegung des inhalts.

      bitte entschuldige diese ungenauigkeit.

      aber selbst die einerseitige darstellung dieser abgegebenen erklärungen dürfte doch “recht” zwielichtig sein.

    50. torben's blog am 17. November 2008 - 15:59 -

      Missbilligung der “Diffamierungsmissbilligung” des DFB…

      Als Fußballfan und leidenschaftlicher Leser von Medienblogs missbillige ich auf das Schärfste die vom DFB herausgegebene “Missbilligung der Diffamierung von Dr. Theo Zwanziger”.

      Die ganze Geschichte ist schon mehr als skurril und lässt den DFB …

    51. Markus Merz am 17. November 2008 - 17:21 -

      Bei der zukünftigen Aufarbeitung der Geschichte würde mich mal eine Aufstellung der Geschehnisse als Zeitlinie interessieren.

      Tipp: Ein praktisches online timeline tool dafür könnte dipity.com sein.

    52. kai am 17. November 2008 - 17:56 -

      fine es sympathisch, dass du disclosure und disclaimer verwechselt hast. ich ärgere mich nämlich über das ausgangsproblem: wir sollten dafür deutsche wörter benutzen. mir sagen beide nicht viel.

    53. gua am 17. November 2008 - 17:58 -

      Laut einer Dame von ZAPP, sind die dort “schon dran”. :) Das wäre der endgültige Beweis, dass es sich lohnt auch fürs Fernsehen Rundfunkgebühren zu zahlen.

    54. Jens Weinreich am 17. November 2008 - 18:05 -

      @ kai: Völlig richtig. Ich habe mir es irgendwo abgesehen und gedankenlos übernommen, es hat sich eingeschleift. Das falsche Wort meine ich, nicht die nötigen Klarstellungen, wenn ich wie hier etwas zitiere oder eine Tondatei verlinke, die in einer Redaktion – ohne meine Beteiligung, selbstverständlich – produziert wurde, für die ich regelmäßig arbeite. Das gehört für mich zur Transparenz im Netz. Künftig also mit deutschen Wörtern.

      @ mike: Die Überschrift “Was ist ein Demagoge?” hatten wir hier schon erörtert: Die etwas anderen Demagogen…

    55. Ute Krieger-Krause am 17. November 2008 - 18:20 -

      Auch auf die Gefahr hin, ebenso wie Grit Hartmann gegen Netiquette zu verstoßen, kann ich die zitierte Büttenrede nur noch so kommentieren:

      Na dös Gedischt ist egsdra glasse
      wenn dös wird rin ins Nätz gelasse
      da bloibt däm grösde Demagoge
      een blödes Läscheln un n blaues Ooge
      Dänn hier gann selbscht der Dud net helfe
      boi “Mayers” is es ooch dös selwe
      die Sprach von Jeck und Narrelese
      is nie für dumme Leut gewese

    56. Podcast des Tages: Jürgen Roth zur Causa Zwanziger | F!XMBR am 17. November 2008 - 19:16 -

      [...] (via Jens Weinreich) [...]

    57. Nur noch elf Tage… - Niveau ist keine Creme am 17. November 2008 - 20:32 -

      [...] das alles nicht lesen will (obwohl es schon eine Auswahl ist!), der wähle entweder diesen oder jenen (Aus)weg. Wer viel Zeit mitbringt, klicke [...]

    58. Jens D. am 18. November 2008 - 00:16 -

      “Es ist ein Schreiben aus der DFB-Welt, offensichtlich einem Paralleluniversum außerhalb des Rechtsraums.”
      Quelle:
      http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1875939_0_2147_kampf-gegen-einen-journalisten-dfb-praesident-theo-zwanziger-und-der-demagogenstreit.html

      Beste Grüße und Kopf hoch!

    59. torsten mohrbach am 18. November 2008 - 00:21 -

      Chuzpe(aus dem Hebräischen): “ist eine Mischung aus zielgerichteter, intelligenter Unverschämtheit, charmanter Penetranz und unwiderstehlicher Dreistigkeit.”

      Oder aber: Pressemitteilung des DFB vom 14.11.2008 18:09 um die ‘Kommunikationsherrschaft’ in einem aussichtslosen Fall zurückgewinnen zu wollen.

      (Nun gut — ‘charmant’ scheint mir doch nicht wirklich passend zu sein)

      … Fassungslos — torsten

    60. KEIN jurist/funktionär/journalist - NUR leser am 18. November 2008 - 09:47 -

      Schöner, interessanter und wichtiger Beitrag über den DFB und Theo – aber mal ehrlich: Warum regt sich alles über einen alten Mann auf, * gelöscht *? Erlebt man doch täglich, dieses widerwärtige Gehabe machtgeiler Rentner, noch einmal die (nur noch) virtuell vorhandene Potenz über Pressemitteilungen zu proklamieren. Ist doch überall so: sobald Kohle, Macht und Scheinwerferlicht winken, ist es mit der Ehrlichkeit offenbar vorbei…Schade, aber issso!

    61. andreas am 18. November 2008 - 10:12 -
    62. Ein unglaublicher Demagoge ist: « Hose&Dose am 18. November 2008 - 10:52 -

      [...] November 18, 2008 · Keine Kommentare Theo Zwanziger. (mehr) [...]

    63. mike am 18. November 2008 - 11:11 -

      DFB und Medien
      Ach, Theo

      Von Steffen Dobbert | © ZEIT ONLINE 17.11.2008 – 19:53 Uhr

      Eine kleine Geschichte über die Medienpolitik des DFB, Meinungsfreiheit und die Macht von Blogs. Wie sich DFB-Präsident Theo Zwanziger mit einem Journalisten zankt

      http://www.zeit.de/online/2008/47/dfb-weinreich-glosse

    64. micha am 18. November 2008 - 11:53 -

      Also, dass dieser Verband von geldgierigen Funktionären in sportgerichtlichen Entscheidungen schon immer nach reiner Willkür und Sympathie handelt (Meinungsfreiheit, Strafverhängung), ist ja hinlänglich bekannt.
      In welcher Form der DFB hier allerdings versucht Ihnen zu schaden, indem die braune Keule ausgepackt wird, verschlägt selbst mir als “gebranntem Kind” (Fan der Offenbacher Kickers) die Sprache.

      Auf diesem Weg, lieber Herr Weinreich, möchte ich Ihnen meine Solidarität bekunden und bin froh, dass die “Kommunikationsherrschaft” dank zahlreicher kritischer Geister wohl nicht mehr gesichert werden kann.

    65. Jens Weinreich am 18. November 2008 - 11:57 -

      Ich habe es bisher vermieden, weil es sich immer auch ein bisschen nach Beileidsbekundungen las und hier ja andere mitlesen, die nur auf kampagnenartige Verbrüderungen warten, doch gerade ist mir mal danach: Danke an micha und viele andere für die aufmunternden Worte. Und hallo: Das ist hier keine Beerdigung!

    66. Der Ball rollt: “Alles andere wird sich geben” : jens weinreich am 18. November 2008 - 12:06 -

      [...] Freund meinte: “Mensch, stell doch mal was anderes rein in Dein Blog, damit der Kommentar von Jürgen Roth nach unten [...]

    67. Linksaussen am 18. November 2008 - 13:29 -

      ich bin etwas enttäuscht von “meiner” süddeutschen, daß außer online-texten nicht ein satz geschrieben wurde (wenn ichs nicht übersehen habe).

    68. Wenn Vasen wackeln | CARTA am 18. November 2008 - 13:42 -

      [...] bislang nur Geschichten in der Financial Times, der Frankfurter Rundschau und ein Kommentar im Deutschlandfunk. Und sie alle haben einen entscheidenden medienimmanenten Mangel: So ausführlich und [...]

    69. B.Schuss am 18. November 2008 - 14:08 -

      ich hab das schon bei Kollege Niggemeier geschrieben, aber trotzdem: wie real ist denn die “Bedrohung” für Jens’ berufliche Zukunft, die die Aktion des DFB darstellt ?
      Ich meine, JW ist ja schon seit längerem “persona non grata” bei der FIFA, und auch bei anderen mächtigen Sportverbänden nicht wohlgelitten.

      So lange die Redakteure der Zeitungen, die ihn beschäftigen, zu ihm halten ( und bisher scheint das doch der Fall zu sein, wenn man das Presseecho so sieht ), welchen Schaden kann der DFB schon anrichten ?

      Vielleicht bin ich da ja zu naiv, aber was kann ihm schon groß passieren ?

    70. Dominik am 18. November 2008 - 14:18 -

      @torsten mohrbach:
      Ich finde die Verwendung des Wortes “Chuzpe” in Zusammenhang mit Dr. Zwanziger/DFB völlig unpassend. Chuzpe ist ein (meiner Meinung nach) sehr positiv konnotiertes Wort. Dieses trifft eher auf Jens Weinreich zu, der aus “eine[r] Mischung aus zielgerichteter, intelligenter Unverschämtheit, charmanter Penetranz und unwiderstehlicher Dreistigkeit” es “wagt”, den DFB kritisch zu betrachten. Dies hat wahrlich Seltenheitswert in dieser Zeit. Viel Glück Jens Weinreich und vielen Dank für diesen Blog

    71. Janosch am 18. November 2008 - 14:39 -

      Jens Weinreich: ‘Das ist hier keine Beerdigung!’

      Gutes Stichwort; nachdem es zwischenzeitlich nicht übertrieben war, dass Ihre journalistische Existenz bedroht ist, wendet sich das Blatt allmählich. Es ist mittlerweile davon auszugehen, dass mehr Menschen (und Redakteure) die tatsächliche Geschichte gelesen haben als den DFB-Rundbrief.
      Statt Existenzbedrohung winkt jetzt vielleicht der Aufstieg zum Star (für journalistische Verhältnisse). Mindestens aber die fifteen-minutes-of-fame sind Ihnen sicher.

      Genießen Sie sie, Sie haben sie redlich verdient.

    72. Stefan Hackmann am 18. November 2008 - 17:11 -

      Hallo Herr Weinreich!

      Mit Entsetzen habe ich von einem Freund aus Berlin von dem Fall erfahren und verbringe fassungslos Stunden hier im Blog. Da ich sehr fussballbegeistert und auch medientechnisch eigentlich gut informiert bin – und nichts von dieser Diskussion wusste, schockiert mich das um so mehr. Vielleicht müsste es noch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, was da passiert. Zumindest öffentlichkeitswirksamer. Diese Story wäre doch mal ein gefundenes Fressen für unsere Freunde bei ARD Monitor oder Frontal21?
      Herr Weinreich, halten Sie den Kopf hoch (s.o. mit dem Wasserstand), es lohnt sich! Auch für Theo Zwanziger und seiner glorreichen Äußerung in einer ihm unbequemen Podiumsdiskussion (demagogische Fragestellung etc.) habe ich einen Tip: Wer bis Hals in der Sch… steht, sollte keine Wellen auslösen!

      Mit besten Grüßen

    73. gua am 18. November 2008 - 21:00 -

      http://www.ndr.de/zapp :

      Schlammschlacht – DFB kritisiert unliebsamen Sportreporter
      “Unglaublicher Demagoge”. Diese Meinungsäußerung über DFB-Chef Theo Zwanziger sorgt derzeit für schlechte Stimmungs zwischen dem Vormann des weltgrößten Sportverbandes und dem Sportjournalisten Jens Weinreich. Der hatte Zwanziger nämlich in seinem Internet-Blog so bezeichnet. Überraschend hart trat der DFB-Chef gegen Weinreich zurück, zog mit einer einstweiligen Verfügung vor Gericht, unterlag, will dem Sportjournalisten Weinreich jetzt aber per Pressemitteilung des DFB die rote Karte zeigen. Zapp über das mediale Foul des Theo Zwanziger.

      Sendetermine:
      NDR Fernsehen:
      Mittwoch, 23.00 – 23.30 Uhr
      Wiederholungen:
      NDR Fernsehen:
      Donnerstag auf Freitag zwischen 00:30 Uhr und 02:00
      3sat:
      Freitag, 17.15 Uhr
      EinsExtra:
      Mittwoch auf Donnerstag, 00.20 Uhr, 00.30 Uhr
      EinsFestival:
      Donnerstag auf Freitag, 17.45 Uhr, 22.15 Uhr, 04.00 Uhr
      Freitag auf Samstag, 03.30 Uhr
      (Die Wiederholungstrmine verstehe ich nicht ganz. ;-))

      Also liebe Freunde vom DFB: Programmiert eure Videorecorder oder sieht zu, dass ihr morgen nach dem Länderspiel schnell ins Hotel kommt (also nicht so viel Schulterklopfen mit O.K. oder so). :)

    74. mario am 19. November 2008 - 15:09 -

      wow. selten einen derart realitätsfernen und redundanten, vor ekel, hass und verachtung triefenden “kommentar” gehört. schon seltsam, dass dieser kommentar hier allen ernstes beifall findet.

      btw, in der sache stehe ich klar auf der seite von jw.

    75. Dieter am 26. November 2008 - 18:35 -

      @mario

      wow. selten einen derart realitätsfernen und redundanten, vor ekel, hass und verachtung triefenden “kommentar” gehört. schon seltsam, dass dieser kommentar hier allen ernstes beifall findet.

      btw, in der sache stehe ich klar auf der seite von jw.

      Wer ist damit gemeint?

      Es wäre übrigens schön, wenn hier sowas wie SICHTBARE permalinks für Kommentare eingeführt werden könnten. Jetzt musste ich den Quellcode aufschlagen, um mir den Link zu basteln.

      Wegen der überlangen und das Layout zerstörenden Links in den Kommentaren gibt es das plugin

      http://www.village-idiot.org/archives/2006/06/29/wp-chunk/

      Damit werden die eingekürzt.

      -dieter

    76. bob am 27. November 2008 - 19:15 -

      Link zur mp3 des Beitrages:

      Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

    77. lutz am 28. November 2008 - 15:04 -

      http://de.youtube.com/watch?v=28o5g0y2YkE

      Mal was passendes aus Dresden.

      Übrigens weiter so – bis auch der letzte Sumpf trocken gelegt ist.

    78. Wenn das Internet unterschätzt wird | netzfeuilleton.de am 7. Dezember 2008 - 21:19 -

      [...] DFB. Und so kann man jetzt in der Frankfurter Rundschau, beim Gießener Anzeiger auf ntv.de und im Deutschlandfunk einen großen Teil der Wahrheit lesen, bzw. hören [...]

    79. Urlaub am 3. Januar 2010 - 14:09 -

      Was gibts neues beim BFC Dynamo???

    80. Sportler am 3. Januar 2010 - 17:58 -

      Am 30.Januar kann man beim Hallenturnier im Berliner Sportforum neben Hertha, Union, den FCM, den Brandenburgern, auch Dynamo Berlin sehen.

    81. Diabetes-Einstellung » Blog Archive » Duracell Batterie Plus Mignon AA 20er + 4 gratis Sonderpack am 8. März 2010 - 00:30 -

      [...] Kommentar von Jürgen Roth im Deutschlandfunk : jens weinreich [...]

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